Bücher mit dem Tag "salben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "salben" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Die Salbenmacherin und die Hure (ISBN: 9783839221570)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und die Hure

     (41)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    ·  Band 1: Die Salbenmacherin aus dem Jahr 2015

    ·  Band 2: Die Salbenmacherin und der Bettelknabe 2016.

    ·  Band 3: Die Salbenmacherin und die Hure 2017

    ·  Band 4: Die Salbenmacherin und der Engel des Todes. 2019

    ·  Band 5: Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen 2020

     

    von Silvia Stolzenburg

     

    Ich stelle euch heute den dritten Band vor, den ich bisher noch nicht bewertet habe, gelesen habe ich sie alle und bin begeistert !!!

     

    Im dritten Band passiert ein Mord in Nürnberg. Wir befinden uns in der Stadt - es ist Sommer. Es ist heiß und trocken. Die Menschen erkranken an einem mysteriösen Fieber und plötzlich findet man auch noch eine Leiche ... Der Tote hat keinen Kopf mehr und auch die Hände wurden ihm abgetrennt. Man hat ihn sogar ausgeweidet, das muss jemand getan haben, der vom Fach ist ...

     

    Dann hat jemand angeblich einen Werwolf gesehen in den Wäldern außerhalb der Stadt ...

     

    PANIK !!!

     

    Natürlich ist die Salbenmacherin wieder involviert !!!

     

    Sehr natürlich und lebendig geschrieben, vom Stil absolut passend zum Genre des historischen Romans.

     

    Leseprobe:
     ========

     

    Kapitel 32

    Nürnberg, August 1409

     

    Als Gerlin und Eva das Spital wieder verließen, stach die Sonne unerträglich heiß vom Himmel. Trotz der Hitze war Evas Gesicht kalkweiß. Auf ihrer Stirn und ihrer Oberlippe glänzten Schweißperlen. Ihre Schmerzen mussten unerträglich sein. ...

     

    Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen. Mir hat die Handlung dieses - man kann sagen - historischen Krimis - sehr gut gefallen, spannend von Anfang bis Ende, man lernt die Salbenmacherin wieder besser kennen und überhaupt sind die Charaktere und Handlungen sowie die Klärung des Falls und die gesamten mysteriösen Dinge sehr detailliert und bildhaft lebendig flüssig zu lesen und glaubwürdig geschrieben, so, als wäre man dabei gewesen. Sehr gut - hat mir perfekt gefallen !!!

  2. Cover des Buches Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten (ISBN: 9783423717854)
    Kevin Sands

    Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten

     (154)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Ab und zu lese ich gerne Jugendbücher und alleine das Cover von „Der Blackthorn-Code“ zieht einen magisch an. Empfohlen wird das Werk aus der Feder von Kevin Sands ab 11 Jahren und ich kann bekräftigen, dass dies das perfekte Lesealter ist. Aber auch ältere Leser wie mich kann dieses Buch mit Sicherheit ebenso in den Bann ziehen. Doch um was genau geht es eigentlich in dieser Story?

    Wir lernen Christopher Rowe kennen, der jugendliche Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er fühlt sich endlich zum ersten Mal wirklich zuhause und heckt ständig mit seinem besten Freund Tom Streiche aus. Und auch Blackthorn fordert Christopher immer mal wieder mit Rätsel heraus. Doch plötzlich geschehen Morde in unmittelbarer Nähe und es sind fast immer Alchemisten, die zum Opfer werden. Als auch Christophers Meister in Gefahr gerät, ahnt er, dass die Rätsel seines Meisters nicht nur als Zeitvertreib zu verstehen waren, sondern sich hinter den Lösungen ein ganz großes Geheimnis verbergen könnte…

    Mein Eindruck vom Buch:

    Mit diesem Buch findet man ein herrliches Abenteuer! Die Sprache von dem Autor Kevin Sands ist wunderbar erfrischend und ich musste nicht nur einmal schmunzeln, als ich die Konversationen zwischen Christopher und Tom las. Aber nicht nur der witzige Unterton fesselt! Nein, die Geschichte an sich ist sehr spannend aufgebaut und ich konnte es immer kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht. Gut, für Erwachsene ist wahrscheinlich das eine oder andere absehbar, doch ich finde nicht, dass es das Lesevergnügen schmälert. Besonders gelungen finde ich Christophers Charakter. Er hat in seinem Leben soviel durchgemacht und seine Loyalität seinem Meister gegenüber trifft einen Mitten ins Herz. Aber nicht nur seine Figur ist liebenswert dargestellt, auch Tom überzeugt vollkommen und lehrt dem jugendlichen Leser, was wahre Freundschaft ist. Ebenso finde ich klasse, dass man mit der Geschichte auch gleich noch ein paar historische Hintergründe kombinierte, denn Christopher erlebt seine Abenteuer im 17. Jahrhundert.

    Fazit:

    Ich habe jede einzelne Seite genossen und kann es jungen Lesern einfach nur ans Herz legen. Ein Sternchen Abzug gibt es allerdings dafür, dass der Klappentext und die Aufmachung eine andere Erwartung wecken. Ich dachte zuerst, dass hier wirklich Zauberei und Alchemie am Werk sind, doch im Grunde geht es hauptsächlich um das Lösen von Rätseln. Übrigens gibt es mittlerweile drei Bände in der deutschen Version. Im Original kommt im Mai 2021 der fünfte Band raus. Viel Spaß beim Lesen!

  3. Cover des Buches Die Safranhändlerin (ISBN: 9783548280608)
    Helga Glaesener

    Die Safranhändlerin

     (79)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Die Safranhändlerin konnte mich nicht überzeugen. Nach 150 Seiten noch immer keine Spannung. Es geht um Marcella die um 1327 bei ihrem Onkel Gewürzhändlerin wird. Für diese Zeit sehr ungewöhlich. Bei einer Handelstour wird ihr Safran gestohlen und sie steht vor dem Ruin. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach ihrer gestohlenen Ware. Sehr langatmig, leider
  4. Cover des Buches Die Versuchung der Pestmagd (ISBN: 9783453359017)
    Brigitte Riebe

    Die Versuchung der Pestmagd

     (52)
    Aktuelle Rezension von: lievke14

    Mainz 1542: Nach der Flucht aus dem pestverseuchten Köln finden der unkonventionelle Arzt Vincent de Vries und seine Pestmagd Johanna in Mainz eine neue Heimat. Doch Johanna hat dunkle Vorahnungen.

    Denn Mainz wird regiert von Albrecht von Brandenburg, Kurfürst und Kardinal zugleich….ein Mann, der sich sein Leben so zurechtbiegt, wie er es gerade braucht. Zum einen gibt er sich gottesfürchtig und fromm. Zum anderen ist er aber auch sehr dem weiblichen Geschlecht zugetan und nimmt sich, was ihm gefällt. Vor allem Johanna hat es ihm angetan mit ihrer Natürlichkeit und ihrem Liebreiz.

    Vincent dagegen muss sich als neuer Leibarzt des Kurfürsten mit all dessen Wehwehchen und eigensinnigen Wünschen herumschlagen. Allerdings behält er auch die gewöhnliche Mainzer Bevölkerung im Auge und behandelt und hilft, wo er kann.

    Zum anderen begleiten wir den Heißsporn Jakob auf seinem Weg der Selbstfindung. All die Jahre der Entbehrungen und seines Überlebenskampfes  auf der Straße haben ihn tief geprägt. Ständig überkommen in Selbstzweifel und er fällt  wieder in alte Verhaltensmuster zurück, die ihn oftmals in Schwierigkeiten bringen.

    Irgendwann treten  jedoch die ersten schweren  Krankheitsfälle auf, bei denen sich Vincent sehr schnell sicher ist, dass es sich um die „Schwarzen Blattern“ handelt. Ist die Familie der einen Seuche nur entronnen, um den Tod durch eine weitere Epidemie ins Auge zu blicken?

    Und wieder ist Vincent de Vries in seiner unheilvollen Maskerade unterwegs, um dem Tod zu trotzen.

    „Die Versuchung der Pestmagd“ ist eine gelungene Fortsetzung, die wieder ungemein spannend und interessant erzählt wird.

    Viele Figuren aus dem ersten Teil tauchen auch hier wieder auf und bekommen Raum für ihre eigene kleine Geschichte.

    Vincent hat mit seiner Funktion als Leibarzt des Kurfürsten alle Hände voll zu tun und steht schließlich der Pockenepidemie fast völlig allein gegenüber. Zudem  wird er sehr überraschend mit seiner Vergangenheit aus alten Mainzer Tagen konfrontiert….einer Tatsache, die ihn und seine Beziehung zu Johanna sehr  belastet.

    Das Alltagsleben und die Sorgen und Nöte der kleinen Familie werden sehr schön dargestellt. Jedem Einzelnen schenkt die Autorin viel Aufmerksamkeit. Vielleicht dieses Mal ein kleines bißchen zu viel davon....

    Bei all den Problemen unserer Protagonisten kommen die auftretende Seuche und deren Bekämpfung meiner Meinung ein bißchen zu kurz. Sehr schnell treten die ersten Fälle auf und sehr schnell ist das Problem wieder erledigt.

    Trotzdem ist dieses Buch ein guter historischer Roman mit einer spannungsgeladenen Story und viel Wissenswertes über die Stadt Mainz und deren Kurfürsten. Denn Albrecht gab es tatsächlich….seine intrigante Konkubine Agnes Pless übrigens auch.

    Wer leichte aber gut erzählte historische Romane mag, kommt mit „Die Versuchung der Pestmagd“ voll auf seine Kosten.

  5. Cover des Buches Mein Kräutergarten (ISBN: 9783800108671)
    Christine Weidenweber

    Mein Kräutergarten

     (22)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66
    (Inhalt übernommen)
    Ob Sie ein ganzes Jahr lang buddeln, gießen, schneiden und sich viel bewegen wollen oder nur wenig Platz für die große Ernte haben.
    Ob Sie Ihren Kindern ein kleines Naturparadies zaubern oder selbst zum Kräuter-Spezialisten werden wollen: Machen Sie, was Ihnen gefällt! Wir haben die Inspiration und das Profi-Wissen, Sie haben die Begeisterung, ganz entspannt etwas Tolles anzufangen.
    Und das hier ist der erste Ratgeber, der dabei die ganze Zeit an Ihrer Seite geht, ohne Ihnen etwas vorzuschreiben.

    Zur Autorin:
    Christine Weidenweber ist Autorin und Lektorin von und für Sachbücher im Bereich des Gartenbaus.
    Sie absolvierte ein agrarwissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt auf der Pflanzenproduktion und war Saatzuchtassistentin.
    Seit 1998 arbeitet sie als Redakteurin für gkTraumgarten und TASPO und als freiberufliche Lektorin.
    Weidenweber hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, denn in ihrem Garten sprießen zahlreiche Gemüsesorten, Kräuter und Blumen.

    Inhalt/Fazit:
    DANKE an Christine (Weidenweber) bzw. den Ulmer-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung.

    Ich freute mich über Euer sehr lehrreiches & informatives wunderbar bildlich-begleitendes Kleinod im A4-Textileinfand mit Lesebändchen und einem gut-aufgebauten Inhalt.
    Beigelegt wurde auch noch ein Poster sowie ein Kresse-Aussaatprodukt in entsprechender Erde - welches mich zZt. immer noch kulinarisch erfreut.

    So viel geballte Kräuter(vor)kunde von einer Fachfrau über Alant bis Zwiebel auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen bzw. erlebt & bleibe sprachlos & nun voller (Detail)wissen zurück...diese sind einfach sehr vielseitig einsetz- bzw. verwendbar.

    Mir juckt es schon in den Fingern, gleich wieder in der Erde zu buddeln...& bald neues Leben wachsen & gedeihen zu sehen...nun gehe ich mit ganz anderen Augen durch's Leben...aufi gehts: Was für ein glücks-erzeugendes Lese & Lehrbuch, nicht nur für Gartenfans!



  6. Cover des Buches Das kleine Buch: Heilsalben aus Wald und Wiese (ISBN: 9783710401770)
    Gabriela Nedoma

    Das kleine Buch: Heilsalben aus Wald und Wiese

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Flatter

    Zum Inhalt: Klappentext

    Selbst gemachte Heilsalben mit Kräutern, Wurzeln und Harzen werden in der Volksmedizin seit Generationen verwendet, um kleine Wehwehchen rasch und zuverlässig zu lindern. Die Grüne-Kosmetik-Expertin Gabriela Nedoma zeigt Ihnen, wie sie bewährte Salbenklassiker ganz einfach selbst herstellen können. Die frischen Zutaten, die sie für die einzelnen Rezepturen benötigen, können sie selbst in der schier unerschöpflichen Wald- und Wiesenapotheke sammeln. Mit 25 Rezepten für Einstiger und Fortgeschrittene!


    Meine Meinung:

    Wieder mal ein toller kleiner Ratgeber. Wir erfahren hier viele interessante Dinge. Was sind Salben? 

    Wissenswertes für den Einkauf, Rohstoffe für die Herstellung von Salben. Vorbereitung der Pflanzen vor der Extraktion. Wir lernen wir man Ringelblumensalbe, Johanniskrautsalbe oder auch die schmerzstillende Bilsenkrautsalbe herstellt. Schritt für Schritt Anleitungen machen es uns wirklich einfach. Tolle Bilder ergänzen zudem die Rezepte. Auch ist genau beschrieben, für was die Salben ihre Wirkung verbreiten.


    Cover:

    Sehr ansprechendes Cover, bei dem man direkt Lust bekommt, gleich loszulegen und seine eigenen Salben herzustellen.


    Fazit:

    Toller, kleiner, handlicher Ratgeber. Die Salben sind auch wunderbare Geschenke für liebe Freunde.

  7. Cover des Buches Alles über Heilpflanzen (ISBN: 9783818603380)
    Ursel Bühring

    Alles über Heilpflanzen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das Buch „Alles über Heilpflanzen – Erkennen, anwenden und gesund bleiben“ wurde von Ursel Bühring geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen. Es handelt sich mittlerweile um die 4. Auflage des Buchs. Frau Bühring ist Krankenschwester, Heilpraktikerin und Natur- und Umweltpädagogin. Sie gründete die „Freiburger Heilpflanzenschule Ursel Bühring“. Ihr Wissen gibt sie unter anderem als Dozentin für Heilpflanzenkunde in Institutionen, auf Tagungen und Kongressen sowie im Fernsehen und Radio weiter.

    Das 368 Seiten umfassenden Buch gliedert sich in „Erster Teil: Mit Heilpflanzen arbeiten“, „Zweiter Teil: Heilpflanzen im Porträt“ und „Dritter Teil: Erkrankungen mit Heilpflanzen behandeln“. Daran schließt sich noch ein Serviceteil an, zu dem unter anderem Bezugsquellen, Heilpflanzengärten, das Glossar, eine Übersicht, bei welchen Beschwerden welche Pflanzen helfen und ein Saisonkalender gehören.

    Im ersten Teil sind Hintergrundwissen zum Thema Heilpflanzen und ihre Inhaltsstoffe sowie Grundrezepte für die Herstellung von beispielsweise Tees, Tinkturen, Salben sowie Heilpflanzenbäder enthalten. Auch wird darauf hingewiesen, wann was nicht angewandt werden darf. 

    Im zweiten Teil werden mehr als 70 verschiedene Heilpflanzen vorgestellt. Zu diesen gehören unter anderem Acker-Schachtelhalm, Arnika, Eiche, Eukalyptus, Ginkgo, Heidelbeere, Honigklee, Kohl, Lein, Majoran, Mutterkraut, Ringelblume, Sonnenhut und Zaubernuss. Die Vorstellung der jeweiligen Heilpflanze umfasst meist folgende Rubriken: Geschichte, Botanisches, Anbau und Ernte, Wirkungen, medizinische Anwendung, Tee & mehr und altes bzw. neues Wissen. Außerdem gehören Fotos und mindestens eine gelungene Zeichnung der Heilpflanze dazu.

    Im dritten Teil wird auf verschiedene Erkrankungen eingegangen. Dabei erhält der Leser zum Beispiel für Erkrankungen des Bewegungsapparats, Nieren- und Harnwegserkrankungen, Erkältung und Atemwegserkrankungen sowie Kinderkrankheiten allgemeine Informationen und er wird darüber informiert, was bei der jeweiligen Erkrankung hilft. 

    Schöne Fotos und Zeichnungen runden die verständlich geschriebenen Texte der verschiedenen Buchteile ab. Für die einzelnen Teile wurden zur besseren Orientierung verschiedene Farben verwendet. Diese werden auch dazu genutzt wichtige Informationen hervorzuheben.

    Es ist ein Buch, das ich auf Grund seines enthaltenen Wissens und den nützlichen Rezepten und Tipps auf keinen Fall mehr missen möchte. Es ist für alle, die sich mit dem Thema Heilpflanzen beschäftigen möchten, sehr zu empfehlen.

  8. Cover des Buches Heilende Salben für Knochen, Muskeln und Gelenke (Aus meiner Kräuterapotheke 2) (ISBN: B00B71WPOA)
  9. Cover des Buches Die Salbenmacherin und der Bettelknabe (ISBN: 9783839219102)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und der Bettelknabe

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Aufgrund der Ereignisse in Tübingen haben Olivera, Götz und die Kinder sich nach Nürnberg aufgemacht um dort ein neues Leben zu beginnen. So endete der erste Band „Die Salbenmacherin“.

    Dieser 2. Band beginnt einige Monate später. Olivera und die Familie haben sich eingelebt und sie können sich schon über die ersten Stammkunden freuen. Die Salben und Tränke aus Oliveras Salbenküche sind sehr beliebt und Götz hat Aussichten auf die Stelle des Stadtapothekers.

    Eines Abends liegt ein halbtot geprügelter Junge in ihrem Hinterhof. Dieser Junge, das Waisenkind Jona, konnte sich aus einer misslichen Lage befreien und bringt die Familie unwissentlich in Gefahr. Olivera wird entführt und sie muss nicht nur um ihr eigenes Leben bangen.

    Mir hat der erste Band schon recht gut gefallen. Mit diesem 2. Band hat sich die Autorin aber noch deutlich gesteigert. Die Geschichte ist kompakt, gut durchdacht, spannend und an machen Stellen auch geschichtlich interessant.

    Olivera ist reifer geworden und hat ihre kindliche Naivität abgelegt. Das hat mir gut gefallen, sie wird mir als Protagonistin immer sympathischer und ich freue mich schon auf den 3. Band „ Die Salbenmacherin und die Hure“.

  10. Cover des Buches Die Kraft der Wurzeln (ISBN: 9783800108077)
    Simone Schalk

    Die Kraft der Wurzeln

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Kräuterbücher gibt es viele, jedoch gibt es kaum ein Buch, welches sich mit den wertvollen Wurzeln unserer heimischen Flora beschäftigt. Umso erfreuter war ich, als ich dieses Buch entdeckte.

    „Die Kraft der Wurzeln“ stellt uns 14 Wildpflanzen vor, deren ganze Heilkraft in den Wurzeln liegt und ebenso 5 Gemüsepflanzen. Bekannte und vergessene Pflanzen, die aber schon seit jeher eine bedeutene Rolle gespielt haben.

    Was mich schon am Anfang dieses Buches sehr begeistert hat ist der Umgang der Autorin mit den Pflanzen. Achtsam und vorsichtig werden die Wurzeln mit einem Hirschgeweih ausgegraben, immer darauf bedacht, nur so viel zu nehmen wie man benötigt. Das Graben der Wurzel soll eher einem Ritual gleichen – einem Ritual der Dankbarkeit an Mutter Natur.

    Meine Lehrerin, Susanne Fischer-Rizzi, pflegte immer zu sagen:“Salbe kochen ist ein heiliges Geschäft“. Bitte denken Sie daran!

    Gleich zu Beginn werden wir in die verschiedenen Verarbeitungsformen eingeführt und mit Grundrezepten beschenkt. Tee, Tinkturen, Weine, Mazerate und ein paar mehr.

    In Pestzeiten trug man Amulette aus der Alantwurzel am Körper, um sich vor der Pest und vor bösen Verhexungen zu schützen.

    Die Pflanzen werden sehr ausführlich beschrieben. Bereichert mit wunderschönen Fotos und Geschichten aus dem Volksglauben, kann man in diesem Buch immer wieder schmöckern und wird immer wieder Neues entdecken. Volksnamen, Anbau und Ernte gehören ebenso dazu wie die Gesundheitswirkung. Viele Rezepte runden das Pflanzenporträt ab. Ob Tee, Salben, Cremes, Räuchermischungen oder auch essbare Rezepte – der Fundus ist groß und sehr bereichernd. Die Umsetzung der Vorschläge ist einfach, alles ist sehr gut und ausführlich beschrieben.

    Fazit

    Ein ganz tolles Buch über die Wurzeln unserer heimischen Pflanzen. Auch Neulingen kann ich dieses Werk empfehlen, da alles sehr ausführlich beschrieben und mit herrlichen Fotos bebildert ist. Wer es mal verstanden hat, von welchen Schätzen wir umgeben sind, kann seinen Horizont und sein Wissen ungemein erweitern. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja auch noch vom Kräutervirus infiziert.
  11. Cover des Buches Das kleine Buch: Harz- und Pechsalben (ISBN: 9783710402692)
    Karin Buchart

    Das kleine Buch: Harz- und Pechsalben

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Ich kenne Harz- und Pechsalben aus meiner Kindheit, musste ich mir diese oftmals auftragen lassen. Gegen meinen Willen, versteht sich. Damals hatte ich auch noch nicht das Wissen um deren Heilkraft, doch mittlerweile verstehe ich die Handlungsweise meiner Eltern nur zu gut. Heute ist es leider nicht mehr Usus, solche Traditionen an die nächste Generation weiterzugeben. Doch zum Glück gibt es Autorinnen wie Karin Buchart, die es verstehen, die Leser wieder für Naturheilmittel zu begeistern (und sich somit den einen oder anderen Gang zur Apotheke zu ersparen). Unser Körper wird es uns danken.

     

    Dieses Mal darf ich in einen Bereich der Naturheilkunde eintauchen, den ich jahrelang verdrängt hatte. Ich bin dankbar dafür, dass ich nun wieder ein wenig an dieses Wundermittel erinnert werde und habe das Durchblättern sehr genossen.

     

    Wir erfahren einiges über das Sammeln von Harz und Pech ohne den Baum zu verletzen, lesen über die Selbstheilungskräfte der Bäume, die Verwendung von Koipech und die heilende Kraft der Harze. Wie gewohnt wird die Zubereitung genauestens beschrieben und durch diverse Fotos ergänzt. In der Rezeptesammlung finden sich die unterschiedlichsten Verwendungsvariationen – für die Wundheilung, Gelenke, als Fußbalsam oder auch bei Erkältung sowie Verspannungen können diese Mittelchen eingesetzt werden.

     

    Auf jeden Fall lohnt es sich einen Blick in dieses Büchlein zu werfen, um sich an der Herstellung und Verwendung dieser Besonderheiten zu versuchen. 5 Sterne

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