Bücher mit dem Tag "sarg"
29 Bücher
- Jonathan Safran Foer
Extrem laut und unglaublich nah
(1.252)Aktuelle Rezension von: Johann_BaierNach 100 Seiten abgebrochen: die Hauptfigur ist ein 9-jähriger Junge, der altklug wie ein Erwachsener daherredet, der mehr weiß, als die meisten Erwachsenen, der aber gleichzeitig sich auf eine Suche begibt, die so unsinnig ist, dass kein 9-Jähriger das tun würde. Die ein 9-Jähriger in der Riesenstadt New York auch nicht durchführen könnte. Der Protagonist ist eine unrealistische Kunstfigur (ähnlich wie Günther-Grass-Oskar mit der Blechtrommel, der aus Protest aufhört zu wachsen). Mit einer unrealistischen Kunstfigur kann man nicht mitfühlen, sie ist kalt wie eine Science-Fiction-Comic-Figur. Sie erschien mir mehr wie ein abstraktes Fabelwesen, das mir irgendwelche Lebensweisheiten mitteilen soll, ich habe nur nicht verstanden welche.
Bei den unrealistischen (und schwer zu lesenden) Dialogen fragte ich mich: warum sind sie da, warum soll ich sie lesen? Dialoge werden in Romanen eingesetzt, um die Handlung voranzubringen, um die Personen zu charakterisieren, um eine Atmosphäre wiederzugeben, um Konflikte zwischen den Figuren aufzuzeigen – und sie hören auf, wenn diese Ziele erreicht sind. Die Dialoge in dem Roman von Foer dienen keinem dieser Ziele. Sie hören aber trotzdem nicht auf.
Das Buch war angekündigt als Geschichte eines Jungen, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat. Einen solchen Jungen lernt man aber nicht kennen. Man lernt aber nur eine unrealistische geschwätzige Kunstfigur kennen.
- Karin Slaughter
Gottlos
(1.092)Aktuelle Rezension von: LorixxIch habe diese Reihe vor Jahre schon einmal verschlungen und jetzt wieder hervorgeholt, um sie noch einmal zu lesen.
Die Bücher der "Grant Conty"-Serie nehmen einen mit in diese Kleinstadt, in der Dr. Sara Linton als Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin arbeitet. Ihr (Ex-)Mann Jeffrey Tolliver ist der hiesige Polizeichef. Ihnen zur Seite stehen neben Lena Adams, einer Polizistin, noch andere wiederkehrende Charaktere zur Seite. Sie wirken alle sehr authentisch und jeder von ihnen hat seine Eigenarten. Ich bin ein großer Fan von Tolliver und Linton!
In diesem Teil haben sie es mit dem Mord an einem Mädchens zu tun, welches offensichtlich lebendig begraben worden war.. Als ihre Schwester plötzlich verschwindet, nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf.
Es wird sehr spannend und die Autorin nimmt auch hier wieder kein Blatt vor den Mund. Das macht es auch so authentisch, fesselnd und reißt einen richtig mit.
Neben dem spannenden Fall gibt es natürlich hier wieder viel aus dem Privatleben der beiden Hauptcharaktere, was diese Reihe so besonders macht. Das ist immer win bisschen, wie wieder nach Hause zurückzukehren. Deshalb sollte man alle Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, um in den ganzen Genuß zu kommen.
Die Cover der Bücher sind alle neu aufgelegt worden und passen jetzt optisch zu all den anderen Bücherreihen der Autorin. - Rick Riordan
Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide
(398)Aktuelle Rezension von: FearstreetfanDieses Buch hab ich damals gelesen jetzt wieder, super Buch, viele geheimnisse und Abenteuer. Sadie ist wirklich Cool und auch vorlaut. Carter ist der Besonnene und der experte wenn es um Ägyptische mythologie gilt. Das ende war sehr toll. Freue mich bald Band 2&3 zu lesen.
Ein tolles Leseerlebniss für alle ab 12
- Arno Strobel
Der Sarg
(752)Aktuelle Rezension von: Buchkatze_6563Ein düsterer, beklemmender Psychothriller, der mit einer starken Grundidee, viel Atmosphäre und emotionaler Spannung überzeugt – auch wenn für mich nicht alles perfekt war.
„Der Sarg“ ist der Folgeband zu „Das Wesen“, lässt sich aber problemlos unabhängig davon lesen. Bis auf den Ermittler Bernd Menkhoff gibt es keine direkten Verbindungen.
Mich hat diese Geschichte von Anfang an gepackt. Sie bringt genau die beklemmende Atmosphäre mit, die ich mir von einem guten Psychothriller wünsche: ein ungutes Gefühl im Bauch, dauerhafte Anspannung und diese unangenehme Frage, wie viel Dunkelheit in einer Familie verborgen liegen kann.
In Köln entführt ein Serientäter Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Er hinterlässt gezielte Hinweise, doch wenn die Frauen gefunden werden, ist es längst zu spät.
Schon diese Grundidee trifft eine der tiefsten Urängste überhaupt: eingeschlossen zu sein, ohne Ausweg, ohne Luft, ohne Hoffnung. Allein dadurch entsteht eine bedrückende Stimmung, die lange nachhallt.
Eva Rossbach steht im Zentrum der Geschichte. Parallel zu den Taten wird sie von schrecklichen Albträumen heimgesucht, in denen sie hilflos in einem Sarg gefangen ist.
Am Morgen wacht sie zwar scheinbar unversehrt in ihrem eigenen Bett auf, doch plötzlich entdeckt sie reale Kratzspuren und Hämatome an ihrem Körper. Genau hier beginnt dieses beklemmende Spiel mit Wahrheit, Erinnerung und Angst.
Als sich herausstellt, dass das erste Opfer ihre Halbschwester ist, wird die Geschichte noch persönlicher und verstörender.
Eva hatte keinen Kontakt mehr zu ihr, und doch scheint es eine Verbindung zu geben, die immer tiefer in die Vergangenheit führt.
Nach und nach wird klar, dass Evas Albträume und die Morde miteinander verknüpft sind. Arno Strobel führt seine Leserinnen und Leser dabei immer wieder auf falsche Fährten. Das entsetzliche Geheimnis, das Eva und ihre Familie umgibt, enthüllt sich nur langsam – und gerade dieses langsame Begreifen macht die Geschichte so intensiv.
Besonders stark fand ich, dass die Gewalt lange eher angedeutet als ausführlich beschrieben wird. Dadurch entsteht viel Raum für die eigene Vorstellungskraft – und genau das macht manche Szenen fast noch bedrückender. Gegen Ende wird Strobel deutlicher, und man steht einigen Grausamkeiten ziemlich fassungslos gegenüber. Natürlich ist es Fiktion, aber leider gibt es immer wieder Momente, in denen man daran erinnert wird, dass die Realität manchmal noch erschreckender sein kann. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.
Für mich ist „Der Sarg“ ein spannender, düsterer und emotional beklemmender Psychothriller, der auch Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung verloren hat. Nicht alles war für mich perfekt, einige Passagen waren zu langatmig und nicht alles schien der Logik der Geschichte zu folgen. Zum Ermittlerteam konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen und die Mitglieder verhielten sich irgendwie seltsam und blieben blass. Auch die Ermittlungsarbeit wirkte unausgereift und manchmal war es mir schleierhaft, wie bestimmte Erkenntnisse gewonnen wurden. Aber die Atmosphäre, die Spannung und das beklemmende Thema haben mich wirklich mitgerissen. Deshalb gibt es von mir sehr gute 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die psychologische Spannung mit Gänsehautmomenten mögen.
- William Faulkner
Als ich im Sterben lag
(49)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Warum Als ich im Sterben lag und nicht Schall und Wahn , Licht im August oder Absalom, Absalom ? Einfach, weil es die erste Tür war, die ich öffnete, um Faulkners Welt zu betreten. Sonst wüsste ich nicht wie ich mich entscheiden sollte. >>Was soll ich von Faulkner lesen? Womit soll ich anfangen?<< Wenn man mir diese Fragen stellt, legt sich eine schwere Last auf meine Schultern. Dann sage ich sehr bald unzusammenhängende Dinge und verwirre damit meinen Gesprächspartner. [...] Denn immer, wenn ich jemanden an Faulkner verweise, möchte ich sicher sein, dass er sich nicht davon erholt. Dafür fühle ich mich verantwortlich."
Philippe Djian in seinem Buch In der Kreide
William Faulkner, Nobelpreisträger, amerikanischer Kultschriftsteller und bis heute als Former eines universelle literarischen Werkes bekannt, gehört bis heute zu jenen großen Romanautoren, die jeder gelesen haben MUSS. Womit man anfängt, dass mag man unterschiedlich sehen - die meisten meinen Die Freistatt , Faulkner selbst empfahl Die Unbesiegten als geradlinigsten seiner Romane, Licht im August gilt als sein bestes Buch.
Doch genau wie Philippe Djian bin ich der Ansicht man sollte mit diesem Werk beginnen. Es ist gewiss nicht das leichteste, gewiss nicht das monumentalste, mehr ist es ein Tanz auf dünnem Eis.
In 59 inneren Monologen, gespickt mit mitgeteilten Dialogen, bewegt sich die Odyssee von Anse Bundren und seinen 4 Söhnen nebst Tochter durch Yoknapatawpha County (eine imaginäre Landschaft/Gemeinde, wo die meisten Romane Faulkners spielen). Sie versuchen den Sarg ihrer Frau/Mutter in ihr Heimatdorf zu bringen, um sie dort zu beerdigen. Alle haben, so scheint es, wahrlich auch viel dabei zu verlieren. Vielleicht ist dies, das Packenste an Faulkner.
"Bei Faulkner stößt man auf viel Schweiß, viel Brutalität, viel Licht. Seine Protagonisten sind einfältige Menschen, gefallene Mädchen, Schwärmer, Rohlinge, Heilige und Märtyrer. Daher kann man sich vorstellen, wie verdichtet diese berühmten Monologe sind, ihre düstre, von Blitzen erhellte Schönheit, ihre schwüle Atmosphäre, ihre schwindelerregenden Abgründe."
Philippe Djian in In der Kreide
Eine Farce, ein Abenteuer, Charakterstudien über die individuelle Zerrissenheit der Menschen, all dies und noch viel mehr ist dieses Buch. Es ist wie ein Sog, eine Mischung aus Psychologie und Poetik; Trauer und Träume, Hass und Verzweiflung - das alles hält Faulkner gedrängt beieinander, wie unter der Oberfläche, es blitzt immer wieder auf aus der Tiefe und er sublimiert es in seine Betrachtungen, die dadurch beinah lyrisch werden:
"Es beginnt zu regnen. Die ersten vereinzelten, schweren, raschen Tropfen rascheln durch das Laub und fegen über dem Boden mit einem langen Aufseufzen, das wie Erlösung aus unerträglicher Spannung klingt. Sie sind groß wie Schrotkugeln, warm, als wären sie aus einem Gewehr abgefeuert; sie fahren mit bösartigem Zischen über die Laterne hin."
Faulkner ist einfach ein großartiger Schriftsteller. Wenn alles andere verwirrt und entmutigt, gar verschreckt hat, den wird dieser letzte Satz hoffentlich trotzdem zu diesem Buch, zu diesem Autor greifen lassen. Ihn erwartet ein besonderes Erlebnis. - Lars Kepler
Lazarus
(178)Aktuelle Rezension von: MinijaneMir wurde erst beim Lesen bewusst, dass es sich bei „Lazarus“ um den 7.Teil einer Reihe handelt.
Trotzdem kam ich gut zurecht. Dieser Thriller war wirklich sehr spannend, aber auch unnötig blutig und brutal. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich immer mehr. Irgendwann ist klar, dass der totgeglaubte Serienkiller Jurek Walter doch noch unter den Lebenden weilt und auf Rachefeldzug ist. Dieser Mörder macht vor nichts und Niemandem halt und zögert auch nicht Unbeteiligte zu manipulieren und sie in sein grausames Spiel mit reinzuziehen.
Am Ende gibt es den erwarteten Showdown und einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band machen soll.
Ich bin hier raus. Mir waren es zu viele Gewaltexzesse, die ich nicht lesen mag. Für hartgesottene Thrillerfans ist diese Reihe aber sicher ein Highlight.
3,5 Sterne
- Kathrin Aehnlich
Alle sterben, auch die Löffelstöre
(110)Aktuelle Rezension von: JorokaUnd dieser kommt viel früher als erwartet. Paul ist erst 40, als er nach schwerer Krankheit gehen muss. Skarlet bleibt alleine mit ihren Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre zurück. Beide sind in der ehemaligen DDR groß geworden und hatten bereits in Kindergartentagen enge Bande geknüpft, die sie trotz mancher Unterschiedlichkeiten durch die Jahre trugen.
Skarlet heiratete früh, ließ sich scheiden und hat eine fast erwachsene Tochter, die schon ihre eigenen Wege geht. Paul heiratete spät, war gerade Vater geworden und wird nun seinen Sohn Lucas keine Geschichten mehr erzählen können.
Ein letzter Wunsch von Paul war es, dass Skarlet die Trauerrede auf seiner Beerdigung halten soll.
Gemeinsam mit seiner Witwe versucht sie auch den Sarg künstlerisch zu gestalten.
Durch die dumpfen ersten Tage der Trauer schweifen ihre Gedanken immer wieder zurück auf die gemeinsamen Erlebnisse mit Paul, die auch ihre Vergangenheit wieder aufleben lassen....
Kathrin Aehnlich gelingt ein feinfühliger Roman über die Lebensfreundschaft zweier Menschen und der letzten gemeinsamen schweren und bewegenden Etappe. Eine grundtraurige Geschichte, aber immer wieder mit humoristischen Einstreuungen in den Rückblicken. Eine nicht unbedeutende Rolle spielt auch das Vaterthema, sowohl bei Skarlet, als auch bei Paul. Nicht zuletzt bietet sich auch ein Rückblick in Kindheitserleben in der DDR.
Und die Löffelstöre? Skarlet arbeitet in einem Zoo. Des Direktors ganzer Stolz ist die größte Löffelstör-Population in Gefangenschaft weltweit.
Fazit: Mir hat der Stil von Kathrin Aehnlich sehr gut gefallen. Jeder Satz sitzt.
- Annabel Chase
Spellbound - Der Zwerg im Glassarg
(33)Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_Achtung: Band 3 einer Reihe, unabhängig lesbar.
Im Wald von Spellbound wird ein Glassarg gefunden, darin ein Zwerg. Ja, es klingt, als hätte da jemand seine Märchen durcheinander gebracht, aber die Sache ist ernst, denn Emmas Freundin Sophie wird beschuldigt, den Zwerg verflucht zu haben – was sie auf keinen Fall getan hat! Das interessiert allerdings den Polizeichef von Spellbound herzlich wenig.
Emma muss also wieder einmal auf eigene Faust ermitteln – und das dieses Mal in der Dating-Szene von Spellbound.
In diesem Band der Reihe erfährt Emma einiges über ihre Vergangenheit, ihren Zirkel und ihre Kräfte. Das fand ich sehr interessant, vor allem weil da manches aus Band 2 wieder aufgenommen wurde.
Emma ist mir nach wie vor sympathisch, allerdings geht sie mir mit ihrer Schwärmerei für Daniel mehr und mehr auf die Nerven. Das empfinde ich als zu wiederholend. Er ist soooo gut aussehend, soooo toll, aber das wird nie etwas werden. Aber trotzdem ist er soooo gut aussehend und soooo toll, aber … - ihr merkt, was ich meine.
Und weil Daniel versucht, Wiedergutmachung für frühere Verfehlungen zu leisten, kreuzen sich ihre Wege noch mehr als zuvor, was dann wiederum die Wiederholungen zunehmen lässt.
Witzig war die Spellbound-Dating-Szene. Hier ergaben sich manche interessante Dinge – ich will nicht spoilern, deswegen muss ich wage bleiben. Aber Emma muss auch grauenvolle Dates durchstehen, für die sollte sie meiner Meinung nach schon Schmerzensgeld verlangen.
Die Fälle in diesem Band gefielen mir sehr gut und auch ihre Auflösung – vor allem, weil es hier ein paar Überraschungen gab.
Fazit: Obwohl mir dieser dritte Band der Reihe wieder sehr gut gefallen hat, werde ich die Reihe erst einmal pausieren. Ich merke, dass mir Emma mit ihrer Verliebtheit in Daniel zunehmend auf den Geist geht. Da wiederholt sich für mich zu viel. Sie schwärmt und schwärmt und schwärmt, aber da er ja nicht mehr datet, führt es zu nichts, was sie aber nicht vom Schwärmen abhält.
Bei diesem Band gefielen mir die Fälle ausnehmend gut und ihre Auflösung erstrecht!
Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.
- Anna Savas
Four Houses of Oxford – Gewinne das Spiel
(101)Aktuelle Rezension von: aga_lovebooksNachdem ich schon den ersten Band sehr interessant und gut fand, war ich sehr gespannt auf Band 2. Er war genauso mitreißend wie der erste und schließt direkt an.
Die Protagonisten müssen weiter gegeneinander antreten und die Spiele werden immer gefährlicher. Die Ideen zu den Spielen waren gut umgesetzt und spannend geschrieben.
Ich habe mitgefiebert, wie es weitergeht und wem am Ende sein Herzenswunsch erfüllt wird.
Neben dem ganzen Nervenkitzel des Spiels ist da aber auch noch die Gefühlsachterbahn zwischen Finn und Harper. Emotional war das sehr gut geschrieben und durch die zwei wechselnden Sichtweisen hatte ich Einblick in die Gefühlswelt beider und konnte einiges besser nachvollziehen.
Durch den tollen Schreibstil fand ich das Ende sehr gut gelöst und ich hätte nie mit diesem Ausgang gerechnet. Alle meine offenen Fragen wurden beantwortet und so hat die Geschichte für mich einen guten Abschluss gefunden. - Wolfgang Kohlhaase
Silvester mit Balzac
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenNatürlich stilecht an Silvester gelesen. Überraschenderweise ist die Titelgeschichte nicht die beste. Die folgenden sind vielleicht literarisch weniger anspruchsvoll, dafür ganz schön bissig der DDR-Führung gegenüber, sicherlich kontrovers damals. Und die "Beerdigung einer Gräfin" ist das Lustigste, was ich seit langer langer Zeit gelesen habe. Kohlhaase war meist für seine Arbeiten für Kino und Fernsehen bekannt ("Solo Sunny"), ("Urlaub am Balkon"), aber er war auch ein Literat erster Güte.
- André Minninger
Geheimnisvolle Botschaften: Die drei ??? 160
(1)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Als Justus, Bob und Peter vom Raub eines alten, handgefertigten Buches erfahren, sehen sie sich sogleich auf Schatzsuche. Doch im Haus des bestohlenen Professor Mathewson hätte es wesentlich wertvollere Beute gegeben, also muss mehr hinter dem Diebeszug stecken. Und schneller als ihnen lieb ist, taucht bei ihren Ermittlungen ein geheimnisvoller Gegenspieler auf, der ihnen stets einen Schritt voraus zu schein scheint und vor nichts zurück schreckt…
》EIGENE MEINUNG:
Fall 160 ziert ein Buch mit geheimnisvoller Schrift, der ein unbekannter Leser mit dem Finger folgt. Die Farben geben dem Ganzen den fehlenden, spannenden Touch.
Als Bücher-Liebhaberin hat es mir natürlich gut gefallen, dass diese Schätze, ihre Herstellung und Nutzung hier im Mittelpunkt stehen. Außerdem kommt es durch verschiedene Rätsel zu einer Art Schnitzeljagd. Schön! Weniger gelungen fand ich hingegen das Ende, welches leider zu abrupt und von außen beendet wird.
Tracks
1. Der Pergamentmacher
2. Geschick und Verstand
3. Volltreffer!
4. Einbruch in der Suite
5. Einstiche
6. Der Text über dem Text
7. Die erste Station
8. Gartenzaun
9. Die Gruft
Trivia
- Dies ist das erste Drei-???-Buch, welches vom Autor Christoph Dittert verfasst worden ist.
- Das geheimnisvolle mittelhochdeutsche Liebesgedicht zum Nachlesen: "du bist min, ich bin din. des solt du gewis sin. du bist beslozzen in minem herzen, verlorn ist das sluzzelin: du muost ouch immer darinne sin."
- Nicht nur, dass sowohl Alan Jones im Hörspiel, als auch Indiana Jones aus der gleichnamigen Filmreihe von Steven Spielberg beide den gleichen Nachnamen tragen, eine Peitsche verwenden und auf der Jagd nach verschwundenen Schätzen sind; Alan Jones wird von der deutschen Synchronstimme des Indiana Jones Darstellers (Harrison Ford), Wolfgang Pampel gesprochen.
- Dies ist das erste Die-drei-???-Buch eines deutschen Autors, das auch auf Polnisch erschien.
- Professor Mathewson spricht die drei ??? aus Versehen als »Die drei !!!« an.
- Die geheimnisvollen Botschaften auf dem Pergament zum Nachlesen und Mitraten:
Akte R M Dreihundertelf A - D - R - I - L - D - S - R - T - E - G - M - G - R - N - M - D - E - E - C – R
N - E - V - L - A - E - D - I - T - N - R - N - E - S - I - M - I - Z - I - H - N
(Quellen: https://diedreifragezeichen.fandom.com/wiki/Geheimnisvolle_Botschaften, https://www.3fragezeichen.de/?ziel=https://www.3fragezeichen.de/folgendb.php?nr=160)
》FAZIT:
Spannendes und schönes Thema, Rätsel zum Mitmachen, aber ein nicht ganz zufriedenstellendes Ende.
- Rico Forwerk
Amurante – Die Krankheit
(10)Aktuelle Rezension von: FlaventusKayleigh Bringstine scheint gerade in einem normalen Leben angekommen zu sein, als ihr wieder absonderliche Ereignisse widerfahren. Diese ziehen sie allerdings nicht derart direkt in eine Parallelwelt, wie im ersten Teil Amurante: Der Wald, sondern der Leser darf mit ihr nach und nach das Puzzle zusammensetzen.
Vorgänger
Dabei ist vor allem der Anfang des Buchs interessant geschrieben und vermag den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dadurch, dass sich immer wieder auf Ereignisse des ersten Teils bezogen wird, macht es durchaus Sinn, diesen zuerst zu lesen. Zwingend notwendig ist es sicherlich nicht, allerdings verbleibt dann der ein oder andere dunkle Fleck im Gesamtkontext.
In der Mitte des Buchs gibt es einen Bruch. Augenscheinlich in der Erzählperspektive, die wechselt und zuerst die Spannung anhebt. Auch wenn dieser Part für das Verständnis der weiteren Handlung essentiell ist, so ist er für mein Gefühl deutlich zu langatmig geworden. Die Geschichte wird gedehnt und es entsteht eine unangenehme Länge im Erzählstrang.
Erzählung
Diese ausgedehnte Erzählung wiederholt sich dann nochmals zum Ende des Buchs, dem es sicherlich gut getan hätte, wenn es ein wenig gestrafft worden wäre. Das Buch hat glücklicherweise eines, wobei sich der Autor eine kleine Hintertür offen hält, um nicht doch eine Erzählung aus dem Amurante-Universum folgen zu lassen.
Ich habe den Eindruck, als wären in diesem zweiten Teil mehr Fehler als im ersten Band enthalten. Seien es die Fotos, die auf dem Film der Digitalkamera landen oder das als Kadaver bezeichnete Skelett, das in einem Sarg liegt, befinden sich neben diversen sprachlichen Fehlern auch inhaltliche.
Fazit
Die Idee des ersten Bandes wird im zweiten konsequent weitererzählt, auch wenn zu Beginn die Zusammenhänge nicht direkt ersichtlich werden. Wer den ersten Band nicht kennt, wird diese natürlich nicht erfahren können, dürfte meiner Einschätzung nach dennoch mit dem ihm zurechtkommen.
Prinzipiell hat mir die dargestellte phantastische Welt wieder gut gefallen, wenn da nicht die ein oder andere Länge wäre, die den Lesespaß etwas getrübt hat. Wer den ersten Teil gemocht hat, macht mit dem zweiten Teil sicherlich nichts verkehrt. Ich persönlich empfehle, zuerst Amurante: Der Wald zu lesen.
- Ellen Schreiber
Vampire Kisses 01
(32)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Gothic-Girl Raven ist glücklich mit dem Vampir Alexander liiert, kein Wunder also, dass sie auf Wolke sieben schwebt. Doch als plötzlich Alexanders Cousin Claude mit seiner Gang in Dullsville auftaucht, ist es mit der nächtlichen Friedhofs-Romantik vorbei. Denn Claude ist auf der Suche nach den Blutampullen seiner verstorbenen Großmutter, durch die er zum Vollblutvampir werden will! Können Raven und Alexander seinen Plan vereiteln?
Raven könnte glücklicher nicht sein. Nicht nur, dass das Gothicgirl auf Wolke sieben schwebt, nein, ihr Traumtyp Alexander ist genau das, was sie sich immer gewünscht hat, ein waschechter Vampir. Doch als die beiden sich an diesem Tag auf dem Friedhof für ein romantisches Date treffen, geschehen eigenartige Dinge. Als die beiden danach eine Soldatenfigur finden ist für Alexander klar, dass es sich bei dem nächtlichen Friedhofsbesucher nur um seinen Cousin und Halbvampir Claude handeln kann. Schnell kommt Raven dahinter, dass es sich wirklich um Claude handelt. Er ist auf der Suche nach Blutampullen, die ihn zu einem echten Vampir machen sollen. Er bemerkt Raven und fortan muss sie sich vorsehen, denn Claude muss nicht wie sein Cousin tagsüber schlafen und taucht mit seiner Gang in der Schule auf.
Dieser Manga ist dem gleichnamigen Roman "Vampire Kisses" von Ellen Schreiber nachempfunden. Mit wirklich herzlich niedlichen Zeichnungen und einer Mischung aus Gothicelementen - Gott was liebe ich Ravens Klamotten - wurde der Roman in diesem Manga zum Leben erweckt. In meinen Augen ist er leider ein bisschen zu kurz geraten, aber im Großen und Ganzen gefällt mir der Aufbau. Zu Beginn bekommt man Raven und Alexander vorgestellt und wie sie zueinander stehen. Sofort wird man dann in die Geschichte hinein geworfen und darf die beiden bei einem Date auf dem Friedhof begleiten, wobei wir auch erfahren wie die beiden zueinander gefunden haben. Die Geschichte beginnt sehr schnell Fahrt aufzunehmen und endet im ersten Band natürlich mit einem Cliffhänger.
Empfehlen möchte ich den Manga allen Vampirfans und Fans von romantisch süßen Mangas. Dieser Manga ist zwar niedlich aber nicht total überkitscht. Er hat Humor, Liebe und Spannung. Durchaus eine kleine Investition wert. - Thomas Raab
Walter muss weg
(110)Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303Zu Thomas Raabs „Walter muss weg“ bin ich eher zufällig gekommen. Eigentlich habe ich es mir nur deshalb ausgesucht, weil mein Mann Walter heißt. Nicht, dass dieser wegmüsste, aber, naja. Bei dem Buch war ich mir auf jeden Fall lange nicht sicher, ob es nicht auch wegmuss. Selten bin ich so schlecht in ein Buch hineingekommen, wie in dieses. Dabei fand ich die Idee hinter der Geschichte wirklich gut.
Aber von vorn.
Die 70jährige Hannelore Huber wohnt im (fiktiven) Ort Glaubenthal und hat nach 53 Ehejahren ihren Mann Walter verloren. Jetzt möchte sie ihn beerdigen, so wirklich traurig ist sie nicht über sein Dahinscheiden. Und dann die Überraschung: im Sarg liegt bei der Beisetzung nicht ihr Mann, sondern der Bestatter selbst. Und der Rest des Buchs handelt von der Suche nach der „richtigen“ Leiche und den Hintergründen.
Es war mein erstes Buch von Thomas Raab, vermutlich aber auch mein letztes. Ich konnte mich weder mit seiner Sprache noch mit dem Aufbau des Textes so wirklich anfreunden. So tat ich mich mit Aufzählungen (durchnummeriert oder mit „Bullet-Points“) oder gar einer Tabelle zur Bildung des grammatikalischen Passivs in einem Roman/Krimi wirklich schwer. Und sowohl sein Satzbau als auch die Länge seiner Sätze machten mir die Lektüre nicht einfacher. Es gibt hauptsächlich entweder sehr lange verschachtelte Sätze oder hingeworfene Fragmente. Dieses Buch erfordert sehr viel Konzentration beim Lesen und ich war ein paar Mal kurz davor, die Lektüre abzubrechen.
Die Charaktere waren zahlreich und schrullig, mir aber alles in allem zu blass und eindimensional. Einige der beschriebenen Charaktere sind sehr gut gelungen, vor allem natürlich die Hauptfigur, aber auch der zehnjährige Kurti und die fünfjährige Amelie, letztere war mit ihrer altklugen Art ein Lichtblick für mich. Andere Figuren bleiben aber leider recht blass, da legt der Autor sehr viel Augenmerk auf Schrullen und insgesamt fiel es mir schwer, die vielen Personen auseinander zu halten. Vor allem der Dorfpolizist und der Bürgerdoktor waren für mich einfach nur nervig. Und wo Frau Huber wirklich „ermittelt“ kann ich auch nicht sagen, hauptsächlich unterhält sie sich mit unzähligen Leuten.
Für einen Krimi fand ich das Buch auch sehr schwach auf der Brust. Wirkliche Spannung kam für mich nicht auf, eher Langeweile und Verwirrung, oft verlor ich den Faden, musste zurückblättern und nachlesen. Als Persiflage auf einen Krimi taugt das Buch für mich allerdings auch nicht, dafür ist es zu durcheinander, die Personen zu blass und die Handlung zu träge. Ich bin ein großer Freund schwarzen Humors, manchmal brachte mich das Buch auch zum Lachen, aber eher selten. Denn der Grat zwischen schwarzem Humor und Verbitterung ist sehr schmal und für mich hat der Autor den Ton allzu oft nicht getroffen und rutscht in einen eher schalen Witz ab.
Alles in allem habe ich das Gefühl, der Autor hat einfach zu viel gewollt und das Buch hoffnungslos überladen. Schade. Denn die Idee ist wirklich toll und das Buch hätte das Potential zum echten Highlight gehabt. Einzig der Schluss konnte mich wirklich begeistern, was aber nach 58 Kapiteln meine Laune auch nicht mehr heben konnte. Von mir daher zwei Sterne und für den Rest der Serie kann die Huberin gerne ohne mich ermitteln.
- Megan Stine
Die drei ??? und der weinende Sarg
(12)Aktuelle Rezension von: BuechergartenINHALT:
Michael Cross verbringt mit seinen Eltern einige Urlaubstage in Rocky Beach. Seine Mutter schleppt ihn dort von einer Sehenswürdigkeit zur anderen und erst als er die drei Detektive kennen lernt wird es interessant! Denn die vier Jungen werden Zeuge eines mysteriösen Einbruchs in der Villa Markels. Die Angaben die der Verwalter des Gebäudes bei der Polizei mach decken sich absolut nicht mit den Beobachtungen der Junge. Und auch sonst geht es in dem alten Haus geheimnisvoll zu: ein weinender Sarg mit unheimlich drein blickenden Totenköpfen, ein verstecktes Testament und ein finster drein blickender Gärtner mit Messer… All dies führt zu einem Rätsel, dass wirklich 1 A ist!
EIGENE MEINUNG:
Der 42. Fall der drei Fragezeichen trägt für mich eines der schönsten Cover! Es ist, im Vergleich zu vielen anderen, mit einer Menge an Details ausgeschmückt! Im Vordergrund sieht man den namensgebenden Sarg mit den drei Totenköpfen! Im Hintergrund sind hohe Fenster zu erkennen und davor der dunkle Schatten eines Mannes…mit einem Messer in der Hand!
Normalerweise bin ich von den Folgen in denen die drei Fragezeichen einen Freund als Helfer zur Seite gestellt bekommen immer weniger begeistert. Aber hier muss ich sagen, dass ich Michael als tollen Charakter empfunden habe! Es hat Spaß gemacht aus Sicht der drei Fragezeichen mit ihm zusammen zu arbeiten und ihn an Board zu haben!
Diese Folge hat mir auch von der Handlung her wieder sehr gut gefallen! Es waren genug verdächtige Personen und tolle Rätsel mit im Spiel! Der weinende Sarg hat den Gruselfaktor mit dazu gebracht und auch die vielen (weniger legalen) „Ausflüge“ der drei Fragezeichen waren spannend!
Tracks:
1. Können Totenköpfe weinen?
2. Einbruch in die Villa Markels!
3. Ein Mann mit rotem Schnauzbart
4. Panne beim Kunsthandel
5. Ein rätselhaftes Testament
6. Drei Arten, einen Sarg zu betrachten
7. Scherben bringen es an den Tag
8. Die allerletzte Hürde
Trivia:
· Dies ist der bislang einzig bekannte Fall, der noch vor dem Erscheinen des Buches als Hörspiel erschienen ist (sieht man vom Special DreiTag ab).
· Es sind gerade Sommerferien in Rocky Beach.
(Quellen: http://diedreifragezeichen.wikia.com/wiki/Der_weinende_Sarg)
FAZIT:
Eine tolle, spannende Folge zum Miträtseln! 1A! ;)
(4,5 Sterne)
- Andy Weir
Artemis
(55)Aktuelle Rezension von: JorokaDie Handlung spielt auf der ersten Siedlung des Mondes. Dort zu leben, können sich eigentlich nur Reiche leisten, doch irgendwer muss ja auch die Arbeit machen. Eine davon ist Jazz, die mit 6 Jahren von Saudi-Arabien mit ihrem Vater (einem Schweißer) zugewandert ist. Als Erwachsene arbeitet sie als Trägerin und schmuggelt nebenbei verbotene Substanzen für ihr wohlhabendes Klientel. Von einem der Milliardäre erhält sie einen ziemlich kriminellen Auftrag, mit dem sie sich aber auf einen Schlag aus ihrer finanziellen Misere befreien könnte und endlich die Sonnenseite des Lebens auf dem Mond genießen ..
Ich tat mich schwer mit diesem Hörbuch. Einerseits handelt es sich aus meiner Sicht um eine relativ schablonenhafte Thriller-Action-Geschichte, nur halt auf den Mond verlegt. Die Heldin ist eine ziemlich typische amerikanische Vertreterin ihrer Gilde, obwohl sie gar nicht von dort stammt (aber offensichtlich der Autor). Selbstredend ist die sehr taff, schwankt zwischen Outlaw und Heldin und überlebt natürlich aussichtsloseste Situationen.
Am meisten gestört hat mich jedoch, dass die Handlung für eine Kurzgeschichte gereicht hätte, die ausführlichen technischen Schilderungen – aus meiner Sicht – einfach überflüssig und langweilig waren. So setzt der Roman für mich die falschen Akzente. Außerdem beschlich mich das Gefühl, dass ein erfolgreicher Autor genötigt wurde, nachzulegen.
Über 9 Stunden dauert das Hörbuch. Es handelt sich um eine gekürzte Lesung, was mich überrascht, da ich immer noch deutliche „Längen“ gespürt habe. Gelesen von Gabrielle Pietermann. Nun ja, für mich teilweise überdreht und nervig.
Fazit: Von Andy Weir habe ich schon „Der Marsianer“ gelesen. Das besprochene Werk reicht bei weitem nicht daran heran.
- Sage Dawkins
Leichenbraut
(55)Aktuelle Rezension von: Lilith911Ein tolles Ermittlerteam, daß immer mehr zusammenwächst seit dem ersten Band. Die Guten und die Bösen sind gleichermaßen interessant und spannend, die fast unmögliche Jagd auf den Killer Nervenkitzel pur. Es ist schön zu lesen, daß die Autorin auch weiterhin die Persönlichkeiten der Ermittler ausleuchtet und ausbaut. Das gefällt mir sehr da es mehr Spannung in die Beziehungen und die Story bringt. Die meisten Thriller haben nur einen oder maximal zwei Ermittler. Hier ist es komplexer, so wie im echten Leben auch. Das Buch erhält wie der erste Band Dunkle Ufer auch, eine klare Empfehlung von mir.
- Jessica Ravenwood
Rubinstern
(4)Aktuelle Rezension von: YoyomausAchtung Spoiler!
Zum Inhalt:
Rubinstern Erzählt die Geschichte von Jessica, die einen Faible für Magie, Okkultes, Vampire und Rubine hat. Mit Hilfe eines neu erstandenen Sternrubins lenkt sie die Aufmerksamkeit des äußerst attraktiven Vampirs André auf sich!
Jessica entdeckt beim Bummeln in einem Laden einen Rubinstern, den sie sich schon immer gewünscht hat. Sofort kauft sie ihn und weiht ihn zu Hause in einem magischen Ritual. In der nachfolgenden Nacht träumt Jessy von zwei attraktiven Vampiren. Als sie am nächsten Tag mit ihren Freundinnen feiern geht, trifft sie dort auf den jungen Mann Picasso, welcher dem einen Vampir aus ihren Träumen zum verwechseln ähnlich sieht und auch sein Freund, den sie wenig später kennen lernt, ähnelt dem anderen Vampir aus ihrem Traum... was hat das zu bedeuten?
Da ich bereits ein eshort der Autorin gelesen habe und es mir gefallen hatte, dachte ich mir, dass ein weiteres Werk wohl nicht schaden könnte. Doch mit diesem kostenlosen ebook bin ich einfach nur enttäuscht worden. Das ebook entpuppte sich als FanFiction, wenn man das überhaupt als solches bezeichnen kann. Traurig an diesem Werk ist, dass die Idee vielleicht nicht schlecht war, aber die Umsetzung einfach nur grauenvoll - so hart muss ich es leider sagen. Wir lernen hier Jessica kennen (die wahrscheinlich die Autorin selbst darstellen soll?), welche in der Gothicszene beheimatet ist und deren Lebensstil auch frönt. Musiktechnisch war mir Jessica wirklich sympathisch, aber der Rest an ihr war widersprüchlich. Sie will ein Gothic sein, ein Mauerblümchen, dann wieder erotisch, verletzt, weil ihr Ex sie verlassen hat, dann wieder eiskalt, gleichgültig und mutig. Die Emotionen und ihre Darstellung wechseln so oft und schnell, dass ich mich wirklich gefragt habe, ob sie wohl schizophren ist. Der Verlauf der Geschichte ist sehr sprunghaft, weshalb man gar nicht wirklich in der Geschichte ankommen kann - nach Hause kommen, schlafen, rauchen, bis in die Puppen wach bleiben, feiern, nach Hause, einkaufen, sich wundern, Freunde tauchen auf. Alles Schlag auf Schlag, es fehlen die Details um die Szenen stimmig zu machen, es fehlen Hintergrundinformationen. Die Dialoge sind auch sehr sparsam und von Emotionen will ich mal gar nicht reden. Sie lebt in Trennung, sie trauert nicht wirklich und verliebt sich sofort in den nächstbesten. Sie trifft auf Vampire und betrachtet alles recht nüchtern, da ist keine Angst, kaum eine Faszination. Durch Jessica betrachtet der Leser alles so nüchtern, dass das Lesen einfach keinen Spaß macht. Was mich schließlich nur noch hat den Kopf schütteln lassen waren dann Szenen wie:
1. die Besichtigung der Villa mit den 3 Sarkophagen auf denen sich dann Picasso und ihre Freundin vergnügen - bisschen nen Fetisch scheint die Autorin schon zu haben..
2. die Begegnung mit ihrem Ex und Isabel und ihre Reaktion. Schlecht dargestellt, unglaubwürdig beschrieben.
3. der Typ in der Disco der sofort sein Leben lassen musste und im Müll landete - wie einfallsreich und unvorsichtig vom Herrn Vampir
4. die relativ letzte Szene in der sie ein Mausoleum aufbrechen und gleich überall romantisch Kerzen brennen und sie es auf einem Sarg treiben - ja die Autorin hat definitiv einen Fetisch und ich finde es krank
5. außerdem bleiben an so vielen Stellen Fragen offen, dass man unzufrieden aus der Geschichte hinaus geht.
Für mich war die Story ein absoluter Reinfall und scheint mir eher eine Geschichte von einem 13jährigen Teenie zu sein, der zu viel Emo- und Gothicdrops genascht hat. Schade um die Grundidee, schade um die Zeit.
1 von 5 Sternen - Marco Sonnleitner
Die drei ??? - Stadt der Vampire
(13)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Die Drei Fragezeichen nehmen mal wieder einen neuen Anlauf für einen ruhigen Wanderausflug, als sie das kleine Dorf Yonderwood erreichen – welches von einer riesigen Fledermaus in Angst und Schrecken versetzt wird! Menschen mit Bissspuren, Blut in den Betten, Kreuze und Knoblauch. Aus der Traum vom Kurzurlaub, rein in die Ermittlungen! Doch viele der möglichen Zeugen haben das Dorf bereits verlassen und die zurück gebliebenen verschanzen sich in ihren Häusern. Zusammen mit der jungen Josy nehmen Justus, Bob und Peter trotzdem eine Spur auf – und diese führt sie in längst vergangene Zeiten…
》EIGENE MEINUNG:
Das Cover von Folge 140 zeigt das nächtliche Yonderwood. Der Vollmond steht am Himmel, im Vordergrund steht ein leicht geöffneter Sarg und über allem schwebt eine schwarze Fledermaus mit leuchtend gelben, bösen Augen! Wunderbar atmosphärisch – mir gefällt’s!
Schon grundsätzlich bin ich ein Freund der Spuk- und Gruselepisoden der Drei Fragezeichen! Ich freue mich immer über einen zweifelnden Justus und einen ängstlichen Peter! Als Hörer kann man wunderbar miträtseln, was wirklich hinter dem Fall steckt – in diesem Fall reichlich blutigen Angriffen eines angeblichen Vampirs! Die Atmosphäre war schön düster, die Ermittlungen interessant und die drei Detektive haben mir in ihren Rollen gut gefallen!
Tracks:
1. Yonderwood
2. Die Geisterstadt
3. Vampirjäger
4. Bibelvers
5. Versammlung
6. Hilfe!
7. Durchsucht
8. Jenseits der Wälder
9. Nacht des Grauens
10. Überfall!
11. Der Schatz der Katze
》FAZIT:
Schöne spannende, gruselige Vampirgeschichte um das rätselhafte Städtchen Yonderwood und Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten! Kann man auch gut zu Halloween genießen! ;)
- Graham Greene
The Third Man
(2)Aktuelle Rezension von: HoldenDie gekürzte und vereinfachte Fassung des legendären Nachkriegsthrillers, für mittlere Englischschüler empfehlenswert, macht Lust auf mehr in Form der deutschen umfangreicheren Übersetzung und des Films, ich hab schon wieder die Zithermusik im Ohr! Anton Karas rocks! - Robert Arthur
Die drei ??? und die flüsternde Mumie
(19)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenEine flüsternde Mumie ? Das kann doch nicht stimmen, oder etwa doch ? Justus, Peter und Bob wollen dieses Geheimnis lüften, auch wenn der Fluch der Mumie sie treffen sollte. Und was haben zwei Libyer, eine abessinische Katze und Diebe damit zu tun ?
Zum Hörspiel:
"Die drei ??? und die flüsternde Mumie" ist der 10. Teil in der Hörspielreihe und der 2. Band bei den Büchern. Das Hörspiel ist als CD, Audio-Kassette und Download erhältlich.
Meine Meinung:
Dieser Fall ist ein ganz besonderer für mich und auch heute noch versetzt er mich automatisch in meine Kindheit zurück. Ich habe die CD zu meinem 10. Geburtstag von meinen Eltern erhalten und höre sie selbst heute noch immer am Vorabend meines Geburtstages, es ist einfach eine Tradition für mich. Und egal, wie oft ich das Hörspiel auch höre, es wird einfach nie langweilig.
Der Fall hat wenig Schauplätze, ist aber gerade deswegen auch sehr interessant und spannend. Eine Mumie, die flüstert, das kann doch nicht sein. Natürlich kenne ich die Auflösung in und auswendig, aber es war auch dieses Mal kein Stück langweilig. Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Ägypten-Fan und fand die vielen kleinen Infos von Justus sehr wissenswert. Es kommen zwar viele Personen vor, aber man kann super den Überblick halten und es war durchaus abenteuerlich, zu erfahren, wer hinter dem Rätsel steckt. Das Motiv ist nichts Neues, wurde aber gut verpackt und irgendwie konnte ich die Person auch ein wenig verstehen und muss schon sagen, dass er oder sie sehr findungsreich agierte.
Die Synchronisation gefiel mir sehr gut und auch, wenn ich die recht langsame Sprechweise von Karl Walter Diess, der Professor Robert Yarborough sprach, manchmal etwas anstrengend vorkam. Aber ansonsten fand ich die Sprecher gut gewählt und Klaus Stieringer als Professor Freeman war super.
Die Musik wurde passend ausgewählt und hatte so einen schönen mystischen Flair, um es mal so auszudrücken. Sie war eher ruhiger als im Vorgänger, was ich sehr begrüßte.
Fazit:
Ein spannender und abwechslungsreicher Fall, der mich auch nach guten 20 Jahren immer noch überzeugt und begeistert. Obwohl ich die Auflösung natürlich auswendig kann, regt das Hörspiel immer wieder aufs Neue zum Miträtseln und -raten ein.
- Steffen Schulze
Letzte Worte (Kurzgeschichte, Krimi) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(16)Aktuelle Rezension von: Laudia89Was kann man seinen Freunden die man schön ewig kennt in der letzte SMS mitteilen?
Eine gut und knackige Kurzgeschichte. Man kommt zwar sehr schnell dahinter um was es genau geht, aber trotzdem ist die Geschichte gut geschrieben und man ist auch schnell durch. Es hinterlässt aber einen kleinen bitteren Geschmack.
- André Minninger
Die drei ??? - Vampir im Internet
(15)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Dieser Fall war mal ganz interessant. Ein PC-Spiel, in das die Jungs abtauchen, in Verbindung mit einem Fall in der Realität. Sehr gut gemacht und auch die Kampfszenen und die virtuellen Gegner sind interessant gestaltet. Der Fall nebenher bietet nicht wirklich viel Zeit zum Recherchieren neben dem Spiel, ist aber auch nicht schlecht gemacht.
Etwas kitschig fand ich das Ende vom PC-Spiel. Da merkte man wirklich, dass es sich um ein etwas zu horrormäßiges Märchen mit Kitsch-Ende handelte.
- Jeremy Massey
Die letzten vier Tage des Paddy Buckley
(43)Aktuelle Rezension von: buecherflowerPaddy Buckley ist mit Leib und Seele Bestatter und ein ziemlich professioneller dazu. Bis er den Auftrag bekommt zu der trauernden Witwe, Lucy Wright, zu gehen um die Bestattung ihres Mannes zu planen. Sie näheren sich, was Paddy bislang noch nie bei einem Klienten getan hat und Lucy stirbt hierbei. Ab diesem Moment hat Paddy nur noch Pech und er gerät in einen Teufelskreis. Nun hat er auch noch eine Beerdigung der Mafia am Wickel, für die er zufälligerweise schuld ist und zieht unabsichtlich das gesamte Bestattungsunternehmen mit rein.
Das Buch ist toll um es zwischendurch einmal zu lesen. Zudem hat der Autor so viel schwarzen Humor eingebracht, dass man sogar an den unpassendsten Stellen losprusten muss! Dieser Humor zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch, sodass es mir total Spaß gemacht hat einen Thriller(!) zu lesen! Ich denke, es war einfach ein sehr harmloser Thriller.























