Bücher mit dem Tag "saarland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "saarland" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Das Pestzeichen (ISBN: 9783442476398)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestzeichen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Es geht in dem Buch um Ende des Dreißig jährigen Krieg, um eine junge Frau namens Susanna. Diese junge Frau verliert durch einen Mann namens Jeremias ihre ganze Familie. Warum? Aufgrund magischer Schriften, welche den Weg zu einem Schatz zeigen. Susannas Vater vertraut seiner Tochter kurz vor seinem Tod das Versteck der magischen Schriften an.

    So begibt sich die junge Frau auf eine gefährliche Abenteuerreise und lernt dabei sogar noch große Liebe kennen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass den Roman für sehr einfach geschrieben empfunden habe. Es wurden wenig bis gar keine Fremdwörter verwendet. Und wenn doch dann wären sie leicht verständlich. Die Autorin schreibt den Roman sehr flüssig und zusammenhängend. Die Beschreibung der Charaktere sorgt dafür, dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.

    Besonders gut fand ich dass die Autorin in dem Roman die Sichtweisen gewechselt hat. So wurde mal aus Susannas Sich und mal aus der Sicht von dem Jeremias geschrieben zum Beispiel.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben meiner Ansicht auch gut in die Handlung gepasst.

    Die Hauptfigur Susanna hat Trotz ihres großen Verlustes niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft. Am Ende hat sich ihr Kampf ausgezahlt. Susanna hat nicht nur den Schatz gefunden sondern auch ihre Liebe gefunden.

    Für mich gehört dieser Roman mit zu den gelungendsten historischen Romanen die ich jemals gelesen habe. Er ist ein Roman für zwischendurch. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen verschlungen. So gut fand ich diesen. Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung. Des Weiteren kann ich diesen Historischen Roman auf jeden Fall zum lesen weiter empfehlen. Er ist spannend, aufschlussreich bezogen auf das verwendete Zeitalter. Dieser Roman weckte in mir sehr viel Interesse für diese Zeitspanne.

  2. Cover des Buches Nur Gisela sang schöner (ISBN: 9783981701647)
    Dany R. Wood

    Nur Gisela sang schöner

     (72)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    109/2019 Rezension – unbezahlte Werbung ✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍ Dany R. Wood NUR GISELA SANG SCHÖNER Jupp Backes erhält kurz vor Feierabend einen Anruf von Marianne, die einen Einbrecher in ihrem Haus vermutet. Widerwillig macht er sich auf den Weg, denn eigentlich wollte er gemütlich ein Bier in der Wirtschaft genießen und nicht wie schon so oft, sich zu Marianne zu begeben. Sie ist bekannt dafür, die Polizei immer unnötigerweise anzurufen, ein Verbrechen lag aber bisher nie vor. Jupp hätte lieber mal eine richtige Leiche, wie Waldi, der die Mordabteilung in der Großstadt leitet. Nach sinnlosen Aufenthalt bei Marianne, drängt ihn zuhause seine Frau Inge, unbedingt bei Beate vorbeizuschauen. Sie ist nicht erreichbar und sollte doch einen Käsekuchen für das Dorffest backen. Da er Inges guten Riecher kennt, machen sie sich auf den Weg und finden Beate tot in der Badewanne auf. Es liegt zwar ein Abschiedsbrief vor, aber Jupp wittert einen Mord und gemeinsam mit seiner Frau und seiner außergewöhnlichen Schwiegermutter machen sie sich an die Recherche. War es Selbstmord und warum gibt es einen Mitgliederschwund im Kirchenchor? Mit viel Situationskomik, gemischt mit saarländischen Worten hat hier Dany R. Wood einen humorvollen Krimi geschrieben. Er liest sich flüssig und durch die kurzen Kapitel möchte man das Buch auch nicht aus der Hand legen. Die Charakter sind ausgefeilt und sie ermitteln sehr eigenwillig. Sie sind naiv und voller Klischees und verkörpern den typischen Dorfbewohner, den es in Wahrheit wahrscheinlich so nicht gibt. Käthe ist mir an Herz gewachsen, denn mit ihren 80 Jahren verkörpert sie eine Person, die man in diesem Alter nicht für möglich hält. Das Ende war überraschend und erst zum Schluss wird alles aufgeklärt. Ich habe mich sehr gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung 💥💥💥💥💥
  3. Cover des Buches Nur Helga schwamm schneller (ISBN: 9783981701678)
    Dany R. Wood

    Nur Helga schwamm schneller

     (47)
    Aktuelle Rezension von: MiaMai


    Zugegeben, der Titel hat mich schon überzeugt und das Cover sehr amüsiert. Kein Wunder habe ich gerne mit der Lektüre begonnen und rasch in Jupps Welt eingefunden. Ich bin erst hier dazu gestoßen und auch ohne Vorkenntnisse gut eingestiegen. 

    Was will man auch mehr? Regional ist es, lustig und bissig ist es, spannend bleibt es bis zum Schluss und die Protagonisten sind nicht nur, sondern haben auch Charakter. Eine wunderbare Lektüre für einen verregneten Tag auf dem Sofa oder einen sonnigen im Liegestuhl. Lesenswert, Lokalkolorit, Lachmuskeltraining.

  4. Cover des Buches Die vergessene Heimat (ISBN: 9783442491001)
    Deana Zinßmeister

    Die vergessene Heimat

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    Für die schleichende geistige Verwirrung ihres 79-jährigen Vaters Ernst findet die Kochbuchautorin Britta Hofmeister eine ganze Weile genügend Ausreden. Doch sein Zustand verschlechtert sich immer mehr, was auf eine Demenz schließen lässt und der Familie einen Schreck versetzt. Britta wusste schon immer, dass ihre Eltern aus der DDR stammten, doch bisher wurde nie darüber geredet. Umso erstaunter ist sie, als Ernst immer wieder in die Vergangenheit abtaucht und dabei unbewusst mit immer mehr Details seiner Flucht mit Mutter Leni aus Ostberlin in den Westen im Sommer 1961 herausrückt...

    Deana Zinßmeister hat mit „Die vergessene Heimat“ einen sehr spannenden Roman vorgelegt, in dem sie ihre ganz persönliche Familiengeschichte verarbeitet hat und dem Leser damit gleichzeitig ein besonderes Zeitzeugnis präsentiert. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Schreibstil lässt den Leser zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her wandern, wo er zum einen Britta und ihre Familienangehörigen kennenlernt und die fortschreitende Demenz des Vaters mitbeobachtet, zum anderen Ernst und Leni im Jahr 1961 bei der Planung und Flucht begleitet. Während Zinßmeister langsam einen Teil ihrer Familiengeschichte aufrollt, hat man als Leser das Gefühl, hautnah mit dabei zu sein. Gleich einem Kinofilm erlebt man die Aufrichtung des Stacheldrahts unmittelbar vor der Haustür als Vorbote für die später folgende Mauer ebenso mit wie die im Geheimen geschmiedeten Fluchtpläne und wird dabei durch eine Achterbahn der Gefühle gejagt, so plastisch und spannend beschreibt die Autorin die Vorgänge. Schon als Grenzgänger erfährt Ernst am Beispiel eines Kollegen, wie schnell es sich rächt, offen seine Meinung zu sagen. Das wachsende Misstrauen gegenüber allem und jeden aufgrund der Tyrannei durch das Regime und der Stasi wird beklemmend dargestellt und lässt den Wunsch nach Freiheit immer mehr wachsen, schürt aber auch gleichzeitig die Angst vor Entdeckung. Dass die Geflüchteten noch Jahre später nach der gelungenen Flucht Furcht vor der Verfolgung der Stasi hatten, ist verständlich. Neben der Vergangenheitsgeschichte stellt die Autorin empathisch, aber ungeschönt, die Demenzerkrankung ihres Vaters im Gegenwartsteil heraus und lässt den Leser mit der Familie gemeinsam unter den gravierenden Auswirkungen leiden.

    Die Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt, bestechen durch glaubwürdige menschliche Ecken und Kanten und wirken auf den Leser sehr authentisch und wirklichkeitsgetreu. Gespannt mischt er sich unter sie, um sie bei ihrem Lebensweg ein Stück zu begleiten und mit ihnen zu fiebern. Britta ist eine gestresste Kochbuchautorin, die ihrer Mutter hilfsbereit unter die Arme greift. Lange verdrängt sie die Anzeichen bei ihrem Vater, doch kann sie es irgendwann nicht mehr ignorieren. Sie muss sich nicht nur mit der Krankheit ihres Vaters auseinandersetzen, sondern wird in dieser Zeit auch mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Ernst ist in jungen Jahren ein Macher mit dem Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit. Krank im Alter ist er unwirsch, manchmal sogar regelrecht aggressiv, dann wieder teilnahmslos und in Gedanken versunken. Leni hängt sehr an ihrer Familie und will diese nicht verlassen, aber ein Leben ohne ihre große Liebe Ernst kann sie sich auch nicht vorstellen. Als gealterte Frau wirkt Leni ängstlich und gleichzeitig fordernd gegenüber ihren Kindern. Brittas Geschwister spielen ebenfalls untergeordnete Rollen sowie einige andere Protagonisten.

    „Die vergessene Heimat“ ist eine berührende, spannende und sehr offen dargebotene Familiengeschichte, die nicht nur die letzten Tage vor dem Mauerbau der DDR und die Flucht sehr plastisch beschreibt, sondern auch die Gegenwart mit den Folgen einer Demenzerkrankung ungeschönt offenbart. Der aussagekräftige Titel ist praktisch Programm. Ein besonderer Dank gilt hierbei der Autorin für ihre Offenheit! Absolute Leseempfehlung für eine einfühlsame und doch realistische Darstellung der jeweiligen Ereignisse!

  5. Cover des Buches WEISS, WEISS, TOTENKREIS (ISBN: 9781790636815)
    Martina Straten

    WEISS, WEISS, TOTENKREIS

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Ich bekam dieses Buch geschenkt und frage mich wie meine Schwester immer solch "harten" Bücher findet. Ich liebe Thriller, ich liebe mein Heimatland das Saarland.....ich freute mich beides zusammen zu erleben . Ich fand das Buch spannend, kurzweilig, es ging mir an die Nieren mit den detaliert beschriebenen Folterungen  ....sowohl der heutigen Opfer , wie auch der früheren Opfer. Missbrauch körperlich, seelisch und sexuell...ein hartes Thema. Die Figuren fand ich gut beschrieben und ich hoffe dass die anderen Bücher mehr von ihnen freigeben. Die Handlung fand ich schlüssig .. ich habe mich über die bekannten Orte gefreut. Und muss gestehen ich kannte keiner der Sagen aus dem Saarland....was ich aber jetzt ändern werde.

  6. Cover des Buches Mörderisches aus dem Saarland (ISBN: 9783839228456)
    Marion Demme-Zech

    Mörderisches aus dem Saarland

     (21)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    [Rezension - unbezahlte Werbung] 🍂 

    Erstmal vielen lieben Dank an Dich Beate @buchwurm05 für das tolle Buch 😘 damit hast du mich sehr glücklich gemacht, es gibt leider nicht viele Bücher aus oder vom Saarland 😇 

    Für dieses Buch habe ich mir wirklich lange Zeit genommen, ich wollte es einfach genießen. Das Buch umfasst 13 spannende Geschichte die (natürlich) allesamt im Saarland an "berühmten" Orten spielen. Die Schauplätze wurden sehr gut beschrieben und da ich im Saarland lebe kann ich dies recht gut beurteilen. Ich habe skurrile und (schwarz) humorvolle Geschichten erlebt bei denen ich tatsächlich schonmal schmunzeln musste - so etwas habe ich gar nicht erwartet. Natürlich handelt es sich hierbei immer noch um Krimis und die Spannung kam auch nicht zu kurz. Ich wurde wirklich gut unterhalten und ich werde mich nach weiteren Büchern der Autorin umsehen 🥰

  7. Cover des Buches Rabenschwarze Intelligenz (ISBN: 9783492259156)
    Josef H. Reichholf

    Rabenschwarze Intelligenz

     (28)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    Raben und Krähen. Schöne schwarze Geschöpfe. Obwohl sie zu den Singvögeln gehören, können sie nicht singen. Als Räuber dezimieren sie den Singvogelbestand und bringen die Jägerschaft in ein Dilemma. Dass diese Tiere nicht nur schön anzuschauen sind, sondern auch klug sind, das will der Ornithologe, Zoologe und Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf verdeutlichen.

    Rabenschwarze Intelligenz, wenn das kein Titel ist, der mich anspricht. Das Thema ist hoch interessant und doch will ich bei derart populärwissenschaftlichen Büchern und keine Doktorarbeit. Weniger Zahlen und Statistiken, weniger Ausschweifungen, dafür mehr Anekdoten wären für den Lesesfluss anregender. Detailliert verliert sich der Autor in Gattungszuordnungen, Siedlungs-, Paarungs-, Brut- und Fressverhalten. 

    Reichholf zeigt den Raben auch in seiner mythologischen Bedeutung: „Die alte Germanen haben die Intelligenz der Raben sehr wohl gekannt.“ Vom heidnischen Göttervögel wandelte sich das Bild des Raben später und war er als Unheilbringer, Begleiter von Hexen und Totenvogel verschrien.

    Wie der Rabe zum „Nussknacker“ wird, sich im Großstadtdschungelzurecht findet oder Werkzeug benutzt, erfahren wir ganz zum Schluss. 

  8. Cover des Buches Der Verrat (ISBN: 9783328105428)
    Ellen Sandberg

    Der Verrat

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Lisa2311

    Nane wird nach 20 Jahren Haft entlassen und stellt damit das Leben ihrer Schwester Pia auf den Kopf. Es geht um Rache, oder Vergebung.

    Die Geschichte ist in Gegenwart und Vergangenheit (20 Jahre vorher) aufgeteilt. Das macht das ganze sehr interessant und leicht lesbar.

    Über die Vergangenheit erfährt man, warum Nane im Gefängnis gelandet ist. Dabei werden einige Familiendramen der drei Schwestern bekannt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Es gibt aber auch noch einige andere Charaktere. Daher hat man von liebenswert bis nervig alles dabei.
    Die Anzahl der Namen ist anfangs jedoch etwas verwirrend. Z.B.: die Tochter und die Enkelin einer Person sind ca. gleichalt.
    In der Gegenwart geht es um die Entlassung von Nane und die Angst, die Wahrheit über damals könnte ans Licht kommen.
    Insgesamt herrscht eine düstere Atmosphäre, denn immer wieder gibt es Anspielungen, dass es noch mehr Geheimnisse und Dramen gibt.
    Das Buch hat fast 500 Seiten. Es hätten auch 100 weniger sein können. Auch das Setting eines Weinguts hat mich eher an eine 18 Uhr ARD Sendung erinnert 😂 Dennoch hat mir dieser "Spannungsroman" sehr gut gefallen. Das Ende fand ich nochmal sehr spannend und die Enthüllungen echt grausam.

  9. Cover des Buches Der Hexenschwur (ISBN: 9783442476411)
    Deana Zinßmeister

    Der Hexenschwur

     (50)
    Aktuelle Rezension von: MartinaM
    Der Hexenschwur ist nach Das Hexenmal und der Hexenturm der dritte Band von Deana Zinßmeister um die Familie Bonner.

    Man muss nicht die Vorgängerbände gelesen haben, da es immer mal wieder Rückblenden gibt. Die Autorin hält den Leser gut auf dem Laufenden und der moderne Erzählstil von Deana Zinßmeister erlaubt ein schnelles und zügiges Lesen.

    Der Leser wird an die Hand genommen und praktisch Teil der Familie Bonner. Fiktive und reale Personen werden miteinander verwoben. Und das Ende ist schlüssig und in sich abgeschlossen.

    In 45 Kapiteln darf der Leser die Familie Bonner begleiten. Mit einem Epilog und einem Nachwort rundet die Autorin das Buch ab.

    Hexerei, Legenden und Krankheiten, der Glaube an Dämonen sowie Kriegsschauplätze und eingeflochtene, historische Fakten, komponierte die Autorin zu einem großartigen Roman, den ich nur empfehlen kann. Eine wunderbar geschriebene Geschichte, die mich als Leserin mitgerissen hat und genussvolle Lesestunden bescherte.
  10. Cover des Buches Der Hexenturm (ISBN: 9783442472482)
    Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Salima
    Da ich " Das Hexenmal" schon vor längerer Zeit gelesen habe war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Problemlos fand ich dank den Rückblenden die geschickt in die neue Geschichte eingeflochten wurde wieder zurecht. Die 5 Jungen Menschen gehen auf eine Reise ins Unbekannte. jeder auf der Flucht und geplagt von ängsten. Mann erfährt im zweiten Teil noch mehr von den Charakteren und ihrer Vergangenheit. 
    Der Epilog war mir etwas zu abgeschlossen mit der Geschichte, hätte mir da etwas mehr Spannung gewünscht auf den dritten Teil.
  11. Cover des Buches Tief im Hochwald (ISBN: 9783954511013)
    Moni Reinsch

    Tief im Hochwald

     (13)
    Aktuelle Rezension von: irismaria

    "Tief im Hochwald" ist der Debütkrimi von Moni und Simon Reinsch (Mutter und Sohn) und dreht sich um eine Mordserie im Hunsrückdörfchen Hellersberg im Hochwald. Der Fund eines Toten, noch dazu eines Auswärtigen, kommt den Dörflern gar nicht gelegen, denn man plant die Feierlichkeiten zur Dorfprämierung und die örtliche Polizei ist mit einem Mord überfordert. Als ein zweiter Mord geschieht, kommt aus Trier  Kommissarin Vanessa Müller-Laskowski und muss sich Unterstützung im Dorf suchen, denn ohne Kenntnis der Gegend, der Vorgeschichte der Personen und des Geocachings, das ein Schlüssel zu den Taten zu sein scheint, kommen die Ermittlungen nicht voran…

    "Tief im Hochwald" ist ein durchweg spannender Regionalkrimi mit der richtigen Mischung aus Lokalkolorit, interessanten Personen und einer plausiblen aber nicht durchschaubaren Krimihandlung. Dazu flüssig geschrieben, intelligent und witzig – ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!

  12. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4 (ISBN: 9783462041644)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Neues aus dem Tiergarten der deutschen Sprache
    Uhu - Tier und Kleber in einem! Aber wie sieht das Ganze im Plural aus? Uhus oder vielleicht doch eher Uhue? Und was ist dann mit dem Kuckuck, sprechen wir da von Kuckucks oder Kuckucken? Sprachpflege oder Tierpflege - auch für Bastian Sick häufig genug eine Herausforderung.´
     Abermals taucht Bastian Sick in die tiefen Wasser - oder Wässer? - der abenteuerlichen deutschen Sprache ein und begibt sich auf die Jagd nach Zwiebelfischen. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise in die Welt der Stilblüten und Paradoxe, der grandiosen etymologischen Verballhornungen und regionalen Besonderheiten. Warum heißt der Maulwurf eigentlich Maulwurf? Wachsen Schattenmorellen im Schatten? Ist der Hirsch das männliche Pendant zum Reh und was hat das alles mit Bambi zu tun? Spätestens wenn man von ›eingefleischten Vegetariern‹ spricht, dann sind Flora und Fauna ein undurchdringlicher Dschungel. Auf humorvolle Weise beweist Bastian Sick zum nunmehr vierten Male, dass man eben nie auslernt!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt lediglich ein Klemmbrett, auf dem der Titel prangert. Eyecatcher sehen anders aus, wer aber die Reihe rund um die Rechtschreibferkeleien und deren Aufklärung durch Sick mag, der wird hier auch beherzt zugreifen.

     

    Eigener Eindruck:

    Der deutsche Rechtschreibdschungel ist groß und tückisch. Immer wieder ertappt man sich selbst dabei, wie man Fehler macht. Sei es bei Satzzeichen, Redewendungen, Zeitformen. Irgendwelche Fehler haben sich bei dem Einen oder Anderen durchaus eingeschlichen und die wird man auch nicht mehr so schnell los. Abhilfe schafft das nun schon vierte Buch der Reihe „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ aus der Feder von Bastian Sick. Wer die Bücher bereits kennt, der weiß, dass die Art und Weise des Autors für seine Kolumne in der Zeitung durchaus passend ist, jedoch auf die Masse eines ganzen Buches doch erdrückend wirkt und dem Leser die Nachricht übermittelt, dass man einfach doof ist, nur eben der Autor selbst nicht, der sich mit seiner lustigmachenden Art irgendwie rein menschlich ins Aus katapultiert. Vielleicht ist das nicht so gemeint, kommt aber voll und ganz so rüber und zieht sich leider wie ein roter Faden durch seine vier Bücher. Trotzdem ist das was Bastian Sick aber präsentiert gut recherchiert und durchaus einleuchtend und die eine oder andere Graupe, die man vielleicht selbst innehat, kann hier behoben werden, wenn man sich tapfer durch das Büchlein arbeitet. Ich empfehle das Buch häppchenweise zu genießen, denn man bekommt hier so viel Input, dass man kaum alles auf einmal begreifen kann. Das Buch ist vom Thema her aber auch recht trocken, sodass es durchaus nicht für Jedermann ist.

     

    Fazit:

    Das Buch erklärt anschaulich die Tücken der deutschen Rechtschreibung, jedoch sollte man damit klarkommen, dass die Art des Autors arg von oben herab ist. Nobody is perfect… nur Herr Sick, der ist es scheinbar.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462041644

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 224 Seiten

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 24.09.2009

     

  13. Cover des Buches Nur Uschi kochte schärfer (ISBN: 9783981701654)
    Dany R. Wood

    Nur Uschi kochte schärfer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: fredhel
    Familie Backes aus dem Saarland ist absolut ungewöhnlich. Jupp Backes ist der Dorfsheriff, der vor Langeweile umkommt. Inge ist seine Frau, die mit der Haushaltsführung ebenfalls nicht ausgelastet ist. Und die dritte im Bunde ist Oma Käthe, die mit ihren 80 Jahren ebenso mannstoll wie überkandidelt ist. Leider ist ihre letzte Eroberung nur wenige Stunden nach dem Date verstorben. Ermordet, wie Jupps ungewöhnliche Recherche ans Licht bringt, und damit er sich endlich mal profilieren kann, begibt er sich mit Inge und Käthe auf eine höchst unorthodoxe Mördersuche. Der Autor schreibt mit leichter, lustiger Hand. Das Lesen macht Spaß, aber man muss auch sagen, dass manches einfach viel zu albern und überzogen daher kommt. Deswegen ist die Bewertung für mich nicht ganz einfach, aber vom reinen Spaßfaktor aus gesehen, vergebe ich 4 gut gemeinte Lesesterne.
  14. Cover des Buches Blutige Seilfahrt im Warndt (ISBN: 9783941657663)
    Elke Schwab

    Blutige Seilfahrt im Warndt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hut ab vor diesem Krimi. Das Buch spielt fast ausschließlich im Bergmannsmilieu und meist unter Tage. Diese für Laien total unbekannte Welt wurde von der Autorin unglaublich gut recherchiert und sehr authentisch geschildert. Das ist nicht nur ein Krimi, das ist ein hochinteressantes Lehrbuch über die untergehende Welt des Bergbaus.

    Darüber hinaus hatte ich bisher geglaubt, dass mich kein Autor mehr gruseln könnte mit seiner Beschreibung unappetitlicher Leichen...bis zu diesem Buch.

    Sternabzug nur dafür, dass die Rahmenhandlung ziemlich "und täglich grüßt das Murmeltier" war. Schnurs Affaire mit der Staatsanwältin geht mir langsam auf den Senkel, ebenso Ankes und Eriks Rumgeeiere. Darüber hinaus fand ich alles rund um Grewes Gefühlsleben ziemlich schwülstig und Buffalo Bill ziemlich affig.
  15. Cover des Buches Der Tod steht mir nicht (ISBN: 9783839214886)
    Angelika Lauriel

    Der Tod steht mir nicht

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Pf
    Lucy und Frank haben zueinander gefunden und alles könnte so schön sein, wenn ja wenn nicht die Anschläge auf Lucys Leben wären. Nicht nur das, nein auch auf der Arbeit hat sie neben ihrem unerträglichen Chef nun eine neue Mitarbeiterin: Ilina. Die persönliche Nemesis von Lucy. 

    Charaktere/Handlung: 
    Zum Charakter muss ich glaube ich nicht mehr viel sagen, denn Lucy und Frank sind aus dem ersten Band bekannt. Ebenso Lucys sehr unterhaltsame Familie. Hier kommt auch ihr Bruder Rouwen mehr zum Einsatz und dies war eine sehr schöne Wendung in der Geschichte! 
    Frank und Lucy sind nun ein Paar und es wird kompliziert. Gerade weil Lucy etwas herausfindet und dies nicht sofort Frank sagt. Dieser wiederum sollte umziehen, da er es unter dem Dach mit seiner Exfrau samt Anhang nicht mehr aushält. Da kommt sein Partner Herbert aus der Reha zurück und Frank ist sehr erleichtert. 
    Lucy wiederum wird mit Herbert nicht warm und findet ihn einfach komisch. Lucy war auch in diesem Band wieder so sympathisch, chaotisch wie immer. Frank und sie haben noch einige kleine Hürden zu überwinden, aber dies scheint machbar. Nur was hat Herbert mit der ganzen Sache rund um die Anschläge zu tun? 

    Mein Fazit: 
    Es war wieder total unterhaltsam das Buch zu lesen! Ich bin durch Zufall über die Reihe gestolpert und nach den guten Bewertungen musste ich diese lesen. Habe ich nicht bereut! Es ist unterhaltsam und Frank und Lucy passen zusammen wie die Faust aufs Auge. 
    Auch die Sucht nach den Manolos zieht sich hier wieder durch! Wunderbar, bitte mehr davon! 
  16. Cover des Buches Historischer Atlas Deutschland (ISBN: 9783850331951)
    Manfred Scheuch

    Historischer Atlas Deutschland

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Eisige Rache (ISBN: 9783932927546)
    Elke Schwab

    Eisige Rache

     (38)
    Aktuelle Rezension von: darkangel88

    Mit „Eisige Rache“ ist Elke Schwab ein neuer Baccus – Borg – Krimi ist echt gelungen und reißt einen mit. Wie immer sehr gut alles recherchiert und auch sehr aktuell.
    Kurzer Inhaltsauszug:
    Diesmal werden die beiden beschossen, obwohl sie nur einer alten Dame einen Besuch abstatten wollten in der Weihnachtszeit. Der Handlungsort ist diesmal Wadern in der Nähe von Saarbrücken. Erst hat man an ein Zufall geglaubt, aber dann stellt es sich ganz anders heraus. Und plötzlich kommen immer mehr Leichen zusammen die mit einer Waffe aus den 2 Weltkrieg erschossen wurden und auch auf die beiden (Baccus und Borg) geschossen wurde. Angeblich soll es sich um einen Drogenkrieg in den beschaulichen Dorf handeln. Aber kann das stimmen? Der dort ansäßige Kommissar versucht die beiden auf eine falsche Fährte zu locken, was ihm auch fast gelingt. Viele Spuren verlaufen im Sande, aber auf das nahe liegende kommen sie nicht. Und plötzlich befinden sich die zwei in Gefahr sowie die alte Dame. 

    Um nicht alles zu erzähle ich mal nicht alles einfach lesen und mitreißen lassen. Wer schon andere Bücher von Elke Schwab gelesen hat weiß das er nicht enttäuscht wird von diesen Buch =)
  18. Cover des Buches Tote Frauen lügen nicht (ISBN: 9783960875918)
    Angelika Lauriel

    Tote Frauen lügen nicht

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Jasminh86

    "Tote Frauen lügen nicht "von Angelika Lauriel und dem Verlag Digitalpublishers ist ein Lucy Schober-Krimi,der meiner Meinung nach ein Cosy-Krimi ist.

    Ein teilweise humorvoller Roman mit einigen spannenden Abschnitten,die ich erst ab Mitte des Buches erreicht habe.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig,klar und deutlich zu lesen und ihre Protagonisten sind sehr speziell ,besonders Lucy mit ihren Zwillingen Heulsuse und Lady Tough im Kopf,von dessen Existenz man direkt nach dem Prolog aus der Vergangenheit (5 Jahre zuvor) erfährt .

    Lucy hat hier ihre letzte Sitzung beim Psychotherapeut,der nichts von der Existenz der beiden mitbekommen hat.

    Da dies der dritte Band der Schober-Reihe ist,habe ich leider nicht viel über Lucys Grund der Therapie gelesen,da es mein erstes Buch der Autorin war.

    Also sollte man vorher die Vorgänger lesen,um besser in diesen Teil rein zu kommen. 

    Lucy ist schwanger mit Zwillingen und ein Tollpatsch,der immer wieder zufällig in Kriminalfälle gerät.

    Sie ist die Lebensgefährtin von 

    Kriminalkommissar Frank Kraus,dessen Glück nun perfekt scheint,bis sie an ihrem Arbeitsplatz von einem geheimnisvollen anonymen Verehrer mit Blumen und Gedichten gestalkt wird.Da Frank an einem komplizierten Fall arbeitet ,werden immer mehr Zusammenhänge aufgedeckt,wo auch Lucys Arbeitskollegin Ilina eine grosse Rolle spielt,die man recht schnell kennen lernt.


    Der Schober -Krimi ist einmal aus Lucys Sicht in der Ich-Form und einmal aus Franks Sicht in der Erzählform geschrieben ,was mich manchmal etwas verwirrt hat und gewöhnungsbedürftig ist. Lucy "spricht "oft mit ihren Lesern und stellt Fragen,was mir hier nicht gefallen hat.

    Lucy ist mir nicht wirklich symphatisch gewesen und so richtig warm wurde ich mit ihrer oft sturen und forschen Art nicht.

    Da Lucy ja mit Gedichten bombadiert wird ,wurden oft ganze Gedichichte zitiert,was mir irgendwann zu viel an Poesie war.

    Ab Mitte des Buches kam dann Spannung auf und das lesen fiel mir deutlich leichter.

    Insgesamt ist das Buch eine Mischung aus viel Chaos und einem Mordfall,der mich leider nicht so überzeugen konnte.

    Ich hatte mir vom Cover und Klappentext mehr erhofft. 

    Ich vergebe 2.5 von 5 Sternen.



  19. Cover des Buches Kullmanns letzter Fall (ISBN: 9783936950717)
    Elke Schwab

    Kullmanns letzter Fall

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ilona_lariviere
    Sport ist Mord....!!! Auch Reitsport......???? Das ist hier die Frage.... Also ich möchte nicht in Anke Deisters Haut stecken, soviel ist für mich schon mal klar. Dieses Buch hat mir deutlich besser gefallen als "ein ganz klarer Fall". hat sich flüssiger gelesen und ich bin konnte dem Verlauf und den Geschichten besser folgen. Zwar war für mich schnell klar wer der Täter war, aber sicher konnte ich mir nicht sein. Und es gab für mich aus meiner Leser-sicht durchaus auch ein paar Überraschungen. Für mich als Wahlsaarländerin ist Elke Schwab ein Goldschatz der hoffentlich auch weit "ins Reich"* hinaus Erfolg hat. Es gibt so viele Krimis aus dem Allgäu / der Eifel / Köln auch von mehreren Autoren, aber Saarland-krimiautoren kenne ich nur die eine. Es ist schön die Tatorte zu kennen und diese vor dem inneren Auge beim lesen zu sehen. Da braucht es auch nur wenige Umschreibungen der Location. Was für nicht Saarländer, aber nicht schlimm ist, da die Ortsbeschreibung für den verlauf der Geschehnisse ausreicht. Es gefällt mir das sie nicht über 1-2 seiten jeden Ort beschreibt,....weil das stört mich oft anderen Autoren / Büchern, aber wenn es nötig ist eine ausführliche Tat-Ortsbeschreibung abzugeben tut sie das kurz und knackig auf wenigen Zeilen. ich belasse es mal dabei, weil sonst gehe ich ins Detail und ihr wisst was im Buch geschieht, dann ist die Spannung weg und es macht keinen Spaß mehr das Buch zu lesen. Aber ihr sollt ja selbst erleben was so in und um der Landeshauptstadt Saarbrücken alles passiert....... Endfazit: sorry ich kann keine 5 Sterne geben ..... aber durchaus 4 Klasse Buch ..die Zeilen lesen sich flüssig...aber leider an einzelnen Punkten vorhersehbar.... tut dem Buch aber nicht schaden... Werde ich auf jeden Fall weiter empfehlen..... * Für Saarländer ist alles über die (Saar)- Landesgrenze nach Deutschland rein das Reich - nicht das da jetzt falsche Diskussionen aufkommen :-)
  20. Cover des Buches Die Antiquitätenhändlerin (ISBN: 9783499242434)
    Madeleine Giese

    Die Antiquitätenhändlerin

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ribanna
    Solider Regiokrimi Marie Weller hat ein Verhältnis mit Theo. Heimlich, obwohl beide schon über siebzig sind. Doch dann wird Theo, der Museumsdirektor und Leiter einer Initiative zum Wiederaufbau des alten Schlosses „Le Chêne“ ermordet. Marie begibt sich zusammen mit ihrem jugendlichen Begleiter, dem 17-jährigen hübschen Sascha, in einem klapprigen Renault auf Mördersuche - und sich in Gefahr. Flott geschrieben, mit einer gerade noch vertretbaren Menge an Humor, zwei sympathischen Kommissaren und einer Lösung, die nicht zu früh zu erraten ist.
  21. Cover des Buches Der Tote im Tann (Tatort Hunsrück) (ISBN: B009HUOJTM)
    Hannes Wildecker

    Der Tote im Tann (Tatort Hunsrück)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: bs1958

    Der Förster (Forstamtmann) Uwe Marek kann seinen, durch die Forstreform neu kreierten Titel "Produktleiter" und die damit verbundenen zusätzlichen Aufgaben überhaupt nicht leiden. So spaziert er nachts, diesen trüben Gedanken nachhängend durch seinen geliebten Wald. Dabei entdeckt er zu seinem Entsetzen eine Leiche und den sehr makaberen Schauplatz seines Fundes.

     

    Dieser Fund ruft dann den Hauptkommissar Heinz (Heiner) Spürmann auf die Bildfläche. Ihm wird entgegen seinem Willen eine "Neue" an die Seite gestellt. Kommissarin Marlene (Leni) Schiffman, die sich dann aber doch als Glücksfall entpuppt.

     

    Die Eigenschaften oder Eigenarten der Protagonisten sind so bildhaft,  zum Teil humorvoll beschrieben, dass das Kopfkino voll auf seine Kosten kommt.

     

    Mit sehr viel Liebe zum Detail werden auch die Ortschaften und der Hunsrück geschildert. Eigentlich möchte man gleich dort Urlaub machen, wenn es dort nicht diesen Mord gäbe.

     

    Mit Fleißarbeit, Spürsinn, Recherche, Zufall und Hinweisen wird der Mordfall dann doch zu aller Zufriedenheit abgeschlossen.

     

    Zu meiner Freude und sicherlich auch zur Freude aller Leser dieses Kriminalromanes, ermittelt dieses Duo Spürmann/Schiffmann weiter im Hunsrück.  Dieses Buch ist absolut empfehlenswert.

  22. Cover des Buches Weh dem, der aus der Reihe tanzt_Schulausgabe (ISBN: 9783446254442)
  23. Cover des Buches Der Schwur der Sünderin (ISBN: 9783442472499)
    Deana Zinßmeister

    Der Schwur der Sünderin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Unmittelbar an den Vorgängerroman "Die Gabe der Jungfrau" knüpft dieser zweite Teil an. Durch geschickt eingebaute Erinnerungen könnte man diesen auch ohne Kenntnis des Vorgängers genießen. Wie schon der erste Teil ist auch dieser ein wirklicher historischer Roman. Deana Zinßmeister lässt den Leser mit den Romanfiguren Geschichte erleben. Dafür integriert sie die Ergebnisse ihrer umfangreichen Recherche gekonnt in das Geschehen und beim Lesen erschließen sich fundiert, aber unaufdringlich, die Lebensumstände sowie gesellschaftliche und politische Zusammenhänge der damaligen Zeit. Äußerst interessant beschrieb die Autorin die sich ihrem Ende entgegengehenden Bundschuhaufstände und damit das Doppelleben des Anführers der Bundschuhbewegung Joß Fritz alias Daniel Hofmeister. Auch in diesem Roman liegt ihr Fokus auf den einfachen Menschen. Sehr einfühlsam schildert sie die Lebensumstände und Ansichten der Dorfbewohner, die allem Unbekannten gegenüber sehr skeptisch auftreten, Aberglauben nachhängen und Gerüchten gern Glauben schenken. Darunter hat am meisten Veit zu leiden. Seine innige Beziehung zu den Wölfen jagt den Menschen Angst ein, sie glauben die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und unterstützen die Diffamierung leichtgläubig.
    Häufig kann bei Fortsetzungen der 2. Teil nicht mehr an das Niveau des ersten Teils anknüpfen, nicht so bei diesem Roman. Deana Zinßmeister gelingt es scheinbar mühelos, die Atmosphäre und den roten Faden wieder aufzunehmen. Ihre Charaktere entwickeln sich ohne Unterbrechung weiter. Sie werden gefühlvoll und realistisch in ihren guten und nicht so guten Eigenschaften beschrieben und wachsen dem Leser schnell ans Herz.
    Diesen überzeugenden, sehr gelungenen historischen Roman runden eine im Buch enthaltene Karte, ein Personenverzeichnis und ein ausführliches Nachwort ab. Darin gibt die Autorin Auskunft darüber, welche Ereignisse und Personen real waren und welche ihrer Fantasie entsprangen. Aber eigentlich ist das ganz egal. Denn genau so, wie sie die Geschichte um die Familie Hofmeister geschrieben hat, hätte sie sich wirklich zugetragen haben können. Viel mehr kann man sich als Leser nicht wünschen.
  24. Cover des Buches Ich kenne ein Land, so reich und so schön: Die deutschen Landeshymnen (ISBN: B00KHVLZRE)

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