Bücher mit dem Tag "schäferhund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schäferhund" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Moon Chosen (ISBN: 9783841440143)
    P.C. Cast

    Moon Chosen

     (154)
    Aktuelle Rezension von: JennyBirdy

    P.C. Cast ist einer meiner Lieblingsautorinen und auch bei diesen Werk hat sie mich nicht enttäuscht.  Am Anfang war es sehr verwirrend und ich brauchte meine Zeit bis ich mich in die Welt der Gefährten und Erdwander hinein gefunden habe. Nach einigen Kapitel jedoch verschlang ich das Buch regelrecht. 

    Das Problem am Anfang war, dass P.C. Cast hier eine sehr komplexe Welt erschaffen hat mit unterschiedlichen Perspektiven und dies viele Leser verschrecken tut (auch die dicke des Buches). Doch wenn man sich der Welt öffnet und nicht nach einigen Kapitel aufgibt, eröffnet sich mal wieder eine wunderbare Erzählwelt, welche nur P.C. Cast erschaffen kann.

    Auf jeden Fall habe ich mir den 2. Teil gleich besorgt und wieder in der Welt der Gefährten und Erdwander hineingetaucht.

    Wer sich nicht von einen komplexeren Buch verschrecken lässt, dem empfehle ich dieses Buch! Erinnern mich sehr an die anderen Werke von P.C. Cast, obwohl meine Lieblingsreihe von ihr immer noch die Mythica-Reihe ist.

  2. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.653)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  3. Cover des Buches Kleine Lügen erhalten die Familie (ISBN: 9783548288901)
    Katia Weber

    Kleine Lügen erhalten die Familie

     (62)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Das Cover und auch der Klapptet haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht.
    Jedoch bin ich mit den Zeitsprüngen in dem Roman teilweiße nicht richtig mitgekommen. Und mir war der Roman auch zu zäh und zu langatmig. Hat mich leider überhaupt nicht überzeugt.

  4. Cover des Buches Die Liebe kommt auf Zehenspitzen (ISBN: 9783404180097)
    Kristina Günak

    Die Liebe kommt auf Zehenspitzen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: melissajahn

    Es geht um einen jungen Mann und eine Frau, die unverhofft zusammen einen alten Bauernhof erben - und das, obwohl sie sich zuvor kaum gekannt haben. Dennoch wagen sie den Schritt und ziehen gemeinsam aufs norddeutsche Dorf.
    Denn, Zitat:
    Wenn man einmal ein Meister im Mutigsein werden wollte, musste man irgendwann damit anfangen!

    Das Buch beginnt langsam und hält den ruhigen Erzählfluss auch im Laufe der Geschichte bei. Dabei geht es um so viel, um wahre Freundschaften, das Leben, Ängste und natürlich die Liebe. Um gemeinsam zu kochen, sich zu helfen und das Leben auf ganz unspektakuläre Art zu genießen. Dieser Roman ist wie ein wärmender Kakao für die Seele und hat sich nach einer  Überflutung an New Adult Romanen wie eine Kur angefühlt. 

    Es hat mir zudem gezeigt, dass tiefgehende Emotionen keinesfalls laut sein müssen. Es braucht kein Feuerwerk, sondern eine ganz normale Beziehung zwischen zwei Menschen, die ihre Ecken und Kanten haben, die sich verstehen und auf Augenhöhe respektieren. Eine zarte Liebe, die sich auf Zehenspitzen ins Leben schleicht, aber dafür umso mehr Bestand hat.

  5. Cover des Buches Vier Pfoten für ein Wunder (ISBN: 9783960873044)
    Jennifer Wellen

    Vier Pfoten für ein Wunder

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Aloegirl


    Catlin und Nick wuchsen in einem Waisenhaus auf und sie wurden ein Pärchen. Sie wohnten auf einem Bauernhof in Arizona. Das Weihnachtsfest stand kurz vor der Tür und beide waren eher wie der Grinch, da im Waisenhaus Weihnachten wie ein jeder andere Tag war, da das Fest nicht gefeiert wurde. Catlin war enttäuscht, da sie wieder nicht schwanger war, wo Nick doch so gerne Kinder hätte am liebsten zwei, ein Pärchen das hätte er am liebsten. Sie hatten einen Schäferhund, der Dog hieß. Un letzter Zeit lief er immer wieder weg und kam mit Kratzer nach Hause und auch mit etwas Blut. Nick wollte den Zaun erneuern, damit er nicht mehr weglaufen kann. Eines Tages fand sie einen Zettel wo Hilfe drauf stand. Nick ging nicht ans Telefon, also schrieb sie ihm einen Zettel und ging mit Dog los.

    Wie es weitergeht, sollt ihr selbst lesen. Es ist spannend und mit vielen Emotionen geschrieben. Mir tat es in der Seele weh als ich las was ihr im Waisenhaus passiert war. Holt euch das Buch, es wird euch sicher gefallen, so wie mir.

     

  6. Cover des Buches Optimum - Blutige Rosen (ISBN: 9783863960445)
    Veronika Bicker

    Optimum - Blutige Rosen

     (129)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Ricas Mutter hat eine Stelle als Lehrerin an einer Elite-Schule bekommen; also müssen die beiden umziehen. 

    Die Schule ist – seltsam. Aber es wird nicht ganz klar wieso und warum. Sicher, die Jugendlichen dort scheinen ungewöhnliche Fähigkeiten zu haben; sie sind aber auch sehr aggressiv und werden von der Autorin genau beschrieben. 

    Anfangs war es etwas schwierig zu lesen, weil so unklar war, auf was das hinauslaufen sollte. Dann aber nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde wirklich sehr spannend.

    Dabei blieb allerdings vieles ungeklärt – das soll wohl Appetit auf die Folgebände machen….
  7. Cover des Buches Bis zur letzten Stunde (ISBN: 9783548603544)
    Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, da mich wahre Aufzeichnungen, insbesondere Tagebücher etc. aus dieser Zeit sehr interessieren. Es war wirklich aufschlussreich, die damaligen Ereignisse einmal aus einer anderen Sichtweise vermittelt zu bekommen. Man kann sich regelrecht in die Gesellschaft in der sich Traudl Junge befand hineinversetzen und versteht ansatzweise wie sie sich hier gefühlt hat und weshalb sie so lange dort war bzw. geblieben ist. Allerdings hat es doch viel Geschichtliches mit inbegriffen, was das flüssige und leichte Lesen sehr erschwert. Einige langweilige Passagen gibt es mitunter, teilweise hatte ich hierbei nur den Gedanken, dass das Buch doch endlich enden möge. An sich eine bewegende und lesenswerte Geschichte, wenn man sich für die Thematik und Geschehnisse interessiert.

  8. Cover des Buches Hänschen klein (ISBN: 9783442489435)
    Andreas Winkelmann

    Hänschen klein

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    ....und immer wieder wird dieses Lied  gesungen! Das war natürlich ein Gänsehaut Faktor...

    Dieses Hörbuch hat mich mirgerissen. Kindsentführung  ist ein  gruseliges Thema...und am Ende doch noch anders, als erwarzet! Großartig! 

    Ich habe das Hörbuch gehört, obwohl ich hier das Buchformat eingegeben habe. Das Hörbuch war nicht im Angebot....

  9. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (592)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  10. Cover des Buches The Lucky One by Sparks, Nicholas (2012) Paperback (ISBN: B00NPOIDI4)
  11. Cover des Buches Hundeherz und Liebesglück (ISBN: 9783955769956)
    Petra Schier

    Hundeherz und Liebesglück

     (13)
    Aktuelle Rezension von: niknak

    Inhalt (Klappentext):

    Flugbegleiterin Elke hat sich auf entspannte Urlaubstage im Wellness-Hotel gefreut. Stattdessen ist sie jetzt in der Ferienwohnung auf einem Bauernhof untergebracht, wo sie sich völlig fehl am Platz fühlt. Nur schwer kommt sie mit der unverschämt offenen Art der Bäuerin klar und dass Schäferhündin Ania ihr kaum von der Seite weicht, macht ihr Angst. Als dann auch noch Jungbauer Bruno auftaucht, ist Elke völlig überfordert. Warum rüttelt schon sein Anblick ihre Gefühlswelt so durcheinander? Am liebsten würde sie gleich wieder abreisen. Aber dann spürt sie, wie mit jedem weiteren Tag ihre Anspannung nachlässt. Langsam beginnt sie, sich auf das ruhige Landleben einzulassen, genauso wie auf die Liebe der treuen Ania und vielleicht sogar ein wenig auf Bruno.

     

    Mein Kommentar:

    Ich kenne bereits viele Bücher der Lichterhaven Reihe der Autorin und ich bin immer wieder gern an diesem Ort. Diesmal handelt es sich allerdings nur um einen Kurzroman, der aber nicht weniger toll geschrieben ist, als die längeren Bücher der Reihe. Dennoch hat ihn die Autorin anders gestaltet und ich war ein wenig überrascht.

    So wird die Geschichte von einem Erzähler erzählt und wechselt immer wieder in der Zeit von Gegenwart zur Vergangenheit von vor 16 Jahren als sich Bruno und Elke kennen und lieben gelernt haben. Das war einmal ein ganz anderer Ansatz für ihre Bücher, da man normalerweise erst so langsam miterlebt wie die Protagonisten zusammenkommen. Und auch wenn ihre Bücher eigentlich immer ein Happy End haben, kommt man als Leser oftmals ins Grübeln, ob es gut ausgeht oder nicht. Diesmal ist es ganz anders und man liest schon auf der ersten Seite, dass sie nun schon seit Jahren glücklich miteinander sind. Trotzdem hat mir die Geschichte nicht weniger gut gefallen, als die anderen. Ein wenig schade fand ich allerdings, dass die Hündin Ania nicht so zu Wort kommt, wie ich es von den anderen Büchern der Autorin gewohnt bin. Trotzdem gab es sehr viele und schöne Szenen mit der Hündin, die sehr emotional und liebenswert waren. Auch der Humor kam nicht zu kurz und man musste Ania einfach gern haben.

    Die Autorin hat es trotz der Kurzgeschichte wieder einmal geschafft, den Leser ans Buch zu fesseln und sympathische Protagonisten zu schaffen, die man als Leser sofort ins Herz schließt. Auch für Leser, die Lichterhaven noch nicht von anderen Büchern kennen, werden den Ort mit diesem Buch ins Herz geschlossen haben und die Bewohner liebgewonnen haben. Zumindest mir ging es wieder so. Ich freue mich immer auf einen Ausflug in diesen Ort und hoffe allerdings, dass nächstes Mal auch die Hunde wieder zu Wort kommen, da dies für mich ein kleines Highlight bei den Büchern von Petra Schier ist. Dennoch habe ich dieses Buch genossen und kann es jedem nur empfehlen.

     

    Mein Fazit:

    Ein gelungener Kurzroman der Autorin, der überraschend anders ist als ihre gewohnten Lichterhaven Bücher, aber dadurch nichts von seinem Reiz verliert. Man kann sich wohlfühlen und das Buch genießen. Leider war es diesmal viel zu kurz.

     

    Ganz liebe Grüße,

    Niknak

  12. Cover des Buches Für immer der Deine (ISBN: 9783453423954)
    Nicholas Sparks

    Für immer der Deine

     (822)
    Aktuelle Rezension von: Gedankenschloss1991

    Ich liebe dieses Buch einfach. So wie alle seine Bücher. Es lässt mich daran glauben, dass die Liebe wirklich existiert und ich hoffe sehr, dass ich auch einmal dieses Glück habe 

  13. Cover des Buches Täubchenjagd (ISBN: 9783938916070)
    Romy Fölck

    Täubchenjagd

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Nefertari35
    Täubchenjagd - Romy Fölck Kurze Inhaltsangabe: In der ruhigen Stadt Dresden hält ein Tiermörder, die Polizei auf Trab. Zuerst wurden immer wieder grausam zugerichtete Tauben gefunden und dann ein Schäferhund. Alle Tiere wurde geqält und ausgeweidet. Unweit des toten Schäferhundes wird der Obdachlose Nowotny aufgegriffen, mit der Tatwaffe unter seinem Rucksack. Er bestreitet aber vehement etwas mit den toten Tieren zu tun zu haben. Der junge Richter Raik Winter muß den Fall des Nowotny verhandeln und ein Urteil sprechen. Er steht unter großem Druck, weil die Öffentlichkeit sich auf den angeblichen Täter eingeschossen hat und ihn hinter Gitter sehen will. Winter spricht den Mann frei aus Mangel an Beweisen. Am Tag nach der Urteilsverkündung wird ein junges Mädchen im Wald tot aufgefunden, das genauso bestialisch zugerichtet wurde, wie die Tiere und es deutet alles auf des selben Täter hin. Zudem liegt eine Nachricht für Winter vor, indem er vom Täter aufgefordert wird, ihn aufzuhalten. Winter glaubt nach wie vor nicht an die Schuld von Nowotny. Eine Hetzjagd nach dem Obdachlosen beginnt. Ist er der Täter? Schreibstil: Von Anfang an sehr rasant geschrieben und superspannend. Das Buch läßt sich flüssig lesen und überrascht immer wieder durch unglaubliche Wendungen. Die Protagonsiten sind authentisch beschrieben und haben ihre Ecken und Kanten, das heißt, sie sind nicht perfekt, was sie zum Teil sehr symphatisch macht. Die Mordszenen sind nicht übertrieben dargestellt, was einen zwar erschauern läßt, aber nicht so, das man nicht weiterlesen könnte. Die kriminalistischen Untersuchungen und die Forensik sind anschaulich und interessant erzählt und in keinster Weise langweilig oder trocken. Auch die Geschichte um die einzelnen Personen ist sehr lebendig und nachvollziehbar. Der Schluß überrascht dann nochmal zur Gänze. Eigene Meinung: Sehr gut geschriebener Krimi! Mir hat das Lesen richtig Spaß gemacht und ich kam bis zum Schluß nicht auf den wahren Märder. So soll ein Krimi sein. Die Story hatte einige Mordszenen, aber keine war so blutrünstig, das das Lesen schwierig geworden wäre. Ich fand alles sehr authentisch beschrieben und habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Der Spannungsaufbau war einfach nur klasse, da immer irgendetwas geschieht und man gedanklich gar nicht zur Ruhe kommt. Grübelt man noch mit Raik oder Conny über jenem Problem, tut sich schon das Nächste auf. Wirklich gut! Ich kann dieses Buch alles Krimifans nur wärmstens empfehlen und gebe 5 Sterne.
  14. Cover des Buches Wo die Liebe hinfliegt (ISBN: 9783431039696)
    Tanja Brandt

    Wo die Liebe hinfliegt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Dieses Buch dokumentiert in sehr schönen, atmosphärischen Bildern eine Freundschaft. Poldi, der Steinkauz und Ingo, der belgische Schäferhund sind ziemlich beste Freunde. 

    Liebevoll und zärtlich ist Ingo und Poldi erwidert diese Zuneigung. Selbstverständlich haben Tiere Intelligenz und Emotionen. Und es ist bewiesen, daß Tiere verschiedener Spezies miteinander Freundschaft schließen können. Das Buch hier bestätigt es erneut. 

    Tanja Brandt ist nicht nur Fotografin, sondern auch Falknerin. So gibt es noch mehr beschwingte Mitglieder der Familie, die man ebenso visuell bewundern kann. Sei es Gandalf, Phoenix, Uschi, Bärbel, Finchen oder Gonzo, Poldis Tochter, die ebenfalls enge Freundschaft mit Ingo pflegt. Poldi heißt übrigens im Grunde genommen Napoleon. 

    Die Fotos sind top, der Text zum Teil ein Flop. Warum halten manche Menschen eigentlich Tiere, wenn man dann von Tanja Brandt Kommentare wie diese lesen muß? Wie nachfolgend:

    - ( als Poldi ein Nestling war ) Zugegeben: Ein Anblick, den nur eine Mutter lieben kann

    - er hat eine ausgeprägte Wasserphobie und trotzdem setzt sie ihn auf ein Floss, wo er prompt nass wird. Das findet sie lustig? Denn sie schmiß sich weg vor Lachen.  Nur des Fotos wegen. 

    - ( über Ingo ) Er war der kleinste und auf den ersten Blick der häßlichste Welpe ....

    - ( über Schneeule Uschi ) Seien wir ehrlich - Schneeulen sind mitunter unfassbar dumm. 

    - ( über den Sibirischen Uhu Bärbel ) Wobei sie selbst als Jungtier nicht gerade vorteilhaft aussah.

    Usw. 

    Was sollen eigentlich diese Kommentare? Wenn sie wirklich Tiere liebte, gäbe sie nicht solch abwertendes Geschwurbel von sich. 

    Deswegen für dieses Buch, Fotos fünf Sterne, Text, ein Stern, ergo: drei Sterne. 

  15. Cover des Buches Können diese Augen lügen? (ISBN: 9783442376544)
    Allie Larkin

    Können diese Augen lügen?

     (28)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf
    Inhalt:

    In diesem Buch begleiten wir Savannah. Savannah liebt Peter doch dieser heiratet ihre beste Freundin. Sie ist nur die Trauzeugin. Nach der Hochzeit beschließt Savannah sich zu betrinken. Dabei kommt sie auf dei Idee sich einen Hund aus dem Internet zu bestellen ein süße kleinen Welpen.
    Wie sie wieder zu sich kam hat sie fast alles vergessen. Doch sie freut sich auf den kleinen Hund, doch als er ankam ist er nicht mehr klein sonder wiegt 50 kg und heißt Joe. Savannah ist überfordert und holt sich Rat von einem sexy Tierarzt. Der Tierarzt beitet gleich seine Hilfe an aber ist dies eine gute Idee?

    Schreibstil:

    Es war flüssig und ich fand es super süß das Buch. Es war jedoch sehr vohersehbar zum Ende hin und trotzdem hat es mein Herz erwärmt. Man liest auch immer wieder aus der Vergangenheit und deshalb erfährt man sehr viel von Savannah.

    Protagonistin:

    Savannah ist eine starke Frau, die ab und zu schwache Momente hat. Sie kann nicht zu ihrer besten Freundin und dessen Mutter nein sagen und so kommt sie immer in lustige Situationen, die sie immer wieder überfordern.
    Joe bringt dann auch noch schnwung in ihr Leben und auf einmal steht alles Kopf. Aber sie findet immer wieder Lösungen und dies macht sie zu einer liebenswerten Protagonistin.

    Das Cover:

    Das Cover finde ich so süß, aber leider ist der falsche Hund auf dem Cover. Es dreht sich in diese, Buch alles um einen Schäferhund deshalb finde ich den Golden Redriver nicht angebracht.
    Trotzdem hat es mich angesprochen und so landete es in meinen Bücherregal.

    Fazit:

    Das Buch hat mich sehr erheitert, leider fand ich das Ende sehr vorhersehbar. Ich fand es trotzdem sehr schön, deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne und es ist eine klare Leseempfehlung.


  16. Cover des Buches Leichenschrei (ISBN: B0041I0ZXY)
    Vicki Stiefel

    Leichenschrei

     (32)
    Aktuelle Rezension von: sala83
    Ich muss gestehen, dass ich das Buch nur beendet habe, weil ich im urlaub nichts anderes hatte. Der Anfang war schon sehr mau. Zwischendrin wurde es etwas besser, aber insgesamt ist es kein gutes Buch. Die Story ist langweilig und die Charaktere auch leider sehr konstruiert bzw. kaum ausgestaltet. Absolut kein Muss!
  17. Cover des Buches Der Hund, der eine Grube gräbt (ISBN: 9783426216750)
    Carine Bernard

    Der Hund, der eine Grube gräbt

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Magpie
    Dr. Katja Maus ist Tierärztin und alleinerziehende Mutter, die versucht, mit Kind und Praxis durch den Alltag zu kommen. Als ein Patient von ihr vergiftet und kurz darauf eine Leiche im Garten der Besitzerin gefunden wurde, wird Katja in einen lange zurückliegenden Kriminalfall verstrickt ...
    Das Buch ist angenehm zu lesen und die Geschichte gut durchdacht. Besonders schön sind die liebevollen Details zum Praxisalltag, der Teenager-Tochter und einer Romanze, die sich im Laufe der Ermittlungen anbahnt. All das gibt den Hauptcharakteren Tiefe und rundet die Geschichte ab.
    Ein wirklich gelungener und sehr zu empfehlener Lesespaß und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
  18. Cover des Buches Kaiserwasser (ISBN: 9783744836784)
    Fyona A. Hallé

    Kaiserwasser

     (15)
    Aktuelle Rezension von: dru07

    An der Alten Donau verschwinden immer mehr Hunde. Die Besitzer verdächtigen den koreanischen Koch des Sejong-Centers am Kaiserwasser, denn man isst ja in Korea auch Hunde. Die Freundinnen Conny und Tony glauben nicht, dass der Koch am verschwinden der Hunde schuld ist. Um dem verschwinden auf die Spur zu kommen geht Tony tauchen und entdeckt dabei gruseliges.

     

    Die Geschichte war gut. Der Schreibstil war gut zu lesen (auch mit den paar Österreichischen Begriffen). Da im Buch aber auch eine Autorin ein Buch vorgestellt hat und dabei immer wieder Passagen aus dem Buch aufgetaucht sind, habe mich immer etwas schwer getan, mich zwischen dem Buch im Buch und der Geschichte zurechtzufinden. Ab und zu wusste musste ich überlegen wer jetzt wo vorkommt, da doch beides sehr ähnlich war.

  19. Cover des Buches Deutscher Schäferhund (ISBN: 9783774215597)
    Horst Hegewald-Kawich

    Deutscher Schäferhund

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Ajax. Der Held vom Dachstein. (ISBN: B001G68HCU)
    Kurt Knaak

    Ajax. Der Held vom Dachstein.

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Sitz! Platz! Liebe (ISBN: 9783868006032)
    Allie Larkin Sortieren nach:

    Sitz! Platz! Liebe

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    (Rezension von Feder) Savannah ist verzweifelt. Seit dem Moment, in dem sie ihrer großen Liebe Peter zum ersten Mal über den Weg gelaufen ist, hatte sie sich diesen Tag ausgemalt – den Tag, an dem die perfekteste aller Hochzeiten steigen würde. Und perfekt war sie auch, wenn man von dem winzigen kleinen Makel einmal absah, dass ihre beste Freundin Janie und nicht sie die Frau war, die im weißen Kleid an der Seite ihres Peters auf den Altar zuschritt und damit Vans noch verbliebene Hoffnungen, Peter für sich zu erwärmen, endgültig zunichtemachte. Und als wäre das noch nicht genug, musste sie auch tapfer die erste Brautjungfer mimen und sich für das Glück ihrer beiden besten Freunde freuen. Doch sie kann Peter einfach nicht vergessen. Und so scheint ihr zu Hause in ihrer Wohnung der einzige Ausweg zu sein, sich gnadenlos mit Wodka volllaufen zu lassen, um ihren Kummer und ihre Einsamkeit wenigsten für ein paar Stunden zu vergessen – ein fataler Fehler. Denn als sie nach ihrer durchzechten Nacht vollkommen verkatert am Boden ihres müffelnden Bades wieder zu sich kommt, weiß sie nicht mehr so genau, was sie eigentlich getan hat. Hat sie womöglich Peter angerufen, um ihm in einem verzweifelten, vom fadenscheinigen Mut des Alkohols getriebenen letzten Aufbegehren ihre Liebe zu gestehen? Oder hat sie – was noch schlimmer wäre – etwa ihre Freundin Janie erreicht und dieser offenbart, dass es ihr ganz und gar nicht in den Kram passte, dass diese sich Vans Traummann geangelt hat? Doch ihre diesbezüglichen Befürchtungen scheinen unbegründet und sie beginnt, sich der Hoffnung hinzugeben, in der Nacht keine kopflosen Aktionen unternommen zu haben – bis sie ihren Laptop aufmacht und von einer neuen Nachricht in fremder Sprache in Empfang genommen wird: „Pres Potvridt – Hund bestätigt“ verkündet ihr die Betreffzeile und vage prasseln die Erinnerungen auf sie ein. Alte Rin-Tin-Tin-Filme und ihre vom Alkohol noch verstärkte Einsamkeit hatten sie dazu bewogen, nachts auf einer slowakischen Seite einen süßen kleinen Schäferhund-Welpen zu kaufen, der sie auch noch ein kleines Vermögen gekostet hat. Ihr anfänglicher Schock ob dieser Erkenntnis verwandelt sich bald in euphorische Freude. Endlich ist sie nicht mehr allein! Sie würde einen süßen, kleinen Gefährten haben, der ihr fortan nicht mehr von der Seite weichen würde. Aber weit gefehlt: Als sie den Hund schließlich am Flughafen in Empfang nehmen will, erwartet sie kein flauschiges Fellknäul mit tapsigen Pfoten, sondern ein zwanzig Kilo schweres, schwarzes Ungetüm, das ihr Leben fortan vollkommen auf den Kopf stellen soll. Stress mit Nachbarn und zernagte Gegenstände sind dabei nur ein Gesichtspunkt, mit dem sie sich auseinandersetzen muss. Denn kaum ist Joe in ihr Leben getreten, da klopft auch die Liebe gleich zweier Männer an ihre Haustüre. Wird es ihr gelingen, den erdrückenden Ballast ihrer Vergangenheit endgültig los zu werden, oder wird sie für immer davon beherrscht werden? „Sitz! Platz! Liebe!“ von Allie Larkin erzählt auf herzerwärmende, abwechslungsreiche Art die Geschichte einer Frau, die viel zu lange einer fadenscheinigen Illusion von Liebe hinterher gelaufen ist und dabei beinahe vergessen hat, selbst zu leben. Und genau in dieses kleine Dilemma wird man schon auf den ersten Seiten hineingeworfen, ohne das lang um den heißen Brei herum geredet wird. Zugegeben, der sprachliche Stil lässt an der einen oder anderen Stelle ein paar kleine Makel erkennen, was ich äußerst schade finde. Auch haben sich in die Übersetzung hier und da ein paar grammatikalische Fehlerchen eingeschlichen, was mir den Einstieg in die Lektüre etwas erschwert hat. Doch spätestens als Joe auf den Plan tritt und mit Witz und Charme jedes Wort zu einem wahren Lesegenuss macht, sind diese kleinen Unzulänglichkeiten wieder vergessen. Die Idee hinter der Geschichte ist auch nicht wirklich innovativ und bedient einige Klischees, die dieses Genre nur zu gerne aufzuweisen hat. So spannt die elfengleiche, immer wunderschön aussehende Janie unabsichtlich ihrer nicht ganz so perfekten Freundin Van die vermeintliche Liebe ihres Lebens aus. Van ist im Gegensatz zu ihrer Freundin zwar nicht elfengleich, hat die Kurven dafür aber an den richtigen Stellen. Die davon tief getroffene Van legt sich als „Freundersatz“ einen Hund zu und verliebt sich bis über beide Ohren in den sexy rustikalen Tierarzt – der ganz zufällig auch noch das komplette Gegenteil ihrer ehemaligen Flamme Peter ist. Dass Van aus eher bescheidenen Verhältnissen kommt, ihre Freundin und auch Peter dafür zur gehobenen Schicht gehören und so in einer ganz anderen Liga als Van spielen, gibt dem Ganzen noch einen aschenputtelmäßigen Touch. Meiner Meinung nach eine nicht wirklich gute Kombination für einen mitreißenden Roman, was einfach daran liegt, dass dieses „armes Mädchen wird von den Widrigkeiten ihres Daseins beinahe in die Knie gezwungen, kriegt am Ende aber doch noch ihr Happy End“-Thema einfach schon zu abgenutzt ist. Aber ich wurde beim Lesen schnell eines Besseren belehrt. Denn die liebenswerte, teils gefühlvolle, teils erheiternde Art, in der der ganze Roman aufgezogen ist, lässt die Klischees weniger plump und aufgesetzt wirken, als es normalerweise der Fall ist. Natürlich ist es bisweilen etwas nervenaufreibend, die Protagonistin mal wieder über ihre ach so perfekte Freundin jammern zu hören. Diese sieht nämlich auch nach einer durchzechten Nacht noch umwerfend aus, während Van selbst erst umfassende Restaurationsarbeiten vornehmen muss, um wieder vorzeigbar zu sein. Aber als wirklicher Störfaktor kann es doch nicht bezeichnet werden, da die Protagonistin dafür einfach viel zu liebenswert ist und das Buch durch seinen Witz besticht. Insgesamt sind es vor allem die Charaktere – allen voran der Schäferhund Joe –, die das Geschehen so fesselnd gestalten. Da wäre zunächst einmal Van. Die „tragische“ Protagonistin, die ihre Mutter vor einigen Jahren verloren hat und tapfer auf der Hochzeit ihrer beiden besten Freunde gute Laune mimen muss, obwohl sie am liebsten heulen würde. Es ist mir nicht schwer gefallen, mich in ihre Gefühlswelt zu versetzen und ihre Handlungsweisen nachzuvollziehen. Sie steht am sprichwörtlichen Scheideweg ihres Lebens und muss sich entscheiden, ob sie weiter einer verlorenen Illusion ihrer Vergangenheit nachjagt, oder sich auf einen unbekannten Weg in Richtung Zukunft begibt. Den Stoß in die richtige Richtung gibt ihr ausgerechnet ein von ihr im Alkoholrausch übers Internet bestellter, slowakischer Schäferhund, der ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt. Besagter Hund reißt sie aus ihrer Einsamkeit und gibt ihr den Antrieb, etwas in ihrem Leben zu verändern. Auf seine stürmische, liebenswerte Art bringt er frischen Wind in ihren Alltag und lässt sie alles mit etwas anderen Augen sehen. Es ist der Autorin hier wirklich wunderbar gelungen, die Veränderung aufzuzeigen, die ein Hund in ein stagnierendes Menschenleben bringen kann, ohne dabei die Sorgen, Probleme und Ärgernisse auszusparen, die man mit seinem neuen Gefährten auf vier Pfoten haben kann. Auch die übrigen Charaktere sind abwechslungsreich und lebhaft gestaltet und geben der ganzen Geschichte eine gewisse Tiefe und Wärme, die über das ein oder andere Klischee geschickt hinwegzutäuschen vermag. „Sitz! Platz! Liebe!“ ist sicherlich kein Buch, das als besonders gehobene Lektüre einzustufen ist, dazu fehlt es der Geschichte einfach etwas an Originalität. Aber mit dem bevorstehenden Frühling ist es dank seiner leichten, mitreißenden Art bestens als entspannende Nachtlektüre, oder für einen genüsslichen Lesenachmittag an der frischen Luft geeignet.
  22. Cover des Buches Seelenblau (ISBN: 9783738607017)
    Manu Brandt

    Seelenblau

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Mia Stern hat alles, was sie sich wünschen kann. Sie hat einen Job, wenn auch stressig und auf der Kippe. Sie hat eine wunderbare beste Freundin, der sie alles anvertrauen kann. Und sie ist verlobt, mit einem zuvorkommenden Mann, der ihr alle Wünsche von den Lippen abzulesen scheint. Eigentlich fehlt es ihr an nichts und doch fühlt sie sich innerlich leer. Besonders, als die Gespräche über die Hochzeit immer mehr werden. Bekommt sie etwa kalte Füße? Sie ist Anfang zwanzig, sie will etwas erleben und nicht jetzt schon als Couchpotatoe enden. Doch sie liebt ihren Verlobten Thomas über alles. Eigentlich muss sie sich doch gar keine Gedanken machen. Als ihre beste Freundin Lisa sie nach Kanada zu ihrem Bruder einlädt und die Sache mit ihrem Verlobten heimlich schon besprochen ist, will Mia sich zu Beginn weigern überhaupt in ein Flugzeug zu steigen, schließlich ist bis zum Sommer nicht mehr viel Zeit und für die Hochzeit muss eine Menge geplant werden. Doch irgendwann lässt sie sich breitschlagen und stimmt der Reise zu. Eine Woche. Länger nicht. 
    Als sie und Lisa in Kanada ankommen, machen sich die beiden jungen Frauen auf den Weg in die Rocky Mountains, wo sie von Lisas Bruder erwartet werden. Bereits die Anreise gestaltet sich so abenteuerlich, dass Mia die wildesten Fantasien bekommt. Wird sie etwa von Lisa in eine Sekte verschleppt? Doch ihre Angst verpufft bald, denn plötzlich findet sich Mia inmitten eines kleinen Dorfes. Fernab dem Stress des Alltags begegnet Mia alten indianischen Legenden und schamanischen Bräuchen. Sie findet zur Ruhe und kann sich die Zeit zum Nachdenken nehmen, die ihr scheinbar immer gefehlt hat. Mia ist mit sich und der Welt im Einklang. Bis sie auf Jace und seinen weißen Schäferhund Yaris trifft. Schlagartig ist es vorbei mit ihrer inneren Ruhe, denn Jace entpuppt sich als arroganter Mistkerl, der keine Gelegenheit auslässt, um sie zu foppen. Immer wieder geraten die beiden aneinander, bis Mias Herz plötzlich arg ins Stolpern gerät.

    Manu Brandt liefert mit "Seelenblau" einen sehr emotionalen und bildgewaltigen Roman ab. Es macht Spaß in die Welt der indianischen Sagen und schamanischen Bräuche abzutauchen. Sie schildert detailreich die Bedeutung der Seelenpartner und die Verbundenheit mit der Natur. Man kann regelrecht den Kies des Weges unter den Füßen knirschen hören und den Waldduft einatmen, wenn man in die Geschichte eintaucht. Automatisch baut man eine Faszination für die Verbundenheit zu einem bestimmten Tier auf und es ist magisch zu lesen, wenn Mia in eine fremde, fast schon mystische Welt abtaucht, die aber noch sehr an der Realität festhält, dass sie einfach aus dem Leben gegriffen scheint. Ich kenne viele Menschen, die sich mit Schamanismus beschäftigen oder ein Schutztier haben und es hat mich immer fasziniert. Umso schöner war es für mich, durch die Geschichte langsam in die Thematik eingeführt zu werden und viele Aspekte aus Erzählungen wieder zu erkennen. Die Autorin hat es geschafft mit ihrer Geschichte nicht nur zu fesseln, sondern auch Interesse zu wecken. Auch die Emotionen, die die Charaktere durchleben sind so gut beschrieben, dass man sich sehr gut in sie hinein versetzen kann. Man lernt jeden Einzelnen der Dorfbewohner auf seine ganze eigene Art lieben. Einzig Lisa möchte man zu Beginn durchrütteln, was sie sich nur dabei gedacht hat, Mia an diesen Ort zu bringen. 
    Was mir jedoch an der Geschichte gar nicht gefallen hat, war, wie sie sich zum Schluss entwickelt hat. Zwar war ich ungemein von dem fasziniert, was dort geschrieben wurde, fand aber dass es doch irgendwie nicht hinein gepasst hat. Alles war so real und dann plötzlich avanciert die Protagonistin scheinbar zu einer Art Superheldin und stellt sich allem Übel allein entgegen ohne danach eine wirkliche Gefühlsregung zu zeigen. Wo ist die Verzweiflung? Die greifbare Panik? Das Gewissen? Das fand ich dann schon ein bisschen emotionslos und unglaubwürdig, vor allem da der Zufall viel zu zufällig war, dass genau jene welche Person dort auftaucht. Das war alles dann doch ein bisschen zu viel. Trotzdem überwiegt die gute Geschichte und ich bin begeistert von dem Zauber, den Manu Brandt hier gesponnen hat.

    Mia als Protagonistin war für mich zu Beginn ganz sympathisch, ist dann aber durch ihre Kopflosigkeit ein bisschen in meiner Gunst gesunken. Sie ist noch jung und unerfahren. Trotzdem hätte ich bezüglich Jace und Thomas einen gewissen Reifegrad von ihr erwartet. Man verlobt sich ja schließlich nicht einfach so. Also zumindest gehe ich davon aus. Sie ist zu Beginn eher ruhig und schluckt ihren Kummer und ihre sorgen oft runter, anstatt Probleme anzusprechen. Genau das ist auch schließlich das Problem, welches sich ihr und Thomas in den Weg stellt. Dass sie endlich über sich und ihre Beziehung nachdenken kann, ist schon eine feine Sache, aber auch hier ist sie zu Beginn unzufrieden und undankbar. Sie glaubt an nichts und plötzlich legt sich der Schalter um und sie mutiert zur Übermutter aller. Sie ist selbstlos, selbstzerstörerisch, kindisch. Zwar hat sie auch eine hohe Aufopferungsgabe, doch eine ganze Zeit geht das sehr in die falsche Richtung, was ich nicht gut heißen kann.

    Jace als weiterer Protagonist ist eine ruhelose Seele. Er ist nach außen hin ein richtiger Idiot, jedoch hat er in seinem Inneren einen weichen Kern und muss sich immer wieder seiner Vergangenheit und seinen inneren Ängsten stellen. Dass er Mia immer wieder foppt, fand ich witzig, jedoch seine Art nach seiner Inition einfach zum kotzen. Den hätte ich an Mias Stelle nicht mal mehr mit der Kneifzange angefasst. Trotzdem kann man sich an Mias Seite keinen anderen vorstellen, krass wie es klingt.

    Lisa als ihre beste Freundin bringt Mia in eine Situation, die Mia alles kostet, was ihr lieb ist. Ob ich Lisa nun dafür mögen oder hassen soll, das weiß ich noch immer nicht. Schön, dass sie sich um ihre beste Freundin sorgt. Nicht schön, dass sie deren Leben unwillkürlich in Schutt und Asche legt. Gar nicht schön.

    Empfehlen möchte ich das Buch allen, die gern mystische und emotional geladene Romane lesen. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Bereits ab der ersten Seite ist man sofort drin in der Geschichte und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.

    Idee: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Logik: 4/5
    Spannung: 4/5
    Charaktere: 4/5

    Gesamt: 4/5
  23. Cover des Buches Danke, ich brauche keinen Sitzplatz! (ISBN: 9783844519266)
    Virginia Ironside

    Danke, ich brauche keinen Sitzplatz!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Was für ein Jahr das Marie Sharp hinter sich hat. Gelesen wurde
    das Hörbuch wieder von Hannelore Hoger. Sie passt glänzend zu
    dieser Rolle.

    Aber nun zum Anfang. Die guten Vorsätze hat Marie für sich gepachtet zu Beginn des neuen Jahres. Das Haus muss gründlich aufgeräumt und entrümpelt werden. Es hat sich auch so dermaßen viel angesammelt. Einen neuen Untermieter sucht sie noch. Durch Freunde findet sie schnell einen adäquaten Mann, der frisch getrennt dringend ein möbliertes zu Hause sucht. Graham zieht bei ihr ein. Dann soll sie in der Schule ihres geliebten Enkels Gene einen Vortrag über das "Früher war alles anders" erzählen. Ein wenig Bammel hat sie ja doch davor. Dann muss sie sich noch monatelang mit einer gesundheitlichen Schwierigkeit plagen und das macht ihr doch schon heftiges Kopfzerbrechen genug. Da zieht auch noch eine neue Nachbarin ein, die ihr den letzten Nerv raubt. 

    Ich mag die Bücher von Virginia Ironside sehr. Sie unterhalten mich
    bestens und ich fühle mich quasi mittendrin im Geschehen. Gefallen
    hat mir doch auch sehr, wie sie sich ein neues Auto suchen muss.
    Das konnte ich so richtig gut nachvollziehen. So manches Mal dachte
    ich, hätte ich das auch so gemacht? Wie hätte ich reagiert?

    Es klang ganz wie ein Abschied am Ende, doch dann war ich beruhigt,
    als ich sah es kommt im Herbst ein neuer Band heraus. Zum Glück,
    denn ich möchte doch zu gerne weiter erleben, was Marie noch so
    erleben wird. 
  24. Cover des Buches Fahrendes Volk (ISBN: 9783868582635)
    Ulli Eike

    Fahrendes Volk

     (1)
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