Bücher mit dem Tag "sadomasochismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sadomasochismus" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442313471)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.270)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Als ich mit dem Roman begonnen habe, war mein Ziel als Erotikleserin, mal den Roman zu lesen, den die Presse als den Erotikroman schlecht hin vorstellt. 

    Die ersten 50 Seiten sind gut, danach geht es steil bergab. 

    Die Protagonistin ist nervig, aber ist noch in Ordnung. Christian Grey empfinde ich als sehr anstrengend. Die Darstellung der Charaktere ist aber das kleinste Problem.

    Die innere Göttin der Protagonistin, die wirklich sehr sinnfrei ist, wird auf nahezu jeder Seite erwähnt. Stattdessen hätte man besser sagen können: Das hat mich gefreut. 

    Drei der wichtigsten Botschaften des Buches sind: ANA WIRD ROT! ANA KNABBERT AN DER LIPPE und ANA VERDREHT DIE AUGEN! Die Konsequenz daraus ist, dass sie auf jeder Seite befürchtet, den Hintern versohlt zu bekommen. Interessiert es mich nach Hundertseiten immer noch? NEIN!

    Sowieso ist der Inhalt des Romans nur, die angedrohten Strafen Greys. 

    Dementsprechend hat dieses Buch Unmengen an Längen.

    Ich denke, dass hinter dem Erfolg des Buches eine gute Werbefirma saß. 

    Erotisch ist es meiner Meinung nach selten, durch Anas Angst.

    Ich kann dieses Buch absolut nicht weiterempfehlen. Schonmal gar nicht Erotikromanleserinnen. 

  2. Cover des Buches Die Klavierspielerin (ISBN: 9783499158124)
    Elfriede Jelinek

    Die Klavierspielerin

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    Die mittdreißigjährige Klavierlehrerin Erika Kohut sollte eigentlich ein anderes Leben haben: Akribisch hatte ihre Mutter das Leben ihrer Tochter bis zur gefeierten Konzertpianistin vorgeplant. Nun erhofft sie sich, mithilfe des Einkommens ihrer Tochter bald die erwünschte gemeinsame Eigentumswohnung zu kaufen. Ihre Tochter Erika hält sie von allen Einflüssen fern, die schädlich sein könnten, seien es Männer, Freundschaften, auch nur irgendeine Situation, in der sich Erika selbstständig machen könnte. Denn die Mutter wacht eifersüchtig über ihren Besitz, der ihr nun zu entgleiten droht. Erika, die durch diese schädliche Beziehung - sie und ihre Mutter schlafen noch gemeinsam in einem Bett - nie eine eigene Form der Sexualität oder Selbstbestimmung entwickeln konnte, vertreibt sich die Zeit mit Voyeurismus, belauscht heimlich Paare beim Sex im Wiener Stadtpark und ist völlig überfordert, als ihr jüngerer Schüler versucht, sie zu verführen. Sie findet bei der Annäherung zu ihm das Maß nicht, ist entweder bösartig und abweisend oder verlangt von ihm, sie stundenlang zu quälen - freilich nur in der Fantasie und nicht in der Realität, denn dort erhofft sie sich umfassende Liebesgeständnisse, die er wiederum nicht bereit ist zu geben.

    Man merkt dem Buch und seiner Sprache das Alter an. Ich hatte es einmal weggelegt und jetzt, nach ein paar Monaten Pause, zu Ende gelesen. Mich erschlägt die teilweise schwer verständliche Sprache trotz ihrer Kunstfertigkeit und gerade die sehr verallgemeinernden bis rassistischen Beschreibungen sogenannter Gastarbeiter empfand ich als problematisch. Ich verstehe, dass es zur Zeit seines Erscheinens - insbesondere wegen der expliziten Schilderungen sadomasochistischer Sexualität, noch dazu durch eine weibliche Autorin - ein wichtiges Werk war und in diesem historischen Kontext immer noch ist. Gerade die Darstellung sadomasochistischer Neigungen ist aber aus heutiger Sicht aufgrund der vorgenommenen Pathologisierung sehr schwierig. Es gibt zwar viele Menschen, die BDSM aufgrund individueller Erlebnisse als Mechanismus nutzen, das ist aber keine zwingende Kausalität. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist mitunter schwer zu verdauen und führte bei mir zu Fremdscham bis Abscheu. Vermutlich sollte man dieses Buch gelesen haben, weil es trotz der Kritikpunkte sehr eindrücklich eine toxische Mutter-Kind-Beziehung schildert und diesem mit scharfem Blick begleitet, und weil die Sprache tatsächlich sehr bildhaft und außergewöhnlich ist. Mich hat aber beides in diesem Fall teilweise abgestoßen.

  3. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257261318)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    "Elf Minuten" war mein erstes Buch von Paulo Coelho und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, ist er doch DER zeitgenössische brasilianische Autor. Leider muss ich bei diesem Buch sagen, dass ich den Hype nicht wirklich nachvollziehen kann.

    Da meine Ausgabe selbst auf dem Klappentext kaum Inhaltsangaben macht, halte ich diese an dieser Stelle knapp - auch, weil ich gerade durch diesen komplett unwissenden Sprung ins Buch zu Beginn positiv davon überrascht wurde, dass eine Geschichte mit einer Protagonistin aufgebaut wurde, dere Innenleben komplex ist und die sehr genau weiß, was sie will. 

    Leider wurde das Buch jedoch spätestens ab der zweiten Hälfte sehr vorhersehbar, platt und spirituell-esoterisch. So fand teilweise eine sehr deutliche Abwertung bestimmter Sexualitäten oder Vorstellungen von Sexualität statt, um letztlich in ein "Sex ist nur mit Liebe wirklich schön, Liebe ist die Antwort auf alles und für Liebe sollte man alles über den Haufen werden" und eine sehr kitschige Liebesgeschichte à la "Pretty Woman" zu münden. Gerahmt wurde das ganze in spirituelle, beinah übersinnliche Zustandsbeschreibungen beim Orgasmus, Framings in Richtung "Aura" und "Licht" besonders hervorstechender Personen und konnte mich dadurch nicht wirklich erreichen. Auch was die Darstellung von Erotik angeht, habe ich schon Besseres gelesen - gerade, weil mich hier bestimmte Beschreibungen von "härterem" Sex gestört haben (wenn etwa ernsthaft bei einem ersten sexuellen Zusammentreffen mit BDSM-Elementen massiv viel Alkohol getrunken wird) und diese Form der Sexualität später dann auch deutlich als "das machen halt alle Leute mit Schuldgefühlen, aber es wird sie in ein Loch ziehen, aus dem sie nicht mehr herauskommen" abgewertet wurde.

    Zwar fand ich die teilweise beinah emanzipatorische Auseinandersetzung mit weiblicher Lust und dem Problem, dass diese in heterosexuellen Beziehungen sehr häufig zu kurz kommt, gelungen. Das allein konnte mich aber leider nicht bei Laune halten und ich fand es schade, wie ein an sich sehr komplexer Wandlungsprozess der Protagonistin letztlich im typischen Schmalztopf endete. Zugutehalten muss man dem Autor aber wohl, dass das Buch laut dem Nachwort auf einer realen Vorlage beruht, es also tatsächlich sein kann, dass diese Vorlage einfach schon sehr kitschig war.

    Ich werde vermutlich noch etwas anderes von Coelho lesen, um herauszufinden, ob ich bloß mit diesem konkreten Buch meine Probleme hatte oder generell nicht viel mit ihm anfangen kann,

  4. Cover des Buches Der Defekt (ISBN: 9783036958217)
    Leona Stahlmann

    Der Defekt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: renee

    "Der Defekt" ist ein Blick auf das Anderssein, nicht auf ein augenfälliges Anderssein, aber auf ein Anderssein im Empfinden, im Fühlen, im sexuellen Sinn gemeint. Ein Blick auf eine Frau, auf Mina, die den Schmerz erregend findet, die gedemütigt werden will, die sich selbst erkundet und findet. Sie trifft auf Vetko, der sie versteht und ähnlich denkt und fühlt. Was bedeutet dies für die Betroffenen? Alleinsein in einer Masse von Menschen, die eben nicht so empfinden. Gebrandmarkt oder stigmatisiert zu sein, wenn man sich öffnet. Oder ist dies gar nicht so, weil der Schmerz irgendwie zum Leben gehört und ihn jeder in seinem eigenen Maße forciert und/oder lenkt? Das Buch "Der Defekt" gibt sprachlich wunderschöne Antworten auf diese Fragen, auf diesen Defekt, auf die Sichten darauf. Und gleichzeitig betrachtet es auch eine sich verändernde Welt eines Dorfes im Schwarzwald. Denn Veränderung heißt auch Zukunft und Stagnation bedeutet ein baldiges Ende. Was ist eigentlich Heimat? Die alte und bekannte oder auch die neue und sich findende Welt? Und ebenso ist es ein Blick auf die Natur und ihr Grollen. Wie auch auf den Menschen als einen Teil von dieser Mutter Erde. Auch die Menschen mit Defekten. Denn Defekte sind uns doch alle zu eigen, nur halt unterschiedliche. Ist ja auch irgendwie langweilig, wenn jeder den gleichen Defekt hätte. Dieses Buch ist vielleicht kein Buch zum Sinnieren. Aber interessant und spannend ist es allemal. Und wichtig und mutig. Ein "Shades of Grey" in einer anderen Art, deutlich gehobener im Anspruch und differenzierter in der Betrachtung. 

  5. Cover des Buches Plattform (ISBN: 9783832161767)
    Michel Houellebecq

    Plattform

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Forsoker

    Irgendwie musste ich bei diesem Roman an die James-Bond-Folge denken, in der 007 heiratet. Ich glaube, es ist die einzige Folge mit George Lazenby in der Hauptrolle und die Frau, die er heiratet, wird von Diana Rigg gespielt. Jedenfalls bricht diese James-Bond-Folge genauso aus den anderen aus wie dieser Houellebecq-Roman aus dem Gesamtwerk. Natürlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten: Die Tabulosigkeit bei Themen und Ton, der einsame männliche Franzose im Zentrum der Handlung, der übermäßige Konsum von Zigaretten, Alkohol, Schlaftabletten usw. 

    Aber es gibt eben auch den großen Unterschied, dass die männliche Hauptfigur dieses Romans - Michel - Glückseligkeit erleben darf. Er findet einen Ausweg aus seiner Einsamkeit, eine Frau, die er aufrichtig liebt, aber sie wird ihm von islamischen Terroristen wieder genommen. Genau wie in der James-Bond-Folge, in der Diana Rigg am Ende erschossen wird. Insofern ein typischer Houellebecq, aber doch irgendwie anders.

  6. Cover des Buches Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (ISBN: 9783518463352)
    Clemens J. Setz

    Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes

     (37)
    Aktuelle Rezension von: sally1383
    Es war ein Geschenk, nur deshalb hab ich es wohl beendet. 6 Wochen habe ich mich hier durchgequält. Klappentext: Eines Tages ist es da. Steht am Ende einer Sackgasse mitten in der Stadt. Es ist ein großes Kind. Den Blick hält es demütig zu Boden gesenkt, seine Haut ist rissig. Tagsüber versammeln sich die Bewohner der Stadt um dieses Kind, veranstalten Kundgebungen und Konzerte. Nachts schlagen sie auf es ein, mit Fäusten, Stöcken und Ketten – auf die Skulptur aus weichem, niemals trocknendem Lehm, auf das "Mahlstädter Kind". Der Künstler hat es ihnen zur Vollendung überlassen, hat ihnen die Aufgabe übertragen, es »in die allgemein als vollkommen empfundene Form eines Kindes zu bringen«. Zuerst treibt die Kunstbegeisterung die Bewohner der Stadt, dann kommen sie als Pilger ihrer Wut, verlieren prügelnd die Kontrolle über sich und beinahe auch ihren Verstand. Nach den beiden von der Kritik bejubelten und mit Preisen ausgezeichneten Romanen "Söhne und Planeten" und "Die Frequenzen" legt der österreichische Autor Clemens J. Setz nun einen Band mit Erzählungen vor. Es sind Geschichten gespickt mit grotesken Ideen und subtilem Horror, voller gewalttätiger Momente und zärtlicher Gesten. Wie in den Romanen präsentiert sich Setz auch in der kurzen Form als scharfer Beobachter der menschlichen Natur und einfühlsamer, geradezu liebevoller Porträtist ihrer Eigenarten. Kritik: Es war ein Geschenk, nur deshalb hab ich es wohl beendet. 6 Wochen habe ich mich hier durchgequält. Zwischendurch habe ich noch andere Bücher gelesen, bei gleicher Seitenzahl innerhalb von 2-3 Tagen. Häufig kam der Gedanke auf: bin ich vielleicht zu dumm, den tieferen Sinn der Geschichten zu begreifen? Die Geschichten enden häufig da, wo sie für mich beginnen, so dass ich mich oft fragte: was nun? Was soll das heißen? Doch zu oft war es mir unbegreiflich, was der Autor mir damit sagen wollte. Und dann strotzen die Geschichten nur so vor Gewalt und Perversitäten. Sicherlich gibt es einiges von diesem in deutschen Wohnzimmern. Sicherlich sind die Geschichten literarisch überspitzt. Sicherlich ist das künstlerische Freiheit. Dennoch war das Buch nichts für mich. Unbegreiflich ist mir, wie der Autor dafür Preise bekommen konnte. Seine anderen Bücher kenne ich nicht. Kann ja sein, dass die besser sind. Aber dieses Buch ist nur was für harte Nerven und die Sinnhaftigkeit der Darstellung dieser Perversitäten bleibt zumindest mir unklar. Konnte mich lange nicht zwischen 2 und 3 Punkten entscheiden. Drei gibts nur deshalb, weil die Geschichten trotz all der Kritikpunkte spannend geschrieben waren, wenn auch abstoßend. Fazit: Schwieriges Buch. Nichts für Zartbeseidete. Viel Gewalt, Groteskes und Perversitäten. Leichter Schreibstil, aber viele Geschichten ohne wirkliche Aussage (zumindest keiner, die mir einging). Nicht so gut wie erhofft.
  7. Cover des Buches Toxic (ISBN: 9783596700950)
    Mark T. Sullivan

    Toxic

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Filip2806

    Wie aus dem Nichts erschüttert das friedliche San Diego eine Serie von ungewöhnlichen Sexualverbrechen. Zu den Opfern gehören nur Männer, welche in ihrem besten Alter nackt ans Bett gefesselt wurden. Dabei kam jeder der Männer aufgrund des Giftes einer tödlichen Schlange um. Als wäre dies nicht schlimm genug, hinterlässt der Täter an jedem Tatort eine Botschaft. Für den Fall wird der zuständige Detective der Stadt namens Seamus Moynihan gerufen. Dieser Fall ist für ihn einer der spektakulärsten. Er ist so fixiert auf den Fall, dass er nicht merkt, dass je mehr er die wahren Gründe des Killers kennt, desto gefährlicher wird es für ihn!

    Zuerst fand ich an diesem Buch gelungen, dass Detective Moynihan in diesem Fall nicht nur auf seine alleinige Ermittlung gestellt ist, sodass er tatkräftige Unterstützung von weiteren Detectives sowie Kollegen erhält. Diese sind neben dem Protagonisten sehr sympathisch entworfen worden, wenn man in das Team nicht den Chef der Einheit hineinbezieht. Sonst ist Detective Moynihan in seiner Rolle gut eingesetzt worden, da er auch nicht dem 0815 Prinzip entspricht. Man hat somit auch genügend Einblicke in das Leben des Detectives erhalten.

    Die Plotidee an sich finde ich zugleich brutal aber sehr interessant. Die Idee mit einer Giftschlange ist durch den Autor hervorragend umgesetzt worden, da es mal ein anderer Fall auch für mich als Leser war. So ist das Buch von der Spannung her auch gut entworfen worden, da genau an den Stellen wieder Spannung aufkommt, wenn die Geschichte wieder ein bisschen ruhiger wird. Hier muss auch gesagt werden, dass man den zähen Anfang durchstehen muss, da dieser im Vergleich zu dem Rest des Buches viel ruhiger ist! Zudem fand ich den Einsatz von Wendungen in diesem Buch sehr gelungen, da diese wirklich stark waren.

    Fazit: Rundum ein gelungener Thriller für zwischendurch. Ich habe mit viel Interesse das Buch verfolgt, da mich der Fall sehr interessiert hat und dieses Buch sich von der Idee her von dem allgemeinen Thriller-Genre unterscheidet. 3,5 Sterne, Tendenz nach oben!

  8. Cover des Buches Bestrafe mich! (ISBN: 9783453545243)
    Nina Jansen

    Bestrafe mich!

     (144)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Eileen arbeite als Model und als sie bei einem Shooting erkennt dass Gehorchen sie fasziniert. Freut sie sich als eine Bekannte sie zu einem Wochenende als Sklavin auf einem Landsitz außerhalb von London einlädt.

    Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben. Das kommt bei erotischen, vor allem SM Geschichte nicht sehr oft vor. Die Mischung passt manchmal nicht wirklich, doch hier passt alles schon etwas zu perfekt. Die Geschichte ist sehr leidenschaftlich, heiß, romantisch und gefühlvoll. Eileen eintauchen in der Welt des SM ist faszinierend beschrieben. So das man als Leser was etwas neidisch wird und auch gerne so einen Mann begegnen will. Aber nicht nur die erotischen Szene sind sehr gut geschrieben sondern auch das drum herum passt. Die Charaktere sind sehr natur getreu und habe so ihre Macken. :) Aber genau deshalb gefällt mir das Buch so, es ist nicht zu perfekt und bedient sich nicht der Klesches. 

  9. Cover des Buches Die Schule des Gehorsams (ISBN: 9783644413115)
    Ruth Fox

    Die Schule des Gehorsams

     (4)
    Aktuelle Rezension von: cora-li

    Ich habe schon zweimal Querbeet hinein gelesen und es hat mein Kopfkino sofort in Wallung gebracht. Bin gespannt was passiert, wenn ich von Vorne lese…

    Der Plot ist zugegeben nicht sehr originell, das BDSM-Coming-Out einer Anfängerin, aber ihr Sex ist gut und voller Spannung geschildert. Allerdings birgt die Doppelung des Coming-Out einmal als Lesbe und einmal als Sklavin einige Raffinesse und ist so gesehen doch wieder sehr speziell.

    Die erste Session (Kap3 Vorbereitung und Kap 4-6 bei ihm im Hause, gut gegliedert!) mit Herrn König ist faszinierend beschrieben. Sie zoomt in Nahaufnahmen ganz nah an das Geschehen heran und man fiebert mit Cassie förmlich mit, da quasi in Großaufnahme ihre Nippel und Möse bei den einzelnen Akten mit all den physiologischen Reaktionen beschrieben werden. Kurz die Leserin schlüpft geradezu in die Haut der Protagonistin und fühlt wie sie. Das fühlt sich super an und wirkt!

    Das Niveau wird dann gehalten, aber etwa ab Kapitel 11 wird mir das alles zu viel. Ich fühle mich überreizt.

  10. Cover des Buches Geschichte der O. (ISBN: 9783776607475)
    Pauline Réage

    Geschichte der O.

     (21)
    Aktuelle Rezension von: kadiya
    Nachdem ich mich durch einige Werke der SM-Szene gelesen habe, fehlte dieses Buch, was mir als "der Klassiker" angepriesen und von vielen Seiten als das Nonplusultra offenbart wurde.Ich war alles in Allem doch eher enttäuscht, der Schreibstil war nicht meins..und irgendwie wurde ich auch mit den Personen nicht warm.
    Ich habe wesentlich bessere und fesselndere Bücher gelesen als dieses, auch und gerade um BDSM-Bereich.
    Einen Stern fand ich dennoch zu wenig für ein Standardwerk, darum geb ich 2 ;-)




  11. Cover des Buches Endlich zu fünft (ISBN: 9783458361299)
    Miina Supinen

    Endlich zu fünft

     (30)
    Aktuelle Rezension von: soetom

    Eins vorweg: Das ist kein Buch für jeden Leser. Dich Charaktere sind skurril, überzeichnet und in der Zusammenstellung als Familie völlig absurd. Trotzdem erkennt man sich in manchen Dingen wieder, oder seine Familie, Freunde, Nachbarn...

    Ein wenig hat mich die Geschichte an A.M. Homes "Grillparty" erinnert. Nur das da von der ersten Seite klar war, dass die Familie bei ihren Versuchen, mit den Herausforderungen der Gesellschaft klar zu kommen, gradewegs auf eine Katastrophe zusteuern. Die dann am Schluss sogar noch drastischer wird als befürchtet.

    Hier ist alles immer mit einem Augenzwinkern und ohne irgendetwas zu einem endgültigen Ergebnis zu führen. Alle Familienmitglieder sind bis zum Ende auf der Suche nach ihrem Weg. Keiner weiß, ob es noch weitere Katastrophen geben wird. Dass bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.

    Aber ist das "wirkliche Leben" nicht genau so?  Ich habe das Buch gerne gelesen.

  12. Cover des Buches Marquis de Sade (ISBN: 9783798602359)
    Donatien A. Fr. Marquis de Sade

    Marquis de Sade

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Schoko_Freak
    In diesem Buch werden die Geschichten der Justine und Juliette im einzelnen beläuchtet. Wie Justine durch ihre Tugend gestraft und Juliette durch ihre Laster belohnt wird. Es ist sehr interessant, wie die Unterschiede sichtbar werden, wenn man es liest. Der Stil ist genial und die Art noch besser. Die Wortwahl und der Satzbau ist einfach faszinierend!
  13. Cover des Buches Eine Ehe in Wien (ISBN: 9783351036645)
    David Vogel

    Eine Ehe in Wien

     (4)
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  14. Cover des Buches Schweinerei (ISBN: 9783596137183)
    Marie Darrieussecq

    Schweinerei

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eigentlich sind hier die Männer die Schweine: Die Ich-Erzählerin ist verzweifelt auf Arbeitssuche in Paris und wird von dem Generaldirektor einer Parfumkette zur Hälfte des Mindestlohns eingestellt, nachdem dieser sie beim Vorstellungsgespräch mißbraucht hat und sie das in ihrer Naivität hingenommen hat. Die Parfumfiliale, in der sie arbeitet, verfügt über einen Massagesalon im hinteren Bereich, wo Kunden beiderlei Geschlechts befriedigt werden, was auch zu den Pflichten der Parfumverkäuferinnen gehört. Nachdem die Protagonistin aufs Schlimmste mißbraucht wurde und gezüchtigt wurde, verwandelt sie sich als Reaktion auf die rücksichtslose und sexuell übersteuerte Gesellschaft zum Schwein, ohne daß sie zunächst beschreiben könnte, was ihr passiert. Das alles ist aber nur Vorbote einer Revolution in Frankreich, wodurch das Land in ein Terrorregime verwandelt wird, der Eiffelturm umfällt usw. Ein hochintelligentes Buch, dabei bitterböse. Für Houllebecq-Fans (aber auch für alle anderen) sehr zu empfehlen!
  15. Cover des Buches Kiara und Alina (ISBN: 9783548281759)
    Kiara Singer

    Kiara und Alina

     (15)
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  16. Cover des Buches Außer Atem (ISBN: 9783442466078)
    Laura Reese

    Außer Atem

     (40)
    Aktuelle Rezension von: M_B
    Wieder so ein SM Roman mit dem ich nichts anfangen kann. Ich finde dieses Buch auch nicht erotisch, sondern nur bizarr.

    Ich habe es nur zu Ende gelese, weil es trozdem eine Handlung hat und ich wissen wollte, wie es endet. Was aber auch nicht zufriedenstellend war, da am Ende, doch viele Fragen ofen bleiben.
  17. Cover des Buches Limit (ISBN: B00SUO3Q22)
    T.S. Bordemé

    Limit

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Mandy_Kalous
    Limit:
    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und diese erreicht hier in diesem Buch ein ganz anderes Level. Da fragt man sich doch, wie weit geht die eigene Fantasie, wann ist für einen selber ein LIMIT erreicht?
    Definitiv ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Es hinterlässt einen eher mit einem düsteren Eindruck.
    Jede einzelne Geschichte ist für sich sehr intensiv und detailliert geschrieben. Mal mehr mal weniger nachvollziehbar, sodass sich einige Passagen durchaus in der eigenen Fantasie manifestieren. Genauso erlebt man Momente, die eher abstoßend wirken. Doch wie so oft empfindet jeder anders.
    Besonders angetan hat es mir die letzte Geschichte, D96-112, die auch die längste im Buch ist. Hier habe ich echt mitgelitten, Tränen geweint. Diese Geschichte ist schon so krass, dass man sich fast schon vorstellen könnte, sie wäre wahr. Hoffen wir, dass es einfach nur eine Fantasie bleibt.

    Eine absolute Weiterempfehlung, wenn man auch mal auf Geschichten steht, die nicht nur leuchtende Schmetterlinge beinhalten.
    Von mir bekommt LIMIT 5 Sterne. (ich hätte auch mehr gegeben)
  18. Cover des Buches 111 Gründe, SM zu lieben (ISBN: 9783896028631)
    Cornelia Jönsson

    111 Gründe, SM zu lieben

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Stolz und Demut (ISBN: 9783492055871)
    Sophie Weiss

    Stolz und Demut

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Klappentext:

    "Ich war eine gute Sklavin. Ob es Talent war oder so etwas wie ein Instinkt. Ich war einfach gut."

    Mächtige Männer lieben die Macht.
    Vor dem Bett machen diese Vorlieben nicht halt.
    Sophie ist fasziniert davon, mit Richard die Grenzen zwischen Lust und Demütigung, Erregung und Schmerz zu erkunden.
    Doch was, wen irgendwann Liebe ins Spiel kommt?
    Was, wenn dann die Grenzen woanders verlaufen?


    Meinung:


    Die Aufmachung an sich macht das Buch eigentlich ganz interessant. Aber die Lektüre an sich hat mich überhaupt nicht prickelnd wie sie eigentlich hatte sein sollen. Die Story war einfach nur plump, unlogisch und oberflächlich. Die ganzen SM Spielchen waren einfach nur total übertrieben und wollten bestimmt nur auf den 50 Shades of Grey Zug aufspringen. Das ganze ist aber nicht sonderlich gut gelungen. Einzig und allein die dicke des Buches macht alles wieder wett. Man kommt wirklich schnell durch diesen Schund durch.
    Definitiv nicht lesenswert.
  20. Cover des Buches Hingabe: Kurzgeschichten um Demut, Missbrauch und Vertrauen (ISBN: B00QMCJISU)
    T.S. Bordemé

    Hingabe: Kurzgeschichten um Demut, Missbrauch und Vertrauen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Dunkelkuss
    Inhalt:
    Es handelt sich bei "Hingabe" um eine Sammlung von drei Kurzgeschichten.
    Bazar - Die Abiturientin Christine verliebt sich in einen arabischen Prinzen und wird als Sklavin verkauft.
    Selena - Sie wollte nie wieder eine BDSM Beziehung. Doch ihre submissive Lust quälte sie und drängte nach Erfüllung.
    Lesesaal - Ein Mann trifft eine verlorene Frau, schicksalhaft oder zufällig, und stellt ihr Vertrauen zu ihm, dem seelenverwandten Fremden, auf die Probe.

    Meinung:
    Die Kurzgeschichten waren allesamt durchgehend niveauvoll geschrieben, wie man es leider nicht von allen Romanen der Gattung "BDSM Erotica" erwarten kann. Aber hier ist nichts 'schmuddelig' oder vulgär, sondern auf hohem Niveau verfasst und auch mit viel Einfühlsamkeit und Fachkenntniss. Mir persönlich gefiel "Bazar" am besten, danach "Selena", dann kommt "Lesesaal". Alle Kurzgeschichten behandeln verschiedene Themen in BDSM Beziehungen, vor allem aber Vertrauen, die Abgrenzung von Missbrauch, Gefahren von 'wirklicher Abhängigkeit' und... die Hingabe.
    Ich würde jedem, der sich für BDSM interessiert, diese Kurzgeschichtensammlung empfehlen!
  21. Cover des Buches Der Kick im Kopf (ISBN: 9783896024558)
    Arne Hoffmann

    Der Kick im Kopf

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Kushiel - Der Verrat (ISBN: 9783453525412)
    Jacqueline Carey

    Kushiel - Der Verrat

     (48)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Ich habe jetzt einige Zeit vergehen lassen, bevor ich Band 2 zur Hand nahm und es war überhaupt nicht schwer wieder in die alternativ-historische Welt von Phedre einzusteigen.

    Es geht wirklich flott und aufregend weiter, diesmal bringt uns Phedres abenteuerliche Suche weit weg von ihrer Heimat, aber ich muss gestehen, wäre es nicht für den tollen Schreibstil, das Setting, das ich-muss-einfach-weiterlesen Gefühl, hätte ich einen Stern abgezogen, weil sich die Handlung vom Vorgänger nicht wirklich viel unterscheidet. 

    Ich muss sagen, Melisande als Gegenspieler von Phedre und Co. ist mir sowas von schnurzegal, irgendwann langweilt sie mich einfach nur, weil sie als so übertrieben listig und gefährlich dargestellt wird, dass es schon fast eine Karikatur ist. Warum Phedre sich immer noch so von ihr beeinflussen lässt, verstehe ich nicht. Ich hoffe im letzten Band wird endlich mal ein Schlussstrich gezogen.

    Für Fans des 1. Bandes eine tolle Fortsetzung. Für Joscelin Fans (wie mich!), braucht man viel viel Geduld, zumindest in der ersten Hälfte des Buches.

  23. Cover des Buches Machtspiele: fesselnde Geschichten um Dominanz, Submission und Lust (ISBN: B00Q7XXNWQ)
    T.S. Bordemé

    Machtspiele: fesselnde Geschichten um Dominanz, Submission und Lust

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Leela
    "Machtspiele" enthält drei Kurzgeschichten zum Thema BDSM, die sich jedoch nicht darauf beschränken, diverse Sexpraktiken zu beschreiben, sondern vor allem auf die Beziehung der jeweiligen Paare eingehen. Vor allem das Innenleben der Charaktere ist hier wichtig - so erfährt man in der ersten Geschichte sehr viel über die Gedanken von Dom und Sub und auch in der dritten Geschichte ist das Thema. Besonders gut gefallen hat mir jedoch die zweite Geschichte, in der eine Mutter damit konfrontiert wird, dass ihre Tochter mehr weiß, als sie eigentlich sollte. Als es im Dorf die Runde macht, dass er sie schlage, ist die Erklärungsnot groß.

    Zugegeben: Ich hatte mehr Erotik erwartet, war aber letztendlich mit dem, was ich hier bekam, sehr zufrieden. Die Geschichten lesen sich ansprechend und triefen vor Ironie und Humor; ich habe mich teilweise prächtig amüsiert.
    Die Geschichten hätten zwar etwas länger sein können bzw. zahlreicher, aber dem Lesevergnügen tut das keinen Abbruch.
  24. Cover des Buches Durch die Hölle: [BDSM - fantasy] (ISBN: B00RWB2B5W)
    T.S. Bordemé

    Durch die Hölle: [BDSM - fantasy]

     (10)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Durch die Hölle von T. S. Bordeme soll ein subversiver Groschenroman über Sex, Sadomaso und das Absurde sein. Ich fand die beiden Geschichten befremdlich und seltsam und in keinster Weise erotisch. Eine SUB erwacht in der Hölle nachdem sie Selbstmord begangen hat, wird von einem Teufel gequält und erhält dann eine zweite Chance. Die Sexszenen wirkten auf mich eher nicht wie BDSM sondern nur wie skurriler Sex. Auch die zweite Geschichte war nicht besser, eher wie ein wilder Traum und auch nicht sonderlich erotisch.

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