Bücher mit dem Tag "sagen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sagen" gekennzeichnet haben.

742 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.439)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Da ich die Serie nicht gesehen habe, werde ich in meiner Rezension keine Vergleiche zwischen Buch und Serie machen.

    Der erste Band war nicht so spannend, aber er legt meines Erachtens das Fundament für die folgenden Handlungen und Bücher. In diesem Band baut sich alles erst nach und nach auf, man lernt alle/viele Personen und Häuser kennen, wie z.B. die Familie Stark.

    Jedes Kapitel trägt den Namen des Protagonisten aus dessen Sicht es geschrieben ist, die Länge variiert. Manche habe ich als etwas zäh empfunden, bei anderen bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Das lag stark an der Sympathie zum Protagonisten.
    Der Schreibstil gefällt mir gut, das Buch lässt sich größtenteils flüssig lesen.

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.586)
    Aktuelle Rezension von: Celin_Aden

    Was tragen Schotten 1743 unter ihren Röcken? Um das herauszufinden muss man entweder in eine Zeitmaschine steigen oder dieses Buch lesen.

    Eine unfreiwillige Zeitreise nach Schottland. Der Leser erlebt diese wunderbare Welt durch Claires Augen. Diana Gabaldon meistert die Ich-Perspektive hervorragend.

    Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Claire und Jamie passen großartig zusammen. Die Romanze zwischen den beiden baut sich langsam auf und ist gut mit der gesamten Geschichte verwoben. 

    Manche Passagen sind sehr in die Länge gezogen und das Buch ist ein absoluter Wälzer. Nichtsdestotrotz hat das lesen sehr viel Spaß gemacht.

    Also absolut empfehlenswert.

  3. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.674)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Wow! Einfach nur wow! 

    Mit diesem Buch hat mich die Autorin völlig begeistert und in eine magische Welt voll von Mythen, Göttern und übernatürlichen Machenschaften gezogen. Die Story ist unfassbar spannend und lässt einen gar nicht mehr los, so dass man das Buch am liebsten am Stück durchlesen würde. Wo sie mit dem Leben von Gwen als Protagonistin beginnt, zieht sie einen schnell in eine magische Welt, in spannende Intrigen und eine fesselnde Geschichte. Gwen als Protagonistin fand ich auch einfach nur großartig und perfekt: von ihrem Charakter, über ihre Gefühle bis hin zu ihren Handlungen kann man sich einfach zu 100 % in sie hineinversetzen, fühlt mit ihr und erlebt all diese faszinierenden Dinge mit dir.

    Bei dieser unglaublichen Protagonistin und der fantastische Story spielt auch der Schreibstil eine wichtige und tragende Rolle, da er einfach fesselnd und mitreißend ist und alles so erzählt, dass man sich als Leser nur in das Buch verlieben kann.

    Alles in allem konnte mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit einer unfassbar spannenden Story, mystischen Aspekten, einer perfekten Protagonistin und einem umwerfenden Schreibstil begeistern. Es bietet den perfekten Auftakt zu einer Reihe die ich auf jeden Fall lesen muss und stellt auf jeden Fall ein Highlight dar.

  4. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (605)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Achtung! Sehr lang und voller Spoiler! Diese Rezension dient dem Frustabbau. 😉

    Maggie ist als Kind ein echter Wirbelwind. Sie singt und hüpft durchs Leben und ist mit zehn Jahren schon felsenfest entschlossen, ihren Freund Brooks zu heiraten. Doch ein furchtbar traumatisierendes Erlebnis lässt Maggie von einer Sekunde auf die nächste verstummen und eine große Angst vor der Welt entwickeln. Sie kann nicht einmal mehr ihr Haus verlassen. Weder ihre Eltern, ihre Geschwister noch ihr bester Freund Brooks können herausfinden, was ihr zugestoßen ist. Von da an verkriecht Maggie sich in ihrem Zimmer. Ihr einziger Zeitvertreib ist das Lesen. Sie flüchtet sich in Geschichten und erlebt durch ihre Lieblingsfiguren die Abenteuer, die ihr verwehrt bleiben. Maggie ist von der Außenwelt beinahe völlig isoliert, nur die Freundschaft zu Brooks ist ihr erhalten geblieben. Auch noch nach Jahren bleibt Brooks an ihrer Seite und irgendwann spüren beide, dass aus ihrer Freundschaft langsam mehr wird.

    Wenn ich meine eigene Zusammenfassung von Brittainy C. Cherrys Buch „Wie die Stille unter Wasser“ lese, denke ich, das ist doch eine Geschichte genau nach meinem Geschmack. Aber ich musste mich beim Lesen eines Besseren belehren lassen und habe das Buch bei etwas über 200 Seiten abgebrochen. Dies ist nun schon mein viertes Buch der Autorin und mein dritter Flop in Folge. Mit diesem beende ich daher jetzt meine Versuche, noch einmal ein Buch von ihr zu finden, das mir gefällt.

    Ein kleiner Lichtblick vorne weg. Was hier, für meine Begriffe, wirklich glaubwürdig dargestellt wurde, ist das schreckliche Erlebnis, das Maggie so schwer traumatisiert hat, dass sie aufgehört hat zu sprechen. Es war auf eine so grausame Weise gut beschrieben, dass Maggies Verhalten danach absolut nachvollziehbar war. Aber damit hört es wirklich schon auf.

    Auch in "Wie die Stille unter Wasser“ sind die Taten und Verhaltensweisen vieler Figuren wieder einmal absolut nicht nachvollziehbar. Da wird aus einer Art Feindschaft zweier Figuren zum Beispiel innerhalb weniger Sätze Seelenverwandtschaft. Die pseudo-poetische Ausdrucksweise der Figuren ist so unrealistisch und darum einfach nur kitschig. „Die Welt dreht sich, weil dein Herz schlägt“, sagt Maggies Vater ihr zum Beispiel jeden Abend vor dem Schlafengehen. „Lass mich nicht im Ungewissen, denn ich weiß, in der Ungewissheit werde ich ertrinken.“, fleht Brooks. Das mag sich schön anhören, aber wer redet denn so? Erst recht mit achtzehn oder neunzehn Jahren? Und dann noch diese Musikanspielungen: „Maggie May, du bist mein absoluter Lieblingssong“, säuselt Brooks seiner Angebeteten ins Ohr. Eine ähnliche Formulierung habe ich übrigens schon in „Wenn Donner und Licht sich berühren“ gelesen. Die Autorin bedient sich also in jeder Story nicht nur der immer gleichen Klischees, sondern auch noch einer fast identischen Wortwahl. Überhaupt sind Wiederholungen von Phrasen, Szenen und Verhaltensweisen offensichtlich das Ding der Autorin. Und dazu gehören auch die Sexszenen. Ich will darauf nicht weiter eingehen, nur so viel: Kennst du eine, kennst du alle.

    Dann sind da noch die Logiklücken. Maggie ist traumatisiert, ja. Aber will die Autorin mir wirklich weißmachen, dass acht Jahre Therapie überhaupt nichts bewirkt haben? Nicht einmal, dass Maggie, die ja kommunizieren kann, nur eben nicht mündlich, den Menschen um sich herum begreiflich machen konnte, was ihr passiert ist? Mal abgesehen davon, dass sie nach dem Vorfall kriminaltechnisch untersucht wurde und zwar umfassend. Es gab also überhaupt keine Spuren, die zumindest darauf hindeuteten, was vorgefallen ist? Unvorstellbar. Angeblich bekommt Maggie Angst, wenn sich zu viele Personen in einem Raum befinden, gleichzeitig kann sie aber die Proben der Band ihres Bruders (die aus vier Jungs besteht) filmen. Dabei ist sie diesen relativ nah. Das scheint kein Problem zu sein. Oder das hier: Erst nach acht Jahres täglicher Besuche kommt Brooks mal auf die Idee, ihr ein Whiteboard mitzubringen, damit sie nicht immer über Klopfzeichen und Zettel kommunizieren müssen? Ihren Eltern ist das nicht eingefallen? Oder die grantige Nachbarin Mrs. Boone, die jeden Tag kommt, um mit Maggie Tee zu trinken. Jeden Tag? Ehrlich? Und sie bringt auch jeden Tag ein Truthahnsandwich mit. Jeden Tag? Das arme Mädchen. Diese einseitige Ernährung kann einfach nicht gesund sein. Und jeden Tag badet Maggie. Sie badet jeden Tag eine Stunde! Ich lasse das jetzt mal unkommentiert.

    Noch dazu kommt leider, dass man als Leser*in zu wenig Hintergrundinfos bekommt. Es gibt einen Zeitsprung von acht Jahren (es wird zwar immer von zehn Jahren gesprochen, aber wenn ich 10 Jahre alt war, als etwas passierte und später 18 Jahre alt bin, wenn ich davon berichte, sind das acht Jahre Zeitunterschied. Das ist Grundschulwissen und hätte dem Lektorat eigentlich auffallen müssen). Was allerdings in diesen acht Jahren passiert ist, bleibt nahezu unerzählt. Ich habe also gar keine Vorstellung davon bekommen, was Maggie und ihr Umfeld getan haben, damit es ihr irgendwann besser geht.

    Worauf die Autorin jedoch großen Wert legt, sind die überdramatischen Gefühle. Das scheint aber etwas mit der Vorliebe der US-amerikanischen Leserschaft zu tun zu haben. Denn dort ist alles immer so übergroß, eben auch in den Formulierungen. Das ist natürlich Geschmackssache, ich finde es unglaubwürdig. Noch dazu diktiert Cherry ihren Leser*innen, was die Figuren fühlen. Damit meine ich Folgendes: Ich als Leserin will wissen, wie die Figuren dahin gekommen sind, sich zu verlieben. Dafür braucht es gemeinsame bedeutende Momente über einen gewissen Zeitraum. Nicht *Zack* - jetzt ist die Liebe da. Aber leider können wir nicht zusammen sein, also *Zack* - Herzschmerz. Und später dann mit Sicherheit irgendwann wieder *Zack* - jetzt geht’s doch, also *Zack* - Happy End. Der Weg ist doch das Spannende. Aber auf den hat B. C. Cherry mich leider nicht mitgenommen, sondern mich immer nur an Weggabelungen abgesetzt. Den Rest dazwischen muss man sich halt denken. 

    Leider werden auch die Figuren selbst mit keinerlei Tiefe ausgestattet. Oder mit irgendwelchen glaubwürdigen Eigenschaften. Wenn Maggies große Leidenschaft zum Beispiel schon das Lesen ist, hätte die Autorin das etwas mehr ausarbeiten können, statt nur ein "rainbow shelf" in ihr Zimmer zu stellen oder beliebige Titel und mal das ein oder andere Zitat aus Büchern wahllos in die Geschichte zu werfen. Maggies Schwester Cheryl wird erst als arrogante, fiese und manipulative Schlange dargestellt und dann als total naives Dummchen, das Aktivistin werden will, aber nicht weiß, wofür oder wogegen (und dafür allein hätte ich dem Buch schon alle Sterne abgezogen - ich hasse es, wenn Frauen auf diese abwertende Art dargestellt werden). Die Rebellenphase von Cheryl hätte man devinitiv anders ausarbeiten können. Ganz zu schweigen davon, dass ihre toxische Beziehung, in der auch vor Gewalt nicht zurückgeschreckt wird, eine Triggerwarnung verdient hätte (genau wie der Rest des Buches übrigens). Und was stimmt eigentlich mit Maggies Mutter nicht? Wo kommt ihre Hysterie auf einmal her? Nach acht Jahren. Warum handelt diese liebendende Frau plötzlich so vollkommen irrational und verschlimmert die Situation ihrer Tochter noch? Auch die belastete Ehe der Eltern durch Maggies Zustand ist am Rand ein Thema. Mann, was hätte man daraus machen können. Aber alles dreht sich ja immer nur um die Liebe zwischen den Hauptfiguren und nichts um das wahre Wesen der Chraktere geschweige denn, um das wahre Leben. Da werden keine klärenden Gespräche geführt sondern es wird lieber noch ein bisschen mehr Drama gemacht, ein bisschen mehr rumgeschnulzt und sich noch ein bisschen mehr schuldig gefühlt.

    Als die Geschichte dann zu der unvermeidlichen Stelle kam, dass (wie schon in allen anderen Büchern der Autorin davor) vollkommen unnötige Missverständnisse und der heroische Verzicht des Glücks zum vermeintlich Besten des / der anderen Person auf der Tagesordnung standen, war für mich der Punkt erreicht, wo ich mich guten Gewissens von der Geschichte und von Brittainy C. Cherry verabschieden konnte. Ich habe oft gehört, dass die Autorin als eine Art „Göttin“ im New-Adult- und Liebesroman-Genre gilt und ich freue mich für jede/n, den oder die sie begeistern konnte. Bei mir ist dies definitiv nicht der Fall. Da ich das Buch vor lauter Frust abgebrochen habe, gibt es von mir nur einen Stern. Aber zumindest weiß ich jetzt, nach welchen Büchern ich keine Ausschau mehr halten muss.

  5. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.728)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Mit dem zweiten Band geht die Geschichte von Gwen weiter. Dabei bleibt die Story genauso spannend und die Welt in der Gwen lebt mit den Mythen, den Kriegern, den Göttern und der Schule genauso faszinierend und einnehmen wie ein Band 1. Vor allem Gwen als Protagonistin konnte mich weiterhin voll oft begeistern: Mit ihrer freundlichen, sympathischen, mutigen, neugierigen und leicht humorvoll- ironischen Art hat sie sich schon im ersten Teil in mein Herz geschlichen und dieses Gefühl in Band 2 sogar noch verstärkt. Aber auch die anderen Charaktere lernt man besser kennen und kann nun noch tiefer in all die Beziehungen eintauchen. Auch wenn man beim Lesen von der Geschichte her in manchen Dingen hier schon eine Ahnung hat wie die Spannung sich im Ende also im Finale auflöst, so schafft die Autoren es doch mit ein paar Kleinigkeiten den Leser noch zu überraschen und die Spannung wunderbar zu halten. Und das mit dem bereits bekannten und fesselnden Schreibstil. Fazit : eine mega gute Fortsetzung zu einer bisher einfach nur spannenden, mystischen und mitreisenden Fantasyreihe .

  6. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.404)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich liebe es Bücher passend zur Jahreszeit zu lesen – hier stimmt sogar noch der Titel – und dies ist eine der Reihen, die schon am längsten auf meinem SUB versauert, also los ging es:

    Die Cover dieser Reihe sind im Deutschen wunderbar aufeinander abgestimmt und farblich für mich sehr anziehend. Sie wirken magisch und wunderschön. Allerdings war ich erstaunt, als ich die englische Gestaltung zum 10jährigen gesehen habe und muss ich Nachhinein sagen, dass sie viel besser zur Geschichte passen. Denn diese ist nicht pastellfarben und fröhlich!

    Wir beginnen zwar einmal mehr mit typischen Jugendlichen-Sorgen, Highschool-Leben und einem unerreichbaren Schwarm, werden jedoch sobald wir in die Welt der Feen eintauchen von der Gewalt, Brutalität und Härte dort überrascht. Für mich im positiven Sinne.

    Unsere Hauptfigur Meghan versucht mutig zu sein und hat das Herz am rechten Fleck. Ohne Helfer wäre sie mit ihrer Naivität aber wohl nicht weit gekommen und ich hoffe sie entwickelt sich in der Reihe noch weiter. Ihre Gefährten sind vor allem Puck (ich genieße jede Verbindung zum Sommernachstraum), Ash (na klar brauchen wir einen dunklen Love-Interest in den man sich verliebt, weil er so gut aussieht) und Grimalkin (eine Katze, die mich sehr an die Grinsekatze von Alice erinnert). Mit ihnen zusammen macht das Reisen Freude – die Reise an sich aber eher weniger.

    Für einen Auftaktband kann ich verstehen, dass wir mehr über die Welt erfahren müssen, jedoch bin ich absolut kein Freund von Reisen durch fantastische Länder, da ich hier oftmals das Gefühl habe Kilometer um Kilometer mit den Charakteren zurück zu legen und doch nicht voran zu kommen. So ging es mir auch hier einige Zeit und erst gegen Ende kam wirklich Spannung auf und wurde die Handlung rasant. Zuvor hatte ich lang das Gefühl Meghan wird nur von einer aussichtslosen Situation in die nächste geworfen.

    Zum Glück hält sich die Liebesgeschichte sehr im Hintergrund und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Band 1 ist in sich abgeschlossen, führt jedoch nahtlos zu Teil 2 über:

     

    1. Sommernacht

    2. Winternacht

    3. Herbstnacht

    4. Frühlingsnacht

    5. Das Geheimnis von Nimmernie (Zusatzband)

     

    》FAZIT:

    Erstaunlich brutale und gnadenlose Feenwelt im Auftaktband der Plötzlich Fee-Reihe. Leider hat sich die Reise durch das Feenreich für mich etwas gezogen, wurde aber von interessanten Nebencharakteren und einem rasanten Ende abgemildert.

  7. Cover des Buches Spiel der Zeit (ISBN: 9783453471344)
    Jeffrey Archer

    Spiel der Zeit

     (475)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben

    Harry Clifton wächst als Einzelkind bei seiner Mutter, seinem Onkel und seinen Großeltern unter ärmlichen Verhältnissen in Bristol auf. Sein Gesangstalent bringt ihn auf eine bessere Schule und er begreift schnell, dass Bildung ihn aus seinem bescheidenen Leben befreien kann. Als er auf eine höhere Schule kommt, lernt er zwei gleichaltrige Jungen kennen, die ihm gute Freunde werden. Giles, Sohn aus gutem Hause, in dessen Schwester Emma er sich verliebt. 

    Die Familien Clifton und Barrington sind jedoch enger in einander verwoben, als hinlänglich bekannt und als der 2. Weltkrieg beginnt, trennen sich die Wege.


    Mein Fazit: 

    Eine mitreißende Geschichte aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt, zeitlich überlappend mit vielen Handlungssträngen, die sich im Laufe der Story erklären. Das fand ich sehr gelungen. Dem Autor gelingt es die Spannung mit seinem Erzählstil zu halten, auch wenn einige Wendungen schon im Vorfeld zu erkennen sind. Auch mit der letzten Entscheidung Harrys konnte er mich nicht wirklich überraschen, aber das hat mich nicht gestört.

    Nun komme ich allerdings zum großen Manko: Die Figurenentwicklung und die Verteilung der Charaktere. Es läuft einfach alles ein wenig zu glatt, zu samtartig. Es gab keine Ecken und Kanten. Die Figuren waren entweder sehr gut oder böse. Wobei es da nur eine Figur gab, die den Schwarzen Peter zugeschoben bekam. 

    Insgesamt ist die Geschichte wie ein Stein, der über die Jahre mittels Wasser glatt geschliffen wurde und sich gut anfühlt. Es liest sich angenehm und die Erwartungen werden erfüllt, ohne auch nur kurz in Gefahr zu sein, gekippt zu werden. 

    Ein solides Buch mit Potential und ich werde mir Teil 2 auf jeden Fall auch noch holen, um zu sehen, wie sich die Figuren und die Geschichte weiterentwickelt. Somit hat der Autor doch einiges richtig gemacht.

  8. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.076)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.  

    Als Abraham unter mysteriösen Umständen stirbt, betritt der sechzehnjährigen Jacob eine abgelegene Insel vor der Küste von Wales, um mehr über die seltsamen Geschichten seines Großvaters zu erfahren. Bald findet er sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

  9. Cover des Buches Frostherz (ISBN: 9783492280334)
    Jennifer Estep

    Frostherz

     (1.460)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Am letzten Tag der Ferien sind viele Schüler der Mythos Academy im Kreios-Kolosseum, einem Museum, in dem mystische Artefakte ausgestellt sind, als eine Gruppe Schnitter ein Massaker unter ihnen anrichtet. Gwen Frost und ein paar ihrer Freunde überleben, doch Gwen ist nun klar, dass sie noch dringender nach dem Helheim-Dolch suchen muss, bevor ihn die Schnitter finden und den Gott Loki damit befreien können.

    Der dritte Band der Reihe fängt schon recht spannend an, und ist zum Glück wieder besser als der Vorgänger. Sicher, die Protagonistin Gwen ist immer noch recht unzufrieden mit sich und der Welt (wobei sie mit letzterem ja gar nicht so unrecht hat), und auch weiterhin oft unbedacht unterwegs, aber nicht mehr ganz so extrem. Der große Pluspunkt in diesem Band ist die Fenriswölfin, die man schon im Vorgängerband getroffen hat, und die hier wieder mit einer kleinen Überraschung auftaucht. Und auch Gwens sprechendes Schwert Vic gefällt mir immer noch gut. Gwen findet zudem das Tagebuch ihrer Mutter, das ihr nicht nur Emotionen sondern auch neue Erkenntnisse beschert. Auch über ihre Gypsy-Gabe erfährt sie mehr.

    So viel zur positiven Entwicklung der Geschichte, die negative überwiegt leider, nicht nur, dass sie es mit der Mörderin ihrer Mutter zu tun bekommt, die es nun auch auf sie abgesehen hat, auch die Beziehungen zu ihrer besten Freundin, der Walküre Daphne, und dem Spartaner Logan, verschlechtern sich. Und auch auf der negativen Seite macht sich ihre Gypsy-Gabe bemerkbar.

    Was mich gerade in diesem Band sehr gewundert hat, ist das Verhalten der Erwachsenen. Da werden Dinge verheimlicht bzw. nicht angesprochen, auch wenn das nötig wäre, und man verhält sich ähnlich töricht wie Gwen, wenn man nur mal die Gefängnisszene betrachtet. Leider ist manches zudem sehr vorhersehbar, auch hier hätten zumindest die Erwachsenen öfter hellhörig werden können.

    Dieser Band bietet einige spannende Szenen, und bringt die Geschichte ein ganzes Stück weiter, so dass man auf den nächsten Band gespannt sein darf. Leider ist manches aber auch sehr vorhersehbar und die Protagonistin in meinen Augen immer noch oft zu unbedacht und sich selbst bemitleidend. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

  10. Cover des Buches Iskari - Der Sturm naht (ISBN: 9783453271234)
    Kristen Ciccarelli

    Iskari - Der Sturm naht

     (366)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    So sehr habe ich mich auf diese Reihe gefreut, sogar extra darauf gewartet, dass der dritte Band übersetzt wird. In den sozialen Netzwerken konnte man verfolgen, wie sehr darum gekämpft worden war. Muss ja eine mega gute Geschichte sein, dachte ich deshalb. Na ja, ich verstehe ehrlich gesagt, warum eine Übersetzung von Band 3 vom ursprünglichen Verlag nicht mehr geplant war.

    Kommen wir erst mal zur Grundstory. Asha lockte als Kind einen mächtigen Drachen an, der ihr Freund sein sollte. In Wahrheit aber war er das nicht und löschte die Heimat von Asha aus. So kam es, dass Asha eine Iskari geworden ist, eine Drachentöterin und eine verdammt gute noch dazu. So weit, so gut. Es soll also darum gehen, dass Asha diesen Drachen lyncht.

    Das größte Problem schon nach kurzer Zeit war für mich Asha selbst, denn ich mag sie nicht. So gar nicht. Sie ist ein naiver Sturkopf, wirkt sehr dümmlich dabei. Sie hat keine Standhaftigkeit, wenig Mitgefühl (das könnte man ja noch durch die Nummer mit dem Drachen entschuldigen, immerhin eine grausame Erfahrung) und sie ist ziemlich herablassend. Eine Eigenschaft, die man einer Prinzessin sicher mal durchgehen lassen kann. Ihr aber nicht. Dafür ist es zu viel, was stört. Alles in allem hat sie mich mit ihrer Art sehr genervt. 

    Die Nebenfiguren können das Ruder herumreißen, dachte ich. Immerhin mochte ich den Sklaven Torwin gleich auf Anhieb und auch Dax, den Bruder von Asha. Kommandant Jarek, der ebenfalls keine unbedeutende Rolle spielt, war mir zu blass dargestellt. Leider haben die Sidekicks nicht dazu führen können, dass ich Ashas Wesen einfach „ignoriere“. Und Torwin allein konnte auch nicht genug schaffen, damit die Liebesgeschichte nur ansatzweise für mich fühlbar war. Auch war mir die Veränderung von Asha durch den Einfluss von Torwin schlicht nicht genug. Sie war für mich zu schnell verbrannt.

    Auch die Story an sich konnte nicht ganz packen, wenngleich sie auch nicht schlecht war. Sie war bloß zu vorhersehbar.

    Mein Fazit:

    Eine an sich nette und vorhersehbare Geschichte mit Luft nach oben. Spannung blieb bisher für mich aus, die netten Randfiguren und die Welt an sich wurden mir zu sehr durch die unausstehliche Protagonistin negativ beeinflusst, sodass ich aktuell nicht den Drang verspüre, die Fortsetzungen zu lesen. Leider war es mir nicht möglich, die hier geschaffene Welt positiv genug zu betrachten, um die fehlende Nähe zu den Figuren und die für mich nicht authentische Liebesgeschichte „hinzunehmen“. Von mir gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!

     

     

     

     

  11. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.265)
    Aktuelle Rezension von: bookedbycece

    Dieses Buch hat mich sowas von umgehauen und überrascht, ich komm nicht klar 😂

    Es ist schockierend, düster, dystopisch und so brutal, dass ich manchmal vor lauter Ungerechtigkeit verzweifelt war. Und ich konnte schier nicht mehr aufhören zu lesen, so genial war diese Geschichte. Wer eine typische Lovestory erwartet, wird enttäuscht. Beide Protagonisten sind auf ihre eigene Art und Weise mutig, entschlossen und stark. Beide kämpfen für ihre Überzeugungen und die Verbindung, die sich zwischen den beiden beginnt aufzubauen ist so fein und herzzerreissend. Die Story erzählt aus den Perspektiven von Elias und Laia und obwohl sie unterschiedliche Gründe antreiben, sind beide Handlungen miteinander verbunden. 

    Die Geschichte ist durchgängig fesselnd und nie erahnt man auch nur ansatzweise, was als nächstes geschieht. 

    Wenn ich könnte, würde ich 10 ⭐️ geben! 😍

  12. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.882)
    Aktuelle Rezension von: The_Guy_Who_Loves_Books

    Ich bin auf das Buch beim Duchstöbern von Bücherregalen, einer Buchhandlung gestoßen. Mich hat das Cover und der Name angesprochen. Auch auf die Rückseite war sehr mysteriös, was mich dazu gebracht hat, das Buch zu kaufen. In den ersten Seiten habe ich gemerkt: Das muss ich lesen!
    Und ich wurde nicht entäuscht. Es gibt jedoch Szenen im Buch, in denen mir zu wenig passiert. Dies finde ich aber nicht so schlimm.
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

  13. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.321)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    Karou, ein Mädchen mit blauen Haaren und einer Kette aus Wunschperlen. Ein Mädchen mit einem Geheimnis und einer großen Frage: Wer war sie wirklich? 

    Als sie sich verliebt, kommt sie der Antwort auf die Frage immer näher, verliert aber auch sehr viel mehr. 

    In einer Welt voller Magie, Wünschen und Hoffnungen versucht Karou ihren Platz zu finden. 

    Meine Meinung:

    Erstmal zum wunderschönen Setting, welches hauptsächlich in Prag stattfindet. Eine Stadt, die viel zu selten in Büchern vorkommt und die mich extrem fasziniert hat. Die Beschreibungen von Prag, aber auch von der magischen Welt waren lebhaft und luden förmlich zu einem Kopfkino ein. 

    Nun zur Story, denn die hatte es in sich, obwohl es anfangs etwas verwirrend war, hat sich zum Ende hin doch alles aufgelöst, auch wenn das Buch mit einem Knall und einem fiesen Cliffhanger endet. 

    Obwohl keine Zauber gesprochen werden und man hauptsächlich "zaubert", indem man sich was wünscht, haben die Chimären und die Engel so viel Magie in die Geschichte gebracht, dass das ganze Buch einfach unglaublich magisch wirkt. 

    Doch trotzdem konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen. Mir ging es zu schnell zwischen den beiden, wobei ich da eher an die gemeinsame Vergangenheit anspiele, als an der Liebe, die in Prag entstanden ist. 

    Am meisten hat mir Karous beste Freundin gefallen, ihre Unbekümmertheit und ihre Direktheit war erfrischend und gaben der düsteren Stimmung etwas mehr Pepp. 

    Fazit:

    Tolles Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. 

  14. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Ich hatte von Kira Licht bereits den ersten Band von "Kaleidra" gelesen, der mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Da ich "Gold und Schatten" aber noch zu Hause hatte, wollte den Büchern der Autorin nochmal eine Chance geben. 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann ziehen können. Kira Licht hat einen tollen Schreibstil und im Vergleich zu "Kaleidra" waren mir hier die Beschreibungen von Orten und Charakteren nicht zu viel. Das Setting in den Katakomben von Paris hat mir sehr gut gefallen und es reizt mich, diese selbst einmal zu besuchen. 

    Anfangs hatte ich trotz Lesen des Klappentextes kaum Ideen in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Der Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich möchte nun unbedingt wissen, wie es in Band 2 weitergeht. Das Ende war ziemlich rasant und ich hätte mir gewünscht, dass es schon früher im Buch Action gegeben hätte. Das hat mir ein bisschen gefehlt, da die Geschichte manchmal ziemlich ruhig war. Trotz des gemächlichen Tempos habe ich mich aber nicht gelangweilt und mich immer gefreut, wenn ich das Buch wieder in die Hand genommen habe.

    Positiv aufgefallen sind mir auch die kreativ ausgearbeiteten und unterschiedlichen Charaktere. Die Protagonistin und die meisten Nebencharaktere mochte ich auf Anhieb (vor allem Jemma und Gigi sind super). Maél war mir bis zum Schluss immer ein bisschen suspekt und ich traue ihm bis heute nicht zu hundert prozent über den Weg. Ich bin gespannt, wie seine Entwicklung in Band 2 weiterläuft. 

    Obwohl das Buch Fantasy ist, hat die Autorin eine ordentliche Prise Humor reingebracht. Vor allem die Dialoge zwischen Livia und Maél haben mich sehr gut unterhalten. Meine Lieblingsszene ist aber mit Abstand das Ambrosia-Dilemma. Da habe ich zwischendurch wirklich laut lachen müssen. :D

    Ich freue mich auf Band 2 und werde weitere Werke der Autorin im Auge behalten. Vielleicht war "Kaleidra" einfach nicht meine Welt. :)

  15. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Was soll man da noch sagen? 

    Ich könnte hier eine ausführliche Rezensionen schreiben, in der ich all meine Liebe, Begeisterung und Faszination über dieses Buch ausdrücke. 

    Ich könnte erzählen, dass die Geschichte hier in Band 4 genauso spannend, fesselnd und mitreißend bleibt, wie in den vorherigen Teilen. Ich könnte erzählen, dass die Charaktere die wir bereits kennengelernt haben wie auch die die neu hinzu kommen einfach nur perfekt sind und mich völlig in ihren Bann ziehen. Ich könnte erzählen, dass der Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite einfach perfekt ist und einen mit seiner spannenden, humorvollen und tiefgründigen Art nicht mehr loslässt. Ich könnte sagen, wie sehr mich die Emotionen des Buches gefangen nehmen. 

    Aber ich denke es reicht einfach zu sagen: min Band 4  schafft die Autorin ein weiteres Highlight und einen tollen Teil eine absolut fesselnden Reihe.

  16. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.920)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Da bereits viele Rezensionen über das Buch existieren, hier nur kurz zusammengefasst meine Pro's und Con's:

    Pro's:

    - großartiger Schreibstil, der die Welt mit vielen bildreichen Metaphern zum Leben erweckt                                                                         

    - facettenreicher, hochinteressanter Protagonist mit Stärken und Schwächen  (wobei Stärken deutlich überwiegen); abwechslungsreiche und überzeugende Nebencharaktere, von denen einige fesseln können

    - authentische Dialoge teilweise mit intelligentem Humor und interessanten Gesprächsthemen

    - komplexes Magiesystem, das zusammen mit dem Protagonisten zu entschlüsseln, Spaß macht

    Con's:

    - für mich ist der Spannungsbogen etwas zu sehr gedehnt. Zwar passiert immer etwas, aber als spannend würde ich diese alltäglichen Konflikte eher weniger bezeichnen.

    - das Hauptziel (die Chandrian) wird sehr vernachlässigt. Nach über 900 Seiten weiß ich und der Protagonist kaum mehr als am Anfang über sie. Die Geschichte verliert sich immer wieder in Nebensträngen, die mitunter zur Charakterentwicklung beitragen, sonst aber wenig den Plot vorantreiben.

    Fazit: Schreibstil, Setting, Weltenaufbau und Charaktere sind top, Handlung eher ein flop, daher 4/5 Sternen.

  17. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783492280358)
    Jennifer Estep

    Frostnacht

     (1.111)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:
    Ich Liebe es!
    Es ist genauso mega und einfach episch wie auch das zu Band 1 😍


    Meinung:
    Ich habe mich riesig auf die Fortsetzung gefreut.
    Zwischen band 1 und 2 lag ein Jahr und auch zwischen 2 und 3 wird ein Jahr liegen, daher hatte ich sorge wieder gut reinzukommen.
    Diese war zum Glück unbegründet.
    Zu Beginn gibt es ein recht ausführliches "Was bisher geschah", wodurch der Einstieg deutlich leichter war als erwartet. 
    Es hat nicht lang gedauert und ich war wieder komplett in der Geschichte versunken.
    Der Schreibstil des Autors ist wieder sehr anspruchsvoll und voller liebe zum Detail, was ich einfach total gern habe.
    Es wurde an alles gedacht, sodass ich mich richtig in die Geschichte reindenken und fühlen konnte.
    Großartig!

    Wir lesen wieder aus den drei Perspektiven wie im ersten Band und bekommen sogar noch zwei weitere dazu.
    Die Perspektive wechselt immer kapitelweise und durch die Überschrift ist auch immer sofort ersichtlich, bei wem wir gerade sind.
    Die meisten Kapitel haben am Ende so kleine mini Cliffhanger, die dafür sorgen, das ich stets wissen wollte, wie es weiter geht.

    Die Figuren kommen wieder extrem stark und gut ausgearbeitet rüber.
    Orka, eine Mutter, welche alles tun würde, um ihren Sohn zu finden.
    Varg der ehemalige Sklave, der in den Blutgeschworenen endlich eine Familie gefunden hat, während viele andere ihn tot sehen möchten.
    Elvar, die Tochter eines Jarls, welche als Kopfgeldjägerin mit den Schlachtgrimmen, eigentlich Schlachtenruhm hinterherjagt, nun aber einen Blutschwur folgen muss.
    Biórr der Rabenfütterer, durch welchen wir erfahren, was bei diesen vor sich geht, während er mit eigenen inneren Kämpfen zu tun hat. 
    Gudvarr, welcher als zu oft kurz davor ist zu sterben und sich doch irgendwie immer wieder aus der schlinge zieht.
    Die Handlungsstränge waren total spannend und es war faszinierend zu sehen, wie sie miteinander zusammenhängen und sich teilweise überkreuzen.
    Sie waren alle total spannend und der Autor hat es geschafft, die Atmosphäre von jeden der Handlungsstränge unglaublich stark rüber zu bringen. 

    Was mir auch richtig gut gefallen hat, ist das wir dieses Mal auch den ein oder anderen der Götter in seiner tierischen und menschlichen Gestalt kennenlernen.
    Das Setting gefiel mir wieder besonders gut! 
    Es spielt sich alles im nordischen reich Vigrid ab, welches nicht nur von Menschen bewohnt wird, sondern auch von Veasen (Trolle, Frostspinnen und andere ganz spezielle Wesen) sowie Menschen, in denen das Blut der alten Götter brodelt.

    Fazit:
    Eine Fortsetzung, welche mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte.
    Durch das ausführliche "was bisher geschah" und den wundervoll Detailreichen schreibstill war ich total schnell wieder in der Geschichte drin.
    Schon nach wenigen Seiten konnte mich der Autor wieder mit dieser faszinierenden, nordisch angehauchten Fantasy Welt und seinen spannenden Bewohnern beeindrucken. 
    Wir haben hier fünf Handlungsstränge, welche alle gleichermaßen spannend und faszinierend sind.
    Der Autor hat es geschafft, die jeweilige Atmosphäre aus dem Handlungsstrang hervorragend rüber zu bringen.
    Die Figuren konnten mich total begeistern, sie sind sehr gut ausgearbeitet und deren Beweggründe stets nachvollziehbar. 
    Manche Figuren sind mir schon ans Herz gewachsen, andere hingegen mag ich gar nicht, was toll ist. 
    Natürlich hat der Autor wieder einen schönen Cliffhanger für uns, sodass meine Vorfreude auf das Finale nächstes Jahr schon jetzt riesig ist. 
    Von mir gibt es auf jeden Fall eine ganz große Empfehlung!💖
    Ich danke dem blanvalet Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.


  18. Cover des Buches Frostkiller (ISBN: 9783492280365)
    Jennifer Estep

    Frostkiller

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Seit dem letzten Teil fiebere ich auf das Finale zu und was soll ich sagen: Frostkiller ist ein würdiger finaler Band für die Mythos Academy.

    Es war spannend und mitreißend bis zur letzten Seite.

    Immer wieder geschah etwas Unvorhersehbares, was ein überrascht hat.

    Ich wurde nicht enttäuscht!


    Ich weiß tatsächlich nicht was ich noch sagen soll.

    Jedes Mal lobe ich den Schreibstil von Jennifer Estep, die Charakter und deren Entwicklung. Besonders Gwens Charakterentwicklung war über die sechs Bücher deutlich zu erkennen.

    Auch wie die Charaktere sich angenähert haben und sich eine tiefe Freundschaft entwickelt hat, wird in einigen Momenten in diesem Buch sehr deutlich.

     

    Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe. Sie und auch Jennifer Estep gehören zu meinem Top 5!

    Kann die Reihe absolut jedem empfehlen. Ob eingeschweißten Fantasylovern oder Lesern, die sich gerne an Fantasy  probieren wollen.


    Ich bin etwas enttäuscht, dass die Reihe nun zu Ende gegangen ist.

    Aber der Spin-Off ist schon bestellt.


  19. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.404)
    Aktuelle Rezension von: Buchbiene89

    Ich liebe die Erzählart, die Figuren und die Versuche das Unvermeidbare abzuwenden. Ein großartiges Buch.

  20. Cover des Buches Fingerhut-Sommer (ISBN: 9783423216029)
    Ben Aaronovitch

    Fingerhut-Sommer

     (355)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In „Fingerhut-Sommer“ von Ben Aaronovitch begleiten wir Constable Peter Grant aufs Land. Dort wurden zwei Mädchen entführt und Peter soll überprüfen ob dahinter Magie stecken könnte. Peter erfährt von den Eltern das die Kinder fantasieren, magische Pferde und Prinzessinnen sehen. Gemeinsam mit Beverley versucht Peter nach dem Täter und versucht ihnen eine Falle zu stellen. Unterdessen meldet sich Lesley bei Peter.

    Dieser 5. Band ist weniger magisch als seine Vorgänger da die Geschichte um den Faceless Man eine Pause einlegt. Dementsprechend fühlt sich dieser Band wie ein eigenständiges Buch an, und nicht wie die Fortsetzung einer Reihe. Für mich blieb hier die Spannung während zwei Drittel des Buches auf der Strecke. Der Fall der entführten Mädchen war wenig spannend und mitreißend, zudem war auch relativ schnell klar das Magie im Spiel sein muss. Die übrigen Charaktere waren mehr Mittel zum Zweck und hatten keine Tiefe. Nightingale fehlte hier leider genauso sehr wie das Drama um Lesley. Einzig und allein das Ende konnte gut an Bewertung aufholen, da es sich zum Ende etwas zuspitzte.

    Für mich leider bisher der schwächste Band der Reihe. Leider muss ich sagen das dies eine Reihe ist, die mit jedem Band schlechter wird und die Qualität des Vorgängers nicht halten kann.

  21. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.009)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Rosa Alcantara flüchtet aus den USA vor ihrer Mutter und anderen Problemen nach Sizilien zu ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda. Schon bei der Ankunft des Fliegers trifft sie auf Alessandro Carnevares, weiß aber nichts davon, dass er zu dem verfeindeten Clan ihrer Familie gehört. Denn, wie nicht anders zu erwarten ist in Italien, geht es um die Mafia und beide Familien sind Größen in diesem Geschäft. Das hindert aber Rosa und Alessandro nicht daran, sich anzunähern und sich ineinander zu verlieben. Dennoch haben beide ihre Probleme mit ihren Familien. Rosa, sich in ihre einzugliedern und die Strukturen der Mafiosi zu verstehen und Alessandro, dessen Vater gerade gestorben ist und er sich als neuer Boss „capi“ behaupten muss. Mit Rosas Hilfe versuchen sie einen Verrat in seiner Familie aufzudecken. Zudem hat Alessandros Familie ein raubtierhaftes dunkles Geheimnis und nicht nur das lässt Rosa erzittern, sondern ihr eigenes der Familie ebenso, was allerdings nicht ganz so haarig ist.

     

    Ich mag Wandlergeschichten und Italien mag ich auch, dennoch konnte mich das Buch nicht ganz so mitreißen. Allerdings kann ich nicht mal sagen, an was das gelegen hat, da mir auch Kai Meyers Schreibstil zusagt. Vor vielen Jahren hatte ich mal die „Merle-Trilogie“ von ihm gelesen und dachte nun, es wäre mal an der Zeit eine neue Reihe von ihm zu lesen und da ich schon viel Gutes über die „Arkadien-Reihe“ gelesen habe, wollte ich es damit probieren.

    Wie gesagt, gefällt mir auch das Thema und der Schreibstil, aber es konnte mich nicht so richtig fesseln. Ich schiebe es mal auf die Figuren, dass die mich nicht so richtig an sich gebunden haben.

     

    Zudem war es am Anfang sehr viel Mafiathematik und ich hatte viel mehr auf die Fantasyelemente gehofft. Das hat am Anfang irgendwie etwas gedauert, obwohl dann davon viel zu lesen war und immer wenn es um die tierischen Geheimnisse ging, hat es mir auch gut gefallen.

    Das mit Alessandro und Rosa ging mir zu schnell. Die haben sich schon von Anfang des Buches angeschmachtet, obwohl die sich noch überhaupt nicht gekannt haben. Dass die sich nicht als Feinde gesehen haben, obwohl dass ihre Familien tun, konnte ich nachvollziehen. Warum auch? Sie kennen sich ja nicht und haben kein Problem miteinander. Warum dann Feinde sein? Aber das die einander so anschmachten… das war schon fast unangenehm. Das war mir irgendwie zu viel.

    Na ja und dann immer das hin und her, diese Spielchen und bis man mal so an die Informationen herangekommen ist, was dort Phase ist. Niemand wollte ja Rosa so richtig die Wahrheit erzählen, sondern dauernd haben sie ihr nur Brocken gegeben. Auch ihre Schwester hat sich seltsam verhalten, die war so sehr in dieser Familiensache verstrickt und hat am Ende dennoch so eine dramatische, undankbare Rolle bekommen.

     

    Warum ich mich mit den Figuren an sich nicht so richtig identifizieren konnte, kann ich nicht richtig sagen. Ich vermute mal, besonders bei der Protagonistin Rosa, dass die mir einfach etwas zu jung ist und ihre Ansichten und ihr Verhalten so gegensätzlich zu mir selbst sind, dass ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen konnte. Sie war mir nicht egal, aber auch nicht so, dass ich mich in ihre Emotionen versetzen konnte. Das war etwas schade. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie noch nicht richtig ausgearbeitet war und die Tiefe gefehlt hat.

    Alessandro… ja, bei dem Jungen weiß ich noch nicht, ob ich den mag oder nicht. Zumindest find ich sein tierisches Ich spannender, was jetzt nicht unbedingt für ihn spricht. Aber komplett unsympathisch empfand ich ihn nicht, auch nur zu flach als Figur.

    Die anderen Figuren… waren alle auf ihre Art entweder sehr seltsam oder unsympathisch, weil die immer nur auf ihre eigenen Interessen aus waren. Da war kaum einer mit etwas Empathie befinden. Aber wahrscheinlich muss man so sein, wenn man sich in der Mafia befindet. Einzig Iole macht da wohl eine Ausnahme, aber das arme Mädchen, was jahrelang von der Mafia eingesperrt gewesen war, hat auch echt andere Probleme.

    Sarcasmo hat mir gefallen, aber das war der Hund des Chauffeurs der Carnevares. Allein der Name ist schon witzig, aber der Fahrer hieß ja auch Fundling. Die capis haben schon einen gewissen Sinn für Humor.

     

    Fazit: Ich hoffe, auf die zwei weiteren Teile, dass mich die Geschichte noch etwas mehr packt. Bis jetzt finde ich, dass es sich um eine solide Fantasy-Geschichte handelt, aber nichts, was mich jetzt vom Hocker reißt. Am Ende konnte ich mich einfach nicht richtig mit den Figuren identifizieren. Darum gibt es 3 Sterne von mir.

  22. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (361)
    Aktuelle Rezension von: KathieMarie

    Für Blair wir ein Albtraum wahr, als ihre Mutter und ihre große Schwester bei einem Autounfall ums Leben kommen, mit ihnen hat sie nun alles verloren. Dabei sollten Valkyren, wie ihre Mutter, doch eigentlich unsterblich sein! Und obwohl alles danach aussieht, weiß Blair, dass es kein Unfall war, der ihre Familie getötet hat. Also macht sie sich auf den Weg, um Antworten zu finden. Dabei stößt sie jedoch auf Wahrheiten, die sie vielleicht lieber doch nicht gekannt hätte.

    Der erste Band der zweiteiligen Romantasy-Reihe ist sehr kurzweilig und leicht zu lesen. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der das lesen sehr angenehm macht. Die Einführung in die Welt der Valkyren war für mich nicht sofort zu durchschauen und dennoch wird man nicht mit nordischer Mythologie überschüttet, obwohl es mehr als genug Material dafür gäbe. Dennoch sind die Valkyren eine Truppe von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die den Inhalt des Romans ein wenig aufblühen lassen.
    In beinahe jeder Figur steckt etwas, das zu einer drastischen Wendung des Geschehens führt, da vermisst man fast schon die ganz einfache Figur der besten Freundin, die keine Ahnung von der Welt der Valkyren, dem Chaos und Ragnarök hat. Doch diese drastischen Wendungen hat der Roman auch nötig, denn ohne sie, könnte die Spannung nur schwerlich aufrecht erhalten werden. Es gibt immer wieder diese einzelnen Spannungsmomente, zwischen denen die Spannung etwas nachlässt, jedoch zu keiner Zeit die Bindung zum Leser. Alles arbeitet auf eine Szene der hohen Eskalationsstufe hin. Geheimnisse werden enthüllt und die Seiten werden gewechselt.

    Neben dem offensichtlichen Problem, das sich Weltuntergang nennt, hat Blair aber auch mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen, die sie ihrem besten Freund entgegen bringt, was hier wesentlich dramatischer ist, als die übliche "Ich-liebe-meinen-besten-Freund"-Problematik. Blair, mit Mythen und Legenden aufgewachsen, liebt die Nordlichter, aber vor allem bedeutet ihr ihre Familie und ihr bester Freund alles. Ihre Reaktionen sind sind nachvollziehbar, manchmal etwas überzogen. Sie hat eine impulsive Persönlichkeit und versucht immer allen, die sie liebt treu zu bleiben, was sich als enormer Kraftakt herausstellt. Ich für meinen Teil konnte nicht so ganz warm werden mit ihr, denn, trotz der nicht ganz so stabilen Spannung, bekommt man viel Input, der auch erstmal verarbeitet sein will. Außerdem ist es auch schwer bei 350 Seiten bei viel Handlung noch mehr in die Tiefe der Charaktere vorzudringen.

    Alles in allem ist "The last goddess - A fate darker than love" ein gelungener Auftakt der Dilogie, der Lust auf mehr macht. Mehr Mythen, mehr Action und mehr unerwartete Wendungen.

  23. Cover des Buches Die Furcht des Weisen 2 (ISBN: 9783608939262)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen 2

     (786)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Wieder ein paar mehr Informationen, wieder etwas mehr, das man über Kvothe und die Chandrian lernt. Ich möchte nicht quengeln, aber ich will wissen, wie es weitergeht!

  24. Cover des Buches Ewiglich die Sehnsucht (ISBN: 9783841502742)
    Brodi Ashton

    Ewiglich die Sehnsucht

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Ich mag Geschichten über Mythologie und der Klappentext hörte sich wirklich interessant an. 

    Doch so ganz wurde ich mit Nikki, Jack und Cole nicht warm. Alle Charaktere sind sehr oberflächlich behandelt und es fehlt ihnen die Tiefe und vor allem das sich entwickeln. Das natürlich in den weiteren Bänden noch kommen kann. Die Handlungen von Nikki sind oft unüberlegt und sie zieht ihre Vorhaben nicht durch z.B. will sie Infos über Cole sammeln und herausfinden, wie sie den Schatten entgehen kann. Dazu hat sie sechs Monate Zeit, doch über die Hälfte der Zeit, verbringt sie damit, sich vor der Welt zu verstecken. 

    Erst zum Ende hin, als sie mit Jack einen Verbündeten erhält, kommt sie endlich in die Puschen. 

    Der Schreibstil war zwar leicht, doch oft auch langatmig und leider auch nervig. Oft erhielt man Infos an den falschen stellen, wo sie eher unpassend waren. 

    Zum Ende wurde es dann etwas spannender, doch ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich noch nicht.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks