Bücher mit dem Tag "sarajewo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sarajewo" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Der Attentäter (ISBN: 9783404179039)
    Ulf Schiewe

    Der Attentäter

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Am 28. Juni 1914 wurden der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie, Herzogin von Hohenberg Opfer eines Attentats.   In diesem Buch werden die Ereignisse der Tage vor diesem Anschlag erzählt. 

    Der Autor erzählt die Geschichte aus 3 Perspektiven.   Einmal aus der Sicht von 4  jungen Serben, die sich einer serbisch-nationalistischen Widerstandsgruppe angeschlossen haben und ein Attentat auf den österreichischen Thronfolger planen.     In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau etwas näher kennen.   Am interessantesten fand ich die Perspektive der Sicherheitsbehörden und des Geheimdienstes.  Mir war nicht bewusst, dass die Behörden von den Attentatsplänen wussten und auch der Erzherzog frühe Warnungen ignoriert hat. 

    Obwohl man weiß wie die Geschichte ausgeht, hat der Autor eine spannende Erzählung geschaffen, die mir ein gutes Gefühl für die damalige Zeit und auch den entsprechenden Zeitgeist vermittelt hat. 

    Besonders gut hat mir die Sprache des Buches gefallen.  Der Autor hat sehr geschickt mit verschiedenen Dialekten und Akzenten  gearbeitet. 

  2. Cover des Buches Tierchen unlimited (ISBN: 9783462050264)
    Tijan Sila

    Tierchen unlimited

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ab Minute 16:48 bespreche ich Tijan Silas Debüt:

  3. Cover des Buches Der Cellist von Sarajevo (ISBN: 9783442738922)
    Steven Galloway

    Der Cellist von Sarajevo

     (36)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Man kann nicht mehr sagen, welche Version der Lüge die Wahrheit ist. Ist das wahre Sarajevo die Stadt, in der Menschen glücklich waren, einander gut behandelt, ohne Hass miteinander gelebt haben? Oder ist das wahre Sarajevo die Stadt, wie er sie heute sieht, in der die Menschen einander töten, wo Kugeln und Granaten von den Bergen herabfliegen und die Häuser einstürzen?‘ (Seite 227)

    Ein Cellist beobachtet eines Nachmittags aus dem Fenster eine Menschenschlange, die nach Brot ansteht. Sekunden später sind 22 dieser Menschen in Folge eines Mörsergranateneinschlags tot: Freunde, Nachbarn, Fremde.

    Vierundzwanzig Stunden nach dem Anschlag setzt sich der Cellist, der in Friedenszeiten der erste Cellist des Philharmonischen Orchesters von Sarajevo war, in den Krater der Granate und spielt Albinonis Adagio - 22 Tage lang, täglich um 16 Uhr, um der Toten zu gedenken.

    Steven Galloway erzählt in ‚Der Cellist von Sarajevo‘ von der Belagerung Sarajevos, wobei es sich um eine Geschichte handelt, die teilweise auf einer wahren Begebenheit beruhrt, jedoch nicht den historisch genauen zeitlichen Ablauf der Belagerung wiedergibt, denn der Autor hat Geschehnisse aus drei Jahren in einem einzigen Monat untergebracht. Nichtsdestotrotz hat es den Cellisten, der in Galloways Roman namenlos bleibt, und den Mörsergranatenanschlag auf die Menschengruppe tatsächlich gegeben: Am 27. Mai 1992 starben dabei 22 Menschen und mindestens 70 wurden verletzt, und der Cellist Vedran Smailović spielte zu Ehren der Toten an den nächsten 22 Tagen Albinonis Adagio in g-Moll.

    Ich muss zugeben, dass ich den Einstieg ins Buch eher wirr und zu bemüht fand. Ich habe mich daraufhin auf eine wenig fesselnde Lektüre eingestellt, wurde jedoch schnell positiv überrascht. Im Verlauf zeigte sich bald, dass lediglich das erste Kapitel (‚Der Cellist‘) wenig gelungen war, dass der Roman spannend und bewegend wurde, sobald weitere Protagonisten vorgestellt wurden: Strijela, eine Heckenschützin, die nur auf Soldaten und nicht auf Zivilisten schießt, Kenan, der sich alle paar Tage auf den gefährlichen Weg durch die belagerte Stadt macht, um Wasser für sich, seine Familie und seine alte, grantige Nachbarin zu holen, Dragan, der in einer Bäckerei arbeitet und sich an ein Sarajevo erinnert, das es nicht mehr gibt, das er aber auch nicht aufgeben kann.

    Durch die Einführung der lebendig gezeichneten Protagonisten Strijela, Kenan und Dragan gibt Galloway dem Krieg ein Gesicht und zeigt zudem, wie schnell ein Leben im Frieden zu einem Leben im Krieg werden kann, wie Normalität und Alltag von einem Tag auf den nächsten enden können. Mir haben diese Beschreibungen des Vorher und des Nachher gut gefallen und mich sehr bewegt. Und letztendlich ist der anfänglich so mühsame Roman zu einer Lektüre geworden, die ich kaum weglegen konnte und wollte.

    Am Ende seines Romans bietet der Autor noch Einblicke in die Realität, spricht von der fast vierjährigen Belagerung Sarajevos, von mindestens 10.000 Toten und weiteren 56.000 Verwundeten, von 329 Granaten, die durchschnittlich jeden Tag in die Stadt einschlugen, und von 10.000 zerstörten bzw. 100.000 beschädigten Wohnungen.

    Zusammen mit der bewegenden Geschichte, die sich ohne Weiteres genauso zugetragen haben könnte, veranschaulichen diese Zahlen, was sich vor gar nicht so langer Zeit ganz in unserer Nähe zugetragen hat. Denn Sarajevo ist viel näher, als man denkt: Von Berlin aus ist man mit dem Auto schneller in Sarajevo als in Barcelona, und eine Autofahrt nach Rom, in die Provence oder die Bretagne würde genauso lang dauern wie eine nach Sarajevo, auch wenn einem all diese Orte wahrscheinlich viel näher vorkommen als die Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas.
  4. Cover des Buches Fegfeuer - Vorhof zur Hölle (ISBN: B00B1UBCDW)
    Günter Macher

    Fegfeuer - Vorhof zur Hölle

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Die Kripo Deggendorf bekommt Arbeit, ein neuer Fall wird gemeldet. Im Backhäusl der Riedbäuerin befindet sich eine verbrannte Leiche. Hauptkommissar Klaus Geißler, der erst kürzlich von Nürnberg gekommen ist, und sein Assistent Bernd Scheufele, ein gebürtiger Schwabe, befassen sich mit dem Fall. Erste Spuren weisen in den Balkan und führen in eine internationale Spedition, die sich auch bereits im Visier des Hauptzollamtes Landshut befindet. Gefälschte Uhren hochwertiger Marken überschwemmen seit einiger Zeit den deutschen Markt. Dann folgt ein zweiter Mord …

    Der ehemalige Krieg in Jugoslawien und seine Nachwirkungen im heutigen Bayern – nicht unbedingt ein Thema, das mich interessiert. Dennoch konnte mich dieser Krimi in seinen Bann ziehen. Gute Recherche und ein angenehmer Schreibstil fallen positiv auf. Hinzu kommen ein sympathischer Kommissar, der gerne und gut isst und zur Abwechslung auch mal ein Privatleben hat, sowie ein glaubwürdiges Lokalkolorit, in dem man die geschilderten Örtlichkeiten zweifellos wiedererkennen kann.

    Durch den Prolog und einige Rückblenden erkennt man leider schon sehr bald die Zusammenhänge. So bleibt dem Leser nur zu verfolgen, wie die Polizei versucht den Mörder zu finden und dabei total im Dunkeln tappt. Dass diese Suche manchmal etwas langatmig ausfällt, zum Schluss hin aber doch von Erfolg gekrönt ist, verwundert nicht. Das Ende war dann doch ziemlich überraschend und konnte mir ein Schmunzeln entlocken. 

    Fazit: Ein gut geschriebener Regionalkrimi mit einem sympathischen Ermittlerteam.

  5. Cover des Buches Ich bin ein Mädchen aus Sarajevo (ISBN: 9783404613205)
    Zlata Filipovic

    Ich bin ein Mädchen aus Sarajevo

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    In ihrem bewegenden Tagebuch hat die kleine Zlatas Filipovic die Jahre des hhinterhältigen Krieges in Sarajevo beschrieben. Sie beobachtet, wie die alte Stadt Opfer der Granaten wird. Wir werden Zeuge, wie immer mehr Menschen die Stadt verlassen, Strom, Gas, Wasser und schließlich auch andere Lebensmittel knapp werden. Verzweiflung und Niedergeschlagenheit machen sich breit.

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch fand ich am Samstag in einer Bibliothek in Koblenz und las es in ein paar Stunden am Sonntag durch, es waren gerade mal 191 Seiten. Da es in große Buchstaben und Wörter geschrieben wurde, konnte man es schnell durchblättern.  Es erschien im Jahre 1993 und die Deutsche Ausgabe kam 1994 auf den Markt.

    Die Tagebuch-Einträge der kleinen elfjährigen Zlata von Ende 1991- 1993 berührten mich sehr, ich mag solche Bücher. Ich musste an Das Tagebuch der Anne Frank denken, welches ich auch vor Jahrzrhnten mal gelesen habve und auch heute wieder im Regal stehen habe. Sie nannte ihr Tagebuch: Kitty, und auch Zlata gab ihrem Tagebuch nach wenigen Tagen einen Namen und zwar: Mimmy!  Ich habe früher auch gerne Tagebuch geschrieben, daher liebe ich solche Bücher.

    Hierfür vergebe ich liebendgerne, gutgemeinte 5 Sterne!




  6. Cover des Buches Sara und Serafina (ISBN: 9783518465219)
    Dževad Karahasan

    Sara und Serafina

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Der Roman Sara und Serafina wird von einem namenlosen Mann erzählt. Die Handlung findet in zwanzig Minuten statt, es beginnt mit Dervo, dem Polizeichef, der den Erzähler besucht um ihn zu sagen, dass seine Freundin Sara eine bestimmte Straßenkreuzung aufgesucht hat. Die Kreuzung von Tršćanska und Kranjčevićeva. Von diesem Moment an erinnert sich der Erzähler an Sarah und lässt den Leser an ihrer eigenen Geschichte teilhaben, die so sehr mit der Stadt Sarajewo verbunden ist.

    Sarajevo ist eine unschlagbare Kulisse für einen Roman: Die Helden und die Dämonen sind vielleicht noch lebendig, leben unter uns, und sind gezeichnet von Kugel und Mörsergranaten. Hinter jedem dieser Charaktere verbirgt sich eine einzigartige Geschichte und auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie einer wahren Begebenheit zu Grunde liegt, sind es sehr bildhafte und authentische Szenen, die diesem Roman eine gehörige Portion Realismus verschaffen. Es geht darin um den Wert der Freundschaft, die Solidarität und die Unterstützung, selbst jene die von Fremden kommt. Es geht aber auch um das moralische Dilemma, die Schuld und die ständige Furcht der Bewohner einer belagerten Stadt. Wem dieser Roman gefällt, dem empfehle ich – Der Cellist von Sarajewo – einen Roman der auf einer wahren Begebenheit ruht, oder dem Buch von Barbara Demick: Die Rosen von Sarajewo. Die renommierte amerikanische Journalistin lebte selbst während der Belagerung der Stadt darin.


  7. Cover des Buches Die Opfer von Sarajevo (ISBN: 9783872030375)
    Gordon Brook-Shepherd

    Die Opfer von Sarajevo

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der Mann, der nicht zu hängen war (ISBN: 9783453198272)
    Pierre Bellemare

    Der Mann, der nicht zu hängen war

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Man findet in dem Buch Geschichten, die man irgendwo schonmal "aufgeschnappt", so z.B. die Story uber das sog. Geisterschiff, das damals beim Untergang der TITANIC gehört worden sei. Die Geschichten sind kurz und knapp geschrieben, ohne viel Schnörkel, lassen sich prima lesen und manchmal stutzt man schon: ist es wahr oder nicht? Wer solche Kurzgeschichten á la Mysterie mag, wird dieses Buch ebenfalls prima finden.
  9. Cover des Buches Briefe aus Sarajewo (ISBN: 9783453069541)
    Anna Cataldi

    Briefe aus Sarajewo

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  11. Cover des Buches Ein Alptraum für fünf Dollar (ISBN: 9783893503209)
    Pierre Bellemare

    Ein Alptraum für fünf Dollar

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Ein Schloß in Preußen (ISBN: 9783548230856)
    Wolfgang Ott

    Ein Schloß in Preußen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die Hochzeitsgabe (ISBN: 9783641293680)
    Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

     (42)
    Aktuelle Rezension von: san_allegra

    zu Beginn muss ich sagen, dass das Buch mehrere Jahre auf meinem SUB gelegen hat, da mich der Titel überhaupt nicht angemacht hat. Der hörte sich für mich irgendwie nach einer kitschigen Lovestory an. Der Klappentext lässt allerdings etwas anderes vermuten, daher hatte ich es mir damals gekauft. Es war auch alles andere als eine kitschige Lovestory, daher ist der deutsche Titel meiner Meinung nach schlecht gewählt.

    Die Idee der Geschichte ist wirklich gut und der Aufbau mit den Kurzgeschichten in rückwärts chronologischer Reihenfolge hat mir ebenfalls sehr gefallen. Allerdings waren mir doch zu viele Längen drin, da bei den Geschichten teilweise recht weit ausgeholt wurde. Sie waren trotzdem historisch gut aufgearbeitet und man konnte sich die Atmosphäre und die Charaktere sehr gut vorstellen.

    Das Ende, also der Teil der in der Gegenwart spielt hat mir auch nicht wirklich zugesagt.

  14. Cover des Buches Die Archive der Nacht (ISBN: 9783546004275)
    Igor Štiks

    Die Archive der Nacht

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Familie Habsburg 1273-1918 (ISBN: 9783548331737)
    Dorothy Gies McGuigan

    Familie Habsburg 1273-1918

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Die Autorin lässt die Leser in die Geschichte einer Dynastie eintauchen, die von 1273-1918 über weite Teile Europas herrschte.
    Das Buch liest sich leicht und flüssig. Das eine oder andere Mal hat es natürlich eine kleine Länge. Vielleicht liegt es aber am Herrscher, der ein wenig langweilig war.
    Die, für viele Menschen als trocken empfundene Geschichte, wird hier durch eine Menge Histörchen und Anekdoten ergänzt. Nicht immer sind diese Einschübe historisch korrekt.
    Das stört natürlich „echte“ Historiker. Die mögen bitte andere Werke zu Rate ziehen.
    Meine Ausgabe ist von 1996. Ob in der Neuauflage der Stammbaum nachgezogen wurde, weiß ich nicht. Die meisten Kinder des letzten Kaisers, Karl, wie z.B. der letzte Thronfolger Otto, sind inzwischen ja auch verstorben.
    Das aktuelle Oberhaupt der Familie ist nun Otto von Habsburgs ältester Sohn, Karl Habsburg-Lothringen.
  16. Cover des Buches Herrliche Zeiten (ISBN: 9783404642069)
    S. Fischer-Fabian

    Herrliche Zeiten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    In diesem Buch beweist, wie schon in "Die ersten Deutschen", Sebastian Fischer.Fabian seine große Begabung dafür, die Leser auf unterhaltsame Weise zu belehren. Alles beginnt mit den Söhnen der berühmten Königin Luise von Preußen, die sowohl den russischen Zaren Alexander als auch Napoleon zu bezaubern verstanden haben soll. Ihr ältester Sohn wurde nach dem Tod ihres Mannes, Friedrich Wilhelm III., König und musste später aus gesundheitlichen Gründen seinem nächstjüngeren Bruder, einst als "Kartätschenprinz" geschmäht, den Thron überlassen. Dieser wurde nach dem Krieg 1870/71 im Spiegelsaal von Versailles zum Kaiser ausgerufen. Nach dem Tod Wilhelms I. 1888 kam für 99 Tage sein schwer krebskranker Sohn Friedrich auf den Thron, dem dann Wilhelm II. folgte, was dieses Jahr zum "Dreikaiserjahr" werden ließ. Doch dieses Buch handelt keinesfalls nur von Thron und Hofstaat und Regierungsmitgliedern. Das Leben der "kleinen Leute" wird ebenfalls anschaulich erläutert und durch Bildmaterial ergänzt.

  17. Cover des Buches Der Erste Weltkrieg (ISBN: 9783907194553)

    Der Erste Weltkrieg

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Verborgene Geschichte (ISBN: 9783864454516)
    Gerry Docherty

    Verborgene Geschichte

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Geschichte der Deutschen (ISBN: 9783762805564)
    Hellmut Diwald

    Geschichte der Deutschen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Geschichte gegenwärtig zu machen hieß für den Historiker Diwald, dort anzufangen, wo die Ergebnisse eines historischen Entwicklungsprozesses noch deutlich spürbar sind: bei der jüngsten Vergangenheit. So beginnt der Autor mit der Konferenz in Jalta und geht Schritt für Schritt zurück bis ins Jahr 919, als der Sachsenherzog Heinrich I. zum König des ersten deutschen Reiches gewählt wurde. Angelpunkt der Fortschreibung ist die Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Das alte Reichsgebiet wurde damit zwar nicht wiederhergestellt, die lange Zeit der Trennung nicht ungeschehen gemacht, aber doch eine Perspektive für die deutsche Nation gewonnen.
  20. Cover des Buches Fax from Sarajevo (ISBN: 0743475151)
    Joe Kubert

    Fax from Sarajevo

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine ergreifende Graphic novel über dem Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien. Hat mich wirklich berührt.
  21. Cover des Buches Bildatlas der Deutschen Geschichte (ISBN: 9783572012954)

    Bildatlas der Deutschen Geschichte

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    sehr informatives Buch,unkompliziert und interessant geschrieben, darin zu lesen bereitet großes Vergnügen,sehr schön auch die vielen Abbildungen.
  22. Cover des Buches Der Komet (ISBN: 9783869710679)
    Hannes Stein

    Der Komet

     (34)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    In Sarajewo hat das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand nicht stattgefunden, denn der zukünftige Monarch war schlau genug nach einem ersten gescheiterten Versuch, sich nicht noch einmal der Gefahr auszusetzen. Damit wurde nicht nur der erste sondern auch der zweite Weltkrieg verhindert und die Weltordnung wurde wie vor dem ersten Weltkrieg erhalten, dass heißt Europa wird hauptsächlich von Königen regiert. Im Wien der k. u. k. Monarchie lebt es sich gemütlich. Es ist eine Hochburg der Psychoanalyse. In den Salons finden elitäre Veranstaltungen statt und eben bei einer solchen Veranstaltung trifft der schüchterne Alexej von Repin auf die Gastgeberin Barbara Gottlieb.


    Was wäre wenn das Attentat von Sarajewo nicht stattgefunden hätte, welche eine Idee. Mit Wiener Kaffeehaus Atmosphäre erzählt der Autor von einer Welt, die der heutigen schon ähnlich ist, die sich aber doch ganz anders entwickelt hat. Auf Fernseher wollte der Autor in seiner Utopie nicht verzichten, die Entwicklung der mobilen Telefone und einiger anderer Modernitäten steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Die Menschen sind satt, in Europa gab es bis auf kleine Scharmützel seit hundert Jahren keinen Krieg mehr, die Kolonien wurden verteilt und die Menschen dort verhalten sich brav. Einzig Amerika steht für sich, allerdings mehr wie im wilden Westen als als Weltbeherrscher. So brav und bieder das Leben der Menschen verläuft, haben sie doch ihre Wünsche und Sehnsüchte. Da hinein platzt die Nachricht von einem Kometen, der die Erde zu zerstören droht.


    Eine witzige Idee, zu der es ein Drehbuch geben müsste. Gut kann man sich die Filmbilder vorstellen, die bei einer filmischen Umsetzung über den Bildschirm flimmern würden. In Worten dargestellt gerät die Handlung, obwohl sie weniger als 300 Seiten umfasst, manchmal etwas sehr in die Beschreibung der Umstände und der Geschichte, die so oder so ähnlich stattgefunden hat oder eben nicht. Trotzdem bangt und hofft man mit den Menschen der Katastrophe entgegen.


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