Bücher mit dem Tag "sammlung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sammlung" gekennzeichnet haben.

694 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.392)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    MORD IM GURKENBEET 

    (Band 1 einer Reihe mit 10 Bänden) von Alan Bradley


    Klappentext: "Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schliesslich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ..."


    Eine spannende, toll verschachtelte Geschichte mit einer liebenswerten jungen Protagonistin, die sehr viel älter wirkt, als sie eigentlich ist. Aber leider sind die Sätze, die Beschreibungen etc so unglaublich ausführlich, dass sie teilweise gefühlt sehr lange von der eigentlichen Begebenheit abweichen, um danach mehrere Seiten später (bin aber nicht sicher ob das mein Gefühlt ist, oder wirklich wahr) wieder den Faden aufzunehmen. Dadurch entstehen auch mehrere Nebenhandlungen. 

    Das ist für mich etwas anstrengend, weshalb ich gewisse Passagen ehrlicherweise nur überflogen habe.

    Ansonsten hat mir die Geschichte gut gefallen. Flavia nimmt der ganzen schrecklichen Angelegenheit etwas den Schrecken, denn sie ist extrem rational, aber eben auch liebenswert!


  2. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.144)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    Es ist einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Trotzdem wollte ich es gerne hier vorstellen. 

    Die Geschichte und die Schreibweise sind mir noch gut im Gedächtnis. Vor allem die sich langsam aber sicher steigernde Gewaltbereitschaft, die Grenouille auf der Suche nach dem perfekten Duft entwickelt, fand ich richtig gut geschildert. 🤯

    Geschrieben ist die Geschichte nicht so leicht. Passt damit aber perfekt in die Zeit, in der sie spielt.

    Ich bin damals gut durchs Buch gekommen und habe aufs Ende hingefiebert.

    Für mich eine perfekte Mischung zwischen Spannung, Genialität und Abscheulichkeit. 🤔

    Von mir gibt's eine Leseempfehlung.

    An den Film erinnere ich mich gerade nur vage, fand ihn aber, glaube ich, ziemlich gut.

    Eure Licey ☘️


  3. Cover des Buches Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (ISBN: 9783959911818)
    Christian Handel

    Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

     (155)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Eine wirklich märchenhafte Anthologie des Drachenmond Verlags, herausgegeben von Chistian Handel.

    Dieses Buch vereint viele magische und spannende Kurzgeschichten. Eine wundervoller als die Andere!
    Wobei hier tatsächlich so ein/zwei vertreten sind, die mir nicht zugesagt hatten. Aber das ist schon ok und die anderen haben diese auch schon vergessen lassen. ^^
    Fast alle dieser Kurzgeschichten enden ganz anders als erwartet und berühren einen sehr.

    Auch von den in dieser Anthologie vertretenen Autoren würde ich gern mehr lesen. Wie auch schon von der letzten Anthologie. ^^

  4. Cover des Buches Ich wollte nur, dass du noch weißt ... (ISBN: 9783785586082)
    Emily Trunko

    Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Alentschik

    Ich glaube, dass allen die Faszination, die fremde persönliche Briefe aussenden, bekannt ist. Ich kann den Wunsch in die Gefühlswelt anderer mal blicken zu wollen zumindest total nachvollziehen. So hatte ich mich durch den Umschlagstext sehr angezogen gefühlt. Und nicht nur durch den Text, auch die Gestaltung ist wirklich sehr gelungen. Ich finde alle diese bunten Schriften, kleine Bildchen und die verschiedenen Textgrößen und Textarten und überhaupt die komplette Gestaltung sehr toll. Das Buch wirkt dadurch sehr lebendig und zieht einen in die kunterbunte Welt der Gefühle hinein. Jedenfalls war ich sehr angetan bei den ersten Seiten. 

    Leider musste ich irgendwann feststellen, dass ich wohl nicht zum Zielalter gehöre. Mir konnten die etwas kurzen und banalen Texte einfach keine Bereicherung bieten. Viele Briefe handeln von unerwiderter Liebe oder Freundschaft, die Worte konnten mich aber in den meisten Fällen nicht berühren. 

    Als Fazit vergebe ich 3 Sterne, denn ich würde sagen, dass es für eine etwas jüngere Lesergruppe im gleichen Alter wie die Autorin, durchaus sehr interessant und emotionsgeladen sein könnte. Und wegen der tollen Gestaltung ist es definitiv auch noch etwas fürs Auge und dadurch kann es einen Platz im Bücherregal durchaus einnehmen. 

  5. Cover des Buches In Hexenwäldern und Feentürmen (ISBN: 9783959912662)
    Christian Handel

    In Hexenwäldern und Feentürmen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Madame_Music

    Meine persönliche Meinung:

    Ich habe noch nie zuvor eine Märchenanthologie gelesen, deshalb war ich sehr gespannt was mich erwarten würde. Als ich dann anfing das Buch zulesen, wurde ich direkt von den zauberhaften und ziemlich spannenden Geschichten mitgerissen. Die Geschichten wahren sehr schön und ich könnte nicht behaupten, dass mir eine von ihnen überhaupt nicht gefallen hat. Jede Geschichte war natürlich anders, allerdings hat gerade das für eine besondere Mischung gesorgt. Ich war nie gelangweilt, denn jede Geschichte war wieder neu und völlig anders zu der, die ich davor gelesen habe. Besonders toll, fand ich, dass vor jeder Geschichte ein kurzer Bericht über den Autor stand. In diesen kleinen Berichten, waren nämlich auch Bücher von den Autoren aufgezählt. Wenn mir der Schreibstil der Geschichte sehr gut gefallen hat, konnte ich immer im Text vor der Geschichte schauen welche Bücher mich dann vielleicht noch interessieren könnten. Auf diese Art und Weise, habe ich viele neue Bücher gefunden.

    Fazit:

    Zusammenfassend, kann ich diese Märchenanthologie nur empfehlen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie zu lesen.

  6. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  7. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

     (399)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Wunderbar und tiefgründig


    Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt den Hauptprotagonisten Fergus als kleinen Jungen und es wird schnell klar, dass es sich um ein Familiengeheimnis handelt. Die Protagonisten sind sehr bildhaft und in ihren Charakteren toll beschrieben. In ihrem wundeberbaren und humorvollen Schreibstil hat die Autorin hier wieder eine sehr berührende Geschichte geschrieben. Themen sind Aufarbeitung, Neubeginn und die Suche nach einer bedeutenden Vergangenheit. Mehr will ich hier gar nicht verraten und kann nur eine klare Leseempfehlung geben, denn wie all ihre Romane war auch dieser wieder ein tiefgründiges und wunderbares Leseerlebnis. Wer sie jemalsl gelesen hat, kann nicht mehr aufhören.

  8. Cover des Buches Kleine Fluchten (ISBN: 9783805200172)
    Jojo Moyes

    Kleine Fluchten

     (107)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Kleine Fluchten brauchen wir alle. Momente, die den Alltag in Frage stellen und uns einen neuen Blick auf unser Leben ermöglichen. In diesen neun Geschichten – liebevoll illustriert von Daniela Terrazzini – sind es vermeintlich kleine Ereignisse, ein gefundenes Handy, eine vertauschte Sporttasche, ein missglücktes romantisches Wochenende, die für einen Augenblick das Fenster in ein anderes Leben öffnen.

     

    „Kleine Fluchten“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von Jojo Moyes. Das Büchlein ist wirklich schön gestaltet und illustriert und eignet sich super zum verschenken.

    Die Geschichten sind irgendwie schön Alltagsnah und doch ein bisschen verzaubert. Ich konnte mich schön hineinlesen und hatte meine Freude – obwohl ich sonst nicht so der Kurzgeschichtenfreund bin. 

    Für mich ein schöner Lesesnack für Zwischendurch.

     

  9. Cover des Buches Animants Welt (ISBN: 9783959918138)
    Lin Rina

    Animants Welt

     (130)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe "Animant Crumbs Staubchronik" geliebt und fand es überaus toll, als ich gehört habe, dass es einen Extraband gibt. In diesem findet man nicht nur Kurzgeschichten aus den Sichten neuer und bekannter Charaktere, sondern auch Briefe, Illustrationen, historische Hintergründe (und ihre Richtigkeit) und Fakten zur Entstehung der "Staubchronik" und deren Namen. Alles in allem fand ich das Buch unfassbar interessant und es war schnell zu lesen.

    Auf jeden Fall ein schönes Buch für zwischendurch!

    Zudem erfährt man, was der Grund für Thomas Reeds lange Warterei ist und warum er erst nach über einem Monat vor Animants Türschwelle auftaucht (das hatte ich nämlich am Ende des Hauptbandes bemängelt).

    Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann, ist, dass dieses 190-Seiten-lange Buch knapp 13€ kostet. Ich finde den Preis für die kurze Länge ziemlich überteuert und hätte entweder ein längeres Buch oder einen niedrigeren Preis vorgezogen.

    So oder so gebe ich dem Buch 5 Sterne!

  10. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.321)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  11. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (686)
    Aktuelle Rezension von: 19gernot-winkler90

    Mit "Kinder des Judas" trifft Markus Heitz genau meinen Vampirgeschmack. Auf der einen Seite richtig schön blutig, wie sich das für Vampirliteratur gehören sollte, auf der anderen Seite historische, intelligente und organisierte Vampire. Das einzige, was etwas stört, ist die im dritten Teil des Buches etwas zu sehr im Vordergrund stehende Lovestory. Aber irgendwie auch ein cleverer Schachzug von Heitz, so wollte er sicherlich das Buch auch für Frauen ansprechender machen. Man muss ja auch auf die Verkaufszahlen achten. Aber da der Ausgang des ganzen versöhnt, sehe ich von einem Punktabzug ab.

  12. Cover des Buches Durch Eiswüsten und Flammenmeere (ISBN: 9783959918725)
    Christian Handel

    Durch Eiswüsten und Flammenmeere

     (58)
    Aktuelle Rezension von: primweltenarchiv

    Die Anthologie befasst sich mit den Bösewichten aus uns bekannten Märchen.

    Teilweise waren sie schön zu lesen, weil mich Stil und Setting packen konnte.

    Manche waren insgesamt gut ausgearbeitet und haben sich mit dem Thema lesenswert auseinandergesetzt. Andere konnten mich nicht überzeugen, wenngleich die Textqualität an sich gut war.

    Für zwischendurch waren die einzelnen Geschichten nett zu lesen, einen bleibenden Eindruck hinterlässt allerdings keine.


    Mein Fazit:

    Nichts Bahnbrechendes mit einer Mischung aus stärkeren und schwachen Geschichten. Für Zwischendurch dennoch lesenswert. Ich vergebe insgesamt eine Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!


  13. Cover des Buches Kurzgeschichten aus Hogwarts - Heldentum, Härtefälle und hanebüchene Hobbys (ISBN: 9781781106440)
    Joanne K. Rowling

    Kurzgeschichten aus Hogwarts - Heldentum, Härtefälle und hanebüchene Hobbys

     (134)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen
    Wer so wie ich nicht genug von Harry und co bekommt, dem kann ich diese wundervollen und sehr unterhaltsamen Kurzgeschichten über die verschiedenen Leben seiner Lehrer außerhalb oder vor Hogwarts nur ans Herz legen. Außerdem spiegeln sie meine Meinung nach einmal wieder wie viele Gedanken J. K. Rowling sich um die einzelnen Charaktere gemacht hat. 
  14. Cover des Buches Das Geheimnis jenes Tages (ISBN: 9783426517031)
    Annette Dutton

    Das Geheimnis jenes Tages

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Deutschland/ Australien, 2009:

    Nadine hat immer noch große Probleme damit, sich nach einem schlimmen Familiendrama vor vielen Jahren, bei dem ihre Schwester starb, gefühlsmäßig auf ihre Tochter Alina und deren Vater, Nadines Ex Thomas einzulassen, was ihr Leben recht schwierig gestaltet. Dafür geht sie in ihrem Beruf auf. Als ihr die Chance geboten wird, nach Australien zu reisen, um dort menschliche Skelette zurückzugeben, die einem Aborigine-Stamm gehören, sagt sie begeistert zu, denn auch das Leben derjenigen, die einst dafür sorgte, dass diese Knochen überhaupt nach Deutschland gelangten, die Naturforscherin Amalie Dietrich, interessiert Nadine nach wie vor brennend.
    Nadine nimmt ihre Tochter Alina mit, die jedoch lieber mit Backpackern unterwegs ein möchte, um Land und Leute besser kennenzulernen. Als sich Alina, nicht wie vorher vereinbart, per Handy bei Nadine meldet, macht sie sich große Sorgen. Kann es sein, dass ihre Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist? Die Polizei zeigt keine großen Mühen, sich um das Verschwinden ihrer Tochter zu bemühen, so dass Nadine beschließt, auf eigene Faust auf die Suche zu gehen…

    Siebenlehn/Sachsen :

    Die junge Amalie wächst in ärmlichen, dörflichen Verhältnissen auf; wird jedoch bereits von ihrer Mutter in Heilkräuterkunde unterrichtet. Jedoch ist es ihr Zukünftiger, der Apotheker und Botaniker Wilhelm Dietrich, der ihr die Möglichkeit bietet, eine andere Welt zu entdecken, in dem er ihr tiefgründigere Einblicke in die Pflanzenwelt ermöglicht. Amalies Wissensdurst ist ungebrochen, auch als sie ihrem Mann Wilhelm eine Tochter gebärt, zeigt sie mehr Interesse an ihrer Arbeit, als an ihrem Mutterdasein, auch wenn sie durchaus Liebe für ihre Tochter Charitas empfindet. Jedoch zeigt Wilhelm seine Enttäuschung darüber, dass Amalie ihm nur eine Tochter, statt des erwarteten Stammhalters geboren hat, ganz offen. Ihre Ehe bekommt erste feine Risse, doch zumindest ihr Interesse an der Naturforschung hält das Paar zunächst zusammen. Als Wilhelm die vielen Reisen um Herbarien zusammenzustellen, nicht mehr machen kann, schickt er stattdessen allein Amalie auf die sehr beschwerlichen Reisen. Amalie lässt sich darauf ein, jedoch nur so lange, bis sie erfährt, dass Wilhelm sie mit einer anderen Frau betrügt…

    „Das Geheimnis jenes Tages“, ist mein erster Roman der Autorin, deren Bücher mir jedoch bereits von einigen Bekannten empfohlen wurden. Jedoch habe ich es normalerweise nicht so mit Australienromanen, doch diesmal konnte der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit angesiedelt wurde, meine Neugierde wecken, denn im Mittelpunkt steht darin eine historisch belegte Persönlichkeit, um die sich selbst heute noch dunkle Gerüchte ranken. Die Naturforscherin Amalie Dietrich, die sich viele Jahre auf dem fünften Kontinent aufhielt, um für den hamburgischen Reeder Cesar Godeffroy Pflanzen und seltene Tierarten, für dessen geplantes Natur- und Völkerkundemuseum zu präparieren und gen Deutschland zu senden. Doch im Laufe der zehn Jahre wurde Dietrich dann auch nahe gelegt, zusätzlich menschliche Skelette der Ureinwohner zu beschaffen, was geschah und Dietrichs Ruf schließlich Schaden zufügte.

    Die Autorin lässt ihre Leser immer im Wechsel am Leben und den Entdeckungen der Amalie Dietrich teilhaben; zwischenzeitlich erfährt man durch einen regen Briefwechsel, zwischen Amalie und ihrer Tochter, vieles über das Leben und Wirken der Naturforscherin und ihres Charakters.

    Im zweiten Handlungsstrang begegnet einem dann eine ebenfalls zum Teil etwas widersprüchliche Heldin, die genauso wie Amalie, getrieben ist zwischen Job und Mutterliebe.

    Während Amalies Geschichte eindeutig im Fokus steht, fand ich Natalies Story leider ein wenig zu dürftig abgehandelt, auch wenn sie durchaus einige spannende Momente beinhaltet und es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, bei ihrer Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Dennoch hatte ich mir gewünscht, dass die Autorin vielleicht noch mehr auf Nadines seelisches Innenleben eingehen würde. Und vor allem ein wenig mehr Seitenzahlen darauf verwenden würde, die Missverständnisse zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen Ex-Freund und der Heldin auszuräumen. So blieben mir Natalie und Alina leider sehr fremd beim Lesen und auch Amalies Tochter Charitas blieb mir persönlich zu blass geschildert.
    Dennoch fand ich den Roman sehr unterhaltsam und spannend und habe ihn praktisch in einem Rutsch gelesen, was dem eingängigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist.

    Kurz gefasst: Unterhaltsamer Ausflug in die Fauna und Flora Deutschlands und Australiens, jedoch hätte ich mir ein wenig tiefschürfendere Charakterisierungen diverser Romanfiguren gewünscht.

  15. Cover des Buches Morgenrot (ISBN: 9783453532809)
    Tanja Heitmann

    Morgenrot

     (771)
    Aktuelle Rezension von: bellas_auslese

    Ich hatte mir erhofft, auf eine Reihe gestoßen zu sein, mit der ich mich treiben lassen kann und gut unterhalten werde ohne zu viele schwere Themen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das Buch hinterlässt mich zwiegespalten.

    Zunächst einmal finde ich den Schreibstil von Tanja Heitmann sehr bildlich und ansprechend. Die ersten Kapitel haben sich flüssig gelesen und haben großen Spaß gemacht.

    Leider sind die weiteren Handlungssprünge schwer nachvollziehbar und wirken unzusammenhängend.
    Außerdem zeichnet Tanja Heitmann ein Frauenbild, dass ich sehr schwierig finde, da es in der Geschichte nicht relativiert wird.
    Leider konnte ich auch keine Sympathie für Adam entwickeln. Er bleibt für mich zu fade und kann die angestrebte Antiheldenrolle nicht ausfüllen.

    Ich denke, dass ich mich dem zweiten Teil der Reihe trotzdem mit etwas Abstand widmen werde, da ich dem Schreibstil der Autorin flüssig folgen konnte und den Plot der Dämonen durchaus ansprechend finde.

  16. Cover des Buches Die geheime Sammlung (ISBN: 9783426283318)
    Polly Shulman

    Die geheime Sammlung

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung: 

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher juni vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    Der Klappentext klingt vielversprechend. Ich hatte keine Erwartung an das Buch und wusste nicht so genau, was mich erwarten würde. Der Titel lang irgend wie mystisch, aber irgend wie hatte ich keine Idee worum es geht. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Die Farben mag ich. 

    Die Protagonistin heißt Elisabeth und hat einer fremden Person im Winter ihre Turnschuhe geschenkt. Deswegen musste sie Geld verdienen und ihr Lehrer gab ihr den Job. Die Beziehung zwischen Lehrer und Schülerin war für mich ein wenig merkwürdig. 

    Anfangs dachte ich es sei eine normale Geschichte ohne Fantasy oder ähnliches. Doch erst später realisierte ich wie Fantasyhaft ist. Dies ist der erste Band zu der Trilogie. Die anderen beiden Bände wurden leider nicht ins deutsche Übersetzt, was ich sehr schade finde. 

    In „der geheimen Sammlung“ findet man auch tatsächlich Schuhe, Tischleindeckdich und andere tolle Sachen. Und eigentlich ist das Paradies auf Erden. Was mich ein bisschen gestört hat, das wenn eine Geschichte am nächsten Tag beginnt oder ähnliches, das keinen Break gab, das heißt kein neues Kapitell. Die Idee dahinter finde ich super. Und auch das irgend welche Personen verschollen wurde oder ein Raubvogel ihnen verfolgt. Um etwas auszuleihen , musste man etwas abgeben: Seine singsangstimme, sein Hör, Orientierungssinn oder sein Kind. Der Schreibstil war ein bisschen zäh…

  17. Cover des Buches Deine letzte Nachricht. Für immer. (ISBN: 9783785586075)
    Emily Trunko

    Deine letzte Nachricht. Für immer.

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Eldorininasbooks

    Dieses Buch hat mich wirklich berührt!

    Die einzelnen kleinen letzten Sätze/Textpassagen und die zugehörigen Erklärungen waren total emotional, obwohl sie so kurz sind. Und obwohl das Buch allgemein auch nicht dick ist, hat es mich nachhaltig beeindruckt! Man merkt, dass wirkliche Menschen dahinter stecken, die diese Texte verschickt haben und das lässt einen an der einen oder anderen Stelle echt schlucken. Bei mir persönlich haben sich auf jeden Fall auch ein paar Tränen in die Augen geschlichen.

    Es ist einerseits wirklich hart zu lesen, was Gründe für letzte Sätze sein kann und was genau diese Sätze aussagen. Andererseits kann es vielleicht einigen Leuten die Augen öffnen und ihnen zeigen, dass sie nie alleine sind oder was sie hinterlassen, wenn sie gehen. 

    Ich kann es wirklich empfehlen, wenn man damit klarkommt, dass es eben auch traurig ist und vielleicht ein wenig triggern kann, wenn man mit dem Thema Tod o.Ä. klarkommt (es geht nicht nur um einen solchen Abschied, aber er ist schon sehr präsent in diesem Buch).

  18. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.183)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  19. Cover des Buches Wir haben Raketen geangelt (ISBN: 9783423144742)
    Karen Köhler

    Wir haben Raketen geangelt

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Noch während ich Karen Köhlers 'Miroloi' las und weil mir der Roman sehr gut gefiel, habe ich mir diesen Band mit Erzählungen gekauft, zumal ich einiges Lob gelesen hatte. Um so größer die Enttäuschung, die letztlich dazu geführt hat, in der Mitte abzubrechen. Was ich jetzt schreibe, bezieht sich also nur auf die Hälfte des Buches.

    Die ersten beiden Erzählungen haben mir noch einigermaßen gefallen. Sie sind von  warmherzigen menschlichen Begegnungen geprägt und ich hätte sie mir gut in Zeitschriften und Magazinen abgedruckt vorstellen können. Die Sprache ist einfach – was im Weiteren so blieb.

    Doch die dann folgenden negativ geprägten Geschichten fand ich teilweise zu skurril, vielleicht auch langweilig? Ich weiß es nicht mal so genau. Jedenfalls haben sie mich weder angesprochen noch interessiert. Daher: Abbruch.

    Noch ein Wort zur vielgelobten Sprache. Von den versprochenen Highlights habe ich nur folgendes gefunden:

    Las Vegas: '… liegt vor uns im Tal die Königin der Nacht. Glitzernd, blinkend, verführerisch lockend trägt sie gerade ihre Lichterschminke auf. Bietet sich an wie eine, die man nur im Rausch ertragen kann.' (48)
    'Ich zerre aus meiner Vokabelkiste italienische Sätze hervor, die ganz staubig sind, aber gut auf der Zunge liegen.' (87)

    Ansonsten sprechen viele Personen so, wie es in der Wirklichkeit sein mag, mir aber dennoch nicht gefallen hat: 'alten Leuten den A... abwischen', - 'Erzähl keine Schei..'

    Schade, eine Enttäuschung in jeglicher Hinsicht. Da mir aber 'Miroloi' so gut gefallen hat, werde ich Karen Köhler im Auge behalten. Hier die Rezension:

    https://www.lovelybooks.de/autor/Karen-K%C3%B6hler/Miroloi-2002421363-w/rezension/5697728159/



  20. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  21. Cover des Buches Museum der Erinnerung (ISBN: 9783257300482)
    Anna Stothard

    Museum der Erinnerung

     (38)
    Aktuelle Rezension von: DasBuecherregal


    Handlung

    Cathy hat ihre Kindheit am Meer verbracht, zwischen Schlamm, Schimmel und ihrem Vater, der Alkoholiker ist. Ihre Mutter verließ sie als sie elf waren und Cathys einzige Freunde wurden der gleichaltrige Jack und sein älterer Bruder Daniel. Bei einem tragischen Unfall kam Jack ums Leben und Cathy und Daniel wurden irgendwann ein Paar. Doch diese Beziehung baute auf Gewalt, Angst und Schuldgefühlen auf und so ist Cathy froh, Tom kennen zu lernen, der zwar ihre Vergangenheit nicht kennt, sie jedoch bedinungslos liebt. In Berlin versuchen die beiden sich ein Leben aufzubauen und es scheint zu funktionieren. Trotz all der Erinnerungen, die sie an das alte Leben hat, scheint sie damit abgeschlossen zu haben, denn nicht einmal Tom kennt ihre Sammlung. Seit vier Jahren hat Cathy nichts mehr von Daniel gehört und alles scheint in Ordnung zu sein. Bis er ihr eines Tages wieder ein Paket schickt. Kann sie es schaffen, dem Mann die Stirn zu bieten, der sie jahrelang unterdrückt und gebrochen hat?

    Meine Meinung

    Da ich mir das Buch nicht selber ausgesucht habe, sondern es im Goodiebag der LitBlogConvention diesen Sommer war, wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Ich versuchte möglichst neutral an das Buch heranzugehen, da es mein erstes aus diesem Verlag und von dieser Autorin war. Ich hätte viel mehr Liebe erwartet und irgendetwas… anderes aber nicht das.
    Wenngleich Liebe vorkommen und Sex ganz offen thematisiert wird, hat dieses Buch nichts anzügliches. Die Liebe zu Tom von Cathy wird stets von ihrer Vergangenheit überschattet und durch die Kindheitserinnerungen von ihr wird ein sehr unperfektes Bild gezeichnet. Sie hatte und hat ihre Macken, benimmt sich nicht immer gut und ist so gar nicht der typische weibliche Protagonist und das hat mir sehr gut gefallen!
    Cathy ist mal etwas völlig neues und somit sehr erfrischend zu lesen. Der Roman bietet nicht nur eine Handlung mit stetign steigender Spannung, sondern auch Wissen, Hilfe und einen tollen Schreibstil.
    Immer wieder werden biologische Informationen eingebaut, die aber nicht belehrend wirken, sondern so natürlich in das Leben der Museumskonservatorin integriert, dass man das Gefühl bekommt, man gehöre irgendwie zu der Beziehung von Tom und Cathy dazu. Gerade die Ecken und Kanten an den Charakteren, ihre Schwächen haben mir sehr gefallen, da sie so viel menschlicher sind, als all die Superhelden, die sonst so momentan unsere Bücherregale erobern. (Die ich zwar auch mag, aber manchmal lese ich eben gerne etwas über authentische, „echte“ Menschen.)

    Mein Fazit:

    Museum der Erinnerung ist ein fantastischer Roman, der sich toll lesen lässt, mit einer ganz neuen Art von Beziehungsdynamik aufwarten kann und dem Leser genau das Gefühl von Nähe oder Distanz und Fremdheit zu den Charakteren vermittelt, die diese wohl selbst empfinden.

  22. Cover des Buches Das Hexenbuch von Salem (ISBN: 9783442473748)
    Katherine Howe

    Das Hexenbuch von Salem

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Der Roman springt zwischen Gegenwart (1991) und Vergangenheit (1692) hin und her. Die Hauptperson in der Gegenwart ist Connie, eine Doktorandin aus Harvard. Sie soll das Haus ihrer vestorbenen Großmutter auf Vordermann bringen. Dabei taucht sie in die Geschichte ihrer Vorfahren ein. Die Geschichte in der Vergangenheit beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung in Salem.

    Beide Erzählstränge sind immer unterteilt in jeweiligen Kapiteln, so hat man immer einen guten Überblick. Die Geschichte ist leider sehr langatmig erzählt. Die über 500 Seiten hätte man sicher um 200 kürzen können, ohne der Geschichte etwas wichtiges zu nehmen. Nicht immer ist soviel Information gut und spannend.

    Der Roman an sich ist eine gelungene Mischung aus Wirklichkeit, Geschichte und Fiktion.

  23. Cover des Buches 84, Charing Cross Road (ISBN: 9783455650747)
    Helene Hanff

    84, Charing Cross Road

     (298)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    84, Charing Cross Road von Helene Hanff ist bereits 1970 erschienen, jedoch ins Deutsche erst 2002 übersetzt und erschienen.

     

    In dem Buch geht es um die New Yorkerin Helene Hanff, die auf der Suche nach seltenen Bücher ist und dabei auf die Adresse eines kleinen Londoner Antiquariats in einer Zeitungsannonce stößt.

    Als sie ihren ersten Brief mit einer Bestellung abschickt, weiß sie nicht, dass sich daraus eine Brieffreundschaft zwischen ihr und dem Antiquariat anfängt.

    Der rege Briefwechsel hält ganze 20 Jahre lang an. Sie schickt den Arbeiter:innen des Antiquariats oft auch Lebensmittel zu, da sie über die Lebensmittelrationierungen in England der Nachkriegszeit erfährt.

    Obwohl sie selber nicht viel Geld hat, macht sie dem Antiquariat damit immer eine sehr große Freude und diese Briefe und Geschenke sind für die Menschen ein Lichtblick in einer schwierigen Zeit.

     

  24. Cover des Buches Das Herz ist ein einsamer Jäger (ISBN: 9783257242249)
    Carson McCullers

    Das Herz ist ein einsamer Jäger

     (182)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Die Geschichte spielt in einer amerkanischen Kleinstadt in Georgia in den 30er Jahren. Ausgerechnet von einem Gehörlosen fühlen das sensible Mädchen Mick Kelly, der ruhelos umherziehende Sozialrevolutionär Jake Blount, der grüblerische Wirt Biff Brannon und der schwer kranke schwarze Arzt Benedict Copeland sich verstanden. Sie ahnen nicht, dass der gehörlose John Singer nicht weniger als sie unter der Einsamkeit und Sinnlosigkeit des Daseins leidet .. man taucht ein in eine hoffnungslose auswegslose Zeit; Rassismus, Armut, Arbeitslosigkeit..

    grossartige Lektüre.

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