Bücher mit dem Tag "ruhe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ruhe" gekennzeichnet haben.

265 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 3: Opal. Schattenglanz (ISBN: 9783551583338)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 3: Opal. Schattenglanz

     (2.881)
    Aktuelle Rezension von: Lysianne

    Spannend und unterhaltsam wie die beiden Bücher zuvor, allerdings hat mir auch bei diesem Teil, wie beim 1. Teil irgendwas gefehlt zu den 5 Sternen.

    Genau benennen kann ich es nicht, aber Teilursache war, dass mir in diesem 3. Teil der Protagonist wieder manchmal zu unsympathisch war. Das hatte sich im 2. Teil ein wenig gebessert, aber hier war er mir manchmal wieder zu Machohaft und Besitz ergreifend. Ich mein, ok, die beiden sind zusammen, aber bitte lass sie doch auch einmal mit anderen Jungs oder so reden ohne halb auszurasten.

    Allerdings ist es nicht so, dass das das ganze Buch zerstört hat, denn auch wie die beiden Teile davor, habe ich es sehr genossen dieses Buch zu lesen und konnte wieder perfekt eintauchen. 

    Aber wie gemein ist bitte das Ende ahhh... 

  2. Cover des Buches To all the boys I’ve loved before (ISBN: 9783446250819)
    Jenny Han

    To all the boys I’ve loved before

     (679)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 1. Teil einer Reihe!

    Inhalt:

    Lara Jean keeps her love letters in a hatbox her mother gave her. One for every boy she's ever loved. When she writes, she can pour out her heart and soul and say all the things she would never say in real life, because her letters are for her eyes only. Until the day her secret letters are mailed, and suddenly Lara Jean's love life goes from imaginary to out of control!


    Meine Meinung:

    Das Buch habe ich eigentlich nur begonnen, weil es eben einfach auf dem SUB lag und ich den Film nicht beginnen wollte, bevor ich nicht das Buch gelesen habe. Und was ist passiert als ich das Buch dann angefangen habe? Es hat mich in eine Leseflaute gestürzt... Ich habe dann schnell entschieden, dass ich das Buch abbrechen werde. 

    So viel kann ich dann im Endeffekt leider nicht zu der Geschichte sagen, aber bis zum Mittelteil bin ich gekommen. Auch wenn ich die Charaktere alle irgendwie auf ihre Art und Weise total niedlich und liebevoll fand, war mir die Geschichte an sich einfach zu vorhersehbar und zu seicht. Ich glaube, dass ich vielleicht schon aus dem Alter raus bin. Ich dachte zwar Jugendbücher kann ich noch ganz gut lesen, aber zu seicht-jugendlich-emotional-kitschig dürfen sie dann eben doch nicht sein ;) Und das kriegen wir bei "To all the Boys i've loved before" schon sehr aufs Butterbrot geschmiert. Die Reihe geht wohl ohne mich weiter und wer weiß, ob ich mir jemals den Netflix-Film anschauen werde...


    Fazit:

    Für mich leider viel zu seicht und zu jugendlich rosarot. Ich habe das Buch zwar nicht zu Ende gelesen und glaube auch, dass es für junge Teens sicherlich eine schöne Liebesgeschichte ist, aber ich bin dann aus dem Alter vielleicht doch schon raus. Daher kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

  3. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.493)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Der Tod erzählt uns eine Geschichte. Sie handelt von Liesel, die im 2. Weltkrieg von ihrer Mutter zu einer Pflegefamilie gegeben wird und dort ein Zuhause findet. Ihr "Papa" bringt ihr Lesen bei und sie entwickelt eine Leidenschaft für Worte und für Bücher. Magisch angezogen wird sie von ihnen und so erbeutet sie eins nach dem anderen, sie wird DIE BÜCHERDIEBIN. Sie erfährt, welche Macht Worte haben können und teilt die Geschichten mit anderen, indem sie vorliest und damit tröstet und ablenkt, anderen Mut macht. 

    Ein außergewöhnlicher Antikriegsroman über Bücher, die Kraft der Worte, Menschlichkeit und den Tod. 


    Das war wirklich keine erfreuliche Lektüre, wer es schon gelesen hat, wird mir zustimmen. Ein unangenehmes Buch, dass einen sehr beschäftigt. Und doch so schön geschrieben. Die Sprache ist poetisch und die Formulierungen wie verzaubert. Der Tod ist ein behutsamer Charakter, ein so wunderbarer Erzähler. Die bildhaften Formulierungen, die mich sonst wegen ihrer Floskelhaftigkeit schnell nerven, gehen hier ganz neue Wege, der Autor - und sicher ist das zum Teil auch der hervorragenden Übersetzung zu verdanken - trifft mit bestimmten Sätzen direkt ins Herz, er erreicht damit das, wozu Metaphern da sind, ein Bild im Kopf zu erzeugen. 

    "Er fuhr sich mit der Hand durch das schläfrige Haar..."

    "Hans Hubermann hatte ein Gesicht aufgelegt, in dem alle Vorhänge zugezogen waren." 


    DIE BÜCHERDIEBIN dreht sich um ein ganz wichtiges Thema, so weh es einem beim Lesen auch tut, aber es ist wirklich toll umgesetzt. 

    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch, und das ist etwas, was ich einfach grundsätzlich nicht mag, hier aber ganz besonders. Der Erzähler, der Tod, der ja allwissend ist, nimmt an einigen, und zwar an sehr entscheidenden Stellen, Informationen vorweg. Einzelheiten, die einen in die Zukunft blicken lassen, und zwar in keine rosige. Oft geht es dabei darum, dass eine Chance verpasst wurde, dass man sich zum letzten Mal sieht, wie eine Figur aus dem Leben scheidet. Und das empfinde ich als ungeeignetes Mittel, um Spannung zu erzeugen - ich hätte die knapp 600 Seiten auch so durchgehalten - nein, es nimmt mir die Spannung und frustriert. Ich hatte nicht die Illusion, dass alle Protagonisten dieses Buch überleben, aber für eine mir sehr wichtige Person wurde schon ganz früh alle Hoffnung auf ein glückliches Ende zerstört, das schmälert bedauerlicherweise meine Begeisterung etwas. 

    Dennoch insgesamt ein großartiges Plädoyer gegen den Krieg, gegen Ausgrenzung und gegen Vorverurteilung. Was der Autor schön beschreibt ist, dass trotz allem, was grausam und herzlos ist immer irgendwo Freundlichkeit und Liebe zu finden ist. 

  4. Cover des Buches Die kleine Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783833310539)
    Jenny Colgan

    Die kleine Bäckerei am Strandweg

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    In diesem Buch kann man sich verlieren. Allein wegen dem Schreibstil. Es sind kurze klare Sätze ebenso wie kurz gehaltene Kapitel. Die Autorin holten die Leser/innen ab und lässt die eigene Realität vergessen.

    Die Protagonistin fängt ein neues Leben auf der kleinen abgeschieden Insel an. Sie steht vor vielen kleinen aber auch großen Hindernissen und arbeitet sich Stück für Stück voran. Im Laufe der Zeit findet sie neue Freunde und kann sich auch den Respekt ihrer neuen Chefin erfreuen. 

    Ich finde, dass die Autorin jeden Charakter sehr gut beschrieben hat. Jeden einzelen konnte ich mir vorstellen und ich fand jeden einzelnen sehr sympathisch.  

    Das Buch lässt sich so weg lesen und es lässt einen mit einem positiven Gefühl zurück. Es ist das perfekte Buch um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und sich an einen anderen harmonischen Ort, mit seinen kleinen Höhen und Tiefen, führen zu lassen.

  5. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe)

     (1.397)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Schon die Vergangenheit von Joss hat ein Feuer in mir für dieses Buch entfacht. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte mit viel Erotik sondern die Geschichte hat auch Tiefgang. Gefühle wie Angst, Trauer und Verlustsängste werden gefühlvoll aufgegriffen.

  6. Cover des Buches Stoner (ISBN: 9783423143950)
    John Williams

    Stoner

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    "Armer Willie", sagt Edith gegen Ende des Buches zu ihrem alten, kranken Ehemann. Armer Willie, habe auch ich immer wieder gedacht beim Hören dieses Buches. William Stoners Leben ist hart, wie er seiner Tochter gesteht, selten glücklich und meist ausgefüllt mit Pflichten und Arbeit. Armer Willie, ich hätte mir gewünscht, dass Du mehr Anerkennung bekommen hättest, mehr Liebe, mehr Erfolg und mehr Zeiten wie jene Woche in einem Blockhaus im winterlichen Lake Ozark.

    Der Roman Stoner von John Williams ist mir auf eine subtile Art und Weise unter die Haut gegangen. Stoners Geschichte handelt von den einfachen, kleinen Dingen und Schwierigkeiten des Lebens, und ging mir vielleicht gerade deshalb so nah. Es ist eine Geschichte über das Leben in all seinen Schattierungen. Schlicht und schnörkellos berichtet Williams von Stoners Jugend auf der ärmlichen Farm der Eltern, der Entdeckung der Literatur an der Universität von Columbia, von Stoners Studium und Professorendassein, von seiner unglücklichen Ehe bis zu Stoners Tod. Zwar durfte sich Stoner seiner Liebe zur Literatur widmen, die Frau heiraten, die er liebte, wahre Liebe und Leidenschaft erleben. Trotzdem war er meist unglücklich, gelang ihm alles nur halb, hatte er viel Schmerzvolles zu erleiden. Ganz so, wie Williams es von Stoners Eltern berichtet:

    "Mit dreissig wirkte sein Vater wie fünfzig und blickte von der Arbeit gebeugt ohne Hoffnung über den kargen Flecken Land der seine Familie von einem aufs andere Jahr ernährte. Die Mutter nahm ihr Leben so geduldig hin, als währte es nur eine kurze Spanne, die sie durchzustehen hatte."

    Ich habe mitgelitten mit William Stoner und mich immer weider gefragt: wieso wehrt er sich denn nicht? Weshalb erträgt er dies alles klaglos? Nur ein mal in seinem Leben hat Stoner Widerstand geleistet und gekämpft: als er verhindern wollte, dass ein Student ungerechtfertigt eine Prüfung bestehen sollte. War ihm nur die Literatur wichtig, seine Arbeit an der Universität? Die Lebensgeschichte von William Stoner wirkte mehrheitlich trostlos auf mich, und wirft viele Fragen auf. Es schien mir oft, als wollte Williams die Sinnlosigkeit des Lebens zeigen,

    "Sie würde ihr Leben ruhig zu Ende leben, würde ein wenig mehr trinken, und sich gegen das Nichts betäuben, zu dem ihr Leben geworden war. Er war froh, dass sie wenigstens das hatte, dankbar dafür, dass sie trinken konnte."

    Stoner ist ein melancholisches, stilles Buch über das selten glückliche Leben William Stoners. Mir hat die Geschichte nicht zuletzt wegen des schönen Schreibstils sehr gefallen. Grosse Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: pantea

    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Besonders denjenigen die eine magische Enemy's to Lover's Story mit viel Fantasy und Intrigen mögen.
    Das erste Mal habe ich dieses Buch mit 17 gelesen und jetzt bin ich 22. Bis zum heutigen Tag lese ich es immer mal wieder, um in Nostalgie zu schwelgen und mich in die fantastische Welt Nivard's entführen zu lassen.

    Der Verlauf der Beziehung zwischen Kjer und Mordan geht einem immer wieder unter die Haut. Es ist so herzzerreißend und liebevoll zugleich. Die Höhen und Tiefen die man zusammen mit den Charakteren durchlebt, bringen einem zum Weinen und zum Lachen und man kann gar nicht anders als sie ins Herz zu schließen.

    Lynn Raven's Schreibstil ist wie immer auch einfach nur grandios und jede dieser 600 Seiten wurde von mir regelrecht verschlungen! Man wird wortwörtlich in eine andere Welt entführt und fühlt jegliche Emotionen, die Kjer und Mordan verspüren, mit.
    Das Buch ist gefüllt mit Intrigen, Verrat, ein wenig Brutalität aber auch mit einer Art von Zärtlichkeit, Freundschaft und Liebe, dass man beim Lesen tatsächlich manchmal das Atmen vergisst und sich komplett in dessen Bann ziehen lässt.

    Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und einer meiner häufigsten Re-Reads! Jeder der High Fantasy und Romantik mag, muss dieses Buch gelesen haben!

  8. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  9. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (633)
    Aktuelle Rezension von: welt_des_lesens_

    " Unter der Oberfläche sind wir alle Tiere" 


    Auch wenn es mein erstes Buch von ihm war : Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit über das Gefühl, dass Simon Beckett das Talent hat, Spielorte und ganz alltägliche Dinge so gruselig und beklemmend wirken zu lassen, sodass  eine super spannende Atmosphäre erzeugt wird. 


    In dem Roman an sich passiert nicht ungewöhnlich viel, die Handlungsdichte ist eher geringer als in den meisten Thrillern. Und trotzdem herrscht unterschwellig die ganze Zeit eine bedrohliche und beklemmende Atmosphäre die Beckett, mit seiner Beschreibung dieses verkommenen Hofes im Hinterland Südfrankreichs geschaffen hat. Die brüllende Hitze, die Abgeschiedenheit von der Menschheit, und das bizarre Benehmen der Hofbewohner machen das Ganze zu dem perfekten düsteren Setting und man fragt sich das ganze Buch hindurch, welche Wahrheiten hier auf dem Hof verborgen sind.


    Die Auflösung passte ebenso sehr gut zu den vorherigen Emotionen die das Buch in mir ausgelöst hat. Also wurde ich definitiv nicht überrascht. Das Buch hat mich absolut überzeugt und ich werde definitiv noch einen weiteren Beckett lesen.


    Ich gebe 4,5 / 5 ⭐ Abzug lediglich für ein bisschen zuviel Langatmigkeit an einigen Stellen, aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau 🤭

  10. Cover des Buches Lied der Weite (ISBN: 9783257070170)
    Kent Haruf

    Lied der Weite

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Der amerikanische Autor Kent Haruf, der leider 2014 schon verstorben ist, widmet sich in seinem Buch "Lied der Weite", dem Leben in der fiktiven amerkanischen Kleinstadt Holt in Colorado. Seine Protagonisten sind ganz normale Leute, die kein spektakuläres Leben leben. Es sind vielmehr Viehzüchter, Lehrer, Schüler, alte Damen, deren Leben er schnörkellos, präzise und irgendwie bodenständig beschreibt.

    Er fokussiert sich auf 7 Charaktere dieser kleinen Stadt und schreibt aus deren Perspektiven. Die Leben seiner Figuren sind schon deshalb miteinander verwoben, weil sie alle in einer Kleinstadt leben, in der Jeder Jeden kennt und ein Geheimnis nicht lange ein Geheimnis bleibt.

    Da ist die 17jährige Victoria, die ungewollt schwanger geworden ist und von ihrer lieblosen Mutter auf die Straße gesetzt wird. Sie wendet sich in ihrer Not an ihre Lehrerin, die die Idee hat, sie bei zwei älteren Viehzüchtern, die ein tristes Junggesellendasein führen, unterzubringen.Es gibt aber auch die Perspektive des Highschoollehrer's Tom  Guthrie, der sich mit dem ungehörigen und respektlosen Verhalten eines Schülers auseinandersetzen muss und die Sichtweise seiner zwei kleinen Söhne, die nicht wissen wieso sich die eigene Mutter den ganzen Tag im abgedunkelten Zimmer aufhält und nicht für sie da sein kann. Doch auch ihre Sichtweise wird gehört, ebenso wie die zwei alten Junggesellen von Kent Haruf eine Stimme bekommen.

    Die Geschichte ist leise und so gefühlvoll erzählt, dass man Tränen in den Augen hat, sei es vor Rührung oder manchmal vor Schreck. An anderer Stelle ist es brutal, weil der Autor mit einer Präzision jede Kleinigkeit beschreibt und das auch bei unschönen Momenten z. B. als ein Pferd obduziert wird ,um herauszufinden, woran es erkrankt war. Man kann sich durch den Schreibstil Haruf's einfach wunderbar in die Menschen, die er porträtiert und die Situationen , die er beschreibt, hineindenken.

    Ich habe den Roman kaum aus der Hand legen können und ihn in kürzester Zeit zu Ende gelesen. Es hat mir einfach wahnsinnig gut gefallen.

  11. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (775)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  12. Cover des Buches Nightingale Way - Romantische Nächte (ISBN: 9783548287515)
    Samantha Young

    Nightingale Way - Romantische Nächte

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Snowflakes

    Vorab, ich liebe die Reihe Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Ich habe sie regelrecht verschlungen und nächtelang nur gelesen. Für mich ein Meisterwerk! 


    Er will seine Vergangenheit vergessen. Sie zeigt ihm den Weg in eine neue Zukunft.(Klappentext)


    Leichter gesagt als getan. Grace flüchtet vor ihrer lieblosen und gemeinen Familie und findet endlich Ruhe. Bis ihr neuer Nachbar Logan einzieht. Sein nächtliches, ausschweifendes Sexleben bringt Grace um den Schlaf und um den Verstand. 

    Nach 2 Jahren Gefängnis will Logan einfach vergessen und genießen. Wenn seine zickige Nachbarin ihn nicht immer von oben herab behandeln würde....

    Als Logans Leben eine dramatische Wendung nimmt, ist Grace an seiner Seite und hilft ihm. 

    Beide entwickeln Gefühle für einander, mit denen sie nicht umgehen können...

    Schafft Logan es, Graces Herz zu gewinnen? Schafft Grace es, Logan zu vertrauen? 

    Ein Unbedingt - Lesen - Buch! 

    Leidenschaftlich, erotisch, gefühlvoll, prickelnd, geheimnisvoll, spannend....

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Aus der Edinburgh Love Story sind Nightingale Way und Scotland Street meine liebsten Bücher. Alle anderen sind auch wundervoll. 

    Absolute Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Sternenregen (ISBN: 9783734103117)
    Nora Roberts

    Sternenregen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Ihr kleines Häuschen in North Carolina ist für die junge Künstlerin Sasha Riggs ein sicherer Ort. Umgeben von ihren Gemälden lebt sie hier zurückgezogen von der Welt und den Träumen, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Doch ihre Gabe zu verdrängen wird immer schwieriger und ein gefährlich attraktiver Mann stiehlt sich nicht mehr nur nachts in ihren Kopf. Ein Mann, der sie erwartet, sie berührt wie keiner zuvor und sie schließlich auf die griechische Insel Korfu führt. Doch was wird Sasha dort erwarten?

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Viele Nora Roberts-Romane füllen meine Regale, aber ein besonderes Herz habe ich für die Trilogien mit Fantasy-Anteil. Entsprechend groß war meine Freude, als die Sternen-Trilogie einziehen durfte und passend zur Sommerzeit habe ich nun mit dem ersten Teil „Sternenregen“ begonnen.

    Sternen-Trilogie:

    1. Sternenregen

    2. Sternenfunken

    3. Sternenstaub

     

    Das System ist bekannt: Es existiert eine große Gefahr, gegen die sich sechs Personen verbünden und gemeinsam ankämpfen müssen. Jede der Figuren hat dabei bestimmte Fähigkeiten, Geheimnisse und Charaktereigenschaften. In jedem Teil findet von ihnen ein Paar zusammen, die den romantischen Anteil der Geschichte bestimmt.

    In diesem Band bilden dies Sasha und Bran. Gemeinsam mit Sasha starten wir in die Geschichte. Sie weiß zu Beginn noch sehr wenig und zusammen mit ihr ergründen wir die Aufgabe die der Gruppe gestellt wird. Sie als Charakter ist eher zurückhaltend, unsicher und war bisher eine Einzelgängerin. Es macht Freude ihre Integration ins Team und ihre Weiterentwicklung zu erleben. Schließlich nimmt sie darin sogar eine ganz besondere Rolle ein. Bran bildet zu ihr einen spannenden Gegenpol: Er ist selbstsicher und sich seiner Fähigkeiten sehr bewusst. Die Romantik umfließt die Haupthandlung sanft und wird durch kleinere erotische Szenen untermauert. Vielleicht hätte die Liebesgeschichte tatsächlich etwas mehr Tiefgang vertragen.

    Es ist interessant zu verfolgen wie Sasha und Bran zu den 4 weiteren Charakteren finden und sie kennen lernen. Fesselnd sind dabei vor allem deren Hintergrundgeschichten und Fähigkeiten. Hier kann man durchaus anmerken, dass die Autorin viele verschiedene fantastische Ansätze integriert hat. Sie sind aber alle divers aufgebaut und somit gut zu unterscheiden. Zusammen ergibt alles eine spannende und doch harmonische Mischung, die sich so einigen Aufgaben stellen muss! Am wenigsten nahe ist mir bisher allerdings Annika, die mir viel zu kindlich und naiv beschrieben wird, um mir einen der Männer mit ihr vorstellen zu mögen.

    Der Fantasy-Anteil durchzieht sowohl die Hintergrundgeschichte, als auch die einzelnen Figuren. Dabei sollte für jeden etwas dabei sein, ohne zu aufdringlich zu werden. Die Erzählung dazu ist abenteuerlich und erinnert teilweise fast an eine Schnitzeljagd. Dabei konnte mich auch die Umgebung wahnsinnig von sich begeistern. Der gemeinsame Wohnort, die blühenden Städte in der Nähe, das wundervolle Wetter und Meer. Ich war ganz klar im Fernweh-Fieber und habe Google um das ein oder andere Bild zu Korfu bemüht! Das Cover trägt zu diesem Gefühl bei, ohne wirklich aus der Menge an Büchern heraus zu stechen. Dafür haben die einzelnen Bände eine aufeinander abgestimmte Gestaltung, was mir sehr gefällt! Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm. Schön finde ich auch, dass der Klappentext wenig der Handlung vorweg nimmt und man damit die ein oder andere Überraschung und Action erlebt.

     

    》FAZIT:

    Eine leichte Nora Roberts-Trilogie mit viel Magie und Fantasy! Der Handlungsort Korfu führt zu tollem Urlaubsflair, die Charaktere sind divers und interessant. Die Hintergrundgeschichte ergibt erst nach und nach ein komplettes Bild, während man sich auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd, mit einem Funken Romantik, begibt.

    (4,5 Sterne)

  14. Cover des Buches Ewige Liebe (ISBN: 9783453523029)
    J.R.Ward

    Ewige Liebe

     (1.042)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Der dritte Band gehört zu meinen Lieblingen, weil ich endlich mehr über Rhage erfuhr und mich ein gefühlsgeladener Band erwartete. Warum das so ist erfährst du spoilerfrei unten im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Die Cover der Black Dagger Reihe sind einfach gehalten und doch strahlen sie ein Gefühl der Anziehung aus. Mir gefällt die Art und Weise der Gestaltung sehr. 

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Der dritte Band beginnt ruhig und gemächlich, was allerdings nur kurz anhält. Ich erfuhr viel über Rhage und das was ihn im steckt – seinen Fluch – und das live und in Farbe. Schon bald danach geht es mit Mary und ihrem Leben los. Die Beiden ahnen noch nicht im Geringsten etwas voneinander. Mary lernt den jungen Mann John kennen, der sie schließlich zu der Bruderschaft führte, ohne dass beide auch nur ein bisschen davon ahnen. Dort erlebte ich eine sehr emotionsgeladene Begegnung von Rhage und Mary, die viele aufregende Geschehnisse in Gang setzen. 

    Das gesamte Buch las sich rasend schnell, weil ich so sehr vom Geschehen gebannt war. Nach wenigen Kapiteln war ich wieder voll im Black Dagger Fieber und wollte das Lesen nicht unterbrechen. Die Pausen für den Buddyread einzuhalten war wirklich schwer. Es wurde schnell immer emotionaler und gefühlvolle, besondere Szenen wurden häufiger. An einem ruhigen Ort schlug das Böse zu und brachte die Gefahr nahe an Mary heran. Rhages Handeln war für mich sehr heldenhaft und romantisch zugleich. Nach jenen heftigen Ereignissen folgten intensive, wahrheitshaltige und wunderschöne Kapitel, die ich mit Liebe im Herzen und Freude in den Augen verfolgte. 

    Mary ist eine starke und taffe Frau. Leider stecken in ihr durch das was sie erlebt hat auch viele Komplexe und Ängste. Ich konnte das sehr gut nachvollziehen. Es war schön zu erleben, wie Rhage mit ihr umging und ihr klar machte, dass sie trotz allem eine begehrenswerte Frau ist. Die Erotik war in diesem Buch auch wieder vorhanden, nahm jedoch keinen großen Raum ein. Sie ist wieder immer sehr schön und stimmig beschrieben und in das Geschehen integriert. Die Autorin J.R. Ward hat das Können dafür.

    Die Gefahr mit den Lessern im Hintergrund brodelt allerdings ständig mit und wartet auf seinen großen Ausbruch. Ich bin wirklich gespannt, wie und wann es dazu kommen wird. Nach dem Ende von Band 3 werde ich sehr bald mit dem Nächsten beginnen, denn ich muss wissen, wie es weitergeht.

    Mein Fazit:
    Der dritte Band befasst sich mit dem Bruder Rhage, seinem Fluch und der liebevollen Mary. Ich erlebte eine wunderschöne, emotionale Geschichte mit einer starker Storyline. Das Buch ist gefühlvoll, flüssig und mit einer starken Aussagekraft geschrieben. Die wenigen erotischen Szenen sind stimmig und passend dargestellt. Das Geschehen schreitet schnell voran und offenbart am Ende, dass Liebe nicht immer dort zu finden ist, wo man denkt. Ich war erneut tief im Black Dagger Fieber und genoss das Lesen sehr. 

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

  15. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.215)
    Aktuelle Rezension von: Dilan_Sahinkus

    Schönes Kinderbuch, aber auch als Erwachsener kommt man  nicht zu kurz. Einiges hat mir die Augen geöffnet. Z.B. Wie schwer und gleichzeitig wunderbar es ist, wirklich und aufrichtig zuhören zu können. Auch meine Ansicht auf die Zeit hat sich geändert und dafür bin ich Michael Ende wirklich dankbar. 

    Anbei ein Zitat aus dem Buch:,, Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. - Gefunden auf: https://www.myzitate.de/momo/

  16. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (887)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    Nach einer völlig desaströsen Scheidung und einer schmerzhaften Liebesbeziehung genießt die Autorin in Italien vor allem die Sprache und die kulinarischen Genüsse, findet später in einem indischen Ashram ihren Zugang zu Gott und letztendlich auf Bali die Liebe. Es ist eine Geschichte über die langsame Heilung einer verletzten Seele. Die Autorin schreibt unterhaltsam, aber gedanklich auch sehr anregend. Insbesondere die Passagen über Yoga fand ich, die ansonsten mit Spiritualität nicht unbedingt auf Du und Du lebt, spannend und habe ich zum Teil mehrmals gelesen. 

  17. Cover des Buches Sommertraum mit Aussicht (ISBN: 9783596033386)
    Brenda Bowen

    Sommertraum mit Aussicht

     (95)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Lottie und Rose bringen ihre Kinder in den Kindergarten und entdecken gemeinsam am Schwarzen Brett einen Aushang, auf dem ein kleines Cottage zur Miete für einen Monat angeboten wird. Spontan entscheiden die beiden sich für eine kleine Auszeit von Mann und Kindern.

    Da das Cottage nur monatsweise vermietet wird und daher eine ziemlich hohe Miete verlangt, entschließen die beiden Frauen sich, zwei weitere Mitbewohner zu suchen. Sie werden schnell fündig.

    Eine aufregende Zeit beginnt, vier unterschiedliche Menschen, die sich nicht kennen, werden für 4 Wochen auf einer kleinen Insel in einem kleinen Cottage leben und jeder auf der Suche nach Ruhe und Frieden.

    Der Roman hat sehr langweilig begonnen und konnte mich nur zeitweilig begeistern. Ich hatte mir etwas Humorvolleres vorgestellt. Interessant fand ich die einzelnen Schicksale der Protagonisten. Trotzdem empfand ich die Geschichte als lesenswert, vielleicht weil es in einer traumhaften Umgebung gespielt hat.

  18. Cover des Buches Nachts schweigt das Meer (ISBN: 9783596703494)
    Kate Penrose

    Nachts schweigt das Meer

     (153)
    Aktuelle Rezension von: ckfree

    Es war das tolle blaue Cover, das mich um Lesen dieses Buches animierte. Leider kommt der Inhalt nicht so strahlend daher.
    Der Londoner Polizist Ben möchte auf seiner Heimatinsel eine Auszeit nehmen, doch der Mord an einer Jugendlichen macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Fortan ermittelt er mit der lokalen Polizei. Unter der überschaubaren Inselbevölkerung sollte sich der Täter doch finden lassen.
    Und so beginnt Ben seine Ermittlungen, indem er wiederholt über die Insel wandert, mit den Bewohnern spricht und Mutmaßungen über den Täter anstellt. Durch die zahlreichen Beziehungen und Verstrickungen der Bewohner untereinander, stellt sich weder bei Ben noch beim Leser ein klarer Verdächtiger heraus. So zieht sich das Buch, denn Annahmen werden von Ben ständig überworfen, man irrt im Kreis, ohne dass wirklich Spannung aufkommt. Die Auflösung dann zum Ende - nun ja...
    Diese Zähe und Fade wird lediglich durchbrochen von den detailreichen Landschaftsbeschreibungen und dem vielen Lokalkolorit. Aber auch das hilft nicht wirklich, um dem Buch wenigstens noch den Stempel "Cosy Crime" aufdrücken zu können. So werden es nur 2,5*. Weitere Fälle werde ich wohl nicht mehr lesen.

  19. Cover des Buches Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich (ISBN: 9783736307308)
    Melanie Moreland

    Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Aksi

    Der Liebesroman ‚Beneath the Scars – Nie wieder ohne dich‘ von Melanie Moreland wird aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buchs. Man sieht einen Mann, der sein Gesicht etwas zur Seite neigt, als ob er es verstecken wollen würde. Auch der Protagonist versteckt sich aufgrund seines Aussehens vor der Außenwelt.

    Megan Greene ist Schriftstellerin, die grade einige Probleme in ihrem Leben bewältigen muss. Um dem Stress für einige Zeit zu entfliehen, fährt zu einem Strandhaus, das ihrer besten Freundin gehört. Als sie dort Zachary trifft, lässt sie sich nicht von seiner zunächst schroffen Art zurückweisen. Megan sieht in ihm stets das Gute und es ist ihr egal, wie er aussieht. Sie will Zachary helfen, wieder Freude am Leben zu haben und Menschen zu vertrauen. Megan habe ich als Protagonistin sehr gemocht, da sie warmherzig, charakterstark und hilfsbereit ist.

    Zachary Adams ist zwar einige Jahre älter als Megan, jedoch passen die beiden Figuren trotzdem gut zueinander. Zachary ist ein sehr beliebter Künstler, der sehr zurückgezogen lebt. Da ihm vor einigen Jahren etwas Schlimmes passiert ist, hält er sich von Menschen fern und legt einen großen Wert auf seine Privatsphäre. Seine Lebensweise führt aber dazu, dass er sehr einsam ist und man sein Vertrauen nur schwer gewinnen kann. Zachary ist aus meiner Sicht eine sehr interessante Figur, da er gleichzeitig sowohl reserviert und unnahbar ist, als auch verletzbar und selbstkritisch. Seine Gefühle und Gedanken werden gut dargestellt, was dazu führt, dass man immer seinen Schmerz spürt und wie zerrissen er in seinem Inneren ist.

    Die Geschichte beinhaltet zwar so gut wie keine Action, aber es hat mich dennoch berührt, weil die Handlung sehr emotional ist. Einige Überraschungen gibt es auch, besonders was Zacharys Vergangenheit angeht. Ich konnte mit beiden Figuren mitfühlen und hoffte die ganze Zeit, dass sie trotz allem, was sie bewältigen müssen, zueinander finden. Erotische Szenen werden sehr sinnlich und nicht übertrieben dargestellt.

    Fazit

    Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, da mir die beiden Figuren schnell ans Herz gewachsen sind und die Geschichte sehr gefühlvoll und emotional erzählt wird.

  20. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


    Konnte mich leider nicht packen. Ich werde diese Reihe nicht fortsetzen.

  21. Cover des Buches Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt (ISBN: 9783414823991)
    Sabine Städing

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Flavi87

    Die wunderbare Geschichte um die Apfelhexe Petronella Apfelmus und ihre Freunde ist ein echter Lesespaß für die Kleinen und Großen. Die Geschichte ist spannend und lustig erzählt und sie Illustrationen dazu wunderschön gestaltet.

    Meine 5 jährige Tochter und ich konnten das Weiterlesen am nächsten Tag kaum abwarten und es ist die erste Geschichte, die uns beiden gleichermaßen gut gefällt.

    Wir sind gespannt auf die nächsten Abenteuer von Petronella und ihren Freunden. 

  22. Cover des Buches Der Elefant, der das Glück vergaß (ISBN: 9783778782514)
    Ajahn Brahm

    Der Elefant, der das Glück vergaß

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Da ich von "Die Kuh die weinte" so begeistert war, dachte ich das dieses mich genauso umhauen wird.

    Leider habe ich da falsch gedacht. Es ist in Ordnung und man kann es lesen, aber ich finde es wiederholt sich alles und ich hatte mit mehr "ohhh wie schön" Momenten gerechnet.


  23. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (842)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Eigentlich beginnt der Roman ganz harmlos mit einem Ausflug in die Berge, der sich jedoch schon bald als fatales Erlebnis entwickelt.


    Eine Frau reist mir ihrer Cousine und deren Mann ins gemeinsame Ferienhaus, um ein paar unbeschwerte Tage zu verbringen. Die Cousine und ihr Mann kehren jedoch bereits am ersten Abend von einem Ausflug ins nahe gelegene Dorf nicht zurück, da eine unsichtbare Wand, woher auch immer diese kommt, ihnen die Rückkehr unmöglich macht.


    Es beginnen Tage der Entbehrung, des Hungers, der Einsamkeit aber auch der intensiven Naturerfahrung mit dem Wald, den Tieren und den Jahreszeiten. Obwohl in den fast 400 Seiten sich nicht allzu viel Handlung abspielt, birgt dieses Buch eine unheimliche Dichte an Erlebnissen, die letztlich nur dem Überleben dienen.


    Ein Roman der Ruhe und Unruhe, Angst und Zuversicht, Leben und Tod, Tier und Mensch, Natur und Zivilisation alles in einem verbindet. Er entwickelt einen starken Sog, der einem so schnell nicht loslässt.


  24. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783426305119)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (205)
    Aktuelle Rezension von: maren91

    In Still wird die Lebensgeschichte von Karl Heidemann erzählt, angefangen bei seiner Geburt und der Kindheit in dem kleinen Dorf Jettenbrunn, sein Leben außerhalb seines Heimatdorfes bis zu seinem Tod. Der Protagonist ist anders als andere Menschen, er ist nicht nur ein Mehrfachmörder sondern hat ein sehr sensibles Gehör. Und vor allem mag er es still…

    Ungewöhnlich und speziell ist nicht nur die Geschichte sondern vor allem der Schreibstil von Thomas Raab, der mich das ganze Buch über störte. Vielleicht konnte ich deshalb auch besonders am Anfang nicht mit Karl mitfühlen und ihn verstehen. Das ist nur meine persönliche Meinung, denn ich habe von vielen gelesen, die den Stil an diesem Buch lieben, er ist philosophisch (vor allem am Ende) und auf keinen Fall platt oder schlecht! Die Geschichte hatte so seine Längen, das Ende hat mir aber gut gefallen.

    Das Buch und Karl Heidemann werde ich nicht so schnell vergessen, ein Buch in diese Richtung habe ich auf jedenfall vorher noch nicht gelesen.


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