Bücher mit dem Tag "saidar"

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38 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rad der Zeit 1 (ISBN: 9783492707114)
    Robert Jordan

    Das Rad der Zeit 1

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Die Suche nach dem Auge der Welt – Teil 1 der Das Rad der Zeit Reihe von Robert Jordan

    Das Rad dreht sich und führt unsere Helden in ein Abenteuer das bildgewaltiger und komplexer nicht sein könnte. Am Beginn steht ein Dorf dessen Einwohner Vorbereitungen für ein großes Fest treffen. Ein überraschender Angriff führt zum Wendepunkt im Leben einiger Dorfbewohner. Nichts wird mehr sein wie es einmal war. Robert Jordan nimmt uns mit auf eine epische Reise: Die Suche nach dem Auge der Welt.

    Weltenbau (4.5/5)
    Die Reise beginnt in einem kleinen Dorf nahe der Berge. Überschaubar – auf den ersten Blick. Doch mit jeder gelesenen Seite entfaltet sich eine unfassbar detaillierte Welt an deren Komplexität im Laufe des ersten Bandes nur oberflächlich gekratzt wird. Jordan schreckt nicht davor zurück die von ihm geschaffene Welt mit all seinen Geschöpfen genauestens zu beschreiben. Doch gibt er uns dabei nur jene Informationen, die wir zu exakt diesem Zeitpunkt benötigen. Gleichzeitig weckt er damit die Lust noch tiefer in die Geschichte der Welt einzutauchen. Immer wieder entdecken wir dabei Anlehnungen an J.R.R. Tolkiens geschaffene Welt, die durch Robert Jordan in einem völlig neuen Gewand erscheint.

    Die Charaktere (4.5/5)
    Im Laufe der Geschichte treffen wir auf eine Vielzahl von Protagonisten, Antagonisten und Nebenfiguren, doch keine dieser Personen gleicht in ihren Wesenszügen und Verhalten einer anderen. Durch diese klare Abgrenzung ist es mir zu keinem Zeitpunkt schwer gefallen den Überblick zu bewahren. Alle Handlungen sind entsprechend der jeweiligen Charaktereigenschaften schlüssig und nachvollziehbar. Die Entwicklung der handelnden Personen ist vor allem ab der zweiten Hälfte des Buches spürbar. Auch hier gilt: Alles was bislang dargeboten wurde, dürfte nur ein Bruchteil dessen sein, was Leser*innen in den folgenden Bänden noch erwartet.

    Magie (4.5/5)
    Die Magie bleibt im Laufe des ersten Bandes ein Mysterium für sich. Immer wieder, Stück für Stück, wird das Ausmaß der Kräfte offenbart. Zum Ende des Buches habe ich vieles über die Vergangenheit und Zusammenhänge gelernt, doch keinesfalls genug, um alles zu verstehen. Da die Magie und dessen geschlechterabhängige Wirkung allerdings einer der Kernthemen der Reihe zu sein scheint, wäre es auch äußerst verwunderlich, hätte Robert Jordan bereits Geheimnisse im ersten Band enthüllt. Mir gefällt diese Herangehensweise und die Ansätze sind mehr als vielversprechend, ich freue mich auf mehr davon!

    Plot (4/5)
    Die Geschichte nimmt frühzeitig Fahrt auf. Die Beschreibung der Charaktere wird geschickt in den Handlungsstrang eingebaut und bremst den Verlauf der Geschichte nicht ab. In der Mitte des Buches gibt es einen etwas langatmigen Teil. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde mir klar, warum Robert Jordan diesem Teil der Geschichte so viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass man auch mit ein oder zwei Kapiteln weniger ausgekommen wäre. Vor allem ab dem dritten Drittel des Buches konnte ich es auf Grund der zuspitzenden Handlung kaum noch aus der Hand legen.

    Schreibstil (4/5)
    Interessant fand ich vor allem die Art wie Personen beschrieben werden: Ist deren Auftreten und Benehmen für den Verlauf der Geschichte ausschlaggebend, steht deren Erscheinungsbild und Verhalten im Fokus der Darstellung. Sind es jedoch deren Worte, die uns mehr über die Geschichte der Welt verraten, wird auf eine detaillierte Beschreibung von Äußerlichkeiten verzichtet und stattdessen beispielsweise viel Wert auf Charakteristik der Aussprache gelegt. Lediglich im Showdown am Ende des Buches wirkte die Fülle übernatürlicher Vorkommnisse und deren Beschreibung für meinen Geschmack etwas übertrieben.
    Da sich diese Rezension auf die deutsche Ausgabe bezieht, muss ich leider einen Punkt für die etwas holprige Übersetzung abziehen. Besonders in den Dialogen waren einige Unstimmigkeiten zu erkennen. 

    Fazit (4.5/5)
    Die Suche nach dem Auge der Welt ist klassische Fantasy im neuen Gewand. Interessante und gut ausgearbeitete Charaktere bewegen sich in einer komplexen Welt, die das ein oder andere Mal an J.R.R. Tolkiens Werke erinnert. Ein vielschichtiges Magiesystem und einzigartige Geschöpfe geben der Geschichte trotz bekannter Stilelemente ein völlig eigenes Flair. Bis auf eine kurze Ausnahme in der Mitte des Buches, bleibt die Handlung durchwegs spannend und macht Lust auf die nachfolgenden Bände der umfangreichen Reihe.

    Klare Leseempfehlung!



  2. Cover des Buches Die Feuer des Himmels (ISBN: 9783492700856)
    Robert Jordan

    Die Feuer des Himmels

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    In diesem Band geht es eher um zwischenmenschliche Beziehungen, Politik und die Lüftung von Geheimnissen, als dass die Story so stark voranschreitet, wie in den vorangegangenen Bänden. Dadurch wirkt die Story teilweise sehr schleppend, was aber durch die interessanten Fäden, die zwischen den Charakteren gesponnen werden, ausgeglichen wird.
    Rand hat zunehmend Schwierigkeiten er selbst zu bleiben; Lews Therin kommt immer mehr an die Oberfläche. Das ist sehr interessant zu lesen, vor allem, wenn klar wird, dass andere Charaktere seine Veränderung bemerken.
    Egwene reift stark in diesem Band. Ich weiß nicht, ob es für sie noch weit bis zum Status einer Aes Sedai ist. Ich denke, sie ist auf dem besten Wege dahin.
    Nynaeve muss sich mit ihren Ängsten auseinandersetzen und schafft dies nur bedingt. Die Balance zwischen ihr und Egwene kippt stark; während Egwene riesige Fortschritte macht, kommt Nynaeve in ihrer Entwicklung kaum voran.
    Dennoch mag ich sowohl Nynaeve als auch Egwene immer noch sehr. Auch die "neue" Egwene gefällt mir total. Es ist so, als wären sie die zwei Seiten in mir selbst: Egwene die ruhigere und nachdenklichere, Nynaeve die wildere, wütendere. Als wären sie Yin und Yang. Oder Saidin und Saidar... ☯️
    Elayne bleibt weiterhin etwas farblos, wenngleich nicht so stark wie im vorigen Band. Dennoch wirkt sie auf mich aalglatt. Sie macht mir zu wenige Fehler und wirkt dadurch viel perfekter als Nynaeve. Mal ganz davon abgesehen, dass sie oft sehr gutgläubig und naiv auf mich wirkt. Dass es zwischen ihr und Nynaeve dann mehr als nur einmal Streit gibt, wundert mich gar nicht. Was das anfangs mit Thom sollte, verstehe ich bis jetzt nicht. 🤔
    Aviendha ist mir in diesem Band jedoch sehr ans Herz gewachsen. Ich mag die Veränderung, die sie durchmacht. Sie befindet sich auf einem positiven Weg, denke ich. Ich mag es, wie sie und Rand miteinander umgehen.
    Moiraine ist, wie sich letztlich herausstellt, genau so, wie ich sie von Anfang an eingeschätzt hatte. Ich hab sie wirklich sehr in mein Herz geschlossen. Sie wirkt auf mich immer wie eine weise Jedi, die Rand einfach nur helfen und zur Seite stehen will. Leider sieht er das erst sehr spät.
    Weniger gefallen haben mir wieder mal die veränderten Schreibweisen einiger Ausdrücke ("Emondsfelde" wurde zu "Emondsfeld", "Seanchaner" wurden einfach zu "Seanchan" u. Ä.) und die vielen Rechtschreibfehler. Das störte arg den Lesefluss, aber ich habe ehrlich gesagt keine Hoffnung mehr, dass sich das in kommenden Bänden noch ändern wird. Die deutsche Übersetzung ist hier einfach nicht besonders gut und in der Neuauflage leider nicht überarbeitet worden. Der Lektor hat hier leider sehr viel gepennt.
    Das eigentliche Schlüsselereignis, das auf den Titel schließen lässt und umgekehrt, fehlt hier komplett. Ich habe den Band durchgelesen und weiß trotzdem nicht, warum er »Die Feuer des Himmels« heißt. Und das ist neu. Das gab es bei den vorigen Bänden nicht. Die Verbindung vom Titel zur Story war bisher immer klar. Nur hier auf einmal nicht mehr. Vielleicht übersehe ich ja was, aber warum dieser Titel gewählt wurde, erschließt sich mir nicht und das ärgert mich schon ein wenig.
    Das Finale ist wiederum fulminant. Es zieht sich diesmal in zwei Spannungsbögen und teilweise saß ich echt total reglos da, hab mich nicht gerührt und nur gelesen, aus Angst, Bewegung oder irgendeine andere Art der Unterbrechung könnte diese Spannung zerstören.
    Als der erste Spannungsbogen um war, war ich tatsächlich ein wenig verstört und geschockt, trotzdem ich mit dem Ergebnis gerechnet habe. Ich musste dann pausieren, weil ich zu aufgewühlt war. Als ich mich beruhigt hatte, las ich dann heute weiter und beendete das Buch. Der zweite Spannungsbogen ist nicht weniger spannend aber ein bisschen weniger schockierend und aufwühlend.

    Am Ende stelle ich mir einige Fragen und fabriziere ganz wilde Vermutungen, die sich vermutlich nur zum Teil, wenn überhaupt, bestätigen werden. 😅

    Mein Fazit:
    Fortsetzung mit Längen, aber dafür interessanten, zwischenmenschlichen Entwicklungen und einem fulminanten Finale mit zwei Spannungsbögen, das mich doch sehr aufwühlte.
  3. Cover des Buches Das Rad der Zeit 3 (ISBN: 9783492707138)
    Robert Jordan

    Das Rad der Zeit 3

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Cyfedia

    Meinung:

    Der Titel des Buches wirkt, im Nachhinein betrachtet, eher irreführend. Er impliziert, das es hauptsächlich um Rand und seine neue Rolle als "Dragon Reborn" geht. Doch genau dies ist nicht der Fall, obwohl Rand der Protagonist ist, gibt es kaum ein Kapitel aus seiner Sicht, stattdessen erleben wir alles aus der Sicht seiner Freunde und Verbündeten. Robert Jordan hat damit, damals, wohl jeden überrascht. Es war eine wirklich mutige Entscheidung, das Buch komplett nur aus der Sicht der "Nebencharaktere" zu schreiben und nicht aus Rands. Aber obwohl wir bis zum Ende warten müssen, so ist es auf keinen Fall so als wäre er nicht im Buch. Er ist allgegenwärtig, seine Freunde suchen ihn, träumen von ihm oder man hört Gerüchte über merkwürdige Ereignisse. Wir sehen ihn wie andere ihn sehen, die Veränderung, die er in ihren Augen durchlebt. Ich persönlich hatte mir zwar mehr von Rand erhofft, schließlich ist er mein Lieblingscharakter, doch andererseits war es absolut meisterhaft umgesetzt und geschrieben. Ich hing regelrecht an den Seiten und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, wann alle wieder aufeinander treffen und wann Rand endlich auftaucht. Es fühlte sich an wie eine Suche oder gar eine Jagd nach ihm und ich hatte solchen Spaß daran, auch wenn er wenig Handlung an sich bekam. Es war unglaublich spannend und toll zu erleben, wie sich alle Puzzle-Teile zusammenfügen, den auch das kleinste Event und die kleinste Erwähnung hatte am Ende ihren Sinn.

    Um die anderen Charaktere nicht außen vor zu lassen, möchte ich mich diesen noch kurz widmen. Beginnend bei Perrin, welchen ich zu Beginn der Serie als äußerst langweilig empfand und wenig begeistert über seine Kapitel war. Dennoch hat er sich schwer gemacht in meinen Augen, ich mag seine ruhige und nachdenkliche Art und das Faile ihn als einzige aus dem Konzept bringt. Er ist ein ehrenhafter und loyaler Mann und denkt im Vergleich zu anderen aus Emonds Field rational. Er weiß, dass er sich nicht gegen sein Schicksal wehren kann, auch wenn er das vielleicht möchte. 

    Im Gegensatz zu Mat, welcher sich verzweifelt dagegen wehrt. Er versucht wegzurennen und wird doch immer wieder zurückgetrieben. Mat ist ebenfalls nicht gerade ein Lieblingscharakter von mir, dennoch fand ich seine Geschichte und seine Kapitel sehr interessant und bin gespannt wie es mit ihm weitergeht. Was mir von Zeit zu Zeit etwas auf die Nerven ging war jedoch seine Ignoranz gegenüber den Ereignissen. 

    Die Mädels Egwene, Nynaeve und Elayne gehören in diesem Teil quasi zusammen, sie sind unzertrennlich. Mitunter fand ich es sehr interessant ihr Leben und Lernen in Tar'Valon mitzuerleben. Manchmal war es mir jedoch etwas zu viel und sie gingen mir von Zeit zu Zeit auf die Nerven, besonders Nynaeve, welche immer noch Moraine die Schuld an allem gibt, es ist ermüdend. Wie stur und verbohrt kann ein Mensch sein? Auch Egwene führte sich mitunter auf wie ein pubertäres Mädchen, gut zu ihrer Verteidigung, sie ist eins. Elayne fand ich im Vergleich zu ihrem ersten Auftritt eher schwach und sie geht im Vergleich zu den anderen beiden unter. Ich hoffe das legt sich wieder, denn ich mochte sie und ihre scharfe Zunge zu Beginn sehr.

    Fazit:

    Ein gewagtes Experiment, den Protagonisten außen vor zu lassen - jedoch meisterlich umgesetzt. Ein grandioses Abenteuer auf die etwas andere Art, jedoch nicht weniger spannend.

  4. Cover des Buches Der Schatten erhebt sich (ISBN: 9783492700849)
    Robert Jordan

    Der Schatten erhebt sich

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Cyfedia
    “With his coming are the dread fires born again. The hills burn, and the lands turns sere. The tides of men run out, and the hours dwindle. The wall is pierced, and the veil of parting raised. Storms rumble beyond the horizon, and the fires of heaven purge the earth. There is no salvation without destruction, no hope this side of death."

    Meinung

    Obwohl es eines der längsten Bücher der Reihe ist, ist es keines Falls zäh oder langweilig. Natürlich gibt es immer Szenen, welche besser und schlechter sind, dennoch bin ich alles in allem überwältigt. Es ist schwierig die Handlung über einen so langen Zeitraum nicht einschlafen zu lassen und die Spannung oben zu halten, doch Robert Jordan hat dies grandios gemeistert.

    Durch den ständigen Szenen-Wechsel, verweilen wir nicht nur an einem Ort, sondern reisen mit den andere Charakteren in der Welt umher und erleben weitere Abenteuer, dadurch kommt ständig frischer Wind in die Geschichte. Natürlich liest man über einen Charakter lieber als über den anderen, nichts desto trotz sind auch diese Sequenzen nötig und durchaus interessant. Und wenn sie lediglich dazu dienen, die Motivation am Lesen zu steigern, da man schnellstmöglich wieder zu der gewünschten Szene springen möchte.

    In diesem Teil lerne wir die Aiel-Kultur und auch "The Three-Fold-Land" kennen, also die Wüste in der sie leben. Die Kultur ist wahnsinnig interessant und so komplex ausgearbeitet, das man oft nur Bahnhof versteht. Doch nach 3 Bänden endlich ein neues Gebiet und eine Kultur kennen zu lernen, auf die ständig hingedeutet wurde war fantastisch. Die Reise welche wir hier durchleben ist sprichwörtlich magisch und ich bin begeistert wie sehr Rand sich entwickelt. Vom ignoranten Schafshirten zu einem Mann der geheime Pläne und Intrigen spinnt - ein Mann vom Schicksal geschmiedet. Ich liebe die Zwiespältigkeit welche sich bereits andeutet, ein guter Mensch der keinem etwas zu Leide tun will, aber auch jemand, der sich damit abgefunden einen Pfad beschreiten zu müssen, koste es was es wolle. Ich bin sehr gespannt in wie weit sein Charakter sich noch verändern wird, zum besseren oder schlechteren.

    Mat bekam deutlich weniger Aufmerksamkeit, auch wenn er ständig dabei war. Und auch wenn ich gerne mehr über seine Fähigkeiten erfahren möchte und was mit ihm passiert ist, so muss ich doch auch Kritik üben. Ich finde es Schade, dass er Rand so aus dem Weg geht, ihn mehr oder minder behandelt wie Asbest und sich ständig fragt ob er schon durchgedreht ist und ihm die Schuld an allem gibt. Ich dachte eigentlich, dass die beiden Freunde sind, aber offensichtlich reicht diese Freundschaft nicht so tief. Ich hoffe inständig das ändert sich noch, denn mich stört das doch ungemein.

    Auch Perrin, welchen ich zu Beginn als langweilig abgetan hatte, hat sich wirklich schwer gemacht und ich mag ihn inzwischen sehr gerne. Seine Rückkehr nach Emonds Field war großartig, ich habe seine Sequenzen wirklich genossen und auch seine Entwicklung vom zurückhaltenden stillen Jungen zu einem Anführer. Und auch wenn ich das Gezanke zu Beginn entnervend fand, so mochte ich Faile im nachhinein doch sehr und die beiden zusammen sind einfach toll.

    Die Mädels fand ich dieses Mal nicht so interessant und bis auf Elayne gingen mir alle auf die Nerven, vor allem Nynaeve. Ich bin gespannt wann sie endlich ihr kommandierendes Gehabe und ihre Wut ablegt. Bis jetzt der unsympathischste Charakter und ich verstehe nicht was Lan an ihr findet - eine furchtbare Frau. 

    Das Ende empfand ich dieses Mal jedoch als nicht ganz so grandios, die End-Szene war zum Teil verwirrend, auch wenn das bis dato meistens der Fall war. Aber obwohl der Cliffhanger nicht so groß wie bei den Vorreitern war, so wollte man doch direkt weiterlesen.

    Fazit

    Trotz der Länge des Buchs wird es nicht langweilig, die Spannung hält sich von Anfang bis Ende. Jordan fesselt durch einen unvergleichlichen Schreibstil und eine einzigartige Charakter-Entwicklung.

  5. Cover des Buches Das Rad der Zeit 2 (ISBN: 9783492707121)
    Robert Jordan

    Das Rad der Zeit 2

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Die Jagd beginnt – Teil 2 der Das Rad der Zeit Reihe von Robert Jordan

     Ich habe zu diesem Buch sowohl sehr positive als auch kritische Rezension gelesen. Beide Ansichten kann ich sehr gut nachvollziehen, wobei ich ganz klar zu Letzterem tendiere.

    Der Fokus im zweiten Band liegt zweifellos auf den Charakteren. Im Besonderen auf ihrer jeweiligen Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung der Beziehungen untereinander. Dafür hat Jordan das Tempo der Erzählung stark gedrosselt. Der Beginn des Buches erweckt zwar den Eindruck einer rasch voranschreitenden Geschichte, doch schon bald wird klar, dass dieses Tempo nicht erhalten bleibt. Jordan lässt es sich nicht nehmen die die Charaktere und deren Entwicklungen genauestens zu durchleuchten. Bei der großen Anzahl an beteiligten Personen nimmt das dementsprechend viel Zeit in Anspruch. Doch genau darin liegt meiner Ansicht nach auch die Stärke des Buches: Jede Handlung wirkt nachvollziehbar und schlüssig. Entscheidungen werden getroffen, Beziehungen werden auf die Probe gestellt und Lektionen werden gelehrt – und zum Teil widerwillig gelernt. Über allem entfaltet Jordan eine Welt, die mit jeder gelesenen Seite an Komplexität und Vielschichtigkeit zulegt. Das hat natürlich – zumindest in meinem Fall – ebenfalls Auswirkungen auf das Tempo. Ich nehme mir sehr gerne die Zeit so tief wie möglich in die fantastischen Tiefen geschaffener Welten einzutauchen, und der Autor hat mir dafür reichlich Möglichkeiten gegeben.

    Ebenso komplex kommt auch das Magiesystem daher. Das Hauptaugenmerkt liegt dabei in erster Linie auf der Wirkung und dem Ergebnis. Klar gibt es auch Regeln innerhalb derer sich das Magiesystem entfaltet – man denke hier beispielsweise an die Ausbildung der Aes Sedai – doch sind diese bei weitem nicht so ausgeprägt und klar definiert wie es zum Beispiel bei Brandon Sanderson der Fall wäre. Hier bewegt sich Jordan meiner Einschätzung nach vielmehr in tolkienschen Gefilden: Magie bleibt etwas übernatürliches und bekommt keinen wissenschaftlich anmutenden Beigeschmack.

    Zur Handlung selbst kann man durchaus auch das ein oder andere kritische Wort äußern: Wenn man es sich genau überlegt, befinden wir uns am Ende des Buches genau dort, wo wir gestartet sind. Klar, dazwischen liegen tiefgründige Charakterentwicklungen und eine wesentliche Erkenntnis, doch Liebhaber*innen handlungsbasierender Geschichten könnte das – verständlicherweise – zu wenig sein.

    Zum Ende möchte ich noch einen Punkt hervorheben, der mir besonders gut gefallen hat, bei vielen Leser*innen allerdings weniger gut angekommen ist: Die Kämpfe. Jordan verzichtet dabei darauf jeden Ablauf eines Schwerthiebes genaustens zu beschreiben – Kriegerische Auseinandersetzungen oder Duelle bestehen aus einer Kombination verschiedenster Bewegungsabläufe, deren unkonventionelle Bezeichnungen der Fantasie freien lauf lassen: Die Hummel küsst eine Rose. Mond auf den Wassern. Der Flug der Schwalbe. Um nur ein paar davon zu nennen.

    Fazit
     Vor allem Leser*innen die viel Wert auf Charakterbeschreibung und -entwicklung legen, sollten mit diesem Buch besonders viel Freude haben. Auch im zweiten Teil lässt sich Robert Jordan nur bedingt in die Karten sehen. Das betrifft sowohl das Magiesystem als auch die Handlung selbst. Das Buch wirkt, ebenso wie der erste Teil der Reihe, wie ein nahezu perfekt ausgearbeitetes Setup für den weiteren Verlauf der Geschichte.

  6. Cover des Buches Die Hexenschlacht (ISBN: 9783492285667)
    Robert Jordan

    Die Hexenschlacht

     (29)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Stadt des Verderbens (ISBN: 9783492285643)
    Robert Jordan

    Stadt des Verderbens

     (29)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der aufziehende Sturm (ISBN: 9783492286312)
    Robert Jordan

    Der aufziehende Sturm

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Der Sturm bricht los (ISBN: 9783492285599)
    Robert Jordan

    Der Sturm bricht los

     (35)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Die Straße des Speers (ISBN: 9783492285568)
    Robert Jordan

    Die Straße des Speers

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Immer zwischen Leserunden versuche ich ein Stück weiterzulesen um doch irgendwann das Rad der Zeit in seiner gesamten Länge zu packen. Schnell ist man wieder im Thema, auch wenn eine längere Pause entstand, so ist der Wiedergeborene Drache und sein permanenter Kampf gegen den dunklen König immer wieder ein spannendes Thema.

    Rand ist mittlerweile alleine unterwegs und versucht vor seinen Verfolgern und auch vor seinen Freunden zum Stein nach Tear zu kommen um Callandor zu schnappen. Das Schwert das im Stein steckt und von niemand anderem als dem wiedergeborenen Drachen herausgezogen werden kann. Doch Egwene, Elaine und Nynaeve sind ebenfalls auf dem Weg nach Tear, Matt und Tom ebenfalls, sowie Perrin; Morraine, der Ogier und neu Faile kommen von einer ganz anderen Richtung. Doch alles ist irgendwie im Aufbruch und eine stattliche Anzahl von Wüstenbewohnern ist ebenfalls unterwegs und Ihre Krieger und Kriegerinnen tanzen gerne den Tanz des Speers....

    Immer wieder spannend und immer wieder versetzt das Buch reihum zu den einzelnen Akteuren und Ihren Geschichten, so dass es eigentlich nie langweilig werden kann, da immer wieder ein bisschen von jeder Seite erzählt wird. Der Erzählstil ist einfach Großartig und macht sehr viel Appetit auf mehr... Ich bin nicht sicher , ob ich alles am Stück lesen würde, aber so wie ich mir das jetzt eingeteilt habe, bleibt die Lust auf neue Folgen sehr groß erhalten.  Immer noch eine klare Empfehlung mit 5 Sternen !

  11. Cover des Buches Die zerbrochene Krone (ISBN: 9783492285674)
    Robert Jordan

    Die zerbrochene Krone

     (27)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Das Rad der Zeit 6 (ISBN: 9783492707169)
    Robert Jordan

    Das Rad der Zeit 6

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Skaro

    Ich kann dazu einfach nur wow sagen :D Es ist für mich das mit Abstand beste Buch der Reihe bisher.

    Das Rad der Zeit ist für mich eigentlich vor allem wegen des Worldbuildings und der Charaktere so gut. Dieses Buch lässt das natürlich nicht missen, doch der Fokus liegt mehr als zuvor auch auf dem Plot. Viele Bücher der Reihe hatten Pacing Probleme, da die erste Hälfte (manchmal zwei Drittel) etwas langsam verliefen und erst das Ende wieder an Fahrt aufnahm. Auch der sechste Teil geht erst mal ruhig los, aber nicht langweilig. Im späteren Verlauf des Buches häufen sich dann aber die bemerkenswertesten Szenen. Rands Kampf mit Telamon und seiner geistigen Gesundheit wird immer dramatischer, Die Aes Sedai gefühlt immer mächtiger, die verschiedensten militärischen Bewegungen immer offensiver und selbst die zwischenmenschlichen Beziehungen werden tiefer (sowohl Freundschaften als auch Feindschaften).

    Mit diesem Buch ist gefühlt ein zentraler Meilenstein in der Geschichte erreicht und die ganze Geschichte fühlt sich noch mal dramatischer und größer an. Das macht Spaß auf mehr. Es wird ja oft gesagt, dass einige der folgenden Bücher leider wieder schwächer werden. Ein grund mehr, froh zu sein, dass Jordan hier noch mal so was raus gehauen hat.

  13. Cover des Buches The Dragon Reborn (ISBN: 0812513711)
    Robert Jordan

    The Dragon Reborn

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    Reading the title, one might fully expect Rand to be the shining star of this volume.

    Now, look at that awesome cover sleeve from Darrell K. Sweet. The left half is the back side of the book and it features Aiel, those fearsome warriors from the desert within the Stone of Tear, the huge stronghold of that Southern city where everyone in this book is heading towards. If you had the book on your physical shelf, Ba’alzamon’s fiery eyes and mouth would stare at you. To the right are our three boys from The Two Rivers: Perrin with his mighty axe in the front, Mat should wield a staff but doesn’t and Rand grabbing Excalibur – ah no, that one’s called “Callandor“, the mystical McGuffin kept safe in that stronghold. 

    That’s already two thirds of the book told in the cover. Rand is only in roughly a dozen pages or so – a lot of character development happens off-page, which I’d have loved to see handled more directly. Jordan used this absence to play around with the protagonist’s madness.  Reaching and wielding Callandor fulfills the prophecies of the Karatheon cycle and shows the whole world (or at least the people of Tear) that he really is the Dragon Reborn. 

    The rest of the book follows the point of views of Mat, Perrin and the ladies who are missing at the cover. Indeed, this is the last book in the series where everyone ends up neatly and tightly at the same location. 

    I loved the book for its focus on Mat and Perrin, we learned a lot about their inner workings here. Before they were more or less pale sidekicks but now they get significant characterization and roles of their own. Mat shows his superhero ability as Captain Luck turning every dice throw to his favor – the Wheel’s tapestry weaves around him. Perrin finds his falcon in the form of Faile, a beautiful huntress of the Horn, topping even the other Karens with her headstrong quality. 

    The ladies’ plot was even better: Egwene had to level up to Accepted status. The test for it gave us a lot of insights of her character beside of the tension while she found her way through the Ter’angreal in Tar Valon. After that, the Aes Sidais’ leader Sichuan sent them out on a cloak-and-dagger mission to hunt down Black Ajahs. Nynaeve really starts to TUG HER BRAID, which turned me off seriously on my first read but I was able to ignore it this time.

    Black Ajahs are not the only villains of the book. We’ve seen already a couple of Forsaken, the Dark One’s lieutenants, in the Eye of the World. Add others to that circle and their powerplay. Some want Rand turned to the Dark One, Lanfear wants him for herself, others fear him and just want him dead. In other words, they turn from generic adversaries to interesting antagonists, having plans and desires of their own.

    This book concludes the traditional part of this Fantasy series. From there on, everything gets tangled up, spreading out in their own threads.

    The only negative criticism I could bring up is the highly uneven tension arc. Just like the last book, this one started very good, sagging very low in the middle with all that travelling (exception here is the great scene about Egwene’s Accepted-testing), and the last twenty percent again roller-coaster. 

    When I saw the first Aiel appearing – Gaul of the Stone Dog rescued by Perrin and later on Aviendha with her Maidens of the Spear – I couldn’t wait reading the next volume, because that one features my favorite folk of Randland. 

  14. Cover des Buches Scheinangriff (ISBN: 9783492285612)
    Robert Jordan

    Scheinangriff

     (31)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die Schale der Winde (ISBN: 9783492285704)
    Robert Jordan

    Die Schale der Winde

     (25)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Neue Bündnisse (ISBN: 9783492285728)
    Robert Jordan

    Neue Bündnisse

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Popanne
    Spannend + Süß
  17. Cover des Buches Wolken über Ebou Dar (ISBN: 9783492285681)
    Robert Jordan

    Wolken über Ebou Dar

     (25)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Weiße Burg (ISBN: 9783492285780)
    Robert Jordan

    Die Weiße Burg

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Popanne
    Spannend + süß
  19. Cover des Buches Der neue Frühling (ISBN: 9783492285797)
    Robert Jordan

    Der neue Frühling

     (21)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Der Dolchstoß (ISBN: 9783492285698)
    Robert Jordan

    Der Dolchstoß

     (27)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Der Pfad der Dolche (ISBN: 9783492285711)
    Robert Jordan

    Der Pfad der Dolche

     (23)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die Fühler des Chaos (ISBN: 9783492285636)
    Robert Jordan

    Die Fühler des Chaos

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Popanne
    Süß
  23. Cover des Buches Die Klinge der Träume (ISBN: 9783492286176)
    Robert Jordan

    Die Klinge der Träume

     (15)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Lord of Chaos (ISBN: 0812513754)
    Robert Jordan

    Lord of Chaos

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Cyfedia
    "The lions sing and the hills take flight.
    The moon by day, and the sun by night.
    Blind woman, deaf man, jackdaw fool.
    Let the Lord of Chaos rule."

    - chant from a children's game
    heard in Great Avalon,
    the Fourth Age


    Meinung

    Viele bezeichnen dieses Buch und die kommenden Teile als langsam und langatmig, so fehlt es scheinbar an Spannung, Tatkraft und Handlung. Meiner Meinung nach bedarf es nicht immer einer Schlacht oder einer epischen Quest um ein spannendes Buch zu schreiben. Bei einer so langen Buch-Reihe wie WoT, darf auch die Charakterentwicklung nicht zu kurz kommen und darauf zielt Lord of Chaos ab. Wir widmen uns voll und ganz den Protagonisten ihren inneren Kämpfen und Entwicklungen und diese sind erheblich. Es ist ein Buch voller politischer Ränke, Intrigen und Machtkämpfe. Jeder scheint nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und kümmert sich wenig um das Schicksal der Welt. 

    Vor allem die Whitecloaks bekommen nochmal einiges an Seiten und ich mag sie immer weniger. Sie sind eine hassenswerte, selbst verherrlichende und grausame Sekte, die nur von der Tapete bis zur Wand denken. Ebenso Elaida und ihre Aes Sedai, ignorant und selbst überschätzend. Ich neige bei jeder ihrer Sequenzen dazu die Buchseiten zu zerkauen, daher Bravo an Jordan für die Erschaffung solch hassenswerter Charaktere. Ich kann es kaum erwarten sie fallen zu sehen.

    "We are always more afraid than we wish to be, but we can always be braver than we expect. " (Sorilea, Ch. 33)

    Rand versucht sich an der unmöglichen Aufgabe drei Königreiche zu leiten. Intrigen, Machtgier, Angst und die Verfolgung der eigenen Interessen der Adligen, macht es jedoch schwierig. Und obwohl dies merkwürdig klingen mag, finde ich es gut das Rand hier oft scheitert und an seine Grenzen stößt. Denn ein Charakter, der alles auf anhieb beherrscht erscheint unglaubwürdig und aus Fehlern lernt man bekanntlich.

    Als Hauptprotagonist durchläuft er sowieso die größten Veränderungen, dies wird auch in diesem Teil sichtbar. Er wird von Tag zu Tag kälter, härter und sein Temperament kocht immer öfter über. Jeder zweifelt an seiner geistigen Gesundheit und so auch Rand selbst, er wird von Selbstzweifeln geplagt und fragt sich wie weit er gehen muss, gehen kann. Ob er selbst überhaupt Glück verdient hat? 

    "If I could find a way to escape my destiny,  do I deserve to?" (Rand)

    So spannend ich seine Entwicklung finde und so sehr ich den Niedergang eines Charakters feire, so stimmt es mich doch auch traurig.

    Und doch sehen wir auch immer wieder den alten Rand aufblitzen, vor allem Min scheint ihn am Boden zu halten. Man sieht regelrecht wie wohl er sich bei ihr fühlt, dass er sich nicht verstellen muss, er selbst sein kann egal was kommt. Ich liebe Min, sie ist unkompliziert, witzig und bodenständig. Ich mag die beiden zusammen sehr und hoffe auf mehr.

    Mat bleibt für mich immer noch ein Rätsel, dass hoffentlich noch gelüftet wird. Zum einen ist er ja ganz witzig, zum anderen möchte man ihn am liebsten Ohrfeigen. 

    Perrin taucht ebenfalls wieder auf, zu meiner Freude, ich mag ihn wirklich sehr, er ist wie ein Baum, ruhig und standfest. Ein solider und treuer Charakter, den man nur mögen kann. Faile hingegen besticht hingegen wieder durch nervtötendes und eifersüchtiges Verhalten. Ich mag Eiversucht generell nicht und schon gar nicht wenn sie unbegründet ist. 

    Ganz große Überraschung: Egwene. Ich mochte sie eigentlich nie so richtig, aber in diesem Teil hat sie bei mir gepunktet. Vom stoischen Landmädchen zu einer erwachsenen, verantwortungsvollen und mächtigen Frau. Tolle Entwicklung, weiter so.

    Elayne ist immer noch die alte, jedoch bestand bei ihr auch am wenigsten Entwicklungsbedarf. 

    Bei Nynaeve tut sich endlich was. Meine Güte hat das gedauert, aber es ist eine Besserung in Sicht.

    Gawyn ist ignorant und benimmt sich wie ein Idiot, man sollte keine Schlüsse aus undurchsichtigen Fakten ziehen. 

    Logain bekommt viel zu wenig Zeit, ich mag ihn wirklich sehr, von den wenigen Seiten auf denen er wirklich mehr tut als nur in der Ecke zu sitzen und ich bin so gespannt was aus ihm wird.

    Mazrim Taim ist nicht nur Rand unsympathisch, ich traue ihm keinen Meter weit und ich habe meine eigenen Theorien, was ihn anbelangt.

    Die letzten Seiten bestachen wieder durch Spannung und Aktion, sie waren absolut Nervenaufreibend, so aufgeregt war ich noch selten. Nicht nur eine epische Schlacht, sondern auch ein phänomenales Ende, welches sehr abrupt war, so dass man direkt den nächsten Band zur Hand nehmen muss.

    Fazit

    Auf den ersten Blick mag nicht viel passieren, aber die Entwicklungen der Protagonisten, sowie die politischen Ränke und Machtspiele sind überaus interessant. Eine Geschichte kann nicht nur von einer epischen Schlacht in die nächste stolpern, es gehört so viel mehr dazu und genau darauf wird hier abgezielt. Mittlerweile sind die Charaktere für mich wie eine Familie und ich freue mich über jede Art von Handlung. Meiner Meinung nach weiterhin eine großartige Reihe mit vielen Facetten.

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