Bücher mit dem Tag "rußland"
Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rußland" gekennzeichnet haben.
4 Bücher
- Bettina Klusemann
Ein Ort names Taiga (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(20)Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012Dieser kurze Booksnack hat mich zwar unterhalten, aber leider irgendwie auch nicht vom Hocker gerissen. Für meinen Geschmack ist die Kurzgeschichte etwas zu klischeehaft, was Russen anbelangt und auch nicht ganz so lustig wie ich es mir erhofft hatte. Für zwischendurch ist der Booksnack aber ganz okay, die Geschichte liest sich schön flüssig. Von mir gibt es daher 2,5 Sterne, ich runde aber auf 3 Sterne auf. - Merle Hilbk
Sibirski Punk
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEin Reise von Hamburg nach Sibirien - 3 Monate, um das, was die Autorin als "russische Seele" bezeichnet, zu finden und dabei unterschiedliche Menschen, ihre Lebensgeschichten und ihr jeweils eigenes Sibirien kennenzulernen und dieses hautnah mitzuerleben. Am Ende stehen neue Freundschaften und die Erkenntnis, dass die Reise ihren Zweck erfüllt hat: dass ein wichtiger Teil der "russischen Seele" in der Mentalität der Bevölkerung zu suchen ist und in ihrer Fähigkeit, das Leben in all seinen Facetten zu leben. Ein durchaus lesenswerter, kurzweiliger Reisebericht, der anhand von Einzelbeispielen ein Bild der russischen Gesellschaft und des unbekannten Sibirien zu zeichnen versucht. - Viktor Jerofejew
Moskauer Schönheit
(5)Aktuelle Rezension von: BeagleIrina ist eine laszive, russische Schönheit vom Lande. Sie erzählt in diesem Buch ihre Geschichte, wie sie sich durch alle Betten der russischen Oberschicht schläft. Dabei, so erzählt sie uns, ist sie immerzu bescheiden und genügsam, im anderen Moment erklärt sie, wie wichtig ihr doch Kleider sind, dass sie arme Männer nicht ausstehen kann und schwärmt von der Schweizer Uhr, die ihr der Botschafter eines südamerikanischen Landes einst schenkte, nachdem sie mit ihm auf dessen Schreibtisch… Nach vielen solcher Abenteuer lernt sie Wladimir kennen, eine Größe der Kultur (näheres wird nicht gesagt, der Leser rätselt, ob er nun Schriftsteller oder Musiker ist). Wladimir, der von Ira liebevoll Leonardik genannt wird, ist um einiges Älter, verheiratet und immer auf seinen guten Ruf bedacht. Was auch gerechtfertigt ist, wenn man bedenkt, dass Irina bei einem Auftritt des englischen Philharmonieorchesters mit Apfelsinen nach dem Dirigenten wirft. Wer das Buch als ernsthafte Lektüre lesen möchte, der ist fehl am Platz. Denn schon nach ein paar Seiten wird ihm dieses naive, nur auf Schönheit bedachte Flittchen auf den Geist gehen. Liest man es jedoch als Komödie, so kann man viele humorvolle Passagen in dem Buch finden. Allerdings gibt es leider auch sehr viele Wiederholungen, Irina möchte anscheinend auf diese „Gedanken“ besonders hinweisen. Bleibt zu sagen: Wer es nicht liest, hat nichts verpasst und wer es liest, sollte den nötigen Humor und Durchhaltevermögen mitbringen. Am ehesten kann man dieses Buch noch als Satire auf die russische Gesellschaft kurz vor der Wende ansehen.



