Bücher mit dem Tag "samurai"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "samurai" gekennzeichnet haben.

194 Bücher

  1. Cover des Buches Endgültig (ISBN: 9783518425213)
    Andreas Pflüger

    Endgültig

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Ein Thriller mit einer blinden Ermittlerin, jetzt Verhörspezialistin beim BKA, hörte sich interessant und spannend an. Jenny Aaron war nicht immer blind. Ein missglückter Einsatz in Barcelona, den sie noch im Rahmen ihrer Tätigkeit als Elitepolizistin bei der Polizei durchführte, war schuld an ihrem Handikap. Als Tochter eines GSG 9 Kämpfers, hat sie offensichtlich die Zähigkeit ihres Vaters geerbt und nimmt ihr Schicksal nicht einfach nur hin, sondern arbeitet hart daran wieder die Beste zu werden. Sie trainiert die ihr verbliebenen Sinne bis zur Perfektion, beherrscht die Klicksonartechnik, eine Echolotlokalisierungsmethode wie bei der Fledermaus. Überhaupt steht sie den Superhelden aus der Comicwelt in keinster Weise nach. Leider kann ich mit Superhelden so überhaupt nichts anfangen.

    Jenny Aaron wird von ihren ehemaligen Kollegen bei einem Mordfall um Hilfe gebeten und wird dadurch in ihr früheres Leben zurückkatapultiert. Der Mord sollte sie nach Berlin ködern, denn nach Barcelona scheint noch eine Rechnung mit ihr offen zu sein und sie muss mit einem ebenbürtigen Gegner um ihr Leben kämpfen, wie nie zuvor. Dieser Thriller hat auf jeden Fall was Spannung angeht seinen Namen verdient. Die Frau, die sich bei Nichts so beruhigt, wie beim Reinigen ihrer Waffe und auch als Blinde noch über eine Distanz von 80 Metern ins Schwarze trifft, wirkt auf mich eher wie eine Maschine, weniger wie ein Mensch. So lässt mich ihr Handeln auch irgendwie unberührt. Dass sie und ihre Kollegen sich nur mit Nachnamen ansprechen verstärkt diesen Effekt für mich ebenso, wie der vielfach stakkatoartige Schreibstil des Autors.

    Dieser Thriller ist ausgesprochen brutal, sehr komplex in seiner Handlung mit Figuren, die einem Marvel Comic entsprungen sein könnten. Es gibt sicher Fans für diese Art der Spannungsunterhaltung. Ich konnte mit den Protagonisten leider gar nicht warm werden und habe so manche Verfolgungszene auch nur noch überflogen.

  2. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (180)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Dieses Buch war ein absoluter Coverkauf, welchen ich einfach spontan mal beim Stöbern im Internet entdeckt habe. Zwar hat mir auch der Klapptext gefallen, allerdings war es für mich erst einmal nichts besonderes.


    Dieses Cover trifft genau meinen Nerv. Es ist wirklich wunderschön, mit weichen Farben und sanften Strukturen. Auch der Titel konnte meine Neugierde wecken.


    Das Setting spielt in Japan, was jedoch nur durch die fremdländischen Begriffe und Gegebenheiten klar wird, welche zwar manchmal zu kleinen Verwirrungen führen kann, weil man die Begriffe nicht kennt, aber auch nicht wirklich hinderlich für die Geschichte sind, vor allem weil sich am Ende des Buches ein Glossar befindet, wo man diese Begriffe nachschlagen kann, wenn man daran Interesse hat. Ich habe sie dann einfach überlesen, was auch nicht störend für die Geschichte war.


    Mariko hat mich von Beginn an begeistern können. Schnell wird klar, dass sie anders ist, als die Frauen in ihrem Land sein sollten, vor allem aber ist sie unglaublich mutig und sehr stark. Die ganze Geschichte über hat sie einen wirklich starken Willen, lässt sich absolut nicht von ihren Weg abbringen und ist vor allem mehr als bereit, ihr Leben für ihre Mitmenschen zu riskieren. 

    Aus Ökami dagegen wurde ich bis zuletzt absolut nicht schlau. Gerade zu Beginn wirkt er mir einfach zu geheimnisvoll, auch wenn es einzelne Textpassagen aus seiner Sicht gibt, schafft man es einfach nicht, hinter seine Fassade blicken zu können, sodass er einfach der große, geheimnisvolle bleibt.

    Die anderen Charaktere wurden jeweils nur kurz beschrieben, keiner der Nebencharaktere wurde groß ausgearbeitet, dennoch ist dieses absolut nicht hinderlich für die Geschichte. 


    Die Handlung war eine große Überraschung für mich. Bereits von Beginn an hat mich dieses Buch einfach nur fesseln können, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Bereits am Anfang war die Geschichte sehr spannend und so zog es sich auch eigentlich bis zum Ende des Buches. Schön fand ich, dass man immer wieder unterschiedliche Perspektiven erleben kann, sodass die Handlung genug abwechslung bekommt. 

    Stellenweise fand ich die Dialoge viel zu sehr geschwollen, sodass man einfach nicht mehr hinterherkam, sprichwörtlich den roten Faden verlor. Auch die Liebesgeschichte zwischen Mariko und Ökami begann mir etwas zu plötzlich, von einem auf den anderen Moment gibt es da plötzlich eine Anziehung und die beiden kommen sich näher, obwohl vorher immer nur die Rede davon war, dass die beiden sich hassten. Trotzdem entwickelte sich diese anschließend sehr schön. 

    Das Ende hat bei mir so manche Fragen aufgeworfen, welche aber hoffentlich noch im nachfolgenden Band aufgeklärt werden.


    Abgesehen von stellenweise zu geschwollenen Dialogen kommt man wirklich sehr gut durch die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen.


    Mein Fazit:

    Das Buch war eine wirklich große Überraschung für mich. Obwohl ich gar nicht damit gerechnet habe, hat mich die Geschichte wirklich fesseln können, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich so in den Bann des Buches gezogen wurde. Die Hauptprotagonistin Mariko hat mich begeistert, ich fand sie unglaublich mutig und sehr stark, sie kämpft sich unerschütterlich durch alle Gefahren und hat keine Scheu, sich in ein für sie komplett fremde Situation einzufinden. Mit Ökami dagegen hatte ich so meine Probleme, er war mir einfach zu mysteriös, ich wurde einfach nicht schlau aus ihm, was es mir wirklich schwer machte, mir eine Meinung über ihn zu bilden. 

    Stellenweise waren mir die Dialoge einfach zu geschwollen, ich konnte sie teilweise einfach nicht verstehen. 

    Auch das Ende hat bei mir einige Fragen aufgeworfen, doch da bin ich guter Hoffnung, dass sich diese im nachfolgenden Band aufklären werden. 

    Von mir gibt es für dieses Buch auf jedenfall eine absolute Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Opfer 2117 (ISBN: 9783423282109)
    Jussi Adler-Olsen

    Opfer 2117

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Levus

    Auch dieser Fall des Sonderdezernat Q enttäuscht nicht. Wie gewohnt kommt keine Langeweile auf und der Roman fühlt sich insgesamt sehr realistisch an. An einigen Stellen scheint ein bisschen Kritik an den Medien durch, die sich für Klicks  und Auflage für nichts zu schade sind. Insgesamt spannend und emotional, von der ersten bis zu letzten Seite.

  4. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Das Cover von "Im Schatten des Fuches" hat mich direkt angesprochen, da es sehr aussagekräftig und schön gestaltet ist. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das Buch von Julie Kagawa geschrieben und ich ihren Schreibstil in der Buchreihe "Plötzlich Fee" sehr gewöhnungsbedürftig fand. Mein erster Gedanke war, dass das Buch vielleicht auch etwas kindlich geschrieben wurde. Doch meine Befürchtung hat sich schon im ersten Kapitel nicht bewahrheitet. 

    In dieser Buchreihe nimmt Julie Kagawa uns auf eine herzzerreißende Reise ins fantasiegeprägte Japan der Frühzeit mit. Jene Leser, die sich für die japanische Kultur und vor allem für die Fabelwesen Japans interessieren, sind hier goldrichtig. Doch auch für Leser, die nie von den japanischen Oni, Kitsune und Shinobi gelesen haben, werden diese Buchwahl nicht bereuen!

    Mit der Zeit ist mir Yumeko-san (eine Halb-Kitsune und die Protagonistin dieses Romans) sehr ans Herz gewachsen. 

    Yumeko wurde als Halb-Kitsune in einem Mönchskloster in den Bergen des Kaiserreichs großgezogen und lebt dort behütet auf. Eines Tages wird ihr von ihrem Meister die wahre Bestimmung des Klosters erklärt: eine sehr gefährliche Schriftrolle (das Drachengebet) wird dort seit einem Jahrtausend sicher verwahrt und soll weiterhin beschützt werden. Viele sind auf der Suche nach der Schriftrolle, da der Tag des Drachenwunsches naht. Yumeko-san bekommt die Mission das Drachengebet sicher zu einem anderen Tempel im Kaiserreich zu bringen, da ihr eigener Tempel von Oni und anderen Monstern der "Unterwelt" angegriffen und vernichtet wurde. Unterwegs trifft sie auf den jungen Tatsumi, einen Dämonenjäger der Kage. Natürlich verlieben sie sich ineinander und lernen auf dem langen und gefährlich Weg neue Freunde kennen. 

    Die Geschichte um Yumeko, Tatsumi und ihre Freunde ist wunderschön und traurig zugleich! Ich konnte mich sehr gut in alle Charaktere versetzen und liebe dieses Buch! 

  5. Cover des Buches Das Herz aus Eis und Liebe (ISBN: 9783846600887)
    Renée Ahdieh

    Das Herz aus Eis und Liebe

     (73)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Nachdem ich nach dem ersten Band doch noch einige offene Fragen hatte und natürlich wissen wollte, wie es weiter ging, hat es nicht allzu lange gedauert, bis ich nach diesem Buch gegriffen habe. 


    Das Setting ist uns vom ersten Band her vertraut, auch wenn sich die Handlung der Geschichte zum Großteil diesesmal im Palast des Kaisers abspielt. Dennoch findet man sich leicht wieder zurecht in der Welt. 


    Auch die Charaktere sind dem Leser vertraut und man lernt auch noch Charaktere, welche im ersten Band eine kleine Rolle gespielt haben, besser kennen. So lernt man den absoluten Wahnsinn von Kaiser Roku kennen, eine Person, welche das Quälen von Gefangenen eine unbeschreibliche Freude bereitet. 

    Dagegen konnte sein Bruder Raiden mich gerade zum Ende hin absolut überzeugen. Auch  wenn er zu Beginn ebenfalls als grausam dargestellt wird, so zeigt sich doch schnell, wie stark sein Charakter in Wirklichkeit ist. 

    Mariko überzeugte mich immer mehr. Sie war nach wie vor, die kluge, starke Person, welche ich im ersten Band kennen gelernt hatte. 

    Ökami vollführte eine, meiner Meinung nach unglaubliche Wandlung durch. Natürlich war er schon immer stark und einfühlsam, aber zum Ende des Buches konnte er seine Vergangenheit vollkommen hinter sich lassen, mit allen seinen Geistern abschließen, was wirklich beeindruckend zu lesen war. 


    Zugegeben die Handlung konnte mich nicht so sehr mitreißen, wie das vorherige Buch. Dennoch war die Handlung eigentlich bereits von der ersten Seite an wieder spannend, Richtig schön war, dass nach und nach immer mehr all die unbeantworteten Fragen aufgeklärt wurden, was das Lesevergnügen nur noch höher werden ließ. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auch immer mal wieder zu den anderen Charakteren wechselte, welche sich gerade nicht im Palast aufhielten, sodass man so dennoch wusste, was außerhalb der Palastmauern passierte und so die Geschichte von allen Seiten miterleben konnte. Sehr geholfen hat mir auch diesesmal wieder das Glossar, welches die unbekannten Worte, welche die Autorin in die Geschichte einfließen lassen hatte, sehr gut erklärten. So hatte die Story nochmal einen ganz bestimmten Flair, aber man konnte sie dennoch vollkommen verfolgen.


    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt. Sie schreibt flüssig und man kann der Geschichte sehr gut mitverfolgen. 


    Mein Fazit:

    Auch wenn die Geschichte mich nicht genauso fesseln konnte, wie der Vorgänger Band, so hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte weiter mitzuerleben war mir wirklich ein großes Vergnügen. Man lernte nicht nur die bekannten Charaktere noch besser kennen, sondern lernte auch einiges über noch relativ unbekannte Charaktere, bei welchen es wirklich teilweise unglaubliche Wesenszüge gab. Der Spannungsbogen war eigentlich generell sehr weit oben, durch verschiedene Perspektiven erhielt man einen tollen Rundumblick. Alle, nach Band eins noch offenen Fragen, wurden aufgeklärt, dass Ende war vollkommen zufriedenstellend. 

    Die Samurai Reihe war wirklich ein tolles, neues Erlebnis für mich und ich bereue es auf keinem Fall, die beiden Bücher gelesen zu haben. Für diese Reihe gibt es also von mir eine ganz klare Leseempfehlung ;)

  6. Cover des Buches Stormdancer (ISBN: 9783966583862)
    Jay Kristoff

    Stormdancer

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Radi

    Stromdancer ist ein liebevoll gestaltetes Buch. Ich nehme es gerne in die Hand und blättere in die hübschen und hilfreichen Details wie Karten und Glossar. 

    Das Glossar ist dabei nicht nur ein optischer Gewinn, sondern auch notwendig. In diese asiatische Zukunftsvision musste ich mich erstmal hinein denken. Erst nach und nach entstanden Bilder dieses -weit weg vom Mainstream angelegten- Settings. Es ist schon ziemlich komplex und wird zunächst durch eine große Menge an Charakteren schwer zu überblicken. Um ein Personenverzeichnis hätte das Glossar hier noch ergänzt werden können.

    Besonders gut gefallen mir die dystopischen Ideen. Diese betreffen sowohl Natur, als auch Politik und den Menschen an sich. Kristoff denkt sehr ganzheitlich, was mich beeindruckt hat.

    Ebenso begeistert bin ich von jeglichen Dialogen im Buch. Auch wenn ich anfangs aufgrund der Komplexität nicht direkt voll ins Buch eintauchen konnte, so haben mich die Dialoge immer in ihren Bann gezogen.

    Desto weiter ich las, umso leichter wurde das Lesen. Die Spannung stieg und ich war mehr und mehr gefesselt von der Geschichte. Die Entwicklung der Protagonistin Yukiko ist wirklich faszinierend.

    Das Ende dieses Reihenanfangs fand ich rund und gelungen. Es bleibt trotzdem spannend, wie es weiter gehen wird. Daher kann ich nur empfehlen, sich an diesen komplexen Fantasy-Auftakt zu wagen. 

  7. Cover des Buches Im Schatten des Schwertes (ISBN: 9783453272064)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Schwertes

     (72)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Der zweite Band der Schatten-Reihe ist durchaus gelungen. Wie im ersten Band wird die Geschichte fantasievoll und detailliert erzählt, einzig die (immer noch) naive Yumeko lässt ein wenig zu wünschen übrig.

    Stellenweise fand ich das Buch aber etwas langatmig, doch die Kämpfe waren spannend und man konnte gut mitfiebern.

    Einzig das Ende war, nach knapp 100 Seiten Showdown irgendwie etwas flach. So ist es eigentlich klar, wie der 3. Band enden wird... Hakaimono war wohl sehr verzweifelt und ich weiß nicht, ich persönlich konnte es nicht so ganz nachvollziehen, dass ihm diese Lösung lieber war.

    Aber alles in allem ein recht spannendes Buch. Ich mag das Thema an sich sehr gerne, die japanische Geisterwelt hat schon was sehr Faszinierendes, was gut in die Geschichte eingebunden wurde. Und auch, wenn man mit dem Thema nicht so vertraut ist, kommt man auf seine Kosten. 

  8. Cover des Buches Im Schatten des Drachen (ISBN: 9783453272767)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Drachen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Emkeyseven

    Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

    Um das Leben all ihrer Freunde zu retten, hat Kitsune Yumeko ihre Aufgabe verraten. Genno, der Meister der Dämonen, hat eine starke Armee und steht kurz davor, in der wichtigsten Nacht der letzten tausend Jahre seinen Wunsch zu äußern und die Dämonen auf die Menschheit loszulassen. Yumeko muss das unbedingt noch verhindern, aber hier sind auch noch höhere Mächte im Spiel, die noch ganz andere Pläne haben.

    Yumeko entwickelt sich beständig weiter, lernt ihre Fähigkeiten immer besser zu beherrschen und wird immer selbstbewusster, auch wenn sie zwischendurch mal scheitert. Ich habe sie wirklich gerne auf ihrem Weg begleitet und bin begeistert von ihrer wunderbaren und überzeugenden Entwicklung im Laufe ihrer Abenteuer, sowohl als Kitsune als auch als junge Frau.

    Einer meiner liebsten Punkte war, dass wir hier mehr von Tatsumi zu sehen bekommen! Seit er mit Hakaimono verschmolzen ist, hat er sich etwas verändert, ist weder der Dämonenjäger noch der Oni, und doch beide gleichzeitig. Er war schon immer gefährlich und clever, aber Hakaimonos Einfluss macht ihn noch etwas blutrünstiger. Dafür machen ihn seine offensichtlichen Gefühle für Yumeko weicher und seine Loyalität gegenüber der Kitsune und ihrem Plan, den Drachenwunsch zu vereiteln, ist einer seiner größten Antriebe.

    Nicht nur bei Yumeko und Tatsumis Liebesgeschichte gibt es Fortschritte, auch Ronin Okame und Samurai Daisuke bekommen noch etwas Zeit für sich. Ich mochte die beiden wirklich sehr gerne, nicht nur wegen ihres süßen und unterhaltsamen Umgangs miteinander, sondern auch wegen ihrer Einstellung zum Leben und was Ehre betrifft.

    Die Handlung war zum Ende hin eine richtige Achterbahnfahrt. Es ist ein Abenteuer mit vielen Gegnern und ebenso vielen Plänen, die nun alle zum Schluss kommen und deswegen überstürzen sich die Ereignisse. Da war plötzlich so viel los, dass es mich trotz all der Kämpfen und der damit verbundenen Spannung nicht wirklich packen konnte. Trotzdem fand ich das Ende schlüssig und es war auch ein gelungener und schöner Abschluss für die Reihe, der mich an manchen Stellen sogar zu Tränen rühren konnte.

    Fazit
    "Im Schatten des Drachen" bietet einen gelungenen Abschluss die Trilogie. Ich mochte Yumekos Entwicklung im Laufe der Zeit wirklich sehr und auch ihre Gefährten musste ich einfach ins Herz schließen. Ein schönes, spannendes Fantasy-Abenteuer mit japanischem Setting.

  9. Cover des Buches Die tausend Herbste des Jacob de Zoet (ISBN: 9783499255335)
    David Mitchell

    Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Jacob de Zoet ist Holländer und will als Kaufmann in Dejima, einer künstlichen japanischen sein Glück finden. Zu Hause hat er eine Verlobte, doch Dejima bietet eine schillernde, interessante und geheimnisvolle Welt, nicht zuletzt durch die Hebamme und Medizinstudentin Aibagawa Orito. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Korruption, zwielichtige Gestalten, illegale Geschäfte und die gesamte Tradition Japans zeigen genauso die Schattenseiten dieses exotischen Landes. Unversehens gerät Jacob genau in die Fronten.
    Nach "cloud atlas" und "Die Knochenuhren" hat David Mitchell mit diesem wirklich tollen, japanischen Unterhaltungsroman eine richtig bodenständige, wenn auch verruchte Geschichte kreiert. Dieses Mal keine phantastischen Elemente, dafür umso mehr Tradition und ein Teil Geschichte der Ostindien-Kompanie. 
    Die Hauptfigur ist Jacob de Zoet. Eine sympathischer Protagonist, aber auch ein armes Würstchen. Ich war sofort auf seiner Seite und konnte alles nachvollziehen. Denn eigentlich ist er stark in einer erst  schillernden und nach und nach abgewirtschafteten Zone, die ihn gefangen hält.
    Ein Buch, das genau richtig für lange Winterabende ist, das durch die Exotik Japans, die Kultur und die unausgesprochenen Verbote spannend und aufregend ist. Für mich ein zusätzliches Plus, dass es in Japan spielt. Wer sich also für das Land und die Kultur interessiert, wird definitiv auf seine Kosten kommen. Und für alle anderen: ein toller Schmöker!
  10. Cover des Buches Samurai, Band 1: Der Weg des Kämpfers (ISBN: 9783473583843)
    Chris Bradford

    Samurai, Band 1: Der Weg des Kämpfers

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    In "Samurai - Der Weg des Kämpfers" begleiten wir den 12-jährigen Engländer Jack, der nach einem Schiffbruch vor Japan im 17. Jahrhundert von einer japanischen Familie adoptiert und in einer Samuraischule ausgebildet wird. Dabei muss er nicht nur die üblichen Probleme mit strengen Lehrern und gemeinen Mitschülern meistern, sondern sich auch noch gegen Vorurteile und Hass gegen Ausländer behaupten und einen gefährlichen Ninja besiegen. Zum Glück hat er an seiner Seite mehrere treue Freunde, darunter die hübsche Akiko und den stürmischen Yamato.


    Mir hat das Buch aus mehreren Gründen sehr gut gefallen:

    Die Geschichte war unterhaltsam, spannend und schnell und leicht zu lesen. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch, auch wenn mir Akiko etwas zu perfekt ist und sehr an Hermine erinnert. Besonders gut gefallen hat mir das Wissen über Japans Geschichte, Kultur und Sprache und die Tugenden der Samurai, die der Autor immer gekonnt in die Geschichte eingebaut hat, ohne dass man den Eindruck hatte, nur Erklärungen zu lesen. 

    Die Handlung des Buches war vielleicht etwas leicht gestrickt und manchmal etwas vorhersehbar. Das liegt aber wohl daran, dass das Buch bereits für Leser ab 12 Jahren geeignet ist. Trotzdem ist es meiner Meinung nach für alle Altersklassen lesenswert, besonders dann, wenn man gerne etwas über Japan erfahren möchte. 

  11. Cover des Buches Shaolin - Du musst nicht kämpfen, um zu siegen! (ISBN: 9783426645666)
    Bernhard Moestl

    Shaolin - Du musst nicht kämpfen, um zu siegen!

     (52)
    Aktuelle Rezension von: katze102

    Bernhard Moestel beschreibt in 12 Kapiteln die 12 Lebensprinzipien der Shaolin; er bezeichnet dieses Buch als Arbeitsbuch, da man in einem Extraheft gestellte Fragen beantworten und die Antworten von Zeit zu Zeit überprüfen soll. Die eigene Veränderung soll dann allmählich erfolgen.

    Insgesamt fand ich viele Betrachtungen sehr interessant, manche, besonders in denen ich eher das Gefühl von Manipulation und Hinterlist hatte, dagegen nicht ganz so. Die vielen Seiten mit Fragen können durchaus helfen, sich seiner eigenen Denkweise und anderen Möglichkeiten der Sicht und Strategie bewußter zu werden. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, zudem er durch Geschichten, Beispiele und Zitate sehr locker und leicht daherkam und ein angenehmes Lesen bescherte. Manche  Zitate oder Beispiele kennt man wohl schon, was ich aber nicht weiter schlimm finde, denn Wichtiges darf man durchaus mehrmals lesen...

  12. Cover des Buches Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 1 (ISBN: 9783905816945)
    Xianzhe Xu

    Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 1

     (39)
    Aktuelle Rezension von: xlisax1409x

    „Biaoren – Die Klingen der Wächter – Band 1“ von Xianzhe Xu, 276 Seiten, erschienen am 18. März 2020, im Chinabooks E. Wolf Verlag.

    Um was es geht:

    Doma ist Kopfgeldjäger im dritten Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.) und reist umher und erledigt Aufträge, um seine Schulden zu begleichen. Er bekommt dank seinen phänomenalen kämpferischen Fähigkeiten den Auftrag, einem Reisenden, der in die chinesische Hauptstadt möchte, Geleitschutz durch die Wüste zu bieten. Dieser Auftrag bildet den spannenden Anfang dieser Reihe.

    Die Umsetzung:

    Das Cover und die Gestaltung des Comics gefallen mir sehr gut, dass die Gestaltung aller Comics der Reihe so ähnlich ist, lässt die Bücher nebeneinander echt toll aussehen. Dieser Comic war der erste, den ich jemals gelesen habe, und ich fand ihn echt gut. Der Zeichenstil der Bilder gefällt mir sehr mit den gezielt gesetzten, aber willkürlich wirkenden schwarzen Strichen, aus denen die Bilder größtenteils bestehen. Manche der Bilder waren für mich zwar schwer zu entziffern, da das Buch komplett in schwarz-weiß gehalten ist, aber dies kam nicht wirklich oft vor. Die Zeit, in der der Comic spielt, hörte sich für mich von Anfang an ziemlich gut an und die Charaktere finde ich echt toll, Doma, der etwas macho- und angeberhaft wirkte, hatte mich sofort für sich begeistert und die Nebencharaktere sind genauso gut. Es war, als würden die Charaktere zum Leben erweckt werden. Die Kampfszenen gefielen mir mitunter am meisten in diesem Comic die Stellen, an denen Domas Humor herauskommt, sind allerdings auch nicht zu verachten.

    Ich finde den Comic mega und kann ihn guten Gewissens wärmstens weiterempfehlen. Wer Lust auf tolle Zeichnungen und eine fesselnde Handlung hat, wird diesen Comic bestimmt lieben. Deshalb bekommt er von mir 4,5 von 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Die Samuraiprinzessin - Der Spiegel der Göttin (ISBN: 9783833902420)
    Corina Bomann

    Die Samuraiprinzessin - Der Spiegel der Göttin

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Alex06

    Mit diesem Buch entführt Corina Bomann ihre Leser in das alte Japan und wir können den ersten Teil des Abenteuers von Tomoe miterleben. 

    Als ihre Familie ermordet wird, will Tomoe Rache üben und wird von Kriegermönchen aufgenommen und ausgebildet. In ihrem Kloster lernt sie zu kämpfen, Schattenkrieger zu erkennen, Kranke und Verletzte zu behandeln und noch viel mehr.

    Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen, besonders der Charakter Tomoe hat mich fasziniert. Allerdings haben mich auch die anderen Hauptpersonen interessiert, und die Handlung war sehr fesselnd. Ich interessiere mich generell für das Alte Japan und bin deshalb womöglich etwas voreingenommen, allerdings erklärt Corina Bomann das Leben damals unglaublich gut. Dazu kommt, dass sie es spannend macht und man von dem Buch vieles lernen kann. 

    Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen und hoffe, auch den zweiten Teil, der "Das Juwel des Wassers" heißt, bald lesen zu können. Leider war ich  bisher nicht in der Lage, ihn mir zu kaufen.

  14. Cover des Buches Der japanische Verlobte (ISBN: 9783257241518)
    Amélie Nothomb

    Der japanische Verlobte

     (85)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Prinzipiell muss ich sagen, dass mir Teil eins dieser Erfahrungen einer Belgierin in Japan wesentlich besser als dieses Buch gefallen hat. Ursprünglich habe ich Mit Staunen und Zittern nur deshalb 4 Sterne verliehen, da mir diese großartige berufliche Groteske einfach zu kurz war, aber damals wusste ich noch nicht, dass die Fortsetzung in Form eines anderen Buches exisitiert. Deshalb habe ich nun Teil eins nachträglich auch aufgewertet, denn mein Hauptkritikpunkt existiert durch diese Fortsetzung der Geschichte de facto nicht mehr.

    Der Zweite Teil der Geschichte, nämlich Der japanische Verlobte spielt nahezu zeitgleich, aber betrachtet ausschließlich den privaten Aspekt der Erfahrungen der belgischen Protagonistin in Japan. Er startet ein halbes Jahr vor der beruflichen Karriere mit dem zarten Beginn einer Liason mit dem Studenten Rinri, überlappt dann Teil 1 indem er ausschließlich das Privatleben des Paares schildert und beleuchtet in einer Nachschau noch den endgültigen Schlusspunkt der Beziehung Jahre später.

    Was mir sehr gefallen hat, war die Authentizität, die im Plot vermittelt wurde: zwar nicht so wie wir im europäischen Stil den Start einer Liebe schildern würden mit all unseren Gefühlsaufwallungen, sondern eben völlig anders. Was mir weniger gefallen hat, ist der Umstand, dass mir so eine Beziehung einfach literarisch zu langweilig ist. Der Anfang war wie gesagt holprig und a bissi fad, nämlich die zarte Pflanze des Flirts in der japanischen Gesellschaft. Weil die Japaner ja diesbezüglich extrem verklemmt und vielen gesellschaftlichen Konventionen unterworfen sind, lähmte die Beschreibung dieser linkischen Art von jungen japanischen Männern ordentlich, war aber auch a bissi niedlich in ihrer Unbeholfenheit. Die Handlung plätscherte so dahin, ohne wirkliche Flirt-Highlights bis zur Fondueszene, dann legt sich der Schalter sofort auf total schräg um - als Analogie möchte ich Euch die Folgende anbieten: vom Kinderzimmer gleich auf die Fetischmesse gehupft 😂.

    Anschließend geht es wieder sehr konventionell weiter, der Leserschaft offenbart sich eine mäßig spannende Beziehung ohne Höhen und Tiefen, die allmählich ernst wird. Interessant waren aber die Sidekicks durch Einblicke ins Land und in die Gesellschaft, die durch die vielen typischen Pärchen-Unternehmungen, die die beiden absolvieren, von der Autorin in die Handlung eingebunden wurden. Offenbar gibt es eine Romatik-Liste, die japanische Paare, die sich ja auch nicht zu Hause herumtreiben und Sex haben dürfen, abarbeiten sollten, um gesellschaftlich anerkannte und standesgemäße Werbung zu betreiben. Darauf stehen zum Beispiel eine Wanderung auf den Fuji, Abendessen der Frau mit Freunden des Partners, Besuch der Insel Sado und ein Wellness-Bad in heißen Quellen, Kino-Besuche, Parks, Förmliche Vorstellung bei der Familie ... .

    Was da so en passant an japanischer Kultur vermittelt wird, die uns völlig fremd vorkommt, ist nicht unspannend. Zum Beispiel kommt heraus, dass schon im Alter von 5 Jahren ein ernormer Leistungdruck auf japanische Kinder ausgeübt wird, indem sie einen Intelligenztest machen müssen, der über ihre zukünftige akademische Karriere entscheidet. Das ist total bekloppt und megaheavy bezüglich Stress, kein Wunder dass es so viele Selbstmorde gibt. Nur während des Studiums können sich junge Leute austesten, nicht in der Schule, in der auch ein enormer Druck herrscht, und so gut wie nie wieder nachher, dann stecken sie im Hamsterrad der Arbeit fast ohne Freizeit fest. Erst nach der Pensionierung können die Japaner einigermaßen selbstbestimmtes Leben wiederaufnehmen.

    Auch die Vorstellung der Liebsten in einer formellen Zeremonie für alle Studentenfreunde, war sehr schräg und ungewöhnlich, aber sehr interessant, die Vorstellung von Rinris Familie insbesondere der Großeltern war überhaupt sehr überraschend.

    Nach und nach wird der Protagonistin die von ihr aus eher locker geführte Beziehung viel zu eng, ein Heiratsantrag steht ins Haus, den die junge Frau zwar nicht ablehnen möchte, damit sie die Beziehung nicht gefährdet, aber mit einer laangen unbestimmten Verlobungsphase, wie es in ihrem Heimatland Belgien angeblich üblich sein sollte, abwiegeln kann.



    "Ich wollte Rinri nicht heiraten. Außerdem war mir die Idee einer Heirat schon lange zuwider. Was hatte mich also daran gehindert abzulehnen? Die Erklärung war, dass ich Rinri mochte. Eine Ablehnung hätte Trennung bedeutet, und ich wollte nicht mit ihm brechen. Mich verband so viel Freundschaft, Zuneigung und Lachen mit diesem sentimentalen Jungen. Ich hatte keine Lust, auf seine charmante Gesellschaft zu verzichten. Ich segnete den Erfinder der Verlobung."

    Schließlich läuft sich die Beziehung ohne größere Friktionen ganz allmählich Schritt für Schritt tot, was zwar sehr realistisch ist, aber literarisch einfach sehr wenig Futter für spannende Auseinandersetzung bietet. Wobei - wie die Protagonistin strategisch klug ohne Streit und Verweigerung das Heiratsversprechen umgeht ist nicht unspannend - sie wählt eine eher männliche Art der Vermeidung beim Schlussmachen, ist aber etwas netter und kommunikativer im Nachgang der Beziehung.

    Fazit: Hat mich jetzt nicht so ganz vom Hocker gerissen, wie Teil 1, ist aber eine sehr gute behäbige Geschichte über Beziehungen in der japanischen Kultur. 3,5 Sterne wohlwollend aufgerundet auf 4 und eine Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille (ISBN: 9783733503215)
    Lian Hearn

    Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille

     (471)
    Aktuelle Rezension von: chloelenne
    Ich glaube, den ersten Band hab ich so 10x gelesen bis jetzt. Es ist immer wieder toll
  16. Cover des Buches Die Kurtisane und der Samurai (ISBN: 9783570100851)
    Lesley Downer

    Die Kurtisane und der Samurai

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Die Kurtisane und der Samurai“ ist eine gut recherchierte Geschichte über das Leben in Japan um 1868. Von Lesley Downer habe ich bereits vor Jahren „Geishas. Von der Kunst, den Kimono zu binden“ gelesen und war damals schon begeistert von der tiefgründigen Recherchearbeit (das war aber mehr ein Sachbuch, als ein Roman). Da es sich hierbei um einen Roman handelt, bekommt man auf wunderbar unterhaltsame Weise historische Fakten, aber auch Kunst, Kultur und Brauchtum präsentiert. Da ich die japanische Kultur rund um Geishas und Teehäuser seit Jahren sehr interessant finde, habe ich mich daher auch an diese Geschichte gewagt. Wobei ich gehofft hatte, dass die in der Inhaltsangabe beschriebene Liebesgeschichte nicht den ganzen Raum einnimmt und auch Platz für die kulturanthropologischen Aspekte lässt.

    Man erfährt die Geschichte jeweils abwechselnd in zwei Kapiteln zu Hana und zwei Kapitel zu dem Samurai Yozo. Hana ist zu Beginn die junge Frau eines (tyrannischen und jähzornigen) Samurai, der dann aber in den Krieg zieht und sie mit dem Gesinde zurück lässt. Als Haus und Hof überfallen werden, flieht sie nach Yoshiwara und landet unabsichtlich in einem Kurtisanenhaus. Da sie dorthin „verkauft“ wurde und ihr die Flucht nicht gelingt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Schulden abzuarbeiten und so arrangiert sie sich Stück für Stück mit dem Leben als Kurtisane.

    Die Kapitel um Yozo entführen den Leser an die Kriegsschauplätze und sind daher sehr düster und geprägt von vielen kriegerischen Handlungen, Strategien, Kanonenfeuer und Tod. Da ich daran aber nicht ganz so viel Freude habe, habe ich die Kapitel aus Hanas Sicht lieber gelesen. Nach über der Hälfte treffen sich die beiden und dann verschwindet die 2:2 Kapitelaufteilung nach und nach. Es gibt eine Liebesgeschichte, aber sie nimmt nicht den ganzen Raum ein, was ich auch gut fand. Sie müssen auch mit einigen Problemen kämpfen, was man sich aber denken kann. Hier muss ich aber sagen, dass alles dann recht rasant aufgelöst wurde und auch wenn ich die Lovestory persönlich nicht gebraucht hätte, wurde sie dann dennoch viel zu leicht aufgelöst. So ganz stimmig war das aus meiner Perspektive dann leider nicht.

    Mehr will ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Ich fand die Entführung in diese Zeit und Kultur sehr spannend und kann die Geschichte durchaus empfehlen, v.a. wenn man Interessen in dieser Richtung hat. Wer lieber eine ganz dramatische Liebesgeschichte mit ein wenig kulturellen Flair lesen möchte, ist hier aber nicht ganz richtig. Da empfehle ich eher „Die Geisha“ von Arthur Golden. Ich muss aber auch gestehen, dass die vielen Kriegskapitel mein Lesevergnügen auch etwas gedämpft haben, so dass ich alles in allem 3,5 von 5 Sterne vergebe.

  17. Cover des Buches Amizaras Diarium 1893 AD (ISBN: 9783981442144)
    Valerian Çaithoque

    Amizaras Diarium 1893 AD

     (9)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81

    Harry Houdini, eine weibliche Samurai Nakana Takeko und ein Schwarzmagier Aleister Crowley - was haben Sie gemeinsam? Sie werden in ein Schicksal geführt durch einen Fund im entlegensten Winkel des Himalaya ... 

    Amizaras Vorgeschichte, wie lange habe ich darauf gewartet... Die Bücher von der Amizaras Edition sind alle eine Augenweide. So muss eine Bibliothek ausgestattet sein. Wundervolle Hardcover mit Zeichnungen, magisch und einfach nur wundervoll zum ansehen. Zum lesen, gut, manchmal etwas schwierig weil auch die Seiten recht dunkel sind, aber alles in allem einfach ein wundervoll schönes Buch das in jede Bibliothek gehört. Noch viel mehr gehört es zu jedem Fantasy Fan, denn die Bücher sind nicht nur traumhaft gestaltet, der Inhalt ist auch fesselnd, packend und einfach nur hervorragend geschrieben, so, dass man einmal begonnen gar nicht mehr aufhören kann. 

    Fazit: Ein traumhaftes Buch, dass jeder Fantasy-Leser kennen und verschlingen muss. Suchtgefahr garantiert 

  18. Cover des Buches Grabesstille (ISBN: 9783734108150)
    Tess Gerritsen

    Grabesstille

     (431)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Die Geschichte hat mich von Anfang an gereizt und ich war mit Spannung dabei. In eine andere Kultur einzutauchen fand ich interessant und hat dem Buch das gewisse Etwas verliehen.

    Manche Handlungsstränge kamen mir etwas zu kurz. Zu viel darf man in Teil 9 natürlich nicht erwähnen, damit man nichts vorweg nimmt.

    Insgesamt fand ich es eine runde und spannende Story, die ich teilweise so geahnt habe, teilweise aber auch komplett überrascht wurde.

    Für alle Fans der Reihe kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

    Wer an der Stelle neu einsteigen möchte, kann das meiner Meinung nach auch tun.

    Klar ist es immer schöner, wenn man die Entwicklung der Protagonisten miterlebt, aber es wird oft genug erklärt oder nochmal erzählt, damit man gut mitgenommen wird. Gleichzeitig langweilte mich das als Reihenleser aber nicht, da kurze Erinnerungen ja auch von Vorteil sind.


    Viel Spaß beim Lesen - von was auch immer 🙃

  19. Cover des Buches Der Kirschblütenmord (ISBN: 9783404158928)
    Laura Joh Rowland

    Der Kirschblütenmord

     (53)
    Aktuelle Rezension von: nscho-tschi
        Das feudale Japan im Jahre 1683. Sano Ichiro, vom Stand der Samurai, beginnt sein Amt als Ordnungshüter eher unwillig. Doch als die Bearbeitung eines Doppelselbstmordes aus unglücklicher Liebe in seinen Aufgabenbereich fällt, erkennt Sano, dass womöglich nur er allein die Wahrheit ans Licht bringen kann. Denn die Wahrheit in diesem Fall wird mit aller Macht vertuscht und hinter ihr verbergen sich noch weit andere Geheimnisse, über denen die viele lieber Staub sehen wollen...

        In "Der Kirschblütenmord" führt Laura Joh Rowland den Leser tief in die rohe und exotische Welt eines vergangenen Japans. Ein fremdartiger Schauplatz der Ehre und Gewalt in Politik und Gesellschaft, in der auch nicht zuletzt die Ständeordnung eine bedeutende Rolle spielt.
        Von ausführlichen und teilweise sehr schönen und detailverliebten Beschreibungen, wird eine anhaltende Grundspannung geschaffen. Wo der Leser mehr Einzelheiten zu ahnen scheint als der detektivische Protagonist, klafft sogleich eine Spalte auf, die alle möglichen und neuen Erkenntnisse zu Tage fördern könnte. Schöne Formulierungen und gnadenlos brutale und entsetzliche Handlungen können den Leser erschaudern lassen, auch wenn dazwischen manchmal ein Gleichgewicht zu fehlen scheint.

        Ich habe diesen Roman teils mit Hingabe, teils mit Verwunderung, teils mit Abscheu mancher Handlungen gelesen. Wer mal aus den nordeuropäischen/amerikanischen Kriminalromanen einen Schritt in eine fremdartige Welt wagen will, der sollte "Der Kirschblütenmord" durchaus in Erwägung ziehen!
     
      
  20. Cover des Buches Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln (ISBN: 9783733503161)
    Lian Hearn

    Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Ich sehe es nciht als Jugendbuch! Der Schreibstil ist  eigen und relativ Anspruchsvoll. Die menschlcihen Triebe und Brutalität kommen (wie bei Sagen üblich) nicht zu kurz. JEdwede Körperflüssigkeit fliesst in ordentlichem Maße.

    Mittelalterliche Tragödien die mich an die Kidner Hurins denken lassen.

    Am ANfang dauert es etwas, bis man sich eingelesen hat aber dann ist es top.

    Schön ist auch, dass jeder Charakter einer Logik oder Instinkten folgt und dabei oft gleichzeitig sympathisch und unsymphatisch wird und alle Charaktere durch die Bank menschliche Schwächen zeigen.

  21. Cover des Buches Lost Land -  Die erste Nacht (ISBN: 9783522201513)
    Jonathan Maberry

    Lost Land - Die erste Nacht

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Das Buch

    Eine Katastrophe, deren Ursache niemand kennt. Eine Enklave, in der sich die letzten Überlebenden verschanzt haben. Ein riesiges Niemandsland, das von Untoten bevölkert wird. Zwei Brüder, die einander Feind sind. Ein junges Mädchen, das den einen bewundert und den anderen liebt. Menschen, die von Freiheit und Zukunft träumen - in einer Welt, die zerstört ist.

    In Mountainside gelten strenge Gesetze. Wer 15 ist, muss selbst für seinen Unterhalt sorgen, anders ist das Überleben nicht möglich. Da er keine Alternative hat, geht Benny Imura bei seinem Bruder in die Lehre, einem bekannten Zombiejäger. Er hasst Tom, den er für den Tod ihrer Eltern verantwortlich macht, hält ihn für skrupel- und verantwortungslos. Doch dann erlebt er einen Jäger, der die Untoten respektiert und versucht, ihnen einen würdevollen Tod zu ermöglichen. Denn sie waren einmal Menschen, die liebten und geliebt wurden. Und er erkennt, dass die wahre Gefahr im Lost Land nicht von ihnen ausgeht. Wirklich kaltblütig sind Menschen wie Rotaugen-Charlie und sein Clan, brutale Herren über Leben und Tod. Als sie Nix, seine Freundin, entführen, zieht Benny an Toms Seite in einen Kampf mit höchst ungewissem Ausgang …


    Meine Meinung

    Jugenbücher sind eine Sache, aber Dystopien? Normalerweise lese ich (High)Fantasy, Thriller, Krimis und ganz selten mal historische Romane, aber Dystopien habe ich noch nie gelesen - bis jetzt. Und ich muss sagen: Ich bin ein Fan!

    Jonathan Maberry erschafft eine Welt, in der Vorsicht wichtig ist, Vertrauen aber noch mehr. Zombies stellen den Großteil der Weltbevölkerung, nur wenige haben die erste Nacht überstanden und müssen nun, Jahre danach, immer noch irgendwie in ihrer Stadt überleben. Durch detaillierte Schilderungen fällt es dem Leser nicht schwer, sich diese Welt vorzustellen - ja, sogar in sie einzutauchen und an Bennys Leben teilzuhaben. Das Buch ist in einem Stil geschrieben, der einen einfach mitnimmt und Emotionen wie Angst, Trauer und Freude in einem auslösen kann. Und auch die Protagonisten weisen eine charakterliche Tiefe auf, die sie in ihrem Denken und Handeln authentisch wirken lässt. Sich in den ein oder anderen hineinzuversetzen fällt nicht schwer. Sogar die Zombies sind "realistisch" dargestellt; insofern Zombies realistisch sein können.

    Über das Cover kann man streiten: Der Stacheldraht ergibt Sinn, da die Menschen in Mountainside mehr oder weniger eingesperrt sind, damit die Zombies sie nicht angreifen können. Der Rabe allerdings bietet viel Platz für Interpretationen, denn der Rabe als Tier spielt im Buch keine Rolle. Vielleicht könnte man ihn als Boten des Todes sehen und der ein oder andere mag vielleicht auch verlassene Weiten mit ihm assoziieren (was dann natürlich wieder gut zum Inhalt passt).

    Fazit

    Obwohl ich wirklich kein Zombie-Fan bin (Serien wie "The Walking Dead" oder Filme mit Zombies sind das Letzte, was ich mir in meinem Leben anschauen würde), hat mich diese Dystopie absolut gepackt. Ich habe diesen ersten Teil regelrecht verschlungen und mir direkt den zweiten Teil gekauft (und ebenso verschlungen). Natürlich stellen die Zombies den zentralen Aspekt der Geschichte dar; aber auch Liebe, Familie, Freundschaft etc sind hier sehr wichtig.

    Ich möchte diese Reihe jedem empfehlen, der entweder total auf Zombies abfährt oder der gerne mal etwas tiefsinnigere Jugendbücher liest (oder auch beides ;) ).
  22. Cover des Buches Snow Crash (ISBN: 9783442453023)
    Neal Stephenson

    Snow Crash

     (130)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    WOW.  Dieses Buch möchte ich verfilmt sehen. Von Terry Gilliam in Zusammenarbeit mit Tim Burton. BItte!
    Neal Stephenson spielt hier kongenial mit sämtlichen Mafia, F.B.I. Hacker, Schwert Hickhack, Thriller und sonstigen Klischees.
    Verlockend anziehend, die garantierte Pizzalieferung innerhalb 30 Minuten.
    Der Einstieg in diese Welt ist zeitintensiv, da anfänglich verworren/ verwirrend.  Ist man nach kurzer Eingewöhnung drin, entfaltet sich aber ein Kosmos genialer Einfälle, vermischt mit rasanter Action, Verve, Sarkasmus und Witz, welcher einen das Buch nur noch notgedrungen aus der Hand legen lässt.  Keine Sorge, der nötige Ernst bleibt dennoch gewahrt. Stilistisch ausreichend, inhaltlich ein fein versponnenes Netz an Ideen und Handlungssträngen, die stringent dem vielgeliebten roten Faden folgen.

    Die Protagonisten Y. T. Kurierskaterin und Super Hacker Hiro Protagonist (sic) treffen in einer Welt, die unserer ähnelt, sich aber eklatant in eine anarchisch dystopische Kleinstaaterei weiterentwickelt hat, aufeinander. Ein uralter Virus  ( " ....Dieses Snow Crash - ist das ein Virus, eine Droge oder eine Religion ?" ...."Wo ist da der Unterschied ?") bedroht  die Menschheit. Hiro begibt sich,  mit traditionellem Katana bewaffnet, auf die Suche nach ihm......
    So die grob umrissene Rahmenhandlung.
    Darin sind kleinere Satzschätzchen, Gedankenblasen die das Hirn aufgehen lassen und genug Gimmicks und Knarren aller Couleur um geneigte Actionfans auf Wolke Sieben zu schicken.

    Die blaue Mauritius des Genres ( welchen Genres ? egal ! ) Irre abgefahren und ein besonderer Genuss für Skater und solche die es mal waren.
    Zum wiederlesen.







  23. Cover des Buches James Clavell: Shogun (ISBN: B004XBZXUO)

    James Clavell: Shogun

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Kirschblüten im Wind (ISBN: 9783453405813)
    Susanne Wahl

    Kirschblüten im Wind

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Die abenteuerliche Reiswe einer mutigen Frau
    1691: Die siebzehnjährige Katharina ist entsetzt. Ihr Vater will sie mit einen reichen, alten Kaufmann verheiraten. Eine Reise zu Verwandten nach Amsterdam nutzt sie zur Flucht. Ihr Jugendfreund Severin soll den Arzt Dr. Martin Liebau nach Japan begleiten, er möchzte aber nicht auf die gefährliche Reise gehen. Kurz entschlossen verkleidet sich Katharina als Mann und schifft sich an seiner Stelle auf dem Ostindiensegler ein. So wird die junge Frau zum Arztgehilfen Severin.

    Ein großér, historischer Roman von der faszinierenden Kulisse Japans

    Eigene Meinung:
    Diesen historischen Japan-Roman kaufte ich vor knapp 2 Jahren bei Kodi als Mängelexemplar. Mir gefiel das Cover su gut und auch den Titel des Buches, da ich Kirschblüten seit Jhrzehnte über alles liebe.

    Ich freute mich schon seit langem dieses Buch zu lesen und dachte mir, dass er mit Sicherheit sehr romantisch und gefühlvoll geschrieben sein müsste. Die >Autorin Susabnne Wahl sagte mir gar nichts, ich hatte noch nie von ihr gehört geschweige denn gelesen. War also sehr neugierig auf das Buch und alles drum und dran.

    Der Anfang war etwas schwierig zu lesen und zu verstehn, doch weitere Seiten später wurde es immer besser und ich kan in den tollen Genuss und las ab einer gewissen Seite mit Begeisterung. Ich lies mir gute 4 Tage Zeit mit dem Buch. Ganze 468 Seiten zählte es und ich kam am Wochenende gut voran. Es passte so richztig in den Sommer rein. Ich bin zwar nicht gabz warm geworden mit den Protagonisten, aber sie hatten alle eine nette passende Rolle, ob positiv oder negativ, ob lieb oder böse, die Geschichte war interesssant unbd gut gewählt. Hatte Freude beim Lesen.

    Ich musste mal schmunzeln, über manche Wörter oder Sätze war ich etwas überrascht, aber auch in Japan gibt es anscheinend die sexuelle Sprache. Einen Schreibfehler habe ich entdeckt, die Seite habe ich mir leider nicht gemerkt. Der Vollmond spielte auch eine große Rolle, obwohl es ja heißt, in Japan geht die Sonne auf.

    Wer einen faszinieren Roman lesen möchte, kommt bei "Kirschblüten im Wind" voll auf seine Kosten. Ich kann dies nur unterstreichen.  Und auch gut und gerne weiterempfehlen, besonders für die Leseratten, die historische Romane lieben. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

    Vergebe hierfür gerbe, liebgemeinte 4 Sterne!


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