Bücher mit dem Tag "sachbücher"

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99 Bücher

  1. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  2. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (341)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Ich habe das Buch etwas über der Hälfte abgebrochen. Der Anfang war durchaus noch spannend und gut aufgebaut, aber dann hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass es sich zu sehr verläuft in den Themen. 

    Es ist zudem sehr trocken, auch wenn ab und zu mal etwas Humor einfliesst. Nach dem Thema Religion hatte ich einfach keine Energie mehr weiter zu lesen. 

    Für Leute die sich für sämtliche Themen interessieren, bestimmt ein gutes Werk. Für mich war es leider zu lang. 

  3. Cover des Buches Ohne Wenn und Abfall (ISBN: 9783462050196)
    Milena Glimbovski

    Ohne Wenn und Abfall

     (41)
    Aktuelle Rezension von: JaneyCooper

    Endlich geschafft. 

    Ich wollte erst nur 1 Stern geben, weil manche Punkte aber durchaus brauchbar sind jetzt 2 Sterne. 


    Ich habe das Buch gekauft, weil in vielen Zero Waste Youtube Videos immer wieder das Gleiche kommt, und ich geballte Tipps an einer Stelle wollte. Wenn man noch nicht wie ich zig Videos darüber gesehen hat, könnte das Buch vll noch hilfreich sein. Der Anfang mit der Firmengründung war noch richtig gut und interessant. Danach kam *für mich* nur noch wenig nützliches, und der Schreibstil gefällt mir oftmals nicht. Ich habe dieses Buch öfter gelangweilt zur Seite gelegt als Studiumsskripte. Ich mein, das Buch hat auch gute Stellen, die Küchen-Tipps find ich super obwohl viele nicht zu mir passen,  warum kann das nicht übers ganze Buch so sein? Hier steckt wirklich viel Potential drin, das leider großteils nicht genutzt wird. 


    Viele Kapitel sind nur furchtbar oberflächlich gehalten, viele Tipps sind ganz nett aber mehr nicht. Sobald sie aber anfängt, über Kosmetik zu reden, frag ich mich, ob ihre Recherchequelle Facebookkommentare sind. Wenn man sich die Tipps wirklich durchlesen möchte, soll man bitte bitte auf @incipedia oder anderen seriösen Quellen bitte alles gegenchecken. In diesem Buch wird gefährliches Halbwissen in Kaffeeklatsch-Manier verbreitet. 


  4. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783548375892)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

     (806)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Dieses Buch handelt vom Darm. Überraschenderweise ist es tatsächlich so geschrieben, dass man sich fast 300 Seiten lang nicht ungerne mit diesem Organ beschäftigt. Vom Aufbau über das Nervensystem bis zu Mikroben führt uns Giulia Enders durch die Darmwelt. Vieles wusste ich dabei schon, aber auch ich habe Neues und als laktoseintolerantes Wesen durchaus auch Nützliches hinzugelernt, was mir das Leben seither leichter macht. Aber auch (zumindest für mich) unnützes Wissen, das man gut beim Smalltalk einsetzen kann, steckt in dem Buch, z.B. wie es zur Entstehung des Dracula-Mythos kam.

    Der Aufbau von "Darm mit Charme" hat mich nicht durchweg überzeugt; manchmal konnte ich keinen roten Faden erkennen. Auch ein Abschluss fehlt mir. 

    Die Sprache ist teils wissenschaftlich, größtenteils aber eher flapsig gehalten. Viele anschauliche Erklärungen erleichtern das Verständnis komplexerer Zusammenhänge. Teilweise gefällt sich die Autorin für meinen Geschmack aber auch zu sehr mit ihren flapsigen Erklärungen; hier wäre weniger mehr gewesen.

    Insgesamt lohnt sich die Lektüre des Buches durchaus. Ich bin mir sicher, dass hier jede(r) etwas für ihn/sie Nützliches rausziehen kann. 

  5. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Horatio-Buecherliebe

    In der vorliegenden Erzählungssammlung aus den 1940er Jahren befasst sich Isaak Asimov frühzeitig mit moralischen und ethischen Fragestellungen, die mit dem Zusammenleben von Menschen und "intelligenten" Robotern verbunden sind. Grundlage bilden die von ihm entwickelten (zunächst) drei Robotergesetze, die auch über sein Werk hinaus im Bereich der Roboter-Ethik erhebliche Beachtung gefunden haben. Wegen ihrer großen Bedeutung für sein gesamtes Werk nachfolgend kurz aufgeführt:

    1. Ein Roboter darf keinem Menschen schaden oder durch Untätigkeit einen Schaden an Menschen zulassen.

    2. Ein Roboter muss jeden von einem Menschen gegebenen Befehl ausführen, aber nur, wenn dabei das erste Gesetz nicht gebrochen wird.

    3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren, es sei denn, dies spricht gegen das erste oder das zweite Gesetzt.

    Mögen diese Gesetze auf den ersten Blick auch einleuchtend erscheinen, sind sie in der alltäglichen Anwendung jedoch sehr problematisch und interpretierbar. Genau mit diesen Unschärfen befasst sich Asimov in den vorliegenden Erzählungen.

    Die aus den drei Gesetzen der Robotik resultierenden moralischen Fragestellungen und Dilemmata und überhaupt das Thema Roboter-Ethik sind gerade heute in den Zeiten von künstlicher Intelligenz, erster humanoider Roboter, Drohnen und autonomen Fahrens wieder von höchster Aktualität!

    Der Band bildet zudem auch als theoretische Grundlage einen hervorragenden Einstieg in Asimovs monumentalen und spannenden "Foundation-Zyklus" und sei schon aus diesem Grund jedem und jeder Interessierten ans Herz gelegt.

    Die recht bekannte Verfilmung "I, Robot" (2004) von Alex Proyas mit Will Smith beruht allerdings nur sehr locker auf Motiven der Erzählungssammlung und steht als "SF-Actionfilm" mehr eigenständig daneben.

    Auf Seiten der literarischen Qualität sind bei derart auf das Sachthema "Roboter-Ethik" bezogenen Erzählungen allerdings einige Abstriche zu machen, was sich etwas auf meine Sterne-Bewertung auswirken musste.

    Das ändert allerdings nichts an meiner großen und uneingeschränkten Leseempfehlung für alle Interessierten, die sich mit anspruchsvoller Science Fiction Literatur auseinandersetzen möchten.


  6. Cover des Buches Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (ISBN: 9783958833340)
    Eckhart Tolle

    Jetzt! Die Kraft der Gegenwart

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Power-Reader

    Eckhart Tolle beschreibt in JETZT! seinen Weg zu Zufriedenheit und innerem Frieden. Das Buch ist logisch aufgebaut und bezieht sich auf verschiedene Lebensbereiche. Durch die Zwischenfragen werden Zweifel geklärt, die sich eventuell einige Leser:innen stellen. 

    Wenn man sich auf seinen Schreibstil und die Wortwahl einlässt und nicht alles zerdenkt, kann man seinen Formulierungen leicht folgen. Er beschreibt häufige Probleme, sowie den Umgang mit Negativität und Herausforderungen. Durch praktische Übungen und klare Tipps lassen sich kleine Änderungen direkt in den Alltag integrieren.

    Für Leser:innen finden sich viele neue Sichtweisen und einige hilfreiche Denkanstöße, um vorallem negative Erlebnisse im Alltag ruhiger zu meistern.

    Ich fand das Buch klasse und nutze noch häufig seine Tipps oder erinnere mich an seine Formulierungen und rationale Sichtweise. 

  7. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (650)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Precht hat seine Abhandlung in drei Abschnitte eingeteilt. Den ersten Abschnitt könnte man zusammenfassen mit: Ich habe ein Gehirn, mit dem ich denke und fühle, also bin ich. Ob man seine Persönlichkeit nur auf diese graue Masse beschränken will, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil sehe das nicht so. Aber es scheint, dass die Philosophie die Beantwortung der großen Fragen eines jeden sinnierenden Menschen ohnehin nicht endgültig beantwortet, sondern nur Anreize gibt, wie auch Precht in seinem Buch. Der Autor packt unter diesem sinnpr“e“chtigen Titel sämtliche anerkannten Größen der Philosophie und Psychologie sowie auch der Medizin im Bereich Hirnforschung mit kurzer Darstellung ihres Lebens und ihrer persönlichen Lehre zusammen, sodass dieses Werk eher zu einem Sachbuch der Historie der Geisteswissenschaften wird. Das Buch hat sich zur Mitte hin, als der Autor auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Tierversuche usw. angepackt hat, sehr gesteigert, ist zum Ende hin aber leider wieder abgeflacht. Precht verpackt wissenschaftliche Inhalte höchst unterhaltsam. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Lacher. Leider konnte ich von ihm keine persönlichen Einsichten, keine eigene philosophische Meinung zu den Fragen des Lebens finden, die er zumindest gegen Ende hätte äußern können, damit das Ganze nicht nur vergangene Größen aufzählt. Immer wieder kommt Precht auf die Hirnfunktionen des Menschen zu sprechen, von einer Seele und Geist wird kaum etwas erwähnt bzw. erwogen, dass der Mensch mit mehr denken und fühlen könnte als mit vergammelndem Fleisch. Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann scheinbar überhaupt nicht beantwortet werden und wird darum zur sinnlosen Frage degradiert, die lt. Nietzsche und Freud nur stellen könne, wer eine körperliche oder geistige Schwäche habe. Das hat mich doch schon sehr verärgert, denn ich sehe den Sinn des Lebens eindeutig darin, Liebe zu geben und anzunehmen und Hass und Angst deshalb immer weiter aus unserem Leben „abzutrainieren“. Da kommt dann schon die nächste Frage auf, die der Autor ebenfalls nur körperbezogen beantwortet: Was ist Liebe wirklich? 

    Ist „ich denke, also bin ich“, die Antwort, die uns befriedigt? Wohl eher nicht, sonst würden wir nicht weitersuchen. Tatsächlich regiert unser vielgerühmter Verstand unser Leben nämlich nicht. Denn selbst nach Tausenden von Jahren funktioniert dieses Konzept ja noch immer nicht und die Menschen lernen aus ihren Fehlern nicht dazu.

    Die Frage im Buchtitel des Autors würde ich persönlich mit „Alles“ beantworten. Weshalb? Darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Doch da unser ICH nicht zu erfassen in der Lage ist, ist es wichtig zu wissen, dass man nichts weiß…

  8. Cover des Buches Die Gesetze der Gewinner (ISBN: 9783423438247)
    Bodo Schäfer

    Die Gesetze der Gewinner

     (39)
    Aktuelle Rezension von: SarahKubisch

    Ich liebe dieses Buch!
    Eigentlich ist mit diesem Satz schon alles gesagt, denn um ein Sachbuch zu lieben, gehört eine Menge dazu. 

    Bodo Schäfer hat in diesem Buch 30 Gesetze der Gewinner aufgeführt. Sie decken alle Lebensbereiche ab. Von Gesundheit, über Persönlichkeit bis hin zu Finanzen ist alles dabei. Jedes Gesetz kann man als eigenständige Aufgabe in einem bestimmten Themengebiet sehen. Anders als bei vielen anderen Persönlichkeitsentwicklungsbüchern, werden hier also klare Handlungsempfehlungen aufgezeigt, die es umzusetzen gilt.

    Beim ersten Lesen habe ich das Buch fast in einem Atemzug durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Beim zweiten Lesen habe ich bewusst nach jedem Gesetz inne gehalten und für mich entschieden, ob es das eine Gesetz ist, welches ich jetzt aktuell und aktiv angehen will. Man muss die Gesetze nicht in der Reihenfolge bearbeiten in der sie im Buch aufgeführt sind. Ich habe sie in der Reihenfolge bearbeitet, wie sie für mich persönlich wichtig waren. Dieses Buch ist für mich das absolute Nummer 1 Buch um sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und um bewusst an sich selbst zu arbeiten.

    Wer also klare Aufgaben braucht, und bereit ist, wirklich an sich und seiner Persönlichkeit zu arbeiten, wird auf kurz oder lang nicht an diesem Buch vorbei kommen.

  9. Cover des Buches Bye, bye Pille (ISBN: 9783831205417)
    Isabel Morelli

    Bye, bye Pille

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Elisa23

    Art: Sachbuch (rund umd die Pille)

    Autorin. Isabel Morelli

    Verlag: KomplettMedia

    Klappentext:

    5 Millionen deutsche Frauen nehmen die Pille. Sie alle verbindet eine Gemeinsamkeit: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sie wieder absetzen will. Und hier beginnt für viele ein Spießrutenlauf: unregelmäßige Zyklen, ausbleibende Periode, Hautunreinheiten, Haarausfall und diffuse Körpersignale, die Angst machen können. Das muss nicht sein.
     Dieses Buch liefert nicht nur einen Leitfaden dafür, was der Körper nach dem Absetzen der Pille braucht, sondern erklärt auch anschaulich, wie der Zyklus funktioniert, was Hormone eigentlich tun und was Vitalstoffe mit alldem zu tun haben. Es gibt Hinweise für den richtigen Umgang mit Ärzten und stellt zahlreiche Verhütungsalternativen vor. Denn nur wenn Frau versteht, was in ihrem Körper vorgeht, kann sie auch Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen 

    Meinung:

    Ich finde das Buch super! Egal ob die Frau die Pille(Hormone) nimmt oder nicht. Es sind super viele und wichtige Informationen für den eigenen Körper darin zu finden. Es ist zu 98% verständlich geschrieben worden, an machen Stellen wo viele "Fachbegrifffe" verwenden wurden ist es schwierige an der Stelle zu folgen/ zu verstehen. Jedoch ist dies sehr selten und man versteht auch als junger Erwachsener Mensch was erklärt wird und welche Information genannt werden. 

    Das Buch würde ich ab dem Alter empfehlen wo man sich für Verhütung interessiert, da es auch viele Informationen hat womit man im allgemeinem seinem Körper helfen/unterstützen kann und besser lernt zu vestehen.


    Dem Buch gebe ich 5***** Sterne, einfach weiter zu empfehlen!

  10. Cover des Buches Alles, was wir wissen und was nicht (ISBN: 9783806243116)
    Christopher Lloyd

    Alles, was wir wissen und was nicht

     (58)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    "Alles, was wir wissen und was nicht" von Christopher Lloyd ist ein umfangreiches Werk, das wirklich jedes Thema behandelt. Natürlich kann auf 375 Seiten nicht jedes Thema umfangreich und ausführlich bis in das kleinste Detail behandelt werden. Aber das Grundwissen wird hier wirklich zu allem vermittelt. Das Buch ist in die Kapitel Universum, Erde, Materie, Leben, Menschen, Altertum und Mittelalter, Moderne Zeiten sowie Heute und Morgen aufgeteilt. Die Kapitel sind sehr übersichtlich gestaltet. Die einzelnen Unterthemen werden in kurzen Texten behandelt, es gibt Grafiken und Farbfotos um das Thema anschaulich zu untermalen. Dies alles macht die vielfältigen Themen wirklich für jedermann zugänglich, da alles leicht verständlich dargestellt wird. Neues Wissen wird hier jeder für sich entdecken. Man kann dies Buch auf zwei Arten lesen. Entweder liest man in Reihenfolge von vorn bis hinten, oder aber man sucht sich ein Thema aus und liest gezielt. Beide Arten sind sehr gut machbar und sorgen für Unterhaltung. Eines erreicht Christopher Lloyd auf jeden Fall: Man liest sich sogar fest, wenn man eigentlich nur mal eben durch das Buch blättern möchte!

  11. Cover des Buches Geliebter Roboter (ISBN: 9783453528437)
    Isaac Asimov

    Geliebter Roboter

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

    Klappentext:
    Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus.

    Zum Inhalt:
    Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor.

    Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat.

    Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint.

    Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist.

    Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert.

    Meine Meinung:
    „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden.

    Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen.

    Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“.

    Meine Wertung:
    4,75 von 5 Robbie`s

  12. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  13. Cover des Buches Falschaussage (ISBN: 9783442716258)
    T. Christian Miller

    Falschaussage

     (13)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    August 2008: In Lynnwood, Washington, dringt ein Mann in Maries Wohnung ein. Er ist maskiert, er ist bewaffnet und er vergewaltigt Marie über mehrere Stunden. Die Polizei befragt Marie wieder und wieder. Anstatt der jungen traumatisierten Frau psychologische Hilfe anzubieten, wird sie schikaniert, der Lüge bezichtigt und wegen Falschaussage vor Gericht gestellt.

    Erst als zwei Jahre später in einem andern US-Bundesstaat ein Serienvergewaltiger sein Unwesen treibt, erkennen zwei couragierte Polizeibeamtinnen einen  Zusammenhang zu Maries Fall.

    „Falschaussage“ ist kein Thriller, auch wenn es sich einleitend so liest. Die beiden Journalisten T. Christian Miller und Ken Armstrong beschreiben in ihrem Buch einen wahren Fall. Es ist ein faktenreicher, akribisch recherchierter, sachlicher Report ohne Effekthascherei. Und obwohl es immens spannend zu lesen ist, lässt es einen nie vergessen, wieviel Leid den überlebenden Frauen tatsächlich zugefügt wurde.

    „Falschaussage“ bietet interessante Einblicke in die Ermittlungstätigkeit im amerikanischen Polizeiwesen. Wie bundesweite Register wie CODIS zur DNA Abfrage oder die Falldatei VICAP zur Tätersuche genutzt werden können. Wie sich Ermittlungserfolge sich letztlich nur durch Kooperation der Dienststellen einstellen.

    Dieses Buch ist aber weit mehr als nur eine True Crime Story, es geht nicht nur um die Aufklärung einer brutalen Vergewaltigungsserie. Gerade im äußerst sensiblen Bereich der strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität braucht es speziell geschultes Personal. Miller und Armstrong brechen eine Lanze für weibliche Polizeibeamtinnen, sprechen Studien an, die die Effizienz von Frauen im Polizeidienst hervorstreichen(ohne  die Leistungen den männlichen Kollegen zu diskreditieren), aber auch Studien über sexuelle Belästigung und Diskriminierung gegenüber Polizistinnen. Der Gender-Gap im Polizeiwesen klafft noch ordentlich auf.

    Doch vor allem ist dieses Buch eine schonungslose Offenlegung, wie mit Überlebenden von sexueller Gewalt umgegangen wird, wie es ganz schnell zu einer Täter-Opfer-Umkehr kommt:

    Sie sagt, sie wurde vergewaltigt. Die Polizei sagt, sie lügt  -  Maries Geschichte ist „(das) Paradebeispiel in einem jahrhundertealten Streit um Vergewaltigung und Glaubwürdigkeit.“, und ihre Geschichte ist kein Einzelfall. Das Rechtssystem hielt und hält sich an die „sorgsam gehegte männliche Annahme, dass weibliche Personen zur Lüge neigen.“ Eine seit dem 17. Jahrhundert (!) bestehende Haltung, die sogenannte „Hale‘sche Warnung“ (benannt nach dem englischen Richter Sir Matthew Hale, gestorben 1676) dient noch 300 Jahre nach Hales Tod als Anweisung an Geschworene in einem Vergewaltigungsprozess, „sich vor falschen Anschuldigungen in Acht zu nehmen, welche leicht vorzubringen und schwer zu widerlegen seien“. Unglaublich!

    Unglaublich! Aber wahr. T. Christian Miller und Ken Armstrong wurden 2015 für ihren „False Report. A True Story about Rape in America“ verdientermaßen mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet. 2019 brachte Netflix eine Minserie mit dem Titel „Unbelievable“ zu dem Fall heraus. Dieses wichtige Buch kann gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen.

  14. Cover des Buches Hätte ich das mal früher gewusst! (ISBN: 9783499001031)
    Joyce Ilg

    Hätte ich das mal früher gewusst!

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Joyce Ilg und Chris Halb12 sind bekannte YouTube-Stars und sprechend mit ihrem Buch besonders die heutige Jugend an, aber auch Erwachsene können viel von den beiden lernen.

    Die beiden Autoren haben sich mit elementaren Themen des Lebens auseinandergesetzt und ihre Gedanken zusammen mit bestehenden Fakten so gut vermischt, dass ein leicht verständlicher Leitfaden für das Leben entstanden ist.

    Die jungen Leser werden dazu aufgerufen, sich selbst zu finden, für sich selbst einzustehen, keine hohlen Herdentiere zu sein und alles zu hinterfragen, was sie in den diversen modernen Medien aufgetischt bekommen.

    Psyschologische, zwischenmenschliche und körperliche Aspekte zum Thema Glück, unterbewusste Beeinflussung durch Social Media Accounts und Werbung und das herrschende Banken- und Geldsystem werden untersucht, analysiert und aufgeschlüsselt.

    Sehr interessant und informativ.

    Ein absolut wichtiges Buch für die nächsten Generationen.

  15. Cover des Buches Eine Landkarte der Zeit (ISBN: 9783492229784)
    Robert Levine

    Eine Landkarte der Zeit

     (13)
    Aktuelle Rezension von: crooks
    Durchaus eine Gelegenheit und eine Inspiration über die verschiedenen Geschwindigkeiten der Zeit nachzudenken und sein eigenes Verhältnis dazu zu überdenken. Etwas schwierig fand ich den Zugang über den psychosozialen und soziokulturellen Ansatz des Autors und manchmal hätte ich mir eine weniger wissenschaftliche Betrachtung gewünscht. Dennoch lesenswert und gut geschrieben.
  16. Cover des Buches Methodisch korrektes Biertrinken (ISBN: 9783548375878)
    Reinhard Remfort

    Methodisch korrektes Biertrinken

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Laecheln86

    Methodisch korrektes Biertrinken ist kein typisches populärwissenschaftliches Sachbuch, denn es umfasst neben dem erklärenden Part auch einen ebenso großen Anteil unterhaltsamer Story. Autor ist der Science Slammer und Physiker Reinhard Remfort, der gemeinsam mit Kollege Nicolas Wöhrl vor einigen Jahren den „Methodisch inkorrekt“-Podcast ins Leben rief. Der Podcast ist kostenlos und eignet sich hervorragend, um einen Ersteindruck von Autor und Buch zu bekommen. 

    Was passiert?

    Szenario dieses Sachbuchs ist ein typischer Silvesterabend in einer Männer-WG. Gemeinsam mit Freunden lädt Reinhard Remfort zur großen Party in seine Wohnung: Bald erscheinen die ersten schrägen Typen samt Alkoholvorrat, Musikequipment und Knallern. Ein feuchtfröhlicher Abend mit WG-internem FIFA-Turnier, diversen Trinkspielen und Wetten sowie dem Böllerkrieg gegen die Schnösel-WG von der anderen Straßenseite beginnt. Durch das Sachbuch führt eine Story voller chaotischer doch liebenswerter Figuren, die ich hier nicht erwartet hätte. 

    Worum geht´s? 

    Wie aus dem Podcast gewohnt, erklärt Reinhard Remfort die Ereignisse des Abends leicht verständlich für Nicht-Wissenschaftler. Den Text begleiten methodisch inkorrekte Skizzen, die tatsächlich Kneipenflair erzeugen. Er berichtet von den Trinkspielen des Abends und wie man die eigenen Chancen zu gewinnen mit wenigen Tricks grundlegend erhöht. Weitere Themen des Abends sind: Wie kühlt man warmes Bier schnell ab? Wie klopft man richtig auf die geschüttelte Bierdose, um ein Fiasko zu vermeiden? Wie mogelt man sich elegant als Möchtegern-Weinkenner durch den Abend? Und wie spielt man mit Kakao eine Tonleiter? Schade nur, dass der Physiker dabei manchmal in die passive Rolle des (teils langatmig erzählenden) Beobachters verfällt. 

    Fazit:  Eine lehrreiche Punkrock-Silvesterparty to go!

    Wie auch im Podcast ist Reinhard Remfort jedes Mittel recht, für „seine“ Wissenschaft zu begeistern. Und das gelingt auch im Buch: Das Szenario der Silvesterparty haucht den öden Schulfächern Physik und Chemie neues Leben ein. Methodisch korrektes Biertrinken vereint Story, Wissen und eine Prise nerdigen Humors auf knackigen 200 Seiten mit Partyflair. Ganz nebenbei lernt man auch praktische Kniffe, die im Alltag nützen können. 

    Methodisch korrektes Biertrinken wird Fans des Podcasts begeistern, doch es eignet sich auch für Neulinge, die sich Grundlagen zum Thema Alltagsphysik auf lässige und alternative Weise anlesen wollen. Weniger geeignet ist das Buch für Leser, die regelmäßig populärwissenschaftliche Sachbücher lesen oder einiges Vorwissen haben. Mit Sicherheit gibt es umfangreichere Bücher mit gleichem Thema und fachlicher Präzision. - Aber eine so verrückte und lehrreiche Punkrock-Physik-Silvesterparty gibt es nur ein einziges Mal. 

    Vielen Dank an Ullstein für dieses Rezi-Exemplar! 

    Ausführliche Rezi auf meinem Blog. 

  17. Cover des Buches Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen (ISBN: 9783791374475)
    Rachel Williams

    Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Faniya

    Das Buch ist einfach wunderschön gestaltet und sehr informativ. Meine Kinder lieben es! Kann es nur wärmsten empfehlen wer seinem Kind die Natur etwas erklären will. 

  18. Cover des Buches Genug (ISBN: 9783404664368)
    John Naish

    Genug

     (24)
    Aktuelle Rezension von: oblomow
    Genug gibt es vor allem an allermöglicher Ratgeberliteratur, die ein besseres Leben verspricht. Eine Feststellung, die übrigens auch John Naish in seinem Buch "Genug" trifft. Dafür allein kann man Ihm jedoch nicht die Absolution erteilen, geschrieben hat er trotzdem ein weiteres. Dieses liest sich zwar an einigen Stellen ganz amüsant , aber leider auch nicht mehr. "Genug" hat sich Naish wohl auch bei der Quellenrecherche gedacht, alles hat man schon irgendwie irgendwo schonmal gelesen. Von der x-fach zitierten Studie in den Hawthorne-Werken, bis zur Philosophie des Aristoteles bemüht er nicht unbedingt Neues. Anhand der einzelnen Kapitel kann man schon erahnen, welche Tipps einen erwarten "Genug essen", "Genug Sachen", "Genug Arbeit".
  19. Cover des Buches Die Revolte des Körpers (ISBN: 9783518457436)
    Alice Miller

    Die Revolte des Körpers

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lebensfreund
    Hier stellt sich die Frage, ob Kreativität eine Antwort auf Missachtung ist. Sehr packend, wie alles von Alice Miller
  20. Cover des Buches Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung (ISBN: 9783867310703)
  21. Cover des Buches Ex Libris (ISBN: 9783257236460)
    Anne Fadiman

    Ex Libris

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Maggi
    Dieses schmale Buch vereint mehrere äußerst unterhaltsame, vielseitige Essays der Autorin. Die Essays lassen sich sowohl einzeln, als auch am Stück lesen. Die Autorin gewährt dem Leser tiefe Einblicke in ihre Familie, Herkunfts- sowie eigene Familie, und die Liebe zu Literatur, Dichtung und Büchern als haptischer Gegenstand, die sie und ihre Familie eint! Jeder Bibliophile wird sich hier im ein oder anderen Detail wieder erkennen und durch die Vielfalt der Essays kann jeder auch noch was dazu lernen. Auf jeden Fall ist dieses Büchlein sehr inspirierend und unterhaltsam!
  22. Cover des Buches Bestseller mit Biss (ISBN: 9783453811829)
    Nicola Bardola

    Bestseller mit Biss

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Nach der Hälfte des Buches dachte ich: "Ich versteh nur Bahnhof!" Als ich am nächsten Tag bei Seite 130-197 weiterlas, fing ich an, es zu verstehen bzw. merkte ich, dass es eine Zusammenfassung war von vier Vampirbüchern und einem dazugehörigen Vampirfilm. Interviews und beantwortete Fragen z.B. mit Fans und Jugendlichen die diese Bücher 2006-2009 gelesen hatten. Ein Mädchen beschrieb, das Bella im 1. Buch sich total verliebte und sie auch total verliebt war, in Edward, oder in das Buch, da wollte ich es auch gerne lesen, denn ich möchte auch nochmal so richtig verliebt sein. Eine Lehrerin erzählte, dass einige Schülerinnen ihr die vier Bände ans Herz gelegt hätten, denn nachdem sie sich von einer Schülerin den 1. Teil auslieh und begeistert war, wollte sie Teil 2 und 3 auch gerne lesen und auf den 4. und letzten Teil warten. In einem anderen Fall besaß die Lehrerin die 3 oder 4 Bände der Vampirsaga und verlieh sie einer interessierten Schülerin. Den Film würde ich gerne mal sehn, wird ja sicher noch in Videotheken zu finden sein, werde ich nächste Woche nach Karneval sofort mal nachschauen gehn. Was mich aber stören würde bzw. was ich nicht ganz verstehe, dass in einer Vampirsaga Autos und Motorräder drin vorkommen. "Aber es ist ein Buch und ich kann zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. Daher habe ich nicht das Bedürfnis, in so einer Familie zu leben, ich liebe meine eigene Familie über alles auf der Welt und würde sie mit keiner tauschen wollen. Was den Aspekt "Unsterblichkeit" angeht, wer will schon ewig leben? Irgendwann werden alle, die du liebst, tot sein und jede Aktion, die dir jetzt aufregend und toll vorkommt, langweilig erscheinen. Daher möchte ich gar nicht ewig leben." Dann waren tatsächlich sehr viele Schreibfehler in diesem Buch von Nicola Bardola, wie eine Vorgängerin von mir auch schon erwähnte. Ich würde das Buch auch kein zweites Mal lesen, außerdem kamen soviele Leute und Vampire in den vier Bänden von über 2500 Seiten vor, dass ich eh keine Lust hätte sie zu lesen, denn ich mag keine Bücher in denen Hunderte von Leuten eine Rolle spielen und bräuchte bestimmt einen Monat oder länger diese zu Lesen. Es soll eventuell einen 5. Teil des Buches geben, indem das Baby/Kind von Bella ca. 10 Jahre älter ist und auch eine Hauptrolle spielen könnte. Es hat alles mit einem Traum begonnen, ich würde eher sagen, es war ein Albtraum!
  23. Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)
    Isaac Asimov

    Der Zweihundertjährige

     (16)
    Aktuelle Rezension von: BettinaR87

    Bei "Der Zweihundertjährige" handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die sowohl zueinander in Beziehung stehen als auch nicht zwangsläufig zueinander gehören. Das heißt, amn kann sie unabhängig voneinander lesen, dennoch bilden sie ein gemeinsames Konstrukt. Inhaltlich streut diese Ausgabe des Sci-Fi-Meisterautors sehr weit: Von einem Roboter, der zu einem Mensch werden möchte zu einer Gesellschaft, die Angst vor Robotern hat - und dies vielleicht auch ein wenig berechtigt. Von einer Masschine, die von Freiheit träumt zu Unternehmen, die in AI nur ein Produkt sehen, das sich angeblich nicht weiterentwickeln kann, als der Mensch es festlegt. Schaffen die Wissenschaftler eine Realität, die sie in Zukunft nicht mehr kontrollieren können?

    Es ist absolut erstaunlich, wie weit Isaac Asimov schon vor Jahrzehnten in die Zukunft gedacht hat: Diese Kurzgeschichten sind schon Mitte der 70er veröffentlicht worden. Das Bild, das Asimov von unserer zukünftigen Gesellschaft zeichnet ist dabei höchstwahrscheinlich zutreffend: Öffentliche Ressentiments gegenübern Robotern, die dazu führen werden, dass sie kein eigenes (Positronen-)Gehirn haben werden - sondern zentral gesteuert. Daraus könnte sich eine Instanz künstlicher Intelligenz entwickeln, die sehr wohl aktiv in das Leben der Menschen eingreifen kann - und damit nicht nur die Exekutive beinhalten könnte, sondern zwecks AI auch die Judikative ...

    Damit ist einer klar: Isaac Asimov drückt sich nicht vor den schwierigen Themen. Kann ein Roboter frei sein? Sich Freiheit wünschen? Wie argumentiert man dafür aus legaler Sicht? Manchmal bekommt man bei der Lektüre echt das Gefühl, dass Isaac Asimov die wichtigen Diskussionen der Zukunft schon geführt und entschieden hat und wir einfach nur seiner Lead folgen könnten. Von Geschichten, die vor über 30 Jahren veröffentlicht wurden ...

    Dabei setzt der Autor nicht auf Panik oder Angst als Stilmittel der Wahl, sondern Logik. Spock wäre ein Fan der Dialoge, die Asimov sich für seine Roboter ausgedacht hat, denn sie kommen unweigerlich zu einem Schluss: Roboter sind die besseren Menschen und wir sind ganz schön am Arsch.
  24. Cover des Buches Schau dich um in der Natur - Der Wald (ISBN: 9783328300076)
    Moira Butterfield

    Schau dich um in der Natur - Der Wald

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Linke

    Das Buch "Schau dich um in der Natur-Der Wald" ist von Moira Butterfield und die Illustrationen sind von Jesús Verona. 

    Das Buch ist so schön anschaulich gestaltet, auf der einen Seite wird einem erklärt wie verschieden die Bäume, Blätter und Rinden sind und auf der anderen Seite werden die Kinder aufgefordert Tiere oder Blumen in den Bildern zu suchen. Es ist kindgerecht geschrieben mit kurzen knappen Informationen, damit es nicht zu viel wird. Ich finde das Buch perfekt um es mit einem Spaziergang im Wald zu verbinden, um die gezeigten Blätter oder Nüsse und Zapfen zu suchen und zu sammeln um hinterher Männchen aus den Nüssen zu basteln oder Blätter abzupausen

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