Bücher mit dem Tag "säugling"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "säugling" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.358)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Inhalt

    Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass durch ein Kind alte Morde aufgeklärt werden, auf schaurige Weise, wie man es von Fitzek kennt. Natürlich werden Erwartungen nicht immer erfüllt, jedoch ging es hier später nicht mehr wirklich um besagten Jungen, sondern viel mehr um ein anderes Kind.

    Also ein wenig weg vom eigentlichen Thema. 


    Spannung 

    Um ehrlich zu sein hat mir die Spannung ab und an wirklich gefehlt. Manchmal dachte ich, man hätte mehr draus machen können. Andererseits sind auch Spannungen auf anderer Art vorhanden. Also so ein Misch aus perfekt und geht so. Schwer zu beschreiben. 


    Allgemein 

    An sich ein recht gutes Buch, dem es jedoch hier und da an Spannung fehlt. Es ist nicht die Qualität, die man von Fitzek gewöhnt ist und inhaltlich weicht es schnell von den Erwartungen, ausgehend vom Klappentext, ab. Dennoch eine solide Basis und eine Geschichte, die es Wert ist, gelesen zu werden. Trifft halt auch meinen persönlichen Geschmack nicht unbedingt. 

  2. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.226)
    Aktuelle Rezension von: Sharon

    Bei dieser Geschichte habe ich etwas gebraucht um davon gefesselt zu sein. in dieser Storie geht es um Marc der sein Gedächtnis löschen will, da er etwas schlimmes getan hat und dieses sein Leben beeinflusst , da er mit den Schuldgefühlen nicht mehr zurecht kommt. In einer Zeitung liest er dann von einer Klinik, die die schlimmsten Ereignisse aus einem Kopf löschen könnte, genau das was Marc will und sich wünscht, endlich wieder leben. Doch was alles auf ihn zukommt und was wirklich alles geschah, das wusste er natürlich nicht. Und dann kommt noch sein Bruder ins Spiel, der gerade erst aus einer Psychiatrie entlassen wurden ist.
    Die Geschichte ist sehr spannend und man will die ganze Zeit wissen was die Auflösung ist, die hinter allem steckt und was wirklich dort vorgeht. Auch das Ende ist wieder faszinierend und auch wieder etwas ganz neues.

  3. Cover des Buches Die stille Kammer (ISBN: 9783404172191)
    Jenny Blackhurst

    Die stille Kammer

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster - jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.

    Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:

    Dylan - Januar 2013.

    Nachdem ich hier auf Instagram schon so viele gute Meinungen gelesen habe, war es auch für mich an der Zeit.
    Mir gefällt der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut. Erst nach und nach versteht man alle Zusammenhänge zwischen den Figuren.
    Ich finde es nicht von Anfang an komplett spannend, es baut sich eher nach und nach auf. Aber die Figuren sind interessant beschrieben und manchmal ist man sich nicht sicher, ob sie wirklich sind, was sie zu sein scheinen.
    Ich freue mich auf die nächsten Bücher von Jenny Blackhurst

  4. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.741)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  5. Cover des Buches Das Licht zwischen den Meeren (ISBN: 9783442384006)
    M. L. Stedman

    Das Licht zwischen den Meeren

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    In diesem Fall habe ich mal wieder erst das Buch gelesen und dann den Film geguckt. So ist es auch mir lieber ;-) 

    Vom Buch war ich zutiefst bewegt. Eine Geschichte der Liebe zweier Menschen, der Hoffnung und der Angst, die sie miteinander teilen. So zart ist ihre junge Liebe und muss doch so viel ertragen. Durch einen tragischen Umstand gelangen die beiden, an das größte Glück auf erden...ein Kind. 

    Nur ist dieses Kind nicht ihres. Dieser Schmerz und dieses unerträgliche Leid, welches sie erfahren, als es dazu kommt, es der leiblichen Mutter zurück zu geben. All das unerträgliche ertragen...

    Mich hat diese Geschichte zu 200% abgeholt. Ich habe mit ihnen geweint, gelacht, gehofft und gebangt. Ein wunder, wunder schöner Roman. 

    Der Film war auch unglaublich schön und super umgesetzt. 

    Absolute Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel (ISBN: 9783442379507)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel

     (407)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Sätze wie »Die in ein unheimliches gelbes Licht getauchte Landschaft sah wie das Gemälde eines Geisteskranken aus.« machen diese Buchreihe aus. Es gibt einfach kein besseres Wort als skurril. Und sympathisch und clever und auch noch stilistisch geschmeidig geschrieben.

    Dieser Kriminalfall ist etwas rauer und hat mehr Wendungen. Die inneren Monologe wie immer ein Genuß. Schwarzer Humor at it's best.

  7. Cover des Buches Das Dorf der toten Seelen (ISBN: 9783959674232)
    Camilla Sten

    Das Dorf der toten Seelen

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    An dieses Buch bin ich ohne große Erwartungen gegangen, was daran liegt, dass ich bisher noch nichts von dieser Autorin gelesen habe.

    Insgesamt bin ich sehr zwiegespalten, was dieses Buch betrifft - manche Szenen waren echt gut beschrieben, die waren für mich dann auch spannend, andere Szenen erinnerten mich an einen Abklatsch von anderen Büchern, die in diese Richtung gehen. Es ist leider nicht wirklich was neues - das finde ich tatsächlich schade. Einige Stellen waren extrem vorhersehbar - das nimmt natürlich die Spannung. Die Lösung war mir im gewissen Sinn auch schon klar, nicht genau so, aber zumindest in die Richtung gehend - auch das war daher keine Überraschung für mich. 

    Gefürchtet habe ich mich in keinem Moment, auch konnte ich mich nur schwer in die Protagonisten einfühlen. Gerade Alice mochte ich auch nicht so sehr. Ich denke auch das macht natürlich was aus.

    Die Beschreibungen an sich sind gut, das ist der Autorin gut gelungen. Vorstellen konnte ich mir das Dorf, die einzelnen Häuser... sehr gut.

    Ich habe sehr lange gebraucht, um dies Buch zu beenden, weil ich oftmals keine große Lust hatte es zu lesen.

    Kurz ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen und werde wahrscheinlich auch kein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

  8. Cover des Buches Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783746635460)
    Linda Winterberg

    Aufbruch in ein neues Leben

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Buchbahnhof

    Mir hat der Auftakt der Hebammen Saga unglaublich gut gefallen. Margot, Luise und Edith sind alle drei ganz wundervolle, unglaublich sympathische Frauen, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Alle drei Frauen sind mit völlig unterschiedlichen sozialen Hintergründen aufgewachsen, aber sie vereint der Wunsch, Hebamme zu werden, und Frauen zu helfen. Nicht nur dies schweißt die Drei unglaublich schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

    Luise kommt aus einem kleinen Dorf, wo bereits ihre Großmutter als Hebamme gearbeitet hat. Sie hat viel Vorwissen, benötigt aber die Prüfung. Dabei lässt sie ihr wissen aber nie heraus hängen, sondern sagt selbst, dass sie an der Schule noch viel lernen kann und möchte.

    Edith, Tochter aus reichem jüdischen Hause, hat es schwer, ihren eigenen Weg gegen den Willen der Eltern zu gehen. Denkt man zunächst, dass hier ein hochnäsiges Fräulein einfach nur ihren Willen durchsetzen will, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Edith ist eine unglaublich sozial eingestellte junge Frau, die sich nicht zu fein ist an der richtigen Stelle mit anzupacken.


    Dritte im Bunde ist Margot, die in Neukölln aufgewachsen ist und die Armut der Menschen, die sie behandeln am eigenen Laib erfahren hat. Für sie ist es am schwierigsten, den Berufswunsch auch wirklich umzusetzen. Immer wieder legt das Leben ihr Steine in den Weg, die es zu beseitigen gilt. Margot wäre aber nicht die starke junge Frau, die sie ist, wenn sie es nicht irgendwie immer schaffen würde.

    Alle drei Fauen haben Schicksalsschläge hinzunehmen, wobei mit der letzte Schicksalsschlag (ich will hier nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern) ehrlich gesagt ein bisschen drüber war. Das hätte nicht sein müssen und hat mich ein bisschen genervt. Vielleicht war das aber wichtig, um die Geschichte im zweiten Band weiter erzählen zu können. Wäre das, was passiert ist, nicht passiert, dann würde Band 2 auf jeden Fall anders sein, als er nun vermutlich ist. Zu kryptisch? Ich weiß, aber lest einfach selbst. Es lohnt sich wirklich!

    Schreibstil und Geschichte sind einnehmend. Man kann Hunger, Entbehrung, Kälte und auch die Verzweiflung der Menschen förmlich vor sich sehen und die Emotionen greifen. Linda Winterberg schafft es, selbst die Nebenfiguren so unglaublich real werden zu lassen, dass man mit trauert, wenn ein Baby, ein Kleinkind, ein Erwachsener aus dem Leben scheidet.

    Was tatsächlich ein bisschen kurz kommt, denn eigentlich geht es ja um den Beruf der Hebamme, ist die Ausbildung und die Arbeit an sich. Es geht immer alles sehr glatt, kaum Komplikationen, die es zu meistern gilt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie schwer Berlin vom ersten Weltkrieg betroffen war, aber ich gehe mal davon aus, dass es, zu einer Zeit, als die meisten Menschen hungerten, nicht immer so einfach war, rechtzeitig ins Krankenhaus zu gelangen und gesunde Kinder auf die Welt zu bringen.

    Alles in allem konnte mich der Auftakt der Saga fesseln und Band 2 und 3 habe ich hier schon liegen. Spricht doch für die Reihe, oder? Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Eine Frau die ihr Leben hasst und ihre Babysitterin verführen will.

    Die Geschichte war, ohne wirklichen roten Faden, sehr chaotisch. Möglichst obszön und alles wirkte aufgesetzt. Die Handlung war oft nicht nachvollziehbar.

    Zu den Charakteren habe ich keinen Zugang finden können. Der Mann sieht nicht was seine Frau so macht und kann einem leid tun. Das Kindermädchen sagt zu allem ja und Amen und scheint nicht wirklich nachzudenken. Die Protagonistin wirkt egoistisch, möglichst schlecht dargestellt.

    Der Schreibstil sagte mir nicht zu. Passagen wiederholten sich mehrmals. Die Sätze kurz gehalten und nicht flüssig zu lesen.

    Ich kann den Hype nicht nachvollziehen und das Buch nicht empfehlen.

  10. Cover des Buches Das Puppenkind (ISBN: 9783955206826)
    Eva Maaser

    Das Puppenkind

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Leseengel71

    So einen Haufen Mist in einem Buch gebündelt habe ich noch nie gelesen. Zwei Daumen nach unten!!!

  11. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (204)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Neubeginn in Virgin River" von Robyn Carr ist der erste Teil der mehrbändigen Reihe, die in Virgin River spielt. Aufmerksam geworden bin ich durch die Reihe durch die Netflix-Serie Virgin River, die mir sehr gut gefallen hat. Glücklicherweise zählt diese Reihe zu den bereits ins Deutsche übersetzte. Die Serie ist sehr ähnlich zu den Büchern, wenngleich in der Serie ein wenig was abgeändert wurde, um mehr Drama einzubauen. Das Ende des Buches, was ich gelesen habe, nachdem ich die Serie geschaut habe, hat mich daher ein wenig überrascht. Denn zu Beginn und im Verlauf des Buchs sind einige Handlungsstränge und die Personen sehr ähnlich. Es gibt zwar kleine Abweichungen, aber im Buch ist das Ende dann doch anders als erwartet, wenn man die Serie schon kennt. Dennoch hat mir auch dieses Ende des Buches gefallen und Teil 2 der Reihe ist bereits auf meiner Wunschliste. Denn das Buch war grandios. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen. 

    Im Buch geht es um Mel, die Krankenschwester aus L.A., die ihren Mann durch einen Raubüberfall verloren hat und nun einen Neuanfang möchte. Sie möchte ihr altes Leben in der Vergangengeit lassen und in der Zukunft neu beginnen. Dort wo sie niemand kennt und sie niemand mitleidig ansieht, weil er um ihren Schicksalsschlag weiß. Sie landet in Virgin River, einem kleinen Dorf weit ab von allem. Dort kennt jeder jeden. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, entscheidet sich Mel vorerst dort zu bleiben und dem ansässigen Doc in seiner Praxis zu helfen. Gegenüber der Praxis ist eine Bar. Der Besitzer der Bar ist Jack. Wie das Schicksal es so will verlieben sich die beiden eineinander. 

    Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen Liebesroman-Liebhabern wärmstens empfehlen. Auch wenn man die Serie nicht gesehen hat. Doch wer die Serie nicht kennt, sollt sie auf jeden Fall auch sehen. Buch und Serie sind einfach nur schön.

  12. Cover des Buches Ihr einziges Kind (ISBN: 9783492310123)
    Barbara Wendelken

    Ihr einziges Kind

     (50)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Geschafft! Ein spannender Krimi mit einem schlüssigen Ende, das so nicht vorhersehbar war. Immer wieder leitet die Autorin ihre Leser auf vermeintlich richtige Fährten, die sich dann doch als Sackgasse herausstellen. Wer war nun schuldig, wer hatte was mit wem und wer ist denn nun der Vater des kleinen Caspar? Ist es Cord oder doch ein Lover der gar nicht so braven Silvana? 

    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Privatleben der Ermittler immer wieder beleuchtet wurde. Ob das wohl irgendwann nochmal was wird mit Nola und Renke? 

    Zur Grundstory gibt es dem Klappentext nicht viel hinzuzufügen. Es ist aber schon erstaunlich, welche Skelette hier aus Kellern gezogen werden, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wer hier wessen schmutzige Wäsche wäscht. Der Krimi führte mich nach Ostfriesland ins fiktive Städtchen Martinsfehn, während mich das echte Leben gerade aus Norddeutschland wieder nach Hause gespült hat. Ich habe immer noch den Meeresgeruch in der Nase und vergebe für diesen dritten Teil der Reihe die beiden ostfriesischen Kommissare gerne vier von fünf Sternen.  

  13. Cover des Buches Stark (Dark Half) (ISBN: 9783453433984)
    Stephen King

    Stark (Dark Half)

     (464)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Leider teile ich die vielen guten Meinungen zu diesem Buch nicht. Zum Inhalt wurde bereits viel geschrieben, daher werde ich hier keine neue Zusammenfassung posten.

    Die Story hört sich erstmal gut und spannend an. Eine typische Stephen King Idee das symbolisch beerdigte Pseudonym eines Schriftstellers zu neuem Leben zu erwecken. Die Geschichte zeigt aber rasch Längen und hat mich nicht in ihren Bann gezogen. Überraschende Wendungen Fehlanzeige. 

    Auch die Rolle der Sperlinge ist ziemlich bald klar und der Leser kämpft sich Seite für Seite zum Finale vor, das gelungen ist. 

    Für mich eines der schwächeren Stephen King Bücher, dass von mir keine Leseempfehlung erhält. Es gibt bessere! 

  14. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783423138192)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

     (543)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Danke Herr Grass für diesen längeren Ausflug in die Welt von Oskar Matzerath. 

    Dieses Buch kann ich definitiv mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe... 

    Jedem zu empfehlen der Lust auf etwas unkonventionelles hat! 

  15. Cover des Buches Qual (ISBN: 9783453406124)
    Richard Bachman

    Qual

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Eine Meinung, über ein Buch des großmeisterst zu schreiben, ist immer schwierig. Ich habe schon einiges von ihm gelesen aber dies war ok aber eben nur ok....Sorry großer Meister :-)

  16. Cover des Buches Der 3. Grad - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369218)
    James Patterson

    Der 3. Grad - Women's Murder Club -

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Neben Lindsay Boxer fliegt ein Wohnhaus in die Luft. Ein Baby verschwindet. Einen Jungen kann sie aus dem brennenden Haus retten. Doch es ist erst der erste Fall in einer ganzen Serie von Anschlägen. Wer steckt dahinter? Und warum? Lindsay und ihr „Women’s Murder Club“ nehmen die Ermittlungen auf.

     

    Meine Meinung:

    „Der 3. Grad“ von James Patterson setzt die Serie um Lindsay Boxer und den Women’s Murder Club fort. Es ist fast noch spannender als die beiden Teile zuvor. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Die Beschreibung der Tatorte, der Täter, das Netz, das alles verbindet – einfach genial!

     

    Lindsay, Cindy, Claire und Jill lernen wir auch hier weiter kennen. Die Freundinnen werden mir mit jedem Teil sympathischer – umso schrecklicher, dass wie in diesem Buch eine gute Freundin verlieren. Ob sich jemals ein „Ersatz“ für sie finden wird? Und Lindsay ist einfach super sympathisch. Hübsch, klug, eine absolute Powerfrau – wer will nicht sein wie sie? Und auch im Privaten scheint es aufwärts zu gehen. Sie lernt im Laufe der Ermittlungen Joe Molinari kennen, der auch einfach sympathisch ist. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, ob und was sich daraus entwickelt – ich würde es ihr gönnen!

     

    Auch die Story selbst ist einfach genial. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Die Beschreibung der Tatabläufe, die „Weiße Kaninchen“, die Beschreibung der terroristischen Gruppen und ihrer Bildung. Es wirkt alles so real. So erschreckend. Ein Thema, das damals im Schatten von 9/11 noch genauso brandaktuell ist wie auch heute, bald 20 Jahre später. Und immer wieder haben wir einen rasanten Showdown – bis zum finalen, alles überbietenden Showdown am Schluss. Und einen wirklich romantischen Showdown bietet Patterson seinen LeserInnen auch noch :)

     

    Fazit:

    Mit „Der 3. Grad“ übertrifft James Patterson sich nochmals selbst. Wie kommen dem Women’s Murder Club nochmals näher. Lernen Lindsay besser kennen. Und dann sind wir dabei, wenn ein Ereignis das nächste jagt. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Der Autor lässt seinen LeserInnen keine Atempause und man fiebert mit bis zum Schluss – nicht nur bei der Verbrechensjagd, sondern auch mit Lindsay, die – vielleicht, vielleicht auch nicht – endlich ihren Seelenverwandten getroffen hat.

     

    5 Sterne von mir für dieses rasante Thriller-Meisterwerk!

  17. Cover des Buches Die Geschichte eines schönen Mädchens (ISBN: 9783352008597)
    Rachel Simon

    Die Geschichte eines schönen Mädchens

     (71)
    Aktuelle Rezension von: leonielinder

    Ich bin per Zufall an dieses Buch gekommen und war sofort fasziniert vom Titel. Wer ist dieses schöne Mädchen und was ist ihre Geschichte? Die Erzählung dieser beiden jungen Menschen ist herzzerreissend und auch Martha hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Eine sehr tragische aber wunderschöne Geschichte über vier Menschen, die nie aufhören zu suchen.

  18. Cover des Buches Oje, ich wachse! (ISBN: 9783442178230)
    Hetty van de Rijt

    Oje, ich wachse!

     (77)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Ich finde es sehr gut das es dieses Buch gibt, da es einen guten Eindruck zu den Entwicklungssprüngen liefert.


    Die Zeiträume, die bei den Sprüngen mit angegeben werden, passen so halbwegs und man braucht/kann immer nur das Kapitel zum jeweiligen Sprung zu lesen.

    Die Verhaltensweisen während eines Sprunges sind gut erklärt sind und es gibt ein paar Tipps, wie man als Mama besser mit der Situation umgehen kann. Auch passende Spielideen werden vorgestellt.

    Die Beispiele von anderen Eltern lockern das Buch ein bisschen auf, allerdings sind es auch teilweise sehr viele Beispiele (teilweise 5-6) hier währen ein paar weniger (max. 4 ) auch völlig ausreichend.

    Es werden viele Sachen aufgelistet die, die Kinder nach dem jeweiligen Sprung eventuell gelernt haben könnten. Diese passen aber gerade in den ersten Wochen/ Monaten nicht wirklich gut.

    Jedes Kind ist zwar anders und auch im Buch steht "alles kann nix muss" aber ich glaube daß, das Eltern auch sehr verunsichern kann.


    Was definitiv gar nicht geht und für einen Stern Abzug sorgt, sind die Wiederholungen.

    In jedem Kapitel sind die "Ankündigungen" wie auch die "Symptome" zum Sprung und "was die Mamas beschäftigt" beschrieben und sie sind in jedem Kapitel gleich beschrieben.

    Das ist einfach unnutz. Zum einen kann man es nach dem 4-Kapitel spätestens auswendig und liest diese Bereich nicht mehr und zum anderen macht es das Buch unutzerweise noch um einige Seiten dicker.

    Grade in der "10 Sprünge Version" hätte man hier echt Seiten einsparen können!


    Ansonsten definitiv ein Buch was gerade die Sprünge gut erklärt und mit dem Wissen den Alltag mit Kind ein bisschen entspannter macht.

  19. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (186)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  20. Cover des Buches Das Liliengrab (ISBN: 9783492258135)
    Valentina Berger

    Das Liliengrab

     (50)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    "Das Liliengrab" von Valentina Berger interessierte mich insbesondere deshalb, weil es in meiner Heimatstadt Wien spielt. Generell habe ich nichts gegen dein ein oder anderen seichten Krimi von Zeit zu Zeit einzuwenden. "Das Liliengrab" erfüllte meine Erwartungen, konnte sie jedoch nicht übertreffen.
    Gut an dem Buch fand ich, dass es sehr kurzweilig ist und sich recht flüssig liest. Zwar stehen auch die an der Ermittlung beteiligten Personen mit ihren persönlichen Problemen im Vordergrund, dies hält sich aber in Grenzen, sodass man nicht das Gefühl bekommt, eigentlich eine reine Beziehungsgeschichte zu lesen.
    Weniger gut fand ich den Schreibstil der Autorin. Er ist einfach nicht besonders anspruchsvoll - die Sätze sind sehr einfach gehalten, es kommt keine rechte Atmosphäre auf, und obwohl aus der Sicht unterschiedlicher Personen erzählt wird, ändert sich der Stil der Autorin nicht. Dies fand ich insbesondere in jenen Passagen schade, die aus Sicht der Täterin, einer psychisch kranken Person, erzählt wurden. Ein wirklich talentierter Autor hätte es durch seine Wortwahl, Satzstellung und sein Vokabular geschafft, dem Leser begreiflich zu machen, was in einer so verwirrten, kranken Person vor sich geht. Valentina Berger gelang dies leider nicht.
    Der "Showdown" war mir persönlich ein wenig zu sehr gewollt und las sich eher künstlich à la Hollywood-Streifen. Rettung in letzter Sekunde und dann handelt es sich béim Beinahe-Opfer auch noch um die Ermittlerin bzw. deren Familie. Nicht untypisch für ein Buch dieses Genres, hier aber erschien es mir aber schlicht und ergreifend unpassend.
    Schade finde ich auch, dass die Autorin es im Nachwort nicht für nötig befindet, genauer auf das Krankheitsbild der Schizophrenie einzugehen. Für Leser, die sich mit der Thematik noch nicht genauer befasst haben, könnte es nach der Lektüre des "Liliengrabs" so wirken, als seien Schizophrene gemeingefährliche Kindsmörderinnen. Etwas mehr Aufklärung wäre hier angebracht gewesen.
    Nichtsdestotrotz kann man über das Buch sagen, dass es ein ganz ordentlicher Wien-Krimi ist, der sich als Zwischendurch-Lektüre durchaus eignet.
  21. Cover des Buches Die Illusion des Getrenntseins (ISBN: 9783458360766)
    Simon Van Booy

    Die Illusion des Getrenntseins

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Dies ist die Geschichte Martins. Oder eigentlich eher die Geschichte dessen, wie er zu seiner Familie fand. Denn Martin ist ein Findelkind und der Weg, der ihn zu seinen Adoptiveltern führte, ein dichtes Geflecht aus den verschiedensten Personen und Ereignissen.
    Eingeleitet wird der Roman mit der Erkenntnis Martins, dass die Menschen, die ihn liebevoll aufgezogen haben, nicht seine leiblichen Eltern sein können. Was folgt sind mehrere mal kürzere und mal längere Kapitel aus der Perspektive verschiedener Menschen, deren Schicksale alle auf die eine oder andere Art mit dem Martins verknüpft sind. Manche in der Gegenwart, manche in der Vergangenheit, einige mit direktem Einfluss auf das Leben Martins und andere nur ganz lose damit verknüpft.

    Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Roman, da mir die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren nicht klar war; recht schnell ergibt sich aber ein sehr schönes und überraschend schlüssiges Netz aus den verschiedenen Strängen, das die Handlung wirklich sehr gut trägt und am Ende des Romans sehr stimmig wirkt. Anfangs hatte ich die Befürchtung, es könnte dem Roman etwas an Tiefe fehlen, weil der recht leichte Schreibstil das für mich suggeriert hat; aber auch das hat sich als vollkommen unbegründet herausgestellt. Im Nachhinein war ich sogar sehr froh über den lockeren Stil, weil es ihm gelingt, genau die richtige Prise Leichtigkeit in das schwierige Thema (die Geschichte spielt während des 2. Weltkrieges) und die teils berührenden Einzelschicksale hineinzumischen, sodass die Geschichte zwar emotional ist, aber nicht zu traurig o. Ä. wird.
    Und nach den anfänglichen Zweifeln war ich dann auf einmal so sehr im Lesefluss, dass ich irgendwann aufgeblickt und festgestellt habe, dass die Geschichte schon fast wieder vorbei ist. Auch jetzt nach dem Lesen bin ich noch sehr beeindruckt von dem erzählerischen Geschick des Autors und der Wärme, die die Geschichte transportiert.

    "Die Illusion des Getrenntseins" ist ein Buch, das mich wirklich positiv überrascht hat, und ich bin froh, so spät im Jahr noch ein kleines Highlight von meinem SuB befreit zu haben. Wer es noch nicht kennt - Leseempfehlung!

  22. Cover des Buches Achtung Baby! (ISBN: 9783462042023)
    Michael Mittermeier

    Achtung Baby!

     (324)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Im Buch werden viele Dinge rund um das Thema Schwangerschaft, Geburt und Kind, die einem als Elternteil sehr bekannt vorkommen. Das macht es authentisch.


    Der Schreibstil ist genau so wie Mittermayer auf der Bühne ist.

    Wer Mittermeier kennt, kann man sich noch Mimik und Gestik vorstellen und schon hat man eine super Bühnenshow im Kopf.


    Auch wenn man vielleicht bei ein, zwei Themen anderer Meinung ist oder es bei einem anders war, hat man doch einige Lacher und Schmunzler dabei, die das Buch sehr lesenswert machen.


    Eine Empfehlung für alle Eltern und alle die es noch werden wollen.

  23. Cover des Buches Kleine große Schritte (ISBN: 9783958620346)
    Jodi Picoult

    Kleine große Schritte

     (11)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Die afro-amerikanische Krankenschwester und Hebamme Ruth Jefferson geht in ihrem Beruf auf. Ihr ganzes Leben hat sie darauf ausgerichtet gut in dem zu sein was sie tut, wenn es auch in ihrem Fall mit dunkler Haut nicht immer einfach oder gar selbstverständlich ist, die Anerkennung zu erhalten, die ihr zusteht. Schon früh versucht die verwitwete Ruth auch ihrem Sohn alle Türen zu öffnen. Mehr als einmal überschüttet ihre Schwester sie dafür mit Vorwürfen, ihre Identität zu verleugnen. 

    Ruth ist schockiert und verärgert, als man ihr, die sie über jahrzehntelange Erfahrung verfügt, in der Klinik den Umgang mit einem Neugeborenen entzieht. Doch die Eltern gehören einer rechtsradikalen Verbindung an und können „Nigger“ nicht ausstehen. Als der Säugling jedoch unverschuldet in eine lebensbedrohliche Situation gerät, drohen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. Er schafft es nicht und die Eltern geben unbesehen Ruth die Schuld am Tod ihres Babys. Ruth wird des Mordes angeklagt, doch so einfach gibt sie sich nicht geschlagen. Der Kampf gegen Rassismus und Vorurteile wird blutig …

    Wie in vielen ihrer Bücher, bringt die Autorin auch diesmal wieder ein trauriges und dennoch so aktuelles Thema auf den Tisch. Wer glaubt, es gäbe keinen Rassismus in den USA, der hat sich gründlich getäuscht. Noch immer werden dunkelhäutige Menschen oft als Menschen zweiter Klasse behandelt, wobei ich durchaus betonen möchte, dass auch umgekehrter Rassismus keine Seltenheit ist. Auch ich musste in den Jahren, in denen ich in den USA lebte, mehr als einmal anhören: „It’s a black thing, you wouldn’t unterstand …“ Egal in welcher Richtung sich die Diskriminierung äußert, schürt sie Feindseligkeit und Missgunst. Ruth und ihre Verteidigerin durften das am eigenen Leibe erfahren. 

    Das Buch hat mich fasziniert, wenn ich auch sagen muss, dass mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte. Das war mir dann einfach zu viel an Gutem, das der Gerichtsprozess da los getreten hatte, und machte den Schluss für mich dann doch ein wenig überzogen. Dennoch vergebe ich wohlverdiente vier von fünf möglichen Sternen und halte Jodi Picoult auf jeden Fall die Treue.  

  24. Cover des Buches Der Knochenspieler (ISBN: 9783442480869)
    Jonathan Kellerman

    Der Knochenspieler

     (17)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Im Garten einer wohlhabenden Nachbarschaft in Los Angeles taucht ein sechzig Jahre altes Babyskelett auf. Kurz darauf werden die Knochen eines erst kürzlich verstorbenen Säuglings im nahegelegenen Park gefunden – daneben eine junge Frau, durch einen Kopfschuss getötet. Wie gehören diese grauenhaften Funde zusammen? LAPD Detective Milo Sturgis und der brillante Psychologe Alex Delaware tun eine jahrzehntealte Spur auf, die zu einem renommierten Krankenhaus, einer wunderschönen Krankenschwester und einem Arzt führt, der zu gut scheint, um wahr zu sein ...

    Soweit der Klappentext des neuen Alex-Delaware-Romans Nr. 28, den ich so schlecht nicht finde, auch wenn es lange dauert, den „Durchblick“ zu bekommen. Und Milo und Alex Delaware sich in langatmigen „was könnte wie gewesen sein“ Ping-Pong-Spielen verlieren….das nervt schon ein bisschen auf die Dauer.

    Dass Jonathan Kellerman mal als(Kinder)Psychologe gearbeitet, merkt man nach wie vor – und das macht teilweise auch den Reiz dieser Krimi-Reihe aus. Für manchen allerdings mag es langweilig sein – seine Unterhaltungen mit Zeugen, Verdächtigen etc. , die fast alle die Merkmale einer Gesprächstherapie beinhalten. Die Empathie, die die Figur Alex Delaware hier an den Tag legt, beindruckt – aber, wie schon gesagt, das ist nicht jedermanns Fall und mancher mag es einfach nur als öde empfinden – mir hat es gefallen.

    Die Geschichte an sich – nun ja. Sie nimmt auf einmal einen ganz anderen Verlauf und einen dazu sehr überraschenden. Nicht ganz einfach erst, dem zu folgen. Und wenn man dann meint, aha, aber jetzt …..dann dreht sich zum Schluss hin nochmals alles. Leider kann ich all das nicht näher ausführen ohne zu spoilern…

    Mich hat das Ermittler-Duo wieder – fast - überzeugt und ich bin gespannt auf den nächsten Fall.


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