Bücher mit dem Tag "sal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sal" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.120)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  2. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (860)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden 🙂}

    • ✒ Autor*in: Jennifer Benkau

    • 📖 Seitenanzahl: 525 

    • 🌎 Welt: Zukunft, Großbritannien (🌟🌟🌟🌟🌟)

     • 📚 Cover: 🌟🌟🌟🌟

     • 👱‍♀️ Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟  

          - Lieblingscharakter: Neél, Joy, Matthial, Graves & Rick 

    • ✒ Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟+ • • Jennifer Benkau ist für mich einfach die Königin der Worte. So hat sie auch hier wieder eine unglaublich spannende & süße Dilogie geschrieben, die mich mal wieder vollkommen überzeugen konnte! ❤ 

    • Ich liebe Joy. Sie ist ein wenig rebellisch, ironisch & stark. In meinen Augen eine Protagonistin wie ich sie mag 🙈 Mit Neél hatte ich meine anfänglichen Problemchen, aber es dauerte nicht lange bis ich auch ihn in mein Herz schließen konnte. Durch die Reihe hindurch ist er einfach so unfassbar niedlich😍🤗💕 

    • Ich finde, dass hier weder die Action, noch der Nervenkitzel, die Lovestory oder der Humor zu kurz kommt. Ich habe von Seite zu Seite mitgefiebert & mich des öfteren gefragt, wie es denn weitergehen sollte, weil alles so aussichtslos erschien 😢 

    • Ja, ich wollte nicht wieder heulen & es wäre mir auch beinahe gelungen, aber dann hat Jennifer Benkau wieder einen ihrer berühmten Heulkrampfsätze raus gehauen und es war aus mit mir. Das Ende ist echt ein schlimmer Cliffhanger 😭💕 

    • Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen! 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen 🤗💕

  3. Cover des Buches Sal (ISBN: 9783462051407)
    Mick Kitson

    Sal

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Um ihre kleine Schwester Peppa vor dem Freund ihrer Mutter zu schützen, beschließt die selbst erst 13- jährige Sal, mit ihr zu flüchten und fortan im Wald zu leben. Darauf bereitet Sal sich ein Jahr lang vor, denn sie weiß, wenn Peppa zehn wird, ist sie nicht mehr sicher. Sal hat mit Hilfe von You Tube— Videos gelernt, wie man eine Hütte baut, wie man Tiere häutet, Feuer macht und vieles mehr. Obwohl Sal alles daran setzt, nicht entdeckt zu werden, werden die beiden im Wald von Ingrid gefunden, einer alten Frau, die ebenfalls im Wald lebt...

    Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Die Grundidee des Romans finde ich toll. Die Geschichte eines starken Mädchens, dass trotz der Umstände in denen sie groß wird, voller Liebe und Zuneigung zu ihrer Mutter und Schwester ist. Eine Geschichte über Verantwortung, Überlebenskampf und das alles in dieser unglaublichen Natur. Ich habe mich angesprochen gefühlt, unter anderem, weil ich selbst mit Kindern aus solchen und ähnlichen Verhältnissen arbeite und mich interessierte, wie dies in diesem Buch dargestellt wird. In Bezug darauf muss ich natürlich sagen, dass das ein oder andere etwas unrealistisch ist, aber da es ein Roman ist bzw. eine fiktive Geschichte, kann ich damit durchaus leben.
    Die Sprache des Buches ist recht einfach gehalten, der noch jungen Erzählerin durchaus angemessen und lässt sich leicht lesen. Trotzdem muss ich gestehen, dass dieser Sprachstil mich persönlich nach einiger Zeit doch etwas genervt hat.
    Ich hatte meistens Spaß daran, diese Geschichte zu lesen und doch hat mir abschließend mehr Tiefgang und Emotion gefehlt. Da habe ich mir mehr erwartet und denke die Geschichte hätte auch mehr hergegeben.

    Empfehlen kann ich das Buch jedem Leser der etwas leichtes lesen möchte. Denjenigen, die Geschichten von Geschwisterliebe oder auch Abenteuer mögen. 

  4. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  5. Cover des Buches 7 Minuten zu spät (ISBN: 9783499242397)
    Kate Pepper

    7 Minuten zu spät

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Dies war mein erstes Buch von Kate Pepper, bisher kannte ich die Autorin nicht. Das Buch hat mich gleich mit dem ersten Kapitel abgeholt und gepackt, die Geschichte war direkt spannend, fesselnd und undurchsichtig. Erst nach und nach erlaubt die Autorin dem Leser einen Blick ins Dunkel zu werfen und ich hatte gewisse Ahnungen, wie die ganze Geschichte zusammenhängen könnte. Leider begannen für mich sowohl die Geschichte, als auch der Spannungsbogen gegen Ende zu schwächeln. Plötzlich wirkte die Geschichte sehr konstruiert und schnell abgehandelt. Ich musste zwischendurch dann auch überlegen, wie das denn jetzt alles zusammenpassen kann. Das ist sehr schade, denn bis dahin wurde ich wirklich super unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und macht das Buch kurzweilig, für mich war aber das Ende leider irgendwie vermurkst, daher auch nur drei Sterne.

  6. Cover des Buches The Sign - Nur zu deiner Sicherheit (ISBN: 9783570307724)
    Julia Karr

    The Sign - Nur zu deiner Sicherheit

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Wie offen ist die Gesellschaft? Was wird akzeptiert, was abgelehnt und was gefordert?
    Nina steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag - und somit kurz davor, ihr Tattoo zu bekommen, das sie offiziell als "Sex-Teen" kennzeichnet. Während Ninas beste Freundin Sandy dieses Datum kaum abwarten kann, ist Nina selbst zwiegespaltener Meinung. Schließlich besteht das Leben doch aus mehr?
    Und als dann ihre Mutter ermordet wird und sie erfährt, dass ihr eigentlich totgeglaubter Vater noch am Leben ist beginnt die eigentlich schwierige Phase ihres Lebens.

    Die Idee hinter dem Buch fand ich ganz gut. Eine Gesellschaft, die nur auf ein bestimmtes Datum bzw. auf eine Zahl fokussiert ist, um danach den Leuten mehr oder weniger vorzuschreiben, wie sie zu sein haben. Auch der Gegensatz zwischen Sandy und Nina war nochmal sehr ausschlaggebend (auch wenn Sandy meiner Meinung nach hin und wieder etwas ZU dümmlich dargestellt wurde). Was die Liebesgeschichte zwischen Sal und Nina angeht... Naja, sie war ganz süß, aber vorhersehbar.

    Der Ansatz ist also schonmal nicht schlecht aaaaber in diesem Buch fehlt es einfach an Hintergrundinformation. Ich bin zwar selber kein Fan von unendlich vielem Geschwafel aber so ein paar zusätzliche Infos und Begriffserklärungen (mal ehrlich, ich frage mich immernoch, wie das Wort "NonKon" zustande gekommen ist) wären nicht schlecht gewesen. Genauso wie viele vorhersehbare Ereignisse.

    Nina  fand ich unsympathisch. Sehr passiv und unselbstständig, immerzu braucht sie Hilfe, sie wartet ständig drauf das jeder, außer ihr selber irgendetwas tut. Sandy war wie bereits angemerkt etwas zu dümmlich und Sal hat man zu sehr wie den Ritter in weißer Rüstung verpackt.
    Auch Ninas andere Freunde waren relativ blass und nicht sehr vielseitig. Hätte man besser machen können.


    Insgesamt also von der Idee her super, von der Umsetzung her könnte es besser sein.
    Ob ich den zweiten Teil noch lesen werde, steht im Moment noch offen.
  7. Cover des Buches Die Salzpiratin (ISBN: 9783548288543)
    Beate Maly

    Die Salzpiratin

     (31)
    Aktuelle Rezension von: schafswolke
    Ursel geht lieber auf die Jagd, anstatt sich um den Haushalt zu kümmern. Ihr beschauliches Leben endet schlagartig, als an einem Sommerwendenfest ihr Zuhause überfallen wird. Sie findet ein neues Zuhause bei den Salzpiraten, allerdings verkleidet sie sich dort als einen jungen Mann. Doch sie lebt stets mit der Angst entdeckt zu werden. Wird sie noch einen Platz in der Gemeinschaft haben, wenn ihr Geheimnis entdeckt wird?

    "Die Salzpiratin" lässt sich gut und flüssig lesen. Man erlebt mit Ursel die Schrecken ihrer Jugend und ihr neues Leben als Salzpirat. Über die Zeit um 950, gibt es nicht so viele Aufzeichnungen, trotzdem hat es die Autorin geschafft, mich mit in diese Zeit zu nehmen. Christlicher Glauben und Gottes Wille zählen auch hier mehr als ein paar Menschenleben.
    Es gibt hier auch eine kleine Liebesgeschichte, aber die bleibt frei von Kitsch oder großer Romantik. Für mich wirkte das sehr authentisch.

    Ich habe das Buch nur ungern zur Seite gelegt und vergebe 4 Sterne.
  8. Cover des Buches Sharj und das Salz der Erde (ISBN: 9788494667336)
    Audrey Harings

    Sharj und das Salz der Erde

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem Roman war ich sehr skeptisch denn obwohl ich Bd 2 schon gelesen hatte, war ich mir nicht sicher ob mich die Geschichte dieses Mal auch wieder begeistern würde. Aber ich habe mir diesbezüglich umsonst Gedanken gemacht, denn auch dieser Band ist wieder gut geschrieben.

    Und auch hier gibt es wieder Stellen, die einen zum nachdenken anregen und wo man eine Art kleinen Leitfaden für das eigene Leben.

    Ich konnte dieses Buch auch mal wieder nicht aus der Hand legen, nachdem ich es angefangen habe zu lesen. Und an manchen Stellen, wurde es sogar richtig spannend und an andren Stellen war es wieder intressant und fesselnd. Ich mochte das Buch, denn sie bringen einen an gewissen Stellen immer irgendwo zum nachdenken und zum Grübeln über das eigene Leben.

    Ich kann dieses Buch jedem Fantasy Fan empfehlen, der gerne gut geschriebene Bücher liest und ich finde diese Reihe ist auch gut geeignet für Lesebegeisterte ab ca 12 Jahren.

  9. Cover des Buches Der eiserne Wald (ISBN: 9783426512890)
    Chris Howard

    Der eiserne Wald

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Im Rahmen einer meiner  Challenges entschloss ich mich dazu dieses Buch zu lesen. Es stand schon eine weile in meinem Regal und sollte nun endlich in den Genuss kommen, gelesen zu werden.
    Wenn ich etwas sehr traurig finde, dann Reihen die keine wurden. Dieses Buch zählt leider dazu, denn einen weiteren Teil gab es nicht, trotz des Hinweises das es gerade einmal das erste Buch sei. 
    Woran dies vielleicht liegen könnte, erfahrt ihr jetzt.
    Oje, auweia und au Backe waren wohl meine ersten Gedanken nachdem die ersten Seiten gelesen waren. Grund war, das ich einfach keinen Zutritt zur Geschichte fand. 
    Man wird gleich zu Anfang in eine Welt geschmissen, die weder erklärt wird, noch das man uns verrät mit wem man dieses Buchabenteuer bestreiten darf. Ich erfuhr nur das überall Sonne und Schrott war und das sich die Personen nur noch von Popcorn ernähren konnten. Nicht gerade viel. Die restlichen Informationen muss man sich mühevoll im Buch zusammen suchen und das macht einfach keinen Spaß. 
    Nach und nach fand ich nun mein Weg in die Erzählung, jedoch mit dem stetigen Hintergedanken das Buch abzubrechen. Denn trotz der Informationen wollte sich einfach kein Bild entwickeln, mit dem ich etwas anfangen konnte. 
    Erstaunlicherweise kam ich gut durch die Seiten. Dies lag aber wahrscheinlich daran, das ich die Story nicht wirklich verstand und daher mehr über die Zeilen flog, als sie wirklich zu studieren. 
    Spannung, Emotionen und einen Sinn, findet man leider fast überhaupt nicht. Das Buch bleibt stetig auf einer Ebene und man erlebt nur selten Momente in denen wirklich etwas passiert, das man auch versteht. Dabei hätte die Geschichte soviel mehr bieten können, immerhin waren wir auf der Suche nach den letzten Bäumen auf dieser Welt und das hätte man einfach viel spektakulärere darstellen müssen.
    Wie schon oben beschrieben, wurde aus diesem Erstroman wohl keine Reihe. 
    Alles fängt mit Banyan an, welcher Baummeister ist und Bäume aus Schrott baut, für die, die es sich leisten können. Er lernte dies von seinem Vater, welcher eines Tages einfach verschwand. So, das war es eigentlich schon mit Informationen über ihn, den Hinweise über Alter oder Aussehen, findet man nicht wirklich. 
    Dafür werden die Personen um ihn herum gerne etwas ausführlicher beschrieben, was zwar schön ist aber wenig von Interesse ist. Immerhin ist Banyan die Hauptfigur und die Person über die wir alles wissen wollen. 
    Im Laufe der Geschichte kamen dann immer mehr Personen ins Spiel, welche man nur schwerlich zu ordnen konnte, da deren Sinn und Handlungen nicht nachvollziehbar waren. Kurz um, ich war stetig verwirrt und stellte mir immer mehr Fragen zum Buch, die aber wohl nie eine Antwort bekommen werden.
    Als ich las, das es eine Reihe werden sollte, konnte ich nur den Kopf schütteln. Warum wurde der Hauptcharakter so minimal dargestellt? Hätte man doch im ersten Teil, den Leser an diese Figur heran bringen können, um in den nächsten Bänden, seinen Charakter aus zu arbeiten oder sogar zu stärken. 
    Schade, denn so werde ich nicht lange benötigen um diese Geschichte und die Charaktere zu vergessen.
    Das Cover war leider das Einzige am Buch was wirklich überzeugen konnte. Es wirkte zwar sehr harmlos und unscheinbar, hatte aber trotzdem das gewisse etwas. 
    Die Metalloptik und die Nieten an den Ecken erinnern sehr an die Geschichte und die Arbeit der Baummeister. Gerade dies mag ich bei Büchern sehr, da man so einen Bezug dazu hat.
    Besonders auffällig war der Buchtitel, welcher nicht nur erhaben sondern auch glänzend war und im Licht einen metallenen Effekt erzeugten. 
    Ein Buch das ich bald vergessen haben werde, da mich eigentlich nix darin ansprach. Geschichte und Charaktere waren unvollständig und verwirrten nur, anstatt zu begeistern. 
  10. Cover des Buches vergissdeinnicht (ISBN: 9783785760611)
    Cat Clarke

    vergissdeinnicht

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Emys_bunte_Welt

    Stell dir vor, du würdest in einem weißen Raum aufwachen, nichts drin als ein Bett, ein Tisch, ein sehr unbequemer Stuhl, drei Stapel Papier und siebenundzwanzig Kugelschreiber. Alles weiß, von den Kugelschreibern man abgesehen, sie sind das einzige Highlight in all dem weiß. Das Fenster mit Brettern vernagelt und die Tür verschlossen, keine Möglichkeit zur Flucht. Und du hast keine Ahnung, wie du dort wo du jetzt bist, gelandet bist …
    Für Grace ist das gerade Realität. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie, ihre Gedanken niederzuschreiben. Allmählich setzten sich die einzelnen Puzzleteile ihrer Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen – und Grace spürt: wenn sie sich befreien will, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, wer sie ist.

    Schreibstil:

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge: Im ersten, der weiße Raum – der mir vorkam wie eine Isolierte kleine eigene Welt, und in der Grace versucht die Zeit tot zu schlagen und aus Ethan schlau zu werden.
    Im Zweiten, erzählt Grace aus ihren Leben vor der Entführung.
    Zunächst war ich von der Ausdrucksweise der Autorin genervt, sie kam mir teilweise unbeholfen und jugendlich vor.
    Erzählt wird aus der ersten Person Singular.
    Grace spricht davon, dass man durch ihre Schwärmereien ja glauben müsse, dass sie Ethan heiß fände. Was auch so war, bevor er sie entführt hat. Und weiter erzählt/ schreibt sie:

    Und ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich dieses Syndrom habe … wie heißt es noch gleich? Wenn die Geisel anfängt, sich mit ihrem Entführer zu identifizieren, sich in ihn verliebt und dann bei seiner üblen Kidnapping-/ Mord-/ sonst was-Tour mitmacht.“

    Sie spricht von Stockholm Syndrom. Mir war zu der Zeit noch nicht klar, dass Grace erst siebzehn ist. Als mir klar wurde, das es sich um ein Teenie-Roman handelt, war es für mich gleich viel besser zu ertragen. Die Betonung liegt auf besser.
    Was aber nichts mit dem können der Autorin zu tun hat, daran besteht kein zweifel. Aber, als ich den Klappentext gelesen hatte, glaubte ich, es würde sich um ein Entführungsdrama, einem Thriller handeln.

    Meine Meinung

    Grace scheint keine all zu große Meinung von ihrer Mutter zu haben.
    So schreibt sie am zehnten Tag:

    Ich frag mich wie es Mum geht. Wahrscheinlich ist sie am Durchdrehen. Gibt sich vielleicht ein bisschen Frustshoppen, um sich von ihrem Trauma abzulenken.

    Meiner Meinung nach ist die Mutter mit ihrer Rolle – seit dem Tod von Ehemann und Vater – überfordert, beide trauern und keiner hat die Kraft zu fragen, wie es dem anderen geht. So ist die Mutter überwiegend unterwegs und umgibt sich mit weniger anstrengenden Menschen.
    Außerdem scheint Grace der Meinung zu sein – da sie nur ihre Gefühle fühlen kann – die einzige zu sein die welche hat (ähnlich eines Narzissten) und sie schreibt:

    Ich denke dauernd an Sal. Fühlt sie sich schlecht? Fühlt sie irgendwas?“

    Und sie scheint zu glauben, dass sie frei von Fehlern ist und nimmt sie anderen sehr übel. So schreibt sie weiter:

    Krümmt und winden sich ihre Eingeweide vor Scham und Schuld?“

    Grace ist niemand, mit dem man Befreundet sein will und man würde sie nur knapp seinen schlimmsten Feind wünschen. Sie ist kein böser Mensch, sie ist aber überheblich und hat eine sehr schlechte Sozialkompetenz. Sie selber reagiert ständig sensibel, wenn andere es wagen sie zu Recht zuweisen, oder anderer Meinung sind, sie selber aber schert sich ein Dreck, was andere wollen oder Fühlen. So drängt sie Sal es ihr gleich zu tun und sich mit Sex (mit wildfremden Jungen) zu trösten. In Wahrheit aber ist es nur eine von vielen Formen, wie Grace sich selbst verletzt.
    Und dann gibt es noch Nat in ihren Leben, der viel Verständnis für sie aufbringt, sie beruhigt und tröstet, wenn sie sich mal wieder selbst verletzt hat. Und das erste Mal ihn ihrem Leben erfährt sie bedingungslose liebe. Auch ihn behandelt sie viel zu oft Unfair. Mir scheint, dass sich dieses Muster durch das gesamte Buch zieht und auf Dauer ist es sehr anstrengend. Zum Glück scheint die Einsamkeit sie von ihrem hohen Ross herunterzuholen oder die Sehnsucht überwiegt über die Enttäuschung des Betrugs und sie wird milder.

    Das Cover:
    Das Cover ist komplett in Weiß gehalten, was sehr gut zu der Geschichte und dem weißen Raum passt. Wenn man genau hinguckt sieht man im Hintergrund die geschriebenen Zeilen von Grace, wobei der Titel des Buches über der Coverseite verstreut durch lila Buchstaben erscheint. Ein Cover das verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Ich dachte zum Beispiel, an eine Amnesie der Protagonistin, auch wegen des Titels: „Vergiss dein nicht“. Vergesse dich nicht, vergiss nicht, wer du bist.
    Das Buch hat 288 Seiten, ist im März 2012 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen und wurde meines Wissens in die Gegenwartsliteratur eingeordnet.

    Fazit

    Dieses Buch einmal gelesen, wird man die Geschichte nicht so schnell wieder los. Ich fand es schön mal ein (Jugend) Roman zu lesen, der nicht nach dem typischen Schema läuft und das mal angesprochen wird, das einige Jugendlich größere Probleme haben, als dass der Lippenstift zum Rest des Outfits passt. Wäre ich als Jugendliche auf das Buch gestoßen, hätte ich mich zum Mindestens halbwegs verstanden gefühlt, weil auch Grace leidet und einen sehr weichen Kern in ihrer harten Schale verbirgt.

    Über Cat Clarke
    Cat Clarke
     wurde 1978 in Sambia geboren und wuchs in Edinburgh und Yorkshire auf. Nach dem Studium arbeitete sie in London für einen Kinderbuchverlag und schrieb selbst Sachbücher für Kinder. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Edinburgh, wo sie sich neben ihrem Hund und ihren beiden Katzen auch um ihre selbst gegründete Literaturagentur für junge Autoren kümmert. Ihr Debütroman vergissdeinnicht wurde in Großbritannien begeistert von der Presse aufgenommen und sofort zu einem großen Erfolg.


  11. Cover des Buches Unterwegs (ISBN: 9783644011816)
    Jack Kerouac

    Unterwegs

     (238)
    Aktuelle Rezension von: elodie_k
    "Unterwegs" handelt von Sal, der mit seinen Freunden von New York einige male den amerikanischen Kontinent nach Westen, mit wenig Geld durchquert und schliesslich als Abschluss noch Mexiko erkundet. 
    Die Geschichte ist fliessend geschrieben, in auktorialer Sichtweise von Sal. 
    Er ist ein Mensch, der schnell nachgibt und sich anpasst. Er folgt Freunden blind und ist immer offen für ein Abenteuer. 
    Dean, der manische Freund von Sal ist der Auslöser dafür, dass sie immer wieder nach dem Westen gehen. Er heiratet Mädchen wie verrückt und lässt sich genauso oft scheiden. 
    Lange war ich überzeugt davon, dass er ein unternehmensfreudiger junger Mann ist, der wenig Respekt vor Frauen hat. Allerdings wurde er mir im Laufe des Lesens immer wie unsympathischer, da er ein egoistischer Mensch ist, der spontan entscheidet was ihm passt und wie sein Leben weiterführen will. Dazu zieht er viele Leute (Freunde und Mädchen) mit und verführt sie. 
    Ein unterhaltendes Werk, allerdings ohne jeglichen Tiefgang oder Raum für Überlegungen. Es handelt von sorgenlosem Leben in den 60er Jahren. Lesenswert für Zwischendurch. 

  12. Cover des Buches Das Geheimnis der Salzschwestern (ISBN: 9783442744725)
    Tiffany Baker

    Das Geheimnis der Salzschwestern

     (11)
    Aktuelle Rezension von: LeseMama82

    Alle LeserInnen (der Bücher) von Kate Morton und Lucinda Riley aufgepasst! Sie sollten sich Das Geheimnis der Salzschwestern nicht entgehen lassen! Es erwartet Sie eine großartige Familiengeschichte mit dunklen Geheimnissen, Hass, Liebe, Freundschaft, Verrat und Versöhnung.

    Prospect ist ein verschlafenes, ziemlich heruntergekommenes Nest an der amerikanischen Küste. Die Menschen dort leben vom Fischfang und dem Tourismus im Sommer. Aufstieg und Niedergang von Prospect war immer an zwei Familien der Stadt geknüpft. Die Turners: eine reiche Familie, der fast die gesamten Immobilien und Ländereien der Stadt gehören; und die Gillys: ihnen gehört die Salzmarsch außerhalb der Stadt, die stets von den Frauen der Familie bewirtschaftet wird. Ein hartes und karges Leben. Diese beiden Familien sind seit Generationen tief verfeindet, da die Turners die Salzmarsch auch in ihren Besitz bekommen wollen.

    Die Heirat der jungen Claire Gilly mit Whit Turner und der daraus resultieren Bruch zwischen den Gilly-Schwestern Claire und Jo reißt ganz Prospect mit in den Abgrund. Jo bekommt die Salzfarm alleine kaum bewirtschaftet, so dass sie immer weiter verfällt und Claire bringt in der Stadt das Gilly Salz in Verruf, so dass Jo immer weniger Kunden bleiben. Doch je mehr Läden und Restaurants Jos Salz verbannen, desto mehr geht es wirtschaftlich in Prospect bergab.

    So sieht die Situation zu Beginn des Buches aus und jetzt entrollt die Autorin Kapitel für Kapitel mehr über die Vergangenheit von Gillys und Turners. Es gibt in jedem Kapitel immer wieder einen Blick zurück in die Vergangenheit und das macht die Geschichte erst richtig spannend. Nach und nach setzt sich für uns Leser ein Bild zusammen, welche Verstrickungen zum Bruch zwischen den Schwestern geführt haben und welche Konsequenzen sich bis heute daraus ergeben. Als die junge Dee mit ihrem Vater in die Stadt zieht, dort einen Imbiss eröffnet und schon nach kurzer Zeit eine Affäre mit Claires Ehemann Whit anfängt, eskaliert die Situation.

    Richtig gut, richtig spannend, richtig packend!

  13. Cover des Buches Truth (ISBN: 9780142417720)
    Julia Karr

    Truth

     (6)
    Aktuelle Rezension von: lala1606
    Meine erstes Buch in Englisch aber ich habe alles super verstanden und ich war sofort wieder in Ninas Welt. Das Buch fängt super an und ich habe mir sehr viel davon versprochen aber leider fand ich den Schluss so unbefriedigend das es für mich so ein bisschen die Geschichte in dem Buch kaputt gemacht hat. ich hoffe wirklich das noch ein 3. Teil raus kommt und ich einen schönen Schluss zu dieser tollen Geschichte bekomme :)
  14. Cover des Buches Peepshow (ISBN: 9783869972473)
    Leigh Redhead

    Peepshow

     (14)
    Aktuelle Rezension von: KerstinnI
    Inhalt Simone Kirsch, besser bekannt als Stripperin Vivien, hat gerade ihre Detektivlizens erhalten, als ihre Freundin Chloe von einem Gangster festgehalten, da er glaubt, sie habe ein Mitglied seiner Familie getötet. Simone muss ihm nun den wahren Täter bringen um Chloe zu retten. Dabei trifft sie auf korrupte Polizisten, zahlreiche Stripperinen und sexy Bandmitglieder... Protagonisten Simone Kirsch ist in meinen Augen etwas merkwürdig. Vermutlich liegt es daran, dass ich mich in ihrem Milieu nicht besonders gut auskenne. Ständig ist sie betrunken, geil, verpennt, entblöst alles was sie hat. Puh. es geht schon viel um Sex, Drogen, Mord und Lügen. Und Simone ist mitten drin und dabei auch noch betrunken. Sie ist num am Champagner trinken und versucht nebenbei einen Mord zu klären. Irgendwie konnte ich das nicht so ganz glauben. Und nebenbei verliebt sie sich auch noch. Die anderen Protagonisten sind sehr interessant. Besonders die geheimnisvollen Stripperkolleginnen sind gut gelungen, auch wenn ich manchmal Probleme hatte, sie alle auseinanderzuhalten Schreibstil Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Eine wirklich atemberaubende Spannung kam bei mir nicht auf. Aber es war ok. Meine Meinung Der Krimi ar gut. Dadurch das er im Rotlichtmilieu Australiens spielt war es etwas anders als herkömliche Krimis. ich habe zuvor noch nie eine Stripperin als Ermittlerin `erlebt´ und fand die Einblicke in ihr Leben interessant. Das Ende ist überraschend und zufriedenstellend. Fazit Nette Unterhaltung für zwischendurch, könnte aber etwas spannender sein.
  15. Cover des Buches The Sign - Die Wahrheit kommt ans Licht (ISBN: 9783570307885)
    Julia Karr

    The Sign - Die Wahrheit kommt ans Licht

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Rain698
    Leider muss ich sagen, dass mich Band 2 der Reihe nicht sehr überzeugt hat. Es ist schon einige Tage her, dass ich das Buch beendet habe und ich muss sagen, dass ich mich an die Hälfte der Geschehnisse schon gar nicht mehr richtig erinnern kann. Keine der Handlungen ist wirklich ausgereift. Gerade die Geschichte um Sal. Ich bin wirklich ein bisschen traurig, hoffe aber trotzdem, dass wir noch mehr über die Welt von the Sign lesen dürfen.
  16. Cover des Buches Zwischen zwei Träumen (ISBN: 9783404165223)
    Selim Özdogan

    Zwischen zwei Träumen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Traumland Wenn ein Mensch im Traum das Paradies durchwanderte und man gäbe ihm eine Blume als Beweis, dass er dagewesen wäre, und er fände beim Erwachen eine Blume in seiner Hand. Was dann? Nesta lebt in den drei Häusern und tropft gerne. Träume von anderen Menschen. Wie diese Tropfen zustande kommen weiß niemand, seitdem es käufliche Träume gibt, hat sich eine große Industrie dies zunutze gemacht, genauso wie der Untergrund. Es gibt aber auch Menschen bei denen die Tropfen keine Wirkung haben. Wenn Du fühlen kannst, was jemand anders fühlt, wenn Du sehen kannst was in seinem Kopf vorgeht, warum hat sich die Welt nicht verbessert? Warum verstehen wir uns nicht besser? fragt Elia, bei dem Nesta nach Rahels Untreue wohnt. Kritisch wird die Situation aber erst als manche aus dem Traum nicht mehr aufwachen. Selim Özdogan beschreibt in einer träumerischen einfachen und direkten Sprache eine fiktive Zukunft. Die Traumtropfen haben der Menschheit das eigene Träumen weggenommen. Der gekaufte Traum ist einfacher und nicht so anstrengend. Leider fällt das Buch im zweiten Teil komplett aus der Rolle. Die fragile Substanz die Özdogan aufbaut zerfällt im Chaos der Geschichte. Das letzte Drittel kommt zwar nicht ganz an den Anfang, versöhnt aber ein wenig und beleuchtet auch die Hintergründe der Traumtropfen. Özdogan kann seine Leser in den Bann ziehen, aber auch verwirren und ins literarische Nirvana schicken. Das vorliegende Buch hat mich dann doch zu oft im fadenlosen Labyrinth alleingelassen. Nicht ganz an den 4 Sternen, aufgepeppte 3.
  17. Cover des Buches Der Algorithmus des Meeres (ISBN: 9783957771278)
    Frank Hebben

    Der Algorithmus des Meeres

     (7)
    Aktuelle Rezension von: frenx1
    Ein heruntergekommenes Hotel am Meer. Illustre Bewohner. Ein angeschwemmtes Wrack. Sand, sehr viel Sand. Und viel, viel Müll.

    Mit dieser Dystopie beginnt Frank Hebbens Erzählung “Der Algorithmus des Meeres”. Eine Erzählung von gut hundert Seiten, die es in sich hat. Es ist ein Parforce-Ritt, dieses Buch. Zunächst die Endzeitstimmung, Alpträume, das Zusammenleben als Außenseiter, Überlebende gar? Wie die unterschiedlichen Bewohner den Weg in das verlassene Hotel gefunden haben, bleibt – wie so manches – offen.

    Doch dann kommt Bewegung in das düstere Panorama: Maro, die Hauptperson, tritt seine Reise an. Eine mystische Reise zum goldenen Schatz – und der Held kehrt zurück. Der Wechsel zwischen den Genres ist fließend: was als Dystopie beginnt, wird zur Aventiure und schließlich zur Science-Fiction-Geschichte. Auf mich wirkten die einzelnen Episoden der Erzählung wie viele zusammengeschnittene Filmsequenzen, die immer wieder unscharf werden.

    Grandios ist der Schreibstil des Buches: stakkatohaft werden Stimmungen erzeugt, und gleichzeitig doch bildgewaltig. Ein Beispiel? Bitte sehr: “Maro spürt den Sand, schmirgelnd, er rennt; links Dünen und brüchige Zäune, die Disteln blühen; nördlich liegt die Küste in der Grelle, unscharfe Klippen, weit entfernt und salzweiß.”

    “Der Algorithmus des Meeres” ist kein Buch, das man einfach so runterlesen kann. Und das ist seine Stärke: Es ist ein Buch, das man mehrmals lesen kann – und immer wieder wird einem etwas anderes dabei auffallen.

  18. Cover des Buches Du weißt, wo du mich findest (ISBN: 9783570223673)
    Rebecca Stead

    Du weißt, wo du mich findest

     (31)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha
    Du weißt wo du mich findest Die Presse: Atemberaubend spannend, brillant erzählt, voller Wärme und Klugheit. Die 12-jährige Miranda führt ein scheinbar völlig normales Leben – Schulstress, schlimmste Feindin und Patchworkfamily inklusive. Bis, ja bis ihr bester Freund Sal ihr eines Tages einfach die Freundschaft kündigt. Denn von da an überschlagen sich die Ereignisse: Plötzlich erhält Miranda mysteriöse Botschaften, die sie vor einem tragischen Todesfall warnen – den nur sie verhindern kann! Doch wer ist derjenige, den sie schützen soll? Und warum kennt der unbekannte Schreiber nicht nur ihre Vergangenheit, sondern offensichtlich auch ihre Zukunft? Für Miranda beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit, denn sie hält das Schicksal eines Freundes in Händen... (amazon.de) eigene Zusammenfassung Miranda ist 12 Jahre und lebt in New Yoek, nahe am Broadway. Zusammen mit ihrer Mutter und deren freund wohnt sie in einer kleinen, heruntergekommenen Wohnung, nebenan ihr bester Freund Sal mit seiner Mutter. Sie führt ein sehr idyllisches Leben bis sich alles ändert. Zu erst wird ihre Mutter eingeladen an einer berühmten Quizshow teilzunehmen. Das ist eine große Chance für die Familie. Doch Miranda kann sich kaum freuen denn auf einmal spricht Sal nicht mehr mit ihr und sagt er wolle nichts mehr mit ihr zutun haben, sie ist erschüttert. Nun muss sich das Mädchen neue Freunde suchen und die findet sie in der netten Annemarie, die an Epilepsi erkrankt ist, und in Colin. Die drei arbeiten nun zusammen auch in seinem Sandwichladen. Außerdem lernt Miranda Marcus kennen, der es scheinbar auf Sal abgesehen hat. Eines Tages findet Miranda einen Zettel auf der steht "ich komme um deinen Freund zu retten". Erst glaubt das Mädchen es sei eine Verwechslung doch als sie den zweiten brief erhält ist sie sicher, dass nur sie die Empfängerin sein kann. Doch wer rettet ihren Freund und welcher Freund überhaupt? Sie bekommt immer mehr Nachrichten und dann passieren merkwürdige Dinge..bis es zu einem Unfall kommt. Cover/Gestaltung Ich muss sagen, das Cover ist wirklich toll. Es hat mich sofort in der Buchhandlung angesprochen. Allerdings passt es nicht besonders zu der Geschichte. Was mir gut gefällt ist, dass alle Kapitelüberschriften in Comicschrift geschrieben sind. Das verleiht dem Buch auch ein gewisses Etwas. Leider denkt man bei dem Klappentext und der Gestalltung etwas völlig anderes von Rebecca Steads Buch. Meinung Tja, ich weiß nicht recht wie ich es beschreiben soll, denn dieses Buch ist einfach: seltsam! Die Geschichte ist mysteriös aber sehr spannend und auf eine charmante Weise fesselnd. Rebecca Stead schreibt einfach wunderbar und sehr klug. Außerdem ist das Buch gut durchdacht und es scheint mir als stecke sehr viel Liebe in dem Werk. Die Prortagonistin ist sympatisch undich denke jeder findet Identifikationsmöglichkeiten in dem Buch. Außerdem finde ich dass Frau Stead auch sehr wichtige Themen behandelt, wie zum Beispiel Epilepsi, Freundschaftsprobleme und die sozialen Unterschiede in Großstädten. Doch was den Stern Abzug bringt, ist die Tatsache, dass man bis zum Ende das Buch nicht wirklich einordnen kann. Erst dachte ich essei ein jugen- bzw. Kinderthriller, dann dachte ich Fantasy doch nun scheint es ein Sciencefiction-Roman zu sein. Man kann es einfach nicht eindeutig sagen. Außerdem war es für mein Alter ein bischen zu kindlich aber dennoch ein tolles Buch. Ich gebe 4 Sterne und wünsche viel Spaß mit dieser mysteriösen Geschichte. "Ein Buch voller kluger Gedanken." (Berliner Morgenpost )
  19. Cover des Buches Weiße Nebel der Begierde (ISBN: 9783548268682)
    Jaclyn Reding

    Weiße Nebel der Begierde

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    so lautet der originaltitel! warum auf deutsch immer irgendwelche begierden oder gelüste vorkommen müssen verstehe ich beim besten willen nicht.in kombination dann noch mit einem schrecklichen cover macht das buch auf den ersten blick weiss gott keinen guten eindruck.das finde ich sehr schade denn die autorin hat sich wirklich viel mühe gegeben.neben viel mystischem gibt es eine herzerwärmende liebesgeschichte und sehr viel recherchiertes der autorin.angefangen bei schottland und seiner geschichte , bis zur gälischen sprache.das hat mir sehr gut gefallen.die protagonisten waren wunderbar ausgearbeitet.vor allem dunevin' s tochter hat es mir angetan.ich möchte nicht zuviel verraten.nur soviel : es bleibt spannend bis zum schluss! klappentext:schottland , 1820 : der viscount von dunevin galubt, ein fluch laste auf ihm: alle menschen die er werden getötet.nur deeshalb flieht er vor jeder beziehung.doch eines tages taucht die schöne nell harte auf.sie bewirbt sich als gouvernante für seine tochter, die sich seit dem verschwinden ihrer mutter in schweigen hüllt.nell darf um keinen preis erfahren, wie es dazu gekommen ist - auch wenn der viscount dafür die wundervollste frau ,die ihm je begegnet ist,zurückweisen muss.
  20. Cover des Buches XVI (ISBN: 9780142417713)
    Julia Karr

    XVI

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Mit „XVI“ von Julia Karr schließe ich endlich meine ABC-Challenge 2014/15 auf meinem Blog ab. „XVI“ ist mein Buch mit „X“ zu Beginn des Titels. Ich habe es gefunden, indem ich in den Bücherregalen meiner Freunde bei Goodreads rumgeschnüffelt habe. Bei wem genau ich fündig wurde, weiß ich leider nicht mehr (ich hätte es aufschreiben sollen), aber wer auch immer es war, Danke! :) Ich kannte weder die Autorin, noch den Roman an sich, doch der Klappentext ließ auf eine interessante YA-Dystopie schließen. Über die Autorin Julia Karr ist nicht viel bekannt; „XVI“ ist ihr Erstling, den es übrigens auch auf Deutsch gibt.

    Nina Oberon erwartet ihren 16. Geburtstag mit Sorge, denn wie alle anderen Mädchen auch erhält sie an diesem Tag das staatlich vorgeschriebene XVI-Tattoo, das aller Welt zeigt, dass sie nun sexuell aktiv sein darf. Nina hat Angst davor, sie ist kein sex-teen wie ihre beste Freundin Sandy. Sie weiß genau, dass das theoretisch schützende Tattoo wie eine Einladung wirkt und Männer dazu animiert, ihr Dinge gegen ihren Willen anzutun. Damit nicht genug, wird Ninas Leben von einem Moment auf den anderen brutal auf den Kopf gestellt. Ihre Mutter wird überfallen; mit ihrem letzten Atemzug offenbart sie Nina, dass alles, was sie bisher glaubte, eine Lüge war. Nina muss die Wahrheit herausfinden und bringt damit sich und ihre kleine Schwester Dee in Gefahr. Doch dann trifft sie auf den gutaussehenden Sal, der mehr über Ninas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst…

    Schade. „XVI“ hätte sehr gut sein können, denn die Idee dahinter ist fabelhaft. Leider reichte diese Idee nicht aus, um mich zu überzeugen. Ich bin enttäuscht, weil die Dystopie haufenweise unnötige Lücken aufweist. In meinen Augen war Julia Karr viel zu abgelenkt von Ninas privatem Schicksal und vernachlässigte den Aufbau ihrer Zukunftsvision und die Brisanz des zugrundeliegenden, existenziellen Konflikts.
    Alle Mädchen werden im Alter von 16 tätowiert, um sexuelle Bereitschaft zu signalisieren. So weit, so gut; die Gefahren, die einhergehen, liegen auf der Hand. Welcher Zweck damit verfolgt wird, wird jedoch nie erklärt, ebenso wenig wie die allgemeinen Hintergründe der Dystopie. Karr beschreibt oberflächlich eine repressive Regierung, die junge Mädchen extrem sexualisiert, arbeitet diesen Ansatz aber nicht konsequent aus. Werden die „sex-teens“ erwachsen, scheint der sexuelle Druck nachzulassen – unwahrscheinlich, da ein ganzer Wirtschaftszweig auf Sex spezialisiert ist und Frauen kaum Rechte haben.
    Nina als Protagonistin und Ich-Erzählerin lud mich nicht wirklich zur Identifizierung ein. Sie ist sympathisch, das muss ich ihr lassen, aber dass Karr ständig betonte, wie anders sie doch ist, nervte mich, weil es nicht natürlich wirkte. Es war, als hätte Nina ihr „anders sein“ vor Jahren einmal auswendig gelernt und dann so oft wiederholt, dass es völlig seine Bedeutung verlor, wie ein sinnfreies Mantra. Einerseits hat sie panische Angst davor, genau wie alle anderen sex-teens zu sein, andererseits ist ihre Beziehung zu Sal überaus klischeebeladen. Es passt vorne und hinten nicht zusammen.
    Dieser Eindruck pflanzt sich auch in anderen Punkten fort. Julia Karr wollte ihren LeserInnen unbedingt vermitteln, dass sich Nina und ihre Mutter Ginnie nahestanden – warum nennt Nina sie dann beim Vornamen? Auch Karrs Darstellung von und Ninas Umgang mit ihrer kleinen Schwester Dee ist purer Quatsch. Ninas Stiefvater Ed, Dees Vater, verprügelte Ginnie jahrelang. Jahrelang hatte sie Blutergüsse, blaue Flecken und gebrochene Knochen. Mir kann niemand erzählen, dass Dee das nicht mitbekommen hätte. Sie ist ein 11-jähriges Kind, aber nicht blind, taub oder dumm. Es ist lächerlich, dass Dee angeblich keine Ahnung hat, wie ihr Vater wirklich ist und es ist ebenso lächerlich, dass Nina sich beharrlich weigert, sie darüber aufzuklären. Wie gesagt, das Mädchen ist 11, keine vier Jahre alt und Ed ist offenbar gefährlich; Nina geht sehenden Auges das Risiko ein, dass er Dee etwas antut, nur um ihr Seelenheil nicht zu gefährden. Bullshit.
    Es gibt noch eine weitere Beziehung, in der sich Nina durch kolossales Nichtstun auszeichnet: ihre Freundschaft zu Sandy. Mal davon abgesehen, dass Sandy der Gipfel der Dämlichkeit und Naivität ist, lässt Nina sie ungebremst in ihr Verderben rennen – und das soll ihre beste Freundin sein? Wenn das stimmt, bin ich froh, dass es niemanden in meinem Bekanntenkreis gibt, der/die so ist wie Nina.

    „XVI“ war eine herbe Enttäuschung. Unlogische Handlungsabläufe, null Atmosphäre, stereotype Charaktere und das zarte Gefühl, dass eigentlich nicht wirklich etwas passiert. Der Horizont der Geschichte beschränkt sich ausschließlich auf Nina und ihre Freunde, alles, was darüber hinausgeht, bleibt im Dunkeln. Ich wollte das Buch ja wirklich mögen und habe mir Mühe gegeben, aber tatsächlich musste ich die Bewertung im Nachhinein zweimal nach unten korrigieren, weil es einfach NICHT GUT ist. Da nutzt auch mein guter Wille nichts mehr. Was als interessante Idee begann und mich anfangs sehr neugierig machte, wurde von Julia Karr dermaßen schludrig, kurzsichtig und inkonsequent umgesetzt, dass sie damit in meinen Augen alles ruinierte. Ich werde die Fortsetzung „Truth“ nicht lesen und möchte euch von „XVI“ abraten. Eine tolle Idee ist, wird sie nicht zur Entfaltung gebracht, eben auch nichts weiter als eine Idee.

  21. Cover des Buches Die Leute, die sie vorübergehen sahen (ISBN: 9783701716036)
    Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: samo
    Die dreijährige Sal wird von einem Handwerker entführt, den sie von nun an "Daddy" nennt. Er behandelt sie wie eine Erwachsene und nimmt ihr somit ein Stück ihrer Kindheit. Er beeinflusst auch das Wesen, dass Sal nach und nach entwickelt. Das ist erst der Anfang einer Reise, auf der Sal vielen Menchen begegnet. Die Menschen teilen Sal Erfahrungen aus ihrem Leben mit, oder aber Sal hängt ihren eigenen Gedanken nach.
    Für die Anschauung der Welt aus Kinderaugen ist dieses Buch nicht naiv genug. Es ist einfach viel zu durchdacht für die Gedanken eines 3-jährigen Kindes. Mir ist einfach nicht klar geworden, was die Absicht des Autors war. Was will er seinen Lesern mitteilen? Außerdem fand ich es schwer der Handlung zu folgen. Es gab teilweise große Sprünge, bei denen man nicht mehr wusste was passiert war.
    Der Roman regt definitiv zum Nachdenken an, aber um richtige Schlüsse daraus zu ziehen, fehlt ihm irgendwie was. Es war mir einfach nicht möglich richtig in die Geschichte einzusteigen, auch zu Sal konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen.
  22. Cover des Buches Passwort: Henrietta (ISBN: 9783426503522)
    Ava McCarthy

    Passwort: Henrietta

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do

    Harry arbeitet in einer Sicherheitsfirma und hackt die Systeme anderer Firmen um Sicherheitslücken aufzudecken. Außerdem spielt sie gerne Poker und liebt das Risiko.

    Harrys Vater war immer ihr Held, bis er wegen Betrugs von Insider Geschäften ins Gefängnis musste.

    Ein großer Deal ist damals aufgeflogen, das Geld wurde nie gefunden.


    Plötzlich wird Harry verfolgt, ihre Wohnung verwüstet und auf ihrem Bankkonto ist Geld, das ihr gar nicht gehört. Alles scheint mit dem Propheten, dem Kopf des damaligen Investmentbanker Rings, zusammen zuhängen.

    Der Prophet hat es auf Harry und das Geld abgesehen.


    Börsenexperten, Insidergeschäfte, Hacker und Poker. Das klingt schon ziemlich kompliziert, ist es aber gar nicht. Es wurde alles verständlich erzählt.

    Die Geschichte ist spannend, nur manchmal zieht es sich etwas. Da hätte ich mir gern noch mehr Spannung gewünscht.


    Es ist immer wieder erschreckend, was Hacker so alles anstellen können. Obwohl Harry einige illegale Dinge abziehen muss, fiebert man mit ihr mit.


    Ein toller Thriller mit ein paar Längen.


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