Bücher mit dem Tag "san francisco"
223 Bücher
- Cody McFadyen
Die Blutlinie
(4.596)Aktuelle Rezension von: Klaus_MMit Die Blutlinie hat Cody McFadyen einen unglaublich packenden und düsteren Grundstein für seine Thriller-Reihe gelegt. Wer psychologische Tiefe gepaart mit kompromissloser Härte sucht, wird hier definitiv fündig.
Worum geht es?
Die FBI-Agentin Smoky Barrett ist tief traumatisiert: Ein Serienkiller hat ihr Leben zerstört und ihre Familie genommen. Doch als eine ihrer besten Freundinnen grausam ermordet wird und der Täter explizit nach Smoky verlangt, muss sie aus ihrer Isolation ausbrechen. Sie stellt sich ihren eigenen Dämonen, um ein sadistisches Genie aufzuhalten, das sich selbst als Nachfahre von Jack the Ripper sieht.
Was mir besonders gut gefallen hat:
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Eine kaputte, aber starke Protagonistin: Smoky Barrett ist keine unfehlbare Superheldin. Ihre Zerrissenheit, ihr tiefer Schmerz und ihr Kampf zurück ins Leben sind absolut greifbar und machen sie extrem nahbar.
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Spannung auf Anschlag: Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und treibt die Story rasant voran. Die Dynamik innerhalb von Smokys Ermittlerteam ist hervorragend ausgearbeitet.
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Atmosphäre: McFadyen schafft es meisterhaft, eine bedrückende, nervenzerreißende Stimmung zu erzeugen, die einen so schnell nicht loslässt.
Warum „nur“ 4 Sterne?
Nichts für sensible Gemüter: Das Buch ist stellenweise extrem brutal. Die detaillierten Beschreibungen der Gewalttaten grenzen an die Schmerzgrenze und sind wirklich harter Tobak. Zudem bedient der Showdown gegen Ende ein paar typische, leicht übertriebene Hollywood-Thriller-Klischees.
Fazit
Ein grandioser, hochemotionaler und packender Thriller mit einer faszinierenden Hauptfigur. Einen kleinen Punktabzug gibt es lediglich für die teilweise grenzwertige Brutalität, die man als Leser erst einmal verdauen muss. Für eingefleischte Thriller-Fans aber eine absolute Leseempfehlung!
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- Khaled Hosseini
Drachenläufer
(2.057)Aktuelle Rezension von: CelinaMilenaErstmal vorab: Diesem Buch fehlt definitiv eine Triggerwarnung für Gewalt und sexuelle Gewalt.
Darüber hinaus, habe ich dieses Buch leider mit gänzlich falschen Erwartungen angefangen zu lesen. Man hat es mir als ein wunderschönes Buch empfohlen.. wunderschön ist es nicht. Die Geschichte ist wahnsinnig aufwühlend, emotional, spannend und schwer verdaulich. Es passieren ganz schreckliche Dinge, die einen sehr mitnehmen und jedes mal, wenn man denkt jetzt wendet sich alles zum guten, wird man wieder schockiert. Mir ist beim lesen übel geworden, ich war wütend, traurig.. also ja es bewegt einen. Aber schön fand ich es nicht.
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.476)Aktuelle Rezension von: SveniFS„Zurück ins Leben geliebt“ von Colleen Hoover ist einfach nur aww – süß geschrieben, emotional und absolut packend.
Die Thematik hat mich sofort angesprochen und wurde wunderschön umgesetzt. Colleen Hoover schafft es wieder einmal, eine Geschichte zu erzählen, die mitten ins Herz trifft und gleichzeitig unglaublich fesselnd ist.
Der Schreibstil ist leicht, gefühlvoll und zieht einen direkt in die Handlung hinein. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Für mich ein rundum gelungenes, berührendes Buch, das man einfach gern liest und das noch etwas nachklingt. Absolute Empfehlung für alle, die emotionale Liebesgeschichten lieben!
- Michael Scott
Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst
(645)Aktuelle Rezension von: Lyn0371Diese Buchreihe habe ich in meiner Jugend sehr gerne gelesen, und wollte sie dieses Jahr noch einmal erleben. Das erste Buch ist sehr spannend, es liest sich schnell weg, und das Konzept ist überzeugend. Ich mag Geschichten, die in unserer Welt spielen, wo aber alle Mythen und Religionen der Weltgeschichte einen wahren Kern haben, und viele verschiedene Gottheiten, Held*innen und Sagengestalten auftreten und miteinander interagieren. Das ist auf jeden Fall das, was für mich an dem Buch am interessantesten ist - denn den Hauptfiguren, Josh und Sophie, merkt man an, dass sie als Self-Insert für das jugendliche Publikum gedacht sind. Sie sind nicht sehr stark charakterisiert, aber das ist auch nicht ihr Zweck, sondern die Abenteuer, die sie erleben, sollen den Mittelpunkt einnehmen. Und das tun sie auf jeden Fall. Ich bin vielleicht nicht mehr das Zielpublikum für dieses Buch, aber ich habe es trotzdem gerne noch einmal aus dem Regal geholt.
- Abigail Owen
The Games Gods Play – Schattenverführt
(487)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWow wow wow, Games Gods Play war viel zu lange auf meinem SUB und ich frage mich ehrlich, warum ich so lange gewartet habe. Ich habe das Buch gelesen und zusätzlich das Hörbuch gehört und beides einfach komplett geliebt.
Lyra und Hades sind so ein faszinierendes Duo: stark, verletzlich, gebrochen und voller Spannung. Jede Szene mit den beiden hat mich sofort gepackt und ich habe wirklich jede Minute mitgefiebert.
Die Spiele selbst sind absolut einzigartig und originell, die Welt steckt voller Atmosphäre und die Found Family war für mich ein echtes Highlight. Dazu kamen Plot Twists, mit denen ich wirklich nie gerechnet hätte.
Ich habe gelacht, ich habe geweint und ich war von Anfang bis Ende komplett in der Geschichte drin. Und dieses fiese Ende? Ich habe das Buch zugeschlagen und direkt Band 2 gebraucht.
Für mich ist Games Gods Play ein absolutes Highlight und ganz klar eines meiner liebsten Bücher.
- Audrey Carlan
Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1)
(519)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein absoluter Blickfang – elegant, sinnlich und perfekt auf die emotionale Intensität der Geschichte abgestimmt. Es transportiert die Leidenschaft des Romans schon auf den ersten Blick.
Die Hauptfiguren sind unglaublich vielschichtig, authentisch und voller innerer Konflikte. Ihre Entwicklung ist emotional berührend, und die Chemie zwischen ihnen ist von der ersten Seite an spürbar.
Die Nebenfiguren geben der Geschichte zusätzliche Tiefe und wirken niemals blass oder austauschbar. Sie bringen Dynamik, Wärme und genau die richtige Portion Drama in die Handlung.
Der flüssige, gefühlvolle Schreibstil verbindet sich mit dem intensiven, atmosphärischen Setting zu einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Frank Schätzing
Die Tyrannei des Schmetterlings
(176)Aktuelle Rezension von: JosseleDer Roman, mittlerweile der achte des Autors, erschien 2018 und beschäftigt sich im Gewand eines Thrillers mit den Möglichkeiten, Risiken und Gefahren von Künstlicher Intelligenz (KI). Im Geäst eines Baumes über einer Schlucht wird eine Frauenleiche gefunden. Die Ermittlungen führen den Undersheriff Luther Opoku zur „Farm“, einem Gelände, auf dem die Firma Nordvisk mit KI experimentiert. Und was dann passiert, hätte sich der Polizist in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
Und genau das ist auch ein Problem des Romans: es passieren zu viele Dinge, die man sich in den kühnsten Träumen nicht vorstellen kann, die völlig abwegig sind und die deshalb irgendwie die Spannung zerstören, weil einfach alles möglich ist, bis hin zu unendlich vielen Paralleluniversen. Schätzing geht in seinen Gedankenspielen aus meiner Sicht zu weit. Er spricht das sogar im Buch selbst an, wenn er den Chef-Programmierer Elmar Nordvisk zur neuen Mitarbeiterin Pilar Guzmán über das „Tor“ sagen lässt „Alles, was du bisher gesehen hast, wenn du in deinem Kopf gereist bist – dort ist es real! Plus ein paar Sachen, auf die dein Kopf nie kommen würde.“ (Fischer Tb, Oktober 2019, S. 448) Zwar wird das Klonen von Menschen, das ebenfalls thematisiert wird, vermutlich in naher Zukunft möglich sein und die KI wird Dinge realistisch machen, die man sich jetzt noch nicht vorstellen kann, aber auch mit KI geht eben nicht alles.
Hinzu kommt, dass sich der Roman sehr zäh liest, fast alles, was passiert wird ausführlichst geschildert und breitgetreten, teilweise aber so, dass man sich als Leser nicht wirklich etwas darunter vorstellen kann, was ebenfalls nicht zur Spannung beiträgt, weil es sehr wirr daherkommt.
Schätzing bedient sich stellenweise eines humorvollen, spöttischen Sarkasmus, der mir gefällt. Ein Beispiel: „Die kleine Disponentin wiegt sich in den Hüften, über denen ein knallenger Jeansrock um den Erhalt seiner Nähte kämpft.“ (ebd., S. 461) Das ist ein Pluspunkt.
Leider driftet der Roman dann bisweilen auch viel zu sehr in das Fantasy-Genre ab und aus der realen und zukünftigen KI und ihren Möglichkeiten wird pure Märchenerzählerei.
Insgesamt aus meiner Sicht eines der schwächsten Werke, die ich von Frank Schätzing gelesen habe. Die ausgedehnten Phantasmen im letzten Kapitel haben mir dann den Rest gegeben, auch und gerade, weil die Diskussion zwischen Elmar und Jaron über die Konsequenzen aus der Existenz einer dem Menschen haushoch überlegeneren Maschine furchtbar oberflächlich bleibt. Ein Stern.
- Ali Hazelwood
The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
(890)Aktuelle Rezension von: Marica_PawlikVom akademischem Setting habe ich nicht wirklich viel Ahnung und auch vom Promovieren aber es hat mich trotzdem gefangen!
Tolle Charaktere, auch tolle Nebencharaktere. Eine super süße Protagonistin und ein, wie finde, gar nicht so grumpy Book-Boyfriend. Ich mochte Adam tatsächlich sehr gern. Er ist doch ein fairer Typ, bissl direkt vielleicht... naja und er isst mir such etwas zu gesund. Wobei die Abneigung gegen Kürbisssirup kann ich schon verstehen.
Wer also eine süße Romanze mit wenig spice sucht, der wird hier fündig. Der Spice steht hier wirklich nicht im Fokus, muss er für mich auch nicht. So war es genau richtig!
- Stefan Zweig
Sternstunden der Menschheit
(213)Aktuelle Rezension von: Timo_JancaManch ausgewähltes Ereignis mag bekannt sein, jedoch versteht es Stefan Zweig die Geschichten emotional und mit tiefer Anteilnahme zu begleiten. Ihn interessieren die persönlichen Beweggründe und was die Betroffenen in der Stunde des Schicksals empfunden haben. Detailverliebte Beschreibungen und dramatische Sprache lassen u.a. die Entdeckung zweier Ozeane oder eine Episode aus Goethes Leben vor dem geistigen Auge lebendig entstehen.
- Robin Sloan
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
(550)Aktuelle Rezension von: angies_bücherZunächst einmal möchte ich mit dem positiven anfangen: der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen und das Buch war angenehm zu lesen. Leider hat mir die Geschichte an sich überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich auf die Idee des ewigen Lebens und die Buchhandlung und geheim Gesellschaft leider nicht einlassen. Insgesamt fand ich die Geschichte einfach nur furchtbar langweilig. Sehr schade
- Jeffrey Eugenides
Middlesex
(522)Aktuelle Rezension von: DeboKIn Middlesex begleiten wir Cal, der als Calliope geboren wird und in einer griechisch-amerikanischen Familie in Detroit aufwächst. Die Erzählung verknüpft die Flucht der Großeltern aus Kleinasien, das harte Leben als Einwanderer in den USA und Cals eigene Jugend. Themen wie Herkunft, Migration und das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen greifen dabei direkt in die Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität über.
Der Roman ist dicht, detailreich und voller Atmosphäre. Die Familiengeschichte nimmt viel Raum ein, manchmal vielleicht etwas zu ausführlich, doch genau diese Fülle macht die Figuren und ihre Schicksale so greifbar. Cals Stimme ist nah, offen und klar, und gerade dadurch wird die Verbindung von Privatem und Gesellschaftlichem so stark spürbar.
Fazit:
Eine vielschichtige, intensive Geschichte über Zugehörigkeit, Veränderung und Identität. Kleine Längen gibt es, aber sie ändern nichts daran, dass dieser Roman lange nachklingt. 4,5 Sterne. - Nicole C. Vosseler
In dieser ganz besonderen Nacht
(477)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Eine hinreißend romantische Geistergeschichte vor der beeindruckenden Kulisse San Franciscos. Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen - zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche...
~ MEINUNG/ FAZIT ~
Dieses Buch stand ziemlich lange auf meiner Wunschliste. Vor kurzem habe ich es mir dann endlich mal gekauft. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Das Buch ist es Wert gelesen zu werden. Die Autorin entführt uns in das tragische, aber auch aufregende Leben von Amber. Der Schreibstil ist locker und ganz toll aus zwei Sichten beschrieben. Die Situation, mit der Amber lernen muss umzugehen, zeigt uns wie ein Mensch auf einen Tod eines nahe stehenden Menschen reagieren kann. Alles in einem wurde super recherchiert. Man bekommt auch einen super Einblick über die Stadt San Francisco. Es gab auch die ein oder andere Stelle, die sich ein wenig gezogen hat, aber das hat das ein oder andere Buch nun mal.
- Audrey Carlan
Trinity - Gefährliche Nähe (Die Trinity-Serie 2)
(290)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein absoluter Blickfang: sinnlich, modern und perfekt auf die emotionale Intensität der Geschichte abgestimmt. Es transportiert sofort die Spannung und Leidenschaft, die einen im Inneren erwartet.
Die Protagonisten sind stark, facettenreich und emotional greifbar – ihre innere Zerrissenheit, Entwicklung und die explosive Chemie zwischen ihnen machen jede Szene glaubwürdig und mitreißend.
Auch die Nebencharaktere überzeugen mit Tiefe und Persönlichkeit; sie bereichern die Handlung, sorgen für Dynamik und verleihen der Geschichte zusätzliche emotionale Nuancen.
Das urbane, atmosphärische Setting bildet die perfekte Bühne für die Handlung, während Audrey Carlans flüssiger, gefühlvoller und fesselnder Schreibstil dafür sorgt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Guillaume Musso
Nachricht von dir
(755)Aktuelle Rezension von: PrettyDarkAls Madeline und Jonathan am Flughafen zusammenstoßen, denken sie nicht im Traum an ein Wiedersehen. Doch zuhause angekommen stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Sie beginnen, das Telefon des anderen zu durchstöbern, und entdecken, dass ihre Leben schon seit langem miteinander verknüpft sind – genau wie tiefe Wunden aus der Vergangenheit, die sie nun mit aller Macht einholen …
Nach einem Zusammenstoß am Flughafen haben Madeline und Jonathan plötzlich nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch die falschen Smartphones in der Tasche. Während sie eigentlich nur ihre Geräte zurücktauschen wollen, siegt schnell die Neugier. Und was sie im Handy des jeweils anderen entdecken, zeigt ziemlich schnell, dass ihre Leben interessanter sind als anfangs gedacht. Was als neugieriges Stöbern beginnt, entwickelt sich zu einer gefährlichen Spurensuche über Geheimnisse, die Vergangenheit und Menschen, die einiges zu verbergen haben.
💥 zufälliger Handytausch als Ausgangspunkt einer ziemlich wilden Story
💥 charmanter Nachrichten-Schlagabtausch zwischen Madeline und Jonathan
💥 überraschender Genrewechsel von Romance zu Thriller
💥 viele Geheimnisse und dunkle Vergangenheiten
💥 perfekt für einen schnellen, spannenden Lesetag
Was mir besonders gefallen hat, war der Einstieg. Die neugierigen Einblicke in das Leben des jeweils anderen sind herrlich voyeuristisch und die Dialoge über Textnachrichten erinnern stellenweise stark an “Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer. Sie sind bissig, charmant und überraschend persönlich. Aber dann kommt der Twist und plötzlich ist das Ganze kein romantischer Schlagabtausch mehr, sondern ein Thriller.
Leider verliert die Geschichte im letzten Drittel etwas an Bodenhaftung. Die Handlung wirkt zunehmend konstruiert, Nebenfiguren bleiben eher blass und manche Wendungen fühlen sich an, als hätte jemand zu viele Ideen gleichzeitig in den Plot geworfen.
Ein rasanter Spannungsroman mit genialem Einstieg und starkem Tempo, auch wenn die Story am Ende etwas überdreht. Trotzdem sehr unterhaltsam und definitiv ein Pageturner.
- Anne Rice
Interview mit einem Vampir, 1 Blu-ray
(578)Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider1976 erschuf Anne Rice einen faszinierenden und auch sinnlichen Roman, Interview mit einem Vampir. 1994 verfilmte Neil Jordan diesen grandiosen Stoff und erschuff eine eigene und Sog artige neue Welt. Lestat de Lioncourt wird von Tom Cruise wunderbar verkörpert und es ist eine seiner besten Rollen überhaupt. Er meistert den Spagat zwischen "Sex-Symbo", blutiger Vampir, Bösewicht und treuer Gefährte auf geniale Art und Weise und das Spiel seiner Augen ist hervorragend. Brad Pitt als Louis de Pointe du Lac hat eine scheue, verletztliche und liebenswerte Art und man fühlt, leidet und freut sich mit ihm immer mit. Die kleine Kirsten Dunst als Claudia ist einfach der Hammer und leider kann sie heute kaum noch etwas von diesem frischen, verzehrenden, traurigen und zerrissenen Spiel zeigen. Die drei zusammen bilden eine tolle Truppe und es ist eine tolle Kulisse mit der wir mit ihnen jagen dürfen. Der Journalist Daniel Malloy wird von dem hinreisenden Christian Slater verkörpert und sein Minenspiel ist einfach nur groß. Als Vampirleckerbissen gibt es Armand, verkörpert von Antonia Banderas! Ein toller und großartiger Film, der dem Buch vollkommen gerecht wird und mit einigen heißen, spannenden und faszinierenden Szenen aufwartet.
- Audrey Carlan
Lotus House - Lustvolles Erwachen (Die Lotus House-Serie 1)
(251)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Lustvolles Erwachen“ von Audrey Carlan hat mich von der ersten Seite an begeistert. Der Schreibstil ist leicht, fließend und gleichzeitig sehr emotional – genau die richtige Mischung aus Leidenschaft, Tiefe und Unterhaltung. Besonders gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen Genevieve und Trent, die den Figuren Glaubwürdigkeit und Nähe verleihen und das Lesen unglaublich lebendig machen.
Trotz fehlender Yoga-Erfahrung war alles verständlich und hervorragend erklärt: Die Kombination aus spirituellen Elementen, körperlichem Ausdruck und emotionaler Heilung ist so bildlich beschrieben, dass sie Lust macht, selbst Yoga auszuprobieren.
Carlan schafft es, prickelnde Erotik mit einer authentischen, warmherzigen Liebesgeschichte zu verweben – und gleichzeitig inspirierende Gedanken über Selbstvertrauen und körperliches Bewusstsein einzubringen. Ein leidenschaftlicher Wohlfühlroman, der die Sinne anspricht und Lust auf mehr aus der Lotus House-Reihe weckt – von mir klare 5 von 5 Sternen
- Marc Levy
Solange du da bist
(1.051)Aktuelle Rezension von: Katzenbaer12Die Grundidee fand ich wirklich pfiffig. Die Umsetzung aber weniger.
Immer wieder habe ich langweilige Stellen überblättert, in der Hoffnung, dass es besser wird. Als es darum ging, ihr Leben zu retten, hat er auch ziemlich dümmlich gehandelt. Vieles hätte man weglassen können, Nebenhandlungen, die keine Rolle spielen, etc.Schon der Anfang war eigentlich sehr öde. Ich habe das Buch nur gelesen, weil es mir meine beste Freundin geschenkt hat. Bis ins Kleinste durchzukauen, wie jemand seinen durchschnittlichen Tag beginnt, ist nur wenig vergnüglich.
- Audrey Carlan
Trinity - Tödliche Liebe (Die Trinity-Serie 3)
(240)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover von Trinity – Tödliche Liebe ist ein absoluter Blickfang. Düster, sinnlich und geheimnisvoll fängt es die Atmosphäre der Geschichte perfekt ein und macht sofort neugierig auf den Inhalt.
Trinity und Ryder sind starke, komplexe Protagonisten mit Ecken, Kanten und einer intensiven Chemie. Ihre Beziehung ist emotional aufgeladen, gefährlich und voller innerer Konflikte, was sie unglaublich authentisch und fesselnd macht.
Auch die Nebencharaktere sind hervorragend ausgearbeitet und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein. Sie verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe, Spannung und Emotionen, ohne den Fokus von den Protagonisten zu nehmen.
Audrey Carlan überzeugt mit einem flüssigen, packenden Schreibstil und einem atmosphärischen Setting, das die düstere Romantik und die gefährliche Spannung der Geschichte eindrucksvoll unterstreicht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Laura Dave
Ein wunderbares Jahr
(160)Aktuelle Rezension von: JanineMeesterEin schöner Liebesroman mit stellenweise ein paar Längen, wenn es ums Thema Weinanbau geht.
Georgia flüchtet in ihre alte Heimat, als sie kurz vor der Hochzeit herausfindet, dass ihr Verlobter Ben ihr ein Kind aus einer früheren Beziehung verschwiegen hat. Doch nicht nur in Georgias Beziehung kriselt es. Zuhause angekommen muss sie feststellen, dass ihre Eltern eine Beziehungspause einlegen und auch zwischen ihren beiden Brüdern gibt es Ärger. Umso härter trifft es Georgia, als sie dann noch erfährt, dass ihr Vater das geliebte Familien-Weingut an die Konkurrenz verkauft hat. Während sie versucht, mit alldem fertigzuwerden, bemüht sich Ben darum, sie zurückzugewinnen. Doch ist er wirklich noch der Richtige für eine Heirat?
Das Buch bietet neben der Hauptgeschichte um Georgia und Ben einige interessante Nebenhandlungen, sodass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Lediglich die sehr detaillierten Passagen zum Weinanbau haben mich gelangweilt. Das waren manchmal mehrere Seiten am Stück, die ich dann übersprungen habe. Vielleicht sind Weintrinker da interessierter, aber für mein Empfinden wäre hier weniger mehr gewesen.
Dennoch habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen. Es gab auch einige Stellen zum Schmunzeln, was ich in Liebesromanen sehr mag. Zudem war ich auch lange nicht sicher, wie die Geschichte ausgehen würde, was ich gut fand, da sie Story nicht so vorhersehbar war wie bei manch einem anderen Liebesroman. - Nalini Singh
Leopardenblut
(1.136)Aktuelle Rezension von: RilanaHandlung
Sascha Duncan ist eine Kardinalmediale, was bedeutet, dass sie eigentlich extrem große psychische Kräfte haben müsste. Jedoch wurde ihr seit ihrer Kindheit gesagt, sie sei defekt und habe deshalb nur sehr geringe Kräfte. Da die Medialen vor 100 Jahren ein Programm durchgesetzt haben, mit dem schon Kindern sämtliche Gefühle abtrainiert werden, darf Sascha niemandem zeigen, wie sehr es sie unter Druck setzt, dass sie die Erwartungen der medialen Gesellschaft und besonders die ihrer mächtigen Mutter nicht erfüllen kann.
Als Sascha das Gefühl hat, endgültig verrückt zu werden, weshalb sie unter all den perfekten Medialen um ihr Leben fürchtet, lernt sie Lucas Hunter kennen.
Das Alphatier der DarkRiver-Leoparden sucht nach einem medialen Serienmörder. Doch während er eigentlich vorhat, den Feind zu infiltrieren, geht ihm Sascha viel zu sehr unter die Haut.
Eigene Meinung
Ich lese die Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh nun schon seit ein paar Jahren und auch wenn ich mich immer wieder sehr auf den neuen Band freue, komme ich doch immer wieder gerne zum Anfang der Geschichte zurück.
Leopardenblut ist ein spannender Einstieg in die Welt der Gestaltwandler und Medialen. Man wird nach und nach an diese besondere Welt herangeführt, während sich zwischen Sascha und Lucas langsam etwas entwickelt, das einer Medialen eigentlich gar nicht möglich sein sollte.
Besonders das Konzept der Medialen, die ohne Gefühle leben, weil ihre starken psychischen Kräfte sie sonst in den Wahnsinn treiben oder sogar umbringen können, finde ich sehr interessant - vor allem in Verbindung mit den Gestaltwandlern, denen Gefühle und Nähe extrem wichtig sind.
So gibt es in der Geschichte sehr unterschiedliche Charaktere - Mediale, Gestaltwandler, Menschen - die nicht alle so leicht in Gruppen einzuordnen sind, wie es besonders die Medialen gerne hätten.
Die Romance zwischen Lucas und Sascha finde ich super umgesetzt. Dadurch, dass sie als Gestaltwandler und Mediale eigentlich total gegensätzlich sein müssten, ist es umso interessanter zu sehen, wie sie doch nach und nach Gemeinsamkeiten finden.
Abgerundet wird die Geschichte durch einen Kriminalfall, der in dieser speziellen Welt auch seine besonderen Eigenarten hat.
Fazit
Leopardenblut, der erste Band der Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh, ist eine spannende Romantasy mit Thriller-Elementen und einem besonderen Worldbuilding. Es ist absolut kein Wunder, dass die Reihe inzwischen schon mehr als 20 Bände umfasst (wenn man Age of Trinity mit einbezieht, was in der deutschen Zählung ja der Fall ist) und noch immer viele Fans hat, die sich regelmäßig auf die neueste Fortsetzung freuen.
- Ethan Cross
Ich bin der Hass
(203)Aktuelle Rezension von: skloaneDer 5. Teil dieser Serie und Herr Cross findet wieder zu seiner Höchstform zurück. Diesmal bekommen die Brüder Michael und Francis es mit einem Mörder und Entführer zu tun der junge Frauen zur Reinheit der Menschheit mit ihrem Erbgut schwängert und foltert um eine neue Spezies Mensch zu erschaffen. Einfach nur krank die Geschichte .....ich liebe es!
- Audrey Carlan
Dream Maker - Lust
(88)Aktuelle Rezension von: Lilo79Na gut, die Erwartungen an Figurenzeichnung und Plot sollten bei dieser Art von Büchern nicht allzu hoch sein - damit kann man leben. Aber das war mir im Gesamten zu seicht und zu platt. Parker ist mir zu blind gegenüber seiner Freundin, verfällt zu schnell in alte Muster, während Skyler viel zu naiv auf ihn und ihren Ex zugeht. Das konnte mich kaum überzeugen, auch die dramatische Wendung in Montreal nicht. Vielleicht wird ja der dritte Teil besser.
- Anne Rice
Der Fürst der Finsternis
(472)Aktuelle Rezension von: RajetManchmal muss es mal was anderes sein als ein Rezensionsexemplar und auch ältere Romane haben ihren Reiz. Im Zug der Neuverfilmung der Reihe „Chroniken der Vampire“ als Serie von Anne Rice wollte ich den 2.Band der Reihe „Der Fürst der Finsternis“ vorab lesen (zur Information gibt es anscheinend nicht als E-Book, habe nur Band 1 von 2021 als E-Book gefunden) also habe ich ein gebrauchtes Taschenbuch erstanden, naja eigentlich noch weitere 7 Bände für echt wenig Geld, Zustand ganz verschieden, dieser wurde wohl eingebunden aber hat einen kleinen Wasserschaden erlitten - es kommt aber auf den Inhalt an. Die „Mayfair Hexen“ sind als gebundene Bücher schon lange in meiner Hausbibliothek zuhause und gelesen.
Wer die Romane von Anne Rice schon gelesen hat kennt ihren Schreibstil: ab und an ein wenig langatmig dann geht es spannend weiter. Aber man kann sich trotzdem gut in die Gefühle und Handlungen hineinversetzen auch in das Setting – sie ist aber auch ein Kind ihrer Zeit wie viele andere Autoren/innen auch.
Über das Cover verliere ich jetzt lieber kein Wort, in der Zeit vor 35 Jahren bestimmt angesagt oder auch nicht.
Und um wenn geht es im 2.Band der Reihe, richtig um Lestat de Lioncourt, den wir alle aus ein „Interview mit einem Vampir“ kennen an der Seite von Louis der einem Reporter aus seinem Leben als Vampir berichtet (viel mehr Louis).
Wir erfahren etwas über die Vergangenheit von Lestat, wo und wie er aufgewachsen ist in der Auvergne in Frankreich als verarmter 7.Sohn einer Adelsfamilie im späten 17.Jahrhundert, seinem Umzug nach Paris und sein Leben dort anfangs als Mensch. Und dann wird er verwandelt in einer eher barbarischen Tat von Magnus zu einem Geschöpf der Nacht, der sich kurz danach verbrennt und Lestat als „frischen“ Vampir allein lässt. Er erlebt Schmerz, Verzweiflung und auch Wut auf seinen Schöpfer. Allerdings besitzt er jetzt dessen Reichtum (Geld und Diamanten). Er kauft das Theater, unterstützt seien Freund Nicholas und auch seine Familie. Dann kommt seine Mutter schwerkrank nach Paris und Nicholas wird von einem Vampirorden entführt. Lestat muss schwerwiegende Entscheidungen treffen als Vampir.
Auch kann man in diesem Band mehr über die Vorgeschichte des Coven um Armand und dessen Schöpfer Magnus erfahren, wir begegnen dem Herrscherpaar Akasha und Enkil. Was mich auch fasziniert hat ist die Geschichte von Lestats Mutter Gabriela, die nach ihrer Wandlung gänzlich aufblüht und eigentlich kaum noch eine mütterliche Rolle einnimmt, sondern eher die einer Gefährtin. Anhand der Tatsache, dass Lestat seien Mutter wandelt und sich davor so wegen deren Krankheit quält zeigt, welch enges Band die beiden miteinander verbindet und sie zeigt auch, dass Lestat gar nicht so ein Monster ist, wie in "Interview mit einem Vampir" dargestellt.
Lestat als Mann ist schön wie ein gefallener Engel, für seine Zeit mit 1,80 m groß und staatlich, wenn er lacht, bersten die Spiegel, doch seine Tränen sind bitter, und sein Lebenselixier ist – Blut. Ruhelos durchstreift der Gentleman-Vampir die Welt, bis er schließlich in New Orleans in einen todesgleichen Schlaf fällt, aus dem er erst in unserer Zeit wieder erwacht und ab hier taucht ihr selbst in die Welt von Lestat ein und erlebt ihn als Rockstar und Lebemann.
In diesem Roman werden nicht die heutigen Aspekte wie Glitzerhaut und mehr bedient, sondern die klassischen Anteile. Es geht darum Blut zu trinken, Vampir werden, sich in die Vampirgesellschaft zu integrieren, Vampir bleiben und das über Jahrzehnte und Jahrhunderte. Sich immer wieder neu zu erfinden, anzupassen an die neue Welt und seinen Platz in ihr finden.
Von mir 5 Sterne für diesen Roman der mehr oder weniger meine Lieblingsfigur der Reihe ins Rampenlicht holt.























