Bücher mit dem Tag "salz"
37 Bücher
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.270)Aktuelle Rezension von: MinijaneNachdem ich „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini vor längerer Zeit gelesen und geliebt habe, wollte ich natürlich unbedingt auch das nachfolgende Buch „ Tausend strahlende Sonnen“ des Autor‘s lesen.
Wie erwartet, ist das Buch keine leichte Kost. Deshalb stand es wahrscheinlich auch so lange Zeit ungelesen im Regal.
Es geht um 2 starke Frauen, die in ihrem Leben so unendlich viel Furchtbares erleben müssen und trotzdem immer weiter machen. Da ist zunächst einmal Mariam, die als uneheliches Kind schon einen schweren Start ins Leben hat. Sie wird zwangsverheiratet mit Raschid, einem 30 Jahre älteren Schuster. Alleine schon diese furchtbare Ehe und die Machtlosigkeit der afghanischen Frauen in dieser patriarchalischen Gesellschaft machen wütend und traurig.
Laila wächst dagegen in Kabul bei einer liebevollen Familie auf, doch Krieg und Bombardierungen erschüttern auch ihr Leben. Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich, als Leila mit 14 Jahren ihre Eltern durch einen Bombenanschlag verliert. Nachbar Raschid nimmt Laila zwar auf, aber das hat einen Preis. Mariam muss sie als Zweitfrau ertragen und macht Laila das Leben zunächst zusätzlich schwer. Nach anfänglicher Feindschaft raufen sich die beiden Frauen dann aber zusammen und entwickeln eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft.
Während ein Regime zum Nächsten wechselt, wird die Situation für die Frauen in Afghanistan immer schlimmer. Wir verfolgen etwa 30 Jahre der geschichtlichen Entwicklung des Landes, beginnend in den 80er Jahren bis zu den Anschlägen vom 11.September mit der anschließenden Intervention der USA in Afghanistan. Es ist unfassbar, was die Menschen haben aushalten müssen, insbesondere über das Schicksal der Frauen zu lesen, war manchmal kaum auszuhalten.
Khaled Hosseini ist ein hervorragender Geschichtenerzähler, dem es gelingt die afghanische Geschichte aus Sicht zweier Frauen in einer frauenfeindlichen Welt zu erzählen, die aber nie aufgeben und ihr Schicksal irgendwann in die eigene Hand nehmen.
Großartig!
- Audrey Harings
Sharj und das Salz der Erde
(27)Aktuelle Rezension von: Kerstin_LohdeBei diesem Roman war ich sehr skeptisch denn obwohl ich Bd 2 schon gelesen hatte, war ich mir nicht sicher ob mich die Geschichte dieses Mal auch wieder begeistern würde. Aber ich habe mir diesbezüglich umsonst Gedanken gemacht, denn auch dieser Band ist wieder gut geschrieben.
Und auch hier gibt es wieder Stellen, die einen zum nachdenken anregen und wo man eine Art kleinen Leitfaden für das eigene Leben.
Ich konnte dieses Buch auch mal wieder nicht aus der Hand legen, nachdem ich es angefangen habe zu lesen. Und an manchen Stellen, wurde es sogar richtig spannend und an andren Stellen war es wieder intressant und fesselnd. Ich mochte das Buch, denn sie bringen einen an gewissen Stellen immer irgendwo zum nachdenken und zum Grübeln über das eigene Leben.
Ich kann dieses Buch jedem Fantasy Fan empfehlen, der gerne gut geschriebene Bücher liest und ich finde diese Reihe ist auch gut geeignet für Lesebegeisterte ab ca 12 Jahren.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Raunende Maske
(411)Aktuelle Rezension von: bookswithjackiAuch der 3. Band konnte mich wieder überzeugen, wenn auch nicht ganz so sehr wie die ersten zwei Bände. Man sollte sich auf Streitigkeiten und Drama gefasst machen, aber ich vermute, dass das in den folgenden Bänden wieder weniger wird. Der Fall, mit dem sich die Figuren beschäftigen, ist mal wieder sehr spannend. Das Ende macht Lust, direkt in den nächsten Band einzusteigen.
- Daniel Wolf
Das Salz der Erde
(324)Aktuelle Rezension von: Isar-12"Das Salz der Erde" ist der erste Band der Fleury-Saga von Daniel Wolf. Ende des 12. Jahrhunderts kehrt der junge Michel de Fleury aus Mailand in seine Heimatstadt Varennes zurück. Einst schickte ihn sein Vater nach Mailand damit er das Geschäft der Kaufleute noch besser erlernt. Nun ist der Vater gestorben und Michel trifft gleich bei seiner Rückkehr auf den Ritter Guillory, ein hinterhältiger und gefürchteter Mann. Doch er lässt sich nicht entmutigen und macht innerhalb der Gilde seinen Weg bis zum Meister. Doch er hat etliche Feinde innerhalb und außerhalb der Gilde, sein ehemaliger bester Freund neidet ihm den Posten. Und es wird noch komplizierter, als Michel sich in dessen Schwester Isabelle verliebt. Ein schwerer Weg über viele Jahre mit etlichen Schicksalsschlägen, aber auch Glücksmomenten liegt vor Michel de Fleury, bis im Jahr 1206 endlich das Leben in Varennes leichter wird und die Stadt aufblühen kann. Daniel Wolf beschreibt den Werdegang des Michel de Fleury in diesem ersten Band über knapp 20 Jahre. Sein Aufstieg, sein tiefer Fall und letztendlich sein erneuter Erfolg. Trotz eines Buches mit 1152 Seiten eröffnet er dabei so gut wie keine Nebenschauplätze, sondern konzentriert die Geschichte auf die Fleurys und die Ereignisse, die das Schicksal der Stadt Varennes und ihrer Bewohner beeinflusst. Dabei kommen trotz der vielen Seiten ganz wenig Längen auf und man ist ständig in der Geschichte gefangen. Die Perspektivenwechsel tragen dazu bei, dass man die Geschehnisse auch immer aus einem anderen Blickwinkel wahrnimmt. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen jetzt auch endlich in die Welt der Fleurys einzutauchen und ich freue mich schon auf die weiteren bereits erschienen drei Bände plus Kurzgeschichte.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom
(312)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEin weiteres Abenteuer mit Lockwood & Co - das mich auch wieder fesseln konnte. Ich fand die Fälle in dem Band an sich sehr interessant und spannend aufgezogen. Sie bringen ein paar Antworten, aber auch ebenso eine Menge neuer Fragen. Vor allem das Ende lässt viele Fragen offen und dementsprechend gespannt bin ich auf den finalen Band.
Gewünscht hätte ich mir tatsächlich eine zweite Erzählsicht. Das würde der Geschichte einfach ein bisschen mehr Abwechslung bringen und Lucy alleine hat eben auch nicht soo viele Gedanken. Da würde ich doch gerne mal in Lockwoods Kopf schauen und mehr zu seinen Beweggründen erfahren.
Schade finde ich es aber ein bisschen, dass der Titel einem schon einen Hinweis auf den "wichtigen" Fall des Bandes gibt. Dadurch werden die anderen ein wenig herabgestuft, was ich ungünstig finde.
- Jussi Adler-Olsen
NATRIUM CHLORID
(204)Aktuelle Rezension von: koechlZum neunten Mal ermitteln Carl Mørck und seine Kollegen vom Sonderdezernat Q bereits. Ihre Gebiet sind sogenannte Cold Cases - Fälle, die niemals aufgeklärt wurden. Oder - wie im vorliegenden Fall - noch nicht einmal als Mordfälle identifiziert wurden, da von einem Unfall oder Selbstmord ausgegangen wurde.
Carls Vorgesetzter Marcus möchte nach dem Selbstmord einer Frau, dass das Sonderdezernat noch einmal einen alten Fall untersucht. Alles sah nach einem Unfall aus, doch ein Detail störte: Am Tatort fand sich ein Haufen Kochsalz. Das Team macht sich auf die Suche und entdeckt, dass ein Serienmörder seit Jahren unerkannt am Werk ist. Die Ermittlungen werden zu den bisher gefährlichsten und schwierigsten. Denn nicht nur Corona erschwert die Ermittlungen, auch die Vergangenheit holt Carl ein.
Natriumchlorid liest sich - wie alle Bände der Serie - sehr gut, was natürlich auch wieder an dem besonderen Mitarbeitern des Dezernats liegt. Sie sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Der Fall ist spannend, auch wenn ich ihn streckenweise etwas konstruiert fand. Mir ging es mit den Ermittlungen teilweise auch etwas zu glatt und schnell: trotz aller Behinderungen ist der Täter schnell identifiziert, obwohl er davor wirklich jahrelang unerkannt war. Ich kann das für den Spannensaufbau natürlich verstehen, finde es aber doch ein wenig unrealistisch.
Das Buch hat mir aber bei weitem besser gefallen als der Vorgänger (den ich am schlechtesten von der ganzen Reihe fand), es reicht aber dennoch nicht ganz an die früheren Titel heran.
Auf den zehnten und leider letzten Band bin ich nun extrem gespannt. - Jean-Luc Bannalec
Bretonisches Gold
(170)Aktuelle Rezension von: Lesepixie7Wieder ein spannender Krimi, auch wenn Dupin diesmal nur bedingt alleine ermitteln konnte, auf viele Mahlzeiten und seine langen Denkspaziergänge verzichten musste und mit Commissaire Rose zusammenarbeiten, ja sich ihr sogar unterordnen musste, da die Tatorte in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen.
Neben den üblichen wunderbaren Farb-, Wetter- und Landschaftsbeschreibungen, in denen wir diesmal den Golfe de Morbihan und die Salinen der Guérande kennenlernten, erfuhr man auch viel Wissenswertes über die Salzgewinnung.
Einzig eine Reihe von Sprachfehlern trübte den Lesegenuss diesmal etwas.
- Silvia Trippolt-Maderbacher
50 Dinge, die man in Istrien getan haben muss
(10)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Die Halbinsel voller Wunder
Istrien – die beliebte Sehnsuchts- und Genussregion fast vor der Haustür: mit Hunderten Kilometern Traumküste und kristallklarem Wasser, mit mittelalterlichen Bergdörfern und venezianisch geprägten Hafenstädtchen, mit sanften Olivenhainen und vielseitiger Küche.
Silvia Trippolt-Maderbacher präsentiert mit mediterraner Leichtigkeit 50 Lieblingsplätze, überraschende Aktivitäten und Geheimtipps für Istrienneulinge und -entdecker, für Kenner und Liebhaber.
》EIGENE MEINUNG:
Wie immer bei „Sachbüchern“ habe ich den Original-Klappentext in meine Rezension aufgenommen. Mich hat das Buch vor allem als Istrienneuling angesprochen, da ich bisher weder dort war, noch viel darüber wusste. Dabei muss ich sagen, dass das Buch die Erwartungen - die der Klappentext bei mir geweckt hat – nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen hat!!!
Das Cover wirkt auf mich farbenfroh, sommerlich und fernwehweckend! Trotzdem wirkt es anspruchs- und niveauvoll, was sich auf meine Erwartungen für den Inhalt übertragen hat. Ein lustiger Moment war es für mich, als ich bemerkt habe, dass der blaue Strich (den ich im Internet auf dem Cover entdeckt habe) wirklich „nur“ ein Strich war. Ich hatte angenommen es wäre ein Gummiband das das Büchlein auf Reisen kompakt zusammen halten würde. Vielleicht wäre das noch ein Upgrade für eine Neuauflage! ;)
Auch im Inneren ist das Buch wundervoll gestaltet! Zuerst erwartet den Leser ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches zu meiner Freude bereits bebildert ist! Schriftart und –größe machen das Lesen wahnsinnig angenehm. Sehr gefreut habe ich mich über die Einführung/das Vorwort im Buch. Ich hatte etwas Sorgen, dass ich als kompletter Neuling ohne viel Information in die 50 Orte geworfen werde. Aber hier habe ich einen kleine geografischen, politischen, historischen uvm. Eindruck von Istrien bekommen. Auch die Person Silvia Trippolt-Maderbacher und ihre Intension zu diesem Buch haben sich mir erstmals dargestellt. Und ich musste gleich sagen: Sehr sympathisch!! Ich war auch sehr überrascht, dass es sich um eine Frau in meinem Alter handelt – bei Reiseberichten erwartet man oft ältere Personen, die ein Land ein Leben lang bereist haben. Für mich war diese Tatsache wahnsinnig erfrischend und mitreißend!
Im weiteren Verlauf des Buches war es für mich absolut wundervoll zu entdecken, dass keiner der Orte zu ausufernd beschrieben wurde. Einige Seiten pro Ort, locker beschrieben und immer bebildert, haben das Lesen für mich zu einem richtigen Vergnügen gemacht! Die Bilder sind auf fast allen Seiten zu finden, sehr ansprechend und abwechslungsreich! Am Ende jedes Kapitels findet sich nochmals ein kleiner Kasten mit Tipps/Adressen zu Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Ausflügen und vielen weiteren Infos. Alles sehr übersichtlich und auf den Punkt gebracht! Hinzu kommen kleine persönliche Anekdoten, Erlebnisse mit den Kindern etc. – niemals aufdringlich, immer mit Wohlfühlgefühl!
Dabei ist der Inhalt wunderbar bunt gemischt: Es findet sich Wissenswertes über das Land, die Orte, die Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Ausflugstipps, Essen und Trinken, die Landschaft, Pflanzen, Tiere und vieles mehr. Hier handelt es sich (erfreulicherweise) um keinen typischen Reiseführer! Es ist so viel mehr und um so viel schöner zu lesen und erleben! Die subjektive Auswahl der Orte – geprägt durch die eigenen Erfahrungen, Erlebnisse, Entdeckungen vieler Urlaubsjahre – machen dieses Buch zu einem Highlight! Hier ist für jeden etwas dabei – auch abseits der typischen Touristenpfade - und Istrien wird einem auf ganz tolle Art und Weise näher gebracht!
》FAZIT:
Für mich ist dieses Buch eine wundervolle Überraschung, ein Fernwehmacher, ein Wohlgefühlbereiter, ein toller Ideengeber – ein Highlight 2019 mit Herz, welches mich sicher einmal nach Istrien begleiten wird!
- Leigh Bardugo
Wer die Hölle kennt
(210)Aktuelle Rezension von: ShadowbuchIn Band 2 wurden neben vielen neuen Rätsel auch viele Alte gelöst. Wir begleiten auch weiterhin Alex bei dem Versuch Darlington zu retten (Wobei die Lösung theoretisch sehr einfach gewesen wäre). Man konnte weiterhin super mit rätseln, wobei auch der Mord an den beiden Professoren gelöst wird.... Ehrlich gesagt hatte ich den zwischenzeitlich auch schon wieder vergessen gehabt😅.
Also spannender Abschluss mit einem Ende, dass man teilweise nicht erwartet hat... Vielleicht kommt zu dieser Diologie ja irgendwann eine Folgereihe..
- Victoria Scott
Salz & Stein
(334)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_LinesDie Dilogie von Victoria Scott, bestehend aus "Feuer & Flut" und "Salz & Stein" hat mich durch den Klappentext derart angesprochen, dass ich wusste, diese Bücher muss ich einfach lesen. Besagten Klappentext habe ich euch hier mal kurz beigefügt, damit ihr wisst, was ich meine:
<< Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel, eine sengend heiße Wüste usw. führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann trifft sie auf den mysteriösen Guy - und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht… >>
Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Tella erzählt und lässt sich äußerst flüssig lesen. Ein Großteil der Kapitel endet mit solch einem Cliffhanger, dass man kaum einen Punkt findet, um mit dem Lesen aufzuhören. Den jugendlichen Schreibstil empfand ich als sehr passend, zudem konnte ich mich nur allzu gut in das bildlich gut dargestellte Setting hineinversetzen.
Die Umgebung und die jeweiligen Ökosysteme waren so überzeugend, dass ich mir immer gut vorstellen konnte, wo sich die ganzen Protagonisten denn gerade befinden. Die verschiedenen Lebensräume hatten außerdem so viel zu bieten, dass hier keine Langeweile aufkam.
Tella hat auf mich anfangs einen sehr oberflächlichen, naiven und teilweise sogar arroganten Eindruck gemacht, im Laufe der Geschichte macht sie aber eine derart positive Entwicklung durch, dass sie mir nach und nach immer sympathischer wurde. Sie beweist von Mal zu Mal mehr Charakterstärke, ist sehr tierlieb und hat das Herz, meiner Meinung nach, am rechten Fleck. Recht selten bringen mich irgendwelche Textstellen in Büchern zum Lächeln, Tella hat es allerdings mit ihrer witzigen Art und dem fein gespickten Humor geschafft!
Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut und vor allem interessant dargestellt. Jeder einzelne hatte seine ganz eigene Persönlichkeit und war nicht mit den anderen zu vergleichen. Zudem hatte auch jeder seine Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kamen. Harper hat mir in dieser Rolle besonders gut gefallen.
Das die Liebesgeschichte des Buches nur wenig Raum eingenommen hat, fand ich übrigens auch sehr gut, denn unter solchen Umständen rückt die Romantik nun mal etwas in den Hintergrund. Ansonsten war die Geschichte nämlich wirklich spannend aufgebaut, als Leser möchte man unbedingt wissen, was es denn mit diesem besonderen Wettrennen, dem Brimstone Bleed, auf sich hat.
Am allerbesten haben mir aber doch die Pandoras gefallen! So werden die jeweiligen Tiergefährten der Teilnehmer bezeichnet. Sie begleiten diesen auf seiner Reise und haben die Aufgabe, ihm zu helfen, als Sieger aus dem Rennen hervorzutreten. Die Idee der Wesen selbst und auch deren Fähigkeiten fand ich wirklich hochspannend, das fügt der ganzen Geschichte noch eine ganz andere Seite hinzu. Am Schluss habe ich das ein oder andere Tierchen richtig ins Herz geschlossen, wie gern hätte ich doch auch einen kleinen Madox!
Zu schnell ist man als Leser dann plötzlich am Ende angelangt. Dieses war dann doch ziemlich überraschend und auch emotional aber mal ehrlich?! Das war's?! Ich habe die Seiten nochmals vorgeblättert, dann wieder zurück aber da war einfach nichts mehr... Man begleitet Tella auf ihrer kompletten Reise, fiebert mit ihr, lacht mit ihr, trauert mit ihr, stellt sich gemeinsam jeglichen Herausforderungen, hat etliche Fragen zu dem Ganzen und dann... bleiben viele davon einfach unbeantwortet! Das es keine Hoffnung auf einen dritten Band gibt, ist mein größter Kritikpunkt, denn DAS Ende hat mich dann doch irgendwie unzufrieden zurück gelassen. Ich hätte mir einfach noch viel mehr Aufklärung gewünscht.
Insgesamt gesehen stellt dieses Werk für mich keine typische Jugenddystopie dar, vielmehr spielt sich die Geschichte sogar in der Gegenwart ab. Es geht um Werte wie Freundschaft, Hoffnung, Treue, Angst und auch Verlust. Mit der Charakterzeichnung konnte die Autorin gute Punkte bei mir sammeln, der Humor des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Bücher mögen vielleicht an "Die Tribute von Panem" erinnern, haben aber ihre ganz eigenen Ideen und Hintergründe. Leider sind sie auch viel unbekannter, mir persönlich haben sie aber sogar besser gefallen, als der große und bekanntere Bruder. Wer also Lust auf ein temporeiches und aufregendes Abenteuer hat, gespickt mit vielen spannenden Momenten, dem kann ich diese Dilogie nur wärmstens empfehlen. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich habe mich innerhalb der Story sehr wohl gefühlt. Eine besondere Geschichte, die von vielen wunderlichen Wendungen lebt.
- Margaret Rogerson
Der dunkelste aller Zauber
(109)Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps„Die Nacht brach herein, als der Tod in der Großen Bibliothek von Summershall vorfuhr.“
(S. 7 des eBooks „Der dunkelste aller Zauber“ von Margaret Rogerson, cbj Verlag)
Was für ein starker Anfang! „Der dunkelste aller Zauber“ von Margaret Rogerson ist direkt am Erscheinungstag auf meinem eReader gelandet, so gespannt war ich auf diese Geschichte. Und so toll fing sie an! Der Fantasy-Roman kommt tatsächlich als Einzelband aus, aber – obwohl ich später so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte, wobei es aber auch wieder bergauf ging – hätte ich absolut nichts gegen mehr düstere Geschichten mit den Charakteren.
Über Bibliotheken, Bücher, Dämonen, Magier, einen düsteren Plan
und darum, die richtige Entscheidung zu treffen„Der dunkelste aller Zauber“ beginnt in der Großen Bibliothek Summershall in Austermeer und wird durchgängig aus der Sicht der 16-jährigen Elisabeth Scrivener in Form des personalen Erzählers erzählt. Elisabeth wurde als Findelkind auf den Stufen von Summershall ausgesetzt, seitdem wohnt sie in der Bibliothek und lernt mit anderen Anwärtern, Aufseher einer Bibliothek zu werden, was ihr großer Wunsch ist. Doch ein Sabotageakt zerstört alles, denn dadurch gelingt es einem Buch, welches sich in ein Malefict verwandelt hat, die Flucht. Und Elisabeth wird die Schuld dafür gegeben. Elisabeth hat es sich in den Kopf gesetzt, den wahren Täter zu finden. Doch dafür braucht sie die Hilfe von Nathaniel Thorn, einem Zauberer der dunklen Magie, und seines dämonischen Dieners Silas. Und während sie ermitteln, geschehen in den anderen Großen Bibliotheken auch Sabotageakte. Das Ergebnis aus diesen Anschlägen könnte das Ende der Welt bedeuten, wenn sie den Täter nicht aufhalten können…
Höhen und Tiefen
Wie bereits geschrieben fand ich den Anfang wirklich stark, das hielt auch eine ganze Weile an. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Ideen sind so toll. Ein Highlight dieser Geschichte sind die Grimoires, magische Bücher, denn sie leben. Sie können Tinte spucken, flüstern, rufen, schnarchen, lachen, weinen, sich selbst aufschlagen, fliegen, in die Finger beißen, mit den Ketten rasseln – und, wenn man sie verletzt, verwandeln sie sich in Maleficte, blutrünstige und zerstörerische „Monster“, die alles und jeden angreifen. Grimoires werden in unterschiedliche Gefährlichkeitsstufen eingeteilt. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist der Zusammenhang zwischen Magie und Dämonen – und was die Magier für den Bund mit einem Dämon opfern müssen. Das alles hat der Story eine herrlich düstere Note verliehen und sorgte für einige spannende Szenen.
Nach dem ersten Viertel des Buches ging die Geschichte leider recht bergab. Die Story wurde sehr langatmig und…unbeweglich. Es war ein bisschen wie „auf der Stelle laufen und einfach nicht weiterkommen“. Es passierte nichts. Trotz guter Ideen fehlte der Handlung die Dynamik. Auch die Charaktere wirkten steif. Ja, als müssten nur Seiten gefüllt werden, um zu dem Punkt zu gelangen, wo es endlich wieder richtig losgehen kann. Leider dauerte es ganz schön lange, um diesen Punkt zu erreichen. Dennoch gab es immer wieder bestimmte Dinge, die mein Interesse an dem Buch nicht abbrechen ließen. Und ca. in der zweiten Hälfte flammte dann die Spannung wieder auf, die sich bis zum dramatischen Showdown und dem ergreifenden Ende zog. Und somit habe ich nicht 3 Sterne, sondern 4 Sterne vergeben können, denn dadurch konnte ich doch herrlich mitgerissen werden. ^^
Was die Charaktere betrifft, so mochte ich sie alle größtenteils. Elisabeth ist eine mutige, abenteuerlustige, einfallsreiche angehende Aufseherin einer Bibliothek, die sich ohne große Anstrengung ständig in Schwierigkeiten bringt, aber Mittel und Wege sucht, alles wieder in Ordnung zu bringen. Nathaniel Thorn ist ein Zauberer, der dunkle Magie wirkt, eine sehr dramatische Vergangenheit hat und mit seinen witzigen Kommentaren die Stimmung immer wieder auflockert. Und Silas – der ist genial! Ein scheinbar skrupelloser Dämon in Menschengestalt, der sich um den Haushalt kümmert und sich in eine weiße plüschige Katze verwandeln kann. Und zusammen müssen sie nichts Geringeres versuchen, als die Welt zu retten. Jetzt würde ich gerne mehr Geschichten mit den Charakteren lesen! Und über das Ende konnte ich mit leicht tränenden Augen lächeln.
Fazit:
Ein Fantasy-Roman mit sehr interessanten Ideen – lebende Bücher, Dämonen, Zauberer und Bibliothekarinnen. Der Anfang ist absolut stark, leider wird die Story sehr lange ziemlich langatmig und unbeweglich. Doch Durchhalten lohnt sich! Denn später wird es richtig schön spannend. ^^
- Daniel Wolf
Das Gold des Meeres
(77)Aktuelle Rezension von: DoschoDer Kaufmann Balian Fleury ist schwer verschuldet. Um seine Gläubiger zu besänftigen, bricht er zusammen mit einer Gemeinschaft zu einer gefährlichen Reise auf, die ihn bis nach Nowgorod führen soll.
Wer meine Rezensionen zu der Fleury-Reihe von Daniel Wolf verfolgt, weiß, dass ich den Vorgänger von „Das Gold des Meeres“ stark dafür kritisiert habe, zu ähnlich zum ersten Band zu sein. Dies hat sich mit diesem Buch völlig geändert. Wie ich schon in meiner Rezension zur Kurzgeschichte „Der Vasall des Königs“ geschrieben habe: Ich begrüße den komplett anderen Ansatz, den Daniel Wolf nun wählt.
Denn im Zentrum des Romans steht nun die Reise der Gemeinschaft, in die Balian als Außenseiter zunächst hineinwachsen muss. Das heißt, Varennes-Saint-Jacques sowie Balians Eltern kommen nahezu überhaupt nicht vor. Stattdessen bemerkt man über das gesamte Buch hinweg die charakterliche Entwicklung Balians: Vom unsicheren, missachteten Tollpatsch hin zu einem erfahrenen Mann, der Führung übernehmen kann und am Ende sogar den Mut hat, seine Rolle als Kaufmann, in die er hineingeboren wurde, abzulegen und seine eigenen Wege zu gehen.
Und auch auf dieser langen Reise findet der Lesende alles, was das Mittelalter damals so zu bieten hatte: Uneinigkeiten in der Gruppe, Räuber und Wegelagerer, Machtkämpfe von Handelsgenossenschaften und natürlich auch Liebesgeschichten.
Auch wenn das Buch mit etwa 670 Seiten im Vergleich zu seinen Vorgängern fast schon als dünn zu bezeichnen ist, hat es leider doch ein paar Längen. Klar passiert im Laufe der Handlung zahlreiches, manchmal plätscherte sie jedoch auch ein wenig vor sich hin.
Dennoch: „Das Gold des Meeres“ ist für mich klar der bislang beste Teil der Reihe. Statt die selbe Geschichte ein drittes Mal zu erzählen geht man hier neue Wege und zeigt, dass man das Oberthema der Familiensaga auch anders erzählen kann. Ganz starke vier Punkte!
- Margaret Feinberg
Gottes Güte schmecken: Das Geheimnis, das Leben mit allen Sinnen zu genießen
(8)Aktuelle Rezension von: LadyIceTeaSchmecken Sie das Leben! Genießen Sie die Gemeinschaft! Finden Sie Gott! Sie sind herzlich eingeladen!
Wir hungern nach so viel mehr, als nur nach Essen. Wir hungern danach, zu kennen und gekannt zu werden. Danach, akzeptiert, verstanden und geliebt zu sein. Könnte es sein, dass Essen nicht nur dazu gedacht ist, um unsere Bäuche zu füllen? Sondern auch, um einen Ort zu schaffen, an dem Gott uns begegnen und unsere Herzen füllen kann?
Machen Sie sich mit Margaret Feinberg auf eine Entdeckungstour durch die Bibel. Sie werden überrascht sein, wie oft sich Gott dadurch offenbart, dass wir sein Wesen schmecken können! Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl - hinein in eine neue Begegnung mit Gott.
Als ich „Gottes Güte schmecken: Das Geheimnis, das Leben mit allen Sinnen zu genießen“ von Margaret Feinberg zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich an ein Kochbuch. Das Cover zeigt so lecker aussehende Speisen und dann noch der Titel. Aber schon beim Lesen des Klappentextes habe ich gemerkt, dass dieses Buch eben kein Kochbuch ist aber sich doch sehr mit dem Essen und mit der dazugehörigen Verbindung zu Gott und der Bibel auseinandersetzt.
Das Buch ist in mehrere Kapitel gegliedert und befasst sich in jedem mit einem Lebensmittel, welches auch in der Bibel seine Heimat hat. So z.B. Fisch, Oliven oder Salz.
Die Autorin schreibt fließend und erzählt lebensnah von ihren eigenen Erlebnissen mit diesen Lebensmitteln. Denn, sie hat zu jedem davon eine ganz eigene Reise unternommen. So ist sie zum Fische fangen an den See Genezareth gereist oder in ein Salzbergwerk gefahren, um die Herkunft des Salzes kennenzulernen.
Sie zieht zu jedem Lebensmittel die Verbindung zu den passenden Bibelstellen und gibt spannende Blickwinkel auf die jeweiligen Erzählungen in der Bibel. Dadurch hat sich mir der ein oder andere Gedankengang neu entfacht. Oftmals musste ich schmunzeln, weil ich so noch nie über dieses oder jenes nachgedacht habe. Die Autorin nennt natürlich die Bibelstellen und die passenden Verse dazu.
In den Kapiteln gibt Margaret Feinberg auch noch schöne Anregungen, wie man das Essen als Tätigkeit wieder bewusster in den Alltag einbinden kann.
Am Ende der Kapitel gibt es immer Rezepte, passend zum grade gelesenen.
Alles wird durch eine wirklich schöne Gestaltung und viele tolle Fotos bereichert.
Ich finde, das Buch ist ein gelungenes Werk mit schönen Erzählungen, tollen Bibelversen, leckeren Rezepten (auch wenn es kein Kochbuch ist) und schönen Anregungen, wie man in alldem Gott begegnen und die Beziehung zum Herrn vertiefen und genießen kann. Perfekt zum selber lesen oder verschenken.
- J.D. Barker
The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder
(73)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIch muss sagen ich habe alle drei Bücher nacheinander weggelesen! Und man muss sie auch alle drei gelesen haben! Also Band 3 ohne Band 1 oder 2 geht nicht!
Der Schriftsteller ist der Wahnsinn, alle Hochachtung, wie er hier ein sinnvolles Werk gemacht hat, trotz Verwirrung, trotz falscher Fährten, trotz der Beziehungen, der Oberwahnsinn.
Es ist ein Labyrinth, ein Dickicht aus so vielen Ebenen und Schichten und trotz allem wird es nicht blöd am Ende sondern das Konstrukt geht auf! Der Plot ist sagenhaft.
Ich will hier gar nicht viel über den Inhalt sagen, es ist wirklich der Blockbuster unter den Büchern! So krass verworren, so viele Wendungen und es wird nie nie langweilig!!!
Vor allem hat es viele Facetten. Manchmal muss man lachen über die Dialoge. Dann könnte man heulen und dann ist man wütend, fassungslos....
ich habe auch sehr gerne die Danksagung gelesen da J.D. Barker auch sehr ironisch ist.
Diese Reihe kann ich jedem empfehlen der intelligente Thriller liebt!
Grob gesagt geht es um einen Serienkiller, der aber nicht wahllos mordet sondern einen Plan hat und alles hängt miteinander zusammen! - Herbert Dutzler
Letzter Stollen
(35)Aktuelle Rezension von: Calypso19Franz Gasperlmaier aus dem Ausseerland im steirischen Salzkammergut löst in vorliegendem Schmunzel-Krimi bereits seinen siebten Fall.Er präsentiert sich in gewohnter Un-Form, wie ihn seine Leser lieben: zögerlich, zurückhaltend, nicht im Mittelpunkt stehen wollend, Ruhe suchend, doch tolpatschig und unbeholfen wie er nun einmal ist, wider Willen Aufregung und Verwirrnis verursachend, dazu ständig mit knurrendem Magen und reizend altmodisch. Und wie immer bei Gasperlmaier hat man es auch in "Letzter Stollen" mit einem Krimi der etwas anderen Art zu tun. Nicht die schnelle, atemlose Spannung beherrscht das Geschehen, kein Sherlock Holmes oder Hercule Poirot sondern ein recht kauziger Kleinstadt-Inspektor mit einer nur schwer zu kontrollierenden Schwäche für das weibliche Geschlecht, der keine großen Ambitionen hat und seine Fälle mit viel Glück und eher mit Hilfe des Zufalls löst als durch Supermann-Scharfsinn und ermittlerische Glanzleistungen. Vor allen Dingen überaus menschlich ist er, der Gasperlmaier! Man kann ihm immer auf Augenhöhe begegnen, nie blickt er auf jemanden herab. Ein wahrer und gleichzeitig wunderbar normaler, warmherziger Mensch ist er, der niemals andere verletzen möchte, der sich Zeit nimmt für alle, die Ansprache, Verständnis und Gesellschaft brauchen.Wie seine bisherigen Fälle ist auch vorliegender weder aktionsreich noch sonderlich spektakulär, doch in jedem Falle ungewöhnlich; und wie auch in den vorherigen Bänden bietet die Auflösung Überraschendes, - womit man nicht unbedingt hatte rechnen können. Die Fäden die sich während der Krimihandlung in aller Gemütsruhe webten, laufen erst ganz zum Schluss zusammen und der Leser darf lange rätseln, was hinter dem Tod zuerst eines Kunsthändlers aus dem südlichen und dann eines Urologen aus dem nördlichen Deutschland steckt, die beide im Altausseer Salzbergwerk ermordet wurden. Der eigentliche Kriminalfall nimmt verhältnismäßig wenig Raum ein, die Interaktion zwischen Gasperlmaier und seinen auch nicht stromlinienförmigen Kollegen und den zahlreichen sympathischen, weniger sympathischen, schrulligen, skurrilen, verrückten Randfiguren, die den gemütlich-behäbigen Krimi bevölkern, umso mehr.Das vielbeschworene, mittlerweile überstrapazierte und vielen Büchern zu Unrecht apostrophierte Lokalkolorit, mit denen immer mehr Regionalkrimis die Leser ködern und gleichzeitig nerven - hier findet man es, authentisch und in Reinform! Und eben weil es so echt beim Leser ankommt, nervt es überhaupt nicht! Im Gegenteil, es bezaubert, nimmt für sich ein und macht Lust, sich selber auf den Weg ins Ausseerland zu machen - in der Hoffnung, dort ein wenig von Gasperlmaier zu spüren. Ja, ich kann den Lesern, die ruhige, weitgehend unblutige und humorvolle Krimis mit gelegentlicher Tendenz zum Slapstick mögen, die Gasperlmaier-Reihe nur wärmstens ans Herz legen! - Rosie M. Clark
Das Salzmädchen
(49)Aktuelle Rezension von: FutziwitchElla die ein einsames Leben führt und in einem Feinkostladen arbeitet lebt mit ihrer Adoptiv-Oma in Heidelberg. Als diese nun unverhofft stirbt hinterlassen ihre letzten Worte eine Ungewissheit in Ella auf sie würde die Antworten ihres Lebens in Mallorca finden als macht sie sich auf die Suche denn schon lange quält sie die Frage wieso sie nicht bei ihrer leiblichen Mutter lebt. Eine romantische Geschichte von einem Neuanfang in der Fremde von neuen Freunden einer zarten Liebe und einer aufblühenden Zukunft
- Eiichiro Oda
One Piece 47
(27)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoDie Nacht der Zombie-Generäle ist angebrochen und nicht nur Sanji und Zorro, sondern auch Ruffy wurde der Schatten geklaut.
Auf der Thriller Bark treibt Gecko Moria sein Unheil, einer der sieben Samurai der Meere und Nami befindet sich in der Gewalt von dessen Kommandanten Absalom.
Die Strohhutpiraten müssen ihre Navigatorin und ihre Schatten zurückbekommen!
"Bewölkt, zeitweise knochig" von Eiichiro Oda ist der siebenundvierzigste Band der One Piece Reihe.
Auch wenn der Thriller Bark Arc nicht zu meinen liebsten gehört, so hat mir auch dieser Band wieder viel Spaß gemacht!
So langsam begreifen die Strohhüte, was auf der Thriller Bark los ist. Zombies und einer der sieben Samurai der Meere treiben ihr Unwesen und überrumpeln Ruffy und seine Crew, doch natürlich geben sie nicht auf und machen einen Plan, wie sie zurückschlagen können!
Manchmal staune ich wirklich über Eiichiro Oda, denn er schafft es wirklich ganz meisterhaft Welten zu erschaffen. Jede Insel oder auch Schiff ist völlig anders und es gibt so viel zu entdecken!
Die Thriller Bark ist ein Gruselschloss und die Atmosphäre ist düster und einfach gruselig. Es war einfach mitreißend und ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht!
Fazit:
"Bewölkt, zeitweise knochig" von Eiichiro Oda hat mir richtig viel Spaß gemacht, auch wenn der Thriller Bark Arc nicht zu meinen Favoriten zählt!
Die Strohhutpiraten finden nach und nach heraus, was auf der Thriller Bark vor sich geht und überlegen sich einen Schlachtplan. Ich bin gespannt, wie sie diesen im nächsten Band umsetzen werden und freue mich aufs Weiterlesen! - Michèle Brunnmeier
Natürlich
(1)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Die Natur ist eine Künstlerin...
...und die Natur schenkt uns in großzügiger Weise all das, was wir brauchen, um uns wohlzufühlen und auch unser Zuhause wohlig schön zu gestalten. Michèle Brunnmeier und Stephanie Friedrich, zwei stilbewusste Designerinnen und leidenschaftliche Gärtnerinnen, lassen sich beim Handarbeiten und Gestalten gerne von der Natur inspirieren. In ihrem ersten gemeinsamen Buch verbinden sie nun ihre kreativen Impulse und geben, unterstützt von Eva-Maria Walle von www.plantawalle.org, zudem auch Anzucht- und Anbautipps. Aus Kräutern und Blumen im Zusammenspiel mit anderen Materialien und in zeitlosem Design entstehen so behagliche Wohlfühl- und Wohnaccessoires, heilsame Wickel und duftende Balsame, kostbare Badezusätze, feines Räucherwerk, edle Aroma- und Blütenkerzen, Gestricktes aus natürlich gefärbten Garnen und vieles andere mehr, was Körper, Geist und Seele stärkt und beglückt.
》EIGENE MEINUNG:
Bei „Natürlich“ hat mich ganz klar das wunderschöne Cover angelockt! Die natürlichen Farben, die schlichte Schönheit – ich bin begeistert. Hinzu kommt, dass sich die außergewöhnlich schönen, stimmungsvollen und zum Nachmachen anregenden Fotografien durch das komplette Buch ziehen! Einfach toll!
Schon beim ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis hat mir mein e-Book auf jeden Fall eines gezeigt: In diesem Buch steckt so viel mehr, als zu vermuten wäre! Besonders gefallen haben mir dabei die Kapitel zum Färben, zur Kerzenwerkstatt, den ätherischen Ölen sowie der Körper- und Sinnespflege. Auch einige Nähstücke interessieren mich, allerdings muss ich mir durch die elektr. Schnittmuster hier erst einen Plan zu Recht legen.
In den vielfältigen Kapiteln finden sich interessante Fakten, Tipps, Tricks, Anleitungen, Ideen, Anwendungsbereiche, Varianten, Techniken, Eigenschaftenbeschreibungen, Erfahrungswerte, Rezepte uvm. Etwas zu kämpfen hatte ich mit der teils sehr kleinen Schrift und einigen Rechtsschreib-/Zeichensetzungsfehlern.
Inhalt:
- Der Anfang und der Anbau von Kräutern
- Kräuter und Blüten trocknen
- Augen- und Gaumenschmaus mit Blüten und Kräutern
- Mit Kräutern und Blumen färben und drucken
- Räuchern mit Kräutern und Blumen
- Kerzenwerkstatt
- Nähen mit Kräutern und Blüten
- Meditieren mit Kräutern
- Wohlfühl-Accessoires
- Wickel und Auflagen im Alltag
- Ätherische Öle
- Duftende Körper- und Sinnespflege
Ein ausführlicher Anhang mit Schnittmustern, (Bezugs-)Quellen, weiteren Hinweisen, Dankeschön, Autorinnenporträts und Imperessum schließen das Buch ab.
》FAZIT:
Wunderschöne Gestaltung, vielfältiger Inhalt, anregende Ideen, Rezepte, Hintergrundwissen uvm.
- Eiichiro Oda
One Piece 50
(28)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoOz ist besiegt, doch nun muss sich Ruffy noch Gecko Moria stellen, der tausend Schatten in sich aufgenommen hat.
Der Sonnenaufgang ist nicht mehr fern und die Strohhutpiraten am Ende ihrer Kräfte. Wird es Ruffy erneut gelingen, einen der sieben Samurai der Meere zu besiegen und ihre Schatten zu befreien?
"Erneute Ankunft" von Eiichiro Oda ist der fünfzigste Band der One Piece Reihe.
Der finale Kampf auf der Thriller Bark steht bevor und wieder muss Ruffy seine Kräfte mit einem der sieben Samurai der Meere messen und auch dieses Mal steht wieder viel auf dem Spiel, denn ohne ihre Schatten können Ruffy, Sanji, Zorro und Nico Robin und viele andere Bewohner der Thriller Bark nicht in die Sonne treten und sind zu einem Leben im Schatten verdammt.
Ich muss sagen, dass ich den Kampf der Strohhutpiraten gegen Oz im vorherigen Band deutlich spannender fand als Ruffys Kampf gegen Gecko Moria!
Irgendwie war dieser doch schneller vorbei als gedacht und schon zieht es die Strohhutpiraten wieder in Richtung der Fischmenscheninsel.
Mit an Bord ist auch der Musiker Brook, das neueste Mitglied von Ruffys Bande.
Auch Brooks Vergangenheit wird in diesem Band beleuchtet, aber da ich noch nie ein großer Fan von Brook war, konnte mich diese auch nicht so stark mitreißen wie andere Hintergrundgeschichten, auch wenn Brook einiges durchmachen musste!
Zum Schluss ging es in Richtung Fischmenscheninsel mit einer Überraschung am Ende und ich bin echt gespannt auf den weiteren Verlauf!
Fazit:
"Erneute Ankunft" ist ein toller fünfzigster Band der One Piece Reihe von Eiichiro Oda und ein guter Abschluss des Thriller Bark Arcs!
Ich hatte mir von Ruffys Kampf gegen Gecko Moria noch etwas mehr Spannung erhofft, aber auch dieser Band konnte mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den weiteren Verlauf! - Mikael Lundt
Tagebuch des Schicksals
(44)Aktuelle Rezension von: TanteGhostDie wirklich fantastische Reise von Aribert und Dörte durch die Welt des Schicksals.
Inhalt: Aribert hat sich sein Leben eingerichtet, nachdem seine Frau verstorben ist. Er verbringt die Winter in seiner Wohnung und die Sommer im Garten. – In diesem Garten, findet er beim Umgraben ein altes Buch in seinem Beet. Zusammen mit Dörte, seiner quirligen Nachbarin, macht er sich daran, das Buch auf zu bekommen. Dieses Unterfangen stellt sich als Geduldsaufgabe heraus, bis sämtliche Schlüsselchen aus Dörte ihrer Sammlung durchprobiert sind.
Das Lesen des Buches katapultiert die beiden in das Abenteuer ihres Lebens. Immer wenn sie aus dem Buch lesen, wird das Schicksal auf Touren gebracht und es passiert etwas. Dabei lernen sie die seltsamsten Wesen kennen, die ihnen helfen oder stellenweise auch feindlich gesinnt sind.
Eins wird ihnen klar. Dörte hat nicht die perfekte Lebenseinstellung und Aribert auch nicht. Jeder kann von jedem etwas lernen und am Ende ziehen sie sich auf ihrer gefährlichen Reise immer wieder gegenseitig aus der Bredouille.
Eins ist mal klar, das Buch kann nicht intakt bleiben. Es muss etwas damit geschehen, denn es ist gefährlich. In jedem Fall!
Fazit: Schon allein das Cover ist einfach nur herrlich gemacht. So einfach und doch so voller Fantasie. In dem Baum habe ich direkt den Baum des Lebens gesehen und die beiden Menschen darunter könnten Aribert und Dörte gewesen sein. Allerdings erst, nachdem ich das Buch gehört hatte. Davor handelte es sich einfach nur um zwei Menschen.
Während der Prolog noch ziemlich mystisch und schwammig blieb, war die Story dann am Ende voller Fantasie und vieler durchgeknallter Wesen.
Der Prolog erzählt irgendetwas von einer Entstehung einer Insel oder Landmasse. Irgendwie musste ich dabei an die Entstehung einer Insel durch eine Vulkaneruption denken. – Allerdings hat sich das Geschehen am Ende dann als Bezug zum Ende entpuppt. Das Buch hat an der Stelle angefangen, an der es dann auch aufgehört hat.
Zwischendrin haben wir dann die beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein können. Es handelt sich um Rentner, allerdings wird diese Gruppe Menschen hier ganz anders dargestellt, als sie wirklich sind. Sie sind am Anfang typische Rentner, haben sich in ihrem Lebensabend eingerichtet, aber am Ende haben sie eine Wandlung durchgemacht, die ich im normalen Leben mit Sicherheit nie erleben werde. – Sie lernen etwas aus ihrem Abenteuer und nehmen sich das Gelernte dann mit, in ihr Leben danach. Schon allein das ist doch eigentlich ein Unding. Denke ich zumindest.
In jedem Fall strotzt die ganze Story von Fantasie und Einfallsreichtum. Das fängt bei der Welt selber an und hört bei seinen Lebewesen auf. Die Geschichte hat sprechende Tiere, Trolle, Gnome und vieles andere mehr. – Ich war jedenfalls immer wieder angenehm überrascht, wie durchdacht und logisch das doch am Ende alles war. Die Gruppe irrte da durch die Welt, traf auf die verschiedensten Bewohner, dann hängten sich da immer mal wieder welche an oder wurden angehängt und am Ende hat sich für jeden in der Gruppe ein mehr oder weniger tolles Schicksal ergeben. Es mussten Figuren sterben, aber für den Großteil haben sich die Probleme in Luft aufgelöst und jeder hat so seinen Weg gefunden.
Am besten fand ich immer noch die Wandlung von Dörte. Von einer eingefleischten Esoterik-Tante hat sie dann doch tatsächlich einen Weg in ein halbwegs normales Leben gefunden. – So hatte die Reise für jeden etwas Gutes.
Ich fand das Buch toll. Allein die Idee der Story hat ja schon einen Orden verdient. Die Idee selber war jetzt nicht neu, aber die Umsetzung habe ich so noch noch nicht gesehen und ganz genau das hat mich dann am Ende so fasziniert.
Der Sprecher hat einen sehr guten Job gemacht. Ruhig und kontinuierlich hat er seinen Text gelesen. Hier und da hat er etwas intoniert, hat es damit aber auch nicht übertrieben, sodass am Ende ein wirklich sehr gut hörbares Hörbuch heraus gekommen ist.
Die 5 Stunden sind wie im Flug vergangen und ich war vollkommen perplex, als das Buch bereits zu Ende war, meine Schicht aber noch nicht. Eine angenehme Lauflänge haben in dem Fall keine Unterbrechung notwendig gemacht. Aber wenn sie notwendig gewesen wäre, hätte ich im Anschluss wieder sehr gut hinein finden
Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen. Wer von Fantasy noch nicht überzeugt ist, wird es spätestens nach dieser Lektüre sein. Und wer Mikael Lundt noch nicht kennt, lernt ihn hier von einer, im wahrsten Sinne des Wortes, fantastischen Seite kennen.
- Amelia Martin
Salz und Schokolade (Die Halloren-Saga 2)
(97)Aktuelle Rezension von: Bianca_CimiottiAlso der 1. Teil hat mir persönlich etwas besser gefallen. Ich hatte auch ein bisschen Schwierigkeiten in den zweiten Teil reinzukommen. Liegt wahrscheinlich daran, das es eigentlich geschichtlich gesehen der 1. Teil hätte sein müssen.
An sich ist es aber eine sehr gut geschrieben. Es ist wie gesagt die Vorgeschichte. Zum Schluss war es wieder so spannend geschrieben, das ich durch lesen musste bis zum Schluss. Verrückt. Da denkt man im ersten Kapitel der Julius stirbt und dann ist das Ende ganz anders. Ein kleines Happy End.
Gleichzeitig kommt bei dem Ende die Frage auf, werden sich die Stiefbrüder irgendwann wieder sehen? Baut Julius auch ohne sein Rezeptbüchlein eine Schokoladenfabrik in New York auf? Den so ganz ohne Schokoladenpralinen wird Julius bestimmt nicht glücklich, auch wenn ihm die Flucht zu seiner Liebe Ida gelungen ist.Hach ja, es ist doch ein gutes Buch. Es war für mich persönlich nur schwer in die Geschichte zu finden, da Teil 1 ja zu einer anderen Zeit endet. Vielleicht sollte ich die Bücher zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen, dann für mich in der anderen Reihenfolgen.
- Tabea Bach
Sonne über dem Salzgarten
(45)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Für die Sterneköchin Julia gibt es nichts Schöneres als zu kochen. Doch auf der Höhe ihrer Karriere muss sie sich immer mehr beweisen. Als ob das nicht genug stressen würde, steht plötzlich ihr Neffe vor der Türe. Sie soll ihn auf die kanarische Insel La Palma zu seinem Vater begleiten. Dort entdeckt sie eine alte Finca, die sie nicht mehr loslässt. Kann sie ihren Traum von einem kleinen Restaurant am Meer erfüllen? Aber nicht jeder scheint mit ihrer Idee einverstanden zu sein.
Dieses Buch ist der Auftakt der «Salzgarten Saga». Julia wuchs mir schnell ans Herz. Auch die wundervollen Beschreibungen der Insel La Palma weckten Fernweh. Ich fand auch den Schreibstil sehr angenehm zu lesen, auch wenn vereinzelt Längen spürbar waren. Am Ende hat es die Autorin sogar geschafft, mich aufgrund der Liebesgeschichte zum Weinen zu bringen. Ich werde nun sicher die nachfolgenden Bände auch noch lesen.
Mein Fazit: Ein Wohlfühlroman mit vielen Emotionen und einem wundervollen kanarischen Insel-Feeling. Sehr zu empfehlen. 5 Sterne.
- Eiichiro Oda
One Piece 48
(25)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoDie Strohhutpiraten schmieden ihre Pläne, denn sie müssen Nami und ihre Schatten zurückholen. Es geht wieder auf die Thriller Bark und dieses Mal sind die Strohhüte auf Konfrontationskurs.
"Oz' Abenteuer" von Eiichiro Oda ist der achtundvierzigste Band der One Piece Reihe.
Dieser Band konnte mich wieder von Beginn an komplett mitreißen! Mit Sanji gegen Absalom, Lysop gegen Perona, Zorro gegen Ryuma und Chopper gegen Hogback gab es vier spannende Kämpfe und auch Ruffy bleibt nicht untätig und sucht nach Gecko Moria. Sie wollen ihre Schatten zurückbekommen und auch Nami befreien, die noch immer in Absaloms Gewalt ist, der sie zu seiner Braut machen möchte. Doch Gecko Moria und seine Kommandanten sind nicht zu unterschätzen!
Ich mochte es auch hier wieder richtig gerne, dass die Strohhutpiraten immer stärker zusammenwachsen und miteinander arbeiten, um Erfolg zu haben. Sie können sich aufeinander verlassen und jeder hat seine Stärken und Schwächen!
Das Tempo war hoch in diesem Band und es endet wieder mal mit einem Cliffhanger, sodass ich gespannt bin, wie es weitergeht!
Fazit:
"Oz' Abenteuer" von Eiichiro Oda konnte mich von der ersten Seite an absolut mitreißen, denn das Tempo der Handlung war hoch und die Kämpfe richtig spannend! - Lilyana Ravenheart
Im Bann von Salz und Feuer
(1)Aktuelle Rezension von: RajetDer Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, es gibt Action, Fantasy und Romantik in einem gelungenen Mix.
Das Cover ist ganz in Blau, Türkis und Weiß gehalten, es zeigt die Umrisse einer Frau (Penelope) die in den Wellen steht. Über ihr kreisen einige Drachen am Himmel, die im Roman auch eine Rolle spielen. Die Schrift rundet das Gesamtbild harmonisch ab.
Fazit:
Im Roman treffen wir auf Penelope seitdem ihr Vater gestorben ist, kennt sie nur ein Ziel Rache an den Drachen nehmen. Jeder einzelne soll sterben, brennen. So wirbt sie eine Crew von Schiffleuten an, um die Reise und damit die Jagd auf die Drachen zu beginnen.
Unter anderem schließt sich ihr Aden als Navigator an mit seinem besten Freund Liam, ein begnadeter Koch im Schlepptau. Von Anfang an und auch je länger sie Seite an Seite segeln gerät Penelopes Welt ins Wanken – ist Rache alles für das man lebt.
Auf dem Meer lauert mehr als nur Feuer und Penelope muss entscheiden, wem sie wirklich trauen kann.Denn im Krieg zwischen Menschen und Drachen zählt nicht nur, wer die Flamme entfacht, sondern wer bereit ist, sich daran zu verbrennen.
Penelope will nichts als nur Rache, wenigstens zu Anfang aber ihre wachsende Beziehung zu Aden stellt dies nach und nach in Frage. Aber sie muss auch feststellen das ihre Vergangenheit Lügen in sich trägt.
Aden ist die Ruhe in ihrem Sturm und zwischen Gischt und Glut wächst eine Liebe, die sie beide verändert. Aber Aden hat ein Geheimnis – dies könnte nicht nur die Beziehung zu Penelope belasten.
Liam und Silver können einen auch nur bezaubern, Silver steht Penelope zur Seite wie eine beste Freundin – klar da kriselt es auch mal – völlig normal.
Der Roman hat, außer eine Romantasy Handlung auch einen großen Fantasy Anteil zu bieten sag nur Drachen, aber auch Abenteuer und Piraten auf dem Meer („Fluch der Karibik“ lässt grüßen). Es geht und Freundschaft, Zusammenhalt, Kameradschaft, Liebe aber auch Rache und alte so wie neuere Geheimnisse, Herkunft und ihre Folgen. Und das Dinge ganz anders erscheinen als sie in Wirklichkeit vielleicht sind.
Für mich wieder ein gelungener Einzelband der für gute Unterhaltung im Genre Mix Fantasy / Romantasy sorgt – Kopfkino bei den Drachen inklusive. Von mir 5 Sterne.























