Bücher mit dem Tag "rucksack"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rucksack" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (420)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Ich liebe diese Buchreihen. Meiner Meinung nach ist dieses das schwächste buch der Reihe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen allerdings ging mir Hannah oft auf dem Wecker Marco ist ein toller Mann aber zum Glück haben die beiden sich zum Schluss noch gefunden. 


  2. Cover des Buches Winter People - Wer die Toten weckt (ISBN: 9783548286099)
    Jennifer McMahon

    Winter People - Wer die Toten weckt

     (225)
    Aktuelle Rezension von: wambamm

    Ich liebe mystisches Zeug und Spukgschichten fast so sehr wie ich Pizza liebe. Also sehr. Wirklich sehr. Okay. Mit “Winter People” von Jennifer McMahon habe ich nach langer Zeit wieder einen solchen Thriller gelesen, der mich bis zum Schluss mit jeder Seite fühlen ließ. Ein Buch, das mich bis zum Ende festhielt. Ich habe gebangt, war neugierig, habe Erleichterung verspürt. Nahezu jeder Charakter und die Umgebung haben mich für sich vereinnahmt. Die vielen Tagebucheinträge sind nicht nur die Erzählungen von früher, sondern so geschrieben, dass sie einen noch tiefer in die Story hineinziehen und lässt einen als ein Teil der alten Geschichte fühlen. Das Buch erzählt von zwei verschiedenen Zeiten, enger miteinander verknüpft als es zuerst den Anschein macht. Meist bin ich misstrauisch, wenn in Büchern des Öfteren Zeitsprünge passieren, aber hier mochte ich beide Zeiten, beide Geschichten so gern, dass ich auf jeden Sprung gespannt war. Die Atmosphäre war so schön, dass ich diese Welt am liebsten nicht verlassen hätte. Nur zu manchen Ereignissen hätte ich mir gewünscht mehr Informationen zu haben.
    Für mich der beste Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe.

    Persönliche Leseempfehlung für jene, die sich in längst vergangenen Geschichten wohlfühlen und dabei weder Spannung noch Horror missen wollen.

  3. Cover des Buches Glücksmädchen (ISBN: 9783548288444)
    Mikaela Bley

    Glücksmädchen

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Rotelfe

    Die Geschichte um die kleine achtjährige Lycke, die spurlos verschwindet und um die Kriminalreporterin Ellen Tamm, die über den Fall berichten soll und von einem schweren Schicksalsschlag aus ihrer Vergangenheit geprägt ist, versprach zunächst wirklich interessant zu werden...

    Leider weckt "Psychothriller" hier die falschen Erwartungen. Wer hier einen nervenaufreibenden schwedischen Thriller a la Stieg Larsson erwartet, der wird maßlos enttäuscht werden. Anstatt auf der Spannung liegt der Fokus der Geschichte viel eher auf Familiendrama, Liebe, Trennung... und ist sich da auch bei Klischees nicht zu schade: Klischees werden in dem Buch maßenhaft bedient. 

    Die Charaktere sind sehr flach und es fehlt der Zugang zu ihnen. Über die verschwundene Lycke beispielsweise erfährt man immer mal wieder ein paar Fakten nebenher, aber diese vereinzelten Fakten sind so nüchtern und sorgen daher nicht für eine Bindung zu ihr. Ähnlich ergeht es mir mit den anderen Charakteren. Sie wirken so stumpf und an manchen Stellen wirkt ihr Handeln und Denken nicht nachvollziehbar.

    Mich hat es gestört, dass die (und das ist mein persönlicher Geschmack) uninteressante Nebengeschichte zwischen Ellen und Jimmy manchmal sehr arg im Fokus liegt und viel Raum einnimmt. Die Stellen hätte ich beim Lesen gerne manchmal einfach übersprungen. 

    Viele "Twists" in der Geschichte sind sehr vorhersehbar, andere wiederum tauchen aus dem Nichts auf und sind nicht wirklich logisch oder gut durchdacht... eher so "gewollt und nicht gekonnt"-überraschend. 

    Die Atmosphäre in der Geschichte konnte mich leider nicht greifen. Zu keiner Zeit habe ich wirklich Spannung, Trauer oder Rührung gespührt. Selbst bei den vermeintlich "spannenden" Szenen wurde überhaupt keine Spannung erzeugt... Der Schreibstil der Autorin ist zudem sehr sehr seicht. Man merkt, dass es ihr Erstlingswerk ist.

    Aber ich möchte nicht nur nörgeln: bis zum Schluss war ich immerhin gespannt, was nun hinter dem Fall Lycke steckt und von der Auflösung war ich auch einigermaßen überrascht. Das möchte ich nicht leugnen. Sehr positiv sind mir auch die vereinzelten Versuche in der Geschichte aufgefallen, auf gesellschaftliche Probleme hinzudeuten.  

    Das Buch kann ich allen denjenigen nahelegen, die gerne durch seichte Lektüre stöbern und Interesse an Themen, wie Scheidungskonflikten, allgemein Familiendramen und Liebeskummer haben... für Thrillerfans ist dieses Buch eher nicht das Gelbeste vom Ei...













  4. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.560)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Catniss und Gale sind ein eingespieltes Team, wenn es darum geht, Nahrung zu beschaffen und durch den Hob an etwas Geld ranzukommen. Doch einmal im Jahr fordert das Capitol einen Tribut, um an den Aufstand zu erinnern. Ein Junge und ein Mädchen je Distrikt müssen sich den Hungerspielen unterziehen, das einzige Ziel, das sie haben: einander zu töten bis nur noch einer übrig bleibt.

    Ich habe dieses Buch verschlungen, seit Divergent wieder eine atemberaubende Dystopie, die mich in Atem hält!❄️❄️❄️❄️❄️ sind sicherlich noch zu wenig.


  5. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  6. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Ich finde es toll, wie der Autor mit nur einer Protagonistin so eine Spannung aufbauen kann. Nach kurzem Anfang und dem beschreiben der Personen geht es schon ans Eingemachte. Trisha ist alleine im weiten Wald unterwegs, nachdem sie vom Wanderweg angekommen ist. Sie versucht sich an Bemerkungen ihrer Mutter zu erinnern, was essbar ist und wie man sich verhält. Aber irgendwo im Wald lauert das "Ding". Kann Trisha ihm entkommen und nach Hause kommen?!

    Spannend bis zum großen Finale.

  7. Cover des Buches Die Landkarte der Liebe (ISBN: 9783492311007)
    Lucy Clarke

    Die Landkarte der Liebe

     (419)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diesen Roman habe ich vor einigen Jahren bereits mit großer Begeisterung gelesen. Nun fand ich ihn im Bücherschrank und las ihn nochmal. Ich re-reade gerne Bücher, die mir gut gefallen haben. 

    Der Roman konnte mich diesmal genauso begeistern. Ein toller, gefühlvolle, einzigartige Geschichte, die ich absolut empfehlen kann. 

    Es berührt, macht nachdenklich und auch etwas traurig. Ein sehr gelungenes Romandebüt mit sehr bildhaften Landschaftsbeschreibungen und Tiefe. Es passierte viel und die Handlung war nicht vorhersehbar. 

    Daher 5 Sterne von mir. Der Roman wird in meinem Bücherregal bleiben und wird irgendwann nochmal von mir gelesen. Das Buch zählt nun zu meinen Lieblingsromanen. 

  8. Cover des Buches Engel der Nacht (ISBN: 9783442472086)
    Becca Fitzpatrick

    Engel der Nacht

     (1.182)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  9. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.066)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Wir, dass sind alle unsere Freunde  und die Familie haben es gern gelesen.

  10. Cover des Buches Niemand verschwindet einfach so (ISBN: 9783351036805)
    Catherine Lacey

    Niemand verschwindet einfach so

     (47)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ich habe selten mit einem Buch so gekämpft. Elyria, mit so viel Selbstzweifel im Gepäck flieht vor ihrem Ehemann, vor ihrer Mutter und vor der Welt mit einem einfachen Visum nach Neuseeland.

    Dort angekommen begibt sie sich auf eine Reise. Ihr ureigenes Ziel, ihre Selbstfindung, wirft sie mehr als einmal über Bord.

    Sie trampt mit abenteuerlichen Typen quer über die Insel und übernachtet in Scheunen, Hütten und auch mal im Freien. Stets begleitet wird sie von ihrer trostlosen Vergangenheit.

    Mit Gelegenheitsjobs hält sie sich über Wasser, schließt Bekanntschaften, bleibt aber allen Menschen wie auch dem Leser unnahbar.

    Gefangen in ihrer Vergangenheit, ihrem Selbstfindungsprozess und einer bitterlichen Wahrheit reisen wir als Leser mit Elyria und möchten diese junge Frau einfach nur noch wachrütteln.

    Mit Catherine Lacey habe ich es mir nicht leicht gemacht. Diese preisgekrönte Geschichte empfand ich als anstrengend und die Aufopferung meinerseits, diese Geschichte zu Ende zu lesen, ist meine Art, Elyria einen gehörigen Schub in die richtige Richtung zu geben.

    Einzig mit ihrer besonderen Art, die Geschichte Elyrias zu erzählen, lies mich diese Lesereise zu Ende führen. Sätze wie, „ Meine Entscheidungen waren arme Schlucker...“, hielten mich bei dieser Leidensgeschichte über Wasser.

    Ich bedanke mich beim Aufbau-Verlag für diese ganz eigene Reise durch Neuseeland.

  11. Cover des Buches Der Professor (ISBN: 9783426500705)
    John Katzenbach

    Der Professor

     (327)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?
    Adrian ist ein pensionierter Professor der Psychologie und erhält die niederschmetternde Diagnose einer seltenen Form der Demenz. Kurz nach seinem Arztbesuch wird er Zeuge, wie die 16-jährige Jennifer durch ein Verbrecherduo entführt wird. Kann er seiner eigenen Wahrnehmung trauen? Wird ihm jemand glauben?

    Meine Meinung:
    Es handelt sich hier um einen soliden Thriller des Autors, jedoch konnte er mich nicht restlos mitreißen. Für mich fehlte die gewisse Spannung und die Unvorhersehbarkeit. Perspektivwechsel machen eine Geschichte zwar spannend, hier empfand ich sie allerdings als störend, da zu viel verraten wurde.
    Ich weiß nicht, ob ich einfach zu viele Thriller lese, oder ob die Autoren einfallslos werden, aber so richtig umhauen konnte das Buch mich nicht. Nett zu lesen, aber es ist eben auch kein Must-Read!

  12. Cover des Buches Der emotionale Rucksack (ISBN: 9783424631531)
    Vivian Dittmar

    Der emotionale Rucksack

     (51)
    Aktuelle Rezension von: aspecialkate

              Wir alle tragen ihn mit uns herum; den emotionalen Rucksack, der oftmals immer schwerer zu werden scheint. Eine Lunchbox voll mit Ängsten, Schicksalen, negativen Gefühlen, Verlusten und Schmerz. Luftdicht verpackt und konserviert. Bis eines Tages der "Seelenhunger" kommt, wir die Box öffnen und erkennen, dass uns die Vergangenheit emotional einholt.

    In diesem Buch befinden sich jene Inhalte, die den emotionalen Rucksack leichter machen. Die persönliche Lunchbox wird geleert und man befüllt seinen eigenen emotionalen Rucksack mit Hilfsmitteln, um weitere steinige Wege emotional leichter zu bestreiten.

    "Der emotionale Rucksack" ist prall gefüllt mit Gefühlen und den Umgang damit. Vieles ist vielleicht schon bekannt und dient dazu, nochmals Rückschau zu halten. Wir sehen plötzlich klarer, können das Gipfelkreuz erkennen und zwischendurch innehalten und reflektieren. Sollten wir es hastig und eilig haben, wieder darauf vergessen, was uns der emotionale Rucksack lehrt, dann greifen wir hinein und nehmen den ein oder anderen Ratschlag heraus. Plötzlich fühlt man sich auch nicht mehr so alleine und erkennt, dass Lebenswege auch mit Gleichgesinnten beschritten werden können. Denn jeder Mensch hat seinen eigenen Rucksack und manchmal ist es einfacher, wenn man sich gegenseitig beim Tragen hilft.

    Fazit: Ein aufschlussreiches Buch über bisher ignorierte Gefühle, die die Gegenwart erschweren können. Hilfreich, Orientierung gebend, ratsamer Begleiter.


  13. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (379)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    In „In die Wildnis“ versucht Jon Krakauer den Beweggründen des jungen Chris McCandless auf die Spur zu kommen. Wer war dieser Mann der in seinen noch so jungen Jahren alles hinter sich gelassen hat und in die wüste Wildnis Alaskas aufgebrochen ist und nie wieder zurückkam? Der Autor nimmt den Leser mit auf seinen Recherchen und bietet einen umfassenden Überblick über Chris McCandless Reise zu sich selbst.

    Bei diesem Buch handelt es sich um keinen Roman, der einem Spannung und Action liefert. Dennoch konnte mich Jon Krakauer an sein Buch fesseln, so dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Das lag vor allem daran, dass er es geschafft hat die vielen Fakten und Geschichten die er in seinem Buch verarbeitet, fesselnd und informativ für den Leser aufzuarbeiten. So kommt kein Gefühl von Langeweile auf und man bleibt am Ball. Er bietet umfassende und tiefe Einblicke in das Leben eines jungen Mannes, der zutiefst zerrissen scheint und in der Natur die Antwort sucht. Jon Krakauer belichtet ein wenig sein Leben, aber vor allem die Menschen die ihm während seiner Reise begegnet und wichtig geworden sind. Zusätzlich zieht er immer wieder Vergleiche zu seiner eigenen Person und erkennt sich selbst in vielen Situationen in Chris wieder. Er versucht die Hintergründe und Motivationen diesen jungen Mannes zu erfassen und aufzuzeigen und dass ohne sie zu einem Zeitpunkt zu kritisieren oder zu bewerten. Er schafft es alles objektiv und zum Verhältnis von Chris Umständen zu sehen und schafft es dem Leser einen neutralen Überblick zu schaffen. Die Frage nach dem warum beantwortet er dabei allerdings nie, sondern es scheint als würde er die Leser mit auf seinen Denkprozess über Chris Beweggründe mitnehmen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum das Ganze nicht unbedingt chronologisch aufgebaut ist, sondern immer wieder zwischen den Jahren springt. Anfangs hat mich das tatsächlich ein wenig gestört, schlussendlich hat mich aber der informative Charakter dabei mehr überzeugt. Wunderbar fand ich die Zitate zu Beginn jeden Kapitels, teils Passagen aus Büchern die Chris bis zu Letzt bei sich und selbst markiert hatte. Nach Beenden des Buches bin ich mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben, war aber dennoch tief beeindruckt. Deswegen verdiente 5 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Kein Tee mit Mugabe (ISBN: 9783958131736)
    Antje Waldschmidt

    Kein Tee mit Mugabe

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Jan-Spelunka

    Die Berliner Autorin Antje Waldschmidt hat eine abwechslungsreiche dreiwöchige Rucksackreise durch das südliche Afrika unternommen und dabei die Länder Südafrika, Mosambik, Simbabwe und Sambia besucht. Gekonnt, bildhaft und sympathisch schildert sie ihre Begegnungen mit meist netten Menschen, musste als Westlerin aber auch den ein oder anderen kritischen Blick ertragen, z. B. auf der Busfahrt nach Kariba. Die Autorin lässt uns teilhaben an stundenlangen Fahrten und dem bunten Treiben in unterschiedlichen Städten und auf Plätzen ihrer kurzweiligen Reise. Im Gegensatz zu anderen Reiseberichten ist Antje Waldschmidts Buch sehr persönlich gehalten, sodass man als Leser häufig das angenehme Gefühl hat, dazuzugehören. Als wären wir der erstaunte Vegetarier, dem man Hühnerfleisch servieren will, weil weißes Fleisch doch kein richtiges Fleisch ist.
    Insgesamt ist „Kein Tee mit Mugabe“ ein tolles Buch einer gelungenen Reise, was aber nicht heißt, dass der Autorin auch tatsächlich alles gelungen ist: So musste sie bei der geplanten Rettung eines großen Wels ihrer Gewichtsklasse kapitulieren, und so fand das Tier leider nur in ihrem Traum zurück in den Karibasee. Und dann war da ja noch die Geschichte mit Robert Mugabe ...

  15. Cover des Buches Das Affenhaus (ISBN: 9783499256196)
    Sara Gruen

    Das Affenhaus

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Leseleni

    Ich hatte große Erwartungen an das Buch, weil ich von Affen immer wieder fasziniert bin.

    Ich fand die Story persönlich aber eher schwach. Zwar ganz anderes, als sonstige aber irgendwie auch nicht überraschend. Aber auch nicht so, dass man am Anfang weiß wie es ausgehen wird, aber auch nicht so, dass ich sage: wow mit dieser Wendung hätte ich jetzt nicht mitgerechnet. Teilweise wirken Sidestorys wie die plötzliche entdeckte Vaterschaft als Lückenfüller um das Buch voll zu bekommen, nicht aber wirklich so, dass es dir Story enorm weiterbringt.

    Habe es allen im allen gerne gelesen, aber wahrscheinlich waren meine Erwartungen an das Buch einfach zu hoch oder es passte gerade nicht zu meiner Lese-Stimmung.

    Ich würde auch keinem Abraten, dass Buch nicht zu lesen, aber mich hat es nicht gepackt.

  16. Cover des Buches Tausend Teufel (ISBN: 9783742401939)
    Frank Goldammer

    Tausend Teufel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: mareike91
    Inhalt:
    Zwei Jahre sind seit dem Ende des zweiten Weltkrieges vergangen. Dresden ist Teil der sowjetischen Besatzungszone, die Stadt liegt in Trümmern. Es gibt nicht genügend Wohnraum, kaum Essen, Armut und Krankheiten. Kriminalinspektor Heller wird zu einem Tatort in der Neustadt gerufen - ein toter russischer Soldat. Doch noch bevor er mit seinen Ermittlungen beginnen kann, wird die Leiche vom Militär abtransportiert. Die einzigen Spuren des Verbrechens sind eine große Blutlache. Und ein Rucksack mit grausigem Inhalt: der abgetrennte Kopf eines Mannes.

    Meine Meinung:
    Bereits der erste Teil der Reihe um Kriminalinspektor Heller, der gegen Ende des zweiten Weltkrieges spielt, konnte mich - nicht zuletzt wegen der sehr authentischen Beschreibungen der Zustände in Dresden und des von Sorgen, Hunger und Angst geprägten Lebens der Bevölkerung - begeistern. Nun sind zwei Jahre seit Kriegsende vergangen. Dresden liegt in Trümmern, die Stadt ist von den Sowjets besetzt, es herrscht Essens- und Wohnungsnot, Elend, Kälte und Armut.... Frank Goldammer gelingt es erneut, ein unglaublich authentisches, schonungsloses Bild der damaligen Situation zu zeichnen, das lehrreich ist, einen als Leser aber auch erschaudern lässt.

    Der Plot ist durchweg spannend und hält gerade zum Ende hin einige ungeahnten Wendungen für den Leser bereit. Es macht Spaß Heller bei seinen Ermittlungen zu begleiten, nicht zuletzt, da er wie bereits im ersten Teil der Reihe sehr sympathisch und menschlich daherkommt. Auch er und seine Familie haben mit den Folgen des Krieges zu kämpfen. Trotzdem bleibt Heller sich und seinen Wertvorstellungen treu.

    Gelesen wird das Hörbuch - wie schon beim ersten Teil der Reihe - von Heikko Deutschmann, der mich erneut als Sprecher überzeugen konnte.

    Fazit:
    Gemeinsam mit Max Heller begibt sich der Leser auf eine spannende Reise in das Dresden der Nachkriegszeit. Dabei sind die authentischen Beschreibungen der Stadt und seiner Bewohner gleichermaßen gelungen wie der Kriminalfall, den Heller zu lösen hat. Ein absolutes Muss für alle Fans historischer Krimireihen!
  17. Cover des Buches Dreizehn Stunden (ISBN: 9783746630496)
    Deon Meyer

    Dreizehn Stunden

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Teil 2 der Reihe „Bennie Griessel“

     Dreizehn Stunden Zeit hat Inspector Bennie Griessel, um zwei Mordfälle in Kapstadt aufzuklären und um sein Leben wieder in geordnete Bahnen zurück zu bringen.

     

    Eine junge amerikanische Touristin wird ermordet aufgefunden, ihre Reisebegleiterin ist auf der Flucht, da auch sie in Lebensgefahr schwebt. Der Polizei kann sie sich nicht anvertrauen.

    Ein Musikmanager wird erschossen, womöglich von seiner eigenen Ehefrau, einer ehemals bekannten Sängerin. Aber hier stimmt etwas nicht…

     

    Genügend Stoff also, um einen über 400 Seiten starken Thriller zu füllen.

    Die Schauplätze wechseln fortwährend, da der Autor die Kapitel in Zeitabschnitte eingeteilt hat und die gleichzeitig stattfindenden Ereignisse parallel entwickelt. Mehrere Ermittler-Teams sind im Einsatz, Griessel soll seinen jungen Kollegen unter die Arme greifen.

    Der enorme Zeitdruck, unter dem Inspector Bennie Griessel steht, wird dadurch hervorragend abgebildet, ebenso die atemlose Flucht der jungen Amerikanerin. Das Erzähltempo bleibt stets sehr hoch. Allerdings gibt es so viele Handlungsträger, dass der Überblick schnell verlorengeht. Hier ist Konzentration gefragt.

     

    Besonders gut hat mir das südafrikanische Setting gefallen. Tolle Einblicke gibt es in die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die auch in der Polizei vertreten sind, ihre typischen sprachlichen Erkennungsmerkmale und Traditionen. Ein Glossar ist hilfreich zur Entschlüsselung der Textpassagen auf Afrikaans.

     

    Daneben gibt es auch eine angemessene Menge an persönlichen Details aus dem Leben des Ermittlers. Hier wird gerade so viel verraten, dass die Lust auf den nächsten Band der Reihe geweckt wird.

     

    Bis zum Schluss kann der Leser mitraten, um sich dann doch von einer ganz anderen Variante überraschen zu lassen.

    Sehr solide Unterhaltung, von einem Kenner des Landes geschrieben.

    Lesenswert und spannend!

  18. Cover des Buches Das Haus, das in den Wellen verschwand (ISBN: 9783956390678)
    Lucy Clarke

    Das Haus, das in den Wellen verschwand

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Schaetze_auf_Papier

    Lana, tief enttäuscht von ihrem Vater, setzt sich mit ihrer Freundin Kitty ab. Auf den Philippinen treffen sie zufällig auf Danny, der mit 5 weiteren Personen auf einer Segelyacht von Küste zu Küste segelt. Spontan treten Lana und Kitty der Crew bei und ihre abenteuerliche Reise auf der „Blue“ beginnt. 7 verschiedene Charaktere, die sich im Grunde genommen gar nicht kennen, segeln gemeinsam durch die Schönheit des Pazifischen Ozeans. Lucy Clarke schafft es hier den Hörer/Leser mitzunehmen auf eine wundervolle Reise in die natürliche Schönheit des Pazifiks. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht einfach so alles hinter sich zu lassen und auf das weite Meer zu verschwinden, wenn der Alltag einen überrennt. Die nicht Seetauglichen wünschen sich dann meist auf die einsame Insel. Das Interessante an diesem Hörbuch war, so schön sich die Reise anfänglich anhört und auch anfühlt, so beklemmend wird sie im weiteren Verlauf der Story. Wie das Wetter, so dreht sich auch die Leichtigkeit der Geschichte. 7 verschiedene Charaktere, die alle ihr Päckchen und Geheimnisse aus der Vergangenheit zu tragen haben, auf einer Segelyacht zusammen auf dem Meer, ohne Möglichkeiten den restlichen Crewmitgliedern zu entkommen. Ich fand das Hörbuch interessant und nicht vorhersehbar, mit einem doch etwas unerwarteten Ende. An die Sprecherin Ilena Gwisdalla mußte ich mich zu Anfang erst etwas gewöhnen, ihre Stimme hat mich nicht von Anfang an mitgerissen. Im Laufe der Story fand ich sie aber doch sehr passend. Eine wirklich gute Idee des Produzenten fand ich die Rückblenden auf der „Blue“ mit leichten Wellengeräuschen zu unterlegen. Eine nette Idee. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Der Titel zu diesem Buch/Hörbuch ist mehr als unpassend. Er hat so gar nichts mit dem Haupttenor der Story zu tun. Der Titel ein absoluter Fehlgriff !!

  19. Cover des Buches Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume (ISBN: 9783404169542)
    Sandy Williams

    Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Black_Shadowreader

    Super Buch! Zwar nicht das Beste der Welt, aber es hat mich sehr gefangen genommen!

  20. Cover des Buches Das vergessene Mädchen (ISBN: 9783492272599)
    Wolfgang Burger

    Das vergessene Mädchen

     (58)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Lea verschwindet auf einer Klassenfahrt nach Straßburg.... schnell wird die Verbindung zu weiteren verschwundenen Mädchen, die dann tot aufgefunden wurden, hergestellt. Lea bleibt weiter spurlos vereschwunden!

    Dieses Buch führt den Leser durch alle Fazetten, die die Familie eines vermissten Menschen durchlaufen muss. Ein hin und her zwischen Hoffnung und bangen, dunklen Befürchtungen.

    Hinweise gehen bei Alexander Gerlach ein, zum Teil aus dem persönlichen Umfeld des Mädchens, teils von seinen Töchtern, die in die gleiche Schule gehen wie Lea, teils auch von ganz anderer Seite.

    Das Buch liest sich bei dem aus den Vorgängerbänden bereits bekannten flüssigen Schreibstil von Wolfgang Burger sehr gut . Viel zu schnell war es zu Ende, aber alle offenen Fragen wurden geklärt!

    Dieses Buch empfehle ich wieder allen, die einen guten Regionalkrimi zu schätzen wissen!

  21. Cover des Buches Leona (ISBN: 9783453420601)
    Jenny Rogneby

    Leona

     (60)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Blutüberströmt betritt ein siebenjähriges Mädchen die Filiale einer Bank und drückt wortlos die Play-Taste eines Kassettenrekorders. Die Angestellten sind schockiert, als sie die Nachricht auf dem Band hören, denn für das Leben des Mädchens wird eine Millionensumme verlangt. Leona Lindberg wird auf den Fall angesetzt, doch das Mädchen scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein…

    Die schwedische Autorin mit Wurzeln in Äthiopien Jenny Rogneby hat sich für ihre Buchreihe um Leona Lindberg eine sehr komplexe Hauptfigur erdacht, die schon während des ersten Bandes „Die Würfel sind gefallen“ einige sehr interessante Entwicklung durchmacht. Denn während die akribische Ermittlerin zu Anfang zwar noch etwas wie eine Außenseiterin, aber völlig integer und gradlinig wirkt, kommen mit der Zeit immer mehr Facetten zum Vorschein, die dieser hellen Fassade widersprechen. Man lernt sie auch von einer düsteren Seite kennen, lernt ihre Motive kennen, bekommt aber auch eine Ahnung davon, wie sie in ihrem Leben zu diesem ungewöhnlichen Charakter geworden ist. Die anderen Charaktere sind zwar nicht ganz so stark ausgearbeitet, bringen aber ebenfalls ihre eigene Note in die Handlung ein und verleihen ihr einige interessante Facetten. Die Stimmung des Bandes ist recht düster, sogar ein wenig unterschwellig aggressiv, aber auch sehr sorgsam ausgearbeitet. Durch den gelungenen Erzählstil und die treffende Wortwahl kommt ein gelungener Lesefluss auf, der kaum langwierige Passagen beinhaltet und mir gut gefallen hat.

    Inhaltlich wird mit der oben beschriebenen Szene sehr reizvoll und dramatisch gestartet, sodass die Spannungskurve schnell steil nach oben zeigt. Dieses Tempo wird zwar nicht durchgängig gehalten, spannend und interessant ist der Roman aber durchgängig. Interessant ist, dass Täter und Motiv bereits mitten in der Handlung feststehen, danach die Geschichte danach aber ebenso aufregend weitererzählt wird. Möglich machen das einige heftige Wendungen und Twists, die das Geschehen durchgängig packend halten. Allerdings muss man seine Ansprüche an die Glaubwürdigkeit recht weit nach unten schrauben, einer logischen Überprüfung halten viele Momente nicht stand. Das wirkt teilweise schon aufgesetzt und überzogen, vieles ist offensichtlich nur der effektvollen Wirkung eingebaut. Wer sich darauf einlassen kann, wird die dadurch entstehende Spannung aber genießen können.

    „Die Würfel sind gefallen“ startet temporeich und packend, auch danach wird der Spannungsbogen hoch gehalten und mit vielen Wendungen erzählt – sogar, als schon die wesentlichen Auflösungen bekannt sind. Dabei wird sicherlich häufig der Boden der Tatsachen verlassen, sodass man einige Elemente nicht allzu sehr hinterfragen sollte. Davon abgesehen ist aber ein gelungener Auftaktroman entstanden, der komplexe Figuren und eine düstere Stimmung beinhaltet.

  22. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783864846434)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (404)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Hape Kerkeling ist den Pilgerweg gelaufen und hat darüber geschrieben. BEGEISTERUNG!!!


    Inhalt: Hape Kerkeling ist den Jacobsweg gelaufen und dabei Tagebuch geführt. Er hat aufgeschrieben. Aus diesem Tagebuch ist dieser ehrliche, humorige und absolut kurzweilige Reisebericht entstanden. Die anfänglichen Schwierigkeiten, der Kampf immer wieder. Nette und schräge Bekanntschaften, bis hin zu einer ausgewachsenen Freundschaft.


    Fazit: Der perfekte Länge für genau einen Arbeitstag. Die Arbeit war nicht so eintönig wie sonst war der Tag nicht und ich war hin und weg von dem, was Hape Kerkeling da geschrieben und dann auch selber eingelesen hat.

    Ja, Herr Kerkeling hat eine sehr angenehme Lesestimme. Das kann nicht einfach nur daran gelegen haben, dass er selber das auch geschrieben hat, was er da gelesen hat. Der Mann kann das einfach und es würde mich interessieren, wie das klingt, wenn er auch  mal andere Bücher einlesen würde.

    Bei der Story selber habe ich wirklich die komplette Gefühlspallette durchlebt. Von Freude und Euforie bis hin zu Tränen, die ich um ein Haar vergossen hätte. Auf Arbeit wirklich schon irgendwie peinlich.Aber die Kurve hab ich ja noch einmal bekommen.

    Ich bin allerdings auch froh, dass ich das Buch gehört und nicht gelesen habe. Schon bei den Ortsnamen wäre ich gewaltig ins Stolpern geraten. Aber so war das eine sehr bequeme Sache.

    Orts- und Personenbeschreibungen waren wirklich sehr gut. Zwar lang und ausführlich, aber das hat da super rein gepasst. Ich habe Orte und Personen ziemlich genau vor mir gesehen. Einige Eigenheiten waren wirklich ziemlich schräg. Sowas muss man einfach erlebt haben. Das kann man sich nicht ausdenken.

    Dass meine Ausgabe gekürzt war, habe ich nicht gemerkt. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Bilder aus dem Film komplett ausblenden können und mir meinen eigenen Film gemacht. Vieles war wesentlich besser dargestellt, als es ein Film könnte. Ich möchte sogar behaupten, dass der Film schon so einige Unikate an Menschen ausgelassen hat. Schade eigentlich. Denn genau die haben einen großen Teil der Story aus gemacht.

    Sehr interessant waren auch die Rückblicke auf die Anfänge seiner Karriere, was er über einige Menschen und Situationen denkt. Und seine Begegnungen mit dem Tod. Schon krass, was ein Mensch in seinem Leben so alles erleben kann.

    Ich war auf jeden Fall komplett begeistert von dem ganzen Stoff. Richtig mega.


    Ja, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Besonders, wenn es einem von Hape selber noch vorgelesen wird. Kurzweilig beschreibt Hape Kerkeling hier seine Pilgerreise. Die ganzen komischen Typen, jede Menge komische Begebenheiten und sehr interessante Rückblenden in seine Vergangenheit. 

    Ehrlich, tut euch das an. Es lohnte sich!!!

  23. Cover des Buches Meine fremde Freundin (ISBN: 9783716027899)
    Jenny Bünnig

    Meine fremde Freundin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: rewareni

    Was gibt es schöneres, als eine tiefe Freundschaft von Kindheit an? So ist es mit Inken und Josephine, die stets zusammen waren und alles miteinander geteilt haben. Doch nun, mit Anfang 30, zieht Josephine nur mit ihrem Rucksack und einem Zelt umher. Sie wandert alleine, hofft, dass wildfremde Menschen sie in ihrem Garten kampieren lassen und denkt an die Zeit mit Inken nach und auch darüber, warum ihre Freundschaft nicht mehr besteht.

    ,, Meine fremde Freundin“ von Jenny Bünnig erzählt in einer emotionalen und ruhigen Art und Weise die Freundschaft zwischen Inken und Josephine, die, so wie es jeder gedacht hat, nichts und niemand auseinander bringen könnte. Es ist eine Geschichte die von der Zuneigung zweier Frauen berichtet, die von Kindheit an bestanden hat. Die Autorin hat dabei viele Szenen beschrieben wo man gespürt hat, wie sich die beiden bei Sorgen und Problemen gegenseitig unterstützt haben, wie sie fast schon wie Geschwister waren, die sich alles erzählen konnten und die auch gedacht haben, dass diese tiefe Verbundenheit für immer bestehen würde. Aber wie das Leben so spielt kommt vieles anders, als man denkt. Auf Josephines Reise trifft sie viele Menschen, die ihr helfen wollen, aber auch auf Menschen, die in ihrem Leben eine große Rolle gespielt haben. Mir sind dabei ein wenig zu viele Namen aufgetaucht, wo ich manchmal nicht mehr genau wusste, wo ich sie zuordnen soll. Der Roman ist zwar tiefsinnig, aber für mich auch zu sprunghaft aufgebaut. Die Szenen aus der Vergangenheit wechseln oft übergangslos in die Gegenwart und auch sonstige Zeitsprünge lassen dabei keinen roten Faden erkennen. Der Schreibstil ist flüssig und es sind schöne Gedankengänge dabei. Obwohl Inken und Josephine vom Charakter her völlig verschieden sind, haben beide zueinander gefunden. Dass man aber trotzdem nie sein Gegenüber wirklich kennen kann, hat Josephine in dem Roman erfahren müssen und der Leser hat sie bei ihrer Selbstfindungsreise begleiten können. Der Roman war zwar berührend, aber leider konnte bei mir der Funke nicht überspringen, weil mir der Handlungsaufbau einfach zu sprunghaft und teilweise auch verwirrend war ob der Personen, die plötzlich aufgetaucht und ebenso schnell wieder verschwunden waren.



  24. Cover des Buches Der Strand (ISBN: 9783442462346)
    Alex Garland

    Der Strand

     (221)
    Aktuelle Rezension von: sophia22
    In „Der Strand“ geht es um Richard, einen 25-jährigen Engländer, dessen große Leidenschaft das Reisen ist. Ein Backpacker, den die Reiselust packt und in alle möglichen Länder der Welt ziehen lässt. Doch das Reisen hat schon längst seinen Glanz von früher verloren, denn jeder paradiesische Fleck auf der Erde wird vom Tourismus untergraben. Und dies macht es Richard umso schwerer, einen unbefleckten Ort zu finden. Er befindet sich zu Anfang in Bangkok und lernt bereits an seinem ersten Abend dort seinen Zimmernachbarn Daffy kennen, einen gebrochenen und etwas durchgedrehten, aber lustigen Gras-Süchtigen, der ihm vom angeblich schönsten Strand der Welt erzählt. Ein Strand, der unglaublich rein in seiner Erscheinung ist. Es soll das Paradies sein. Ein Ort, wie Richard ihn sucht. Und somit beginnt schon bald mit einem Franzosen und dessen wunderhübschen Freundin Richards wohl größtes Abenteuer - oder sein schlimmster Alptraum, denn möglicherweise ist dieser Strand nicht so vollkommen, wie Richard ihn sich vorstellt...

    Diesem Buch vergebe ich mit vollkommener Sicherheit 5 von 5 Sternen! Ganz ehrlich: Wenn es noch mehr Sterne zu vergeben gäbe, würde ich auch diese dem Buch mit Freuden schenken. Ich habe diese Geschichte mit Leib und Seele verschlungen. Es war eine Geschichte, die so spannend war, dass es mir kaum möglich erschien, das Buch aus der Hand zu legen. Viele werden wahrscheinlich die Verfilmung „The Beach“ (Der Strand auf Englisch) gesehen haben, der mit seiner Besetzung auch fantastisch ist. Ich muss zugeben, dass ich diesen Jahre vor der Lektüre gesehen habe, und muss nach Jahren feststellen, dass das Buch wie zu erwarten den Film um Längen schlägt. Es sollten alle glauben: Wer den Film schon einmal gesehen hat und von diesem begeistert war, sollte sich unbedingt dazu entschließen, auch das Buch zu lesen. Der Film schließt nämlich irrsinnig viele Deitails aus, die im Buch einfach unbeschreiblich dargstellt werden.
    Auch bin ich ein Riesenfan von Garlands Schreibstil, der es einem unmöglich macht, sich die Dinge, die er beschreibt und darstellt, nicht vorstellen zu können.

    Ich habe „Der Strand“ an einem Strand im Sommer gelsen und weiß mit absoluter Sicherheit, dass es ein diesjähriges Sommer-Highlight von mir werden wird. Die Geschichte ist unglaublich spannend, witzig, abenteuerlich, sommerlich, schaurig und alles in allem phänomenal.
    Man wird nicht bereuen, es gelesen zu haben. 

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