Bücher mit dem Tag "schärengarten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schärengarten" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Der Leuchtturmwärter (ISBN: 9783548285863)
    Camilla Läckberg

    Der Leuchtturmwärter

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Furbaby_Mom

    Dieser Kriminalroman war leider überhaupt nichts für mich. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir eine gänzlich andere Geschichte erwartet:

    "Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Schulfreundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem als Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückkehrt. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik und Erica beginnen zu ermitteln."

     

    Bereits der Einstieg zieht sich wie Kaugummi und gestaltet sich unheimlich anstrengend zu lesen – zig Perspektiven etlicher Hauptcharaktere, Nebenfiguren und deren diverser Familienangehöriger wechseln sich innerhalb der einzelnen Kapitel ab; es herrscht ein heilloses Durcheinander, auch im Hinblick auf die verschiedenen Nebenplots. Die in der Inhaltsangabe erwähnte Freundschaft zwischen Erica und Annie hat im Grunde nie existiert, da Erica zu Schulzeiten eher eine stille Bewunderin der coolen Annie gewesen war, aber mehr auch nicht. Folglich kann von potentieller Wiedersehensfreude keine Rede sein – und wo wir gerade dabei sind, auch nicht von aktiver Mithilfe: Erica stolpert eher aus Neugier in die Ermittlungen ihres Gatten hinein.

    Bereits nach wenigen Kapiteln war mir der Hintergrund zu Annies Situation sowie zu ihrem Sohn klar, da die Wortwahl diesbezüglich einfach zu bewusst gewählt worden war; von da an wartete ich im Grunde nur noch auf die Auflösung. Was Mats angeht, erfährt man ja bereits aus der Inhaltsangabe, dass er ermordet werden wird – ein Jammer, denn er und seine Eltern waren mir mit am sympathischsten. Von der ersten großen Liebe, die Mats und Annie einmal verbunden haben soll, spürt man allerdings herzlich wenig. Dafür werden die familiären Hintergründe sämtlicher Nebenfiguren im Detail ausgebreitet; kaum ein Thema, das nicht auch noch auf Krampf untergebracht wird: eine Fehlgeburt aufgrund eines Unfalls, häusliche Gewalt und Frauenhäuser, Drogen, allerlei Familienprobleme…und obendrein Geister, die auf der Insel herumspuken und dem Krimi jeglichen Realitätsbezug rauben. Gekrönt wird das Ganze von Rückblenden in das späte 19. Jahrhundert, als die Insel (Annies Rückzugsort) von einer jungen Frau namens Emelie, die in einer unglücklichen Ehe mit dem Leuchtturmwärter Karl gefangen ist, bewohnt wird. Selten war ich so erleichtert gewesen, ein Buch endlich beenden zu können.

    Die zwei Sterne vergebe ich ausschließlich aufgrund des emotionalen Schreibstils und der guten Ausarbeitung der einzelnen Personen. Den überladenen Plot, den (fehlenden) Spannungsaufbau, die chaotische Aufeinanderfolge der Szenen sowie das bestenfalls langweilige, aber eher enttäuschende Ende nehme ich von der Bewertung aus.

  2. Cover des Buches Tödlicher Mittsommer (ISBN: 9783462043112)
    Viveca Sten

    Tödlicher Mittsommer

     (183)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es handelt sich bei diesem Buch um eine leichte Sommerlektüre auf einer idyllischen schwedischen Schäreninsel. Mir persönlich hat die Atmosphäre ganz gut gefallen, jedoch vermisst habe ich den Sog eines Krimis. Man kann den Roman getrost beiseite legen und ein paar Tage später weiterlesen. Neben der erzählten Familientragödie wird viel ermittelt, jedoch ohne wirklich nervenaufreibende Wirkung. Erst gegen Ende des Buches wird es richtig spannend und ein überraschendes Ende bleibt nicht aus.

  3. Cover des Buches Beim ersten Schärenlicht (ISBN: 9783462046014)
    Viveca Sten

    Beim ersten Schärenlicht

     (74)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Dieses Buch von Viveca Sten hat mich, wie schon die Vorgänger sehr gefesselt. Ich war ganz schnell in der Geschichte drin. Der Schreibstil dieser Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen.
    Mittsommer in Schweden ist ja das Fest schlechthin. Dass es da feuchtfröhlich zugeht, ist allgemein bekannt. Welche Auswüchse es aber geben kann , das wußte ich vorher noch nicht.
    Natürlich ist auch die Lebensgeschichte von Thomas Andreasson Thema des Buches, wie auch die seiner guten Freundin Nora.
    Der Ausgang der Kriminalgeschichte ist völlig unerwartet und macht es spannend, wie es im nächsten Buch wohl weitergehen mag. Ich freue mich schon drauf!
  4. Cover des Buches Die Toten von Sandhamn (ISBN: 9783462044942)
    Viveca Sten

    Die Toten von Sandhamn

     (120)
    Aktuelle Rezension von: jenny_wen
    Inhalt:
    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Einmal in der Gegenwart, in der ein Mädchen verschwindet und bis dato keine Leiche aufgetaucht ist.  Doch als die Kinder von Nora beim spielen in ein Loch fallen und etwas schreckliches entdecken, ist allen fast sehr schnell klar, um wen es sich dabei handeln muss. Knapp 100 Jahre früher muss Thorwald die Gewalt seines Vaters über sich ergehen lassen. Nichts kann er seinem Vater recht machen. In der Schule ist er auch nicht gerade eine Leuchte. Am schlimmsten leidet er, als seine Mutter noch ein Kind bekommt und der Vater das Mädchen vergöttert.  Doch als Leser fragt man sich, was hat diese Geschichte 100 Jahre zuvor mit der Gegenwart zu tun? Wie hat die Autorin all das zusammen verstrickt? Wo läuft der rote Faden lang? Erst nach und nach wird klar, wie alles zusammen hängt und ich finde die Lösung sehr gut. Ich bin nicht so richtig darauf gekommen, wie alles zusammen hängen könnte. In gewisser Weise hat man vielleicht eine Ahnung, aber ich gestehe, ich hatte sie nicht. Thomas Andreasson ermittelt wieder, doch irgendwie kam er mir dieses Mal etwas blass vor. Ich fand keinen richtigen "Draht" zu ihm, wie schonmal in den Büchern zuvor.  Ich hatte beim lesen das Gefühl, es dreht sich hauptsächlich um die Vergangenheit und dann um Nora in der Gegenwart, die ihre eigenen Probleme lösen muss. Da rückt die Aufklärungsarbeit irgendwie in den Hintergrund, wahrscheinlich fand ich auch deswegen keinen Draht zu dem Ermittler.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt locker flockig. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte zu finden, auch wenn es etwas verwirrend war, da ich diese Zeitsprünge von der Autorin nicht kannte. Etwas weniger Probleme, etwas mehr Ermittlungsarbeit, weniger privates... ich glaube, das hätte dieser Geschichte etwas besser getan.
    Mein Fazit:
    Ich vergebe für den dritten Fall von Thomas Andreasson 3,5 Sterne. Mehr kann ich nicht geben, da mich doch das eine oder andere arg gestört hatte. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass der nächste Band wieder besser wird.
  5. Cover des Buches Mörderisches Ufer (ISBN: 9783462051902)
    Viveca Sten

    Mörderisches Ufer

     (60)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

     

    Sommerliche Idylle…

    Ich hab’s nicht so mit nordischen Krimis, das war schon immer so und ich kann nicht mal genau sagen warum. Nach der Lektüre dieses Buches aber muss ich wohl mein (Vor)Urteil revidieren – denn es hat mir ausnehmend gut gefallen.

    Gut, für mich war es der erste Band der Autorin um   und mit Ihrem Polizisten Thomas Andreasson.  Auch die anderen Personen waren natürlich neu für mich. Trotzdem konnte ich all dem gut folgen –ob es sich um die privaten Probleme des Ermittlers handelt oder um das ominöse Gerichtsverfahren, in dem Nora Linde steckt. Beides ist gut aufgebaut und verständlich.

    Im Segelcamp in Lökholmen, einer kleinen Insel, verschwindet ein Kind. Spuren führen zu einem verdächtigen Pädophilen, der auf dieser Insel gesehen wurde. Allerdings geht es hier auch sehr viel um Mobbing unter Kindern. Die Betreuer im Camp sind damit überfordert…

    Das Ganze entwickelt sich sehr spannend und auch der Privatteil nimmt viel Raum ein. Um diesen besser verstehen zu können, müsste ich wohl allerdings wirklich alle Bände in der richtigen Reihenfolge lesen…das überlege ich mir wirklich noch.

     

  6. Cover des Buches Die schwedischen Gummistiefel (ISBN: 9783423217057)
    Henning Mankell

    Die schwedischen Gummistiefel

     (77)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Henning Mankell verstand es auch in diesem letzten Roman, tief in die menschliche Seele zu blicken. Mit seiner unverkennbaren Schreibkunst eine dichte, melancholische Atmosphäre zu schaffen, macht er auch diesen Nachfolger von „die italienischen Schuhe“ wieder zu einem interessanten Lese-Erlebnis.


    Die Hauptfigur Fredrik Welin, ein Arzt, der den vorzeitigen Ruhestand aufgrund eines chirurgischen Fehlers wählt, muss zusehen, wie sein Haus abbrennt und damit seine ganze Existenz zugrunde geht. Seine schwangere Tochter, die ein undurchsichtiges Leben führt, ist ihm dabei keine grosse Hilfe. Die Reflexionen über das Leben, das Altwerden, Familie und Einsamkeit verleihen der Lektüre etwas Schweres aber auch Gehaltvolles. Kann man seinen Freunden und den Menschen in der näheren Umgebung trauen? Wer meint es ehrlich und auf wessen Hilfe kann man im Notfall zählen?


    Meine Empfehlung gilt jenen Lesern, die eine unspektakuläre aber tiefgründige Handlung schätzen und den Autor von seinen anderen Büchern her kennen.

  7. Cover des Buches Tod in stiller Nacht (ISBN: 9783833733802)
    Viveca Sten

    Tod in stiller Nacht

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Flucht in die Schären (ISBN: 9783833739026)
    Viveca Sten

    Flucht in die Schären

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Mina lebt in ständiger Angst vor ihrem Mann. Auch der dreimonatige Sohn konnte ihr Dilemma nicht beenden. Die Eltern mögen den Schwiegersohn nicht und bitten sie öfter ihn zu verlassen, aber erst als die Anwältin Nora Linde ihr eine Adresse eines Frauenhauses in den Schären gibt, traut sie sich den brutalen Mann zu verlassen. Doch damit nimmt eine grausame Hetzjagd erst ihren Lauf.

    Das Cover wirkt idyllisch und könnte auch auf einen angenehmen Zufluchtsort für Großstadtmüde deuten, doch weit gefehlt, dahinter steckt ein Krimi bis fast schon Thriller über gemeine und brutale Verbrechen.

    Ich habe mir während der Coronakrise dieses Hörbuch als Audiodatei runtergeladen.
    Der Sprecher war mir sehr angenehm und ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Charaktere hinein hören. Es gab viele Personen, aber nach und nach stieg ich durch.
    Was es mit einem Fall für Thomas zu tun hatte verstand ich erst im zweiten Drittel, bis dahin schien mir Nora nicht wirklich als Anwältin sondern als Ermittlerin. Ihre korrekte Rolle habe ich erst dann verstanden. Sie ist aber auch nicht die typische Anwältin, sondern lässt den Fall sehr nah an sich ran.

    Die geschundene Ehefrau erscheint mir stark traumatisiert. Sie hat sehr viel Angst vor ihrem brutalen Mann und gibt sich die Schuld daran wenn er ausrastet. Daher ist auch viel Überzeugungsarbeit zu leisten bis sie ihn endlich verlässt. Allerdings hat sie nie ganz mit ihm abgeschlossen und wirkt mitunter konfus oder naiv. Genau benennen kann ich es nicht, aber ihre Gedankengänge erschreckten mich oft und ich dachte: Oh nein Mädel, warum musste das nun wieder sein.

    Andreis Kostelic, ihr bosnischer Mann ist ein brutales Monster das vor nichts und niemandem zurück schreckt. Er liebt es das die Menschen Angst vor ihm haben, sogar seine angeblichen Freunde.

    Hin und wieder wird seine Flucht als Junge aus Bosnien geschildert. Wohl um aufzuzeigen wie er traumatisiert wurde. Allerdings ist das in meinen Augen keine Rechtfertigung für sein Verhalten.

    Der Spannungsbogen war die ganze Zeit über straff gespannt und ich war so in einem Sog, das ich schnell weiter hören musste, sobald ich wegen der Arbeit oder anderer Termine nicht weiterhören konnte.
    Auf jeden Fall sehr, sehr spannend und gut geschrieben. Ich kann es für Krimifans auf jeden Fall empfehlen.

  9. Cover des Buches Das Blut der Hirsche (ISBN: 9783608504569)
    Mons Kallentoft

    Das Blut der Hirsche

     (32)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Für Zack Herry, 28, Mitglied einer Sondereinheit der Polizei, läuft es gut. Freundin Mera schenkt ihm einen Verlobungsring, er ist seit fast einem halben Jahr clean. Doch der Tatort, zu dem er und seine Kollegen auf einer Insel gerufen werden, hat es in sich: fünf tote Teenager. Es stellt sich heraus, dass sie einander und sich verstümmelt haben, anscheinend ohne Gegenwehr. In ihrem Blut: eine unbekannte Substanz. Ein Mädchen aus der Gruppe fehlt.

    Dieser Fall bringt das Team an seine Grenzen, als klar wird, dass eine neue Designerdroge auf dem Markt ist, die mit dem Symbol von Bambi gekennzeichnet ist. Als Zack erste Ermittlungserfolge hat, passiert etwas Furchtbares. Jetzt ist der Fall für ihn persönlich.

    Nun – ich hatte vor längerer Zeit Band 2 der Reihe gelesen, nur so lala gefunden, dann Band 1 vor kurzem gemocht. Daraufhin habe ich Band 2 wieder hervorgeholt: mit dem Verständnis von Band 1 liest der sich gut. Und Band 3 nimmt noch stärker Bezug auf die Vor-Bände. Fazit: nicht einzeln lesen, Reihenfolge beachten. Den eigentlichen Fall fand ich spannend, das Autorenduo Mons Kallentoft und Markus Lutteman bescherte mir eine kurze Nacht. Dieses Mal finde ich die Tat nicht so abstoßend wie in den Vorbänden die Taten an Kindern, mein Mitleid mit Drogenexperimenten von Wohlstandsidioten, die schiefgehen, hält sich aber auch in Grenzen (wir reden hier nicht von kranken Junkies, sondern von Halbwüchsigen, die auf Gedeih und Verderb einmal cool sein wollen). Mir gefiel die Charakterentwicklung von Zack, aber auch die Entwicklung bei vielen anderen, besonders Deniz, Sirpa, Koltberg.

    Was mich etwas befremdet: Olympia taucht wieder auf, ebenso ihre Tochter Hebe. Was mit Hebe und Zack ist, ahnte ich eigentlich schon im Vorband (inklusive des immer noch nicht aufgelösten Teils), das geht noch. Aber Olympia als so eine Art persönlicher Blofield wie bei James Bond oder Darth Vader in Star Wars? Sie streichelt halt keine weiße Katze, sondern schaut Fotos und Filme an. Die Frau hat gehörig einen an der Waffel. Dass sie langsam mutiert von einem roten Faden wie in der Vorgeschichte zu einem wesentlichen Handlungsbestandteil inklusive Haupttreiber des Cliffhangers, ist mir etwas zu viel.

    4 Sterne, wegen des Rests.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Mons-Kallentoft/Die-Fährte-des-Wolfes-1454119760-w/rezension/2582243280/

    #2 https://www.lovelybooks.de/autor/Mons-Kallentoft/In-den-Fängen-des-Löwen-1503711541-w/rezension/1564455415/

  10. Cover des Buches Tödliche Nachbarschaft (ISBN: 9783833735646)
    Viveca Sten

    Tödliche Nachbarschaft

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Die Toten von Sandhamn (ISBN: 9783833729072)
    Viveca Sten

    Die Toten von Sandhamn

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee

    Inhalt:

    Kommissar Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen: Ein Mädchen ist verschwunden. Die Suche bleibt ohne Erfolg, doch noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Als Thomas' Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Dort machen Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung.
    Knapp 100 Jahre zuvor: Der Vater des kleinen Thorwald vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn. Die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.
    Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der sofort in seinen Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.

     

     

    Thomas’ Jugendfreundin Nora wird von Ihrem Mann betrogen und als Sie es herausfindet, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn. Sie brauch Zeit zum Nachdenken.

    Doch das ist nicht das einzige was auf Sandhamn passiert, den die Inselbewohner sind erschüttert, ein Mädchen ist verschwunden.

    Doch kommt sie zurück?

    Doch leider müssen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung machen.


    Doch das ist nicht das einzige was in dem Hörbuch erzählt wird.

    Den knapp 100 Jahre zuvor, leidet der kleine Thorwald unter seinen Vaters. Der misshandelt seinen Sohn und vergöttert seine Tochter und was ich am schlimmsten finde die Mutter schaut untätig zu.

     

    Es ist ein interessanter Krimi den man sich durchaus vorlesen lassen kann. Er hat jetzt nicht diesen Gruselfaktor den ich bei Krimis so liebe doch er ist spannend erzählt.

  12. Cover des Buches Flucht in die Schären (ISBN: 9783462053418)
    Viveca Sten

    Flucht in die Schären

     (83)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized

    Dieses Mal ist ihr Mann Andreis zu weit gegangen. Wieder hat er seine Frau Mina brutal verprügelt, nur knapp konnte sie überleben. Dennoch ist es nicht leicht für sie, der Polizei zu vertrauen und mit den kleinen Lukas die Flucht zu ergreifen. Gegen Andreis Kovač wird auch bei der Drogenfahndung und wegen Steuerhinterziehung ermittelt, mit Minas Aussage stehen die Chancen gut, ihn schnell und für lange Zeit hinter Gitter zu bringen. Doch so einfach lässt sich Andreis nicht in die Knie zwingen, niemand nimmt ihm, was ihm gehört, zu viel hat er in seinem Leben gesehen, als dass er sich von irgendwem Vorschriften machen ließe, schon gar nicht von seiner Frau. Um sie und den gemeinsamen Sohn zurückzuholen, ist er bereits alles zu tun.

     

    In Viveca Stens 9. Fall für den Ermittler Thomas Andreasson ist dieser wieder mit der Juristin Nora Linde gemeinsam gefordert. Während er im Morddezernat die Spur der Verwüstung untersucht, die Andreis nach sich zieht, versucht Nora den brutalen Gangster mit juristischen Mitteln kaltzustellen. Doch beide stehen in „Flucht in die Schären“ nicht so sehr im Fokus wie Mina. Der Autorin ist mit dieser Figur gelungen, die vielfältigen und widersprüchlichen Emotionen einer verzweifelten Frau zu zeichnen, die Opfer von Gewalt wird und doch nicht einfach aufstehen und gehen kann.

     

    Mehr noch als das Spannungsmoment, ob es Andreis gelingen wird, seine Frau ausfindig zu machen, besticht der Roman durch die Schilderungen um Mina. Vom ersten Übergriff an weiß sie, dass sie eigentlich gehen muss – eigentlich, denn zugleich liebt sie Andreis, sieht auch die guten gemeinsamen Momente. Und er ist der Vater ihres Kindes. Sie gibt sich selbst die Schuld für seine Ausbrüche, weiß, dass das Unsinn ist, und doch erträgt sie Demütigungen, Beschimpfungen und Gewalt. Auch die Angst davor, was er tun könnte, wenn sie sich offen gegen ihn stellt und bei der Polizei aussagt, hält sie davon ab, die notwendigen Schritte zu gehen. In einer geschützten Unterkunft kommt sie unter, dass deren Situation ebenfalls schwierig ist, wird nebenbei erzählt und somit auch klar, wie notwendig und zugleich häufig von der Schließung bedroht diese sind.

     

    Wie wird ein Mensch so gewalttätig? Die Autorin liefert eine mögliche Erklärung: Andreis hat als Kind den Krieg erlebt, Mord und Vergewaltigung gesehen und zudem als ungewollter Asylsuchender Rassismus und Ablehnung erfahren. Sicher gehen diese Erfahrungen nicht spurlos an einem Menschen vorbei, glücklicherweise liefert Sten mit Andreis‘ Kumpel jedoch auch ein Gegenbeispiel, die Erlebnisse führen nicht zwangsweise in eine Gewaltspirale, sollten aber insbesondere im Hinblick auf Hilfesysteme zu Denken geben.

     

    Ein Krimi nach gewohntem Muster, der souverän und routiniert erzählt wird und damit Fans der Reihe nicht enttäuscht. Für mich ein klarer Pluspunkt, dass dieses Mal der Fall im Vordergrund stand und weniger Nora und Thomas.

  13. Cover des Buches Tod im Schärengarten (ISBN: 9783462043969)
    Viveca Sten

    Tod im Schärengarten

     (110)
    Aktuelle Rezension von: kathapolli
    In diesem Krimi sind viele Personen involviert, man weiß nie wen man jetzt Verdächtigen. Es bleibt bis zum Ende spannend.
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