Bücher mit dem Tag "samurai"
73 Bücher
- Julie Kagawa
Im Schatten des Fuchses
(194)Aktuelle Rezension von: Maura99"Versprochen, Yumeko. Egal, wie lange es dauert, wie weit ich reisen muss, selbst wenn es mich mehrere Leben kosten sollte, ich werde immer nach dir Ausschau halten. Mein Äußeres mag sich ändern, mein Name ein anderer sein, aber du bist die andere Hälfte meiner Seele. Sie wird nicht aufhören, nach dir zu suchen, bis ich dich wiedergefunden habe." - S 387 Im Schatten der Drachen
Für mich war diese Reihe ein reread und noch immer ein Genuß. Vor allem: sehr ihr diese Ausstattung 😍
Tasumi und Yumeko trafen sich und brauchten sich, auch ohne es selbst zu wissen.
Zwei sehr junge Menschen die irgendwie in ihre Pflichten gerutscht sind und jetzt umdenken müssen.
Über drei Bände hindurch lernen die beiden zusammen mit ihren Gefährten sich zu entwickeln, über sich hinaus zu wachsen und sich sogar aufzuopfern.
Es ist durch die Bände hinweg eine wirklich wundervollen Reise voll von Legenden, Dämonen, liebe und opfern.
Die kämpfe waren grandios. Die Finale Auflösung absolut begeisternd.
Die Tragik passt zu den japanischen Geschichten und der Mut den es hier braucht war so schön dargestellt.
Ein angenehmer Schreibstil und ein tolles Feeling was will man mehr. - Jussi Adler-Olsen
Opfer 2117
(231)Aktuelle Rezension von: SelfsoulIn diesem Band der Reihe steht dieses Mal Assad im Mittelpunkt.
Im Laufe des Buchs erfährt man mehr über seine Vergangenheit und Geschichte. Insbesondere, dass er eine Familie hat. Seine Frau und beiden Töchter wurden aus Rache an ihm entführt.
Als plötzlich ein Foto von seiner Frau und einer seiner Töchter in der Zeitung zu sehen ist, wird ihm klar: sie leben und es muss Rache geben.
Sehr spannend! Rose kehrt zum Team zurück.
Der zweite Fall ist etwas too much, deshalb einen Stern Abzug.
- Lian Hearn
Der Clan der Otori. Das Schwert in der Stille
(488)Aktuelle Rezension von: KikitWunderbar, das diese großartige, das alte Japan widerspiegelnde, fantastische Trilogie nun bei Fischer Sauerländer neu aufgelegt wurde.
All age-Fantasy at its best: hier gibt es Verrat, Intrigen, Mord, auch Gemetzel, besondere Fähigkeiten und eine stimmungsvolle, tolle Lovestory plus etliche Wendungen.
Ohne Cliffhanger, aber unbedingt weiter lesbar dann mit "Der Pfad im Schnee" + "Der Glanz des Mondes".
Der junge Takeo und seine geliebte Kaede leben in einem feudalen Japan, das von Machtkämpfen der großen Lehnsherren in Atem gehalten wird, aber auch ihr Schicksal ist es, als Spielball vielfältiger Machtpolitik hin-und hergerissen zu werden. Spannend und flüssig zu lesen, tauchen wir in eine fremde Kultur ein, die sich mal elegant, mal düster vor uns entfaltet.
Wer anschließend immer noch nicht genug hat, kann noch "Der Ruf des Reihers"(16J.später) bzw. das Prequel "Die Weite des Himmels" lesen, die mich persönlich nicht mehr ganz so mitgerissen haben wie die ersten drei Teile.
- Lian Hearn
Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln
(33)Aktuelle Rezension von: MayaBIch habe das Buch für eine Challenge gelesen, und ich bin ehrlich: Ohne Challenge hätte ich es vermutlich abgebrochen. So habe ich es bis zum Ende durchgehalten, und mich die meiste Zeit leider eher durch die Zeilen gequält, als irgendetwas anderes.
Das Buch ist sehr verwirrend geschrieben, mit eher flachen und einseitigen Figuren, von denen es aber so viele gibt, auch mit so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass man wirklich leicht den Überblick verliert. Auch sind die Kapitel zwar immer mit dem Namen der Person benannt, aus deren Perspektive geschrieben wird, die Perspektiven ändern sich aber auch gerne mal im Kapitel nach ein paar Absätzen oder Seiten, sodass man sich nicht wirklich auf die Angaben verlassen kann.
Tatsächlich könnte ich darüber aber hinwegsehen, und würde vermutlich die Welt positiv hervorheben, und die Gedanken hinter dem Plot zumindest teilweise loben, sodass das Buch dann relativ mittelmäßig in meinen Augen wäre, allerdings gibt es ein für mich wesentlich größeres Problem, und das sind die wirklich heftigen Themen, die praktisch ununterbrochen angesprochen und behandelt werden, zu denen aber jegliche Aufarbeitung fehlt. In einem Buch für Erwachsene könnte ich mit der Herangehensweise leben (auch da hätte es mir nicht gefallen, aber die meisten Erwachsenen sollten ein gewisses Allgemeinwissen und gesunden Menschenverstand mitbringen, um auch düsterere Dinge einzuordnen), in einem Jugendbuch (das mich vom Schreibstil her aber eher an ein Kinderbuch hat denken lassen) hatte all das aber überhaupt nichts zu suchen, wenn man mich fragt.
Es gibt sehr viele sexuell übergriffige Szenen, sowohl zwischen Erwachsenen als auch zwischen Erwachsenen und Kindern, das ganze wird praktisch ständig irgendwie erwähnt oder irgendwer denkt drüber nach, und das ganze hat einen sehr abschreckenden alltäglichen Ton gehabt, fand ich. In einem Fantasybuch für Erwachsene könnte ich wie gesagt damit leben, wenn ich müsste, weil ich weiß, dass Leute davon ausgehen, dass das irgendwie dazugehört, aber für Kinder? Wirklich? Und dann denkt ein Mädchen (und ich meine Mädchen, nicht Frau) auch noch darüber nach, dass der Gedanke sie irgendwie doch anmacht, dass irgendwelche Männer einbrechen und über sie herfallen könnten? Ähm ... was bitte? Und irgendein Mann nimmt ein Mädchen bei sich auf, und denkt drüber nach, dass er schon immer eins als Tochter großziehen und später heiraten wollte? Und wer anderes kriegt das raus und kommt allen ernstes mit "Viele Väter haben irgendwann was mit ihren Töchtern" (kein wortwörtliches Zitat, aber inhaltlich war es ziemlich genau das) um die Ecke? Ich fand das alles wirklich verstörend, und in meinen Augen ging das alles leider gar nicht.
Und es hat auch nicht geholfen, dass praktisch alle Figuren das Gefühl haben, dass das alles schon irgendwie heiß wäre, selbst wenn ihnen mal in einem Nebensatz auffällt, dass sexuelle Übergriffigkeit vielleicht nicht ganz das richtige wäre, und dass auch keine einzige Figur mir irgendwie sympathisch war, und hätte der Fokus rein auf dem Plot von politischen Intrigen und Magie und all dem gelegen, hätte mich das Buch vermutlich ansprechen können, besonders weil ich es auch so unglaublich schön finde, aber der sexuelle Unterton war wirklich eine absolute Katastrophe, und ich bin so froh, dass es jetzt vorbei ist und ich die Reihe hiermit abbrechen kann. - Renée Ahdieh
Das Herz aus Eis und Liebe
(89)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks"𝓦𝓮𝓲𝓵 𝓭𝓾 𝓪𝓵𝓵𝓮𝓷 𝓢𝓬𝓱𝔀𝓲𝓮𝓻𝓲𝓰𝓴𝓮𝓲𝓽𝓮𝓷 𝔃𝓾𝓶 𝓣𝓻𝓸𝓽𝔃 𝓿𝓮𝓻𝓼𝓾𝓬𝓱𝓽 𝓱𝓪𝓼𝓽, 𝓮𝓲𝓷𝓮𝓷 𝓼𝓮𝓵𝓫𝓼𝓽𝓼ü𝓬𝓱𝓽𝓲𝓰𝓮𝓷 𝓐𝓷𝓯ü𝓱𝓻𝓮𝓻 𝔃𝓾 𝓻𝓮𝓽𝓽𝓮𝓷, 𝓭𝓮𝓻 𝓭𝓲𝓬𝓱 𝓪𝓾𝓯 𝓢𝓬𝓱𝓻𝓲𝓽𝓽 𝓾𝓷𝓭 𝓣𝓻𝓲𝓽𝓽 𝓫𝓮𝓵𝓸𝓰𝓮𝓷 𝓱𝓪𝓽. 𝓓𝓾 𝓫𝓲𝓼𝓽 𝓭𝓮𝓻 𝓪𝓶 𝔀𝓮𝓷𝓲𝓰𝓼𝓽𝓮𝓷 𝓷𝓾𝓽𝔃𝓵𝓸𝓼𝓮 𝓚𝓻𝓲𝓮𝓰𝓮𝓻, 𝓭𝓮𝓷 𝓲𝓬𝓱 𝓳𝓮 𝓰𝓮𝓽𝓻𝓸𝓯𝓯𝓮𝓷 𝓱𝓪𝓫𝓮, 𝓗𝓮𝓻𝓻𝓲𝓷 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓴𝓸. 𝓥𝓮𝓻𝓰𝓲𝓼𝓼 𝓭𝓪𝓼 𝓷𝓲𝓮."
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Der Schwarze Clan ist aufgefolgen, Ōkami wurde gefangen genommen und Mariko hat keine andere Wahl, als Prinz Raiden und ihren Bruder nach Inako zu folgen. Als die Braut des Prinzen, muss sie sich den Gefahren und Intrigen des Hofes stellen, um Ōkami die Flucht zu erschaffen. Doch ihre Klugheit und ihre Waffen reichen nicht aus, um Gerechtigkeit zu bringen und die Geheimnisse hinter dem Geheimnis aufzudecken. Werden Mariko und Ōkami aus diesem Lügennetz entkommen?
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Anfangs erging es mir wie beim ersten Band. Ich brauchte Zeit mit dem Buch und dem Schreibstil klar zu kommen, weshalb ich auch öfters Kapitel nachlesen musste, wirklich verstehen musste, damit man Puzzleteile setzen konnte und darüber im Klaren war, wer wer ist, wer was getan hat und wer hier gut oder böse ist. Ich finde diese Dilogie von Renée Ahdieh sehr anspruchsvoll, aber auch unglaublich interessant und spannend. Die Verwendung der japanischen Kultur und der Geschichte macht es nur noch spannender. Die Geschichte von Mariko und Ōkami hat mich gefesselt und mich wünschen lassen, dass sie zusammen sein können, trotz der vielen Gefahren, Probleme und anderes. Im zweiten Band wurde man auch öfters in den Sichten anderer Charaktere eingeführt, was alles noch spannender gestaltete. Ich habe mich immer mehr in Renée Ahdiehs Schreibstil verliebt und wirklich mit der Geschichte mitfühlend können, es hat mich einfach unfassbar berührt. Jedoch fand ich trotz rundem Ende, paar Ereignisse zu kurz gefasst oder wichtige Punkte wurden weggelassen. Wie was mit Amaya am Ende geschehen ist oder Kenshins Erinnerungslücken wurden nicht wirklich den Charakteren im Buch aufgeklärt. Der Leser wusste durch die verschiedenen Sichtwechsel bescheid, aber in der allgemeinen Handlung kam das irgendwie zu kurz, was ich etwas schade finde. Auch der Tod des Kaisers war sehr undeutlich. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, was da passiert ist, habe aber verstanden, dass er der Vergangenheit angehörte.
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Deswegen gibt es 4/5 Sternis für 'Das Herz aus Eis & Liebe'🌟
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~Fazit zur Dilogie~
Mich hat die Dilogie sehr angetan. Ich habe die Geschichte von Ōkami und Mariko geliebt und es auch gemocht wie die Autorin japanische Geschichte und Kultur in das Buch eingebaut hatte.
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@ghaniyebooks
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- Lian Hearn
Der Clan der Otori. Der Ruf des Reihers
(185)Aktuelle Rezension von: JuergennDer vierte Band der eigentlich sehr gelungenen Reihe konnte mich nur noch phasenweise abholen und begeistern. Die erste Bände sind wirklich hart, teilweise brutal udn durch diese ungeschönte Abbildung einer sehr auf Ehre bedachten Gesellschaft sehr bewegend. In diesem Band hat die Autorin sich nicht getraut die Prohezeihung wirklich realistisch zu Ende zu führen und irgendwie war der Spannungsaufbau auch nicht mehr so sehr gegeben. Etwas enttäuschend.
- Lian Hearn
Der Clan der Otori. Der Glanz des Mondes
(293)Aktuelle Rezension von: AlrikMondlicht, Schwerter und Intrigen – klingt schon nach der perfekten Mischung, oder? Genau das serviert Lian Hearn hier wieder in epischer Breite. Band drei bringt alles, was man sich als Fan dieser Reihe nur wünschen kann: große Emotionen, noch größere Schlachten und diese ganz spezielle Spannung, die einen nachts wachhält, weil man einfach noch ein Kapitel lesen muss.
Takeo ist wieder mittendrin, irgendwo zwischen Prophezeiung, Pflicht und Herz. Und während er sich mit einer Armee an Feinden rumschlagen darf, kämpft Kaede auf ihre ganz eigene Weise – stark, klug, verletzlich und trotzdem voller Feuer. Das Schöne ist: hier gibt es keine Nebenfigur, die nur Statist ist. Selbst die kleinsten Auftritte haben Gewicht, und jeder Zug in diesem Schachspiel der Clans könnte das Ende oder den Triumph bedeuten.
Manchmal dachte ich mir: Mensch, Junge, warum machst du es dir so schwer? Aber genau dieses Hin- und Hergerissensein macht Takeo so verdammt menschlich. Und diese Balance zwischen epischem Kino und emotionalem Tiefgang ist es, was die Reihe so einzigartig macht. Hier knallt es eben nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Herzen.
Die Beschreibungen? Einfach grandios. Du liest von einem Bambuswald oder einem Mondaufgang, und plötzlich sitzt du gedanklich mit einem Katana auf der Schulter mittendrin. Alles wirkt so lebendig, dass ich mir mehr als einmal wünschte, jemand würde endlich eine hochwertige Serie oder einen Film daraus machen.
Kurz gesagt: Wer Action, Romantik und eine Prise Schicksalsdrama in asiatischem Setting liebt, bekommt hier das volle Paket. Band drei ist kein Lückenfüller, sondern ein echtes Highlight, das zeigt, wie gut Fantasy funktionieren kann, wenn Herzblut, Spannung und Style zusammenkommen. Hut ab, Frau Hearn – das ist Kopfkino vom Feinsten!
James Clavell: Shogun
(17)Aktuelle Rezension von: dunkelbuch„Shogun" ist die Geschichte des englischen Navigators John Blackthorne, der im Jahr 1600 versucht, in das bis dato nur portugiesischen Kaufleuten bekannte Ostasien vorzudringen. „Shogun" wird ungeachtet seiner 1100 Seiten niemals unübersichtlich oder gar langweilig. Die Handlung mag fiktiv sein, doch ist sie denk- und nachvollziehbar sowie eingebettet in einen relativ korrekten historischen Hintergrund. Die Hauptfiguren sind zumeist glaubwürdig, insbesondere die japanischen, welche Clavell in überzeugender Weise nach ihren eigenen oft unverständlichen Prinzipien agieren läßt. Leser und Hauptperson entdecken gemeinsam dieses exotische Land, was an Spannung nichts zu wüschen übrig läßt. Darüber hinaus begeht Blackthorne wegen seiner Unkenntnis der dortigen Kultur peinliche Fehler, die dem Ganzen eine komische Note geben (es soll nur gesagt werden, daß ihm erst beigebracht werden muß, sich regelmäßig zu waschen...). Die Todessehnsucht der Samurai erscheint des öfteren übertrieben und auch an Pathos spart Clavell gewiß nicht, aber der Lesespaß ist enorm.
- Jay Kristoff
Stormdancer
(127)Aktuelle Rezension von: ShanliraZur Geschichte
Yoritomo no Miya, der Seii Taishōgun des Inselreiches Shima, erwacht aus einem Traum und wünscht sich einen Greifen. Ein legendäres, bereits ausgestorbenes Wesen (ein Yōkai), welches auch Arashitora oder Donnertiger genannt wird. Die Hälfte des Tieres besteht aus einem Adler, die andere aus einem Tiger, weißes Gefieder geht in weißes Fell mit schwarzer Musterung über und scharfe Krallen, die alles zerreißen können. Er will auf den Rücken des Arashitora in die Schlacht ziehen, als legendärer Sturmtänzer und den Krieg endgültig für sich gewinnen. Der Seii Taishōgun befiehlt, dass sein bester Jagdmeister, der schwarze Fuchs Masaru ihm einen fängt, wenn nicht sollen alle seine Männer zusammen mit ihm sterben.
Yukiko, Tochter des legendären schwarzen Fuchses, macht sich mit auf die beschwerliche Reise. Ihr Vater ist wie viele andere Menschen in der Region Lotusabhängig, versäuft und verspielt zusätzlich sein gesamtes Geld, weshalb es auch Mal knapp wird den Monat. Eine Flucht kommt nicht in Frage, vor dem Seii Taishōgun kann man nicht entkommen. Wie sollen sie einen längst ausgestorbenen Donnertiger ausfindig machen?
"Ist es dafür nicht noch ein bisschen früh am Tag, Vater?" Masaru hielt inne und blinzelte triefäugig in ihre Richtung. Als er sie erkannte, hellte sich seine Miene auf. Er tat einen unsicheren Schritt auf sie zu und grinste. "Tochter! Genau im ..." Eine Flasche Sake segelte durch die Luft und kolodierte mit seinem Hinterkopf.
eBook S. 36 von 566Zu dem Autor
Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 11.500 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends.
(Lovelybooks)Der Lotuskrieg ist nicht die erste Reihe, die ich bisher von Jay Kristoff gelesen habe und wird auch nicht die letzte sein. Die Nevernight Reihe fand ich auch schon richtig gut. Man braucht zwar ein bisschen, um in den Schreibstil reinzukommen, aber es passt in die Zeit der Geschichte sehr gut rein und man kann irgendwann nicht mehr aufhören.
Meine Meinung
Ich habe "Der Lotuskrieg" sehr geliebt und auch die restliche Reihe werde ich definitiv weiterlesen. In die Geschichte konnte ich mich richtig reinfühlen. Ich war eine Samurai und habe Oni in Wäldern bekämpft, die stickige Luft in Kigen eingeatmet, bin auf dem Himmelsschiff gereist und habe Wind und Wetter getrotzt. Auf die beschwerliche Reise habe ich mich mit ihnen Reise begeben, um ein Wesen zu fangen welches bereits lange ausgestorben ist.
Er erzählte ihnen von den Helden der Vergangenheit, den Sturmtänzern, die einstmals Arashitoras geritten hatten, als Mythen noch über die Erde wandelten.
eBook S. 90 von 566Die Charaktere waren großartig beschrieben, die Dialoge haben mich gefesselt und zum Schmunzeln gebracht. Einfach eine sehr tolle Geschichte, in die man sich reinfühlen kann, ich habe mit ihnen gelacht, geweint und gelitten. Ich mag Geschichten über Samurai und Mythologien sehr gerne und hatte auch viel Spaß diese zu lesen. Besonders die japanischen Gottheiten haben mich sehr fasziniert, diese wurden sehr gut eingebunden und erklärt.
Fazit
"Der Lotuskrieg" ist wirklich eine schöne dystopische Fantasiegeschichte mit Steampunk Elementen und viel japanischer Mythologie. Wer also gerne in solchen Bereichen liest, kann ich die Reihe nur weiterempfehlen. Ich werde sie auf jeden Fall noch weiterlesen, weil ich sie wirklich verschlungen habe.
- Andreas Pflüger
Endgültig
(212)Aktuelle Rezension von: San_KellerInsgesamt fand ich die Geschichte um die blinde Polizistin Aaron sehr spannend.
Allerdings musste ich mich erst in die Story einfinden und dranbleiben. Anfangs hatte ich meine Probleme mit dem Schreibstil des Autors. Die kurzen Sätze, die Flut an Infos und Verweise auf Zitate usw. sowie die häufigen Wechsel der Ereignisse, Perspektiven und Zeitpunkte (Vergangenheit oder Gegenwart) haben oft dazu geführt, dass ich nochmal zurückblättern musste um nachzulesen, wie das gemeint war oder ob ich etwas überlesen habe. Was definitiv im Paperback einfacher ist als beim Lesen von einem E-book.
Da ich im Urlaub war bin ich an der Geschichte drangeblieben und konnte es in einem Rutsch durchlesen. Daheim hätte ich es vielleicht abgebrochen, weil viele versteckte Informationen verloren gehen wenn man nicht dranbleibt und es dann schwierig wird die Hintergründe/Zusammenhänge zu verstehen.
Klar ist so ein Buch auch immer ein wenig weg von der Realität - aber hin und wieder hab ich mich schon gefragt, was unter der Hand so alles passiert, von dem der normale Bürger keine Ahnung hat.
Also für den ersten Band gebe ich 3,5 Sterne aufgerundet auf 4 Sterne.
- Valerian Çaithoque
Amizaras Diarium 1893 AD
(10)Aktuelle Rezension von: eskimo81Harry Houdini, eine weibliche Samurai Nakana Takeko und ein Schwarzmagier Aleister Crowley - was haben Sie gemeinsam? Sie werden in ein Schicksal geführt durch einen Fund im entlegensten Winkel des Himalaya ...
Amizaras Vorgeschichte, wie lange habe ich darauf gewartet... Die Bücher von der Amizaras Edition sind alle eine Augenweide. So muss eine Bibliothek ausgestattet sein. Wundervolle Hardcover mit Zeichnungen, magisch und einfach nur wundervoll zum ansehen. Zum lesen, gut, manchmal etwas schwierig weil auch die Seiten recht dunkel sind, aber alles in allem einfach ein wundervoll schönes Buch das in jede Bibliothek gehört. Noch viel mehr gehört es zu jedem Fantasy Fan, denn die Bücher sind nicht nur traumhaft gestaltet, der Inhalt ist auch fesselnd, packend und einfach nur hervorragend geschrieben, so, dass man einmal begonnen gar nicht mehr aufhören kann.
Fazit: Ein traumhaftes Buch, dass jeder Fantasy-Leser kennen und verschlingen muss. Suchtgefahr garantiert
- James Clavell
Shogun
(139)Aktuelle Rezension von: FranklinTummescheit"Shogun" ist ein historischer Roman von James Clavell, der erstmals 1975 veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt im frühen 17. Jahrhundert und folgt dem britischen Seefahrer John Blackthorne, der nach einem Sturm an der Küste Japans strandet. Obwohl Blackthorne nicht der erste Europäer ist, der nach Japan kommt, ist seine Ankunft außergewöhnlich und prägend. Er wird von den lokalen Mächtigen gefangen genommen und muss sich in der komplexen und fremden Welt der japanischen Samurai und Feudalherren zurechtfinden.
Blackthorne wird in die politischen Intrigen und Machtkämpfe des Landes verwickelt und gewinnt allmählich das Vertrauen des mächtigen Daimyos Toranaga. Während er sich bemüht, seinen Weg in dieser fremden Kultur zu finden, lernt er die japanischen Traditionen, Bräuche und sozialen Strukturen kennen und wird schließlich in die Rolle eines Beraters und Kriegsstrategen eingeführt.
"Shogun" ist eine fesselnde und episch erzählte Geschichte, die die kulturellen Kluft zwischen Japan und Europa des 17. Jahrhunderts eindrucksvoll beleuchtet. James Clavell gelingt es meisterhaft, die Kontraste und Gemeinsamkeiten der beiden Kulturen herauszuarbeiten, indem er Blackthornes Erlebnisse und seine Auseinandersetzung mit der japanischen Gesellschaft detailliert schildert.
Der Roman zeigt, wie stark die japanische Kultur von Riten, Ehre und Hierarchie geprägt ist, im Gegensatz zur europäischen Hierarchie, die stark durch Religion und Königsherrschaft bestimmt wird. Während der europäische Protagonist anfangs von den strengen sozialen Regeln und dem starren Ehrenkodex der Samurai überwältigt ist, lernt er, deren tiefere Bedeutung und die zugrunde liegenden Werte zu schätzen.
"Shogun" hebt die Unterschiede hervor, wie die japanische Gesellschaft Wert auf Loyalität, persönliche Ehre und die Bedeutung von Beziehungen innerhalb des Feudalismus legt, während die europäische Sicht auf Macht und Status oft durch Machtpolitik und wirtschaftliche Interessen geprägt ist. Die komplexe Interaktion zwischen Blackthorne und Toranaga verdeutlicht die Schwierigkeiten und Chancen, die sich aus dem kulturellen Austausch ergeben, und zeigt, wie Verständnis und Respekt über kulturelle Barrieren hinweg entstehen können.
Der Roman bietet nicht nur eine spannende historische Erzählung, sondern auch eine tiefgehende Reflexion über den interkulturellen Dialog und die Herausforderungen, die mit dem Verständnis und der Integration von unterschiedlichen kulturellen Werten verbunden sind.
- Lian Hearn
Der Clan der Otori. Der Pfad im Schnee
(343)Aktuelle Rezension von: lauras_garden_of_booksFür Fans von Fantasy-Epen im Historischen Japan ❕
Band 2 knüpft unmittelbar an die Geschehnisse von Band 1 an und wir erleben Figuren, die mit ihrer inneren Zerrissenheit zu kämpfen haben, die sich klar werden müssen, welchen Weg sie gehen wollen und die zu ihren wahren Wurzeln und Stärken finden und neue Pfade beschreiten.
Kaede entwickelt sich als Frauenfigur enorm weiter, sie möchte Führung und Macht übernehmen, was eigentlich nur Männern vorbehalten ist, lernt Schriftzeichen und lässt sich in Kriegsstrategien und Politik unterwandern. Zwei tiefe Schicksalsschläge bringen sie zum Wanken, aber nicht zu Fall!
Takeo wird in seinen Fähigkeiten weiter ausgebildet, ist aber innerlich stark zerrissen zwischen seiner Loyalität seines Adoptivvaters Lord Shigeru gegenüber und seinen Verpflichtungen gegenüber des Kikuta-Stammes; hier muss und wird er zu seiner eigenen Überzeugung finden, diese wird aber schwerwiegende Folgen haben.
Die Welt und die Gesetzmäßigkeiten die mit ihr einhergehen, sind stark ans Historische Japan angelehnt, es geht viel um Ehre und Macht und darum, seine Pflichten zu erfüllen. Der knapp gehaltene Erzählstil hat mich diesmal nicht ganz so hineingezogen wie beim ersten Band und ich hatte das Gefühl, dass hier die Fäden für das große Finale in Band 3 gewoben werden.
Eine Prophezeiung und ein paar Andeutungen machen mir ein wenig Angst auf die bevorstehenden Ereignisse, die nun in „Der Clan der Otori -Der Glanz des Mondes“ anstehen und vorerst abgeschlossen werden, bevor es in Band 4 dann einen Zeitsprung von 16 Jahren geben wird. Ich bin gespannt!!
- A. B. Mitford
Das alte Japan
(10)Aktuelle Rezension von: Hilou81Zum Inhalt:
Der Diplomat Algernon Bertram Mitford verbrachte als Attaché der britischen Gesandtschaft einige Zeit in Japan und trug 1871 Kurzgeschichten, Märchen und Sagen dieses geheimnisvollen Landes in seinem Buch "Tales of old Japan" zusammen. Teilweise suchte er die Erzählungen aus diesem Sammelband aus sehr seltenen alten japanischen Quellen zusammen. Dieses Standardwerk ist nun in einer Neuauflage im Anaconda Verlag als Hardcover mit 560 Seiten erschienen und beinhaltet neben Volkstraditionen, Erzählungen von berühmten Persönlichkeiten und Schilderungen japanischer Gebräuche und Riten, auch sehr anschauliche Illustrationen in schwarzweiß.
Meine Leseerfahrung:
Kein anderes Land hat eine dermaßen komplexe Kultur wie Japan, was mich schon seit meiner Jugend sehr faszinierte. Das Standardwerk von Mitford war mir daher bereits ein Begriff. Allerdings hatte ich mich wegen der beträchtlichen Seitenzahl bisher nicht an dieses Buch herangewagt. Die Neuauflage hat mE das bisher beste Buchcover, was ebenfalls ein Anreiz dafür war, das Buch mal endlich in die Hand zu nehmen.
Vorab muss ich anmerken, dass man viel Zeit fürs Lesen einplanen sollte. Der stellenweise etwas zähe Schreibstil ist anfangs noch sehr hinderlich. Ich habe etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Sehr hilfreich waren allerdings die enthaltenen Fußnoten, die bestimmte Begrifflichkeiten näher erläutern. An einer Stelle füllt der Text einer Fußnote sogar die halbe Seite und geht sogar noch auf der darauf folgenden Seite weiter. Das kann durchaus irritieren, meinen Lesefluss hat es allerdings nicht gestört.
Ganz besonders gefielen mir die Märchen, die nebenbei viel Lebensweisheiten weitergeben, sowie der Abschnitt über Sagen, Mythen und Aberglauben, die ebenfalls voller tiefer Bedeutungen stecken. Insgesamt kann man sagen, dass fast jede Erzählung belehrend ist und zur Selbstreflektion dient. Dass dabei oft die Geisterwelt eine Rolle spielt, war für mich sehr faszinierend, zumal die japanische Kultur stark geprägt ist von Geistern der Vergangenheit. Die übernatürliche Ebene der Geschichten war sicherlich zur Zeit der Veröffentlichung des Buches etwas grundlegend Neuartiges; auch heute noch haben sie nichts von ihrem Zauber verloren. Die Erzählungen entführen uns in eine fremdartige Welt voller kurioser Begebenheiten und einer sehr facettenreichen Kultur.
Ich habe sehr viel Neues über die Kultur und Historie der Japaner lernen können und hatte oft nachhallende Denkanstöße nach einigen Leseabschnitten. Trotz der zähen Erzählweise ist das Buch absolut lesenswert und auch zum Nachschlagen ideal.
Fazit:
Mitford hat mit seinem Standardwerk "Das alte Japan" einen Grundstein in Sachen japanische Literatur gesetzt und die erlesensten Erzählungen, Märchen und Sagen zusammengetragen. Das Buch gibt einen umfassenden Einblick in die japanische Kultur, sowie auch in die Vergangenheit des Landes und die Mentalität seiner Menschen.
- Lesley Downer
Die letzte Konkubine
(44)Aktuelle Rezension von: Yuki_OnnaSehr toller Einblick in die Edo Periode, sehr gut gelungen. Spannend und nicht zu trocken und langweilig, sehr gut Recherchiert.
- Julie Kagawa
Im Schatten des Drachen
(79)Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort„Im Schatten des Drachen“ schließt Julie Kagawas epische Schatten-Trilogie mit einem Finale ab, das zugleich kraftvoll, bewegend und unerwartet still wirkt. Inmitten einer Welt voller Dämonen, Samurai, göttlicher Wesen und finsterer Machenschaften bleibt der Fokus bis zuletzt dort, wo er am stärksten leuchtet: bei Yumeko – einer Heldin, die sich wohltuend von den bekannten Mustern klassischer Fantasyfiguren abhebt.
Yumekos Reise, die mit „Im Schatten des Fuchses“ ihren Anfang nahm, ist weit mehr als ein gewöhnlicher Fantasy-Plot um eine gefährliche Mission. Sie ist eine stille, aber tiefgreifende Metamorphose – eine Wandlung, die sich nicht durch spektakuläre Machtentfaltungen oder blutige Schlachten vollzieht, sondern durch kleine Gesten, durch unerschütterliche Loyalität und durch eine immer wieder gelebte Entscheidung für das Gute.
Als Halbkitsune vereint Yumeko die schelmische Cleverness eines Fuchsgeistes mit einem zutiefst menschlichen, warmherzigen Wesen. Von Beginn an weigert sie sich, in das enge Korsett der klassischen Heldinnenrolle zu schlüpfen. Sie ist keine geborene Kämpferin, keine Auserwählte mit übermenschlichen Kräften – und doch wächst sie über sich hinaus. Nicht, indem sie sich verhärtet, sondern indem sie ihre Sanftmut bewahrt. Ihre größte Stärke liegt nicht im Angriff, sondern im Vertrauen. Ihr Humor, ihre Neugier, ihre mitfühlende Sicht auf andere – all das wird zu ihrer Art, der Welt zu begegnen und sie zu verändern. Gerade im dritten Band, in dem das Schicksal der gesamten Welt am seidenen Faden hängt, bleibt Yumeko eine Konstante. Während rings um sie herum Machtgier, Opfer, Verrat und Dunkelheit alles zu verschlingen drohen, wählt sie konsequent einen anderen Weg. Sie wird nicht zur Schwertkämpferin, nicht zur kalten Strategin – sondern zur Verkörperung eines neuen Heldentums. Eines, das nicht auf Zerstörung, sondern auf Verbindung setzt. Auf Vertrauen statt Misstrauen. Auf Herz statt Härte.
Und gerade darin liegt ihre wahre Größe: Trotz allem, was sie verliert, trotz der Prüfungen und Opfer, die sie bringen muss, gibt sie niemals sich selbst auf. Sie bleibt diejenige, die an das Gute glaubt – und genau das macht sie zu einer der ungewöhnlichsten und bewegendsten Heldinnen der modernen Fantasyliteratur.Im dritten Band entfaltet sich die volle mythologische Tiefe Japans wie ein kunstvoll gewebter Wandteppich – reich an Symbolen, alten Legenden und spiritueller Kraft. Yokai steigen aus dem Nebel vergessener Zeiten empor, Götter greifen in das Schicksal der Sterblichen ein, und uralte Seelen erwachen, um alte Rechnungen zu begleichen. Die Welt, durch die Yumeko reist, ist durchdrungen von mystischer Energie – gefährlich, vielschichtig und von einer fast greifbaren Ehrfurcht durchzogen. Doch all diese Elemente sind nicht bloß eindrucksvolle Kulisse. Julie Kagawa nutzt die mythologische Tiefe nicht als ornamentales Beiwerk, sondern als integralen Bestandteil der Geschichte. Jedes Wesen, jede Legende, jede Begegnung spiegelt auf subtile Weise Yumekos inneren Weg wider. Die äußere Welt reagiert auf ihre Entwicklung – sie stellt sie auf die Probe, konfrontiert sie mit Versuchungen, Wahrheiten und Visionen, die mehr über sie selbst offenbaren als über die Welt um sie herum. So wird das Worldbuilding zur Spiegelung der Seele – nicht statisch oder dekorativ, sondern lebendig und sinnstiftend. Die mythischen Elemente unterstützen nicht nur die Spannung, sie vertiefen auch die Frage nach Identität, Schicksal und freiem Willen. Und sie geben Yumekos Heldenreise genau das, was sie braucht: einen würdigen Rahmen, in dem ihre leise, aber kraftvolle Geschichte nicht untergeht, sondern umso heller leuchtet.
Was dieses Finale so außergewöhnlich macht, ist die feine, fast schmerzhaft ehrliche Balance zwischen Hoffnung und Tragik. Julie Kagawa erzählt keine Geschichte, in der das Licht das Dunkel einfach vertreibt. Stattdessen zeigt sie eine Welt, in der das Licht manchmal nur ein Flackern ist – zerbrechlich, bedroht und dennoch unermüdlich. Kagawa schreckt nicht vor Verlust zurück – im Gegenteil. Sie lässt ihre Figuren scheitern, zweifeln, verlieren. Sie konfrontiert sie mit Entscheidungen, die keine einfachen Auswege bieten, mit Opfern, die wehtun, weil sie endgültig sind. Doch nie wird der Schmerz romantisiert, nie wird das Leid als notwendiges Ritual auf dem Weg zur Größe dargestellt. Es ist einfach da – roh, real, unausweichlich. Und gerade deshalb berührt es so tief.
Yumekos Geschichte ist keine klassische Heldensaga, in der das Böse klar benannt und am Ende besiegt wird. Es gibt kein einfaches Gut gegen Böse, keine Heldenpose, die alles rettet. Stattdessen zeigt sich wahre Stärke bei ihr im Stillen – in der Weigerung, zu hassen, auch wenn sie allen Grund dazu hätte. In der Entscheidung, zu vertrauen, selbst wenn die Welt sie verrät. In der unerschütterlichen Hoffnung, dass Mitgefühl mehr verändern kann als Gewalt. Diese Form des Heldentums ist leise, aber gewaltig – gerade weil sie nicht auf Triumph aus ist, sondern auf Menschlichkeit. Und so wird „Im Schatten des Drachen“ zu einer Geschichte, die lange nachhallt: nicht, weil das Böse spektakulär besiegt wurde, sondern weil eine junge Frau trotz allem nicht aufgibt, was sie im Innersten ausmacht.
Selten fühlt sich ein Fantasyfinale so ehrlich, so tief traurig und gleichzeitig so hoffnungsvoll an. Es ist ein Ende, das wehtut – aber genau dadurch wahrhaftig ist. Und genau deshalb bleibt es im Herzen. Und genau deshalb hinterlässt das Ende Gänsehaut. Es ist nicht nur ein Sieg – es ist eine still flammende Erkenntnis: dass ein reines Herz die Welt genauso verändern kann wie ein mächtiges Schwert.
- Renée Ahdieh
Das Mädchen aus Feuer und Sturm
(199)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks"𝓢𝓮𝓲 𝓼𝓸 𝓼𝓬𝓱𝓷𝓮𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓲𝓷𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓲𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓪𝓵𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓪𝓻𝓴 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻. 𝓤𝓷𝓭 𝓼𝓸 𝓾𝓷𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱ü𝓽𝓽𝓮𝓻𝓵𝓲𝓬𝓱 𝔀𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓑𝓮𝓻𝓰." 𝓢𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓦𝓸𝓻𝓽𝓮 𝓮𝓻𝓯𝓪𝓼𝓼𝓽𝓮𝓷 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓴𝓸, 𝓪𝓵𝓼 Ō𝓴𝓪𝓶𝓲𝓼 𝓕𝓲𝓷𝓰𝓮𝓻 𝓵𝓪𝓷𝓰𝓼𝓪𝓶 ü𝓫𝓮𝓻 𝓲𝓱𝓻𝓮 𝓐𝓾𝓰𝓮𝓷𝓵𝓲𝓭𝓮𝓻 𝓼𝓽𝓻𝓲𝓬𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓼𝓲𝓮 𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓻𝓼𝓮𝓵𝓫𝓮𝓷 𝓼𝓬𝓱𝔀𝓪𝓻𝔃𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓻𝓫𝓮 𝓫𝓮𝓭𝓮𝓬𝓴𝓽𝓮, 𝓭𝓲𝓮 𝓼𝓲𝓮 𝓪𝓵𝓵𝓮 𝓽𝓻𝓾𝓰𝓮𝓷.
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Mariko, ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. Auch wenn sie sich so viel mehr wünscht, besonders sie selbst zu sein - ihre Zukunft hat sie nicht in der Hand. Als sie von ihren Eltern erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal ohne Widerspruch hin. Aber der Weg birgt Gefahren, sodass ihr ganzes Gefolge vernichtet wird. Fortan nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand, bedient sich der Freiheit und versucht selbst herauszufinden, warum man sie tot sehen will. Doch auf dieser Suche erfährt sie nicht nur, dass vieles anders ist, als sie bisher geglaubt hatte, sie verliert auch ihr Herz...ausgerechnet an den Feind.
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Als ich das Buch in die Hand genommen habe, muss ich zugeben, dass ich gar nicht mit dem Setting warm werden konnte🙈 Ich mochte Mariko überhaupt nicht und der Anschlag am Anfang des Buches, hat mich so irritiert, dass ich aufgehört habe das Buch zu lesen. Als mir meine Mutter erzählte beide Bände beendet zu haben und die Geschichte richtig gut findet, nahm ich mir das Buch erneut in die Hand. Es war schwierig sich in die Welt von Mariko zurechtzufinden, aber mit der Zeit, war es einfacher mit den ganzen Begrifflichkeiten aus Japan zurechtzukommen - was dem Glossar am Ende auch sehr zu verdanken ist. Mariko hat anfangs so viel gezögert, tausendmal über eine Sache nachgedacht, was mich so geärgert hatte, aber schlussendlich konnte ich sie doch lieb gewinnen. Man merkt, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und wünscht mehr zu sein, als eine Frau, die nicht selbst über ihr Leben bestimmen darf.
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Mariko ist so mutig, kämpferisch und lässt sich nicht von anderen unterkriegen. Renée Ahdieh hat die Charaktere so authentisch und realistisch dargestellt. Jeder Charakter hat eine eigene Geschichte, seine eigenen Geheimnisse. Man fiebert vom Anfang bis zum Ende mit Mariko mit, spekuliert und stellt seine eigenen Vermutungen auf. Die Autorin erzählt nicht nur aus Marikos Sicht, was mich anfangs etwas verwirrt hat. Jedich finde ich es im Nachhinein einfach nur toll, weil man so aus verschiedenen Seiten Informationen bekommt. Das Ende hat mich so aus der Bahn geworfen, was nur noch mehr unterstreicht, was für ein Talent Renée Ahdieh hat.
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Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen! Hoffentlich gibt es ein Happy End.
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@ghaniyebooks
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- Julie Kagawa
Im Schatten des Schwertes
(99)Aktuelle Rezension von: DrachenbuecherhortMit „Im Schatten des Schwertes“ führt Julie Kagawa ihre Leser tiefer in eine Welt, die von alten Legenden, mächtigen Dämonen und gefährlichen Wünschen durchdrungen ist. Nach dem vielgelobten Auftakt „Im Schatten des Fuchses“ folgt nun ein Mittelband, der sich nicht mit Lückenfüller-Status zufriedengibt – sondern emotional und erzählerisch sogar noch eine Schippe drauflegt.
Yumeko, halb Mensch, halb Kitsune, setzt ihre gefährliche Mission fort: das Fragment der Drachenschriftrolle sicher zum Tempel zu bringen, bevor es in die falschen Hände fällt. Mit jedem Schritt auf ihrer Reise wird klarer, wie viel auf dem Spiel steht – denn das uralte Pergament hat die Macht, den Himmelsdrachen zu beschwören und einen Wunsch von unermesslicher Tragweite zu erfüllen. Doch der Preis dieser Reise ist hoch. Ihr Begleiter Tatsumi – einst ein Krieger der Kage, diszipliniert und tödlich – ist nun unter Kontrolle des Dämons Hakaimono, den sein Schwert Kamigoroshi beherbergte. Yumeko glaubt, dass der echte Tatsumi noch irgendwo in ihm existiert. Doch die Realität ist düster: Hakaimono will nichts anderes als Rache und Zerstörung.
Während Yumeko und ihre Gefährten weiterziehen – darunter der fluchende Ronin Okame, der edle Daisuke und die Schreinmaid Reika – entspinnt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Parallel dazu folgt der Leser Hakaimono, der in Tatsumis Körper seinen eigenen finsteren Plan verfolgt: das Bündnis mit einem der mächtigsten Blutmagier, um selbst nach der Schriftrolle zu greifen.
Kagawa gelingt es im zweiten Band meisterhaft, die oberflächliche Schwarz-Weiß-Malerei vieler klassischer Fantasygeschichten hinter sich zu lassen und sich vielschichtig mit den Themen Selbstbeherrschung, Dualität und Vertrauen auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht nur um äußere Konflikte – Schwerter, Magie und Monster –, sondern vor allem um das, was sich im Innersten der Figuren abspielt: der stille, oft quälende Kampf zwischen Licht und Dunkel, zwischen Pflicht und Verlangen, zwischen dem, was man ist, und dem, was man sein möchte. Besonders eindrucksvoll ist dabei die Perspektive von Hakaimono, dem uralten Dämon, der sich in den Körper des Kriegers Tatsumi eingenistet hat. Kagawa gewährt dem Leser keinen distanzierten Blick auf das „Böse“ – sie lässt uns in seinen Geist eintauchen, zwingt uns, die Welt durch seine Augen zu sehen. Was wir dort finden, ist überraschend: keine eindimensionale Kreatur der Zerstörung, sondern ein Wesen, das Wut, Stolz, Schmerz und sogar eine Form von Ehre in sich trägt.
Hakaimonos Gedankenwelt ist ein Sturm aus Verachtung und Macht, aber auch aus Erinnerung und verlorener Größe. Sein Hass ist alt, aber nicht ohne Ursprung. Seine Entscheidungen wirken grausam, doch sie folgen einem inneren Kodex – einer verdrehten, aber nachvollziehbaren Logik, die sich aus Jahrhunderten der Gefangenschaft speist. Das macht ihn nicht gut. Aber es macht ihn menschlich – oder zumindest tragisch. Und genau darin liegt die große Stärke dieses Charakters: Er fordert Empathie heraus, wo wir Abscheu erwarten. Er bringt uns zum Nachdenken über die Grenzen von Gut und Böse, über den Preis von Freiheit und darüber, ob jemand, der als Monster geboren wurde, dazu verdammt ist, ewig eines zu bleiben.
Die Frage „Wer bin ich wirklich?“ durchzieht diesen zweiten Band wie ein feines, kaum sichtbares, aber unzerreißbares Band – sie ist das leise Echo, das in den Gedanken der Figuren nachhallt, während sie durch Tempelruinen, Schattenreiche und innere Abgründe wandern. Fast jede Hauptfigur sieht sich gezwungen, die Maske zu lüften, die sie bislang getragen hat – ob freiwillig oder durch äußere Umstände. Allen voran Yumeko, deren kitsunehafte Herkunft bisher etwas war, das sie lieber verborgen hielt – aus Angst, aus Vorsicht, vielleicht auch aus Scham. Doch im Verlauf der Geschichte beginnt sie, diese Seite nicht mehr nur zu akzeptieren, sondern als Teil ihrer Identität anzuerkennen. Was einst Spielerei oder Täuschung war, wird nun zur Waffe, zum Werkzeug – aber auch zum Ausdruck innerer Reife. Yumeko wächst, weil sie aufhört, zwischen „Füchsin“ und „Mensch“ zu unterscheiden, und beginnt, beides zu sein.
Yumeko wird in diesem Band deutlich reifer. Ihre naive Neugier weicht einem stärkeren Verantwortungsbewusstsein – aber sie verliert nie ihren Humor oder ihre Herzlichkeit. Ihre kitsunetypische Art, mit Charme und kleinen Tricks das Gleichgewicht zu halten, wird hier nicht nur als lustig, sondern als Stärke inszeniert.
Wer auf der Suche nach Mythologie, taktischen Duellen und zauberhafter Magie ist, wird in „Im Schatten des Schwertes“ reich belohnt. Julie Kagawa versteht es meisterhaft, Kampfszenen so zu inszenieren, dass sie nicht nur als bloßes Spektakel dienen, sondern den Herzschlag der Geschichte tragen. Ihre Kämpfe sind kunstvoll, dramatisch und oft atemberaubend choreografiert – aber sie sind nie leer. Sie haben Gewicht. Und sie haben eine Seele. Denn anders als noch im ersten Band geht es in diesen Auseinandersetzungen nicht allein um Sieg oder Niederlage, nicht bloß um das Überleben im Angesicht übermächtiger Feinde. Die wahre Schlacht wird in den Herzen der Figuren geschlagen. Jeder Schlag, jede Entscheidung im Gefecht trägt eine emotionale Last. Es sind Kämpfe gegen äußere Gegner – aber oft auch gegen die eigenen Zweifel, gegen Schuld, Angst oder Verzweiflung.
Ein Duell kann hier gleichzeitig ein innerer Zusammenbruch sein, ein Akt der Selbstbehauptung oder ein verzweifelter Versuch, jemanden zu retten, den man fast verloren hat. Es geht darum, sich selbst treu zu bleiben – oder überhaupt erst herauszufinden, wer man im Angesicht der Dunkelheit ist. So werden die Kämpfe in „Im Schatten des Schwertes“ nicht nur zu Höhepunkten der Handlung, sondern zu Prüfsteinen der Charaktere – und zu Spiegeln der Konflikte, die in ihnen toben. Man gewinnt hier nicht bloß mit der Klinge – sondern mit dem Herzen.
- Eiichiro Oda
One Piece 54
(23)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoRuffy hat erfahren, dass sein Bruder Puma D. Ace hingerichtet werden soll und im uneinnehmbaren Impel Down, dem Unterwassergefängnis festgehalten wird. Gemeinsam mit Boa Hancock verlässt er Amazon Lily, doch den Weg durchs Gefängnis zu Ace muss er alleine gehen. Bis er unerwartet auf alte Bekannte trifft, die zu Verbündeten werden.
"Niemand kann es mehr aufhalten" von Eiichiro Oda ist der vierundfünfzigste Band der One Piece Reihe.
Auch dieser Band war wirklich spannend, denn Ruffy entschließt sich, seinen Bruder zu retten und Ace aus dem berüchtigten Unterwassergefängnis Impel Down zu befreien. Doch die Marine erwartet einen Angriff und so sind sie gewappnet. Ruffy wäre allerdings nicht Ruffy, wenn er nicht etwas Unmögliches möglich machen könnte und so schließt er sich mit ungewöhnlichen Gefährten zusammen, die wir allesamt kennen! Ich finde es ja immer sehr schön, wenn man auf alte Gegner der Strohhutbande trifft und diese sich dann plötzlich auf der gleichen Seite wiederfinden und gemeinsam mit Ruffy kämpfen.
Der Impel Down ist in mehrere Ebenen eingeteilt, auf der ganz unterschiedliche Gefahren lauern und der Weg ist alles andere als leicht!
Ich fand es auch schön, dass wir kurze Einblicke in die Gegenwart der anderen Strohhutpiraten bekommen haben, sodass wir erfahren konnten, wo sie nach Bartholomäus Bärs Attacke gelandet sind.
Fazit:
"Niemand kann es mehr aufhalten" von Eiichiro Oda konnten mich von der ersten Seite an fesseln, denn Ruffy macht mal wieder das Unmögliche möglich und geht Wege, die andere nie zu betreten wagen würden.Ich bin gespannt, wie es weitergeht! - Eiichiro Oda
One Piece 50
(28)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoOz ist besiegt, doch nun muss sich Ruffy noch Gecko Moria stellen, der tausend Schatten in sich aufgenommen hat.
Der Sonnenaufgang ist nicht mehr fern und die Strohhutpiraten am Ende ihrer Kräfte. Wird es Ruffy erneut gelingen, einen der sieben Samurai der Meere zu besiegen und ihre Schatten zu befreien?
"Erneute Ankunft" von Eiichiro Oda ist der fünfzigste Band der One Piece Reihe.
Der finale Kampf auf der Thriller Bark steht bevor und wieder muss Ruffy seine Kräfte mit einem der sieben Samurai der Meere messen und auch dieses Mal steht wieder viel auf dem Spiel, denn ohne ihre Schatten können Ruffy, Sanji, Zorro und Nico Robin und viele andere Bewohner der Thriller Bark nicht in die Sonne treten und sind zu einem Leben im Schatten verdammt.
Ich muss sagen, dass ich den Kampf der Strohhutpiraten gegen Oz im vorherigen Band deutlich spannender fand als Ruffys Kampf gegen Gecko Moria!
Irgendwie war dieser doch schneller vorbei als gedacht und schon zieht es die Strohhutpiraten wieder in Richtung der Fischmenscheninsel.
Mit an Bord ist auch der Musiker Brook, das neueste Mitglied von Ruffys Bande.
Auch Brooks Vergangenheit wird in diesem Band beleuchtet, aber da ich noch nie ein großer Fan von Brook war, konnte mich diese auch nicht so stark mitreißen wie andere Hintergrundgeschichten, auch wenn Brook einiges durchmachen musste!
Zum Schluss ging es in Richtung Fischmenscheninsel mit einer Überraschung am Ende und ich bin echt gespannt auf den weiteren Verlauf!
Fazit:
"Erneute Ankunft" ist ein toller fünfzigster Band der One Piece Reihe von Eiichiro Oda und ein guter Abschluss des Thriller Bark Arcs!
Ich hatte mir von Ruffys Kampf gegen Gecko Moria noch etwas mehr Spannung erhofft, aber auch dieser Band konnte mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den weiteren Verlauf!
- Eiichiro Oda
One Piece 79
(7)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisKlappentext:
Werden die Bewohner von Dress Rosa tatsächlich als Geschnetzeltes enden? Nachdem Trafalgar Law zu Boden gegangen ist, kann nur noch Käpt’n Ruffy verhindern, dass De Flamingos teuflischer Plan in Erfüllung geht. Doch ob Ruffys »Gear 4«-Move ausreicht, um den übermächtigen Gegner zur Strecke zu bringen, ist vor allem eine Frage der Zeit. Denn De Flamingos tödliche Falle zieht sich unaufhaltsam zusammen…
Meinung:
Nach wie vor ist und bleibt One Piece ein Meisterwerk.
Die Charaktere, der Spannungsaufbau, die Hintergrundgeschichten, die Geschichte an sich, die Kämpfe und vieles mehr… Allesamt auf ihre eigene Art und Weise überragend. Zudem bekommt man einige wichtige Informationen serviert, sowie einen Einblick in Sabos Vergangenheit.
Ich kann wirklich nicht mehr dazu sagen, denn mir fehlen mittlerweile wirklich die Worte. One Piece hat mich bisher noch nie enttäuscht und jeder Band zieht mich vollkommen in seinen Bann.
Fazit:
Der Dress Rosa Arc war wahnsinnig spannend aber auch sehr emotional. So viele Schicksale auf einen Haufen, die einem wirklich das Herz bluten lassen.
Ich kann es nur nochmal wiederholen: Bitte lest One Piece. Ihr werdet nicht enttäuscht werden.
- An Lin
Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
(32)Aktuelle Rezension von: MagieausderFederDie Autorin An Lin verbindet in ihrem Roman "Geliebter Samurai" den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit Fantasyelementen. Eine schöne Idee, die noch viel Luft nach oben hat.
Die Idee der Story ist interessant. Es geht um Yuna und Yoshi, die in der heutigen Zeit in Japan leben und eine gemeinsame Vergangenheit in einem anderen Jahrhundert haben - als Prinzessin und Samurai. Diese Elemente haben mich sofort in ihren Bann gezogen, doch leider wurden diese nicht weiter ausgeführt. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass die Autorin weiter auf die japanische Thematik sowie den Buddhismus eingeht. Vielleicht wird mein Wunsch im zweiten Band erfüllt.
Die Umsetzung der Idee ist An Lin gut gelungen. Der Leser erfährt mehr über die Protagonisten und fiebert mit ihnen mit. Das Besondere an der Story ist, dass es nicht zwei gleichaltrige Charaktere sind, die miteinander agieren. Es ist nämlich der große Altersunterschied, der die Protagonisten in eine verzwickte Lage bringt. Ich selbst musste die ganze Zeit darüber nachgrübeln, wie die Autorin diese gemeine Situation nun auflöst. Diese Problematik wurde wirklich gut eingebaut und verleiht dem Buch den nötigen Kick.
Die Charaktere sind eigenwillig. Vor allem Yuna - die Hauptprotagonistin. Ich wäre wirklich so gerne in dieses Buch hineingestiegen, hätte Yuna gepackt und solange geschüttelt, bis sie ihre nervige Naivität endlich ablegt. Doch leider war ich dazu nicht fähig, also ertrug ich es bis zum Schluss. Es war wirklich sehr extrem, da die Story für mich als Leser sehr vorhersehbar wurde. Auch denkt und handelt Yuna meiner Meinung nach nicht ihrem Alter entsprechend, was schnell unrealistisch wirkt. Die anderen Charaktere sind im Gegenzug dazu schön ausgearbeitet und verleihen dem Buch Tiefe.
Der Schreibstil weist leider einige Problemchen auf, die den Lesefluss stören. Der Leser wird am Anfang des Buches in die Story hineingeworfen, was ich sehr schade fand. Ich hatte kaum Zeit, die Situation der Protagonisten zu erfassen und fühlte mich erschlagen. Auch Zeitsprünge, die nicht mit einem Absatz angekündigt wurden, brachten meinen Lesefluss zum Straucheln. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil der Autorin zeitweise flüssig und bildhaft, was ein schnelles Voranschreiten (oder Voranlesen) möglich macht.
Fazit:
Der Urban-Fantasy-Roman "Geliebter Samurai" von An Lin vereint den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit einer interessanten Geschichte über zwei Seelen, die füreinander bestimmt sind. Doch das Leben hat andere Pläne für Yuna und Yoshi. Obwohl der Roman einige Schwächen aufweist, bin ich sehr gespannt, wie die Story weitergeht. - James Clavell
Gai-Jin
(43)Aktuelle Rezension von: kiraraIch muss leider sagen, dass James Clavell nachgelassen hat. "Gai-Jin" ist alles andere als schlecht, aber an "Shogun" kommt es nicht heran. Außerdem geht mir das Noble Hous so langsam auf die Nerven. - Eiichiro Oda
One Piece 58
(22)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoDie Entscheidungsschlacht ist im vollen Gange und Whitebeard musste einen herben Schlag einstecken. Die Marine hat noch einige Asse in der Hinterhand, sodass Ruffys Weg zu Ace immer beschwerlicher wird.
Kann Ruffy Ace noch rechtzeitig erreichen?
"Die Ära Whitebeard" von Eiichiro Oda ist der achtundfünfzigste Band der One Piece Reihe.
War der vorherige Band schon episch, legt dieser Band sogar noch eine Schippe drauf! Ich war wieder einmal von der ersten Seite an komplett gefesselt, denn es war einfach so spannend!
Whitebeard wurde verraten, doch er gibt nicht auf und kämpft bis zum bitteren Ende, während Ruffy noch immer versucht, sich zu Ace durchzuschlagen. Die Entscheidungsschlacht wütet, Piraten gegen die Marine und alle gehen bis ans Äußerste! Es passiert viel und natürlich endet auch dieser Band mit einem fiesen Cliffhanger, der jegliche Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang zunichtemacht. Ich kann es dennoch kaum abwarten, mit dem nächsten Band zu starten!
Fazit:
"Die Ära Whitebeard" von Eiichiro Oda war ein spannender Band, der mich von der ersten Seite an fesseln konnte!
Während der Entscheidungsschlacht passiert viel und das Tempo war wieder hoch! Das Ende war dann richtig fies und ich bin gespannt, wie es weitergeht!























