Bücher mit dem Tag "sander"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sander" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Schwesterlein, komm stirb mit mir (ISBN: 9783499242175)
    Karen Sander

    Schwesterlein, komm stirb mit mir

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Das sich entwickelnde Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und Täter wird rasant beschrieben und dies wird noch durch die kurzgehaltenen Kapitel unterstrichen. Die beiden Hauptprotagonisten wiederum sind sehr detailliert dargestellt, wirken aber dadurch auch überzeichnet und stereotyp. Der Fall selbst kann natürlich (abgesehen der Ungereimtheiten) souverän aufgeklärt werden. Und damit dies nicht zu schnell passiert, wurden einige unerwartete Wendung eingebaut. Der Schreibstil von Karen Sander ist eingängig und flüssig zu lesen. Und wer damit klar kommt die Todesumstände der Opfer sehr detailreich und förmlich bluttriefend beschrieben zu bekommen, erhält hier ein Buch, dass ihn zu unterhalten vermag. Ich spreche trotz der kleinen Kritik eine Leseempfehlung aus.

  2. Cover des Buches Nothing Like Us (ISBN: 9783736305656)
    Kim Nina Ocker

    Nothing Like Us

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate
    Leider kann ich die Rezension hier nicht einfügen, da ich immer eine Fehlermeldung bekomme dass das Feld leer ist obwohl der Text drin steht. Daher poste ich hier den Link zur Rezension auf meinem Blog. 
  3. Cover des Buches Wer nicht hören will, muss sterben (ISBN: 9783499243554)
    Karen Sander

    Wer nicht hören will, muss sterben

     (97)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Auch der zweite Teil der Reihe um Ermittlerin Liz Montario war sehr spannend. Freue mich nun auf den dritten Teil!

  4. Cover des Buches Ich sehe was, und das ist tot (ISBN: 9783499269929)
    Karen Sander

    Ich sehe was, und das ist tot

     (61)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Ich habe alle Bücher der Reihe gelesen. Dieses musste ich durchlesen, denn ich konnte es vor lauter Spannung nicht aus den Händen legen. 

  5. Cover des Buches Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (ISBN: 9783473586028)
    Kim Nina Ocker

    Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Lovetime

    Kurze Zusammenfassung:

    Bloom wird überraschend zur Hüterin des Winters bestimmt und muss nun das Amulett der Jahreszeiten an den Hüter des Frühlings übergeben. Wird sie es schaffen? 

    Meine Meinung zu dem Buch:

    Das Cover ist wirklich ein Träumchen und passt einfach wie die Faust auf Auge zu der Geschichte.

    Der Schreibstil der Autorin war locker und leicht und man ist praktisch durch die Seiten geschwebt, wobei man immer tiefer in die Welt der vier Jahreszeiten gezogen wurde. Das Magiesystem, was hinter der Geschichte steckte, fand ich einfach fantastisch mit den verschiedenen Hütern der Jahreszeiten und ich bin schon total gespannt im zweiten Band noch mehr darüber zu erfahren. 

    Die Protagonistin Bloom mochte ich sehr, weil sie einfach so authentisch und freundlich gewirkt hat und weil mich einfach beeindruckt hat, wie sehr sie über sich hinaus gewachsen ist! Ich konnte mich super in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen, weil man die ganze Zeit wunderbare Einblicke in ihre Gefühlswelt bekommen hat, da das Buch nur aus ihrer Sicht erzählt wurde. 

    Bei einem Romantasy Buch darf natürlich auch die Liebesgeschichte nicht fehlen und die war wirklich wow…. Eine wunderbare Enemies to Lovers Story, die soo real gewirkt hat, weil einfach nichts überstürzt wurde, so wie es manchmal der Fall ist. Die Liebe hat sich langsam und angenehm entwickelt und ich freue mich schon sehr darauf mehr von den beiden zu lesen. 

    Mein Fazit:

    Ein schöner erster Band, der mir super gut gefallen hat. Ich würde ihn jedem weiterempfehlen, der gerne Fantasy liest.


  6. Cover des Buches Bald stirbst auch du (ISBN: 9783499272554)
    Karen Sander

    Bald stirbst auch du

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Dies war das erste Buch, das ich von Karen Sander gelesen habe, und ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen! 

    Im Fokus steht die Suche nach einem Nachahmungstäter des sogenannten Schächters..... Dieser sitzt im Gefängnis, aber jemand anders kopiert seine Taten mit erschreckender Ähnlichkeit.... Nur wer kann das sein? 

    Die beiden Protagonisten Georg Stadler und Liz Montario sehen sich einem hochraffinierten Killer gegenüber, der äußert manipulativ und geschickt vorgeht und begeben sich selbst in höchste Gefahr..... Dieser schneidet den Opfern in den Hals und lässt sie kopfüber ausbluten.... 

    Die Darstellung der Hauptcharaktere hat mir sehr gut gefallen und grundsätzlich wirken alle Protagonisten sehr sympathisch, wodurch man sich gut mit diesen identifizieren kann.

    Auch der Spannungsbogen ist stetig hoch und man möchte immer wissen, wie es weitergehen wird..... Immer wieder rückt ein anderer Hauptverdächtiger, wie z.B. ein Tierschänder und ein Stalker, oder ein Polizeischüler in den Fokus..... Die Auflösung des eigentlichen Täters und die Story dahinter hätte ich nie für möglich gehalten und diese haben mich wirklich aus den Socken gehauen! Einzig allein das etwas unspektakuläre Finale hat mich ein bisschen enttäuscht...…. Dennoch hat mich auch ein Szenario im Thriller regelrecht geschockt, wovon ich allerdings nicht zu viel berichten möchte!

    Grundsätzlich kann ich das Buch allen empfehlen, die Freude an spannenden und wendungsreichen Thrillern haben und freue mich auf den nächsten Fall mit Stadler und Montario! 



  7. Cover des Buches TIAMAT - Liebe zwischen den Welten (ISBN: 9783570309230)
    Tanja Heitmann

    TIAMAT - Liebe zwischen den Welten

     (84)
    Aktuelle Rezension von: blauerose1
    Tanja Heitmann – Tiamat

    Anouk lebt in „Himmelshoch“, einem alten Herrenhaus, in dessen Keller ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor diesem beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie als ihren Bruder ausgibt – ein viel größeres Geheimnis wahrt…… Als Sander sie küsst, erfährt Anouk von seiner heimlichen Liebe zu ihr – und von der gefährlichen Welt hinter dem Maelstrom. Doch der Wächterzirkel droht zu versagen und wenn Sander und Anouk sich nicht trennen, verschlingt der Maelstrom alles. (Quelle: Buchrücken)

    Meine Meinung: Im Laden hat mich das Cover sofort angesprochen und auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend, also kaufte ich mir das Taschenbuch. Nach einem sehr spannenden Einstieg ging es ein Weilchen nicht so aufregend weiter. Es war zwar „nett“ zu lesen, aber irgendwas fehlte mir zwischendurch. Im letzten Drittel jedoch wurde es wieder spannend. Es war schön zu lesen, wie Anouk und Sander ihre Liebe zu einander fanden und auch darum kämpfen wollten. Es wurden einige Geheimnisse gelüftet und zum Schluss gab es dann doch noch eine gute Wendung, die traurig war, aber trotzdem schön. Ein schöner Jugendroman, den ich gerne weiterempfehle!
  8. Cover des Buches Anders (ISBN: 9783734102578)
    Anita Terpstra

    Anders

     (108)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext stellt die Familie Meester, also Mutter Alma, Vater Linc, Tochter Iris und Sohn Sander als normale Durchschnittsfamilie dar. Aber waren sie das wirklich oder brodelte auch schon vor Sanders Verschwinden ein kleiner Vulkan leise, aber stetig vor sich hin? Was hatte es auf sich mit den ewigen Streitereien der Kinder und warum ergriff die Mutter stets Partei für ihren Sohn? Zog sich die Tochter, die sich vollkommen zurecht unfair behandelt fühlte, deshalb immer mehr zurück? Und war nicht auch das Verhältnis zwischen Vater und Sohn eher mehr als weniger gestört? Diese Fragen stellt man sich unweigerlich als Leser, nachdem der Familie das vermeintliche Glück zuteilwurde und wie durch ein Wunder der verlorene Sohn wieder auftaucht. Aber irgendwas passt nicht zusammen. Was erst unterschwellig zutage tritt, wird wohl bald Wirklichkeit. Ist Sander wirklich der, für den er sich ausgibt?

    Schade, schade, schade … dieser Romanstoff hatte so viel Potential. Er hätte zu einem nagelbeißenden Thriller verarbeitet werden können. Richtig Fahrt kommt leider erst recht spät in die Geschichte, als ich schon fast aufgegeben hatte. Erst im letzten Viertel werden großartige Ideen umgesetzt, die mich zeitweise an den Roman „Wir müssen über Kevin reden“ von Lionel Shriver erinnerten. Leider kann ich hier auch mit viel „good will“ nur drei von fünf Sternen vergeben. Ein weiteres Buch der Autorin – „Die Braut“ – liegt noch auf meinem SUB. Auch hier scheinen die Meinungen sehr stark auseinander zu gehen. Mal sehen, ob ich mich da mal ran wagen werde …

  9. Cover des Buches Mordsfreunde (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Der zweite Teil der Bodenstein & Kirchhoff Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi war bis zum Ende spannend. Freue mich schon den dritten Teil zu lesen. 

  10. Cover des Buches Immortal - Gebieterin der Finsternis (ISBN: 9783426503928)
    Joy Nash

    Immortal - Gebieterin der Finsternis

     (52)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Tja, was soll ich dazu sagen? Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da Mac ein ziemlich faszinierender Charakter ist und mir seine gelegentlichen früheren Auftritte in den Büchern dieser Reihe sehr gut gefallen haben. Zumal immer Humor mit im Spiel war, wenn er auftauchte. Wie enttäuscht war ich von diesem Buch! Und was hätte die Autorin daraus machen können! Mir fehlten die Krieger und ihre Frauen, die Spannung fehlte und auch Humoriges vermochte ich nicht viel zu finden. Schade, da wäre so viel mehr drin gewesen.
  11. Cover des Buches Schach von Wuthenow (ISBN: 9783257610215)
    Theodor Fontane

    Schach von Wuthenow

     (38)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle
    Fontane schildert einen dekatenten Staat und eine dekadente Gesellschaft kurz vor ihrem Untergang - bloß man merkt es nicht. Preußen steht kurz vor der verheerenden Niederlage von Jena und Auerstett, aber das wird mit keinem Wort erwähnt, man muss es sich aus den wenigen historischen Hinweisen zusammenreimen.

    Auch dass die Gesellschaft verkommen ist, merkt man kaum Na gut, die Sexualmoral ist ein bisschen locker, aber es wird am Ende ganz anständig geheiratet. Der Prinz redet in Männergesellschaft über seine Geliebte und erkennt Napoleons Genie nicht - aber dafür ist er schließlich ein Prinz. Und die Frauen gehen in ein Theaterstück, dass ihren religiösen Grundsätzen widerspricht und entschuldigen sich damit, dass sie eben Frauen sind. Und das soll den Keim des Untergangs in sich tragen?

    In der Handlung geht es um den Rittmeister Schach von Wuthenow, der nicht tut, was Ehre und Gewissen ihm gebieten, weil er nicht über Tagesfragen erhaben ist und nicht merkt, wo die Ehre endet und der Dünkel beginnt und weil er um eine Karriere fürchtet, die nur in seinen Augen glänzend wäre.

    Obwohl Fontane Schach als negatives Beispiel benutzt, ist er doch menschlich interessant, und trotz und wegen seiner Schwächen auch sympathisch.

    Genial ist aber der Aufbau des Romans. Wir haben einen Erzähler, der für den Leser alles hübsch arrangiert, Salongeplauder und Spazierfahrten, Briefe und Gespräche. Man glaubt, man schaut den Figuren jederzeit über die Schulter und manchmal auch in die Köpfe.  Am Ende aber weiß man gar nichts. Der allwissene Erzähler war nur eine Pose. Er hat uns gar nicht erzählt, wie es wirklich war. Er stellt uns Zeugen vor, die alle nur einen Ausschnitt der Wahrheit kennen und deren Blick durch Parteilichkeit getrübt ist. Unser Urteil über Schach müssen wir schon selber fällen, über die Zeiten hinweg.

    Und für unsere Zeit ist die Erinnerung an Pflicht und Bindung durchaus provokativ.
  12. Cover des Buches Der frühe Tod (ISBN: 9783404163090)
    Zoe Beck

    Der frühe Tod

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Igno
    Caitlin, geschieden von und geflohen vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann, führt endlich ein Leben, das ihr gefällt. Sie arbeitet als Pressesprecherin für die ›We help‹-Stiftung, die sich für Kinder aus finanziell schwachen Familien einsetzt. Eines Morgens findet sie beim täglichen Joggen eine Leiche. Es ist ihr Ex-Mann. Schnell wird sie zur Hauptverdächtigen und sieht ihr neues Leben zusammenbrechen.

    Ben Edwards arbeitet als Gerichtsreporter beim zum Firmenimperium des verschwundenen Vaters von Cedric Darney gehörenden Scottish Independent. Auch die ›We help‹-Stiftung und ein Pharmakonzern gehören zu diesem Imperium. Ben bekommt ein merkwürdiges Fax über die Stiftung, wenig später befürchtet Cedric Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung des Pharmakonzerns und setzt u.a. Ben auf die Sache an. Der findet sich schnell in einem dramatischen Spiel um Leben und Tod.

    Wie in Das alte Kind (das ich ja unglücklicherweise zuerst gelesen habe), spielt auch hier ein Medizinunternehmen eine tragende Rolle. Das Setting ist wieder teils in der britischen Oberschicht angesiedelt, daneben aber auch im finanziell schwachen Milieu, das Beck sehr am Herzen zu liegen scheint. Wie später in Brixton Hill zeichnet sie dieses Milieu liebevoll und detailreich, ohne es aber zu beschönigen. Es fällt nicht schwer, sich in die Menschen hinein zu versetzen, auch wenn sie sich scheinbar völlig irrational verhalten.

    Insgesamt ist Der frühe Tod mehr klassischer Thriller, als es Das alte Kind ist, einmal mehr aber ohne besonders blutig zu sein. Während letzteres sich klar zu einem Familiendrama zuspitzt, läuft es diesmal auf wirtschaftliche Verflechtungen hinaus. Beck verarbeitet ein Thema, dass sich im Hintergrund weitgehend aus den Medien halten konnte, obwohl es nach wie vor aktuell ist. Und sie spielt es in einem Szenario durch, wie es hierzulande wohl oft als undenkbar verdrängt wird, in ärmeren Ländern, beispielsweise der Dritten Welt, aber wahrscheinlich an der Tagesordnung ist.

    Das Buch ist gewohnt spannend geschrieben und lässt sich schnell lesen. Phasen der Langatmigkeit sind mir keine aufgefallen, das hätte mich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Zoë Beck allerdings auch gewundert. Sie gibt sich große Mühe, ihre Charaktere so zu beschreiben, dass es nicht schwer fällt, sie und ihre Handlungen zu verstehen.

    Fazit: Gelungen. Wie bisher alles, was im Handlungsuniversum von Cedric Darney spielt. Ich bleibe Fan.
  13. Cover des Buches Schattenkind (ISBN: 9783492306386)
    Anne Holt

    Schattenkind

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Vivian_Neumann

    Inhalt:

    „Du hast nicht aufgepasst“ – „Ich habe nicht aufgepasst“

    Ellen und Jon Mohr sitzen am 21. Juli 2011 in ihrem Wohnzimmer und sind fassungslos. Ellen hält ihren acht jährigen Sohn in den Armen. Er ist tot.

    Inger Johanne Vik ist Kriminalpsychologin und eine alte Bekannte von Ellen. Sie wollte Ellen bei den Vorbereitungen der Feier, welche an dem Tag stattfinden sollte, behilflich sein und platzte in diese Situation hinein.

    An diesem Tag gab es auch zwei Terroranschläge in Oslo, sodass die Polizei hoffnungslos überfordert war. Ein Neuling wurde für die Bearbeitung des Kindstodes abgestellt. Henrik Holme und Inger Johanne Vik sind beide skeptisch. Ist der kleine Sander wirklich von der Leiter gestürzt? Und so machen sie sich beide unabhängig voneinander auf, um Erklärungen zu finden. Aber ihre Wege führen schließlich zusammen. Und was sie herausgefunden haben lässt beide glauben, dass es kein Unfall war.

    Wertung:

    Anne Holt ist einer der erfolgreichsten skandinavischen Autorinnen. Ihre Bücher werden in alle großen Sprachen übersetzt. Auch mit diesem Buch hat sie wieder einen weltweiten Erfolg erlangt.

    Anne Holt schreibt spannend, sodass die Luft knistert. Der Spannungsbogen ist perfekt ausbalanciert und verspricht dem Leser unterhaltsame Lesestunden. Ihr Schreibstil ist einfach und verständlich. Sie verblümt nichts und benutzt keine schwierigen Wörter. Der Leser fliegt regelrecht durch die Seiten. Allerdings ist ab und an ihre sprachliche Veranschaulichung ein wenig verwirrend.

                    „...glühen heißer Kaffee...“                                       -              brühendheiß?

                    „...kreideweiße Wände (bzw. Hemden)“            -              blendendweiß, schneeweiß?

    In „Schattenkind“ nimmt sie sich dem schwierigen Thema der Kindesmisshandlung an und verdeutlicht sehr gut die Blindheit der Familien und Umstehenden. Auch Ärzte und Lehrer verschließen oft die Augen. Aufmerksame Menschen werden meist als ein wenig überdreht und unruhestiftend dargestellt. So kommt es, dass die Dunkelziffer für häusliche Gewalt und Kindesmisshandlung  sehr weit höher liegt als die veröffentlichten Zahlen.

    Der Name der Protagonistin, Inger Johanne Vik, hat meinen Lesefluss etwas gehemmt. Ich hätte mir einen kürzeren Namen oder einen Spitznamen (oder ähnliches) gewünscht. Auch finde ich das Ende doch ein wenig zu überdreht. Dramatik ist gut, aber nicht in Überhauf.

    Fazit:

    Das war mein erstes Buch von Anne Holt und ich freue mich darauf, weitere Werke dieser Autorin zu lesen. Dieses Buch ist mit Sicherheit etwas für jeden, der Skandinavien und Krimis liebt. Obwohl die Landschaft selbst nur wenig  aufgezeigt wird. Es geht ja auch hauptsächlich um das dramatische Schicksal des kleinen Jungen.

  14. Cover des Buches Von Flöhen und Mäusen (ISBN: 9781478273424)
    Mila Roth

    Von Flöhen und Mäusen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Höchst geheime Daten von Bankern und Politikern wurden aus einer Datenbank gestohlen. Die Spuren des Geheimdienstes führen zu dem Steuerberater Marius Leitner, den auch Janna durch ihr Schreibbüro gut kennt. Was liegt also näher, als die neue Zivilistin dafür einzuspannen? Zunächst weigert sich Markus, Janna wieder mit in den Fall hineinzuziehen, denn sie ist auch Mutter zweier Pflegekinder. Doch schon bald muss auch er zugeben, dass dies die günstigste Lösung ist, um an Informationen zu gelangen. So verabredet sich Janna mit dem Steuerberater, der schon lange ziemlich angetan von ihr ist, und tatsächlich bekommt er eine ominöse SMS, nach der er nervös und mehr als fahrig wirkte.
    Auch der 2. Fall von Janna und Markus ist wieder ein Pageturner, der so spannend ist, dass man ihn nicht wieder aus der Hand legen kann. Der Fall ist in sich abgeschlossen, sodass man nicht unbedingt den ersten lesen muss. Doch wen die Vergangenheit der Protagonisten und deren Zusammenspiel auch sehr interessieren, sollte das Buch noch lesen. Die beiden lernten sich vor einem Monat kennen und lösten da ihren ersten Fall. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, man fliegt nur so durch die Seiten, bei denen es trotz Action auch noch eine Menge zu lachen durch ihre Dialoge gibt.
  15. Cover des Buches Freifahrtschein (ISBN: 9781481008716)
    Mila Roth

    Freifahrtschein

     (63)
    Aktuelle Rezension von: santina
    Zum Inhalt

    Markus Neumann arbeitet beim Institut für Europäische Meinungsforschung, das in Wirklichkeit ein europaweit agierender Geheimdienst ist. Bei einem seiner Einsätze hat er die Zivilistin Janna Berg in seine Arbeit hinein gezogen. Seither unterstützt sie ihn hin und wieder als freie Mitarbeiterin.

    Als Janna mit ihren beiden Pflegekindern einen Jahrmarkt beuscht, entdeckt sie zwei Personen, die ihr als Mitglieder einer Terrorgruppe bekannt sind, sie alarmiert den Geheimdienst, der Markus Neumann schickt, um den Vorgang zu untersuchen. Da Janna eine der Schaustellerinnen persönlich kennt, bietet es sich an, verdeckt als Meinungsforscher zu ermitteln.

    Janna und Markus finden heraus, dass die beiden Terroristen auf dem Jahrmarkt arbeiten und offenbar einen Anschalg planen.



    Die Protagonisten:

    Janna, hält sich selber für eine Durchschnittsfrau, sie war 27 Jahre alt, als ihre Cousine starb und sie deren beiden Kinder bei sich aufgenommen hat. Ihr Exfreund hat damals die Flucht ergriffen. Das hat sie sehr getroffen. Zwischenzeitlich ist sie mit dem Zahnarzt Sander zusammen. Wenn man allerdings liest, wie sie über ihn spricht, würde man eher meinen, dass sie über ihren besten Freund erzählt und nicht über den Mann, mit dem sie möglicherweise ihr Leben teilen will.

    Markus ist der Typ Mann, der weiss, dass er gut aussieht und Eindruck bei den Frauen hinterlässt. Er geniesst es, zu sehen, wie Janna auf ihn reagiert, aber als Frau nimmt er sie nicht war. Allerdings ist er auch ein unnahbarer und verschlossener Typ, doch Janna schafft es von Band zu Band ein bisschen mehr, ihn in die Ecke zu drängen, so dass er Puzzleteil um Puzzleteil mehr von sich preis gibt, in diesem Band sind es einige wenige Details über seine Eltern und die Tatsache, dass er auf beide nicht sonderlich gut zu sprechen ist.



    Das Cover:

    Die Cover habe alle feste Elemente, das ist zum einen der Schatten einer Frau mit einem Mixer in der Hand, eine Szene mit Janna aus dem 1. Band, sowie dem Schatten eines Mannes mit einer Pistole. Dazwischen ist ein Riesenrad zu sehen, wobei eine der Gondeln als Bombe dargestellt wird, was in direktem Bezug zu diesem Band steht.



    Meine Meinung:


    Freifahrtschein knüpft an die Geschichte von Von Flöhen und Mäusen an. Grundsätzlich bin ich zwar der Meinung, dass man jeden Teil für sich lesen kann, aber trotzdem würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, denn wer Blut lecken wird – und wenn Ihr TV-Serien um gutaussehende Ermittler und clevere Frauen mögt, werdet Ihr das mit Sicherheit ;) – der wird sowieso alle Bände lesen wollen.

    Die Autorin hat nicht den Anspruch, diese Serie realitätsnah, blutrünstig oder nervenzerreisend zu gestalten. Im Gegenteil, sie sagt ihren potentiellen Lesern klar und deutlich, ob diese Serie etwas für sie sein könnte, oder eben auch nicht. Mila Roth widmet diese Vorabendserie im Buchformat “Allen Serienjunkies” in Erinnerung an die TV-Serie “Agentin mit Herz”. Die Bände sind allesamt keine typischen Krimis mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite, trotzdem versteht es Mila Roth, ihre Leser so in den Bann der Geschichte zu ziehen, dass man gar nicht auf die Idee kommt, das Buch wegzulegen.

    Auch der dritte Teil war ruckzuck gelesen (leider) und wird mit 5 von 5 Sternen bedacht :)
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