Bücher mit dem Tag "samenbank"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "samenbank" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher

    Francis Dean lebt mit seiner psychisch kranken Mutter in einem Trailerpark in den USA. Mit seinen jungen Jahren hat er schon viele Schicksalsschläge hinter sich. Seine momentane Situation ist perspektivlos, er fühlt sich für seine Mutter verantwortlich, die immer wieder in die Psychiatrie muss. Er will mehr, schafft es aber nicht auszubrechen. 

    In der Psychiatrie lernt er Anne May kennen, die ihn von Anfang an fasziniert. 

    Durch ein bestimmtes Ereignis erfährt er von seiner "Entstehungsgeschichte" : sein Vater ist ein Genie und Francis glaubt, seine Bestimmung gefunden zu haben. Zusammen mit Anne Mey und seinen besten Freund Grover begibt er sich auf einen Roadtrip durch die USA auf die Suche nach seinem Vater und nach sich selbst.


    Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere hat Wells wieder einmal toll gezeichnet. Der solide Spruch: "der Weg ist das Ziel" trifft hier wirklich zu. Die Reise ist von unterschiedlich Gefühlslagen gespickt, es gibt Rückschläge aber auch Erfolge, Freundschaft und Liebe werden auf die Probe gestellt. Die Frage nach der Identität steht im Mittelpunkt ebenso erfahren die Leser:innen viel über die Gesellschaftsstrukturen der USA. Man könnte schon sagen, dass dieses Buch perfekt für jüngere Leser:innen (vielleicht +-20 Jahre) geeignet ist, mich konnte es aber auch begeistern. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist spannend bis zum Ende. Und tja, das Ende hat mich dann einfach gekillt....

    Eine Leseempfehlung von mir :)


  2. Cover des Buches Mein Wunsch bist du (ISBN: 9783964432391)
    Juli Summer

    Mein Wunsch bist du

     (34)
    Aktuelle Rezension von: clematis
    Einen Papa wünscht sich Emil zu seinem fünften Geburtstag. So steht es am Wunschzettel, den er im Kindergarten mit wackeligen Buchstaben gemalt hat. Zuerst ist Lilli überfordert, aber mit der Angst, dass sie vielleicht durch ihrem Hirntumor nicht mehr lange zu leben hat, begibt sie sich nun doch auf die Recherche nach dem Samenspender für ihren Sohn, obwohl ihr im Grunde gar keine Auskunft zusteht. 

    Eine spannende Suche beginnt, bei der Lilli enge Freundinnen und ihre Eltern eine große Stütze sind. Fragen tauchen auf, wie man einem Fünfjährigen beibringt, dass er vielleicht niemals seinen Papa kennenlernen wird und warum eine Frau über Dreißig sich unbedingt ihren Kinderwunsch hat erfüllen wollen, auch ohne physischen Vater dazu. 

    Juli Summer spricht wichtige Themen an, von Samenspende über alleinerziehende Eltern und schwere Krankheit, wie man selbst damit umgehen kann und wie man all dies kindgerecht seinem Sohn erklärt. Die Geschichte ist inhaltlich von Anfang an interessant, die Personen gut dargestellt, allerdings verläuft dann doch vieles sehr vorhersehbar und klischeehaft. Auch wenn es sich um einen Liebesroman handelt, hätte ich mir da und dort etwas mehr Spannung erwartet und nicht für jedes Problemfeld eine rasche Lösung. 

    Der Schreibstil – samt einigen Tippfehlern – überzeugt mich nicht ganz, dennoch sind die Gefühle der Figuren gut und glaubwürdig beschrieben, die Personen rasch lebensnah und durchwegs sympathisch gezeichnet, bis auf die obligaten Bösewichte natürlich.

    Trotz einiger Schwächen ist „Mein Wunsch bist du“ also ein nettes und flott zu lesendes Buch mit ernsthaftem Hintergrund.
  3. Cover des Buches Betrogen (ISBN: 9783442361892)
    Sandra Brown

    Betrogen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Die Zwillinge Melina und Gillian wollen einen Abend ihre Rollen tauschen, damit Gillian den heißen Astronauten Christopher Hart kennen lernt. Aber dieser Abend verläuft ganz anders als gedacht und am Morgen ist Gillian tot. Melina ist vor Trauer aufgelöst und will Rache. Hart bleibt an ihrer Seite und zusammen verfolgen sie Spuren. 

    Im Verlauf der Ermittlungen treten Dinge zu Tage, die einfach unglaublich sind. Und dann muss Hart gegen seine Gefühle für Melina kämpfen. Wie kann es sein, dass er beide Frauen begehrt.

    Sandra Brown hat wieder einen unglaublichen Plot geschaffen. Durch die Möglichkeit der Zwillinge ist auch der Leser immer im ungewissen, was nun wem wirklich passiert ist. Schon bald gibt es einen Verdacht, aber es scheint unmöglich dies zu beweisen. 

    Und am! Ende erwartet den Leser noch eine Überraschung die vieles erklärt.

    Ich bin durch die Seiten geflogen und konnte kaum das Buch beiseite legen.

  4. Cover des Buches Frettsack (ISBN: 9783453436138)
    Murmel Clausen

    Frettsack

     (107)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Ich will ein Kind von mir. Jens Fischer hat keinen Schlag bei den Frauen. Die Hoffnung, jemals eine Familie gründen zu können, hat er längst verloren. Verbittert wird er Samenspender, um sein Erbgut wenigstens anonym weiterzugeben. Als er jedoch vom Frettchen seines Mitbewohners Sven in den Sack gebissen und kastriert wird, setzt er alles daran, die Frau zu finden, die durch seine letzte Spende indirekt von ihm geschwängert wurde. Mithilfe von Sven und dem Balkanhünen Hondo bricht er in die Samenbank ein und gelangt so an die Adresse der bezaubernden, aber verheirateten Maren Heinze. Und endlich hat Jens ein Ziel in seinem Leben: Er muss diese Frau für sich gewinnen.

    Klingt ganz schön bescheuert, die Kurzbeschreibung, nicht? - Ist sie auch!

    Jens Fischer ist tatsächlich kein Glückspilz, vor allem was Frauen anbelangt. Derweil ist er doch
    echt ein ganz lieber, humorvoller Typ mit gutem Charakter. Ich kann mir da schon vorstellen,
    was der Grund ist, warum er Keine abbekommt: er geht keinem "gescheiten" Beruf nach. Ich
    denke, dass er deswegen bei den Frauen einen eher flatterhaften Eindruck hinterlässt. - Frauen
    haben wohl Angst, dass er nicht dauerhaft für sie sorgen kann. Und hinzu kommt, dass Jens mit
    37 Jahren noch in einer WG wohnt, und die, ich drücke es mal nett aus, wie ein Drecksloch
    aussieht... Soviel dazu. ;-P

    "Frettsack" ist ein in meinen Augen gut gelungenes Debüt. Die meiste Zeit doch recht witzig
    geschrieben, hat es mir den ein oder anderen Lacher abringen können. Nur Grinsen kam jedoch
    wesentlich öfter vor.^^ Klar, hin und wieder hab ich mir auch wegen der niveaulosen, dämlichen
    Szenen, vor allem mit Hondo (ein wirklich minderintelligenter, der deutschen Sprache nicht
    mächtiger Prolet) und/oder Sven (Jens Mitbewohner und Killerfrettchenbesitzer), ein
    Augenverdrehen nicht verkneifen können (deswegen auch ein Stern weniger), aber im Großen
    und Ganzen war es sehr unterhaltsam und hat Spaß gemacht zu lesen. - Und das ist es ja
    eigentlich, was ein Buch können soll, oder? ;-)
    Erwähnen möchte ich an der Stelle noch, dass es durchaus auch ernste Szenen gab.

    Dafür, dass das Buch "Frettsack" heißt und ein großes Frettchen am Cover zu sehen ist, habe ich
    mir doch noch ein bisschen mehr Frettchen in der Hauptrolle erwartet, als tatsächlich war. - Kleines
    Kritikpünktchen noch am Rande. ;-P
    Aber sonst: Empfehle ich gerne weiter. Und auch den Nachfolgeroman "Frettnapf", wo noch ein
    viel süßeres Frettchen am Cover ist, werde ich bestimmt lesen.

     

    Absolut empfehlenswert.

  5. Cover des Buches Die gemeine Hauskatze (ISBN: 9783442455577)
    Terry Pratchett

    Die gemeine Hauskatze

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Lucienne2112
    Ich hatte mir mehr von dem Büchlein erwartet - dummer Weise beim Durchblättern im Laden anscheinend die besten Stellen erwischt!

    In einigen Kapiteln wird mit Augenzwinkern über die Natur der "gemeinen" Hauskatze referiert. Treffend, sicher. Aber von Pratchett ist man besseres gewohnt, vielleicht ist auch die Übersetzung hier mit Schuld daran, dass man beim Lesen nur hin und wieder schmunzeln muss.

    Auch finden sich immer wieder kleine comicartige Zeichnungen, die jedoch nicht sonderlich aufregend sind und auf mich mehr als Lückenfüller wirkten. 

    Letztlich kann man sagen, für die kurze Lektüre z.B. in der bahn auf dem Weg zur Arbeit *kann* man das Büchlein schon ruhig lesen, es gibt aber definitiv bessere Bücher!
  6. Cover des Buches Onkel Oswald und der Sudankäfer (ISBN: 9783644041011)
    Roald Dahl

    Onkel Oswald und der Sudankäfer

     (33)
    Aktuelle Rezension von: lerurahn

    Ein Klassiker unter den Klassikern! 


    Bereits im Untertitel des Romans wird man auf eine "haarsträubende Geschichte" vorbereitet, die dann tatsächlich alles hat, was es für das gelungene Lese-Erlebnis braucht: die richtige Portion Humor, die richtige Mischung aus Realität und Phantasie, präsentiert in einer unverwechselbaren Sprache. Natürlich darf ein kleines bisschen Erotik auch nicht fehlen, doch das eigentliche Ziel des Romans ist wohl etwas, was selbst bis heute nicht an Gültigkeit eingebüst hat: 


    "Bei seinen Worten begann mir schon frühzeitig klarzuwerden, wie wichtig es ist, daß man Leidenschaft für das Leben empfindet. Mein Vater zeigte mir, daß man sich mit Leib und Seele hineinstürzen muß, wenn man sich für etwas begeistert, gleichgültig, um was es sich handelt. Umschling es mit beiden Armen, drück es an dich, schenk ihm deine Liebe und vor allem deine Leidenschaft. Lau ist des Teufels. Warm ist auch nicht viel besser. Glühend vor Leidenschaft, das ist das einzige, was gilt."

                                                                                                                      ( S.43)


    Mein Fazit: Rauskramen oder kaufen - und nochmal oder zum ersten Mal lesen! 

  7. Cover des Buches Siberia (ISBN: 9783794180547)
    Ann Halam

    Siberia

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Kanjuga
    Rezi wird noch bearbeitet! was soll ich sagen? Das Buch ist wahnsinnig gut! Wenn man von einer recht holprigen Sprache mal absieht (wechsel zwischen 3rd-Person und Ich-Erzähler innerhalb weniger Sätze, sprachliche Fehler, usw.) ist die Geschichte düster, strahlt hoffnungslosigkeit aus und fesselt total. Da ich das Buch als Jugendbuch einordnen würde, gefällt mir die Tatsache das auf jegliche Liebesgeschichten oder Romanzen verzichtet wird.
  8. Cover des Buches Haus der Hoffnung. (ISBN: B002BMD1JW)
    HANS-ULRICH. HORSTER

    Haus der Hoffnung.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Der Samenspender (ISBN: 9781480290327)
    Martin Bühler

    Der Samenspender

     (26)
    Aktuelle Rezension von: kaffee_kanne
    Durch Zufall im Kindle Store entdeckt - schwieriges Thema super humorvoll angepackt. 14 kurze Kapitel die einen definitiv schmunzeln lassen.
    Hatte mich bis dahin überhaupt nicht mit dem Thema befasst, der Author berichtet sehr humorvoll und menschlich aus seinem Leben als Samenspender.
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