Bücher mit dem Tag "säure"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "säure" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

    (261)
    Aktuelle Rezension von: jils_buecherparadies

    Der Klappentext des Thrillers "Rain-Das tödliche Element" hat mich sehr angesprochen, weshalb ich entschied dieses Buch zu lesen. Jedoch hätte ich vorher lieber eine Leseprobe gelesen oder in das Buch hineingeschaut, denn bereits auf der ersten Seite wurde ich negativ überrascht vom Schreibstil. Mir war bewusst, dass es ein Jugendbuch war, weshalb ich mit nicht sehr hoher Erwartung daran, angefangen habe zu lesen. Doch der Schreibstil wirkt gezwungen jugendlich, ergänzt wird das ganze noch mit zum Großteil unnötigen Ausrufen.

    Doch nach einer Weile hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Das dargestellte Phänomen des tödlichen Regens und dessen primären und sekundären Folgen empfand ich als sehr realistisch dargestellt. 

    Die Idee an sich war unglaublich gut, gäbe es dort nicht Ruby... Mit der Protagonistin konnte ich mich gar nicht anfreunden, sie handelt unüberlegt, was ich noch aushalten konnte, aber ihre Prioritäten angesichts der beschriebenen Weltlage sind einfach nur unglaubwürdig, anstatt sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen, geht sie lieber shoppen und das öfters, und verwendet ihre letzten Getränke zum Abschminken, eine Charakterentwicklung war nur kaum merklich.


    Insgesamt ist die Idee und die Umsetzung im Bezug auf die Beschreibung der "neuen Welt" gut gelungen, jedoch hindert der Schreibstil das Leseerlebnis und die Protagonistin ist meines Erachtens nicht wirklich nahbar.

  2. Cover des Buches Blutmond (ISBN: 9783257245318)
    Katrine Engberg

    Blutmond

    (110)
    Aktuelle Rezension von: JudithP

    Solide Fortsetzung, der Spannungsbogen war nicht ganz so rasant wie noch im ersten Band, trotzdem wird man in einem angenehmen Tempo durch die Geschichte geführt.

    Der Protagonist hat sein Leben glücklicherweise etwas mehr im Griff, auch wenn sich am Horizont schon neues Männerdrama abzeichnet. Gut fand ich, dass es mehr Perspektivenwechsel gab und wir auch etwas mehr über seine Partnerin erfahren.

  3. Cover des Buches Spinnenfunke (ISBN: 9783492281522)
    Jennifer Estep

    Spinnenfunke

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    "Spinnenfunke" ist der 12. Band der Elemental Assassin-Reihe von Jennifer Estep und knüpft nahtlos an die packenden Ereignisse der vorherigen Bücher an. 

    Gin Blanco ist eine so tolle Protagonistin, stark, unabhängig und so liebevoll.


    Jennifer Estep versteht es, die Spannung konstant zu halten und neue Wendungen einzuführen, die den Leser in Atem halten. 

    Gins Kämpfe gegen ihre Feinde sind gewohnt actionreich, und die Gefahr, in der ihre Freunde schweben, bringt eine zusätzliche emotionale Tiefe in die Handlung. 

    Es ist faszinierend zu sehen, wie Gin nicht nur auf ihre magischen Kräfte, sondern auch auf ihren Verstand und ihre Loyalität zu ihren Freunden angewiesen ist, um zu überleben.


    Insgesamt ist "Spinnenfunke" ein gelungener Teil der Elemental Assassin-Reihe, der Fans der Serie sicherlich begeistern wird. 

    Die Mischung aus Magie, Action und starken Charakteren macht das Buch zu einer empfehlenswerten Lektüre für alle, die Urban Fantasy lieben.

  4. Cover des Buches ALIEN - In den Schatten: Die komplette Staffel (ISBN: B01L21V07M)
    Tim Lebbon

    ALIEN - In den Schatten: Die komplette Staffel

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Alien - In den Schatten von Tim Lebbon

    Hörbuch · Audible

    Meine Meinung:

    Beste Hörspielreihe!

  5. Cover des Buches Das Säure-Basen-Erfolgskonzept (ISBN: 9783426876794)
    Michael Droste-Laux

    Das Säure-Basen-Erfolgskonzept

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das Sachbuch „Das Säure-Basen-Erfolgskonzept – Entschlackung – Ernährung – Körperpflege“ wurde von Michael Droste-Laux geschrieben. Er ist gelernter Drogist und Marketingkaufmann. Er hat bereits als Bereichsleiter von Parfümerien und als Marketingleiter in der pharmazeutischen Industrie und als Fachredakteur einer Handelszeitung gearbeitet. Mittlerweile ist er Geschäftsführer der Droste-Laux Naturkosmetik GmbH & Co. KG.

    Das Buch ist in acht Kapitel unterteilt, die durch Zwischenüberschriften weiter untergliedert sind. Sie heißen „Kapitel 1 – Was sind Säuren und Basen?“, „Kapitel 2 – Grundfunktionen der inneren Organe“, „Kapitel 3 – Die Bedeutung des Bindegewebes“, „Kapitel 4 – Messmethoden und Diagnostik“, „Kapitel 5 – Warum übersäuern wir?“, „Kapitel 6 – Die Folgen der Übersäuerung“, „Kapitel 7 – Methoden der Entsäuerung“ und „Kapitel 8 – Das Säure-Basen-Erfolgskonzept“.

    Neben allgemeinen Informationen über Säuren und Basen erfährt der Leser, wo im Körper welcher pH-Wert herrschen sollte, wie ein Ungleichgewicht zwischen Säure und Base entsteht, wie der Körper versucht dieses auszugleichen und was passiert, wenn ihm dieses nicht gelingt. In den letzten beiden Kapiteln wird beschrieben, welche Maßnahmen (beispielsweise basische Ernährung und dazugehörige Lebensmittel und basische Bäder) zu einem optimalen Säure-Basen-Haushalt beitragen können. 

    Am Ende des Buchs befindet sich ein Quellenverzeichnis sowie Hinweise zum Weiterlesen. Leider fehlen im Text Fußnoten, so dass ich nicht erkennen konnte, welche Informationen aus welcher Quelle stammen. Bei manchen im Buch enthaltenen Aussagen zum Beispiel bei der „Übersäuerung in Gedanken, Worten und Werken“ war mir nicht klar, ob diese auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen oder sie die Meinung bzw. die Erkenntnisse des Autors wiedergeben.

    Der Text war grundsätzlich verständlich geschrieben und Fachbegriffe wurden erklärt. An mancher Stelle, wie beispielsweise bei der Beschreibung des Hautaufbaus, hätte ich mir gewünscht, dass der Text durch Zeichnungen visualisiert worden wäre. Aus meiner Sicht wäre es für den Leser auch hilfreich gewesen, wenn das Buch eine Übersicht über die Dinge, die sich negativ und die die sich positiv auf die Säure-Basen-Balance auswirken, enthalten hätte. 

    Ich habe durch die ersten Kapitel sehr viele Informationen zum menschlichen Körper, seinem Säure-Basen-Haushalt und die negativen Einflussfaktoren erfahren. Allerdings hätte ich mir ausführlichere und detailliertere Informationen zu den Methoden der Entsäuerung sowie zum Säure-Basen-Erfolgskonzept gewünscht. Hier fehlen beispielsweise bei den „Rezeptvorschlägen zum pflanzlichen Granulat“ meist die dazugehörigen Mengenangaben für das Granulat und auch zur Menge, die man täglich zu sich nehmen sollte, sind keine Informationen enthalten.

    Insgesamt ist es ein informatives Buch, das leider ein paar Schwächen hat.

  6. Cover des Buches Basisch Fit für Einsteiger (ISBN: 9783945952375)
    Imke Kleinert

    Basisch Fit für Einsteiger

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Ratgeber ist gerade für Einsteiger sehr gut aufgebaut und die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Alle Kapitel lesen sich flüssig und sind gut auf den Punkt gebracht.
    Das Buch beginnt mit den Grundlagen der basischen Ernährung und erläutert ausführlich worauf man bei einer basischen Ernährung achten sollte und wo die Vorteile liegen.

    Danach werden normale Mahlzeiten mit basischen Mahlzeiten verglichen und man bekommt einen guten Überblick, wie säurehaltig man sich bislang ernährt.
    Aber dieser Ratgeber bietet noch viel mehr hilfreiche Informationen, so gibt es Kapitel über Nährstoffe, basische Alternativen, Entgiftungen von innen und noch vieles mehr. Natürlich gibt es auch einige Rezepte und einige Tipps, die einen den Einstieg in die basische Ernährung erleichtern.
    Man bekommt mit diesem Buch also einen sehr guten Rundum Ratgeber, der gerade Einsteigern einen guten Einblick liefert.

     Fazit:

    Der Ratgeber richtet sich besonders an Einsteiger und hält somit was der Titel verspricht. Man bekommt einen guten Gesamteindruck zum Thema und der Einstieg in die basische Ernährung wird mit vielen Tipps und einigen Rezepten deutlich erleichtert.
    Es wird aber vor allem ein Bewusstsein geschaffen, welche Lebensmittel basisch sind und welche man besser vermeiden sollte.
  7. Cover des Buches Elsa P. (ISBN: 9781549579844)
    Daniela Schneiderheinze

    Elsa P.

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Una_Beck_Autorin

    Das war wieder mal ein richtig klassischer Krimi zum Miträtseln. 😊

    Als Kevin (f) eingeführt wurde, wusste ich: Das wird witzig.
    Und als die nette alte Dame plötzlich polizeilich bekannt war und mit seltsamen Gegenständen abgelegt worden war, wusste ich: Man muss sein Hirn einschalten. (Und ich schalte beim Lesen gerne mein Hirn ein).

    Hier noch der Klappentext:
    Ein ungewöhnlicher Mord an einer alten Dame in einem Berliner Altbau stellt für die ermittelnden Kripobeamten Chantal Latzke, alias Kevin, und ihren Kollegen Köpke eine Herausforderung dar.

    Es gilt das Rätsel von sechs Gegenständen, die um die Leiche herum gefunden werden, zu lösen.

    Noch schwerer, als die Suche nach dem Täter, erweist sich die Frage nach dem Motiv.

    Wer anderen gern bei der Arbeit zusieht, sollte diesen Krimi unbedingt lesen und das skurril-sympathische Ermittlerteam bei seiner Suche begleiten.

    Geschichtsliebhaber können herausfinden, was hier erstunken und erlogen ist oder, was der Wahrheit entspricht.

  8. Cover des Buches Maria Lohmanns Säure-Basen-Kochbuch (ISBN: 9783432112176)
    Maria Lohmann

    Maria Lohmanns Säure-Basen-Kochbuch

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Buchkathi

    Dem Ziel sich gesünder zu ernähren schließt sich relativ schnell die Frage nach dem Wie an. Denn je nach Quelle gilt ganz unterschiedliches als Gut oder Schlecht. Mit diesem Kochbuch habe ich mich zunächst für eine medizinische Sicht auf die Säuren und Basen in unserem Körper entschieden. Der Einstieg wurde mir schon dadurch erleichtert, dass ich die Basics nicht googeln musste, sondern diese in einem eigenen Kapitel mit den wichtigsten Fragen und Antworten vorangestellt werden.

    Nach dem beschriebenen Einstieg kommen viele wertvolle Hinweise, die die Umsetzung so leicht wie möglich machen. Neben Tipps fürs Kochen und Essen, bekommen die Leser eine Einkaufs- und Vorratsliste, sowie einen Test zur Selbsteinschätzung und einen Säure-Basen-Wochenplan und vieles mehr. Besonders der Test hat mir gut gefallen. Er liefert nicht nur eine Einordnung für jeden selbst, sondern vermittelt durch die Fragen zusätzliches Wissen, was auf den Säurehaushalt einwirkt. Das hat mir das Thema nochmal nähergebracht.

    Anschließend geht es an die Rezepte, die unterteilt sind in die Mahlzeiten: Frühstücke und Getränke, Kleinigkeiten, Hauptgerichte sowie Desserts und Kuchen. Man könnte nun meinen, wir bekämen nun eine Ansammlung an gesunden, aber faden Gerichten präsentiert, aber weit gefehlt. Denn hier kommen wirklich leckere Ideen, die ich u großen Teilen sofort nachkochen wollte. Die Anleitungen sind leicht verständlich beschrieben und einfach nach zu kochen. Besonders gut fand ich, dass mit einer Stern-Symbolik der Basenwert angegeben wird, die Zubereitungszeit sowie die Portionsgröße abgeschätzt wird und wir zudem auch den Brennwert inkl. Nährstoffen je Portion ablesen können.

    Gesund essen leichtgemacht, das kann ich nur weiterempfehlen!

  9. Cover des Buches Als die Tage nach Zimt schmeckten (ISBN: 9783548290393)
    Donia Bijan

    Als die Tage nach Zimt schmeckten

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Rosenvik

    Das Cover mit seinen warmen, sonnigen Farben passt sehr gut zum orientalischen Inhalt. Ich habe das Buch aber wegen seines Titels zur Hand genommen.

    Es ist ein Familienroman, der im Iran spielt: Der Cafebesitzer ZOD wartet täglich auf Briefe von seiner Tochter Noor, die in den USA lebt. Nach 30 Jahren kommt sie in ihre Heimat zurück und muss sich mit den Traditionen, ihrer Familie, der Unterdrückung der Frau und dem Sinn für ihr weiteres Leben auseinandersetzen.

    Die Autorin schafft es geschickt, die Stimmung im Iran, die Düfte des Essens und die Kultur dem Leser nahe zu bringen, so dass sich dieser dort als Teil der Familie fühlt.
    Die Personen sind so sympatisch und tiefgründig charakterisiert und dennoch ist das Ende überraschend.

    Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass Urlaubsgefühle vermittelt, jedoch keine leichte Lektüre für den Stand, sondern ein bewegendes, emotionales und tiefgründiges Werk!

  10. Cover des Buches Love like blood (ISBN: 9783038821069)
    Mark Billingham

    Love like blood

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_O_Malley

    Zwei muslimische Jugendliche, befreundet, der eine schwul, die andere mehr den europäischen Werten zugewandt, versuchen ihrem strengen Elternhaus zu entfliehen und werden ermordet. Eine Polizistin, deren Freundin auf brutale Art und Weise umgebracht wurde, und die eigentlich selbst Opfer des Anschlags werden sollte.
    Das sind die beiden Haupthandlungsstränge, die sich jedoch sehr schnell verknüpfen, denn die Polizistin Nicola Tanner möchte endlich dem Mörderduo, dass sich auf die Beseitigung muslimischer Jugendlicher, die die Ehre der Familie beschmutzen, spezialisiert haben, auf die Schliche kommen und damit auch indirekt Rache am Mord ihrer großen Liebe üben. Hierbei erhält sie Unterstützung von Detective Tom Thorne, der den Fall bearbeitet, da Tanner selbst wegen Befangenheit und dem schweren Schicksalsschlag beurlaubt ist.
    Thorne ist der typische Brite: ruhig und eigenwillig geht er seinen Weg, über Gesetze sieht er hierbei gerne mal hinweg und ist durch die geerdete Art der Gegenpol zur emotionalen Tanner, die gerne mal mit dem Kopf durch die Wand rennt.
    Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln via auktoriale Erzähler beschrieben. Hierbei wechselt die Sicht je Kapitel zwischen Nicola Tanner, Tom Thorne, dem Täterduo, aber auch den Opfern. Durch die verschiedenen Perspektiven und Eindrücke der Personen baut sich mehr und mehr Spannung auf und die Charaktere verlieren ihre anfängliche Blässe.
    Insgesamt sind drei Aspekte aber für mich unglaubwürdig. Ehrenmorde sind eigentlich Taten, die aus der Wut und Enttäuschung heraus entstehen, und somit von Familienmitgliedern Onkel, Väter, Brüder, … umgesetzt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür wirklich eine Art Mörderclub geben soll.
    Eine beurlaubte Polizistin, vor allem wenn sie wegen Befangenheit ihren Job nicht ausüben soll, wird in der Realität nicht so in den Fall integriert, wie es Tanner wird. Sie bespitzelt verdächtige Personen, ist bei akuten Befragungen mit Thorne dabei und wird auch sonst nicht in ihre Schranken gewiesen, wenn sie sich aktiv eingemischt hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich die vorherigen Bände nicht kenne, dass mir da etwas Wichtiges durch die Lappen gegangen ist, aber so ist das mehr als unglaubwürdig.
    Der letzte Punkt ist, dass der gewissenhafte Thorne (Spoileralarm!) via unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge ein Geständnis erzwingt und die Auswirkungen ohne Konsequenzen für ihn vertuscht.

    Fazit:
    Die Geschichte fesselt durch eine Sogwirkung, die gerade durch eine ruhige, strukturierte Ermittlungsarbeit entsteht. Das Ausmaß der ganzen Tragödie wird erst nach und nach sichtbar und auch das Verständnis, warum sich Nicola Tanner gerade zu in den Fall verbissen hat, recht spät klar.
    Dennoch sollte die Betonung des Krimis nicht zu sehr auf wahre Begebenheiten liegen, dafür ist er in vielen Bereichen nicht realistisch genug wiedergegeben. Wer sich allerdings auf ein sensibles, immer wieder kehrendes Thema einlassen möchte, kann hier gut unterhalten werden.


  11. Cover des Buches Eine Sünde zuviel (ISBN: B002AY1XZ0)
    Jens Bekker

    Eine Sünde zuviel

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783982590813)
    Michael Lengemann

    Schuldig

    (7)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Was ist das für ein Gefühl, wenn der Mund und die Speiseröhre verätzt werden. Das habe ich mich beim Lesen mehrfach gefragt. Stell dir mal das vor, du trinkst Wasser, das mit einem säureartigen Mittel vergiftet wurde, dass dir den Mund wegätzt, die Zunge, den Rachen, die Wangen, die Speiseröhre. Das muss doch schrecklich wehtun, oder?

    Doch bleiben wir wie die Figuren in der Geschichte und gehen davon aus, dass man nach der Einnahme einen Schock hat. Wie würde man sich da benehmen? Wenn man keine Schmerzen spürt, aber wahrnimmt, wie etwas sich durch deinen Körper frisst? Ich würde ausflippen, die Finger in den Mund stecken und versuchen, das Zeug herauszukratzen. Ich würde wahnsinnig werden, bis ich kollabiere. Nicht so seine Figur. Die bleibt ganz brav stehen und schweigt. Like WHAT THE BIG F?

    Vielleicht bin ich selber etwas zu lasch gebaut, oder? Vielleicht bin ich zu weich und sensibel. Wahrscheinlich besteht Tylers Frau aus Stahl und kann deshalb so ruhig bleiben, und lässt sich deshalb total cool und gefasst zum Auto führen. Vielleicht habe ich gar keine Ahnung von der menschlichen Biologie. Schlussendlich habe ich auch keinen Biologieabschluss, und rationales Denken allein genügt wohl nicht, um so eine Situation zu begreifen.

    Wenn ich mal davon ausgehe, dass ich ein Trottel bin, der gar keine Ahnung von Biologie hat, dann kann ich ruhig den Stil des Autors kritisieren, das aus Wiederholungen besteht. Gleich auf der ersten Seite taucht das Verb "schaute" drei Mal auf, als würde es kein anderes Synonym dafür existieren. Ständig wird ein Wort wiederholt oder ein Detail, als traue der Autor seinem Leser nicht. Das merkt man auch dadurch, dass er Sachen erklärt, die selbstverständlich sind. Sagt das Kind "dada" wird das nicht einfach gezeigt, sondern erklärt, wieso das Kind das gesagt hat. Und nicht nur beim Kind. Reagiert eine Figur auf etwas, wird sofort erklärt, was diese Figur damit gemeint haben könnte. Sie ist nicht ohnmächtig, weil sie noch steht. Echt jetzt?

    »Intensivmedizin? Emi! Scheiße, nein. Emi!«

    Das war die Reaktion des Ehemanns auf die Aussage, dass die Frau in die Intensivstation verlegt wird. Ich bin überrascht, dass dem Mann nicht die Augen aus den Höhlen in die Länge gezogen sind und er vor Schreck aus den Schuhen gesprungen ist. Ich meine, wer denkt in so einer Situation so? Emi! Scheiße, nein. Emi! Ist das ein Comic?

    Stellt dir mal das vor, du bringst voller Panik (keine Ahnung, ob der Ehemann panisch war, habe ich beim Lesen nicht gemerkt) deine Frau ins Krankenhaus, die Autos parken alle davor und dann kämpfst du dich in die Notaufnahme, völlig fertig, mit den Nerven am Ende, der Körper ein einziger Pulsschlag, und die Ärztin, die dich empfängt, wirft einen Blick auf deine Frau, ruft die Intensivstation an und sagt, da wäre noch eine Patientin mit Verätzung.

    In so einer Situation hätte ich einen Kurzschluss gehabt und würde es nicht verstehen, würde bloß wie ein Idiot dastehen und einen Schock nach dem anderen fühlen. Oder, was wahrscheinlicher ist, ich würde völlig panisch werden, die Ärztin mit Fragen bombardieren, durchdrehen, bis ich unter dem Druck zusammenbrechen würde. Auf alle Fälle würde ich etwas machen, aber diese Figur ist cool, denkt sich diesen bescheuerten Satz aus und dann reagiert er nicht mehr, und wartet ganz brav auf die Untersuchung.

    Dann taucht die Kacke mit dem Bürgermeister auf, der korrupt ist und so und dann zieht sich alles in die Länge und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo die ganze Panik ist? Da parken Autos vor dem Krankenhaus und im Krankenhaus drinnen ist es völlig chill. Leute wurde verätzt, das Trinkwasser ist vergiftet worden, die ganze Stadt im Gefahr und doch sind alle total chill. Vor allem wird der Bürgermeister gerufen auf die Art: Bruder es ist dringend, aber nicht am Telefon, kommt in 30 Minuten vorbei und bis dahin können wir die Opferzahl auf 3000 erhöhen. Wieso wird in dieser Geschichte nicht reagiert, sondern so gehandelt, als würde die ganze Bevölkerung High sein?

    Außerdem hätte jede vernünftige Person den Bürgermeister am Telefon gewarnt, auf gar keinen Fall Wasser zu trinken. Aber nein, sollen doch seine Gäste und die Ehefrau auf ihr Glück hoffen und vielleicht wird in der nächsten Stunde keinen Durst bekommen. Was für ein Buch!

  13. Cover des Buches Übersäuerung – Krank ohne Grund (ISBN: 9783453605282)
    Norbert Treutwein

    Übersäuerung – Krank ohne Grund

    (4)
    Aktuelle Rezension von: 78sunny

    Das Buch ist eine Neuauflage eines bereits 2016 beim Südwest Verlag erschienenen Buches. Das wusste ich vorher nicht und fand auch so keine Informationen dazu. Ich denke daher nicht, dass etwas verändert/aktualisiert wurde. Bei Ratgebern lese ich gern aktuelle Bücher, auch wenn natürlich in denen auch nur die persönliche Meinung von Personen wiedergegeben wird egal zu welcher Zeit. Studien stehe ich kritisch gegenüber und schaue da sowieso im Internet nach aktuellen Erkenntnissen. Trotzdem hätte ich mir einen deutlicheren Hinweis gewünscht, dass dies 'nur' eine Neuauflage ist.


    Das Buch ist dafür das es recht allgemein gehalten ist, doch recht umfangreich. Diese Art und Weise liegt mir weniger, da ich es gern präzise und etwas wissenschaftlicher mag. Trotzdem fand ich das Buch angenehm zu lesen und nutze es als Motivation meinen aktuellen Lebensstil mal wieder zu überdenken und zu optimieren. Das Buch ist recht modern gestaltet, mit Fotos und Illustrationen. Das lockert die Textpassagen auf und ist angenehm fürs Auge.


    Das Buch gibt Informationen allgemein zu Säure, wie sie im Körper wirkt, was sie für Beschwerden verursachen kann und wie man dagegen steuern kann. Es wird genau erklärt was eine basengerechte Ernährung bedeutet und was man vermeiden sollte. Am besten hat mir der Abschnitt im Buch gefallen, wo einzelne Lebensmittel beschrieben wurden und welche Vorteile sie bei der basengerechten Ernährung bieten. Auch das Thema Fitness und Sport bekam einen angenehm hohen Stellenwert im Buch. Am Ende des Buches gibt es dann Rezepte für 28 gesunde Tage (aus Sicht des Autors). Diese fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und vor allem war die Zusammenstellung der drei Gerichte für einen Tag teilweise sehr einseitig, andere gefielen mir wieder sehr. Den Reistag zum Beispiel fand ich klasse, zumal man da schon beim Mittag die Portion für den Abend mitkocht. Der Sauerkraut-Tag dagegen war eine echte Herausforderung,weil mir das Sauerkraut zum Mittag in der Kombination mit weißen Bohnen so gar nicht zusagte und ich am Abend dann schon keine Lust mehr auf den Sauerkrautsalat mehr hatte. Ich bin mir persönlich einfach nicht so sicher, ob diese Einseitigkeit wirklich sein musste. Die Rezepte rankten von „Die Mischung geht mal gar nicht für mich“ bis „Wow, dass war überraschend gut“. Man sollte sich auf jeden Fall auf ungewöhnliches einstellen, aber das fand ich erfrischend. Die Zutaten an sich waren meist nicht sehr ausgefallen und sind daher leicht zu bekommen,  wenn man eine größeren Supermarkt in der Nähe hat. Ich habe das 4 Wochen Programm nicht durchgezogen, dafür waren mir die Gerichte zu ausgefallen und ich hätte es mit meinem Berufsleben nicht verbinden können. Ich habe das Buch lediglich als Informations- und Motivationsquelle genutzt.


    Ich hätte mir ein paar mehr Selbsttests bzw. Hinweise zum Erkennen eines Problems gewünscht. Auf den Fitnessseiten wurde zwar ein Test erwähnt, aber so ungenau beschrieben, dass ich nicht weiß, was da gemeint war. Da wäre ein Bild sehr hilfreich gewesen.



    *Fazit:*

    3,4 von 5 Sternen

    Das Buch ist informativ, aber auch etwas unübersichtlich. Man lernt einiges über den Säure-Basen-Haushalt und allgemein über gesunde Ernährung. Die Rezepte im Buch sind recht originell, aber dadurch auch gewöhnungsbedürftig. Sie haben mich teilweise begeistert und teilweise eher abgeschreckt.



  14. Cover des Buches Ceviche. Das Kochbuch (ISBN: 9783458177913)
    Juan Danilo

    Ceviche. Das Kochbuch

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Michel
    Ceviche, das peruanische Fischgericht das gerade die Welt erobert. Wenige Zutaten, Schärfe, Säure, mehr braucht eine gute Ceviche nicht. Und genau dabei hilft das toll fotografierte und schön beschriebene Buch sehr gut.

    Rezepte:
    Wie der Titel schon sagt, geht es in dem Buch um Ceviche. Dabei handelt es sich typischerweise um rohen Fisch bzw. Meeresfrüchte, die in Limettensaft gegart werden. Es gibt aber auch vegetarische Variaten und eine gute Auswahl an Beilagen und peruanischen Drinks (insbesondere das Pisco Sour Rezept ist toll!). Die Erklärungen für die Rezepte sind klar, durchdacht und funktionieren gut.

    Bilder:
    Das gesamte Buch ist unglaublich gut fotografiert und die Bilder machen schon richtig Lust auf mehr. Hier hat der Verlag das Geld sehr sinnvoll in einen guten Fotografen investiert.

    Gesamteindruck:
    Man braucht gute,frische Zutaten für eine gute Ceviche. Sonst hilft auch dieses Buch wenig. Aber mit diesem Buch wird es in jedem Fall gelingen, aus ebendiesen frischen Zutaten ein tolles Gericht zu zaubern. Sehr empfehlenswert für Fans der Ceviche!
           
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