Bücher mit dem Tag "satiere"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "satiere" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783404605965)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (660)
    Aktuelle Rezension von: hannaxp

    Ich hab das Buch “Generation Doof” sehr sehr lange vor mir her geschoben und war auch nicht wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ziemlich langweilig und zieht sich sehr in die Länge, was ich persönlich nicht sehr gut fand. Am Anfang musste ich ab und zu mal lachen, aber danach wurde es irgendwie immer “schlechter”. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Gedanke für dieses Buch eigentlich sehr gut und kreativ war und es sich trotzdem mit einem wichtigem Thema befasst. 

  2. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (747)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Die Tiere einer Farm vertreiben die Menschen und wollen gemeinschaftlich leben. Alle Tiere sind gleich, manche sind gleicher, am Ende sind die Schweine zu Menschen mutiert.

    Eine Parabel darüber, wie Revolutionen in der Ausgangssituation ähnlichen Zuständen enden. Im Hinblick auf die Entstehungszeit deutliche Anlehnung an die russische Revolution.

  3. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3 führt die Absurditäten fort, gekoppelt mit irren Erklärungen mathematischer, physikalischer oder sonst wie wissenschaftlicher Phänomene, die den Anschein erwecken plausibel und seriös zu sein. Ich habe diese Abschnitte gelesen, nicht verstanden und noch während des Vergessens gehofft, dass die Informationen unwichtig genug waren um der weiteren „Handlung“ trotzdem folgen zu können. Besonders anstrengend empfand ich dabei die Wort- und Satzungetüme, die das Lesen noch zusätzlich erschweren.

    So erfahre ich den Hintergrund des häufig genutzten Begriffes „PAL“ und die Entstehung des „Cricket“-Spiels.

    Zwei Bücher lang versuchte ich die Seltsamkeiten noch zu ertragen und versuchen einen Sinn dahinter zu erkennen oder ihn ignorieren. Aber nach ca 500 Seiten nahm die Konzentration stark ab und ähnlich wie Protagonist Arthur einfach nur noch alle Geschehnisse verfolgt und nicht mehr hinterfragt, las ich einfach nur weiter…

    Zum Weiterlesen bewegte mich hauptsächlich Neugier, worauf die ganze Geschichte nun denn hinauslaufen sollte. Zudem wurden tatsächlich einige Handlungsstränge aus den vorherigen Büchern weitergeführt. Auch die Frage nach der "42" wird erneut aufgegriffen.

  4. Cover des Buches Alles Sense (ISBN: 9783442483778)
    Terry Pratchett

    Alles Sense

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Kajani

    Ich hab Gevatter Tod als Hörbuch gehabt und nachdem ich anderen Scheibenwelt-Romanen nicht ganz so viel abgewinnen konnte, hat Gevatter Tod das Ruder für mich rumgerissen und so hab ich mir auch diesen zweiten Band zu Gemüte geführt.


    Ein großartiges Lesevergnügen meiner Ansicht nach, der Charakter Bill Tür, der alle möglichen Emotionen kennen lernt und und auch das träumen lernt. 

    Auch Frau Flinkwert fand ich sehr symphatisch, auch wie dargestellt wird, wie sie Bill Tür wahrnimmt oder eben auch nicht. 

    Dann wären da noch die Zauberer, tote und lebendige. Ein großartiger Klamauk, ich fand nur am Ende, das mit den Schläuchen und dem Gebilde etwas verwirrend, da konnte ich nicht mehr zu 100 Prozent folgen. 


    Und ich mochte das Ende, wie dieses Buch zu Ende geführt wurde! :) 

  5. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.022)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Als viellesende Person mit klaren Genrepräferenzen stoße ich eher selten auf Bücher mit ganz neuen Ideen. Was sich David Safier in "Mieses Karma" erdacht hat, ist jedoch nicht nur originell und überraschend kreativ, sondern auch ein ziemlich einzigartiges Konzept. Eine Frau, die im kuriosen Kampf die Reinkarnationsleiter hinauf zwischen Ameisenhaufen, Tierversuchslabor und Daisy-Duck-Unterwäsche herausfindet, was im Leben wirklich wichtig ist? Das habe ich so wirklich noch nirgends gelesen! Zwar sind einige Geschehnisse etwas überspitzt dargestellt und über die Karma-Logik kann man sich gewiss streiten - unbestreitbar ist jedoch, dass man dieses schräge Büchlein einmal angefangen kaum mehr aus der Hand legen kann. Schade ist nur das etwas unrealistische, überidealistische Ende, in dem es anders kommt, als ich mir das für die Geschichte gewünscht hätte.


    Schreibstil: David Safiers Schreibstil kann man mit einem einzigen Adjektiv zusammenfassen: humorvoll! Der Autor schreibt köstlich ulkig und ungemein kurzweilig über die Irrungen und Wirrungen des Lebens nach dem Tod (Pardon, der Leben nach dem Tod, Plural) und kreiert dabei gelegentlich so absurde und unvorhergesehene Szenarien, dass man einfach befreit loslachen muss. Ameisenevakuierungen, Meerschweinchengeburten, Kälberaufstände, Kartoffelkäfervernichtungskriege, Hochzeitverhinderungsaktionen - das ist nicht gerade der Stoff, aus dem große Literatur gemacht ist, doch heillos flach ist die Geschichte auch nicht. Garniert wird dieses flotte Wiedergeburts-Abenteuer nämlich mit einem Schuss Nachdenklichkeit über generell kompatible Themen wie Werte, Familie, Tod und Frieden, weshalb ich "Mieses Karma" für männliche, weibliche, diverse, jugendliche und erwachsene LeserInnen empfehlen kann.


    Figuren: Egal ob als Fernsehmoderatorin, Ameise, Meerschweinchen, Beagle-Mischling oder anderes Getier - die Hauptfigur Kim ist zweifellos von der anstrengenden Sorte. Zwar macht sie angeleitet von einem dicken, kryptischen Buddha und begleitet von einem jahrhundertalten Frauenhelden eine ganz nette Entwicklung durch, eine altruistische und uneingeschränkt liebenswerte Figur wird sie aber auch nach ihrer tierischen Lebensreise nicht. Spannend wird ihre Erzählung aus der Ich-Perspektive also nicht durch ihre einnehme Art (ähm nope, die hat sie definitiv nicht) oder durch ihre weise Selbstreflexion (ebenfalls Fehlanzeige, diese Frau ist hinsichtlich ihrer eigenen Gefühle blinder als ein Maulwurf), sondern vielmehr durch die Art und Weise, wie sich ihre Weltsicht je nach dem Körper, den sie gerade bewohnt, verändert. Ein wahres Highlight sind auch die Fußnoten, die von Casanovas Erinnerungen erzählen und die gelegentlichen Begegnungen mit verstorbenen Berühmtheiten.



    Die Zitate:


    "Gehe zurück auf Ameisenlos, zieh keinen inneren Frieden ein und sei stattdessen frustriert wie nie. "Hallo", hörte ich Buddhas sanfte Stimme säuseln. (...) Er wirkte sehr zufrieden mit sich, mit der Welt, mit dem gesamten Kosmos. Ganz im Gegensatz zu mir: "WIR...MÜSSEN...REDEN!", verlangte ich schwer aufgebracht."


    "Während wir auf Bodo warteten, wog ich das Für und Wider einer potenziellen Flucht, so unwahrscheinlich sie auch sein mochte, ab. 
    Für: Ich würde nicht zu Tode gequält.
    Wider: Ich würde kein gutes Karma sammeln.
    Für: Ich würde nicht zu Tode gequält.
    Wider: Ich würde vielleicht sogar schlechtes Karma sammeln.
    Für: Ich würde nicht zu Tode gequält.
    Wider: Mit schlechtem Karma würde ich vielleicht als Ameise wiedergeboren.
    Für: Kein einziges dieser blöden Karma-Argumente konnte "Ich würde nicht zu Tode gequält" schlagen."

     

     


    Das Urteil

    Eine kreative, kuriose und kurzweilige Geschichte über Karma, Tod und wie es ist, in einem stinkenden Kuhstall gekalbt zu werden. David Safier konnte mir mit "Mieses Karma" eine Menge schüttelnde Lacher entlocken, hat mit dem viel zu flachen Ende aber auch ein bisschen Anspruch verloren - deshalb 4 Sterne und ein dickes Lob (fürs gute Karma).

     

  6. Cover des Buches Fette Fische (ISBN: 9783407740076)
    Carl Hiaasen

    Fette Fische

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Anruba

    Meine Meinung:

    Cover, Titel und Inhaltsangabe haben mich sofort begeistert. Der Fisch ist ja wohl ein echter Hingucker. Da musste ich dieses Buch einfach lesen.

    Die Geschichte ist eine Mischung aus Umweltkrimi und Familientragödie
    Noah muss seinen Vater wieder mal im Knast besuchen. Paine Underwood ist ausgerastet als er von einem Umweltverbrechen erfahren hat. Als er mitbekam wie der Kasinobesitzer Mulemann die Fäkalien seines Schiffes immer wieder illegal im Hafenbecken entsorgt hat, hat Noahs Vater in reiner Selbstjustiz das Schiff kurzerhand versenkt. Dafür wurde er natürlich festgenommen. 
    Durch die Verunreinigung sind die nahegelegenden Strände für Familien und Kinder unbenutzbar geworden.
    Doch Paine sieht in der Verhaftung eine Chance auf diese Umweltverschmutzung hinzuweisen und gibt Zeitungs- und Fernsehinterviews. Leider glaubt ihm niemand und er wird als verrückt dargestellt.
    Noahs Mutter ist kurz vor dem Ausrasten und spricht sogar von Scheidung.

    Das können Noah und seine Schwester Abbey nicht auf sich beruhen lassen. Sie fangen an zu ermitteln, suchen Zeugen und überlegen wie sie dem gewieften Geschäftsmann Dusty Mulemann auf die Schliche kommen können. Dabei gibt es einige brenzlige Situationen und richtig viel Spannung. 
    Sie finden unerwartete Hilfe bei der Bardame Shelly, sowie einem alten Piraten, der ebenfalls ein Geheimnis hat.

    Die Geschichte lebt nicht unbedingt von großen Überraschungen. Es ist ein Jugendbuch wo " Gut" und " Böse" mit einigen Klischees dargestellt werden. Aber das macht nichts.
    Familie Underwood ist einfach zum knutschen und man muss jedes einzelne Familienmitglied einfach gern haben. Außerdem zeigt es deutlich, dass Kinder manchmal die besseren Erwachsenen sind. 
    Hier handeln Noah und Abbey clever und vorrausschauend, während ihr Vater immer kopflos ins Verderben rennt und dabei nicht gerade ein gutes Vorbild ist.
    Außerdem macht die Geschichte auf die Umweltverschmutzung in den Florida Keys aufmerksam ohne dabei den Finger zu heben. Man fängt ganz automatisch an sich über das Thema Gedanken zu machen.

    Obwohl ich mit einem Happy End gerechnet habe, konnte mich die Geschichte doch noch überraschen. Es hat sich alles perfekt zusammengefügt. Das hat wirklich Spaß gemacht.

    Der leichte Schreibstil ist gut zu lesen und durch die zeitlose Geschichte richtet sich das Buch nicht nur an Jugendliche.
    Die bissige Ironie und die skurrilen Personen bieten einfach beste Unterhaltung. 

    Mir gefallen Bücher, die es schaffen eine Botschaft zu vermitteln und dieses Buch gehört eindeutig dazu! 
     

    Fazit:

    Eine Familie, die mit ungewöhnlichen Mitteln versucht skrupellosen Umweltzerstörern das Handwerk zu legen. Dazu gibt es skurrile Personen, bissige Ironie, Spannung und durchgehend gute Unterhaltung. Mir hat es gut gefallen. Daher vergebe ich alle fünf Sterne.
  7. Cover des Buches Die Teppichvölker (ISBN: 9783492285162)
    Terry Pratchett

    Die Teppichvölker

     (159)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Voller Leben steckte der Teppich, aber er wusste nichts von seiner Lebendigkeit. Er konnte sein, aber nicht denken. Er hatte überhaupt keine Ahnung von der eigenen Existenz. Und deshalb wurden wir aus dem Staub erschaffen, das Teppichvolk.*


    Winzig klein leben sie im Teppich – die Teppichvölker. Als Legenden wahr werden und der Schreckliche Scheuerer ihre Existenz bedroht und sie von Feinden angegriffen werden machen sich die Munrungs auf den Weg. Sie befreien Könige, sammeln Heere um sich und sehen sich einigen Schlachten gegenüber. Die Welt der Teppichvölker geht auf ein neues Zeitalter zu.



    Die Geschichte ist eine überarbeitete Variante des bereits zuvor erschienen Buches. Weniger die Könige und Schlachten stehen nun im Mittelpunkt, als die witzigen Teppichvölker, die sich aufs herrlichste gegen ihr Schicksal wehren wollen – und sich dabei immer wieder in Situationen finden, die sie eigentlich vermeiden wollten.


    Obwohl einige Charaktere auf den ersten Blick als schlauer und andere als recht langsam denkend beschrieben werden, nutzt der Autor so manchen Wortwitz und stellt die Bodenständigkeit der einen den Überlegungen der anderen gegenüber. Zu Beginn noch hält sich der Humor in Grenzen. Je weiter die Geschichte fortschreitet umso mehr kommt der typische Pratchett Humor zur Geltung. Dabei zeigt nicht nur die Geschichte, sondern auch so mancher Charakter neue Seiten an sich.


    Die Teppichvölker erweisen sich als vielfältig. Ihre Gesellschaften sind an menschliche angelehnt. Die Ortschaften und Länder wurden nach einer Teppichlandschaft benannt, die für den Leser vorstellbare Begriffe beinhaltet, den Winzlingen mitunter unerklärlich erscheinen. So gibt es die Fransen und den Rand, den Kamin und Einstuhlbein. Sehr fantasievoll sind die nicht-menschenähnlichen Bewohner des Teppichs. Als Freund und Feind ergänzen sie die Teppichlandschaft.


    Fazit: Überlebenskampf im eignen Teppich – fantasievoll und humorvoll erzählt.

  8. Cover des Buches Das große Heinz Erhardt Buch (ISBN: 9783830330837)
    Heinz Erhardt

    Das große Heinz Erhardt Buch

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch
    Heinz Erhardt ist wirklich schon lange her. Aber man muss ihn kennen.
    Dieses Buch beinhaltet viele seiner Gedichte und verschrobenen Texte über Tiere, Politiker, Goethe & Schiller, die Oper, Engel, Düsenlärm und Ritter.
    Seine Albernheit war stellenweise genial.
  9. Cover des Buches Ein Bär will nach oben (ISBN: 9783499138959)
    William Kotzwinkle

    Ein Bär will nach oben

     (57)
    Aktuelle Rezension von: brennerosusann

    Mit der Figur des Bären Hal Jam, der sich selbst nach dem Namen einer Marmelade benannt hat, um mit einem gestohlenen Manuskript in der Glitzerwelt der Medien in New York City Karriere zu machen, hat William Kotzwinkle einen Protagonisten geschaffen, der die Menschen an ihre eigenen egoistischen Verhaltensweisen, an die Gleichgültigkeit im täglichen Umgang miteinander und an die Nähe von Zivilisation und Instinkt erinnert. Der Bär Hal Jam macht Karriere, liebt die Annehmlichkeiten der Welt der Menschen - insbesondere die gefüllten Honiggläser ohne lästige Bienen. Der bestohlene Autor verliert schließlich die Urheberrechtsklage gegen den Bären. Er zieht in den Wald und genießt ein Leben fernab der Zivilisation. Verdrehte Welt, in der sich die Rollen von Autor und Bär immer wieder berühren. Nicht nur für Teddybärfans ein unterhaltsamer, sehr kurzweiliger Spaß, der im Alltag zum Nachdenken über die Kleinigkeiten des Daseins anregt!

  10. Cover des Buches Ein Werwolf - Ein Buch (ISBN: 9783442473014)
    Ritch Duncan

    Ein Werwolf - Ein Buch

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich dachte, ich wäre von einem verwilderten Hund gebissen worden, aber von wegen! 36 Tage im Jahr, drei Tage im Monat, am Tag vor, am Tag des und am Tag nach dem Vollmond durchlaufe ich eine schockierende Metamorphose. 

    Seitdem das Lycathropin in meinem Körper aktiviert wurde, werde ich an diesen kritischen Tagen unheimlich groß, breit - muskulös, klauenbewehrt, mit unglaublichen Reißzähnen bewaffnet und vor allem wird es haarig. Ich bin dann unglaublich behaart, am ganzen Körper. Und dann wachte ich nach dieser "Bewußtlosigkeit" in jenem Zustand in einem Wald auf, nackt und verwirrt. Ohne Erinnerung an diese Zeit, in der ich Lycanthropin war.

    Ja, Werwolf ist der umgangssprachliche Ausdruck ( ja, der alte Witz: Waswolf, Wiewolf, Wenwolf, Warumwolf, nein, Werwolf! ), aber unsereiner zieht es vor, Lykanthrop genannt zu werden. 

    Ein wohlmeinender Artgenosse meinereiner warf mir anonym dieses Buch in den unbehaarten Briefkasten. Nun, diesen Ratgeber habe ich regelrecht verschlungen, aber nicht zerfetzt! 

    Man lernt dadurch, als Mitglied einer neuen alten Spezies zu überleben. Deswegen heißt der Untertitel ja auch: Alles was ein Werwolf wissen muß. 

    Das Buch hat drei Teile. Begrüßen Sie Ihr brandneues Ich; Leben, Lieben und Lernen ... mit Lykanthropie und Unentdeckt bleiben, unbehelligt bleiben, am Leben bleiben.

    Man lernt die Grundlagen, wie man feststellt, daß man werwölfisch ist, die Stadien der Lykanthropie. Und was Reinblüter sind ( Kinder von Lykanthropen! ). Geborene Werwölfe! Tipps für die erste Transformation. Wann es passiert und die es sich anfühlt. ( Sehr schmerzhaft! Das kann ich aus Erfahrung bestätigen! Und in An American Werewolf wird das dokumentarisch dargestellt - von wegen fiktiv! 😀🐺 ). Dann gibt es noch die Werwolf - Träume und andere Absonderlichkeiten. 

    Dann erhält man wertvolle Tipps für die Einrichtung eines Sicherheitsraums und Rückhaltesysteme ( Anschnallen ). Man will ja nicht wahllos Menschen anfallen und verspeisen. Die Liebe, der Glauben, Gesundheit und Medizin werden ebenso thematisiert. 

    Und der eminenteste Teil ist der dritte: Wie man Entdeckung vermeidet, um nicht getötet zu werden. Und man will ja auch nicht als Versuchsobjekt in geheimen Laboren verschwinden. Dann gibt es immer Ärger mit Vampiren, die ärgerlichen Werwolf - Jäger und die dunkle Seite, welcher der Lykanthrop durchaus verfallen kann.

    Also, ihr angehenden Lykanthropen dort draußen! Und hier bei der Community werden welche sein, denn unter ihnen gibt es ebenso Buchnascher, leset dieses Buch! Wenn ihr am Leben bleiben wollt! Bruhahahaha! 🐺🐺🐺

  11. Cover des Buches Ich schenk dir die Hölle auf Erden (ISBN: 9783746632902)
    Ellen Berg

    Ich schenk dir die Hölle auf Erden

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Buechermama85
    Auch bei diesem Buch aus der Feder von Ellen Berg konnte ich nicht vorbei gehen. Und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.

    Gleich nach den ersten paar Seiten war ich total in der Story. Mama von 2 Kindern die den Familienalltag Managt. Kennt jeder, aber das sie dann von den außerehelichen Aktivitäten Ihres Gatten erfährt, kennt zum Glück nicht jeder.
    Und noch weniger kennt man, wie sie damit umgeht.

    Ich konnte mich so gut in die Protagonistin einfühlen. Wie sie mit dem Betrug umging und wie sie sich selbst und die Freiheit selbst zu entscheiden wieder entdeckte. Dazu der geniale Humor über den ich immer wieder herzhaft lachen musste und der leichte Schreibstiel der mich innerhalb kürzester Zeit durch die Geschichte getragen hat. Einfach ein Vergnügen. Ich freue mich schon sehr auf ihr nächstes Buch!
  12. Cover des Buches Puppenmord (ISBN: 9783641244699)
    Tom Sharpe

    Puppenmord

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Sato


    Auf Grund vieler begeisterter Rezensionen habe ich mir Tom Sharpe „Puppenmord“ gekauft.

    Der Start war dann doch eher ernüchternd, ich empfand den Stil als nervig und wenig humorvoll, eigentlich war ich kurz vorm Abbruch, aber dann…

    Ein, zwei Single Malts versetzten mich in die richtige Grundstimmung und allmählich nahm die Geschichte auch Fahrt auf, vor allem verfing Sharpes Humor. Was ab Mitte des Buches abging war einsame Spitze, tiefschwarzer britischer Humor, schräger und skurriler Sarkasmus. Mein Highligth war die Szene um Judys Exhumierung, kommentiert von Dr. Board vorm Schulausschuss – der Brüller schlecht hin.

    Der Charakter von „Henry“ entwickelte sich im Laufe der Story vom totalen Verlierer zum Sympathieträger, seine „Hilfe bei den Ermittlungen“ wird der Polizei noch lange in den Knochen stecken… wie gesagt, Sarkasmus der Extraklasse.

    Für mich war das Buch eine Achterbahnfahrt von tiefer Enttäuschung hin zur totalen Begeisterung. Da sind Episoden, die haben sich in meinem Kopf eingebrannt und in manchen Situationen des Alltags drängen sie nach vorn und hauen mir ein Lächeln oder eher Grinsen ins Gesicht – welches die Leute im Umfeld verwirrt….. genial – Es lebe Henry Wilt!

  13. Cover des Buches Die Schlacht der Nomen (ISBN: 9783492285186)
    Terry Pratchett

    Die Schlacht der Nomen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: theatermensch

     

    Der erste Band hat mit gar nicht so gut gefallen. Der zweite Band war durchwachsen und der dritte war dagegen  richtig gut. 

    Mir haben die Aussagen im Buch sehr gut gefallen und es gibt einige richtig gute Sätze in dem Buch.  Das Ding hat mich sehr oft zum schmunzeln gebracht.

     

  14. Cover des Buches Englischer Harem (ISBN: 9783257801873)
    Anthony McCarten

    Englischer Harem

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Tracy arbeitet als Kassiererin in einem Supermarkt und weil ich die alltäglich Arbeit dort zu eintönig ist, macht sie in Gedanken aus jedem Kunden eine bekannte Persönlichkeit. Mal ist der Herr in ihrer Vorstellung Laurence aus Arabien oder die ältere Dame eine Filmdiva.

    Soviel Verträumtheit kann ihr nur eine Kündigung einbringen. Da ihre Familie in einem heruntergekommenen Hochhaus in mehr als bescheidenen Verhältnissen lebt, kann sie es sich nicht leisten, auf den großen Job zu warten. Sie macht sich auf und versucht in einem persischen Restaurant als Bedienung angestellt zu werden.

    Von da an verzaubert dieser Roman seine Zuhörer. Man findet sich im Morgenland wieder, fühlt sich in die Erzählungen von 1001 Nacht versetzt. Sam, der persische Restaurantbesitzer könnte Tracys Vater sein. Er ist nicht besonders schön, hat Bauch und kahle Stellen auf dem Kopf. Aber wie er beschrieben wird, versteht man Tracy, dass sie sich in ihn verliebt und zum Entsetzen ihrer Eltern, nur ihn will. Auch dass sie seine Drittfrau ist, kann ihren Entschluss nicht ins Wanken bringen, Sam zu heiraten. Glücklich leben die drei Frauen mit Sam und den Kindern in einem großen, eleganten Haus. Es liest sich wie ein Märchen. Doch die Realität klopft sehr schnell an die Tür.  
    Ein Harem in der westlichen Welt? Undenkbar! Doch im Grunde kritisieren ihn nur diejenigen, die ihn in Wirklichkeit um sein Leben mit 3 Frauen gleichzeitig beneiden. Die Moralvorstellungen werden seltsam auf den Kopf gestellt. Und der Hörer ist voll auf der Seite von diesem liebenswerten Sam, der so gar nichts von einem Casanova an sich hat und eher etwas linkisch wirkt.

    Es klingt wie ein zauberhaftes Märchen. Doch sie leben in London und nicht in Persien mit den dortigen Gepflogenheiten. 

    Das Ende ist dann auch zuerst traurig. Doch die große Überraschung bleibt nicht aus und lässt jedem Hörer genügend Raum für eigene Phantasie.

    Ich fand dieses Hörbuch wunderbar. Dem Sprecher Rufus Beck gilt ein ganz großes Lob für seine stimmliche Wandelbarkeit. Dieses Hörbuch reißt einen aus dem Alltag und gibt dem Hörer große Einblicke in eine uns fremde Kultur.  
  15. Cover des Buches Die Reise nach Petuschki (ISBN: 9783492206716)
    Wenedikt Jerofejew

    Die Reise nach Petuschki

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Heissa und juhu, was für ein Schelmenstück. Kinder und Narren sagen ja bekanntlich die Wahrheit da jedoch Jerofejew weder das eine noch das andere ist erhebt er einfach die Narretei zur Wissenschaft und doziert ohne unterlass. Sein Alkoholspiegel wird von Kilometer zu Kilometer von gar wahnwitzigen Mischungen alkoholischer und alkoholhaltiger Substanzen und Wässerchen noch mehr angefacht bis er gegen Ende hin ins Delirium fällt und in eine surreale Gedankenwelt sich treiben lässt in der er auch, einer Einbahn gleich, gefangen bleibt. Bis zu jenem absoluten Limit jedoch ist es eine fröhlich, tragischkomische aber auch erschreckend intelligente Sauftour die einen nicht nur einmal hellauf lachen lässt. Spätestens wenn man zur Schaffung einer neuen Ordnung dem Niederländischen König (Olaf) eine Kriegserklärung per Post zustellen lässt und von nun an auf die Bomber wartet…die jedoch nie kommen. Mit wortwitziger Gewalt nimmt er sich und sein damaliges Umfeld (Ende der 60er) ins Gebet und liest in der russischen Seele wie in einem offenen Buch. Natürlich sollte man sich eine gewisse Vorliebe fürs Russische bewahren um auch wirklich alles zu verstehen aber auch wenn man nur einen gelegentlichen Ausflug in die Zeitgenössische Literatur des wilden Ostens machen will bietet sich dieses Büchlein sehr gut an. Ein Klassiker zum immer wieder lesen.
  16. Cover des Buches Liebe? ...oder die "Chaos mal PI-Methode" (ISBN: 9783942226189)
    Vito Ventisette

    Liebe? ...oder die "Chaos mal PI-Methode"

     (8)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Kurzbeschreibung

    Warum kippen Männer eigentlich bei der Geburt immer um? Oder warum will ein Portier den Namen deiner Frau wissen? Wozu braucht Man(n) eigentlich eine Schaufel? Und was hat das alles mit dem Geweih zu tun? Mit schwarzem Humor beschreibt der Autor, wie amüsant das Leben sein kann, bzw. wie man es sehen kann

    Meine Meinung:
    Dem Autor ist hier ein Buch zum Abschalten gelungen um denn grauen Alltag zu vergessen und einfach mal wieder zu lachen und über Alltagssachen nachzudenken.

    Jede Seite des Buches ist lesenswert und sehr schön beschrieben. Die Charaktere sind sehr genau beschrieben so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Und paar Fragen und Themen die man schon immer wissen wollte werden hier auf humorvolle Art erklärt. Jeder Leser wird sich in diesem Buch wiederfinden, Parallelen entdecken und vielleicht sogar Anregungen und Lösungen für seine eigenen Probleme finden.

    Man erfährt viel von dem Leben der Liebe, Schwangerschaft, erste Kind Baumarkt und andere sehr Alltägliche Situation.

    Mein Liebling-satz- aus dem Buch :
    „... Der EINZIGE, der hier überhaupt arbeitet! Der, der alle wortlos bedient: Unser KAFFEEAUTOMAT!“

    Fazit:
    Eins kann ich dem Leser versprechen es wird ein sehr spannendes humorvolles Buch und man wird definitiv Lachen oder schmunzeln!
    Und es wird ein Buch sein was ich noch öfter lesen werde.
  17. Cover des Buches Poppy Shakespeare (ISBN: 9783453405653)
    Clare Allan

    Poppy Shakespeare

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Poppy Shakespear von Clare Allan

    Dieses Buch ist reine Geld- und Zeitverschwendung. Eine sinnlose Aneinanderreihung von Wörtern, ohne Spannung, Witz oder einem gewissen Charme. Tut mir leid, aber das ist das schlechteste Buch das ich bisher in den Händen hielt. Bei welcher Seite ich aufgehört habe weiß ich nicht mehr, aber ich habe es nicht zuende gelesen, weil es einen unheimlich nervt solche Sätze pemanent vor Augen zu haben...
  18. Cover des Buches Androidenträume (ISBN: 9783453525047)
    John Scalzi

    Androidenträume

     (26)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Titel <Androidenträume> und das Heilige Schaf kann man getrost als Anspielung auf P. Dicks RoBlade Runner verstehen.

    Scalzi führt den Leser in eine Zukunft, in der die Menschen Mitglied einer Galaktischen Konföderation sind und mit anderen Welten und Zivilisationen Handel treiben. Doch löst ein Zwischenfall auf einer Handelskonferenz eine tiefe Krise aus und die Menschheit könnte am Rande eines Krieges mit den Nidu stehen.

    Schon die erste Szene, in der - sagen wir mal Gerüche - die diplomatische Krise ist von der Idee her großartig. Das ganze Buch bewegt sich immer an der Grenze zwischen ernstzunehmenden SciFi Thriller und Satire. Genial. 

    Und wer wissen möchte, was es mit dem Heiligen Schaf genau auf sich hat oder ob es einen interstellaren Krieg gibt, sollte sich das Buch zur Hand nehmen und sich hoffentlich genauso köstlich unterhalten fühlen wie ich.

    Fazit: LESEN

  19. Cover des Buches Fleckenteufel (ISBN: 9783499274817)
    Heinz Strunk

    Fleckenteufel

     (178)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Dieses Buch habe ich nach zwei Kapiteln abgebrochen und normalerweise rezensiere ich keine abgebrochene Bücher. Hier muss ich aber eine Ausnahme machen und meine Hintergründe erläutern: Bislang habe ich von Heinz Strunk "Fleisch ist mein Gemüse" und "Heinz Strunk in Afrika" gelesen und war von beiden Romanen extrem begeistert. Was beide Geschichten so ausgezeichnet macht, ist Heinz Strunks ganz spezielle Art von Humor: Niemand verbindet tiefe Depression und Witz so gekonnt miteinander wie er. Generell haben die meisten seiner Bücher immer etwas Tragikomisches: Einerseits muss man mit den Figuren fast Mitleid haben, weil ihr Leben so trost- und sinnlos ist und sie nur vom Pech verfolgt zu sein scheinen. Auf der anderen Seite sind die Figuren aber auch extreme Menschenhasser, die knallhart und voll bitterer Ironie über ihre Mitmenschen herziehen und deren Schwächen aufdecken. Die Beobachtungsgabe die Strunk dabei an den Tag legt, ist ein weiterer Punkt, warum mir beide Bücher so gut gefallen haben. Im Endeffekt treffen diese Attribute auch auf „Fleckenteufel“ zu. Und trotzdem konnte ich den Roman nicht weiterlesen, was ausschließlich am Inhalt liegt: Protagonist ist diesmal der 16 Jahre alte Thomas Bruhn, der in den 1970er Jahren an einer zweiwöchigen evangelischen Familienfreizeit an der Ostsee teilnimmt. Wie man das bei so einer Geschichte erwartet, kommen natürlich auch peinliche Gruppenspiele, trostlose Jugenddiskoabende und dergleichen vor. Zu 90 Prozent dreht sich Thomas Gedankenwelt und somit auch der Roman aber um seine Verdauungsprobleme und pubertäre Sexphantasien. Mehr muss ich dazu glaub ich nicht sagen – schlicht und einfach: Mir wurde es beim Lesen richtig schlecht und ich hab mich furchtbar geekelt. Mehrfach habe ich jetzt gelesen, dass „Fleckenteufel“ wohl Heinz Strunks Antwort auf „Feuchtegebiete“ von Charlotte Roche sein soll. Roches Roman habe ich bewusst nicht gelesen, weil ich solche Ekel- und Fäkalthemen einfach nicht vertrage. Und auch „Fleckenteufel“ muss ich ad acta legen.
  20. Cover des Buches Alles von Allen (ISBN: 9783499234378)
    Woody Allen

    Alles von Allen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Sie wollen mal wieder so richtig lachen? - Nehmen Sie Allen! Sie brauchen jemanden, der Sie an der Nase herumführt und Ihnen ohne Rücksicht auf Verluste aufzeigt, wer und was Sie sind? - Nehmen Sie Allen! Sie wollen mehr über Gott und die Welt erfahren? - Nehmen Sie Allen! Sie wollen einen gemütlichen Leseabend, der nicht schon am ersten Abend vorbei ist? - Nehmen Sie Allen! (505 Seiten!!!) Sie wollen ein Buch, das an Aktualität nicht verliert? - Nehmen Sie Allen! Sie wollen jemanden, der Ihnen aufzeigen kann, dass auch Personen wie Sokrates, Freud und Hitlers Frisör nur normale Menschen waren? - Nehmen Sie Allen! Sie brauchen jemanden, der Ihnen aufzeigt, dass sie doch ein ganz normaler Mensch ohne Neurosen und Ängste sein können? - Nehmen Sie Allen! Sie brauchen jemanden, der sie galant durch kalte Winterabende bringt? - Nehmen Sie Allen! Sie brauchen jemanden, der die verstopfte Toilette wieder freischaufelt? - Äh, nehmen Sie besser einen Klempner… Für alles andere aber gilt: Woody Allens Story sind aus dem Leben gegriffen und gekonnt mit viel Witz verfeinert. Allen for Präsident! :-)
  21. Cover des Buches Die Knebel von Mavelon (ISBN: 9783104033907)
    Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon

     (194)
    Aktuelle Rezension von: geezie

    Es ist und bleibt eins meiner absoluten Lieblingsbücher

  22. Cover des Buches Pure Anarchie (ISBN: 9783453406483)
    Woody Allen

    Pure Anarchie

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Archibald Pynchon-Light
    Willkommen in der Welt von Woody Allen. Hier gibt es Geschichten über entführte Lichtdoubles von Hollywoodstars, Ferienlager für junge, angehende Regisseure, Anzüge mit besonderen Fähigkeiten, einen Detektiv, der einem Riesentrüffel hinterherjagt, Gebeteversteigerung bei ebay und Micky Maus als Zeuge im Abfindungsprozess eines Disney-Vorstandmitgliedes. Darüber hinaus bietet das schmale Bändchen eine hübsche Sammlung ungewöhnlicher Namen wie E. Coli Biggs, Reg Tausendfusz, Binky Peplum oder Pontius Perry. Dies bekräftigt in glühenden Worten ein gewisser Plejades MondStern – ein Name, den ich mit tiefster Bestürzung zur Kenntnis nähme, wenn ich in letzter Minute erfahren würde, dass mein Neurochirurg oder mein Pilot so heißt. Die Geschichten sind typisch Woody Allen. Einige klingen beinahe wie Selbstplagiate und wer seine früheren Kurzgeschichten kennt, wird hier wenig Neues entdecken. Manche Ideen wirken etwas bemüht absurd, aber dann kommen Szenen von einer Leichtigkeit, die einen beim Lesen beschwingt mitschnipsen lässt. Es sind die bekannten Themen: das Universum, die Philosophie und der Irrsinn des Alltagslebens. Alles wirkt sehr vertraut und im positiven Sinne bekannt, aber das ist auch ein Gefühl, das man von seinen Filmen her kennt. Und schätzt. Man fühlt sich gut unterhalten, lernt ein paar neue Sprüche zum Zitieren und freut sich auf den nächsten Kinobesuch. Was will man mehr?
  23. Cover des Buches Die Farben der Magie • Eric (ISBN: 9783492280266)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie • Eric

     (257)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Die vierte Rincewind-Geschichte.

    Das Buch ist tatsächlich nicht sehr lang. 150 Seiten... Doch auf ihnen verbirgt sich Pratchett-Humor vom feinsten.

     

    Klappentext:

    Eric ist der jüngste Dämonologe der Scheibenwelt. Er beschwört nicht nur Tod und Teufel, sondern auch Rincewind, den unfähigsten Zauberer der Galaxis. Und dafür stehen ihm drei handelsübliche Wünsche frei: ewiges Leben, Macht und die schönste Frau der Weltgeschichte. Eric, Rincewind und die bissigste Truhe der Galaxis geraten in ein turbulentes Abenteuer, bis alles schiefgeht und Eric nur noch eines will– zurück »zu Mama«…

     

    Meine Meinung:

    Als erstes zur Handlung: Rincewind der im "Zauberhut" in die Kerkerdimensionen geratene Zauberer wird ausversehen von dem 13-Jährigen Dämonenbeschwörrer: "Eric", beschworen.

    Die Reise die sie auf sich nehmen um Erics Wünsche (Ewiges Leben, Macht und die schönste Frau der Weltgeschichte), in Erfüllung ergehen zu lassen, geht durch Raum und Zeit. Sie ist sehr skurril und irre witzig.

    So machen sie den Dämonenkönig Astfgl (Wetten der Name schafft es in die Top 10 der unbeliebtesten Namen aller Zeiten!) auf sich aufmerksam.

    Ja, an der Handlung gibt es nichts auszusetzen.

     

    Die Character sind wieder witzig.

    Der wohlbekannte Rincewind ist Sarkastisch und kann so gut weglaufen wie eh und je. Ich mag ihn.

    Truhe ist wütend - klar. Nach den tiefen Gefühlen im Zauberhut, ist sie wieder die alte, und folgt Rincewind auf jeden Schritt.

    Eric hat es auch in sich. Er weiß ziemlich viel und schaut, dass es auch jeder weiß. Aber ab einen gewissen Zeitpunkt an will er allerdings nur nach Hause - zur Mama. Leichter gesagt als getan.


    Der Stil ist man von allen anderen Scheibenweltbüchern gewohnt. Auch wieder witzige Fußnoten gibt es wieder.

     

    Ich spreche hier mit (ach ja, vielleicht sollte man die vorherigen 3 Rincewind-Bücher gelesen haben) eine glasklare Leseempfehlung aus.

     

    PS: Man könnte jetzt noch einiges erzählen. Zum Beispiel wie es Truhe schafft zu einem Gott zu werden. Oder über einen gewissen vorfahren von Rincewind. ODER über einen Papagei: Wie hieß der noch mal? Dingsbums?


  24. Cover des Buches Religion ist, wenn man trotzdem stirbt (ISBN: 9783462309553)
    Jürgen Becker

    Religion ist, wenn man trotzdem stirbt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Richard Dawkins Gotteskomplex steht seit langem auf dem Wunschzettel aber es ist so heiß am Pool ? Dann kann ich zu diesem kleinen Paperback raten. Hin und wieder seh ich den Jürgen Becker gern. Gekauft hätte ich ihn mir nie, aber so als Mitbringsel aus Köln fürs Tomatengießen habe ich ihn mir, als die Lektüre ausging gerne gegönnt. Als waschechte ( kehrwochenerprobte) Schwäbin die im Rheinland sozialisiert wurde war der Humor nicht zu knallend fremdartig, sondern mehr so karnevalartig aber mit guten Kamellen. Beckers Ansatz: “Die Kirche ist eine Firma, die seit 2000 Jahren dasselbe Problem hat: Sie muss etwas verkaufen, was noch nie jemand gesehen hat. Da kommen Sie mit Vernunft nicht weit, da brauchen Sie vor allem eins. Fantasie!“ Der Kabarettist fängt jaanz weit unten an. Evolution, Gehinentwicklung, linker Schläfenlappen, Gottesmodul Religionen. Fachlich korrekt (was die Frühmenschen bewogen hat sich Götter auszudenken ist zwar unbewiesen, wer bei heftigem Gewitter draussen campiert kann es aber jederzeit nachvollziehen), etwas wirr, aber witzig. Becker beleuchtet alle großen Religionen. Mehr Comedy als Kabarett, wohl der rheinischen Frohnatur geschuldet. Agnostisch, nicht atheistisch. Unterhaltsam mit vielfältigen Wissenshäppchen, leicht verdaulich aufbereitet. Fazit: Kann man lesen. Muss man aber nicht. Knappe 4 Sterne.

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