Bücher mit dem Tag "russen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "russen" gekennzeichnet haben.

238 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.809)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.238)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  3. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.157)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel mit der Öffentlichkeit. Ira beginnt mit einer scheinbar aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören.

     Ein gnadenloses Psychoduell, das in einer atemlosen Jagd quer durch Deutschlands Hauptstadt kulminiert.

    Der Schreibstil ist interessant. Die Geschichte ist ok, aber nicht so gut, wie andere Bücher von Fitzek, die ich kenne. Man erhält jeweils genug Informationen und neue Fragen, damit man weiterlesen will.

    Obwohl auch hier einige unerwartete Wendungen auf den Leser warten, ist die Geschichte teilweise doch etwas vorhersehbar.

    Für mich gab es in diesem Buch etwas zu viele Zufälle, um die Geschichte noch als wirklich realistisch zu empfinden.

    Trotzdem eine solide Geschichte.

  4. Cover des Buches Post Mortem - Zeit der Asche (ISBN: 9783596031436)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Zeit der Asche

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr spannender zweiter Band der Thriller-Reihe! Das Buch hat mich wieder sehr fesseln können; die Handlung ist sehr rasant und komplex. Es gibt viele wichtige Charaktere, viele Täter, viele Opfer. Auch ist dieser zweite Band wieder sehr brutal. Zwar geht der Autor nicht bis ins Detail, aber die Beschreibungen bzw. bloße Erwähnung der Greueltaten reichte schon aus, mir eine Gänsehaut zu bescheren. Wer das nicht mag, sollte dieses Buch eher nicht lesen.

    Ich hatte spannende, schaurige Lesestunden mit "Zeit der Asche" und werde sicherlich auch den dritten Band lesen.

  5. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783833308116)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.929)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    An einem eiskalten Wintertag des Jahres 1975 wurde ich – im Alter von zwölf Jahren – zu dem, der ich heute bin.

    S. 7 (Erster Satz)


    Khaled Hosseini führt uns in das Afghanistan der Vergangenheit. Amir reist mit uns zu seinen frühen Erinnerungen an seine Heimatstadt Kabul in den 70er Jahren. Er erzählt von seinem besten Freund Hassan, von seiner eigenen Flucht und beschwerlichen Reise in die USA und den schwierigen Start im neuen Land, der neuen Kultur mit einem Vater, dessen Herz an der Heimat hängt. Amir lässt und teilhaben an seinen schönsten und schlimmsten Erinnerungen, aber auch seinen größten und schrecklichsten Entscheidungen.


    Für dich – tausendmal!

    S.75


    Das Buch entspricht eigentlich nicht meinem regulären Genre und hätte ich vermutlich nicht in die Hand genommen, hätte ich den Autor nicht gekannt.

    Ich habe bewusst zu dem Buch gegriffen: Gerade durch die aktuelle Situation und schrecklichen Fernsehbilder. Weil Afghanistan und seine Kultur so fern wirken, aber durch dieses Buch menschlich so nah! Der Schreibstil, der bewusst aus einer autobiografischen Perspektive erzählt, und der nicht chronologische Verlauf der Geschichte waren erst einmal ungewohnt für mich. Insbesondere die Ich-Perspektive hat die Geschichte aber authentischer und realer werde lassen, weshalb sie auch an manchen Stellen vor geschilderter Grausamkeit kaum auszuhalten war.

    Durch die langsame Entwicklung der Geschichte und den biografischen Stil hatte das Buch auch seine Längen. Es wurden teils viele Worte für nicht sehr viele Ereignisse verloren, denn wie im Leben gibt es mal spannendere und weniger spannendere Phasen. Doch Hosseini hat es geschafft, eine authentische Lebensgeschichte zu entwerfen, die man nicht unterbrechen möchte. Man hat das Gefühl, in einen Dialog mit dem Erzähler zu treten, der so viel erlebt hat und erleben musste, so viel gefühlt hat und fühlen musste, dass man sich selbst klein fühlt und zurücknimmt. Man kann nur mit großen Augen und weitem Herzen der Geschichte lauschen und sie vollends aufnehmen.

    Denn es ist eine unglaublich wichtige Geschichte, die hier entworfen wird. Eine Geschichte von Entscheidungen, Handlungen und Worten, die man zeitlebens bereut, eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Versöhnung. Eine Erzählung über das Vergessen-Wollen, aber nicht Vergessen-Können und die schwierige Herausforderung, sich selbst zu vergeben. Gleichzeitig werden wichtige Fragen über Heimat(losigkeit), Kultur und Flucht aufgeworfen und in einer besonderen Weise thematisiert, ohne sie zu lösen.

    Am Ende des Tages sind wir alle Menschen, die das Leben vieler anderer prägen, verändern und beeinflussen. Die Fragen, die wir uns aber stellen sollten, sind: Wer möchte ich sein? Und wie möchte ich sein?

  6. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

     (1.319)
    Aktuelle Rezension von: loasi

    Aufgrund des Titels habe ich einen Fantasy-Roman erwartet, doch bekam einen Krimi-Roman. Doch trotzdem war das Buch super! Es ist zwar nichts großartiges passiert und nur zum Ende hin wurde es spannend, doch die unerwarteten Wendungen und der humorvolle Schreibstil der Autorin haben das allemal wett gemacht. "Wolkenschloss" ist ein sehr tolles Buch, schön zu lesen und definitiv empfehlenswert.

  7. Cover des Buches Wahrheit gegen Wahrheit (ISBN: 9783442716746)
    Karen Cleveland

    Wahrheit gegen Wahrheit

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Micha835

    Wenn man einmal angefangen hat das Buch zu lesen will man nicht mehr aufhören, man wird ein Teil der Geschichte und will erfahren wie es weitergeht. Eine wirklich rundherum gelungene Geschichte. Sollte man gelesen haben. Es beginnt mit einem Paar welches Privat und Beruf unter einen Hut bringen muss. Dabei fällt auf das die Kinder mehr am Vater hängen. Grund: Vivian arbeitet zu viel. Dann kommt es dazu das Vivian entdeckt das ihr Mann als kleines Kind in die USA kam und wahrscheinlich als russischer Schläfer so eingeschleust wurde! Jetzt hat Sie das Problem: Was soll Sie machen, wie soll Sie sich verhalten? Eventuell nimmt Sie wenn Sie es weitergibt den eigenen Kindern den Vater. Eine ziemlich verzwickte Sache.

  8. Cover des Buches Angstmörder (ISBN: 9783453438798)
    Lorenz Stassen

    Angstmörder

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Steakschaf

    Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht des Verteidigers. Er und seine Referentin glauben an die Unschuld ihres Mandanten und versuchen dies zu beweisen obwohl die Polizei die Ermittlungen schon abgeschlossen hat.

    Ich fand das Buch sehr erfrischend, da es nicht der Typische Polizeisicht Thriller ist  Zudem war es extrem spannend  Der Schreibstil des Autorens, hat mich komplett gefesselt. 

  9. Cover des Buches Tannenstein (ISBN: 9783423262187)
    Linus Geschke

    Tannenstein

     (109)
    Aktuelle Rezension von: angie_molly



    Tannenstein von Linus Geschke

    Nur einer kann den Wanderer, der mordend durch die Lande zieht stoppen, Alex Born,Ex-Polizist, mit besten Kontakten zur Russenmafia. Als der Wanderer seine Geliebte tötet, ist die Zeit der Rache gekommen. Ein zutiefst beklemmender Thriller, den man nicht aus der Hand legen kann!




  10. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453407152)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (619)
    Aktuelle Rezension von: iGirl

    Lew und Kolja sind nicht einfach so Freunde, nein, die Freundschaft entsteht heraus aus der Angst vor ihrer eigenen Hinrichtung. Der Plünderer Lew und der Deserteur Kolja erhalten die Chance zu überleben, wenn sie dem Chef des Geheimdienstes eine schier unmögliche Aufgabe erfüllen: 1942, mitten im belagerten Leningrad, das von Hunger und Tod gebeutelt ist, sollen sie ihm ein Dutzend Eier für die Hochzeitsfeier seiner Tochter auftreiben. Lew ist kein Kämpfer, sondern eher intellektuell geprägt, wohingegen Kolja mit seiner soldatischer Vergangenheit, hinter jedem Mädchenrock her und ein wahrhaft unerschrockenes Organisationstalent ist. Die Aussicht auf das Überleben schweißt die beiden jungen Männer zusammen und sie gehen auf ihre schier unlösbare, grausame Mission.

    Fast unmöglich scheint es, dass, neben all dem kriegsbedingten Irrsinn, den Grausamkeiten, dem ständigen Hunger und der Hoffnungslosigkeit, Raum bleibt für Ironie und Komik. Und doch gelingt es dem Autor, David Benioff, eine bildgewaltige, lebendige Geschichte, aus der Ich-Perspektive Lews, zu erzählen, die von witzigen Dialogen durchzogen ist. An vielen Stellen schien es mir, als Lesende, fast rücksichtslos, anhand des allgegenwärtigen Grauens zu lachen - und doch macht der subtile Humor den Horror und die Exzesse des Krieges erträglich und es gelingt die Hoffnung auf ein gutes Ende aufrecht zu erhalten, was wahrlich nicht leicht gemacht wird. Geschildert anhand von winzigen Ereignissen schwebt über allem die Basis des Menschseins: die Menschlichkeit, die Freundschaft, die Gemeinsamkeit, die Hilfsbereitschaft und auch ein wenig die Liebe. Und dennoch bleibt es uns, als Lesende, nicht erspart, verfolgt von Angst, gemeinsam mit den Protagonisten, durch diese rasende Geschichte gejagt zu werden. Zeit zum Verharren, Verschnaufen bleibt nicht.

    Mein Fazit: Ich hätte etwas verpasst, wenn ich dieses rastlose Buch nicht gelesen hätte!

  11. Cover des Buches Veilchens Winter (ISBN: 9783852189673)
    Joe Fischler

    Veilchens Winter

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Valerie „Veilchen“ Mauser kommt zurück nach Tirol. Sie wird in ihrer Heimat als LKA-Leiterin eingesetzt. Was einigen der neuen Kollegen so gar nicht gefällt. Gerade Herr Geyer ist nicht gerade der freundlichste Kollege, da er mit der Stelle fest gerechnet hatte. 

     

    Von oben bekommt Valerie direkt am ersten Tag einen geheimen Auftrag. Einem Oligarchen Paar, das einen Gasthof hat, wurde die Tochter entführt. Valerie soll das Kind finden und ohne Aufsehen den Fall lösen. 

     

    Valerie ist überrumpelt und sagt zu, ohne zu wissen, was die ganze Sache noch nach sich zieht. 

     

    So gestaltet sich ihr Auftrag, sowie die neue Arbeit nicht so einfach, wie zunächst gedacht. 

     

    „Veilchens Winter“ ist der erste Fall für Valerie Mauser aus der Feder des Autors Joe Fischler. 

     

    Der Schreibstil des Autors war flott und super zu lesen. Die Spannung hielt sich über den kompletten Fall hinaus. 

     

    Valerie ist in ihrer Art wirklich sympathisch. Über ihr Teufelchen und später auch das Engelchen auf der Schulter konnte man schon schmunzeln. Auch ist sie so von ihrer Art her richtig taff und liebenswert. Auch wenn sie ab und an schon einmal ziemlich chaotisch sein kann. Valerie hat mir als Figur sehr gut gefallen. 

     

    Auch die restlichen Figuren hatten alle etwas. Es hat keine genervt oder war unmöglich. 

     

    Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen. Ich mochte den Alpenkrimi. Seine Handlung, die Figuren, es passte alles. Ein einfacher, nicht blutiger, ruhiger Krimi mit tollen Figuren, genau mein Ding!

     

  12. Cover des Buches Die Patin (ISBN: 9783404170302)
    Kerstin Gier

    Die Patin

     (949)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Patin von Kerstin Gier

    Wer sagt denn, dass der Pate immer alt, übergewichtig und männlich sein und mit heiserer Stimme sprechen muss? Nichts gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von einer Frau gemacht werden? Einer Blondine. Mit langen Beinen. Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Constanze ist DIE PATIN der streng geheimen MÜTTER-MAFIA. Gegen intrigante Super-Mamis, fremdgehende Ehemänner und bösartige Sorgerechtsschmarotzer kommen die Waffen der Frauen zum Einsatz.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und witzig beschrieben. Habe ich so oft geschmunzelt.

    Constanze finde ich richtig sympathisch. So ne natürliche Mutter. Finde ich richtig gut. Spannend ist echt nicht gerade. Im Endeffekt treffen hier zwei Welten aufeinander. Constanze vom Lande und Anton aus gutem Hause und dennoch passen die beiden sehr gut zusammen.

    Ein richtige schöne Patchwork Familien Geschichte. Richtig lustig.

    Das Cover ist ganz niedlich gestaltet in diesem grün mit den ganzen Motiven. Finde ich recht schön.

  13. Cover des Buches Die Menschheit hat den Verstand verloren (ISBN: 9783548288697)
    Astrid Lindgren

    Die Menschheit hat den Verstand verloren

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Ein paar Worte der Einleitung... 

    Ich finde es immer etwas schwierig, Bücher zu bewerten, die als solche nie geplant waren. Bücher, die im Grunde Quellen darstellen. Bücher, die eigene Gedanken wiederspiegeln. Bücher, die bestimmte Ereignisse dokumentieren. Bücher, also Tagebücher, deren Inhalt nicht für eine breite Öffentlichkeit gedacht war. Tagebücher spiegeln unsere Gedanken, innersten Ängste, unsere Freude, unseren Zwiespalt wieder und zeigen ein sehr persönliches Bild von einer Person, die man vermeintlich zu kennen scheint, die sich aber in solchen persönlichen Aufzeichnungen, durchaus anders darstellt, als man vermutet. 

    Das führt mich zu Astrid Lindgrens Tagebüchern aus den Kriegsjahren 1939 bis 1945. Wir lernen eine Lindgren kennen, die noch keine Autorin ist. Eine junge Frau mit Kindern, einem Ehemann, die sich durch die Kriegsjahre schlägt und so genau - wie es für sie möglich war - versucht zu verstehen, zu begreifen und zu dokumentieren. Wir lesen von den uns allseits bekannten Kriegsereignissen: dem Überfall auf Polen, den Russlandfeldzug, Mussolini Treiben in Italien, Rommels Kampagne in Afrika, den (manchmal längst vergessenen) Akteuren anderer Länder und von noch viel mehr. Lindgrens Tagebuch besticht zunächst durch eine gewisse Distanz zu diesen Ereignissen - was nicht verwundert - denn Schweden war nun einmal nie in den Krieg direkt involviert. Daher betrachtet Lindgren zwar genau, doch manchmal auch etwas unkritisch, ohne aber jemals ihr privilegiertes Leben in Stockholm zu vergessen.

    Besonders was die Rolle Russlands und Deutschlands angeht, ist sie stets zerrissen. Denn die Angst vor dem bolschewistischen Übergriff wiegt beinahe schwerer als jene vor den Nationalsozialisten und Schergen Hitlers. Das mutet aus heutiger Sicht merkwürdig an, war aber eben europäische Realität jener Zeit. Auch spannend und leider mal wieder bestätigt, wird klar, dass die Vernichtung der Juden und die Existenz von Konzentrationslagern eben kein Geheimnis war. Da Zeitungen immer wieder davon berichteten und Lindgren dieses in ihren Aufzeichnungen auch dokumentiert. Hinzu kommt dass sie einen anderen Zugriff auf Informationen hatte, weil sie in einer Briefkontrollstelle arbeitete und Briefe fremder Menschen lesen konnte, die nochmal ein sehr eindringliches Bild des Krieges zeichnen. Das nimmt Lindgren über die Jahre auch zunehmend mit. 

    Daneben werden aber auch persönliche Probleme deutlicher - die zwar selten direkt benannt werden - aber dennoch einen Blick auf den Mensch Lindgren erhaschen lassen.

    Einzige Kritik, sofern man ein Tagebuch kritisieren kann, ist der Aufbau. Mit Faksimiles wurden einige Seiten aus den Originaltagebücher wiedergegeben, deren Transkription und Übersetzung auf den folgenden Seiten erfolgte und für die es wiederum Querverweise im eigentliche Tagebuchtext gibt. Das ist zwar verständlich, doch ich fand den Aufbau etwas unsäglich, da man immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wurde. Eine fortlaufende Reihung mit Faksimiles oder ein originalgetreue Nachbildung des Tagebuchs wären da sicher praktischer gewesen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, lest dieses und andere Tagebücher jener Zeit, um nicht zu vergessen.

    Fazit: Lesenswert!


  14. Cover des Buches Sieben Gräber (ISBN: 9783956690488)
    V. S. Gerling

    Sieben Gräber

     (50)
    Aktuelle Rezension von: zusteffi
    Zum Inhalt:
    Nicolas Eichborn wird von einem alten Fall eingeolt, als auf einer Baustelle 2 Kinderleichen entdeckt werden. Erneut nimmt er den Kampf gegen die russische Mafia an und riskiert dafür alles.

    Meine Meinung:
    Besonders angetan hat es mir der Schreibstil. Ich mag die sarkastische Art und den trockenen Humor der Charaktere, besonders auch an den Stellen, an denen es ernst und auswegslos erscheint.
    Nicolas ist ein sehr sympathischer Charakter, dessen Einsatz und Beweggründe intensiv und spannend zu verfolgen ist. Sein Umfeld ist perfekt auf ihn zugschnitten und bringt weitere bemerkenswerte Charaktere mit sich.
    Das Thema rund um Kinderprostitution und russische Mafia ist überzeugend umgesetzt.
    Die Vorgängerbände mit Nicolas kenne ich nicht, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlen.
    Nach diesem geleungen Thriller werde ich diese Lücke aber definitiv noch schließen!

    Mein Fazit:
    Toller Thriller, der eine spannende Lesezeit garantiert!
  15. Cover des Buches Tiger (ISBN: 9783961610990)
    Polly Clark

    Tiger

     (48)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Polly Clark ist mit diesem Buch ein großer Wurf gelungen. Unheimlich spannend spinnt sie eine Geschichte um den Tiger, eine wunderschöne Großkatze, einen König, einen Jäger. Und vergisst dabei auch den anderen Jäger der Erde nicht, den Menschen. Sie vergleicht, stellt einen Zusammenhang her und sie macht das ungeheuer geschickt. Schon im Aufbau des Buches stellt sich das heraus. Vier Teile bilden diesen Roman. Von Teil 1 bis 3 befasst sich das Buch erst einmal mit verschiedenen Personen in verschiedenen Gebieten, erst im vierten Teil treffen die Personen aufeinander und Polly Clark stellt einen Zusammenhang her. 

    Das Tier im Zoo wird behandelt, etwas was von vielen Menschen abwertend betrachtet wird. Aber mal ganz ehrlich, wie soll denn die Arterhaltung anders funktionieren? Wir in Europa haben gut reden. Unsere gefährlichen Tiere wurden fast vollkommen dezimiert. Die Natur wurde vom Menschen bezwungen, zumindest glaubten dies manche Europäer, manche westlich erzogene Menschen. Die jetzige Zeit lehrt uns Besseres, lehrt uns unsere Vermessenheit. Zumindest belehrt sie die Menschen, die noch lernen wollen. Zurück zum Thema, Tiere, Jäger. Ich möchte mal manch einen Kritiker der Zoos erleben, wenn er Nachbar von Tiger, Löwe, Leopard, Eisbär, und Grizzly wäre. Würden dann immer noch diese leeren Sprechblasen aus deren Mündern kommen? Nationalparks sind ein interessantes Thema, klar. Aber mit einem funktionierenden Sicherheitskonzept! Und hier fangen die Probleme an! Wer weiß, was hier die Zukunft bringen wird? Denn die titelgebenden Tiere und einige andere möchten wohl viele Menschen nicht missen! Was mich auf deren Jagd bringt. Wie kommt dies? Wie ist dies möglich? Auch hier kommt wieder das Thema Bildung zum Vorschein. Die traditionelle chinesische Medizin hört man immer wieder. Und das Thema männliche Potenz. ... Chinesische Medizin ist ebenso verantwortlich für die Akupunktur und eine ganzheitliche Betrachtung des menschlichen Körpers, chinesische Medizin ist also nicht unbedingt negativ zu bewerten. Vielleicht also eher das Thema männliche Potenz! Bildung und Aufklärung und eine Veränderung gewisser Machtbereiche in China könnten also ein Allheilmittel sein. Aber wer kann dies schaffen? 

    Dann kommen noch die Udehe zur Vorschein, ein tungusisches Volk am Amur. Ein Volk, welches den Tiger als heilig erklärte, eigentlich kein wunder, wenn man diese majestätische Katze betrachtet! Aber dies trifft wieder alle Katzen! Gut, ich oute mich gerade als Katzenfan! Aber zurück zu den Udehe, ein Jägervolk, welches den Jäger verehrt, aber von einem anderen Jäger unterworfen wurde, den Russen. Wie die Russen auch alle anderen sibirischen Jägervölker unterwarfen! Ein weiterer Jäger, der Russe, der Mensch. Kulturvölker, die auch die Natur unterwerfen und mit ihr ihre Tiere und Menschen, glauben sie zumindest. 

    Dieses Buch fasst diese ganzen Thematiken zu einem wunderbaren Roman zusammen, der mich thematisch anzündet, es aber stilistisch nicht vollkommen schafft. "Tiger" erhält 4 wohlverdiente Sterne, doch der Weg zum fünften Stern ist sehr kurz! Und ich kann nur wieder rufen, unbedingt Lesen!!!

  16. Cover des Buches Der Russe ist einer, der Birken liebt (ISBN: 9783423142465)
    Olga Grjasnowa

    Der Russe ist einer, der Birken liebt

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher



    *Klappentext*

    Mit kühler Ironie und beeindruckender Prägnanz erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte der höchst eigenwilligen jungen Mascha, die keine Grenzen kennt. In ihrer Welt kommen viele Kulturen und viele Traditionen zusammen. Sie könnte überall leben. Doch eine Heimat hat sie nicht.

    (©dtv_verlag )


    *Meinung*

    Wow, dieses kurze Buch beinhaltet so viele Themen. Mascha ist traumatisiert von dem Bürgerkrieg in ihrem Geburtsland Aserbaidschan und erfährt in Deutschland eine Retraumatisierung durch einen schweren Schicksalsschlag. 

    Sie kann fünf Sprachen und hat verschiedene Wurzeln. Sie ist Jüdin, Russin, Deutsche.

    Es geht um Zugehörigkeit und um die Frage, wie sehr wir uns mit unserer Herkunft identifizieren (müssen?) und in wie fern sie uns ausmacht. 

    🌳🌳🌳🌳🌳🌳

    Die Geschichte wurde gegen Mitte etwas zäh und das zog sich bis zum Ende hin. Der Roman lebt nicht davon, DASS die Geschichte erzählt wird, sondern WIE.

    Die Autorin hat es aber sehr gut geschafft, das "Innere" der Protagonisten nach Außen zu bringen und es gleichzeitig geschafft, dass sie uns fern bleibt, weil sie einfach niemanden an sich ran lässt.


    *Fazit*

    Für mich ein gutes Buch, welches wichtige Themen anspricht, mich aber ab der zweiten Hälfte nicht mehr richtig packen konnte.

    Hätte ich es nicht empfohlen bekommen, wäre es mir aufgrund des (meiner Meinung nach) nicht gelungen Covers wohl nicht aufgefallen. 

  17. Cover des Buches Kolyma (ISBN: 9783442472352)
    Tom Rob Smith

    Kolyma

     (279)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Bereits ab der ersten Szene des Buches, baut der Autor Spannung auf. Diese Spannung wird immer wieder durch kleine Verfolgungsjagden oder anderen Zwischenereignissen gesteigert. Die Atmosphäre ist detailreich beschrieben, sodass mir das Buch an manchen Stellen sogar zu brutal war. Ab und zu musste ich es weglegen, um die Geschehnisse im Buch zu verarbeiten. Grundlegende Geschichtskenntnisse sind in diesem Fall sinnvoll, um den Geschichtsstrang zu verstehen.

    Der Hauptcharakter Leo Demidow ist mir zu Anfang sehr sympathisch, allerdings ändert sich das im Laufe des Buches. Leo setzt sein Leben auf`s Spiel, um seine Tochter zu retten, die ihn hasst und seine Liebe nicht erwidert. Dieses Verhalten erscheint mir naiv und ich kann seine Handlungen nicht immer nachvollziehen.

    Obwohl das Buch immer wieder in Zeitabschnitte gegliedert ist, gehen mir manche Geschehnisse zu schnell. Dabei geht es nicht um fehlendes Verständnis, sondern darum, dass die Ereignisse in der Realität nicht so schnell ablaufen können.

    Insgesamt kann das Buch den Leser durch die durchgehende Spannung sowie den lebhaften und detailreichen Schreibstil fesseln, weshalb ich das Buch mit vier Sternen bewerte.

  18. Cover des Buches Atemschaukel (ISBN: 9783596512034)
    Herta Müller

    Atemschaukel

     (262)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Eindringlich, wortgewaltig und unprätentiös schildert Herta Müller die Geschichte eines Rumäniendeutschen und dessen Schicksal in einem russischen Gefangenenlager nach dem zweiten Weltkrieg. Die Erzählung lehnt sich an die eigenen Erfahrungen von Oskar Pastior, einem Lyriker und Übersetzter aus Siebenbürgen.


    Der Alltag in den Arbeitslagern ist von Mangel, Entbehrung und Grausamkeit durchsetzt. Trotzdem findet die Autorin eine Sprache, die weder anklagend noch schuldzuweisend ist, sondern sachlich und mit grosser Intensität das Los und die ganze Hoffnungslosigkeit dieser Menschen beschreibt. Dieses verdaut man als Leser nur stückweise und die unmenschlichen Zustände lassen einem sprachlos zurück.


    Eine beklemmende Lektüre einer grossen Schriftstellerin. Herta Müller wurde 2009 der Literaturnobelpreis verliehen.

  19. Cover des Buches Der halbe Russ (ISBN: 9783426227282)
    Isolde Peter

    Der halbe Russ

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Seraphinablack

    Daisy Dollinger ermittelt, Band 1

    Undercover mit Dackel: 


    In München steht ein Hofbräuhaus, davor liegt ein Mann, der schaut betrunken aus … Ist er aber nicht, wie eine resolute Passantin feststellt, als sie die vermeintliche Alkohol-Leiche freundlich anstupst: Der Straßenmusiker Oleg Wodka ist ganz und gar tot, und auf natürliche Weise ist er nicht gestorben.

    Weil Olegs Straßenmusiker-Kollegen der Polizei gegenüber äußerst maulfaul sind, hat der junge Kripo-Beamte Sepp Leutner schließlich eine geniale Idee: Seine gute Bekannte Daisy Dollinger – Sekretärin der Münchner Staatsanwaltschaft und weder auf den Kopf noch auf den Mund gefallen –, spielt Akkordeon, und ein Dirndl besitzt sie auch. Ehe sie sich's versieht, befindet sich Daisy nebst Dackel Wastl als Straßenmusikerin auf ihrem ersten Undercover-Einsatz


    Meine Meinung:


    Ich mag normalerweise bayrische Krimis sehr gerne, aber leider hat es bei diesem Buch ganz und gar nicht gefunkt . 

    Nach mehrmaligem weglegen, sacken lassen und nochmals in die Hand nehmen habe ich das Buch mehr oder weniger schnell und quer fertiggelesen. 

    Das Cover finde ich sehr gelungen und passt auch zur Geschichte. 

    Der Schreibstil ist mir zu abgehackt und wirr. Die Story begann eigentlich ganz gut, flachte aber dann sehr ab und auch die Auflösung des Falles hat mich nicht überzeugt. 

    Die Protagonisten waren jedoch gut beschrieben allen voran die wirre Familie von Daisy Dollinger. Gut gefallen haben mir auch die beschrieben Orte in Minga und die Einblicke in die Straßenmusikerszene. 

    Leider hat mich ausgerechnet die charmante  „Miss Marple“ Daisy nicht als Hauptfigur überzeugt. 


    Mein Fazit : 

    Für ein Debüt ganz passabel mit sehr viel Luft nach oben bei Teil 2 .

    Deshalb nur 3 Sterne von mir

  20. Cover des Buches Mächtiges Blut (ISBN: 9789963522590)
    Sandra Florean

    Mächtiges Blut

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Alruna92

    Inhalt:
    In dem Buch "Mächtiges Blut" geht es um Louisa und Dorian. Dorian ist ein 600 Jahre alter Vampir und er verliebt sich in die sterbliche Louisa.
    Louisa, welche mit Ängsten und einem Alkoholproblem zu kämpfen hat, macht es Dorian nicht leicht, ihr Herz zu erobern. Doch was passiert, wenn sie heraus findet, was er ist?!

    Meinung:
    Die Geschichte ist eigentlich genau so eine, wie ich sie gerne mag. Ja, ich weiß, davon gibt es viele, aber gut umgesetzt lese ich es immer wieder gerne.
    Auch wenn ich es so sehr wollte, so 100% hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe leider keinen Zugang zu den Charakteren finden können, Louisas Verhalten war für mich oft unverständlich und auch ihr Alkoholproblem hat mich sehr gestört. Viele schreiben, dass sie es gut fanden, dass sie nicht so perfekt ist, wie andere Protagonisten, aber ich hätte es besser gefunden, wenn sie besondere Charaktereigenschaften aufweist. Genau wie Dorian, ihn fand ich leider gar nicht so attraktiv. Er kam mir eher vor wie ein Hündchen, welches aber auch wirklich alles für Louisa machen würde. Seine ständigen Liebesbekundungen fand ich doch wirklich etwas anstrengend und das obwohl ich mich doch sonst auch für sehr schnulzige Bücher erwärmen kann. Aber das war selbst mir etwas zu viel.
    Auch zuviel fand ich die Sexszenen in dem Buch. Es kam mir etwas so vor, als ob versucht wurde immer was noch "krasseres" zu beschreiben. So viel Variation wie möglich, aber auch übertrieben heftig. Nicht nur einmal haben mir bestimmte Charaktere so Leid getan, was ihnen angetan wird, das war mir etwas zu viel. Hätte vielleicht auch einmal gereicht

    Fazit:
    Ich fand nicht alles schlecht an dem Buch und auf eine Art hat es mich auch unterhalten, aber wegen den genannten Kritikpunkten reicht es für mich leider nur für 3 Sterne.


  21. Cover des Buches Killer-Tschick (ISBN: 9783709972519)
    Gerhard Loibelsberger

    Killer-Tschick

     (40)
    Aktuelle Rezension von: dorli
    Wien. Penny Lanz und ihre Kollegen Helmuth Nowak und Carl Ribarski von der SOKO Donau müssen in gleich in zwei Mordfällen ermitteln:
    Anna Hawlicek ist nach dem Rauchen illegaler Zigaretten gestorben. Schnell steht fest, dass die Zigaretten mit Arsen und Rattengift versetzt waren.
    Ungefähr zur gleichen Zeit wird in den Wiener Praterauen ein junger Chinese gefunden, der vor seinem Tod mit glühenden Zigaretten gefoltert wurde…

    Obwohl ich die TV-Serie SOKO Donau - SOKO Wien und damit auch Penny Lanz und ihre Kollegen bisher nicht kannte, war ich sofort mittendrin im Geschehen und konnte mir ein gutes Bild von den Ermittlern machen. Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, Spannung wird rasch aufgebaut und bleibt durchgehend hoch.

    Das Team um Penny Lanz gerät in einen Strudel aus illegalem Zigarettenhandel, Korruption, Geldwäsche und Mord – die Ermittler stochern in einem Wespennest und scheuchen Wiener Geschäftsleute und Wirtschaftsgrößen auf.

    Es ist Gerhard Loibelsberger sehr gut gelungen, seinem Krimi den Charakter eines Fernsehkrimis geben. Die Handlung ist rasant und actionreich und läuft wie ein Film vor den Augen des Lesers ab.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass Gerhard Loibelsberger viele Dialoge in Mundart geschrieben hat. Das verleiht dem Krimi eine Extraportion Lokalkolorit und lässt das Geschehen echter wirken. Auch als gebürtige Norddeutsche hatte ich keine Verständnisprobleme, da österreichische Ausdrücke als Fußnote auf der jeweiligen Seite übersetzt bzw. erläutert wurden.

    „Killer-Tschick“ hat mir sehr gut gefallen. Die abwechslungsreiche Handlung bietet nicht nur für die Fans der TV-Serie spannende Unterhaltung.

  22. Cover des Buches Sturmzeit (ISBN: 9783734105982)
    Charlotte Link

    Sturmzeit

     (408)
    Aktuelle Rezension von: lisarf

    Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise in eine andere Zeit. Felicia ist eine sehr starke, unabhängige Frau, die ihren eigenen Weg geht. Wer ihr dabei Steine in den Weg legt, dem wird es noch leid tun, denn mit ihr darf man sich nicht anlegen. Sie zeigt uns, was eine Frau ihren Alters durchmachen musste, um etwas zu erreichen. 

    Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Eine sehr faszinierende junge Frau, von der man sich einiges abgucken könnte. Sie lässt sich nicht von anderen beeinflussen. Und wenn man dann doch denkt, dass sie sehr egoistisch ist, ist sie sofort zur Stelle, sobald es um ihre Familie geht. Seher mitreißend, kann ich jedem nur empfehlen !

  23. Cover des Buches Die Farm (ISBN: 9783956690884)
    V. S. Gerling

    Die Farm

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Sakle88
    Inhalt:
    In Deutschland werden innerhalb weniger Monate mehrere Geldtransporter überfallen. Günther Maria Helmes vom Amt für innere Sicherheit fällt auf, dass sich die Fälle ähneln: Eine Woche vor den Überfällen verschwanden jeweils die Ehefrauen der Männer, welche die Geldtransporter ausraubten. Außerdem hatten die Transporter jedes Mal eine außergewöhnlich hohe Summe Bargeld geladen. Als Eichborn und Wagner die Ermittlungen aufnehmen, stellt sich allerdings schnell heraus, dass es hier um weit mehr als um Raub geht.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Das Buch ist gut verständlich geschrieben.Die Charaktere finde ich super beschrieben. Leider kenne ich die anderen Bücher der Reihe nicht, wodurch ich nicht sagen kann welche Entwicklungen die Ermittler im Laufe der Reihe gemacht haben. Aber man kann die vier Teile wohl unabhängig von einander lesen. An dieser Stelle sei gesagt, dass es sich hier um den vierten Teil handelt.

    Fazit:
    Die Kapitel sind recht kurz gehalten und beginnen jeweils mit kleinen Zitaten. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext konnte mich überzeugen.
    Ich finde die Handlung gut durchdacht und auch die Spannung wir aufrecht gehalten.
    Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung :)

    Lieben Dank an Netgalley.de für die Bereitstellung eines Ebooks zum rezensieren :)
  24. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Ruf der Toten (ISBN: 9783802583438)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Ruf der Toten

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Auf den ersten 50 Seiten habe ich fast nur quer gelesen, da es hier zu vielen zusammengefassten Erzählungen der Vergangenheit der einzelnen Personen kam. Dies war für mich unnötig, da ich alles noch auf dem Schirm hatte. Für diejenigen, die eine längere Pause zwischen den Teilen eingelegt habe aber sicherlich hilfreich. Ich bin froh, dass diese Reihe mit sehr wenig Romantik auskommt, da dies etwas ist, was meiner Meinung nach nicht so gut rüber gebracht wird. Alles andere aber ist tadellos gut und ich mecker hier auf recht hohem Niveau ;) Trotzdem ist dieser Teil im Vergleich zu den Vorgängern eher etwas schwächer. 

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