Bücher mit dem Tag "ruhrpott"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ruhrpott" gekennzeichnet haben.

147 Bücher

  1. Cover des Buches Glaube Liebe Tod (ISBN: 9783548288918)
    Peter Gallert

    Glaube Liebe Tod

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Knipsi

    Ein ansprechendes Cover. Ein Mann steht auf einer Brücke. Durch das Gegenlicht sieht man ihn nur als Silhouette. Eine alte Metallbrücke sorgt für ein beklemmendes Gefühl. Mehrmals wird diese Brücke im Buch vorkommen. Auch nach dem Lesen weiß man nicht, wer die Person auf dem Cover sein soll, es wird mehrere Möglichkeiten der Interpretation geben. Der Titel ist kurz und prägnant. Die drei Wörter hallen lange nach. Schön ist der geprägte Druck. Dieser lässt das Taschenbuch gut in der Hand liegen.

    Schnell wird der Protagonist eingeführt. Die Anfangsszene ist überraschend und  überwältigte mich als Leser. Der Polizei-Seelsorger Martin Bauer ist ein toller Charakter. Und er handelt, wenn auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Oft legt er sein Schicksal aggressiv in Gottes Hände. Der Tod eines Polizisten lässt ihn nicht los, zumal er ihn kurz vorher vom Suizid abhalten konnte. Die Verzweiflung in dessen zurückgelassener Familie ist greifbar. Besonders die des Teenagersohnes geht einem nahe. Er hat dadurch den vagen Halt der Familie verloren.

    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Bauer ist als Seelsorger bei der Polizei nicht beliebt und aufgrund seiner Vorgehensweise kann man seine Vorgesetzten teils verstehen. Die ihn begleitende Polizei-Kollegin hat einen schweren Stand, da hier die Karriere auf dem Spiel steht. Die eigene Familie macht ebenfalls Probleme. Die Beziehung kriselt, da die Tochter zu einem G-7-Gipfel unterwegs ist und ihm seine Frau diesbezüglich Vorwürfe macht. Die Hinterbliebenen des toten Polizisten wollen auch schnell vergessen und lehnen seine Hilfe ab oder entziehen sich dieser.

    Die Kapitel sind kurz. Die Handlung wird dadurch schnell und abwechslungsreich. Das ist den Erzählsträngen auch angemessen. Der Zeitdruck lastet auf Bauer. Er wird überall gebraucht und kann doch nicht alles richten. Die Sprache ist dem Genre entsprechend, Milieu- und Jugendsprache inklusive. Die Orte sind gut beschrieben. Ich konnte mich immer dort wiederfinden.

    Das Ruhrgebiet ist dem Untergang preisgegeben. Die Bewohner am Scheideweg. Der Tod trifft einen Teenager in seinen Grundfesten. Bauer versucht, was in seiner Macht steht, um ihm zu helfen. Dabei tritt er so manchem auf die Füße und stößt einigen vor den Kopf. Er selbst ist immer im Zwiespalt und muss auf seinen Glauben vertrauen.

    Ein tolles Buch. Es gehört wahrlich in die „Edition Kopfkino“.

  2. Cover des Buches Tiefer denn die Hölle (ISBN: 9783548290355)
    Peter Gallert

    Tiefer denn die Hölle

     (129)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Der evangelische Polizeipfarrer Martin Bauer hatte sich etwas zu stark in die Polizeiarbeit eingemischt, mit Folgen (siehe Band 1). Jetzt will er den Ball flach halten, vor allem auch wegen seiner schwangeren Frau. Sein katholischer Amtskollege Monsignore Vaals entlastet ihn. Also ist auch Vaals derjenige, der gerufen wird, als ein Polizist mit Platzangst zu kämpfen hat, unter Tage bei einem frischen Leichenfund. Doch der Seelsorger bekommt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt, und Bauer springt ein. Doch wessen hält sich Vaals für schuldig? Was war für fünfzehn Jahren, wer ist Josef Hartwig?  

    Bauer ermittelt in Vaals Vergangenheit. Gleichzeit kümmert sich Verena Dohr, die Leiterin des KK11, um die gefundene Leiche, die mit Honig übergossen war, nackt bis auf eine Socke, post mortem mit Schnitten versehen. Sie hat eigentlich gerade genug eigene Probleme, seit sie ihren koksenden Lebensgefährten Elmar in eine Suchtklinik genötigt hat, dazu ist nicht jeder Mitarbeiter auf ihrer Seite.

    Die Spuren führen fünfzehn Jahre zurück, zu einem Jungen, dessen Mutter verschwand, und zu einer Frau, die ins Wasser gegangen war. Gibt es hier Zusammenhänge?

    Och neee – schon wieder ein Buch, in dem ein mysteriöser und finsterer „ER“ die Chance erhält, seine Sicht der Dinge dem Leser nahezubringen. Mag ich nicht, ist mir zu gewollt und zu sehr Modeerscheinung. Dafür gefällt mir, wie es dem Autoren-Duo gelingt, mich auf einige falsche Fährten zu führen. Ich war völlig in der falschen Richtung unterwegs, und dazu gibt es ja noch eine weiter – Mist, das würde jetzt ein Spoiler. So einfach ist es nämlich nicht. Ich hatte mich immer gefragt, wie man das zu Zweit mit der Abstimmung beim Schreiben hinbekommt; hier hatte ich das Gefühl, die Sicht von Bauer bzw. Verena Dohr habe vermutlich jeweils ein Autor bearbeitet – so sehr empfand ich die Wechsel als von einer sehr eigenen Stimme gekennzeichnet. Was ich gar nicht mochte: einen Spruch in einem „Dohr-Kapitel“: „Dohr war weder getauft noch einem Kommunions- oder Konfirmationslehrer zur Indoktrination überlassen worden.“ Indoktrination? Wann hat das begonnen, dass sich über das Christentum so extrem herablassend und herabwürdigend geäußert wird in Büchern – und, vor allem in einem Buch mit einem Pfarrer als einer von zwei Hauptpersonen irgendwie widersinning. Und: ja, ich bin Christin. Ich mag so etwas aber über keine Religion, außer über Extremismus jeglicher Art.

    Dazu ist dieses ein weitere Buch mit einem einleitenden Kapitel, das arg viel verrät… ich hoffe fast, sowas schreiben die, die auch die Klappentexte verbrechen, so sinnlos sind beide (dann bleibt's bei meinem Feindbild und ich muss nicht auf die Autoren böse sein). Bitte, liebe Verlage, stoppt diese Macke. Top war, wie das verwoben ist, und sehr sehr spannend, mit mir hier zu viel „völlig gestört“. Insgesamt werde ich trotzdem Teil 3 lesen und dann entscheiden, ob ich bei der Reihe bleibe oder nicht. Im Moment mag ich die Reihe um Brandt und Erbay lieber.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Glaube-Liebe-Tod-1400894951-w/rezension/1462411319/


    Im Moment gefällt mir eine andere Reihe der Autoren besser: 

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Kopfjagd-1237812193-w/rezension/2617609487/

  3. Cover des Buches Schwesterlein, komm stirb mit mir (ISBN: 9783499242175)
    Karen Sander

    Schwesterlein, komm stirb mit mir

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Das sich entwickelnde Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und Täter wird rasant beschrieben und dies wird noch durch die kurzgehaltenen Kapitel unterstrichen. Die beiden Hauptprotagonisten wiederum sind sehr detailliert dargestellt, wirken aber dadurch auch überzeichnet und stereotyp. Der Fall selbst kann natürlich (abgesehen der Ungereimtheiten) souverän aufgeklärt werden. Und damit dies nicht zu schnell passiert, wurden einige unerwartete Wendung eingebaut. Der Schreibstil von Karen Sander ist eingängig und flüssig zu lesen. Und wer damit klar kommt die Todesumstände der Opfer sehr detailreich und förmlich bluttriefend beschrieben zu bekommen, erhält hier ein Buch, dass ihn zu unterhalten vermag. Ich spreche trotz der kleinen Kritik eine Leseempfehlung aus.

  4. Cover des Buches Sehnsucht ist ein Notfall (ISBN: 9783462046212)
    Sabine Heinrich

    Sehnsucht ist ein Notfall

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    In dem Buch geht es um Eva und ihrer Oma, denn die Oma macht nach 60 Jahren Ehe mit Opa Schluss. Auch Eva ist sich mit ihrer Beziehung zu Johannes nicht mehr sicher, nachdem sie eine Nacht mit Tobias verbracht hat. Da Eva und ihre Oma mal raus müssen, fahren sie nach Italien ans Meer.

    Das Buch ist so schön flüssig geschrieben, daß man es ruckzuck durch hat. Mir gefällt die Geschichte sehr gut, sie ist humorvoll und regt zum Nachdenken an, wieviel Kompromiss man in einer Beziehung eingehen sollte. Das ganze ist so schön humorvoll verpackt, das man oft schmunzeln muss. Einfach klasse Buch. 

  5. Cover des Buches Cool im Pool (ISBN: 9783770015269)
    Lotte Minck

    Cool im Pool

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Während sich Loretta auf Dianas Hochzeit vorbereitet, steht die Braut plötzlich im zerfetzten Hochzeitskleid und völlig aufgelöst vor ihrer Tür.
    Viel bekommt Loretta erst mal nicht aus ihrer besten Freundin heraus, klar ist nur: die Hochzeit ist erst mal abgesagt und bei Loretta regiert das Chaos. Als Diana schließlich doch einer kleinen Zeremonie im Schrebergarten mit ihrem Okko zustimmt, scheint doch wieder alles gut zu werden. Doch dann treibt die Leiche vom Lebensgefährten des Brautvaters im Hotelpool und Loretta kann es mal wieder nicht unterlassen, ihre Nase selber in die Mordermittlungen zu stecken.


    Der Einstieg wurde mir dieses Mal nicht sehr leicht gemacht, da die ganze Geschichte um die geplatzte Hochzeit mit wahnsinnig viel - und wahnsinnig ungewohnter - Zickerei verbunden ist. Die Art wie sich (vor allem) Diana und (aber auch) Loretta hier aufführen, fand ich stark überzogen und auch irgendwie unpassend. So kannte ich die beiden bisher nicht und ihr Verhalten hat mir auch gehörig die Laune verhagelt. 

    Glücklicherweise renkt sich ja dann doch wieder alles ein und dann taucht ja auch - endlich! -  die Leiche auf und damit steht dem Einsatz von Lorettas Ermittlungskünsten nichts mehr im Wege.

    Ab diesem Punkt hatte ich dann auch wieder deutlich mehr Spaß an der Geschichte und auch wenn ich es rückblickend etwas schade finde, dass wir zu Jennys Verbleib so gar nichts mehr erfahren haben, war ich im Großen und Ganzen mit dem Verlauf des Falles und der Art der Ermittlungen rund um Lorettas Truppe dann doch noch sehr zufrieden. Es hätte halt nur etwas früher damit losgehen dürfen.


    Fazit: Ungewohnt zickiges Verhalten von Diana und auch Loretta hat mir anfangs etwas das Lesevergnügen verhagelt und bis dann die Leiche auftaucht und die Ermittlungen losgehen können, dauert es einige Zeit. Dann läuft aber alles in gewohnt verrückten Bahnen und konnte mich doch wieder wunderbar unterhalten. (3,5 Sterne)

  6. Cover des Buches Schantall, tu ma die Omma winken! (ISBN: 9783862652198)
    Kai Twilfer

    Schantall, tu ma die Omma winken!

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Mella24

    Nachdem es nun schon so lange in meinem Regal rumgegammelt hatte, habe ich es nunn endlich auch mal gelesen.

    Ich bewerte alle Bücher privat nach einem Punktesystem, damit am Ende die Sterne begründet vergeben kann…

    Dabei habe ich mich für zehn Kategorien entschieden, bei denen ich jeweils zwischen 0 und 5 Punkte vergeben kann, sodass ein Buch bis zu 50 Punkte erreichen kann. (Diese entsprechen den 5 Sternen.).

    Die Kategorien sind:

    1. Die Umsetzung (3 von 5)

    2. Das Thema (3 von 5)

    3. Der Schreibstil  (2 von 5)

    4. Die Handlung (3 von 5)

    5. Die Charaktere (5 von 5)

    6. Die Kulisse (4 von 5)

    7. Die Spannung (1 von 5)

    8. Das Ende (5 von 5)

    9. Die Logik (4 von 5)

    10. Wie fesselnd das Buch war/Den Suchtfaktor (2 von 5)


    Das Buch hat mir eigentlich recht gut gefallen, da es mich zum Lachen gebracht hat. Dennoch  fand ich nach den Kapiteln jeweils die Erklärungen oder was das  auch immer war echt mies. Deshalb habe ich nach dem dritten Kapitel dieses immeer übersprungen oder nuur quergelesen, dadurch war das  Buch deutlich besser.

    An dem Buch ist mir aber besonders gut das Ende, sowie die meist echt witzigen Charaktere. Ich fand auch eigentlich alles recht realistisch, da ich entweder es schonmal im Alltag erlebt habe oder aber es mir echt gut vorstellen kann.

    Deshalb hat das Buch 32 Punkten von möglichen 50, welches 3,2 Sternen entspricht.

  7. Cover des Buches Ein Traum vom Glück (ISBN: 9783785726709)
    Eva Völler

    Ein Traum vom Glück

     (85)
    Aktuelle Rezension von: page394

    Eigentlich mag ich Bücher, die in den 50er-Jahren spielen, sehr gerne und habe auch Freude beim Lesen, wenn die Handlung nicht allzu viel Tiefgang hat, aber Ein Traum vom Glück war selbst mir zu langweilig. 

    Die Handlung hätte Potenzial gehabt, doch sie bleibt von vorne bis hinten vorhersehbar. Man denkt, irgendwann wird schon eine Wendung kommen, aber das Buch hat genauso geendet, wie ich es mir nach dem ersten Kapitel schon gedacht habe. 

    Dazu kommt die wahnsinnig schlecht und unsympathisch dargestellte Protagonistin Katharina. Sie soll wohl eine starke Frau, die ihren Weg geht, darstellen, dennoch wird in jedem Kapitel mindestens zwei Seiten lang nur darüber schwadroniert, wie wunderschön sie ist und dass alle Männer ihr verfallen sind. Jeder männliche Charakter im Buch hat Interesse an ihr und Katharina, *Spoiler- und Triggerwarnung* genießt diese Auswahl und ein für die damalige Zeit ausschweifendes Sexleben in vollen Zügen, obwohl sie Opfer einer brutalen Vergewaltigung wurde (ein Thema, an das man in meinen Augen als Autorin mit deutlich mehr Feingefühl rangehen sollte!), welche sie aber selbstverständlich wie alles andere in ihrem Leben problemlos wegsteckt. *Spoiler/Trigger Ende* Katharina kann alles, sei es Nähen, Tanzen, Geschäftsführung, perfekte Erziehung ihrer Kinder oder natürlich gutes Aussehen, Katharina sagt stets das Richtige und hat dabei so viel Charakter oder Charme wie ein Eimer. Auch die anderen Charaktere wie Katharinas Kinder, ihre lebhafte polnische Freundin Hanna oder Oma Mine entsprechen nur einem Klischee, ohne jegliche Feinzeichnung der Charakterzüge. 

    Das Buch ist leider reine Zeitverschwendung und weder spannend oder interessant, noch auch nur im Geringsten unterhaltsam.

  8. Cover des Buches Voll von der Rolle (ISBN: 9783770015603)
    Lotte Minck

    Voll von der Rolle

     (69)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Loretta Luchs hat dem Detektiv spielen abgeschworen. Neben ihrer Tätigkeit im Callcenter hilft sie ihrem Kumpel Frank. Der hat einen Kiosk übernommen und will vor der Eröffnung noch ein wenig klar Schiff machen. Über Nacht hat jemand einen Farbbeutel gegen das Büdchen geworfen und Loretta ist stinksauer, die ganze Arbeit. Doch lange lässt sich Loretta die Laune nicht vermiesen, sie mach einfach ein Kunstwerk aus dem Schandfleck. Erneut muss sich Loretta ärgern als ein paar Jugendlich einfach Ware aus dem Lädchen mitgehen lassen. Von Frank erfährt sie, dass diese Früchtchen nicht zum ersten Mal da waren. Und dann stolpert Loretta im wahrsten Sinne des Wortes über einen der Übeltäter, der tot bei seinem Skateboard liegt.


    Und Loretta stolpert nicht nur über den Toten, sondern auch in ihren nächsten Kriminalfall. Zusammen mit ihren Freunden versucht sie herauszufinden, ob es sich bei dem vermeintlichen Unfall des Jungen wirklich nur um einen Unfall handelt. Und unbedingt will sie Frank helfen, die dreisten Diebe loszuwerden. Immer unter den Augen dreier älterer Herren, die fast zum Inventar des Büdchens gehören und die immer für einen Spruch gut sind. Wie schon häufiger geht es auch diesmal nicht ohne Blessuren für Loretta ab.


    In diesem Fall bekommen Loretta und ihre Freunde mit fiesen Verbrechern zu tun. Man könnte meinen, es sind ja Jugendliche, aber dieser Ausdruck ist für die Täter doch verharmlosend. Eher sind es jugendliche Intensivtäter und man fragt sich, ob es wirklich so gut ist, dass Loretta sich mit ihnen anlegt. Allerdings, sollen sie mit allem durchkommen? Also spannend ist es schon und Loretta steht mit Hilfe ihrer Freunde ihre Frau, aber ein wenig fehlt die Fröhlichkeit. Und dass mit Frank jemand aus der Gruppe persönlich betroffen ist, nimmt diesem Cosy-Crime auch ein wenig Leichtigkeit. Dennoch versteht es Loretta wie auch sonst gut zu unterhalten.


    3,5 Sterne

  9. Cover des Buches Die Jutta saugt nicht mehr (ISBN: 9783770015597)
    Lotte Minck

    Die Jutta saugt nicht mehr

     (71)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Loretta, Erwin und Dennis haben ihr Detektivbüro eingerichtet und warten auf den ersten Kunden. Nicht allzu lange werden sie auf die Folter gespannt, schon werden sie von Frau Berger gebeten nach ihrer Freundin zu suchen. Die Frauen wohnen im selben Haus und Frau Berger hörte immer, wenn Jutta Staub saugte. Und nun bleibt dieses Geräusch aus und von der Freundin ist nichts zu sehen oder zu hören. Da muss der kontrollsüchtige Ehemann Gerhard Dengelmann doch irgendwas auf dem Kerbholz haben. Loretta schleust sich als Putzfrau bei Herrn Dengelmann ein und kann tatsächlich keine Spur von Jutta Dengelmann entdecken.


    In ihrem siebten Fall nimmt Loretta Luchs nun offiziell die Ermittlungen auf. Gemeinsam mit dem ehemaligen Polizisten Erwin hat sie in einem Nebenbüro von Dennis’ Telefon-Hotline ihre Detektei eingerichtet. Und gleich gibt es das Rätsel um die verschwundene Ehefrau zu lösen. Die besorgte Freundin und Nachbarin könnte recht haben, schließlich wirkt die Existenz von Jutta wie ausradiert. Doch Dengelmann wirkt nicht so schlimm wie nach den Auskünften der Berger zu vermuten gewesen wäre. Der ältere Herr hat eine Vorliebe für ausgefallene Teesorten und gutes Essen. Kann so ein Mensch ein Mörder sein?


    Beim nunmehr siebten Treffen mit Loretta Luchs und ihren Freunden, kommt es einem schon fast so vor als begegne man alten Freunden. Vielleicht kann man den Putzlehren nicht so viel abgewinnen und vermisst vielleicht eine Überraschung bei der Lösung des Falls, aber Loretta und ihr Team entschädigen für so manche Schwäche. Wenn Loretta der Kommissarin Küppers mal wieder einen Schritt voraus ist, ergeben sich ausgesprochen witzige Szenen. Und Frank als Leumundszeuge hat auch etwas spezielles. Das Ruhrpöttische kommt hier zur vollen Entfaltung und unterhält mit dieser schnodderig liebenswerten Art sehr gut. Loretta und Erwin machen sich gut als Detektive, wenn es doch nur die Küppers endlich glauben würde.

    3,5 Sterne

  10. Cover des Buches Der Junge muss an die frische Luft (ISBN: 9783492320009)
    Hape Kerkeling

    Der Junge muss an die frische Luft

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    In dem autobiografischen Buch „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt Hape Kerkeling aus seiner Kindheit im Ruhrpott. Er geht dabei auf lustige Anekdoten, aber auch auf das wohl einschneidendste Kindheitserlebnis - den Freitod seiner Mutter – ein.


    Von Beginn an hatte ich das Gefühl , als würde Hape Kerkeling persönlich mir die Geschichte erzählen. Der Schreibstil ist so gehalten, dass man ihn sofort wieder erkennt – seinen Humor, aber auch seine nachdenkliche Seite.


    Der Aufbau des Buches gefällt mir dabei sehr gut – nach einer kurzen Einleitung geht er über in seine Kindheit. Hier erfährt man sehr viel über Hape Kerkeling, was man aus seinen zahlreichen illustren Fernsehauftritten so noch nicht kannte. Seine Familie und vor allem seine detaillierte und charmante Beschreibung seiner Verwandtschaft hat mir beim Lesen immer wieder ein Lächeln entlockt.

    Auch die Darstellung seiner jüngsten Kindheit empfand ich als sehr idyllisch. Man saß förmlich mit ihm auf der Ladentheke.


    Hape Kerkeling gelingt es jedoch auch, seine schlimmen Erinnerungen mit Charme, Selbstironie und ein klein wenig Humor dem Leser näher zu bringen. Bei der Erzählung seiner schicksalhaften Jahre, die letztlich im Tod seiner Mutter endeten, hatte ich die ganze Zeit einen Kloß im Hals. Jedoch kommt hier auch die Stärke seiner Familie zum Tragen. Wie er auch explizit erwähnt, wäre er heute nicht der, der er ist, wenn er nicht die tolle Unterstützung seiner Großeltern in einer unsagbar schweren Zeit gehabt hätte.


    Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass man auch mal hinter die Fassade des Entertainers schauen konnte. Dass er mittlerweile zurückgezogen vom öffentlichen Trubel lebt, finde ich persönlich sehr schade und als Verlust für die Fernsehkulisse. Wenn man jedoch sein Buch liest, merkt man, dass er viele Figuren und auch seine Fernsehkarriere nur als Kapitel seines Lebens ansieht und man gönnt ihm von Herzen auch das nächste Kapitel aufzuschlagen.


    Dieses Buch ist auf keinen Fall vergleichbar mit „Ich bin dann mal weg“, welches ich verschlungen habe, jedoch auf seine ruhigere bewegende Weise gebe ich eine klare Lesempfehlung für alle, die gern mehr über den kleinen Jungen aus dem Ruhrpott erfahren wollen.



  11. Cover des Buches Tote Hippe an der Strippe (ISBN: 9783770015252)
    Lotte Minck

    Tote Hippe an der Strippe

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Bisher hat Loretta die Arbeit an der Sexhotline immer Spaß gemacht, aber seit Belinda und Jeanette dort arbeiten, herrscht eine andere Stimmung. Den Grund dafür erfahren Loretta und Erwin, als Chef Dennis sie verzweifelt um Hilfe bittet: Er wird massiv unter Druck gesetzt, binnen vier Wochen sein Personal durch 'professionelle' Damen zu ersetzen. Damen wie Belinda und Jeanette, die über die Hotline Freier für einen Puff akquirieren. Zweimal wurde Dennis bereits zusammengeschlagen, seine Scheune ging in Flammen auf und – für ihn das Schlimmste – fünf seiner sechs geliebten Zwergseidenhühner wurden brutal abgeschlachtet. Die 'SoKo Hühnerhof' schickt erst Freundin Bärbel, dann Loretta undercover ins Rennen. Und plötzlich eskalieren die Ereignisse.


    Ich muss sagen, dass ich bei dem Titel eigentlich einen Mord im Callcenter erwartet hatte, immerhin nennt Loretta eine ihrer neuen Kolleginnen „Domina-Hippe“ und das bisherige Muster der Loretta-Luchs-Krimödien ließ mich ebenfalls erwarten, dass Loretta erst einmal über eine Leiche stolpert und dann mit ihren Ermittlungen beginnt. Das ist dieses Mal tatsächlich ganz anders und die erste Leiche taucht auch erst ungewöhnlich spät auf.
    Die Ermittlungen beginnen auf Wunsch ihres Chefs, Dennis, der massiv bedroht wird, aber trotzdem nicht zur Polizei will, was mir nach einigen der eingesetzten Drohmittel wirklich nicht sehr logisch erschien, aber gut. Immerhin ist mit Erwin ja auch ein ehemaliger Kommissar mit in Lorettas Ermittlungsteam, der klare Grenzen zieht, ab wann er seine Patentochter, Kommissarin Astrid Küpper, einweiht.

    Trotzdem empfand ich den Einstieg in die Ermittlungen als relativ zäh, als es dann jedoch für Bärbel und schließlich Loretta „undercover“ geht, wird die Geschichte noch mal so richtig spannend.
    Spannender sogar als ich es von Loretta bisher gewohnt war. Ab diesem Zeitpunkt war es fast unmöglich das Buch wegzulegen! 

    Wenn jetzt noch die Logiklöcher der Geschichte nicht nur notdürftig gestopft worden wären und eben nicht nur mit einem „die Bösen sind halt dämlich!“, hätte es das Buch sogar noch auf fünf Sterne schaffen können.
    So bleibt es bei vier Sternen dank ungewohnt spannender bei dennoch gewohnt witziger Unterhaltung.


    Fazit: Lorettas bisher wohl spannendster Teil! Wenn die Logiklöcher noch etwas besser gestopft worden wären, hätte er glatt fünf Sterne verdient!

  12. Cover des Buches Venuswalzer (ISBN: 9783770020188)
    Lotte Minck

    Venuswalzer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia
    Stellas Freund bittet Stella um Hilfe, eine Freundinwurde von einem Maler, der das Haus anstreicht, sexuell belästigt. Die IT-Spezialistin hat wütend seinen Tod gefordert. Leider ist der fiese Kerl danach vom Gerüst gestürzt. Ruby steht also unter Mordverdacht.
    Stella trifft natürlich bei dem ermittelnden Kommisar wieder auf Arno Tillikowski. Schon im ersten Band merkten die beiden eine gemeinsame Chemie, die aber aufgrund Arnos Abneigung gegen Astrologen nicht zu einem Treffen führte.
    Eigentlich gibt es in diesem Band auch wenig astrologische Aspekt, lediglich das Horoskop von Ruby besagt, dass sie zu einem Mord nicht fähig sei, aber das merkt Stella eigenlich auch so.
    Mit Unterstützung von Stellas Oma und ihrem Freund Otto versucht Stella die Angestellten der Malerfirma zu beobachten. Dabei erfahren sie, dass die Tochter des Chefs von Kevin schwanger ist. Das arme Mädchen hat der Macho total ausgenutzt, dabei geholfen hat ihm der Kollege Timmy.
    Zu Ende spitzt sich die Situation noch dramatisch zu, die Auflösung ist dann aber völlig logisch.
    Ein Krimi mit Humor, Lokalkollorit und Spannung.
  13. Cover des Buches Planetenpolka (ISBN: 9783770020171)
    Lotte Minck

    Planetenpolka

     (57)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen
    Kurzbeschreibung von Buch rücken
    Mord infolge einer Mars Pluto Konjunktion? "so ein mumpitz" denkt Kommissar Arno tillikowski. Irgendwie kann die hübsche astrologin Stella Albrecht ihn aber doch davon überzeugen, daß plötzliche Ableben der schwer reichen matriachin cäcllie von breidenbach zu untersuchen. Ihre Ermittlungensmetoden sind mitunter unorthodox, aber äußerst effektiv. Schnell kommen sie dahinter, dass cäcllie erben mehr als einen guten Grund hatten, ihre Tante aus den weg zu schaffen....

    Mein Fazit
    Ein toller krimi auf humorvolle Seite.... Lotte minck gelingt es jetzt mit ihrer anderen"ermittlerin "Stella Albrecht, einen zu unterhalten und einen kleinen schmutzer zu geben... Es wird viel über astrologie geschrieben... Was eigendlich nicht so mein Thema ist, vielleicht mal in den Zeitungen die Horoskope 😉 ich fand es aber nicht störend, weil es dann doch ein bisschen interessant wahr, in bißchen in die astrologie zu schnuppern... Der schreibst von Lotte minck ist verständlich und angenehm zu lesen... Das Buch cover des Buches ist gut ausgewählt, weil es in den Buch eine Rolle spielt... 
  14. Cover des Buches Schach mit toter Dame (ISBN: 9783770021253)
    Lotte Minck

    Schach mit toter Dame

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Loretta Luchs und ihr Hang tote Menschen zu finden und deren Ermordung aufzuklären reißt nicht ab. Dabei kann die Ruhrpottlerin nun wirklich nichts dafür, zumal sie diesmal nur den Diebstahl von Wertsachen in einem Altenheim aufdecken wollte. Doch es kam natürlich ganz anders als gedacht und offenbarte dabei ungeahnte Abgründe.

    Wer allerdings hofft, mittlerweile einfach in die Reihe starten zu können, den muss ich leider enttäuschen, da es einfach zu viele Anspielungen auf vorherige Bände gibt und auch Charaktere aus Vorgängern oftmals eine große Rolle spielen. Wer es trotzdem einmal versuchen möchte, darf dies sehr gerne machen. Ob er aber denselben Lesespaß haben wird wie ich, ist eine andere Frage.

    Nach der kleinen Vorwarnung, kann es jetzt endlich mit den schönen Sachen des Buches weitergehen, denn davon gab es reichlich. Zuallererst wäre da natürlich wieder das wunderschöne Cover von Ommo Wille. Ihn und seine Illustrationen schätzte ich immer sehr, da es sowohl auf der Vorderseite, als auch auf der Rückseite immer etwas zu entdecken gibt. Wie eben hier, wo auf der Rückseite eben 2 Kaninchen fröhlich im Dunkeln rammeln. Ein bisschen Spaß muss eben auch sein.

    Wenn wir schon bei Spaß sind, kann ich auch gleich zur Story kommen, welche diesmal wieder den Humor hatte, den ich im Vorgänger schmerzlich vermisste. Herrliche Sprüche und Bezeichnungen wie Heiopei waren wieder allgegenwärtig und sorgten dafür das ausreichend Ruhrpott-Charme anwesend war. Doch da wir es ja hier auch wieder mit einer Krimödie zutun hatte, fehlte es natürlich auch nicht an kriminellen Energien. Denn wie oben bereits beschrieben ging es diesmal um Diebstahl und natürlich auch Mord.

    Auch das Thema Seniorenheim und natürlich die Sache mit dem Alter war ein großes Thema, welches ich wohl noch nie so schön präsentiert bekommen habe. Hier gab es eben ältere Personen die ihre Handys beherrschten, genau wie es welche gab, die sich gegen alles auflehnten, was sie eben nicht kannten. Das Stichwort war hier wirklich „Diversität“, denn egal, ob bei den älteren Herrschaften, dem Pflegepersonal oder auch bei Loretta und ihren Freunden, die Meinungen und Fähigkeiten aller Personen waren enorm unterschiedlich. Ich liebe das sehr, zumal eben auch sehr negativ behaftete Eigenschaften behandelt werden.

    Von daher war ich diesmal wieder sehr happy, auch wenn ich mich noch immer an Lorettas neue Partnerschaft gewöhnen muss und mich immer ein wenig über sie ärgere, wenn sie gefährliche Alleingänge macht. Zudem würde ich gerne sie gerne wieder öfter im Callcenter sehen, denn das ließ sie diesmal ganz schön schleifen.

    Die Zahl 13 steht ja eigentlich eher für das Unglück, aber wer den 13. Band mit Loretta Luchs liest, dürfte eigentlich nichts anderes als pure Freude empfinden. Ihr neuster Fall war nicht nur urkomisch, sondern bot neben viel Spannung, auch ernstere Themen, die man wirklich gut verpackt hatte. Allerdings finde ich die Fälle langsam etwas zu gefährlich für Hornbrillen-Girl.

  15. Cover des Buches Ringelpietz mit Abmurksen (ISBN: 9783770021246)
    Lotte Minck

    Ringelpietz mit Abmurksen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    In meinem Umfeld gibt es drei glücklich verheiratete Paare, die sich im Internet kennengelernt haben. Es scheint also durchaus möglich zu sein einen Partner in den Weiten des Internets zu finden. Ob Speeddating auch zum Erfolg führt, weiß ich nicht. Aber sich ist es eine Möglichkeit erste Kontakte z knüpfen. 

    Lorettas Freunde helfen ihr auf diese Art einen neuen Partner zu finden. Sie selbst findet sich zu alt, um in Diskos selbst auf die Suche zu gehen. Natürlich trifft sie im Café, in der das Speeddating stattfindet, auf besondere Typen. Allerdings auch auf eine Leiche. Kommissarin Küpper ist nicht verwundert Loretta dort zu treffen. Dank zweier netter alter Damen, kann Loretta Mappe mit Bildern der möglichen Tatverdächtigen anlegen.

    Chef Dennis ist hat immer mehr Interesse an Lorettas Ermittlungen und unterstützt sie wo er kann. Dazu verzichtet er sogar auf seine Glamouroutfits. 

    Diesmal geht es etwas ernster zu, wenn Loretta den Täter ermittelt, aber Frank darf doch noch "anderkawer" dabei sein. Wieder ein lesenswertes, spannendes Buch, das ich sehr empfehlen kann.

  16. Cover des Buches Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte (ISBN: 9783847906254)
    Anna Basener

    Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Anna1991

    Ich liebe den Stil von Anna Basener der doch recht gewöhnungsbedürftig ist, den Schreibstil mag nicht jeder aber ich liebe ihn. Rotzfrech und gnadenlos ehrlich! Herrlich!
    Die Geschichte ist auch eine gnadenlos grandiose Idee.
    Ich war sofort in ihrem Bann und konnte das Buch auch erst wieder aus der Hand legen nachdem ich die letzte Seite gelesen habe.
    Mit viel Tempo erzählt uns die Autorin eine Geschichte wie sie nur im Buche stehen kann.
    Die Figuren sind liebenswert und schrullig aber genau deswegen kann man sie alle nur ins Herz schließen.
    Trotz allen Witz und Charme fehlt es dem Buch nicht an Tiefgang.

    Bewertung:

    Für mich ein mega gutes Buch nicht nur für zwischendurch!

  17. Cover des Buches Radieschen von unten (ISBN: 9783770014897)
    Lotte Minck

    Radieschen von unten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Das Leben kann ganz schön hart sein, findet Loretta Luchs. Der Job an der Sex-Hotline ist anstrengend, der Freund zu Hause erst recht. Um mal in Ruhe nachzudenken, zieht sie für ein paar Sommertage in den Schrebergarten ihrer Freundin Diana. Für Loretta ist die Kolonie "Saftiges Radieschen" das Paradies auf Erden. Selbst die ständige Präsenz von Muskelprotz Frank, der schneller redet als denkt, kann das Idyll nicht stören. Wohl aber die Tatsache, dass Parzellennachbar Uwe eines schönen Sommermorgens kopfüber in seiner Regentonne steckt - mausetot.


    Meine Meinung:

    Ich kenne bereits den 11. und 12. Band von Lotte Mincks “Loretta Luchs”-Reihe, daher sind mir einige der Personen geläufig. Wenn man danach Teil 1 liest, weiss man auch, wer wo hingehört und wie alles begann. Für mich selbst wäre eine Schrebergartenanlage gar nichts, immer am gleichen kleinen Ort, immer die gleichen Leute, die vermutlich immer über die gleichen Themen reden und über die bereits plattgelachten Witze lachen. Vielleicht irre ich mich, so stelle ich es mir vor. Wenn ich Freizeit, Wochenende oder Urlaub habe, will ich einfach meine Ruhe haben, da wäre mir der Endlosplapperer Frank einfach zu viel und auch die “netten Damen von nebenan” würden mir zur Flucht vor zu viel Beisammensein verhelfen. Nun ja, Loretta muss sich gerade entscheiden, ob sie den faulen, fetten, spielesüchtigen Tom weiterhin ertragen will oder sich ein paar Tage bei den “Radieschen” austobt. Leider hat sie keine Alternativen, die paar Stunden an der Sexhotline lenken da auch nicht ab.

    Die Ruhrpottschnauze liest sich lustig, aber ohne Punkt und Komma ist es einfach anstrengend. Dafür sind die Klamotten- (Dennis, Erwin) und andere Beschreibungen (Mahlzeiten, Gartengestaltung) sehr detailliert, als sei man direkt dabei. 

    Der Schreibstil ist locker, frech und direkt, die Kapitel haben einen “klugen Spruch” oder Motto und eine angenehme Länge. Das Titelbild ist farbenfroh und zahlreichen Details gestaltet, die man manchmal auch erst auf den zweiten Blick entdeckt.

    Das Buch liest sich leicht und flüssig, man muss nicht um die Ecke denken, das macht Loretta schon, wenn auch teilweise unüberlegt und übertrieben.

    Für “Radieschen von unten”, die ja so wirklich keiner gesehen hat, gebe ich 3,5 Sterne.

  18. Cover des Buches Sonne, Mord und Sterne (ISBN: 9783770021260)
    Lotte Minck

    Sonne, Mord und Sterne

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Für mich war es wieder einmal so weit in die astrologische Welt von Stella Albrecht zu tauchen. Bereits zum dritten Mal durfte ich nun mit ihr einen Fall lösen, wobei es mich diesmal auf einen astrologischen Kongress verschlug, bei welchem die Sternchen des Astrologie-Himmels nicht nur ihr Können unter Beweis stellten, sondern sogar ausgezeichnet werden sollten. Dabei zeigte sich das im Reich der Tarotkarten, Geistheiler und Engelsbotschafter einiges im Argen lag. 


     


    Bevor es jedoch ins Buch ging, musste ich einfach wieder das wunderschöne Cover von Ommo Wille bestaunen. Egal ob hier oder bei Loretta Luchs, die Bilder fesseln mich jedes Mal, zumal sie voller liebevoller Details stecken. Als ich mich dann fürs Erste satt gesehen hatte, ging es auf in die Geschichte, welche mich gleich einmal mit einem gewaltigen Tusch überraschte. Hier zeigte sich nämlich was geschah, ohne dabei auch nur einen Hinweis zu geben, wer der Täter gewesen sein könnte. Meine Neugier war damit kaum noch zu zügeln. 



    Auf den Seiten danach durfte aber wieder die Unterhaltung einziehen. Der Kongress sorgte bei Stella und ihrer Oma für ordentlich Redebedarf. Neben den Angeboten der Messe wurden mir auch einige der anwesenden Persönlichkeiten vorgestellt. Diese waren alles andere als langweilig, sondern zeugten von außergewöhnlichen Charaktererscheinungen. Spätestens ab hier, sollte man allerdings starke Nerven haben, wenn man nicht unbedingt selbst an Geistheiler oder Personen glaubt, welche mit dem Jenseits kommunizieren können. Lotte Minck schaffte es nämlich, die Charaktere wirklich so zu beschreiben, das mich ihre felsenfeste Überzeugung z.B. von einem Engel begleitet zu werden, wirklich beeindruckte. 



    Die weitere Handlung war für mich schließlich einfach nur ein Fest. Neben spannenden Momenten und berührenden Augenblicken gab es auch die Abschnitte, in denen ich einfach mal herzlich lachen musste. Dieser Mix zog sich durch das gesamte Buch und verschaffte der Aufklärung des Mordes eine packende Handlung. Bis zum Ende wankte ich immer hin und her, wer es denn es jetzt gewesen sein könnte, nur um schließlich recht zu behalten. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn bis dahin erfuhr ich einfach zu viele interessante Sachen und erlebte die herrlich kuriosen Charaktere.



    Trotz allem sollte man das Buch wirklich Krimödie sehen. Wer an Engel oder Geister glaubt, sollte sich keinesfalls angegriffen fühlen. Lotte Minck möchte mit ihrem Buch eher aufzeigen, das es in diesem Gebiet viele schwarze Schafe gibt, welche sich an der Trauer oder der Suche nach Glück einiger Personen weiden und deren Hoffnung schamlos ausnutzen. Um so schöner ist jedoch das es auch andere Partei gibt, welche keine falschen Versprechungen machen, sondern eher im bisherigen Lebensverlauf Hinweise auf Probleme und Sorgen suchen. 


     

    Dieser Band der Reihe war wieder ein absolutes Highlight. Egal ob optisch oder inhaltlich, ich fühlte mich wohl und konnte neben neuen Erkenntnissen, auch noch ein wenig Lachen. Auch der Fall konnte sich sehen lassen, zumal er bewies, das manche Entscheidungen ein Leben lang Folgen haben können. Ansonsten kann ich nur noch sagen, das ich mich auf die folgenden Bände freue, denn aus der Welt der Astrologie gibt es bestimmt noch einiges zu erzählen.

  19. Cover des Buches Totentanz am Strand (ISBN: 9783596522514)
    Klaus-Peter Wolf

    Totentanz am Strand

     (65)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Der gefährlichste Mann der Republik heißt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er ist aus Ostfriesland geflohen.
    Aber Ostfriesland hat auch sie: Ann Kathrin Klaasen, die beste Zielfahnderin in ganz Deutschland. Sie heftet sich an seine Fersen.
    Ich spiele volles Risiko, mit höchstem Einsatz. Aber was kann ich gewinnen? Die Freiheit? Meine Beate? Bekomme ich dann mein altes Leben zurück?
    Alles würde ich dafür tun! Ja, ich habe Heimweh nach Ostfriesland. Ich möchte mein Leben als Dr. Bernhard Sommerfeldt zurück, zusammen mit meiner Beate. Am liebsten würde ich meine Praxis wieder eröffnen. Menschen behandeln. Den neuen Lover von Beate entsorgen. Am Meer spazieren gehen, der Nordsee lauschen und mich dem Wind aussetzen.
    Aber dort, wo ich mich am wohlsten fühle, dort, wo ich jetzt am liebsten wäre, ist auch die Gefahr am größten, verhaftet und von Ann Kathrin Klaasen einkassiert zu werden.
    Und doch: Ich bin ein Mann mit Prinzipien. Es stehen noch einige auf meiner Liste…“ 


    Meinung:

    Nach der großen Begeisterung von Teil 1 habe ich es nicht abwarten können, den zweiten Teil zu lesen.

    Leider muss ich sagen, das ich diesen Teil nicht so spannend fand den vorherigen.


    Dr. Sommerfeldt ist geflohen, da er aufgeflogen ist. Trotzdem hat er Heimweh nach Ostfriesland- was ich als Ostfriesin verstehen kann.

    Er versucht sich mit neuer Indität und neuem Aussehen zu verstecken, aber begeht Fehler die ihn verraten könnten. Er ist irgendwie vorhersehbar- mit seiner Liebe zu Büchern und Schriftstellern.

    Er bemitleidet sich selber, geht zur Tehrapie, sieht nur Verfolger und denkt das jeder ein getarnter Polizist ist.

    Er ist fast schon paranoid, sehr unsicher.

    Auch wird hier sehr deutlich, das er besonders mit Frauen so seine Probleme hat.

    Er will mit seiner Familie abrechnen, aber bringt nicht wirklich etwas zustande, außer Drohnungen.

    Aber kehrt nach Ostfriesland zurück und begeht bald einen schweren Fehler.


    unser Dr. Sommerfeldt war mir in diesem Teil sehr unüberlegt, zu vertrauenssellig und echt ein Fall für den Tehrpeuten.


    Jetzt bin ich nur gespannt auf Teil drei.

  20. Cover des Buches Einer gibt den Löffel ab (ISBN: 9783770014910)
    Lotte Minck

    Einer gibt den Löffel ab

     (67)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Eine Leiche zum Dessert: Konkurrenz kocht bei Fernsehshow um die Wette.
    Loretta freut sich: Sie wurde als Kandidatin für ihre Lieblings-Kochsendung „Gib mir den Löffel“ ausgewählt! Noch bevor sie sich darüber klar werden kann, worauf sie sich so spontan eingelassen hat, steht das Fernsehteam in ihrer Wohnung. Aber dann beginnt eine Woche voller böser Überraschungen: Nicht nur die Kandidaten erweisen sich als explosive Mischung und können nur mühsam davon abgehalten werden, sich vor laufender Kamera an die Gurgel zu gehen. Auch die Stimmung im Fernsehteam ist nicht viel besser. Und als eines Abends das Menü nicht mit dem Dessert, sondern einem Leichenfund endet, deutet einiges darauf hin, dass eigentlich Loretta tot im Schnee liegen sollte. Loretta Luchs lässt im Ruhrgebiet nichts anbrennen - schnoddrig, schlagfertig und schwarzhumorig wie in ihrem ersten Fall "Radieschen von unten".

    Meine Meinung:
    "Einer gibt den Löffel ab" ist der 2.Band der Loretta-Luchs-Reihe, für mich das 5.Buch der Ruhrpott-Krimödien von Lotte Minck. Man sollte sich bei dieser Reihe Titelbild und Rückseite ganz genau anschauen, es fallen jedes Mal andere Kleinigkeiten auf (hier z.B. steht nicht nur einfach Loretta in der Küche und kocht - nein, die Messer sind nicht alle "sauber", das Fenster verdient besonderes Augenmerk ....). Der Blick auf den Bucheinband ist praktisch der Einstieg in die Geschichte, deren Kapitel wie gewohnt mit Sprüchen, Hinweisen, Überschriften versehen sind.
    Wer Kochsendungen kennt oder zumindest schon mal die eine oder andere gesehen hat, wird hier erfahren, wie Casting und Produktion im Idealfall ablaufen , Änderungen vorbehalten. Knatsch und Gemaule unter den Kandidaten, unbeliebte Gerichte, schreckliche Dekoration - das gibt es nur hinter den Kulissen, für den Zuschauer gibt es nur heile Kochwelt. Der Neid ist groß, jeder will gewinnen, egal, ob er/sie zum Team gehört oder nicht - und manchmal bleibt eben auch eine/r auf der Strecke. Mir haben die Menüs gut gefallen, einige hätte zu gerne probiert, schön, dass am Ende Lorettas Rezepte abgedruckt sind.
    Wer sich von Franks Ruhrpottschnauze nicht zutexten lässt, sitzt bei ihm und Loretta am richtigen Tisch, Isolde passt prima dazu, zwei der Kandidaten sorgen dafür, dass sie immer schlecht dastehen, obwohl sie sich nur profilieren wollen. Mehr wird nicht verraten, von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne für dieses unterhaltsame Buch, in dem Loretta nicht nur ihrem Kochhobby frönt, sondern natürlich auch wieder unter die Ermittler geht - sehr zum Leidwesen von Frau Küpper.

  21. Cover des Buches Kohlenwäsche (ISBN: 9783740806750)
    Thomas Salzmann

    Kohlenwäsche

     (31)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Frederike Stier steht kurz vor dem Ruhestand, denkt aber nicht daran, aufzuhören, obwohl auch ihr Körper ihr anzeigt, dass sie kürzer treten muss. In ihrem neuen Fall balanciert sie zwischen "den Fall lösen" und "ich sollte kürzer treten", zusätzlich suchen sie Gedanken aus der Vergangenheit heim. 

    Ich gebe zu, hauptsächlich wollte ich das Buch lesen, weil es in meiner Heimat spielt. Und weil es ein Krimi ist und ich gerne wieder mehr Krimis lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt es, dass wir in Frederikes Welt tiefer eintauchen, welche Entwicklung sie macht und was ihr in der Vergangenheit passiert ist. Sie ist sehr zynisch und sarkastisch und nicht auf den Mund gefallen. So will sie es allen auch mit diesem Fall beweisen. Auch die Entwicklung und der Ausgang des Falls fand ich richtig gut. 

    Aus meiner Heimat kommt nicht nur der Bus vor, mit dem ich schon so oft gefahren bin, sogar auch unsere Stammpizzeria, Frederike wohnt also auch irgendwo in meinem Umfeld. Ich mochte schon die Ruhrpott-Saga, jedoch ist es noch was ganz anderes, wenn das Buch in der jetzigen Zeit spielt. 


    Fazit:

    Ich hab gelesen, dass es noch einen weiteren Fall von ihr geben wird, ich muss aber sagen, auch wenn ich das Buch richtig gut fand, ist für mich die Geschichte von Frederike eigentlich auserzählt und benötigt keine weiteren Teile. Deswegen werde ich erst mal nicht weiterlesen.

  22. Cover des Buches Im Frühling sterben (ISBN: 9783518466803)
    Ralf Rothmann

    Im Frühling sterben

     (68)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Kriegsromane gibt es viele, aber was mir hier besonders gut gefiel, waren die Schilderungen aus der Sicht eines einfachen, jungen Mannes. Es geht viel um die Suche nach Familienangehörigen und Arbeitsmöglichkeiten, um Fronturlaube, Tanzabende und Flirtereien mit jungen Frauen, dies alles aber im Angesicht der Kriegshandlungen, Ängste und NS-Propaganda, der man sich nicht entziehen kann. Der Autor schafft es, die Zukunftsängste und Perspektiv- bzw. Alternativlosigkeit eines jungen Menschen in dieser Lebenswirklichkeit eindringlich darzustellen. 

  23. Cover des Buches Das schräge Haus (ISBN: 9783499000515)
    Susanne Bohne

    Das schräge Haus

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Jessy1189

    In dem Roman „Das schräge Haus“ von Susanne Bohne geht es um Ella, die laut ihrer Großmutter Mina ein Haus mit einem schrägen Giebel und Fensterläden aus Mimosenblättern hat. Natürlich nicht in echt, sondern das Haus soll Ellas Charakter verkörpern. Mina kann nämlich die Häuser aller Menschen sehen. Eine Gabe, die Ella auch gern hätte, deshalb ist sie Psychotherapeutin geworden. Aber es will ihr einfach nicht gelingen, die Häuser ihrer Patienten zu sehen und den Giebel ihres eigenen Hauses wieder gerade zu rücken.

    Mich hat der Roman nach und nach in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat eine wunderschöne bildhafte Sprache und skizziert ihre Figuren so lebendig, tiefgründig und authentisch, dass ich mich richtig in das Buch verliebt habe. Es werden so viele liebevolle Details beschrieben, die wie eine Art „Running Gag“ immer wieder im Buch auftauchen und dafür sorgen, dass man sich als Leser Zuhause fühlt. Am schönsten sind die vielen Vergleiche, die die Protagonistin immer wieder zieht und die oft urkomisch sind und oft nachdenklich stimmen.

    „Es kreiste immer auch ein bisschen Mitleid über dem Fondue oder über dem Osterbrunch oder über dem Adventskaffeekränzchen, wenn die alleinstehende Mitte- dreißig- Ella eingeladen war, die gar nicht so recht mitreden konnte. Das war genau so, als würde man dem Schäferhundzuchtverein beitreten und hätte nur ein Meerschweinchen an der Leine.“ 

    (Zitat Seite 225)

    Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war und ich aus der sommerlichen Schrebergarten Idylle wieder in die Realität auftauchen musste. Und ich habe mir fest vorgenommen, das Buch im Sommer noch einmal zu lesen, weil es bestimmt noch einige Details zu entdecken gibt, die ich überlesen habe.

    Fazit: Leseempfehlung!

  24. Cover des Buches Der David ist dem Goliath sein Tod (ISBN: 9783551682581)
    Torsten Sträter

    Der David ist dem Goliath sein Tod

     (43)
    Aktuelle Rezension von: RitaLeseviel

    Warum ist der David dem Goliath sein Tod?

    Macht ein Praktikum in einem Sonnenstudio Sinn?

    Wer verdammt nochmal ist Bumsgut Krombacher?

    Herzlich willkommen im Sträter Universum. Einem ausgesprochen unterhaltsamen Platz, wo Kaffee fair behandelt wird und die Pest sich als Süßware enttarnt. Sträters Episoden über Familie und Nachbarschaft, seine jungen Leiden hinsichtlich Sex und Computerspiele sind schon eine Nummer für sich. Wirklichkeit und Fiktion bilden in seinen Geschichten nahtlose Übergänge. Wie einst Ephraim Kishon oder Erma Bombeck balanciert er hierbei auf einem schmalen Grat der Absurdität, welches gepaart mit seinem unverkennbaren Ruhrpott-Hochdeutsch eine geniale Mischung bildet. Der Mann hat bei der Vergabe des Humors einfach mehrfach hier gebrüllt. Ein Humor der sich sowohl im platten aber pointierten Wortwitz niederschlagen kann, als auch hintergründig daher schleicht, wobei er dem Publikum gerne mit einem bubenhaften Schmunzeln die Zeit gibt, den Witz zu verstehen.

    „Kommt der Zander raus?“

    Das war vielleicht ein wenig leger formuliert, dachte ich.

    Drei Sekunden Stille.

    Dann hörten wir: „UND OB!“

    Den schweren Schritten nach, die da aus dem vierten Stock zu uns runterpolterten, fühlte sich Achims Vater angesprochen. Das war irgendwie nett, wenn man bedachte, dass er Nachtschicht gehabt hatte.

    Uwe wurde ziemlich fahl. Aber Rückzug war keine Option. Andy murmelte absolut entspannt, fast meditativ: „Ich glaub, ich piss mir in die Hose.“

    Dann war Rübezahl unten angekommen. Er ergriff Uwe am T-Shirt: „WISST IHR KLEINEN ÄRSCHE, WAS NACHTSCHICHT BEDEUTET? WISST IHR, WAS DAS HEISST? SCHLAF?“

    Uwe sagte: „Kommt der Achim raus?“

    „GLEICH HAT DER ARSCH KIRMES!“

    „Der Achim“, hakte Uwe nach, „kommt der raus?“

    Eine Stimme von oben: „DER HAT NEUN SEITEN PHYSIK, ACHT BLÖCKE BRUCHRECHNEN UND ´N AUFSATZ AUF!“

    „Echt?“

    „Jou!“

    „Kann der sich bei dem Gebrüll überhaupt konzentrieren?“


    Sehen wir es einmal ganz klar. Torsten Sträter ist ein Kind im Körper eines Kerls, mit dem Vokabular irgendwo zwischen Shakespeare und Marvel-Comics und einer Stimme, die Steine zum Schmelzen bringt. Ich bekenne hiermit freimütig - ich bin ein Sträter Groupie.

    Leseempfehlung: Unbedingt, denn Lachen bringt Farbe ins Leben.

    Warnung: Begegnet Sträter besser nicht, wenn eine Diät macht oder in Erinnerungen an den „Braunen Bär“ schwelgt.

    So. Das war es. Schicht im Schacht.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks