Bücher mit dem Tag "rumänien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rumänien" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783755300298)
    Bram Stoker

    Dracula

    (1.175)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    Dracula funktioniert auf einer Metaebene, die über Horror hinausgeht. Der Graf ist eine Metapher für jede externe Kraft, die in ein Bewusstsein eindringt und es langsam überschreibt — die Opfer verlieren nicht ihr Leben, sondern zuerst ihre Identität. Was Stoker beschreibt, ist die Auflösung von Grenzen zwischen Selbst und Anderem, die Infiltration von innen heraus. Als Horrorgeschichte ist das Buch ein Klassiker; als Identitätsstudie ist es unterschätzt.

  2. Cover des Buches Atemschaukel (ISBN: 9783596512034)
    Herta Müller

    Atemschaukel

    (288)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Die Jahre, nachdem man deponiert wurde und jetzt im Arbeitslager schuftet. Genau diese Gefühl wird hier sehr überzeugende dargestellt. Manchmal ein bisschen abschweifen, manchmal genau treffend.

    Ich fand das Buch wirklich gut. Auch wenn es ein schweres Thema war. Hatte nur das Gefühl, dass mich die Gefühle nicht ganz mitnehmen könnte. 

    Jedoch sehr empfehlenswert!

  3. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

    (459)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Es ist eine Binse und dennoch bestimmt diese unser Leben: Letztlich sind es die Zufälle und die daraus entstehenden Möglichkeiten, die unser weiteres Leben bestimmen. Man kann noch so ein begnadeter Künstler sein, wenn dieses Talent nicht entdeckt und gefördert wird, versandet es im Ungefähren. Diese Zusammenhänge werden in diesem Roman auf eine interessante und gleichwohl in Teilen traurig stimmende Weise dargestellt. Wie sich schlussendlich doch alles fügt, da Erfahrenes, Erlebtes eben nicht spurlos an einem vorüberzieht und immer wieder neue Chancen entstehen sind die tröstenden Gewissheiten, die durch dieses Buch gespeist werden – auch wenn es gilt Träume mit der Realität zu konfrontieren und Abschiede in ihrer Konsequenz oft brutal und schmerzhaft sind. Schlussendlich sind es die Erinnerungen, die darüber entscheiden, ob man sein Leben nicht verschwendet hat: „‘[…] Wenn ich alt bin, werde ich mir davon [Erinnerungen] leider nichts kaufen können. Jedenfalls nichts, was mich noch glücklich machen könnte, wenn ich – mal pathetisch gesagt – im Rollstuhl sitze oder im Bett liege. Das Einzige, was ich dann noch habe, sind meine Erinnerungen. Und, tut mir leid, aber wenn ich tatsächlich irgendwann mal meinen Enkeln von meinem Leben erzählen sollte, dann will ich nicht die Geschichte eines Mannes erzählen, der nur deshalb Lehrer gewesen ist, weil es halt so bequem und sicher für ihn war.‘“

    Keine Bange, so getragen geht es in diesem Roman nicht nur zu. Es sind auch zahlreiche spaßige Elemente darunter, die in Verbindung mit den Fragen an das Leben dieses Buch zu einem besonderen Buch machen: es unterhält, ohne banal zu sein. Dafür sind die zentralen Punkte zu sehr am Leben orientiert: Es geht ums Altern, um den Sinn des Lebens, um Ziele und Träume, um Chancen und Entscheidungen – und darum, an diesen Fragen nicht zu scheitern. Dies alles wird in eine Geschichte gebettet, die zwei große Themen miteinander verbinden: Musik und Liebe. Und was in diesem Zusammenhang passieren kann, wird hier an menschlichen Beziehungen dargestellt, die es in sich haben: ein Lehrer, der lieber Musiker geworden wäre, ein Farbiger, der an seinen Gefühlen (ver)zweifelt, ein Heranwachsender, der die Musik im Blut hat, aber der Liebe hinterherläuft – und eine Fahrt durch den halben Kontinent, in der diese verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Befindlichkeiten enger zueinanderfinden und doch auch immer wieder auseinandergerissen werden.

    Aus diesem Wechselspiel der Gefühle ergibt sich ein stimmiges Bild aus Lebensentwürfen, die an ihren jeweiligen Realitäten gemessen werden. Dies geschieht in stimmungsvollen Episoden und zahlreichen Repliken auf die Musikszene. Und wie hier Musik beschrieben und hörbar gemacht wird, ohne sie hören zu können, gehört mit zum Besten, was ich je gelesen habe. Und wie hier der Autor quasi eine Statistenrolle übernimmt und zum Gesprächspartner (in zeitlicher Distanz) wird, ist sowohl in ihrer Anlage als auch Ausführung brillant.

    (21.3.2025)

  4. Cover des Buches Hunting Prince Dracula (ISBN: 9783492707824)
    Kerri Maniscalco

    Hunting Prince Dracula

    (177)
    Aktuelle Rezension von: MoonWitch

    𝕳𝖆𝖚𝖓𝖙𝖎𝖓𝖌 𝕻𝖗𝖎𝖓𝖈𝖊 𝕯𝖗𝖆𝖈𝖚𝖑𝖆
    Die gefährliche Jagd

    Kerri Maniscalco


    Audrey Rose und Thomes gehen zusammen nach Rumänien/ Transsivlanien um an eine der besten Schulen für Gerichtsmedizin zu studieren. In der Hoffnung das der Abstand zu London sie die jüngsten Ereignisse besser verarbeiten lässt macht sie sich auf den Weg. Doch auf der Fahrt dorthin geschiet direkt der erste Mord,ein junger Mann,gepfählt.
    Das fängt ja schon gut an. Audrey kann die Leiche kaum anschauen ohne an die Leichen aus London zu denken. An der Schule angekommen nimmt der Direktor sie in Empfang und zeigt ihr gleich was sie von ihr hält, nicht viel. Genauso wie ihre Kommilitonen , sie ist ja nur eine emotionale Frau.
    Gott sei dank findet sie an der Schule zwei Freundinnen und auch Thomas hält zu ihr.
    Kerri Maniscalco hat es geschafft Audrey in dieser Zeit als sehr starke und eigenwillige Person zu schreiben, was mir sehr gefällt. die Atmosphäre ist düster,schwer emotional! Die Charaktere entwickeln sich weiter, neue Charaktere werden eingeführt & alle ich mochte sie alle für sich auf ihre eigene Art. Ich konnte mich gut in die Story hineinversetzen. Auf insgesamt 528 bekommen wir für 18 Euro eine unheimliche, und atmosphärische Story die mich in ihren Bann gezogen hat. Es geht nicht direkt um Graf Dracula , auch wenn die Geschichte in seinem Schloß spielt und er erwähnt wird. Das hat mir besonders gefallen, es ist keine einfacher Nacherzählung.
    Erschienen ist das Buch beim Piperverlag und am 2.1.20024 erschienen.

    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen und freue mich auf Band 3 der schon im Regal steht und darauf wartet gelesen zu werden.
    In Band 3 geht es übrigens um den Sagenumwobenden Entfesslungskünstler Houdini.

  5. Cover des Buches Vaterländer (ISBN: 9783690450003)
    Sabin Tambrea

    Vaterländer

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Seitenfresserin

    Es gibt immer mal wieder Bücher, welche man nicht wieder aus den Händen legen möchte.
    "Vaterländer" ist ein solches.
    Autor Sabin Tambrea (bekannt aus Kino, TV und Theater), beschreibt in Romanform, den mutigen Auf- und Ausbruch seiner Eltern aus Rumänien, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Vorallem ein Leben in Freiheit, ohne ständige Angst vor der Willkür eines diktatorischen Regimes.
    Viel riskiert der Vater, als er es Mitte der 1980er Jahre wagt nach Deutschland zu fliehen, nicht wissend, wann und ob er seine Familie wieder sieht. Zum Glück gelingt es, dass er Frau und Kinder nach Jahren in die Arme schließen darf. Der Anfang, in dem ihnen fremden Land, war nicht einfach. Doch mit viel starkem Willen, gelingt es der Familie, fest zusammenhaltend, ihre Plätze im neuen Leben zu finden. Wenn auch jede*r von ihnen seelisch "ein Päckchen zu tragen hatte". Denn, die Heimat, verlässt Niemand mal eben so.
    Die politische Geschichte Rumäniens war keine glückliche. Bald nach dem großen Sieg über den Faschismus wurde eine kommunistische Diktatur mit größter Grausamkeit und Härte im Land fest installiert. Sie stand bei der Durchsetzung den Methoden der besiegten Faschisten in nichts nach. Ausführende: die Geheimpolizei Securitate. Bespitzelung, willkürliche Verhaftungen und Verurteilungen von Vergehen, welche es nie gab. Daraus resulierend lange Haftstrafen, größtenteils unter unmenschlichen Bedingungen, mit schwerster Arbeit, um die Verhafteten psychisch als auch physisch zu brechen. Und es konnte Jede*n, wie aus dem Nichts, treffen.
    Nachdem der Kommunismus mit Gewalt Regierungsform geworden war, gab es im Land einige Jahre der politischen Entspannung. Doch der nächste Tiefschlag lauerte schon und trug einen Namen: Ceauşescu. Dieser, sah den Sinn als Staatsoberhaupt darin, sich und seine Gattin, bedingungslos vom Volk huldigen zu lassen. Dazu wurde die Securitate wieder verstärkt aktiviert. Strengste Diktatur und Abschottung waren erneut an der Tagesordnung. Das Land wurde so, von einem egomanischen Herrscher-Ehepaar ins Elend gestürzt.
    Kaum auszuhalten für Menschen, welche ohne staatlich verordnete, brutale Knechtschaft leben wollten.
    Nach dem Ende der Ceauşescu-Diktatur, gab (und gibt) es noch weiterhin viele politische Probleme.
    Es war nun aber den Tambreas möglich, wieder in die Heimat zu reisen, um die Familie zu sehen.
    Denn die Familie, ist das stärkste Seil, welches es für sie gibt. Alle sind mit unerschütterlicher Liebe aneinander "geknotet". Im engsten Familienkreis sind die Knoten natürlich am stärksten. Sie halten jedem Sturm stand, egal wie stark er ist, über Generationen hinweg.
    Sehr gut gefällt mir der Schreibstil des Buches. Wobei es ja eigentlich unterschiedliche sind.
    Teils gar mit hemmingwayschen Charakter, bei den Beschreibungen winzigster Details, welche der kleine Sabin als Kind bemerkte. Dabei stets präsent, als liebevolle und unerschütterliche Verbündete: die große Schwester.
    Anders die Erzählweise des Vaters/der Eltern, da diese oft mit schweren Sorgen beladen waren, vor dem Verlassen der Heimat als auch danach.
    Das Berichten des Großvaters über seine Haftzeit, hat fast etwas Pragmatisches. Gerade deshalb fühlt sehr man mit.
    Allen drei Generationen, wird durch diese leicht veränderten Erzählweisen, Raum gegeben. Dabei ist es jedoch stets stimmig.
    Das lässt einen auf's Neue dankbar sein, in einer Demokratie zu leben.
    Fazit: das Buch ist herzerwärmend, bewegend und darum unbedingt lesenswert. Ja, man möchte am Ende gar "Zugabe!" rufen.

  6. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

    (404)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  7. Cover des Buches Halbinsel (ISBN: 9783442776078)
    Kristine Bilkau

    Halbinsel

    (196)
    Aktuelle Rezension von: AnneSusanne

    Wie dieses Buch den deutschen Preis der Leipziger Buchmesse gewinnen konnte ist mir ehrlich schleierhaft. Die Geschichte ist belanglos und völlig unglaubwürdig. Eine Frau, depressiv und grenzwertig autistisch, die selbst nur 20h als Bibliothekarin arbeitet, keine Hobbies und keine Freunde hat und auf einer schnarchigen Nordseeinsel wohnt, will dass ihre Tochter Karriere macht. Sie ist eigentlich arm aber verschenkt ein Designersofa für 1000 EUR. Sie schläft mit dem Nachbarn, redet aber tagelang nicht mit ihm. Ich war von Anfang bis Ende genervt von der Protagonistin: sie schweigt sich von Seite zu Seite aber wundert sich, dass ihre Tochter "nicht mit ihr redet." Ich wollte sie ständig nur schütteln. Zwischendurch, wie mit dem Salzsstreuer eingeworfen, gesellschaftskritisches Geschwurbel zu Greenwashing und Last von alleinerziehenden Müttern. Und natürlich, Drama Baby, noch der Tod ihrer Jugendliebe und Vater ihrer verkopften Tochter, dem sie nach 20 Jahren immer noch nachtrauert. Mich hat der Roman wenig überzeugt, ich habe für die wenigen Seiten fast genauso lange gebraucht wie für ein 1000 Seiten Mittelalterepos, weil eben so gut wie gar nichts passiert. Leider keine Empfehlung, es sei denn man findet Gefallen an Selbstmitleid, Melancholie und depressiven Stimmungen.

  8. Cover des Buches Lichtungen (ISBN: 9783608988918)
    Iris Wolff

    Lichtungen

    (260)
    Aktuelle Rezension von: Anderswelten

    Die wohl größte Hürde dieses Buches ist, dass es rückwärts geschrieben ist. Wir starten mit Kapitel neun und enden mit Kapitel eins. Sobald ich mich mit dieser Eigenart bzw. künstlerischen Freiheit arrangiert hatte - was schneller passiert, als zu Beginn vermutet -, ist das Buch ein wahrer Schatz. 

    Die Autorin schafft es, trotz des rückwärtigen Aufbaus nichts vorwegzunehmen, sondern spielt vielmehr damit, Neugierde zu wecken, was denn „vorher“ passiert ist und in „früheren“ Kapiteln das Wissen aus „späteren“ Kapiteln zu nutzen, um sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Es ist gut, dass das Buch „nur“ 256 Seiten umfasst, denn auch wenn der Aufbau sehr gut funktioniert, empfehle ich nicht, das Buch nur „mal eben nebenbei“ zu lesen. Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leseerlebnis deutlich schmälern. 

    Sprachlich empfand ich das Buch als eine Wucht. Die Klugheit im Alltag ohne Altklugheit - ich könnte mir fast jeden Satz markieren. Die erzählte Geschichte selbst wirkte überraschenderweise nicht zerstückelt. Sie steht nie wirklich im Mittelpunkt, aber ist auch zu keinem Zeitpunkt wirklich zweitrangig - dieser Effekt wurde ebenfalls durch den Rückwärtsaufbau verursacht. 

    Auch wenn „Lichtungen“ kein Lieblingsbuch von mir wird, kann ich es bedenkenlos jedem empfehlen, der Spaß am Unkonventionellen hat, Spielereien mit Sprache liebt und seine Gedanken treiben lassen kann ohne das große Ganze aus dem Blick zu verlieren. Ein wirklich souveräner Need-to-Read.

  9. Cover des Buches Die Unschärfe der Welt (ISBN: 9783608984866)
    Iris Wolff

    Die Unschärfe der Welt

    (175)
    Aktuelle Rezension von: querbeetgelesen

    "Die Unschärfe der Welt" beschreibt die Geschichte einer Familie. Angefangen bei Hannes, seiner Frau Florentine und der Mutter Florentine, beginnt der Leser in eine ganz andere Welt einzutauchen. Diese Welt liegt viele Jahre zuvor, um Ende 1960, in einem Dorf in Rumänien. Wir lernen die Familie kennen, die Probleme mit denen die Menschen früher umzugehen hatten. Im Verlauf der Geschichte kommen weitere Personen dazu, wie Samuel, dem Sohn von Hannes und Florentine und seine Liebe Stana. Die Geschichte verändert sich, bewegt sich. Das Ende Bildet Liv, die das Leben der Urgroßmutter reflektiert.

    Dieses Buch ist in einer wunderschönen Sprache niedergeschrieben und beinhaltet eine unglaubliche Tiefe, ganz ohne aufregende Handlungen, wörtliche Rede oder viele Wendungen. Die einzelnen Personen werden beschrieben, ohne ein zu genaues Bild von ihnen zu zeichnen. Auch die Umgebung ist ganr klar und trotzdem "unscharf". Insgesamt ist dieses Buch, trotz der "kürze" sehr anspruchsvoll zu lesen.
    Eine wundervolle Geschichte, wenn man sich darauf einlässt und nicht nach den ersten Kapiteln aufhört. 

  10. Cover des Buches Das Antiquariat am alten Friedhof (ISBN: 9783426293980)
    Kai Meyer

    Das Antiquariat am alten Friedhof

    (119)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

    „Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer

    1930

    Inmitten unruhiger Zeiten versammeln sich vier junge Männer aus gutem Hause – Felix, Vadim, Julius und Eddie in einem Antiquariat im Graphischen Viertel und gründen den „Club Casaubon“. Getrieben von Abenteuerlust werden sie zu Dieben kostbarer, okkulter Bücher. Doch als Eddies rätselhafte Schwester Eva zum Club stößt ändert sich die Dynamik und die Freunde werden in etwas hineingezogen, was sie nicht mehr steuern können.


    1945

    Fünfzehn Jahre später arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner, um Millionen von geraubten Büchern zu katalogisieren. Seine Mission führt ihn zurück in das zerstörte Leipzig. Die Freunde von damals sind verschollen – oder nicht wiederzuerkennen. Und ist Eva wirklich tot? Während die Stadt unter dem Druck der nahenden sowjetischen Besatzung steht, gerät Felix in ein Netz aus Verrat und tödlichen Geheimnissen, das seinen Ursprung in den finstersten Winkeln seiner Vergangenheit hat.“


    Fazit:

    Kai Meyer ist ein extrem vielseitiger Autor, der besonders für seine "bibliophilen" historischen Romane und Mittelalter-Epen bekannt ist. Seine Werke verknüpfen oft reale Geschichte mit mysteriösen oder leicht phantastischen Elementen. 2022 hat er dann mit einer neuen Romanreihe rund um das „Graphische Viertel“ in Leipzig begonnen. „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ bildete den Auftakt der Reihe und wurde von mir begeistert – hier auf meinem Blog -- vorgestellt. „Das Antiquariat am alten Friedhof“ ist bereits der vierte Teil dieser Reihe und kann völlig losgelöst von den anderen Büchern gelesen werden. 

    In allen vier Büchern thematisiert der Autor - die Leidenschaft für Literatur, bibliophile Rätsel und dunkle Geheimnisse in der „Bücherstadt“ Leipzig und lässt das Graphischen Viertel, welches im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde, literarisch wiederauferstehen.

    Auch diesmal ist es dem Autor gelungen mich mit seinem historischen und sehr vielschichtigen Roman in seinen Bann zu ziehen. Das Buch ist schnell gelesen, denn der Erzählstil ist flüssig und sehr verständlich. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und wird durch die verschiedenen Perspektiven noch interessanter. Zudem gelingt es ihm hervorragend die parallelen Erzählstränge am Ende zu einem Gesamtwerk zusammenzufügen. Im Übrigen hat er ein absolut sicheres Gespür für überraschende Wendungen und Spannungsaufbau in seiner Geschichte. Seine Protagonisten beschreibt er sehr detailliert und authentisch, sodass ich sie mir gut vorstellen konnte. 

    Wie von Kai Meyer nicht anderes erwartet hat er auch für diese Geschichte hervorragend recherchiert und mir ein sehr umfangreiches Bild über das Graphische Viertel, aber auch über die Lazarettzüge im Zweiten Weltkrieg vermittelt. 


    Ein weiterer spannender und interessanter Roman um das Graphische Viertel in Leipzig!







    Die ganze Rezi auch auf meinem Blog:

    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2026/03/31/das-antiquariat-am-alten-friedhof-von-kai-meyer/





    Besten Dank an den „Knauer/Droemer Verlag“ für das Rezensionsexemplar.



  11. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783257245837)
    Dror Mishani

    Drei

    (275)
    Aktuelle Rezension von: NurayCesme

    Das Buch „Drei“ erzählt die Geschichten von drei Frauen, die nichts miteinander zu tun haben. Jede von Ihnen hat ihr eigenes Leben und ihre Probleme. Doch im Laufe der Handlung wird klar, dass sie alle denselben Mann kennen und dass diese Begegnung ihr Leben stark verändert.

    Besonders interessant ist, dass das Buch kein typische spannende Handlung mit viel Action hat. Stattdessen stehen die Gedanken und die Gefühle der Figuren im Mittelpunkt. Man erfährt, wie sie denken, was sie hoffen und wovor sie Angst haben. Dadurch entsteht eine eher ruhige, aber trotzdem spannende Atmosphäre.

    Der Aufnau ist ungewöhnlich. Jede Frau bekommt ihren eigenen Teil der Geschichte. Erst nach und nach erkennt man die Zusammenhänge. Das sorgt dafür, dass die Spannung langsam wächst und man immer mehr verstehen möchte, was wirklich passiert.

    Ein zentrales Thema des Buches ist Vertrauen. Es zeigt, wie leicht man sich in Menschen täuschen kann und wie schwie es ist, andere richtig einzuschätzen.


  12. Cover des Buches Nachtleben (ISBN: 9783455015379)
    Sabin Tambrea

    Nachtleben

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Karoline_Toso

    Ich war sehr neugierig auf "Nachtleben", da ich Sabin Tambrea als Schauspieler sehr schätze. Das erste Kapitel hat mich allerdings eher überfordert, ich konnte nicht in die Handlung finden. Das zweite Kapitel ist ein Rückblick auf Kindheitserinnerungen der Protagonisten und sehr humorvoll geschrieben. Ebenso witzig, wenn auch etwas schräg, fand ich das dritte Kapitel aus Annos Arbeitsalltag. Die Charaktere wurden mir erst hier greifbar. Einen Zusammenhang zwischen den Kapiteln konnte ich aber noch immer nicht erkennen. Außerdem fand ich die Namen Anno und Anna manchmal  verwirrend. Doch spoilere ich mal: Zusammenhänge erschlossen sich mir voll und ganz im letzten Drittel des Buches, der mich mit seinem finalen Plottwist total überraschte, positiv überraschte. 

    Der antiquierte Stil Tambreas wurde mir nach und nach vertraut, vor allem die Poesie mancher Szenen und Formulierungen gefiel mir sehr. Alles in allem gefiel mir "Nachtleben" und ich spreche eine LESEEMPFEHLUNG aus. Das Werk birgt einen märchenhaften Zauber und dafür bin ich empfänglich. 

    Mich wundert allerdings, dass Tambrea seine Leserschaft die dornige Hürde des ersten Kapitels nehmen lässt. Wäre der Autor ein anderer gewesen, hätte ich das Buch womöglich weggelegt, bevor es seine Schönheit entfalten konnte. Nun freue ich mich aber auf Tambreas zweites Werk.

  13. Cover des Buches Solenoid (ISBN: 9783552059481)
    Mircea Cartarescu

    Solenoid

    (4)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die ersten Kapitel führen den Protagonisten als einen namenlosen und sehr unglücklichen, aber auch unglückseligen, Menschen ein. Es wird fantasiereich und wortgewaltig die Welt des einfachen Lehrers aufgebaut.  Es stellen sich sehr absurde und abstruse Welten des Helden dar, als Kind und im Jetzt, wobei nicht immer klar ist, was sich real oder im Traum abspielt.
    Nach einem kurzen Tief wird meine wissenschaftliche Seele befriedigt, weil über den Solenoiden, eine riesige Spule, die vierte Raumdimension und andere zum Teil hochwissenschaftliche Themen gesprochen wird. Dazu kommt noch eine Spur Mystik gepaart mit mythischen Ideen, Verschwörungstheorien und einer Spur Paranoia.
    Es finden sich eine große Zahl real existenter Menschen mit ähnlich bizarren Lebensgeschichten wie der Held. Sonderbarerweise sind die Biographien dieser Menschen über viele Umwege miteinander verknüpft. Das führt dazu, dass man sich in der buchfreien Zeit mit diesen Persönlichkeiten befasst, was das Buch für mich nochmal wertvoller macht, da es neue Ideen aufbringt.
    Das Buch nimmt immer mehr an Spannung auf und der Leser wird so zielstrebig zu einer Klimax geführt, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Allerdings fand ich persönlich den erreichten Höhepunkt, ganz plötzlich und ohne weitere Erklärung, etwas enttäuschend. Es ist ein Buch aus der Kategorie, welches den Leser etwas hilf- und fraglos zurücklässt

  14. Cover des Buches Im Feuer der Begierde (ISBN: 9783734160271)
    Jeaniene Frost

    Im Feuer der Begierde

    (192)
    Aktuelle Rezension von: Wanda_Osbourne

    -Im Feuer der Begierde- von Jeannine Frost hat mich insgesamt gut unterhalten. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders gefallen hat mir die spannende Handlung, die immer wieder neue Wendungen annimmt und die Neugier aufrecht erhält.

    Die Charaktere sind lebendig und bringen eine gute Mischung aus Emotion und Leidenschaft in die Story. Die Mischung aus Romantik und Spannung ist gelungen und sorgt dafür, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt.

    Alles in allem ein fesselnder Roman mit viel Gefühl und Spannung

  15. Cover des Buches Die nicht sterben (ISBN: 9783328108535)
    Dana Grigorcea

    Die nicht sterben

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Sarita143

    Ich habe das Buch über die Aktion `Blinddate with a book` aus meiner Bücherei ausgeliehen mit der Beschreibung: Grusel/ Horror.

    Leider bin ich nicht wirklich reingekommen. Einen Vampirroman stelle ich mir anders vor. Die Sprache war sehr poetisch, leicht zu lesen und angenehm. Die Personen, das Dorf sowie das Leben waren gut beschrieben. Aber die Geschichte ist weitentfernt von Horror oder Grusel. Das es den deutschen Bruchpreis nominiert war, erklärt einiges. Dort werden tolle Bücher ausgewählt, aber ich denke, alle haben einen Anspruch, den sie gerecht werden. Nur leider brauche ich für einen Gruselroman eben Spannung, Grusel und Dramatik, die ich hier nicht gefunden habe. 

     

  16. Cover des Buches And I Darken (ISBN: 9780552573740)
    Kiersten White

    And I Darken

    (30)
    Aktuelle Rezension von: bstbsalat

    Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in das Buch zu finden (was bestimmt auch damit zusammenhing, dass ich mit englischen Büchern nicht so viel Übung habe), sodass ich erst nach etwa 13 Kapiteln so richtig gefesselt war. Das Lesen fiel mir zunehmend leichter: entweder ist der Einstieg also unnötig kompliziert geschrieben oder, und das wird vermutlich zutreffender sein, ich habe mich einfach daran gewöhnt. 

    Lada, die Hauptfigur, ging mit ziemlich auf den Keks, aber ich mag, dass sie nicht wunderschön beschrieben wird wie sonst die meisten Heldinnen. Mit der Zeit wird sie als Figur und damit ihre Beweggründe auch greifbarer. Es hat mir gut gefallen, eine extrem starke Frau als Hauptfigur zu haben, aber ich finde es schade, dass sie wirklich alle Aspekte des Frauseins ablehnt. Das impliziert, dass „feminine“ Frauen nicht dasselbe erreichen und so stark sein können wie Lada.

    Im Klappentext wird die Beziehung von Lada, Radu und Mehmed als toxisch bezeichnet – treffender könnte man es nicht ausdrücken. Trotzdem habe ich das bleibende Gefühl, dass Klappentext und auch das Cover (ich habe die Ausgabe mit lila Blüten gelesen) irgendwie irreführend sind. Das zweite Cover (Gesicht mit Bemalung) finde ich sehr viel treffender; ich habe die Ausgabe mit den lila Blumen gelesen.

  17. Cover des Buches Tod in Siebenbürgen (ISBN: 9783847901198)
    Lioba Werrelmann

    Tod in Siebenbürgen

    (142)
    Aktuelle Rezension von: LostHope2

    Handlung: Paul Schwartzmüller ist Investigativjournalist. Doch sein Heimatland Rumänien hat er seit Jahrzehnten nicht mehr besucht. Eines Tages erfährt er, dass seine Tante gestorben ist und reist nach Siebenbürgen, um sein Erbe anzutreten. Doch eigentlich möchte er den ihn vererbten Bauernhof schnell loswerden. Nun kommt aber alles anders, da auf Schloss Bran ein Mord geschieht und Pauls Freund Sorin verhaftet wird. Jetzt muss Paul den Mord so schnell wie möglich aufklären.

    Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet. Das Hauptmotiv ist Schloss Bran, was rechts unten in der Ecke gezeigt wird. Es ist umgeben von einer wunderschönen Landschaft. Am oberen Rand steht der Name der Autorin und unten drunter in einem Sechseck der Buchtitel, sowie Untertitel des Buches und am unteren Rand in der Mitte steht der Name des Verlags, eichborn.

    Fazit: Das Buch hat mich sehr gefesselt und das Ende hätte ich so gar nicht erwartet. Es war spannend und ich freue mich schon darauf den zweiten Teil davon zu lesen. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.


  18. Cover des Buches Das Scheitern Mitteleuropas 1918-1939 (ISBN: 9783218010436)
    Walter Rauscher

    Das Scheitern Mitteleuropas 1918-1939

    (11)
    Aktuelle Rezension von: krimielse
    Der österreichische Historiker und Sachbuchautor Walter Rauscher bietet mit dem Buch "Das Scheitern Mitteleuropas 1918 -1939" einer informativen und lehrreichen, sachlichen, sehr gut lesbaren Überblick über die Geschehnisse zwischen den Weltkriegen. Ich war vor der Lektüre der Meinung, mich geschichtlich recht gut auszukennen und politische Zusammenhänge erkennen zu können, und wurde vom Autor eines besseren belehrt. Das Buch versorgt mit Informationen, die mir bisher so nicht bekannt waren, betrachtet die Ereignisse aus einer überraschenden Perspektive und zeigt so Zusammenhänge auf, die für mich neu und hochinteressant sind. Als sehr gelungen betrachte ich dabei die in meinen Augen völlig neutrale Herangehensweise. Es ist spannend, auf diese Art Wissenszuwachs zu erhalten, eine Erweiterung des Blickwinkels angeboten zu bekommen und aktuelle Bezüge herstellen zu können. Das Lesen wird angenehm und einfach gestaltet durch die chronologische Abfolge und durch die Einteilung des Buches in sieben Kapitel. Der Autor widmet sich in den einzelnen Kapiteln jeweils der Reihe nach verschiedenen europäischen Gebieten und Ländern. In durchgehend verständlichen Formulierungen erklärt Rauscher die Themenbereiche, Differenzen und Spannungen - die geografische Neuaufteilung, politische Entwicklungen und nationalen Bestrebungen von Sieger- und Verliererstaaten, die Darstellung von Entscheidungen und Fehlentscheidungen mit den bekannten verheerenden Folgen stehen im Vordergrund. Man kann als Leser dem zunehmenden Nationalismus in vielen europäischen Ländern, den aus Gebietsansprüchen und national-egoistischer Kurzsichtigkeit entstandene Konflikte ursächlich nachspüren, die Dramatik in der wirtschaftlichen Entwicklung bedingt durch Zwänge und Eingrenzung sehr gut verfolgen und verstehen. Erschreckend war für mich bei der Lektüre, dass sich Geschichte wiederholt, dass egoistischer Nationalismus nach wie vor auf der Tagesordnung steht und zunehmende Arbeitslosigkeit und Fremdenfeindlichkeit durchaus wieder zum Scheitern führen könnte. Wenn auch viele Komponenten bekannt sind besticht Rauschers Buch durch Detailtreue und Präzision im Aufzeigen von Zusammenhängen. Dabei schafft es das Buch auf lobenswerte Art, nicht vom Wesentlichen abzuweichen und wirkt dadurch nie verzettelt oder gar langweilig. Das Buch hat mich beeindruckt und überzeugt, es ist wichtig und sehr lesenswert , und mir 5 Sterne wert.
  19. Cover des Buches Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück (ISBN: 9783944442402)
    Robert Scheer

    Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

    (42)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...

    Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.


    "Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)


    Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.

    Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.

    Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.

    Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.


    "Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)


    Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.

    Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.

    Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.

    Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.


    © Parden
  20. Cover des Buches Guter Mann im Mittelfeld (ISBN: 9783312006694)
    Andrei Mihailescu

    Guter Mann im Mittelfeld

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich hatte vor circa drei Monaten dieses Buch schon einmal rezensiert, es nun aber noch einmal gelesen. Deswegen habe ich die alte Rezension gelöscht und veröffentliche nun eine revidierte. 

    Es ist äußerst spannend sowie fesselnd, über Rumänien und die unheimliche Securitate zu schreiben. Deswegen ist dieser Komplex auch einer meiner bevorzugten Themen meines eigenen schriftstellerischen Schaffens. Andrei Mihailescu weiss, einen zu inspirieren, auf eine faszinierende und düstere Weise. 

    Der DSS (Departament Securitatii Statului). Es heißt, dass auf fünfzig Rumänen ein Securist (Secu) kam. Wenn man die Einwohnerzahl Rumäniens von 1980 zugrunde legt, ist die Zahl leicht auszurechnen. Geschweige die endlose Schar an informellen Mitarbeitern, von denen allerdings viele zur Mitarbeit gezwungen worden sind 

    Bukarest 1980: Journalist Ștefan Irimescu ist in seinen Dreißigern, Single und lebt bei seiner Mutter. Das goldene Jahrzehnt Rumäniens ist vorbei und Land wie Leuten geht es immer schlechter, nur nicht der kommunistischen Nomenklatur, natürlich unter seiner Hoheit Fürst Nicolae Ceaușescu und Fürstin Elena.

    Ștefan arbeitet für eine renommierte Zeitung und sein Chefredakteur steht hinter ihm – zunächst. Aber die Dinge wenden sich zu seinen Ungunsten..

    Verstrickt in einem immer erstickenderen Netz der berechtigten Paranoia, kann man sich wohl zurecht immer und überall beobachtet und verfolgt wähnen. Augen all überall. 

    Natürlich ist bei dieser Zeitung auch ein Secu nebst eigenen Büro vertreten, der ein scharfes Auge auf alles Unbotmäßige hat. Of! 

    Ștefan, der in sich einen Rebell verborgen hat, wagt es, kritische Leserbriefe nicht an jenen Offizier weiterzugeben, wie es eigentlich vorgesehen ist. Das ist seine Art des Widerstands, um zumindest etwas Widerstand gegen das System zu leisten. 

    Allerdings zeitigt das äußerst bittere Folgen für ihn, denn er wird für eine Woche verschleppt, festgesetzt im Gefängnis und von dem DSS gefoltert. 

    Als er freikommt, lernt er durch Zufall lernt er die Architektin Raluca kennen. Sie bringt den Verletzten ins Hospital. 


    Sie lernen sich näher kennen und beginnen eine Affäre. Ilie Stancu ist Ralucas Ehemann, aus der Provinz und ein aufstrebender Parteisekretär.

    Dieser hat ohnehin Minderwertigkeitskomplexe seiner gebildeten und urbanen Frau gegenüber und kaschiert das dadurch, daß er sie verspottet und fordert, dass sie nach der Geburt des Sohnes zu Hause zu sein hätte. Sie verhielte sich im Namen des Sozialismus für eine Frau unangemessen. Sie habe gefälligst noch die Quote zu erfüllen und vier weitere Kinder zu bekommen.

    Er erfährt jedoch und dennoch von jener Affäre seiner Frau mit Ștefan. Er zieht die Scheidung durch. Ein Freund von dem DSS  macht ihm ein verführerisches Angebot, wie er an Ștefan Vergeltung üben kann. Der tiefe Fall Ștefans und Ralucas hat damit gerade erst begonnen ...

    2015 wurde dieses Debüt von Andrei Mihailescu veröffentlicht. Er ist 1965 in Bukarest geboren und floh 1981, mit seiner Familie, in die Schweiz. 

    Er hat Informatik, Politikwissenschaften und Ethnologie studiert. 

    Er schafft es hier, die Beklemmung und Bedrückende jener Epoche exzellent und sehr authentisch wiederzugeben. Es passt, gerade jetzt in diesen Tagen dieses Buch gelesen zu haben, weil sich nun die ( unvollendete ), verratene Revolution von Spätdezember 1989 zum 32. Mal gejährt hatte, was Ceaușescus Sturz und Exekution nach sich zog. 

    Anfang der 80er Jahre erkannte der im Größenwahn gefangene "Vater" des Landes offenbar nicht, wie er das Volk ausblutete. Kaum noch Lebensmittel, die für alle ausreichten, stundenlanges Anstehen, Schwierigkeiten mit Wärme und Strom. 

    Und dann überall die unerbittlichen Machtstrukturen, auf die der Diktator noch zählen konnte. Der offizielle DSS ( Securitate ) mit seinen nicht wenigen Mitarbeitern und den bereits zahllosen Spitzeln im ganzen Land. Kein Wunder, dass das dazu führte, dass alles in Auflösung begriffen war, eine auszehrende Krankheit namens Regime. 

    Und dann das Eingesperrtwerden wegen kleinster Kleinigkeiten, Denunziation, Folter der psychischen und körperlichen Art. Quälende Verhöre, bei denen die betreffende Person nur verlieren konnte. Grausam und inhuman. Nach wie vor steht eine Aufarbeitung dieser Jahrzehnte aus. Lieber wird verdrängt und vergessen, inklusive der verratenen Revolution, über die man ebensowenig sprechen will. Sogar Schreibmaschinen mussten registriert werden, sonst galten sie als illegal und waren mit Gefängnisstrafe zu ahnden.

    Dieses Überwachungsapparat und der staatliche Terror hat für immer kollektiv etwas zerstört, das nie mehr heilen kann. Es ist in die Seelen der Menschen damals gedrungen und hat sie im Grunde zerschmettert. Kein Wunder, wenn man dann sogar Angst vor dem eigenen Schatten bekam und absolut niemandem traute. Absolut nachvollziehbar. 

    Das Buch ist packend und wühlt auf, ist emotional und weist ein unerwartetes Ende auf. Ich mag Ștefan und Raluca sehr. Secus wurden auch das blaue Auge genannt – wegen der blauen Aufnäher auf dem Kragenspiegel und der blauen Umrandung der cascheta (Offiziersmütze).

    Andrei Mihailescu schreibt in einem fließenden und becircenden Schreibstil, der durchaus sehr einnimmt. Ein äußerst wichtiges Buch, weil viele über diese Zeit kaum etwas wissen oder über Rumänien wissen. Was schade ist, denn das Land hat viele faszinierende Facetten. Aber leider ist ein Teil des Westens noch zu sehr von sich selbst eingenommen, arrogant und paternalistisch. Zu sehr kreist der westliche Blick um den eigenen, egozentrischen Bauchnabel. Dafür ist aber ein anderer Teil des Westens umso engagierter, wissbegieriger und schaut weit über den eigenen ach so harmonischen Tellerrand hinaus. Wird endlich Zeit, dass ärgerliche Vorurteile, die nicht nur über Rumänien kursieren, sondern insgesamt über Südosteuropa passé sein werden. 

    Mulțumesc! An Andrei Mihailescu, daß er dieses Buch geschrieben hat. Wäre das schön, das Buch in Rumänisch lesen zu können.

  21. Cover des Buches Die Mutter des Kommissars und das schweigende Kind (ISBN: 9783744854764)
    Margarete Bertschik

    Die Mutter des Kommissars und das schweigende Kind

    (15)
    Aktuelle Rezension von: MichaelZisch

    Aktuelle Themen Ausnutzung von Saisonarbeiter, illegaler Autohandel, Menschenhandel Ostblock. Ein Mord passiert. Ein Kind wird an der Bushaltestelle mit rot lackierten Fingernägel gefunden.

    Ein spannender Krimi, der sehr gut geschrieben ist. Ich hoffe das Hanna weiter ermitteln  wird, auch wenn es ihrem Sohn Thomas so manche Schweißperle auf die Stirn produzieren wird. Das Buch ist klasse geschrieben.

  22. Cover des Buches Hundert Jahre Blindheit (ISBN: 9783608987287)
    Roman Rozina

    Hundert Jahre Blindheit

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    In seinem ausführlichen Roman spiegelt der Autor Roman Rozina die Geschichte seines Landes Slowenien im 20. Jahrhundert an Beispiel einer Bergarbeiterfamilie. In seinem Roman umfasst der Autor ein Zeitraum von 100 Jahren. Hauptthema des Romans ist ein Leben von einfachen Leuten, dessen Dasein von Bergbau bestimmt wird, in einem fiktiven Ort Podgorje. Die Familie Knap, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, wird im Verlauf dieser Zeit über Generationen begleitet. Sehr gut hat mir gefallen, dass der Roman chronologisch erzählt wird, da es auch trotz der Fülle von Namen, Charakteren und Geschehnissen, keine Anstrengung bedurfte, der Geschichte mit voller Konzentration zu folgen. Soziale, gesellschaftliche, historisch und politische Umbrüche und Veränderungen finden in diesem Roman Anklang. Als roter Faden zieht sich das Leben des blinden Matija durch die Geschichte. Wer Freude an geschichtlichen, nachdenklichen, tiefgehenden Betrachtungen der Entwicklung eines Landes hat, ist bei diesem Roman richtig. Ich kann die Lektüre sehr gerne weiter empfehlen. Interessant, aufschlussreich, lebendig erzählt und informativ.

  23. Cover des Buches Aller toten Dinge sind drei (ISBN: 9783784356051)
    Bent Ohle

    Aller toten Dinge sind drei

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Sancro82

    In Uplengen machen drei Männer einen äußerst üblen Fund vor ihrer Haustür. Auf einem Holzbrett ist ihr Geburtsdatum und ihr Todestag vermerkt - datiert auf den nächsten Tag, an dem der große Marathon beim Herbstmarkt stattfinden soll. Der Täter nutzte ein Totenheck, ein dreieckiges Holzbrett, das früher in Ostfriesland auf Gräber gelegt wurde, damit die Seele Schutz findet.

    Ausgerechnet die Assistentin der Präsidentin des Landfrauenverbands, Elsa van Graaf, versucht den Fall zu lösen. Ihrer Chefin Astrid Stegmeier, die den Herbstmarkt eröffnen soll, gefällt das überhaupt nicht. Kann Elsa den Täter überführen.

    Das Cover mit der Dorfkirche und dem Friedhof gefällt mir sehr gut. Da freut man sich so richtig den Krimi zu lesen.

    Die Handlung ist Provinzkrimi typisch eher unterhaltsam als spannend, aber dennoch will man natürlich wissen wer der Täter war. Auch gefiel mir sehr gut, dass man etwas über das Ostfriesische Leben und Brauchtum erfährt. Das macht den Krimi auch authentischer.

    Die Charaktere fand ich auch sehr gelungen. Zumal Elsa viel Vielschichtiger ist als angenommen und man noch gerne mehr über sie erfahren möchte. Auch den Landfrauentrupp fand ich sehr gut dargestellt, da man solche Persönlichkeiten auch im hiesigen Landfrauenverein bestimmt schon über den Weg gelaufen ist.

    Für diesen eher unterhaltsamen als spannenden Provinzkrimi vergebe ich 4 Sterne.

  24. Cover des Buches Schlaflied (ISBN: 9783442716111)
    Cilla Börjlind

    Schlaflied

    (159)
    Aktuelle Rezension von: ReadingWitch

    Rezension „Schlaflied“

    „Schlaflied“ ist der 4. Band einer Reihe um Olivia Rönning und Tom Stilton von Cilla und Rolf Börjlind. Dieses Autoren-Duo liefert regelmäßig spannende Krimis aus Schweden. Auch hier stürzen sie sich auf ein aktuelles gesellschaftliches und politisches Thema. Schweden wird vom Flüchtlingsstrom erreicht und in Stockholm wird die Erstversorgung, an der sich unsere Romanheldin Olivia beteiligt, organisiert. Sie ist eine junge Polizistin, die in die Fußstapfen ihres Vaters tritt und in den vergangenen Bänden zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Tom Stilton ermittelte. 

    Wie alle anderen Bücher dieser Reihe beginnt auch dieses mit einem rätselhaften Prolog, der eine Szene beschreibt, die mit dem Geschähen zunächst nichts zu tun hat. Danach kommt der Direkte Einstieg in die Geschichte. Wir befinden uns in Stockholm am Bahnhof. Die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten strömen in großer Zahl in die Stadt, sodass die Situation die Helfer zu überfordern droht. Es herrscht das Chaos, das Kriminelle für ihre Pläne ausnutzen. Besonders junge Asylsuchende stehen im Focus skrupelloser Machenschaften. Mit Hilfe von Versprechungen auf ein Zuhause und Geborgenheit werden Jugendliche aus dem Flüchtlingslager weggelockt und für kriminelle Zwecke ausgenutzt. Als dann auch in den Wäldern Smalands die misshandelte Leiche eines Jungen gefunden wird, ist schnell klar, dass das Buch keine leichte Kost wird. 

    Olivia, Tom und Mette mit ihrem Team beginnen mit den Ermittlungsarbeiten und zunächst deutet alles auf einen Pädophilenring. Doch als weitere Leichen auftauchen, stellen sie fest, dass die Motive hinter diesen Verbrechen noch viel schlimmer sind.

    Bei einem weiteren Handlungsstrang spielt Stiltons alte Bekannte Muriel die Hauptrolle. Sie ist eine drogenabhängige Obdachlose, die zufällig einem Flüchtlingsmädchen begegnet. Sie dieses bei sich auf und versucht für sie ein besserer Mensch zu werden. 

    Auch andere bekannte Figuren aus den vorhergehenden Bänden tauchen auf und spielen kleiner oder größere Rollen bei der Aufklärung der Verbrechen. 

    Das alles verpacken die Börjlind in einen mitreißenden und anschaulichen Schreibstill. Sie erzeugen eine düstere Atmosphäre, die perfekt zum Thema passt. Die Beschreibungen der einzelnen Szenen sind bildlich, aber durch die nüchterne Ausdrucksweise nicht überladen. Das bietet dem Leser etwas Raum, um dieses schwierige Thema auch zu verarbeiten. An einigen Stellen musste ich das Buch auch weglegen, weil mir das Schicksal dieser Kinder sehr nah ging. Mir ist bewusst, dass das ein fiktiver Roman ist, aber der gewählte Inhalt ist trotzdem sehr nah an der Realität. 

    Insgesamt gibt es von Mir für diesen spannenden Roman eine absolute Leseempfehlung. Skandinavische Krimis im Allgemeinen und diese Reihen um Olivia und Tom im Besonderen lese ich mit vergnügen und wurde bisher auch nicht enttäuscht.

    https://www.readingwitch.com/post/schlaflied

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