Bücher mit dem Tag "ruine"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ruine" gekennzeichnet haben.

89 Bücher

  1. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.808)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Bastian, ein recht unerfahrener, schüchterner Medizin-Student, lernt Sandra kennen und mit ihr einige junge Leute, die gemeinsam Live-Rollenspiele spielen. Auf die nächste Convention soll er mitkommen und selbst in die Rolle einer mittelalterlichen Person schlüpfen. Nach anfänglicher Skepsis sagt er schließlich zu und fährt mit seinen Freunden zu einem abgelegenen Waldstück. Dort lernt Bastian schnell, dass nicht alles in dieser Gemeinschaft so ist, wie es zu Beginn den Anschein hatte.

    Die Autorin schafft es zu Beginn nur schleppend, den Leser bei der Stange zu halten. Es liest sich mehr wie ein seichter Teenagerroman und weniger wie ein spannungsgeladener Thriller. Doch bleibt man dabei und kämpft sich durch die ersten 100 Seiten, nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf und man möchte wissen wie sie sich weiterentwickelt. Auch wenn man leider immer wieder an etwas zu seichte Unterhaltungsfetzen kommt.

    Die Figuren sind teilweise gut, teilweise recht flach gestaltet. Gerade mit Figuren, die nur kurz handlungsrelevant sind, tut man sich als Leser schwer. Sie sind recht blass und man hat sie nach wenigen Seiten wieder "vergessen".

    Auch die Spannung fehlt streckenweise. Und als sie dann endlich da ist, schießt sie über das Ziel hinaus und es wirkt zu abgedroschen.

    Die "schwarzen" Seiten im Buch versteht man erst zum Ende, wenn man die komplette Geschichte erfasst hat. Vorher fragt man sich einfach nur, was diese Textfetzen mit dem eigentlichen Kapitel zu tun haben. Daher ist es sinnvoll sie am Ende noch einmal zu lesen.

    Das Ende fand ich dann auch noch deutlich zu schwach, sodass ich dem Buch max. 3 Sterne geben kann. Es hat mich einfach nicht überzeugt. Zu konstruiert, zu flach und zu vorhersehbar. Wirkliche Gruselspannung kam bei mir leider nie auf.

  2. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.734)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  3. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (666)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?.. Niemand! Wenn er aber kommt? Dann laufen wir davon!" 

    Dieses Buch war das erste, welches ich von diesem Autor gelesen habe und ich bin wirklich positiv überrascht! Was andere deutsche Autoren bei mir nicht geschafft haben, wurde hier gemeistert. Schon nach kürzester Zeit war ich mitten in der Geschichte gefangen und durch den flüssigen und äußerst anschaulichen Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin. Der Autor geht insbesondere auf die Psyche des Lesers ein, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe tatsächlich bei  jeder Seite mitgerätselt, nach jedem Wendepunkt und jedem besonderen Ereignis wurden meine Vermutungen dann aber wieder über den Haufen geworfen.. Verdächtigt wurde von mir so gut wie jeder hier vorkommende Charakter, ich konnte einfach nicht mehr einschätzen wem man überhaupt noch trauen kann! Die vielen verschiedenen Spuren die gelegt wurden, sowie die sprunghaften Verdachtsmomente die sich dadurch automatisch ergeben haben, waren wirklich sehr gut umgesetzt. Die Geschichte war für mich durchgehend äußerst spannend beschrieben, allein das der Großteil der Story in einer Psychiatrie im Wald spielt, sorgt für die richtige Atmosphäre eines solchen Buches. Die Beschreibung und Darstellung des „Schwarzen Mannes“ ist für mich hier mitunter am besten gelungen, da gab es dann den einen oder anderen gruselig beklemmenden Moment, in welchem ich mich besonders gut in die jeweilige Situation versetzen konnte. Das Ende des Ganzen war für mich überraschend aber zugleich auch äußerst passend, die Auflösung war verständlich, durchdacht und gut beschrieben. Der Autor gewährt hier im gesamten Buch tiefe Einblicke ins Innere der Hauptprotagonistin, das war äußerst interessant für mich. Man merkt hier, dass der Autor weiß wovon er spricht, da er ja selbst in einer psychiatrischen Klinik tätig war. Es wird gut aufgezeigt, was wir wohl nie richtig verstehen werden, nämlich die menschliche Psyche.. Ich kann das gelungene Verwirrspiel dieses Buches nur weiterempfehlen - Fazit: vielversprechend und definitiv lesenswert!  

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.012)
    Aktuelle Rezension von: Sherlybooks

    Der Schreibstil ist fesselnd und ausführlich! Die Geschichte ist einfach brillant, da sie wirklich gut durchdacht ist!

    Ich freue mich schon sehr nun endlich den Film zu sehen.

  5. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.208)
    Aktuelle Rezension von: AndreaKiesling

    Etwas langatmig aber super spannend. Gerade die gruselige Szene aus den Abfluss fand ich klasse. Ende war allerdings enttäuschend 🤔

  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.281)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    In dem dritten und letzten Teil der Millenium Reihe von Stieg Larsson, steht Lisbeths Prozess im Vordergrund.
    Denn sie wird wegen Mord vor das schwedische Gericht gestellt. An ihrer Seite steht steht wieder Mikael Blomqvist.
    Doch dieser stellt nebenbei noch andere Ermittlungen an, und ihm wird bewusst, dass hinter diesem Fall mehr dahinter steckt als erwartet.

  7. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.183)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Als Kind habe ich von Momo gelesen und habe auch Filmausschnitte gesehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, das Buch vollständig gelesen zu haben. Die Bilder machten mir Angst und ich fürchtete mich vor den grauen Herren.

    Ich habe die Geschichte nun als Erwachsene gelesen, weil sie mir in Erinnerung geblieben ist und ich sie versehen wollte.

    Diese märchenhafte wie philosophische Erzählung gefällt mir sehr gut. Ich mag die Fantasie, die Tiefgründigkeit sowie den einfachen und schönen Schreibstil.

    Das Buch regt zum ruhigen Nachdenken und Philosophieren an und ist viel mehr als nur eine gute Unterhaltung.

     

    Es sind nicht alle Handlungen nachvollziehbar und stellenweise ist es ein wenig langfädig. Ich bin mir nicht sicher, ab welchem Alter und in welchem Ausmass Kinder den Inhalt dieses Buches tatsächlich verstehen können.


    Meine liebsten Sätze:

    "Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen."

    "Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken. Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich."

    "Dabei waren sie keineswegs unsichtbar. Man sah sie und man sah sie doch nicht."

    "Denn Zeit ist Leben. Und Leben wohnt im Herzen."

    "Leider verstehen die Menschen sich im Allgemeinen nicht darauf, sie zu nützen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber."

    "Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit andren teilen kann."



  8. Cover des Buches Morbus Dei: Die Ankunft (ISBN: 9783709974643)
    Matthias Bauer

    Morbus Dei: Die Ankunft

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Christin87
    Im Jahre 1703 irrt der Deserteur Johann List schwer verletzt und hungernd durch das tief verschneite Tirol, auf der Suche nach Hilfe und einer warmen Unterkunft. Mit letzten Kräften, als er die Hoffnung bereits aufgegeben hat, erreicht er ein einsames Bergdorf und bricht vor der ersten erreichten Tür zusammen. Als er Tage später benommen erwacht, spürt er als erstes, dass in diesem Dorf etwas nicht stimmt. Und tatsächlich sind die zutiefst abergläubigen Bewohner von Angst geprägt. Angst vor vermeintlich in den Bergen, am Rande ihres Dorfes, lebenden Gestalten ohne Haare, mit pergamentartiger Haut und schwarz hindurchleuchtetenden Adern: den Ausgestoßenen.
    Johann verdingt sich als Knecht in diesem Dorf, findet seine Liebe und muss einen Kampf ausfechten, den er sich nie hätte vorstellen können.

    "Morbis Dei - Die Ankunft" ist ein sehr gut geschriebenes Buch, dass uns mitnimmt, in eine zurückliegende Welt voller EInsamkeit, Gehorsam und (Aber-)glauben, gespickt mit einer tollen Portion Mystik und der Moral, das man im Leben alles vergeldet bekommt - im Guten wie im Schlechten.
    Das die Autoren auch Drehbücher schreiben merkt man, denn die Figuren, die Sympathischen wie auch die Unsympathischen, sind toll ausgearbeitet und bilden im Kopf reale, starke Bilder, sodass man sich in jeden Handlungsstrang erstklassig einfühlen kann.
    Das Finale der Geschichte ist teils däftig, aber passend und gut konstruiert.

    Mein einziger Kritikpunkt: Zu oft wurden Sätze mitdrin mit einem Gedankenstrich unterbrochen, um nach einem Gedankensprung an anderer Stelle wieder anzusetzen. Das empfand ich beim Lesen manchmal als störend.

    Mit seiner düsteren Grundstimmung, die mich in Ansätzen ein bisschen an "Der Name der Rose" erinnert hat, obwohl die Handlung nur ganz am Rande mit Mönchen zu tun hat, liest es sich wahrscheinlich in einer kalten Winterwoche noch besser als im Sommer. Auf alle Fälle ist es aber empfehlenswert und vielversprechend für die Folgebände.
  9. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783492280358)
    Jennifer Estep

    Frostnacht

     (1.061)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 5. Teil einer Reihe! Diese Rezension könnte daher Spoiler enthalten, wenn man die ersten vier Bände nicht kennt. 

    Inhalt:
    Gwen ist mal wieder das Ziel eines Schnitterangriffs. Doch dieser schlägt fehl. Anstelle von ihr wird eine andere Person lebensbedrohlich verletzt. Heilung verspricht nur eine ganz bestimmte Pflanze, die nur an einem einzigen Ort dieser Welt wächst. Gwen macht sich mit ihren Freunden auf den Weg dothin, wohlwissend, dass die Schnitter dort auf sie warten werden.

    Meine Meinung:
    Ich gebe zu, ich lese die Reihe in einem unglaublichen Tempo. Aktuell steht mir nicht sehr viel Lesezeit zur Verfügung. Dennoch komme ich mit den Büchern dieser Reihe sehr schnell voran. Auch wenn es mich insbesondere in diesem Band manchmal tatsächlich Überwindung gekostet hat, überhaupt weiterzulesen. An jedem Abend habe ich dennoch viele Seiten geschafft.

    Es gibt inzwischen einige Punkte, die mich extrem stören. Es fängt schon damit an, dass Gwen mal wieder das Opfer eines Schnitterangriffs werden soll. Für mich ist es absolut unglaubwürdig, dass sie jedes Mal quasi unbeschadet daraushervorgeht. Mal abgesehen vom letzten Band, als sie von Logan tödlich verletzt wurde, hat es bisher nicht ein einziger Schnitter geschafft, ihr wirklich Schaden zuzufügen. Dabei lernen die Schnitter ihr Leben lang nichts anders als kämpfen. Gwen ist immer noch neu, lernt noch, macht Fehler, aber anscheinend hat sie oft unglaublich viel Glück.

    Das Gleiche gilt auch für ihre Freunde, die meistens fast unverletzt die Kämpfe überstehen, während die Schnitter (zum großen Teil Erwachsene und damit sehr viel erfahrenere Kämpfer als die Schüler von Mythos) alle tot am Boden liegen. Das stört mich.

    Gwen ist mir auch immer noch zu naiv. Sie handelt zu impulsiv. Sie denkt zu wenig nach. Vor allem bei dem Angriff zu Beginn des Buches. Sie beobachtet ganz genau, was vor sich geht. Und stürzt sich am Ende doch einfach blind ins Geschehen. Am liebsten würde sie sich selbst um alles kümmern. Dabei vergisst sie gerne mal, dass sie Freunde hat, die ihr helfen können und ihr auch helfen wollen. Leider teilt sie ihre Gedanken und Pläne auch in den seltensten Fällen ihren Freunden mit. Sie stürzt darauf los und ihre Freunde stehen daneben.

    Ich finde es auch schade, dass sie sich so wenig mit ihrer Gabe beschäftigt. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass sie das Gefühl hat, dass Statuen auf sie reagieren und sogar mit ihr kommunizieren. Nein, auch das behält sie für sich. Ich an ihrer Stelle würde alles versuchen, um meine Gabe, meine Kräfte besser zu verstehen, um sie besser einsetzen zu können. Gwen ärgert sich stattdessen, was Vivian Holler alles kann.

    Allerdings hat mir in diesem Band gefallen, dass wir mehr über Gwens Familie erfahren. Ihr Vater wurde bisher nur am Rande erwähnt. Ich wusste daher nicht, dass da noch mehr Familie vorhanden sein könnte.

    Die Suche nach der Pflanze ist zum Teil vorhersehbar. Zum Glück gab es trotzdem ein paar Überraschungen, die ein wenig Spannung in die Handlung brachten, obwohl das Ende wieder ziemlich offensichtlich war.

    Nunja, mit seeeeehr gemischten Gefühlen blicke ich Band 6 entgegen. Es ist das Finale der Reihe. Ich erwarte einen großen Kampf. Jede Menge "Klirr-klirr-klonk" (diese Lautmalerei finde ich im Übrigen auch ziemlich nervig). Das Ende kann ich mir denken, aber vielleicht wird der Weg dorthin ja trotzdem spannend.

  10. Cover des Buches Ein Mords-Team - Der lautlose Schrei (ISBN: 9783958340046)
    Andreas Suchanek

    Ein Mords-Team - Der lautlose Schrei

     (171)
    Aktuelle Rezension von: sigridpt

    Marietta King wird 1984 ermordet, ein Schock für ihre Freunde  Shannon, Jamie, Billy und Harrison. Der Fall ist auch 30 Jahre später noch nicht geklärt. Alle Versuche der Freunde, Licht ins Dunkel zu bringen, werden sabotiert von einem großen Unbekannten, der Graf. Das jüngste Beispiel ist der Versuch Jamies Sohn Mason zu schaden, in dem ihm Drogen untergeschoben werden. Aber somit sind nun vier weitere Jugendliche involviert. Mason (Sohn von Jamie), Randy, Olivia und Danielle (Tochter von Shannon). 

    Jetzt bin ich gespannt, was noch so alles kommt. 

  11. Cover des Buches Die Straße (ISBN: 9783499246005)
    Cormac McCarthy

    Die Straße

     (657)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Warum tut man sich das an, solch ein Buch zu lesen? Natürlich zum einen, weil es mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in unterschiedlichen Medien positiv rezensiert wurde und zum anderen, wenn man ein Liebhaber dystopischer Literatur ist.

    Mr. McCarthy mutet seinen Lesern nicht nur ein postapokalyptisches Szenario zu, er zeichnet eine Welt, die dem Ende bereits so nahe ist, dass selbst die Hoffnung gestorben zu sein scheint. In dieser düster, düsteren Welt aus Asche und Müll hausen Kannibalen, die sogar ihr eigenes Neugeborenes fressen. Kann noch Schrecklicheres dargestellt werden? Nein!

    Aber aus den Dialogen von Vater und Sohn, die sich in dieser bitterkalten bleigrauen Welt gen Süden schleppen, erfährt der Leser, dass es neben den Bösen auch die Guten geben muss.

    In karger Sprache schildert der Autor den leidvollen Weg. Der Vater ist in seiner Aufgabe verhaftet, das Leben seines Sohnes unter allen Umständen zu schützen und dabei doch noch zu den Guten zu gehören. Denn dieser Wunsch, der vom Jungen ausgeht, ein wenig Menschlichkeit zu bewahren und anderen gegenüber zu zeigen, das ist das einzige flackernde Licht in dieser untergegangenen Welt. Die Hoffnung ist doch noch nicht tot!

    Die bleigraue Trostlosigkeit wird in sparsamer Handlung beschrieben. Wenige dann aber wirklich schockierende Ereignissen sind eingeschaltet.

    Es ist ein Buch, welches die Post-Postapokalypse so konsequent darstellt, wie keines vor ihm. Es schildert eine Welt, in der niemand sein möchte und aus der niemand abtreten will.

    Not for the faint-hearted!  

    Eine vollständige Inhaltsangabe findet sich in Wikipedia.

  12. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257233018)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (657)
    Aktuelle Rezension von: ahojpages

    Ein reicher Wirtschaftsanwalt lernt eine junge Frau kennen und lässt sich von ihr mit auf einen Drogentrip nehmen. Diesen macht er dafür verantwortlich, dass er sich danach noch mehr wie ein Arschloch verhält, als vorher eh schon. Es folgt eine Reihe gefühlloser Taten, aus denen er einen Ausweg im Einsiedlerleben im Wald findet.
    Weil der Protagonist so unsympathisch ist und das Buch sich viel Zeit lässt, bis es zur eigentlichen Handlung kommt, zieht sich die doch eher kurze Geschichte ewig lang. Vieles ist vorhersehbar. Erst auf den letzten 90 Seiten wird es spannend, weil die Geschichte dann eher wie ein sonntäglicher Tatort anmutet.

  13. Cover des Buches Teufelszeug (ISBN: 9783453406032)
    Joe Hill

    Teufelszeug

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nachdem Igs Freundin Merrin ermordet wurde, gerät er erst selbst unter Verdacht. Als die Polizei ihm nichts nachweisen kann, normalisiert sich sein Leben wieder – bis er eines Morgens, ein Jahr nach dem Mord, mit Hörnern erwacht und von allen Leuten erfährt, was sie wirklich denken…

    Die Rahmengeschichte wird in der 3. Person aus der Sicht des Protagonisten Ig erzählt. Innerhalb dieser Rahmengeschichte nimmt Ig immer wieder Einblick in die Gedanken und Erinnerungen anderer, was dann natürlich in deren Perspektive geschildert wird. Wer hinter dem Mord an Igs Freundin steckt, wird schon nach weniger als einem Fünftel des Buches klar, und auch der genaue Ablauf der Tat lässt nicht lange auf sich warten. Durch die Erinnerungen der Beteiligten erlebt Ig wie auch die Leser genau mit, was damals geschehen ist. So hält sich die Spannung in Grenzen, bald schon geht es nur noch darum, wie Ig mit seinem Wissen umgeht. Was eigentlich mit Ig genau passiert ist, wird übrigens nicht aufgeklärt.

    Der Schreibstil des Autors Joe Hill, der übrigens der Sohn von Stephen King ist, lässt sich flüssig lesen, sodass ich das Buch, das mit über 500 Seiten für den nicht sehr üppigen Inhalt etwas gar lang geraten ist, in wenigen Tagen ausgelesen hatte.

    Mein Fazit
    Die Auflösung kommt zu früh
  14. Cover des Buches Cornwall & Devon Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956547201)
    Ralf Nestmeyer

    Cornwall & Devon Reiseführer Michael Müller Verlag

     (9)
    Aktuelle Rezension von: gndu59

    Wieder sehr gelungen wie bislang alle Reiseführer, die ich von Ralf Nestmeyer gelesen habe. Anschauliche Beschreibungen der einzelnen Orte, angereichert mit kurzen Berichten über historische, aktuelle oder einfach nur englisch-humorige Begebenheiten. Das macht sofort neugierig! Im Anhang 15 mit Bedacht ausgesuchte Wanderrouten, detailliert beschrieben und mit Karte illustriert. Die Beschreibungen, die konkreten Tips und Hintergrundinformationen zu Geschichte und Politik, die ausgewählten Bilder, all das verbindet Ralf Nestmeyer sehr ausgewogen und ansprechend. Ein Reiseführer, der sofort motiviert loszufahren!

  15. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.073)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Tamara ist 16 Jahre jung und wohlhabend aufgewachsen. Bis zu dem Tag an dem sie ihren Vater nach einem Selbstmord im Haus auffindet, lief alles prima. Doch finanziell lief es schlecht und alles muss verkauft werden. Nun zieht Tamara mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel und dessen Frau Rosalind in ein Torhaus vor einer ehemaligen Schlossresidenz, die einst abbrannte.

    Dort findet sich Tamara nur schlecht zurecht, liegt es schließlich auch fernab von Dublin und jeglicher anderen Zivilisation. Ihre Mutter wirkt depressiv, verlässt ihr Zimmer nicht und Tamara weiß nicht, wie sie ihr helfen soll. Ihr Onkel ist sehr verschwiegen, die Tante äußerst merkwürdig. Tamara lernt eine Nonne kennen, die sie immer ein Jahr älter machen möchte. Im Gartenhaus wohnt die schwerkranke Mutter ihrer Tante. In deren Garten gibt es wundervolle gläserne Windspiele. Eine fahrende Bibliothek und dessen charmanter Fahrer Marcus sorgen für Abwechslung. In dem Auto findet Tamara ein merkwürdiges Buch im Ledereinband. Erst hat es leere Seiten doch dann stehen plötzlich Tagebucheinträge von ihr selbst darin, allerdings mit dem Datum von morgen. Plötzlich hat Tamara die Möglichkeit die Geheimnisse und merkwürdigen Verhaltensweisen ihrer Tante Rosalind aufzudecken und führt damit unglaubliches zu Tage…

     

    Meine Einschätzung:

    Ich habe dieses Buch als 20-jährige gelesen und nochmal 10 Jahre später als Hörbuch gehört. Auch wenn die Protagonistin ein Teenager ist, kann man die Story durchaus als Erwachsene lesen. Es dreht sich nicht ausschließlich um Probleme der Pubertät, obwohl dies natürlich im Verhalten von Tamara eine sehr große Rolle spielt. Aber die Story, die sich hinter allem verbirgt, ist recht interessant. Hinter die Geheimnisse zu kommen, finde ich immer spannend.

    Das Tagebuch nimmt eine magische Rolle ein, die der realistischen Geschichte etwas Zauberhaftes verleiht. Mit genau solchen scheinbar kleinen Besonderheiten hat mich Cecelia Ahern damals in ihren Bann gezogen. Es war eines der ersten 3 Bücher, das ich las, nach „P.S. ich liebe dich“. Bei diesem bekannten Werk und meinem Lieblingsbuch „Für immer vielleicht“ war es die Art und Weise zu schreiben und zu berühren. Bei „Ich schreib dir morgen wieder“ und den anderen Erstlingswerken (u.a. auch „Ich hab dich im Gefühl“, „Zwischen Himmel und Liebe“) waren es diese kleinen übernatürlichen Dinge, die den Geschichten etwas Besonderes verleiht. So auch hier das Tagebuch, das für morgen schreibt und Tamara die Möglichkeit bietet, den kommenden Tag in eine andere Richtung zu bringen.

  16. Cover des Buches Drachenfeuer (ISBN: 9783453180895)
    Wolfgang Hohlbein

    Drachenfeuer

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Azahra
    Eigentlich mag ich die Bücher von den Hohlbeins nicht. Doch mein Freund besitzt eine sehr umreichende Werkesammlung des Autorenduos und da dachte ich mir, ich starte einen neuen Versuch.

    Das Buch hat mir von der ersten Seite weg gefallen. Die Charaktere sind alle sehr authentisch und mir hat das farbenfrohe Wortspiel in der Welt der Erinn sehr gut gefallen. Man merkt richtig das die beiden sich mit diesem Buch sehr viel Mühe gegeben haben.

    Nur der Schluss wirkte so schnell schnell doch ansonsten war das Buch die Lesezeit wert und ich empfehle es jemanden weiter! Kommentar  Kommentar |  Kommentar als Link
  17. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  18. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.681)
    Aktuelle Rezension von: its_vness

    Die märchenhafte Spiegelwelt hat mich wirklich verzaubert! Das Abenteuer von Jacob und Fuchs ist ein spannender Wettlauf gegen Zeit und könnte mich von Beginn an mitreißen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich voll und ganz in ihnen verlieren kann. 

  19. Cover des Buches Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt (ISBN: 9783959671316)
    Amy Tintera

    Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Lenchen

    Emelina töte Mary, die Verlobte von Prinz Casimir, um deren Platz an der Seite von Cas einzunehmen und in der Nähe der Königsfamilie aus Lera zu sein. Alles was sie will,ist Rache für den Tod ihrer Eltern und ddie Befreiung ihrer Schwester Olivia. Ihr Plan ist, alle Lera auszulöschen, die dafür sorgen, dass es fast keine Ruined mehr gibt. Auch Cas, der sie wie alle anderen für Prinzessin Mary aus Vallos hält. Ihre Sicht auf die Pläne seines Vaters lässt Cas veranlassen sie zu hinterfragen. Em schließt Cas immer mehr in ihr Herz, doch das darf sie nicht zulassen, wen sie ihn töten will.

    Die Geschichte ist flüssig geschrieben, die Handlungen sind nachvollziehbar. Da die Sichtweise der Geschichte wechselt, erfährt man die Gefühle und Handlungen der anderen Figuren, was die Geschichte emotional macht. 

    Über die Hintergründe der Taten und die Vergangenheit der Portagonisten erfährt man erst nach und nach alles, was zwar nicht auf die Gegenwart der Geschichte auswirkt, die Vergangenheit allerdings etwas undeutlich bleibt, sich jedoch im Laufe der Geschichte erklärt.


  20. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.524)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Jane Eyre habe ich als Schmuckausgabe uebersetzt von Maria von Borch gelesen. Die Geschichte des Waisenmaedchens Jane ist mitreissend geschrieben. Viele beschriebene Szenen werde ich so schnell nicht wieder vergessen, da sie so wundervoll niedergeschrieben sind. Ein zu Herzen gehender Klassiker.

  21. Cover des Buches Die Festung der Titanen (ISBN: 9783492268844)
    Richard Schwartz

    Die Festung der Titanen

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Die Götterkriege Reihe schreitet unermüdlich voran und in diesem vierten Band der Saga überschlagen sich die Ereignisse …

    Meine Meinung:

    Vom Schicksal auserkoren
    Havald ist der Todesengel, das ist dem Leser nun schon hinreichend bekannt. Er ist von den Göttern dazu bestimmt gegen den toten Gott in die Schlacht zu ziehen und am Ende auf seiner eigenen Klinge zu sterben. Dass ihm diese Zukunftsaussichten wenig gefallen ist kaum verwunderlich und Havalds Sturheit in Bezug auf sein Schicksal war für mich auch immer einer seiner amüsanten Macken, die Havald eben zu Havald machen. Doch der Schatten von Omagor wird immer länger und die Lage für das Kaiserreich zunehmend aussichtsloser, wenn nicht bald etwas Entscheidens geschieht.  Richard Schwartz stellt seinen Protagonisten, wie auch dem Leser vor Tatsachen und führt ihn in gekonnter, fesselnder Manier die verheerende Bedrohung durch Kolaron vor Augen, sodass Havald keine andere Wahl mehr bleibt, als sein Schicksal anzunehmen.

    Mit dieser weitreichenden Entscheidung des Protagonisten kommt diesem vierten Band eine Schlüsselrolle zu und dient als entschiedener Wendepunkt. Der Krieg der Götter geht in die entscheidende Phase. Damit ändert sich auch die Grundstimmung der Geschichte.  Auch wenn der Autor seinen gewohnten Humor nicht völlig verliert, ist der Ton doch dramatischer und düsterer. Auf der einen Seite ist das dramaturgisch natürlich sinnvoll und steigert auch die Spannung, aber hach mein Herz wurde auch schwer, bei dem Gedanken daran, was Havald alles aufgeben muss. Aber es ist ja einem Buch immer zugute zu halten, wenn es Emotionen auslöst. So oder so, nach dem Ende von diesem Band sollte jedem klar sein: jetzt geht’s so richtig los.

    Das Dunkle in mir

    Wie sich aus meiner bisherigen Rezension vielleicht schon herauslesen lässt, geht es in diesem band sehr stark um Havalds Entwicklung. Es passiert zwar noch genügend an Handlung, keine Angst, aber im Grunde dient alles dazu Havalds Charakter zu erweitern. Es schleicht sich etwas Dunkles in seine Persönlichkeit ein. Etwas, dass in feinsten Ansätzen der aufmerksame Leser zwar schon in vorherigen Bänden beobachten konnte, doch erst jetzt richtig zum Tragen kommt. Es stellen sich die Fargen, Wie sehr muss man sich seinem Feind angleichen, um ihn besiegen zu können? Wie viel vom Feind steckt in einem selbst? Und wie weit ist man bereit zu gehen, um die Welt zu retten? Das Buch und auch Havald gewinnen dadurch an Tiefe und es ist der nötige Auslgeich zu dem gewaltigen Macht Zuwachses unseres Helden. Jeden anderen Charakter hätte ich bei der Machtfülle schon längst als Mary Sue abgetan, doch Richard Schwartz schafft es, Havalds Persönlichkeit genügen Risse, Kanten und Ecken zu verleihen, sodass er trotz seiner neuen Fähigkeiten weder allmächtig noch allwissend erscheint. Das zu schaffen ist schon eine hohe Kunst.

    Fazit:

    Die Reihe nähert sich spürbar ihren Höhepunkt. Diesen fesselnden vierten band nutzt Richard Schwatz um seinen Helden dazu in die richtige Position zu bringen. Dank entscheidender Ereignisse, schweren Entscheidungen und moralischen Fehltritten, gewinnen sowohl Reihe, als auch Protagonist an Tiefe und machen Lust auf den großen Showdown.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  22. Cover des Buches Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht (ISBN: 9783442369287)
    Nancy Atherton

    Tante Dimity und der verschwiegene Verdacht

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt:
    Als Emma Porter von ihrem Lebenspartner wegen einer jüngeren Frau verlassen wird, ist sie sich ihrer Zukunft als alleinlebende Jungfer gewiss. Ihr Umfeld macht es ihr nicht leichter und so beschließt sie in England einige Tage Urlaub zu machen. Dort gerät sie schnell auf das Anwesen des Herzogs von Penford Hall, wo alles perfekt scheint. Der Herzog nimmt sie gütig auf, die Angestellten sind überaus freundlich und sie bekommt einen Traumjob angeboten. Doch nach und nach bröckelt die Fassade und lässt Emma daran zweifeln, was an diesem Ort noch real ist. Und dann ist da noch Derek, mit den überaus blauen Augen.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch spielt einige Zeit vor dem ersten Teil, so konnte ich mir die ein- oder andere Handlung bereits denken. Doch wie bereits bei seinem Vorgänger erzeugt der Roman auch ohne blutige Leichen eine Spannung und hält den Leser fest.

    Die Beschreibungen sind gelungen und die meisten Personen wirken sympathisch. Manche Ausführungen, insbesondere wenn es um Emma's Gartenarbeit geht, sind jedoch zu ausgiebig und als nicht so großer Blumenfreund nicht immer ohne Probleme vorstellbar.

    Die Handlung hält einige Wendungen bereit, die ab und zu ein wenig ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Tante Dimity tritt unerwartet nur am Rande auf und das Ende ist vorhersehbar und mir persönlich - auch wenn es ein Wohlfühlkrimi ist - zu rund. Einige Ecken und Kanten hätte ich mir dabei schon gewünscht.

    Fazit:
    Ein tolles Buch, das allerdings nicht mit dem ersten Teil mithalten kann. Es hinterlässt ein positives Gefühl bei mir.
  23. Cover des Buches Die Gebeine von Avalon (ISBN: 9783499255816)
    Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ajana
    *Inhalt*

    Panik am Hofe von Elisabeth I: Nostradamus hat den Sturz der jungen Königin vorhergesagt, gelingt es ihr nicht, die Gebeine ihres Ahnherren zu finden. Als in Glastonbury offenbar das Grab König Arthurs entdeckt wird, schickt Elisabeth sogleich ihren gelehrtesten Berater. Doch Glastonbury ist eine Stadt voller Geheimnisse, und der junge Doctor Dee muss mit grässlichen Morden und der verführerischen Tochter einer Hexe fertig werden.

    *Meine Meinung*

    Das Buch stand schon lange auf meinem Wunschzettel und Dank dem Ausmisten bei Lovelybooks konnte ich es jetzt endlich mal auch lesen.

    Ich habe mir viel von dem Buch erwartet, liebe ich doch Bücher König Arthus und alles was mit ihm zu tun hat. Die Inhaltsbeschreibung des Buches hatte mich auch schon ziemlich neugierig gemacht.

    Das Buch wird von Dr. John Dee erzählt, dem Astrologen und Berater der Königin Elisabeth(auch Maria genannt) von England. Er wird auf die Reise geschickt die Gebeine von König Arthus zu finden, da die Königin sonst befürchtet nicht mehr lange auf dem Thron zu sitzen. Doch gab es Arthus wirklich und wenn ja wo sind die Gebeine?

    Die Geschichte führt den Leser nach Glastonbury, an einen Ort wo die Menschen sehr gottesfürchtig sind. Dr. Dees Suche nach den Knochen von Arthus bleibt nicht unbemerkt. Doch wem kann er wirklich vertrauen? Etwas merkwürdiges geht in dieser Stadt vor und es hat nicht nur mit den Gebeinen zu tun.

    Das Buch ist ein Mix aus wahrer Geschichte, Fiktion, ein wenig Krimi und ein kleiner Liebesgeschichte.

    An sich hat mir das Buch gut gefallen, jedoch zogen sich manche Stellen ziemlich lange. Ich hatte mir nach der Suche nach den Gebeinen auch ein bisschen mehr erwartet. Manchmal fehlte mir doch die Spannung und die Verbindung zum dem eigentlichen Grund für die Suche für die Königin.
    Ich habe für das Buch jetzt tatsächlich über 10 Tage gebraucht, was bei mir wirklich lang ist.

    Die Liebesgeschichte in diesem Buch von Dr. Dee kam bei mir auch nicht so richtig an. Es hat zwar in die Zeit gepasst, aber hat mich eigentlich eher gestört, als dass es sie mir gut gefallen hätte.

    Die Schreibweise des Autors hat mir aber gut gefallen, auch dass er das Buch aus der Sicht von Dr. Dee geschrieben hat. Dabei kommt es einem vor wie selbst in seiner Zeit zu leben und alles hautnah mit zu erleben.

    Man merkt der Geschichte auch an, dass der Autor einige Recherche betrieben hat. VIele Charaktere aus diesem Buch gab es wirklich z.B. auch die Hauptfigur Dr. Dee. Natürlich kann ein Autor sich trotzdem viele Freiheiten herausnehmen, da man ja nie wirklich sagen kann, wie es wirklich damals zu ging und ob im Laufe der Jahrhunderte nicht doch das eine oder andere verändert wurde.

    *Mein Fazit*

    An sich ist es eine tolle Geschichte, jedoch hatte ich mir doch ein wenig mehr über Arthus und besonders über Avalon erwartet, so wie es der Buchtitel auch verspricht. Da konnte es leider auch nicht der gute Schreibstil des Autorswieder gut machen. So kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne vergeben, aber immerhin habe ich das Buch nach Jahren auf meinem Wunschzettel dank Lovelybooks endlich mal lesen können =) Und das Buch wird mich auch nicht davon abhalten, weiterhin nach guten Büchern über Avalon und König Arthus zu suchen ;)
  24. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257261318)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (1.075)
    Aktuelle Rezension von: Melfi

    Interessante Geschichte. Man möchten wissen wie es weiter geht und vor allem aber auch wie es mit Ihrem Leben endet, abschließend leider eine Geschichte ohne Höhepunkt und ohne unerwartetem Ende. Mir hat eindeutig die Pointe gefehlt. 

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