Bücher mit dem Tag "sandmann"
22 Bücher
- Eva Siegmund
Pandora - Wovon träumst du?
(260)Aktuelle Rezension von: Laurada11Sophie und Liz erfahren komplett unvorbereitet, dass sie Zwillinge und ihre leiblichen Eltern beide tot sind. Die Suche nach Antworten zu ihren vielen Fragen führt sie in ungeahnte Gefahren.
Wir befinden uns in dieser Geschichte in einer recht nahen Zukunft, was Dystopien sowieso immer eine noch unheimlichere Grundstimmung verleiht. Viele Menschen haben sich eine Chip einsetzen lassen, der quasi das Smartphone ersetzt, der allerdings auch Einfluss auf die eigenen Träume nehmen kann.
Ich fand die Geschichte unheimlich spannend. Sie begann noch reicht seicht, aber der Spannungsbogen stieg und stieg. Die Art von Spannung, bei der man im letzten Drittel auch mal die Luft anhält und die Augen gar nicht schnell genug über die Seiten fliegen können!
Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von den Schwestern Liz und Sophie. Mir hat richtig gut gefallen, dass man die unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut am Schreibstil erkannt hat und so auch ohne Überschrift gewusst hätte, in welcher Sicht wir uns befinden.
Ich bin jetzt unglaublich gespannt auf den nächsten Band.
- E. T. A. Hoffmann
Der Sandmann
(776)Aktuelle Rezension von: Patricia040spoilerfrei
Ich habe das Buch zweimal hintereinander gelesen, was eher daran lag, dass ich noch etwas Probleme mit der Sprache habe - immerhin ist es etwas älter. Es lag aber auch daran, dass ich unglaublich fasziniert von dieser Geschichte war. Der Schreibstil, wenn auch alt, die Thematik, auch Charaktere, alles gibt der Geschichte eine so düstere, unheilvolle und bizarre Note. Noch lange nach Beenden denke ich über den Verlauf der Geschichte nach. Sie hat mich weniger bewegt, sondern mehr fasziniert.
Es zeigt einen in den Wahnsinn verfallenden Protagonistin, eine leidende Partnerin, die unter diesem Wahnsinn leiden muss. Ein Trauma aus der Kindheit, dessen Samen sprießen, als es wieder geweckt wird. Eine aufkeimende Liebe zwischen Subjekt und Objekt, und der Narzissmus, den beide verbindet. Die Groteske und der Wahn wachsen mit jeder Seite des Märchens, bis es alle Nähte reißen und das Ende abrupt einschlägt.
- Steve Cavanagh
Die Komplizin – Ihr Mann ist ein Serienkiller. Was ist sie – Täterin oder Opfer?
(88)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDer Anfang: «Der SWAT-Leader zählte runter. Zehn Sekunden. Sobald er bei null angekommen war, lagen bis zur Hintertür hundert Meter englischer Rasen vor ihnen. Paige Delaney richtete sich im feuchten Laub auf, drückte einen dünnen Kiefernzweig herunter, um das Haus besser im Blick zu haben. Kalkweiß stand der Mond über der Silhouette des alten Anwesens in Old Westbury, New York. Delaney atmete tief ein und langsam wieder aus. Lauschte dem Countdown im Funk. Zehn ... Sie mochte Zahlen. In ihrer Zeit als FBI-Agentin in der Abteilung für Verhaltensforschung hatte sie gelernt, eher auf Zahlen als auf Menschen zu bauen. Und die Zahlen in diesem Fall waren außergewöhnlich. Neun ...»
Carrie Miller ist die meistgehasste Frau Amerikas. Ihr Mann Daniel ist ein Serienkiller und hat vierzehn Menschen ermordet, bevor er verschwand. Nun steht Carrie im Verdacht, die Komplizin des «Sandmanns» zu sein. FBI, Staatsanwaltschaft und Medien sind überzeugt, dass sie von den Taten wusste und Daniel gedeckt hat und wahrscheinlich war sie sogar beteiligt. Für ihren Anwalt Eddie Flynn dürfte es schwer werden, das Gegenteil vor Gericht zu beweisen, da einige belastende Indizien vorliegen. Carrie ahnte auch etwas, denn das hatte sie mit ihrem Anwalt besprochen. Der riet ihr auf Grund des Ehevertrags ab, zur Polizei zu gehen, solange sie keinen Beweis hat. Seine Akten werden beschlagnahmt.
«In welchem Moment wird aus einem Verdacht die gesetzliche Pflicht, die Polizei darüber zu informieren, dass man glaubt, der eigene Ehemann könnte jemandem etwas angetan haben? Das ist eine Frage, die so noch nie von Geschworenen geklärt werden musste. Ihr Mann hat sie belogen. Und sie hat ihm geglaubt. Wenn das ein Verbrechen ist, kann man gleich jeden verheirateten New Yorker festnehmen lassen.»
Flynn glaubt Carrie, nimmt ihr ab, dass sie von der dunklen Seite ihres Mannes nichts wusste, nur anfing, etwas zu ahnen. Sie kommt zunächst auf Kaution frei und verschwindet. Da weiß Flinn, dass sie ihm nicht die ganze Wahrheit gesagt hat; irgendetwas verbirgt sie. Auch der «Sandmann» ist untergetaucht, plant nun, seine Frau vor einer lebenslangen Gefängnisstrafe zu bewahren. Und jeder, der in den Fall verwickelt ist, wird zur Zielscheibe … Zeugen werden eliminiert. Eddie Flynn muss alle anwaltlichen Tricks aus der Kiste ziehen, um seine Mandantin vor einer Verurteilung zu retten, denn soeben hat der Richter entschieden, dass sie auch in Abwesenheit verurteilt werden kann. Er muss sie finden! Ist Carrie Täterin oder Opfer? Er muss den Sandmann finden.
«Clarence blieb vor dem Trump Tower an der Fifth Avenue stehen und hob sein Bein, sodass sich ein strammer Urinstrahl gegen die Eingangstür ergoss. »Braver Hund«, sagte Harry, als wir weitergingen in Richtung Central Park.»
Der Justizthriller reitet im hohen Tempo bis zum Ende durch, ein absoluter Pageturner, ein Spannungsbogen, der durch Cliffhanger und unvorhersehbare Twists hochgehalten wird. Gerichtsverhandlung und die Suche nach Carrie und dem Sandmann wechseln sich ab. Die wendungsreichen Ereignisse sind klasse gestaltet – und ein wenig Humor legt sich darunter. In der Gerichtsverhandlung wird ganz anschaulich gezeigt, wie Indizien und Zeugen auseinandergenommen werden, um sie weich zu machen, die Geschworenen zu verunsichern, sie dazu zu bringen, sie nicht als glaubhaft zu sehen. Zum Team von Flinn gehören seine Kanzleipartnerin Kate Brooks, sein Freund und Berater, der ehemalige Richter Harry Ford, die ehemalige Polizistin Melissa Bloch und in diesem Fall der ehemalige FBI-Agent Gabriel Lake, der bei seinem letzten Fall ein Massaker veranstaltet hatte. Heute jagt er Serienmörder. Die Charaktere sind glaubhaft und gut ausgearbeitet. Die Geschichte, na ja, nicht drüber nachdenken – für Hochspannung ist auf jeden Fall gesorgt und damit für beste Unterhaltung.
«Die Idee zu Eddie Flynn entstand bei einem Kreuzverhör, als ich einen Zeugen mit einem Anwaltstrick dazu brachte, die Wahrheit zu sagen. Details kann ich leider nicht verraten, aber in dem Moment wurde mir klar, dass gute Anwälte ähnliche Methoden anwenden wie gute Trickbetrüger: Überredung, Irreführung, Manipulation, Ablenkung und so weiter. Daher sollte die Hauptfigur in meinem ersten Roman sichtbar machen, wie trickreich Anwälte im Gerichtssaal agieren. Eddie bewegt sich zwischen zwei Welten, aber meine Aufgabe ist es, dem Leser zu zeigen, dass diese Welten gar nicht so verschieden sind.» (Steve Cavanagh)
Steve Cavanagh wuchs in Belfast auf, studierte Jura in Dublin und arbeitete lange als Anwalt, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Die Reihe des gebürtigen Nordiren ist mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden.
- Lars Kepler
Der Sandmann
(237)Aktuelle Rezension von: Charlie753Eines Tages taucht ein junger Mann auf einer Eisenbahnbrücke mitten im Winter auf. Er und seine Schwester wurden vor dreizehn Jahren von Jurek Walter entführt. Dieser sitzt jedoch in dem Hochsicherheitstrakt einer Psychiatrie. Somit steht fest, dass Jurek Walter einen Komplizen hat. Der Fall wird neu aufgerollt, weil Joona Linna und seine Kollegen hoffen, die Schwester des Mannes noch lebend zu finden. Deswegen lässt Joona seine Kollegin Saga Bauer in die Psychiatrie einzuweisen, mit der Hoffnung, dass er ihr den Aufenthaltsort verrät.
Wie auch in den anderen Teilen der Reihe ist der Schreibstil der Autoren sehr knapp und wenig persönlich. Dadurch wird die Handlung aber schnell vorangetrieben. Der Scheibenstil erzeugt auch eine sehr düstere Stimmung, die diesmal noch extremer wirkt als in den vorigen Büchern. Diese düstere und fast schon depressiv wirkende Stimmung gefällt mir nicht so gut.
Gut an diesem Buch finde ich, dass man Saga Bauer besser kennenlernt. Sie spielt eine wichtigere Rolle als in den Büchern bisher. Joona wird nochmal von diesem Fall persönlich berührt: Sein ehemaliger Kollege ist wegen Jurek Walter gestorben und seine Familie müsste vor ihm flüchten. Da spürt man seine Emotionen deutlich.
An sich finde ich den Fall sehr spannend und das Ende lässt noch auf weitere spannende Fälle hoffen. Allerdings ist es diesmal nicht wie in den anderen Teilen so, dass der anfängliche Sachverhalt nur die Spitze des Eisbergs ist. Es verbirgt sich kaum mehr hinter dem Fall, als am Anfang dargestellt wurde. Das hat mich etwas enttäuscht.
Insgesamt hat mir Der Sandmann nicht so gut gefallen wie die anderen Teile. Der Fall ist diesmal nicht so vielschichtig und die Stimmung sehr düster. Trotzdem bringt das Ende noch viel Spannung auf und lässt mich auf weitere spannende Fälle hoffen. - Ernst Th. A. Hoffmann
EinFach Deutsch - Der Sandmann
(24)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt (amazon): "Trauma, Wahnsinn und die Faszination des Dämonischen: Unter dem Einfluss erschütternder Kindheitserlebnisse verfällt Nathanael einer Frau, die sich als ein Automat entpuppt. Realität und Phantasie verschwimmen – mit fatalem Ausgang."
Meinung: Eine wirklich faszinierende Geschichte. Wir begleiten Nathanael und erhalten seine Eindrücke zu allem aus erster Hand. Der "Freund" seines Vaters taucht über die Geschichte immer wieder auf und wirkt bis zum Ende gruselig. Er hat auf alle Fälle etwas Dämonisches. Nathanael scheint leicht beeinflussbar und vielleicht auch etwas dramatisch. Es war für mich alles etwas unvorhersehbar und daher natürlich auch noch mal interessant zu sehen, wohin das Ganze führt und wie es überhaupt weitergeht. Clara ist gegen Nathanael sehr realistisch und logisch denkend. Also es ist eine kurze, recht zügig gelesene Geschichte, die etwas skurril und auch duster ist, aber eben interessant und spannend. Schön fand ich in dieser Version auch die Informationen am Ende zu Autor, Romantik, Analysen.
- Alva Furisto
Bad Bitch by Banana: Achtung, Rutschgefahr! (3Bee by Banana 2)
(5)Aktuelle Rezension von: Heidelinde12Mit dem zweiten Teil der 3Bee by Banana-Reihe, überrascht Alva Furisto die Leserschaft mit einer abgefahrenen außergewöhnlichen Geschichte. Es ist eine rasante, überaus lebendige Story. Die Zeit vergessend habe ich des Nachts gelesen, es ging gar nicht anders, denn ich war völlig abgetaucht in diese bunte, fantasievolle und abenteuerliche Welt der Protagonisten.
Mir liebgewordene Akteure des ersten Teils haben es in das Fortsetzungsbuch geschafft und veranstalten da so einigen Wirbel – besonders Ruth – die es wahrscheinlich nicht lassen kann, sich in die Lebenswelten anderer einzumischen. Die meisten Geschehnisse mit einem negativ exzentrischen Touch gehen auf ihre Kappe.
Die bekannten und neuen Charaktere der Protagonisten und Antagonisten ergeben eine hochexplosive Mischung: ›Himmel und Hölle, Verführung und Leidenschaft, Exzentrik und Mystik, Klamauk und Ernsthaftigkeit, Enttäuschung, Verrat und Selbstfindung‹. Alles vorhanden, was eine gute Story auszeichnet und richtig gut geschrieben, sehr interessant, abwechslungsreich und durchweg lebendig. Es gibt nicht nur GUT und BÖSE - die Charaktere sind vielschichtig und das macht das Ganze so spannend.
Es ist ein modernes, kreatives Märchen mit realistischen Einschlägen, psychologischen Tiefgängen und Dramatik. Ich empfehle das Buch sehr gern der Leserschaft weiter und wer den Sandmann mag, für den ist der zweite Teil der 3 Bee Reihe der Autorin sowieso ein Muss.
Doch auch so ist es ein Wegleser – ein richtiger Hammer – denn im Hintergrund kocht die Relativitätstheorie Einsteins ein richtig gutes Süppchen. Da gibt es sozusagen Parallelwelten und geschlossene Zeitschleifen – es ist also auch eine Geschichte zwischen Raum und Zeit, Tod und Leben, Glück und Unglück und Liebe und Freundschaft. Wer sich auf die Geschichte einlässt, erlebt ein fantastisches, nicht alltägliches Abenteuer. Sie müssen es einfach lesen, liebe Leserinnen, sonst lernen Sie Lando nicht kennen und den muss man erlebt haben, zumindest im Buch.
Heidelinde Penndorf
(20.03.2019)
- Thomas Karallus
Die Hüter des Lichts: Das Original-Hörspiel zum Kinofilm
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Martin Reinl
Jan & Henry - Gutenachtgeschichten
(2)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsJan und Henry - neben Pittiplatsch mit die besten Figuren aus dem Sandmann. Die zwei sind so schräg und bringen alt und jung zum lachen.
Daher finde ich es gut, dass neben den Fernsehfolgen es auch Bücher über die zwei zum vorlesen gibt. Und die 7 Geschichten - eine für jeden Wochentag - sind sehr, sehr nah an der Originalvorlage und mit viel Witz versehen. Klar, es sind keine Fotobilder, sondern Illustrationen. Aber diese gefallen mir auch sehr gut, da sie eben auch einen Wiedererkennungseffekt haben.
Mein Fazit: Wer Jan und Henry liebt, für den ist dieses Buch definitiv etwas.
- Max von Thun
Der Sternenmann und die furchtlose Prinzessin Luna (Pappbilderbuch)
(19)Aktuelle Rezension von: Claudia_ReinländerKlappentext / Inhalt:
Eine magische Abenteuergeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und die Kraft der Liebe
Auf einem winzig kleinen Planeten, in einer weit entfernten Galaxie, lebt der Sternenmann. Seine Aufgabe ist es, die Sterne zum Leuchten zu bringen und am Himmel zu verteilen. Doch eines Tages fällt dem Sternenmann ein Flackern am Firmament auf, ganz weit weg und nur gerade so sichtbar: Ein Komet, der direkt auf die Sterne zurast und damit auch auf die Erde. Die Menschen sind in großer Gefahr! Was nun? Zum Glück hat Luna, eine mutige Prinzessin aus einer anderen Galaxie, schon eine Idee ...
Die Fortsetzung des Bilderbuch-Bestsellers von Max von Thun
Erneut erleben der Sternenmann und seine Freunde ein echtes Abenteuer. Und sie erfahren, welche besondere Kraft die Liebe entwickeln kann – denn wer Liebe im Herzen trägt, kann den Lauf der Dinge verändern! Diese zeitlose Botschaft vermittelt das neue Bilderbuchabenteuer des Schauspielers Max von Thun, das durch fantasievolle Illustrationen von Marta Balmaseda zum Leben erweckt wird. Eine Gutenachtgeschichte zum Vorlesen für Kinder ab 3 Jahren. Jetzt im handlichen Pappbilderbuchformat!Cover:
Das Cover ist zauberhaft gestaltet mit einem tollen Sternenhimmel und vielen schönen Details. Farblich und optisch gut gelungen und sehr schön gezeichnet.
Meinung:
Dieses Pappbilderbuch ist von guter Qualität, dicken stabilen Seiten, welche auch für kleine Kinderhände gut geeignet sind.
Die Geschichte ist sehr liebevoll und schön umgesetzt und zugleich abenteuerlich und spannend. Auch diesmal erlebt der Sternenmann wieder ein wundervolles Abenteuer, bei dem ihr ihn begleiten könnt. Dies ist eine weitere Fortsetzung, aber mann kann das Buch auch gut unabhängig von der ersten Geschichte der Sternenmann lesen, da die Geschichten in sich geschlossen sind.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Es lässt sch gut und flüssig lesen und es ist eine wunderschöne Vorlesegeschichte, welche viel Freude und Spannung bringt und verspricht.
Die Gestaltung ist einfach zauberhaft und die Charaktere gut gewählt. Der kleine Sternenmann ist einem schnell sympathisch und auch Prinzessin Luna macht einem viel Freude. Die beiden bilden ein tolles Team und es macht Freude sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten.
Die Texte sind verständlich und auch die Textlänge ist angemessen und altersentsprechend angepasst. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut und auch die Kleinsten werden hier schon ihre Freude haben.
Neben dem Unterhaltungs- und Spannungsfaktor spielen hier auch Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle.
Wunderschön sind auch die tollen großflächigen Illustrationen. Diese sind wunderschön umgesetzt und runden die Geschichte zusätzlich ab. Die Bilder sind detailreich und geben die erzählten Situationen gut wieder.
Fazit:
Ein wunderschönes, spannendes und unterhaltsames Abenteuer über Freundschaft und Zusammenhalt.
- Julia Hofmann
Hör mal (Soundbuch): Mach mit - Pust aus: Gute Nacht, träum schön
(2)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Es ist Zeit, ins Bett zu gehen. Eine kurze Geschichte, ein gute-Nacht-Lied und dann Licht aus.
Das Büchlein vereint die klassische gute-Nacht-Geschichte mit einem Soundbuch und obendrein gibt es ein interaktives Kerzenlicht zum auspusten.
Altersempfehlung:
ab 2-3 Jahre (beim Drücken oder Auspusten muss manchmal nachgeholfen werden)
Illustrationen:
Die Illustrationen sind farbenfroh und detailliert, aber nicht überladen.
Es gibt Einiges zu entdecken, so dass auch beim wiederholten Vorlesen keine Langeweile aufkommt.
Die Szenen sind liebevoll gestaltet und Sandmann, Menschen und Tiere wirken lebendig und sympathisch.
Meine Meinung:
Für kleine Weltentdecker ist die "Hör mal"-Buchreihe sehr gut geeignet. Wir haben sie zusätzlich zum eigenen Lesen bereits mehrfach verschenkt oder selbst geschenkt bekommen, denn leuchtende Kinderaugen auf Knopfdruck ;-) sind unbezahlbar.
Oft wurde dann von den Erwachsenen fleißig weitergedrückt und durchgetestet. Ein Spaß für Groß und Klein!
Große Freude, dass zusätzlich nun auch das Puste-Licht dabei ist.
Drückt man den Knopf mit dem Glühbirnen-Symbol erklingt zunächst eine Melodie und das LED-Lämpchen, d. h. die Laterne in der Hand des Sandmännchens flackert auf.
Um es zu löschen und ein neues Geräusch ertönen zu lassen, muss auf das kleine Loch unterhalb der Lampe gepustet werden. Dies gelingt meist recht gut. Hin und wieder ist ein zweites Pusten erforderlich.
Die jeweiligen Geräusche wie Tierlaute und Lieder sind kurz und von angenehmer Lautstärke. Der Lautsprecher befindet sich wie der An/Aus-Schalter auf der Buchrückseite. Die Batterie hält erstaunlich lange, wir mussten sie noch nie wechseln.
Die Pappseiten sind dick und sehr stabil. Kleine Hände können das Büchlein sehr gut alleine blättern. Auch empfinde ich die Größe des Buches als angenehm: nicht zu groß und nicht zu klein.
Neben den Liedern bzw. Melodien (Favoriten sind "Der Sandmann ist da" und "Die Blümelein sie schlafen") und den wunderschönen Illustrationen gefallen aber auch die Texte. Vor lauter Technik dürfen diese hier natürlich nicht unterschlagen werden.
Auf jeder Doppelseite wünscht das Sandmännchen eine gute Nacht: den Kindern, die schon friedlich im Bettchen liegen oder auf Mamas Arm eingeschlummert sind, den Tieren auf dem Bauernhof und am See. Sogar im Zoo verstreut der Sandmann seinen Schlafsand, damit Tiger, Affe und Schlange einschlafen.
Die Texte sind kurz und knapp und lassen sich prima Vorlesen.
Wir geben eine Lese-, Hör- und Pusteempfehlung für dieses kleine Büchlein, das für viel Unterhaltung sorgt.
Quasi eine eierlegende Wollmilchsau ;-)
Fazit:
Ein zauberhaft illustriertes Büchlein mit tollem, nicht zu lauten Sound und interaktivem Licht zum anknipsen und auspusten.
...Rezensiertes Buch: „Hör mal mit Puste-Licht und Musik - Gute Nacht, träum schön" aus dem Jahr 2020 - Lucy Astner
Kalle Körnchen: Kalle Körnchen
(16)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchstabenweltenKalle Körnchen ist ja mal ein super süßes Kerlchen! Der kleine Wichtel unterstützt den Sandmann beim Träume bescheren, denn auch dieser braucht mal Urlaub, oder ist krank. Kalle erlebt dabei einzigartige Abenteuer. Mal bleibt sein Freund Flick, ein Dachs, in der Katzenklappe stecken, ein anderes Mal muss er einem anderen Wichtel helfen, weil dieser am liebsten Traumblasen erschafft, in denen gefährliche Feuerdrachen oder tosende Gewitterstürme sind. Und mit solchen Träumen lässt es sich ja nicht so gut schlafen...aber auch hierfür hat der schlaue Wichtel eine Lösung!
Das Buch hat uns einige Abende begleitet und mein Sohn hat sich jedes mal auf die neue Geschichte gefreut und mitgefiebert, was Kalle denn als nächstes erleben wird.
Die Geschichten sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Genau richtig um sie abends vor dem einschlafen gemeinsam zu erleben. Aber etwas größere Kinder können sie auch schon allein lesen.
Aber die Erlebnisse haben auch etwas Lehrreiches. Den Kindern wird Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft oder auch Einsicht vermittelt.
Der Schreibstil ist leicht, locker und hin und wieder mit kleinen Wortspielen: „Gi-ga-gut gemacht“, welche Kinder sehr ansprechen.
An jedem Ende der einzelnen Abendteuern werden die Kinder selbst angesprochen, was mir persönlich sehr gefallen hat. „Und wer weiß: Vielleicht siehst du heute Nacht ja auch ein schwarzes Schäfchen über den Zählzaun springen...?“ Die Illustrationen auf den Seiten sind schön bunt, fantasieanregend und lassen einen noch ein schöneres Bild von der Welt der Wichtel bekommen.
Fazit: Kalle Körnchen zu begleiten war wirklich toll. Sein kleiner Freund der Dachs, der Nachtigall-Sandmann und viele andere Momente haben und zum Lachen gebracht.
Wir hoffen auf noch mehr Geschichten von Kalle, Flick und den anderen Wichteln. - Tommie Goerz
Sandmann
(3)Aktuelle Rezension von: Sanne54Diesmal lässt Goerz seinen Nürnberger Kommissar in einem Fall ermitteln, der wahrscheinlich keinen Leser, aber auch die Ermittler selbst nicht kalt lässt: Eine Mutter und ihr Kind werden in ihrem Haus brutal mit einem Messer niedergestochen, der Vater findet beide als er nach Hause kommt, den Sohn bereits tot, die Mutter mit schwersten Verletzungen, denen sie später erliegen soll. Frido Behütuns und sein Team stehen in den Spuren eines grauenhaften Blutbads, aber ohne tatsächliche Spuren eines Täters. Einen rätselhaften Hinweis gibt eine Spieluhr auf, die das Lied "Sandmann" spielt, daher der Titel. Routiniert gehen die Ermittler die Standard-Pfade ab, mehr in der Hoffnung auf Hinweise, verdächtigen die "üblichen Verdächtigen", befragen potentielle Augenzeugen, aber wirklich voran kommen sie nicht. Ich mag diese Art realistischer Ermittlungsarbeit in Krimi-Romanen sehr, auch diese Henning-Mankell-Art grausame Verbrechen zu beschreiben ohne "Overkill". Das ist ein schmaler Grad.
Privat macht Behütuns ganz andere "Fortschritte" nachdem eine alte Flamme mit ihm Kontakt aufnimmt ... die Entwicklung ist allerdings ein wenig überraschend ;)
Lange verwirrte mich das Cover. Allerdings erklärt es sich tatsächlich am Ende des Falls. Der wurde mir dann aber zu schnell - wenn auch nervenaufreibend - gelöst ... zumal sich die Lösung auch erst sehr spät andeutete und zu sehr aus dem Nichts kam, auch wenn sie durchaus plausibel war.
Goerz Figuren sind immer "angenehm fränkisch", finde ich als Fränkin, die Regionalkrimis oft nicht so gerne liest, weil es zu gekünstelt wirkt. Die eine oder andere Abschweifung (Friedo macht sich so seine Gedanken ...) fand ich zu viel und zu offensichtlich, um Botschaften zu platzieren. Das hätte man sicher eleganter einbauen können. Alles in allem liest sich dieses Buch aber echt schnell (wenn man nicht gerade in den Urlaub fährt und es zu Hause liegen lässt ...), hat einen angenehmen psychologischen Touch, viel handfeste Ermittlerarbeit und auch ein bisschen was fürs Herz zu bieten.
- Bernice Fischer
Jeff Madison und die Schimmer von Drakmere: Eine Fantasy-Action & Abenteuer-Geschichte: Volume 1 (Buch 1) by Bernice Fischer (2015-09-21)
(1)Aktuelle Rezension von: wicherlaIch habe mich sehr auf "Jeff Madison und die Schimmer von Drakmere" gefreut, auch beeinflusst durch die positiv besetzten Bewertungen auf Amazon - ein Hauch von Harry Potter, eine Prise Zauberer von Oz´. Das Cover hat mich ebenfalls neugierig gemacht. Der Anfang war spannend geschrieben… dann kam die Enttäuschung!
Inhalt
Als sein Bruder Matt eines Abends von Nebelschleiern angegriffen und Tage später entführt wird, beginnt eine Reise für Jeff Madison und seinen Freund Rhed in das Land der Sandmänner. Um seinen Bruder aus den Fängen des Herrschers von Drakmere und der bösen Hexe Wiedzma zu befreien, begeben sich die beiden Jungs in die Hände der Krieger Madgwick und Rig, die verhindern sollen, dass durch Matts Gabe die Träume der Kinder auf der Welt vergiftet werden sollen. Doch die Schimmer von Drakmere sind ihnen auf den Fersen…
Meinung
Die Figuren sind größtenteils blass gezeichnet. Jeff Madison und sein Freund konnten mich nicht überzeugen und waren streckenweise sehr anstrengend. Die Beziehung der beiden Krieger Madgwick und Rig passt in das übliche guter Cop/böser Cop-Schema und brachte etwas Auflockerung.
Leider fehlte es an wirklichen Bösewichten. Auch wenn Grzegor und Wiedzma diesen Part inne hatten, wirkten sie eher lächerlich und taten mir fast schon leid in ihrem Bestreben, die Träume der Kinder mit Albträumen zu verseuchen. Warum die Träume der Kinder in diesem Maße beeinflusst werden sollten, blieb mir unklar. Was alle Figuren gemein haben, sind die nicht immer logischen und nachvollziehbaren Handlungen.
Fisher etabliert mit Sandustien eine Welt, die sehr „potterig“ wirkt. Sie beschreibt Zauberbegebenheiten (attackierende Tomaten; Rutschen, die durch Häuser führen, wandernde Marktstände, Zauberlöser, etc.), die sehr gewollt wirken und in ihrer Albernheit eher in ein Kinderbuch passen als in eine Geschichte, die mitunter sehr gruselige Elemente beinhaltet.
Drakmere ist da düsterer ausgefallen und hätte das Potenzial gehabt, als passendes Gegenstück zu dem bunten und zuckerhaltigen Sandustien zu fungieren. Aber „dank“ der Bösewichte wurde diese Chance vertan.
Hinsichtlich der Sprache und der Erzählstimme muss ich Fischer zugute halten, dass ihr Roman von ihrem Mann ins Deutsche `interpretiert´wurde. Vielleicht ergaben sich dadurch die vielen Schwächen und Fehltritte, die im Original evt. weniger auffallen?!
Dennoch ist ihre Erzählstimme nicht einheitlich, kommt teils mit umgangssprachlichen Ausdrücken daher, die auflockern sollen, aber eher deplatziert wirken. Der Schreibstil ist flüssig und sorgt für einen reibungslosen Lesefluss. Fischers Entschluss, die wechselnde Perspektive zu nutzen, war eine gute Entscheidung. Somit wird mir als Leser eine Ruhepause von Jeff Madison oder Grzegor gegönnt, was mich bei der Stange gehalten hat.
Das Fischer aber durchaus das Zeug zu einer guten Erzählerin hat, beweist sie mit einer Passage, die mir sehr gut gefallen hat und spannend und emotional geschrieben wurde. Leider war dies die Ausnahme!
Fazit
Bernice Fischer beweist mit ihrem ersten Band ihres Mehrteilers um Jeff Madison, dass sie über eine rege Fantasie verfügt. Das zeigt ihre Interpretation des Sandmann-Mythos, die sie in eine eigene Welt verfrachtet und erweitert hat. Leider verpasst sie die Chance, etwas wirklich Gutes und Spannendes daraus zu machen.
Sie bleibt dem Leser die Antwort schuldig, für welche Lesegruppe bzw. für welches Lesealter ihre Romanreihe um Jeff Madison gedacht ist: Kinderbuch oder Jugendbuch? Zu albern und kindlich wirken die meisten Passagen, die von Szenen unterbrochen werden, die sprachlich für kleinere Kinder nicht geeignet oder nicht zu verstehen sind.
Blasse Figuren, nicht überzeugende Schauplätze und stilistische Schwächen vertreiben schnell den Spaß am Weiterlesen. Trotz des einigermaßen gelungenen Cliffhangers werde ich mir Band 2 schenken!
- Lucy Astner
Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann greift nach den Sternen
(10)Aktuelle Rezension von: kessiKalle Körnchen ein knuffiger kleiner Mann, den man gerne während der Geschichten folgt. Kalle, der kleine Traumwichtel, unterstützt den Sandmann und er erlebt so einige Abenteuer.
Die kleinen Geschichten werden von anderen Figuren, wie einem Dachs, der wohl ein wenig zu dick für eine Katzenklappe ist, begleitet. Dann ist da noch sein Freund Flick und mit diesem richtet er so einige Schäden an. Dadurch fällt der Sandmann aus, dass geht natürlich nicht, denn die Kinder brauchen doch den Sandmann.
Also was bleibt Kalle und Flick übrig? Sie müssen einspringen, denn Kinder wollen schöne Träume haben. Und damit beginnt eine aufregende Zeit für die beiden.
Meine Meinung
Unserem Enkel haben die kurzen Geschichten sehr gefallen. Sie sind nicht zu lang, so daß es ihm nicht langweilig wurde. Die kleinen Hauptprotagonisten sind niedlich beschrieben und haben Freude bereitet. Wir kannten die Geschichten von der Autorin Lucy Astner nicht. Es lohnt sich auf jeden Fall noch mehr vorzulesen. Der Schreibstil ist flüssig und für Kleinkinder sehr verständlich geschrieben. Kalle Körnchen ist ein feiner Wichtel, von dem man mehr möchte.
- Maren Dammann
Der Sandmann
(2)Aktuelle Rezension von: FabellaInhalt:
Egal wie fortschrittlich unser Leben wird, es gibt Dinge, die verändern sich nie. Eine Kleinstadt, in der es stinklangweilig ist. Ein Mädchen - Marlis -, das dort ein ebenso langweiliges Leben führt .. Schule, Freunde, Familie. Und dann kommen die Zigeuner in die Stadt. Und noch immer sind sie nicht gern gesehen. Und als einer von ihnen im Stall überrascht wird, eskaliert die Sache. Während sich der Zigeuner befreien kann, schnappt er sich Marlis und entführt sie tief in den Wald in eine Höhle. Er will Rache für seine Gefangenschaft, doch nicht er ist derjenige, der über ihr Schicksal zu bestimmen hat. Doch während alle auf die Rückkehr des Meisters warten, freundet sich Marlis mehr und mehr mit einem Mädchen an, die ihr Essen und Trinken bringt. Und nach und nach tauen auch die anderen auf. Nur ihr Entführer nicht. Und dann erscheint der Meister und entführt Marlis in eine Welt, die sie so nie kannte und die vieles in ihr verändert.
Meine Meinung:
Durch einen Zufall las ich dieses Buch, ohne eigentlich genau zu wissen, was mich erwarten würde. Ja, ich hatte Vermutungen. Doch auf das, was mich letztendlich erwartete, war ich gar nicht vorbereitet. Die Autorin verbindet hier mehrere paranormale Fäden in einer, was mir persönlich sehr gut gefiel. Neben den Zigeunern erwarten uns Gestaltwandler und halt noch etwas anderes. Und auch wenn keins miteinander zu harmonieren scheint, wird es in dieser Geschichte wirklich toll verbunden. das brachte Abwechslung und Spannung mit sich. Die Geschichte ist einfach nicht vorhersehbar. Und was man anfangs glaubt zu erahnen wird einfach umgekippt. Und das gefiel mir sehr gut.
Dieses "Andere", was hier eine wesentliche Rolle spielt, hat mich unglaublich überrascht und ich war absolut begeistert von der Idee, das in einem Buch zu verwenden. Denn darüber hab ich bislang noch nichts gelesen und so fand ich diese Idee frisch und unverbraucht und es bringt so viele Möglichkeiten mit sich.
Was mir auch sehr gut gefiel war, dass das Buch zur Abwechslung mal in Deutschland spielt, auch wenn mir die Gegend, in der die Geschichte spielt, nicht wirklich etwas sagt. Aber es war einfach mal etwas vertrautes. So hat man das Gefühl, auch in unserem Land könnte das Übernatürliche zum Greifen nah sein ...
Marlis blieb mir leider etwas fremd. Nicht alles, was sie tat oder sagte konnte ich wirklich nachvollziehen .. und dennoch war sie mir sympathisch. Ich denke, die ein oder andere längere Erklärung hätte hier vielleicht gut getan, um den Leser noch tiefer in die Geschichte reinfallen zu lassen - auch wenn es nicht zwangsläufig notwendig gewesen ist.
Was mir nach dem Beenden des Buches gar nicht gefiel, war das Ende an sich. Für mich war es zwar abgeschlossen .. aber irgendwie auch nicht. Der Weg zum Ende war mir zu kurz, so stichwortartig und das Ende dadurch unbefriedigend ... bis ich sah, dass es "nur" das Ende des ersten Teils war. Denn es geht weiter. Und das lässt es in einem ganz anderen Licht erscheinen und mir ist klar, ja den zweiten Teil muss ich unbedingt so schnell wie möglich lesen!
Fazit:
Eine schöne frische Idee, kombiniert mit anderen übernatürlichen Elementen bringt eine spannende Geschichte, die einen mit neuen Fantasien erfüllt. Schön, dass es Autoren gibt, denen tatsächlich noch etwas ganz neues einfällt. Anfangs war ich vom Ende enttäuscht, bis ich sah, es gibt einen weiteren Teil, den ich sicherlich ganz bald lesen werde! - Gisela Dürr
Gehen zehn in ein Bett
(2)Aktuelle Rezension von: Claudias-BuecherregalZehn kleine Kinder kuscheln sich in ein Bett. Eigentlich wäre für alle ausreichend Platz vorhanden, doch der Kleinste macht sich immer etwas breiter und sagt stets „Rutsch rüber“, so dass einer nach dem nächsten aus dem Bett purzelt, bis nur noch der Kleinste in dem großen Bett liegt und endlich einschläft.
Die Grundidee stammt von einem englischen Original. Ulrich Maske hat jeder Doppelseite einen Vierzeiler gewidmet, in dem sich alles wiederholt. Lediglich die Anzahl der Kinder im Bett reduziert sich mit jeder Seite um eins. Kinder können aber aufgrund der stetigen Wiederholung schnell mitsprechen und fühlen sich somit als aktiver Part beim Vorlesen. Am Ende des Buches liegt noch ein Poster mit Glow-in-the-dark-Effekt bei. Dieses zeigt, wie die anderen Kinder sich nach und nach wieder in das Bett schleichen, denn schließlich möchten sie auch lieber dort schlafen, als auf dem Boden. Das Poster ist ein nettes Extra. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass diese Seite auch noch Bestandteil des Buches gewesen wäre und man dafür nicht immer das Poster auseinanderfalten muss. Da es lose im Buch liegt besteht natürlich auch die Gefahr, dass es evtl. irgendwann verloren gehen könnte und dann wäre das Abschlussbild nicht mehr vorhanden.
Illustriert wurde das Buch von Gisela Dürr. Ich mag ihre Illustrationen sehr. Sie wirken ruhig, aber nicht langweilig, farbenfroh, aber nicht grell, und es gibt neben den Kindern stets noch zahlreiche Kuscheltiere zu entdecken
Abgerundet wird das Buch durch drei Seiten, auf denen der komplette Text (einmal auf Deutsch, einmal auf Englisch) abgedruckt wurde und einem Lied inkl. Noten, so dass man sich auch durch das Buch singen könnte.
Fazit: Ein schönes Zahlenabenteuer, das sich hervorragend zum Vorlesen kurz vorm Zubettgehen eignet. Es versprüht schnell eine gewisse Routine, die Kinder beruhigen kann, und wurde liebevoll illustriert.
- Stacia Deutsch
Die Hüter des Lichts
(5)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseIch fand das Buch echt toll. Ich finde es läd zum träumen ein.... vorallem finde ich den Zwist zwischen Hase und Nord lustig
- Rosemarie Künzler-Behncke
Schlaf gut, träum schön!
(3)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Elf kurze Gute-Nacht-Geschichten über kleine pitschnasse Mäusekinder, Fuchs und Hase, die sich "Gute Nacht!" sagen, klein Felix inmitten seiner unzähligen Kuscheltiere, der Sandmann uvm.
Zum Vorlesen und Bilder betrachten!
Altersempfehlung:
ab 18 Monate
Mein Eindruck:
Die Gedichte sind alle liebevoll gestaltet.Jede der elf Geschichten umfasst eine Doppelseite von der alleine 3/4 von der farbenfrohen Illustration eingenommen werden.
Der Text links daneben ist kurz und leicht verständlich.
Wir haben monatelang kein anderes Büchlein vor dem Zubettgehen gelesen.Am Ende konnte das Kind die Lieingsgeschichte mit dem Jungen Felix und seinem Bett voller Kuscheltiere bereits auswendig und trotzdem durfte kein neues Gute-Nacht-Buch her.
Die Illustrationen sind farbenfroh ohne ablenkend oder überladen zu wirken.Man möchte sich am liebsten gleich mit dem Kuschelhasen ins Bettchen mummeln und träumen oder mit den Katzen auf dem Dach Polka, Twist und Rumba tanzen.
Das Büchlein ist klein und handlich und passt prima in Übernachtungskoffer für den Urlaub oder für eine Nacht bei den Großeltern.Die Pappseiten sind stabil und lassen sich auch von kleinen Händen sehr gut greifen und blättern.
Fazit:
Wunderschöne Illustrationen und zauberhafte kurze Gute-Nacht-Geschichten für das erste Vorlesen und ein tägliches Einschlafritual.
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Rezensiertes Buch: "Meine allerersten Minutengeschichten - Schlaf gut, träum schön!" aus dem Jahr 2012
- Max von Thun
Der Sternenmann – Sonderausgabe mit nachtleuchtenden Stickern
(36)Aktuelle Rezension von: Claudia_ReinländerKlappentext:
Die herzerwärmende Gutenachtgeschichte vom Sternenmann jetzt als Pappbilderbuch
Auf einem winzig kleinen Planeten, in einer weit entfernten Galaxie, lebt der Sternenmann. Seine Aufgabe ist es, die Sterne zum Leuchten zu bringen und am Himmel zu verteilen. Doch eines Tages geht ihm sein kleinster Stern verloren! So beginnt eine magische Reise durch die Nacht, bei der schließlich der kleine Stern wiedergefunden wird und wir erfahren, warum er für jemanden etwas ganz Besonderes ist ...Cover:
Das Cover zeigt den kleinen Sternenmann und seinen Hund an seiner Seite und über ihm eine kleiner leuchtender Stern und einen wunderschönen nächtlichen Hintergrund.
Meinung:
Die Geschichte ist einfach wunderschön und so liebevoll geschrieben. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen.
Durch die große der Schrift lässt es sich sehr gut vorlesen, aber später auch für ältere Kinder, sehr gut Selbstlesen.
Die Textpassagen haben eine angenehme Länge und sind verständlich gestaltet. Man kann der Geschichte und den Geschehnissen sehr gut folgen.
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um ein Pappbuch aus robusten und stabilen Seiten und dadurch auch sehr gut für jüngere Leser bzw. Zuhörer geeignet.
Die Geschichte handelt um den kleinen Sternenbahn, der seiner täglichen Arbeit nachgeht, doch dann entdeckt er, das ein Stern fehlt, der kleinste unter den Sternen und fängt an diesen zu suchen. Er geht zum Sandmann, zum Mann im Mond und vielen anderen, doch nirgends ist der Stern zu finden.
Ob er ihn finden wird und warum er sich versteckt hat, das findet doch am Besten selbst heraus.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und liebevoll erzählt und hat ein wirklich wunderschönes Ende, was wieder zeigt, dass einfach jeder ganz besonders und einzigartig ist.
Wunderschön sind auch die tollen Illustrationen dazu, die das ganze sehr gut abrunden. Die Bilder geben den Inhalt der Geschichte wieder und untermalen diese sehr gut.
Eine wunderschöne Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat und besonders, durch das berührende Ende überzeugen konnte. Niedlich und einfach wunderschön und auf jeden Fall empfehlenswert.
Fazit:
Eine wunderschöne und sehr niedliche Gute-Nacht-Geschichte, die nicht nur auch die traumhaften Illustrationen überzeugen konnte.
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