Bücher mit dem Tag "russland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "russland" gekennzeichnet haben.

2.095 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.842)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.779)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    So schnell hatte ich noch nie ein Buch ausgelesen, ein absoluter Pageturner. Ich liebe diese witzige Sprache, Herrndorf kann es einfach.
    Man ist sofort in der Szene, muss sich nicht erst einfinden, mich hat das Buch sofort gepackt - auch in die Hauptfigur kann man sich sehr gut einfühlen und die Welt durch seine Augen sehen.

  3. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.223)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „Die Herrscher Europas haben etwas Schlimmes und Dummes getan, das zehn Millionen Menschen das Leben gekostet hat.“ (S. 899)

    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt

    Der Auftakt STURZ DER TITANEN beginnt in den Zehner Jahren des 20. Jahrhunderts. In England spüren die Bergleute die Auswirkungen der Industrialisierung körperlich – nie ausbleibende Unfälle, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und ein selbstgefälliger Adel, der die rechtelosen Bürger ausbeutet. Ausbeutung durch die privilegierten Fürsten spürt auch das russische Volk -nachdem 1905 ein Bürgeraufstand blutig niedergemetzelt wurde, brodelt es gefährlich im Zarenreich. Im deutschen Kaiserreich herrscht ein arrogantes Machtstreben nach einem „Platz an der Sonne“ -eine Vereinbarung mit dem Nachbarreich Österreich-Ungarn bringt die Schwarzpulverfässer in Stellung, ein Funke aus Sarajevo entzündet sie. Der Machthunger nach der Vorherrschaft in Europa unter den Obersten der Staaten entfacht einen verlustreichen Krieg und Revolutionen in Politik und Gesellschaft folgen.

    Tipp: lest nicht den Klappentext! Ich bin froh, dass ich ohne viel Vorwissen in die Geschichte eingestiegen bin.

    Schreibstil

    Downton Abbey trifft auf einen Politthriller. Ken Follett, der Stephen King des historischen Romans, erzählt authentisch und so charakterstark wie ein Lew Tolstoi. Seine unterschiedlich angelegten Figuren haben Tiefe, Ausstrahlungskraft und Gefühl. Die Charakterentwicklungen sind authentisch und machen Spaß zu Lesen. Die verwobenen Liebesgeschichten lockern den ernsten Hintergrund auf, aber wirken ab und an etwas zu seicht, schmachtend, groschenromanhaftig. Es hält sich aber noch in annehmbaren Rahmen.

    Protagonisten

    Der Einstieg gelingt leicht. Billy Williams, ein Junge aus dem englischen Volk, erlebt seinen ersten Arbeitstag untertage. Der Leser bekommt ein Gefühl für die miserablen Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen in der Industrialisierung und erlebt im Laufe der Geschichte wie sich eine Arbeiterbewegung etabliert. Billys Schwester, Ethel arbeitet im Gutshaus der adeligen Familie Fitzherbert, was bei mir ein Gefühl von Downton Abbey aufkommen ließ. Das Familienoberhaupt Earl Fitz engagiert sich im britischen Oberhaus, dem House of Lords. Seine Schwester Maud ist Frauenrechtlerin, abwertend: Suffragette. Politische Spannungen sind da vorprogrammiert.

    Durch sein politisches Engagement unterhält Fitz Beziehungen zu Diplomaten und Attachés u.a. aus Deutschland, Österreich und Amerika. Die Männer treffen sich in England, bauen Bekanntschaften, sogar Freundschaften auf. Der Deutsche Sozialdemokrat Walter von Ulrich, der immer wieder gegen seinen konservativen Vater ankämpfen muss, verliebt sich in Fitz Schwester Maud. Walters österreichischer Cousin Robert unterstützt die beiden. Der Amerikaner Gus ist auch noch mit von der Partie, wird aber erst spät in der Handlung interessant.

    Durch seine Ehe mit der Russin Bea unterhält Fitz auch Beziehungen zum Zarenreich, in dem zwei junge Brüder durch das zaristische Regime zu Waisen wurden. Grigori musste schon früh lernen für sich und seinen jüngeren Bruder Lew aufzukommen. Während er unerbittlich für seinen großen Traum -nach Amerika zu emigrieren- schuftet, lebt Lew von einem Tag auf den nächsten und bringt sich in folgenreiche Schwierigkeiten.

    Nach und nach verschachteln sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten. Es ist ein Fest, diese Verbindungen nachzuverfolgen, noch dazu, weil auch historische Persönlichkeiten gekonnt einbezogen werden. So kann sich der Lesende über die Auftritte von Woodrow Wilson, König George V., David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II, Trotzki und Lenin „freuen“.

    Contra: Gerne hätte ich auch noch eine französische Perspektive gelesen…aber wahrscheinlich hätte das doch den Rahmen gesprengt. Das Buch hat immerhin schon 1020 Seiten…nicht unbedingt ein Buch, dass man überallhin mitnimmt.

    Fazit

    STURZ DER TITANEN von Ken Follett ist ein opulentes Familiendrama rund um den ersten Weltkrieg (Zeit der Handlung: ca. 1911-1923)  mit differenzierten Charakterzeichnungen à la Tolstoi. Follett schreibt polithistorisch fundiert, spannend & gefühlvoll! Politische Spannungen wie in einem Politthriller, Geschlechter- und Standeskonflikte und tragische Liebesgeschichten sind vor dem historischen Setting authentisch verwebt. Dieser Roman ist eine Mahnung zum Frieden und ein Ruf nach Völkerverständigung ganz in der Tradition der Antikriegsromane, jeder sollte es lesen!

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 37 Std).

     

    STURZ DER TITANEN. Die Jahrhundertsaga. | Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher| Illustrationen von Tina Dreher| Bastei Lübbe Hardcover| 2010| 1020 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  4. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (772)
    Aktuelle Rezension von: hope_stlp

    Infos zum Buch

    Autor: Leigh Bardugo
    Verlag: Knaur
    Seitenanzahl: 448
    Preis: 12,99 € [Taschenbuch] 9,99 € [eBook]
    ISBN: 978-3-426-52445-9
    Erschienen am 1. April 2020

    Erster Satz

    Früher, lange bevor sie die Wahre See befuhren, hatten der Junge und das Mädchen immer wieder von Schiffen geträumt: Schiffe, randvoll mit Geschichten, verzauberte Schiffe mit Masten aus wohlriechenden Zedernholz und mit Segeln aus purem Gold, von Jungfrauen gesponnen.

    Klappentext

    Nach ihrem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen, den ältesten und mächtigsten der Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher: Der Dunkle hat überlebt und ist entschlossener denn je, sich Alinas besondere Kräfte zunutze zu machen. Denn nur mithilfe ihrer Magie kann es ihm gelingen, den Thron von Ravka an sich zu reißen.

    In die Enge getrieben, bittet Alina schließlich den berüchtigten Freibeuter Stormhond um Hilfe und macht sich auf, die Armee der Grisha anzuführen.

    Wie es mir gefallen hat

    Nachdem mich der erste Band nicht zu 100 % überzeugen konnte, war ich doch etwas überrascht, dass mich Band zwei so sprachlos zurückließ. 

    Über die Cover Gestaltung

    Ich liebe die Gestaltung abgöttisch. Von der Illustration, dem Marmoreffekt, den goldenen Akzenten bis hin zu der Typografie. Das Cover des zweiten Bands gefällt mir durch die Farbgebung noch mal besser als Band Eins. Durch den stärkeren Kontrast vom Schwarz und den hellen blau/Türkis-Tönen kommen die Farben einfach besser rüber. 

    Über den Schreibstil

    Der Schreibstil der Autorin ist absolut wunderbar. Er lässt sich leicht und flüssig lesen, ist sowohl lebendig als auch unglaublich fesselnd. Sie hat es geschafft, mich mit ihrem Stil vollkommen nach Ravka zu entführen und in ihre Welt abzutauchen, mir jede Einzelheit bildhaft vorzustellen. – aus der Rezension zu Band 1

    Dem kann ich nichts weiter hinzufügen. Ihr Schreibstil ist sowohl leicht verständlich und angenehm zu lesen, als auch lebendig und fesselnd, sodass man sich richtig in die Handlung hineinversetzen kann. Einfach genial!

    »Keine Grisha hat jemals einen zweiten Kräftemehrer gehabt. Die Risiken…«
    »Oh, dieses Wort solltest du in meiner Gegenwart besser nicht verwenden. Denn ich liebe das Risiko.«
    – Seite 96

    Über die Charaktere

    NIKOLAI LANTSOV!!! Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. 

    Alina hat mich auch in diesem Band immer wieder überraschen können. Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihr mitgefiebert, habe mit ihr gelitten und mit ihr gelacht. Im zweiten Band der Trilogie überzeugte sie mich vor allem mit ihrer Verletzlichkeit und ihrem Eifer. Ja, sie wirkte insgesamt sehr zerstreut und zwiegespalten, aber für mich war das Ganze ihre Fehler und Ängste einfach menschlich. Die kleinen und großen Makel machten sie lebendig. Trotz allem, was vor gefallen war, setzte sie alles daran, Rivka zu retten und setzt sich trotz ihrer mangelnden Erfahrung als Anführerin der zweiten Armee durch. Ich fand ihre ganze Entwicklung im zweiten Band wunderbar. 

    Mal ging mir in diesem Band etwas auf die Nerven. Zunächst fing ich endlich an, ihn etwas zu mögen. Mit seiner liebevollen Art, wie er mit Alina umging. Er sorgte sich um sie und beschützte sie. Doch sobald sie in Os Alta ankamen, veränderte er sich zum Schlechten. Ab einem gewissen Punkt war es einfach für mich unverzeihlich, was er da abzog. Doch zu seiner Verteidigung: Auch Alina verhielt sich in deren Beziehung nicht vorbildlich. Sie beiden haben Fehler gemacht. 

    Alina: »Nimmst du jemals etwas ernst?«
    Sturmhond: »Nach Möglichkeit nicht. Denn sonst wäre das Leben viel zu öde.«
    – Seite 94

    Sturmhond, Sobachka, Nikolai Lantsov: Er ist und bleibt einfach mein absolutes Highlight in diesem Buch. Von Beginn an habe ich diesen Charakter geliebt. Er sorgte für die witzigsten, unterhaltsamsten Dialoge und für reichlich Spannung. Er ist charmant, stark, loyal, er ist taktisch sehr begabt, hat die genialsten Ideen und er ist schlagfertig, weiß immer stets, was er sagen soll. Doch ebenso vielschichtig ist der Freibeuter. Ob er in diesem Band jemals er selbst war, kann ich nicht sagen. Er hat gelernt sich zu verstellen, so zu spielen, wie andere es eben von ihm erwarten. Er passt sich hervorragend an.

    Mal: »Sieh dich vor, Nikolai. Prinzen bluten genauso wie andere Menschen auch.«
    Nikolai zupfte eine unsichtbare Staubfluse von seinem Ärmel.
    »Ja«, sagte er,»aber sie bluten in besserer Kleidung.«
    – Seite 256

    Tamar und Tolya sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Zwillinge, die unter Sturmhond dienen, waren mir von Beginn an sympathisch. Sie sind beide stark, stolz und loyal. 

    Ich kann gar nicht aufhören über die Protagonisten und Nebenfiguren des Buchs zu schwärmen. Es sind sowohl viele Bekannte Gesichter wieder aufgetaucht, als auch neue dazu gekommen. 

    Über die Handlung

    Ich weiß wirklich nicht, was ich hier erzählen soll. Das Buch hat mich wahrlich sprachlos zurückgelassen. 

    An keiner Stelle wurde es langweilig. Schon der Einstieg baute Spannung auf und überraschte mich mit einem ganz anderen Verlauf, als ich es erwartet hatte. Zudem kam schon relativ früh mein Lieblingscharakter ins Spiel: Sturmhond. Der Freibeuter und Kapitän der Volkvolny. Er hat einfach dafür gesorgt, dass diese düstere Handlung an Witz gewinnt. Die Dialoge zwischen ihm und Alina waren köstlich. Ich hab mich total weggeschmissen und gefühlt alle zwei Seiten mit Sticky Notes markiert. 

    Im Verlauf des Buchs überraschte mich die Autorin immer wieder mit Wendungen, die dafür sorgten, die Spannung aufrecht zu erhalten. Außerdem baute sie zahlreiche epische Szenen ein, die mich einfach sprachlos machten. 

    Auch wenn ich länger drüber nachdenke, fällt mir einfach nichts ein, was mich hier gestört hat. Ich fand es einfach nur genial!

    Fazit

    Bemerkenswert spannende und fesselnde, zugleich auch witzige und unterhaltsame Fortsetzung der Trilogie. Ein Buch, das mich bis zum Schluss nicht losließ, mich tief in seinen Bann zog, mich lachen und weinen ließ und epische Wendungen bereit hielt.

  5. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.493)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Der Tod erzählt uns eine Geschichte. Sie handelt von Liesel, die im 2. Weltkrieg von ihrer Mutter zu einer Pflegefamilie gegeben wird und dort ein Zuhause findet. Ihr "Papa" bringt ihr Lesen bei und sie entwickelt eine Leidenschaft für Worte und für Bücher. Magisch angezogen wird sie von ihnen und so erbeutet sie eins nach dem anderen, sie wird DIE BÜCHERDIEBIN. Sie erfährt, welche Macht Worte haben können und teilt die Geschichten mit anderen, indem sie vorliest und damit tröstet und ablenkt, anderen Mut macht. 

    Ein außergewöhnlicher Antikriegsroman über Bücher, die Kraft der Worte, Menschlichkeit und den Tod. 


    Das war wirklich keine erfreuliche Lektüre, wer es schon gelesen hat, wird mir zustimmen. Ein unangenehmes Buch, dass einen sehr beschäftigt. Und doch so schön geschrieben. Die Sprache ist poetisch und die Formulierungen wie verzaubert. Der Tod ist ein behutsamer Charakter, ein so wunderbarer Erzähler. Die bildhaften Formulierungen, die mich sonst wegen ihrer Floskelhaftigkeit schnell nerven, gehen hier ganz neue Wege, der Autor - und sicher ist das zum Teil auch der hervorragenden Übersetzung zu verdanken - trifft mit bestimmten Sätzen direkt ins Herz, er erreicht damit das, wozu Metaphern da sind, ein Bild im Kopf zu erzeugen. 

    "Er fuhr sich mit der Hand durch das schläfrige Haar..."

    "Hans Hubermann hatte ein Gesicht aufgelegt, in dem alle Vorhänge zugezogen waren." 


    DIE BÜCHERDIEBIN dreht sich um ein ganz wichtiges Thema, so weh es einem beim Lesen auch tut, aber es ist wirklich toll umgesetzt. 

    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch, und das ist etwas, was ich einfach grundsätzlich nicht mag, hier aber ganz besonders. Der Erzähler, der Tod, der ja allwissend ist, nimmt an einigen, und zwar an sehr entscheidenden Stellen, Informationen vorweg. Einzelheiten, die einen in die Zukunft blicken lassen, und zwar in keine rosige. Oft geht es dabei darum, dass eine Chance verpasst wurde, dass man sich zum letzten Mal sieht, wie eine Figur aus dem Leben scheidet. Und das empfinde ich als ungeeignetes Mittel, um Spannung zu erzeugen - ich hätte die knapp 600 Seiten auch so durchgehalten - nein, es nimmt mir die Spannung und frustriert. Ich hatte nicht die Illusion, dass alle Protagonisten dieses Buch überleben, aber für eine mir sehr wichtige Person wurde schon ganz früh alle Hoffnung auf ein glückliches Ende zerstört, das schmälert bedauerlicherweise meine Begeisterung etwas. 

    Dennoch insgesamt ein großartiges Plädoyer gegen den Krieg, gegen Ausgrenzung und gegen Vorverurteilung. Was der Autor schön beschreibt ist, dass trotz allem, was grausam und herzlos ist immer irgendwo Freundlichkeit und Liebe zu finden ist. 

  6. Cover des Buches Reckless - Das goldene Garn (ISBN: 9783791504964)
    Cornelia Funke

    Reckless - Das goldene Garn

     (393)
    Aktuelle Rezension von: JenniS

    Jacob und Fuchs haben sich auf die andere Seite des Spiegels gerettet. Doch durch einen Handel wird Jacob vor die Wahl gestellt. Um diese zu treffen verschlägt es ihn diesmal in den Osten der Spiegelwelt.

     

    Schon während des Lesens kam mir ein Zitat von meinem alten Biolehrer in den Kopf: „Du bist wie die menschliche Hand. Du kannst vieles, aber nichts richtig.“ Und genauso fühlte sich dieser dritte Teil der Reckless Reihe von Cornelia Funke für mich an.
    Mir fehlten die Tiefe und der rote Faden. Eigentlich bin ich ein Fan von Perspektivenwechsel, allerdings war das too much, ich kam als Leser nicht wirklich zur Ruhe.
    In einigen Teilen erinnerte es mich an Teil I, gerade in der Suche nach Will. Zwischen Teil II und III lag für mich ein längerer Zeitraum und ich musste oft tief kramen bis ich gewisse Zusammenhänge wieder fand. Ab und an wünschte ich mir eine Art „Register“ um die Orte der Spiegelwelt mit der echten zu verknüpfen.
    Man lernte viele neue Gesichter aber auch alte Bekannte besser kennen. Was ich persönlich mochte, dass Fuchs mal mehr in den Vordergrund rückte und auch Chanute nicht nur eine Mininebenrolle einnahm. Allerdings entwickelten sich einige Beziehungen in eine absolut andere Richtung, als man vermutet und ich mir auch irgendwo gewünscht hätte…
    Der wunderbar bildschaffende Schreibstil der Autorin rettete für mich einiges.
     Sicherlich werde ich aber Teil IV dann doch noch lesen, um Antwort auf meine offengebliebenen Fragen zu finden.

  7. Cover des Buches Royal - Ein Leben aus Glas (ISBN: 9783646601602)
    Valentina Fast

    Royal - Ein Leben aus Glas

     (645)
    Aktuelle Rezension von: franzi1104

    Auf der Suche nach einem neuen Buch bin ich über Selection gestoßen. Im gleichen Zusammenhang wurde sehr oft die Royal Reihe positiv, teilweise sogar besser, als Selection benannt. Der Klappentext sagte mir hier auch mehr zu. Gerade die Idee mit der Kuppel aus Glas gefiel mir sehr gut und ich wollte unbedingt mehr erfahren. Aber schon nach kurzer Zeit habe ich meine Entscheidung sehr bereut. 

    Tatyana finde ich unglaublich unsymphatisch und ihre Konversationen,  gerade mit Phillipp, sind für mich teilweise absolut anstrengend. Als dann noch die anderen Teilnehmerinnen dazukamen nur schlecht dargstellt wurden, musste ich das Buch einfach beiseite legen. 

    Schade, ich glaube aus der Story hätte man eine Menge machen können. 



  8. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (765)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil II einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „>>Wenn man kein Interesse für das Geschehen aufbringt, macht man sich mitschuldig an dem, was passiert.<< – >>Ich nehme an, das haben wir alle gelernt.<< (…) >>Was soll nur aus der Welt werden, Charlie? Ganz Europa ist faschistisch.<<“ (S.641)

    Vier Länder. Vier Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt - von der Machtergreifung der Faschisten bis zur Berliner Blockade

    Die Handlung umfasst die Jahre von 1933 bis 1949, von der Machtergreifung Hitlers bis zur Berliner Blockade und der Währungsreform. Dabei begleiten die Leser:innen wieder die Protagonisten aus dem ersten Teil bzw. deren Kinder, daher fangt bitte zwingend mit dem ersten Teil an.

    Deutschland: Die Weimarer Republik scheitert, die Weltwirtschaftskriese schürt Nöte und Ängste, Inflation und Arbeitsmangel führen dazu, dass die Bürger radikal wählen. Die Familien von Ulrich erlebt die Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler und das Zustandekommen des Ermächtigungsgesetzes durch den Reichstagsbrand.

    England: Die Appeasement-Politik von Chamberlain ignorierte lange die sich dramatisierende Lage im „Dritten Reich“. Der junge Engländer Lloyd Williams ist beunruhigt von der Hochkonjunktur der Faschisten in Europa. Entschlossen, diesen totalitären Kräften etwas entgegenzusetzen, meldet er sich freiwillig für den spanischen Bürgerkrieg.

    Sowjetunion: Die Verhältnisse seit der russischen Revolution haben sich geändert, der Kommunismus frisst seine Kinder. Der Geheimdienst KGB bespitzelt erbarmungslos. Stalin schließt einen Nicht-Angriffspakt mit dem Nationalsozialistischen Regime. Tja, und dann ist Polen buchstäblich offen. Der junge Mann Wolodja Peshkov nutzt seine Verbindungen und installiert ein deutsches Untergrundnetzwerk, das die Kriegspläne der Nazis an die Russen verrät.

    USA: Das amerikanische Volk will sich nicht in einen europäischen Krieg hineinziehen lassen, doch am 7. Dezember 1941 trifft ein Angriff völlig aus dem Nichts die amerikanische Ehre. In die Ecke getrieben schlägt die Regierung um sich, die alles vernichtende Atomwaffe vernichtet in Sekundenbruchteilen Leben, das Wettrüsten mit der UdSSR beginnt. Die reiche Erbin Daisy Peshkov sehnt sich nach Anerkennung der Oberschicht, nach sozialem Aufstieg. Bald erkennt sie, was wirklich wichtig ist im Leben, während ihr Halbbruder Greg auf fatale Weise lernen muss, wie wenig Wert das Leben von tausenden Menschen eines Landes im Unterschied zum wissenschaftlichen Fortschritt hat, er studiert (Atom-)physik. Woody Drewer hilft seinem Vater im Parlament, während sein jüngerer Bruder als Matrose in Pearl Harbor stationiert ist.

    Der Winter ist über die Welt hereingebrochen

    Es ist nicht möglich, alle Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1949 in Europa, Asien und den USA auf etwas über 1000 Seiten abzubilden. Das wäre auch zu viel verlangt, immerhin bemüht sich Follett sichtlich, möglichst viele bedeutende Ereignisse abzubilden. Gerne hätte ich noch 1000 Seiten mehr gelesen über bspw. die Attentate auf Hitler, den Uboot-Krieg, die Spionageaktivitäten des KGB, die Auswirkungen der Atombombenabwürfe auf Nagasaki und Hiroshima. Was ist eigentlich mit den schlesischen Flüchtlingen oder der französischen Résistance im besetzten Frankreich? Wieder habe ich die gleiche Kritik wie im ersten Band: Ich hätte mir eine französische Sichtweise gewünscht. Nur kurz in Verbindung mit dem D-Day werden französische Bürger beschrieben.

    Relativ gefährlich finde ich auch Folletts Darstellung der Nationalsozialisten als dumme, grüne Jungen. Sicherlich gab es viele Mitläufer -wie Follett auch beschreibt-, allerdings war die Ideologie und die Machtansprüche nach der „Schande von Versaille“ stark von den Eliten unterstützt. Follett nimmt hier zu stark die Untergrundkämpfer in den Fokus und lässt dabei die Schuldfrage weitestgehend unberührt.

    Schreibstil

    Ken Follett verschachtelt meisterlich seine Handlungsstränge und Protagonisten miteinander. Jeder kennt sich über höchstens zwei Ecken… etwas unrealistisch, ja, aber ok. Auch, dass immer mindestens eine Person dabei ist, wenn etwas Entscheidendes für die Weltgeschichte geschieht, ist konstruiert. So taucht Stalin auf einer Hochzeit eines Protagonisten auf, ein anderer Protagonist hält Hitler die Tür zum Reichstag auf, einer ist auf Seiten der USA bei der Atombomben-Produktion dabei - wieder ein anderer bei den Forschungen der UdSSR zu diesem Thema. Wenn man erst einmal auf diese keineswegs zufällig so dargestellten Situationen aufmerksam gemacht wurde, wird es sehr augenscheinlich. Doch ist der Roman über diese Vorwürfe erhaben. Ein Roman IST ein Konstrukt und kein Erfahrungsbericht.

    Follett wird sehr emotional – ob Schmerz, Trauer, Ängste oder Leidenschaft- alles ist aufgeputscht und soll die Empathie des Lesenden wecken und ihn unterhalten. Gerade zu anfangs hat mich die gehäufte Darstellung von leidenschaftlichen Liebesszenen genervt. Als die Handlung weiter vorankam, gab sich die Häufigkeit etwas. Ich bin mir sicher, weniger Groschenroman-Szenen würden dem Romankonzept Folletts nicht schaden.

    Illustration

    Es ist ja ganz nett, dass es auf den Einbandseiten jeweils eine Karte Europas vor dem II. Weltkrieg gibt, aber hilfreich ist das nicht. Mir fehlt hier klar eine Weltkarte, oder zumindest eine Karte vom Pazifik mit Hawaii.

    Fazit

    WINTER DER WELT von Ken Follett ist ein historischer Roman, der von den sozialen und politischen Ereignissen rund um den II. Weltkrieg handelt. Ken Follett bringt die verstaubten Erinnerungen des Geschichtsunterrichts wieder ins Gedächtnis der Lesenden. Der Autor schreibt polithistorisch fundiert, emotional und spannend. Auf 1000 Seiten können selbstverständlich nicht alle Geschehnisse um den 2. Weltkrieg angesprochen werden, nagut, in einem Geschichtsbuch schon, aber nicht in einem Roman. Da muss der Autor Kompromisse eingehen. Ich vergebe vier Sterne, da mich das Verhältnis zwischen Liebesszenen und historischen Ereignissen gestört hat. Gerne mehr geschichtliche Details und weniger Bettsport…aber Follett braucht ja auch wieder neue, frische Protagonisten für den Folgeband… . Als Roman für einen guten Überblick kann man es auf jeden Fall lesen und dann zu interessanten Details recherchieren.

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 35 Std).

     

    WINTER DER WELT| Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schuhmacher| illustriert von Tina Dreher| Bastei Lübbe| 2012| 1022 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  9. Cover des Buches Vampire Academy - Blutsschwestern (ISBN: 9783802582011)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blutsschwestern

     (1.982)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Zu sehen ist ein düster geschminktes Mädchen, mit blauen Haaren in einer ehr hochnäsigen Pose, im Hintergrund vermutlich ein Stück der Academy mit Bäumen auf denen Vögel sitzen.

    Die Szene wirkt düster und ist passend zum Titel. 

    Allerdings bevorzuge ich ehr Cover ohne "Personen" drauf oder welche die dann "gemalt" sind und nicht wie ein Selfie wirken.

    Klappenbroschur

    287 Seiten (Story)

    mit Leseprobe Kimberly Raye-Suche bissigen Vampir fürs Leben, 

    304 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 6 teiligen Reihe.

    Die Vampire Academy ist wie der Name schon sagt, eine Ausbildungsschule für junge Vampire und Wächter. Rose und Lissa verbindet dazu noch etwas Besonderes, was das ist erfahrt ihr dann im Buch. ^-°


    Meine Meinung

    Vorab muss ich erwähnen, dass ich mich weder durch Rezensionen oder den Klappentext beeinflussen lassen habe, sondern ich einfach drauf los gelesen habe- mit ehrlich gesagt sehr neutraler Meinung! 

    Denn ich bin weder ein großer Vampir Fan noch finde ich sie langweilig, so gesehen war ich also bereit mich überraschen zu lassen, denn die Reihe lag sehr lange ungelesen in meinem Bücherregal ^^°

    Der Einstieg fing jedoch sehr verwirrend und rasant an, obwohl ich vorher nochmal die Reihenfolge verglichen hatte, ob ich auch mit dem richtigen "ersten Teil" anfange, kam es mir vor, als hätte ich was verpasst.. 

    Das lag daran, dass die Autorin sich dazu entschieden hatte, direkt mit einer Flucht zu starten, die für mich aber auch noch nach beenden des Buches sehr übertrieben rüber kam.... 

    Obwohl das Buch sehr kurz war und die Kapitel angenehm verteilt waren, habe ich wirklich lange für Band 1 gebraucht. Ich kam einfach nicht in die Geschichte rein und nichts wollte mich fesseln.

    Es hatte sich für mich wie eine Teenie/Highschool Drama-Clique gelesen. Pubertätsprobleme gemischt mit ein bisschen Vampirstyle, nur hießen diese Vampire hier Dhampire, wo ich die ganze Zeit erst dachte das wäre ein Druckfehler xD

    Die Charaktere(17+) sind einfach nicht mein Fall, ich finde sie leider sehr anstrengend, kindisch und sehr oberflächlich. Und als dann auch noch eine Schwärmerei los ging für den Mentor, der mit 24 in einer ganz anderen "Lebensphase" ist, als ein 17 jähriges Mädchen... wurde es mir dann doch zu kitschig.

    Ja man könnte sagen, Mädchen sind viel reifer das gleicht sich irgendwie aus.... aber Nö ich bin der Meinung in diesem Fall, liest man schon anhand der Gespräche, dass beide schon sehr unterschiedlich denken und das liegt nun mal am Alter....Deshalb wirkte die Liebesgeschichte für mich auch nicht authentisch, auch wenn sie vielleicht in späteren Bänden aufblühen könnte,... aber ich kann hier nur meinen Ersteindruck bezüglich des ersten Bandes beschreiben und der war bei mir leider so.

    Das erhoffte Fantasy-Feeling oder der Grusel blieben bei mir aus.

    Ich würde die Story als okay beschreiben, es gibt bessere aber als schlecht würde ich sie nun auch nicht betiteln. 

    Es gab immer wieder kleine Ansätze aus dem bestimmt eine klasse Story noch entstehen könnte, aber um 5 weitere Bände zu lesen, fehlt mir einfach die Motivation.

    Per Zufall ist mir dann aufgefallen, dass es wohl auch eine Verfilmung gibt, die werde ich mir dann stattdessen anschauen, vielleicht begeistert mich die Verfilmung mehr ;-)


    Mein Fazit

    Konnte mich leider emotional und Storytechnisch nicht catchen, hat aber mein Interesse für den Film geweckt.

    Deshalb vergebe ich 2,5-3*


  10. Cover des Buches Lodernde Schwingen (ISBN: 9783426524466)
    Leigh Bardugo

    Lodernde Schwingen

     (585)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    Es tut mir leid, aber das Ende hat mich wirklich nicht überzeugt. Im Gegenteil. Eigentlich hatte ich 3, 5 Sterne geben wollen, aber da das Ende wirklich WIRKLICH enttäuschend für mich war, musste ich noch einen halben Stern abziehen.

    Wo soll ich anfangen? 421 Seiten sind für das bisschen Handlung zu viel. Viel zu viel. Die ersten 200 Seiten habe ich schon wieder vergessen, so "wichtiges" ist meiner Meinung nach in ihnen geschehen.

    Noch dazu finde ich die Handlung stellenweise absolut lächerlich. Gerade das Ende regt mich ehrlich gesagt mehr als auf. Von mitfiebern kann man hier nicht sprechen.

    Gut fand ich Nikolai... Spaß 😂 Ich liebe die Grundidee & mit dem Plottwist gegen Ende hätte ich auch nie gerechnet! Die stellen mit dem Dunklen waren unglaublich unterhaltsam & ich hätte mir mehr Content von ihm gewünscht! -> dafür 3 Sterne...🙈 

    Kein Fan bin ich jedoch von dem Schreibstil & den Charakteren (Nikolai & den Dunklen mal raus genommen). Stellenweise wirken sie für mich farblos und weder zu Mal, noch zu Alina konnte ich wirklich eine Verbindung aufbauen. Gerade das ist sehr schade, denn dadurch war für mich das Emotionale vollkommen gestrichen - etwas schlimmeres kann es fast für mich nicht an einem Buch geben...

    Die Idee, der Plosttwist & die holprige Umsetzung sind einen Leseversuch wert, aber wer die Reihe nicht gelesen hat, hat nicht wirklich etwas verpasst!

    Ich für meinen Teil freue mich jetzt unheimlich, bald mit dem Lied der Krähen starten zu können 🥰

  11. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (596)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Ich bin mit viel Begeisterung an das Buch herangegangen, da ich das Thema sehr interessant und spannend finde.

    Leider breche ich jetzt nach ca. 200 Seiten erstmal ab. Der Schreibstil ist gar nicht meins, ich finde es sehr anstrengend und gar nicht flüssig zu lesen. Zudem stören mich die ewig langen Dialoge, der Redefluss eines Charakters nimmt gerne mal 1-2 Seiten in Anspruch und gleicht eher einem Monolog.

    Wenn ich doch nochmal die Muse finde, gebe ich dem Buch vielleicht nochmal eine Chance. Aber jetzt bin ich erstmal ziemlich genervt und lege es ganz hinten in den Schrank. Schade drum


  12. Cover des Buches Royal - Ein Königreich aus Seide (ISBN: 9783646601619)
    Valentina Fast

    Royal - Ein Königreich aus Seide

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Schulze

    Der zweite Band lässt mich wieder in die Welt unter der Kuppel eintauchen. Tatyana, die mir im ersten Band noch ziemlich fremd erschien, tritt nur als ein Mensch auf, der durch seine Ängste, Gefühle und Gedanken als echte und authentische Person erscheint. Interessant fand ich vor allem den kursiven Text am Anfang. Das, was ich im ersten Band als negativ empfunden habe, war von der Autorin durchaus intendiert. Man kann sich also hoffentlich auf eine Weiterentwicklung freuen. Ich kann Tatyanas Gefühle zu 100 % nachvollziehen. Sie will es zwar lange nicht zugeben, aber sie ist hoffnungslos in einer hoffnungslosen Liebe gefangen. Sie merkt irgendwann, dass es kein Zurück mehr gibt und möchte durch das Verlassen der Show die letzte Reißleine ziehen, bevor ihr Herz gebrochen wird. Warum die Liebe so aussichtslos ist, weiß ich noch nicht, aber ich habe meine Vermutungen. Phillips Verhalten finde ich dennoch rücksichtslos. Natürlich ist auch er nur ein Mensch, der seine Gefühle nicht selber kontrollieren kann, aber schon jetzt ist klar, dass er Tatyana damit ins Unglück stürzen wird. Die Tatsache, dass dann auch noch Henry ins Spiel kommt, macht das Ganze noch komplizierter. Total begeistert bin ich von Claire und Fernand und hoffe darauf, dass die beiden am Ende zueinander finden. Fernand entwickelt sich für mich zu meinem Lieblingscharakter im Buch und ich hoffe sehr, dass er auch in den weiteren Bänden auftaucht und die Liebe von Claire und Fernand thematisiert wird. Der Angriff auf die Kuppel, der als Meteoritenangriff verheimlicht wird, gibt dem Buch eine zusätzliche Dimension. Das Leben unter der Kuppel ist nicht so perfekt wie es propagiert wird. Die Frage ist hier, ob es das Leben außerhalb der Kuppel nie ausgelöscht wurde oder ob etwas ganz anderes dahinter steckt.

    Mein Fazit: Ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Ich bin sehr gespannt und ganz gar nicht genug von Viterra bekommen. Jedoch finde ich, dass dieser Band sich teilweise etwas unnötig in die Länge zieht. Es passiert oft nichts wirklich spannendes und man könnte die Länge des Buches bestimmt um einiges reduzieren. Ich hoffe, dass der nächste Band wieder etwas mehr an Spannung gewinnt. 

  13. Cover des Buches Royal - Ein Schloss aus Alabaster (ISBN: 9783646601626)
    Valentina Fast

    Royal - Ein Schloss aus Alabaster

     (399)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Die Auswahl geht weiter und Tatyana hat es in die nächste Runde geschafft. Doch sie scheint nicht immer ganz glücklich damit zu sein, einerseits will sie nach Hause und gleichzeitig will sie wissen was es mit diesem mysteriösen Meteoritensturm auf sich hat. Diese Unerschlossenheit legt sie bei allem an den Tag.

    Einerseits hatte ich das EBook innerhalb von einem Tag durch und doch gleichzeitig nervt mich vieles an der Story und den Charakteren. Claires hyperaktive Quassellei, Phillips undurchschaubares Verhalten und vor allem Tatyanas Naivität.

    Doch auch das ständige hin und her zwischen ihr und Phillip nervt so langsam wirklich. Ich kann Tatyana ja irgendwie verstehen, wenn sie wütend ist und sich benutzt fühlt, doch dann sollte sie auch endlich zu ihrer Entscheidung stehen und sich nicht ständig wieder einwickeln lassen.

    Ich bin froh, wenn ich die Reihe beendet habe, aber sicher werde ich sie kein weiteres Mal lesen.

  14. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (442)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Der dritte Teil der Jahrhundert-Saga spielt während dem kalten Krieg. Die gesellschaftlichen Situationen in der USA, der Sowjetunion, England sowie Ost- und Westdeutschland werden beleuchtet. Ken Follett gelingt das ziemlich nahbar, indem er die Lebenswirklichkeiten, der bereits durch die ersten beiden Teile bekannten Familien darstellt. Dadurch gibt es viele unterschiedliche Protagonisten, die ganz unterschiedliche Werte transportieren. Das gefällt mir ganz besonders gut, denn so gibt es für jeden Leser eine Auswahl an Protagonisten und jeder findet einen, der ihm sympathisch ist, außerdem wird auf diese Weise das geschichtliche Geschehen nicht einseitig, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Wie schon bei den ersten Teilen bekommt man so auch einen guten Überblick über den Zusammenhang der außenpolitischen Tätigkeiten der unterschiedlichen Staaten.

    Neben dem geschichtlichen und politischen Aspekt, wird aber auch das private Leben der Protagonisten und ihre Sorgen und Nöte dargestellt. Dabei kommt die Liebe natürlich auch nicht zu kurz.

    Alles in allem ist der Roman angenehm zu lesen und sehr interessant und spannend aufgebaut. Der historische Hintergrund macht ihn zu etwas besonderen.

    Ein kleiner Kritikpunkt stellt für mich die Länge und auch der Umfang dar. An manchen Stellen zieht sich die Entwicklung etwas und manchmal fällt es einem schwer den Überblick zu behalten. Aber das nehme ich für die unterschiedlichen Blickwinkel und für die Darstellung der Zusammenhänge gern in Kauf.

  15. Cover des Buches Vampire Academy - Schattenträume (ISBN: 9783802582035)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Schattenträume

     (1.110)
    Aktuelle Rezension von: tierra.de.los.sonadores

    Es ist Frühling an der Vampirakademie, und Rose Hathaway steht kurz davor, ihren Abschluss zu machen. Doch seit sie zum ersten Mal einen Strigoi im Kampf getötet hat, wird Rose von düsteren Gedanken und merkwürdigen Visionen geplagt. Währenddessen zieht neues Unheil herauf: Lissa hat wieder begonnen, mit ihrer Magie zu experimentieren, und ihr einstiger Widersacher Victor Dashkov ist möglicherweise auf freiem Fuß. Rose und Dimitri kommen sich wieder näher, die verbotene Leidenschaft zwischen beiden flammt unvermindert auf. Bis eine tödliche Bedrohung Rose vor die wohl schwerste Wahl ihres Lebens stellt. 


    Ich liebe diese Reihe von Band zu Band mehr! Wie genial war das denn bitte? 

    Die Striogoi werden zu einer immer größeren Bedrohnung für die Akademie und alle Vampire dar. Und großes Verbindung mit Lissa wird auch immer problematischer. Dimitri und Rose... Ach, die beiden sind so süß zusammen. Das Buch war einfach perfekt. Was soll ich da noch groß zu sagen? Das Ende war absolut grausam! WIE SOLL DAS WIEDER GUT WERDEN?????? Es hat mich einfach zerstört


  16. Cover des Buches Der Winterpalast (ISBN: 9783458359708)
    Eva Stachniak

    Der Winterpalast

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Phini

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich historische Romane liebe und ich über die russische Zarin "Katharina die Große" noch nicht viel gelesen hatte. Tatsächlich war es auch sehr interessant zu lesen wie es am russischen Hof unter der Herrschaft von Elisabeth zuging. Leider rissen mich Erzähl- und Schreibstil überhaupt nicht mit, auch die Protagonistin glitt mir irgendwie durch die Finger - was zwar zu ihrem Job passte, aber es mir als Leser wirklich schwer machte. An manchen Stellen konnte ich nicht mehr folgen: In welchem Palast sind wir jetzt gerade, in welchem Jahr!? Hat mich leider nicht ganz überzeugt.

  17. Cover des Buches Post Mortem - Zeit der Asche (ISBN: 9783596031436)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Zeit der Asche

     (152)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Mark Roderick – Post mortem, 2, Zeit der Asche


    Der Profilkiller Avram Kuyper steckt in Schwierigkeiten, als er einen Auftrag von der russischen Mafia nicht sofort erledigen kann. Wenige Augenblicke nachdem Avram sein Ziel gehen lässt, weil der seine Tochter auf dem Arm hält, erschüttert die Umgebung eine Bombenexplosion. Die Witwe des Opfers und zugleich Auftraggeberin an den Mord ihres Mannes schwört Rache, die sie nicht den Tod ihrer Tochter wollte. Jetzt wird Avram nicht nur von der russischen Mafia gejagt, sondern bekommt auch noch die Snuff-Videos in ungeschnittener Fassung präsentiert, die ihn einst zu Belial, dem Mörder seines Sohnes geführt haben. Die Jagd auf die Schattenfiguren geht weiter und auch diesmal holt er Interpol-Agentin Emilia Ness ins Boot, gibt ihr Tipps und bietet ihr eine Zusammenarbeit an, die sie ablehnt. Doch kann Emilia sich das wirklich leisten?


    Zugegeben, der erste Band „Tränen aus Blut“ hat mir eher mittelmäßig gefallen und konnte mich mit der liebeskranken Emilia Ness nicht so wirklich begeistern, jedoch hat mir der Handlungsstrang damals um Avram Kuyper gefallen, weswegen ich auch die Fortsetzung lesen wollte.


    Ich bin froh, dass „Zeit der Asche“ deutlich spannender und interessanter ist, als sein Vorgänger. Der Erzählstil ist, wie im ersten Band auch, locker und modern gehalten. Bis auf ein paar überdetaillierte Beschreibungen von Land und Leute, wirkte die Handlung aber spannend und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.

    Auch diesmal kann der Handlungsstrang um Avram Kuyper mich deutlich mehr mitreißen, als der von Emila Ness, obwohl diese immerhin nicht wieder so im argen Liebestaumel ist, sondern bereits mit Kessler zusammen ist. Dieses Umwerben im ersten Teil war fast schon peinlich und so bin ich froh, dass sie sich diesmal auf die Ermittlungen beschränkt und versucht den Spuren des Snuff-Videos nachzugehen. Dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften der Reichen und Mächtigen, die skupellos und grausam weiter foltern und töten, nur um noch größere Ziele zu erreichen.

    Emila bleibt, im Gegenteil zu Avram immer noch blass. Ist eigentlich schade, denn ich wünsche mir in Büchern immer eine starke, toughe Frau, die sich durchs Leben schlägt. Da sich aber eine deutliche Verbesserung zum ersten Teil zeigt, werde ich auch den Folgeband in absehbarer Zeit lesen.

    Avram ist immer noch voller Hass, zum einen auf sich selbst und zum anderen auf die Mörder seines Sohnes. Als er erfährt, dass es weitere Mitspieler gibt, macht er sich auf die Suche, gerät selbst in tödlicher Gefahr und muss sich seiner Verbündeten bedienen um aus präkeren Situationen heraus zu kommen (das wiederum war eher etwas langweilig, da hätte ich mir mehr Knalleffekt vorgestellt). Auch diesmal wird seine Schwägerin und Nichte Akina bedroht und in die Machenschaften hineingezogen.


    Der Thriller war deutlich spannender als sein Vorgänger, es gab auch hier verschiedene Perspektivwechsel was die Geschichte interessanter machte. Einige nicht absehbare Wendungen, ein paar Überraschungen, dazu ein paar Irrwege und viele viele Bösewichte haben den Thriller kurzweilig erscheinen lassen. Es gibt meiner Meinung nach noch Potenzial nach oben, aber ich bin jetzt doch gespannt auf die Fortsetzung.


    Das Cover passt optisch gut zum ersten Band und hat mich angesprochen.


    Fazit: Deutlich mehr Spannung als der Vorgänger, Avram konnte auch hier überzeugen, Emilia leider weniger. Knappe 4 Sterne. 

  18. Cover des Buches Vampire Academy - Blutschwur (ISBN: 9783802582042)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blutschwur

     (965)
    Aktuelle Rezension von: An-chan

    Mittlerweile kann mich die Vampire Academy-Reihe weitgehend fesseln, was ich bei den ersten beiden Bänden nie erwartet hätte. Doch die Reihe hebt sich von ähnlichen Genrevertretern deutlich durch unvorhersehbare Entwicklungen ab.

    Nach dem tragischen Ende des 3. Bandes macht sich Rose auf die Suche nach Dimitri. Ihr Weg führt sie in dessen alte Heimat Russland, wo sie nicht nur Dimitris Familie aufsucht, sondern auch auf eine Gruppe von Alchemisten trifft, die außerhalb der Akademien dabei helfen, die Vampir-Welt vor den Menschen geheim zu halten. Diesen neuen Aspekt fand ich wirklich interessant und hätte gerne noch mehr über die geheimnisvollen Alchemisten erfahren.
    Aber auch Dimitris Familie kennenzulernen, hat Spaß gemacht. Man erfährt dadurch nicht nur mehr über Dimitiri, sondern lernt auch Dampire mit etwas anderen Lebensläufen kennen, als Rose es in der Akademie beigebracht bekommt. Das Bild der Romanwelt wird in diesem Band insgesamt positiv erweitert.

    Leider kann ich gar nicht viel zur Handlung sagen, ohne zu spoilern, daher nur so viel: Rose' Gefühle halten sie leider von einer wichtigen Handlung ab, sodass im Mittelteil lange Zeit kaum etwas passiert, was ich leider als recht zäh empfand. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass Rose an der Stelle mehr Willenkraft gezeigt hätte und nicht so lange mit ihren Gefühlen hadert. Auch wenn ich nachvollziehen kann, warum sie so zögert, passt es nicht ganz zu ihrem sonst so taffen Charakter.

    Auch wenn Rose alleine unterwegs ist, besucht sie Lissa immer wieder in ihren Gedanken, sodass man auch die dortigen Entwicklungen weiterverfolgen kann. Und natürlich wird Rose' Abwesenheit dort direkt ausgenutzt und von neuer Seite versucht, Lissa zu beeinflussen. Diesen Handlungsstrang fand ich ziemlich cool und unerwartet! In dem Zusammenhang wird auch die Geistfähigkeit noch wichtiger und nimmt in diesem Band generell viel Raum ein, inklusive neuen Möglichkeiten, die sich durch diese Fähigkeit ergeben.

    Das Ende war dann unheimlich spannend und hat mich für die längere "Durststrecke" entschädigt.

  19. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (149)
    Aktuelle Rezension von: JackieBrown

    Ich habe bereits zwei Bände der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" vorgestellt, hier folgt nun ein weiteres Leseerlebnis. Und damit habe ich es schon vorweggenommen, die wunderbare Michelle Marly
    Kann mit "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe" wieder einmal absolut überzeugen!!! 🥰❤❤❤ Es gelingt Michelle Marly einen kleinen Ausschnitt aus Coco Chanels Leben so echt und unzweifelhaft darzustellen, das ich gern viel mehr gelesen hätte.

    Coco hat ihre große (und möglicherweise einzige) Liebe verloren und mit dem letzten gemeinsamen Projekt, das sie mit Boy gestartet hat, beginnt sie, diesen Verlust zu verarbeiten. Sie lernt, ihr Herz wieder zu öffnen und kreiert mit unerschöpflichem Tatendrang und gewohntem Perfektionismus (wer ihre Biografien kennt, weiß was ich meine🤩) einen der bekanntesten Düfte der Welt.

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen biografischen Roman. D.h. wahre Begebenheiten werden mit fiktiven Elementen verbunden. Allerdings überzeugt mich die Recherche, die Michelle Marly für das Buch unternommen hat. Ich hätte keinen Zweifel, dass alles genauso geschehen ist. 😆 Ich habe auch wirklich lange darüber nachgedacht, ob Picasso eine Liebelei mit Coco hatte und weshalb so wenig darüber bekannt ist...

  20. Cover des Buches Royal 4: Eine Krone aus Stahl (ISBN: 9783646601718)
    Valentina Fast

    Royal 4: Eine Krone aus Stahl

     (353)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Wenn es eine Reihe gibt, welche man künstlich und bis zum Erbrechen in die Länge gezogen hat, so ist es diese. In Teil 4 hat man eine Wiederholung nach der Wiederholung der Wiederholung erlebt. Es hat was von Fernsehen zu Weihnachten, wo jedes Jahr Sissi läuft oder Silvester mit Butler James.

    Dazwischen kleine Facetten und minimale Veränderungen, wobei die Größte darstellt, dass mal wieder paar Mädels leer ausgegangen sind.

    So befinden sich im vierten Teil nur noch 8 Kandidatinnen auf bei der Pirsch auf die jungen Männer. Ein bisschen wie Freiwild müssen sich diese ja schon fühlen. Wobei ja ein sehr unausgewogenes Verhältnis besteht.   

    Ferdinand hat nur Augen für Claire. Von daher gibt es hier nichts dran zu rütteln und man weiß somit schon das er nicht der Prinz sein kann.

    Warum? Weil es dann keine sechs Teile gebe und es unbedingt Tatyana sein muss, welche die Prinzessin und später Königin werden wird. Also haben wir noch Henry und Phillip.

    Um das langweilige Leben aufm dem Hof und dem ständigen Umziehen mal etwas mehr Spannung und Action zu geben. Gibt es hier einen Ausflug auf einen Jahrmarkt mit Weissagung durch eine Wahrsagerin. Zumindest hier gibt es was Interessantes.

    Dann eine Reise durch das Königreich. Lahm.

    Der Dauerzustand: Tanya bekommt eins auf die Fresse und alle bemitleiden sie wieder Storyline. (bin zu faul für die Minuszeichen dazwischen gewesen, man möge es mir verzeihen).

    Und zu guter Letzt erfahren wir wer der Prinz ist. Leute, ich spoilere nicht, aber im Ernst, es ist doch schon so lange so offensichtlich.

    Dann wieder das hin und her mit Phillip. Liebe ja und dann nein, Verlangen ja und dann nein, geh doch zu Charlotte, komme zu mir zurück. Boah ne, ich kanns nicht mehr lesen.

    Das es ein Leben außerhalb der Kuppel gibt, ist schon seit Teil drei ersichtlich wird hier aber kaum aufgearbeitet. Die Beziehung mit Phillip ist schlimmer als nen Stück nasse Seife. Das Buch flutscht einen aus der Hand und die Lust sich zu bücken und es aufzuheben ist einfach nicht da. Soll der nächste drauf ausrutschen, aber für mich ist hier Schluss und Teil fünf und sechs werden ungelesen vom Reader fliegen. So wie die Seife….

  21. Cover des Buches Vampire Academy - Seelenruf (ISBN: 9783802583469)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Seelenruf

     (938)
    Aktuelle Rezension von: Mialy1203

    🖤Seelenruf🖤
    《 R e z e n s i o n 》

    .
    Handlung: Im letzten Band ist Rose ihrem schlimmsten Albtraum gegenübergestanden. Nun hat sie erneut eine schwierige Aufgabe vor sich... Erneut bin ich in die Welt von "Vampire Academy" abgetaucht und wurde wieder vollkommen gefesselt🤩 Diese Reihe hat sich im Laufe der Zeit auf eine Weise gesteigert, die ich nie für möglich gehalten hätte. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn!😆
    .
    Charaktere: Immer einen witzigen Spruch auf den Lippen und zum Kämpfen bereit, das ist Rose Hathaway. Keine Herausforderung ist ihr zu groß und so schreckt sie auch diesmal vor nichts zurück und gibt alles für die, die sie liebt❤ An ihrer Seite stehen Eddie, Lissa, Christian und Adrian und einmal mehr habe ich diese Crew genossen und mit ihnen mitgefiebert (hach, Adrian😍)
    .
    Schreibstil: Der Schreibstil war flüssig und leicht und es hat jede Menge Spaß gemacht, wieder in diese Welt abzutauchen und die Geschichte aus Rose' humorvoller Erzählweise mitzuerleben.
    .
    Fazit: Eine atemberaubende Reihe, die mit jedem Band an sich wächst und noch besser wird☺
    🌟🌟🌟🌟🌟+/5🌟Sterne

  22. Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)
    Katherine Arden

    Der Bär und die Nachtigall

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    Am Rande des Waldes, im Norden Russlands, wo viele Monate des Jahres eine Eiseskälte herrscht, wohnt der Bojar Pjotr Wladimirowitsch mit seiner Familie in einem kleinen Dorf. In dieser Wildnis herrschen noch immer die Geschichten über den Frostkönig und der uralten Magie von Hausdämonen und Kobolden. Doch der christliche Glaube duldet diese Märchen und die Opfergaben an diese uralten Gottheiten nicht neben sich. Wasja, die Tochter des Bojaren kann jedoch die Geister sehen, die sie vor der dunklen Magie beschützen und so ist es an ihr, die Brücke in das Reich des mystischen Waldes zu überqueren.

    Meine Meinung

    Katherine Arden entführt ihre Leser*innen mit ihrem Debütroman »Der Bär und die Nachtigall« in die schneebedeckte Wildnis im Norden Russlands, zu einem Fleckchen Erde namens Lesnaja Semlja, wo die Mythen und Legenden der russischen Folklore tief verwurzelt sind.

    Mit ihrem zauberhaften Schreibstil lässt die Autorin eine fesselnde Atmosphäre entstehen, die zum träumen und fürchten zugleich einlädt und das Gefühl von alten Märchenfilmen aufkommen lässt. Besonders gut gelungen ist Katherine Arden die Einwebung einer modernen Note, die sich übergangslos mit dem historischen Setting von Rus Mitte des 14. Jahrhunderts verbindet. Der Alltag der Menschen und die Ereignisse dieser Zeit, wie die Christianisierung, die auch an diesen entfernten Fleck Erde mit einem neuen Priester vordringt, werden authentisch geschildert und mit einer starken Protagonistin angereichert, deren Emanzipation eine tragende Rolle einnimmt.

    Der Handlungsfaden mag einen zunächst auf den Pfad eines klassischen Märchens lenken, denn Pjotr Wladimirowitschs Frau Marina stirbt nach der Geburt ihrer Tochter Wasilisa, die kurz auch Wasja genannt wird, und der Vater sieht sich gezwungen eine neue Frau zu heiraten, die ihrer Rolle als Stiefmutter alle Ehre macht. Wasja wächst aber nicht zu einer typischen Prinzessin heran die ihren Retter auf dem weißen Ross erwartet, sondern zu einer wilden Naturgewalt, die als einzige die Geister in ihrem Haus und im Dickicht des Waldes zu sehen vermag und die Zügel selbst in die Hand nimmt.

    Eine große Faszination übten auf mich die Wesen und Geister der russischen Folklore aus, die in der Küche (Domovoi), im Stall (Dwornik), im Wasser (Rusalka) und den eiskalten Winternächten (Frostkönig) ihre Heimat haben. Gerne wäre ich noch viel tiefer in ihre Welt eingetaucht und freue mich daher schon unheimlich auf den nächsten Band von Katherine Ardens Winternacht Trilogie.

    Fazit

    Dieser Mischung aus Fantasy, History und slawischer Mythologie konnte ich mich nicht entziehen. Ein wundervoller Debütroman, der die Faszination von Folklore und modernem Storytelling mit Bravour vereint!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 21.11.2020

  23. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebhaberin09

    Nachdem ich auf die Serie "Shadow and bones" aufmerksam wurde musste ich das Buch dazu lesen. Leigh Bardugo erschafft mit dem Grishaverse eine völlig neue Welt zum eintauchen. Der Anfang war etwas langatmig und schwierig zu lesen. Für mich waren die neuen Begriffe, die Bardugo erschafft, schwer zu merken und zu viele auf einmal. Die Karte im Einband und die Auflistung der verschiedenen Orden im Buchanfang haben etwas geholfen. Als ich dann in der Geschichte ankam, konnte ich nicht mehr aufhören. Es wurde spannend und interessant. Die Charaktere waren gut, hätten jedoch etwas mehr Tiefe bekommen können. Ich konnte mich leider nicht ganz in Alina hineinversetzen. Ihre Gefühle und Charaktereigenschaften sind nicht gut zum Ausdruck gekommen.

    Fazit: Mit einigen Schwächen ist das Buch "Goldene Flammen" eine Geschichte, die definitiv Potential zu mehr hat. Die Geschichte spielt in einer interessanten Welt, die Lust auf die weiteren Teile macht.

  24. Cover des Buches Die Schwester des Tänzers (ISBN: 9783458361787)
    Eva Stachniak

    Die Schwester des Tänzers

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Ballett ist Eleganz, Leben, Kunst. In der Familie Nijinsky wird Ballett von den Eltern an die Kinder weitergereicht, eine Lebensaufgabe, der gerecht zu werden mit sehr viel Arbeit einhergeht. Stassik, Waslaw und Bronia, Brüder und Schwester, werden hineingeboren in dieses künsterische Millieu, tanzen bereits mit vier Jahren vor Zuschauern und hegen nur einen Wunsch: Der Welt zu beweisen, dass sie die besten sind.

    Während Waslaw die Kunstwelt sehr schnell zu Füßen liegt, hat Bronia mit allerhand Hürden zu kämpfen. In diesem Buch folgen wir ihren Spuren, sehen sie aufwachsen, sehen sie tanzen. Fühlen ihren Schmerz und ihre Freude.

    Rezension

    Ballett als Lebensaufgabe

    Bronia Nijiska wird Ende des 19. Jahrhunderts in Polen geboren, doch die Wege ihrer Familie führen sie schon bald nach Russland. Hier nun ist ihr erklärtes Ziel die Aufnahme in die kaiserliche Ballettschule, die vom Zaren gefördert wird und höchsten Ruhm verspricht. Während ihrem Bruder alles scheinbar mühelos in den Schoss zu fallen scheint, ihn jeder liebt und bewundert, steht sie lange Zeit im Schatten, ist immer nur „die Schwester von“. Doch auch in Bronia steckt der Wille, sich aus der Masse der Balletttänzerinnen hervorzutun. In rückblickenden Tagebucheinträgen verfolgen wir ihren Weg von der Tanzschule zu den ersten Schritten in neue Richtungen, denn ihr Bruder will das Ballett revolutionieren. Er will aus dem steifen Rahmen ausbrechen, will neues schaffen, für die Kunst und mit der Kunst leben. Dabei ist er sehr streng zu sich, und noch strenger zu Bronia. Er wendet sich gleichermaßen von ihr ab und zu ihr hin, so dass sie nie ganz genau weiß, wie seine Gefühle wirklich sind.

    Während der Lektüre schlug ich oftmals genannte Namen nach, suchte die Gesichter zu den Menschen, die wirklich lebten. Auch das Ballettstück „Der Faun“ von Waslaw Nijinsky kann gefunden und bestaunt werden. Und genau das machte für mich auch einen Teil des Reizes dieses Buches aus, diese erlebbare Geschichte, die noch immer gefunden werden kann. Bronia führt ein unstetes Leben. Reist von Ort zu Ort, immer auf der Suche nach Engagements und Auftritten. Festen Boden spürt sie nur selten. Immer an ihrer Seite ist ihre Mutter, Mamusia, die selbst Ballett tanzte und die Entbehrungen und Opfer kennt, die ein Leben als Tänzer unweigerlich mit sich bringen.

    Bronia lebt in einer aufregenden Zeit, einer Zeit voller Umbrüche und Kriege. Sie erlebt sowohl den ersten als auch den zweiten Weltkrieg mit, und spürt die Auswirkungen des Zarensturzes. Trauert sie dieser prunkvollen Zeit nach? Nein. Sie will neues kreieren, die Welt mit ihrem Tanz verändern, Augen öffnen, ähnlich ihrem Bruder. Persönliche Schicksalsschläge geben sich bei ihr die Klinke in die Hand, und dass Genie und Wahnsinn nur einen Fingerzeig voneinander entfernt existieren, muss sie an ihren beiden Brüdern hautnah miterleben.

    Fazit

    Auch wenn gegen Ende hin ein wenig Flaute einkehrte, sich die Abschnitte etwas zogen, so habe ich den Lebensweg Nijinskas sehr gern verfolgt und war völlig gefangen in einer Welt aus Übungsstunden, Choreografien und wechselnden Arrangements. Man liest dieses Buch jedoch nicht der historischen Momente wegen, sondern aus Liebe zum Ballett.

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