Bücher mit dem Tag "schachturnier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schachturnier" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Duell (ISBN: 9783404172207)
    Arnaldur Indriðason

    Duell

     (47)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982
    Arnaldur Indridason gehört seit vielen Jahren zu meinen Absoluten Lieblingsautoren und so war es klar, dass ich dieses Werk früher oder später lesen werde.

    Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund der Schachweltmeisterschaft auf Island und ist als Duell des Jahrhunderts bekannt.

    Mit dem Ermittler Marian Briem tritt hier eine Figur in Erscheinung, die in der Komissar Erlendur Reihe öfters auftritt bzw. erwähnt wird.

    Die Geschichte nimmt einen vom ersten Moment an gefangen, der Schreibstil ist wie gewohnt super, der Spannungsbogen perfekt aufgebaut.

    Neben der Haupthandlung, in der der Mord und die spürbaren Geplänkel des kalten Krieges im Vordergrund sind, gibt es auch eine Nebenhandlung, in der Marian Briem, uneheliches Kind eines Industriellen und einer Hausangestellten, an Tuberkulose erkrankt ist und sich in mehreren Sanatorien fernab der Heimat zur Erholung befindet. Und eben diese Nebenhandlung erklärt die eigenwillige Art des Ermittlers und warum er zeitlebens ein Einzelgänger war.

    Der Autor hat mit Duell ein weiteres Meisterwerk geschaffen, das unbedingt Lust auf mehr macht.
  2. Cover des Buches Schachnovelle (ISBN: 9783328106739)
    Stefan Zweig

    Schachnovelle

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: betweenenchantingpages

    Wenn man mitfiebern will, muss man die Schachnovelle lesen.

    Die Charaktere, die Story, das Ambiente; 100% lesenswert.

    Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

    Spielend auf einem Schiff nach Buenos Aires, trifft Dr. B den Schachweltmeister Mirko Czentovic, gegen wen er antritt.

    Dieses Schachspiel bringt für Czentovic Erinnerungen an die Oberfläche.

  3. Cover des Buches Die Schachspielerin (ISBN: 9783455651027)
    Bertina Henrichs

    Die Schachspielerin

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Eleni lebt mit ihrem Mann Panos und ihren zwei Kindern Dimitra und Yannis auf Naxos. Sie arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel und ihr Mann ist Kfz-Mechaniker. Sie lieben ihr einfaches Leben auf der kleinen Insel mit den schönen Sandstränden und dem antiken Tor des Apollontempel. In ihrer Arbeit als Zimmermädchen trifft Eleni oft auf Menschen aus allerlei Ländern, was sie immer sehr fasziniert und träumen lässt. Eines Tages stößt sie beim Putzen die Figur eines Schachspiels von einem jungen Pariser Paar um. Sie möchte sie zurückstellen, weiß aber nicht wohin. Sie weiß nichts über Schach und fürchtet eine wichtige Partie des Paares zerstört zu haben. Dieser Vorfall weckt ihr Interesse für dieses unbekannte Spiel und sie möchte es erlernen. In der Hoffnung sie könnte genau dies mit ihrem Ehemann tun schenkt sie ihm eines zu seinem Geburtstag. Doch sie wird enttäuscht und ihr bleibt nur eine Person, die es ihr beibringen könnte- ihr ehemaliger Lehrer Kouros. Anfangs belächelt er sie, merkt aber doch schnell, dass sie Talent hat und fördert sie. Als jedoch das ganze Dorf von ihrer geheimen Leidenschaft Wind bekommt und tuschelt, Panos das fürchterlich peinlich ist und deswegen auch ihre Ehe ins Straucheln gerät, ist Eleni hin und her gerissen zwischen ihrer Familie, ihrem Ruf und ihrem Traum Schach zu spielen📖 

    Ein wirklich schönes, kurzes Büchlein über eine Frau, die gegen Widerstände kämpft um sich ihren Traum zu erfüllen. Die Geschichte nimmt einen gleich auf den ersten Seiten mit auf die schöne griechische Insel Naxos und Elenis Arbeitsalltag. Sie ist eine sehr bodenständige Frau, die ihre Arbeit im Hotel und die Touristen aus aller Herren Länder nutzt um einen Blick in die weite Welt zu bekommen, den sie sich in Wirklichkeit nie leisten könnte. Auch das französische Paar zieht sie in ihren Bann. Sie wünschte sie und Panos könnten etwas so sein wie sie, eine gemeinsame Leidenschaft teilend, vertieft in eine Partie Schach. Doch Panos ist neuen Ideen gegenüber sehr verschlossen und möchte, dass alles so bleibt wie es ist. Ich konnte seine Abneigung nicht wirklich verstehen und Eleni tat mir Leid. Es war aber schön zu sehen, dass ihr wenigstens Kouros blieb, der sogar bereit war alte, verlorengeglaubte Freundschaften zu reaktivieren um sie zu unterstützen. Er gab ihr das nötige Selbstvertrauen, das ihr fehlte und motivierte sie weiterzumachen. Die Geschichte ist einfach und schnell zu lesen. Es kommen zwar einige spezifische  Schachbegriffe vor, die mir persönlich nichts sagten auch wenn ich etwas Schach spielen kann, aber das störte nicht weiter. Das Buch zeigt, dass man Leidenschaften/Interessen nicht einfach aufgeben soll, nur weil es manchen Leuten vielleicht nicht in ihr Weltbild passt. Eleni wollte mehr sein als nur das Heimchen am Herd und ein Zimmermädchen. Sie wollte sich ihren kleinen Traum erfüllen und ging ihren Weg, egal was Andere dachten und sagten. Das fand ich bewundernswert🙂

    Die Verfilmung, die zwar auf Korsika anstatt Naxos spielt, ist übrigens auch sehr sehenswert🎬🙂




  4. Cover des Buches Der Turm der Könige (ISBN: 9783502102267)
    Nerea Riesco

    Der Turm der Könige

     (35)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Da ich selber Schach spiele und gern historische Romane lese, war ich auf das Buch ganz gespannt. Aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt, doch dem war nicht so. 

    Der Hintergrund des Romans ist, dass König Ferdinand die Iberische Halbinsel erobert hat und die Muslime das Gebiet verlassen mussten. Es fiel ihnen schwer, die Giralda, das Minarett der Moschee von Sevilla, den Christen zu überlassen. Der Sohn des Königs, Prinz Alfons, ein begnadeter Schachspieler, schlug vor, um den Turm der großen Moschee zu spielen. Er sollte dem gehören, der als Erster drei Partien gewann. Zu der Vereinbarung gehörte auch, dass nur der zum Schachturnier zu gelassen wird, der eine Figur des Schachspiels vor weisen kann. Die christliche Seite erhielt eine Figur aus Elfenbein und die muslimische eine aus Ebenholz. Fünfhundert Jahre später sind noch nicht alle Schachpartien gespielt worden und hier beginnt die Geschichte.

    Am 1. November 1755 bebte in Sevilla die Erde. Die junge Witwe und Druckereibesitzerin Dona Julia sowie ihre schwarze Dienerin Mamita Lula befinden sich zu diesem Zeitpunkt in der Kathedrale von Sevilla unter dem Altar. Sie überleben das Beben und nehmen einen Stein, der aus dem Deckengewölbe herunterfiel, mit nach Hause. Gegen den Rat ihrer Umgebung hat Dona Julia den jungen Leon als Gehilfen eingestellt, dessen Herkunft zweifelhaft ist. Sie verliebt sich in ihn und die beiden heiraten. Was keiner in seiner Umgebung weiß, ist, dass Leon darauf vorbereitet wurde, die noch offene Schachpartie zu spielen. Leon muss gegen viele Schwierigkeiten ankämpfen, Widersacher stellen sich ihm in den Weg und eigene Zweifel machen sich breit. Wird er diese letzte Partie spielen oder werden andere seinen Part übernehmen? 

    Der Roman, der in Sevilla über mehrere Generationen spielt, ist in einer sehr bildhaften Sprache geschrieben, so dass man sich die Handlungsorte und Personen sehr gut vorstellen kann. Auch wer sich mit Schach nicht auskennt, wird Gefallen an dem Buch haben. Neben den historischen Begebenheiten, erfährt man auch etwas über das Druckereiwesen und die Frauenemanzipation im 18. Jahrhundert. Zwischendurch gibt es unerwartete Wendungen, so dass immer eine leichte Spannung beim Lesen vorhanden ist. 

    Etwas Probleme hatte ich mit den handelnden Personen, die auf mich teilweise spröde und trocken wirkten. Ich hätte mir mehr Lebendigkeit und Tiefe gewünscht.

    Was mir gut gefallen hat, ist der schön gestaltete Schutzumschlag, der sich auf falten lässt und im Innenteil findet man einen alten Stadtplan von Sevilla. Auch die Darstellungen im Buch sind sehr hilfreich. 

    Trotz der genannten Kritikpunkte fand ich das Buch sehr unterhaltsam.

  5. Cover des Buches Stalins Geist (ISBN: 9783442471461)
    Martin Cruz Smith

    Stalins Geist

     (19)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Klappentext:
    In der Moskauer U-Bahn werden in diesem Winter die Menschen von Stalin höchstpersönlich heimgesucht. Ist der Diktator wieder auferstanden? Bei seiner Suche nach Stalins Geist stößt Chefermittler Arkadi Renko auf diverse Leichen, geheime Massengräber und grausige Relikte der Vergangenheit. Und er findet heraus, dass es Verbindungen zwischen Stalins Auftauchen und der geheimnisumwitterten OMON gibt, die im Tschetschenien-Krieg als berüchtigte Elite-Einheit agierte. Aber auch seine Lebensliebe Eva scheint in all diese Vorkommnisse verwickelt zu sein ...Der sechste Fall für Ermittler Arkadi Renko.

    Story:
    Winter in Russland - Schneemassen und Kälte beherrschen den Alltag in Stadt und Land...
    Als die Unteroffiziere Nikolai Isakon und Marat Urman von der Militärselite OMON aus Twer nach Moskau zur Miliz wechseln, geschehen es in der Metro-Station "Tschistyje Prudi" zu merkwürdigen Dinge. Mitten in der Nacht soll Josef Stalin für eine Augenblick sich auf den Bahnsteig zeigen und begeistert Jung wie Alt - Ardaki Renko erhält den Autrag nach Stalin Geist zu suchen. Renko fährt mit den Schachgroßmeister Platonow, der Schenja unterrichtiet,
    als verdeckter Ermittler im den letzten U-Bahnwagon des Tages zum "Schauplatz", wo Stalin warten soll. Er sieht nichts außer den Filmemacher Wladimar Selenski und die "gläubigen" Passagier der Metro...
    Da Renko aber in Moskau "berufsunfähig ausscheiden" muss, setzt er sich nach Twer ab. Twer, das Gegenteil von Moskau, birgt unter der Grauheit und doch noch Farbe und Antworten auf die Frage der Auferstehung Stalins...Im Moskau ermittlen auch zwei ehemalige "Schwarzen Barette": Nikolai Isakow kandidiert nebenher für die Partei "Russische Patrioten" und schreckt nicht vor der Vergangenheit in Twer zurück, ist auch noch mit Ardaki´s Liebe, der Ärztin Eva Kaska, zusammendurch gebrannt...


    Fazit:
    Das 364 Seitenwerk besticht mit einer für sich sprechenden roten Faden, der Story, Handlungen sowie Geschichts- und Geografiewissen vereint. Auch die Schreib- und Erzählstil des Autors hält durch einfachen und klaren Satzbau sowie Wortwahl den Leser gefesselt, bis dieser das Buch durch gelesen hat.

    Mit Geschick und Witz verbindet Martin Cruz Smith die Vergangenheit, in der Stalin und Hitler sich bekriegten, mit der Gegenwart, in der sich Russland als verfallene Sowjetunion unter der Perestroika sowie Julzin und Putin befindet.

    Martin Cruz Smith hat den "Deutscher Krimi Preis 2008" mit "Stalins Geist erhalten, da muss es ja ein super Thriller sein..."Ein bemerkenswerter Thriller - tiefgründig und doppelbödig" 3SAT
  6. Cover des Buches Spielgeld (ISBN: 9783499135262)
    Helmut Krausser

    Spielgeld

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Zwei gelungene Kurzgeschichten, der Rest ist Schrott. Die beiden einzig gelungenen Stories handeln von den Schachgroßmeistern Emanuel Lasker und Carl Schlechter, die sich auf einem Turnier duellieren, sowie von dem Sturz des panamaischen Diktators Manuel Noriega. Die anderen Geschichten sind sinnloser Nonsens.
  7. Cover des Buches Die letzte Partie (ISBN: 9783036955353)
    Fabio Stassi

    Die letzte Partie

     (7)
    Aktuelle Rezension von: juni_mond
    "Hundert Felder um Duelle auszufechten, die an die hinreißendsten Partituren von Bach erinnern würden. Voll mutigem Schwung und mathematischen Elan. Wo es endlich wieder Platz für seine Fantasie gäbe. Und er neue Eröffnungen wagen könnte, neue Strategien, neue Endspiele."
     
    Fabio Stassi hat mit 64 Kapiteln, 64 Kapitel für 64 Schachfelder, ein Werk geschaffen, das eine Metapher fürs Leben erzählt. 
    Schach. 
    Nur drei Tage braucht der junge José, um sich die Regeln des Schachspiels von seinem Vater abzuschauen, diese drei Tage stehen schicksalhaft für die Berufung Josés, die ihn sein ganzes Leben, bis in den Tod nicht mehr loslassen wird.
     
    Nachdem ich zu Anfang eine Zeit gebraucht habe um in die Geschichte hineinzufinden, war ich später umso mitgerissener von dem wunderschönen Schreibstil, den sehr kurzen, zum weiterlesen animierenden Kapiteln und einer wirklich guten Handlung mit vielsagendem Finale.

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