Bücher mit dem Tag "sachbuc"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sachbuc" gekennzeichnet haben.

74 Bücher

  1. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596030644)
    Frank Schätzing

    Breaking News

     (175)
    Aktuelle Rezension von: biblioPHILblog

    Frank Schätzing ist mit seinem Roman "Der Schwarm" bekannt geworden und ein weltweiter Bestsellerautor. Einer, der Stephen King oder John Grisham das Wasser reichen kann. In diesem Buch schildert er ein zeitgeschichtliches und gegenwärtiges Brisanzthema, verpackt in einen Agentthriller. Hauptfigur ist ein Kriegsreporter und die Kernfrage lautet, was eigentlich hätte passieren können, wenn Ariel Sharon damals nicht gestorben wäre. Hätte es eine Lösung des Israel-Palästina-Konfliktes gegeben? Wer weiß das schon aber spannend und schnell erzählt, ist es eine Story wert!

  2. Cover des Buches Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt (ISBN: 9783778792797)
    Barbara Pachl-Eberhart

    Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: sarahscourtofbooks

    Titel: Federleicht – die kreative Schreibwerkstatt – Wie die Kraft ihrer Worte zur Lebenskraft wird

    Autor: Barbara Pachl-Eberhart

    Verlag: integral

    Seitenanzahl: 384 Seiten

    Preis: D:19,99€ A:20,60€

    Inhalt

    So wird der Traum vom Schreiben Wirklichkeit
    Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen … 

    Schreiben kann ganz einfach sein – und das  Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre  Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin  zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art  zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur  der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen  Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben:  Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht. 

    Cover

    Das Cover ist nicht zu aufringlich, was ich bei Ratgebern sehr gut finde. Man sieht um welches Thema es sich handelt ohne etwas lesen zu müssen.

    Geschichte&Schreibstil

    Barbara Pachl-Eberhart erzählte in dem Buch wie sie zum Schreiben gekommen ist und wie sie ihre ersten Bücher veröffentlichen konnte. Mit vielen Tipps und Übungen erklärt sie in dem Buch mit einigen Beispielen wie man es schafft sich die Seele loszuschreiben. Das Buch ist in kreatives und in therapeutisches Schreiben eingeteilt. Der Schreibstil ist nicht immer einfach zu lesen, was bei mir vielleicht auch daran lag, dass ich oft abgeschweift bin, aber mir hat es gut gefallen, dass die Autorin viele Beispiele gemacht hat. Man konnte es sich dadurch viel bildlicher vorstellen.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Am besten finde ich, dass man das Buch nicht am Stück lesen MUSS, sondern sich auch einfach Tipps zu einem bestimmten Thema raussucht oder sich zum Beispiel nur fürs Therapeutische Schreiben entscheiden kann. Ein absolutes 5 Sterne Buch.

  3. Cover des Buches Big Ideas. Das Philosophie-Buch (ISBN: 9783831019694)
    Cecile Landau

    Big Ideas. Das Philosophie-Buch

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Mordspuren (ISBN: 9783404606184)
    Mark Benecke

    Mordspuren

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Kristinas_Buecherwelt

    Wie der Titel schon verrät, werden im vorliegenden Buch vor allem die Spuren an einem Tatort beleuchtet, wofür mehr oder weniger bekannte Kriminalfälle ausgewählt worden sind. Benecke typisch passiert das mit vielen Querverweisen und einer ordentlichen Hintergrundrecherche zu den Verbrechen und den Verbrechern.

    Es unterscheidet sich dabei in der Tat sehr von „Aus der Dunkelkammer des Bösen“. Auf die Psyche der Täter wird nicht explizit eingegangen, die Täteraussagen stehen größtenteils für sich, dafür sind die Fallschilderungen um einiges sachlicher. Genau diese Sachlichkeit trägt aber an der ein oder anderen Stelle maßgeblich zum Gruselfaktor bei. Wie im Vorwort so schön gesagt, bewegt man sich als Leser am Rand des Randes, extra aufpuschen muss man die Taten dafür wirklich nicht, denn sie sind schon in ihrer simpelsten Beschreibung erschütternd genug.

    Allerdings wird man sanft in das Buch eingeleitet, die Beschreibung wie es zum Vampirglauben in Europa kam, sind äußerst interessant und spannend zu lesen. Wenn ich einen persönlichen Lieblingsabschnitt angeben müsste, dann genau diesen. Die Verwicklungen sind toll dargestellt und am Ende dieses Kapitels, braucht sich wohl niemand mehr die Frage zu stellen, woher dieser Aberglaube und die tiefe Faszination herrühren mag. Die extrem sachliche Aufarbeitung gefiel mir dabei ganz besonders. Wieder ohne Zeigefinger oder Besserwisserei. Einfach schnörkellos und glaubhaft.

    Was allerdings auch in diesem Buch auffällt, ist die manchmal etwas sehr weitläufige Art von den Taten zu berichten. Natürlich erhalte ich als Leser dadurch eine menge Informationen, allerdings ermüdet diese Form der „Berichterstattung“ auch schnell. Daher mein Tipp: In Ruhe nacheinander lesen, dabei aber vielleicht die Hauptkapitel am Stück. Gerade das 3. Kapitel ist sonst schwer erfassbar, da vor allem Briefe von einem Serientäter enthalten sind, die weitgehend unkommentiert für sich stehen. Um alle nötigen Informationen daraus zu erhalten, sollte man mit einem wachen Geist rangehen.

    Die Kapitel in sich hätten für mich auch etwas ‚griffiger‘ sein können, wann ein Teilthema abgeschlossen und ein anderes begonnen wird, ist häufig nicht ganz ersichtlich und hat mich hier und da etwas verwirrt. Was mir besonders aufgefallen ist, auch wenn es im Vorwort extra erwähnt und erläutert wird, ist die Vielzahl an Berichten von Dritten, die an geeigneten Stellen zitiert werden. Diese Zitate füllen ganze Unterkapitel, wodurch man sich immer wieder auf den jeweiligen Erzählstil einstellen muss (und das ist einigermaßen anstrengend!). Darüber war ich tatsächlich etwas enttäuscht, denn ich hätte mir dazu öfter eine begleitende Bemerkung gewünscht, bzw. eigene Schilderungen statt der ewig langen Zitate bevorzugt.

    Die inhaltliche Tiefe kann ich sicherlich nicht bemängeln, wie oben erwähnt, wird das meiste haarklein dargelegt. Das aktiv geforderte Mitdenken der Leserschaft kann daher gut gelingen und hat mich immer wieder in eine sehr nachdenkliche Stimmung versetzt. Die grauen Zellen müssen tatsächlich auf Hochdruck arbeiten, wenn man nicht nur den Anspruch hat sich berieseln zu lassen. Einzelne Aspekte/ Kapitel werde ich mir aus diesem Grund später noch mal vornehmen, für mich war es nicht möglich, alles sofort greifbar zu erfassen. Ich werde die Informationen einfach erst einmal sacken lassen (müssen).

    Der Leser bekommt für sein Geld ein wirklich detailtiefes Buch, welches über viele Stunden für aktive Unterhaltung sorgt. Zartbesaiteten kann ich es aber nicht empfehlen. Auch wenn durchaus Fälle dabei sind, die sich weit weg vom Grauen bewegen, so befindet man sich trotzdem oft genug am ‚Rand des Randes‘, was eine menge Stoff für unruhige Nächte geben kann.

  5. Cover des Buches Das Gen (ISBN: 9783596032358)
    Siddhartha Mukherjee

    Das Gen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" ist ein Buch des Autors Siddhartha Mukherjee. In diesem Buch geht es aber nicht nur um die Genetik ansich, sondern der Autor lässt auch Anteile seiner Familiengeschichte einfliessen, die mehr sind als bloße anschauliche Beispiele. 

     

    Siddhartha Mukherjee befasst sich in dem Prolog, sechs Teilen und einem Epilog, mit der Genetik. Beginnend mit den ersten Entdeckungen und Wiederentdeckungen ab dem Jahr 1865, geht es in logischer und zeitlich korrekter Aufeinanderfolge um die Entschlüsselung der Vererbung und ihre Mechanismen, das Klonen und die Gensequenzierung und die Humangenetik. In den Teilen fünf und sechs befasst sich der Autor dann auch mit der Identität und der "Normalität" und lässt auch die neuesten Ergebnisse aus der Forschung nicht außer Acht. 

    Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und trotz fachlich anspruchsvoller Themen gut verständlich, sodass man auch ohne Vorwissen vieles aus dem Buch für sich mitnehmen kann. Besonders schön fand ich, dass es nicht nur geballtes Wissen beinhaltet, sondern auch einige persönliche Einflüsse aus dem familiären Umfeld des Autors eingeflochten werden. Das lockerte die fachlichen Themen auf empathische und anschauliche Weise auf und brachte auch eigene Gefühle und Gedanken von Herrn Mukherjee mit hinein, was alles zusammen ein wirklich stimmiges Bild ergeben hat. 


    Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend gemacht und es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch. Als Leser/Leserin ist man nah an der Materie dran und kann mit dem Autor gemeinsam pro und kontra von den Anfängen der genetischen Forschung bis hin zu den neuesten Methoden betrachten. Super fand ich zudem, dass manches durchaus zum nachdenken anregt.


    Positiv: 

    * flüssiger, anschaulicher und gut verständlicher Schreibstil

    * interessante Themeninhalte mit persönlicher Note

    * spannend zu lesen

    * sehr guter, logischer Buchaufbau

    * es bleiben keine Lücken in der bisherigen Geschichte der Gen - Forschung, da der 

       Autor alle Bereiche mit profunden Wissen abzudecken weiß


    Negativ: 

    * nichts


    "Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" hat mich durch die vielschichtige und schön aufgebaute Handlung überzeugt und mit der ansprechenden Erzählweise und den persönlichen Einflüssen des Autors begeistert. Dies ist ein Buch für jede/n, der/die sich näher mit dem Thema Gene befassen möchte und von staubtrockener Lektüre die Nase voll hat! Daher empfehle ich es sehr gerne weiter!

     

  6. Cover des Buches Ein Leben ohne Müll (ISBN: 9783828838437)
    Olga Witt

    Ein Leben ohne Müll

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104
    Inhalt:

    Ohne Müll leben zu wollen, hat Olga Witts Leben revolutioniert. In ihrem spannenden Bericht schildert die weitgereiste Autorin, was der möglichst totale Verzicht auf Müll bedeuten kann. In ihrem Fall einen neuen Partner samt dessen drei Kindern, einen neuen Job und ein komplett neues Leben. Denn "Zero Waste" bedeutet in unserer Gesellschaft vor allem eines: das permanente Abenteuer, ein müllfreies Leben "wiederzufinden": in den Erfahrungsschätzen früherer Generationen, den Neuerfindungen der Gegenwart und in Inspirationen, die andere Kulturen bereithalten. So wird aus Witts Erfahrungen mit der Müllvermeidung ein faszinierender Reisebericht in ein neues und besseres Leben. "Ein Leben ohne Müll" ist ein mit vielen praktischen Tipps ausgestattetes Hand- und Mutmachbuch für alle, für Singles, Paare und Familien, die dem alltäglichen Müll Stück für Stück Lebewohl sagen wollen.

    Meinung:

    Das Buch ist in einem sehr guten und flüssigen Stil geschrieben. Teilweise verwendet die Autorin in meinen Augen krasse Vergleiche (Müll und Sklaven oder das das Müllaufkommen für die Asylzuwanderung verantwortlich ist) Nun ja man kann ja Gott sei Dank verschiedener Meinung sein. Ihre Tipps für Haushaltmittel oder viele weitere Gebrauchgegenstände finde ich super. Auch habe ich einiges erfahren, wovon ich vorher noch nichts wusste (Microplastik). Es dringt halt doch nicht jedes Thema zu einem durch. Ich für meinen Teil konnte einiges für mich mitnehmen und umsetzen. Anderes war mir dann doch etwas zuwider.

    Dafür gibt es 4 von 5 Sternen!

  7. Cover des Buches Orbáns Ungarn (ISBN: 9783218010382)
    Paul Lendvai

    Orbáns Ungarn

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

     

    „Am Beispiel Viktor Orbáns zeigt sich, wohin es führen kann, wenn nationalistische Rechtspopulisten einmal an der Macht sind“

     

    Der ORF Korrespondent, Paul Lendvai, ein angesehener Osteuropa-Experte, hat den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und seine Politik ins Visier genommen.

     

    Mit einer Vielzahl durch Quellenangaben gestützter Fakten gelingt ihm eine kurzweilige Charakterisierung Orbáns.

    Lendvai schildert den Werdegang des aus einfachsten Verhältnissen stammenden Orbán nicht ohne Respekt. Ist der junge Orbán doch gegen den Sozialismus auf die Barrikaden gestiegen.

     

    Mit seinem gnadenlosen Streben nach Macht und Einfluss, einer militanten Kampfbereitschaft und strategischen Wendigkeit hat Orbán sich und seine Partei in die heutige Position bringen können. Er prangert die Korruption der ehemaligen sozialistischen Regierungen an und bedient sich gleichzeitig aus den Kassen des Staates. Er lässt Freunde an die Futtertröge der Macht und lässt sie, sobald sie nicht mehr nützlich erscheinen, einfach fallen bzw. lässt sie verfolgen. Er spielt mit den nationalistischen Gefühlen der Menschen wie es ihm gerade passt. Orbàn ist Nutznießer des Zerfalls und der Uneinigkeit der anderen Parteien, die seinen Aufstieg nur hilflos zusehen (können). Seine Hauptinteressen sind Vermehrung von Macht und Geld, sowie Fußball.

    Aufkeimende Opposition erstickt er im Keim. Selbst die ihm bislang nützliche rechtsradikale Partei „Jobbik“ überholt er durch seine ausländerfeindliche Politik. Und hier ist noch gar nicht seine Flüchtlingspolitik gemeint, sondern „Strafsteuern und „Strafzölle“ für ausländische Unternehmen, die in Ungarn Geschäfte machen woll(t)en. Beginnend mit den Lebensmittelkonzernen wie REWE oder Spar und diversen Banken. Auf den Millionär George Sörös, der einige Universitäten sponsert hat er eine regelrechte Hexenjagd entfacht.

     

    Was will Orbán damit bezwecken? Die Rückkehr zu einem totalitären Staat wie einst unter den Kommunisten?

     

    Das Buch ist eine gut recherchierte Analyse der ungarischen Politik seit 1989. Das Buch ist Anfang Oktober 2016 erschienen. Einiges hat sich inzwischen weiter zugespitzt und Viktor Orbàns Populismus hat leider zahlreiche Nachahmer gefunden.


    Paul Lendvais Schlusssatz: "Ich wünsche mir von Herzen, dass Österreich nicht in diese Situation kommt!", kann ich nur unterstreichen, denn Viktor Orbán zählt zu den erklärten Vorbildern von Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache. Leider hat uns 2018 die Wirklichkeit schon eingeholt.

     

  8. Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783404605620)
    Mark Benecke

    Dem Täter auf der Spur

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Krimikauz73
    Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, auch die Fotos sind, wenn auch nicht immer schön anzusehen, so doch sehr aufschlussreich und sehr gut eingesetzt, d.h. sie illustrieren die Gedanken des Autors. Hier wird das Fach der Kriminalbiologie anhand von realen Fällen erklärt. Dafür kann man 5 Sterne vergeben. 
    Die zweite Hälfte dreht sich um genetische Fingerabdrücke und ist sehr wissenschaftlich geraten. Aber auch gerade deswegen ist es eher als schwach zu bewerten, denn einerseits wirkt die Fachdarstellung stark veraltet (und sie ist es wohl auch), andererseits ist es es eben auch eine Angelegenheit für Fachleute. Krimifans werden sich kaum an den Ausführungen und Diagrammen erfreuen.   
  9. Cover des Buches Mein Kind ist genau richtig, wie es ist (ISBN: 9783466346745)
    Heidemarie Brosche

    Mein Kind ist genau richtig, wie es ist

     (19)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Viele Eltern hören von Lehrern, Erzieherinnen, Freunden oder anderen Familienmitgliedern: Ihr Kind sei zu laut oder zu leise, zu aufgedreht oder zu ernst, zu ruhig oder zu aggressiv – jedenfalls nicht so, wie es sein sollte.
    Heidemarie Brosche ermuntert Eltern, solche Zuschreibungen kritisch zu hinterfragen und mutig anders zu sehen. Ist ein Kind in den Augen seiner Lehrerin zum Beispiel zu langsam, kann das heißen, dass es ganz bei sich ist und nicht zu übereiltem Handeln neigt. Oder wird ein Kind als zu dominant und aggressiv beschrieben, kann die positive Seite Durchsetzungs- und Willensstärke sein.
    Ein Mutmachbuch für Eltern, das stärkt und Zuversicht schenkt.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, die vielen Beispiele zu lesen, was aus den ehemals zu langsamen, zu ängstlichen, zu.... Kindern geworden ist. Als Eltern gerät man heute bei den vielen Untersuchungen beim Arzt, im Kindergarten oder in der Schule schnell in Versuchung zu denken, das mit dem eigenen Kind etwas nicht stimmt. Gerade beim ersten Kind, wenn man unsicher ist uä, kann so etwas schnell zu einer großen Sache werden. Besonders gut gefallen hat es mir dabei, dass sie in diesem Buch zahlreiche wissenschaftliche Studien und Publikationen zitiert (alles stets mit Fußnoten versehen) und im Anhang ein umfangreiches Literaturverzeichnis mit anbietet. Hier begegnen dem Leser viele bekannte Persönlichkeiten, wie beispielsweise Albert Einstein, Eckhard von Hirschhausen, Remo Largo, Jan-Uwe Rogge oder auch Jesper Juul. Hier merkt man deutlich, wie intensiv sich die Autorin mit dem Thema auseinandergesetzt hat und wie fundiert ihre Ausführungen sind.

  10. Cover des Buches Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz (ISBN: 9783451312762)
    Andreas Müller

    Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: maikebrandes
    in dem Buch "Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz" geht es darum, warum Cannabis legalisiert werden sollte. Und ich muss gestehen das sich meine Meinung gegenüber Kiffen und Cannabis immer mehr verändert hat um so weiter ich gelesen habe. Ich hatte immer eine Negativhaltung gegenüber Drogen, da ich wirklich nur schlechtes darüber gehört habe. Ich empfehle es jeden der sich mal eine Meinung bilden möchte die nicht auf falschen Behauptungen basiert aber auch denen die mehr über die Droge Cannabis und die Drogenplotik wissen möchten. 
  11. Cover des Buches Liebe in echt (ISBN: 9783414823793)
    Mara Andeck

    Liebe in echt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: IraWira
    Nachdem meine Töchter und ich die Bücher über die herrlich chaotische Lilia von Mara Andechs unwahrscheinlich gerne gelesen haben, war auch dieses Buch von ihr natürlich ein Muss.
    Dieses Buch ist allerdings keine Erzählung, sondern ein Sachbuch über die Liebe und alles, was so dazugehört.

    Ob es nun um den Unterschied zwischen Sex und Liebe geht oder darum, wie Liebe denn früher aussah, die Frage, ob die Beziehung noch zu retten ist, wie man mit Liebeskummer umgeht oder auch nur eine der vielen vielen kleinen mehr oder weniger nützlichen Informationen zum Thema Liebe - auch hier zeigt sich wieder der wunderbare Humor von Mara Andeck, der auch dieses Sachbuch erfrischend spritzig und auf keinen Fall langweilig sein lässt.

    Das Buch beschreibt die verschiedenen Aspekte von Liebe auf eine informative, aber dennoch liebenswerte Art, die dem ganzen Gefühl viel von seinem  Schrecken nimmt, dabei aber immer auch den Zauber der Liebe bewahrt.
    Die Liebe wird zwar mit all ihren Facetten beleuchtet und es werden viele Fakten drumherum benannt, wie etwa die Wirkung von Vanille und seinem Duft oder die Tatsache, dass Präriewühlmäuse Liebeskummer haben können, aber alles wird immer auf eine angenehme Weise dargestellt, so dass es auch für Teenager gut und schön zu lesen ist.

    Wir haben das Buch wirklich gerne gelesen, auch wenn es streng genommen natürlich eher ein Stöberbuch ist, das man hier und da aufschlägt und immer mal wieder ein bisschen liest.
    Vom gelungenen Inhalt abgesehen, ist das Buch aber auch optisch ein absoluter Genuss, es ist einfach nur liebevoll und witzig gestaltet. Jede Seite ist bunt gemustert und abwechslungsreich aufgemacht, so dass man das Buch allein deshalb schon gerne in die Hand nimmt.

    Wir können das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen!




  12. Cover des Buches Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen (ISBN: 9783806224078)
    Alexander Emmerich

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    Aus der Reihe "Alles Mythos!" habe ich den Band des Autors Alexander Emmerich gelesen, der seine Promotion über Amerikanische Geschichte schrieb. Er lässt uns hier teilhaben an 20 populären Irrtümern über den Wilden Westen, Falschwissen oder ungenaues Wissen, das teils absichtlich durch Westernfilme und Romane verbreitet wurden und sich bis heute in unseren Köpfen halten.
    Ob es dabei um das Leben der Indianer geht, der Urbanisierung unwirtlicher Gegenden durch europäische Einwanderer, ob um bekannte Revolverhelden oder schlicht um das Leben und Wirken von Karl May, ich persönlich war manchmal fast erschlagen von der Informationsflut, die mir in jedem Kapitel entgegenkam.
    Hatte ich ursprünglich gedacht, ich würde hier kurz und knapp über Kleinigkeiten informiert, wurde mir schnell klar, dass ich ein fast 100 Jahre umfassendes Geschichtsbuch in den Händen halte, das nicht zeitlich chronologisch erzählt, sondern hinter einzelnen Stichpunkten genauer nachhakt und auf die Unsinnigkeiten bisheriger Meinungen aufmerksam macht. Dass es dabei natürlich in verschiedenen Kapiteln zur Wiederholung von Fakten kommt, ist nicht zu vermeiden und eher hilfreich.
    Ich hatte unzählige Aha-Effekte, bin neugierig geworden auf viele andere Bücher und Ausstellungen, auf Western Filme aller Art, mein Horizont der Bildung wurde erweitert, meine eingefahrene Meinung oft rehabilitiert und geändert, daher vergebe ich die volle Punktzahl und möchte das Buch jedem interessierten Leser empfehlen.
    Wer auch an der heutigen USA interessiert ist, viele kulturelle Entwicklungen, Gesetze und politischen Einstrellungen verstehen möchte, der kommt nicht umhin, sich mit der Eroberungsgeschichte zu befassen. Hier wird sie locker und mit Begeisterung erzählt, oft mit den dementsprechenden Verweisen, woher unser falsches Wissen stammt und warum dies über all die Jahre nie revidiert wurde.
    Trotz all der Lobhudelei über diese Ausgabe hoffe ich, dass der Verlag eine erweiterte Ausgabe veröffentlichen wird. Es wäre so hilfreich, geschichtliche Karten der USA mit Landesbegrenzungen, Trecktouren, Lebensräume verschiedenen Indianerstämme zur Hand zu haben. Freuen würde ich mich auch über Abbildungen der Vegetation, der Waffen, der vorgestellten Personen, viel gelesenes Wissen verliert sich doch sehr schnell, wenn man es nicht bildhaft unterstützt präsentiert bekommt.
    Zum Überlesen und Vergessen ist mir das zusammengetragene und liebevoll ausformulierte Wissen des Autors zu schade!

  13. Cover des Buches Darwins Peep Show (ISBN: 9783423349000)
    Menno Schilthuizen

    Darwins Peep Show

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kellerbandewordpresscom

    Meine Buchbewertung:

    Das Buch klang sehr humorvoll und interessant. Wer will denn nicht in die Schlafzimmer der verschiedensten Tiere gucken und wissen wie der Sex oder deren Fortpflanzung funktioniert?

    Dann muss ich sogar lesen, dass einige Tiere sogar ganz auf Sex verzichten, sich dennoch fortpflanzen.

    Was macht einen Körperteil zum Geschlechtsteil?

    Die unteren Körperregionen der Tiere sind die Bühnen, auf denen ein evolutionäres Schauspiel aufgeführt wird, bei dem Darwin, hätte er zugeschaut, errötet wäre

    Wusstest du dass der Schimpanse Stacheln am Penis hat?

    Unterschiede der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale werden erläutert. Oder gibts da eigentlich keine Unterschiede? Hierbei wurde ich an meine Schulzeit in Biologie erinnert.

    Aber das Buch liefert viel neues und einige Aha-Effekte.

    Genitalien auf dem Kopf, wo gibts denn sowas?

    Oder kennst du den singenden Penis der Schnaken?

     

    Der Vorgänger ist der Dumme: Männliche Haie, die zwei Penisse haben, besitzen einen sogenannten Sipho-Sack, mit dem sie Meerwasser in die Vagina ihrer Gefährtin drücken können, vermutlich um Spermien des Vorgängers hinauszuspülen.

    Diese und noch viel mehr wissenschaftlich erwiesene Tierphänomene sind in diesem tollen Buch beschrieben.

    Fazit:

    Die vielen Fachbegriffe und wissenschaftliche Herangehensweise bremste leider meinen Lesefluss. Dennoch wollte ich es verstehen und ganz durcharbeiten.

    Vielen Dank an den dtv Verlag für die Geduld und das kostenfreie Rezensionsexemplar

    Mehr Buchtipps auch bei www.kellerbande.wordpresws.com

  14. Cover des Buches Schöne alte Welt (ISBN: 9783807710808)
    Tom Hodgkinson

    Schöne alte Welt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LeChristoph
    Als noch recht unerfahrener, aber sehr begeisterter Hobbygärtner bin ich immer sehr dankbar für ein paar Tipps und dementsprechend zog mich die Unterzeile "Ein praktischer Leitfaden für das Leben auf dem Lande" in Tom Hodgkinsons Buch "Schöne alte Welt" geradezu magisch an. Nach der Lektüre muss ich aber leider sagen, dass sich der Nutzwert des Werks für mich dann doch in recht engen Grenzen gehalten hat. Allzu "praktisch" ist "Schöne alte Welt", das sich zumindest vage an den im Mittelalter beliebten Kalendarien orientiert, nämlich nicht - lesenswert ist das Buch allerdings trotzdem.

    Tom Hodgkinson, unter anderem Gründer des herrlichen Magazins "The Idler" und Besitzer eines kleinen Selbstversorger-Bauernhofs, ist nämlich - anders als viele andere Kritiker unserer modernen Welt - ein sehr humorvoller Mensch, höchst gebildeter Feingeist und nicht zuletzt ein liebenswerter Kauz. Seine dargestellten Versuche, sich selbst als Landwirt zu versuchen, sind kurzweilig zu lesen und werden niemals so beschrieben, als wären das Anbauen von Gemüse, das Bierbrauen oder die Viehzucht Tätigkeiten, die ein Zuckerschlecken darstellen und immer sofort von Erfolg gekrönt sind (wahrlich eine Motivation für blutige Anfänger wie mich!). Dass sich Tom Hodgkinson bei seinen Bemühungen aber vor allem an Autoren aus dem alten Rom und dem Mittelalter orientiert, erhöht die Lesbarkeit des Werks (viele Passagen sind in Latein verfasst, werden aber zum Glück übersetzt) zwar nicht unbedingt, macht dem Titel "Schöne alte Welt" aber alle Ehre und ist eine sehr willkommene Abwechslung zu all den 08/15-Gartenratgebern (von denen ich mir - für die wirklich praxisnahen Tipps - wohl dennoch den ein oder anderen zulegen muss).
  15. Cover des Buches Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin (ISBN: 9783956490682)
    Katja K.

    Wenn die Kuckuck zweimal klingelt - Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Dieses Buch fand ich sehr charmant und lustig geschrieben. Es ist eine gute Mischung aus erhobenem Zeigefinger, durch die Tips die die Autorin zwischendurch einfliessen lässt, und Erzählungen über diverse Kunden. Als steuerzahlender Mensch hofft man ja Frau Kuckuck niemals vor ihrer Tür zu haben, ich habe aus diesem Buch sehr viele Informationen mitnehmen können und habe mich zeitgleich sehr gut unterhalten gefühlt. Chapeau !
  16. Cover des Buches Gödel, Escher, Bach, ein Endloses Geflochtenes Band (ISBN: 9783608943382)
  17. Cover des Buches Die Mathematik des Daseins - Eine kurze Geschichte der Spieltheorie (ISBN: 9783446444799)
    Rudolf Taschner

    Die Mathematik des Daseins - Eine kurze Geschichte der Spieltheorie

     (1)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Verständliche und faszinierende Erläuterung der Spieltheorie

    Locker, verständlich und flüssig im Stil macht sich Rudolf Taschner in diesem Werk von Beginn an auf, „Spieler und Spiele“ der Spieltheorie anhand vieler Beispiele dem Leser nahe zu bringen. Schon wie er Carl Menger jr. Auf den Spuren der Lösung des „Wasser-Diamant-Problems“ auf den ersten Seiten folgt, zeigt auf, wie gut Taschner auch abstrakte Vorgänge dem Leser nahe zu bringen versteht. Eine Form, eine Vorgehensweise, die von Beginn an eine motivierende Lesehaltung vermittelt.

    Die Unterscheidung zur „Festlegung eines Preises“ für ein bestimmtes Gut anhand des „Grenznutzens“ dieser Güter und damit der relative Preis je nach Mangel oder Menge an Angebt des Gutes, da beginnt die dahinter liegende Spieltheorie bereits praktisch fassbar zu werden.

    Immer auch mit einem fast plaudernden Blick auf die Biographen der „Spieler“, der Entwickler der Spieltheorie und deren Verfeinerer führt Taschner im weiteren Verlauf der Lektüre immer weiter und tiefer in die mathematischen Dimensionen „des Daseins“ ein, benennt immer wieder für konkrete Probleme „Spieler und Spielzüge“ und zeigt die Lösungen durch die Spieltheorie von durchaus teils ganz praktischen, alltäglichen Situationen auf.

    Durch die Einbeziehung des „Nutzwertes“ konkreter Entscheidungen in konkreten Situationen lassen sich umgehend auch in komplexen Systemen Wahrscheinlichkeiten errechnen (auch bei Sherlock Holmes und seinem Gegenspieler Moriarty oder bei einem Pokerspiel nur mit zwei Karten inklusive der Einberechnung der Wahrscheinlichkeit eines Bluffs).

    Wie komplex dann aber selbst einfach klingende Aufgaben in der Berechnung werden können, welche graphischen Darstellungen und Formeln aus zwei Pokerkarten und der Möglichkeit eines Bluffs werden, das ist durchaus faszinierend und mit der Notwendigkeit einer hohen Konzentration verbunden im Buch zu lesen.

    Bekannte Figuren der Wahrscheinlichkeitsrechnung und damit der Spieltheorie nutzt Taschner dabei je als Anknüpfungspunkt, um im locker dialogischen Stil je konkrete Erkenntnisse und Problemstellungen vor Augen zu führen und die Lösung zu präsentieren.

    Nicht alles dabei ist im Leben vollends berechenbar, aber die „Maximin-Regel“, dass der Punkt höchster Wahrscheinlichkeit für die erfolgreiche Lösung eines Problems, eines Gewinns, einer Situation berechenbar ist, zeigt deutlich auf, dass diese mathematische Theorie tatsächlich das Leben abbildet und für die Lebenspraxis (auch auf gesellschaftlicher Ebene) wesentliche Impulse enthält.

    Eine anregende und verständliche Darlegung der Spieltheorie, in der Taschner vielleicht zu „grenzenlos“ von einer Sicherheit der Vorhersagen ausgeht, die aber den Zweck der Erläuterung der Spieltheorie umfassend erfüllt.
  18. Cover des Buches Was keiner wagt - Kreativ Schreiben auf der Spur der Sinne 1: Von der Seifenblase zum Heißluftballon (ISBN: 9783981442373)
    Bernd Sieberichs

    Was keiner wagt - Kreativ Schreiben auf der Spur der Sinne 1: Von der Seifenblase zum Heißluftballon

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Topisto
    Mit diesem Buch ist dem Autor etwas Einmaliges gelungen und es zeugt von seiner unglaublichen Schöpferkraft und seinem Ideenreichtum, die Quelle des Schreibens für alle, die es erlernen möchten, aus welchen Gründen auch immer, zu erschließen.

    In 55 praktischen Übungen wird es dem Lesenden ermöglicht, die eigene Kreativität nicht nur zu entdecken, sondern sie so in sich zu erwecken, dass das Ergebnis zum gewünschten Erfolg, einem selbst erschaffenen Text, Gedicht, Biographie, sogar zum Roman, Bestseller möglich sein wird und was zunächst noch wie ein Buchstabensalat auf dem Buchcover aussieht, wird mit der entsprechenden Geduld und nötigen Übung schon bald zu einer sinnvollen eigenen Schöpfung, wobei natürlich der individuellen Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Auch eine Idee zu finden, sollte nicht schwer sein. Der Autor selbst meint dazu: "Die Ideen liegen haufenweise am Wegesrand. Wir müssen sie nur erkennen und aufheben.Ihre persönliche Gedankenwiese ist mit Ideen übersät wie der Rand des Buchenhains im Herbst mit Bucheckern. Sie sind der Baum – und Ihre Ideen sind die Nährstoffe, die Ihnen zum Erhalt Ihres Systems von außen zugeführt werden. Sie sind ein Ozean von Gedanken, Gefühlen und Taten und jeder einzelne Tropfen trägt in sich den Keim einer Idee. Sie schwimmen im Meer Ihrer Ideen. Viel schwieriger ist es, nicht zu ertrinken; sich immer wieder daran zu erinnern, dass man zum Schwimmen drei Dinge braucht: ein Vorhaben, das Ziel, und die Kraft, es zu erreichen." - Besser hätte ich es selbst kaum ausdrücken können, das ist Poesie pur und sowas muss einem erstmal einfallen. So weit bin ich definitiv noch nicht, aber ich hoffe, ich finde einmal ähnliche Worte und diese im Buch enthaltenen Tutorials werden mir selbst richtungsweisend den Weg dahin aufzeigen.

    Bernd Sieberichs geht sogar noch einen Schritt weiter und über das Vermitteln eines schöpferischen Gestaltens des eigenen Textes weit hinaus, indem er meint, Schreiben ist wie eine Therapie und dabei ein Weg, sich selbst zu finden und besser zu verstehen. Auf seiner Webseite [...] bietet er buchbegleitende Kurse an für alle Interessierten. Es wäre für mich wünschenswert gewesen, wenn diese Übungen auch als Onlinehilfen buchbar wären, da ich nicht in Flensburg wohne. Dieses Buch jedoch lässt keine Wünsche offen!
  19. Cover des Buches Schluss mit dem Bullshit! (ISBN: 9783492056267)
    Max Rauner

    Schluss mit dem Bullshit!

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wohin wir auch schauen: der Bullshit nimmt zu – ob in der Werbung, der Politik, der Esoterik oder im ganz normalen Alltag. Scharfsinnig und humorvoll zeigen Tobias Hürter und Max Rauner, wie uns andere Quatsch erzählen und was wir dagegen tun können. Die Autoindustrie preist ihre Geländewagen als umweltfreundlich, Politiker sprechen von alternativlosem Handeln, Bäckereien backen Brötchen mit energetisiertem Wasser. Wir hören und sehen inzwischen so viel Bullshit, dass wir ihn oft gar nicht mehr bemerken. Im Selbstversuch erkunden Tobias Hürter und Max Rauner den alltäglichen Blödsinn. Sie absolvieren ein Training zum Eliteverkäufer, machen die Grundausbildung in Chakren-Heilung, besuchen eine Familientherapie und testen ihre eigene Blödsinns-Quote. Sie beschreiben die aktuellen Bullshit-Strömungen und hinterfragen die Ursachen und die Bedürfnisse dahinter. Eine unterhaltsame Lektüre mit Streifzügen durch die philosophische Geschichte des Bullshits. Mit konkreten Tipps, wie man Blödsinn erkennt und vermeidet – und wann es besser ist, selbst zu bullshitten.

    Meine Meinung

    "Schluss mit dem Bullshit" ist ein sehr informatives Buch, das interessante und teilweise auch sehr erschreckende Fakten zu Tage befördert. Die Autoren beschäftigen sich mit viel diskutierten Themen ohne sich davor zu scheuen, Stellung zu beziehen.

    Das Buch vermittelt viel neues Wissen, ist teilweise jedoch auch recht schwierig geschrieben. Es gab Kapitel in denen es vor Fremdwörtern nur so wimmelte und die dadurch schwer zu lesen waren, da mein Konzentration irgendwann weg ist wenn ich jeden zweiten Satz doppelt oder dreifach lesen muss um ihn zu verstehen. 

    Schön fand ich, dass bei diesem Buch die Themen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden, trotzdem wird auf einigen Dingen immer wieder herumgeritten - ohne es wirklich so direkt zu schreiben vermitteln die Autoren in meinen Augen ein sehr herabschauendes Bild auf Esoterik und Alternativmedizin. Klar gibt es in diesen Feldern viel Bullshit, trotzdem wurde mir hier zu sehr drauf rumgeritten. 

    Und das Kapitel Religion fand ich wirklich absolut sinnlos - hier gibt es wirklich keine neuen Erkenntnisse.

    Insgesamt bin ich der Meinung, dass das buch wirklich gute Ansätze hatte, die in der Ausführung jedoch manchmal gescheitert sind.

  20. Cover des Buches Süchtig (ISBN: 9783218010399)
    Lorenz Gallmetzer

    Süchtig

     (11)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Und? Wie steht es mit Deinem Alkoholkonsum?
    Diese Frage stellte sich mir unweigerlich bei der Lektüre dieses sehr interessanten Sachbuches, das ich terminlich sehr treffend gewählt am Aschermittwoch begonnen habe. Da ich mitten in Österreichs berühmtestem Weißweinanbaugebiet lebe, sind mir Alkoholmissbrauch getarnt als „Weinkultur“ sowohl bei mir selbst als auch in meinem Freundeskreis und eigentlich überall, wo ich mich umblicke, nicht fremd.

    „Gegenüber keinem anderen Suchtmittel verhält sich unsere Gesellschaft so zwiespältig, selbstbelügend und heuchlerisch wie gegenüber dem Alkohol. […] Solange jemand mitmacht, solange er mit dabei ist, solange er lustig ist, solange er eben nicht krank ist, ist alles in Ordnung. Sobald jemand aber öffentlich eingesteht, ein Problem zu haben, will man nichts mehr mit ihm zu tun haben. Ab dem Zeitpunkt, ab dem er nicht mehr die gewohnte Leistung erbringt – wenn man ehrlich ist, eigentlich ab dem Zeitpunkt, ab dem er nicht mehr erfolgreich ist, wendet man sich ab.“

    Lorenz Gallmetzer beleuchtet in seinem Sachbuch die Sucht umfassender und nicht nur auf den Alkohol fokussiert in unterschiedlichen Ausprägungen.

    Der erste Teil ist grandios und schildert sehr ehrlich und selbstkritisch im Detail wie der Autor selbst nach jahrelangem exzessivem Problemtrinken quasi in Zeitlupe in die körperliche Alkoholsucht schlittert.

    In Teil zwei befindet sich Gallmetzer in Therapie im Suchtzentrum Kalksburg und legt durch Interviews gewonnene Lebensbiografien einiger seiner Mitpatienten dar. In sich gesehen sind diese unterschiedlichen Suchtkarrieren bezüglich Alkohol, anderen weichen und harten Drogen, Medikamenten, Spielsucht, etc. und logischerweise auch kombinierten Substanzen sehr zahlreich, viel weniger ehrlich und detailliert analysiert, was einfach dem Umstand geschuldet ist, dass man einem Fremden eben nicht immer alles ganz so reflektiert und tiefgründig erzählt. Klar wird durch die Anzahl der qualitativen Daten aber auf jeden Fall, dass der Ursprung des Alkoholproblems in der Jugend begründet ist, und bei Männern durch das übliche Trinkverhalten beim Bundesheer und in der Lehre bzw. im Job manifestiert wird. Ein hoher Prozentsatz von Süchtigen hat eigentlich auch ganz andere Probleme, meist Depressionen, die rechtzeitig psychotherapeutisch behandelt gar nicht zur Sucht hätten führen müssen. Weiters wurde in früheren Jahren ein Alkoholkranker durch den medizinisch angeordneten und durchgeführten Entzug erst oft zum Psychopharmaka-Süchtigen gemacht, da Ärzte in der Vergangenheit die in der Therapie angewandten sehr gefährlichen Antidepressiva, Neuroleptika etc. wie die Zuckerln austeilten. Erst in den letzten Jahren fand, mit den weitaus dramatischeren Folgen der Tablettensucht konfrontiert, ein Umdenken in der Therapie statt.

    Im dritten Teil reflektiert der Autor die medizinische Sicht der Sucht und Therapie durch ein Interview mit dem anerkannten Experten Dr. Michael Musalek. Hier wird es nun richtig spannend, denn Musalek gibt dem Leser nicht nur einen Alkoholiker-Selbsttest zur Einschätzung des Trinkverhaltens und der Sucht an die Hand, sondern zeigt auch neue Wege in der Therapie auf. Vom historischen Odysseus Prinzip analog - wie mit den Sirenen verfahren wurde (der Patient wird mit allen Mitteln daran gehindert, Alkohol zu trinken – Odysseus band sich und seine Kumpels an den Schiffsmast) zum Orpheus Prinzip (der Patient sucht sich eine lohnendere Alternative zum Suchtmittel, etwas das mehr Spaß macht – Orpheus passierte die Sirenen unbeschadet, indem er schönere Musik als die verführerischen Damen machte).

    Fazit: Schlussendlich habe ich zu diesem Thema schon viel gewusst, aber der Themenkomplex Sucht wurde mir in diesem Werk sehr anschaulich und strukturiert vor Augen geführt. Zudem habe ich einige spannende und neue Aspekte gelernt. Die Interviews in Teil zwei hätte ich mir oft reflektierter und detaillierter gewünscht, auch wenn dann eben weniger zu Stande gekommen wären. Der dritte Teil mit dem Herrn Professor war grandios, aber für mich viel zu kurz, hier hätte ich mir vor allem in der Tiefe noch einiges mehr an Fachexpertise bezüglich Therapie erwartet. Für alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen, eine Leseempfehlung von mir. Ein Anfang für Betroffene und Problemtrinker, für Süchtige in Therapie zu wenig detailliert.
  21. Cover des Buches Der verschwundene Dezember (ISBN: 9783946971023)
    Ann d'Ers

    Der verschwundene Dezember

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Die Familie Jahr wohnt mit ihren Monaten auf der Burg Ringelreigen. Ein laufender Monat nach dem anderen regiert das Land. Doch plötzlich ist der Herzog Dezember verschwunden und Gräfin November muss Überstunden machen. Ausgerechnet. Wo alle Kinder gerade auf den Dezember mit seinem Weihnachtsfest und all den Geschenken warten. Das blaue Kätzchen Molli macht sich mit ihren Freunden auf den Weg, um ihn im Märchenwald zu suchen. Schon bald hat sie eine Idee und geht mutig in die „Höhle des Löwen“.
    Die Vorstellung der Monate erfolgt von dem Kleinkind Januar bis zum Greis Dezember, je nachdem wie das Jahr auch älter wird. Ebenfalls wird die Blüte der Natur beschrieben und Tätigkeiten während der Jahreszeiten. Jede Seite enthält herzliche Zeichnungen, die den Text deutlich machen. So haben die Kinder etwas Hübsches fürs Auge und können immer neue Dinge darauf entdecken und so ganz spielerisch die Monate eines Jahres lernen. Später beginnt dann die eigentliche Geschichte mit der Suche von Molli Miez, die auch noch etwas Spannung hereinbringt und die den Kindern eröffnet, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist. Zum Ende gilt es dann noch, ein kleines Bilderrätsel zu lösen. Der Text ist kindgerecht geschrieben, und auch für die ersten Lesestunden ist er gut geeignet.
  22. Cover des Buches Club der Töchter (ISBN: 9783462048735)
    Natasha Fennell

    Club der Töchter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mich hat dieses Buch sehr berührt. Vor allem, weil ich mir auch vorher schon Gedanken über meine Mutter-Tochter-Beziehung gemacht habe. Jede dieser neun Frauen hat ihre eigene persönliche Geschichte, die ich gut abgehandelt wurde. Sie waren sehr interessant geschrieben. Ab und zu musste ich sogar eine Träne verdrücken. Ich fand es auch sehr mutig von jeder Tochter sich in dem kleinen Kreis so zu öffnen und seine geheimen Ängste, Sorgen, Ärger und Enttäuschungen preiszugeben. Dabei konnte ich aus jeder Mutter-Tochter-Geschichte meine eigenen Gefühle erkennen und stellte fest, wir sitzen alle im selben Boot.


  23. Cover des Buches Heute schon geschrieben? (ISBN: 9783932522178)
    Diana Hillebrand

    Heute schon geschrieben?

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt:

    Der Schreibratgeber ist in 5 Kapitel aufgeteilt und jedes einzelne behandelt ein separates Thema.

    Kapitel 1 beinhaltet die Ideenfindung und die Strukturierung der Ideen. Auch das Thema „Talent“ wird hier genauer angeschaut, weil es immer wieder zu Diskussionen kommt. Selbst Themen wie Rituale, Arbeitsrhythmus und Organisation (darunter das Thema Normseiten) wird genügend Platz eingeräumt, um den Leser weiterzubringen.

    Kapitel 2 wiederrum geht bereits stark in die Tiefe und behandelt die Figurenentwicklung. Hier werden Tipps zur Namensfindung gegeben und die verschiedenen Arten von Figuren (Antagonist, Protagonist, usw.) näher angeschaut. Auch das Thema Biografie der Figur ist hier stark verwurzelt.

    In Kapitel 3 werden dem Leser die Erzählperspektiven nähergebracht. Hier wird ihm ebenso geholfen die richtige Perspektive für sich selbst zu finden.

    Im Kapitel 4 wird der Ort der Handlung unter die Lupe genommen. Seien es Räume, Häuser, Länder oder Städte bis hin zu der Bedeutung von Farben und dem Wetter.

    Zu guter Letzt behandelt man, in Kapitel 5, das Thema Dialoge schreiben. Hier geht es aber nicht nur um die richtige Zeichensetzung, sondern auch um die Aufgaben die ein Dialog hat und die dementsprechenden Regeln.

    Jedes einzelne dieser Kapitel wird durch eine Fortsetzungsgeschichte begleitet, die dem angehenden Autor, das gelernte anhand eines Beispiels aufzeigen soll. Nebenbei werden nicht nur Erfahrungen der Autorin an den Leser weitergegeben, sondern auch Schreibübungen zur Verfügung gestellt.

    Meinung:

    Der Aufbau des Buches empfinde ich als nachvollziehbar, wobei das Thema „Figuren entwickeln“ am falschen Ort untergebracht wurde und nach dem Thema „Dialoge schreiben“ besser aufgehoben wäre. Der Grund ist, dass sich das Thema „Figuren entwickeln“ bereits tief mit der Materie „Schreiben“ beschäftigt. Sozusagen steigt man in die Tiefe, nur um einige Seiten später wieder an die Oberfläche zu kommen und sich wieder mit Themen wie Erzählperspektive und Handlungsorte zu beschäftigen. Diese Themen beschäftigen sich besonders mit Hintergrundwissen, weshalb ich es als wichtig erachte diese zuerst zu verinnerlichen, bevor man mit der Figurenschmiede beginnt. Nichtsdestotrotz bauen die Kapitel aufeinander auf und geben dem Leser einen tollen Werkzeugkoffer in die Hand.

    Das Schöne ist, dass sich Diana Hillebrand nicht irgendwelchen Floskeln bedient. Nein, sie lässt den Leser an ihren eigenen Erfahrungen teilhaben. Sie nimmt ihm sogar die Angst und spricht ihm Mut zu. Ganz genial sind die Textbeispiele, die allesamt von ihr stammen – sowohl die positiven als auch die negativen. Doch es warten nicht nur Textbeispiele auf den Leser, sondern etliche Schreibübungen und auch das ein oder andere Quiz. Diese Übungen eignen sich hervorragend um das Wissen besser zu vermitteln und sich die Fähigkeiten anzueignen, die man braucht.

    Wenn wir gerade beim Thema „Figuren entwickeln“ sind, bleiben wir doch auch kurz dabei. Denn diesem Thema hätte mehr Tiefgang durchaus gutgetan, da es darüber noch einiges mehr zu berichten gegeben hätte. Auch eine kleine Vorlage wie man so etwas am besten in die Tat umsetzt, wäre sehr spannend gewesen. Trotzdem empfinde ich auch dieses Thema gut genug, damit man damit arbeiten kann.

    Auch beim Thema „Orte der Handlung“ gibt es einen Kritikpunkt. Der Vollständigkeitshalber wollte die Autorin das Thema „Welten erschaffen“ mit ins Boot holen. Ein Thema, das insbesondere für Fantasy- und Science-Fiction-Autoren sehr spannend ist. Leider wurde dem Thema schließlich zu wenig Beachtung geschenkt, weswegen man kaum eine richtige Welt anhand dieses Kapitels bauen könnte. Hier wäre es besser gewesen, sich zu fokussieren. Trotzdem gibt auch dieses Kapitel einen kleinen Einblick.

    Dank ihres sympathischen und leichten Schreibstils ist der Leser sofort mittendrin und kann den Ausführungen, auch als Laie, wunderbar folgen. Man fühlt sich, als wäre man mitten in einem ihrer Kurse, den sie spricht den Leser oft direkt an und lässt dabei keine möglichen Einwände außen vor. Daran sieht man, dass sie schon einige Jahre als Schreibcoach auf dem Buckel hat und sich mit allen möglichen Einwänden beschäftigen muss.

    Das Buch ist voller Highlights, und dazu gehört auch ihre Fortsetzungsgeschichte „Hannas WeGe ins Glück“, die in jedem Kapitel erscheint. Anhand dieser Geschichte wendet sie das Gelernte an und veranschaulicht es für den Leser, was den Lerneffekt noch verstärkt.

    Ebenfalls positiv empfinde ich, dass die ehemals 10 dünnen Bände zu 2 dicken Bänden gebunden wurden und man so ein »Rundum-Sorglos-Paket« in den Händen hält.

    Fazit:

    Ich bin begeistert. Mit „Heute schon geschrieben? Teil 1“ erhält der Leser umfangreiches Wissen für den Beginn des eigenen Romans.

    Da dieses Buch sich an die Erfahrungen der Autorin anlehnt, die unter anderem erfolgreich Schreibkurse gibt, ist es eine perfekte Alternative zu einem richtigen Kurs. Natürlich mit dem Manko, dass man die Übungen nicht prüfen lassen kann, aber das ist nicht weiter schlimm. Wie Diana Hillebrand selber immer wieder betont ist „Üben, Üben, Üben“ der Weg zu einem erfolgreichen Roman.

    Die obengenannten Kritikpunkte (dem Thema „Figuren entwickeln“ und „Welten bauen“ zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt) sind, im Gegensatz zu dem Wissen das man dazugewinnt und den vielen Informationen, klein und kaum der Rede wert.

    Ich bin richtig glücklich darüber den Ratgeber gefunden zu haben und möchte ihn nicht mehr missen.

    Für mich ist es ganz klar ein „Das-muss-in-jedem-Schriftstellerregal-stehen“-Buch.

    Empfehlung:

    Jedem angehenden Schriftsteller lege ich dieses Buch sehr ans Herzen.

  24. Cover des Buches Die Weimarer Republik (ISBN: 9783421046963)
    Uwe Klußmann

    Die Weimarer Republik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Tamilein
    Ich interessiere mich für die Geschichte. Besonders für deutsche Geschichte. Schließlich ist dieses Land mein Vaterland. Als ich dann schließlich auf dem Bloggerportal dieses Buch entdeckt habe, habe ich es sofort bestellt. Ratzifatzi - wie immer - kam das Buch bei mir an und heute kommt dann auch endlich meine Rezension...

    Klappentext

    Eine Epoche der Extreme - Glanz und Elend der ersten deutschen Demokratie
    Am 9. November 1918 rief SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon des Berliner Reichstags den aufgewühlten Massen zu: »Die Hohenzollern haben abgedankt! Es lebe die deutsche Republik!« Eine neue Ära hatte begonnen: Zum ersten Mal in der Geschichte wurden die Deutschen demokratisch regiert, Frauen erhielten das Wahlrecht, Arbeiter den Acht-Stunden-Tag.
    SPIEGEL-Autoren und Historiker schildern Erfolge, Krisen und Niederlagen der Weimarer Republik, einer Zeit, die von technischem Fortschritt und kultureller Blüte geprägt war, aber auch von sozialen und politischen Unruhen, von wachsender materieller Not und Gewalt. Sie suchen nach den Ursachen für den Untergang der jungen Demokratie und zeigen eindrücklich, warum die Weimarer Republik trotz ihres Scheiterns weit mehr war als der Auftakt zur Diktatur der Nationalsozialisten.

    Die Story

    Die Weimarer Republik. Die Zeit zwischen dem ersten udn dem zweiten Weltkrieg. Und Deutschland mittendrin. Nach dem ersten Weltkrieg war es Zeit für die erste deutsche Demokratie. Bis zum 30. Januar 1933. Dann kam Hitler, zerstörte die Demokratie und führte die Diktatur ein. In dem Buch über die Weimarer Republik geht es aber um so viel mehr, als nur Politik und Geschichte. Stattdessen werden Hintergründe beleuchtet, der Bubikopf und Seidenstrumpftrends werden präsentiert, Filme aus dieser Epoche beschrieben und schließlich die "Todesstunde der Republik" erläutert.

    Meine Meinung

    Für mich, als geschichtsinteressierte Frau, ist dieses Buch überaus informativ. Sicherlich gibt es für Historiker bessere Bücher. Aber da ich mir Hintergrundwissen und Eindrücke verschaffen wollte, reicht dieses Buch vollkommen für mich aus. Das Buch beginnt mit einer sehr übersichtlichen Inhaltsangabe. Interessante Überbegriffe führen zu informativ geschriebenen Kapiteln. Der Text ist einfach geschrieben und erläutert die gegebenen Informationen für Leien gut verständlich. Wer sich also ein wenig mit der deutschen Geschichte beschäftigen möchte, sich Hintergrundwissen anlesen möchte oder sich ganz einfach für die Schule vorbereiten möchte, der ist mit dem Buch auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

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