Bücher mit dem Tag "route 66"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "route 66" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Der stille Sammler (ISBN: 9783404171811)
    Becky Masterman

    Der stille Sammler

     (142)
    Aktuelle Rezension von: celineee

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Spannend geschrieben und nicht zu sehr in die Länge gezogen! 

  2. Cover des Buches 50 Tage: Der Sommer meines Lebens (ISBN: 9783906829432)
    Maya Shepherd

    50 Tage: Der Sommer meines Lebens

     (124)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Der Sommer 1965 ist der letzte vor Jades 18. Geburtstag. Die Beatles regieren die Charts, Blue Jeans erobern den Modehimmel und Jade erwischt ihren Freund dabei, wie er ihre beste Freundin Katie küsst. Ihre Welt zerspringt in tausend Teile und der Sommer scheint ins Wasser zu fallen. Jades Eltern haben überhaupt kein Verständnis für den Liebeskummer ihrer Tochter und bestehen darauf, dass sie trotz allem gemeinsam mit Katie in das bereits gebuchte Feriencamp fährt.
    Doch Jade schmiedet eigene Pläne. Sie lässt sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip ein, um vor ihren Problemen davonzulaufen. Nicht ahnend, dass die große Liebe bereits an der nächsten Kreuzung auf sie wartet.
    Ein Sommer voller Träume, Hoffnungen und Herzklopfen entlang der Route 66 beginnt, bis sich ihr das Schicksal mit aller Macht in den Weg stellt...

    Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus Jades Sicht erzählt. Bereits im Prolog erfährt man Jasons Problem. Einerseits hat das der Handlung einiges an Spannung weggenommen, andererseits möchte man aber auch erfahren, wie es dazu gekommen ist. Bei Filmen finde ich die Art von Erzählungen ja gut, aber in Büchern möchte ich überrascht werden. Auch wenn man den Prolog rauslassen würde, wusste ich bereits nach wenigen Seiten in welche Richtung das ganze geht und das war ein wenig schade. Der Roadtrip wurde super erzählt und die Atmosphäre konnte man förmlich spüren. Da hat man gleich Lust zu verreisen.

    Die Hauptfiguren: Jade ist ein junges Mädchen, welche ich großartig finde. Mit 17 Jahren hätte ich mich nicht getraut einfach abzuhauen und bei jemand Fremden in ein Auto zu steigen. Manche Aktionen sind natürlich auch total übertrieben, aber das passt zu ihrem Alter. Besonders wie sie für ihre Meinung eintritt fand ich super.

    Jason ist der Reisebegleiter von Jade. Er hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Die für sein Alter doch reife Einstellungen hat mich sehr beeindruckt.


    Endfazit: Das Buch kann ich sehr empfehlen. Es bringt das Sommerfeeling perfekt rüber. Das Buch ist für alle Altersklasse geeignet, auch wenn die Protagonisten relativ jung sind. Für den Schreibstil musste ich dennoch einen Stern abziehen. 

    Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Früchte des Zorns (ISBN: 9783552051911)
    John Steinbeck

    Früchte des Zorns

     (153)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    The American Dream wird nur für die Reichen wahr. Das ist heute so, aber ich dachte, früher wäre es anders gewesen. Das Buch hier hat mir die Augen für die wahre Geschichte geöffnet. Menschen waren schon immer gierige Arschlöcher, die für Profit die Würde anderer verkauften.

    Früchte des Zorns ist eine deprimierende Geschichte, in der eine Familie von Schicksalsschlägen förmlich zugedeckt und jede kleine Hoffnung zunichte gemacht wird. Man merkt schnell, dass die Menschen darin keinen Wert haben und wie Hunde behandelt werden, obwohl sie nichts anderes machen wollen, als zu arbeiten, Geld zu verdienen, zu leben.

    Der Autor kümmert sich um jede einzelne Figur, gibt ihr ein Gesicht, ihnen ein Leben, eine Seele, eine Geschichte, was dafür sorgt, dass man die Figuren schnell zu lieben lernt. Man sieht sie vor sich, man kennt sie alle und vor allem bedauert man jeden einzelnen.

    Doch das Buch ist lang, zäh, an manchen Stellen langweilig, manche Stellen sinnlos, manchmal habe ich begonnen, Passagen zu überspringen, weil ich mich nicht wieder mit irgendeinem langweiligen Detail beschäftigen wollte, doch der Spannungsbogen war da und ich habe gierig nach einem Happy-End gehofft.

    Das Ende ist weit offen. Es sind viele lose Enden, um die sich der Autor nicht kümmert, sondern trennt sie brutal von der Hauptgeschichte und sogar am Ende bricht der Autor förmlich das Buch ab, als hätte er es selbst satt zu schreiben gehabt. Ich hätte mir einen richtigen Schluss gewünscht, zumindest einen, der in eine gewisse Richtung für die Familie zeigt, stattdessen sagt das Ende nichts aus. Es endet enttäuschend.

  4. Cover des Buches The Grapes of Wrath (ISBN: 9780140292923)
    John Steinbeck

    The Grapes of Wrath

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Etoile
    Eines der erbarmungslosesten Bücher, die ich je gelesen habe. Selbe Liega wie "Das Gleichgewicht der Welt" und "Sophie's Choice".
  5. Cover des Buches Mike (ISBN: 9783864437342)
    Sylvia Pranga

    Mike

     (12)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Ich kannte Sylvia Pranga bisher nur als Übersetzerin für den Sieben Verlag und dachte, es wäre bestimmt cool, mal einen von ihr geschriebenen Roman zu lesen. Leider war mein Leseerlebnis hier eher enttäuschend.

    Wie Mike und Damian sich annähern ging mir viel zu schnell. Er fängt in der Werkstatt ihres Vaters an und sofort ist ihm wichtig, was sie von ihm denkt, und dass sie wegen eines Spruches den er gebracht hat, nicht sauer auf ihn ist. Das ist etwas, was sich auch durch das ganze Buch gezogen hat. Die Figuren haben permanent darüber sinniert, ob sie richtig gehandelt haben, ob das, was sie gesagt haben für den anderen okay war. Hier schien niemand Selbstbewusstsein zu haben. Diese permanenten inneren Konflikte über das eigene Handeln hätten für mich in ein Jugendbuch mit jugendlichen Charakteren gepasst aber nicht in einen Liebesroman für Erwachsene.

    Mike empfand ich leider als ziemlich kindisch. Sie reagiert oftmals wie eine trotzige Jugendliche, nicht wie eine erwachsene Frau, die sich ihr ganzes Leben lang unter Männern behaupten musste.

    Damian schien keinerlei Macken zu haben. Er war mir etwas zu glatt. Auch seine dreifarbigen Augen waren der Knaller. Bei Stimmungswechsel verfärbten sie sich wie ein Stimmungsring. Ja, Augen verdunkeln sich bei schlechter Stimmung oder strahlen bei Fröhlichkeit – aber man kann es auch übertreiben.

    Leider erfuhr man über die Hauptfiguren erst viel zu spät wichtige Dinge. Wie alt sie sind zum Beispiel. Von einigen konnte ich mir bis zum Schluss kein Bild machen, weil sie einfach nicht richtig beschrieben wurden. Manch andere hingegen waren so stereotyp, dass es leider nur zum Augen rollen war.

    Der Anfang der Geschichte zog sich schier endlos. So richtig wurde es erst kurz vor der Hälfte, denn dann beginnt der Roadtrip. Schade, dass die Autorin Damian und Mike nicht viel früher in dieses Abenteuer geworfen hat, denn ab hier habe ich mich vom Buch doch recht gut unterhalten gefühlt. Zuvor hatte ich permanent den Eindruck, als wüsste Sylvia Prange nicht, worauf sie eigentlich hinaus will oder was sie erzählen möchte.

    Der Schreibstil wirkte auf mich etwas unbeholfen. Viele kurze Sätze, bei denen sich manche durch ein Komma hätten verbinden lassen, um den Lesefluss schöner zu gestalten. Stattdessen wirkte es oft abgehackt. Leider merkt man auch, dass die Autorin nicht mehr im Alter ihrer Figuren ist. Wenn sie heiße Typen mit James Dean vergleicht und Filme wie Easy Rider zum Vergleich ranzieht, wirkt das irgendwie aus der Zeit gefallen. Da hätte es geholfen, das Buch einfach in einem anderen Jahrzehn spielen zu lassen oder sich etwas mit dem aktuellen Zeitgeist zu beschäftigen.

    Das Buch hatte für mich leider mehr Macken als Unterhaltungswert, was ich richtig schade fand. 

  6. Cover des Buches Erster Tag (ISBN: 9783404148004)
    Wolfgang Hohlbein

    Erster Tag

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mike und seine Kumpels dürsten nach einem Abenteuer. Deswegen schmeißt der erfolgreiche Schriftsteller eine Runde Motorräder und lädt Stefan und Frank auf einen Trip durch die USA ein. Hätte er den Schreibstil von Wolfgang doch nur daheim gelassen ... Selbst Sätze, die grammatikalisch wehtun, blubbern durch die Suppe. Hat da etwa jemand auf Ex geschrieben, um möglichst schnell den nächsten Roman rauszubringen??? So jedenfalls schmeckt dieses Buch ...

     

    Und auch der Haupt-Protagonist selbst, ist schwer herunter zu würgen - ein unsympathischer Jammerlappen! Einer von der Sorte, der an der Bar sitzt und dem Keeper vorheult, wie sehr er doch unter einem Schlafmangel leidet, seinen gesundheitlichen Problemen, seinen Angstzuständen ... Bereit die Rechnung zu bezahlen, ist er aber nicht - so verschweigt die feige Sau seinen Freunden auch, weshalb sie statt auf Harleys mit Suzukis vorlieb nehmen müssen ...

     

    Was das Ausschöpfen des Potentials von Indianer-Mythen betrifft: auch da fragt man sich, wie viel Zeit Hohlbein sich wohl genommen hat, um die Geschichte und den Horror darin gären zu lassen. So viele Klischees, dass man davon besoffen wird - jedenfalls in diesem ersten Teil der Reihe ...

     

    Die Dialoge sind teilweise so peinlich, dass man sich an den anderen Tisch setzen möchte ...

     

    Und doch ... Wolfgang, die Sau, schafft es immer wieder: man möchte wissen, wie es weiter geht. Man schämt sich seiner selbst, aber kann nicht leugnen, dass dieses Buch einfach spannend ist. Wie macht er das nur??? Es ist unbegreiflich aber wahr ...
  7. Cover des Buches Blutiger Sand (ISBN: 9783709970041)
    Edith Kneifl

    Blutiger Sand

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Nachdem Katharina Kafka einen Anruf des FBI erhalten hat, dass es neue Spuren im Fall ihrer vor 20 Jahren ermordeten Eltern gibt, fliegt Sie zusammen mit ihrem schwulen Freund Orlando umgehend in die USA.

    Dort erleben sie zusammen mit dem FBI Detective Simon Hunter eine spannende Reise, von Las Vegas startend, ins Death Valley - Kalifornien, quer durch Utah und New Mexiko.

    Während Sie auf der Jagd nach dem 2. Mörder der Eltern sind, geschehen zahlreiche weitere Morde entlang ihrer Reisestrecke.

    Der 3. Fall mit Katharina und Orlando bietet vor allem eins: eine atemberaubende Kulisse. Die Beschreibungen der Orte und der Landschaft, sowie der Indianervölker, denen diese Gegenden gehörten sowie die Darstellung ihrer früheren und heutigen Lebensweise, zeugt entweder von extrem detaillierter Recherche oder von Ortskenntnis. Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem. Das wäre spannend zu wissen.

    Gegenüber den beiden Vorgängern ist lobend zu erwähnen, das mir die Struktur des Buches besser gefallen hat.

    Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf die Todesnacht der Eltern und steigt dann in der Gegenwart ein. In regelmäßigen Abständen erlebt der Leser in Zwischenkapiteln die zahlreichen Morde aus Vergangenheit und Gegenwart aus der Sicht der Täter, ohne zu wissen, wer diese sind.
    Dies gab dem Buch für mich etwas mehr die Kriminote, die mir in Band 1 und 2 gefehlt hat.

    Katharina als auch Orlando brauchen auch wieder nicht lange, um ihre obligatorischen Betthaserln zu finden.
    Enttäuscht hat mich aber das Ende, bei dem es wieder an dem schon von mir in Buch 1 bemängelndem zwischenmenschlichen Feingefühl fehlte. 

    Ich hätte aus dem Epilog das letzte Kapitel gemacht und mir den Epilog dafür aufgehoben zu beschreiben, wie Katharina und ihr so verliebter Lover auseinandergehen. Hätte mich neben dem Mörder sehr interessiert, um ein rundes Ende zu haben.

    Eigentlich möchte ich auch diesem Buch nur drei Sterne geben. Aber für die tolle Darstellung des Landes und seiner Bewohner, aus der man jedes noch so kleine erwähnte Hotel googeln kann, um sich ein Bild davon zu machen, und die sehr lehrreich ist täte es mir leid. Und nur dafür gibt es einen Stern oben drauf.



  8. Cover des Buches Such mich! (ISBN: 9783442742448)
    Carol O'Connell

    Such mich!

     (17)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Nr. 7 der Kathy Mallory Reihe!

    Kathy Mallory ist unauffindbar. Ihr Kollege Riker findet in ihrer Wohnung eine Frauenleiche und ahnt nichts Gutes. Mallory begibt sich auf einen ganz besonderen Roadtripp auf die Route 66 und stößt gleich zu Beginn auf eine frisch abgelegte Leiche.

    Eine Leiche in Chicago am Straßenrand selbst wäre nichts Besonderes, aber bei dieser wurde die linke Hand durch eine skelettierte Kinderhand ausgetauscht.

    Als weitere Kinderleichen auftauchen und Mallory auf einen seltsamen Tross von Menschen stößt, wird ihr einiges klar.

    Als Riker, ihr Kollege samt Charles zu Mallory aufschließen, übernimmt das FBI den Fall und die Hölle bricht los.

    Ein gewohnt spannender Thriller aus der Feder von Carol O´Connell bei dem Kathy Mallory das erste Mal gehörig Federn lässt und selbst ihr Freund Charles an ihr zu zweifeln beginnt. Dieser Roadtrip auf der Suche nach ihren leiblichen Vater zeigt Seiten an Mallory, die der Leser bisher noch nicht kannte.

    Die Autorin hat ein dunkles Thema der amerikanischen Geschichte aufgetan. Die unglaubliche Menge an spurlos vermisster Kinder, deren Eltern sich gemeinsam auf eine Suche ins Nirgendwo begeben und dabei kein gutes Licht auf die Ermittlungsarbeiten des FBIs werfen und aufzeigen, das dieser Konkurrenzkampf und das Machtgerangel verschiedener Polizeibehörden über Staatsgrenzen hinweg zu viel Leid beigetragen haben.
  9. Cover des Buches Die fliegenden Trautmans (ISBN: 9783833306402)
    Miriam Toews

    Die fliegenden Trautmans

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Nach einem Anruf ihrer Nichte Thebes fliegt Hattie Hals über Kopf von Paris, wo sie als Künstlerin ein angenehmes Leben führte, zurück ins heimatliche Kanada. Sie muss sich um die Kinder ihrer Schwester Min kümmern, die wieder ihre manisch-depressiven Anfälle hat und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden muss. Das Haus und auch die Kinder sind in verwahrlostem Zustand, die 11jährige Thebes ist verdreckt und hat blau gefärbte Haare und der 15jährige Logan ist von der Schule geflogen. Die Situation wächst Hattie über den Kopf und so entschließt sie sich, die Kinder zu ihrem Vater zu bringen, der irgendwo in Kalifornien an der Grenze zu Mexiko leben soll. Sie packen das Nötigste in den alten Van der Familie und ab geht’s, immer der Nase nach Richtung Süden. Die Fahrt durch Amerika bringt die drei an ihre Grenzen, Schmerzen und Verletzungen an Körper und Seele sind ständige Begleiter. Doch nach und nach wachsen sie als Familie zusammen und Hattie, die die Kinder eigentlich loswerden wollte, stellt fest, dass sie diese liebt und dass ihre Schwester ihre Hilfe braucht. Die zuvor mit ihrer kranken Mutter überforderten Kinder können endlich wieder Kinder sein - einige skurrile Begegnungen und ein zugelaufener Pitbull helfen ihnen dabei … 

    Die kanadische Schriftstellerin und freie Journalistin Miriam Toews wurde 1964 in Steinbach, einer Mennonitengemeinde im kanadischen Manitoba, geboren. Sie studierte Geisteswissenschaften und Journalismus. Für ihren Roman „Die fliegenden Trautmans“ wurde sie 2008 mit dem ‚Rogers Writers‘ Trust Fiction Prize‘ ausgezeichnet, den sie 2014 erneut für einen anderen Roman erhielt. Sie lebt und arbeitet heute in Winnipeg/Kanada. 

    Was sich zunächst wie ein heiterer Familienroman liest, entpuppt sich bald als eine Geschichte mit durchaus ernsthaftem Hintergrund: Die Mutter, die an Depressionen, psychischen Störungen leidet und Suizidgedanken hat, zwei Kinder, die ohne Vater und ohne mütterliche Fürsorge aufwachsen und die Tante der Kinder, die diesem ganzen Chaos nach Paris entflohen ist. Durch die eher heitere Seite des Roadtrip und einiger teils skurriler Begegnungen gelingt es der Autorin, hier einen guten Ausgleich zwischen Tragödie und Komödie zu schaffen. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit beim Lesen, da die wörtlichen Reden fließend ineinander übergehen und zudem keine Anführungszeichen verwendet werden. Das Geschehen ist logisch aufgebaut, unterhaltsam und ergreifend, mit vielen traurigen, aber auch vielen komischen Momenten. Die Charaktere sind sehr fein gezeichnet in ihrer Verletzlichkeit und auch das Zwischenmenschliche ist sehr gut heraus gearbeitet. Einige Passagen stimmen sehr nachdenklich und regen dazu an, das eigene Verhalten zu überdenken. 

    Zu kritisieren ist, dass durch die häufigen inhaltsleeren und nichtssagenden Unterhaltungen der Protagonisten leider die charakteristische Schilderung der Weite und der verschiedenen Landschaften während der Reise durch die USA zu kurz kommen. Durch die bemühten Slapstick-Einlagen wird das Geschehen viel zu sehr von dem Grund der Reise (die Krankheit der Mutter und Schwester) abgelenkt, was für den Roman nicht unbedingt von Vorteil ist. Die immer wieder eingefügten Rückblenden und Erinnerungen zerstückeln die Geschichte und auch das überstürzte Ende kann nicht befriedigen, denn das Hauptproblem bleibt offen. 

     Fazit: Über den Zusammenhalt einer total schrägen Familie und über eine chaotische Reise – ein Buch, das aufgrund seiner Sprache wohl eher für die jüngere Generation gedacht ist.  

  10. Cover des Buches Thunderhead (ISBN: 9783426194447)
    Douglas Preston

    Thunderhead

     (134)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Dies war das erste Buch, welches ich in meiner Jugendzeit gelesen habe . Danach folgten alle anderen von Preston/ Child. Ich bin ein großer Fan und das sind die allerbesten Autoren die es gibt .

    Top

  11. Cover des Buches Hot Dogs zum Frühstück (ISBN: 9783734749377)
    Elke Becker

    Hot Dogs zum Frühstück

     (40)
    Aktuelle Rezension von: bibiii

    Eine Auszeit oder wohl doch eher ein Roadtrip?!
    Genau das dachte sich die Autorin,denn sie entführt den Leser auf einen ganz besonderen Roadtrip auf die Route 66...

    Ein bunter Mix aus Frauen,jede hat ihren eigenen persönlichen Grund. Bei dieser Tour mitzumachen.
    Die Characktere sind wirklich authentisch auch ihre kleinen Macken die sie wirklich noch Liebenswerter machen. Hat die Autorin so schön und real beschrieben. Auch die Tour an sich,man hat das Gefühl als würde man selbst zwischen den Frauen auf dieser besonderen Reise sitzen..
    Wer sich für ein paar Stunden eine Auszeit gönnen möchte,ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse

  12. Cover des Buches Route 66 (ISBN: 9783868739862)
    Freddy Langer

    Route 66

     (1)
    Aktuelle Rezension von: cornflake

    Ich war vor ein paar Monaten selber auf der Route 66 unterwegs und habe mir dieses Buch zugelegt, da ich mein Bücherregal mit einem solchen Buchband bereichern wollte. Beim durchblättern des Buches werden Erinnerungen wach. Der Autor Freddy Langer erzählt eine tolle Geschichte entlang der USA und macht es so authentisch. Auch Leser, die vorher noch nicht auf der Route 66 waren, werden auf eine tolle Reise durch die USA mitgenommen. Ganz klasse finde ich die verwendeten Bilder und Fotos. Sie werden so toll in Szene gesetzt, dass man einfach nur noch staunen kann. Der Autor hat die Fotos ganz toll bearbeitet und zeigen somit die tollen Seiten der Route 66, die teilweise so unterschiedlich sind.


    Auf der Innenseite des Buches bekommt der Leser einen ersten Eindruck der Route 66, weil anhand des Straßenverlaufes der Weg der Route 66 beschrieben wird. Der Autor gibt hier eigene Geschichten seiner Reise wieder und druckt auch einmal einen Kassenbon ab oder zeigt Fotos von einem Tankstellenbesuch. Einfach total authentisch.


    Hier werden wirklich Erinnerungen an meine Route 66 Tour wach. Ich finde dieses Buch einfach toll und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich auf den Weg der Route 66 machen will, es lohnt sich!!
  13. Cover des Buches Route 66 (ISBN: 9783866904538)
    Stephane Dugast

    Route 66

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ForeverAngel
    Die Route 66. Seit ich 1998 mit gerade einmal 7 Jahren das erste Mal in den USA war, möchte ich die legendäre Strecke befahren. Nicht nur, weil es die Route 66 ist, nicht nur des Namens wegen. Sondern wegen all den Orten, die man auf diesem Weg passiert, wegen dem, was man erleben kann. Es ist eine weitere Strecke von Chicago an die Westküste, wo die Route 66 in Los Angeles endet. Ein paar der Orte habe ich schon besucht, aber es ist zu lange her und es war eben nicht die komplette Route 66. Einmal drei Monate frei nehmen, mein Auto, meine Kamera und ich und einfach fahren (ja, mein Auto, denn eine Bikerin bin ich nicht). Solange das lediglich ein Traum bleibt, bin ich dankbar für Bücher wie dieses. Bildbände wie Route 66 von Christophe Géral und Stéphane Dugast. Wann immer mich das Fernweh packt, liebe ich es, durch solche Bildbände zu stöbern und meinen eigenen Reiseführer zusammenzustellen. Meine ganz persönliche "Must See / Must Do"-Liste.


    Dieser Bildband ist eine Reise in Bildern, unterteilt in Reisetage. Zu Beginn jedes dieser Kapitel wird angegeben, welche Strecke an diesem Tag gefahren wurde. Ein bisschen vermisst habe ich dabei eine ungefähre Kilometerangabe. Es ist ein persönlicher Reisebericht, geschrieben in der "Wir"-Perspektive. Die beiden nehmen uns mit auf ihre Reise, zeigen, was sie erlebt haben. Mal reichen die Fotos, denn sie sprechen für sich. Aber es gibt auch einen Begleittext, der sich durch das ganze Buch zieht.


    Mir gefällt die ganze rustikale Aufmachung des Buches. Ein modernes Layout würde nicht zu einer solchen Strecke passen. Der Hintergrund ist meistens nicht rein weiß, sondern wirkt wie weißes Marmor, rustikal, von Mustern durchzogen. Leider wurde das scheinbar auf der einen oder anderen Seite vergessen, denn diese sind - ohne dass ich einen Grund dafür erkennen kann - einfach weiß. Dieser kleine Layout-Makel kann meine Begeisterung für dieses Buch aber keineswegs trüben. Die Fotografien sind eine tolle Mischung aus Landschaftsaufnahmen und Porträts und schaffen es, die Stimmung und Atmosphäre einzufangen.


    Bei den Bildern des Grand Canyon, den ich mit zehn Jahren das erste Mal gesehen habe, komme ich sofort wieder ins Schwärmen und würde am liebsten meine Koffer packen. Route 66 ist keinesfalls nur ein Bildband für Biker. Es ist ein Buch für alle, die gerne in die USA reisen, die sich gerne vom Fernweh packen lassen, die es lieben, durch Bildbände zu stöbern, Natur und Menschen zu bestaunen und den Geschichten von Reisenden zu lauschen.

    (c) Books and Biscuit
  14. Cover des Buches USA Südwesten (ISBN: 9783000523847)
    Frank Rösner

    USA Südwesten

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches USA - Der Westen (ISBN: 9783957332189)
    Horst Schmidt-Brümmer

    USA - Der Westen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Edition USA - Traumziel Amerika Route 66 : von Chicago nach Los Angeles (ISBN: B003SFHN68)
  17. Cover des Buches Das Leuchten der Erinnerung (ISBN: 9783959671187)
    Michael Zadoorian

    Das Leuchten der Erinnerung

     (36)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EIN ROADTRIP DER BESONDREN ART...

    Ella macht sich nichts vor. Ihre eigenen Tage sind gezählt, und ihr Mann John ist zu senil, um gestern noch von heute und morgen zu unterscheiden. Ob es da eine gute Idee ist, sich mit über achtzig einfach in ein Wohnmobil zu setzen und über die Route 66 nach Disneyland zu türmen? Natürlich nicht. Doch Ella ist die Hüterin der Straßenkarten und die Wächterin der Käse- und Tablettenrationen. Und sie wird sich dieser Reise stellen - auch wenn sie fürchtet, dass auch Liebe sich vergessen lässt. 


    Ella hat Krebs im Endstadium, ihr Mann John leidet seit Jahren an einer zunehmenden Demenz. Keine rosigen Aussichten also, doch Ella beschließt, dass sie eine Pause brauchen von den ewigen medizinischen Behandlungen und der schleichenden Hoffnungslosigkeit. Gegen den Rat der Ärzte und den Widerstand ihrer Kinder bereitet Ella alles vor und macht sich mit John auf den Weg.


    "Wir beide zusammen, wie wir das immer waren, ohne zu sprechen, ohne etwas Besonderes zu tun, einfach nur auf Urlaub. Mir ist klar, dass nichts von Dauer ist, aber selbst wenn man weiß, dass es bald vorbei sein wird, kannst du doch manchmal zurücklaufen und dir noch einen kleinen Nachschlag nehmen, ohne dass es jemand bemerkt." (S. 56)


    Im Grunde tropft hier aus jeder Zeile der Abschied. Ella mit ihrer Krebserkrankung, John mit seinem immer weiter schwindenden Erinnerungsvermögen, beide schon über 80 Jahre alt. Das Wohnmobil, das ihnen seit zig Jahren treue Dienste leistet, wird hier wohl auch seine letzte Fahrt unternehmen. Dazu die legendäre Route 66, die nur noch in Bruchstücken existiert und aufgrund einer parallelen Autobahn teilweise nur noch durch Geisterstädte oder ins Nichts führt - das Ende einer Ära und bald nur noch in den Köpfen verklärter Romantiker existent. Und mit den allabendlichen Diashows - Ella hat einen Projektor und zahllose Bilder mit auf die Reise genommen - ruft das alte Ehepaar sich noch ein letztes Mal besondere Lebensmomente in Erinnerung: das Aufwachsen der Kinder, gemeinsame Urlaube, Festivitäten, Familienfeiern...

    Doch was hier so deprimierend klingt, wird im Grunde meist lakonisch erzählt, in einer 'so ist es eben' Haltung, zeitweise mit melancholischem Unterton, oftmals aber auch mit einem Anflug von schwarzem Humor. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive Ellas, wodurch der Leser rasch im Bilde ist über ihre zunehmenden Schmerzen und ihre abnehmenden Kräfte, die sie mit einem ganzen Arsenal an Medikamenten zu kompensieren versucht. 

    Einfach ist die Reise nicht. Ella fungiert als Kartenleserin und dirigiert ihren Mann auf den Spuren der Route 66 quer durch die USA. Dabei muss sie nicht nur mit ihren eigenen Dämonen kämpfen, sondern auch mit den wechselhaften Zuständen Johns. Gelegentlich ist er klar bei Verstand, dann wieder recht orientierungslos und eigenwillig bis aggressiv, und Ellas Umgang mit den Problemen ihres Mannes schwankt zwischen pragmatisch, verständnisvoll, resigniert und genervt. 

    Von Bundesland zu Bundesland fahren sie in gemächlichem Tempo, entscheiden spontan, wo sie essen, wo sie anhalten, wo sie übernachten wollen und praktizieren so das Motto: der Weg ist das Ziel. Am Schluss der Reise wollen sie in Los Angeles am Ende der Route 66 stehen und auf den Pazifik schauen, aber bis dahin wollen viele Meilen überwunden werden. 

    Auf der Reise lernt der Leser Ella und John zunehmend besser kennen. In die aktuellen Ereignisse auf der Reise werden immer wieder auch Rückblenden in die Verangenheit des Paares eingeflochten. Ella und John sind bodenständige Menschen und seit über 60 Jahren miteinander verheiratet. Trotz ihrer Erkrankungen wird deutlich, dass es zwischen den beiden nach wie vor Zuneigung gibt, was vor allem in den klareren Momenten Johns deutlich wird. 

    Einerseits habe ich es begrüßt, dass der Roman trotz der ernsten Themen nicht auf die Tränendrüse drückt, andererseits blieb mir die Erzählung insgeamt dann aber doch zu oberflächlich und distanziert. Mir gefiel die Selbstbestimmtheit Ellas, die sich auch am Ende ihres Lebens nicht vorschreiben lassen will, was sie zu tun und zu lassen hat. Was mir weniger gefiel, war das szeneartige Aneinanderreihen der Reiseabschnitte, was teilweise etwas hatte von einem romanartigen Reiseführer. Und die Schwäche der Übersetzung - mal Wohnmobil, mal Wohnwagen - empfand ich auch als störend. Tatsächlich reist das Paar in einem alten Wohnmobil...

    Ich habe den Roman nicht ungern gelesen, aber er hat mich auch kaum berühren können. Das Ende war überraschend aber absolut stimmig - und bringt einen zum Nachdenken darüber, was man selbst anstelle von Ella tun würde. Das Ziel 'Disneyland' habe ich nicht wirklich verstanden, aber das ist wohl Ellas Sache...

    Ein Roadtrip der besonderen Art, der mir leider zu sehr an der Oberfläche blieb, aber für angenehme Lesetunden sorgte. Ob ich mir die Verfilmung anschaue, sei einmal dahingestellt, meist bin ich von Romanverfilmungen eher enttäuscht...


    © Parden

  18. Cover des Buches Schneeköniginnen (ISBN: 9783492234450)
    Susanne Mischke

    Schneeköniginnen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Klappentext: Sie begegnen sich auf dem Flughafen: die Karrierefrau Anne und die flippige Lebenskünstlerin Katie. Beide haben ihr bisheriges Leben satt. Und als in New York der Boden zu heiß wird, mieten sie sich einen Toyota und fahren auf der legendären Route 66 nach Kalifornien.

    Cover: Ich finde das Cover ehrlich gesagt etwas komisch. Meiner Meinung nach wirkt es wie zwei Frauen – die sich im übrigen vom Erscheinungsbild her recht ähnlich sehen – sich küssen würden. Soweit so gut, nur irgendwie hat das mit dem Buch so gar nichts zu tun. Ich hätte eher ein Cover erwartet, dass zwei Frauen auf einem Roadtrip oder etwas in der Art zeigt.

    Schreibstil: Der Schreibstil wirkte auf mich, was die Sprache und Ausdrucksweise angeht ein wenig altbacken. Allerdings ist das Buch auch fast zwanzig Jahre alt, sodass dies möglicherweise gerechtfertigt ist. Dennoch hat die Autorin es auch an vielen Stellen geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. Ihre Charaktere hatten etwas leichtes, wenn sie auch nicht immer ganz realistisch auf mich gewirkt haben, was ihr Verhalten angeht.

    Die Story: Katie und Anne, beide mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und auf dem Weg diesen zu entfliehen, treffen sich und beschließen zusammen von New York nach Los Angeles zu fahren. Das ist in aller Kürze der Inhalt. Und auf dem Roadtrip passiert natürlich allerhand kurioses und überraschendes, was Anne meist in die Verzweiflung treibt, den Leser hingegen sehr amüsiert. Die Story ist nicht neu und nichts Besonderes, aber sie ist ganz nett erzählt, mit Charakteren, die man irgendwie direkt in sein Herz schließt.

    Fazit: Ich bin von dem Buch überrascht worden. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich diese Geschichte so gut unterhalten würde. Sie ist an vielen Stellen nicht wirklich realistisch, sondern im Gegenteil oftmals recht kurios und unglaubwürdig. Dennoch hat es Spaß gemacht, Anne und Katie auf ihrer Reise zu begleiten. Entsprechend vergebe ich vier Punkte und eine Leseempfehlung an alle, die sich einfach ohne großen Anspruch unterhalten lassen wollen.
  19. Cover des Buches American Trails (ISBN: 9783800308095)
    Bernhard Schmidt

    American Trails

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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