Bücher mit dem Tag "ruhm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ruhm" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches All In - Tausend Augenblicke: Special Edition (ISBN: 9783736321748)
    Emma Scott

    All In - Tausend Augenblicke: Special Edition

    (1.011)
    Aktuelle Rezension von: CelesteRaven

    All In, ist wirklich eines der Bücher, die man sicherlich nicht lesen darf ohne ein Abo bei Tempo abgeschlossen zu haben.
    Ich bin erstaunt darüber, dass ich noch lebe und funktionierende Tränendrüsen besitze.
    Dieses Buch ist so unfassbar emotional geschrieben.
    Vor allem hat Emma Scott die Bindung der Protagonisten so unfassbar toll beschrieben, dass man sich in jede einzelne Handlung hineinversetzen konnte.
    Eigentlich wollte ich direkt mit dem zweiten Band weitermachen, jedoch hat mich Band eins so zerstört, dass ich erst einmal eine Pause brauche.
    Wer also auf Tränen und emotionale Bücher steht, ist hier genau richtig.

  2. Cover des Buches Die sieben Männer der Evelyn Hugo (ISBN: 9783548069562)
    Taylor Jenkins Reid

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo

    (827)
    Aktuelle Rezension von: Jara_tsomenko

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Taylor Jenkins Reid erzählt die Geschichte der legendären Hollywood-Ikone Evelyn Hugo so lebendig und emotional, dass man das Gefühl hat, eine echte Biografie zu lesen.

    Besonders beeindruckt haben mich die vielschichtigen Charaktere und die unerwarteten Wendungen. Evelyn ist eine starke, faszinierende und zugleich verletzliche Frau, deren Entscheidungen und Lebensweg zum Nachdenken anregen. Die Themen Liebe, Ehrgeiz, Identität und Selbstbestimmung werden auf bewegende Weise behandelt.

    Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Ende hat mich tief berührt und lange beschäftigt.

    Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight und ich kann es jedem empfehlen, der emotionale, klug erzählte Geschichten mit starken Figuren liebt. Es hat mir sehr gefallen und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.


  3. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846602430)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (1.694)
    Aktuelle Rezension von: Tina-Isabelle

    Meine Meinung

    Das ganze Buch liest sich wie ein Disney Film. Nur ohne Gesangseinlage. Alles bleibt an der Oberfläche und geht nur minimal in die Tiefe.

    Man fühlt mit Ella mit und trotz, dass es zwei POVs gibt, also Ella und Cinder, bleibt dieser etwas blass. Wie der typische Prinz eines Disneyfilms.

    Die Geschichte war zu Ende und ich dachte nur: Jep. Wie im Film.

    Versteht mich nicht falsch: ich mag Disney Filme, sie sind leicht und süß und niedlich mit einer Botschaft und vor allem ist es: Kindheit.

    Darum kann ich auch dieser Geschichte etwas abgewinnen. Vor 20 Jahren hätte ich diese Geschichte geliebt. Ich hätte mitgefiebert, mich emotional an die Charaktere gebunden und mit ihnen gelitten.

    Doch stand heute? Tja.
    Mir ist das leider zu zuckrig und zu flach. Die Geschichte beinhaltet eine Fülle an Themen, wie: Unfall, Tod eines geliebten Menschen, lange Reha, Suizidversuch, den Körper nach schweren Verbrennungen wieder annehmen und noch so viel mehr. Aber diese werden nur am Rande erwähnt oder es wird überspielt.
    Das ist mir zu wenig.

    Ich denke, es ist eine nette Geschichte über die erste Liebe, aber viel zu oberflächlich.

    Und ja, ich weiß,  dass es einen zweiten Band gibt, aber den werde ich nicht mehr lesen.

    Fazit
    Nett

  4. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600894)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (669)
    Aktuelle Rezension von: Tanja1304

    Ella und Brian müssen lernen, ihre Liebe im Alltag, unter öffentlichem Druck und mit all den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens zu bewahren – und genau das macht die Geschichte so authentisch.

    Besonders berührt hat mich Ellas Entwicklung. Sie wächst über sich hinaus, lernt, an sich selbst zu glauben und zeigt, dass Selbstliebe und Stärke genauso wichtig sind wie romantische Liebe. Gleichzeitig war es wunderschön mitzuerleben, wie Brian ihr immer wieder den Rücken stärkt, ohne sie kleinzumachen.

  5. Cover des Buches The Selection (ISBN: 9788868361136)
    Kiera Cass

    The Selection

    (1.445)
    Aktuelle Rezension von: EvieReads

    The Selection von Kiera Cass hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Mischung aus Dystopie und Romance ist erfrischend, und das Setting ist einzigartig. Die Protagonistin America ist nachvollziehbar in ihren Konflikten, besonders im Hinblick auf ihre Gefühle für Maxon und Aspen. Die Spannung steigt mit jeder Seite, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Liebesdreiecksituation hat mich emotional mitgerissen und oft auf die Folter gespannt. Cass’ Schreibstil ist flüssig und einladend, was das Lesen zum Genuss macht. Ein absolutes Muss für alle, die YA-Literatur lieben!

  6. Cover des Buches Idol - Gib mir die Welt (ISBN: 9783736306967)
    Kristen Callihan

    Idol - Gib mir die Welt

    (417)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    3,5/5 ⭐️

    Ich wollte das Buch schon lange lesen. Von der Autorin habe ich bereits mehrere Bücher gelesen und auch wenn nicht alle Highlights waren, mag ich ihren Schreibstil sehr. Außerdem liebe ich Musikgeschichten, auch wenn ich sie viel zu selten lese.

    Der Einstieg hat mich erstmal etwas enttäuscht. Nicht wegen des Schreibstils, sondern wegen der Art, wie die Geschichte beginnt. Man merkt dem Buch an, dass es schon älter ist. Wer mit solchen Romance-Dynamiken nichts anfangen kann, wird hier vermutlich Probleme haben. Für mich war es teilweise gewöhnungsbedürftig, gerade bei Dialogen, Kosenamen und Verhaltensweisen.

    Mein größtes Problem war die Liebesgeschichte. Die beiden lernen sich als Fremde kennen und innerhalb kürzester Zeit wird alles extrem intensiv. Für mich ging das viel zu schnell. Ich brauche nicht unbedingt Slow Burn, aber hier hätte ich mir deutlich mehr Entwicklung gewünscht. Gefühlt passiert alles in den ersten 100 Seiten und danach dreht sich vieles eher im Kreis.

    Dadurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Beziehung kaum weiterentwickelt, während nur neue Probleme dazukommen. Das hat mich emotional leider etwas verloren.

    Mit Killian bin ich auch nicht richtig warm geworden. Er war mir oft zu besitzergreifend und einfach too much, gerade in seiner Art zu sprechen und zu handeln. Das wirkte für mich nicht mehr ganz zeitgemäß.

    Libby hingegen mochte ich. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie öfter für sich selbst einsteht und ihre Meinung stärker vertritt. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie sich zu sehr anpasst.

    Trotzdem gab es auch Dinge, die ich wirklich mochte. Das Musiksetting hat mir richtig gut gefallen. Auch einige Nebencharaktere fand ich spannend, und ich habe definitiv Interesse, ihre Geschichten weiterzuverfolgen.

    Gegen Ende konnte mich das Buch dann auch nochmal mehr abholen. Es war vorhersehbar, aber nicht überdramatisiert, sondern eher ruhig und rund abgeschlossen, was ich tatsächlich sehr mochte.

    Fazit:

    Kein perfektes Buch für mich, weil mich die Lovestory und Killian nicht wirklich überzeugen konnten. Aber das Setting und die Nebencharaktere machen Lust auf mehr.

  7. Cover des Buches Fragile Heart (ISBN: 9783736322943)
    Mona Kasten

    Fragile Heart

    (529)
    Aktuelle Rezension von: Mel09

    Nachdem ich den ersten Band gelesen hab, musste ich sofort mit Band 2 weiter machen und wurde natürlich nicht enttäuscht. Die Geschichte mit Rosie und Adam konnte auch einfach noch nicht zu Ende sein. Es war so eine tolle Liebesgeschichte mit allem drum und dran, Liebe,freude,freunde,familie, wut, trauer, angst, verlust usw also für jeden was dabei. Auch Teil 2 hat mich sehr gefesselt. Ich hab wie bei Band 1 wieder gelacht und geweint. Und total mit Rosie und Adam mitgefühlt. Ich liebe Mona ihre Bücher einfach. Sie schreibt soooo schön und gefühlvoll. Ich freue mich jetzt schon auf Band 3 und bin gespannt was bei ash und logan passiert. 1000% Leseempfehlung von mir. Also wer Band 1 noch nicht gelesen hat, worauf wartet ihr??? Beide Teile absolute Herzensbücher

  8. Cover des Buches Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel (ISBN: 9783596298693)
    Amy Ewing

    Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

    (782)
    Aktuelle Rezension von: Applesreading

    Mit Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel schließt Amy Ewing ihre dystopische Trilogie ab und liefert ein Finale, das an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten ist. Violet steht vor ihrer bisher größten Herausforderung: Sie soll eine zentrale Rolle im Widerstand gegen den Adel spielen, ist jedoch hin- und hergerissen, da ihre Schwester Hazel in den Fängen der Herzogin vom See gefangen gehalten wird. Der innere Konflikt Violets und die komplexen moralischen Entscheidungen geben der Geschichte eine faszinierende emotionale Tiefe.

    Der Schreibstil bleibt, wie bereits in den Vorgängern, anspruchsvoll. Für Leser, die bereits mit Band 1 und 2 zu kämpfen hatten, könnte dies eine zusätzliche Herausforderung darstellen.

    Nichtsdestotrotz überzeugt der Roman durch die starken Themen: Rebellion, die Kraft der Gemeinschaft und die Frage, wie viel man bereit ist, für seine Überzeugungen und die Familie zu opfern. Der Abschluss bietet Wendungen und einen emotionalen Höhepunkt, der Fans der Reihe zufriedenstellen dürfte.
    Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel ist ein komplexes, emotional aufgeladenes Finale mit vielschichtigen Charakteren und einem dramatischen Abschluss. Der anspruchsvolle Schreibstil mag nicht für jeden Leser leicht zugänglich sein, doch die fesselnde Handlung belohnt die Mühe.

  9. Cover des Buches Der Engelsbaum (ISBN: 9783442495924)
    Lucinda Riley

    Der Engelsbaum

    (575)
    Aktuelle Rezension von: Melanie2810

    Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich muss dazu sagen ich hätte es auch nicht gelesen wenn ich da keine Empfehlung bekommen hätte. 

    Die Autorin schreibt ausführlich und flüssig. Ich kam an sich schnell in die Story rein tat mich aber teilweise schwer durchzubklicken mit den Zeitsprüngen und den verschiedenen Charakteren die immer mal wieder die "Hauptrolle" übernahmen.

    An sich ein gutes Buch was zum Ende hin nochmal gut an Spannung zulegte. Zwischendurch "plätscherte" es zwar so dahin aber nicht so das ich es als langatmig oder als unnötiges Seiten füllen sehen würde.

    Die Charaktere fand ich gut beschrieben.und ausgearbeitet. 

  10. Cover des Buches Runas Schweigen (ISBN: 9783734106132)
    Vera Buck

    Runas Schweigen

    (232)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Eigentlich hat mich dieses Buch nie wirklich interessiert, bis es dieses dann als Mängelexemplar zu kaufen gab und die Buchkaufsucht zugeschlagen hat. Kein Wunder, dass es deshalb auch so lange ungelesen im Regal stand. Nun war es aber Zeit für die Lektüre dieses doch schon besonderen Werkes, welches ich einerseits schon interessant und streckenweise recht spannend fand, welches aber gerade am Anfang leider lange brauchte, um in Fahrt zu kommen und auch ansonsten einige Dinge an sich hatte, die mir nicht so gut gefallen haben.

    Man begibt sich mit diesem Roman ins Paris des Jahres 1884, wo der junge Medizinstudent Jori versucht, Heilung für seine heimliche Liebe Pauline zu finden. Ihn begleitet man dann auch größtenteils durch die Geschichte, wobei es sehr medizinisch wird, aber nicht so, wie wir es heute kennen, sondern teilweise auf sehr makabere, teils schon bösartige Weise. Gerade Dr. Charcot war dabei ein Beispiel für Machtgehabe und fehlende Liebe für den Mitmenschen, was mich extrem sauer und traurig gemacht hat, zumal der Roman sich sehr an der Realität entlang schlängelt. Vieles, was man hier erfährt, gab es zu dieser Zeit wirklich und obwohl ich davon bereits wusste, hat es mich teilweise sprachlos gemacht. 

    Jori ist dabei ein Charakter, von dem ich nicht so richtig wusste, was ich von ihm halten soll. Einerseits will er unbedingt Pauline retten, will wirklich heilen und scheint eigentlich kein schlechter Kerl zu sein. Andererseits scheint er manchmal etwas schwer von Begriff und macht vieles mit, was er eigentlich nicht tun sollte. Dennoch zeigt er wenigstens ein Gewissen und im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter. Auch zu Runa entwickelt er eine fast schon liebevolle Beziehung.

    Doch wer denkt, dass Jori, der eigentlich Johann Richard Hell heißt, die einzige wichtige Person in diesem Buch ist, der täuscht sich, denn dieses wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, allesamt aus der personellen Sicht, bis auf einen Fall, was im Endeffekt eine tiefere Bedeutung hat. Aber kommen wir erst einmal zu den anderen Charakteren. 

    Da ist zum Beispiel der ehemalige Polizist Lecoq, der sich selbst als Verbrecher betitelt, aber durch einen alten Bekannten auf einen Fall angesetzt wird, der ihn, ohne, dass er es selbst merkt, immer mehr in die Machenschaften rund um Jori, die Salpêtrière und Runa verwickelt. Außerdem gibt es die beiden Kinder Isabelle und Frédéric, die sich mehr oder weniger mit Lecoq anfreunden und ihm helfen. Und dann ist da noch Maxime, der einzige Ich-Erzähler in diesem Buch, der mit der eigentlichen Geschichte gar nicht so viel zu tun hat, aber dennoch im Großen und Ganzen eine wichtige Rolle spielt. Hier will ich aber nicht zu viel verraten.

    Am Wichtigsten ist aber die Figur, die hier im Mittelpunkt steht und das ist natürlich Runa selbst, von der man anfangs gar nicht allzu viel erfährt und die mehr wie ein großes Rätsel wirkt. Dieses Mädchen ist besonders, scheint aggressiv und unnahbar, redet nicht und interagiert auch nicht wirklich. Dafür aber gibt es an verschiedenen Orten mysteriöse Botschaften, welche nach und nach mehr und mehr Sinn ergeben und ein Stück weit erklären, warum Runa so ist, wie sie ist. Leider wird aber nie alles ganz aufgeklärt und es bleiben am Ende viele Fragen offen, was ich echt schade fand.

    Alles in allem begann dieser Roman sehr langsam. Schon allein, bis Runa tatsächlich auftauchte, dauerte es um die hundert Seiten und selbst dann kam die Geschichte nur allmählich in Fahrt. Irgendwann wurde es allerdings echt spannend und ich habe auf eine allumfassende Auflösung hin gefiebert, was es mit Runa und ihrem Verhalten auf sich hat, was eben nicht so kam, wie erwartet. Dafür war das Buch aber wirklich gut geschrieben und bis auf das Medizinische und die französischen Namen ließ es sich flüssig lesen. Ob ich es empfehlen würde, kann ich aber nicht wirklich sagen, da es eben nicht schlecht war, mich aber auch nicht umgehauen hat. Dennoch wird die Geschichte sicher in meinem Kopf bleiben, weil sie doch recht einprägsam und besonders ist.


  11. Cover des Buches Mystic City - Das gefangene Herz (ISBN: 9783473584925)
    Theo Lawrence

    Mystic City - Das gefangene Herz

    (698)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Viktoria

    Aria Rose führt ein privilegiertes Leben umgeben von Reichtum und Ansehen. Ihr Leben wird noch besser als sie den begehrtesten Junggesellen der Stadt heiraten soll. Alles scheint perfekt, doch Aria kann sich an keinen gemeinsamen Moment erinnern. Alle reden ihr ein, dass sie verliebt ist, doch sie fühlt nichts. Stattdessen tauchen immer wieder Erinnerungsfetzten an einen Unbekannten in ihrem Gedächtnis auf. Einen Unbekannten für den sie etwas empfindet. Aria fand ich auf Anhieb gut. Sie ist zwar reich, lässt das aber nicht so wie ihre Familie und Freunde raushängen, sondern hinterfragt ihre Umwelt. Sie setzt sich für die Armen ein und nimmt nicht alles so hin, wie es ihr vorgespielt wird.

    Hunter lebt im unteren Teil der Stadt, in dem die Armen, die Magier und Verstoßenen hausen. Diejenigen, die eine Gefahr für die Reichen darstellen zu scheinen. Er gehört der Gruppierung an, die die Regierung, in der auch Arias Familie sitzt, stürzen wollen. Doch er ist auch derjenige, der Aria bei einem Ausflug in den Untergrund rettet. Und seitdem an sie denken muss. Hunter fand ich sehr interessant, da er zu Beginn sehr zurückhaltend und geheimnisvoll ist, und irgendwie verboten erscheint.

    Ich fand die Geschichte unfassbar spannend. Ich habe mit Aria mitgefiebert, weil nach einiger Zeit deutlich wurde, dass in ihrer Familie irgendwas nicht stimmt, und sie ihr etwas verheimlichen. Sie versucht herauszufinden, was es ist, was die Erinnerungsfetzen zu bedeuten haben, und bringt sich dabei immer wieder in Gefahr. Man weiß absolut nicht, wem man trauen kann und wem nicht. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das dystopische Manhattan wird so detailliert beschrieben, dass ich mir richtig gut vorstellen konnte, wie Aria im verbotenen Teil der Stadt versucht ihre Vergangenheit zu finden und dabei nicht erwischt zu werden.

  12. Cover des Buches What if we Trust (ISBN: 9783736314900)
    Sarah Sprinz

    What if we Trust

    (366)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    What If We Trust von Sarah Sprinz hat für mich ein Konzept aufgegriffen, das ich so bisher noch nie gelesen habe.

    Besonders Hopes Vergangenheit als Fanfiction-Autorin fand ich überhaupt nicht peinlich oder seltsam – im Gegenteil. Ich war früher selbst total in der Wattpad-Welt unterwegs und habe dort unglaublich viel gelesen. Ich habe sogar einmal versucht, selbst ein Kapitel zu schreiben, musste aber schnell feststellen, dass Schreiben definitiv nicht meine Stärke ist. Umso mehr konnte ich Hope verstehen und mochte diesen Teil ihrer Geschichte total.

    Auch die Idee, dass aus ihrer Fanfiction plötzlich ein richtiges Buch werden soll, fand ich richtig spannend. Das hat die Geschichte von anderen New-Adult-Romanen abgehoben und ihr etwas Besonderes gegeben.

    Scott mochte ich ebenfalls sehr. Seine geheime Identität als PLY hat mich tatsächlich ein bisschen an Cro erinnert, was ich ziemlich cool fand. Trotzdem hatte die Geschichte ihren ganz eigenen Charme.

    Besonders interessant fand ich den Konflikt rund um Scotts Geheimnis. Teilweise kam Hope ihm schon extrem nah – fast ein bisschen zu nah, sodass es für mich stellenweise etwas unglaubwürdig wurde. Trotzdem hat genau das für Spannung gesorgt.

    Auch moralisch fand ich das Buch spannend. Ich konnte mich überhaupt nicht entscheiden, auf wessen Seite ich bin. Sowohl Hope als auch Scott hatten nachvollziehbare Beweggründe, weshalb ich beide Seiten verstehen konnte.

    Sowohl die Welt rund um die Musik als auch das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern haben mir richtig gut gefallen. Beides hat die Geschichte bereichert und dafür gesorgt, dass sie sich besonders angefühlt hat.

    Am Ende hatte ich das Gefühl, dass Hope Scott wirklich als Menschen gesehen hat – und nicht nur die Figur, die sie sich jahrelang vorgestellt hatte. Genau das hat der Geschichte für mich nochmal mehr Tiefe gegeben.

    Auch als Abschluss der What If-Reihe hat sich das Buch für mich rund angefühlt.

  13. Cover des Buches New Horizons (ISBN: 9783426526699)
    Lilly Lucas

    New Horizons

    (543)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_92

    Nachdem Annie aus ihrem Koma erwacht ist, möchte sie zurück in ihr altes Leben finden.

    Nur das ist so nicht mehr möglich. Die Beziehung mit Ihrer großen Liebe endete kurz vor ihren Unfall, ihre Arbeit kann sie während ihrer Genesungsphase noch nicht ausüben und jeder kennt ihre Geschichte und behandelt sie daher nicht „normal“. So typisch Kleinstadt eben. Auch wenn es jeder nur gut meint.

    Gut wenn da ein eingebildeterer Promi auftaucht, der davon nichts weiß. Endlich wird Annie nicht mehr als das arme Mädchen angeschaut. Cole und Annie liefern sich ein Wortgefecht nach dem anderen und müssen dann auch noch bei einem kleinen Theaterstück zusammen arbeiten.
    Mit der Zeit fühlen sie sich immer mehr zueinander hingezogen, doch kann das klappen? Ein Mädchen aus der Kleinstadt und ein bekannter Schauspieler?

    Ein absolut tolles Buch und nur zu empfehlen!

  14. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

    (603)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ein in meinen Augen wieder einmal sehr spannendes Buch von Kai Meyer, das mich wirklich schnell in seinen Bann gezogen hat, und an dem ich eine Menge Spaß beim Lesen hatte.
    Es gibt eindeutig schwächen und Dinge die mir nicht gefallen haben (zum Beispiel wie sehr Ash ein "not like other girls"-Mädchen war), aber im Vergleich zu den Dingen, die mir gut gefallen haben, waren sie bei weitem in der Minderheit. Ich mochte sowohl Ash als auch Parker sehr als Hauptfiguren, fand sie hatten einen interessanten Gegenspieler, und ich persönlich war ein großer Fan davon, dass Ash und Parker tatsächlich mehr verbindet als nur "die andere Person ist attraktiv", denn damit kann ich nie was anfangen und es stört mich immer. Mir ging alles mit den beiden trotzdem ein wenig zu schnell, aber ich habe ihre Freundschaft gerne gelesen und es fühlte sich für mich auch wirklich wie Freundschaft an, und entsprechend glücklich bin ich damit, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Perfekt war's nicht, aber hat mich trotzdem gefreut.
    Fantasy und modernes Setting waren für mich ziemlich gut verwoben, das Ende hat mich zufriedenstellen können, und alles in allem fand ich es einfach eine sehr solide Geschichte, die auch sehr ansprechend verpackt ist. denn das Buch ist wirklich hübsch, und sowohl der Schutzumschlag als aus was darunter liegt stimmt für mich wirklich schön mit dem Inhalt überein, bzw. passt auf jeden Fall gut zusammen, und Hörbuch war ebenfalls gut. (Ich hatte gebundenes Buch + Hörbuch aus der Bibliothek, entsprechend hier meine Einordnung zu beidem.)

  15. Cover des Buches Rock Kiss - Eine Nacht ist nicht genug (ISBN: 9783802599255)
    Nalini Singh

    Rock Kiss - Eine Nacht ist nicht genug

    (247)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

     

    Ein Skandal machte Molly ihre Jugend zur Hölle. Heute will sie nur eins: um jeden Preis unter dem Radar bleiben. Da ist es wenig hilfreich, dass sie einen One-Night-Stand mit einem Rockstar hat, der sie noch dazu einfach nicht in Ruhe lassen will. 

    Fox weiß, dass Molly die Eine für ihn ist. Er wusste es schon, als er sie das erste Mal sah. Gut, Molly will keine Beziehung mit ihm, höchstens eine Affäre mit Verfallsdatum, aber das ist nur ein kleines Hindernis, denn Fox hat es nicht mit seiner Band an die Spitze der Welt geschafft, indem er schnell aufgibt. Er weiß, dass es sich um das, was da zwischen ihnen ist, zu kämpfen lohnt.

     

     

    Ich weiß, ich bin wahrscheinlich eine der Letzten, die diese Reihe für sich entdeckt hat, aber damals kannte ich noch kein Bookstagram und da gingen viele Bücher und Reihen an mir vorbei. Ich bin einfach nur froh, dass ich sie jetzt entdeckt habe.

     

    Molly hat in ihrer Jugend viel durchmachen müssen. Man kann verstehen, warum sie Angst vor den Augen der Öffentlichkeit hat und auch Angst vor dem, was da zwischen ihr und Fox ist. Sie will nicht wie ihre Mutter werden, die sich zu sehr von einem Mann abhängig gemacht hat, der sein Ding einfach nicht in der Hose behalten konnte. Und Rockstars haben bestimmt nicht umsonst einen schlechten Ruf.

    Doch rational weiß Molly auch, dass Fox so gar nicht dem Klischee entspricht. Der kleine ängstliche Teil von ihr, wartet aber trotzdem immer darauf, dass er aufwacht und sich plötzlich mit ihr langweilt.

     

    Fox weiß was er will – immer. Deswegen hat er seine Band zum Erfolg geführt. Und er will Molly. Nicht nur, weil der Sex erderschütternd ist, sondern, weil sie sich wie zuhause anfühlt. Und Fox hat kein Problem damit, unfair zu spielen, um zu bekommen, was er will.

     

     

    Fazit: Die Wortwahl ist manchmal sehr altmodisch. Da merkt man einfach, dass das Buch schon älter ist. Vieles würde man heute nicht mehr so ausdrücken. Die Geschichte selbst fand ich aber sehr süß und schön zu lesen. Es dreht sich viel um Sex – wer also keine expliziten Szenen mag, ist hier falsch –, aber man lernt die Protagonisten trotzdem sehr gut kennen und muss sie einfach mögen.

     

    Mir persönlich war es ab und an durch ihre jeweiligen explosiven Persönlichkeiten etwas zu viel Drama, aber ansonsten mochte ich das Buch wirklich richtig gern. Von mir bekommt es 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Das Volk der Bäume (ISBN: 9783446262027)
    Hanya Yanagihara

    Das Volk der Bäume

    (89)
    Aktuelle Rezension von: leniisbooks

    Mit Das Volk der Bäume legt Hanya Yanagihara einen zutiefst verstörenden, intellektuell herausfordernden Roman vor, der sich jeder einfachen Einordnung entzieht. Inspiriert von realen historischen Vorbildern erzählt sie die Geschichte des Arztes Norton Perina, dessen sensationelle Entdeckung ihn zu einem gefeierten Wissenschaftler macht – und zugleich zu einer der moralisch abgründigsten Figuren der modernen Literatur.

     

    Perina kehrt von der abgelegenen Insel Ivu’ivu mit einer bahnbrechenden Erkenntnis zurück: Eine uralte Schildkrötenart scheint der Schlüssel zur drastischen Verlängerung des menschlichen Lebens zu sein. Was folgt, ist ein rasanter wissenschaftlicher Aufstieg, begleitet von Ruhm, Anerkennung und Macht. Parallel dazu schildert der Roman jedoch die zunehmende Kolonisierung der Insel, die Ausbeutung ihrer Ressourcen und die Zerstörung einer jahrhundertealten Kultur. Yanagihara verknüpft diese Ebenen geschickt miteinander und macht deutlich, dass wissenschaftlicher Fortschritt in diesem Kontext niemals neutral ist.

     

    Besonders eindrucksvoll ist die Erzählweise. Der Roman ist in Form von Berichten, Tagebucheinträgen und späteren Kommentaren aufgebaut, was ihm einen beinahe dokumentarischen Charakter verleiht. Diese distanzierte, sachliche Sprache verstärkt die Beklemmung der Handlung erheblich. Emotionen werden nicht offen ausgestellt, sondern ergeben sich aus dem, was zwischen den Zeilen steht – und genau darin liegt die große erzählerische Kraft des Buches.

     

    Norton Perina ist eine Figur, die bewusst keine Sympathie erzeugt. Er ist brillant, ehrgeizig, selbstgerecht – und zutiefst unmoralisch. Die Enthüllung seiner sexuellen Gewalt gegenüber Kindern ist schockierend, wird jedoch nicht effekthascherisch dargestellt. Yanagihara zwingt ihre Leser*innen, sich mit einer der schwierigsten Fragen auseinanderzusetzen: Wie gehen wir mit einer Lebensleistung um, wenn sich das gefeierte Genie als Monster entpuppt? Der Roman verweigert eine klare Antwort und überlässt die moralische Bewertung konsequent dem Publikum.

     

    Zentrale Themen wie Machtmissbrauch, koloniale Gewalt, wissenschaftliche Hybris und moralische Verantwortung ziehen sich durch den gesamten Text. Die Insel Ivu’ivu fungiert dabei nicht nur als exotischer Schauplatz, sondern als Symbol für all jene Orte und Kulturen, die im Namen des Fortschritts geopfert werden. Die Parallelen zwischen der Ausbeutung der Insel und Perinas persönlicher Tätergeschichte sind dabei erschreckend deutlich.

     

    Das Volk der Bäume ist kein Buch, das man „gern“ liest. Es ist unbequem, stellenweise kaum auszuhalten und emotional herausfordernd. Gleichzeitig ist es literarisch präzise, klug konstruiert und von gnadenloser Konsequenz. Yanagihara zwingt ihre Leser*innen, die eigene moralische Komfortzone zu verlassen und sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die keine einfachen Antworten zulassen.

     

    Fazit:

    Das Volk der Bäume ist ein verstörender, kompromissloser Roman über Genie und Schuld, über Fortschritt und Zerstörung, über Macht und Verantwortung. Hanya Yanagihara zeigt, dass große Erkenntnisse nicht automatisch mit moralischer Größe einhergehen – und dass manche Fragen uns auch nach der letzten Seite nicht mehr loslassen. Ein literarisch anspruchsvolles, zutiefst beunruhigendes Werk, das lange nachhallt.

  17. Cover des Buches Champagner und Stilettos (ISBN: 9783442474219)
    Lauren Weisberger

    Champagner und Stilettos

    (115)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Als Brooke den jungen, noch unbekannten Musiker Julian trifft, ist es um sie geschehen – Liebe auf den ersten Blick. Sie heiraten; Brooke verdient das Geld, damit Julian sich seiner Musikerkarriere widmen kann. Als der Traum, von seiner Musik leben zu können, plötzlich wahr wird, ändert sich beider Leben. Ein Leben zwischen Auftritten, Studio, Partys mit vielen Celebrities… und Paparazzi. Julian Alter, ein Star – seine unbekannte Frau, ein Niemand. Die Medien reissen sich um Neuigkeiten und scheren sich um deren Wahrheitsgehalt…

    Erster Eindruck: Ein mörderischer Highheel auf dem Cover – gefällt mir sehr gut.

    Es ist eine Situation, die sich wohl keiner so richtig vorstellen kann: Da träumt einer jahrelang von der Karriere als Musiker und dann – über Nacht – wird er berühmt. Okay. Toll. Aber es kann nicht alles so weiterlaufen wie bisher, denn mit dem Starruhm gehen viele Verpflichtungen einher. So geht es Julian und Brooke. Er ist dauernd beschäftigt, Termine mit seinem Manager, den Stylisten, Musikern, Interviewpartnern abzusprechen. Brooke hingegen versucht, ihrem bisherigen Alltag weiterzuverfolgen. Das gelingt ihr aber nur mässig, da sie des Öftern zusammen mit Julian Termine wahrnehmen muss. Aber es ist doch ein Traum. Sein Traum. Und was ist ihrer?
    Mir haben Julian und Brooke sehr gut gefallen, ebenso Nola, Brookes beste Freundin, die ein ganz anderer Typ als Brooke ist – aber wohl deshalb funktioniert die Freundschaft so gut. Es war aufregend, den Aufstieg von Julian zu beobachten. Gleichzeitig war es jedoch auch beunruhigend zu sehen, dass Julian nicht merkte, welche Auswirkungen das alles auf seine Frau hat. Und Brooke sagte es ihm auch nicht. Sie hat ja gemeinsam mit Julian auf diesen Erfolg hingearbeitet. Die Berichte in den Medien waren heftig und es hat mir leidgetan, Brooke so hilflos und gleichzeitig frustriert zu sehen.

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mich sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783446282957)
    Robert Seethaler

    Der letzte Satz

    (226)
    Aktuelle Rezension von: CCC

    Ich habe 4 von 5 Sternen vergeben, denn Seethaler überzeugt mit einer imposanten Sprache und einer klar strukturierten Komposition, die mich tief bewegt hat.


    In der Rahmenhandlung sitzt Gustav Mahler, gezeichnet von Krankheit, im April 1911 auf dem Dampfer Amerika auf dem Weg von New York nach Europa. Eingehüllt in Decken, fiebrig und schwach, lässt er sein Leben noch einmal Revue passieren    . Diese stille Reise öffnet den Raum für innere Monologe – gegenwärtige Eindrücke treffen auf Erinnerungen an Kindheit, Jugend, die glanzvollen Wiener Jahre, seine revolutionäre Arbeit an der Hofoper, den tragischen Tod seiner Tochter Maria, die komplexe Beziehung zu Alma, die brisanten Affären und sogar Freud-Besuche.


    Seethaler erzählt in schnörkelloser, fast knapper Prosa, die dennoch voller Emotionen und Klang ist – eine Art literarische Symphonie, in der jedes Motiv sitzt (z. B. der Tee mit dem Schiffsjungen, das Zwiegespräch mit Alma) . Ich fühlte mich nah an Mahler, spürte sein Ringen mit Krankheit, Versagen und Ruhm. Doch ebenso spürte ich Respekt, wie behutsam Seethaler den sterbenden Giganten portraitiert – die Sprache atmet die Würde der Figur.


    Die Komposition des Romans – zwei Tage auf See mit Rückblenden in Mahlers Leben – wirkt wie ein musikalisches Werk mit Themen, Variationen und einem leisen Rückzug ins Unausgesprochene. Für mich eine sehr gelungene Struktur.


    Seethaler verzichtet bewusst auf ausführliche Musik‑Analysen oder detaillierte biografische Daten. Mahler selbst sagt: „Man kann über Musik nicht reden, es gibt keine Sprache dafür“ . Das fand ich mutig: Der Fokus liegt auf dem Menschen hinter dem Genie, nicht auf der Kunst als solche. Das lässt Raum zum Nachdenken – perfekt für eine gute Buchclub‑Diskussion.


    Punkteabzug?

    Ich hätte mir gelegentlich etwas mehr Tiefe in den Dialogen gewünscht – manche Szenen wirkten fast wie filmische Skizzen, eindrücklich, aber etwas kurz entfaltet. Auch die bewusste Reduktion auf das Wesentliche mag Lesende, die mehr Fleisch um die Knochen erwarten, irritieren.



    Fazit:

    Seethalers imposante, scheinbar zurückhaltende Sprache und die fein gesetzte Komposition machen „Der letzte Satz“ zu einem kurzweiligen, dennoch tief berührenden Porträt eines großen Künstlers. Er hat eine literarische Mini‑Sinfonie geschrieben, die mich zum Nachdenken über Leben, Tod, Kunst und Erinnerung gebracht hat. Klug, ehrlich, rhythmisch – ein würdiger Abschied

  19. Cover des Buches Friends, Lovers and the Big Terrible Thing (ISBN: 9783404060153)
    Matthew Perry

    Friends, Lovers and the Big Terrible Thing

    (108)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Matthew Perrys Autobiographie wurde ein Jahr vor seinem Tod veröffentlicht. Lange habe ich mich nicht getraut, sie zu lesen, weil ich Angst vor dem hatte, wie "Chandler" in echt war. Und - das war nicht unberechtigt! 

    Matthew Perry ist teilweise wirklich wie seine Figur Chandler, aber ohne dessen Entwicklung und Reifung und vor allem ohne ein Happy End. 

    Wissend, was mit seinem Leben geschah, nachdem er das Buch geschrieben hatte, ist es natürlich maximal heftig, Sätze zu lesen wie "Ich habe Angst zu sterben" "Ich möchte nicht sterben" oder "Ich suche noch die wahre Liebe und wünsche mir Kinder". All das ist nicht eingetreten, er ist alleine in seinem Whirlpool ertrunken, er ist nicht nüchtern gewesen und nicht drogenfrei. 

    In Matthew Perrys Autobiographie gibt es Stellen, die wirklich sehr Insider-mäßig anmuten. Wir lesen über Castingprozesse, erfahren von Beziehungen und Freundschaften mit anderen berühmten Schauspielern und lesen über seine nicht so glückliche Kindheit und den märchenhaften Reichtum, den er durch Friends erworben hat. Gleichzeitig aber lesen wir auch von den tiefsten Tiefpunkten, von Operationen, Narben, Drogen, von Weinkrämpfen und Einsamkeit, von Verzweiflung und immer wieder von versuchten Entzügen, die entweder fehlschlugen oder später dann doch von den unvermeidlichen Rückfällen. Und das ist auch mein Kritikpunkt. Ich weiß, das Buch ist ehrlich und das honoriere ich auch. Aber es ist keine "schöne" Lektüre. Fernab von anderen Büchern von Menschen, die an einer Sucht litten und diese besiegt haben, wiederholen sich die Rückschläge wieder und wieder, was das Lesen wahnsinnig frustrierend und ein bisschen repetitiv macht. Auch die Selbstreflexion, die der Autor eindeutig hat, bringt ihm nichts und so war ich am Ende des Buches ausgelaugt und frustriert - und ehrlich gesagt, auch wütend. Ein Mensch, der so viel Geld verdient hat - obszön viel Geld! - damit, dass er in einer Fernsehserie mitgespielt hat, der immer nur tiefer sinkt und wieder und wieder die gleichen oder ähnliche Fehler macht, der macht mich am Ende des Buches einfach nur wütend. Er hatte alle Chancen und Möglichkeiten und er war nicht dumm, er wusste, was sein Verhalten bei ihm, seinem Körper, aber auch bei anderen Menschen, die ihm nahe stehen, auslösen würde - und trotzdem tat er es! Das ist etwas, was meinem eigenen Charakter so sehr entgegen steht, dass es mir einfach nicht möglich ist, entspannt damit zu sein. Und auch, wenn ich ein bisschen traurig bin, darüber, wie Matthew Perry gestorben ist und auch darüber, dass seine Wünsche nicht in Erfüllung gegangen sind, kann ich nicht tief mit ihm mit empfinden. 

    Das Buch kann ich auch nur eingeschränkt empfehlen, da es meiner Meinung nach einfach teilweise zu heftig geraten ist. 

  20. Cover des Buches A is for Abstinence (ISBN: 9783846600993)
    Kelly Oram

    A is for Abstinence

    (192)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum

    Vier Jahre später hat Val in einer Show aufwühlende Begebenheiten.

    Was sie nicht ahnt: Es ist Kyle, der unbedingt ein Wiedersehen ersehnt!


    Hier bekommt ihr nämlich seine Perspektive, inwiefern er endlich seine Liebe findet. Wird es ihm gelingen, sie diesmal von sich zu überzeugen?


    Kyle, unser Rockgott, ist für seinen Charme und Charisma bekannt. In Hinsicht auf Val zeigte er endlich richtige Emotionen.  Ihre Anweisung hat er nicht richtig verkraftet.

    Val hat in der Vergangenheit so viel Schmerz erduldet; immer als Herausforderung angesehen zu werden, hat sie sehr vorsichtig gemacht.


    Seid also dabei, wenn Kyle sie versucht, wieder für sich zu gewinnen.

    Er wahre Absichten hat, Intimität schafft und die reinsten Emotionen widerspiegelt. 

    Herausstechend auch, im Glück wieder die Muse zu küssen. Val hatte schon immer diese Wirkung auf ihn.


    Das Buch bietet ein tolles Lesevergnügen, nicht nur durch die emotionsgeladenen Verwicklungen, sondern auch durch die Einbindung der Willensstärke der Protagonistin. Wieder einmal bewundernswert, wie Val an ihren Intentionen festhält. 


    Wo die Kombination unmöglich ist, zeigt die  Intensität ihrer wahren Gefühle, ihrer Chemie, die explosive und spannungsgeladene Dynamik, was möglich sein könnte.


    Eine emotionale, packende und bittersüße Geschichte beginnt, die einen nicht mehr loslässt, berührt und von den starken Charakteren einnimmt.


    Natürlich bleibt es nicht nur bei dem Eingeständnis und dem Kampf um die Liebe, sondern genau wie das Leben fordert es Ängste, Herausforderungen und Dramatik.

    Besonders aber auch die herzlichen, herausfordernden und köstlich amüsanten Schlagabtausche ließen mich schmunzeln.  Der richtige Mix, um mir das perfekte Lesevergnügen zu bieten.


    Die unterschiedlichsten Charaktere glänzten perfekt mit ihrem herrlichen Gemüt, waren unglaublich in ihrer Entwicklung, mit ihrer offenen Art für die Beziehung zu kämpfen. 


    Ein Rockstar, der an seinen eigenen Grenzen verzweifelt, doch alles für seine Auserwählte opfert und eisern an seinem Plan, sich zu beweisen, festhält.


    Ein wundervoller Abschluss, der mich entzückt und mit Seufzern zurücklässt. 


    #AisforAbstinence

    #Kellywood

    #KellyOram

    #One

    #Rezension

  21. Cover des Buches Die Königin der Orchard Street (ISBN: 9783458361428)
    Susan Jane Gilman

    Die Königin der Orchard Street

    (130)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Malka kam 1913 als jüngstes Kind einer jüdischen Familie aus Russland nach New York. Ausgerechnet ein Unfall, nach dem sie behindert blieb, erwies sich als Glücksmoment für sie. Sie verlor zwar ihre eigene Familie, fand aber eine neue, bei der sie lernte, stark zu sein. Trotz Ablehnung wurde sie gefördert und fand ihr Glück.

    In diesem Roman erfahren wir aus ihrem Mund, wie sie ihr Leben sieht. Wir lernen eine kluge Frau kennen, die zwar nicht sympathisch, dafür aber sehr gewitzt ist. Bei manchen Episoden habe ich gelacht, bei anderen dagegen die Kopf geschüttelt.

    Die amerikanische Schriftstellerin Susan Jane Gilman hat mit ihrem ersten Roman „The Icecream Queen of Orchard Street“ 2014 ein unterhaltsames Werk geschaffen, das zwei Jahre später in Deutschland Erfolge feierte.

    Ich fand es auch zehn Jahre später noch interessant, den amerikanischen Traum vom Aufstieg in eine bessere Gesellschaftsschicht zu lesen. Zwar enthält es auch nervige Wiederholungen, aber wer darüber hinweg schaut, kann so einiges aus dem (Traum-)Leben der Amerikaner erfahren.

  22. Cover des Buches Die Schwester des Tänzers (ISBN: 9783458363101)
    Eva Stachniak

    Die Schwester des Tänzers

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Larischen

    1900 in Sankt Petersburg: Für die beiden jüngsten Kinder der Familie Nijinsky steht bereits früh fest, dass sie Tänzer werden wollen. Die Eltern - beide selbst Tänzer - unterstützen sie in diesem Vorhaben und letztlich werden beide Kinder an der kaiserlichen Ballettschule in Sankt Petersburg aufgenommen. Doch während Waslaw alles zufliegt und er zum Star des Balletts wird, muss seine kleine Schwester Bronia in seinem Schatten kämpfen. Aber für beide beginnt eine Karriere, die sie über den kompletten Globus führen wird.

    Eva Stachniak erzählt in „Die Schwester des Tänzers“ sehr ausführlich aus dem Leben von Bronia Nijinsky, die Zeit ihres Lebens im Schatten ihres genialen Bruders stehen wird, aber dennoch ihren eigenen Weg geht.

    Die Autorin erzählt sehr detailliert vom Ballett und es wird deutlich, dass sie sich tief in das Thema eingearbeitet hat. Ich fand es sehr interessant, etwas über die Zeit und die Auswirkungen beider Weltkriege zu lesen, die selbstverständlich auch an Künstlern nicht unbemerkt vorbeigehen.


    Eva Stachniak erzählt sehr ausführlich, wer sich für das Ballett interessiert, wird an diesem Buch daher mit Sicherheit seine Freude haben. Mir hat es gut gefallen, mich aber nicht vom Hocker gerissen. Nichtsdestotrotz habe ich einiges mitgenommen und auch beim Lesen immer mal online nachgelesen. 

  23. Cover des Buches A Girl Named Josie (Breaking Waves 5) (ISBN: 9783989780736)
    Kristina Moninger

    A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)

    (100)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

    🌊🤍📖☀️🌸🥹💙

    Ich glaube, auf Josies Geschichte haben wir als Breaking-Waves-Fans alle gewartet. Endlich erfahren wir, was damals wirklich passiert ist und warum sie einfach verschwunden ist. Nach und nach setzt sich alles zusammen und ich hatte mehr als einmal diesen „Aaaah, jetzt ergibt das endlich Sinn!“-Moment.

    Ich fand es richtig schön, Josie endlich besser kennenzulernen. In den vorherigen Bänden war sie für mich immer irgendwie ein kleines Rätsel und genau das wird hier Stück für Stück aufgelöst. 

    Und dieses Setting… ich wollte einfach sofort wieder nach Harbour Bridge. Kristina Moninger schafft es einfach jedes Mal, dieses Sommerfeeling rüberzubringen. Beim Lesen hatte ich direkt wieder das Gefühl, am Meer zu sitzen und den Wellen zuzuschauen. Genau diese Atmosphäre liebe ich an der Reihe so sehr.

    Für die vollen fünf Sterne hat mir am Ende einfach noch das gewisse Etwas gefehlt. An ein paar Stellen war das Tempo für mich ein kleines bisschen ruhiger, als ich erwartet hatte. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, denn ich wollte trotzdem unbedingt wissen, wie am Ende alles zusammenkommt.

    Für mich ist „A Girl Named Josie“ ein richtig schöner Abschluss der Reihe. Emotional, voller Antworten und mit ganz viel Herz. Und ganz ehrlich? Jetzt bin ich schon ein bisschen traurig, dass die Reise nach Harbour Bridge vorbei ist. 

  24. Cover des Buches The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding (ISBN: 9783423741064)
    Hank Green

    The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding

    (261)
    Aktuelle Rezension von: jsk

    Diese Buch ist mehr als ich gedacht hatte. Ja ich habe mich dafür interessiert. Klar hat es mich angesprochen, doch das es so eine Wucht ist, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. 

    Was ich so daran mag?

    Es ist witzig. So eine Art trockener Humor begleitet den Leser durch eine Aberwitzige Vorstellung eines Szenarios, welches Möglich jedoch mehr als unwahrscheinlich ist. April, die Hauptfigur, wird über Nacht zur Berühmtheit und nicht nur das sie hat mit Außerirdischen zu tun. Nicht nur ihre Welt sondern die ganze Welt steht Kopf. Doch das ist gar nicht das große Ding, das große Ding ist, dass der Autor es schafft diese Situation so packend darzustellen und dabei die verschiedensten Themen abzuhandeln. Man bekommt ein Gefühl wie es ist, wenn man alles posted. Das diese gläserne Welt in der wir leben vielleicht doch auch ihre Schattenseiten hat. Es ist wirklich ein Meisterwerk und in so eine Rezension gar nicht richtig zu fassen. 

    Ich leg diese Buch allen ans Herz und empfehle einfach jeden sich die Zeit zu nehmen und es selbst zu lesen!

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