Bücher mit dem Tag "schaf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schaf" gekennzeichnet haben.

115 Bücher

  1. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  2. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.489)
    Aktuelle Rezension von: thepassionsofalice

    "Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."

    "Denn Mut ist die wichtigste Gabe für denjenigen, der die Sprache der Welt sucht."

     

     

    Diese kleine, feine Literatur hat mich eine lange Zeit begleitet. Unterwegs mit einem Bleistift lag sie, wie ein wertvoller Schatz, in meinen Taschen. 

    Sie wurde gezeichnet. 

    Voller Granitstriche, 

    voller Gedanken, 

    voller Eselsohren, 

    voller Leserillen. 

    Schiefgelesen.

    Umgekippte Kaffeeflecken. 

    Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Roman nicht in einem Zug verschlungen habe, sondern er ein längerer Begleiter war und mich hat viel und oft über den Inhalt nachdenken lassen. Über mein eigenes Leben, über meine eigenen Visionen. 

    Eine Lektüre voller Gebrauchsspuren, voller Leben. 

    Wortwörtlich eine Lektüre fürs Leben. 

     

    Eine 'klassische Rezension' wird und kann es für dieses Meisterwerk von meiner Seite aus nicht geben. Ich glaube, dass Vielen, die diese Geschichte kennen, bewusst ist, welch wertvollen Schlüssel für ein erfülltes Leben dieser Roman darstellt. Ich glaube, ich habe noch nie solch eine große qualitative Menge an Zitaten aus einem Buch herausgeschrieben, wie aus diesem. Wenn man sich darauf einlässt, ist es eine riesige Sammlung an Lebenstipps und Weisheiten, die man sich wirklich zu Herzen nehmen kann. Eingebettet in eine magische und wunder-volle Geschichte, die einen an Wunschträume glauben lässt. Um diese meisterlich aneinandergereihten Wörter zu würdigen, die eine wundersame Geschichte erzählen, an der wir uns alle ein Beispiel nehmen sollten, wird es hier in der kommenden Zeit immer wieder Postings mit den bereichernden Zitaten aus dem Alchimisten geben. 

    Zitaten, die mich umdenken ließen. 

    Zitaten, die meinen Blickwinkel auf die Welt veränderten. 

    Zitaten, die mich angestoßen haben, an meine Wunschträume ganz fest zu glauben. 

     

     

    "Das Leben ist wirklich sehr großzügig mit dem, der seinem persönlichen Lebensweg folgt."

     

     

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  3. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Diesmal hat es die Herde nach Frankreich verschlagen, da gibt es Ziegen (wer braucht so was?), tote Rehe (unheimlich) und den Loup Garou….

    Genügend Stoff für ein weiteres Abenteuer und jede Menge Schafslogik.

  4. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.652)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  5. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421241)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (423)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Poison Diaries war kein perfektes aber dennoch sehr gelungenes Buch .

    Es hat einige Schwächen, glänzt aber auch mit vielen Stärken,  eine sehr gute Mischung von allem .

    Es ist eine sehr langsame,  mystische Geschichte  und sehr poetisch geschrieben, was einem beim Lesen gefallen muss. 

    Die Protagonistin hat mich ehrlich gesagt manchmal etwas gefordert durch ihr Verhalten und ihre Art,  was mich aber nicht davon abgehalten hat die Geschichte zu beenden  und Band 2. gerne weiter lesen zu wollen.

  6. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  7. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404270019)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

     (459)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.

    Das Buch:
    Eigentlich war ich nie der Mensch, der ein Buch von Sarah Lark lesen wollte. Obwohl ich historische Romane liebe und auch Liebesgeschichten mich begeistern können. Und obwohl die Bezeichnung Familien-Epos mich oft ködern kann, so waren die Bücher dieser Autorin für mich eher etwas, dass ich für mich abgeschrieben hatte.
    Doch nun habe ich den ersten Teil der Weißen-Wolke-Saga gelesen und das Buch konnte mich eindeutig überzeugen. 
    Beginnen wir mit dem Setting. London 1852 klingt schon mal ganz spannend. Die Kulisse wird eindrucksvoll geschildert auch die beiden weiblichen Protagonistinnen werden zum ersten Mal eingeführt. Beide sind mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn Heiratsumstände heute ganz anders sind konnte ich doch nachvollziehen, warum Helen die Heiratsannonce anziehend fand.
    Ich kann nicht bestätigen oder widerlegen, ob die historische Wirklichkeit im damaligen London wirklich so war, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, aber ich konnte es mir gut vorstellen. 
    Die kleinen Details haben mir das gut möglich gemacht. Und selbst wenn die Tatsachen nicht so stimmen würden, täte dies dem Buch dennoch keinen Schaden. Denn es ist so spannend geschrieben, dass man schon nach nur wenigen Seiten mehr erfahren möchte.
    Die beiden weiblichen Protas waren für mich eindeutig in diese Zeit geschrieben und so konnte es auch passieren, dass die beiden erst nach Neuseeland reisen mussten. Würde das Buch in der heutigen Zeit spielen, wären die Beweggründe nicht vorhanden oder vollkommen anders. 
    So sind es jedoch die Umstände, die die beiden Protas in eine neue Welt schicken. Und gemeinsam mit den beiden erkundet auch der Lese das unbekannte Land.
    Die Überfahrt wird genauso spannend gestaltet wie alles andere davor auch, doch der interessanteste Teil folgt eindeutig danach. 
    Denn nicht nur für Helen und Gwyneira war dieses Land neu, sondern auch für mich. 
    Dabei wird auch diese Kulisse so eindrucksvoll beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wo die beiden gelandet sind. Ich konnte mir sowohl das Land, als auch die Berge und Seen gut vorstellen.
    Bis hierher weiß der Leser noch nicht, wie sich die beiden Männer gestalten werden, die Helen und Gwyneira heiraten sollen. Das bleibt zunächst ein Geheimnis, welches es noch spannender macht weiterzulesen. 
    Im Laufe des Romans wird diese Geheimnis jedoch geklärt und es stellt sich heraus, dass die beiden Frauen und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Im weiteren Verlauf müssen die Beiden viele Hürden überstehen, erleben jedoch auch schöne Situationen. Obwohl das Buch mehr als 800 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nie langweilig und ich wartet gespannt darauf, was als nächstes kommen möge. Und obwohl irgendwann der Alltag ins Leben der beiden Protas einzieht, so wird das Lesevergnügen doch nie gemindert. Denn immer wieder werden interessante Passagen über das Land, das Leben dort oder die Fauna und Flora eingebunden, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Autorin dieses Land wirklich gut kennt.
    Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als würde ich in die Welt hineingezogen. Dabei gab es für mich viele liebenswerte, aber auch einige hassenswerte Figuren. Und obwohl das Buch mit einem kleineren Cliffhanger endet kann man das verzeihen, denn der nächste Band wartet schon auf einen ;)
  8. Cover des Buches Wilde Schafsjagd (ISBN: 9783832178994)
    Haruki Murakami

    Wilde Schafsjagd

     (401)
    Aktuelle Rezension von: Syakka

    Die Geschichte liest sich locker weg. 

    Mir ist aber nicht klar, was mir der Künstler nun sagen wollte. Gefallen hat mir das Atmosphärische, man bekommt einen gewissen Eindruck vom alltäglichen Japan (der 70er). Aber die Schafsjagd war nicht wild, eher lahm, zu viele „Zufälle“, die die Suche weiterbringen, das Ende auch irgendwie dämlich...

    Also nein.... 

  9. Cover des Buches Le Petit Prince (ISBN: 2070612759)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Le Petit Prince

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    J'essaie de rédiger une recension du livre dans la langue originale (non, le français n'est pas ma langue maternelle). Je suis confronté à cette langue au quotidien, c'est pourquoi je veux essayer maintenant. Je m'excuse si quelque chose n'est pas clair ou est totalement illogique. Je ne parle pas parfaitement la langue, mais je fais de mon mieux.

    Un pilote, le narrateur, a des problèmes de moteur et doit se poser dans le désert. Il est seul et n'a presque pas d'eau sur lui. Mais soudain, un petit homme apparaît et lui demande de lui dessiner un mouton. Le pilote ne comprend pas ce qui se passe en ce moment, mais il lui fait la faveur. 

    Pendant que le pilote travaille sur son avion pour réparer le moteur, le petit homme raconte son histoire et comment il est venu sur terre. Il est un petit prince et vit sur un astéroïde. Là, il a deux petits volcans et une rose qu'il aime beaucoup. Avant de venir sur Terre, il a visité d'autres astéroïdes. Et ces habitants étaient assez étranges à leur manière. Le petit prince ne voulait vraiment que se faire des amis, mais les visites lui apprennent seulement que les adultes sont assez bizarres. Quand il est venu sur Terre, la première chose qu'il a rencontrée a été un serpent. Depuis qu'il a débarqué dans le désert, il n'a vu aucun peuple au loin.

    Ce n'est que lorsqu'il rencontre un renard qu'il commence lentement à comprendre ce que signifie réellement le fait d'avoir des amis. Que sa rose sur son astéroïde est précieuse. Parce qu'il tient à elle. Le renard était aussi le plus sage et lui a appris que l'essentiel ne peut être vu avec les yeux. Il faut voir avec le cœur.

    Finalement, le pilote a pu réparer son avion et bientôt ils doivent lui dire au revoir. Parce que le prince veut aussi rentrer chez lui. Chez sa rose bien-aimée et aux couchers de soleil.

    L'auteur nous a expliqué la morale la plus importante, d'une manière enfantine, mais toujours avec la sagesse d'un adulte. Les images sont magnifiquement dessinées et l'histoire m'a captivé. Pour un "livre pour enfants", l'histoire est mûre et provoque la réflexion. Même si le livre est mince, j'ai apprécié chaque page et cela m'a fait sourire.

  10. Cover des Buches Dragon Flame (ISBN: 9783492269964)
    G. A. Aiken

    Dragon Flame

     (63)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Celyn, der schwarze bekommt manchmal ungewöhnlichem Auftrag von seiner Drachenkönigin. Jetzt soll er Elina Shezakova beschützen, obwohl sie den Auftrag hatte die Drachenkönigin zu töten. Elina ist nicht gut auf ihn zu sprechen und er ist auch nicht begeistert sie mit ihm zusammen zurück in die Steppe zu gehen. 


    Zurück in der Welt der Drachen, die ich liebe diese Welt auch. Im Hauptfokus stehen Celyn und Elina doch tauchen viele alte Bekannte wieder auf und ich liebe es. Die alten Wortgefechte, die Gefühle und der Humor, den man eh schon von den anderen Bändern her kennt. Voller dunklen Humors, Action, ab und zu auch etwas Spannung. Elina kann man eigentlich man nur lieben. Sie ist einfach ein Unikat und hat kaum etwas mit normalen Frauenfiguren zu tun. Ich liebe sie einfach. Celyn mag ich allein, weil er immer wieder Fragen stellt und nicht aufhören kann zu reden. Vor allen das Ende, ist sehr spannend und ich bekomme nicht genug von den Drachen. 


  11. Cover des Buches Süß wie Blut und teuflisch gut (ISBN: 9783802581243)
    Mary Janice Davidson

    Süß wie Blut und teuflisch gut

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Angellika_Buenzel
    Auch der zweite Band hat mir gut gefallen. Er ließ sich genauso schnell durchlesen wie der erste und enthielt genauso viel an Witz. Nun gut hier ging es mit den Schuhen weiter, aber wenigstens wurden sie mit in die Geschichte eingearbeitet.
    Die Figuren rund um Betsy werden nun auch näher beschrieben und bekommen ihre kleinen Rollen in der Geschichte, was ich sehr schön finde, da es dadurch dynamischer wird. 

    Ich kann das Buch an alle weiterempfehlen, die gerne Bücher lesen, mit einiges an Witz, ein wenig Fantasy und Liebe, aber auch die Fähigkeit haben, nicht alles ernst zu nehmen.
  12. Cover des Buches Tanz mit dem Schafsmann (ISBN: 9783832155339)
    Haruki Murakami

    Tanz mit dem Schafsmann

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Im zweiten Teil des Schafsmann-Reihe findet sich der Ich-Erzähler zu Hause wieder, hat sich aber verloren.
    Er träumt von Kiki. Sie ruft ihn und jemand weint um ihn. Nachdem Kiki spurlos verschwunden ist, macht sich
    der Erzähler nun doch auf den Weg sie zu suchen. Er fährt wieder in das Hotel Delfin, denn da begann auch damals
    alles. Nun freundet er sich mit einer Rezeptionistin an und erneuert den Kontakt zu einem alten Schulkameraden.
    Als er sich auch noch um ein 13-jähriges Mädchen kümmern soll, gerät alles aus den Fugen.
    Der erste Teil hat mir ein bisschen besser gefallen, da der surrealistische Anteil höher war, was ich besonders
    mag an Murakami. Dennoch wieder eine tolle Geschichte, die mich in Murakamis Welt geführt hat. Toll ausgearbeitete
    Figuren, ein Ich-Erzähler, der ganz typisch für Murakami mit dessen Vorlieben daherkommt. Ein sympathischer
    Charakter, mit dem man am liebsten selbst befreundet sein möchte.
    Besonders gut hat mir der Charakter von Yuki gefallen. Ein mysteriöses Mädchen, das der Geschichte einen
    zusätzlichen Glanz verliehen hat.
    Gott sei Dank habe ich noch ein paar Murakamis offen, ich liebe diesen Schriftsteller einfach!
  13. Cover des Buches Die Tage mit Bumerang (ISBN: 9783446264465)
    Nina Sahm

    Die Tage mit Bumerang

     (42)
    Aktuelle Rezension von: culejule

    Das Glück kommt im Schafspelz. 

    Nicht nur die ansprechende Optik des Covers, sondern auch der Klappentext haben mich zum Kauf animiert und ich habe es nicht bereut. 

    Worum geht es?

    Annu hat einen tragischen Unfall verursacht und wird von da an von den Dorfbewohnern gemieden. Sie selbst versinkt immer mehr in ihren eigenen Schuldgefühlen, bis eines Tages ein Schaf vor ihrer Tür steht. Und genau dieses Schaf führt Annu wieder zurück ins Leben, zu den Menschen und zu sich selbst.

    Ich konnte mich schnell mit der Protagonistin anfreunden, sie wirkt so authentisch, so stark und zerbrechlich. Der Schreibstil ist leicht, humorvoll und hat mir Freude bereitet.

    Ein wunderbares Buch mit 238 Seiten für dieses herbstliche Wetter mit einer zauberhaften Geschichte. Es zeigt, wie schnell sich ein Leben ändern kann und man trotzdem daraus lernen und wieder Mut fassen muss. 

    Von mir eine klare Leseempfehlung.

     

  14. Cover des Buches Elbschuld (ISBN: 9783741255526)
    Nicole Wollschlaeger

    Elbschuld

     (28)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Kurz nachdem der Berliner Hauptkommissar Philip Goldberg in dem kleinen norddeutschen Örtchen Kophusen seinen Dienst angetreten hat, meldet sich die herrische Obsthofbesitzerin Hilde Deterding auf dem Revier und behauptet, dass ihr Ehemann sie töten möchte. Besagter Ehemann ist allerdings seit drei Jahren tot und eingeäschert auf dem Friedhof, weshalb die Polizisten Hauke Thomsen und Peter Brandt Frau Deterding im Gegensatz zu Goldberg, der Paranormalem nicht ganz abgeneigt ist, nicht ernst nehmen. 

    Als dann jedoch ihr Hund mit Rattengift getötet und wenig später ihr geliebtes Steiff-Stoffschaf Mia geschändet in ihrem Schlafzimmer aufgefunden wird, wird der Fall auch für die Provinzpolizisten interessant, die ihren neuen Vorgesetzten zwar etwas merkwürdig finden, sich aber mit Elan zusammen mit Goldberg an die Ermittlungen begeben. 

    "Elbschuld" ist ein unterhaltsamer Regionalkrimi, bei dem der Klappentext schon viel verrät und bei dem durch den Titel bereits angenommen werden kann, dass sich jemand an Hilde Deterding rächen möchte. Die Lage für die ältere Dame, die fest davon überzeugt ist, dass ihr toter Ehemann ihr nach dem Leben trachtet, wird zunehmend bedrohlicher. Goldbergs Anliegen ist es, tunlichst einen Mord in dem beschaulichen Dorf zu vermeiden und aufzuklären, wer für die geschmacklosen Aktionen verantwortlich ist, die Hilde Deterding als verrückt darstellen oder ins Grab bringen sollen. Als Motiv kommt Bereicherung in Frage, aber kann es wirklich so offensichtlich sein, dass ihre Erben sie vorzeitig unter der Erde sehen wollen? Und was hat es mit dem dubiosen Hausangestellten auf sich, dem Frau Deterding blind vertraut? Je tiefer Goldberg und seine Kollegen ermitteln, desto mehr Personen kommen als potenzielle Täter oder Involvierte in Frage. 

    "Elbschuld" ist der Auftakt einer inzwischen fünfteiligen Buchreihe um den frisch nach Kophusen versetzten Hauptkommissar und Kaffee-Gourmet Goldberg, über dessen persönlichen Hintergrund man zunächst nur wenig erfährt und schon damit Potenzial für weitere Bände schafft. 

    Der Fall ist zu Beginn mysteriös, die Ermittlungen facettenreich und interessant abwechselnd aus den Perspektiven aller drei Polizisten geschildert. Der Roman konzentriert sich ganz auf die Auflösung des Falls ohne sich mit dem Privatleben der Ermittler aufzuhalten. Diese wirken durch ihre kleinen Fehler menschlich und sympathisch und passen in das kleine Nest Kophusen, in dem jeder jeden kennt. 

    Durch die Streitigkeiten, die innerhalb der Familie Deterding herrschen, wird der Fall zunehmend spannender, denn Frau Deterding wurde von ihren Kindern nie als liebende Mutter empfunden, verbirgt ein Geheimnis und hat damit Schuld auf sich geladen, was den Hass unter den Beteiligten geschürt hat. 

    Am Ende ging es mir mit der Auflösung etwas zu schnell, da die Zusammenhänge nur sehr knapp beschrieben wurden und vielleicht auch deshalb etwas konstruiert wirkten. Dennoch ist "Elbschuld" ein solider, unblutiger Kriminalfall, der zwar nicht für Nervenkitzel sorgt, aber durchaus spannend geschildert ist und für vergnügliche Lesestunden sorgt. 

  15. Cover des Buches Der geheime Garten (ISBN: 9783649632337)
    Frances Hodgson Burnett

    Der geheime Garten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ophelialaurinrose

    Nach dem Tod ihrer Eltern wird Mary zu ihrem Onkel geschickt, der in einem großen und geheimnisvollen Haus wohnt. Mary merkt schnell, dass es dort Vieles zu entdecken gibt. 


    Der Coppenrath Verlag konnte mich schon mit der Schmuckausgabe von „Stolz und Vorurteil“ überzeugen, sodass ich mich sehr gefreut habe, dass es zu diesem Buch auch ein so schönes Buch gibt. Durch die kleinen Details und Illustrationen hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht. 

    Zur der Geschichte kann ich ganz klar sagen, dass sie für jede Altersgruppe gemacht ist. Besonders die Charakterentwicklung hat mir bei Mary sehr gut gefallen. 

    Aber auch die anderen Protagonisten mochte ich sehr, denn der Autor hat es geschafft, jeden einzigartig und detailreich zu beschreiben. 

    Durch den Schreibstil war die Geschichte flüssig und angenehm zu lesen. 


    MinaLima schafft es in ihren Illustrationen Gefühle und Handlung perfekt widerzuspiegeln.


    Fazit:

    Nicht nur das Design konnte mich begeistern, sondern auch die magische und süße Geschichte.

    Das Buch ist mit so viel Liebe und Details gestaltet worden, wodurch die Geschichte sehr schön zur Geltung kam.


    5/5

  16. Cover des Buches Die Liste (ISBN: 9783828977990)
    John Grisham

    Die Liste

     (206)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Mal ein etwas anderer Grisham. Auch hier gibt es eine spannende Gerichtsverhandlung und ein überraschendes Ende, aber der ganze zweite Teil und viel vom dritten Teil schildern das Leben einer ländlichen Kleinstadt im Süden der USA zu Beginn der 70ger Jahre. Es ist mit viel Humor geschrieben und hat mir sehr gefallen. Die Geschichte plätschert teilweise seicht dahin, aber langweilig oder zäh wird sie nie. Und am Schluß wird es nochmals richtig spannend.

    Eine junge Mutter wird vor den Augen ihrer kleinen Kinder vergewaltigt und umgebracht. Der Mörder gehört zum Padgitt-Clan, die seit Generationen eine ganze Halbinsel bevölkern und dort ihren kriminellen Tätigkeiten nachgehen. Sie sind bekannt dafür, jeden am Betreten der Halbinsel zu hindern, auch die Polizei. Nachweisen konnte man ihnen nie etwas. Wird Danny Padgitt nun verurteilt oder lässt sich die Jury einschüchtern oder bestechen ?

    Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

  17. Cover des Buches Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox (ISBN: 9783792000236)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox

     (7.704)
    Aktuelle Rezension von: der_buchschubser

    #lbthemenchallenge2021
    30. Lest ein Buch, das euch von jemandem empfohlen wurde (Freund*in, Kolleg*in, Mutter etc.)
    Das Buch hat mir meine Mama empfohlen. :)

    Ein bittersüßer Klassiker und eine Hommage an die Freundschaft und Menschlichkeit, die mich sehr gerührt hat. Es ist, als hätte man immerzu ein Kind und einen Erwachsenen gegenüber gesetzt und über Liebe und das Leben sinnieren lassen. Könnte man aber auch als Gesellschaftskritik an der Erwachsenenwelt und an der Konsumgesellschaft lesen, immerhin ist es ein heute noch modernes Kunstmärchen. Wer den Klassiker bislang, wie vor kurzem ich auch noch, nicht gelesen hat, kennt vermutlich und immerhin das populärste Zitat darin: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Die Fortsetzung „Der kleine Prinz kehrt zurück“ von Jean-Pierre Davidts habe ich nicht gelesen, denn für mich ist die Geschichte abgeschlossen, auch wenn der namenlose Ich-Erzähler am Ende von „Der kleine Prinz“ zu Folgendem aufruft, sollte man in der Sahara weilen: „Wenn dann ein Kind auf euch zukommt, wenn es lacht, wenn es goldenes Haar hat, wenn es nicht antwortet, so man es fragt, dann werdet ihr wohl erraten, wer es ist. Dann seid so gut und laßt mich nicht weiter so traurig sein: schreibt mir schnell, wenn er wieder da ist…“ Ich für meinen Teil werde jetzt noch das Hörbuch und eine der vielen Filmadaptionen genießen. :)

  18. Cover des Buches Sofabanditen oder Die verrückte Befreiung der Hühner (ISBN: 9783407758477)
    Judith Kleinschmidt

    Sofabanditen oder Die verrückte Befreiung der Hühner

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MamaPuenktchen

    In der Geschichte geht es darum das die 8jährige Ada umziehen muss. (wie man sich denken kann passt ihr das nicht so ganz) bis ein total verrücktest Schaf auftaucht und Ada mit in ein völlig verrücktest Abenteuer mit nimmt.

    Leider ist es aber auch ein weinig unrealistisch geschrieben, denn es scheint sich z. b keine Gedanken zu machen wo Ada abgeblieben ist. Vielleicht hätte man es so enden lassen können das es ein Traum war. 

    Aber alles in Allem eine lustige Geschichte.

  19. Cover des Buches Das letzte Schaf (ISBN: 9783551553843)
    Ulrich Hub

    Das letzte Schaf

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    In einer Winternacht erscheint ein helles Licht und reißt das sonst friedlich schlummernde Schaf aus seinen Träumen.

    Was für ein sonderbares Licht. Und was bedeuten die Worte? Das Schaf ist nicht das klügste und von der Botschaft bleibt nicht viel mehr als das Wort "Windeln" hängen. Aufgeregt weckt es seine Freunde. Erstaunt stellen nun alle Schafe fest, dass ihre Hirten spurlos verschwunden sind.

    Nun müssen sie der Sache mit dem Licht und der geheimnisvollen Botschaft wohl alleine auf den Grund gehen.

    Die Schafe begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Nacht und es dauert nicht lange, da ist schon das erste von ihnen verloren gegangen.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)


    Illustrationen:

    Viele kleine und große Zeichnungen ergänzen und unterstreichen die Handlung. Zusätzlich finden sich immer wieder ganzseitige Illustrationen. Die nächtliche Stimmung wird wunderbar dargestellt.

    Die Schafe sind dank ihrer besonderen Merkmale gut auseinander zu halten: das etwas unterbelichtete Schaf mit Mütze, ein krankes mit Schal, ein lahmes mit Gipsbein, eines mit Augenklappe, eines mit Seitenscheitel, eines mit Zahnspangen (in einer kleinen Box um den Hals hängend) usw.


    Mein Eindruck:

    Der Erzählstil ist humorvoll, einfach gehalten und gut verständlich. Das Büchlein eignet sich sehr gut zum abendlichen Vorlesen oder für geübte Leser (etwa ab 8 Jahre).

    Der Autor nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Nacht. Die klassische Weihnachtsgeschichte ist bekannt, aber wie wirkt sie aus der Sicht eines Außenstehenden?

    Die Hirten sind in großer Hast aufgebrochen und die Schafe entsprechend ratlos. Nach und nach sammeln sie eine Information nach der anderen, denn einige Tiere wissen bereits Bescheid: Ziege, Ochse, Esel und andere helfen gerne weiter und so trottet die Herde weiter durch die Nacht, um das Baby in Windeln, welches die Welt retten soll, zu finden. 

    Jedes Schaf hat ein besonders Erkennungsmerkmal, weshalb eines von ihnen ironisch anmerkt, dass das Baby wahrscheinlich auf solche Besucher geradezu wartet: Kranke, Lahme, Blinde, geistig Arme ... 

    Sie meistern Gefahren, beweisen Mut und geben immer acht, damit keines von ihnen verloren geht. 

    Eine zauberhafte und lustige Geschichte mit vielen kleinen versteckten Botschaften und Anspielungen sowohl auf die biblische Geschichte wie auch auf die heutige Zeit.


    Filmtipp:

    Bei der Sendung mit der Maus gibt es in diesem Advent die Geschichte auch zu sehen. In vier Abschnitte aufgeteilt wird jeden Sonntag ein weiteres Kapitel gezeigt.

    Und so kommt zu unserer Leseempfehlung für Groß und Klein, Mädchen wie Jungen auch noch eine Filmempfehlung ;-)


    Fazit:

    Ein weihnachtliches Lesevergnügen. Man erlebt die klassische Weihnachtsgeschichte aus einer völlig neuen Perspektive.

    Für die abenteuerliche und lustige Erzählung und die wunderschönen Illustrationen vergeben wir die volle Sternchen-Anzahl!


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Das letzte Schaf" aus dem Jahr 2018

  20. Cover des Buches Ein Tag ohne Zufall (ISBN: 9783596854073)
    Mary E. Pearson

    Ein Tag ohne Zufall

     (76)
    Aktuelle Rezension von: daydreamin
    Der 19. Oktober hat für die siebzehnjährige Destiny eine besondere Bedeutung. Genau an diesem Tag darf der Leser sie begleiten und einen tiefen Einblick in ihre Vergangenheit und Psyche werfen. Destiny ist kein gewöhnliches Mädchen, denn sie fühlt sich von ihren Eltern verstoßen und zurückgelassen. Seit bereits zehn Jahren wohnt sie quasi dauerhaft in Internaten und hat sich komplett von ihrer Umwelt abgeriegelt. Freundschaften oder Gefühle lässt sie niemals zu. Umso wunderschöner ist es, Seth, Aidan und Mira dabei zu begleiten, wie sie Destiny auf dem gemeinsamen Roadtrip immer mehr aus der Reserve locken können.

    "Ich habe mir einen Tag gewünscht, an dem alles ist, wie es sein soll, als Ausgleich für sämtliche Ungerechtigkeiten dieser Welt. Dabei weiß ich doch nur zu gut, dass sich das Schicksal nicht um Gerechtigkeit schert."


    In diesem Jugendbuch steckt sehr viel mehr als ich erwartet hatte. Die Protagonisten sind liebenswert und einzigartig, ihr unerlaubter Tagesausflug witzig und abwechslungsreich. Doch tatsächlich werden durch Destinys familiären Hintergrund auch ernste Aspekte beleuchtet und zwar so einfühlsam, tiefgründig und berührend, dass bei mir sogar Tränen geflossen sind. Ihr Schicksal hat mich wirklich überrascht und mitgenommen, nicht zuletzt wegen Mary E. Pearsons fantastischem Schreibstil. 

    Fazit


    In meinen Augen zählt "Ein Tag ohne Zufall" zu den besseren Jugendbüchern. Destinys Geschichte ist überraschend tiefgründig und berührend. Mary E. Pearson erzählt nicht nur von einem spritzigen Roadtrip mit allerlei witzigen Zufällen, sondern liefert außerdem einen intensiven Einblick in ein trauriges Schicksal.
  21. Cover des Buches Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung (ISBN: 9783943086409)
    Carola Becker

    Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung

     (16)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    MäcMief ist ein ganz zauberhafter Held. Zum einen ist er oft richtig klug und hat den richtigen Riecher, dann ist er zum anderen aber auch wieder so himmlisch naiv. Ich denke, dass ihn so besonders die Kinder ins Herz schließen können, weil sie manches aus ihrer Menschensicht besser wissen als er. Und das Setting im schottischen Hochland ist einfach toll.

    Es ist mittlerweile der 2. Band aus der Reihe, die ich gelesen habe. Das Rätsel um Nessi hat meinem Sohn und mir viel Spaß gemacht. Die Geschichte mit dem Spukschloss – als Hörbuch gehört – fand ich schwächer.

    Die Schafsentführung fand nun wieder richtig gelungen. Mein 9jähriger Sohn hatte auch viel Spaß beim Selberlesen.  Auch, wenn ihn das Klischee etwas gestört hat, dass hier das Mädchen vom Jungen gerettet werden muss. Im Verlauf der 2. Klasse können viele Erstlesende die Geschichte schon selbst lesen und das geht sicherlich noch die gesamte Grundschulzeit, denn mein Sohn war in der 3. auch überhaupt noch nicht gelangweilt. Die Kinder bekommen eine witzige Geschichte, die durchaus leichte Krimielemente aufweist. Gruselig wird es jedoch nie, so dass auch ängstliche Kinder hier gerne zugreifen können. Mir gefällt auch sehr, dass es keine wirklichen Bösewichte gibt, aber, wie genau alles zusammenhängt, dafür lest lieber selbst.

    Fazit

    Eine gelungene Schafsgeschichte mit Krimielementen. Wir vergeben 4,5 von 5 Sternen, die wir sehr gerne aufrunden.

  22. Cover des Buches Die Schafgäääng - Im Auftrag des Widders (ISBN: 9783551313218)
    Christine Russell

    Die Schafgäääng - Im Auftrag des Widders

     (16)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Bei Erwachsenen werden sich wahrscheinlich bei dieser Geschichte die Haare sträuben. Kinder jedoch besitzen noch eine Phantasie, an der der Realitätssinn noch nicht genagt hat. Und eine solche Phantasie braucht man schon, wenn man sich vorstellen will, wie ein paar aufgeregte Schafe ein vom Himmel auf ihre Weide gefallenes Handy als wahr gewordene Prophezeiung interpretieren, die sie aus der "Ballade vom Vlies" entnommen haben, die offenbar alle englischen Schafe auswendig kennen und beim Wiederkäuen ständig vor sich her murmeln.

    Und so macht sich die kleine Herde mit dem Mobiltelefon auf nach Englands Norden, um dort zum großen Lord Aries zu stoßen, der mit dem bösen Lambard zu kämpfen hat. So oder so ähnlich steht es im Vlies geschrieben. Dass sie dabei durch London traben, ein wenig mit der U-Bahn fahren und natürlich einen Flieger benutzen, wundert dann auch nicht mehr.

    Tatsächlich aber ist das wundersame Handy zwei Bösewichten aus dem Ballon gefallen als sie über der besagten Schafweide zur Landung ansetzten. Das Gerät enthält wichtige Daten, mit denen die Gangster virtuell in eine Bank eingebrochen sind. Dabei ist auch noch das Geld von Oma Ida abhanden gekommen, der die Schafe gehören.

    Ausgestattet mit viel Ironie und englischem Humor entwickelt sich so eine recht seltsame, aber für Kinder sicher auch lustige Handlung, in der mächtig was los ist. Mich würde es nicht wundern, wenn es dazu bald auch ein Comic geben wird, denn dafür ist diese Geschichte perfekt geeignet.
  23. Cover des Buches Alice im Spiegelland (ISBN: 9783946593225)
    Lewis Carroll

    Alice im Spiegelland

     (206)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


    Meinung

    Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

    Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

    Handlung

    Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

    Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

    Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

    Fazit


    ⭐⭐⭐


    Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


    Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


  24. Cover des Buches Auch die Liebe hat drei Seiten (ISBN: 9783548284880)
    Susann Rehlein

    Auch die Liebe hat drei Seiten

     (72)
    Aktuelle Rezension von: FrauWoelkchen
    Inhalt

    Lisbeth stammt vom Land und hat sich dort auch bisher sehr wohlgefühlt. Behütet und umsorgt von ihrer Tante und ihrem Schaf Paul, hätte sie sich kein anderes Leben vorstellen können. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Tante gemacht, welche Sie nach Berlin verfrachtet, ohne Paul, ohne Tante, sondern auf sich allein gestellt. Mit 23,7 Jahren sollte das für Lisbeth an sich kein Problem sein, wären da nicht ihr Zahlenproblem und andere Macken die ihr das Leben erschweren. So begleitet man Lisbeths Leben und ihre Erlebnisse in Berlin und erlebt ihre Entwicklung mit.

    Meine Meinung

    Ehrlich gesagt wusste ich zu Beginn gar nicht so richtig was mich bei diesem Buch erwarten würde. Vom Klappentext her, dachte ich an eine leichte Liebesgeschichte. Lediglich der Buchtitel hatte mich wirklich neugierig gemacht, sodass ich es mir gewünscht hatte. Vorweg kann ich schon einmal sagen, dass ich es wirklich interessant fand mal ein Buch zu lesen, welches in der eigenen Stadt spielt.
    Die Hauptprotagonistin Lisbeth sticht als Protagonistin ganz klar hervor, nicht nur wegen des etwas altbackenen Namens. Lisbeth ist einfach herrlich unperfekt, sogar sehr unperfekt. Nicht nur, dass Sie keine menschliche Nähe mag, sie hat auch noch einen ausgeprägten Zahlenfimmel, der dazu führt, dass sie alles und jeden durchzählen muss. Ich muss gestehen, dass ich befürchtet hatte, dass mir das ständige Gezähle im Buch nach einer Weile auf die Nerven gehen würde, allerdings war das überhaupt nicht der Fall. Es hat den Lesefluss nicht gestört und später hat es mir sogar etwas gefehlt. Lisbeth ist als Protagonistin durch ihre manchmal merkwürdige Art eine interessante und liebenswürdige Person, welche man gerne auf Ihren holprigen Weg durch Berlin begleitet. Auch die anderen schrägen Nebencharaktere waren allesamt sehr unterhaltsam, aber meiner Meinung nach auch ab und an etwas überzogen. Denn, man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich auch einige "normale" Leute in meiner Heimatstadt Berlin. ;-) Auch wenn es an sich authentisch für Berlin ist, dass es hier einige schräge und verrückte Vögel gibt - von denen es in dem Buch nur so wimmelt.
    Was die Handlung betrifft muss ich ganz klar sagen, dass ich doch etwas anderes erwartet hatte. Der Klappentext und der Titel haben mich an eine leichte Liebesgeschichte denken lassen, allerdings hatte das Buch für mich eher am Rande damit zu tun. Man hat tatsächlich mehr Lisbeths Entwicklung begleitet und ihr Leben in Berlin, welches zwar auch die Liebe zum Thema hatte, aber eben nicht so intensiv wie ich das dachte. Ich fand es schön und unterhaltsam ihren Weg zu begleiten und auch den der Nebencharaktere, aber dennoch hat mir doch sehr die gewisse Würze in der Handlung gefehlt. Es hat manchmal gefühlt nur so vor sich hin geplätschert, oft wurde lang auf Dinge eingegangen, die man durchaus hätte kürzer halten können. Dennoch hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich konnte auch manchmal schmunzeln.

    Mir hat es gefallen, dass man ganz klar eine Entwicklung bei Lisbeth mit erleben konnte - als Person und auch ihren Zahelnfimmel betreffend. Ihr Problem mit der menschlichen Nähe war für mich allerdings nicht so gut umgesetzt, für mich war dies nicht wirklich glaubwürdig rüber gebracht. Sie dachte zwar immer das ihr irgendetwas unangenehm war, aber es hat sich nie in ihren Handlungen wieder gespiegelt. Hier saß sie eng neben jemanden, da wurde sie umarmt - wenn ich ein Problem mit menschlicher Nähe habe, ziehe ich mich doch aus solchen Situationen zurück, denke ich zumindest.

    Das Ende war an sich tatsächlich eher unspektakulär, aber es hat gepasst, da die Handlung ja auch nicht extrem spannungsgeladen war. Versteht mich nicht falsch, deswegen war das Ende aber nicht schlecht. Es wurde zum Ende hin sogar etwas emotional, sodass ich auch ein Tränchen unterdrücken musste.

    Im Großen und Ganzen hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, die Handlung haut einen zwar nicht aus den Latschen, aber gerade wenn man selbst in Berlin wohnt ist es eher unterhaltsam.

    Fazit

    Bei "Auch die Liebe hat drei Seiten" handelt es sich meiner Meinung nach um ein gutes, kurzweiliges Buch für Zwischendurch. Gerade nach einen sehr intensiven Geschichte ist dies denke ich eine leichte Lektüre um wieder runter zukommen.

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