Bücher mit dem Tag "sagen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sagen" gekennzeichnet haben.

216 Bücher

  1. Cover des Buches Game of Thrones (ISBN: 9783734163968)
    George R. R. Martin

    Game of Thrones

    (5.524)
    Aktuelle Rezension von: Roxy31

    Das Lied von Feuer und Eis – Die Herren von Winterfell von George R. R. Martin

    Es gibt Fantasyromane und dann gibt es Geschichten, die eine ganze Welt erschaffen. Die Herren von Winterfell ist für mich genau so ein Buch. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, nicht einfach nur eine Geschichte zu lesen, sondern in eine lebendige Welt einzutauchen, in der jede Entscheidung Konsequenzen hat und jede Figur ihre ganz eigene Geschichte mitbringt.

    Obwohl ich die Fernsehserie bereits kannte, war das Lesen des ersten Bandes noch einmal ein ganz besonderes Erlebnis. Das Buch bietet so viele zusätzliche Details, Gedanken und Hintergründe, dass sich selbst bekannte Ereignisse wieder neu anfühlen.

    📚 Worum geht es?

    Im Mittelpunkt stehen die mächtigen Adelshäuser von Westeros, allen voran das Haus Stark aus Winterfell. Als Lord Eddard Stark die Bitte seines alten Freundes, König Robert Baratheon, annimmt und als neue rechte Hand des Königs nach Königsmund reist, beginnt eine Kette von Ereignissen, die das Schicksal des gesamten Reiches verändern wird.

    Während im Süden politische Intrigen gesponnen werden, erwacht im Norden eine uralte Bedrohung jenseits der Mauer. Gleichzeitig kämpfen Mitglieder der Familie Stark an ganz unterschiedlichen Orten um ihren Platz in einer Welt, in der Macht, Loyalität und Verrat oft nur einen schmalen Grat voneinander entfernt sind.

    Schon im ersten Band wird deutlich, dass niemand vor den Folgen seiner Entscheidungen sicher ist.

    ✍️ Schreibstil und Atmosphäre

    George R. R. Martin schreibt detailreich und mit einer unglaublichen Liebe zum Weltenbau. Anfangs braucht die Geschichte etwas Zeit, um alle Figuren, Orte und Zusammenhänge einzuführen. Hat man sich jedoch darauf eingelassen, entwickelt sich ein Lesefluss, der einen kaum noch loslässt.

    Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre. Winterfell, die Weite des Nordens, die prachtvollen Hallen von Königsmund und die eisige Mauer wirken so lebendig beschrieben, dass ich vieles direkt vor meinem inneren Auge sehen konnte.

    Die wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der Welt und ihrer Konflikte.

    👥 Figuren und Entwicklung

    Die Figuren sind für mich die größte Stärke dieses Buches. Jede einzelne besitzt eine eigene Persönlichkeit, eigene Ziele und nachvollziehbare Beweggründe.

    Eddard Stark beeindruckt durch seine Ehre und seinen festen moralischen Kompass. Gleichzeitig merkt man schnell, dass genau diese Eigenschaften in einer Welt voller Intrigen nicht nur Stärke, sondern auch Schwäche sein können.

    Auch Catelyn, Jon Schnee, Arya, Sansa, Bran, Robb und Daenerys erhalten bereits im ersten Band erstaunlich viel Tiefe. Jeder von ihnen erlebt eine eigene Entwicklung und genau das macht die Geschichte so spannend.

    Besonders gefallen hat mir, dass es keine eindeutig guten oder bösen Figuren gibt. Fast jeder handelt aus seiner eigenen Sicht nachvollziehbar und genau diese moralischen Grauzonen machen den Roman so faszinierend.

    ⚔️ Spannung und Themen

    Dieses Buch lebt nicht von ununterbrochener Action, sondern von politischen Machtspielen, überraschenden Wendungen und der ständigen Unsicherheit darüber, wem man vertrauen kann.

    Neben den Intrigen behandelt George R. R. Martin Themen wie Familie, Loyalität, Verantwortung, Macht, Ehre und den Preis persönlicher Entscheidungen. Gerade diese Mischung verleiht der Geschichte eine außergewöhnliche Tiefe.

    Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass jede noch so kleine Handlung später eine wichtige Bedeutung bekommt. Genau das macht den Roman so fesselnd.

    📌 Stärken

    Eine außergewöhnlich detaillierte und glaubwürdige Fantasywelt

    Vielschichtige und hervorragend ausgearbeitete Figuren

    Spannende politische Intrigen und überraschende Wendungen

    Ein bildhafter und atmosphärischer Schreibstil

    Eine Geschichte, die ständig neugierig auf das nächste Kapitel macht

    ⚠️ Kleine Schwächen

    Der Einstieg ist durch die vielen Figuren und Orte anspruchsvoll

    Man sollte sich Zeit nehmen, um alle Zusammenhänge zu erfassen

    Wer schnelle Action erwartet, braucht etwas Geduld

    🧠 Mein Gesamteindruck

    Die Herren von Winterfell hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Obwohl die Geschichte sehr umfangreich ist, hatte ich nie das Gefühl, dass Details überflüssig wären. Im Gegenteil. Sie machen diese Welt erst so lebendig und glaubwürdig.

    Besonders beeindruckt haben mich die Figuren. Jeder Charakter fühlt sich wie ein echter Mensch an, mit Stärken, Schwächen und nachvollziehbaren Entscheidungen. Genau dadurch fiebert man mit jedem Einzelnen mit.

    Für mich ist dieser erste Band ein grandioser Auftakt einer der beeindruckendsten Fantasyreihen überhaupt. Er verbindet politische Intrigen, emotionale Momente und eine faszinierende Welt zu einem Leseerlebnis, das noch lange nach der letzten Seite nachhallt.

    Fazit und Bewertung

    5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

    Das Lied von Feuer und Eis – Die Herren von Winterfell ist ein beeindruckender Auftakt einer epischen Fantasyreihe. George R. R. Martin erschafft eine Welt voller faszinierender Figuren, politischer Intrigen und überraschender Wendungen, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Wer Fantasy mit Tiefgang, komplexen Charakteren und einer außergewöhnlich lebendigen Welt liebt, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Für mich war es ein absolutes Highlight und ein perfekter Einstieg in eine der größten Fantasygeschichten unserer Zeit.


  2. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551319470)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

    (3.279)
    Aktuelle Rezension von: Sibel_Susann_Teoman

    Was Percy so spannend macht, ist seine Dyslexie. Ich mag es, wenn Helden eine ernsthafte Schwäche haben, das macht sie nur umso sympathischer. Denn obwohl er nicht perfekt ist, entwickelt er sich zu einem guten Freund und vollbringt echte Heldentaten,  die nicht nur Kids begeistern. Das Buch ist sowohl spannend als auch witzig geschrieben und fesselt von der ersten Seite an. 

  3. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.145)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Inhalt

    Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.

    Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.

    Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …

    Meinung

    Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.

    Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …

  4. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

    (1.952)
    Aktuelle Rezension von: RattusExlibricus

    Kategorie: Thriller | Mitraten | Kammerspiel

    Besonderheit: Ich nehme das Buch seit Jahren immer mal wieder zur Hand, wenn ich „leichtere“ Unterhaltung suche. Und obwohl ich die Auflösung auswendig kenne, nimmt mich die angenehme Spannung jedes Mal wieder mit.

    Worum dreht sich die Handlung?: Bastian ist Medizinstudent und sollte eigentlich dringend auf die Prüfungen lernen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lässt er sich von seiner brandneuen Freundin überreden, mit ihr und ihren Mittelalterfreunden einen Convention im Wald mitzumachen. Sogar eine ganz exklusive, bei der die Plätze begehrt und rar sind. Was als interessante und auch spaßige Erfahrung beginnt, schlägt schnell in bitteren Ernst um: Die Verbindung zur Außenwelt reißt ab, Leute verschwinden und mehr als eine Person scheint etwas zu verbergen zu haben. Wer hat es auf die Gruppe abgesehen und inszeniert perfide einen wiedererwachenden Fluch? Und wie lange dauert es, bis die ersten daran glauben und sich blind manipulieren lassen?

    Große Themen im Hintergrund: Gruppendynamik in Extremsituationen, Manipulierbarkeit, Rache

    Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):


    1. Handlung ***


    Die Handlung ist abwechslungsreich und hält Überraschungen bereit. Die Schilderungen sind greifbar und spannend dargelegt, das Setting ist ungewöhnlich. Allein vom ursprünglichen Spiel (bevor es schiefgeht) zu lesen hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Sagen- und Horrorelemente werden gut eingeflochten, es wirkt selten zu dick aufgetragen und wenn, wird das innerhalb der Handlung auch hinterfragt. Die Spannung entsteht durch die beklemmende soziale Situation, der Kontrollverlust und Unberechenbarkeit der Gruppe und nicht durch billige Effekte oder Gewalt. Das ist (leider) bei Büchern für diese Zielgruppe fast schon ungewöhnlich und toll umgesetzt. Die Schilderungen erzeugen gekonnt Spannung, die Motive sind unverbraucht und die Auflösung schlüssig. Viel Handlung entsteht durch Interaktion der Charaktere miteinander, es gibt aber auch externe Ereignisgeber.

    Die Endauflösung macht es sich vielleicht etwas einfach, bildet aber einen guten Abschluss zum Buch. Schön ist auch, dass es kein reines Happy End gibt, das wäre beim phasenweise doch recht misathropischen Grundtenor unrealistisch.

     


    1. Aufbau ****


    Der Aufbau läuft klar auf das Finale zu, nach einer Einleitung, die genug Zeit erhält, um das Setting auf sich wirken zu lassen, verdichten sich die Ereignisse schnell.  Die Auflösung ist gut gemacht und die Hinweise werden zur richtigen Zeit gegeben. Spannungskonstruktion funktioniert hier sehr gut. Kleine Hinweise sind gekonnt über das ganze Buch eingestreut, so dass man eine Chance bekommt, mitzuraten.

     


    1. Charakterzeichnung **°


    Leider der schwächste Punkt. Die Charaktere stellen oft ganz klar Klischees dar und einige bleiben sehr blass. Die wenigen Hauptcharaktere kommen besser weg, tappen aber auch hin und wieder in die Klischeekiste. Allerdings muss man dem Buch zu Gute halten, dass diese Klischees immerhin lebendig, konsequent im Verhalten und anschaulich geschildert werden, so dass man sie der Geschichte gut abkauft. Und gerade von der Interaktion dieser simpel gehaltenen Typen lebt das Kammerspiel – es hat also auch sein gutes. Und versprochen- einige Charaktere werden euch doch überraschen! Ein bisschen mehr Ambivalenz an der ein- oder anderen Stelle, gerade bei Nebencharakteren, wäre wahrscheinlich trotzdem drin gewesen. Beim ersten Mal lesen fiel es mir noch nicht so stark auf, aber die Charaktere altern mit mehrmaligem lesen nicht unbedingt super.

     


    1. Sprache und Stil ***


    Die Sprache ist klar, spannend und erzeugt Stimmung – genau richtig für einen Thriller. Natürlich kann man da kein sprachliches Meisterwerk erwarten, aber es ist schon ein bisschen mehr vorhanden als unbedingt nötig – nicht nur Spannung und Stimmung, sondern auch schöne Szenerien werden mit einer hohen Anschaulichkeit geschildert, Sprachverwendung und Wortschatz sind für einen Thriller sehr gut.


    1. Zielgruppe(n)


    Breite Zielgruppe. Menschen, die einen ungewöhnlichen Thriller mit Kammerspielflair und mystischer Atmosphäre suchen, der doch klar auf dem Boden der Realität bleibt. Das soziale Feld schafft hier die Beklemmung, nicht Gruselelemente – darauf muss man sich einlassen wollen. Das führt dazu, dass es zwischendrin vom Erzähltempo her auch mal ruhiger wird – vielleicht ein Stolperstein für klassische „Thrillerleser“. Vielleicht zu sehen als eine Mischung aus Jugendthriller, Kammerspiel und psychologischem Experiment (in dieser Reihenfolge).

     


    1. Fazit ***


    Ich lese das Buch trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung immer wieder gern zwischendurch, und das, obwohl ich die Auflösung kenne. Mir gefällt die Szenenzeichnung und die Art der Konstruktion. Das Buch bewegt sich ein bisschen zwischen den Genres, primär würde ich es als Kammerspiel-Jugendthriller bezeichnen. Das Setting ist unterhaltsam zu lesen und die Geschichte spannend erzählt. Trotzdem liest sich das Buch leicht und angenehm, ohne ins banale abzurutschen.

  5. Cover des Buches Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (ISBN: 9783551557285)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

    (2.011)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Vor knapp einem halben Jahr habe ich den ersten Band der Percy-Jackson-Reihe gelesen. Ich habe die Bücher nie als Kind gelesen, obwohl ich damals eher zu der Zielgruppe gehört habe; dennoch hatte mich der Hype früher irgendwie nicht ganz packen können. Nun wollte ich die Reihe einmal angehen, da ich unter anderem die neue Serie ganz cool finde.

    Band 2 fand ich wesentlich spannender als Band 1. Es gab viele, viele Twists und Handlungshöhepunkte (und Schauplätze) und auch, wie bereits im ersten Teil, viele Parallelen zur griechischen Mythologie, was mir wieder sehr gefiel. Ich mochte die neuen Figuren, die vorgestellt wurden, aber auch die alten.

    Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und einfach zu lesen, weswegen man durch die knapp 350 Seiten sehr schnell durchkommt.

    Wer Staffel 2 der Serie gesehen hat, wird hier handlungstechnisch nicht wirklich überrascht, wobei das eher ein Lob an die Serie ist, da sie das Buch wirklich sehr gut umgesetzt hat. Ich habe auch einige Änderungen festgestellt, wobei mir sowohl die Buchversion als auch die Serienversion sehr gefallen hat.

    In diesem Teil hatte ich irgendwie auch weniger Schwierigkeiten, Percys junges Alter anzuerkennen. Im ersten Teil war ja meine Kritik, dass er sich für einen 12-Jährigen viel zu erwachsen verhält und insbesondere die Spannung zwischen ihm und Luke, der im ersten Band 19 war, nicht ganz greifbar war. Der zweite Band spielt ein Jahr später, doch irgendwie schien mir Percy wesentlich gefasster und überzeugender. Auch mochte ich es, dass immer wieder Bezug zu seiner ADHS-Diagnose genommen wurde.

    Zwischenzeitlich gab es jedoch Stellen, die mir etwas zu schnell abgehandelt wurden, dennoch ist das für mich auch deswegen in Ordnung, weil ich weiß, dass es sich um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt.

    Von mir gibt es 4 Sterne. Ich bin gespannt auf Band 3.

  6. Cover des Buches MondSilberLicht (ISBN: 9783744800013)
    Marah Woolf

    MondSilberLicht

    (1.323)
    Aktuelle Rezension von: AuroraNielsen

    Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Emma auf die schottische Isle of Skye zu Verwandten, die sie kaum kennt und trifft dort auf den geheimnisvollen Calum, der sie ebenso anzieht, wie er sie auf Abstand hält. Was ihn umgibt, hat mehr mit alten schottischen Sagen zu tun, als Emma zunächst ahnt.

    Der Einstieg ist ruhig und wirkt anfangs vertraut, doch genau darin liegt der Reiz: Marah Woolf nimmt sich Zeit für Stimmung, Sehnsucht und eine Liebe, die nicht sein soll. Die neblige Kulisse und der keltische Mythos heben das Buch angenehm von üblicher Fantasy ab, und je weiter man liest, desto stärker zieht die Geschichte an, bis zu einem Ende, das sofort nach dem nächsten Band verlangen lässt.

    Ein warmer, verschlingbarer Slow-Burn-Auftakt für alle, die atmosphärische Romantasy mögen. Man merkt dem Debüt seine kleinen Ecken an, aber das Herz stimmt.

  7. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783644408012)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

    (276)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich bin schon seit meiner Kindheit ein Fan der Artus Sage durch die Ritter Filme, die es damals gab - hab das ganze aber lange Zeit aus den Augen verloren... als ich dann T. H. Whites »Der König auf Camelot« gelesen hab, bin ich bei dem Versuch leider gescheitert. Ich fand es vom Stil sehr anstrengend und hab die Neuauflage mit allen vier Bänden abgebrochen.

    Zum Glück ging es mir mit "Der Winterkönig" anders!
    Es liest sich zwar auch ein bisschen wie eine Sage und wirkt etwas antiquiert und nüchtern, aber das passt einfach auch hervorragend zu dieser von vielen Mythen umwobenen Geschichte! Der Autor erzählt mit vielen Details in sehr umfangreicher Form, was Namen, Ortschaften und Daten betrifft - oder auch die ganzen Kämpfe, die geführt wurden. Ich war trotzdem durchweg gefesselt, weil sich diese Passagen immer gut mit interessanten Wendungen abgewechselt haben!

    Wir erleben das ganze durch den Bericht eines Mönches, der in Jungen Jahren als frei gelassener Sklave in der Obhut von Merlin auf Tor (Avalon) aufwuchs. Merlin glänzt aber erstmal mit Abwesenheit, ebenso wie Arthur, denn der Mönch, der den Namen "Derfel" angenommen hat, berichtet von all den widrigen Umständen im umkämpften Britannien zur Zeit, als Großkönig Uther mehr oder weniger im Sterben liegt.
    Dessen Hoffnung liegt auf seinem einzigen, übrig gebliebenen, legitimen Nachkommen: seinem Enkel Mordred, der leider noch ein Säugling ist, als Uther stirbt. Daraus ergeben sich viele Entwicklungen, was die Streitigkeiten untereinander betrifft, als auch den gemeinsamen Feind, der in ihr Land einfällt: die Sachsen.

    Aber das Schicksal ist, wie Merlin uns immer eingepaukt hat, unerbittlich. Das Leben ist nichts als ein Witz der Götter, pflegte Merlin gern zu behaupten, und Gerechtigkeit gibt es nicht. Du musst lernen zu lachen, hatte er mir einmal erklärt, sonst wirst du dich zu Tode weinen.
    Zitat Seite 198

    Wer sich mit der Artus Sage ein bisschen auskennt, wird sicher die Namen Merlin, Avalon, Mordred, Morgane, Nimue, Guinevere oder Lancelot gehört haben. Ihre Darstellung fand ich sehr interessant, weil sie teilweise sehr abweicht von dem bisschen Wissen, was ich darüber bisher gehört hatte...
    Gerade Merlin wirkt äußerst selbstgerecht und überheblich, eigentlich absolut unsympathisch, weil er so viele Schicksale außer Acht lässt und "nur" das große Ganze sieht und seine Ziele ohne Rücksicht verfolgt. Seine Auftritte waren dennoch immer ein kleines Highlight und seine Rolle hatte immer eine große Wirkung!

    Sie alle spielen eine wichtige Rolle, kommen aber erst nach und nach auf den Schauplatz dieser folgenreichen Geschichte! Sie ist angesiedelt im 5. Jahrhundert nach Christus. Die Sachsen fallen von allen Seiten über Britannien ein, das durch eigene Zerwürfnisse uneins ist - und Arthur mit allen Mitteln zum Frieden bringen möchte, um gemeinsam gegen den verhassten Feind vorzugehen.
    Auch die Religionen spielen eine Rolle, denn Druiden sind heilige Männer und der Glaube an die alten Götter stark - doch man merkt den zunehmenden Einfluss der christlichen Priester, die überall mit ihren Predigten zu überzeugen suchen.

    Ich aber war auf dem Tor aufgewachsen, wo Menschen aller Rassen und aller Stämme zusammenlebten, und obwohl Merlin selbst ein Stammeshäuptling war und jeden, der sich Brite nennen durfte, hitzig in Schutz nahm, lehrte er niemals Hass auf andere Stämme. Seine Lehren hatten mich untauglich für das gedankenlose Abschlachten von Fremden gemacht, die umgebracht wurden, nur weil sie Fremde waren.
    Zitat Seite 204
    Dass diese Geschichte von Derfel erzählt wird fand ich einen guten Schachzug. Aus seiner Sicht und Einschätzung bekommt man einen guten Überblick über die Geschehnisse und Charaktere und erlebt seine Erlebnisse hautnah. Auch war bei mir immer der Gedanke im Hinterkopf, wie er vom Leben als junger, freigelassener Sklave schließlich in die Rolle eines christlichen Geistlichen gelangt, der diese Geschichte verfasst. Und sein Weg ist geprägt von vielen überraschenden Wendungen - ich hab ihn von Anfang an ins Herz geschlossen :)

    Eine Stellen sind mit brutalen Details geschmückt, grade auch, was manche Rituale anbelangt, wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die Wirkung hat dabei die nüchterne Erzählweise etwas aufgehoben, was ich eher positiv gesehen hab.

    Ich hab mich jedenfalls gut in dem Stil einfinden können und fand die beschriebenen Figuren und Details zu den Erlebnissen sehr bildhaft und auch die Atmosphäre, dass ich hier einem alten Mythos auf den Grund gehe, perfekt getroffen! Am Ende gibt es dann auch noch ein großes Finale in einer Schlacht, die mit viel Finesse und einer scheinbar aussichtslosen Hoffnung geschlagen wird - und die neugierig macht, wie es wohl im nächsten Band weitergeht!

    Die Schlacht ist ebenfalls ein Angriff auf die Sinne, und dieser Angriff löst Angst aus, während Gehorsam der dünne Faden ist, der aus dem Chaos der Angst ins Überleben führt.
    Zitat Seite 312

    4.5 Sterne von mir :)

    Weltenwanderer

  8. Cover des Buches Ich bin Circe (ISBN: 9783961610952)
    Madeline Miller

    Ich bin Circe

    (409)
    Aktuelle Rezension von: Vreni_liest

    Rezension: Ich bin Circe von Madeline Miller

    Ich habe Ich bin Circe mit großer Neugier begonnen, da mich die Idee einer Neuerzählung der griechischen Mythologie aus weiblicher Perspektive sehr angesprochen hat. Die Geschichte der Zauberin Circe, Tochter des Sonnengottes Helios, wird hier konsequent aus ihrer Sicht erzählt ,von ihrer Außenseiterrolle unter den Göttern bis zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia.

    Inhaltlich fand ich den Roman durchaus interessant. Circe begegnet bekannten Figuren wie Odysseus, Hermes oder Ariadne(wo ich doch I, Ariadne schon gelesenhabe), und es hat mir gefallen, diese mythischen Gestalten einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Besonders der Fokus auf Circes innere Entwicklung, ihre Einsamkeit und ihr langsames Wachsen an den Herausforderungen hat dem Buch Tiefe verliehen.

    Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil nicht immer leichtgetan habe. Die Sprache ist sehr ruhig und detailliert, stellenweise vielleicht zu sehr. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Passagen in die Länge ziehen und die Handlung nur langsam vorankommt. Manche Beschreibungen wirkten auf mich langatmig, was meinen Lesefluss gebremst hat und dazu führte, dass ich zwischendurch meine Mühe hatte.

    Trotzdem hat das Buch seine starken Momente. Circes Entwicklung zur selbstbestimmten Frau und die feministische interpretation der Mythologie sind gut gelungen. Ich bin Circe ist für mich ein Roman, der mehr durch Atmosphäre und innere Prozesse als durch Spannung überzeugt auch wenn er für meinen Geschmack etwas straffer hätte erzählt sein dürfen.

    Insgesamt ein interessantes, aber nicht ganz leichtes Leseerlebnis, das Geduld verlangt und sicher nicht jeden gleichermaßen abholt.

  9. Cover des Buches Das Lied des Achill (ISBN: 9783961612048)
    Madeline Miller

    Das Lied des Achill

    (465)
    Aktuelle Rezension von: Pantoffeltier

    Die Autorin erzählt die Geschichte des Halbgottes Achill aus der Perspektive seines Gefährten Patroklos. Der strahlend schöne Achill entscheidet sich dafür ein großer Kriegsheld zu sein – jedoch zum Preis, in der Schlacht zu sterben. Seine eigentlich ehrenhaften Ansichten werden in der Kriegsrealität auf eine harte Probe gestellt.

    Madeline Miller interpretiert die Geschichte aus der Illias neu. Der Fokus liegt sehr stark auf der Liebesgeschichte zwischen den beiden Männern, die in einem Krieg, in dem Menschen von Göttern gelenkt werden, keine Chance hat. Dieser Fokus wurde mit der Zeit etwas eintönig; ich hätte mir weitere Perspektiven auf die Geschehnisse gewünscht. Die vielen verschiedenen Menschen und Götter tauchen oft nur kurz auf und verschwinden dann wieder. Gerade die Nebencharaktere werden kaum charakterisiert und sich vielleicht darauf verlassen, dass man die Namen und Hintergründe schon aus seiner Allgemeinbildung kennt.
    Auslöser des Krieges ist natürlich der nicht näher spezifizierte Raub von Helena, die im Kriegsverlauf aber nicht mehr erwähnt wird. Frauen sind eben die Auslöser von Streitigkeiten und müssen sich im Krieg notgedrungen vor allem mit der Rolle als Sklavinnen abfinden. In Wirklichkeit geht es in diesem Krieg vor allem um gekränkte männliche Ehre und beleidigte Götter und Göttinnen. Selbst strategische Kriegsüberlegungen werden kaum ausgeführt. Dadurch wird die Botschaft aber auch klar: Dieser Krieg war eine endlose Gewaltspirale aus Rache, der Tod und das Leiden größtenteils sinnlos.
    Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen. Es ist aber eher intellektuell ansprechend als emotional. Weder Achill noch Patroklos wurden mir besonders sympathisch, aber ich habe die Handlung doch mit Interesse verfolgt und mein Wissen über griechische Mythologie mal wieder aufgefrischt.

  10. Cover des Buches GötterFunke 1. Liebe mich nicht (ISBN: 9783791501208)
    Marah Woolf

    GötterFunke 1. Liebe mich nicht

    (1.111)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Ich hatte Lust auf eine etwas ältere Young Adult Urban Romantasy im Bereich Mythologie,  ganz ohne Spice& Co und genau das habe ich auch erhalten.

    Dies war mein erstes Buch von Marah Woolf und ich muss sagen, der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Dieser ist nämlich lebendig, flüssig, unkompliziert und hat gerade das richtige Mass an Beschreibungen um sich alles vorstellen zu können. Es wird aus der ICH- Perspektive von Jess erzählt, dazwischen gibt es aber noch die Aufzeichnungen des Hermes, was ich eine gelungene Abwechslung fand.

    Jess unsere " Hauptprotagonistin" ist gut ausgearbeitet, denn ihre Gefühls und oder Gedankenwelt ist ausführlich beschrieben so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Besonders gelungen und auch amüsant zu verfolgen wie sie ihre Gedanken oft direkt hinterfragt vor allem in Bezug auf Cayden ;) Sie war jetzt nicht gerade meine Protagonistin ever, trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Zu Beginn gefiel mir auch ihre beste Freundin Robyn, diese nervte mich im weiteren Verlauf jedoch immer wie mehr und ich hatte den Eindruck eine ganz andere Person vor mir zu haben. So vollends zu meiner Befriedigung aufgeklärt wurde ihr Veränderung für mich in diesem Band jedenfalls nicht. In mein Herz geschlossen hatte ich allerdings Josh, den besten Freund von Jess und Apollon, zwei sehr ähnliche Charaktere. Sie sind witzig, liebenswürdig, harter Kern, weiche Schale i love it. Auch Athene, Apollons Schwester und Leah die zu einer guten Freundin von Jess wird waren mir durchaus sympathisch. Und dann ist da noch Cayden...mir war er zu unnahbar, ambivalent, undurchsichtig, was natürlich Teil der Story ist und Sinn macht, trotzdem ich mochte ihn einfach irgendwie nicht.

    Das Setting in den Rockys fand ich toll gewählt und ganz am Anfang verspürte ich auch dieses gewisse Camp, Berge, Wald- Feeling mit der Zeit allerdings schwächten sich diese Bilder in meinem Kopf allerdings ab, da wäre sicher noch konstantere Atmosphäre möglich gewesen. Ebenfalls gefiel mir die Idee an sich und die Umsetzung der griechischen Mythologie. Für Anfänger in diesem Bereich sicher überfordernd, dafür gibt es im Anhang des Buches zwar ein Glossar, welches aber teilweise auch spoilert. Als anstrengend  empfunden habe ich das dauernde Hin und her zwischen Cayden und Jess, was sicher irgendwie auch so sein muss und für die Story Sinn macht, mich kostete es allerdings sehr viele Nerven! Auch habe ich Jess Verliebtheit durchaus spüren können, die von Cayen aber so gar nicht! Jedoch war es im Gegenzug erfrischend keine Spice Szenen lesen zu müssen und siehe da....es funktioniert auch OHNE diese!!!

    Alles in allem habe ich genau DAS erhalten was ich wollte von daher 

    vergebe ich solide vier Sterne mal schauen wann ich zu Band zwei greife.

  11. Cover des Buches Der Prinz der Elfen (ISBN: 9783570312803)
    Holly Black

    Der Prinz der Elfen

    (262)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem Roman war ich sehr skeptisch, denn das Cover konnte mich nicht wirklich überzeugen. Von daher habe ich mit sehr wenig Erwartung mit dem Lesen begonnen.

    Doch ich wurde positiv überrascht.

    Denn die Schreibweise ist flüssig und nachdem man mit dem Lesen begonnen hat, ist man schon gleich zu Beginn gefesselt.

    Denn es ist spannend und interessant geschrieben, so dass man es kaum aus der Hand legen kann.

  12. Cover des Buches Emily Wildes Enzyklopädie der Feen (ISBN: 9783596708444)
    Heather Fawcett

    Emily Wildes Enzyklopädie der Feen

    (209)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Emily Wilde, eine Wissenschaftlerin im Bereich der Feenkunde, reist nach Ljosland, um dort Feldforschung zu betreiben und ihre Enzyklopädie fertig zu schreiben. Mit dabei ist ihr Studienkollege Wendell Bambleby, mit dem sie auf Ljosland einige Abenteuer erlebt.


    Liest man „Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“, fällt zunächst einmal der außergewöhnliche Schreibstil auf. Neben typischen Romanelementen sind die einzelnen Kapitel in Tagebuchform geschrieben, zudem liest sich manches auch wie eine (pseudo)wissenschaftliche Abhandlung, Fußnoten inklusive. Außerdem sind Geschichten über Feen in die Handlung mit eingewoben, so dass sich alles in allem ein authentisches Gesamtbild ergibt und man wirklich glaubt, hier schreibt gerade eine promovierte Wissenschaftlerin an ihrer Enzyklopädie.

    Auch die Charaktere wissen zu überzeugen. Emily ist die introvertierte, menschenscheue Doktorandin, die es sich aufgrund ihrer Reserviertheit auch schon mal mit anderen Menschen verscherzt, Bambleby ist natürlich das genaue Gegenteil, so dass es auch schon mal zu Reibereien und Neckereien zwischen den beiden kommt. Überhaupt liest sich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten auffallend angenehm und nicht übertrieben.

    Zudem wirkt die Handlung herrlich entspannt und unaufgeregt. Es gibt Stellen, da schadet das und es fängt ein wenig an, vor sich hin zu plätschern. Aber hauptsächlich wird man in die Handlung hineingesogen und erkundet mit Emily und Wendell Ljosland.


    „Emily Wildes Enzyklopädie der Feen“ ist also ein gemütlicher Roman zum Entspannen, der dennoch im Großen und Ganzen nicht langweilt. Ich bin gespannt auf die weiteren Teile!

  13. Cover des Buches Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers (ISBN: 9783551321923)
    Rick Riordan

    Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers

    (302)
    Aktuelle Rezension von: Ellisbookshelf

    Oke oke, also als ich Percy Jackson gelesen habe, war ich 14 und es wurde meine ganze Persönlichkeit, aber irgendwie hab ich nie in die anderen Reihen reingefunden. Aber JETZT ist es soweit. Rick Riordans Schreibstil ist irgendwie wie nach Hause in mein nerdiges 14 jähriges Ich  zu kommen. Ich liebe einfach seine Charaktere und vor allem auch wie inklusiv alles ist. Ein weiters ganz ganz großes Plus ist, dass ich jetzt schon, nach einem Buch, viel mehr über die nordische Mythologie weiß als vorher. Und ich liebe Mythologie. Also ein bisschen Grundwissen hatte ich schon vorher. Also ja wenn man eine Mischung aus Neues über nordische Mythologie lernen und eine tolle Heldengeschichte mit einer found family haben möchte, dann ist das das Buch für einen. Ich werde auf jeden Fall den Rest der Reihe lesen und danach bin ich dann vielleicht genau so obsessed mit nordischer Mythologie wie mit der griechischen und römischen. Ganz toll fand ich natürlich, als alter Percy Jackson Fan, auch die Annabeth cameos… mal sehen was das noch so bringt. 

  14. Cover des Buches Die sechs Kraniche (Die sechs Kraniche 1) (ISBN: 9783551321725)
    Elizabeth Lim

    Die sechs Kraniche (Die sechs Kraniche 1)

    (349)
    Aktuelle Rezension von: Birgit-E

    Shiori ist die Tochter des Kaisers von Kiana, hat 6 ältere Brüder und soll den ihr unbekannten Sohn eines Lords aus dem Norden des großen Reiches heiraten. Sie verweigert dies und lässt ihre Verlobung platzen. Dabei entdeckt sie ihre magischen Fähigkeiten, die sie geheim halten muss. Als ihre Brüder und sie mit einem Fluch belegt werden muss sie zeigen, was in ihr steckt. Ganz auf sich gestellt muss sie ihre verzauberten Brüder finden und erlösen, lernt ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln, einige neue Menschen kennen mit denen sie sich anfreundet und lieben lernt. Sie muss einige wilde Abenteuer bestehen bis zum Schluss dieses ersten Bandes der Diologie.

    Anfangs fiel es mir schwer, Shiori zu mögen, sie ist wild, verwöhnt und gewöhnt, ihren Willen auch mit unlauteren Mitteln durchzusetzen. Im Laufe der Zeit muss sie einiges an Gefahren, Leid und Schmerz aushalten und entwickelt sich zu einer charakterstarken Persönlichkeit und Kämpferin. 

    Ihre 6 Brüder sind alle unterschiedlich und doch rücken sie und Shiori wieder einander näher, vereint in dem Ziel ihre Erlösung von dem bösen Zauber zu finden. Die Brüder spielen eher im Mittelteil des Buches eine größere Rolle. Sie treten meist zusammen auf und so erfährt der Leser nur ein paar Details über sie.

    Takkan Bushian ist erst ein geheimnisvoller Unbekannter bis ab der Hälfte des Buches etwa er mehr Raum bekommt und der Leser ihn immer besser kennenlernt. Er wirkt eher wie der Gegenpol zu Shiori, der treu zu seinen Freunden und seinen Versprechen steht. Er wird nach und nach zu Shioris Ruhepol. Er war für mich ein von Anfang an liebenswerter Charakter, der seine Ängste und Feinde bekämpft.

    Shioris Stiefmutter Raikama konnte ich bis zur Auflösung der Geschichte nicht richtig einordnen. Ich rätselte fast die ganze Zeit, ob sie auf der guten oder der bösen Seite steht. Sie ist ein sehr rätselhafter Charakter für mich gewesen.

    Elizabeth Lim beschreibt ausführlich die Welt der Geschichte und lässt den Leser teilhaben an der Entwicklung von Shiori. Die Geschichte ist fesselnd und gut zu lesen. Ich tauchte ein in diese fabelhafte Welt mit ihrem schönen Zauber sowie den Bösewichten. Der Autorin gelang es sehr gut, mir die Welt, in der die Personen lebten, zu beschreiben, so dass ich alles vor meinem inneren Auge sah. Ab etwa dem letzten Drittel überschlug sich die Handlung mit fast immer neuen Gefahren und Kämpfen, sodass ich nicht mehr zu lesen aufhören konnte bis zum etwas offenen Schluss.

    Ich kann die 6 Kraniche sehr empfehlen für alle, die Fantasy und Märchen mögen und gerne längere Geschichten lesen. Es ist ein Roman, in dem die Liebesgeschichte zart mit eingebunden ist in die Handlung, aber nicht das bestimmende Thema des Romans. Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht nur die junge Zielgruppe Freude an dieser etwas komplexen Geschichte haben wird, sondern auch erwachsene Leser.

  15. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

    (406)
    Aktuelle Rezension von: Ezmia130

    Das Setting mit dem Bestattungsunternehmen und der Weltenesche und dem Paradis gleichen Walhalla ist sehr gelungen.

    Auch das ganze darum herum mit der Nordischen Mythologie verknüpften Wesen hat mich überzeugt. Ich mag Ihn nicht so gerne, weil ich finde Sie hat besseres verdient, aber darüber kann man streiten, die Wendung am Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht und ich weis jetzt echt nicht mehr wem ich trauen kann und der Cliffhänger ist echt gemein. Also mein Rat, hol dir gleich beide Bände.

  16. Cover des Buches Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1 (ISBN: 9783473585946)
    Rose Snow

    Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1

    (515)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    June zieht sie zu ihrem Onkel nach Cornwall. Dort stößt sie auf ein altes Herrenhaus voller Geheimnisse und begegnet den geheimnisvollen Zwillingen Blake und Preston. Schon bald merkt sie, dass an diesem Ort nichts so ist, wie es scheint. Magische Fähigkeiten, uralte Wahrheiten und gefährliche Lügen verweben sich zu einem Abenteuer, in dem June nicht nur ihre Vergangenheit, sondern auch sich selbst besser kennenlernt.

    Schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen. Rose Snow erschaffen eine wunderschön magische Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Das geheimnisvolle Anwesen, die besonderen Fähigkeiten und die vielen offenen Fragen sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Hinter jeder Ecke scheint ein neues Rätsel zu warten, sodass die Spannung nie verloren geht. Besonders die Mischung aus Magie, Mystik und den zahlreichen Geheimnissen hat mir unglaublich gut gefallen.

    June war für mich eine sympathische Protagonistin, deren Neugier und Mut gut zur Geschichte passen. Gemeinsam mit ihr entdeckt man Stück für Stück die verborgene Welt und versucht, die vielen Puzzleteile zusammenzusetzen. Dabei bleiben lange Zeit viele Fragen unbeantwortet, was den Reiz der Geschichte nur noch verstärkt. Genau all diese Argumente haben dazu gefürt, dass diese Trilogie zu einem Highlight in meiner Jugend wurde. Selbst heute noch denke ich sehnsüchtig an diese Zeiten zurück und wünsche mir, die Gelegenheit zu haben, dieses Buch zum ersten Mal lesen zu können.

    Natürlich darf auch die typische Dreiecksbeziehung nicht fehlen, wie man sie aus vielen Jugendfantasy-Romanen kennt. Normalerweise bin ich bei diesem Thema eher etwas vorsichtig, doch hier hat sie mich überraschend wenig gestört. Sowohl Blake als auch Preston bringen ihre ganz eigene Dynamik mit in die Handlung und machen die Geschichte emotional noch interessanter. Obwohl das Grundprinzip bekannt ist, wirkte es für mich faszinierend genug, um neugierig auf die weitere Entwicklung zu bleiben.

    Besonders gefallen hat mir außerdem der flüssige Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so dahin und die Kapitel enden häufig so spannend, dass man sich immer wieder vornimmt, "nur noch eines" zu lesen. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, die Figuren kennenzulernen und langsam in diese magische Welt einzutauchen. Viele Enthüllungen werden bewusst hinausgezögert, ohne künstlich zu wirken, wodurch die Vorfreude auf die Fortsetzung immer größer wird.

    Insgesamt ist es ein wunderschöner Auftakt voller Magie, Geheimnisse und faszinierender Figuren, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat!

  17. Cover des Buches Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) (ISBN: 9783473585908)
    Stefanie Lasthaus

    Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)

    (262)
    Aktuelle Rezension von: bunniesandbooks

    „Touch of Ink“ hat mich wirklich positiv überrascht, weil ich mir die Geschichte vorher ganz anders vorgestellt hatte.

    Der Einstieg war direkt spannend und hat mich schnell in die Welt von Quinn hineingezogen. Die Idee rund um das mysteriöse Tattoo, das sie seit ihrer Kindheit trägt, und die Verbindung zu Nathan wirkt von Anfang an geheimnisvoll und fesselnd. Besonders die Mischung aus College-Setting, Gestaltwandler-Elementen und einer verbotenen Anziehung sorgt für eine interessante Dynamik.

    Gerade die Entwicklung der Geschichte hat mich dann überrascht: Statt der erwarteten typischen Romantasy hat sich alles deutlich vielschichtiger entwickelt, mit mehr Hintergrund, Spannung und emotionalen Konflikten als gedacht. Das Zusammenspiel zwischen Quinn und Nathan funktioniert dabei besonders gut, weil zwischen ihnen ständig diese Mischung aus Anziehung, Misstrauen und unausgesprochenen Wahrheiten mitschwingt.

    Insgesamt eine Geschichte, die meine Erwartungen klar übertroffen hat und mich mit einem sehr positiven Gefühl zurücklässt.

  18. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257603347)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

    (359)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Geschichte beginnt wirklich ausserordentlich spannend, verflacht aber dann zunehmend. Auch bei mir ist ein wenig der Eindruck entstanden, dass der Autor ab Mitte des Buches selber genug bekommen hat von der Geschichte und dann den Faden verlor. Die Idee mit der Sinnestäuschung erinnert stark an "Die dunkle Seite des Mondes", doch gerät das Thema immer mehr in den Hintergrund und die Konstruktion der Geschichte verliert an Attraktivität.

  19. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Versprochen, Yumeko. Egal, wie lange es dauert, wie weit ich reisen muss, selbst wenn es mich mehrere Leben kosten sollte, ich werde immer nach dir Ausschau halten. Mein Äußeres mag sich ändern, mein Name ein anderer sein, aber du bist die andere Hälfte meiner Seele. Sie wird nicht aufhören, nach dir zu suchen, bis ich dich wiedergefunden habe." - S 387 Im Schatten der Drachen

    Für mich war diese Reihe ein reread und noch immer ein Genuß. Vor allem: sehr ihr diese Ausstattung 😍
    Tasumi und Yumeko trafen sich und brauchten sich, auch ohne es selbst zu wissen.
    Zwei sehr junge Menschen die irgendwie in ihre Pflichten gerutscht sind und jetzt umdenken müssen.
    Über drei Bände hindurch lernen die beiden zusammen mit ihren Gefährten sich zu entwickeln, über sich hinaus zu wachsen und sich sogar aufzuopfern.
    Es ist durch die Bände hinweg eine wirklich wundervollen Reise voll von Legenden, Dämonen, liebe und opfern.
    Die kämpfe waren grandios. Die Finale Auflösung absolut begeisternd.
    Die Tragik passt zu den japanischen Geschichten und der Mut den es hier braucht war so schön dargestellt.
    Ein angenehmer Schreibstil und ein tolles Feeling was will man mehr.

  20. Cover des Buches Mara und der Feuerbringer (ISBN: 9783968150734)
    Tommy Krappweis

    Mara und der Feuerbringer

    (207)
    Aktuelle Rezension von: pieni_tarinankertoja

    Mara und der Feuerbringer ist der erste Teil einer fantastischen Triologie aus der Feder von Tommy Krappweis, welcher im Edition Roter Drache Verlag erschienen ist.

    Mit 288 Seiten ist es auch ein recht schmales Buch, was aber nicht heißt, dass es deshalb nicht genauso spannend, lustig und einfach nur eine tolle Geschichte sein kann, wie nunmal ein doppelt so viele Seiten enthaltendes Buch. Nein, der Autor schafft es hier tatsächlich auf eine absolut geniale Art nicht nur Mara in die nordische Mythologie und ein Abenteuer mit und um den Halbgott Loki zu katapultieren, sondern mich als Lesende gleich mit.

    Lernen wir hier nämlich nicht nur die dem Titel namensgebende Mara und ihre Umwelt genauer kennen, sondern gleich noch jede Menge über eben die verpackten Götter und ihre Sagen sowie deren Einfluss auf die heutige Zeit. Alles auch nochmals super am Ende des Buches in einem sehr ausführlichen Glossar zusammengepackt, was sehr hilfreich ist.

    Mir hat diese Geschichte mit all ihren gut ausgearbeiteten Figuren, den Geheimnissen, Abenteuern und selbst dem mitverarbeiteten Thema von Mobbing wirklich sehr gut gefallen und ich hatte teilweise echt das Gefühl, mittendrin, statt nur lesend dabei zu sein. Also gibt es von mir deshalb eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auch schon auf die beiden weiteren Teile, in dem Mara gemeinsam mit Professor Wiesinger die Welt hoffentlich retten wird.


  21. Cover des Buches Iskari - Der Sturm naht (ISBN: 9783453271234)
    Kristen Ciccarelli

    Iskari - Der Sturm naht

    (375)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    So sehr habe ich mich auf diese Reihe gefreut, sogar extra darauf gewartet, dass der dritte Band übersetzt wird. In den sozialen Netzwerken konnte man verfolgen, wie sehr darum gekämpft worden war. Muss ja eine mega gute Geschichte sein, dachte ich deshalb. Na ja, ich verstehe ehrlich gesagt, warum eine Übersetzung von Band 3 vom ursprünglichen Verlag nicht mehr geplant war.

    Kommen wir erst mal zur Grundstory. Asha lockte als Kind einen mächtigen Drachen an, der ihr Freund sein sollte. In Wahrheit aber war er das nicht und löschte die Heimat von Asha aus. So kam es, dass Asha eine Iskari geworden ist, eine Drachentöterin und eine verdammt gute noch dazu. So weit, so gut. Es soll also darum gehen, dass Asha diesen Drachen lyncht.

    Das größte Problem schon nach kurzer Zeit war für mich Asha selbst, denn ich mag sie nicht. So gar nicht. Sie ist ein naiver Sturkopf, wirkt sehr dümmlich dabei. Sie hat keine Standhaftigkeit, wenig Mitgefühl (das könnte man ja noch durch die Nummer mit dem Drachen entschuldigen, immerhin eine grausame Erfahrung) und sie ist ziemlich herablassend. Eine Eigenschaft, die man einer Prinzessin sicher mal durchgehen lassen kann. Ihr aber nicht. Dafür ist es zu viel, was stört. Alles in allem hat sie mich mit ihrer Art sehr genervt. 

    Die Nebenfiguren können das Ruder herumreißen, dachte ich. Immerhin mochte ich den Sklaven Torwin gleich auf Anhieb und auch Dax, den Bruder von Asha. Kommandant Jarek, der ebenfalls keine unbedeutende Rolle spielt, war mir zu blass dargestellt. Leider haben die Sidekicks nicht dazu führen können, dass ich Ashas Wesen einfach „ignoriere“. Und Torwin allein konnte auch nicht genug schaffen, damit die Liebesgeschichte nur ansatzweise für mich fühlbar war. Auch war mir die Veränderung von Asha durch den Einfluss von Torwin schlicht nicht genug. Sie war für mich zu schnell verbrannt.

    Auch die Story an sich konnte nicht ganz packen, wenngleich sie auch nicht schlecht war. Sie war bloß zu vorhersehbar.

    Mein Fazit:

    Eine an sich nette und vorhersehbare Geschichte mit Luft nach oben. Spannung blieb bisher für mich aus, die netten Randfiguren und die Welt an sich wurden mir zu sehr durch die unausstehliche Protagonistin negativ beeinflusst, sodass ich aktuell nicht den Drang verspüre, die Fortsetzungen zu lesen. Leider war es mir nicht möglich, die hier geschaffene Welt positiv genug zu betrachten, um die fehlende Nähe zu den Figuren und die für mich nicht authentische Liebesgeschichte „hinzunehmen“. Von mir gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!

     

     

     

     

  22. Cover des Buches A Touch of Malice (ISBN: 9783736318076)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Malice

    (167)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    Ich habe mehrmals überlegt ob ich das Buch abbreche. Da jedoch auch der letzte Teil bereits in meinem Bücherregal auf mich wartet, habe ich es durchgezogen:

    Es passiert nicht viel. Erst auf den letzten paar hundert Seiten könnte man die Handlung als "spannend" bezeichnen. Die Beziehung zwischen Persephone und Hades finde ich mittlerweile einfach nur anstrengend. Beide können absolut nicht miteinander reden und es gibt so viel Gefühlsduselei die hätte vermieden werden können. Die Entwicklung von Persephone´s Macht ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Erst hat sie Probleme und betrauert ihre "Unzulänglichkeit" und 100 Seiten später legt sie sich mit einem der mächtigsten Götter an? Das ist für mich nicht stimmig. 

    Außerdem waren mir sexuelle Handlungen in diesem Band einfach zu häufig vertreten. Diese wurden gefühlt einfach wahllos in die Handlung mit eingeworfen und haben auch manchmal einfach nicht zur Stimmung im Buch gepasst. Oder wer fühlt sich erregt nach dem !!SPOILER!! einem Dornen aus der Haut gebrochen sind und man eben einen Mord an mehreren Menschen begangen hat? 

    Für mich der bis jetzt schwächste Teil. 

    Mal sehen wie der Abschluss wird.

  23. Cover des Buches Nordische Mythen und Sagen (ISBN: 9783847901969)
    Neil Gaiman

    Nordische Mythen und Sagen

    (130)
    Aktuelle Rezension von: bibisstuebchen

    Bei dem Buch handelt es sich um eine Nacherzählung der nordischen Götter- und Heldensagen. Durch die getroffene Auswahl der Geschichten und Legenden erhält man einen guten Überblick über die nordische Mythologie vom Anbeginn der Zeit bis zur Ragnarök. Das Ganze liest sich sehr gut flüssig. Der Fokus liegt hier sehr auf Loki und seinen Taten. 


    Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen Überblick über die nordische Mythologie erhalten wollen, ohne jedoch Sachbücher zu lesen oder die Edda etc. zu lesen.

  24. Cover des Buches Norse Mythology (ISBN: 9781408891957)
    Neil Gaiman

    Norse Mythology

    (35)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Dieses Buch habe ich schon vor ca. 2 Jahren gekauft und lag seither auf dem SUB. Plan war, dass ich dieses lese, sobald ich anfange Assassins Creed Valhalla zu spielen, da ich gerne dann auch mehr in die Story eintauche mit weiterem Hintergrundwissen.
    Nun war es soweit, dass alles zusammengepasst hat.

    Bisher kannte ich Odin, Thor und Loki nur aus den Marvel-Filmen, die ja auf die Comics basieren.
    Ich mochte Neil Gaimans Buch sehr gerne und es war auch super einfach zu lesen.

    Gaiman hat hier aus den vorhanden Werken Geschichte zusammen gesammelt und aufgeschrieben. Wie andere schon sagen, kann man die Kapitel auch je nach Lust und Laune lesen, jedoch ist es sinnvoll in der zeitlichen Abfolge geschrieben, sodass man auch beim Ursprung anfängt.
    Ich fand es sehr spannend etwas Neues dazuzulernen, z.B. alleine im Kapitel "The Treasures of the Gods" wird erklärt durch welche List von Loki Thor zu seinem Hammer Mjölnir kommt.
    Daher wirklich sehr zu empfehlen, für alle die mehr über die nordische Mythologie lesen möchten :) 

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