Bücher mit dem Tag "sam"
118 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.817)Aktuelle Rezension von: WelpemaxBei dem Buch muss man nicht mehr viel schreiben. Es ist im Bereich Fantasy auch mein Lieblingsbuch und die unangefochtene Nummer 1. Tatsächlich habe ich das Buch auch häufiger gelesen vor den Filmen mit Peter Jackson und auch nochmal danach wodurch die ganzen Änderungen und Auslassungen nochmal wesentlich deutlicher werden. Dann kam die illustrierte Ausgabe, die ich haben wollte und mir eines Tages auch gegönnt und gelesen habe. Dennoch bleiben Bücher Geschmackssache und ich weiß auch, dass ich den Anfang etwas anstrengend fand mit der ganzen eigenen Geschichte und den ganzen Namen, dennoch werden aus meiner Sicht alle Lesenden belohnt mit einer unvergleichlichen Erzählkunst und Detailverliebtheit. Man muss natürlich kein Buch gelesen haben, aber man sollte es definitiv mal versuchen Tolkien zu lesen. Das Buch ist einfach episch!
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.313)Aktuelle Rezension von: SabrrinaBilbo hinterlässt an seinem 111. Geburtstag und gleichzeitig seiner Abschiedsfeier seinen magischen Ring an seinen Neffen Frodo. Dieser Ring birgt eine unglaubliche Macht und stellt eine große Gefahr für ganz Mittelerde dar. Der Zauberer Gandalf erteilt Frodo also die Aufgabe, den Ring zu zerstören. Er begibt sich auf eine Reise, die er glücklicherweise nicht alleine antreten muss.
Der Herr der Ringe ist für mich einfach ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite kann ich mit Geschichten, in denen wahnsinnig viel gereist wird, oft nicht so viel anfangen und gerade diese Trilogie, die für mich ein Reread ist, hat für mich schon einige Längen. Auch Tolkiens Charaktere sind eher klassische Fantasycharaktere, die sich häufig recht klar in Gut und Böse einteilen lassen. Das ist ebenfalls nicht unbedingt mein Fall. Allerdings muss man Tolkien zugutehalten, dass er diese Art von Fantasy maßgeblich geprägt hat. Viele der Dinge, die heute wie klassische Fantasyklischees wirken, gehen eben auf ihn zurück und wurden erst später unzählige Male aufgegriffen.
Auf der anderen Seite spürt man bereits auf den ersten Seiten den Zauber und die unglaubliche Liebe zum Detail, die Tolkien in seine Welt gesteckt hat. Mittelerde ist so viel mehr als nur der Schauplatz der Geschichte. Tolkien hat eine unglaublich tiefreichende Welt mit unterschiedlichen Völkern und Wesen erschaffen, eigene Sprachen entwickelt, eine umfangreiche Mythologie aufgebaut und sogar Lieder und Gedichte in seine Geschichte eingebunden. Man merkt einfach, wie viel Gedanken und Zeit hinter dieser Welt stecken. Und auch wenn über Mittelerde ständig eine große Bedrohung schwebt, schafft Tolkien es immer wieder, gemütliche und beinahe märchenhafte Wohlfühlmomente einzubauen. Gerade diese Mischung aus Abenteuer, Gefahr und den kleinen, ruhigen Momenten macht für mich einen großen Teil des besonderen Zaubers aus.
Und natürlich handelt es sich hier um einen unglaublich bedeutsamen Klassiker. Wenn jemand das Fantasygenre nachhaltig geprägt hat, dann wohl Tolkien. Auch wenn mir persönlich nicht alles an seinem Erzählstil und seinen Figuren gefällt, kann ich trotzdem nachvollziehen, warum diese Bücher einen so großen Stellenwert haben. Vieles von dem, was heute für uns ganz selbstverständlich zur Fantasy gehört, findet hier seine Wurzeln.
Leider bin ich noch nicht in den Genuss der Carroux-Übersetzung gekommen, da ich zu Hause die Krege-Übersetzung stehen habe. Für eine Trilogie, die ich zwar gerne mag, aber nicht abgöttisch liebe, möchte ich allerdings auch nicht unbedingt sehr viel Geld für eine neue Prachtausgabe ausgeben, zumal ich die Bücher bereits besitze. Vielleicht muss ich es aber irgendwann trotzdem einmal versuchen, denn vielleicht würde mich die Carroux-Übersetzung noch einmal ganz anders in die Geschichte hineinziehen.
Denn auch wenn Der Herr der Ringe für mich nicht die perfekte Fantasyreihe ist, lässt sich eines kaum abstreiten: Die Welt von Mittelerde hat etwas ganz Besonderes und es ist beeindruckend, wie viel Tolkien damit für das Genre geschaffen hat.
- Maggie Stiefvater
Nach dem Sommer
(2.942)Aktuelle Rezension von: QueerBeetReadsIch hatte große Hoffnung in dieses Buch gesteckt: Die Prämisse mit Werwölfen, die Jahreszeiten und die Liebe zwischen Sam und Grace klingt toll und der Anfang macht das auch nicht schlecht. Die Beschreibung der Wälder um Mercy Falls, die jahreszeitlichen Wechsel und die Grundidee, dass Sam nur im Sommer Mensch sein kann, haben mich neugierig gemacht.
Allerdings kam schon nach einiger Zeit die Ernüchterung:
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Erzähltakt & Spannung: Über lange Strecken passiert relativ wenig. Einige Abschnitte zogen sich für mich wie Kaugummi, und ich hatte oft das Gefühl, die Handlung komme nicht richtig voran.
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Übersetzung: Ja, manche Stellen wirken einfach hölzern oder nicht ganz rund – als hätte die Übersetzung an manchen Orten stark nachgebessert werden müssen. Das stört, wenn man sich eigentlich in der Geschichte verlieren möchte.
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Emotionale Bindung: Ich konnte mich mit den Charakteren nicht so stark identifizieren, wie ich gehofft hatte. Sam und Grace bleiben in manchen Momenten zu distanziert, was dazu führt, dass mich die Gefühle nicht durchgehend mitgerissen haben.
Ich habe das Buch nach etwa 200 Seiten abgebrochen, weil ich nicht das Gefühl hatte, weiterzukommen oder wirklich „drin“ zu sein. Vielleicht lohnt sich die Reihe für Fans von Werwolf-Jugendfantasy, die mit langsamer Entwicklung leben können. Aber für mich war es nicht stark genug, um durchzuhalten.
Fazit: Gute Idee, schöne Elemente – aber in der Umsetzung schwach in puncto Tempo und Emotion. Daher nur drei Sterne von mir und keine Empfehlung, wenn man lesen will, um ganz abzutauchen.
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- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.478)Aktuelle Rezension von: cari_b_Dieses Buch erzählt, wie schwer es sein kann, nach einem Schicksalsschlag wieder zu leben – und wie Liebe dabei helfen kann, den Weg zurückzufinden.
Ich habe dieses Buch nur auf die Empfehlung meiner besten Freundin gelesen weil sie meinte „ der männliche Hauptcharakter Miles würde dir auch gefallen “
Wahrscheinlich weil sie eine genaue Vorstellung von ihm in ihrem Kopf hatte … und ja ich jetzt auch 💭😂 ich stelle mir Miles ziemlich gutaussehend und heiß vor 🔥 und habe die 🌶️ Szenen geliebt 😍🤭🔞
Zuerst muss ich zugeben bin ich nicht so gut reingekommen, mich haben die großen Zeitsprünge irritiert 🙈
aber ich wusste ja das sich dranbleiben lohnt 🙂 und dann habe ich ganz doll auf das Ende hingefiebert & es hat sich gelohnt 🤩🙏
Besonders gefallen hat mir, dass es nicht nur um Romantik und Spice geht, sondern auch um Trauer, Heilung, Vergebung und den Mut Altes loszulassen.
Die Charaktere wirken authentisch und entwickeln sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter.
- Lauren Oliver
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
(1.425)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeIch muss zugeben, eins der Bücher die mich seit langem wirklich überrascht haben. Ich fand den Klappentext eigentlich nicht sehr verlockend, da aber krank und Mangels anderer Beschäftigungsmöglichkeiten, gab ich dem Buch eine Chance. Gott sei Dank. Binnen 24 Stunden hatte ich es durchgelesen.
Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht um mit den jugendlichen Figuren, dem Schauplatz Highschool und der ungewohnten Atmosphäre klar zukommen. Man selber ist nicht mehr die jüngste und hat eigentlich einen ganz anderen Alltag. Doch als Mutter einer Tochter erkennt man dann das ein oder andere wieder. Spätestens mit Lesen des Dritten Tages hatte mich das Buch erwischt. Ich fieberte mit Sam, der Hauptfigurschon sehr schnell und sehr intensiv mit. Ich frage mich, genau wie sie selbst, ob sie wieder am 12. Februar aufwachen wird? Wird Sam wieder sterben? Welche menschlichen Tragödien warten diesmal auf sie? Was wird anders laufen und natürlich die finale Frage, wie geht das Buch aus? Wird sie sterben , oder wird sie dem Tod entgehen können ?
Sam macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Dadurch, dass sie den Tag immer wieder durchlebt ,beginnt sie sich selbst und ihre Verhaltensweisen zu reflektieren. Ein Charakterzug, der bei Jugendlichen Ihren Alters eher selten vorkommt. Das Buch präsentiert die üblichen Charaktere in der Schule , so dass die Wahrscheinlichkeit der Identifikation sehr hoch ist, auch oder gerade bei den jüngeren Lesern. Die Autorin hat denke ich ein ganz gutes Bild einer amerikanischen GegenwartsHighschool geschaffen . Ihr ist eine gute sozialkritische Analyse der aktuellen Generation mit all Ihren Facetten gelungen. Implementiert in einen spannenden Plot. Sams Vermögen zur Selbstreflektion und die damit verbundene Fähigkeit ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen, Handlungen in der Vergangenheit zu bewerten und daraus zu lernen, das hat mich wirklich berührt
- Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(679)Aktuelle Rezension von: BeautyBooks
Nach dem Tod von Will Traynor versucht Louisa Clark ihr Leben neu zu ordnen. Sie verlässt ihre englische Heimat und zieht nach New York, um dort als persönliche Assistentin der wohlhabenden und exzentrischen Agnès Gopnik zu arbeiten. Lou lebt nun zwischen zwei Welten: dem glamourösen, schnellen Leben in Manhattan und ihrer bodenständigen Familie sowie ihrem Freund Sam in England, mit dem sie eine Fernbeziehung führt.
In New York lernt Lou neue Menschen kennen, entdeckt ungeahnte Seiten an sich selbst und wird zunehmend selbstständiger. Gleichzeitig gerät sie in innere Konflikte: Sie muss entscheiden, wer sie sein möchte, wo sie wirklich hingehört und wie viel Mut es braucht, das eigene Leben selbstbestimmt zu leben. Die Erinnerung an Will und sein Vermächtnis begleiten sie dabei weiterhin und beeinflussen ihre Entscheidungen.
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Der Roman handelt von Selbstfindung, Neuanfang, Liebe, Loslassen und persönlichem Wachstum. Jojo Moyes erzählt die Geschichte mit viel Gefühl, Humor und lebensnahen Figuren und zeigt, wie schwierig – aber auch befreiend – es sein kann, alte Sicherheiten hinter sich zu lassen. Hier handelt es sich um die Fortsetzung von den Büchern "Ein ganzes halbes Jahr" & "Ein ganz neues Leben". Fast sieben Jahre stand nun der dritte Band ungelesen in meinem Regal. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn damals nie gelesen habe, aber auch jetzt konnte er mich mehr als nur überzeugen und ich habe mich sehr gefreut, Lou nochmals nach so vielen Jahren begleiten zu dürfen. Ein Roman, der sich ruhig und so schön lesen lässt. Nun weiß ich wieder, warum ich die Bücher von Jojo Moyes so liebe! - Maggie Stiefvater
Ruht das Licht
(1.466)Aktuelle Rezension von: SchattendracheRuht das Licht von Maggie Stiefvater ist eine wunderschöne Fortsetzung der Mercy Falls-Trilogie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil ist poetisch, leise und dennoch kraftvoll – Stiefvater versteht es meisterhaft, mit Worten Stimmungen zu erzeugen, die einen tief in die Geschichte eintauchen lassen.
Die Entwicklungen rund um das Leben als Werwolf sind spannend und faszinierend umgesetzt. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent die Charaktere weiterentwickelt werden – Sam und Grace, Isabel und Cole wachsen einem noch mehr ans Herz, und ihre Geschichten berühren auf so vielen Ebenen.
Dieser zweite Band steigert die Spannung des ersten um ein Vielfaches und führt die Leser auf unerwartete, geheimnisvolle Pfade. Ich kann es kaum erwarten, den dritten und abschließenden Teil zu lesen, um zu erfahren, wie diese wunderschöne, melancholische und gleichzeitig hoffnungsvolle Geschichte endet.
- Sarah Sprinz
What if we Drown
(822)Aktuelle Rezension von: libraryoflaura𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Laurie flieht nach Vancouver, um zwischen harten Medizinstudium-Nächten den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, oder ihn zumindest so weit zu verdrängen, dass sie wieder atmen kann.
Doch dann begegnet sie Sam.
Zwischen den beiden entsteht diese intensive Verbundenheit, die sich wie das rettende Ufer anfühlt.
Aber was passiert, wenn dein Rettungsanker gleichzeitig die Person ist, die dich zurück in die dunkelste Nacht deines Lebens zieht?
Es geht um die Zerreißprobe zwischen der Liebe zu einem Menschen und der Loyalität gegenüber der eigenen Trauer.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Emotionale Achterbahnfahrt: Sarah Sprinz schreibt so intensiv, dass man jede Träne und jeden Herzschlag von Laurie und Sam eins zu eins mitfühlt. Es bricht einem das Herz, nur um es danach ganz vorsichtig wieder zusammenzusetzen.
• Authentische Medicine-Vibes: Das Setting an der Uni und die Herausforderungen des Medizinstudiums wirken so echt und lebendig, dass man sich sofort in den Vorlesungssaal hineinkatapultiert fühlt. Perfekt für alle Grey's Anatomy Fans.
• Tiefgang mit Taschentuchgarantie: Hier wird nichts oberflächlich abgehandelt. Die Themen Trauer, Verlust und Vergebung haben so viel Substanz, nehmt euch unbedingt die Box mit den Taschentüchern zur Seite.
• Wunderschöne Verbundenheit: Laurie und Sam halten sich gegenseitig fest, wenn einer am Boden liegt, und zeigen sich gemeinsam den Weg aus der Dunkelheit.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Einseitige Perspektive: Mir haben Kapitel aus Sams Sicht leider total gefehlt. Da wir die Geschichte nur durch Lauries Augen erleben, blieb seine Gedankenwelt manchmal ein wenig verborgen, was echt schade war.
• Das Ende kam zu schnell: Nach all dem Mitfiebern hätte ich mir für das Finale noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Es fühlte sich ein klitzekleines bisschen gehetzt an, wo ich doch am liebsten gar nicht aus der Geschichte aufgetaucht wäre.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"What If We Drown" ist ein tiefberührender New-Adult-Auftakt, der dich erst komplett zerstört und dann ganz fest in den Arm nimmt.
Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von hochemotionalen Geschichten über große Verluste und die Hoffnung auf Heilung.
Bitte unbedingt Taschentücher bereitlegen!
- Stephen Chbosky
[(The Perks of Being a Wallflower)] [Author: Stephen Chbosky] published on (January, 2013)
(654)Aktuelle Rezension von: pudelohnekern"The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky handelt von dem zurückhaltenden, intelligenten und sensiblen Teenager Charlie, der in seinem Leben bereits einige schwierige Situationen erlebt hat. Nun möchte er aus einer daraus resultierten Zurückgezogenheit ausbrechen, Freunde finden und sein Leben aktiv leben. Auf diesem Weg begleiten wir ihn als Leser:innen.
Das Geschichte wird aus der Ich-Perspektive in Form von Briefen erzählt. Charlie schildert seine Erlebnisse einem unbenannten Freund, wodurch wir einen direkten Zugriff auf Charlies Gefühls- und Gedankenwelt bekommen ohne unmittelbar am Geschehen teilzunehmen. Wir bekommen das Erlebte durch Charlie nacherzählt. Diese Perspektive fand ich außergewöhnlich, denn dadurch ist der Fokus klar auf den Dingen, die Charlie bewegen und die er selbst für relevant hält. Gleichzeitig sorgte dies bei mir stellenweise für Frustration, da ich mich mit manchen Handlungssträngen gerne ausführlicher auseinandergesetzt hätte.
Das Buch behandelt nämlich gleich mehrere Themen, mit denen Charlie auf seinem Weg ins Erwachsenwerden einen eigenen Umgang finden muss. Und diese Themen sind nicht immer einfach. Neben der ersten Liebe, Freundschaft, Familie und der Suche nach der eigenen Identität, geht es um Suizid, Alkohol, Drogen, Stigmatisierung von Homosexualität, Vergewaltigung sowie um andere Formen von Gewalt. All diese Themen versucht Charlie zu verstehen und für sich einzuordnen. Gleichzeitig werden diese Themen erzählt, ohne zu bewerten, belehrend zu sein oder gar zu stigmatisieren, was ich für eine wesentliche Stärke des Romans halte.
Diese Offenheit liegt vor allem an der Charakterisierung von Charlie. Obwohl er manche Situationen auf eine fast schon nüchterne Weise betrachtet, begegnet er seinen Mitmenschen stets mit großer Empathie und aufrichtigem Interesse. Seine Art, die Welt wahrzunehmen und zu beschreiben, hebt sich für mich von vielen anderen Ich-Erzählern ab und macht einen großen Reiz des Romans aus. (Womöglich könnte man diskutieren, ob Charlie neurodivers ist? Aber das wäre nur meine Lesart und wird nicht im Roman thematisiert.) Nichtsdestotrotz fiel es mir manchmal schwer, Charlies Handeln nachzuvollziehen, unter anderem, weil manche Themen doch sehr verkürzt behandelt werden.
Insgesamt ist "The Perks of Being a Wallflower" eine wunderbare, einfühlsame und berührende Erzählung, die trotz ihres Alters auch heute noch funktioniert. Ich kann das Buch Personen jeden Alters empfehlen und halte es zurecht für einen Klassiker des Coming-of-Age-Genres, dessen Einfluss bis heute spürbar ist.
- Maggie Stiefvater
In deinen Augen
(1.083)Aktuelle Rezension von: Katharina_SackDer dritte Teil regt zum Lesen an. Wir erfahren mehr über Sam, Grace und deren Freunde.
In den ersten beiden Teilen wird die Story aufgebaut. In Teil drei kommt es dann zum spannenden Finale und es wird auch viel tiefer in die Vorgeschichte reingeschaut.
Wer wie ich vom zweiten Teil enttäuscht war sollte den dritten Teil trotzdem lesen. Es lohnt sich.
- Kathinka Engel
Finde mich. Jetzt
(516)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_Mal etwas anderes
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Reihe erzählt in jedem Band von einem anderen Pärchen einer „Freundesgruppe“.
In diesem ersten Band geht es um Tamsin und Rhys. Sie, aus wohlhabenden Haus, die gegen ihre Eltern rebelliert und einen Neuanfang wagt. Er, der seine Jugend unschuldig im Gefängnis verbracht hat und nun seine Platz finden muss.
Das ist die Ausgangslage, aber es geht um so viel mehr. Die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel immer größer und ich habe das Buch verschlungen.
Wirklich gute Dialoge, eine nachvollziehbare Charakterentwicklung und ein heimeliges Setting.
- Stephenie Meyer
Twilight - Eclipse - Biss zum Abendrot, 1 Blu-ray
(809)Aktuelle Rezension von: LilyWinterIrgendjemand scheint es auf Bella abgesehen zu haben, doch leider hat niemand einen Anhaltspunkt. Zeitgleich verschwinden viele Leute in Seattle, was Jasper auf den Plan ruft.
Ich habe die ersten Bücher in einem durch gelesen, doch bei diesem Buch ist mir das Lesen deutlich schwerer gefallen. Schön ist sicherlich, dass man mehr über die anderen Familienmitglieder der Cullens erfährt. Doch speziell die indianischen Sagen fand ich sehr langweilig. Auch die ständig untervögelte Bella ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven.
- Mona Kasten
Dream Again: Special Edition
(810)Aktuelle Rezension von: LuckyLuckDurch die Neuauflage mit einer neuen Covergestaltung wurde ich wieder auf die Buchreihe von Mona Kasten aufmerksam, die ich bereits vor Jahren gelesen habe. Ich habe sie schon damals in mein Herz geschlossen. Die neue Coverreihe jedoch hat mich so fasziniert, dass sie unbedingt bei mir einziehen musste. Sie sind alle so wunderschön aufeinander abgestimmt, etwas verspielt und passen perfekt zusammen. Da sie sich nur farblich unterscheiden, ergeben sie ein wunderschönes Bild im Regal. Besonders der Farbschnitt ist ein echtes Highlight. Nun habe ich die alten Cover neben den neuen stehen, weil ich einfach nicht wiederstehen konnte.
Der Schreibstil von Mona Kasten ist bezaubernd. Unfassbar flüssig, gefühlvoll, herzerwärmend und emotional. Ich bin ein absoluter Fan ihrer Bücher und ihres Schreibstils. Man fliegt über die Seiten und ist so in der Geschichte gefangen, dass man alles um sich herum vergisst. Man will wissen, wie es weitergeht, will wissen, welche Geheimnisse die Geschichte noch in sich verbirgt und welche glücklichen Momente sie noch auf Lager hat. Daher bin ich jedes Mal aufgeregt, wenn eines ihrer neuen Werke erscheint. Doch dieses Mal brauchte es kein neues Werk, sondern ich habe mich wieder in diese komplette Reihe verliebt, obwohl sie mittlerweile einige Jahre alt ist.
Im letzten Band dieser unglaublichen Reihe geht es dieses Mal um Jude und Blake.
Wir treffen nicht nur im Buch auf alte Charaktere, sondern haben hier ein emotionales Auf- und Ab der Gefühle.
Jude ist gezwungen, nach Scheitern ihrer Schauspielkarriere nach Woodshill zu ihrem Bruder zurückzukehren. Nur, dass er nicht der einzige ist, auf den sie dort trifft, sondern auch auf ihren Ex, den sie zurückgelassen hat. Obwohl er ihr nie verziehen hat, lässt sich nicht abstreiten, dass selbst nach Jahren noch Gefühle zwischen den beiden sind, die nicht nur zu viel Schmerz, sondern auch zu Sehnsucht führen.
Ich habe die Entwicklung der beiden mit Spannung verfolgt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist der krönende Abschluss dieser herzerwärmenden und überaus emotionalen Reihe, die mir unter die Haut gegangen ist. Wer diese Reihe von Mona Kasten noch nicht gelesen hat, sollte das dringend nachholen. Obwohl sie bereits mehrere Jahre alt ist, hat sie ihren Charme keineswegs verloren und es lohnt sich, sie auch ein zweites, drittes oder vielleicht sogar viertes Mal zu lesen. :-D
Ich bin in diese Reihe verliebt. - Huntley Fitzpatrick
Mein Sommer nebenan
(1.005)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSamantha ist siebzehn Jahre alt, als sich in einem Sommer ihr ganzes Leben verändert. Vor Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine schönes Haus. Nach der Trennung der Eltern versuchte die übereifrige Senatorin alles für ihre Töchter zu tun und in Samantha sah sie ihre Zuverlässigkeit, ihren Anker. Zum entsetzen der Mutter zog im Nebenhaus eine 10 köpfige Familie ein. Kontaktverbot galt vom ersten Tag an. In diesem Sommer aber steht plötzlich Jase auf Sams Dach. Er ist hübsch, nett, mit einem unglaublichen Lächeln und er verändert ihre Gefühle. Sie verliebt sich in ihn und ist hin und weg. Ihre Mutter ist geschockt und hätte von ihrer Tochter etwas anderes erwartet, aber sie ist zu sehr mit ihrem nächsten Wahlkampf beschäftig, als wirklich massiv gegen diese erste Liebe vorzugehen. Samantha lernt zum ersten mal das Leben in einer intakten Familie kennen und die Gefühle zu Jase wachsen jeden Tag, aber dann passiert ein grauenhafter Unfall. Huntley Fitzpatrick hat zwei Familien erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Liebesbeziehung zwischen Samantha und Jase ist so wunderschön, zart, realistisch und bezaubernd, dass man sich selbst verlieben möchte. Die Beschreibung der schrecklichen Ereignisse sind spannend wie ein Krimi und so ist es nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über Suchen und Finden, über Macht und Taubheit und Vergebung und Glück. Großartig!
- Sarah Sprinz
What if we Stay
(472)Aktuelle Rezension von: mxchellex678What If We Stay von Sarah Sprinz hat mich nach einem kurzen Einstieg schnell für sich gewonnen.
Besonders mit Amber konnte ich mich überraschend gut identifizieren. Ihre Unsicherheit, der Druck rund ums Studium und die Frage, ob sie überhaupt den richtigen Weg eingeschlagen hat, haben sich für mich sehr authentisch angefühlt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich selbst Architektur studiert und das Studium später abgebrochen habe. Dadurch wirkten viele Situationen und Gedanken für mich besonders realistisch.
Emmett mochte ich dagegen von Anfang an richtig gerne. Er war für mich eine absolute Green Flag – unterstützend, sympathisch und einfach ein Charakter, den man gerne begleitet.
Die Dynamik zwischen den beiden war total süß und hat sich angenehm entwickelt. Besonders gut gefallen hat mir außerdem, dass die Themen Leistungsdruck, Zukunftsängste und die Erwartungen der Eltern glaubwürdig umgesetzt wurden, ohne übertrieben zu wirken.
Auch das Universitäts- und Architektursetting konnte mich überzeugen. Es wirkte realitätsnah und hat der Geschichte eine besondere Atmosphäre gegeben.
Das Tempo war durchgehend flüssig und ich bin gut durch das Buch gekommen. An das Ende erinnere ich mich zwar nicht mehr genau, aber insgesamt ist mir die Geschichte sehr positiv im Gedächtnis geblieben.
Für mich ein schöner New-Adult-Roman mit einer authentischen Protagonistin, einem tollen Love Interest und einem Setting, das sich angenehm von vielen anderen Büchern des Genres abhebt.
- Sarah Sprinz
What if we Trust
(367)Aktuelle Rezension von: mxchellex678What If We Trust von Sarah Sprinz hat für mich ein Konzept aufgegriffen, das ich so bisher noch nie gelesen habe.
Besonders Hopes Vergangenheit als Fanfiction-Autorin fand ich überhaupt nicht peinlich oder seltsam – im Gegenteil. Ich war früher selbst total in der Wattpad-Welt unterwegs und habe dort unglaublich viel gelesen. Ich habe sogar einmal versucht, selbst ein Kapitel zu schreiben, musste aber schnell feststellen, dass Schreiben definitiv nicht meine Stärke ist. Umso mehr konnte ich Hope verstehen und mochte diesen Teil ihrer Geschichte total.
Auch die Idee, dass aus ihrer Fanfiction plötzlich ein richtiges Buch werden soll, fand ich richtig spannend. Das hat die Geschichte von anderen New-Adult-Romanen abgehoben und ihr etwas Besonderes gegeben.
Scott mochte ich ebenfalls sehr. Seine geheime Identität als PLY hat mich tatsächlich ein bisschen an Cro erinnert, was ich ziemlich cool fand. Trotzdem hatte die Geschichte ihren ganz eigenen Charme.
Besonders interessant fand ich den Konflikt rund um Scotts Geheimnis. Teilweise kam Hope ihm schon extrem nah – fast ein bisschen zu nah, sodass es für mich stellenweise etwas unglaubwürdig wurde. Trotzdem hat genau das für Spannung gesorgt.
Auch moralisch fand ich das Buch spannend. Ich konnte mich überhaupt nicht entscheiden, auf wessen Seite ich bin. Sowohl Hope als auch Scott hatten nachvollziehbare Beweggründe, weshalb ich beide Seiten verstehen konnte.
Sowohl die Welt rund um die Musik als auch das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern haben mir richtig gut gefallen. Beides hat die Geschichte bereichert und dafür gesorgt, dass sie sich besonders angefühlt hat.
Am Ende hatte ich das Gefühl, dass Hope Scott wirklich als Menschen gesehen hat – und nicht nur die Figur, die sie sich jahrelang vorgestellt hatte. Genau das hat der Geschichte für mich nochmal mehr Tiefe gegeben.
Auch als Abschluss der What If-Reihe hat sich das Buch für mich rund angefühlt.
- Anna Savas
Hold Me - New England School of Ballet: Special Edition
(386)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Ich mag Sport Romance Bücher und da Ballet nicht oft thematisiert wird in Büchern, wollte ich es mal versuchen. Ich habe mich zwar lange nicht rangetraut, aber es nun doch noch geschafft. 🫣
Und es war wirklich eine gute Idee. Ich habe Zoe an die New England School of Ballet begleitet. Sie hat nach einem traumatischen Ereignis im letzten Jahr Panikattacken. Sie ist eine starke Protagonistin, die sich auch verletzlich zeigt. 🥹 Mit ihrem Traum vom Tanzen und dem Ereignis war sie für mich nahbar und ich konnte ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnung nachvollziehen.
Auch Jase Geschichte hat mich tief berührt. Es ist so traurig mitzuverfolgen, wie er versucht seinen Träumen nachzugehen und doch den Erwartungen seiner Familie gerecht zu werden.
Im Verlaufe der Geschichte erfährt man mehr über die Vergangenheit der Beiden. Man spürt wie die Erlebnisse beide geprägt haben. Um zueinander zu finden, müssen sich jedoch beide zuerst ihrer Vergangenheit stellen. 💔
Die Dynamik ist voller Spannung und Liebe.
Für mich definitiv ein gelungener Auftakt zur Reihe. Anna Savas hat hier ein wunderschönes Setting geschaffen und Charaktere, die man einfach Lieben muss. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände. 🥰
- Akram El-Bahay
Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
(237)Aktuelle Rezension von: die_BuecherschlangeSamir hängt seine Karriere als Dieb an den Nagel, um als Wächter einen ehrbaren Beruf auszuführen. Statt wie in seinen Träumen den König zu bewachen, muss er allerdings in der Bibliothek Paramythia seinen Dienst antreten. Er erkennt schnell, dass Bücher zu bewachen alles andere als langweilig ist, denn die unterirdische gigantische Bibliothek birgt mystische Geheimnisse. Und ehe er sich‘s versieht, erlebt er mit der Dienerin Kani und dem Gelehrten Hakim wundersame und gefährliche Abenteuer.
Ich habe das Buch vor 9 Jahren schon einmal gelesen, aber nicht die restlichen Teile der Reihe. Da ich vieles vergessen habe, lese ich jetzt die komplette Reihe in einem Rutsch durch.
Es hat mich wie damals auch jetzt wieder in seinen Bann gezogen. Die Vorstellung von einer gigantischen Bibliothek, die unter einer Stadt verläuft, mit Geheimgängen und allem was dazu gehört ist faszinierend. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, er ist flüssig und hält die Spannung fast immer sehr hoch. Den Protagonisten werden nur wenig Atempausen gegönnt. Ich konnte mich gut in Samir hineinfühlen und seine Taten nachvollziehen. Obwohl das Buch nur aus seiner Sicht geschrieben ist, konnte ich mich auch in Kani hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Samir hat einen großen Schritt getan, kann sich aber von seiner Vergangenheit nicht so wirklich lösen, und seine Fähigkeiten sind bei seinen Abenteuern sehr hilfreich. Die Menschen aus der Diebesgilde sind ihm sehr wichtig, was er erst richtig erkennt, als er einen gewissen Abstand zu ihnen hat. Die Beziehung, die er mit Kani aufbaut, fügt sich angenehm in die Geschichte ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ich finde die beiden sehr süß.
Die Charaktere müssen in der Geschichte viel Leid ertragen, aber es gibt auch einen Lichtblick.
Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Story und der Charaktere.
- Stephenie Meyer
Twilight-Saga - New Moon, The Graphic Novel. Vol.1
(796)Aktuelle Rezension von: AlineCharlyAfter an incident at the Cullens house, Edward decides that Bella will be better off if he’s no longer a part of her life. He promises her that it will be like he never existed. So overnight his entire family packs everything up and leaves town. But for Bella this is like her worst nightmare came true. How could she ever forget the love of her life?
Twilight was the first book I’ve ever read in English voluntarily and so it comes to no surprise that New Moon was the second. It has been my teenage guilty pleasure book forever and therefore I will always love it. Rereading it as an adult has shown me that this book is of course not perfect at all. It has its flaws and not all the characters are super likable. However I still feel a strong attachment to characters and the story itself. For me it’s almost like going down memory lane with a strong wave of nostalgia coming my way. I know Bella can be a naive idiot a lot of times and Edward sometimes seems a bit weird but I still owe them my love to reading English books and I will never forget that. But I also have to admit that New Moon has always been the book I liked the least in the entire series. It’s just so depressing to see how lost Bella is without him and how she uses Jacob to make herself feel better.
Considering the fact that this series keeps reminding me how much I love reading I can’t rate it any lower than 4 stars. I know not everyone will agree on this but that’s just how it is for me. - Nikola Hotel
It was always you
(852)Aktuelle Rezension von: Steffi-0485Dieses Buch hat mich vollkommen begeistert und gehört ohne Zweifel zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. „It was always you“ ist eine emotionale, tief gehende Liebesgeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil von Nicola Hotel gefällt mir sehr gut . Die Charaktere wirken unglaublich lebendig und authentisch - ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind so greifbar, dass man sich ihn sofort nahe fühlt. Die Geschichte schafft es Romantik, Schmerz, Hoffnung und Tiefe perfekt miteinander zu verbinden. Viele Szenen gehen direkt ins Herz und bleiben noch lange nach dem Lesen im Kopf. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl hat, die Figuren persönlich zu kennen und ihre Reise mit zu erleben.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und ein echtes Herzensbuch. Ich kann es jedem empfehlen, der emotionale Liebesromane liebt, und eine Geschichte sucht, die lange nachwirkt.
- Beatrix Gerstberger
Die Hummerfrauen
(249)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Mina kehrt nach dem Tod ihres Bruders auf die Insel in Maine zurück, auf der sie als Kind jeden Sommer verbracht hat. Dort hofft sie herauszufinden, warum ihre Familie den Ort nach einem schicksalhaften Sommer für immer verlassen hat. In einem Hummerfischerdorf findet sie bei Ann und Julie ein neues Gefühl von Zugehörigkeit. Gleichzeitig begegnet sie ihrer Jugendliebe Sam wieder und alte Gefühle werden erneut lebendig. Doch auch er trägt die Vergangenheit mit sich und muss sich seinen eigenen Erinnerungen stellen.
Dieses Buch ist der Auftakt der «Die Hummerfrauen» Reihe. Besonders gefallen haben mir die drei starken und eigenständigen Frauen, die alle schon viel Unglück erlebt haben und trotzdem ihren eigenen Lebensweg gegangen sind. Ihre unterschiedlichen Geschichten und die besondere Verbindung zwischen ihnen fand ich sehr berührend. Auch die Atmosphäre rund um das Meer und das Leben der Hummerfischer hat mir gut gefallen und verleiht der Geschichte einen ganz eigenen Charme. Die Vergangenheit der Figuren spielt eine wichtige Rolle und wird nach und nach aufgedeckt. Dabei geht es um Liebe, Verlust, Freundschaft und die Frage, ob man sich von alten Verletzungen lösen kann. Manchmal auch mit einzelnen eigentümlichen Verhalten.
Mein Fazit: Ein berührender Roman über drei Frauen, die trotz ihrer Vergangenheit ihren eigenen Weg suchen. Besonders die starken Figuren und die Atmosphäre haben mir gut gefallen. 4 Sterne.
- Lucinda Riley
Das Schmetterlingszimmer
(225)Aktuelle Rezension von: julestodoDiese Geschichte ist in 2 Zeitebenen geschrieben. So erlebt man Posy als kleines Mädchen und als erwachsene Frau und alle Stationen dazwischen.
Sie hat es nicht leicht, denn ihr Vater fällt in den letzten Tagen des Krieges, in dem sein Flugzeug abstürzt. Damit muss Posy klarkommen und auch damit, dass ihre Mutter sie abschiebt und sie bei ihrer Oma aufwächst. Diese ist sehr liebevoll und bemüht um das kleine Waisenkind.
Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten, ich habe Angst, die Spannung zu verderben. So viel sei gesagt, das Buch ist sehr spannend geschrieben und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen!
Absolute Leseempfehlung!
- Rick Riordan
Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor
(156)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraNachdem mir der erste Band von Magnus Chase so gut gefallen hat, konnte ich nicht anders und musste direkt zum zweiten Band greifen. „Magnus Chase – Der Hammer des Thor“ spielt knapp sechs Wochen nach der Handlung des ersten Bands. Hier sind Magnus und seine Freunde auf der Suche nach Mjölnir, Thors Hammer, und versuchen nebenbei noch eine kleine Katastrophe zu verhindern. Das Urban Fantasy-Jugendbuch erschien 2017. Ich habe überwiegend die Hörbuch-Fassung, gelesen von Nicolás Artajo, genutzt, und habe auch den zweiten Band wieder inhaliert. Ob das Buch von Rick Riordan aber mit seinem Vorgänger mithalten kann oder doch nur ein klassischer Übergangsband einer Trilogie ist, verrate ich euch hier ganz spoilerfrei.
Der 16-jährige Magnus Chase hat sich noch immer nicht ganz an die Vorstellung gewöhnt, ein Sohn Freys und damit ein Halbgott zu sein, als ihn schon wieder Ärger erwartet. Ein Neuankömmling im Hotel Valhalla namens Alex Fierro erscheint, doch sie ist ein Kind Lokis und damit womöglich eine Spionin des Gottes. Außerdem tötet ein Unbekannter vor Magnus‘ Augen Otis, eine der Ziegen Thors, dessen Hammer schon seit einiger Zeit verschwunden ist. Magnus ahnt eine Verbindung zwischen dem Ziegenmörder und den Dieb Mjölnirs und macht sich mit seinen Freunden auf eine gefährliche Verfolgungsjagd. Als dann noch Loki auftaucht, der gegen ihren Willen eine Hochzeit für seine Tochter Samirah al-Abbas arrangiert hat, haben Magnus und seine mythologischen Freunde alle Hände voll zu tun.
„Eins hab ich jetzt gelernt: Wenn ihr eine Walküre zum Kaffee einladet, sitzt ihr am Ende mit der Rechnung und einer Leiche da.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels „Könntest du bitte aufhören, meine Ziege zu killen?“. Eine Walküre ist in der nordischen Mythologie ein weibliches Wesen aus dem Gefolge des Göttervaters Odin. Meist haben sie langes Haar, tragen eine geflügelte Krone und reiten auf einem Pferd. Dabei werden sie oft mit einem Speer in der Hand dargestellt. Sie wählen auf dem Schalachtfeld die ehrenvoll Gefallenen aus und führen sie nach Valhalla. Magnus ist hier mit seine Walküren-Freundin Samirah al-Abbas verabredet, als sie erst von der Ziege Otis und dann von dessen Mörder gestört werden. Als nordischer Halbgott hat man aber auch keine ruhige Minute! „Magnus Chase – Der Hammer des Thor“ ist mit knapp unter 500 Seiten und 57 Kapiteln etwas kürzer als der erste Band. Witzige Kapitelnamen wie „Mein Schwert hat ein besseres Sozialleben als ich“, „Ich werde getötet und dadurch vor dem sicheren Tod gerettet“ oder „Sollte ich nervös werden, wenn die Pilotin betet?“, sind aber auch dieses Mal wieder dabei. Interessant ist auch, dass Riordan dieses Buch J.R.R. Tolkien widmet, während er den ersten Band bereits der Autorin Cassandra Clare gewidmet hat.
Magnus‘ engste Freundin hier ist Samirah al-Abbas, meistens Sam genannt. Sie ist gleichzeitig eine Walküre, Tochter Lokis, eine amerikanische Jugendliche und Muslima. Ihre Mutter stammt ursprünglich aus Bagdad, weil sie jedoch unverheiratet schwanger wurde, ist sie in die USA ausgewandert. Ihre Haare verbirgt Sam meist unter einem Hidschab, als Walküre trägt sie aber gleichzeitig eine Rüstung und führt eine Axt mit sich. Dabei dient ihr grüner Hidschab nicht nur dem Verstecken ihrer dunklen Haare, sondern auch als magischer Tarnumhang. Sam ist intelligent, selbstbewusst und vor allem verantwortungsbewusst. Sie ist diejenige, die Magnus und später Alex nach Valhalla bringt und damit eine Schlüsselfigur für den Plot. Sam ist die erste Muslima, die in Riordans Universum auftaucht. Besonders spannend ist dabei, dass sie sich sowohl an muslimische Regeln hält als auch dem nordischen Gott Odin dient. Aus diesem Grund wurde Samirah von den muslimischen Lesern mit gemischten Gefühlen aufgenommen: Riordan versuche zwar, mit den Vorurteilen gegenüber dieser Religion zu brechen. Gleichzeitig finde manche es aber unvereinbar, dass die Figuren hier den nordischen Göttern begegnen und ihnen dienen, während sie eigentlich schon einer anderen Religion angehören. Ich persönlich finde Sam aber sehr cool, gerade weil sie so viele Identitäten in sich vereint.
Riordans Schreibstil ist weiterhin leicht, direkt und lebendig. Die Sprache bleibt jugendlich, humorvoll und teilweise sarkastisch. Auch Magnus Chase als Ich-Erzähler, der seine Abenteuer rückblickend erzählt, bleibt der Leserschaft wie gewohnt erhalten. Das Tempo ist hier besonders hoch, für meinen Geschmack zu rasant. Es gibt ständige Wechsel des Handlungsortes und auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass die Szenen geradezu gehetzt wirken. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, weshalb ich mir manchmal ein langsameres Tempo gewünscht hätte, damit sich die Atmosphäre noch etwas stärker entfalten kann. Außerdem ist der Plot relativ vorhersehbar: Es gibt wie immer ein großes Ereignis in wenigen Tagen, weshalb die Helden nur begrenzt Zeit hat, einen magischen Gegenstand zu finden (hier Mjölnir). Gerade in der zweiten Hälfte wirkt der Plot viel zu eilig erzählt. Zwar macht das Erkunden der Götterwelten Spaß, als Leser verweilt man aber nicht lange genug an Orten, um sie wirklich zu verinnerlichen. So habe ich eher das Gefühl, dass ich diesen Plot nicht lange in Erinnerung behalten werde. Seine Linearität führt auch dazu, dass eine gewisse Vorhersehbarkeit existiert, vor allem in Bezug auf Loki.
Was mir jedoch sehr gefallen hat, sind die vielen Dinge, die man hier über die nordische Mythologie lernt. Wusstet ihr z.B., dass der Weltuntergang Ragnarök in vier Katastrophen unterteilt ist, nämlich der Fimbulwinter, der Weltenbrand, die Flut der Midgardschlange sowie die Verdunklung der Welt durch den Wolf Skalli? Oder dass Mimir der Hüter der Weisheit ist, der den Brunnen unter dem Weltenbaum Yggdrasil bewacht? Oder dass Odin sein Auge geopfert hat, um aus dieser Quelle des Wissens trinken zu können? Oder dass Odins Raben Hugin und Munin heißen? Oder dass Heimdall der Wächter von Asgard und der Himmelsburg ist, die an der Regenbogenbrücke Bifröst liegt? Ich könnte noch viel mehr Dinge aufzählen, die ich durch dieses Buch gelernt habe. Und genau das macht Riordans Bücher so lesenswert: Dass man neben den Abenteuern, Schlachten und Witzen sein Allgemeinwissen verbessert.
Das Ende wird leider auch ziemlich hastig erzählt, ist aber dennoch spannend und vielleicht sogar ein bisschen traurig. Das Finale macht schon sehr deutlich, worum sich die Handlung im dritten und letzten Band drehen wird. Vor allem der allerletzte Satz hat in mir ganz große Vorfreude auf den Abschluss der Trilogie geweckt (ihr werdet vielleicht kurz ausflippen).
„Magnus Chase – Der Hammer des Thor“ ist insgesamt ein gelungener Zwischenband, der aber nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten kann. Rick Riordans Erfolgsrezept funktioniert größtenteils: Es gibt coole Helden, diverse Figuren, spannende Action und viel Wissenswertes über die nordische Mythologie. Allerdings ist das Tempo auch extrem hoch, sodass die Geschichte oft zu gehetzt erzählt wird. Innerhalb eines Wimpernschlags wechseln die Handlungsorte und ich kann euch aus Erfahrung sagen: solltet ihr beim Hörbuch für nicht einmal eine Minute mit den Gedanken abschweifen, verliert ihr den Faden. Zudem ist der Plot insgesamt vorhersehbar, weshalb diese Mischung aus Hektik und wenig Innovation dafür sorgt, dass der zweite Band von Magnus Chase zu den eher durchschnittlichen Werken Riordans gehören. Deshalb bekommt das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 von mir gute drei von fünf Federn. Trotz ein paar Schwächen hatte ich aber Spaß mit dem Hörbuch und möchte heute noch mit dem dritten und letzten Band beginnen.
- Britta Sabbag
Blackwood
(169)Aktuelle Rezension von: LienneInhalt:
Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?
Romantisch, spannend und humorvoll – der große All-Age-Roman von Bestsellerautorin Britta SabbagFür Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt…
© FJB
Meine Meinung:
“Du bist, wer du bist, mit allen Ecken und Kanten, mit jedem Fettnäpfchen, das du mitnimmst, jedem unpassenden Spruch und Lacher, die dir an der falschesten Stelle rausrutschen, genauso wie mit all den mutigen und tollen Sachen, die du tust.”
[Zitat aus “Blackwood”, Kapitel 18, Kindle-Position 3413]
Ich muss leider zugeben, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten 15 % des Buches wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich von Ge, Blackwood und seinen Bewohnern halten soll. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, umso mehr war ich mittendrin in diesem kleinen schrägen Ort, wo die Uhren ein wenig anders ticken.
Britta Sabbags Humor ist einmalig! Ich musste so häufig schmunzeln und grinsen. Der Schreibstil ist flüssig und lockerleicht. Die Atmosphäre ist ein wenig mystisch und geheimnisvoll. Da fragt man sich, ob die ganzen Geschichten der Einheimischen denn wahr sein können? In einem schönen Lesetempo, begleitet man Ge durch ihre schwere Zeit und lernt so allerlei über das junge Mädchen, die erste Liebe und auch über das Leben.
Ge’s Schicksal hat mich sehr berührt, ihr Verlust tat mir so unglaublich leid und unter diesen Umständen einen Neuanfang zu wagen fand ich sehr mutig. Das oben erwähnte Zitat ist so wunderschön und aufmunternd! Danke für diese Zeilen! Ich denke, jeder kommt mal an einen Punkt, an dem er an sich selbst zweifelt. Da können einem solche Worte guttun und Selbstvertrauen aufbauen.
Auch alle weiteren Charaktere sind authentisch und (die meisten) sympathisch! Mimi und ihre Backlust – da hätte ich gerne mal von ihren verrückten Kreationen genascht! Aber auch alle anderen Gestalten sind so speziell und besonders, dass man sie ins Herz schließen muss.
Die Handlung ist interessant und hat einige spannende Überraschungen zu bieten. Vorallem zum Ende hin bekommt man nochmal richtig Herzklopfen auf die eine oder andere Art. Das Ende ist passend, rund und stimmig.
Fazit:
Dieses Buch ist etwas besonderes, genauso verrückt wie Blackwood und seine Bewohner und einfach wunderschön! Freut euch auf authentische Charaktere, einige Geheimnisse, Romantik und eine Portion Fantasie. Ein lesenswertes Jugendbuch








![[(The Perks of Being a Wallflower)] [Author: Stephen Chbosky] published on (January, 2013) Cover des Buches [(The Perks of Being a Wallflower)] [Author: Stephen Chbosky] published on (January, 2013) (ISBN: B00GX2GHCY)](https://images.lovelybooks.de/img/90x/lb-cover/B00GX2GHCY_1464293836886_xxl.jpg)














