Bücher mit dem Tag "sachbuch/ratgeber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sachbuch/ratgeber" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ernährungskompass (ISBN: 9783570103197)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass

     (132)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Der Ernährungskompass" von Bas Kast war ja ein absoluter Bestseller. Auch auf meine Wunschliste hat er es geschafft, vor allem weil ich mich seit einiger Zeit aufgrund einer chronischen Erkrankung viel mit dem Thema Ernährung auseinandersetze. 

    Einige im Kompass erklärten Dinge wusste ich schon, was ja gut ist, weil dann scheinen die Thesen  ja zu stimmen, wenn man dasselbe Ergebnis aus untetschiedlichen Studien entnehmen kann. Einiges war mir neu und bei manchen Dingen kann ich die Erklärungen absolut nachvollziehen, aber finde sie trotzdem "fragwürdig". Das Thema Kartoffeln z.B.: Die Erklärung in diesem Buch ist total nachvollziehbar wieso die nicht so gut sind. Aber vom Gefühl her dachte ich trotzdem immer die sind gut. Vor allem, wenn ich sie noch mit Schale esse. Natürlich spreche ich nicht von ihrer frittierten Form. Aber auf mein Gefühl kommt es bei dem Thema ja auch nicht an. Pellkartoffeln mit Schale sind sicher immernoch besser, als wenn ich Pommes esse. Wohingegen es natürlich auch wieder gesündere Lebensmittel im Gegensatz zur Kartoffel gibt. Ich denke so ist es auch gemeint. Dass man wissen soll, welche "bessere" Alternative man sich reinzieht.

    Was ich am besten an diesem Buch fand, ist dass es nicht wie die üblichen Ratgeber aufgebaut ist. Also was den Schreibstil anbetrifft. Es gibt Erklärungen. Aber ohne das ganze Fachchinesisch und ohne zu sehr sachlich zu sein. Kurzum: Es ließ sich leicht lesen, weil der Schreibstil lockerer gehalten wurde, was echt grandios ist. Das macht das eigentliche "langweiligere" Thema greifbarer. 

    Gut fand ich auch den aufgezeichneten Kompass an den jeweiligen Stellen, wo Beispiele reingeschrieben wurden, angefangen vom Norden mit den besseren Lebensmitteln und stufenweise zum Süden hin "schlechter" werdend.

    Am Ende findet man nochmal in kurzer knapper Form alle wichtigsten Empfehlungen zusammengefasst, was auch top war, weil ich die ersten Kapitel gar nicht mehr genau im Kopf hatte, bis ich beim letzten angekommen war und so nochmal alles auf einen Blick hatte.

    Zusammenfassend kann man sagen: Sehr anschaulich und verständlich beschrieben. Ich habe das Buch nur geliehen bekommen und überlege es mir trotzdem selbst zuzulegen, um das eine oder andere nochmal nachschlagen zu können.

  2. Cover des Buches Mit anderen Augen (ISBN: 9783864930607)
    Fabian Sixtus Körner

    Mit anderen Augen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Eine Geburt verändert das Leben der werdenden Eltern für immer. Was, wenn das Kind nicht gesund ist? Was, wenn es behindert ist? Als der Autor im Kreisssaal seine Tochter Yanti zum ersten Mal im Arm hält, schaut sie ihn mit leicht schräg gestellten Augen an. Sie scheint anders zu sein… Der medizinische Code „Q90“ auf der Geburtskarte verrät: Trisomie 21! Wie soll das Leben nun für die Familie weitergehen?

    Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit der kleinen Familie; ein guter Buchtitel – gefällt mir. Im Mittelteil des Buches hat zahlreiche Fotos, die einen solchen Bericht immer sehr bereichern.

    Der Name des Autors war mir zwar bekannt, aber ich habe bisher kein Buch des „Journeyman“ gelesen. Hier nun sein sehr persönlicher Bericht, wie die kleine Yanti das Leben ihrer Eltern auf den Kopf stellte. Gleich zu Beginn erwähnt der Autor seinen Pessimismus: „Ich bin Pessimist. Darin liegt mein Optimismus. Das Worst-Case-Szenario ist mein ständiger Begleiter – nur beunruhigt es mich nicht.“ Für mich wirkt der Autor überhaupt nicht pessimistisch, und ich denke, dass jemand, der solche (Abenteuer)Reisen macht, wo gar nicht alles durchgeplant werden kann, nicht wirklich pessimistisch sein kann.
    Der Start ins Leben ist für Yanti nicht einfach: sie kämpft mit mehreren gesundheitlichen Problemen und muss auf der Intensivstation liegen. Als Fabian seinen Eltern mitteilte, dass ihre Enkelin das Down-Syndrom habe, hat mich deren Reaktion sehr berührt. Sie hatten nicht, wie viele andere, Mitleid, sondern haben sich sehr über das Kind gefreut.
    Als freiheitsliebende und unternehmungslustige Menschen sind Fabian und seine Freundin Nico häufig und lange unterwegs. Können sie das auch noch mit Yanti? Ja, und ob! Als Fabian dies seinem Vater mitteilt, meinte der bloss stolz „Dann wird Yanti wohl das erste Surfer-Girl mit Down-Syndrom. Finde ich super.“

    Regelrecht erschütternd waren die Informationen zu den Schwangerschaftsabbrüchen, die in verschiedenen Ländern aufgrund der Diagnose Down-Syndrom erfolgen. In Island z.B. gibt es durchschnittlich zwei Geburten pro Jahr mit Down-Syndrom – und diese zwei Geburten seien meist auch nur das Resultat von Fehldiagnosen in der Schwangerschaft. Nahezu 100% werden somit abgetrieben. Ich will überhaupt nicht darüber richten, ob eine Abtreibung „richtig“ oder „falsch“ ist, schliesslich ist es eine persönliche und unwiderrufliche Entscheidung – es hat mich einfach sehr überrascht, solche harten Zahlen zu sehen.

    Den Bericht empfand ich als sehr persönlich, offen und ehrlich, er ist auch mutmachend. Von mir gibt es 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Hygge (ISBN: 9783845823829)
    Jonny Jackson

    Hygge

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Pluspunkte: Das Design ist wunderschön! Ich liebe alle Bilder, die im Buch enthalten sind. Es wurde wirklich viel Liebe hineingesteckt, das sieht man! Auch Qualitativ ist das Buch super gut und angenehm in der Hand zu halten.

    Minuspunkte: Leider sind für mich nicht wirklich neue Tipps dabei. Das meiste kenne ich schon und so wird es wohl auch vielen anderen gehen, die sich mit dem Thema Hygge schon ein wenig auseinander gesetzt haben.

    Für jeden, der sich das erste Mal einlesen möchte ist das Buch absolut empfehlenswert. Hat man allerdings schon die ein oder andere Lektüre zum Thema durch, dann würde ich mir den Kauf eher sparen.

  4. Cover des Buches Was das Herz begehrt (ISBN: 9783841905451)
    Felix Schröder

    Was das Herz begehrt

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    Was genau passiert eigentlich, wenn unser Herz schlägt? Inwiefern beeinflussen Ernährung, Sport und Genetik unsere Herzgesundheit? Wie funktioniert eine OP am offenen Herzen? Diese und viele weitere Fragen klärt der Kardiologe Felix Schröder gemeinsam mit seiner Coautorin Nina Weber in seinem Buch „Was das Herz begehrt. Wie wir unser wichtigstes Organ bei Laune halten“. Aber auch, ob man einen Menschen mit einer Spritze voller Luft töten kann und warum Bluthochdruck eine der gefährlichsten Krankheiten überhaupt ist, wird thematisiert.



    Das Buch hat direkt mit einer netten Einleitung gestartet, nach der mir der Autor direkt sympathisch war. Auch das erste Kapitel, was erstmal noch ein paar allgemeine Informationen zu Blut und der Atmung geliefert hat, war ein einfacher und toller Einstieg. Generell hat mir die Gliederung sehr gut gefallen. Die Kapitel waren immer in kleine Abschnitte mit Unterüberschriften eingeteilt, die aufeinander aufbauten und zusammenhängend waren. So habe ich nie den Faden verloren, aber war trotzdem nicht überfordert mit zu vielen Informationen. Auch das ansprechende und schlichte Design hat meine Lust am Lesen immer hoch gehalten. Was mir noch gefallen hat ist, dass das ein Buch war, was keine Leserillen bekommt🙏🏼😂

    Zeichnungen und Quizfragen, kuriose Fakten und interessante Schwerpunkte haben die Spannung immer hoch gehalten und anschauliche Vergleiche, die der Autor immer wieder aufgreift das Verständnis erleichtert. Zusätzlich haben die einfache Sprache, die kursiv gedruckten und sofort erklärten Fachbegriffe und der unterhaltsamer Schreibstil zu einer unkomplizierten und leicht zu verstehenden Lektüre geführt. Für mich (in medizinischer Ausbildung) fast schon zu einfach und leider nicht so ausführlich und biochemisch, wie ich es mir gewünscht hätte. Deswegen ist es sehr gut für interessierte Einsteiger in das Thema geeignet. Es richtet sich aber auch stark an Risikopatienten, die ihren Lebensstil ändern sollten, an Sportmuffel und ältere Leser, als ich. Für die gibt es gute und umsetzbare Tipps, um den Lebensstil zu ändern, während ich mich bei der langen Ausführung dazu fast gelangweilt habe. Aber als er dann z.B. ausführlich auf Medikamente gegen Bluthochdruck eingegangen ist, hat er gesagt, welchen Teil man gerne überspringen kann, ohne etwas anderes zu verpassen. Das fand ich richtig gut! Aber ich habe die Seiten natürlich trotzdem gelesen, denn da wurde es ja gerade richtig interessant 🤩


    Mega wichtig fand ich noch, dass der Autor hervorgehoben hat, wie essenziell es ist, bei einem Herzstillstand mit der Herz-Druck-Massage anzufangen und diese auch nochmal ausführlich erläutert.



    Das Buch liefert unterhaltsam einen verständlichen Überblick über das Herz, die zusammenhängenden Vorgänge im menschlichen Körper und was wir tun können, um es möglichst gesund und fit zu halten. Mir persönlich war es an einigen Stellen zu oberflächlich und vereinfacht, aber es ist ein tolles populärwissenschaftliches Buch für all Die, denen ihr Herz am Herzen liegt!


  5. Cover des Buches How to Be Gay (ISBN: 9783733500924)
    Juno Dawson

    How to Be Gay

     (30)
    Aktuelle Rezension von: leabeschorner

    Nicht nur für Mitglieder der LGBT-Community spannend, sondern für jede*n sehr informativ.

    Ein Sachbuch für vor allem Jugendliche, die sich in der Findungsphase befinden, aber auch für deren Bekannte, Freunde, Familie. 

    Der Schreibstil ist schon sachlich, aber auch humorvoll - es liest sich super schnell. 

    5/5 ganz klare Empfehlung. Hätte dieses Buch gerne gelesen als ich selbst 12 oder 13 Jahre alt war.

  6. Cover des Buches Besser leben ohne Plastik (ISBN: 9783865817846)
    Anneliese Bunk

    Besser leben ohne Plastik

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Im Buch wird das Thema Plastik unter die Lupe genommen und es findet auf den ersten Seiten eine Einführung in das Thema statt. Wir denken oft viel über den Kunststoff zu wissen, beim Lesen der Seiten wird einem aber klar, dass wir viel zu wenig vom Plastik wissen.

    Das Buch enthält hilfreiche Tipps, um Plastik zu vermeiden und nachhaltig zu ersetzen. Da es nicht all zu viele Seiten hat super für den Anfang, um erst mal ein Gespür für das Thema zu entwickeln.

  7. Cover des Buches Oje, ich wachse! (ISBN: 9783442178230)
    Hetty van de Rijt

    Oje, ich wachse!

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Nach beinahe 1,5 Jahren habe ich "Oje, ich wachse!" endlich beendet. Meine Tochter ist nun 1,5 Jahre alt und ich habe zu jedem ihrer angeblich 10 Entwicklingssprünge ein Kapitel (natürlich zum jeweiligen Sprung passend) weitergelesen und mir immer wieder Notizen dazu gemacht.

    Zu Beginn des Buches war ich noch recht motiviert und begeistert, das weiß ich noch. Hochinteressiert habe ich kurz vor der Geburt mit dem Lesen der Einleitung, den ersten Infos zum Buch und dem Thema "Wie mein Neugeborenes seine Welt erlebt" gestartet. Das war auch alles noch sehr spannend und aufschlussreich für mich.
    Weiter ging's dann mit dem ersten Entwicklungssprung ca. 5 Wochen nach der Geburt meiner Tochter. Aber bereits da habe ich gemerkt, dass Vieles einfach nicht zu meinem Baby passt, da es die meisten dieser beschriebenen Fähigkeiten (noch) nicht aufgewiesen hat. (Sie kam nur einen Tag vor dem Geburtstermin auf die Welt.) Das hat mich ziemlich verunsichert. Teilweise war mein Kind auch überhaupt nicht schwierig, besonders weinerlich oder anhänglich, wenn es das laut Buch eigentlich hätte sein sollen, sondern zu ganz anderen Zeiten. Ich habe im Laufe der Wochen und Monate von Kapitel zu Kapitel immer mehr den Eindruck gewonnen, dass mein Kind wohl nicht zu diesen Beschreibungen passt oder schlicht und einfach zurückgeblieben sein muss. (Gibt es tatsächlich Babys, die schon mit 7 Monaten in die Hände klatschen, wenn man sie darum bittet?) Gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zu einer gewissen Zeit da hätten sein sollen, hat meine Tochter nämlich oft erst Wochen oder Monate später gezeigt. Bis zu einem gewissen Punkt im Buch habe ich mir also gedacht, dass es irgendwie kaum Sinn für mich macht, das alles zu lesen ...

    Naja, und dann gibt es immer wieder diese kurzen Erfahrungsberichte von Eltern zwischen dem eigentlichen Text/den Informationen, die sich zum Ende des Buches hin immer weiter gehäuft haben, was mir persönlich irgendwann einfach zu viel wurde. Außerdem muss man auch dieses Buch ein wenig "filternd" lesen, was Tipps und Ratschläge betrifft. Denn nicht mit jeder Empfehlung der Autoren war ich einverstanden. So wird auf Seite 250 beispielsweise vorgeschlagen, sein Kind mit etwas Interessantem, das es besonders mag, abzulenken, wenn es frustriert ist, weil es etwas nicht darf. Das lehne ich ja grundsätzlich ab. Wenn mein Kind frustriert oder traurig ist, nehme ich es in den Arm und tröste es, solange bis es sich beruhigt hat. Genau das fühlt sich für mich stimmig und gut an. Wenn es Eltern gibt, die das anders handhaben wollen, muss man das ebenso akzeptieren.
    Ein weiteres Beispiel, das mir ziemlich gegen den Strich gegangen ist, obwohl es "nur" in einem Erfahrungsbericht stand, war auf Seite 237 zu finden: Darin wurde ein Kind (wohl aus einer Überforderung heraus) geschlagen, das dann gegen eine Heizung geknallt ist. Das muss man wohl nicht mehr weiter kommentieren ...

    Erst etwa ab dem Entwicklungssprung mit 11 Monaten habe ich mehr Übereinstimmungen zwischen dem Verhalten meiner Tochter und den Beschreibungen im Buch feststellen können. Und ab da dann bis zum Ende des Buches, das mit dem Entwicklungsschub um das 17.-18. Lebensmonat endet. Genau genommen habe ich also nur die ersten paar Seiten und das letzte Drittel des Buches als brauchbar und lesenswert empfunden.

    Durch "Oje, ich wachse!" ist mir wieder einmal mehr bewusst geworden, dass JEDES Baby anders tickt und man absolut nichts verallgemeinern kann. Obwohl ich zeitweise etwas verunsichert wurde während des Lesens, habe ich doch keine Sekunde daran gezweifelt, dass mein Baby gut ist, wie es ist. Eher habe ich mich manchmal sogar über das Buch geärgert ... Ja, nun bekomme ich Mitte Mai mein zweites Kind. Und ab und zu werde ich in den Monaten nach der Geburt bestimmt nochmal einen Blick in das Buch werfen, ich bin nämlich schon sehr neugierig, ob es bei Baby B zeitmäßig besser übereinstimmt mit den Entwicklungssprüngen.

  8. Cover des Buches Du lebst nicht, um zu leiden (ISBN: 9783432106847)
    Blake D. Bauer

    Du lebst nicht, um zu leiden

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Mensch sich anpasst, in der Regel versucht nicht unangenehm aufzufallen und nach Möglichkeit schon gar nicht anzuecken. Doch was bewirkt diese Lebensweise? In erster Linie Unzufriedenheit, auf Dauer kann sich aber auch ein regelrechter Selbsthass entwickeln. Umso wichtiger, in sich zu gehen, seinem Glück auf die Sprünge zu helfen und zu versuchen den richtigen Weg zu finden.

    Blake D. Bauer versucht den Leser direkt dort zu packen wo es weh tut, ihm den Spiegel vorzuhalten, um jeden sofort erkennen zu lassen, dass man zwar einerseits nicht alleine ist, andererseits aber unbedingt an sich arbeiten muss, um aus bisherigen Zwängen auszubrechen. Allerdings sollte man versuchen einen neutralen Blick zu behalten, denn sicherlich ist nicht jede von ihm angebrachte Methode allgemeingültig, sonst gäbe es keine Individuen. Vielmehr kann man sich aus seinen Darstellungen diejenigen herausfiltern, die am ehesten umsetzbar erscheinen und bei denen während des Lesens bereits eine positivere Stimmung eintrat. Vielleicht nähert man sich der ganzen Sache aber auch vollkommen anders, man wird merken welche Herangehensweise zum angestrebten Ziel führt.

    Mit Erkundungsfragen, Schlüsselsätzen und Übungen bezieht der Autor den Leser direkt mit ein und vertieft damit das zuvor Gelesene. Entsprechend sollte man sich die Zeit und Ruhe nehmen, um seinen Ausführungen zu folgen und vielleicht im Anschluss sogar die ein oder andere Aufgabe anzugehen. Manche Kapitel erscheinen von Anfang an ansprechend, anderen wiederum wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden, aber das ist vollkommen in Ordnung, denn auch dies ist der Individualität geschuldet, die unbedingt vorhanden bleiben muss.

    Im Grunde erzählt der Autor nicht viel neues, vermittelt aber vielleicht den ein oder andere Ansatz, mit dem man sich als Leser noch nicht beschäftigt hat. Somit erhält man Anregungen, die durchaus nützlich sein können, vornehmlich im Alltag. Dennoch sollte man vorsichtig sein und keine radikale Wendung erwarten, denn ein gewisses Maß an Realitätssinn sollte man immer walten lassen, bevor der ein oder andere Tipp befolgt wird. Einige Kapitel hätten ruhig kürzer gehalten werden können, denn hier wiederholt der Autor sich häufig und vermittelt so das Gefühl den Leser für nicht ganz zurechnungsfähig zu halten bzw. seine Auffassungsgabe infrage zu stellen.

    Selbsthilfebücher gibt es wie Sand am mehr, da ist es schwierig in „gut“ und „weniger gut“ zu selektieren, denn jeder Mensch empfindet anders und benötigt eine andere Art von Hilfestellung. Entsprechend bezieht sich die Bewertung ausschließlich auf die rein subjektive Meinung zum vorliegenden Titel.

  9. Cover des Buches Mit Ayurveda gegen Stress (ISBN: 9783868261714)
    Kerstin Rosenberg

    Mit Ayurveda gegen Stress

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ayurveda ist die traditionelle indische Heilkunst, die vor allem in Asien als ganzheitliche Heilkunde wissenschaftlich gelehrt wird. Die Ayurveda-Kennerinnen Kerstin Rosenberg und Ulrike Kienzle erklären in „Mit Ayurveda gegen Stress“, wie Überbelastung den Körper beeinträchtigen und wie man mit Ernährung, Yoga, Mindset und Sport den schädlichen Stress abbauen kann. Anfangs gibt das Buch eine kurze Einführung in die Wissenschaft hinter Ayurveda, um dann verschiedene Wege aufzuzeigen, mit denen ein typgerechter und entspannter Alltag möglich ist. Dabei spielen vor allem kleine Rituale, Yogaübungen, Entspannungs- und Kräftigungsübungen und die richtige Ernährung eine große Rolle. Wer sich vorher noch nicht mit dem Thema Ayurveda befasst hat, wird umfassend informiert und findet in jedem Kapitel noch einmal kleine Wiederholungen und Erläuterungen zu den medizinischen Hintergründen der jeweiligen Übungen.

    Ein gesonderter Rezeptteil bietet schnelle und vor allem einfache Rezepte, die auch mit heimischen bzw. gängigen Zutaten gut funktionieren. Für einen tieferen Einstieg in das Thema und eine noch umfangreichere Rezeptsammlung kann ich zusätzlich auch das Buch „Das große Ayurveda-Ernährungsbuch“ von Kerstin Rosenberg und Hans Heinrich Rhyner empfehlen.

  10. Cover des Buches Vom richtigen Umgang mit der Zeit (ISBN: 9783548746715)
    Maximilian Moser

    Vom richtigen Umgang mit der Zeit

     (2)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    In diesem Buch „Vom richtigen Umgang mit der Zeit“ finde ich für mich persönlich nicht sehr viel Neues. Möglich, dass dies nur mich betrifft, oder weil ich das Buch nicht damals gekauft habe, als es aktuell auf den Mark gekommen ist und seither doch vieles immer wieder gehört wurde.

     

    Der Aufbau ist strukturiert und übersichtlich in Kapitel und Unterkapitel eingeteilt, sodass auch beim Suchen schnell etwas gefunden werden würde. Zu Beginn bekommt der Leser einen groben Überblick was Chronobiologie und Rhythmus ist und wo sich dieser zeigen kann. Danach werden die Rhythmen vom Tagesablauf bis Lebenslauf beleuchtet. Ein eigens Kapitel steht für die Rhythmustherapie zur Verfügung. Hier fand ich ein paar interessante Ansätze, die im praktischen Leben nicht so wirklich umsetzbar sind. 

     

    Gegen Ende des Buches finden wir Tipps zur Rhythmusgestaltung im Alltag, wie Glühbirnen und Halogenlampen zu verwenden. Mittlerweile schwierig zu bekommen, aber machbar. Ein kleines wirklich reizvolles Märchen und ein ausführliches Quellenverzeichnis beendet dieses Buch.

     

    Grundsätzlich sehr gute Gedanken und Ansätze, vielleicht wäre meine Bewertung besser ausgefallen, ohne Vorkenntnisse. 

  11. Cover des Buches Schlaf wirkt Wunder (ISBN: 9783426277553)
    Hans-Günter Weeß

    Schlaf wirkt Wunder

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Licht_der_Hoffnung

    Der führende Schlafexperte Dr. Hans-Günter Weeß widmet sich in seinem Buch einem der wichtigsten Themen überhaupt, das leider oft zu kurz kommt oder gar als Luxus abgetan wird: der Schlaf. Er räumt mit Mythen um wenig schlafende Ex-Strategen auf, setzt sich mit Schlaf mindernden Problemen auseinander und zeigt, wie vom schlechten Schlaf Betroffene sich Abhilfe schaffen können. Der Autor schreibt verständlich und ausführlich, sodass nach der Lektüre keine Fragen offenbleiben.

    Mir persönlich hat das Buch sehr viel gebracht. Mir musste mal wieder vor Augen geführt werden, dass der Schlaf keine lästige Verpflichtung, sondern ein Grundbedürfnis des Körpers darstellt. Man sollte ihn nicht bewusst reduzieren, nur weil man täglich sehr viel zu erledigen hat. Noch ist es sinnvoll, permanente Müdigkeit in Kauf zu nehmen. Das klingt zwar selbstverständlich, doch wer einen vollen Wochenterminkalender hat, misst dem Schlaf manchmal oder öfter keine große Bedeutung bei. Was aber fatal sein kann.

    Bei vielen Problemen habe ich mich selbst wiedergefunden und für mich Möglichkeiten entdeckt, meine Schlafqualität, sowie meine physische Verfassung und den Gemütszustand zu verbessern.

  12. Cover des Buches Tote haben keine Lobby (ISBN: 9783548363233)
    Sabine Rückert

    Tote haben keine Lobby

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Sabine Rückert war mir von ihren Podcasts aus der Reihe „Zeit Verbrechen“ bekannt und als ich auf ihr Buch gestoßen bin, habe ich mit großem Interesse mit der Lektüre begonnen. Ich wurde nicht enttäuscht: Rückert deckt auf, wie diejenigen, die sich nicht wehren können (nämlich die Toten) vom Staat und der Polizei im Stich gelassen werden. Sie nutzt zur Untermauerung der Fakten Fallbeispiele, von denen einige mir aus ihrem Podcast bekannt waren und die zeigen, wie schnell ein Tötungsdelikt übersehen wird und nur durch Zufall oder gar durch ein Jahre später abgelegtes Geständnis ans Licht kommen.

    Natürlich ist das Buch schon etliche Jahre alt und die Informationen dementsprechend nicht mehr alle aktuell, aber es gibt durchaus Grund zur Annahme, dass sich viele Prozesse, die zum Übersehen von Verbrechen führen, nicht geändert haben. Eigentlich wäre hier eine Neuauflage interessant, zumal das Buch leider nur noch schwer zu beschaffen ist – dabei ist dieses Thema nicht nur interessant, sondern auch erschreckend, da die Verbrechen direkt vor unserer Nase passieren, aber nicht als solche erkannt werden und dementsprechend eine Menge Täter auf freiem Fuß sind. Durch die Medien wird vermittelt, dass es den perfekten Mord nicht gäbe. Rückerts Buch lässt anderes vermuten: Morde zu vertuschen ist leichter, als gedacht und passiert in schockierender Regelmäßigkeit überall in Deutschland.

    Fazit: Ein Buch, das unbedingt neu aufgelegt werden sollte. Gut recherchiert, keinesfalls trocken, aber sehr schockierend.

  13. Cover des Buches Romane schreiben (ISBN: 9783709934746)
    Gustav Ernst

    Romane schreiben

     (23)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Offen gestanden bin ich ein blutiger Anfänger im Lesen von Ratgebern zum Schreiben von Romanen, denn dies ist meine Premiere. Ich fühlte mich bisher noch nie bemüßigt, solche Bücher zu lesen, obwohl Das Leben und das Schreiben von Stephen King schon seit längerem auf meiner Wunschliste steht. Insofern muss ich natürlich anmerken, dass ich überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten und Referenzwerte zur Bewertung dieser Gattung von Ratgebern aufweise. Dennoch möchte ich frei von der Leber weg beurteilen und Euch mitteilen, ich bin recht angetan von diesem sehr kompakten, praxisorientierten Leitfaden.

    Warum ich ausgerechnet zu diesem Schreibratgeber gegriffen habe, ist auch sehr leicht erklärt: Er stammt aus der Feder der Ausbilder der Leondinger Akademie für Literatur. Sehr viele erfolgreiche Autor*innnen, die in den letzten drei Jahren mit Neuerscheinungen auf dem österreichischen Buchmarkt brillieren konnten, haben ebendiese Akademie abgeschlossen. Das stand immer relativ unspektakulär in der Biografie im Klappentext, häufte sich dann aber derart, dass es mir positiv ins Auge sprang. Insofern wollte ich natürlich unbedingt wissen, was mir diese erfolgreichen Lehrer und Mentoren zu sagen haben.

    Eine Eigenschaft war in diesen völlig unterschiedlichen Autorendebüts, die inhaltlich, sprachlich und strukturell nichts gemeinsam hatten, doch annähernd gleich: Sie waren alle für die Leser geschrieben, respektive von Dramaturgie und Aufbau absolut nicht mühsam und angenehm rezipierbar und sie waren ausnahmslos in einer außerordentlich erfreulichen Länge so ungefähr zwischen 200 und 300 Seiten. Nicht zu kurz und nicht zu lang, genau richtig, ohne unnötige Redundanzen und trotzdem ohne fehlende Inhalte.

    Bei der Betrachtung des kleinen Büchleins fällt gleich auf, dass es sehr dünn ist, kein Lehrbuchwälzer und nicht ganz so ausführlich. Das sehe ich nach Beendigung der Lektüre als Chance, als Einstiegsratgeber zu fungieren, damit die Hürde der Regeln für angehende Autoren nicht zu hoch zu gestalten und nicht mit theoretischen literaturhistorischen Exkursen zu nerven. Zu viele Regulierungen und theoretisches Blabla sind ohnehin der Tod von Inspiration und Kreativität.

    Gleich zu Beginn wird die Zielgruppe definiert und klar gemacht, dass auch Privatpersonen literarisch schreiben können. Das Buch ist als Leitfaden und als allgemeine Zusammenfassung der Literaturworkshoppraxis in Leonding entstanden.

    In den ersten Tipps geht es um die Selbstorganisation von nebenberuflichen Autoren, sich vom Tagesgeschäft freizuspielen und einen strukturierten, regelmäßigen Schreibprozess in den Alltag zu integrieren. Sehr gut fand ich auch die Vorschläge zum Umgang mit Kritik am Werk, diese nicht nur vordergründig als Kränkung zu sehen (dieses Problem haben sowohl Anfänger als auch Bestsellerautor*innen) sondern diese konstruktiv zu nutzen, sie zu objektivieren, sich vom eigenen Werk emotional zu lösen und es aus der Distanz zu betrachten.

    Im Kapitel literarischer Blick, literarische Sprache wird der Leserschaft zuerst der Unterschied zum journalistischen Schreiben mit praktischen Beispielen dargelegt und eine einzige Szene mit mannigfaltigem Fokus und literarischer Absicht mehrmals umgeschrieben, um die Theorie zu verdeutlichen. Das fand ich richtig gut.

    Weiters wird in diesem Startkapitel bereits darauf eingegangen, wie Autor*innen zwar literarisch, aber auch für die Leser rezipierbar ihre Werke professionell konzipieren sollen

    Das Rekonstruieren eines verlorengegangenen Sinns (durch schlechten Schreibstil, falsche Rückbezüge, Redundanzen, chaotische Beschreibungen, Verwirrung stiftende Erzählzeiten, ungenaue Begriffe …), ist nicht Aufgabe des Lesers. Der Einwand des angehenden Autors „Kunst ist geheimnisvoll und dieser Text ist nun mal Kunst“, gilt nicht. Das Neuartige eines Textes mag manchmal durchaus in der Dehnung und Lockerung der grammatikalischen und stilistischen Regeln bestehen. Jeder grammatikalische Fehler, jeder Stilbruch ob absichtlich gesetzt oder nicht, ist ein Aufmerksam-Machen des Lesers. Ein paar derartige Hürden beim Verständnis toleriert er, doch irgendwann „bricht“ der Text wie ein verschmutzter See, dem Leser wird es zu bunt und er gibt auf. (verkürzt und sinngemäß zusammengefasst)

    Die Folgekapitel Dramaturgie mit Figuren, Handlung und Spannungsaufbau zeigen exakt, kurz und knackig mit Anleihen aus der Sicht der Drehbuchkonzeption, wie eine spannende konsistente Geschichte aufgebaut werden sollte. Am Ende des Kapitels gibt es wieder einen außerordentlich hilfreichen Tipp.

    Man sollte sich die dramaturgischen Gesetze und Regeln gründlich einprägen, sie dann vergessen und losschreiben.

    Dieser Rat hilft sicher sehr, um bei all den Regeln den Autor nicht zu verschulen und die Inspiration abzuwürgen. Erst bei Kritik und Korrektur kommen die Regeln wieder zur Anwendung.

    Grundlagen zur Erzählperspektive, Ratschläge, wie ein spannender Dialog konzipiert und wie er konsistent in den Rest der Geschichte eingegliedert werden kann, die Anwendung von Montagetechnik, Der Umgang mit Komik, Ironie und Humor und die detailliert beschriebenen sprachliche No-gos wie falsche Relativsätze, falsch gesetzte Konjunktive, Kitsch, unnötige Übertreibungen, Verdopplungen, falsch gesetzte Zeiten … runden sehr kompakt mit vielen praktischen Beispielen die Regeln für gute Literatur ab.

    Am Ende des Buches werden noch nützliche Ratschläge erteilt, wie Autoren passende Verlage suchen und wie sie mit ihnen umgehen sollten. Ein kleiner Einblick in die Praxis der Verlage, Manuskripte auszuwählen, ist hier auch sehr hilfreich. Weiters werden Vorschläge zu weiterführender Literatur und nützliche Adressen für Autoren angeboten. Leider fehlt mir ein Kapitel mit Tipps zum Eigenverlag, zumal es in diesem Bereich in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung mit mehreren erfolgreichen Paradebeispielen gegeben hat und sich auch eine völlig neue Branche mit Plattformen und Netzwerken etabliert hat.

    Abschließend ist zu sagen, das Buch ist gut strukturiert, liest sich spannend, mit vielen anschaulichen praktischen Beispielen, als Einstiegslektüre ist es grandios, manchmal beschlich mich aber ob der Kürze und Kompaktheit das Gefühl, in einzelnen Kapiteln in der Tiefe vielleicht mehr wissen zu sollen. Dieses Gefühl ist aber recht unbestimmt, denn da ich ja noch keinen anderen Ratgeber gelesen habe, wüsste ich nicht, was fehlen könnte. In der Breite sind auf jeden Fall fast (bis auf den Eigenverlag) alle relevanten Themen zum Schreiben von Romanen vollumfänglich abgedeckt.

    Lektorat bitte! Zwei Seitenhiebe kann ich mir selbstverständlich bei so einem Werk nicht verkneifen. Im Kapitel Umgang mit Humor habe ich einen semantischen Fehler gefunden. Da steht

    Der österreichische Humor wird in der BRD nicht unbedingt goutiert.

    Inhaltlich zwar ein ausgezeichneter Hinweis, aber die BRD gibt es seit 1990 nicht mehr – jetzt heißt es Westdeutschland – besser gesagt in dem Fall sogar Nord- West- und Mitteldeutschland, denn die Bayern verstehen österreichischen Humor sehr gut.

    Zudem hätte ich mir wirklich gewünscht, dass in den heutigen Zeiten nicht gar so exzessiv auf dem generischen Maskulinum herumgeritten worden wäre. Abgesehen vom Vorwort existiert ausschließlich nur der Leser, der Autor und Er. Nicht mal einen halbherzigen Hinweis, dass aus Gründen der Lesbarkeit das generische Maskulinum angewendet wurde, habe ich gefunden. Eine Autorenschmiede und Ausbildungsstätte, die Schriftsteller*innen coacht und auf solche Strömungen (respektive auch gesetzliche Bestimmungen) total pfeift, finde ich sehr bedenklich.

    Fazit: Gute kurze kompakte knackige und gut zu lesende Einstiegslektüre mit vielen praktischen Beispielen zum Schreiben von Romanen. Konsistent und logisch aufgebauter Leitfaden. Ich finde ihn gut.

  14. Cover des Buches Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Für Weihnachten (ISBN: 9783868828405)
  15. Cover des Buches Lügen die Medien? (ISBN: B07CRJY29K)
    Jens Wernicke

    Lügen die Medien?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Dieses Buch ist definitiv ein Muss. Diese Inhalte sollte jeder kennen und sich entspr. Gedanken über den Zustand der Demokratie uvm. machen. So klar, unverblümt und vielseitig wird man zu dem Thema wohl kaum woanders unterrichtet.

    Das Buch stellt eine Ansammlung von Interviews dar und ist in drei Teile geordnet:

    1. „Die Macher“. Hier kommen erfahrene Journalisten zu Wort wie Walter van Rossum, David Goeßmann, Ulrich Teusch, Volker Bräutigam, Ulrich Tilgner, Stephan Hebel, Werner Rügemer und Eckart Spoo und erzählen aus ihrer Sicht, mit vielen einleuchtenden Beispielen aus eigener langjähriger Praxis, wie es um die Meinungsfreiheit in den dt Leitmedien bestellt ist und beantworten die Frage von Jens Wernicke: Lügen die Medien?

    2. „Die Denker“ wie Noam Chomsky, Uwe Krüger, Rainer Mausfeld, Jörg Becker, Michael Walter, Erich Schmidt-Eenboom, Klaus-Jürgen Bruder, Kurt Gritsch und Daniele Ganser erklären aus ihrer Sicht als Wissenschaftler, was es mit den „offiziellen“ Medien auf sich hat und warum das so ist, wie es ist.

    3. „Die Zivilgesellschaft“: Maren Müller, Hektor Haarkötter, Sabine Schiffer, Gert Hautsch, Rainer Butenschön, Markus Fiedler und Daniela Dahn erzählen u.a., wie sie versuchen, auf die Leitmedien positiv einzuwirken: „Wir wollen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk wieder seinem originären Auftrag nachkommen – und zwar ohne Manipulation des Publikums, ohne Auslassung wichtiger Informationen, ohne Freund-Feind-Schemen, ohne Propaganda und ohne Klamauk aus der Mottenkiste. Damit fordern wir nichts anderes, als dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk an die Vorgaben der Rundfunkstaatsverträge hält. Die Sichtworte hier heißen: wahrheitsgemäße Berichterstattung, gründliche Recherche, Sorgfaltspflicht, Ausgewogenheit, Unparteilichkeit und Vollständigkeit der Informationen.“ Zitat aus dem Interview mit Maren Müller, Vorsitzender der Ständigen Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien.

     

    Jeder Beitrag ist sehr interessant und aufschlussreich. Jedes Interview beleuchtet das Problem von einem etwas anderen Blickwinkel und offenbart den Lesern immer neue Aspekte wie eine Reihe spannender Erkenntnisse zu dem im Titel benannten Thema.

    Wenn man dieses Buch liest/hört, begreift man, wie die Meinung der breiten Masse „gemacht“ wird, wer mit welchen Interessen dahintersteckt, wie die Steuerzahler dazu gebracht werden, das zu denken, was sie aus der Sicht der Eliten zu denken haben, z.B. über die Ukraine Krise oder auch Griechenlandverschuldung uvm., vgl. insb. das Interview mit Prof. Rainer Mausfeld.  

    Man begreift auch, dass es ein inhärentes Systemfehler ist, den noch Karl Marx beschrieben/moniert hatte, der die Leitmedien zu Handlangern der Eliten macht, denn wer zahlt, wer bestellt die Musik, s. dazu z.B. den Beitrag von Noam Chomsky wie auch seine weiteren Werke wie „Manufacturing Consent“.

    Eingängig wurden das Thema Verschwörungstheorien und der Einsatz dieses Begriffs bei den von Eliten unerwünschten Meinungen beleuchtet, insb. im Interview mit Daniele Ganser. Man kennt es: Alles, was von der offiziellen Meinungslinie abweicht, wird prompt wie leichtfertig mit dem Wort Verschwörungstheorie abgestempelt. Welch eine simple Lösung. Aus der Sicht der Meinungsmacher.

    „Jens Wernicke hat mit zahlreichen Medienexperten über die verschiedenen Facetten der Vertrauenskrise gesprochen und liefert ein unverzichtbares Kompendium der Medienkritik“, liest man im Klappentext. Dem stimme ich voll zu. Jens Wernicke liefert hier auch eigene sehr gute Texte, die das Problem auf den Punkt bringen. Diese findet man in der Einführung, zum Schluss und zwischen den Kapiteln. Jens Wernicke stellt zudem seinen Gesprächspartnern sehr gute Fragen. Im Resümee fasst er das Wichtigste nochmals zusammen, geht auf besonders bemerkenswerte Aspekte ein und beantwortet die im Titel gestellt Frage. Er empfiehlt auch paar sehr gute Quellen, Bücher und Autoren.

    Als nächstes steht auf meinem Plan „Warum schweigen die Lämmer?“ von Prof. Rainer Mausfeld. Habe mir schon während dieser Lektüre mehr aus seiner Feder gewünscht. Nun ist sein Buch da und ich bin darauf sehr gespannt.

    Dieses Buch habe ich hpts. gehört. E-Book steht mir auch zur Verfügung. Alles, was ich nicht so leicht lesen kann, denn oft genug blieb mir ob der Erkenntnisse die Luft weg, kann ich immer noch gut hören. Toll, dass es dieses Buch auch als Hörbuch gibt.

    Der Sprecher Patrick Zwingmann hat sehr gut gelesen. Eine wohl ausgebildete, angenehme Profi-Vorleserstimme, die die Inhalte schön deutlich spricht. Die Übergänge zwischen den Fragen und Antworten hätten etwas klarer heraushörbar sein können, aber gut, man kommt da insg. prima zurecht.


    Fazit: Wenn Sie nur ein Buch im Jahr zum Thema Medien lesen, lesen Sie unbedingt dieses. Erleuchtung garantiert.

     

     

  16. Cover des Buches Glücklich ist, wer vergisst, dass hier alles kacke ist (ISBN: 9783404610440)
    Victoria Bindrum

    Glücklich ist, wer vergisst, dass hier alles kacke ist

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Hein

    Glücklich ist wer vergisst dass hier alles kacke ist – Anleitung für ein echt gutes Leben von Victoria Bindrum ist ein Buch was neugierig macht und einem neue Wege aufzeigt, sein Leben mal von einer ganz anderen Seite zu betrachten.

    Das Buch ist sehr übersichtlich in verschiedene Kapitel unterteilt und der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch regt zum Nachdenken, Schmunzeln und Grübeln an. Was ich jedoch festgestellt habe, ist das man wirklich Ruhe braucht zum Lesen und in-sich-gehen und die Kapitel nicht einfach so nebenbei mal lesen kann. Es enthält viele Beispiele und Übungen und Ratschläge.

    Das Buch öffnet einem die Augen und erklärt warum der Mensch ist wie er ist, und warum Glück oft nur aus Momenten besteht. Das Buch hat mir gut gefallen und auch wenn man nicht alle Ratschläge für sich umsetzen kann oder will, hat es mir doch viele positive Denkanstöße und Richtungen gegeben, die ich weiter im Alltag umsetzen und verfolgen möchte.

  17. Cover des Buches Desintegriert euch! (ISBN: B07P4MPDX8)
    Max Czollek

    Desintegriert euch!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Eine geist- und facettenreiche Auseinandersetzung mit dem Thema Integration und Umgang mit den Minderheiten in Deutschland.

    Klappentext beschreibt den Inhalt recht treffend: „Max Czollek ist dreißig, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft – während eine völkische Partei Erfolge feiert. Max Czolleks Streitschrift entwirft eine Strategie, das Theater zu beenden: Desintegration. Desintegriert euch! ist ein Schlachtruf der neuen jüdischen Szene und zugleich eine Attacke gegen die Vision einer alleinseligmachenden Leitkultur. Dieses furios streitbare Buch ist die Polemik der Stunde.“

    Max Czollek ist eine spannende Abhandlung gelungen. Mit seinen Texten, die mal wütend, mal ironisch, mit Augenzwinkern, oft beides, ausfallen, schafft er, mit seiner Sicht der Dinge eine frische Brise in dieses Thema reinzubekommen, das zu lange im Rahmen der Leitkultur ihr Dasein fristete.

    Er sagt, was er von dieser sog. Leitkultur hält, die im Grunde dazu da ist, die den Machtinhabern genehme öffentliche Wahrnehmung zu schaffen, de facto aber die Minderheiten samt ihren Problemen in die Schubladen steckt. Kapitel „Gedächtnistheater. Inszenierte Erinnerung“, wie auch das Werk insg., beschreibt diesen Sachverhalt sehr gut. Max Czollek weist auf die Vielfalt, die innerhalb der Minderheiten herrscht hin, der Schwerepunkt liegt auf der jüdischen Gemeinschaft, und stellt klar, dass diese aufgezwungenen Schubladen und Denkschablonen eher irreführend, völlig an der Realität vorbei, und bestimmt kein Weg zur Problemlösung sind.

    Und hinter dieser sorgfältig inszenierten Fassade brodelt immer heftiger die braune Suppe auf, was den Einzug von AfD in den Bundestag und das Abrücken der Volksparteien nach rechts deutlich zeigt.

    Der Autor liest selbst, und auch dies meistert er ganz wunderbar: Klare Diktion, bestes Hochdeutsch, auch die Art der Darbietung ist angenehm und für ein Sachbuch dieser Art prima passend.

    Fazit: Unbedingt lesen bzw. hören! Endlich ein gutes Werk zu dem nicht so einfachen Thema vom geistreichen Freidenker, der nicht nur viel Stoff zum Nachsinnen liefert, sondern auch gleichzeitig bestens unterhält.

  18. Cover des Buches Die Kraft der Klarheit (ISBN: 9783833828348)
    Annika Lohstroh

    Die Kraft der Klarheit

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Fitness für Vielsitzer (mit DVD) (ISBN: 9783833861666)
    Ekard Lind

    Fitness für Vielsitzer (mit DVD)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Chris_86

    Aufmachung des Buches

    Das Buch ist im Softcover gebunden. Auf der Innenseite ist eine DVD-Hülle aus Pappe angebracht. Der Kleber lässt sich leicht lösen, ohne das Buch oder Hülle beschädigt werden.

    Inhalt

    Auf der letzten Seite findet sich eine Inhaltsangabe zur DVD. Alle Übungen können einzeln ausgewählt werden, sodass jeder sein individuelles Übungsprogramm zusammenstellen kann, stehen aber auch als Gesamtprogramm zur Verfügung. Die Titel der DVD werden in vier Gruppen zusammengefasst:

    Sitzhilfen (rund 2 Min.)

    Stop Easyts (rund 15 Min.)

    Pump & Schaukel (rund 18 Min.)

    Intensiv Easyts (rund 30 Min.)

     

    Umsetzung

    Das Buch ist schön strukturiert und führt den Leser umfangreich an die Thematik heran. Es beginnt mit einer Vorstellung des Menschen und seiner Entwicklung und warum Bewegung für uns so wichtig ist.

    Darauf aufbauend werden verschiedene Krankheitsbilder, ausgelöst durch mangelnde Bewegung, vorgestellt. So erklärt der Autor wie Dauersitzen unter anderem Bandscheiben und Wirbelsäule belastet und welche negativen Auswirkungen sie auf die Muskulatur, Augen und Venen haben kann.

    Der Autor stellt zudem Sitzhilfen vor, die dabei helfen das Sitzen für den Körper weniger belastend zu machen. Im Einzelnen wird beleuchtet, wie Pezziball, Ballkissen, Kipphocker und ergonomische Bürostühle dazu beitragen können, das Sitzen angenehmer zu gestalten. Neben dem Text gibt es auch ein 2-minütiges Video auf DVD, in dem die Vor- und Nachteile dieser Sitzhilfen kurz beleuchtet werden.

    In einer Liste werden die Bedingungen für optimales Sitzen am Arbeitsplatz vorgestellt. Vieles war mir bekannt, da dies auch Teil der Einweisung zur Sicherheit am Arbeitsplatz war. Es hilft aber auch daheim diese Kriterien zu kennen. So kann man den eigenen Heimarbeitsplatz auf Schwachstellen prüfen und selbst dafür sorgen, dass man zumindest zuhause vernünftig sitzt.

    Zu jeder Übung gibt es Erläuterungen: es wird erklärt wozu die Übung nützlich ist und welcher Teil des Körpers entlastet wird. Darauf folgt eine kurze, aber verständliche Erklärung der Übung. Zu jeder Übung gibt es mindestens zwei Bilder, die den Text visuell unterstützen und verdeutlichen, wie die jeweilige Übung ausgeführt werden soll. Zudem sind die dazugehörigen Übungsaufnahmen auf der DVD vermerkt, sodass man sich die jeweiligen Kurzfilme hierzu heraussuchen kann. Die Übungsvideos sind mit einer entspannenden Melodie hinterlegt und eine angenehme Frauenstimme führt den Anwender durch jede Übung. Bei der Kameraführung wurde darauf geachtet, dass man sowohl Frontal-, als auch Seitenaufnahmen hat, sodass man die entsprechend geforderte Körperhaltung sehen kann.

    Einen Teil der Übungen führt man im Stehen aus, bzw. stoppt die derzeitige Tätigkeit, um sich auf die Übung zu konzentrieren – sie sind also eher in der Pause anzuwenden. Um das zu tun ist einige Überwindung vonnöten, die sich lohnen kann. Andererseits dürfen die Übungen nicht zu lange dauern, immerhin ist die Pause begrenzt. Die vorgeschlagenen Übungsprogramme lassen sich daher in einer Zeitspanne von fünf bis zehn Minuten durchführen. Andere Übungen kann man unbemerkt im Sitzen und ohne Unterbrechung der Arbeit durchführen. So entlastet die Venenpumpe die Beine oder durch das Schaukeln der Schultern werden die Muskeln im oberen Brust- und Halsbereich entspannt.

    Ein Tipp im Buch lautet, sich einen Wecker zu stellen, der alle paar Minuten klingelt, wenn man arbeitet. Wenn er das tut soll man prüfen wie man gerade sitzt, um festzustellen ob man wieder in alte Sitzmarotten verfallen ist. Leider ist dieser Rat für den Arbeitsplatz nicht brauchbar. Ich habe ihn ausprobiert, aber durch die ständige Ablenkung durch das Handy ist meine Arbeitsleistung  gesunken. Im Zeitmanagement spricht man vom sogenannten Sägezahneffekt, den ich zu spüren bekommen habe. Immer wieder wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Zuhause ist das vielleicht weniger wichtig, sodass man dort das richtige Sitzen üben kann, auf der Arbeit ist er aber nicht umsetzbar.

    Die Vorstellungen der richtigen Sitzmöbel finde ich gut – daheim kann man auf jeden Fall aktiv werden und den 08/15 Bürostuhl austauschen. Auf der Arbeit habe ich das Thema ebenfalls angesprochen und einen Pezziball erhalten (diese gibt es schon für 19 EUR, hohe Kosten sind also kein Argument für den Arbeitgeber). Eine Kollegin hat nun ebenfalls einen. Moderne, ergonomisch geformte Bürostühle sind kostspielig und damit schwerer auf der Arbeit durchzusetzen. Die vorgestellten Sitzhilfen kann man aber für wenig Geld erwerben und nutzen – auch auf eigene Kosten, sollten sich Arbeitgeber gegen eine Anschaffung entscheiden.

    Für ein Buch, das sich an die Allgemeinheit richtet, finde ich die Sprache immer wieder unpassend. „In ihrem Inneren ist das Rückenmark schützend aufgehoben und an den Seiten treten die Spinalnerven aus, welche die oberen und unteren Extremitäten innervieren.“ (S. 8). Andere Begriffe sind „differieren“ (S. 8) oder „Dysbalance“ (S. 10). Bei einem Fachbuch erwarte ich eine solche Ausdrucksweise. An Praxisratgeber stelle ich aber die Anforderung verständlich und leicht lesbar formuliert zu sein.

    Auch stehe ich kritisch zu der Aussage, dass man während des Autofahrens verschiedene Übungen absolvieren kann, dies aber einstellen sollte, „wenn Sie gerade mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn brausen oder sich im wuseligen Stadtverkehr konzentrieren müssen.“ (S. 64) Anders ausgedrückt: es gibt kaum Anwendungsmöglichkeiten beim Fahren. Zudem vertrete ich die Meinung, dass sich FahrerInnen immer zu 100% auf das Fahren zu konzentrieren haben, wenn sie hinter dem Steuer sitzen.

     

    Und hier die Kurzzusammenfassung

    + verschiedene Sitzhilfen werden vorgestellt, die man überall einsetzen kann

    + die Übungen werden verständlich erklärt und die Bilder/Videos helfen bei der Ausführung

    + etliche Übungen können parallel zur Arbeit ausgeführt werden

    + Erklärung, wie sich falsches Sitzen negativ auf den Körper auswirken kann

    + Checkliste zum optimalen Sitzen

    - umständliche Sprache

    - die Durchführung der Übungen vor anderen kostet Überwindung

     

    Fazit

    Ich habe die Übungen im Buch nun drei Monate ausprobiert. Offen auf der Arbeit zu trainieren traue ich mich nicht. Dennoch setze ich die Übungen daheim um und übe versteckt am Arbeitsplatz. Darüber hinaus laufe ich nun öfter zum Drucker oder besuche meine Kolleginnen, anstatt sie anzurufen. Durch das Plus an Bewegung sind Nackenverspannungen und Rückenbeschwerden deutlich zurückgegangen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wer viel sitzen muss kann hier seinem Körper wirklich Gutes tun.

  20. Cover des Buches Du spürst unter deinen Füßen das Gras (ISBN: 9783596521531)
    Else Müller

    Du spürst unter deinen Füßen das Gras

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "Du spürst unter deinen Füßen das Gras" von Else Müller ist 192 Seiten lang und beim Fischerverlag als Hardcover- und Softcoverausgabe erschienen.

    Für Menschen jeden Alters, hat sich das autogene Training bewährt. Es eröffnet ganz ohne Medikamente einen Weg zum Schlaf, zur Beruhigung und Stressabbau. Die Geschichten von Else Müller führen in die Welt der Phantasie, zur Tiefenentspannung und fördern die Kreativität.

    Das Büchlein war ehrlich gesagt ein blinder Versuch, meine Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Ich hab mir nicht viel Hoffnungen gemacht und eigentlich nichts erwartet. Dennoch gab ich dem unscheinbaren Werk eine Chance. Das Buch hat mich absolut überrascht. Auf wenigen Seiten wurde zum Anfang eine kurze Einleitung zum autogenen Training verfasst, welche alles Wesentliche in einfacher Sprache enthält. Danach folgen sehr kurze Entspannungsgeschichten zum Training mit Leerseiten, wo man seine Erfahrungen im Anschluss niederschreiben kann. Ich war erstaunt, dass man mit so kurzen Texten, solch eine umfassende Entspannung herbeiführen kann. Die Geschichten sind so kurz, dass man sich die auch einfach merken und selbst im Kopf vorsagen, denken, erträumen kann, ohne das einer vorlesen muss. Wer die Stimme im Hintergrund tatsächlich braucht, könnte sich die Geschichten auch selbst auf einem Medium vorsagen, aufnehmen und dann widergeben in der Entspannungszeit. Unterteilt sind die Geschichten in Phantasiereisen, Reiseimpressionen und Märchenreisen. Alle haben mir sehr gut gefallen und ich kann die Bilder dazu wie einen Film in meinem Kopf leicht visualisieren. Seitdem ich das autogene Training nun jeden Abend mache, schlaf ich wie ein Baby. Natürlich kann man die Entspannungsübungen auch tagsüber einbauen. Ich bin absolut begeister.

    Fazit: Kurze Phantasie- und Reisegeschichten, mit denen man ganz einfach autogenes Training zu Hause durchführen kann zur Entspannung und bei Schlafstörungen. Mit wenig Aufwand, große Erfolge erzielen. Ich bin begeistert!


  21. Cover des Buches Unfuck your Feet (ISBN: 9783840375781)
    Marco Montanez

    Unfuck your Feet

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Karminrot

    Was machst du eigentlich am Morgen nach dem Wach werden als erstes, wenn du auf dem Weg zum Klo bist? Richtig, du bewegst deine Füße. Und wenn die dann auch noch Glück haben, dann gehst du ohne Schuhe ins Bad. Viele Menschen stecken ihre Füße in viel zu enge und ungeeignete Schuhe. Unsere Füße werde in kleinen Käfigen gehalten die ihnen die Bewegungsfreiheit nehmen und dazu führen, dass wir Haltungsschäden bekommen und unsere Füße sich gefoltert anfühlen.

    Marco Montanez schreibt in seinem Buch über die misshandelten Körperteile und was wir alles falsch machen. Wie sehr wir unsere Füße quälen, wie sie sich bei uns bedanken, indem wir mit Fersensporn, Hallux Valgus, Fußpilz und co und platten oder gespreizten Fuß, die Quittung bekommen. Aber woher kommen die Fehlhaltungen und die Überbeine. Das wird uns auf eine recht lustige Art mal plausibel gemacht. Einiges wirkt etwas wissenschaftlich, wird aber auch einfach erklärt. Kurzerhand kam mir der Gedanke, vielleicht doch auf Barfußschuhe umzusteigen. Doch auch das widerlegte Montanez. Dafür gibt er am Ende des Buches lustige Übungen für die Füße mit. Ich habe alle Übungen durchprobiert und habe dabei sogar schallend gelacht. Wann bist du mit deinen Füßen wie eine Raupe über den Boden gerobbt, ich das letzte Mal, als ich ein Kind war. Lasst uns doch einfach wieder öfter Barfuss laufen. Das tut uns allen wirklich gut.

    Ich mochte diese Buch. Die Übungen habe ich mir herausgeschrieben und mache am Morgen nun immer einen „Morgengruß“ für die Füße

  22. Cover des Buches Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur (ISBN: 9783864892448)
    Alexander Unzicker

    Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Alexander Unzicker versucht in drei Teilen, die treffend „sehen“, „denken“ und „handeln“ heißen, die Leser dazu zu bringen, dem eigenen Verstand zu trauen und ihn auch zu gebrauchen.

    In Zeiten der Überreizung der Sinne rät der Autor, sich bewusst dieser Medienflut zu entziehen: Nachrichtenfasten also. Doch auch gezieltes Auswählen der Medien schützt vor Fake-News nur bedingt. Es scheint, als sie es Sinn und Zweck der Medien geworden, die Menschen zu verwirren. Schon Harry S. Truman wird folgender, durchaus passender Satz zugeschrieben: „Wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirr‘ sie.“.

    Mit sehr sachlichen, sehr analytischen Beispielen bringt der Autor seine Gedanken seinen Lesern näher. Sehr aufschlussreich sind auch die vielen Zitate, die beinahe auf jeder Seite als „Randbemerkung“ zu finden sind. Es lohnt, die Zitate genauer unter die Lupe zu nehmen und anschließend wieder mit dem Text in Zusammenhang zu bringen.

    Unzicker setzt sich auch kritisch mit der Datensammelwut von Regierungen auseinander. „Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts“, das war einmal. Heute heißt es „Wissen wird Macht, Macht schafft Daten“ (S.78)

    Fazit:

    Ein Buch, das auch in Schulen gelesen werden sollte. Gerne gebe ich hier 5 Sterne
  23. Cover des Buches Heilkraft von Obst und Gemüse (ISBN: 9783818613716)
    Ursel Bühring

    Heilkraft von Obst und Gemüse

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das Buch „Heilkraft von Obst und Gemüse – wirkungsvolle Inhaltsstoffe – vielseitiger Genuss“ wurde von Ursel Bühring und Bernadette Bächle-Helde geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen. Frau Bühring ist Krankenschwester, Heilpraktikerin und Natur- und Umweltpädagogin. Sie gründete die „Freiburger Heilpflanzenschule Ursel Bühring“. Sie gibt ihr Wissen unter anderem als Dozentin für Heilpflanzenkunde in Institutionen, auf Tagungen und Kongressen sowie im Fernsehen und Radio weiter. Frau Bächle-Helde ist Kinderkrankenschwester und Pflegewissenschaftlerin. Sie gibt verschiedene Kurse und Schulungen auf ihrem Weingut und unterrichtet an der Uniklinik Freiburg.

    Ziel des Buchs ist, heilkundliches Wissen über regionale Obst- und Gemüsearten einschließlich dazugehöriger Rezepte weiterzugeben, um mit diesen Informationen dem Leser eine Ernährung zu ermöglichen, die seinen Gesundheitszustand bessert, Krankheiten lindert oder sogar heilt.

    Das Buch ist in die Teile „Einfach gesund essen“, „Organe unterstützen“, „Obst und Gemüse von A bis Z“ sowie „Service“ unterteilt. Diese sind wiederum weiter untergliedert. Den Schwerpunkt bilden die umfangreichen Beschreibungen von 36 regionalen Gemüse- und Obstarten. Zu diesen gehören beispielsweise Äpfel, Gurken, Johannisbeeren, Kohl, Kürbis, Linsen, Möhren, Pflaumen, Rote Bete, Spargel, Topinambur und Walnüsse. Der Serviceteil beinhaltet unter anderem das „Glossar der Wirkstoffe“, die Rubrik „Zum Weiterlesen“ sowie das Register. 

    Zu Beginn des Buchs erhält der Leser ganz viele verschiedene allgemeine Informationen: Ernährungstrends, Wechselwirkungen von Lebensmitteln und Medikamenten sowie Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse - um nur einige zu nennen. Die dann folgenden Beschreibungen zu den verschiedene Obst- und Gemüsesorten beinhalten den deutschen und lateinischen Namen sowie die Bereiche „Die Pflanze“, „Das ist drin“, „Einkaufen und lagern“, „Zubereitung“, „So wirkt…“, „Bitte beachten“ sowie verschiedenste Rezepte. Es sind nicht nur Rezepte für Gerichte oder Getränke wie beispielsweise Suppen, Salate, Aufstriche und Tees, sondern auch für die Herstellung von Masken, Cremes und Mittel gegen Erkältungen und Husten enthalten. Allein für den Meerrettich gibt es folgende Rezepte „Power bei Schnupfen und Kopfschmerzen“, „Feuriger Brotaufstrich“, „Wohltuender Halsweh-Sirup“, „Meerettich-Kartoffel-Suppe“ und „Meerrettich-Gelenktinktur“.

    Neben den informativen und gut lesbaren Texten beinhaltet das Buch auch viele schöne Fotos. 

    Ich bin sehr begeistert von diesem Buch, da es nicht nur allgemeine Informationen zu Obst und Gemüse enthält, sondern auch umfangreiches, spezielles Wissen zu dem jeweiligen Obst und Gemüse vermittelt und auch entsprechende Rezepte beinhaltet. Ich möchte es auf keinen Fall mehr missen.

  24. Cover des Buches Ran an das Fett - Das Praxisbuch (ISBN: 9783499634277)
    Anne Fleck

    Ran an das Fett - Das Praxisbuch

     (47)
    Aktuelle Rezension von: SonjaPi

    Die Autorin Dr. Anne Fleck ist Medizinerin und Ärztin. Sie ist mir aus dem Fernsehen als "Doc-Fleck" aus der Serie "Die Ernährungs-Docs" bekannt. Daher war ich sehr gespannt auf das Buch.
    Und ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Man merkt dass sie fundiertes Sachwissen hat und sich sehr gut mit der Materie beschäftigt hat. Und dieses Fachwissen gibt sie sehr gut weiter. Oft ist es so, dass man bei so medizinischen Fachbüchern nicht so viel versteht. Aber sie schreibt sehr gut für den Laien verständlich. Manches war mir schon bekannt, so z.B. dass Avocados gesunde Fette enthalten, oder auch dass Nüsse gesund sind. Aber ich habe auch sehr viel neues erfahren. So weiß ich jetzt welche Fette und Öle gesund sind, und von welchen man eher die Finger lassen sollte. Ich kannte auch nicht den Unterschied zwischen omega 3 Fettsäuren und omega 6 Fettsäuren. Das sind alles Sachen die sehr gut erklärt werden. Und das Buch liest sich auch nicht wie ein trockener Ratgeber, sondern es liest sich richtig gut. Der Schreibstil ist sehr angenehm und kein Fach-Chinesisch (wie das manchmal der Fall ist).
    Alles in allem wirklich ein toller Ratgeber für alle die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen wollen.

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