Bücher mit dem Tag "rotznase"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rotznase" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783423138192)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

     (541)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Danke Herr Grass für diesen längeren Ausflug in die Welt von Oskar Matzerath. 

    Dieses Buch kann ich definitiv mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe... 

    Jedem zu empfehlen der Lust auf etwas unkonventionelles hat! 

  2. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.208)
    Aktuelle Rezension von: AndreaKiesling

    Etwas langatmig aber super spannend. Gerade die gruselige Szene aus den Abfluss fand ich klasse. Ende war allerdings enttäuschend 🤔

  3. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  4. Cover des Buches Pigtopia (ISBN: 9783453675247)
    Kitty Fitzgerald

    Pigtopia

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Jack Plum ist mit einem deformierten Kopf auf die Welt gekommen und wird deshalb von den übrigen Kindern nicht akzeptiert. Er lebt als Mittdreißiger mit seiner verbitterten Trinker-Mutter zusammen, die ihm alle Schuld an den Sachen gibt, die in ihrem Leben nicht funktionieren, zB auch, daß Jacks Vater sich davon gemacht hat. Im Keller seines Elternhauses betreibt er eine geheime Schweinefarm, die ihm als einziges Freude in seinem Leben bereitet. Aber es ändert sich alles, als er Holly Lock kennenlernt, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihm unvoreingenomem gegenübertritt. Neben der Geschichte um den "verunstalteten" Jack bietet das Buch auch einen Einblick in Konflikte, in denen sich pubertierende Kinder mit ihren Eltern verwickeln (s. Holly und ihre alleinerziehende Mutter). Ein vielschichtiges Buch, das ich auf fast einem Rutsch gelesen habe.
  5. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Alina1011

    Emil und die Detektive ist ein Abenteuerroman für Kinder und Erwachse Von Erich Kästner.

    Meinung:

    Dieses Buch hat einen flüssigen Schreibstil. Dadurch kann man sich Personen, Ort und Handlung gut vorstellen. Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Es wird zu keiner Zeit langweilig. Ich habe die Ausgabe mit Bildmaterial von einer Buchverfilmung. Leider weicht der Film etwas vom Buch ab. Wir mögen das Buch lieber, da Es mehr Details aufweis.

    Fazit:

    Dieser schöne Klassiker sollte in keinem Bücherregal fehlen. Es ist eine schön Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.


  6. Cover des Buches Cujo (ISBN: 9783641206154)
    Stephen King

    Cujo

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Scalymausi

    Klappentext:

    Der Bernhardiner Cujo ist der Liebling von ganz Castle Rock, einer verträumten amerikanischen Kleinstadt. Eines Tages wird er von einer Fledermaus mit einem teuflischen Virus infiziert. Die Idylle verwandelt sich fortan in eine wahre Hölle, die von einem vierbeinigen, mordgierigen Monster beherrscht wird...



    Inhalt:

    Cujo ist der Bernhardiner der Familie Camber. Eines Tages jagt er einem Kaninchen hinterher, dass sich in einer Höhle versteckt. Dort wird er von einer Fledermaus gebissen und mit Tollwut infiziert. Währenddessen beschließt Charity Camber mit ihrem Sohn Brett zu verreisen und ihr Mann Joe bleibt zu Hause. Bevor sie losfuhren, erzählte Bretts einer Mutter, dass Cujo sehr krank aussah, als er ihn das letzte Mal sah. Doch diese nahm seine Sorge nicht ernst. 

    Auch bei der Familie Trenton spielt das Schicksal hier eine entscheidende Rolle. Der Vater Vic muss zu einer wichtigen Besprechung nach Boston fliegen. Seine Frau Donna und sein Sohn Tad bleiben allein zurück. Aufgrund einiger Ereignisse vergisst Vic den kaputten Wagen seiner Frau von Joe Camber reparieren zu lassen, sodass diese mit ihrem Sohn Tad selbst dorthin fahren muss. 

    Doch dort lauert schon Cujo, dessen Zustand sich immer mehr und mehr verschlechtert...



    Meine Meinung:

    Im ersten Drittel werden die verschiedenen Charaktere detailliert vorgestellt, wie man es von Stephen King gewohnt ist. Eigentlich mag ich seinen ausschweifenden Erzählstil, doch der Handlungsstrang von Vic und seinem Partner Roger fand ich etwas zäh. Ich finde man hätte die Krise der Firma und die Geschehnisse in Boston doch etwas kürzer fassen können, da diese für den Verlauf der Geschichte nicht wahnsinnig relevant waren. 


    Jedoch spätestens ab der Hälfte des Buches wurde es spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Situation in die Donna und ihr kleiner Sohn Tad geraten sind, hat mich total mitfiebern lassen. Es war einfach mitreißend, spannend und hat mir eine Gänsehaut beschert. Während die beiden sich auf Joe Cambers Grundstück befinden, bekommt er Leser zwischendrin immer wieder Einblicke in andere Szenen die mit dem Schicksal von Donna und Tad ganz eng verwoben sind. 


    Stephen King hat es hier wieder geschafft mich an das Buch zu fesseln, auch wenn es doch teilweise ein paar Längen gab. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie er den Horror auf ganz alltägliche Sachen projezieren kann. Hier den eigentlich liebenswürdigen Bernhardiner Cujo, der eigentlich keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. 


    Diese Geschichte sollte jeden Hundebesitzer darüber klar werden lassen, wie wichtig es doch ist sein Tier impfen zu lassen. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, was die Tollwut eines einzigen Hundes anrichten könnte. 



    Fazit:
    Cujo ist ein spannender und fesselnder Roman, der mich auch sehr mitgenommen hat. Auch wenn die Geschichten an einigen Stellen doch etwas zäh war und ihre Längen hatte, gab es doch hauptsächlich die Momente, in denen ich einfach nur mit den Charakteren mitgefiebert habe. Ich vergebe 4 Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches Stunde der Vergeltung (ISBN: 9783802588570)
    Shannon McKenna

    Stunde der Vergeltung

     (40)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Shannon Mc Kenna – Mc Cloud Brothers, 6, Stunde der Vergeltung


    Die knallharte Tamara Steele, die tödliche Schmuckstücke designt und mittlerweile in den Mc Clouds und deren Frauen sowas wie ihre Familie gefunden hat, eine nervende und übervorsorgliche Familie zwar, aber immerhin..., hat eine kleine Tochter adoptiert, die nun zur Zielscheibe gleich zwei Verbrecherorganisationen wird. Aber sie steht auch im Mittelpunkt einiger Ermittlungen, und so wird sie schnell zur Gejagten.

    Ausgerechnet der Auftragskiller Val Janos soll sie observieren, manipulieren und seinem Auftraggeber ausliefern, doch schon die Beschattung der kriminellen Schönheit stellt ihn vor einer Herausforderung. Das sie ein Kind hat, wurde ihm verschwiegen, dass sie ihn anturnt, darüber könnte er noch hinweg sehen, aber das er plötzlich damit konfrontiert wird, was der Auftraggeber tatsächlich mit ihr vor hat, das kann er nicht zu lassen.. aber er muss, denn ein ihm geliebter Mensch wird mit dem Leben bedroht und so geht er auf die Forderungen ein.

    Als er sich in ihr Leben einschleicht und ihre harte Schale zum schmelzen bringt, ist Val absolut klar, dass er dabei sterben könnte. Denn Tamara macht keine Gefangenen, wer sie hintergeht stirbt!


    Auf den sechsten Band der “Mc Cloud”-Reihe habe ich mich besonders gefreut. Wie immer kann jeder Band einzeln und unabhängig von den anderen gelesen werden, und auch wenn ein Vorwissen nicht nötig ist, empfehle ich die Storys in der Reihenfolge zu lesen. Ich persönlich bin immer noch kein Fan des allerersten Bandes, aber ich bin froh, damals die Reihe weiter gelesen zu haben.


    Auch hier ist der Schreibstil von Shannon McKenna flüssig und temporeich, die Geschichte hat eine gute Balance zwischen Action, Erotik und Spannung, auch eine Portion Humor und Emotionen dürfen nicht fehlen. Ich mag den verbalen Schlagabtausch zwischen den Figuren, die immer noch eins drauf setzen.

    Die Charaktere wirken gut ausgearbeitet, lebendig und facettenreich. Besonders gut hat mir hier Tamara gefallen, die wir in den letzten Bänden als eiskaltes Miststück kennenlernen durften, und die eine besondere Art hat, mit ihren Mitmenschen umzugehen. Wärme und Geborgenheit? Fehlanzeige. Sie wirkt immer beherrscht und auch irgendwie durchgängig distanziert, wütend, agressiv und angespannt. Doch in diesem Buch lernen wir ihre verletzliche Seite kennen, die Val Janos hervorbringt. Der Kontrast ist gut gelungen, absolut glaubhaft und nachvollziehbar.

    Val Janos ist der eiskalte Killer, der seine Aufträge ernst nimmt, aber wenn es um Kinder geht hat er (zum Glück) Hemmungen, auch wenn es seine derzeitigen Auftraggeber nicht interessiert. Deswegen hatte er schon einen Auftrag platzen lassen und steht nun unter Beobachtung. Schwer zu erraten, dass er auf der Abschussliste steht und mit dem Auftrag um Tamara eine letzte Chance erhält. Er ist dominant und auch ein wenig aufdringlich, aber seine Zerissenheit ist spürbar, die Fragen die ihn beschäftigen wirken authentisch und ich mochte ihn trotz seiner brutalen, rauen Art gern.

    Die beiden Bösewichte kennen wir bereits aus den Vorgängerbänden, und ich finde gut, wie die Autorin insgesamt die Parteien ausspielt. Dabei geht es natürlich um Leben und Tod, nicht zuletzt bringen sich die Hauptfiguren selbst in Lebensgefahr um an ihre Ziele zu kommen oder diejenigen zu schützen, die sie lieben.

    Diese Story war kurzweilig und unterhaltsam, für mich war es der beste Band der Reihe, auch wenn ein paar Kleinigkeiten mich nicht überzeugen konnten.

    Die erotischen Szenen wirken teilweise brutal, sind detailliert ausgearbeitet und das Buch ist sicherlich nichts für jüngere Leser.


    Das Cover passt sehr gut in die Reihe und ist ein netter Blickfang.


    Fazit: Für mich der beste Band der Reihe. Crime, Erotik, Spannung, Emotionen... Knappe 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Sand im Getriebe (ISBN: 9783404146796)
    Jan Böthern

    Sand im Getriebe

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Der Autor ist Anfang 20 und blickt auf seine sexuellen Misserfolge und seine alkoholischen Exzesse zurück. Ausufernd wird beschrieben warum Freundin XY immer nur geküsst wurde: 1. sein Elternhaus, 2. in der Klasse waren alle zurückgeblieben und 3.Hasenfuß-Syndrom.

    Lustig und gut gefallen hat mir am Anfang des Buches seine Beschreibungen über die Katze Rumpel und sein Auszug bei Lydia. Da musste ich einige Male schmunzeln. Leider ging es so nicht weiter.

    Der Schreibstil und die Geschichte sind langatmig mit vielen unnötigen Details und Ausschweifungen. Manchmal habe ich Seiten nur so überflogen, ob endlich was spannendes, lustiges oder interessantes kommt. Leider wurde ich enttäuscht!

  9. Cover des Buches Raubritter Rocko und die verflixte Flugstunde (ISBN: 9783864291197)
    Jochen Till

    Raubritter Rocko und die verflixte Flugstunde

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Raubritter Rocko und sein Raubknappe Rotznase spielen Verstecken. Allerdings machte dies nur Spaß, wenn Rocko sich verstecken durfte. Und er wusste genau wo, er sich verstecken würde, nämlich im Geräteschuppen vom Schweißdrachen. Gesagt, getan ... aber was war dass? Warum heulte der Schweißdrachen denn so jämmerlich. Als Rocko den Grund dafür erfährt, vergisst er das mit dem Verstecken sofort und versucht zusammen mit Rotznase dem Schweißdrachen bei seinem Problem zu helfen. Der Schweißdrache hat einen sehnlichsten Wunsch, den es zu erfüllen gilt. Allerdings ist das alles andere als einfach, denn so ein Schweißdrache sind dafür einfach nicht gemacht. Wie und ob es Ihnen dennoch gelingt, dem Schweißdrachen den Wunsch zu erfüllen, erfahrt Ihr im Buch.
    Als ich letztes Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt war, schlenderte ich ganz zufällig am Tulipan Verlag vorbei und sah dort, dass zwei Typen dabei waren Kinderbücher zu signieren. Als ich mir die beiden und das Buch genauer ansah, erkannte ich darin Jochen Till und Zapf, die dabei waren den ersten Teil von Raubritter Rocko mit Autogramm/Widmung und kleiner Zeichnung zu versehen. Ich war sofort angetan von dem Buch und kaufte gleich zwei Exemplare, die ich natürlich signieren ließ. Es war nett sich mit Jochen und Zapf zu unterhalten, denn sie beantworteten mir bereitwillig ein paar Fragen und später wurde sogar noch ein Interview daraus.

    Umso erfreuter war ich, als der Tulipan Verlag mir Teil 2 von dem kleinen Raubritter zukommen ließ. „Raubritter Rocko und die verflixte Flugstunde“ steht dem ersten Teil in nichts nach. Wieder einmal ist es Jochen gelungen, eine total witzige und süße Geschichte für Kinder ab 7 Jahren (ich finde, es geht auch schon ab 5 Jahre) zu schreiben, die einem durch Charme und Witz ans Herz geht. Die lustigen, bunten und detaillierten Illustrationen von Zapf tun dabei ihr übriges und machen das Buch zu einem tollen Lesegenuss für Leser in jedem Alter. Wer schöne und lustige Kinderbücher mag, der wird die Raubritter Rocko – Bücher einfach lieben. Bereits das Cover lädt zum Schmunzeln ein, sieht man dort doch einen Drachen mit Rakete am Rücken, seltsam, haben Drachen denn keine Flügel?

    Mein Sohn, obwohl er schon 10 Jahre ist, wollte die Geschichte sofort lesen, denn es galt herauszufinden, warum der Drache keine Flügel hat. Er findet die Geschichte um Rocko total witzig. Und mir geht es dabei nicht anders, was zeigt, dass das Buch etwas für jedes Alter ist. Vor allem auch für Leseanfänger ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Die Schrift ist groß gehalten und die Geschichte trumpft nicht mit schweren Wörtern auf, sondern ist einfach und verständlich geschrieben. Das Buch gehört der ABC-Reihe des Tulipan Verlag an, was darauf hindeutet, dass es 1. eine gut lesbare Schrift enthält und 2. liebevoll gestaltet ist. Beide ist hier der Fall und deshalb empfehle ich das Buch sehr gern weiter.

    Ich hoffe nun auf noch ganz viele weitere Abenteuer mit Raubritter Rocko, denn diese Kinderbuch-Reihe werde ich mit Sicherheit auch weiterhin im Auge behalten.
  10. Cover des Buches Pornostar (ISBN: 9783453675049)
    Jenna Jameson

    Pornostar

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    JottJott das Pornogenie: Jenna ist die bekannteste Pornodarstellerin der Welt und berichtet ausführlich aus ihrem Leben und schildert ihren Lebensweg. Zum Vorschein kommt eine überraschend sympathische und zielstrebige junge Frau: Jenna berichtet von den Schwächephasen in ihrem Leben (der frühe Verlust der Mutter, ein furchtbares Vergewaltigungtrauma und ein Totalabsturz als Crystal-Meth-Zombie), von falschen Freunden und ihrem Aufstieg zum Aushängeschild einer Milliarden-Branche. Ein ehrliches Buch über eine charismatische junge Frau.
  11. Cover des Buches Postmortem (ISBN: 0743477154)
    Patricia Cornwell

    Postmortem

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Kay Scarpettas erstes Abenteuer, ein Frauenserienmörder geht um, der scheinbar wahllos nachts bei Frauen eindringt, diese fesselt und stranguliert. Bereits zu Beginn leidet Kay unter Alpträumen wegen ihrer Unfähigkeit, den Fall zu lösen, die männlichen Kollegen, mit denen sie zusammenarbeitet, hätten lieber einen Mann an ihrer Stelle, und privat läuft auch fast alles schief: Ihre Mutter hält ihr schweigend vor, daß sie kinderlos geblieben ist, die altkluge Nichte Lucy fühlt sich vernachlässigt, und Schwester Dorothy heiratet mal wider überstürtz und vermutlich wieder den Falschen. Die Haushälterin Bertha hält solange zu Hause die Stellung und Kay den Rücken frei (hoffentlich nicht die "Bertha" aus "Two and a half men"!). Mörderisch spannend und höchst gelungen, wie das komplexe Beziehungsgeflecht um Doc Kay dem Leser präsentiert wird, suchterzeugend und ein echter Pageturner!
  12. Cover des Buches Portnoys Beschwerden (ISBN: 9783446251243)
    Philip Roth

    Portnoys Beschwerden

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LarissaMaria

    Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Im Prinzip zumindest. Zwangsstörung meets Promiskuität.

    Nicht selten wurde Philip Roth dafür kritisiert, dass seine Charaktere zu getrieben sind, es ginge nur um Sex und Selbstmitleid,
    Die geteilten Meinungen, welche über ihn kursieren, haben mein Interesse geweckt. Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

    Ich lernte also Alexander Portnoy kennen; einen jüdischen Amerikaner, der beim Psychiater sitzt und sein Leid klagt.
    Das würde das ganze Buch eigentlich schon in einem Satz zusammenfassen.

    Der Monolog, aus dem das Buch besteht, veranschaulicht seinen Werdegang, schildert eine Existenz ohne besondere Sternstunden, ohne besonderen Glanz.

    Seine Kindheit mit der Glucken-Mama und dem Waschlappen-Vater, seine Jugend, das Erwachen seiner Sexualität welche gleich in zwanghafte Sphären abdriftet, seine Unfähigkeit eine gute Beziehung zu führen… es ist eine endlose Misere.

    Ich war während des Lesens ständig hin und her gerissen; zwischen Abscheu vor dem Protagonisten und Bewunderung für die Fähigkeit von Roth, dessen verrückte Gedankensprünge so anschaulich darzustellen.

    Daher machte das Lesen irgendwie Spaß. Großteils war ich einfach nur genervt von Portnoys Veranschaulichungen, seinen Anschuldigungen, seiner Unfähigkeit zu erkennen, dass man an seinen Fehlern arbeiten kann...  aber genau das hat eine eigene Art von Spannung erzeugt.

    Ich bin nicht restlos begeistert, aber besonders die Pointe am Schluss hat mich nochmals laut auflachen lassen.

    Also der Gesamteindruck war nicht schlecht.

  13. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  14. Cover des Buches Superman 3. Superband (ISBN: B002PIAENS)

    Superman 3. Superband

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Bruce Wayne ist Erbe der Schloßruine Inishtree in Schottland, wo anscheinend ein böser Fluch über der Bevölkerung liegt. Ein alter Bewohner des dazugehörigen Dorfes sucht Wayne im Wayne-Gebäude auf und bittet diesen um Hilfe. Dachschindeln fliegen im Sturm in die falsche Richtung (gegen den Wind) davon, die Dorfgründerstatue wurde geköpft und der Gründer erdolcht, und die Kinder scheinen unter einem Bannzu stehen und werden mit irrem Blick zu Kannibalen (erinnerte mich an "Das wei0e Band" und "Kinder des Zorns" von King), wirklich very spooky. Sie wirken wie verhext, wie kann Batman (mit leichter Unterstützung durch Superman) das Dorf erlösen? Und in der zweiten Geschichte spielen die Legionäre der Legion der Superhelden mit, also Triogirl, Sonneboy, Kosmosgirl, Dicker Junge und wie lustig sie alle heißen.

  15. Cover des Buches Der Klient (ISBN: 9783800092765)
    John Grisham

    Der Klient

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Als Mark und sein kleiner Bruder Ricky im Wald heimlich rauchen, beobachten sie einen Selbstmordversuch. Doch statt wegzulaufen, möchte Mark etwas tun, wir aber erwischt. Er wird in den Wagen gezogen und soll mit dem dicken, betrunkenen Mann sterben. Dabei erfährt er ein Geheimnis - und überlebt. Lange bleibt nicht verborgen, dass Mark etwas weiß, das mit einem wichtigen Fall zusammenhängt und gerät so ins Schussfeld von Mafia, FBI und Bundesrichtern. Er wendet sich an eine Anwältin und die setzt sich völlig für ihn ein, als Mark niemanden mehr hat, der ihn sonst schützen kann.


    Früher habe ich Grisham geliebt. Ich weiß nicht mehr was ich von ihm gelesen habe, aber ich habe ihn geliebt. Lang lang ist es her. Inzwischen habe ich eine leichte Abneigung gegen alles gebildet, was mit Krimi und Thriller zu tun hat. Aber ich habe ihn nie so ganz vergessen. Deswegen war es mal wieder an der Zeit, ihm eine Chance zu geben und so hab ich mich von meinem Freund beraten lassen, welches Buch ich lesen soll und mich für Der Klient entschieden.

    Zum einen ist die Thematik an sich ja schon brisant. Der Kronzeuge in einem Fall zu werden, weil man zufällig an eine Information gerät, die man nicht wissen sollte und damit zur hundertprozentigen Verurteilung einer Hauptfigur aus Mafiakreisen führt, ist schon hart genug. Als elfjähriger Junge ist das alles nochmal eine Spur härter. Vor allem, weil es nicht geheim bleibt, sondern durch einen ganz speziellen Reporter mit Mitteln und Wegen veröffentlicht wird. Damit ist nicht nur Mark letztlich in Gefahr, sondern auch seine Familie, die gerade weitaus mehr Probleme hat, weil sein kleiner Bruder seit der Situation im Wald unter einem posttraumatischem Schock leidet und seine Mutter Tag um Tag an seinem Krankenbett zubringen muss. Damit steht er praktisch allein auf weiter Flur. Und das ist das wahrscheinlich härteste an der Geschichte: dass ein elfjähriger Junge von allen Seiten unter Beschuss steht und dabei niemanden hat, an den er sich wenden kann. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass er sich einen Verbündeten wünscht und ihn in einem Anwalt sucht. Nur, dass er eine Anwältin findet. Glücklicherweise eine Anwältin, die sich besonders für Kinder einsetzt. Ja, vielleicht ein dummer Zufall, den ich in Büchern im Normalfall etwas gestellt finde, aber irgendwie passend. Letztlich machts eben die Inszenierung. 

    Was ich bei Grisham immer toll finde, ist die Akkuratesse mit der er seine Bücher aufarbeitet. Natürlich ist es praktisch, dass er als Jurist Bücher verfasst, die einen juristischen Hintergrund haben, wenn sie nicht sogar im Vordergrund stehen. Auch hier ist alles perfekt recherchiert und ausgearbeitet. Ich habs ja nicht so mit Jura, aber mich verließ nie der Eindruck, dass alles stimmig ist. Vielleicht, weil es stimmig war. 

    Zusätzlich zur juristischen Genauigkeit des Romans, war auch die Darstellung der Persönlichkeiten höchst genau und detailliert. Grisham hat sich einen genauen Plan ausgedacht und ihn super umgesetzt. Die Spannung blieb immer bestehen. Ich konnte nie so genau sagen, wie welche Person jetzt aus welchem Grund reagieren wird. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass sich Reggie dazu überreden lassen würde, mit Mark nach New Orleans zu fahren. Insgesamt ist Mark eine sehr überzeugende Person dafür, dass er elf Jahre alt ist. Auf der anderen Seite kann ich es auch gut verstehen, dass jemand, der schon in jungen Jahren solche Erlebnisse zu verarbeiten hat, eine bestimmte Reife mit sich bringt, auch wenn ihm scheinbar keiner beigebracht hat, dass Lügen nicht ganz optimal ist. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass Mark irgendwie trotzig wäre, sondern dass er vielmehr rational abzuwägen versucht, welche Situation ihn weiterbringt und welche nicht. Das Gesetz der Straße: Fressen oder gefressen werden. Er möchte sich nach allen Richtungen hin absichern und tut dafür alles mögliche. Auch wenn es heißt, dass er lügen muss. Also ist er eigentlich ein cleveres Kerlchen und irgendwie habe ich ihn für seinen Mut (oder seine Dummheit - das liegt immer so nah beisammen) bewundert. 

    Die Geschichte ist äußerst rasant und meiner Meinung nach wirklich IMMER spannend. Vielleicht konnte ich auch deswegen nicht aufhören zu lesen bis das Buch vorbei war. Eindeutig eine dumme Angewohnheit. Aber zurück zum Buch.

    Ich erkenne im Buch unter anderem eine Kritik am amerikanischen Rechtssystem, aber auch am Egoismus von politisch ambitionierten Persönlichkeiten, die sich mehr um ihren eigenen Ruf und um ihre Möglichkeiten scheren, als die Sicherheit ihrer "Schutzbefohlenen" zu wahren. So mochte ich den Bundesanwalt Roy Foltrigg überhaupt nicht. Solche Personen gehören meiner Meinung nach nicht in solche Berufe - und trotzdem gibt es gerade dort zu viele von ihnen, weil sie das gewisse Etwas haben. Leider. Ich war beinahe erleichtert als ihm am Ende ein Verfahren droht, weil er unter allen Umständen und mit jedem möglichen Mittel, ob gerechtfertigt oder nicht, den Jungen in die Zange nehmen wollte. Vielleicht zeigt sich das Buch doch ein bisschen von der Seite der Gerechtigkeit. Wo ich so darüber nachdenke macht es fast den Eindruck als wandle sich das Buch vom Anfang zum Ende immer weiter zum Guten. Während noch am Anfang alle um ihn herumkreisen, ihn bedrohen und zu einer Aussage zwingen wollen, werden sie nach und nach zugänglicher und am Ende so freundlich, dass Mark Vertrauen zu ihnen aufbauen kann.

    Eine Kleinigkeit hat mich allerdings ein kleines bisschen gestört, aber das kann auch an meiner "Ausgabe" liegen: ich hab mich manchmal ein bisschen schwer getan zu unterscheiden, wann eine andere Perspektive eingenommen wurde. Ich hab das Buch als E-Book gelesen und in meiner "Ausgabe" wurden hier keinerlei kleine Symbole oder Striche gemacht, um anzuzeigen, dass beispielsweise von Mark zu seiner Anwältin zum Richter zum Mafiaboss gewechselt wurde. Das machte das Lesen manchmal ein bisschen schwierig, weil ich immer wieder eine Seite zurückgeblättert habe, um zu schauen, ob es irgendeine Anmerkung gibt oder nicht. Aber letztlich ist das vermutlich nicht die Schuld des Autors oder gar des Buches, sondern der Ausgabe und ist deswegen nicht weiter von Belang.

    Ein bisschen schlimmer finde ich da die Tatsache, dass ich gerne noch mehr gewusst hätte. Mich hätte interessiert wie es weitergeht. Ja, in gewisser Weise hat das Buch einen passenden Schluss und kann damit so enden - keine Frage. Trotzdem hätte ich gerne erfahren, wie es mit Foltrigg weitergeht und welche Strafe ihm blüht. Ich hätte zu gerne sein Aufeinandertreffen mit dem Jugendrichter erlebt. Gehört, welche Flüche die Mafia über die Familie ausspeit. Mit welchen Konsequenzen Reggie letztlich zu rechnen haben musste. Es gibt so viele Dinge, die ich am Ende gerne noch mitgenommen hätte. So muss ich respektieren, dass mit Marks Verschwinden von der Bildfläche auch die Geschichte ihr Ende findet. Immerhin ist es seine.


    Insgesamt ist Der Klient ein wunderbarer Roman voller Spannung, der mich sehr gefesselt und mitgerissen hat. Und auch wenn es diese Schwachstelle mit dem Ende gibt, ist es doch ein abgeschlossener Roman, der durchaus gelesen werden sollte, ja, gelesen werden muss! Grisham ist ein talentierter Schriftsteller, der es schafft, in das Wesen der Justiz einzuführen, Kritik daran zu üben, ohne dass es abgedroschen wirkt oder ähnliches. Ich bin immer wieder fasziniert und freue mich schon fast darauf, wenn ich den nächsten Roman von ihm lesen kann, das ein brisantes Thema, mit detailreichen Personen und einer toll durchdachten Geschichte verbindet.
  16. Cover des Buches High Times (ISBN: 9783453640337)
    Uschi Obermaier

    High Times

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Sumsi1990
    Wer sich wie ich für alternative Lebensformen bzw. andere Lebensentwürfe interessiert und es spannend findet, wie andere Menschen (egal ob berühmt oder nicht) ihr Leben gestalten, ist mit diesem Buch jedenfalls gut beraten.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor diesem Buch relativ wenig über Frau Obermaier wusste und das Buch eher wegen ihren Ausflug in die Kommune 1 gekauft habe. Als ich dieses jedoch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme für diese Frau. Sie erzählt ungeniert und offen was und mit wem sie was erlebt hat, ist ehrlich, kompromisslos und humorvoll. Ich liebe dieses Buch, auch wenn ich dieses Leben nicht führen wollen würde und auch nicht immer jede Situation nachvollziehen oder verstehen kann.

    Auf jeden Fall wird hier ein spannender Teil eines Lebens verarbeitet, der teilweise auch etwas zum Umdenken anregt.
  17. Cover des Buches Ferne Verwandte (ISBN: 9783442743025)
    Gaetano Cappelli

    Ferne Verwandte

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Cappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch!
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