Bücher mit dem Tag "sammeln"
30 Bücher
- Cecelia Ahern
Der Glasmurmelsammler
(419)Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_19Auch wenn "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern schon etwas älter ist, war es mir eine große Freude, dieses Buch zu lesen. Ich habe bereits mehrere Werke der Autorin verschlungen und bin immer wieder beeindruckt davon, wie sie scheinbar leichte Geschichten mit viel Gefühl und Tiefe erzählt. Auch dieses Buch entfaltet mit jeder Seite mehr Wirkung und regt intensiv zum Nachdenken an.
Im Zentrum stehen Fergus und seine Tochter Sabrina. Fergus lebt nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim. Er ist körperlich eingeschränkt, leidet unter Gedächtnislücken und erinnert sich kaum an seine Vergangenheit. Nach der Wohnungsauflösung tauchen plötzlich einige Kartons mit persönlichen Gegenständen auf. Darunter eine sorgfältig geführte Murmelsammlung. Weder Sabrina noch ihre Mutter ahnten etwas von dieser Leidenschaft. Eine handgeschriebene Inventarliste lässt erkennen: ausgerechnet die wertvollsten Murmeln fehlen. Sabrina beginnt der Spur dieser Murmeln zu folgen und begibt sich damit auf eine Reise in das unbekannte Leben ihres Vaters.
Die Geschichte wird in zwei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt: Die Gegenwart schildert Sabrinas Suche nach den verschwundenen Murmeln und nach Antworten, während der zweite Strang in die Vergangenheit zurückführt und Fergus’ Leben von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter beleuchtet. Diese Rückblicke zeigen, wie Fergus zu dem Menschen wurde, der er ist mit all seinen Widersprüchen, Geheimnissen und inneren Kämpfen.
Cecelia Aherns Schreibstil ist wie gewohnt klar, einfühlsam, bildhaft und leicht zu lesen. Besonders gelungen finde ich die ruhige Erzählweise, die trotzdem fesselt. Auch humorvolle Momente sind geschickt eingestreut und lockern die eher ernste Thematik auf.
Die zentrale Botschaft des Romans hat mich sehr berührt: dass es Mut erfordert, zu sich selbst zu stehen und seine Leidenschaften nicht zu verstecken und dass echte Liebe und Akzeptanz all unsere Ecken und Kanten mit einschließen. Außerdem, dass es Dinge gibt, die wir eigentlich nicht vergessen wollen und es daher wichtig ist, dass es Menschen gibt, die diese Erinnerungen stetig für uns am Leben halten.
"Der Glasmurmelsammler" ist ein stilles, emotionales Buch mit viel Tiefe, dass mich noch lange beschäftigt hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die leise, aber eindringliche Geschichten lieben.
- Ruth Hogan
Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge
(195)Aktuelle Rezension von: gerda_badischlLaura erbt von ihrem Ex-Arbeitgeber Mr. Peardew das englische Anwesen und seine Sammlung der verlorenen Dinge, zusammen mit der Aufgabe, diese Dinge ihren Besitzern zurückzugeben. Dazu kommen parallele Handlungsebenen, die sich mit der Geschichte der verlorenen Gegenstände beschäftigen. Am Schluss wird alles schön zu einem Happy End zusammengeführt.
Nach der ersten Hälfte war ich ganz begeistert: 5 Sterne für die super Idee, schöner Schreibstil, nette Personen, das britische Flair, das Herrenhaus ...
Leider sinkt das Ganze ab der Mitte der Geschichte rapide im Niveau. Die Personen werden immer klischeehafter (Freddy-den-immer-föhlichen-Gärtner und die "böse" Portia finde ich am schlimmsten). Jeder liebt jeden und alle kriegen sich auch. Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung.
Grundsätzlich finde ich ein bisschen Kitsch gar nicht so schlimm. Was mich wirklich stört, ist der Widerspruch, dass sich die Figuren des Buchs selber über genau diese Art von Literatur lustig machen.
S.249: hier sagt der "schlechte" Verleger Bruce: "Ich weiß, was normale, anständige Leute mögen, und das sind gute, unkomplizierte Geschichten mit Happy End, in denen die Bösen ihre wohlverdiente Strafe bekommen, der Mann kriegt die Frau, und der Sex ist nicht allzu überspannt." Bei den guten und ach-so-gebildeten Hauptpersonen sorgt das für Gelegenheit zu Heiterkeit und geistvollem Widerspuch.
Vermutlich nicht bei den Verlegern dieses Buches ...
- Pip Williams
Die Sammlerin der verlorenen Wörter
(124)Aktuelle Rezension von: AnnKatDer Roman ist ruhig erzählt und ich bin sehr gut reingekommen, was für mich vor allem an dem angenehmen Schreib- und Erzählstil lag. Obwohl nicht viel passiert, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie lebt nicht von Spannung, oder unerwarteter Wendungen, sondern von den wirklich liebenswerten Charakteren. Unsere Protagonistin lernt im Verlauf ihres Lebens die verschiedensten Personen, jeglichen Alters und gesellschaftlicher Stellung kennen und die meisten davon schließt man direkt ins Herz. Zudem konnte ich die Figuren in ihrem Denken und Handeln sehr gut verstehen, auch wenn sich meine Lebensrealität stark von ihrer unterscheidet. In ihrem Leben steht Esme vor schwierigen Entscheidungen und sie muss auch den ein oder anderen Schicksalsschlag verkraften, wo ich kurz schlucken musste, weil ich insgeheim auf glücklichere Wendungen gehofft hatte. Aber gerade das hat Esme und ihrer Geschichte mehr emotionale Tiefe gegeben und sie authentisch gemacht. Interessant fand ich auch die verschiedensten Wörter und deren Definitionen, die immer wieder eingesträut wurden.
Einen Stern ziehe ich ab, da Esme und ihr Leben recht romantisiert dargestellt werden. Esme kommt aus priviligierten Verhältnissen, wird in kein gesellschaftliches Korsett gepresst, darf ihr Leben mehr oder weniger frei gestalten und auch die Männer, die in ihr Leben treten sind für damalige Verhältnisse sehr fortschrittlich in ihrem Denken. Das eher schwierige Leben als Frau zu diesen Zeiten bekommen wir eigentlich nur durch andere Charaktere mit, was ich teilweise schade finde.
- C.J. Tudor
Der Kreidemann
(351)Aktuelle Rezension von: Ana80Eddie wird in seiner Jugend Zeuge eines schlimmen Unfalls, ein Tag den er niemals mehr vergessen kann. Nicht nur wegen des dramatischen Ereignisses, sondern auch, weil er an diesem Tag dem Kreidemann das erste mal begegnet ist. Dieser brachte Eddie auf die Idee, sich mit seinen Freunden anhand von geheimen Kreidebotschaften zu verständigen. Zunächst ist diese Idee auch toll und macht allen Spaß, doch dann scheint jemand anderes von diesen Botschaften erfahren zu haben und diese zu nutzen, um die Jugendlichen an Orte zu locken! Und dann entdecken sie die erste Leiche… Dreißig Jahre später kann Ed die Ereignisse immer noch nicht ganz vergessen. Und plötzlich scheint der Kreidemann wieder im Ort zu sein.
Das Buch ist ein wirklich gelungener Thriller mit gutem Spannungsaufbau. Die Story kommt ohne viel Blut aus und setzt eher auf die Psychologie. Einige Momente waren so bildlich und nachvollziehbar beschrieben, dass ich selbst beim Lesen Gänsehaut bekam. Das Buch ist einfach zu lesen und da ich für die Lösung auch lange gebraucht habe ein wirklich schnell vergehender Pageturner. Irgendwie habe ich beim Lesen immer wieder auch an meine eigene Jugend und die Sommer dieser Zeit zurückdenken müssen, das hat bei mir eine ganz besondere Stimmung hervorgerufen. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!
- Mila Olsen
Entführt - Bis in die dunkelste Nacht
(89)Aktuelle Rezension von: naomiserafinaSchon das erste Buch hat mir sehr gefallen und einen besonderen Platz in meinem Herzen. Doch da der zweite Band im Grunde die gleiche Geschichte aus Brendans Sicht erzählt, hat er mich noch einmal auf eine ganz andere Weise berührt. Brendan ist ein ganz spezieller Charakter und ihn hier noch besser kennenzulernen, hat die gesamte Geschichte für mich noch schöner und intensiver gemacht.
Ein kleiner Kritikpunkt sind auch diesmal die sehr langen Kapitel. Ich mag es lieber, wenn ich in einer Lesepause ein Kapitel beenden und beim nächsten Mal frisch in ein neues starten kann. Die Kapitel ziehen sich manchmal etwas.
Trotzdem hat mich das Buch berührt und begeistert und ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten beiden Bände der Reihe.
- Salvatore Basile
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
(103)Aktuelle Rezension von: SabrinaklugerDie wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands von Salvatore Basile ist ein sehr berührender und herzerwärmender Roman.
Das Handlungen und die Schauplätze sind so detailliert beschrieben, dass man sie sich sofort bildlich vorstellen kann. Die Erzählweise verzaubert einen in die Geschichte und man möchte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. - Susanne Hansch
Der Giersch muss weg!
(23)Aktuelle Rezension von: jackdeckUnkräuter wachsen schnell und nerven den Hobbygärtner. Eindringlinge! Störenfriede!Schluss mit der Jammerei.
Lasst sie uns als Wildkräuter betrachten. Zu einem schmackhaften Essen hinzufügt, bekommen sie einen gewissen Charme.Es enthält 54 sehr leckere Rezepte, die von ansprechenden Fotos untermalt werden und einem dadurch das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Auch erfährt man die Erkennungsmerkmale, bevorzugten Standorte und Inhaltsstoffe jeder der 28 vorgestellten Pflanzen und kann sie durch die sehr guten Pflanzenfotos auch tatsächlich in der Natur wiedererkennen. Gut finde ich auch eine Übersichtstabelle über 7 verschiedene Geschmacksrichtungen (mild, kräftig, bitter, kohlig-scharf, kratzig-scharf, würzig, sauer) der im Buch vorgstellten Pflanzen. Allgemeine Tipps zum Sammeln, Ernten und Verarbeiten der Pflanzen helfen in der Praxis. Eine Einführung zum Thema "Unkraut oder Wildkraut" runden das Buch ab. "Loswerden oder lieber nutzen" wird auch bei jedem Pflanzenportrait thematisiert. Freue mich schon aufs Nachkochen! - E. L. Doctorow
Homer & Langley
(49)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderHomer und Langley leben Ende der 30er Jahre in New York. Schon früh sind die Eltern gestorben und die beiden unterschiedlichen Brüder leben vom geerbten Reichtum und haben eigenes Personal. Homer erzählt uns die Geschichte und beschreibt alles auf seine ganz besondere Art, denn er ist schon früh erblindet und langsam stellt sich auch ein Gehörverlust ein. Mit Ehrgeiz und starkem Willen beginnt er Klavier zu spielen. Langley trägt tiefe seelische Wunden aus dem Ersten Weltkrieg mit sich herum und bringt eine eigene Zeitung auf den Markt. Die Liebe ist für die Beiden ein sehr wichtiges Thema, aber allzu oft ziehen die Frauen so schnell wieder aus ihrem Leben fort wie sie gekommen sind. Der Zweite Weltkrieg, der Koreakrieg und der schwindende Reichtum beschäftigt Homer und Langley. Aber dennoch bauen sie sich in ihrem voll gestopften Haus ihren eigenen Kosmos aus.
E.L. Doctorow hat ein großartiges Buch geschrieben, dass auf Teilen einer wahren Geschichte basiert. Ausgefeilte Sprache und hervorragende und zum Teil kuriosen Charaktere. - B Oftring
Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald
(14)Aktuelle Rezension von: losgelesenDas Buch „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ von Bärbel Oftring gibt den interessierten Kindern die Möglichkeit die Perspektive von über 20 verschiedenen Tieren einzunehmen, um so zu erfahren, wie diese in der freien Natur leben. Das 64 Seiten dicke Buch aus dem moses Verlag bietet allerhand Informationen über verschiedene heimische Tiere. Jedes Tier wird dabei auf zwei Doppelseiten vorgestellt und es gibt recht viele Informationen und ein paar Zeichnungen. Diese sind zwar generell recht hübsch anzusehen, haben aber eher selten einen größeren Informationsgehalt. Auch die Hintergrundbilder zeigen in erster Linie nur passende Landschaften. Da könnte der Raum besser für mehr visuelle Informationen genutzt werden, denn so gibt es für jüngere Kinder, die noch nicht selber lesen können, beim Vorlesen einfach zu wenig zu entdecken. Teilweise ist der Hintergrund sogar einfach nur in Weiß gehalten. Das ist leider eine Verschwendung von Möglichkeiten!
Insgesamt ist „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ ein ordentlich aufgemachtes Buch, das fundiertes Wissen über die Tiere im Wald bietet. Auch die Idee, dass die Kinder in ihrer Phantasie den Platz des Tieres einnehmen ist gut, aber nicht zu Ende gedacht, denn so sind die Texte halt nur aus dieser Sicht geschrieben. Imponierend wäre es – soweit überhaupt möglich - wenn die Abbildungen tatsächlich die Sicht der Tier auf die umgebende Natur zeigen würden, also wie und was die jeweiligen Tiere in der Natur wahrnehmen. Das wäre tatsächlich etwas Besonderes, aber vielleicht auch zu schwierig darstellbar. Trotzdem, aufgrund der fehlenden visuellen Unterstützung reicht es für „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ nur zu einer eingeschränkten Empfehlung.
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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- Tad Williams
Shadow March - Die Grenze
(8)Aktuelle Rezension von: FlaventusWenn ein Autor packende Fantasy-Geschichten erzählen kann, dann ist es Tad Williams. Allerdings nimmt er sich gerne viel Zeit, um seine Welt detailreich auszuführen. Andere Autoren können zwar auch epische Geschichten erzählen, aber bei Tad Williams passiert immer aufs Neue irgendwas anderes. Längen finden sich in seinen Romanen nur selten. Dieser Roman stellt den Auftakt zu seiner vierteiligen Reihe zu den Schattengrenzen dar.
Die Welt ist durchaus bizarr. Das Land ist zweigeteilt. Zum einen das Hier und Jetzt, in dem sich unterschiedliche Völker beharken und zum anderen das Schattenreich jenseits der Nebelgrenze. Dorthin haben sich die Elfen zurückgezogen und von dort kommen sie wieder zurück. Dabei ist deren Welt sehr mystisch und mysteriös und der Leser erfährt in diesem ersten Teil nur wenig über sie. Der Fokus der Erzählung liegt nämlich bei den königlichen Zwillingen Barrick und Briony, die sich gegen den machtbesessenen Autarch aus dem Süden wehren müssen. Dieser Handlungsstrang folgt einem typischen Intrigen-am-Hofe-Muster. Zumindest am Anfang.
Viele Sympathien haben in einem zweiten Handlungsstrang der Funderling Chert samt Gibelgauck gewinnen können. Es war einfach nur köstlich den Ideen zu folgen, die Tad Williams hier eingestreut hat. Darauf muss man erstmal kommen, sich das Volk der Dachlinge auszudenken.
Diesen beiden Hauptsträngen folgend hinterlässt der erste Band einen sehr guten Eindruck, was auch daran liegt, dass ich diesen als Hörbuch gehört habe und dieser von David Nathan gelesen wurde. Er versteht einfach sein Handwerk.
Fazit
Für einen Auftakt passiert ungemein viel. Die Handlungsstränge wurden natürlich nicht abgeschlossen, aber dennoch wurden sie mit viel Inhalt gefüllt. Tad Williams hat in diesen Roman sehr viele Ideen einfließen lassen, die ich so noch nicht gelesen habe. Das ist eben der Unterschied zum großen Thriller-Allerlei, wo immer die gleichen Zutaten verwendet werden. Im Fantasy haben die Autoren so sehr viel mehr Gestaltungsspielraum und Tad Williams hat wieder bewiesen, wie gut er diesen zu nutzen weiß.
- Elisabeth Maria Mayer
Mit der Kräuterfee durchs Jahr
(1)Aktuelle Rezension von: Hexchen123„Mit der Kräuterfee durchs Jahr“ ist ein praktisches Buch mit vielen Anleitungen zum Selbermachen. Man sollte sich schon ein bisschen mit den verschiedenen Wildkräutern auskennen, da diese nur grob beschrieben werden. Aber das sagt die Autorin auch gleich zu Beginn. Ansonsten gibt es ja auch sehr gute Bestimmungsbücher auf dem Markt.
Elisabeth Maria Mayer stellt uns hier sieben Jahreszeiten vor. Vorfrühling, Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Spätherbst und Winter. In jedem Kapitel werden die Lieblingskräuter vorgestellt, mit Worten aus der Volksheilkunde und der Wirkungsweise. Die vielen Tipps runden den Fundus an Kräutern ab, bevor es dann zu den Lieblingsrezepten der Autorin geht.
Suppen, Salate, Kräuterbutter, Tinkturen, Brötchen und Brote, Getränke aber auch Kosmetik wie Gesichtsmasken, Haaröle, Cremes und Salben und noch vieles mehr. Es macht großen Spaß in diesem Buch zu stöbern, da es ständig neues zu entdecken gibt. Vor allem die Gliederung nach den Jahreszeiten finde ich super. So kann man gleich gezielt sein Kräuterjahr anfangen, ohne lange nach den richtigen Pflanzen suchen zu müssen.
Die Gestaltung des Buches ist neben dem Cover ganz zauberhaft. Man merkt sofort, dass die Autorin über ein enormes Wissen verfügt und viel Liebe in dieses Werk gesteckt hat. Obwohl ich schon sehr viele Kräuterbücher besitze ist dieses hier doch ein ganz besonderes Buch.
Fazit
Wer sich für Kräuter interessiert ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es steckt voller Informationen und Wissen und überrascht bei jedem Aufschlagen der Seiten erneut. Für Neulinge auf diesem Gebiet ist es vielleicht nur bedingt geeignet, da es eher ein Anwendungsbuch ist. Aber wer schon ein paar Pflänzchen kennt, kann hier aus dem Vollen schöpfen. - Katrin Hecker
Ein gutes Dutzend wilde Kräuter
(26)Aktuelle Rezension von: Hannah_S_Dieses Buch ist unglaublich informativ, denn es enthält alles, was man wissen muss, um die darin beschriebenen wilden Kräuter zu finden und auf vielfältige Weise zu nutzen. Die vielen verschiedenen Anwendungsweisen und Rezepte haben mich begeistert, denn mit so viel Auswahl habe ich gar nicht gerechnet!
Besonders gefallen hat mir, dass auch der Bärlauch enthalten war, denn meine Familie sammelt diesen besonders gerne und hat von Pesto über Butter bis hin zu Bärlauch-Spätzle schon einiges ausprobiert. Trotzdem konnte dieses Buch mit neuen Ideen aufwarten, die definitiv in der nächsten Saison ausprobiert werden. Auch nach einigen Pflanzen, von denen ich bisher noch nicht gehört hatte, werde ich definitiv in Zukunft die Augen aufhalten, denn die dazu beschriebenen Rezepte wirken wirklich ansprechend.
Außerdem sind viele nützliche Tipps zum Sammeln und Identifizieren enthalten, für alle, die noch keine Sammel-Profis sind, es aber werden wollen. Für mich definitiv ein Muss für alle Naturfreunde!
- Viola Shipman
So groß wie deine Träume
(15)Aktuelle Rezension von: Kikis_BuecherkisteIch hatte das Print auf meinem SuB liegen und habe es auch zig Mal angefangen zu lesen, aber immer wieder zur Seite gelegt, weil ich einfach nicht rein kam. Dann hab ich es mit dem Hörbuch versucht, weil mich die Geschichte einfach gereizt hat.
Es war einfach herrlich und ich bin froh, mir das Hörbuch angehört zu haben. Die Geschichte wird mit so viel Gefühl erzählt, das ich ziemlich bald mit den dreien litt, mich mit ihnen freute oder neben Matties Bett stand und den Tränen nahe war.
Die Charaktere waren mir alle sympathisch und auch in meinen Augen authentisch in ihrem Handeln. Es gab ein "Gänsehaut-Feeling" nach dem anderen und am Ende auch feuchte Augen. Ein Buch, das viel zu lange auf meinem SuB lag und ich definitiv viel früher hätte befreien sollen.
- Katrin Hecker
Kann ich das essen oder bringt mich das um?
(14)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch bietet mehr, als ich zunächst erwartet habe. Beschreibung von Kräutern, Beeren und Co sowie viele Anleitungen und Ideen zum zubereiten und haltbar machen. Mit den Fotos ist das Buch schön abwechslungsreich. Ebenfalls werden giftige Pflanzen beschrieben, um Verwechslungen vermeiden zu können Einziges kleines Manko: Ein paar mehr Bilder zum Bestimmen der Pflanzen hätte ich mir gewünscht.
- Heike Vullriede
EMOTION CACHING
(35)Aktuelle Rezension von: VirginyWas tut man, wenn man so abgestumpft ist, dass einen scheinbar alles kalt lässt?
Richtig, man sucht sich ein Hobby, dass die Gefühle in Wallungen bringt…
So ergeht es auch Kim und ihren Freunden.
Seitdem ihr Vater vor Jahren spurlos verschwunden ist, hat sich ihr Leben sehr verändert.
Der Mutter wird der neue Freund nicht gegönnt, aber nicht nur das, sie steigert sich immer mehr in die Sache hinein und entwickelt fast schon blinden Hass auf den Mann, der sich immer öfter bei ihr Zuhause blicken lässt.
Generell ist Kim unzufrieden mit ihrem Leben, an sich nichts wirklich außergewöhnliches für einen Teenie, doch sie hat einen ganz speziellen Weg, damit umzugehen.
Seitdem sie Mr. Haifisch, wie sie ihn nennt, versehentlich vors Auto gelaufen ist, macht sie sich Woche für Woche einen Spaß daraus, ihn an jener Kreuzung abzupassen und bis aufs Blut zu reizen, dann fühlt sie sich frei, während ihre Freunde das Ganze filmen.Nico, Benni und Lena sind von Kims neuester Idee, dem „Emotion caching“ begeistert, es geht darum Menschen zu manipulieren, sie in eine scheinbar ausweglose Situation zu bringen und wenn sie explodieren, ihre Gefühle auf Film zu bannen.
Jeder darf sich ein Opfer aussuchen und Kim hat natürlich sofort eins parat, Robert, den Freund ihrer Mutter…
Doch erstmal ist üben angesagt, schließlich will man ja etwas lernen.
Was als harmloses Spiel beginnt, gerät schon bald völlig außer Kontrolle und es gibt einen ersten Toten, auch wenn es „nur“ ein Unfall war.
Und kommt man einmal ungeschoren davon, hat man keine Hemmungen mehr.
Kim merkt, dass ihr die Leitung des Spiels immer mehr entgleitet, aber will sie wirklich aufhören?Der Klappentext von Heike Vullfriedes „Emotion caching“ hat mich damals sehr angesprochen, doch dann hab ich das kleine Schätzchen auf meinem Reader vergessen, glücklicherweise bin ich vor kurzem doch wieder darauf gestoßen und habe es mir endlich einverleibt.^^
Auch wenn das buch für mich eigentlich ein Jugendbuch ist, ist es doch erschreckend, wie schnell man jede Hemmung verlieren kann.
Die 4 Freunde haben alle ihr Päckchen zu tragen, Kim den Verlust ihres Vaters, Nic9o kommt aus einer Großfamilie, in der er so gut wie unsichtbar ist, Lena braucht jemanden, der sie führt und dann ist da noch Benni, dessen reicher Anwalts-Vater ein Arschloch ist, wie es im Buche steht.
Benni ist es auch, der die Gruppe immer weiter vorantreibt, sich immer gemeinere Spiele ausdenkt, die Freundschaft an ihre Grenzen treibt.
Aber waren sie wirklich jemals Freunde oder verbindet sie nur diese innere Gefühlskälte?Alles in allem war mir keiner der Freunde sonderlich sympathisch, aber ich denke, das ist durchaus beabsichtigt und zeigt in einem doch sehr erschreckendem Maße, wie schnell man eine Grenze überschreitet und was man für den ultimativen Kick alles tut, aus diesem Grund gibts für „Emotional caching“ von mir 4 von 5 Sternen.
- Annette Dressel
Das Amulett
(15)Aktuelle Rezension von: SteffiGlueckledererEin toller Book-Snack, der Lust auf mehr macht. Die Geschichte war spannend und kurzweilig, dabei sehr unterhaltsam und originell. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Eine schöne Fantasy-Geschichte, die man empfehlen kann.
- Deborah Marcero
Freunde
(16)Aktuelle Rezension von: BuchzwergerlBücher über Freundschaft gibt es viele, leider kann man die guten Bücher aber an einer Hand abzählen. Neben der wundervollen Idee, schöne Momente in Marmeladegläsern zu konservieren, werden hier zudem die sanften Anfänge, die glückseligen Momente und das schmerzliche Ende einer Freundschaft beschrieben. Den kleinen Leser*innen wird in diesem Buch aber auf besonders schöne Weise vermittelt, dass man Freund*innen bleiben kann, auch wenn tausende Kilometer zwischen ihnen liegen.
Dies ist ein Buch, das man nicht nur mit Kindern ab 3 Jahre lesen kann, wenn das eigene Kind einen Verlust eines Freundes erlebt hat, sondern das sich auch hervorragend als Geschenk für Freund*innen eignet.
- Daphne Niko
DAS RÄTSEL SALOMONS
(26)Aktuelle Rezension von: itwt69Von dem hochinteressanten Plot hatte ich mir deutlich mehr versprochen. Es war vieles vorhersehbar und leider kam nur phasenweise Spannung auf. Da ist das Original (Dan Brown) bei Weitem besser. Gerade so 2,5 Sterne aufgrund der originellen Geschichte um Judentum und Heiligem Land. - Gerda Holzmann
Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten
(25)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerGerda Holzmann kann gar nicht mehr ohne. Ohne Wildkräuter und ihre Wirkstoffe würde ihr etwas fehlen. Mit großer Leidenschaft nimmt sie sich Zeit, uns in ihrem Buch alles genau darüber zu erklären. Obwohl sie noch recht jung ist, hat sie ein riesiges Wissen und das imponiert unheimlich. Es wird auch schnell klar warum sie so auf diese Kräuter vertraut.
Sie gibt hier einige Pflanzen sehr genau in Porträts wieder und erläutert alles wichtige dazu. Ein sehr sinnvoller Sammelkalender macht jeden Monat neu Lust sich auf die Suche zu machen. Auch ihre Rezepte für Tees, Seifen etc. sind wirklich ansteckend. Man merkt als Leser schnell das Holzmann hier richtig Herzblut reinlegt. Die tollen Fotos (über 300 Stück an der Zahl) unterstreichen die Thematik sehr gut.
Ein wirklich tolles Buch zum Thema Wildkräuter
- Katrin Hecker
Ein gutes Dutzend heilende Pflanzen
(24)Aktuelle Rezension von: Hannah_S_Dieses Buch wird seinem Titel definitiv gerecht, denn es enthält alles, was man wissen muss, um die darin beschriebenen Heilpflanzen zu finden und auf vielfältige Weise zu nutzen. Besonders die vielen verschiedenen Anwendungsweisen und Rezepte haben mich begeistert, denn mit so viel Auswahl habe ich gar nicht gerechnet!
Einige der beschriebenen Pflanzen kannte ich schon, hier hat mir das Buch vor allem viel Inspiration geboten, wie man die Pflanzen noch nutzen kann. Und nach den Pflanzen, die ich noch nicht kannte, werde ich nun definitiv Ausschau halten.
Außerdem sind viele nützliche Tipps zum Sammeln und Identifizieren enthalten, für alle, die noch keine Sammel-Profis sind, es aber werden wollen. Für mich definitiv ein Muss für alle Naturfreunde!
- Jekka McVicar
Kräuter: 300 Pflanzen im Porträt - Kultivierung, Anwendung und Rezepte
(1)Aktuelle Rezension von: HeartbooksCover:
Auf dem Cover sehen wir viele verschiedene Kräuterstängel, diese umrahmen den Titel des Buches.
Meine Zusammenfassung und Meinung:
Wer kennt es nicht: Man läuft durch den Park/Wald/Garten und entdeckt eine Pflanze, die man nicht kennt. Schnell kommt der Gedanke „Unkraut“, aber ist es das wirklich? Denken wir mal ein klein wenig zurück, wird uns auffallen, dass schon früher viele Pflanzen als Heilmittel benutzt wurden, als Salben, Wickel, Aufgüsse etc. und das bestimmt nicht aus unseren hübschen Zierpflanzen, die wir im Garten dulden. Da ich selbst Kaninchen als Haustiere habe, und nicht viel von „ich schmeiß eine Pille ein und dann ist alles wieder gut“ halte, habe ich mich sehr für dieses Buch interessiert.
Zum einen hat es einen tollen Aufbau. Es findet sich immer ein Kraut auf einer Seite. Das Buch ist ca. DIN A 4 groß. Ganz oben steht schön groß der Name der Pflanze, direkt darunter welche Namen es sonst noch dafür gibt. Jede Seite hat mindestens zwei Bilder, oft auch detaillierte Zeichnungen. Es wird beschrieben, wo diese Pflanze wächst und woher sie kommt. Das Ganze ist so strukturiert, dass wir immer fünf bis sechs wichtige Punkte finden: Arten, Kultivierung, Kulinarisches, Heilkraft, Weitere Nutzung und Warnung. Unter Kultivierung dürfen wir den Anbau und die Vermehrung dieser Pflanze verstehen, es gibt einige, die man in seinen eigenen Garten, Balkon oder sogar in der Wohnung selber verpflanzen kann. Kulinarisch, somit den Verzehr der Pflanze, ist natürlich nicht mit jeder möglich. Den Punkt Warnung finde ich hingegen sehr wichtig. Es wird z. B. erwähnt, dass Schwangere einiges davon nicht essen sollten oder auch das einiges nicht ohne Anweisung eines Fachmannes probiert werden sollte, wahrscheinlich, weil es Verwechslungsgefahren gibt oder spezielle Teile nur benutzt werden dürfen.
Alles in allem finde ich dieses Buch wirklich sehr gut. Ich habe schon einige Stängel gepflückt und zuhause nachschlagen können, da fast alle dieser Pflanzen auch in Deutschland heimisch sind. Allerdings ist dort meiner Meinung nach auch der ausschlaggebende Punkt: Das Buch ist recht groß und auch schwer, es eignet sich nicht für eine Expedition ins Grüne, um mal eben ein Kraut zu identifizieren und ist somit für Anfänger zunächst erst mal schwer anzuwenden.
Bewertung:
Von mir gibt es für dieses Detaillierte Werk 4 Sterne
- Kim Amani
Das Teddybären-Lesebuch (Knaur Taschenbücher. Romane, Erzählungen)
(1)Noch keine Rezension vorhanden























