Bücher mit dem Tag "sachbuc"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sachbuc" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Club der Töchter (ISBN: 9783462048735)
    Natasha Fennell

    Club der Töchter

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Binela

    Ich habe es schon vor fünf Jahren lesen dürfen, bevor es in den Handel kam. Es ist mir noch in Erinnerung und ich fand es sehr bewegend, weil man sich in diesen Mütter und Töchter Verhältnissen immer wieder findet. Man denkt über die eigene Beziehung zur Mutter nach und finden doch neu zu ihr oder erneuert das Band zur Mutter. 

  2. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

     (188)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Mit dem Roman Breaking News begibt sich Frank Schätzing in das Genre des Polit-Thrillers. Sein Thema: die Geschichte des Staates Israel beginnend in der Zeit des britischen Protektorates für Palästina bis in die beginnenden 10er Jahre des 21. Jahrhunderts. Ein gewaltiges Thema und entsprechend komplex. Vorher kommt der Hass und die Unvereinbarkeit von Israelis und Palästinensern, welche Fehler sind gemacht worden und warum war bis dato je Bemühung für einen dauerhaften Frieden zum Scheitern verurteilt. 

    Schätzing verwebt historische belegte Ereignisse mit der Lebensgeschichte zweier befreundeter Familien, die es in den frühen 1920er nach Palästina verschlägt. Über die Elterngeneration und deren Kinder und Enkeln zieht sich der gespannte Bogen. Logisch, dass es bei diesem Unterfangen immer wieder Längen gibt. 

    Die Hauptperson ist Tom Hagen, ein deutscher Journalist, der nach einer missglückten Aktion in Afghanistan in Misskredit geraten ist. Da spielt ihm ein befreundeter Fotoreporter einen Kontakt zu einem Verkauf von CDs, die Materials den israelischen Inlandsgeheimdienst enthalten sollen. Hagen sieht seine Chance gekommen, beruflich wieder Fuß zu fassen. Doch das Material erweist sich als nur bedingt interessant. Um seine Redaktion zufriedenzustellen, erfindet Hagen ein Komplott gegen einen israelischen Spitzenpolitiker. Hagens Lüge erweist sich als nur allzu wahr und so gerät er und alle seine Kontakte in Lebensgefahr.

    Fazit:

    Vielleicht nicht der beste Roman aus der Feder von Frank Schätzing, aber auf jeden Fall lesenswert. 

    Historisch sehr informativ, streckenweise extrem spannend, gute Charaktere, eine hochbrisante Geschichte um politische Attentate und die Welt der Geheimdienst - passt.


  3. Cover des Buches Sechs Jahre (ISBN: 9783734102554)
    Charlotte Link

    Sechs Jahre

     (96)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Sechs Jahre von Charlotte Link ist ein Buch worin die Autorin den Leidensweg ihrer Schwester beschreibt. Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer dazu eine Rezension zu schreiben. Die Autorin beschreibt den langen Leidensweg ihrer Schwester aus ihrer Sicht und wenn es autobiografisch ist, finde ich es immer schwer etwas zu beurteilen. Denn es sind sehr persönliche Empfindungen und Gefühle die beschrieben werden und nicht jeder Mensch handelt gleich.

    Charlotte Links Schwester Franziska bekommt die Diagnose Krebs und gleichzeitig sagt die Ärztin das sie bald sterben würde. Doch darin irrt sich die Ärztin denn Franziska hat einen langen Leidensweg von sechs Jahren vor sich. In denen bekommt sie häufige Fehldiagnosen, Operationen, unnötige Behandlungen. Vor allem hat sie und ihre Familie es oft mit unqualifizierten und frechen Ärzten und Krankenhauspersonal zu tun.

    Auf der einen Seite ist das Buch sehr berührend und traurig. Auf der anderen Seite habe ich mich oft etwas über das Verhalten der Autorin geärgert. Franziska war die eigentlich leidtragende denn sie hatte die Krankheit, sie hatte aber auch den Lebenswillen und oft wollte sie über einen möglichen Tod sprechen. Doch dies wurde von Seiten der Familie abgeblockt. Über den Tod wurde nicht gesprochen, es hieß sechs Jahre lang Kämpfe weiter du wirst leben. Auf der anderen Seite jammert die Autorin groß über den Verlust ihrer Schwester, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben ihrer Seelenverwandten. Gerade als Mutter und Ehefrau sollten doch eigentlich die Kinder und der Mann das wichtigste sein. Klar sind Geschwister auch wichtig, aber so in Selbstmitleid aufzugehen sehe ich etwas kritisch.

    Auch die Odyssee mit den Ärzten und Krankenhäusern ist sehr bewegend beschrieben. Und man kennt es ja häufig schon selbst bei Kleinigkeiten wie Ärzte versagen oder falsche Diagnosen stellen. Allerdings sehe ich auch hier eine gewisse unberechtigte Unzufriedenheit. Schließlich war Franziska Privatversichert und konnte sich schon aus diesem Grund eine bessere Versorgung leisten als jeder Kassenpatient. Auch die Privaten Möglichkeiten die die Familie ausgeschöpft haben kann sich ein normal Verdienender nicht leisten. Und ja es gibt viele schwarze Schafe im Gesundheitswesen die nur auf ihren Finanziellen Vorteil aus sind.

    Wenn man diese Kritikpunkte aber außen vor lässt, hat sich das Buch gut lesen lassen. Es war bewegend, traurig und manchmal gab es auch was zum schmunzeln. Mir tut jeder Leid der so leiden muss, egal ob als Patient oder als Angehöriger. So eine Qual hat niemand verdient. Und doch ist das Leben oft hart und herzlos.

  4. Cover des Buches Finde dich gut, sonst findet dich keiner (ISBN: 9783453603813)
    Paula Lambert

    Finde dich gut, sonst findet dich keiner

     (26)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Ein Humorvoller Ratgeber zum Thema Selbstliebe, der viele Anregungen zum Nachdenken gibt. Das Buch liest sich sehr gut, vor allem die vielen kleinen Abschnitte machen es zum Idealen Begleiter auch in Bus und Bahn. Die vielen Beispiele und Anekdoten über Freundinnen, oder Leserinnen erhält das ganze eine persöhnliche Note und macht es zu dem Lebendiger. Ich würde es jedem empfehlen der mit Selbstliebe zu Kämpfen hat.

  5. Cover des Buches Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag (ISBN: 9783596521302)
    Katrin Bauerfeind

    Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104
    Ich habe das Buch durch meine Familie erhalten. Sie meinten da findest du dich bestimmt öfter darin wieder. Und genau so war es! Es handelt in kurzen Storys vom Scheitern in sämtlichen Lebensbereichen bzw. so genau stimmt das eigentlich nicht. Eher von anderen Ansichten, die im Allgemeinen von der heutigen Gesellschaft als komisch oder schrullig abgetan werden. Ein Beispiel: wer heutzutage mit 30 noch kein Kind hat, dem wird mehr als einmal gesagt, das die "Uhr" tickt oder es wird als merkwürdig empfunden. So ein Schmarrn, jeder kann sein Leben leben wie er möchte! Und so zieht es sich durch das gesamte Buch. Andere Ansichten, kleine Makel oder "Fehler", die einen Menschen doch aber genau zu dem machen was er ist. Ich fand es super unterhaltsam aber an einigen Stellen auch zum Nachdenken anregend. Ich kann es nur empfehlen.
  6. Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783404605620)
    Mark Benecke

    Dem Täter auf der Spur

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Krimikauz73
    Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, auch die Fotos sind, wenn auch nicht immer schön anzusehen, so doch sehr aufschlussreich und sehr gut eingesetzt, d.h. sie illustrieren die Gedanken des Autors. Hier wird das Fach der Kriminalbiologie anhand von realen Fällen erklärt. Dafür kann man 5 Sterne vergeben. 
    Die zweite Hälfte dreht sich um genetische Fingerabdrücke und ist sehr wissenschaftlich geraten. Aber auch gerade deswegen ist es eher als schwach zu bewerten, denn einerseits wirkt die Fachdarstellung stark veraltet (und sie ist es wohl auch), andererseits ist es es eben auch eine Angelegenheit für Fachleute. Krimifans werden sich kaum an den Ausführungen und Diagrammen erfreuen.   
  7. Cover des Buches Ein Leben ohne Müll (ISBN: 9783828838437)
    Olga Witt

    Ein Leben ohne Müll

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104
    Inhalt:

    Ohne Müll leben zu wollen, hat Olga Witts Leben revolutioniert. In ihrem spannenden Bericht schildert die weitgereiste Autorin, was der möglichst totale Verzicht auf Müll bedeuten kann. In ihrem Fall einen neuen Partner samt dessen drei Kindern, einen neuen Job und ein komplett neues Leben. Denn "Zero Waste" bedeutet in unserer Gesellschaft vor allem eines: das permanente Abenteuer, ein müllfreies Leben "wiederzufinden": in den Erfahrungsschätzen früherer Generationen, den Neuerfindungen der Gegenwart und in Inspirationen, die andere Kulturen bereithalten. So wird aus Witts Erfahrungen mit der Müllvermeidung ein faszinierender Reisebericht in ein neues und besseres Leben. "Ein Leben ohne Müll" ist ein mit vielen praktischen Tipps ausgestattetes Hand- und Mutmachbuch für alle, für Singles, Paare und Familien, die dem alltäglichen Müll Stück für Stück Lebewohl sagen wollen.

    Meinung:

    Das Buch ist in einem sehr guten und flüssigen Stil geschrieben. Teilweise verwendet die Autorin in meinen Augen krasse Vergleiche (Müll und Sklaven oder das das Müllaufkommen für die Asylzuwanderung verantwortlich ist) Nun ja man kann ja Gott sei Dank verschiedener Meinung sein. Ihre Tipps für Haushaltmittel oder viele weitere Gebrauchgegenstände finde ich super. Auch habe ich einiges erfahren, wovon ich vorher noch nichts wusste (Microplastik). Es dringt halt doch nicht jedes Thema zu einem durch. Ich für meinen Teil konnte einiges für mich mitnehmen und umsetzen. Anderes war mir dann doch etwas zuwider.

    Dafür gibt es 4 von 5 Sternen!

  8. Cover des Buches Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin (ISBN: 9783956490682)
    Katja K.

    Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin

     (15)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Dieses Buch fand ich sehr charmant und lustig geschrieben. Es ist eine gute Mischung aus erhobenem Zeigefinger, durch die Tips die die Autorin zwischendurch einfliessen lässt, und Erzählungen über diverse Kunden. Als steuerzahlender Mensch hofft man ja Frau Kuckuck niemals vor ihrer Tür zu haben, ich habe aus diesem Buch sehr viele Informationen mitnehmen können und habe mich zeitgleich sehr gut unterhalten gefühlt. Chapeau !
  9. Cover des Buches Mit dem Zeppelin nach New York (ISBN: 9783836958844)
    Stephan Martin Meyer

    Mit dem Zeppelin nach New York

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Dies ist ein Sachbilderbuch der besonderen Art.
    Vom Verlag selbst für Kinder ab 8 Jahren empfohlen
    möchte ich  hier jedoch keine Altersempfehlung aussprechen.
    Viele Kinder, gerade auch Kleinere, sind an der Thematik Zeppelin sehr interessiert, haben vielleicht schon einmal einen gesehen oder waren sogar schon mal im Zeppelinmuseum. Das sind alles Gründe wieso ein Kind auch schon in jüngeren Jahren mehr wissen möchte.
    Diese Buch liefert Informationen, in eine Geschichte gebettet. Die Geschichte des Kabinenjungen Werner Franz.
    Nicht alle Informationen und Bilder, grade auch über das Ende der Hindenburg sind so, dass sie kleinen Kindern vollständig erklärt werden sollten. Aber auch 8 Jährige, die sensibel sind (sogar 10 Jährige noch) können Teile des Gelesenen eventuell noch nicht richtig verarbeiten.
    Daher rate ich dazu, das Buch vorher einmal vollständig selbst zu lesen. Die Bilder genau zu betrachten und dann zu entscheiden, wie man dieses  Buch, orientiert an dem eigenen Kind, am besten vermittelt. In vielen Infoveranstaltungen für Eltern und Erzieher rate ich dazu Bücher ohnehin nicht immer stur vorzulesen sondern der Situation angepasst auch mal zu improvisieren und einfach nur zu erzählen. So kann man grade bei kleineren Kindern die Spitze der Realität nehmen und dem Alter entsprechend in eigene Worte kleiden.
    Also auch hier, ein Buch, dass hervorragend  gemacht ist aber vorher von einem selbst gelesen werden sollte.!
    Es ist ein wirklich tolles Buch, dass selbst mich als Techniklaien sehr fasziniert hat. Kindern bietet es sehr viele, vielfältige Eindrücke. Es ist glaube ich das Beste für die Zielgruppe was ich in den letzten Jahren in die Hände bekommen habe. Als ich es kaufte waren vor allem die autobiografischen Aspekte das was mich reizte.
    Meine Kinder kennen Zeppeline seit vielen, vielen Jahren, denn wir fahren regelmäßig einmal im Jahr nach Friedrichshafen zur Hamradio. Das ist eine Messe, die auch einen Messekindergarten hat. Der Hangar der Zeppeline liegt unmittelbar neben dem Kindergarten. Wenn die Kinder im Sommer in der Sandkiste sitzen fahren regelmäßig Zeppeline, zum greifen nah, über ihre Köpfe.
    Klar, dass das Interesse weckt.
    Im Museum kann man viel über die Zeppeline, die Entwicklungsphasen etc. erfahren. Es in Verbindung mit einer autobiografischen Geschichte in einem Buch nachlesen zu können ist da eine wunderbare Nach- aber eventuell auch Vorbereitung.
    Thorwald Spangenberg hat dies Geschichte illustriert.
    Einzigartig, die Kombination aus Elementen der Graphic-Novels. verschiedenen Kartendarstellungen,  den Stil der Gouache-Illustration in Verbindung mit informativen Grafiken.
    Durch den gezielten Einsatz dieser unterschiedlichen Illustration Stile hat er es geschafft ein Sachbilderbuch in die Verbindung zu einer erzählenden Geschichte zu bringen. Geschichte und Sachvermittlung gehen eine Symbiose ein wie sie besser nicht sein könnte.
    Eindruck- und gleichzeitig stimmungsvoll und sehr detailreich verbindet er technische Detailzeichnungen mit Elementen der erzählten Handlung.
    Erzählt man die Geschichte kleineren Kindern rate ich dazu sich vorher Passagen zu markieren, die man vorlesen möchte, vieles würde ich geleitet von den Bildern einfach frei erzählen, denn auch die politische Situation vergangener Jahre ist nicht unbedingt das was wir kleineren Kindern vermitteln möchten. Für die größeren ist es jedoch wichtig und interessant.
    Die Geschichte in Ich Form beginnend erzählt von einem Jungen, der oft zu Besuch bei seinen Großeltern ist. Gern entdeckt er dort auch dem Dachboden Neues und wird auch immer fündig. Eines Tages findet er eine alte Mütze auf der vorne eine Weltkugel zu sehen ist.
    Der Junge nimmt die Mütze und bringt sie seinem Großvater um mehr darüber zu erfahren.
    Der Opa erzählt, dass diese Mütze seinem Vater gehörte, der Kabinenjunge auf der Hindenburg war.
    Er erzählt, dass die Hindenburg ein Luftschiff von über 250m Länge war und Passagiere über den Atlantik folg. Also ein fliegendes Hotel, denn ein solches Luftschiff fuhr nicht so schnell wie die heutigen Flugzeuge. Damals gab es alternativ nur die Schiffe, die jedoch wesentlich länger brauchten.
    Der Großvater erzählt die Geschichte seines Vaters, der 1936 die Schule mit der 8. Klasse ( das so üblich) beendete und eine Arbeit suchte. New York kannte er aus einem Kinofilm und die Sehnsucht nach weiter Welt war so geweckt.
    Der Bruder war Dienstbote im Hotel und hatte mitbekommen, dass ein Kabinenjunge auf der Hindenburg gesucht wurde.  Und tatsächlich bekam der Vater des Großvaters die Stelle.
    In kleinen Schaukästen wir über die politische und wirtschaftliche Lage Deutschlands 1936 berichtet.
    Werner, so heißt der Vater des Großvaters steht dann wenige Tage später in seiner Uniform, die er selbst nähen lassen musste, im Hangar vor dem riesigen Zeppelin.
    Sehr anschaulich vermittelt Thorwald Spangenberg in dem dazu gehörigen Bild die Dimensionen dieses riesigen Luftschiffes.
    In der Geschichte werden erste technische Informationen geliefert so z.B. das Sandsäcke am Bauch des Zeppelins hingen. Für jeden Passagier  wurden zwei Säcke abgenommen. Für sehr dünne, kleine auch schon mal nur ein Sack. Das Gewicht wurde genau berechnet.
    Es wird berichtet aus welchem Material er gebaut wurde und wie so ein Aufstieg vor sich ging.
    Die erste Fahrt von Werner ging von Frankfurt nach Rio de Janeiro in Brasilien und dauerte 12 Tage. Was Werner dort so alles erlebte erfahren wir Leser genauso wie eine technische Erklärung mit maßstabsgetreuer Zeichnung des Zeppelins. Wir bekommen Einblick in due Führergondel, in der der riesige Koloss gesteuert wurde, in den Funkraum, in dem ein Funker ständig Kontakt zum Boden hielt aber auch über das Postwesen zu dieser Zeit, denn auch das war eine Aufgabe eines Luftschiffes, Post  in Postsäcken zu transportieren, die über dem Flughafen des Bestimmungsortes abgeworfen wurden.
    Wir werden mitgenommen auf eine Entdeckungstour durch die einzelnen Decks. Die Schemazeichnungen lassen einen Blick darauf werfen, welche Räume es überhaupt alles gibt.
    Es wird üner die Außenhaut des Zeppelins berichtet, über die Motorengondel, die Küche, über Werners Arbeitsplatz und Aufgaben und auch über Graf Zeppelin, nach dem die Luftschiffe benannt wurden. Wenn man über den Atlantik fährt heißt das auch man  bekommt eine Zeitverschiebung mit und es gibt ein Ritual bei der Äquatorüberquerung.
    Es wird von der Landung im Rio und den Erlebnissen in dem fremden großen Land berichtet, ja und auch davon, dass der Zeppelin nicht immer fahren konnte. Im Winter gab es eine lange Pause in der er im Hangar lag und überholt wurde
    Mehrere Fahrten an unterschiedliche Orte mit unterschiedlichen Erlebnissen hat Werner mitgemacht und zuhause davon berichtet.
    Auch von der Reise nach New York bei dessen Ankunft in Lakehurst es gewitterte.
    Daher konnten sie nicht landen und fuhren zurück Richtung New York.
    Erst als das Gewitter etwas abgezogen war wagte er der Kapitän die Landung, die schon von zahlreichen Schaulustigen, darunter auch Reportern erwartet wurde. Es war eine ruckelige Angelegenheit und endete tragisch. Unbemerkt setzte sich die Außenhaut des Zeppelins in Brand. Werner gelang es aus einer der Ladelucken zu springen. In die ungewisse Tiefe, des immer noch nicht ganz am Boden befindlichen Zeppelins.
    Die Hindenburg stürtz ab und geht in Flammen auf.
    62 Menschen konnten gerettet werden 35 starben.
    Werner und einige andere kehrten mit der MS Europa nach Bremerhaven zurück. Von dort geht es für ihn mit dem Zug nach Frankfurt wo er von seiner Familie in empfang genommen wird. Da war Werner grade 15 Jahre alt.
    Vor noch nicht all zu langer Zeit 2014 verstarb Werner im hohen Alter von 92 Jahren.
    Noch einmal erfahren wir etwas über die Geschichte des Zeppelins, über eine Stiftung ganz nah am Menschen, Die Zeppelinstiftung und das Buch endet mit einem kleinen Einblick über das Zeppelinmuseum.
    Nicht ganz einfach, aber unglaublich informativ und intensiv erzählt Stephan Martin Meyer diese Geschichte. In Verbindung mit den großartigen Bildern wird es zu einem ganz besonderen Buch.
    Einem Buch nicht nur für Kinder.
  10. Cover des Buches Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt (ISBN: 9783778792797)
    Barbara Pachl-Eberhart

    Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: sarahscourtofbooks

    Titel: Federleicht – die kreative Schreibwerkstatt – Wie die Kraft ihrer Worte zur Lebenskraft wird

    Autor: Barbara Pachl-Eberhart

    Verlag: integral

    Seitenanzahl: 384 Seiten

    Preis: D:19,99€ A:20,60€

    Inhalt

    So wird der Traum vom Schreiben Wirklichkeit
    Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen … 

    Schreiben kann ganz einfach sein – und das  Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre  Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin  zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art  zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur  der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen  Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben:  Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht. 

    Cover

    Das Cover ist nicht zu aufringlich, was ich bei Ratgebern sehr gut finde. Man sieht um welches Thema es sich handelt ohne etwas lesen zu müssen.

    Geschichte&Schreibstil

    Barbara Pachl-Eberhart erzählte in dem Buch wie sie zum Schreiben gekommen ist und wie sie ihre ersten Bücher veröffentlichen konnte. Mit vielen Tipps und Übungen erklärt sie in dem Buch mit einigen Beispielen wie man es schafft sich die Seele loszuschreiben. Das Buch ist in kreatives und in therapeutisches Schreiben eingeteilt. Der Schreibstil ist nicht immer einfach zu lesen, was bei mir vielleicht auch daran lag, dass ich oft abgeschweift bin, aber mir hat es gut gefallen, dass die Autorin viele Beispiele gemacht hat. Man konnte es sich dadurch viel bildlicher vorstellen.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Am besten finde ich, dass man das Buch nicht am Stück lesen MUSS, sondern sich auch einfach Tipps zu einem bestimmten Thema raussucht oder sich zum Beispiel nur fürs Therapeutische Schreiben entscheiden kann. Ein absolutes 5 Sterne Buch.

  11. Cover des Buches Mein Kind ist genau richtig, wie es ist (ISBN: 9783466346745)
    Heidemarie Brosche

    Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

     (19)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Viele Eltern hören von Lehrern, Erzieherinnen, Freunden oder anderen Familienmitgliedern: Ihr Kind sei zu laut oder zu leise, zu aufgedreht oder zu ernst, zu ruhig oder zu aggressiv – jedenfalls nicht so, wie es sein sollte.
    Heidemarie Brosche ermuntert Eltern, solche Zuschreibungen kritisch zu hinterfragen und mutig anders zu sehen. Ist ein Kind in den Augen seiner Lehrerin zum Beispiel zu langsam, kann das heißen, dass es ganz bei sich ist und nicht zu übereiltem Handeln neigt. Oder wird ein Kind als zu dominant und aggressiv beschrieben, kann die positive Seite Durchsetzungs- und Willensstärke sein.
    Ein Mutmachbuch für Eltern, das stärkt und Zuversicht schenkt.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, die vielen Beispiele zu lesen, was aus den ehemals zu langsamen, zu ängstlichen, zu.... Kindern geworden ist. Als Eltern gerät man heute bei den vielen Untersuchungen beim Arzt, im Kindergarten oder in der Schule schnell in Versuchung zu denken, das mit dem eigenen Kind etwas nicht stimmt. Gerade beim ersten Kind, wenn man unsicher ist uä, kann so etwas schnell zu einer großen Sache werden. Besonders gut gefallen hat es mir dabei, dass sie in diesem Buch zahlreiche wissenschaftliche Studien und Publikationen zitiert (alles stets mit Fußnoten versehen) und im Anhang ein umfangreiches Literaturverzeichnis mit anbietet. Hier begegnen dem Leser viele bekannte Persönlichkeiten, wie beispielsweise Albert Einstein, Eckhard von Hirschhausen, Remo Largo, Jan-Uwe Rogge oder auch Jesper Juul. Hier merkt man deutlich, wie intensiv sich die Autorin mit dem Thema auseinandergesetzt hat und wie fundiert ihre Ausführungen sind.

  12. Cover des Buches Der Kirmesmörder - Jürgen Bartsch (ISBN: 9783839219393)
    Regina Schleheck

    Der Kirmesmörder - Jürgen Bartsch

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Dem es wichtig war, dass die Jungen dabei Angst hätten und schrien. Dass sie bettelten, wimmerten, um Gnade flehten. Sie sollten keinesfalls geknebelt werden, er wollte ihre Schreie hören, ihre Panik genießen.«

     

    Serienmörder erschüttern immer. Wenn ihre Opfer Kinder sind, ist das Entsetzen noch größer. Mich interessieren dabei stets die Hintergründe, Details zu den Taten und den Ermittlungen und – ganz wichtig – die Auseinandersetzung mit den Motiven des Täters. Was treibt ihn an, was legte in seinem Gehirn den Sicherungsschalter um? Hätten seine Taten verhindert werden können? Was wurde im Umfeld falsch gemacht?

     

    Jürgen Bartsch entführte, quälte, missbrauchte und ermordete in den Jahren 1962 - 1966 vier Jungen. Der jüngste war gerade mal 8 Jahre alt und er selbst zu diesem Zeitpunkt auch erst 15. Dieser Punkt und der Aspekt, dass ich (geboren in den 1960er Jahren) fast in der Nachbarschaft aufwuchs, steigerten mein Interesse an diesem Buch. Ein reines Sachbuch zum Thema hatte ich bereits gelesen, nun war ich auf die Umsetzung als „biographischer Kriminalroman“ gespannt.

     

    Die Autorin lässt in ihrem Buch diverse Menschen aus Jürgen Bartsch Umfeld berichten, auch seine Opfer kommen zu Wort. Das ist interessant und gibt ganz ordentliche Einblicke in Kindheit und Jugend des Täters. Auch seine Vorgehensweise, weshalb die Opfer ihm vertrauten und welch furchtbares Schicksal sie dann erwartete, wird deutlich.

     

    Alles ist sehr leicht lesbar und bei den Schilderungen werden die Analysen gleich mitgeliefert. Ein Punkt, der mich manches Mal störte, speziell wenn die erzählenden Personen einfache Menschen ohne große Bildung sein sollten. Ich bin selbst in einer Arbeitergegend im Ruhrgebiet aufgewachsen – so hat da keiner gesprochen! In Sachen Realismus gab es dadurch einen dicken Punktabzug.

     

    Zwei weitere Fragen stellten sich mir. Weshalb fehlen bei all diesen Berichten komplett die Perspektiven des Täters und der Ermittler? Und weshalb wurden sämtliche Namen leicht abgewandelt? Da wurde beispielsweise aus Peter Paul, aus Ulrich Uwe und aus dem Rechtsanwalt Bossi ein Herr Busse. Es steht doch „biographisch“ dran und die Geschehnisse sind öffentlich bekannt, weshalb also diese Abwandlungen? Ich frage mich dann unwillkürlich, an welchen Punkten womöglich noch abgewandelt wurde. Es wäre gut gewesen, wenn die Autorin im Anhang kurz die tatsächlichen Geschehnisse skizziert und in diesem Zusammenhang ihre Änderungen aufgeführt hätte.

     

    Grundsätzlich arbeitet das Buch gut heraus, was Jürgen Bartsch in früher Kindheit alles angetan wurde. Gleichzeitig ist das Mitgefühl für seine Opfer groß, mir tun sie unendlich leid, während gleichzeitig Zorn aufkommt. Wut auf die Menschen, die durch ihr Verhalten dazu beitrugen, dass aus einem als fröhlich und unkompliziert beschriebenen Kleinkind ein menschliches Ungeheuer wurde. Sie hätten mit auf die Anklagebank gehört.

     

    Fazit: Guter Ansatz, aber mir fehlt in der Umsetzung Tiefe und ein größeres Maß an Realismus. So sehr ich Krimis mag, hier lese ich besser noch ein weiteres Sachbuch.   

  13. Cover des Buches What if? Was wäre wenn? (ISBN: 9783328106906)
    Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn?

     (180)
    Aktuelle Rezension von: FussBernd

    Der Autor schreibt zu den verrücktesten Fragen wissenschaftlich fundierte Erklärungen und Problemlösungen. Dadurch, dass es in einzelne Fragestellungen untergliedert ist, lässt es sich auch immer mal wieder "Häppchenweise" lesen.

    Witziger Stil, die Cartoons mit Strichmännchen sind auch lustig, dennoch lernt man immer wieder Neues.

    Lesenswert!

  14. Cover des Buches Ich musste sie kaputtmachen (ISBN: 9783770011742)
    Stephan Harbort

    Ich musste sie kaputtmachen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Buecherhexe

    Sterne wollte ich für dieses Buch eigentlich keine vergeben - leider lässt es Lovelybooks nicht zu, eine Rezension zu veröffentlichen, ohne Sterne zu vergeben. Nicht, weil es so „schlecht“ oder „gut“ war, sondern weil ich mir schwer tue, ein solches Thema überhaupt mit gut oder schlecht zu bewerten. Vor allem aber auch, weil ich immer noch unentschlossen über die Beweggründe des Autors bin. Stephan Harbort ist ja hinlänglich bekannt – das Buch mag auch sehr gut recherchiert sein – aber ich glaube dennoch, dass tatsächlich Verkaufszahlen und Renommee im Vordergrund standen. Besonders sauer ist mir das Nachwort aufgestoßen. Diese Worte müssen Schläge ins Gesicht der Betroffenen und Hinterbliebenen sein (sofern sie natürlich das Buch lesen) – stehe man zum Thema Lebenslänglich und Sicherungsverwahrung wie man will – dann bin ich davon überzeugt, er hätte seine Meinung dazu für sich behalten sollen. Das Nachwort ist eine eindeutige Wertung – und die steht keinem Sachbuchautor zu. Just my two cents…

  15. Cover des Buches Mordspuren (ISBN: 9783404606184)
    Mark Benecke

    Mordspuren

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Nika0301

    Für mich war es direkt merkbar, dass dieses Buch weniger den Unterhaltungs- als den Informations- und Aufklärungscharakter hatte.

    Die Fälle sind sehr interessant ausgesucht und sehr gut recherchier, mir waren sie oft aber doch zu langatmig mit zu tiefgehenden Informationen. 

    In bedächtnis ist mir ein Fall speziell geblieben, wo es sehr viel um die gerichtliche Bewertung und die entsprechenden Hintergründe ging, mit sicherhit für den einen oder anderen spannend, für mich passte es weniger in den gesamten Kontext.

    Die gazheitliche Betrachtung der Fälle, oft auch in Zusammenarbeit mit Lydia Benecke fand ich grandios und habe mich immer sehr über den Austausch und die Zusatzinfomationen gefreut.

    Ich werden auf jeden Fall noch weitere Bücher des Autoren lesen, tendiere aber eher zu den Büchern seiner Ex- Frau.

    3,5 Sterne


  16. Cover des Buches Pornographie (ISBN: 9783885091073)
    Shelley Lubben

    Pornographie

     (16)
    Aktuelle Rezension von: badwoman

    Shelley Lubben hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Schon als Kind wurde sie missbraucht und später aus ihrem Elternhaus verstoßen. Sie gerät in einen Teufelskreis von Alkohol, Drogen und dann auch Prostitution. Zu guter Letzt wird sie Pornodarstellerin, ein Star der Branche. Doch dieses Geschäft ist hinter den Kulissen grausam und erniedrigend. Zum Glück schafft sie den Absprung, heiratet einen netten Kerl und versucht dann, mit Gottes Hilfe, die Machenschaften der Pornoindustrie aufzudecken.

    Shelley Lubben hat mit „Pornographie. Die größte Illusion der Welt“ einen Erfahrungsbericht geschrieben, der den Leser erstmal schockiert, obwohl die meisten Menschen wohl doch vermuten, dass die Pornoindustrie so funktioniert. Erschreckend ist vor Allem, wie Frau Lubben in diese Maschinerie hinein geraten ist: Missbrauch, Drogensucht und auch ein gutes Maß Naivität haben wohl dazu geführt. Den Blick hinter die Kulissen fand ich sehr interessant, man leidet mit den missbrauchten Frauen. Doch als die Autorin dann von ihrem Ausstieg mit Gottes Hilfe berichtete, wurden mir ihre Gespräche mit Gott schnell zuviel. Ich bin als Christin erzogen worden und bin völlig tolerant anderen Religionen gegenüber, aber dass Gott andauernd mit der Autorin redet – nein, zuviel des Guten. Da habe ich das Buch dann auch für eine Zeit weggelegt, ich mochte einfach nicht mehr weiter lesen. Frau Lubbens sehr einfacher Schreibstil passt zu dem etwas naiven Eindruck, den sie auf mich macht. Einige Aussagen haben mich sehr erschreckt, z.B., dass sie kein „hässliches asiatisches Kind“ bekommen möchte, ich habe keine Stelle gefunden, wo sie diese Aussage relativiert hätte. Und dieses Kind hatte dann ja wohl eine noch viel schwerere Kindheit als die Autorin selber. Nein, mit Frau Lubben kann ich mich nicht anfreunden. Gut, dass sie den Absprung geschafft hat und darüber berichtet, aber sympathisch ist sie mir leider nicht und die Gespräche mit Gott kann ich ihr  so nicht abnehmen. Ich hatte mehr von diesem Buch erwartet!

  17. Cover des Buches Liebe in echt (ISBN: 9783414823793)
    Mara Andeck

    Liebe in echt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: IraWira
    Nachdem meine Töchter und ich die Bücher über die herrlich chaotische Lilia von Mara Andechs unwahrscheinlich gerne gelesen haben, war auch dieses Buch von ihr natürlich ein Muss.
    Dieses Buch ist allerdings keine Erzählung, sondern ein Sachbuch über die Liebe und alles, was so dazugehört.

    Ob es nun um den Unterschied zwischen Sex und Liebe geht oder darum, wie Liebe denn früher aussah, die Frage, ob die Beziehung noch zu retten ist, wie man mit Liebeskummer umgeht oder auch nur eine der vielen vielen kleinen mehr oder weniger nützlichen Informationen zum Thema Liebe - auch hier zeigt sich wieder der wunderbare Humor von Mara Andeck, der auch dieses Sachbuch erfrischend spritzig und auf keinen Fall langweilig sein lässt.

    Das Buch beschreibt die verschiedenen Aspekte von Liebe auf eine informative, aber dennoch liebenswerte Art, die dem ganzen Gefühl viel von seinem  Schrecken nimmt, dabei aber immer auch den Zauber der Liebe bewahrt.
    Die Liebe wird zwar mit all ihren Facetten beleuchtet und es werden viele Fakten drumherum benannt, wie etwa die Wirkung von Vanille und seinem Duft oder die Tatsache, dass Präriewühlmäuse Liebeskummer haben können, aber alles wird immer auf eine angenehme Weise dargestellt, so dass es auch für Teenager gut und schön zu lesen ist.

    Wir haben das Buch wirklich gerne gelesen, auch wenn es streng genommen natürlich eher ein Stöberbuch ist, das man hier und da aufschlägt und immer mal wieder ein bisschen liest.
    Vom gelungenen Inhalt abgesehen, ist das Buch aber auch optisch ein absoluter Genuss, es ist einfach nur liebevoll und witzig gestaltet. Jede Seite ist bunt gemustert und abwechslungsreich aufgemacht, so dass man das Buch allein deshalb schon gerne in die Hand nimmt.

    Wir können das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen!




  18. Cover des Buches Katzen verstehen lernen (ISBN: 9783833859861)
    Gabriele Linke-Grün

    Katzen verstehen lernen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Levus

    Viele Tipps und Infos zu Katzen, die noch dazu äußerst lustig geschrieben sind.

  19. Cover des Buches Türkei verstehen (ISBN: 9783608962017)
    Gerhard Schweizer

    Türkei verstehen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: JazzH

    "Türkei verstehen" ist nach "Die Türkei" aus dem Jahr 2008 Schweizers zweites Buch über die Türkei. Daher gibt es wirklich sehr viele Parallelen. Teilweise liest sich das Buch wie eine Wiederholung. Schade. Wenn er bei diesem Buch sich mehr ausschließlich auf die neuen Erschließungen in den Jahren zwischen 2008, dem Erscheinen seines ersten Buchs über die Türkei bis 2016 fokussiert hätte, wäre das sicherlich besser gewesen - für den Leser, der sich bei dem zweiten Buch ein wenig irritiert fühlt, da er fast alles schon aus dem ersten Buch kennt, als auch für die Umwelt, da umsonst Bäume gefällt werden mussten.

    Sollten Sie dagegen das erste Buch nicht kennen, so empfehle ich ausschließlich dieses Buch zu kaufen.

  20. Cover des Buches Big Ideas. Das Philosophie-Buch (ISBN: 9783831082575)
    Will Buckingham

    Big Ideas. Das Philosophie-Buch

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Gibt es auf der dunklen Seite vom Mond Aliens? (ISBN: 9783036957623)
    Ben Moore

    Gibt es auf der dunklen Seite vom Mond Aliens?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Die Beantwortung kindlicher Fragen las ich in einem Zuge durch. Viele der Fragen habe ich als Kind ebenfalls gestellt, ohne eine so profunde Auskunft von einem Professor zu bekommen. Ergänzt werden die Antworten durch entzückende Illustrationen von Katharina Blansjaar und ein ausführliches Glossar, das wirklich keine Fragen mehr offen lässt. Das Büchlein sollte in Schulen Pflichtlektüre werden!. 

  22. Cover des Buches Heute schon geschrieben? (ISBN: 9783932522178)
    Diana Hillebrand

    Heute schon geschrieben?

     (7)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Inhalt:

    Der Schreibratgeber ist in 5 Kapitel aufgeteilt und jedes einzelne behandelt ein separates Thema.

    Kapitel 1 beinhaltet die Ideenfindung und die Strukturierung der Ideen. Auch das Thema „Talent“ wird hier genauer angeschaut, weil es immer wieder zu Diskussionen kommt. Selbst Themen wie Rituale, Arbeitsrhythmus und Organisation (darunter das Thema Normseiten) wird genügend Platz eingeräumt, um den Leser weiterzubringen.

    Kapitel 2 wiederrum geht bereits stark in die Tiefe und behandelt die Figurenentwicklung. Hier werden Tipps zur Namensfindung gegeben und die verschiedenen Arten von Figuren (Antagonist, Protagonist, usw.) näher angeschaut. Auch das Thema Biografie der Figur ist hier stark verwurzelt.

    In Kapitel 3 werden dem Leser die Erzählperspektiven nähergebracht. Hier wird ihm ebenso geholfen die richtige Perspektive für sich selbst zu finden.

    Im Kapitel 4 wird der Ort der Handlung unter die Lupe genommen. Seien es Räume, Häuser, Länder oder Städte bis hin zu der Bedeutung von Farben und dem Wetter.

    Zu guter Letzt behandelt man, in Kapitel 5, das Thema Dialoge schreiben. Hier geht es aber nicht nur um die richtige Zeichensetzung sondern vielmehr auch um die Aufgaben die ein Dialog hat und die dementsprechenden Regeln.

    Jedes einzelne dieser Kapitel wird durch eine Fortsetzungsgeschichte begleitet, die dem angehenden Autor das gelernte anhand eines Beispiels aufgezeigt werden soll. Nebenbei werden nicht nur Erfahrungen der Autorin an den Leser weitergegeben, sondern auch Schreibübungen zur Verfügung gestellt.

    Meinung:

    Dank den grellen Farben sticht das Buch sofort hervor, dies ist nicht jedermanns Geschmack. Ich hingegen finde es wirklich gelungen. Die Optik ist, bis auf die grellen Farben, sehr schlicht gehalten aber dafür einprägend. Der Inhalt ist ebenfalls mit schlichten Skizzen verziert, die zum Thema passen.

    Der Aufbau des Buches empfinde ich als nachvollziehbar, wobei das Thema „Figuren entwickeln“ am falschen Ort untergebracht wurde und nach dem Thema „Dialoge schreiben“ besser aufgehoben wäre. Der Grund ist, dass sich das Thema „Figuren entwickeln“ bereits tief mit der Materie „Schreiben“ beschäftigt. Sozusagen steigt man in die Tiefe, nur um einige Seiten später wieder an die Oberfläche zu kommen und sich wieder mit Themen wie Erzählperspektive und Handlungsorte zu beschäftigen. Diese Themen beschäftigen sich besonders mit Hintergrundwissen, weshalb ich es als wichtig erachte diese zuerst zu verinnerlichen, bevor man mit der Figurenschmiede beginnt. Nichtsdestotrotz bauen die Kapitel aufeinander auf und geben dem Leser einen tollen Werkzeugkoffer in die Hand. 

    Das schöne ist, dass sich Diana Hillebrand nicht irgendwelchen Floskeln bedient. Nein, sie lässt den Leser an ihren eigenen Erfahrungen teilhaben. Sie nimmt ihm sogar die Angst und spricht ihm Mut zu. Ganz genial sind die Textbeispiele, die allesamt von ihr stammen – sowohl die positiven als auch die negativen. Doch es warten nicht nur Textbeispiele auf den Leser, sondern etliche Schreibübungen und auch das ein oder andere Quiz. Diese Übungen eignen sich hervorragend um das Wissen besser zu vermitteln und sich die Fähigkeit anzueignen.

    Wenn wir gerade beim Thema „Figuren entwickeln“ sind, bleiben wir doch auch kurz dabei. Denn diesem Thema hätte mehr Tiefgang durchaus gutgetan, da es darüber noch einiges mehr zu berichten gegeben hätte. Auch eine kleine Vorlage wie man so etwas am besten in die Tat umsetzt, wäre sehr spannend gewesen. Trotzdem empfinde ich auch dieses Thema gut genug damit man damit arbeiten kann. 

    Was mir während dem Lesen aufgefallen ist, ist das die Autorin manchmal von einem Thema zum nächsten Hüpft und dabei den Schwerpunkt vergisst. So geschehen zum Beispiel beim Unterkapitel „Rolle der Figur“, den plötzlich steckt man mittendrin im Thema „Dinge sprechen lassen“. 

    Auch beim Thema „Orte der Handlung“ gibt es einen Kritikpunkt. Der vollständigkeitshalber wollte die Autorin das Thema „Welten erschaffen“ mit ins Boot holen. Ein Thema das insbesondere für Fantasy- und Science-Fiction-Autoren sehr spannend ist. Leider wurde dem Thema schliesslich zu wenig Beachtung geschenkt, weswegen man kaum eine richtige Welt anhand dieses Kapitels bauen könnte. Hier wäre es besser gewesen sich zu fokussieren. Trotzdem gibt auch dieses Kapitel einen kleinen Einblick.

    Dank ihres sympathischen und leichten Schreibstils ist der Leser sofort mittendrin und kann den Ausführungen, auch als Laie, wunderbar folgen. Man fühlt sich als wäre man mitten in einem ihrer Kurse, den sie spricht den Leser oft direkt an und lässt dabei keine möglichen Einwände aussen vor. Daran sieht man dass sie schon einige Jahre als Schreibcoach auf dem Buckel hat und sich mit allen möglichen Einwänden beschäftigen muss.

    Das Buch ist voller Highlights, und dazu gehört auch ihre Fortsetzungsgeschichte „Hannas WeGe ins Glück“, die in jedem Kapitel erscheint. Anhand dieser Geschichte wendet sie das gelernte an und veranschaulicht es für den Leser, was den Lerneffekt noch verstärkt.

    Ebenfalls positiv empfinde ich dass die ehemals 10 dünnen Bände zu 2 dicken Bänden gebunden wurden und man so ein Rundum-Sorglos-Paket in den Händen hält.

    Fazit/Empfehlung:

    Ich bin begeistert. Mit „Heute schon geschrieben? Teil 1“ erhält der Leser umfangreiches Wissen für den Beginn des eigenen Romans. 

    Da dieses Buch sich an die Erfahrungen der Autorin anlehnt, die unter anderem erfolgreich Schreibkurse gibt, ist es eine perfekte Alternative zu einem richtigen Kurs. Natürlich mit dem Manko das man die Übungen nicht prüfen lassen kann, aber das ist nicht weiter schlimm. Wie Diana Hillebrand selber immer wieder betont ist „Üben, Üben, Üben“ der Weg zu einem erfolgreichen Roman.

    Die obengenannten Kritikpunkte (Schwerpunkt ausser Acht gelassen, dem Thema „Figuren entwickeln“ zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt) sind, im Gegensatz zu dem Wissen das man dazugewinnt und den vielen Informationen, klein und kaum der Rede wert. 

    Ich bin richtig glücklich darüber den Ratgeber gefunden zu haben und möchte ihn nicht mehr missen. 

    Jedem angehenden Schriftsteller lege ich dieses Buch sehr ans Herzen. Für mich ist es ganz klar ein „Das-muss-in-jedem-Schriftsteller-Regal-sein“-Buch.

    Anmerkung:

    Die Rezension habe ich zwar schon vor einer gefühlten Ewigkeit verfasst aber meine Meinung dazu hat sich nicht geändert.

  23. Cover des Buches Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz (ISBN: 9783451312762)
    Andreas Müller

    Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: maikebrandes
    in dem Buch "Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz" geht es darum, warum Cannabis legalisiert werden sollte. Und ich muss gestehen das sich meine Meinung gegenüber Kiffen und Cannabis immer mehr verändert hat um so weiter ich gelesen habe. Ich hatte immer eine Negativhaltung gegenüber Drogen, da ich wirklich nur schlechtes darüber gehört habe. Ich empfehle es jeden der sich mal eine Meinung bilden möchte die nicht auf falschen Behauptungen basiert aber auch denen die mehr über die Droge Cannabis und die Drogenplotik wissen möchten. 
  24. Cover des Buches Das Gen (ISBN: 9783596032358)
    Siddhartha Mukherjee

    Das Gen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" ist ein Buch des Autors Siddhartha Mukherjee. In diesem Buch geht es aber nicht nur um die Genetik ansich, sondern der Autor lässt auch Anteile seiner Familiengeschichte einfliessen, die mehr sind als bloße anschauliche Beispiele. 

     

    Siddhartha Mukherjee befasst sich in dem Prolog, sechs Teilen und einem Epilog, mit der Genetik. Beginnend mit den ersten Entdeckungen und Wiederentdeckungen ab dem Jahr 1865, geht es in logischer und zeitlich korrekter Aufeinanderfolge um die Entschlüsselung der Vererbung und ihre Mechanismen, das Klonen und die Gensequenzierung und die Humangenetik. In den Teilen fünf und sechs befasst sich der Autor dann auch mit der Identität und der "Normalität" und lässt auch die neuesten Ergebnisse aus der Forschung nicht außer Acht. 

    Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und trotz fachlich anspruchsvoller Themen gut verständlich, sodass man auch ohne Vorwissen vieles aus dem Buch für sich mitnehmen kann. Besonders schön fand ich, dass es nicht nur geballtes Wissen beinhaltet, sondern auch einige persönliche Einflüsse aus dem familiären Umfeld des Autors eingeflochten werden. Das lockerte die fachlichen Themen auf empathische und anschauliche Weise auf und brachte auch eigene Gefühle und Gedanken von Herrn Mukherjee mit hinein, was alles zusammen ein wirklich stimmiges Bild ergeben hat. 


    Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend gemacht und es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch. Als Leser/Leserin ist man nah an der Materie dran und kann mit dem Autor gemeinsam pro und kontra von den Anfängen der genetischen Forschung bis hin zu den neuesten Methoden betrachten. Super fand ich zudem, dass manches durchaus zum nachdenken anregt.


    Positiv: 

    * flüssiger, anschaulicher und gut verständlicher Schreibstil

    * interessante Themeninhalte mit persönlicher Note

    * spannend zu lesen

    * sehr guter, logischer Buchaufbau

    * es bleiben keine Lücken in der bisherigen Geschichte der Gen - Forschung, da der 

       Autor alle Bereiche mit profunden Wissen abzudecken weiß


    Negativ: 

    * nichts


    "Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" hat mich durch die vielschichtige und schön aufgebaute Handlung überzeugt und mit der ansprechenden Erzählweise und den persönlichen Einflüssen des Autors begeistert. Dies ist ein Buch für jede/n, der/die sich näher mit dem Thema Gene befassen möchte und von staubtrockener Lektüre die Nase voll hat! Daher empfehle ich es sehr gerne weiter!

     

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