Bücher mit dem Tag "rotkäppchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rotkäppchen" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Scarlet's Großmutter ist verschwunden und niemanden interessiert es. Auf der Suche nach ihr trifft sie auf den Straßenkämpfer Wolf. Der mysteriöse Fremde bietet ihr seine Hilfe an, doch kann sie ihm vertrauen? Währendessen befindet sich Cinder auf der Flucht und versucht zusammen mit dem etwas seltsamen Kapitän Thorne mehr über ihre Vergangenheit heraus zu finden.

    Die Autorin hat hier wirklich was ganz Neues und Eigenes geschaffen. Diese ferne Welt mit Raumschiffen, Cyborg und Portscreen ist so anders und so gut gelungen. Was ich im ersten Teil gewöhnungsbedürftig fand, habe ich nun genossen und fand es großartig. Auch das Wir jetzt nicht nur im asiatischen Raum uns aufgehalten, sondern auch nach Europa gekommen sind, finde ich klasse. Zudem hat die Autorin es wieder geschafft einen mitzunehmen, in eine so andere Welt und doch fühlt man sich direkt darin und davon umwogen. Für viele Lacher hat auch noch eine andere neue Figur gesorgt, und zwar Carswell Thorne, Klein-Krimineller, mit viel Charme und einem extragroßen Ego, da wird noch so einiges auf uns zukommen.

    Die Handlung konnte mich wirklich in allen Punkten vollkommen überzeugen, ich fand die Handlung auch an sich besser als die des ersten Teiles, da die des 2. Teiles nicht so vorhersehbar war. Mir gefielen die einzelnen Handlungsstränge und die Entwicklungen der Geschichte. Ebenfalls ist die Spannung fast nicht mehr aushalten in diesem Buch, denn einem wird nie langweilig, was mir sehr gefiel.

    Wie auch im 1. Teil, ist der Schreibstil wirklich wunderbar gehalten und lässt sich super lesen, man flitzt richtig durch die 400 Seiten, und man bekommt immer wieder Lust auf mehr.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Erst wusste ich nicht ob ich das gut finden soll das es garnicht um Cinder weiter geht aber die Verwirrung war rasch abgelegt. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren, hauptsächlich, zwischen Scarlet, Cinder und Kai. Der Mix ist hier sehr gut gelungen. Auch die Adaptation der Rotkäppchen Geschichte finde Ich sehr gut gelungen.

    Ich kann Marissa Meyer mit ihren Luna Chroniken einfach nur feiern. Die Story ist großartig. Ich habe selten soviel Lebendigkeit zwischen zwei Buchseiten gefunden. Der Märchenbezug ist auch im zweiten Band wieder vorhanden, jedoch ist dies wirklich nur eins der Elemente in diesem Büchern und unterstreicht einfach nur das Können der Autorin. Ich gebe dem Buch fünf Sterne und freue mich schon wahnsinnig auf den dritten Teil!

  2. Cover des Buches Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (ISBN: 9783959919890)
    Nina MacKay

    Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Von diesem Buch hab ich nur gutes gehört und lange war es auf meiner Wunschliste. Bis ich es beim Wichteln bekommen habe. Leider hat mein Einstieg länger gedauert. Ich  wurde nicht gleich mit dem Schreibstil klar. Ich hatte es mir auch humorvoller vorgestellt. Doch es gab nur 3 Szenen, die ich echt lustig fand. Normalerweise habe ich damit kein Problem, aber vielleicht war meine Verfassung heute nicht so gut. Es war echt heiß bei uns und ich konnte mich nicht richtig aus die Geschichte konzentrieren. Die Idee fand ich jedoch echt cool und Märchencharakter sind absolut meins. Ich muss noch überlegen ob ich die weiteren Teile lesen werde.

    3,5 Sterne

  3. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms (ISBN: 9783959918312)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms

     (247)
    Aktuelle Rezension von: nathis_nerdwelt

    Wer Märchenadaptionen mag die zum einen sehr düster und brutal sind, aber auch einen gewissen Humor haben, der ist bei diesem Buch genau richtig. Besonders die Mischung aus Märchenwelt und Realer Welt ist hier sehr gelungen. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil bin ich auch schnell in die Geschichte rein gekommen. 

    Erzählt wird das Ganze in drei Handlugsstränge. Zum einen liest man aus der Sicht von Kristin in der Gegenwart und zum anderen aus der Sicht der Masali in der Vergangenheit. Dazwischen gibt es noch Ash aus der Märchenwelt Abalion. Anfangs ist es leicht verwirrend da durchzublicken, aber das legt sich recht schnell wieder. Nach und nach werden die Handlungen zusammengeführt und die vielen unerwarteten Wendungen haben mich wirklich überrascht.

    Das Buch ist von Anfang an sehr spannend und neben den düsteren und brutalen Stellen, gibt es auch ein wenig Erotik und Crime. Nicole hat eine wirklich tolle Welt mit interessanten Charakteren erschaffen. Besonders Kristin und Ash fand ich klasse. Ich liebe den leicht sarkastischen Humor der beiden. Das Ende hat mich etwas sprachlos gemacht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Es macht neugierig auf den zweiten Band.

    Fazit: Eine wirklich sehr gelungene Märchenadaption mit einer spannenden Story und interessanten Charakteren. Eine klare Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (669)
    Aktuelle Rezension von: Laurascrimetime

    WOW! Eine absolute Leseempfehlung gibt es von mir für das Buch!

    Zum Inhalt: 

    Die Psychaterin Ellen Roth betreut eine Frau, die glaubt vom schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet die Frau spurlos. Keiner außer Ellen will sie gesehen haben. Sie beginnt die Frau zu suchen und stellt Nachforschungen an. Dabei wird auch sie vom schwarzen Mann verfolgt. Ellen ist völlig außer sich. Wem kann sie noch trauen?


    Meine Meinung: 

    "Trigger" war für mich teilweise eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es gab Momente in denen ich einfach nur verwirrt war und dann gab es welche, da konnte ich nicht glauben, was ich lese. Ich war angewidert, geschockt und hatte Mitleid.


    Die Auflösung der ganzen Geschichte ist einfach der Hammer! Der Rückblick in die Vergangenheit ist fesselnd und nimmt einen total mit. Es kam für mich unerwartet, aber dennoch ergibt alles Sinn und komplettiert die Geschichte perfekt. Das perfekte Ende, genau so wie ich es mag. ☺️


    Ein weiterer Pluspunkt sind für mich die psychologischen Aspekte. Die beiden Hauptcharaktere Mark und Ellen sind Psychiater, daher fallen ihnen z.B. gewisse Verhaltensweisen auf und man erhält so als Leser ganz nebenbei Informationen über die Psyche des Menschen.

    Zusammengefasst ein sehr spannendes und mitreißendes Buch mit unvorhersehbaren Ende. Als Thrillerliebhaber sollte man es mal gelesen haben ☺️🖤

  5. Cover des Buches Land of Stories – Das magische Land 1 – Die Suche nach dem Wunschzauber (ISBN: 9783737356329)
    Chris Colfer

    Land of Stories – Das magische Land 1 – Die Suche nach dem Wunschzauber

     (148)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Die Zwillinge Alex und Conner haben vor einiger Zeit ihren Vater bei einem Unfall verloren und wohnen seitdem mit ihrer Mutter in einem gemieteten Haus. Die Mutter der beiden muss seit dem Tod des Vaters viel arbeiten, um die Familie zu ernähren. Daher verpasst sie auch beinah den zwölften Geburtstag der Zwillinge. Zum Glück gibt es da noch die Großmutter, die den beiden einen schönen Tag beschert. Im Anschluss schenkt sie den beiden ein Märchenbuch, aus dem sie bereits dem Vater der beiden vorgelesen hat. Alex und Connor lernen kurz danach, dass dieses Buch ein Portal in einer anderen Welt ist…

    Nachdem ich immer und immer wieder Glee gesehen habe und irgendwann den Schauspieler gegoogelt habe, habe ich herausgefunden, dass der Schauspieler Chris Colfer auch Autor ist. Kurz darauf habe ich mir seine gesamten Bücher bestellt, da sie auch einfach nur unglaublich gut klangen!

    Alex und Connor habe ich sofort liebgewonnen. Sie sind auf der einen Seite so unterschiedlich aber auf der anderen Seite doch so ähnlich. Alex ist eine gute Schülerin und liebt Bücher. Gerade mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren, aber das konnte ich auch ein wenig mit Connor. Denn Connor ist so gut wie immer gelangweilt und vor allem chaotisch – genau wie ich. Auch Connors Sprüche haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. 

    Alle Charaktere in dieser Geschichte wurden sehr gut ausgearbeitet. Sie sind authentisch und haben alle ihre eigene besondere Persönlichkeit. 

    In diesem Buch treffen wir auf so viele Bekannte Märchen wieder. Auch Märchen, die nicht allzu bekannt sind, finden hier seinen Platz und wurden sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. ,,Land of Stories‘‘ hält sehr viele Überraschungen und Wendungen für uns bereit, mit denen man nicht rechnet. Chris Colfer führt uns hier durch eine wundervolle Welt und versteht sein Handwerk. Es wird nie langweilig, die Spannung ist durchweg da.

    Chris Colfer schreibt in einem sehr angenehmen Stil. Als Leser konnte ich mich perfekt in die Geschichte fallen und überraschen lassen. Er beschreibt Orte und andere Dinge sehr detailliert, sodass man oft das Gefühl hatte, man würde den beiden bei ihrem Abenteuer helfen. Ich wollte einfach gar nicht mehr aufhören zu lesen und immer wissen, wie es weitergehen wird. 

    Ich liebe Märchen und alles was dazu gehört, deswegen war es ein Muss, dass diese Geschichte bzw. diese Reihe bei mir eingezogen ist/wird. Ich kann euch ,,Land of Stories‘‘ nur empfehlen, denn dies ist eine locker leichte Geschichte, bei dem man einfach abschalten kann!

  6. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  7. Cover des Buches Das Buch der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548609225)
    John Connolly

    Das Buch der verlorenen Dinge

     (268)
    Aktuelle Rezension von: chaosXcontrol

    Auf ,,Das Buch der verlorenen Dinge" bin ich eher zufälligen gestoßen, doch das Cover mit seiner krummen Schrift und den schnörkeligen Ranken zog direkt meine Aufmerksamkeit auf sich.

    Die Einleitung der Geschichte ist recht lang, doch das fällt gar nicht störend auf, im Gegenteil: Man lernt den zwölfjährigen David kennen, dessen Welt gleich zu Beginn schon aus den Fugen gerät. Seine Mutter liegt im Sterben und auch nach ihrem Tod ist der Junge natürlich nicht bereit, sie loszulassen. Als sich sein Vater schließlich kurz darauf neu verliebt und David auch noch einen kleinen Bruder bekommt, fühlt er sich nun vollends fehl am Platz und ungeliebt. Sich in seine geliebten Bücher flüchtend, isoliert er sich mehr und mehr von der Außenwelt und findet sich bald in einer Welt wieder, die ihm fremd und doch vertraut zugleich ist...Und hier beginnt die eigentliche Geschichte. Zu erwähnen ist noch, dass die Handlung zeitlich während des zweiten Weltkrieges spielt.

    Inhaltlich ist das Buch sehr schön aufgebaut; es gibt einzelne, teilweise recht episodenartige Kapitel, die allesamt eine sehr schöne Länge haben und das Buch sehr flüssig lesen lassen. Besonders hervorstechend ist meiner Meinung nach der Erzählstil - zwar sieht man die Geschehnisse größtenteils aus den Augen des Protagonisten, erhält aber ziemlich wenig Einsicht in seine Gedankenwelt. Stattdessen wirkt die komplette Handlung aus der Sicht eines Erzählers wiedergegeben, wodurch eine wirklich schöne Märchenatmosphäre entsteht, die die den Charm des Buches ausmacht.

    Man lernt auf der Reise des Jungen viele gute und auch bösartige Menschen sowie menschenähnliche Wesen kennen. Einige unterstützen David, der sich in dieser Fremde anfangs sehr verlassen fühlt, andere haben ihre eignenen, unschönen Absichten. Und wieder andere kommen einem auch schwer bekannt vor: so beispielsweise die sieben Zwerge, die sich um eine außerordentlich unfreundliche Schneewittchen kümmern oder das Lebkuchenhaus der bösen Hexe aus Hänsel und Gretel. Doch schnell ist klar, dass sich die klassischen Märchen hier etwas anders zutragen, denn der Autor lässt eigene, sehr interessants Aspekte mit einfließen.

    Alles in allem war dieses Buch - dieses Märchen - mal ein Leseerlebnis der etwas anderen Art. Der Autor versteht sich wunderbar darauf, unsere Welt mit der Welt der Märchen zu verbinden, woraus eine düstere, zwischendurch recht blutige, aber dennoch unglaublich spannende und auch schöne Geschichte entsteht!

  8. Cover des Buches Grimm (ISBN: 9783453529601)
    Christoph Marzi

    Grimm

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Vesper Gold ist kein einfaches Mädchen. Seit der Trennung ihrer Eltern, schwänzt sie die Schule und macht mehr oder weniger das, was ihr gerade passt. 


    Als ihr Vater plötzlich stirbt und kurz darauf auch noch ihre Mutter, ist Vesper sich sicher, dass dies kein Zufall sein kann. Irgendjemand ist hinter ihrer Familie her. Doch was will er?


    Dann wird Vesper auch noch von jemanden beschattet. Sie kann ihn nicht erkennen, er wirkt verschwommen und nicht richtig da zu sein, doch das ist unmöglich. Und dann ist da noch diese merkwürdige Gestalt, ein Mensch, der aussieht wie ein Wolf, der alles dafür tut, um Vesper zu töten.


    Vesper versteht die Welt nicht mehr. Was geschieht hier? Kinder fallen in einen endlosen Schlaf und wachen einfach nicht mehr auf, merkwürdige Wolfsmenschen verfolgen sie und wollen ihren tot. Sie fühlt sich wie in einem Märchen.


    Als dann auch noch ein rätselhafter Brief von ihrem verstorbenen Vater kommt, ist sich Vesper sicher, dass ihre Eltern weit aus mehr als normale Menschen waren. Sie hatten etwas zu verheimlichen!


    Vesper begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und ganz schnell wird ihr bewusst, dass Märchen nicht nur Märchen sind. Sie sind alle wahr!


    Grimm von Christoph Marzi, ein Buch über das ich schon viel positives gehört habe. Es steht schon etwas länger in meinem Bücherregal und endlich habe auch ich es gelesen.


    Der Schreibstil von Christoph Marzi ist sehr einfach gehalten und angenehm beim Lesen.


    Die Geschichte allerdings hat mich nicht ganz so umgehauen, wie erwartet. Ich persönlich habe mir vorab schon ein paar Gedanken gemacht, um was es in dem Buch gehen könnte - das war ein Fehler. Natürlich habe ich dadurch was komplett anderes erwartet, als es im Endeffekt war und konnte mich deswegen nicht voll und ganz in die Geschichte hineinversetzen.


    Vesper Gold war mir persönlich nicht wirklich sympathisch. Ich habe einfach keinen Draht zu ihr gefunden und konnte mich deswegen in viele Verhaltensweisen und Denkweisen von ihr nicht hineinversetzen bzw. diese nicht nachvollziehen können.


    Auch die Geschichte hatte Höhen und Tiefen. Es gab Abschnitte, da konnte ich das Buch nicht weglegen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und dann gab es noch Abschnitte, die mir elende lang vorkamen und ich das Gefühl hatte, die Geschichte dreht sich nur im Kreis und dehnt sich unendlich weit aus.


    Im Großen und Ganzen ein Buch, das man lesen kann, aber meiner Meinung nach kein "Muss" ist.

  9. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot (ISBN: 9783867421584)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot

     (52)
    Aktuelle Rezension von: XodetteX

    ACHTUNG! Spoileralarm!

    Cinder hatte versucht Prinz Kai vor dem Plan den Levana verfolgt zu warnen, allerdings wurde sie dabei als Lunariererin entlarvt und gefangen genommen. Nun sitzt sie im Gefängnis und soll an Levana ausgeliefert werden. Prinz Kai zweifelt an der Echtheit seiner und auch ihrer Gefühle und fühlt sich von ihr verraten. Denn laut Gesetz dürfen keine Lunarier auf der Erde leben. Dr. Erlang hilft Cinder zu fliehen und dabei befreit sie außerdem Captain Thorne.

    Im zweiten Band geht es um die Geschichte von Scarlet und ihrer Großmutter. Der „böse“ Wolf darf dabei natürlich nicht fehlen. Wolf ist mir von Beginn an super sympathisch, jedoch hat er auch das eine oder andere Geheimnis, welches erst im Laufe der Zeit gelüftet wird. Scarlet ist eine gestandene Frau, die sich nur wenig sagen lässt. Allerdings wird auch ihre sensible Seite gezeigt und dadurch ist sie mir sofort ans Herz gewachsen. Sie versucht alles, um ihre Großmutter, die im kleinen Ort Rieu als Verrückte bezeichnet wird, zu finden. Mit Wolf begibt sie sich auf die Reise nach Paris, denn dort soll ihre Großmutter vom Rudel gefangen gehalten werden.

    In der Zwischenzeit versucht auch Cinder die Großmutter von Scarlet zu finden, um mehr über sich, ihre Verwandlung zum Cyborg und ihr Leben davor zu erfahren. Allerdings ist das schwieriger als erwartet, denn sowohl Cinder als auch Captain Thorne werden von der Justiz gesucht. Cinder entdeckt ihre Fähigkeiten Menschen zu manipulieren und trainiert diese fleißig.

    Kais Regentschaft und seine Problemchen mit Levana bekommen auch ihren Platz in der Geschichte. Alles kommt nicht zu kurz, sodass man über alles auf dem Laufenden bleibt und nicht das Gefühl hat etwas zu verpassen.

    Was ich wirklich sehr sehr gut fand, war, dass alle Charaktere, die man im ersten Teil kennengelernt hat, nicht zu kurz kommen. Auch ihre Taten werden erzählt und das auf eine wirklich sehr gute Art und Weise. Es wirkt nicht überladen oder langweilig. Der Mix zwischen action-geladenen und auch ruhigen, aber dennoch kniffligen Passagen lässt das ganze lebendig wirken.


    Mein Fazit ist, dass die Fortsetzung unfassbar gut gemacht ist. Die parallelen Geschichten aller Protagonisten sind super zusammen geflochten wurden und ergeben auch Sinn. Man hat nicht das Gefühl, dass jemand vergessen wurde. Für mich besser als der erste Band.

  10. Cover des Buches Küss den Wolf (ISBN: 9783401067254)
    Gabriella Engelmann

    Küss den Wolf

     (195)
    Aktuelle Rezension von: lion1381

    Klappentext:

    Pippa ist verliebt! In Leo, den attraktivsten, charmantesten Typen, den die Welt je gesehen hat. Glücklich wie noch nie, macht sie sich auf den Weg zu ihrer Großmutter, doch in deren idyllischem Waldhäuschen passiert gerade eine unerklärliche Katastrophe nach der anderen. Irgendetwas geht dort ganz und gar nicht mit rechten Dingen zu. Und Pippa fragt sich, was der mysteriöse Marc damit zu tun hat.

    Meine Meinung:

    Naja, irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt... 

    Das Buch ist ertwas kurzweiliges und für zwischendurch ganz gut, aber nich so wirklich der Renner. Diese Märchenadaptation hat mir nicht so wirklich zugesagt, ich hätte mir gewünscht, dass es etwas Märchenhafteres hat. Man will sich ja schließlich das eigentliche Märchen nicht kaputt machen lassen.

    Der Spannungsbogen war mir persönlich etwas zu flach, auch wenn ich eine Rotkäppchen Märchenadaptation ganz anders angegangen wäre.

    Bewertung und Fazit:

    Keine unbedingte Lesempfehlung. 

    Sind die anderen Bände besser? Mal sehen.

  11. Cover des Buches Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (ISBN: 9783570308455)
    Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Ella_Frey_Scamander

    Valerie lebt ihr Leben lang mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem Dorf wie es viele gibt. Nur das dieses, jeden Monat zum Vollmond von dem Wolf heimgesucht wird. Als der Wolf nach über 20 Jahren das erste Mal wieder ein Menschenleben fordert, ändert sich Valeries Leben schlagartig. Und nicht nur das, auch ihr bester Freund aus Kindertagen taucht wieder im Dorf auf.

    Die Geschichte ist sowohl im Buch, als auch als Film spannend. Man kann immer ein bisschen miträtseln. Allerdings wird im Buch versucht, die Figuren etwas greifbarer zu machen, was aber meiner Meinung nach, nur zum Teil gelingt. Die Geschichte ist trotz ihrer Düsternis und ihrer Spannung, eine sehr einfach gehaltene Geschichte und ich finde 290 Seiten reichen nicht aus, um sich mit den Figuren zu identifizieren. Außerdem fehlt mir manchmal das Gefühl in einer ausgewogenen, umfassenden Geschichte zu sein. Ich finde schon, dass die Figuren durch ihre Einfachheit zur Geschichte eines Märchens (und so zu dieser Zeit) passen, aber trotzdem geht mir die Geschichte nicht tief genug. Vor allem da Regisseurin Cathrine Hardwicke, in ihrem Vorwort, meint dass es dem Buch gelungen ist, die Vorgeschichten der Figuren noch auszubauen. Tut mir leid, dass schaffen für mich keine drei Kapitel am Anfang des Buches.

    Das Ende fand ich war eine gute Idee, die aber nur funktioniert, wenn man den Film noch nicht gesehen hat. Sonst wirkt es nur wie ein kläglicher Versuch, die Geschichte abzukürzen.

  12. Cover des Buches Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens (ISBN: B0713QX361)
    David Michel Rohlmann

    Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Sechs verschiedene Autoren - eine große Geschichte!

    "Märchen aus der Welt des Verbrechens" - der Untertitel ist sehr passend. Begegnen einem hier doch Personen, Gegenstände, Schauplätze und Zitate, die man so - oder zumindest so ähnlich - doch eigentlich so gut kennt. Wäre man nicht in Saint Falls...

    Für zarte Gemüter ist das Buch eher nichts. Gewalt, Mord, Prostitution - an allen Ecken und Enden.
    Die einzelnen Kapitel sind jeweils von einem anderen Autor / einer anderen Autorin geschrieben. Der Lesefluß ist aber durchgehend so gut, dass einem dieser Autorenwechsel gar nicht auffällt.
    Es gibt zwar zwei Charaktere, die man als Hauptpersonen benennen könnte. Aber im Verlauf begegnet man weit über 40 Hauptpersonen die wichtig für die Geschichte sind. Manche begleiten einen nur sehr kurz. Anderen begegnet man bis zum Ende hin immer wieder.
    Die Sicht aus der die Geschichten erzählt werden wechselt immer wieder.

    Alles in allem ein sehr gelungenes Werk - eine wundervolle Zusammenarbeit der vielen Autoren / Autorinnen!
    Es war durch der Märchentouch irgendwie vertraut, aber auch einfach so ganz anderst.

  13. Cover des Buches Rotkäppchen muss weinen (ISBN: 9783596512591)
    Beate Teresa Hanika

    Rotkäppchen muss weinen

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007
    Darum geht es (Klappentext):

    Er nennt sie Rotkäppchen – weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater. Rotkäppchen – weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. Rotkäppchen – weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat …

    Es ist ein wirklich trauriges Thema was gut umgesetzt wurde. Leider war das Ende zu kurz. Was passiert mit dem Opa nach Aufdeckung des Geheimnisses und wie konnte Malvina und ihre Familie mit dem Geheimniss umgehen ??
  14. Cover des Buches Des Nachts im finstren Wald - Dunkle Märchen (ISBN: 9781507866214)
    Jana Oltersdorff

    Des Nachts im finstren Wald - Dunkle Märchen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Des Nachts im finstren Wald - Dunkle Märchen von Jana Oltersdorff

    Ich habe dieses Buch nur durch Zufall gefunden und muss sagen, dass ich es gar nicht schlecht finde. Die Autorin schreibt ziemlich flüssig und spannend. Die Geschichten sind fesselnd, weil sie einfach anders sind. Man bekommt die Grimm Märchen mal ganz anders erzählt. Nicht so, wie man sie kennt. Für Kinder ist das Buch aber überhaupt nicht. Kann es also mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

  15. Cover des Buches Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss (ISBN: 9783548061566)
    Paula Seifert

    Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Sieg_Tessmer

    „Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss“ hat mir gut gefallen. Beginnen tut die Geschichte 1880 in Freyburg zwischen Saale und Unstrut. Hier lebt die 18 jährige Aenne. Sie hat viel von ihrem Vater einem Weinbauer über den Weinanbau und der Führung eines Weinberges gelernt. Sie ist intelligent und eigenwillig. Sie will nicht den typischen Weg der Frau dieser Zeit gehen (Heirat, Herd, Kinder). Am liebsten will sie eigenständig sein und das Weingut ihres Vaters leiten. Und wenn schon, dann nur aus Liebe heiraten. Doch das ist zu jener Zeit unvorstellbar. Daher soll auch Aenne einen passenden Mann heiraten, der später das Weingut führen kann. Und somit nimmt das komplizierte Leben von Aenne ihren Lauf. Den Mann den sie liebt, darf sie nicht heiraten, den Mann den sie heiraten soll kennt sie kaum. Zumindest erlaubt ihr Vater ihr einen Job anzunehmen.

     

    Ich will nicht zu viel vom Inhalt verraten. Die Geschichte ist in 4 Teile eingeteilt und geht über 22 Jahre. Sie beinhaltet das Leben von Aenne Strauß, das durch viele Schicksalsschläge und Probleme gezeichnet wird. Das Schicksal von ihr und ihrer Schwester Bettina, so ungleich wie sie sind, verschlingt sich mit den Jahren immer mehr. Beide Frauen, aber auch andere wichtige Figuren machen eine Entwicklung durch.

     

    Ich fand das Buch locker zu lesen. Die Autorin hat einen schönen, bildhaften Schreibstil. Ich konnte mir die Umgebung, die Figuren und deren Kleidung sehr gut vorstellen und konnte dadurch gut in die Geschichte des 19. Jahrhunderts eintauchen. Mich hat das Buch zwischenzeitlich sehr berührt (ja es floss auch die ein oder andere Träne beim lesen). Manches in der Geschichte war vorhersehbar, andere Punkte hatten mich doch sehr überrascht. Beim Lesen kann man auch viel über die Sektkellerei und den Weinanbau lernen.

     

    Die Rezepte mit Sekt die jedem Teil vorgesetzt sind (z.B. Pfirsich in Sektschaum) ist eine nette Beigabe.

     

    In bin gespannt auf den nächsten Teil der Reihe, den ich auf jeden Fall lesen werde.

  16. Cover des Buches Blutrote Schwestern (ISBN: 9783426283523)
    Jackson Pearce

    Blutrote Schwestern

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Miko
    Das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf - eine tolle Idee, daraus einen Horrorroman zu machen und die Umsetzung ist voll und ganz gelungen. Die Schwestern Scarlett und Rose werden von einem Fenris, einer Art Werwolf angegriffen und kommen nur knapp mit dem Leben davon, doch Scarlett verliert ein Auge und ist von Narben entstellt. Sie verschreibt sich mit Leib und Seele der Jagd auf die Fenris, gemeinsam mit ihrem Partner Silas. Zusammen beschützen sie hübsche, ahnungslose Mädchen vor den gefräßigen Monstern. Doch die Wölfe werden immer aggresiver, denn mehrere Rudel sind auf der Suche nach einem sogenannten Welpen, einem Menschen, der in einen Fenris verwandelt werden kann. Scarlett will diesen Welpen finden und ihn als Köder benutzen, um alle Wölfe auszulöschen, doch dann machen sie eine fatale Entdeckung: sie kennen den Welpen ...
    Ein spannender Horrorroman, der mit glaubwürdigen Helden und einer tollen Romanze punkten kann. Lediglich im mittleren Teil lässt der Spannungsbogen etwas nach, insgesamt jedoch eine absolute Leseempfehlung für Horrorfans.
  17. Cover des Buches Rotes Verlangen (ISBN: B00QE2M9PC)
    Charlotte Grimm

    Rotes Verlangen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Saphier
    Was ist nur los mit den von mir ausgewählten eBooks in letzter Zeit? Dieser Monat läuft mal gar nicht so wie ich es mir wünsche. Meinen Vorstellungen gerecht werden die Bücher erst recht nicht. Jedes eBook wird von mir für sich beurteilt, aber dies ist nun die vierte Geschichte, dass meine Erwartungen unerfüllt lässt. Und wieder muss ich wohl oder übel eine schlechtere Bewertung abgeben.

    Die Autorin hat eine ziemlich gute Idee, woraus unheimlich viel gemacht werden kann. Unerschöpftes Potenzial, hat der Gedanke bekannte Märchen in der Gegenwart erotisch zu erzählen. Zugelegt hatte ich mir dieses eBook auch, weil mir die Idee dahinter so gut gefallen hat. Nur komme ich nicht damit klar, dass die Charaktere einfach nicht dazu kommen sich aneinander zu nähern. Jedes Mal kommt etwas dazwischen. Es bieten sich so viele Gelegenheiten und Elizabeth und Logan nutzen die Chance einfach nicht. Bei einem so kurzen eBook kann ich doch nicht auch noch mehr als die Hälfte darauf warten bis es soweit ist. Denn dann ist es keine Erotik mehr.

    Erotik setzt voraus, dass die Charaktere durchaus mal bereit sind sich der Lust hinzugeben, sich mal fallen zu lassen. Wenn nicht kommt es zu solchen Geschichten, die nicht in die Gänge kommen. Die Anziehung ist greifbar. Mehr ist aber auch nicht zu erwarten. Das Verständnis von Erotik geht weit auseinander. Sowohl unter Autoren, als auch unter Lesern. Für mich war das kein erotisches Märchen. Sogar das Cover ist vielversprechender als der Inhalt, was so ziemlich enttäuschend ist. Dabei ging ich mit guten Vorsätzen an das eBook ran und stellte mir so einiges vor, wonach ich vergeblich gesucht habe. Die Umsetzung war wirklich nicht gut. Wie kann man so eine gute Idee nicht mit Leidenschaft füllen. Was ich wirklich schade fand.

    Meine Erwartungen übersteigen anscheinend allmählich viele Bücher auf dem Markt. Dabei weiß ich im Grunde was mir zusagen würde. Nur kann ich die Bücher auf dem SUB nicht ungelesen lassen. Heißt ja nicht, das plötzlich alles schlecht sein muss. Das nehme ich nicht von vornherein an. Jedem gebe ich die Chance ein Highlight zu werden.

    Angeboten wurde die Geschichte kostenlos, worüber ich jetzt im Nachhinein froh bin. Geld hätte ich dafür nicht ausgeben wollen. "Rotes Verlangen" ist der erste Teil einer Reihe, wobei noch kein zweiter Band in Sicht ist. Ich konnte nichts dazu finden. Für mich ist das sowieso nicht relevant, da ich es nicht lesen werde. Doch für alle anderen, die durchaus Interesse hätten wäre es mal Zeit, dass es soweit ist.

    Fazit: Hintereinander schwache eBooks zu lesen ist auf Dauer gar nicht mal so leicht hinzunehmen. Es muss wieder ein gutes dazwischen. So beeinflusst mich das Ganze mehr als gewollt. Auch wenn diese Geschichte eher kurz war, kann ich es nicht weiterempfehlen. Zumindest nicht denjenigen, die sich mit so wenig nicht zufrieden geben.
  18. Cover des Buches Die Weisheit der Wölfe (ISBN: 9783453605121)
    Elli H. Radinger

    Die Weisheit der Wölfe

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    Wölfe fand ich schon immer toll, aber Frau Radinger hat mir diese Tiere noch näher gebracht.
    Ich habe selten so ein kurzweiliges "Sachbuch" gelesen.

    Mit etwas Angst, dass das Buch nicht so toll ist, wie alle sagen, habe ich mich ans Lesen gemacht. Und ich konnte es nicht weglegen. Die Geschichten der Wölfe, die die Autorin beobachtet hat, haben mich wirklich mitgerissen. Wenn nur die Hälfte davon stimmt, sind diese Tiere jede Faszination wert. Sehr gut fand ich auch, wie sie die Dinge, die sie in der Natur beobachtet hat, auf unsere Gesellschaft überträgt und Lehren für unseren Alltag daraus zieht. Der Schreibstil war angenehm. Zuletzt muss man hervorheben, dass die Fotografien der Wölfe, die sich durch das ganze Buch ziehen, wirklich eine tolle optische Ergänzung sind.

    Ich werde das Buch definitiv irgendwann wieder lesen. Große Empfehlung!

  19. Cover des Buches Scarlet (ISBN: 9781250007216)
    Marissa Meyer

    Scarlet

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der zweite Band der „Lunar Chronicles“, „Scarlet“, spielt in Südfrankreich. Warum ausgerechnet Südfrankreich? Der Autorin Marissa Meyer wurde diese Frage oft gestellt. Südfrankreich verfügt über eine Besonderheit, die sie für sich nutzen wollte: einen historisch tief verwurzelten Glauben an Werwölfe. Es ist die Heimat der „Bestie des Gévaudan“, die zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen getötet haben soll. Bis heute ist nicht geklärt, was damals tatsächlich vorgefallen ist, doch die Bewohner_innen des Gévaudan waren fest überzeugt, dass sie von einem Loup Garou heimgesucht wurden – von einem Werwolf. Ein passenderes Setting für „Scarlet“ ist daher schwer vorstellbar. Schließlich handelt es sich um eine Variation des Märchens von „Rotkäppchen“ und dem großen, bösen Wolf.

    Scarlet Benoit ist kurz davor, durchzudrehen. Ihre Großmutter ist seit über zwei Wochen spurlos verschwunden. Michelle Benoit mag exzentrisch sein, aber niemals würde sie ihre Enkelin und ihren kleinen Bauernhof im französischen Rieux ohne Nachricht verlassen. Scarlet ist überzeugt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden Strohhalm und lässt sich auf den zwielichtigen Straßenkämpfer Wolf ein, der behauptet, zu ahnen, wo ihre Großmutter festgehalten wird. Ohne zu wissen, ob sie Wolf trauen kann, begibt sie sich an seiner Seite auf eine halsbrecherische Rettungsmission, während sie pausenlos darüber nachgrübelt, warum ihre Großmutter entführt worden sein könnte. Hatte sie Geheimnisse vor Scarlet? Erst als die beiden der flüchtigen Cyborg Cinder begegnen, ergibt plötzlich alles einen Sinn…

    Ich vergebe meine Sterne-Bewertungen nach Bauchgefühl. Manchmal kann ich an der Beurteilung, die mein Bauch im Alleingang vornimmt, intellektuell noch etwas drehen und ihn davon überzeugen, dass die Fakten eine andere Sprache sprechen, aber meistens ist er unbelehrbar und mir obliegt es, herauszufinden, warum er ein Buch so und nicht anders bewertet. Nach der Lektüre von „Scarlet“ bestand der Bauch auf eine 3-Sterne-Bewertung und schickte mir ein diffuses Gefühl von Enttäuschung. Es ist eindeutig, dass ich „Cinder“ besser fand – jetzt musste ich nur noch definieren, wieso. Leichter gesagt als getan. Ich grübelte lange. Erst dachte ich, die Enttäuschung stamme daher, dass ich keine solide Verbindung zur Protagonistin Scarlet aufbauen konnte. Ich finde sie seltsam flach charakterisiert, da ihr aufbrausendes Temperament die einzige Eigenschaft ist, die sie auszeichnet. Ich sah in ihr wenig Individualität und empfand sie als ernüchternd austauschbar. Ihr männlicher Gegenpart Wolf ist deutlich interessanter, weil ihm seine Unsicherheit auf die Stirn geschrieben steht und ich furchtbar neugierig war, welche Geheimnisse er hinter seiner distanzierten, verschlossenen Fassade verbirgt. Für mich war offensichtlich, dass Wolf kein normaler Mensch ist. Ich war entsetzt, wie blind Scarlet gegenüber seinen Eigenheiten ist. Sie vertraut ihm und entwickelt – typisch YA – innerhalb kürzester Zeit Gefühle für ihn, obwohl alles an Wolf nach einer gesunden Portion Skepsis schreit. Sie reist mit ihm durch die wunderschön atmosphärisch beschriebene Landschaft Südfrankreichs, ohne sein Verhalten anzuzweifeln. Ich glaube, Marissa Meyer wollte so die vertrauensvolle Naivität nachbilden, die Rotkäppchen dem großen, bösen Wolf entgegenbringt. Leider funktioniert diese Form von Beziehung nur im Märchen. In einem modernen Roman wirkt sie unrealistisch. Strukturell folgt „Scarlet“ grob dem Märchen, doch die idiosynkratischen Wiedererkennungsmerkmale fand ich, abgesehen von Scarlets feuerroten Haaren und ihrem roten Hoodie, weniger auffallend als im ersten Band. Der Großteil wurde mir erst nach der Lektüre bewusst. Vielleicht hatte Marissa Meyer nicht genügend Raum, um sie hervorstechend zu inszenieren, da sie zum ersten Mal intensiv mit Perspektivwechseln arbeitete. Ich war positiv überrascht, dass Cinder einen eigenen Handlungsstrang erhält, weil ich mit ihr besser zurechtkomme als mit Scarlet. Cinder gelingt es, aus dem Gefängnis zu flüchten, indem sie sich mit dem selbstbewussten, charmanten Kleinkriminellen Carswell Thorne verbündet, den ich trotz müheloser Sympathie kaum ernstnehmen konnte. Seine Rolle fungiert meiner Meinung nach ausschließlich als Gegenpol zu Cinders Schwermut; er ist der witzige Sidekick, dessen Aufgabe darin besteht, Situationen aufzulockern. Seine Figur ist nicht in sich selbst motiviert, sondern nur in seinem Verhältnis zu anderen Figuren. Ich fand ihn unecht und übertrieben.
    All diese Kritikpunkte sind gute Gründe, „Scarlet“ lediglich mit 3 Sternen zu bewerten. Doch der Bauch war mit diesen Erklärungen noch nicht zufrieden. Er ließ mir keine Ruhe und zwang mich, tiefer zu graben. Ich grub und grub, bis ich endlich den Ursprung meiner sachten Enttäuschung freilegte: „Scarlet“ ist weniger originell als „Cinder“. Für mich enthält es zu wenig frische Ideen. Es unterscheidet sich kaum von einer popeligen YA-Dystopie aus der Durchschnittsecke und deshalb verdient es dem Bauch zufolge auch nur eine durchschnittliche Bewertung.

    „Scarlet“ ist meiner Meinung nach schwächer als der Vorgänger „Cinder“. Trotz der respektvollen, angemessenen Verarbeitung des Märchens „Rotkäppchen“ büßt es durch die enge Anlehnung an genretypische Strukturen deutlich an Reiz ein. Das taffe Mädchen, der geheimnisvolle fremde Junge, Insta-Love und eine gefährliche Rettungsmission – sagt mir nicht, dass euch das nicht bekannt vorkommt. Leider lenken diese Elemente von der kreativen Gestaltung des futuristischen Universums ab, das Marissa Meyer im zweiten Band erfreulicherweise öffnet und erweitert. Ich bin gespannt, welche neuen Facetten ich im dritten Band „Cress“ erleben werde und wie Meyer die Jonglage mit drei Protagonistinnen meistert. Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel vereint – das verspricht, interessant zu werden.

  20. Cover des Buches Tod am Teufelsloch (ISBN: 9783944124858)
    Tanja Bruske

    Tod am Teufelsloch

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Tod am Teufelsloch  -  Tanja Bruske

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Ein seltsames Wispern … es lockt zum Teufelsloch!
    Im Steinau des 18. Jahrhunderts trifft Lisa auf Eifersucht, Spessarträuber und die Familie der Brüder Grimm. Doch ihre Abenteuer sind alles andere als märchenhaft, denn schon bald kommt wieder der Tod ins Spiel: Eine mysteriöse Mordserie an jungen Mädchen, die in der Nähe des Teufelslochs gefunden werden, erschüttert den Ort. Amtmann Grimm und seine Mannen jagen den Mörder, doch er scheint wie vom Erdboden verschluckt. Bei alledem muss Lisa sich entscheiden, ob sie bereit ist, ihre große Liebe Jonas Faust aufzugeben.
    Im zweiten Teil der historischen Kinzigtal-Trilogie entführt Tanja Bruske die Leser in die Welt der Barbarossastadt Gelnhausen, in den räuberischen Huttengrund und auf die Steinauer Via Regia und erzählt von Treidelbooten, Räubernestern, Schafshusten und schwarzer Brüh'.

    Mein Leseeindruck:

    Nach dem ich von Band 1: "Leuchte" der Autorin Tanja Bruske begeistert war habe ich mich nun auf die Fortsetzung  "Tod am Teufelsloch" sehr gefreut.

    Aber irgendwie konnte ich weder mit der Handlung noch mit den Figuren (hier als Protagonisten die Familie der Brüder Grimm) konnte ich so richtig warm werden.

    Es war zwar schön Lisa wieder in dem Buch zu treffen, aber irgendwie kam sie mir gegenüber Band 1 blass vor und ich konnte einfach nicht die atemlose Spannung von Band 1 hier spüren.

    Natürlich gibt es auf jeden Fall einige spannende Stellen und es hat mir auch Freude gemacht das Buch zu lesen, aber irgendwie hat mir das Tüpfelchen auf dem "i" gefehlt.

    Da es sich jedoch um eine Trilogie handelt werde ich gern auch Teil 3 noch lesen und dem Buch wieder eine Chance geben. Die Autorin hat sich auch hier wieder große Mühe gegeben - und einige Leser werden bestimmt das Buch anders empfunden haben als ich.

    Fazit:

    Spannender Kriminalfall in der Vergangenheit und zu Zeiten der Gebrüder Grimm.

    Ich würde es als sinnvoll ansehen das man Teil 1 dieser Trilogie zuvor gelesen haben sollte um das Buch gut zu verstehen.

    Von mir gibt es 3,5 Sterne.

    Aber ich freue mich auf den finalen Band der Trilogie.

  21. Cover des Buches Wolfsfährte (ISBN: 9783404158959)
    Craig Russell

    Wolfsfährte

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Inhalt:

    In dem zweiten Fall von Jan Fabel geht es um ein ermordetes Mädchen, das in Pose gesetzt wurde und den Beginn einer brutalen Reihe von Morden bildet. Schon bald stellt sich heraus, dass sich der Serienmörder offenbar von den Märchen der Brüder Grimm inspirieren lässt.


    Meine Meinung:

    Auch wenn der erste Band nicht ganz mein Fall war, wollte ich dem zweiten noch eine Chance geben, da ich ihn sowieso schon da hatte und alles was mit Märchen zu tun hat, liebe.

    Das Cover ist ähnlich wie beim ersten Band aufgebaut, wodurch man erkennt, dass die Bücher zur selben Reihe gehören. Ich finde das Motiv mit dem Blatt und dem Auge des Wolfes im Hintergrund sehr passend zum Inhalt.

    Der Schreibstil von Craig Russell hat mir wieder einige Probleme bereitet. Ich würde nicht sagen, dass er schlecht ist, aber definitiv gewöhnungsbedürftig. Manchmal war er mir ein bisschen zu ausschweifend, was die Spannung reduziert und auch dafür gesorgt hat, dass ich relativ lange zum Lesen brauchte. Außerdem hat Craig Russell eine besondere Art seine Charaktere darzustellen, an die ich mich auch erst gewöhnen musste.

    Jan Fabel finde ich weiterhin toll. In diesem Band hat man mehr über sein persönliches Leben erfahren, was mir wirklich gut gefallen hat. Er ist bodenständig und hat viel Wissen über einzelne Themengebiete. Am Besten finde ich aber, dass man mitbekommt, wie nahe ihm seine Arbeit geht und wie schwer es ihm teilweise fällt, sein Berufsleben von seinem Privatleben zu trennen. Das und seine Persönlichkeit im Allgemeinen macht den Thriller viel realistischer. Man hat auch einen näheren Einblick in das Leben der anderen Ermittler bekommen, wobei ich immer noch darauf hoffe, mehr über sie zu erfahren. Da es ja noch einige Bände gibt, wird das bestimmt noch passieren.

    Dadurch, dass mir der erste Teil nicht so gut gefallen hat, hatte ich keine großen Erwartungen, was “Wolfsfährte“ anbelangt. Ich denke, dass war vielleicht auch ein Grund, warum mir dieser Band besser gefallen hat.

    Am Anfang hatte ich, wie schon erwähnt, wieder einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, sodass ich nicht sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Allerdings habe ich bald darüber hinwegsehen können, weil die Story wirklich interessant ist. Die Art wie die Opfer in Pose gelegt, wie die einzelnen Morde verbunden werden und natürlich der Fokus auf Märchen finde ich einfach großartig. Man konnte sehr viel über die Entstehung und verschiedenen Versionen der Märchen lernen, was mir wirklich Spaß gemacht hat.

    Die Ermittlungen selbst waren auch sehr spannend. Ich finde es interessant zu sehen, wie vorgegangen wird und wie alle Spuren sich langsam zusammensetzen. Besonders toll in diesem Band ist der Aspekt, dass es unterschiedliche Verdächtige gibt. Das hat das ganze nochmal aufgepeppt. Je nachdem wie der Ermittlungsstand war, ist ein anderer zu den Hauptverdächtigen geworden und man wusste bis zum Schluss nicht so richtig, wer denn jetzt der Täter ist.

    Dennoch gab es auch ein paar Dinge die mich gestört haben. Dazu gehören zum Beispiel die Zeitabstände. Der Thriller ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut, wo die einzelnen Kapitel jeweils verschiedene Tage und Uhrzeiten als Überschrift haben. Das ist beim ersten Teil auch der Fall und eigentlich finde ich das sogar gut. Hier ist es aber so, dass teilweise zwischen den Kapiteln Wochen vergehen. Das hat mich stutzig gemacht, weil ich wissen wollte, was in diesen Zeiträumen passiert ist. Auf der anderen Seite macht es die ganze Sache aber auch ein Stück weit realistischer, weil dadurch gezeigt wird, dass es nicht immer schnell geht und es sich manchmal längere Zeit keine neuen Spuren ergeben.

    Eine weitere Sache, wo ich mir unsicher bin, was ich davon halte, sind die Ausschweifungen. Craig Russell geht gerne auch auf andere Themen länger ein, die vielleicht nur am Rande für die Handlung wichtig sind, aber meiner Meinung nach nicht in diesem Ausmaß notwendig wären. Dazu gehören zum Beispiel die Geschichte Hamburgs und die Architektur. An sich finde ich die Themen sehr interessant und habe absolut nichts dagegen, darüber mehr zu lesen. Aber leider geht dadurch die Spannung ein bisschen verloren und das Buch zieht sich zwischendurch deshalb ein wenig.

    Das Ende finde ich in gewisser Weise auch sehr realistisch. Das liegt an dem Fakt, dass sie den Täter nur bekommen haben, weil dieser es "zugelassen" hat. Es war interessant, seine Sichtweise erklärt zu bekommen.

    Insgesamt hat mir dieser Thriller viel Spaß gemacht. Der Handlungsort Hamburg, die relativ realistische Handlung und die gute Recherche sind auch bei diesem Band wieder die ausschlaggebenden Punkte, warum ich ihn so gut finde. Der Bezug zu den Märchen der Brüder Grimm und die vielen Informationen, die ich dadurch erhalten habe, sorgen dafür, dass ich dieses Buch viel besser als den ersten Teil finde und die Reihe weiterverfolgen werde.


    Fazit:

    “Wolfsfährte“ ist für mich um einiges besser als sein Vorgänger, obwohl ich immer noch kleine Probleme mit den Schreibstil habe. Der starke Bezug zu den Märchen, die realistische Handlung und interessante Verbindung der Morde sind einige Punkte, die diesen Thriller für mich so gut gemacht haben. Allerdings gibt es teilweise zu ausschweifende Erklärungen, wodurch die Spannung ein bisschen auf der Strecke bleibt.

  22. Cover des Buches Total verhext (ISBN: 9783442484348)
    Terry Pratchett

    Total verhext

     (379)
    Aktuelle Rezension von: TanteWetterwachs

    Gelsen habe ich alle Bücher von T.P.. Immer wieder bin ich völlig hin und weg, auf welche Ideen er gekommen si. Das sind Bücher, bei denen ich laut lachen muss. Egal ob Hexen oder Zauberer, kommt alle mit auf die Scheibenwelt. Man kann die Bücher immer wieder lesen, einfach klasse.

  23. Cover des Buches Nora Bendzkos Galgenmärchen / Wolfssucht (ISBN: 9783741895784)
    Nora Bendzko

    Nora Bendzkos Galgenmärchen / Wolfssucht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Stups

    Das Buch ist die traurige Geschichte von Ina. Der Krieg, die Flucht, der Tot der Schwester. Dies alles hat Ina stark verändert und traumatisiert. Als sie doch noch so was ähnliches wie Vertrauen zu jemanden entwickelt nimmt die Katastrophe ihren Lauf.

     

    Es ist wie oben genannt etwas anders. Einfach geschrieben und anfangs nicht überraschend und doch gibt es etwas was einen nicht loslässt und einen das Buch im Ganzen verschlingen lässt.

     

    Fazit: Auf jeden Fall lesenswert!

  24. Cover des Buches Rotkäppchens Traum (ISBN: 9783442491285)
    Max Bentow

    Rotkäppchens Traum

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao

    Leider empfand ich es eher als durchwachsen. 

    Der Einstieg ist spannend und es wird aus zwei Perspektiven erzählt. Besonders die rätselhafte unbekannte Perspektive ist zunächst wirklich catchy. Doch es wird schon sehr früh aufgelöst, was der Hintergrund der Geschichte ist. 


    Das Setting fand ich allerdings unglaublich spannend und ich habe mir direkt den Blautopf in Blaubeuren angesehen. So ein wunderschöner Ort. Der wird unbedingt 2022 mal besucht! 

    Er ist sehr mystisch und passt zu dem Märchenthema.


    Die Story an sich ist ein wenig verwirrend und ich weiß nicht, wie realistisch das wirklich sein kann. Die Entwicklung der Idee ist schon speziell. 


    Die Charaktere fand ich cool. Rebeccas Handlungen konnte ich zwar nachvollziehen, habe aber keine Ahnung, ihr Verhalten so wirklich möglich ist. 

    Es gab bis zur Auflösung einige überraschende Wendungen, aber ich konnte irgendwie mit der Entwicklung des Plots nicht warm werden. 

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