Bücher mit dem Tag "salzburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "salzburg" gekennzeichnet haben.

138 Bücher

  1. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.203)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Beatrice und Florin finde ich sehr sympathisch. Der Fall konnte mich auch begeistern. Den Täter hatte ich aber (SPOILERWARNUNG) schon im Verdacht, als er aus dem Haus verschwunden war und alles voller Blut war. Weil er aber angeschnittene Finger hatte und auch im Keller gegangen war, dachte ich, dass er es doch nicht wäre.(SPOILER ENDE) Es war am Ende für mich also doch noch eine Überraschung. Die Idee mit dem Geocaching fand ich auch super gut. Die Koordination habe ich immer in mein Handy eingegeben. Ich fand es toll, dass dort auch der Ort war, der im Buch beschrieben wurde.

  2. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783499267437)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

     (419)
    Aktuelle Rezension von: angie_molly

    Es war echt super schönes Buch 

    Ich habe die beiden Ermittler ans Herz geschlossen 

  3. Cover des Buches Schatten (ISBN: 9783805250634)
    Ursula Poznanski

    Schatten

     (229)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    📚 BEENDET 📚 Endlich mal wieder ein Thriller, der mir richtig gut gefallen hat 👍 Da stimmt wirklich fast alles. Tolles Tempo, durchgehend spannend, null langweilig, ein toller Fall. Nur die Auflösung war leider etwas vorhersehbar, da hätte ich mir zum krönenden Abschluss noch eine Überraschung gewünscht. Insgesamt ein wirklich gutes Buch 👍

  4. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783499259807)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (545)
    Aktuelle Rezension von: JanaBabsi

    Studenten finden in einem Waldstück, nahe einem Campingplatz, 2 Leichen. Eine männliche Person, getötet durch einen Kopfschuss, eine weibliche Person, stranguliert mit einer Wäscheleine. Neben dem Toten befindet sich eine Pistole, weswegen die Polizei von einer Beziehungstat ausgeht, wonach er zuerst sie stranguliert und dann sich selbst getötet haben könnte. 

    Die ersten polizeilichen Recherchen ergeben, dass es sich bei der männlichen Person um Gerald Pallauf aus Salzburg handelt. Bei der jungen Frau finden sich keinerlei Hinweise auf ihre Identität. Die Befragung von Pallaufs Mitbewohner Sachs ergibt, dass es sich bei ihr um eine Sarah aus Deutschland handelt und Pallauf sie bis zu ihrem Besuch bei ihm vor wenigen Tagen nicht gekannt hat. Von Sarah ist jedoch weder ein Nachname noch ein Wohnort bekannt. 

    Wie in einem solchen Fall üblich, überprüfen die Ermittler die Social-Media-Konten von Gerald Pallauf in der Hoffnung, dort einen Hinweis zur Tat zu erhalten und tatsächlich findet sich hier der Punkt, der die beiden Toten miteinander verbindet. Pallauf und Sarah waren beide Mitglied in einer Facebook-Lyrik-Gruppe. Mehr Gemeinsamkeiten weisen sie jedoch nicht auf. 

    Während Kommissar Florin Wenninger die Ermittlungen im Real Life vorantreibt, erstellt sich Kommissarin Beatrice Kaspary einen Fake-Account bei Facebook und wird Mitglied der Lyrik-Gruppe. Nach kurzer Zeit gibt es einen weiteren Toten in Salzburg – ebenfalls ein Mitglied der Lyrik-Gruppe. Langsam wird deutlich, dass der Tod von Gerald und Sarah kein Selbstmord gewesen sein kann. Handelt es sich bei der Facebook-Gruppe wirklich um Menschen, die sich mit Lyrik beschäftigen oder versteckt sich nicht doch etwas ganz anderes dahinter?

    In ihrem 2. Fall stellen Kaspary & Wenninger die Verbindungen zwischen den Personen her und decken die Hintergründe auf. 

    In „Blinde Vögel“ greift die Autorin Ursula Poznanski ein sehr aktuelles Thema auf: Soziale Netzwerke, hier insbesondere Facebook, und die Anonymität des Internets. Nachdem Bea sich unter einem falschen Namen einen Facebook-Account zugelegt hat, um hinter den Kulissen nach Hinweisen zum Tod von Gerald und Sarah zu suchen, schildert die Autorin im Verlauf der Geschichte einige (viele!!) fiktive Diskussionen bzw. Unterhaltungen, die in dieser Lyrik-Gruppe geführt werden. Manche Unterhaltungen werden mit Zeilen aus Gedichten vervollständigt, manchmal wird auch nur ein Gedicht gepostet, ohne darüber hinausgehende begleitende Zeilen des Gruppenmitglieds. 

    Dass ich es mit Gedichten nicht so habe, dafür kann die Autorin nichts. Mir fiel es stellenweise sehr schwer, die Aussage einer Gedichtzeile in Verbindung zum Kontext der Diskussion zu setzen. Ich habe diese Stellen einfach nur runter gelesen. Aus diesem Grunde konnte ich hier auch keinen roten Faden finden, der mich vielleicht zum Täter geführt hätte. Bis zum Schluss konnte ich keinen Zusammenhang finden. 

    Die Facebook-Dialoge sind stellenweise sehr ausführlich, was für mich persönlich der ganzen Sache etwas Langatmigkeit eingehaucht hat. Spannung kam hier nur sehr schwer auf. 

    Neben dem eigentlichen Fall werden auch die persönlichen Hintergründe von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger beleuchtet. Beatrice muss sich neben ihrer Arbeit noch um ihre 2 kleinen Kinder kümmern, ihr Ex-Mann macht ihr durch sein Unverständnis das Leben nicht gerade einfacher und auch Florin hat Probleme mit seiner Partnerin, ist er doch scheinbar in eine andere Frau verliebt. Beide Charaktere sind sympathisch geschildert, hinterlassen jedoch keinen nachhaltigen Eindruck bei mir.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Mit knapp 480 Seiten ist die Geschichte sehr umfangreich geworden und – wie schon erwähnt – stellenweise in meinen Augen ziemlich langatmig geraten. Die Spannung stellt sich erst zum Schluss ein, als sich nach und nach die Hintergründe offenbaren. Allerdings hat die Auflösung des Falles dann überraschenderweise überhaupt nichts mit Lyrik zu tun sondern mit Vorkommnissen, die sich in den 1990er Jahren ereignet haben. Der Zusammenhang hat sich mir dann leider so gar nicht erschlossen.

    Vielleicht kann mich ja ein anderes Buch der Autorin überzeugen. Ich hatte mit „Blinde Vögel“ ein paar angenehme Lesestunden, zu mehr hat es dann aber auch nicht gereicht. Diese Rezension lag ein paar Wochen auf Halde, eigentlich nicht meine Art, aber ich wusste tatsächlich nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll. 

  5. Cover des Buches Nichts ist gut. Ohne dich. (ISBN: 9783423717786)
    Lea Coplin

    Nichts ist gut. Ohne dich.

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    Fazit : I love it!

    Die Geschichte von Jana und Leander hat mich wirklich tief berührt. Für mich ist es eine pure, echte und sehr emotionale Geschichte. Ich habe mit den beiden sehr gelitten, vorallem da beide ein schweres Schicksal teilen und es erst nochmal Nachtritt bevor es sie in Ruhe lässt. Sämtliche Emotionen von Trauer Schmerz und Verlust über Liebe Freundschaft und Selbstfindung. Es hat mich so getroffen. Es war für mich alles greifbar, sehr real und einfach wunderschön.

    Jana ist eine junge Frau die viel zu verarbeiten hat und nicht weiß wie. Sie liebt Bücher, aber sie ist auch oft sehr verschlossen. Dennoch so süß und ehrlich, direkt. Sie ist eine Kämpferin und wächst über sich hinaus.

    Leander hingegen ist sehr hin und hergerissen, bezüglich der Vergangenheit und bezüglich Jana. Trotzdem traut er sich den Sprung. Das hat mir so imponiert. Er ist fürsorglich und auch impulsiv wenn seine Gefühle stark sind. Einfach ein schönes paar

  6. Cover des Buches Verliebe dich nie in einen Rockstar (ISBN: 9783551314949)
    Teresa Sporrer

    Verliebe dich nie in einen Rockstar

     (488)
    Aktuelle Rezension von: Sockenfluse

    Inhaltsangabe:

    Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey, und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext von „Verliebe dich nie in einen Rockstar“ von Teresa Sporrer klang vielversprechend und machte mich neugierig. Ich habe schon einige Young Adult Romane gelesen. Einige haben mich kurzzeitig unterhalten, andere haben mich wirklich begeistert zurück gelassen. Aber mir ist noch kein Buch in diesem Genre untergekommen, dass ich mit einem Stern bewerten würde. Leider gehört dieses Buch dazu.

    Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts auszusetzen. Man kommt schnell rein und es fühlt sich einfach leicht an. Für Teenager genau das Richtige. Die Grund-Story an sich ist mit Sicherheit nichts Neues. Auch das Ende ist absehbar. Aber damit der Leser nicht glaubt sein Geld aus dem Fenster geworfen zu haben, webt man ein „Problem“ zwischen die Zeilen, und schon hat das Buch eine „gefühlte“ Ernsthaftigkeit. 

    Natürlich gibt es Bücher wo man vielleicht mit dem ein oder anderen Charakter nicht wirklich warm wird, aber das mir in einem Buch fast alle Charaktere oberflächlich erscheinen bis hinzu unsympathisch sind, ist mir noch nicht untergekommen.

    Zoey (Hauptprotagonistin) ist eine 17 Jährige die kurz vor dem Abi steht, sich allerdings benimmt wie eine Pubertierende. Die Autorin hat, in meinen Augen, versucht mit sarkastischen Bemerkungen ein Mädel zu erschaffen die was im Kopf hat und auch nicht auf den Mund gefallen ist. Der Versuch ist in meinen Augen total gescheitert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Man hatte den Eindruck, dass Zoey aufmüpfig und respektlos ist, sich für witzig und überlegen hält, aber von dem was sie sagt nicht mal ansatzweise etwas versteht. Ein Mädchen in dem Alter würde sich meiner Meinung wesentlich reifer zeigen. Auch die Gedankengänge die sich bzgl. Acid/Alex (Hauptprotagonist) bilden sind doch sehr eigenartig. 

    Das man jemanden nicht sofort leiden kann: ok! Wenn man denjenigen dann anfängt doch zu mögen, sich seiner Gefühle evtl. aber unsicher ist: auch ok! Aber das man gewisse Gewaltszenen bis hin zum Mord im Kopf durchspielt ?

    Mich als Leser lässt das doch eher irritiert zurück. Gerade weil es sich hier um einen Liebesroman für Jugendliche handelt und nicht um einen Krimi in dem ein grausamer Mord geplant wird.

    Zoeys Eltern haben von Seite eins bis Buchende nicht mal einen winzigen Hauch von Sympathie bei mir hinterlassen. Und eine von Zoeys Freundinnen (Serena) spricht von sich selbst immer in der Dritten Person. Beim Lesen fand ich es sehr schwierig zu unterscheiden, ob Serena gesprochen hat oder einer der anderen zwei Freundinnen von Zoey. Ehrlich gesagt, fand ich es einfach nur nervig und ließ mich teilweise am Gesundheitszustand vom besagtem Mädel zweifeln.

    Mit Alex/Acid konnte ich noch einigermaßen umgehen. Er hat mich zwar nicht sonderlich vom Hocker gerissen, aber wenn man seinen Charakter ein wenig mehr Tiefe geschenkt hätte, wäre er vielleicht als sexy und toller Typ durchgegangen. So war er genau so blass und oberflächlich wie die anderen Protagonisten in diesem Buch. Dreist wie ich bin, behaupte ich einfach mal, dass ein 20 Jähriger in der realen Welt nicht den Nerv hätte, sich auf eine pubertierende, zickige und nicht-wissen-was-sie-will 17 Jährige einlassen würde.

    Fazit: 

    Ich gebe diesem Buch leider nur einen Stern.

    Während ich anfangs noch dachte, dass wäre ein Buch für meine Nichten, die mit ihren 13 und 17 Jahren genau zur Zielgruppe gehören, wurde ich nach einer halben Stunde „Lesevergnügen“ eines Besseren belehrt. Überzeugen konnten mich weder die Story noch die Charaktere. Kopfschütteln und genervt sein waren stets mein Begleiter. Auch fühlte sich für mich alles total überzogen und drüber an. Hier wurde versucht mit Sarkasmus witzige Situationen oder auch Wortwechsel zu erschaffen. Leider ist das Gegenteil der Fall gewesen. Teilweise Geschmacklos trifft es eher. Ich musste mich wirklich zwingen das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Allerdings habe ich die Einstellung, wenn man schon ein Buch rezensiert dann sollte man auch den ganzen Inhalt kennen ;-)

    In diesem Sinne: Keine Kaufempfehlung meinerseits!


  7. Cover des Buches Dunkelgrün fast schwarz (ISBN: 9783328104841)
    Mareike Fallwickl

    Dunkelgrün fast schwarz

     (240)
    Aktuelle Rezension von: katis_readings

    Wie ein Pflaster, dass man abziehen muss, ob langsam oder schnell, es tut beides weh.

    - so erging es mir zumindest teilweise in dem Buch.

    Hier geht es um eine klassische Dreiecksfreundschaft.

    Moritz, ruhig, freundlich, harmoniebedürftig. 

    Raffael, der typische Draufgänger, der „Coole", der immer alle mitzieht, zu allem eine kecke Antwort parat hat und sowieso über allem steht.

    Johanna, die unantastbare, kühle und emotionslose,die keine Gefühle zeigt. 

    Wir begleiten die drei von Kindheitheit an bis ins Erwachsenenalter und werden Zeuge davon, wie der Keim der Freundschaft heranwächst, verwächst und Früchte trägt oder verrottet.

    Die ersten 100 Seiten waren für mich ein „Durchhalten“. Vom gesamten Aufbau und Schreibstil befand sich #dunkelgrünfastschwarz etwas außerhalb meiner „Komfortzone“, da ich sonst eher leichte Romane mit einer zügigen Handlung undweniger Tiefgang, weniger atmosphärischen Beschreibung lesen.

    Dieses Buch allerdings lebt größtenteils genau davon. Nach diesen 100 Seiten bin ich dann auch tief in die Story, in die einzelnen Rollen eingetaucht. Die Tiefe der Geschichte, so viele Ebenen, die man durchdringt, Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit, Mut, Courage, (richtige) Erziehung ...

    In diesem Buch ist man der stille Beobachter, der nicht einschreiten kann, auch wenn es noch so weh tut- und grade das machte bei mir diesen Sog so aus - hoffentlich bekommt er noch die Kurve, das kann doch nicht wahr sein.

    Interessant finde ich aber auch die doch recht obligatorische Rollenverteilung im Buch, vor allem die der Kinder. So, dass sich jeder meist in einer gewissen Art und Weise wiederfindet und angesprochen fühlt.

    Das Buch bekommt aufgrund der Message, der Art und Weise, wie es mich berührt hat, als Mahnmal einen festen Platz in meinem Bücherregal.

    Klare Empfehlung!

  8. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783839813829)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

     (72)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Ein toter Arzt wird in einer Psychiatrie gefunden. Die einzigen Zeugen, wahrscheinlich die Patienten selbst? Doch die sind traumatisiert und bringen kaum ein Wort raus. Ein neuer Fall für Bea und Florin!

    Ich fand den Ansatz ein Fall in einer Nervenheilanstalt eigentlich mal sehr interessant. Wobei auch wirklich die Patienten mit im Vordergrund standen, wie es ihnen dort drinnen geht, was sie durchhaben, wie sehr sie traumatisiert sind. Auch die verschiedenen Therapiemethoden unter anderem mit dem Tarot war mal eine interessante Mischung.

    Bea mit ihrem Privatleben war ein bisschen nervig, aber auch das gehört wahrscheinlich dazu.

    Außerdem fand ich es eine super Sprecherin und ich habe das Buch echt genossen.

  9. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.387)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  10. Cover des Buches Schokoladentage (ISBN: 9783458364429)
    Gabriele Diechler

    Schokoladentage

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Alwy hat mit ihrem Freund und beruflichen Partner gebrochen und flieht nach Salzburg, um mit ihrer Freundin Tina, deren Pattiserie wieder auf Vordermann zu bringen, bevor sie in einem Sumpf von Schulden erstickt. 

     Ich mag die Bücher von Gabriele Diechler, weil sie nicht wirklich vorhersehbar sind und die Geschichten immer wieder positive Wendungen bekommen. Und weil die Liebesromane nicht so flach sind und wirklich mit viel Liebe geschrieben sind, wie die ganzen Romane, die die Autorin schreibt.  

    Sehr interessante und im Prinzip alles sehr sympathische Charaktere, die sich auch wandeln, falls sie nicht so nett sind, am Anfang. Aus Geld regiert die Welt wird bei Gabriele Diechler: Die Liebe siegt. Das gefällt mir total. Es ist so anders als das reale Leben. Man entflieht gerne in die Welt von Schokoladentage und nimmt sich welche mit für die Realität. 

     Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Die Bücher von Gabriele Diechler sind so liebevoll geschrieben, da fehlt es an nix. Hier wieder die überraschenden Wendungen, die Liebe zum Detail, Helenes Gedanken und Rezepte. Auch hier ist alles perfekt bis zum kleinsten Detail. Das gefällt mir total und ich finde das wunderbar. 

  11. Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart wacht auf

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Wie immer sehe ich von einer Inhaltsangabe ab, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass eine Rezension so etwas nicht braucht.

    Sowohl inhaltlich als auch sprachlich war ich von dieser Lektüre richtig gut unterhalten. Gut, es gibt einige konstruierte Passagen (speziell das Ende). Über die sehe ich aber zugunsten des hohen Unterhaltungswertes hinweg.

    Was so ein überraschendes Zeitreise- bzw. Wiedergängerdasein mit sich bringen könnte, wurde auf sehr humoristische Art dargeboten. Dabei hat die Autorin aber nicht auf eine liebevolle Darstellung der Figur von Mozart vergessen. Eindeutiges Lesevergnügen.

  12. Cover des Buches Das alte Kind (ISBN: 9783404164431)
    Zoe Beck

    Das alte Kind

     (241)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Berlin 1978: Nachdem Carla Armin sich wegen einer ansteckenden Krankheit von ihrem Baby trennen musste, erkennt sie es nicht mehr als ihr eigenes wieder. Über die kommenden Jahre versucht Carla ihre Tochter zu finden, doch keiner glaubt ihr, ihre Ehe leidet und das Kind, das sie nicht als ihr eigenes anerkennt, leidet an einer schlimmen Krankheit.

    Ca. dreißig Jahre später findet sich Fiona Hayward mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrer Badewanne wieder. Doch sie kann sich nicht erinnern, wie es dazu kommen konnte. Ben Edwards, ein guter Bekannter Fionas, versucht ihr zu helfen, muss aber gleichzeitig einen Auftrag Cedric Darneys erledigen.

    Ben und Cedric kannte ich bereits aus „Das zerbrochene Fenster“, endlich komme ich dazu, mehr von den beiden zu lesen. Die Protagonistinnen sind beide recht eigenwillige Persönlichkeiten, die auch psychische Probleme haben. Als Leser kommt man ihnen nicht unbedingt nahe, aber man kann die meisten ihrer Emotionen nachvollziehen. Mir tat allerdings auch das kleine Mädchen leid, das an einer der schlimmsten Krankheiten leidet, die ich mir für ein Kind vorstellen kann. Ben kann man als dritten Protagonisten betrachten, auch er handelt nicht immer so, wie man es sich wünschen würde, aber er ist mir der sympathischste von den Dreien. Leider hat Cedric hier nur eine Nebenrolle inne. Die Charakterzeichnungen der Autorin gefallen mir, bis in die Nebenrollen gut, auch wenn jeder einzelne seine Macken hat.

    Mir hat die Erzählweise gut gefallen, nicht nur, dass es verschiedene Perspektiven gibt, die Autorin arbeitet auch mit unterschiedlichen Schriftarten, die die unterschiedlichen Zeitstränge voneinander abgrenzen, zudem gibt es handschriftliche Briefe und Notizen, die die Erzählung auflockern und authentisch wirken lassen.

    Als Leser hat man – schon der Klappentext trug bei mir dazu bei – schnell eine Ahnung, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammengehören. Ob zu recht oder nicht, verrate ich hier natürlich nicht. Was sich letztlich abgespielt hat, erfährt man erst gegen Ende, dort gibt es auch einen recht überraschenden Twist.

    Mir hat „Das alte Kind“ gut gefallen, ich finde die Thematik sehr interessant und gut umgesetzt, der Roman, der Begriff „Thriller“ trifft es nicht wirklich, ist durchaus spannend und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht. Manchmal wäre ich gerne tiefer in die Gedankenwelt der Charaktere eingestiegen, vor allem bei Morag, Fionas Mitbewohnerin. 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Genrefans.

  13. Cover des Buches Bei Zugabe Mord! (ISBN: 9783852189772)
    Tatjana Kruse

    Bei Zugabe Mord!

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Cover:

    Das Cover ist eine runde Bühne mit roten Vorhang im Hintergrunf. Die Treppen hinauf sind golden. In der Mitte sitzt ein Hund mit roter Schleife. Insgesamt finde ich das Cover eher durchschnittlich. Man hätte mehr daraus machen können. 


    Meine Meinung:

    Dieses Buch war in der "Vorablese"-Tasche von der FBM´15 dabei. Ich fand das sehr interessant mit dem Titel. Leider war es nicht mein Geschmack. 

     

    Die Handlung:

    Die Handlung begann recht schnell und bald kam auch schon der erste Mord. Nach und nach passieren zwei weitere Morde. Der Schluss hat sich in die Länge gezogen und auch mitten drinne war jetzt es sehr durschnitllich. Zusätzlich hatt jetzt die Hauptprotagonistin nicht wirklich den Fall gelöst. 

     

    Die Charaktere:

    Die Charaktere waren alle durschnittlich. Jeder hatte etwas persönliches, aber waren jetzt nicht wirklich der Brüller. Der Hund von Pauline fand ich etwas störend. 


    Der Stil:

    Der Stil war durschnitllich. Es war jetzt nicht spannend, aber auch nicht lahm. Man konnte ihn gut lesen. Zusätzlich war er auch flüssig.

     


    Das Ergebnis:

    Wie man schon erahnen kann, ist dieses Buch für mich sehr durschnittlich. Die Handlung war jetzt nicht wirklich spannend und auch der Stil war okay. Die Charaktere hatten etwas persönliches, aber nicht wirkliches spannendes.

  14. Cover des Buches Fräulein Mozart und der Klang der Liebe (ISBN: 9783548063904)
    Beate Maly

    Fräulein Mozart und der Klang der Liebe

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube

    „Eine begnadete Pianistin folgt der Melodie ihres Herzens“

    Die Geschichte beginnt in Salzburg im Jahr 1766: Maria Anna ist jung, wird liebevoll Nannerl genannt und kann sich vor Verehrern kaum retten. Doch sie hat nur Musik im Sinn. An den vornehmsten Höfen Europas spielt sie gemeinsam mit ihrem Bruder Wolfgang Amadeus Klavier, bis sie für ihren Bruder die Bühne räumen muss. Sie ist enttäuscht und lenkt sich mit Klavierunterricht und zahlreichen Tanzbällen ab. Eines Abends dann lernt sie den charmanten Franz Armand d´Ippold kennen und fühlt sich vom ersten Moment an dem klugen Mann verbunden. Nur leider ist Franz keine gute Partie, und die Schulden der Familie lassen keine Liebeheirat zu. Doch davon lässt sich Nannerl nicht beirren und wird weder ihre Musik noch ihre große Liebe aufgeben.

    Hach, was für ein zauberhaftes Cover. Ich wusste bisher gar nicht, dass Wolfgang Amadeus Mozart eine Schwester hatte, die Klavier spielen konnte. Daher wollte ich unbedingt dieses Buch lesen, um mehr über sie zu erfahren. Ich finde, dass es der Autorin Beate Maly wunderbar gelungen ist, diese Geschichte zu Papier zu bringen und mich am Leben Nannerls teilhaben zu lassen. Ich habe alle Höhen und Tiefen ihres Lebens, das nun wahrlich nicht immer einfach war, an ihrer Seite miterlebt. Sie stand komplett im Schatten ihres Bruders und war eine wirklich starke Frau, die ich sehr bewundere. Die Autorin hat hier ganz klar aufgezeigt, dass die Frauen in der damaligen Zeit nichts zu sagen haben. Was haben wir es doch heute gut! Ich möchte hier auf keinen Fall etwas verraten. Ich finde dieses Buch echt toll geschrieben und konnte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören, so sehr hat mich diese Geschichte begeistert, die auch echt spannend geschrieben ist. Ich reiste mit der Familie Mozart nach Wien, erlebte die Zeit der Pocken und erfuhr von einem Auf und Ab im Leben der Familie. Wolfgang Amadeus konnte mit Geld überhaupt nicht umgehen, sehr zum Leidwesen seines Vaters und vor allem seiner Schwester. So, und nun lest selbst und erlebt eine Zeit, die so ganz anders war, als wir es kennen. Ich hatte wunderbare Lesestunden und kann euch das Buch sehr gern weiterempfehlen. Dieses Buch werde ich so schnell nicht vergessen. Die Autorin hat mich mit Nannerls Geschichte begeistert, fasziniert und überzeugt, denn sie bedurfte auf jeden Fall unwahrscheinlicher Recherchen über das Leben der Familie Mozart. Ein echt gelungenes Buch!            

  15. Cover des Buches Silentium! (ISBN: 9783499228308)
    Wolf Haas

    Silentium!

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 224 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. August 2000)

    ISBN-13: 978-3499228308

    Preis: 10,00 €


    Ein Wahnsinns-Humor


    Inhalt:

    Privatdetektiv Brenner wird in ein katholisches Internat in Salzburg gerufen. Ein ehemaliger Zögling behauptet, vor Jahrzehnten von einem Bischofskandidat missbraucht worden zu sein. Doch bevor der Brenner noch groß ermitteln kann, ist der Mann auch schon tot …


    Meine Meinung:

    Den Schreibstil von Wolf Haas muss man mögen, sonst wird das nix mit der amüsanten Lektüre. Der Stil ist schon stark gewöhnungsbedürftig mit seinen umgangssprachlichen Elementen, seinen unvollständigen Sätzen, dahin geworfenen Satzbrocken. Da scheinen die Gedanken des Erzählers schneller zu sein, als er sie zu Papier bringen kann. Auch wenn es etwas anstrengend zu lesen ist, macht dieser Stil für mich den Reiz dieses Buches aus. Und natürlich der Wahnsinns-Humor, so trocken, da kann man sich das Handtuch sparen. 


    Der Kriminalfall ist ganz schön verzwickt, muss aber hinter den unzähligen lockeren Sprüchen fast ein wenig zurückstecken. Er ist in sich abgeschlossen. Insofern ist es nicht schlimm, wenn man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt.


    Die Privatdetektiv Brenner-Reihe:

    1. Auferstehung der Toten

    2. Der Knochenmann

    3. Komm, süßer Tod

    4. Silentium!

    5. Wie die Tiere

    6. Das ewige Leben

    7. Der Brenner und der liebe Gott

    8. Brennerova


    ★★★★☆


  16. Cover des Buches Das Erbe von Schloss Silberwald (ISBN: 9783956498039)
    Luca Winter

    Das Erbe von Schloss Silberwald

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Jazzy
    Kurzbeschreibung:

    Schatten der Zeit
    Als Sophie in einer Winternacht Ferdinand von Sternberg das Leben rettet, hat er eine verzweifelte Bitte: Sie soll seinen Sohn Leonhard überreden, nach Schloss Silberwald zurückzukehren und sich mit ihm auszusöhnen. Doch Leo ist so sexy wie stur. Um ihr Versprechen zu halten, riskiert Sophie alles, sogar ihr Herz …

    Schimmer der Sehnsucht
    Seit Lucy von Schloss Silberwald geflohen ist, ersetzen die Schweizer Berge ihr das Paradies, das sie einst verloren hat. Bis Max auftaucht. Mit ihm lebt nicht nur die Tragödie ihrer Jugend wieder auf, sondern auch das Prickeln ihrer Liebe. Doch wie damals scheint ein tiefer Abgrund sie zu trennen …

    Das Licht der Berge
    Nie wird Sarah vergessen, wie sehr sich Ferdinand von Sternberg die Rückkehr seines jüngsten Sohnes wünschte. Jetzt erfährt sie zufällig, wo Luis all die Jahre gelebt hat: in der Abgeschiedenheit der Bayerischen Alpen. Dass Luis sie in seine einsame Hütte lässt, ist schon ein Wunder, aber öffnet er ihr auch sein Herz?

    Meine Meinung:
    Drei Romane in einem Buch die man unabhängig voneinander lesen kann, die dennoch irgendwie zusammengehören. Der erste Band (Schatten der Zeit) hat mir am besten gefallen. Die Romantik kommt in allen drei Bänden nicht zu kurz, dennoch war es manchmal etwas vorhersehbar, wie eine Handlung verlaufen könnte.
    Der Schreibstil war relativ leicht zu lesen und ich konnte dem Handlungsverlauf gut folgen. Ja, es war etwas kitschig teilweise, was aber nicht schlecht sein muss. Wer auf seichte und angenehme Romane steht, wird hier seine Freude daran haben.
    Die Romane hätten meiner Meinung nach ruhig etwas länger sein können. Die Bücher haben mich gut unterhalten und ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
    Zu viel möchte ich nicht verraten. Das Buch hat insgesamt 304 Seiten und kann schnell gelesen werden.

    Fazit:
    Drei leichte Romane mit teilweise vorhersehbaren Handlungsverläufen, die dennoch Spaß machen zu lesen. Ich kann das Buch mit 4 von 5 Sternen gerne bewerten.
  17. Cover des Buches Schatten (ISBN: 9783839815441)
    Ursula Poznanski

    Schatten

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Eldorininasbooks

    Der vierte und aktuell letzte Teil dieser Reihe, hat mir leider am wenigsten gefallen.

    Es fängt schon damit an, dass Beatrice MAL WIEDER in Schwierigkeiten gerät. Irgendwie ist mir das auf Dauer zu viel. In jedem Buch passiert irgendwas mit ihr und sie ist in Gefahr, das gefällt mir so leider nicht. Auch die Zusammenhänge fand ich so lala. Es war auf jeden Fall interessant, passte für mich aber teilweise einfach nicht. Alleine schon, weil Bea alles überhaupt nicht verarbeitet hat und man vorher aber nie was von den einzelnen Aspekten hörte. 

    Auch der Täter war für mich so "mhh". Es ist schon ein großer Zufall, muss man hier sagen. 

    Dass man hier auch mal die Einblicke in Florins Sichtweise bekommt, ist auf jeden Fall mal ganz nett und hat der Geschichte etwas Besonderes verpasst - für mich hat das aber leider trotzdem nicht gereicht.

    Schade! Nach "Stimmen" habe ich gehofft, dass es hier genauso gut weiter geht.

  18. Cover des Buches Wenn die Alpen Trauer tragen (ISBN: 9783740807610)
    Isabella Archan

    Wenn die Alpen Trauer tragen

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Mitzi kann es mal wieder nicht lassen. Durch einen Zeitungsartikel wird sie auf Hilda Valbilda aufmerksam. Die Rentnerin hat einen Enkeltrickbetrüger ins Gefängnis gebracht. In der Zeitung steht auch der Name des Lieblingscafé von Hilda. Also, warum nicht auf ins Café. Vielleicht trifft sie dort ja auf die Rentnerin. Mitzi hat Glück. Aber was sie dann erfährt, lässt ihr keine Ruhe. Therese, die Schwester von Hilda, kam bei einem Brandanschlag auf ihr Haus ums Leben. Hilda ist überzeugt das war die weiße Frau, auch Hex genannt. In größter Aufruhr, bittet Mitzi Inspektorin Agnes Kirschnagel um Hilfe, die das aber eher als Hirngespinst abtut. Entgegen dem Rat von Agnes beginnt Mitzi auf eigene Faust zu ermitteln und bringt sich dabei in Gefahr.......

    "Wenn die Alpen Trauer tragen" ist der zweite Band um Maria Konstanze Schlager, genannt Mitzi und Inspektorin Agnes Kirschnagel. Das Buch ist jedoch auch unabhängig von den Vorgängern zu lesen. Der Schreibstil ist bildgewaltig und voller schwarzem Humor. So konnte ich mir von Anfang an alles gut vorstellen. Musste ein paar mal Lachen. Mit Mitzi hat Isabella Archan einen speziellen Charakter erschaffen. Naiv, gutgläubig und das Herz auf dem rechten Fleck. Sie hat eine schlimme Vergangenheit. Fühlt sich zum Bösen hingezogen. In Band 1 hatte ich mit ihrer Figur noch so meine Schwierigkeiten. Aber diesmal habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Die Zahl 13 spielt in der Geschichte eine große Rolle. Weshalb mir gut gefallen hat, dass der Krimi in vier Teile aufgeteilt ist und jeder Teil dreizehn Kapitel hat. Auch, das manche Figur aus anderen Krimis der Autorin aufgetaucht ist, hat mich Schmunzeln lassen. Ich hatte zwar kurz vor Schluss eine Ahnung wer der Täter sein könnte, aber der Showdown konnte mich dennoch überzeugen. Es gibt noch ein Outtake, den ich so noch nie in einem Buch gelesen habe, eher nur von Filmen kenne. Da hat mich die Autorin sogar noch nach dem Ende zum Lachen gebracht. Das sind so Kleinigkeiten, die für mich ein Buch perfekt machen. 

    Fazit: In diesem Kriminalroman hat die Autorin perfekt schwarzen Humor mit Spannung gemischt. Konnte mich mit ihren Figuren überzeugen. Mit einfachen Worten: skurril und gut. Empfehle ich sehr gerne weiter. 

  19. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783839892626)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Eldorininasbooks

    Teil 2 dieser Reihe hat mir spannungsmäßig auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen, wenn nicht sogar besser, als Teil 1! Irgendwie wirkten die Protagonisten auf mich viel sympathischer und ich konnte die Handlungen, was beispielsweise das Privatleben angeht, viel besser nachempfinden. Auch gefällt mir, dass die Charaktere einem immer mehr ans Herz wachsen.

    Der Ermittlungspart gefiel mir gut und es gab konstant das Gefühl der Spannung, welches an keiner Stelle wirklich abebbte und theoretisch fand ich auch die Idee, eine Facebookgruppe als zentrale Informationsquelle zu verwenden, irgendwie modern und mal was völlig anders. Leider gefiel mir hier die Umsetzung aber nicht. Es soll sich um eine Gruppe von rund 1000 Mitgliedern handeln, das Verhältnis der einzelnen Personen war hier aber meiner Meinung nach viel zu familiär, um zu einer solchen großen Gruppe zu gehören. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass es auch zu engen Bekanntschaften kommen kann und dass man von einzelnen Personen auch weiß, was sie wann so gepostet haben, aber dass selbst von neuen Mitgliedern sofort gewusst wird, wie sie heißen und was sie komisches posten, halte ich für absolut unglaubwürdig. Außerdem scheint es ja so zu sein, dass die anderen Mitglieder, die nicht zu der engen Gruppe gehören, quasi nicht existent sind. Das war irgendwie alles etwas unpassend und nicht ganz durchdacht.

    Das Thema Lyrik gefiel mir in dem Zusammenhang nur bedingt. Ich bin einfach kein Fan von Gedichten, es sei denn, sie sind einfach und durchschaubar, aber das ist Geschmackssache.

    Die Auflösung fand ich teilweise allerdings wirklich überraschend! Ein kleiner Plotttwist war auf jeden Fall eine sehr gute Idee und ich musste auch etwas über den Umstand schmunzeln, dass ich selbst genau dachte, wie die Polizei. 

    Ich bin auf jeden Fall gespannt auf weitere Teile dieser Reihe!

    3,5 Sterne

     

  20. Cover des Buches Mozartkugelkomplott (ISBN: 9783839217733)
    Manfred Baumann

    Mozartkugelkomplott

     (9)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp
    Darum geht's:
    Diesmal wird Kommissar Merana in Mozarts Geburtshaus gerufen. Dort liegt ausgerechnet im Geburtszimmer des Wunderkindes ein Toter: in der Hand hält er eine Mozartkugel. Es ist der Schauspieler Jonas Casabella, der den Mozart in einer TV-Serie über die Geschichte der Salzburger Mozartkugel spielen sollte. Mitten im Schäferstündchen mit einer Praktikantin hat ihn seine Vorliebe für die berühmten Kugeln den Tod gebracht, denn diese waren vergiftet. Wurde Casabella, eher unbeliebt, bei seinen Kollegen, aber beliebt bei den Frauen, vorsätzlich vergiftet ? Oder ist es ein Anschlag an eine der vielen Mozartkugelerzeuger? Denn nur kurze Zeit später tauchen weitere vergiftete Pralinen, alle von der Firma Mirabell, auf....

    Meine Meinung:
    Vom Salzburger Autor Manfred Baumann habe ich bereits den 4. Fall "Drachenjungfrau" ( Rezi) und die kriminellen Weihnachtsgeschichten "Maroni, Mord und Hallelujah" ( Rezi) gelesen. Da mir beide Bücher sehr gut gefallen haben, musste ich auch "Mozartkugelkomplott" lesen. Meiner Meinung nach, ist es sein bis jetzt bester Krimi - spannend von Beginn an mit vielen überraschenden Wendungen.

    Wie bereits in allen anderen Büchern der Reihe (bis auf Drachenjungfrau) ist auch diesmal wieder die wunderschöne Festspielstadt Salzburg Schauplatz....und mitten drinnen Kommissar Martin Merana.
    Der tote Schauspieler Jonas Casabella war bekannt für seine Liebe zu den süßen Kugeln, die er immer parat hatte, egal ob in seinem Zimmer oder in seiner Tasche. Sogar beim Liebesspiel mit der Praktikantin brachte er sie zusammen mit einer Flasche Sekt mit. Deshalb beginnt Kommissar Merana seine Untersuchungen auch bei der Filmcrew, die alle von seiner Vorliebe wussten. Doch war der Anschlag wirklich für ihn bestimmt? Oder war es Zufall? Denn kurze Zeit später werden weitere vergiftete Pralinen entdeckt und aus den Geschäften genommen. Alle sind von der Firma Mirabell, den in Salzburg größten Vertreiber der Mozartkugel, aber nicht der Originalerfinder der leckeren Praline! Diese stammt nämlich von Paul Fürst, Gründer der Konditorei Fürst, einer dieser "Pechvögel", die eine großartige Erfindung hatten oder eine tolle Idee umsetzten,  aber andere damit das große Geschäft machten. Die Filmreihe, in der Casabella den Mozart miemen sollte, trägt deshalb den Namen "Unlucky Fellows".
    Doch dann taucht ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Mirabell auf, der fristlos gekündigt wurde und Rache schwört.....eine weitere Spur! Kommissar Merana ist unter Zeitdruck, denn niemand weiß, wie viele vergiftete Mozartkugeln im Umlauf sind...

    Die Idee des Autors, die Geschichte der Mozartkugel zu erzählen und dabei diese in eine Art Filmreihe einzubauen, die von anderen Pechvögeln handelt, fand ich richtig toll. Es wurden im Buch auch diverse andere Beispiele angeführt.
    Auch die vielen Beschreibungen zur Mozartstadt gefielen mir und ließ mein österreichisches Herz höher schlagen ;) Man bekommt große Lust Salzburg wieder einmal zu besuchen. Ich mag Krimis, wo man auch etwas von der Stadt/Umgebung, in der er spielt, erfährt. Man hat nicht das Gefühl in einer anonymen Gegend zu ermitteln.
    Auch die unerwarteten Wendungen und falschen Fährten sind sehr gut umgesetzt und ließen mich bis zum Schluss raten, aus welcher Ecke der Täter kommt! Etwas entsetzt war ich über eine Begebenheit im letzten Drittel des Buches, die mich kurz sprachlos zurück ließ.

    Wer denkt hier einen lustigen Regionalkrimi vor sich zu haben liegt falsch! Hier wird viel ermittelt und leider kommt es auch zu einigen tragischen Zwischenfällen, die mir kurz den Herzschlag verlangsamten. Wer die Bücher des Autors bereits kennt weiß, dass er auch ein großer Kunst- und Musikliebhaber ist und immer wieder kulturelle Begebenheiter der Mozartstadt einfließen lässt, seien es Opern, Theaterstücke oder geschichtliche Begebenheiten. Nicht umsonst war der Autor Redakteur und Abteilungsleiter beim ORF (Österreichischen Rundfunk).

    Charaktere:
    Die einzelnen Charaktere sind sehr vielschichtig und gut ausgearbeitet. Besonders entzückend fand ich Roberta Hiriondelle, die französische Kamerafrau, und ihre süßen Versprecher =) Auch Carola Salman, die Chefinspektorin und Meranas Stütze, konnte wieder punkten. Sie steht wie ein Fels in der Brandung hinter dem Kommissar und hat selbst genug um die Ohren. Auch die anderen Ermittler und die Mitglieder der Filmcrew werden mehr oder weniger gut beschrieben.  

    Schreibstil:
    Der Schreibstil des Autoren ist angenehm flüssig, aber detailverliebt. Die Kapitel sind in Tage untergeordnet. Vor jedem Kapitelanfang erfährt man, um welchen Tag es sich handelt (z. Bsp. 1. Tag), darunter in Klammer eine klassische Tempobezeichnung (Musik). Diese steht in Verbindung zu den Ermittlungen. Außerdem hat der Autor seinen Lesern (in kursiver Schrift im Prolog und vor manchen Kapiteln) ein  kleines "Rästel" hinterlassen, das erst am Ende des Romans einen Sinn macht. 

    Die Sätze lesen sich manchmal etwas poetisch und man merkt, dass er sich neben seinem Krimiautorenleben in der Kunstgeschichte und der Musikszene gut auskennt. Manchmal erinnerte er mich auch an meinen Bruder, der Lehrer für Deutsch, Musik und Geschichte ist ;) Das soll aber niemand abschrecken, denn denn die Handlung ist spannend und nicht vorhersehbar!

    Fazit:
    "Mozartkugelkomplott" ist mein bisheriger Favorit aus der Kommissar Merana Reihe. Der Krimi bringt dem Leser die Mozartstadt näher, überrascht mit unerwarteten Wendungen, einem steigenden Spannungsbogen und einem stimmigen Ende.
  21. Cover des Buches Auf fliegender Mission 1 - Ein stürmischer Anfang (ISBN: 9789619512609)
    Lutz Kucher

    Auf fliegender Mission 1 - Ein stürmischer Anfang

     (50)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Lutz Kuchers Jugendbuch "Auf fliegender Mission: Ein stürmischer Anfang" gefiel mir gut, denn es erwies sich als comicartig-lustig illustriert und las sich für die gedachte Zielgruppe (Kinder ab acht Jahren) perfekt erzählt.
    Zunächst stellte man uns die drei Protagonisten Stella, Matteo und Hanna sowie den nicht nur fliegenden, sondern auch sprechenden Teppich namens Kasimir Abdelrazim vor.
    Nachdem wir auch noch die Großeltern Hanni und Guido, Freund Giorgios und Kameldame Esther kennen lernen durften, geht die Protagonistentruppe, verstärkt durch Tukan Kainu, mit Kasimir auf Reisen...
    Das Buch stellt den Auftakt zu der ersten Kinderbuchserie dieses Autors dar, mit der er Kinder zu ermutigen beabsichtigt, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.
    Nach dem mit großem Vergnügen gelesenen 1. Band bin ich mir ziemlich sicher, dass ihm dies gelingen wird!

  22. Cover des Buches Der Teezauberer (ISBN: 9783423139786)
    Ewald Arenz

    Der Teezauberer

     (50)
    Aktuelle Rezension von: gst
    Das Buch zu schließen war für mich, wie aus einem unverständlichen Traum aufzuwachen. Wer kennt es nicht? Da liegt man im Bett, fühlt, gerade etwas ungewöhnliches erlebt zu haben, aber weiß eigentlich gar nicht, was das war. Die Bettwärme umgibt einen noch, man möchte dem nachspüren, das Wohlbefinden aufrechterhalten. Langsam entschwinden die Bilder. Sie lösen sich in Nichts auf, aber lassen einen trotzdem nicht los. Sie verursachen konfuse Gefühle, die nichts mit der Tagesrealität zu tun haben. Man fragt sich, wodurch dieses Wohlgefühl entstand.

    Bei dieser Erzählung weiß ich nicht, was mir der Autor sagen wollte. Jakob kennt jeden Tee, schließlich verkauft er ihn in seinem exquisiten Laden. Seine Ware ist ihm so wertvoll wie Gold, er kennt die Herstellung und Herkunft jeder Sorte, ebenso wie ihre Wirkung und ihren Geschmack.

    Eines Tages wird ihm seine Welt zu eintönig. Er reist nach Hamburg. Wo er auf eine Portugiesin trifft. Ihr Bild frisst sich in sein Gedächtnis und bestimmt sein Leben nach seiner Rückkehr. Mir kommt er vor wie in der Midlifecrisis, wo die ursprüngliche Zufriedenheit nicht mehr ausreicht. Ständig träumt er voll Sehnsucht von der großen Liebe, die er bisher bei seiner Frau Marietta und der Tochter gefunden hatte.

    In Jakobs Durcheinander hatte mich der Autor fast verloren. Wie er es anstellte, mich plötzlich in Träume hineinzuziehen, kann ich nicht sagen. Das letzte Viertel des Buches fing mich ein, ich landete in dieser wohligen Traumwelt und fühlte mich beim Lesen geborgen. Ja, zum Schluss konnte ich tatsächlich auf den Worten mitreisen. Es hat sich also gelohnt, das Buch bis zum Ende zu lesen, um dem Zauber der Worte zu erliegen.
  23. Cover des Buches Schwarze Frau, weißes Land (ISBN: 9783426783641)
    Waris Dirie

    Schwarze Frau, weißes Land

     (22)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Es ist das fünfte Buch, welches ich von Frau Dirie lese, und ich muss sagen, es reicht mir langsam. Ich habe nichts Neues erfahren und muss lieber aufpassen, dass mir dieses wirklich wichtige Thema der weiblichen Genitalverstümmelung, für welches Sie ohne Zweifel zu Recht und großartig kämpft, nicht langsam auf den Zeiger geht. Man merkt diesem Buch nur allzu sehr an, dass es nur geschrieben wurde, um Geld einzubringen und natürlich –  wie sie auf fast jeder Seite betont – auf das Thema aufmerksam zu machen. Klar ist die Frage, die mir auch bewusst ist, was soll sie denn machen. Sie merkt die Bücher bringen Geld und Publicity, also warum damit aufhören. Dafür gibt es ja keinen Grund. Aber ich muss damit aufhören, ihre Bücher zu lesen.

    Ich fand das erste Buch “Wüstenblume” noch wirklich faszinierend, aufrüttelnd und erschreckend. Und auch die drei weiteren Bücher fand ich gut und jedes Mal dachte ich, welch starke Frau. Allerdings war es in diesem Buch eher so, und das von Anfang an, dass sie mir unsympathisch und fast ein wenig fanatisch rüberkam. Ihr ist ja auch schon alles passiert und jeder will ihr was Böses. Natürlich ist das schlimm, wenn man andauernd bedroht, entführt oder gestalkt wird, nur sie erwähnt es jedes Mal so nebenbei, dass es eher merkwürdig und nicht nachvollziehbar rüberkommt.

    Aber am Schlimmsten an diesem Buch fand ich ihre ewige Rummeckerei. Es wurde ohne Ende über Europa geschimpft, was die Europäer Afrika in der Kolonialzeit angetan haben und dass sie dem Land jetzt falsch helfen usw. Auch an der Umweltkatastrophe in Afrika ist Europa Schuld und und und. Na klar, versteht mich nicht falsch, sie hat mit vielen wirklich Recht, aber ich habe das Gefühl, dass das Buch eine einzige Anklage ist. Dabei lebt sie in Europa und sie versucht auch immer wieder zu erwähnen, was sie toll findet, aber nichts geht über Afrika. Vor allem trifft sie etliche Pauschalurteile. Z.B. in Europa zählt die Familie nichts und alles ist so einsam und kalt. Na klar, so ist es in Europa. Ich fand es fast eine Frechheit das zu lesen. Ein paar Kapitel weiter, sagt sie, sie bekommt ein Kind, aber dem Vater des Kindes sagt sie es nicht, da sie nicht mit ihm zusammenleben möchte. Ja, aber wo ist denn der so hochgelobte Familiensinn? Der Vater hat doch auch ein Recht auf sein Kind und das Kind auf seinen Vater! Klar treffe ich da jetzt ein Urteil über sie, was ich mir gar nicht anmaßen darf und kann. Das ist richtig. Aber sie macht das über die Europäer auf fast jeder Seite!

    Immerhin ganz unterhaltsam waren die Szenen über den Dreh des Filmes “Wüstenblume”, wobei es natürlich auch da nur um Werbung für den Film ging. Schade, ich bin enttäuscht über dieses Buch und Waris Dirie. Aber nichtsdestotrotz bleibt ihr Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung bewunderns- und unterstützenswert, weshalb ich das Buch auch nicht abbrechen wollte.

    Bewertung: 1 von 5 Punkten

  24. Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783453093034)
    Mark Frost

    Sieben

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Webbee
    Der junge Arzt Arthur Conan Doyle hat neben seinem Beruf eine Passion. Er schreibt gerne fantastische Unterhaltungsromane. Das Manuskript seines neuesten Werkes „Die dunkle Bruderschaft“ schickte er, wie er es mit allen seinen Manuskripten bisher tat, an alle möglichen Verlage und bekam ausschließlich Absagen. Niemand wollte den Roman über einen Zusammenschluss einflussreicher Persönlichkeiten, die sich allesamt mit Okkultismus und schwarzer Magie befassen mit dem Ziel, einem bösartigen Bewohner einer anderen Welt, ein Tor in die unsrige zu öffnen, um die Weltherrschaft zu erlangen – ernst nehmen oder gar veröffentlichen.
    Doch am Weihnachtstag wird Doyle in eine Falle gelockt. Er ist bei einer Seance zugegen, die furchtbar ausartet und ihn Dinge sehen lässt, an die er nur zu gerne nicht glauben möchte. Er entkommt in letzter Sekunde und nur durch unerwartete Hilfe. Doch ab diesem Zeitpunkt ist er dem Tode geweiht, denn er wird von Mächten verfolgt, die weit über das wissenschaftliche Verständnis des Doktors hinaus gehen. Um zu überleben, muss er akzeptieren, dass es das Übernatürliche gibt und er muss jemandem vertrauen, der völlig wahnsinnig zu sein scheint und nach eigener Aussage im Auftrag von Königin Viktoria persönlich handelt. Jonathan Sparks, der neue Begleiter von Arthur Conan Doyle ist eine stets in schwarz gekleidete Gestalt mit außergewöhnlichen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, ein Mann mit messerscharfem Verstand, einem besonderen Blick für Details und Zusammenhänge und einer nebulösen Vergangenheit. Gemeinsam nehmen sie es mit einem beängstigenden Gegner auf – der dunklen Bruderschaft.

    Bereits zu Beginn fand ich die Geschichte sehr interessant und mysteriös. Was mich zunächst jedoch etwas störte, war dieser geheimnisvolle Jonathan Sparks. Durch sein irrationales Verhalten nervte er nicht nur Doyle sondern auch mich. Doch recht bald wurde dieser Charakter einer Person immer ähnlicher, die man als Leser und selbst als Nicht-Leser nur allzu gut kennt und schätzt. Wem bekannt ist, wer Arthur Conan Doyle war, dem dürfte bereits ein Licht aufgegangen sein.
    Die Geschichte ist äußerst rasant und verliert nicht einem Moment lang an Tempo. Durch die ständig präsente Bedrohung fühlt man sich selbst beim Lesen immerzu gehetzt und würde dem armen Doyle liebend gern mal eine einzige Nacht ruhigen Schlafes gönnen.
    Die Idee, einen bekannten Autor mit seiner berühmtesten Romanfigur gemeinsam ein fantastisches Abenteuer erleben zu lassen, ist ziemlich findig und der Autor nimmt sich die Freiheit, ein paar der Eigenheiten, die man von besagter Romanfigur kennt, auf spezielle Weise zu erklären. Das macht insbesondere die Figur des Jonathan Sparks sehr spannend – ebenso wie den bösen Gegenspieler. Denn der eine hat mit dem anderen sehr viel gemeinsam, mehr als beiden lieb ist.
    Die Figur des Arthur Conan Doyle entwickelt sich vom spießigen Arzt mit Schriftsteller-Ambitionen zu einem trickreichen und mutig kämpfenden Helden - einem würdigen Partner für den geheimnisvollen Mr. Sparks im Dienst der Krone.
    Es ist nicht die Geschichte um dunkle Mächte, die in unsere Welt eindringen und sie beherrschen wollen, die den Leser an das Buch fesselt. Es ist das Zusammenspiel der Figuren, die unglaubliche Entwicklung der Hauptfiguren von Fremden zu Brüdern, von Gejagten zu Gefürchteten und das bewegende Schicksal von Jonathan Sparks – das vergangene und das zukünftige.

    Fazit: „Sieben“ ist ein Buch, das man mit Spannung und Spaß lesen kann und das man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks