Bücher mit dem Tag "schafott"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schafott" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Maria Stuart (ISBN: 9783518188538)
    Friedrich Schiller

    Maria Stuart

     (553)
    Aktuelle Rezension von: Woerterschloss_

    Schulbuch, Pflichtlektüre... Naja, normalerweise kann mich das, was ich für die Schule lesen "muss" tatsächlich nicht so überzeugen. Nicht, dass ich die Romane/Dramen schlecht finde, auch kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen, warum vieles "älteres" heutzutage noch gelesen werden soll, aber die Geschichten konnten nie dieses brennende Begeisterung in mir wecken, die mich privat dazu bringt, Seite um Seite umzublätter, ohne zu merken wie die Zeit vergeht, gar zu vergessen, dass ich überhaupt lese, und die Figuren nicht nur vor meinem inneren Auge lebending werden, sondern tatsächlich neben mir zu stehen scheinen. "Maria Stuart" war aber wider Erwarten anders als die Schullektüren, die ich bisher gelesen habe. 

    Zugegebenermaßen war ich anfangs recht skeptisch, denn das Lesen von Schillers "Die Räuber" war wirklich ein Kraftakt für mich und auch als ich die ersten Szenen dieses Dramas gelesen habe, hat mir die nicht so leicht zugängliche Sprache zu schaffen gemacht und vor allem wie unfassbar lang ich fürs Lesen gebraucht habe. Auch dass Figuren an verschiedenen Stellen anderes genannt wurden oder über sie gesprochen wurde, während sie nicht anwesend oder überhaupt noch nicht aufgetreten waren, hat es kompliziert gemacht. Das fehlende geschichtliche Hintergrundwissen hat das Ganze nicht vereinfacht.

    Mit diesen Schwierigkeiten bin ich allerdings zunehmend gut zurecht gekommen, was den Lesefluss natürlich ungemein verbessert hat. Ich habe angefangen, weit über die vorgegebenen Szenen hinauszulesen, weil ich tatsächlich wissen wollte, wie es weiter geht. 

    Auch für die Figuren sind immer lebendiger geworden, sodass ich nicht wie anfangs verwirrt war, sondern ein Gefühl für sie bekommen habe, sie einschätzen konnte und gespannt war, welche Entscheidungen sie treffen würden.

    Was auch zu meinem Vorteil war, war, dass mir Schauplatz und Handlungszüge nicht so fremd waren, da ich auch sonst sehr gerne Romane lese, die an Königshöfen spielen, in denen Intrigen und Macht, Familie und Liebe eine große Rolle spielen. 

    Auch das sie Emanzipation der Frau eine so große Rolle gespielt hat, hat mir sehr gut gefallen, da ich das nicht erwartet hätte - gerade da es sich um so ein "altes" Drama handelt. Jedoch waren Maria und Elisabeth beides starke Frauenfiguren und insbesondere erstere auch in anderen Bereichen ein Vorbild. 

  2. Cover des Buches Totenmädchen (ISBN: 9783570400722)
    Mary Hooper

    Totenmädchen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Wieder einmal konnte mich Mary Hooper mit in die Vergangenheit nehmen. Sie schafft eine authentische, aber leicht verständliche historische Welt.  Dieses Mal erzählt sie die Geschichte der 16-jährigen Anne Green. Sie wurde wegen Kindstötung zum Tode verurteilt, doch bei der Sezierung stellt sich heraus, sie hat überlebt.

    Anne ist eine interessante Protagonistin, etwas naiv, aber doch steht sie für ihre Überzeugungen ein.  Es war sehr schön ihre Geschichte zu verfolgen, zumal die Story auf wahren Begebenheiten basiert.

    Mary Hooper hat mir mit diesem Buch wieder schöne Lesestunden beschwert, allerdings konnten mich ihre anderen Bücher meist mehr fesseln.

  3. Cover des Buches Der letzte Tag eines Verurteilten (ISBN: 9783257212341)
    Victor Hugo

    Der letzte Tag eines Verurteilten

     (89)
    Aktuelle Rezension von: PoeEA1809

    Ist die Todesstrafe als ultimative Bestrafung vertretbar oder nicht? Victor Hugo beantwortet diese Frage im Jahre 1829 mit einem klaren Nein. Er hält diese Strafe unter keinen Umständen für vertretbar.

    Nach einer Einleitung des Autors (von 1832) schildert ein zum Tode Verurteilter sein 6-wöchiges Warten auf die Hinrichtung. Verurteilung, Unterbringung im Gefängnis, das Warten auf die Revisionsentscheidung, Abtransport zum Ort der Hinrichtung, der Abschied von der Tochter und die letzten Stunden.  Wenig sagt der Text über das Verbrechen aus, das dem Todesurteil zugrunde liegt, außer, dass es sich einen Mord/Totschlag handelt, den der Verurteilte unzweifelhaft begangen hat. An wem, warum, in welcher Situation, aus welcher Motivation, wird nicht gesagt. Es geht also nicht um einen speziellen Fall, sondern um die Verhängung und Umsetzung der Strafe an sich. 

    Der Text enthält sehr kluge, gut formulierte Gedanken. Mich persönlich läßt er trotzdem leider kalt. Nicht nur spürt man die Intention des Autors, er sagt sie dem Leser direkt ins Gesicht. Die humanistische Gesinnung, die V. Hugo zum Ausdruck bringt, ist mir sympathisch. Ich reagiere aber generell ablehnend, wenn jemand versucht, mittels Belletristik offenkundig zu belehren. 

    Eine Feststellung/Prognose aus der Einleitung finde ich sehr interessant: „Ihr werdet die vollständige Umformung des Strafgesetzes erleben. Man wird das Verbrechen als eine Krankheit ansehen. Ihren Krankenhäusern werden eure Zuchthäuser weichen müssen.“ Etwa 190 Jahre später kann man feststellen, dass Prognosen auch schon im Jahre 1832 schwierig waren, ganz besonders, wenn sie die Zukunft betrafen. Dass man den Hang zum Verbrechen generell als Krankheit ansehen möchte, die es zu heilen gilt, ist eine Wunschvorstellung geblieben. Die passende Anschlusslektüre zu diesem Gedanken wäre übrigens „Uhrwerk Orange“ von Anthony Burgess, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Irgendwie hängt doch alles mit allem zusammen. :-)

    Ein Text, den ich jedem LeserIn empfehlen kann. 

  4. Cover des Buches Marie Antoinette (ISBN: 9783849699116)
    Stefan Zweig

    Marie Antoinette

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hasse es, wenn Leute Marie das Zitat "Let them eat cake" in den Mund legen. Das hat sie niemals gesagt, sondern stammt aus einem Buch von Rosseu. Nun gut. Hier geht es um das Buch von Stefan Zweig. Inhaltlich war es für mich informativ. Ich habe es gern gelesen und auch die Aufmachung meiner Ausgabe gefällt mir ganz gut. :)
  5. Cover des Buches Dantons Tod (ISBN: 9783746721149)
    Georg Büchner

    Dantons Tod

     (245)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Georg Büchners Text kann auch heute noch mit einigem zeitgeschichtlichen Bezug gelesen werden. Die französische Revolution, deren Ursprung auf die massive Staatsverschuldung und die grosse Ungleichheit der Standesgesellschaft Ende des 18. Jahrhunderts zurückzuführen ist, bildet den Hintergrund dieses Dramas. Anhand der Hauptcharaktere Danton und Robespierre schildert Büchner eindrücklich, wohin übersteigerter Idealismus und Fanatismus führen können. Ein paar wenige selbsternannte Vertreter des Volkes – ohne dieses je befragt zu haben – führen die Revolution an, die schnell aus dem Ruder läuft und in einer Schreckensherrschaft und unglaublichem Leid endet. Was die Manipulation der Massen und die daraus entstehende Gruppendynamik bewirken kann, lässt einem erahnen, wie nah Wahnsinn und Tugend sein können. Nicht selten werden dabei Naturereignisse als Argumentationshilfe für demagogische Inhalte missbraucht.


    Wenn man die heutige Welt besser verstehen will, sollte man dieses Werk lesen.

  6. Cover des Buches Das Erbe der Königin (ISBN: 9783732567027)
    Philippa Gregory

    Das Erbe der Königin

     (78)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Inhalt

    Mittlerweile weiß jeder, dass die Frauen Heinrichs VIII. gefährlich leben. Wenn er einmal seinen Blick auf eine andere gerichtet hat, schwebt seine aktuelle Königin in Lebensgefahr.
    Die deutsche Anna von Kleve kommt als vierte Gemahlin des Königs nach England. Die schüchterne junge Frau verliebt sich in das Land, in das sie einheiratet und ist vom höfischen Leben fasziniert. Allerdings bemerkt sie recht schnell, dass fast alles nur Fassade ist, denn nach Katharina von Aragon und den Boleyn-Schwestern versucht neben Anna selbst, nun auch die junge und bildhübsche Hofdame Katherine Howard, sich bei Heinrich beliebt zu machen. Und so ist keine der jungen Frauen wirklich sicher, was ihre Zukunft bringen wird…

    Nachdem ich „The Spanish Princess“ gesehen habe und das dazugehörige Buch „Die ewige Prinzessin“ gelesen habe, wollte ich die Welt der Tudors noch nicht verlassen. Aus diesem Grund habe ich nach „Das Erbe der Königin“ gegriffen und es nicht bereut. Das Buch beleuchtet nicht nur die kurze Ehe zwischen Anna von Kleve und Heinrich VIII. sondern auch die Ehe mit Katherine Howard. Von beiden Ehefrauen wusste ich nicht sehr viel und war deshalb umso gespannter, wie Philippa Gregory die Geschichte dieser beiden Frauen geschrieben hat.

    Das Buch ist aus der Sicht von Anna von Kleve, Katherine Howard und Jane Boleyn (Lady Rochford) geschrieben. Man lernt die junge Anna noch in Kleve kennen, wie sie für das Portrait Modell stehen muss, welches Heinrich VIII. gezeigt werden soll. Über ihre Kindheit ist kaum etwas bekannt und doch schafft es Philippa Gregory mir näher zu bringen, wie sie hätte aufwachsen können. Der Vater starb an einer Krankheit und ihr Bruder war unglaublich herrschsüchtig und ihr gegenüber recht gleichgültig. Trotzdem hat sie sich zu einer sehr mutigen jungen Frau entwickelt, denn sie besteht am englischen Königshof. Allerdings geht bereits die erste Begegnung zwischen dem König und Anna gehörig schief und somit ist der Weg, den sie dann in Zukunft gehen würde, bereits vorgezeichnet. Eine Beziehung zum König aufzubauen ist Anna so gut wie unmöglich. Er behandelt sie schlecht, beleidigt sie und kümmert sich überhaupt nicht darum, dass es eine Krönung geben soll. Anna lernt jedoch eifrig die englische Sprache und bemüht sich eine gute Königin und Ehefrau zu sein. Doch gegen Heinrich VIII. hat sie kaum eine Chance.

    Vor allem dann nicht mehr, als Katherine Howard als ihre Hofdame den englischen Hof zu verzaubern beginnt. Das Mädchen ist gerade 14 Jahre alt als sie in die Löwengrube geworfen wird, um die Howards wieder zu mehr Macht zu verhelfen. Ihr Onkel, der einflussreiche Herzog Norfolk hat große und ehrgeizige Pläne mit Katherine, kaum dass der König ein Auge auf zu geworfen hat. Sie soll sein Herz gewinnen, ihn verliebt machen und damit Anna von Kleves Untergang herbeiführen. Gleichzeitig soll natürlich der Stern der Howards wieder aufgehen, der durch die Exekution von Anne Boleyn sehr stark ins Wanken kam. Katherine hat Spaß am königlichen Hof, sie liebt es zu flirten und von jungen Männern angeschaut und bewundert zu werden. Sie ist sich ihrer Schönheit durchaus bewusst und es gibt nur einen Menschen, dem sie wirklich gefallen will: sich selbst. Ihr wird erst spät klar, was für Folgen ihr Betragen haben kann und so steuert auch sie unweigerlich in eine Falle hinein, die ihr Leben bedrohen kann.

    Ganz anders erscheint es Jane Boleyn zu gehen. Sie ist, nach der Hinrichtung ihres Mannes George Boleyn und ihrer Schwägerin Anne Boleyn in Ungnade gefallen. Doch der Herzog von Norfolk holt sie als Hofdame zurück, um Anna von Kleve zu dienen und ihm Bericht zu erstatten. Norfolk möchte alle Fäden in der Hand halten und hat deshalb eine treue Dienerin genau dort platziert, wo sie ihm am meisten helfen kann. Jane, die unbedingt wieder eine Aufgabe von Bedeutung haben möchte, tritt die Stelle bereitwillig an und tut genau das, was der Herzog ihr aufträgt. Sie beobachtet, manipuliert zu seinen Gunsten und hilft dabei Anna zu stürzen und Katherine Heinrich VIII. zuzuführen. Ohne schlechtes Gewissen macht sie eine Aussage, die Anna von Kleve in ernste Schwierigkeiten bringen könnte und als sich die Schlinge um Annas Hals immer weiter zuzieht besinnt sich der König und beschließt lediglich eine Scheidung von der deutschen Königin. Er bezahlt ihr eine Abfindung, sie bekommt Häuser, Land und Dienerschaft und dennoch weiß Anna, dass sie niemals sicher sein wird. Jane jedoch fühlt sich sehr sicher in ihrer Rolle, denn schließlich beschützt der Herzog von Norfolk sie. Immerhin erfüllt sie all seine Aufgaben mit Bravour. Denn sie hat Katherine nun erfolgreich auf den Thron gebracht und tut nun ihr Bestes, um diesen Thron zu sichern, auch wenn dies nur mit sehr unkonventionellen Mitteln möglich zu sein scheint. Lady Rochford sieht zwischen all diesen Intrigen und Verstrickungen jedoch nicht, dass auch sie ins Kreuzfeuer geraten könnte, sollte sich das Blatt erneut wenden.

    Philippa Gregory weiß einfach wie man historische Romane schreibt. Obwohl mir die geschichtlichen Ereignisse bereits bekannt waren, habe ich von der ersten Seite an mitgefiebert. Ich wusste, was mit Anna geschehen würde und mir war auch klar, welches Schicksal Katherine und Jane ereilen würde, dennoch konnte ich vor Spannung das Buch kaum zur Seite legen. Die drei Frauen, so unterschiedlich sie nur sein konnten, haben mich, auf ihre jeweilige Weise, fasziniert. Die eine, wollte nur ihrem Bruder entkommen und hat sich unverhofft in ein Land verliebt, das ihren Tod bedeuten könnte. Die andere liebt nur sich selbst, Geld und Liebeleien, ohne auch nur eine Sekunde über die Konsequenzen nachzudenken, schließlich ist sie erst 14 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Und schließlich die letzte der drei, die nur auf ihren Machterhalt und ihren Vorteil bedacht ist. Keine von ihnen bekommt das, was sie verdient haben und doch sind sie der Willkür des Königs ausgeliefert gewesen. Philippa Gregory hat diese tragische Geschichte großartig zu Papier gebracht. Man spürt, dass sie die geschichtlichen Ereignisse perfekt mit ihrer eigenen Fantasie und Vorstellung verwebt und aus diesen historischen Fakten einen genialen Roman macht.

    Fazit

    Für eingefleischte Tudor-Fans ist diese Geschichte absolut zu empfehlen! Ich liebe es, wie Philippa Gregory die historischen Fakten in einen Roman verpackt und glaubhaft darstellen kann, was geschehen ist und möglicherweise geschehen ist. Die Charaktere, die zu Wort kommen, wirken unglaublich authentisch und man fiebert jede Seite des Buches mit und das, obwohl den meisten wohl der Ausgang der Geschichte klar sein wird. Als Einstieg in die Welt der Tudors ist das Buch vielleicht nicht ganz geeignet, da es eben die 4. und 5. Ehe von König Heinrich VIII. beleuchtet aber nach der Lektüre von „Die ewige Prinzessin“ und „Die Schwester der Königin“ kann ich es aufjedenfall empfehlen!

  7. Cover des Buches Maria Stuart (ISBN: 9783404770458)
    Margaret George

    Maria Stuart

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Engi-Eli
    Maria(Königin Schottland) muss aus ihren Land fliehen und geht zur der Königin in England . Jedoch lest diese Maria in Haft nehmen . Ich mag die dramatik und den Spannungsabfall Bogen der Aufgebaut ist
  8. Cover des Buches Tagebücher der Henker von Paris (ISBN: 9783933203939)
    Henri Sanson

    Tagebücher der Henker von Paris

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Jungfrau von Orleans (ISBN: 9785518967335)
    Friedrich Schiller

    Die Jungfrau von Orleans

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Das Buch erzählt die Geschichte der berühmten Jean d'arc, welche ein einfaches Bauernmädchen ist und doch durch die Kraft Gottes ein ganzes Heer anführt und damit Frankreich zum Sieg gegen die Engländer führt. Goethe hat dabei noch eine dramatische Liebesgeschichte einfebaut, indem sich Johanna in den Feind verliebt.

    Anders als bei anderen Autoren dieser Zeit ist Goethes Schreibstil sehr leicht und angenehm zu lesen, was unter anderen auch an den Reimschemata liegt. So kommt man gut in die Geschichte rein und versteht auch immer worum es gerade geht und kann auch die Emotionen nachempfinden.

    Was die Personen angeht, so gab es so viele mit verschiedenen, manchmal sogar etwas komplizierten Namen, dass ich durcheinander gekommen bin. Die Hauptpersonen konnte ich jedoch auseinanderhalten.
    Johanna an sich ist eine faszinierende Persönlichkeit. Sie stellt ein sehr starkes und gläubiges Frauenbild dar, wodurch sie alles schafft. Was Gefühle angeht so hat sie aber Schwierigkeiten, was aber auch an dem Weltbild der damaligen Zeit liegen kann wie sich eine Frau zu verhalten hat.

    Durch die Liebe in der Geschichte, wird alles sehr dramatisch, was ich etwas zu übertrieben finde. Zumal die eigentliche Liebe garnicht so sehr im Mittelpunkt steht, wie ich es erwartet hatte. Hauptsächlich geht es darum, dass Johanna dich nach Gottes Fügung richtet um ihrem Land zu helfen, was durchaus sehr interessant war. Ich konnte sogar richtig mitfiebern.

    Zusammengefasst ist dieses Buch etwas zu dramatisch für meinen Geschmack, trotzdem hatte ich Spaß mitzuerleben wie die Geschichte weitergeht und was für ein Ende Johannas Liebe haben wird. Es ist wohl eher etwas für Literaturliebhaber, da ich mir vorstellen kann, dass andere Leser nicht ganz so viel Spaß damit hätten.
  10. Cover des Buches Maria Stuart - die Biographie (ISBN: 9783491960978)
    Michel Duchein

    Maria Stuart - die Biographie

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Das Mädchen aus Blois. (ISBN: B001TL0V26)
    Alix du. Frenes

    Das Mädchen aus Blois.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Politisch. Schwülstig. Unverständich. Die Zeit, als Napoleon an der Macht war und später ins Exil musste. Die Konversation der Protagonisten bestand meist aus Fragen, die Niemand beantwortete. Keine Tiefe. Dabei startete die Geschichte garnicht schlecht...erinnerte sie mich doch an Anne Golon's Angelique. 166 Seiten von 318 hab ich geschafft, dann war meine Geduld am Ende.
  12. Cover des Buches Die Königinnen (ISBN: 9783499141751)
    Jean Plaidy

    Die Königinnen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Durch dieses Buch von Jean Plaidy erfährt man historische Fakten, hübsch in Romanform verpackt, über das Schicksal der vielen Frauen von Heinrich dem VIII. Sehr interessant.
  13. Cover des Buches Raubritter (ISBN: 9783865390349)
    Niklas Frank

    Raubritter

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Raubrittertorsti
    Niklas Frank hat viel Interessantes über das Who is Who des deutschen Raubrittertums geschrieben. Witzig, manchmal aber zu witzig und ironisch kamen die Geschichten daher.
  14. Cover des Buches Die Marquise von Brinvilliers (ISBN: B0000BQTTJ)
    Paul Elgers

    Die Marquise von Brinvilliers

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Geschichte der Henker (ISBN: 9783881998826)
    Tankred Koch

    Geschichte der Henker

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Pashtun Valley Leader Commander
    Hat hier scheinbar ein Titel den Weg vom "Fachverlag" in die Welt des modernen Antiquariats gefunden. Gegenstand eigentlich eine besondere Berufsgruppe. Der Berufsstand, dessen Aufgabe es war seine Kunden vom Diesseits ins Jenseits zu befördern. Hierfür standen ihm untrerschiedliche Mittel und Techniken zur Verfügung, welche auch Gegenstand der Betrachtung dieses Buches sind. Insgesamt ist festzustellen, daßß der Titel sich vom Aufbau her liest, als seien es Annalen. Oft gestückelt, hier ein Quellenauszug, dort ein Zitat und ales bunt gemischt. Interessant sind aber über die Schilderung des Schindens, Henkens,Lynchen,Vierteilens hinaus die Betrachtungen über die Binnenorganisation eines verachteten Berufsstandes, welcher aber zur Aufrechterhaltung der Gesellschaftsordnung scheinbar notwendig war. So man den Text unter sozialgeschichtlichen Aspekten liest, wird man/kann man mit ihm sehr viel "Spaß" haben.
  16. Cover des Buches Von Vercingetorix bis zum Märchenkönig Ludwig II. (ISBN: 9783453120037)
    Hans Ch Huf

    Von Vercingetorix bis zum Märchenkönig Ludwig II.

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Begleitbuch zu der Serie beschäftigt sich in Ausgabe 7 mit den Themen: „Vercingetorix", „Die Templer", „Die Rache des Regengottes", „Shogun", „Marie Antoinette" und „Ludwig II." - jedes Kapitel stammt von einem anderen Autor. Der Rahmen spannt also wirklich wieder einmal einen großen Bogen der Geschichte von der grauen Vorzeit bis fast ins 20. Jahrhundert.
  17. Cover des Buches Der Racheschwur (ISBN: 9783442456833)
    Anne Perry

    Der Racheschwur

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buecherjenna

    Inhalt:

    Französische Revolution - 3. Jahr

    Die junge Witwe Celie hat ihren Sohn Jean-Pierre bei ihrer Freundin Amandine abgegeben, da sie im Hause Stael angestellt ist und gebraucht wird.

    Als die junge Mutter ihren Sohn abends wieder abholen will, ist dieser tot. 

    Celie kann es nicht fassen und als sie von ihrer Arbeitskollegin erfährt, dass Amandine mit ihrem Geliebten zusammen war, während ihr kleiner Sohn starb, schwört sie Rache. Sie plant das Paar als Verräter anzuprangern, denn in diesen unsicheren Zeiten tut man gut daran, nicht allzu vertraulich mit anderen Personen zu reden - doch dies hat Amandines Geliebter scheinbar vergessen und somit hat Celie genug Informationen, die sie verwenden kann - doch dann marschieren die Preußen ein...


    Meine Meinung:

    Obgleich dieses Buch mit 86 Seiten wirklich sehr dünn ist, spielte ich nach gut der Hälfte mit dem Gedanken es abzubrechen... glücklicherweise hab ich dies nicht getan, denn gegen Ende nimmt die Geschichte an Fahrt auf und das Ende ist wirklich überraschend.

    Sehr gut gefielen mir die Beschreibungen der Autorin bezüglich des aufgewühlten Mobs auf den Pariser Straßen. Diese Beschreibungen machten die Geschichte lebendiger und brachte einem die französische Revolution noch mal in Erinnerung.


    Fazit:

    Für zwischendurch ist dieses Büchlein wirklich gut geeignet, allerdings sollte man dennoch ein wenig Geduld mit der Story haben und nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen, denn die Nachricht, die in dieser Geschichte steckt, ist wie ein guter Rat, den sich jeder merken sollte und doch sooft vergessen wird.

  18. Cover des Buches Michael Kohlhaas (ISBN: 9783744870689)
    Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    „An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.“ (Erster Satz)

    Kleist bedient sich hier einem Erzählstoff aus dem Mittelalter. Der Kaufmann Hans Kohlhase begab sich 1532 auf eine Reise vom brandenburgischen Cölln nach Leipzig. Auf dem Weg werden ihm vom Junker Günther Zaschnitz zwei Pferde abgenommen mit der Behauptung, Kohlhase hätte sie zu vor gestohlen. Dieser ging gegen die Vorwürfe juristisch vor, doch der Konflikt konnte nicht zufriedenstellend geklärt werden. Kohlhase zettelt eine Fehde gegen die Familie Zaschnitz an, begeht Verbrechen und wird 1540 hingerichtet.

    Kleist hält sich nicht hundertprozentig an die Historie, sondern verwebt diese durch schriftstellerische Freiheit zu einer Novelle sondergleichen. Es geht dabei um Rechtschaffenheit, Freiheit, Unterdrückung, Moral, Rechtsstaat, Gewaltenteilung, Feudalherrschaft, Machtmissbrauch. Aber es geht auch um Aufhetzung, Rache um jeden Preis und brutale Selbstjustiz.

    Nun könnte der interessierte Leser denken: Ja, es ist ein gehaltvoller Roman, der voller Wahrheitsliebe und etwas brutalen Mitteln, diese durchzusetzen, steckt. Dieser Roman muss die Gesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts erschüttert haben. Der Zeitgenosse Goethe war kein Fan von Heinrich Kleist und seinen Werken, erst in der Moderne durch z.B. Kafka erfuhr Kleist eine Renaissance. Und das stimmt auch zum Teil, beschreibt die Novelle allerdings nicht gänzlich. Kleist ergeht sich in seitenlangen Beschreibungen vom Verwaltungschaos, bei dem alles nur schlimmer wird. Dabei ermüdet der Leser durch die Schachtelsätze.

    Für den gebildeten europäischen Leser des 21. Jahrhunderts sind Inhalt und Schreibweise fern des Gewohnten. Wir leben in einer Demokratie mit gefestigter Rechtsstaatlichkeit und einer unabhängigen Jusiz, Kleist im 18./19. Jahrhundert nicht. Das Einfühlen fällt durch die differente Perspektive schwer. Das Ende ist zwar versöhnlich, doch bestärkt es das Märtyrertum. Kleists depressive Seite ist für den Leser deutlich spürbar.

    Oft zitiert wurde folgendes (beachtet: letzter Setz):

    „Warum willst du dein Haus verkaufen? rief sie, indem sie mit einer verstörten Gebärde aufstand. Der Roßkamm, indem er sie sanft an seine Brust drückte, erwiderte: weil ich in einem Lande, liebste Lisbeth, in welchem man mich, in meinen Rechten, nicht schützen will, nicht bleiben mag. Lieber ein Hund sein, wenn ich von Füßen getreten werden soll, als ein Mensch!“ (S. 27)

    Die Kraft, die hier in Kleists Worten steckt, ist erschütternd, geradezu beängstigend präzise. Dieser Gewalt über Seiten zu folgen ist nicht angenehm und mir kommt dabei der Gedanke: Zum Glück wird dieses Stück heute nicht mehr von vielen gelesen, denn gerade bildungsferne populistische Verschwörungstheoretiker könnten hier explosives Sprenggut finden, das zu Hetze und Gewalt führt.

    Diese Aktualität ist dem Stück leider nicht abzusprechen. Würde ich es daher empfehlen? Nein. Die Novelle konnte mir nichts neues beibringen, ich habe eine gefestigte Moral und weiß, dass Gewalt nur noch mehr Gewalt verursacht. Der Klügere gibt nach ist mir ein weit näheres Leitbild als Selbstjustiz. Die verschachtelte Schreibweise ist anstrengend zu lesen und zu folgen. Einmal nicht aufgepasst ist der Leser raus aus dem Geschehen. Ich habe wohl bei keinem klassischen Werk so viel aufgeseufzt und so oft die verbleibenden Seiten gezählt (vielleicht bei „Das Erdbeben von Chili“, aber das habe ich deutlich rasanter in Erinnerung).

    An der Fischer-Klassik -Ausgabe ist mal wieder nichts auszusetzen. Der Werkbeitrag aus dem Kindler ist kurz, aber informativ.

    „Der von ihr [der Novelle] ausgehende Reiz liegt u.a. in einem zwischen Widerstand und Ergebung, Staatsverachtung und Staatsgehorsam, Rechtsverletzung und Rechtsgehorsam usw. changierenden Spannungsverhältnis begründet, das in der Rezeptionsgeschichte je nach Schwerpunktsetzung entsprechend ausgemünzt wurde. Im Wilhelminismus war Kohlhaas ein Held preußischen Zuschnitts (…), die Blut-und-Boden-Ideologie im >Dritten Reich< wiederum stellt ihn als Typus nordischer Aufrichtigkeit aus, während man ihn nach 1945 entweder als idealen Republikaner feierte oder -im Zuge der 1968er – zum Rebellen stilisierte.“ (S.124)

    Fazit

    MICHAEL KOHLHAAS ist eine Novelle von Heinrich von Kleist, veröffentlich 1810, in der Selbstjustiz auf Verwaltungschaos trifft. Die verschachtelten, langatmigen Satzkonstruktionen machen die Novelle aus heutiger Sicht anstrengend zu lesen und ermüdend dem Inhalt zu folgen. Ein interessierter Leser könnte dieses Werk mit dem nötigen Verständnis für historische politische Spannungsverhältnisse lesen und daran Gefallen finden. Vielleicht etwas für Kafka- oder Mittelalter-Fans?! Allerdings finde ich es nicht notwendig, mehr über den Inhalt wissen zu müssen, als auf dem Klappentext und in den Ausführungen des Kindler steht. Alles Weitere grenzt an Zeitvergeudung.

     

    MICHAEL KOHLHAAS| Heinrich von Kleist| 1810| Fischer Taschenbuch| Fischer Klassik| 2013|125 Seiten| 4,00€ 

  19. Cover des Buches Schurken, Schande & Schafott: Zur Kriminalgeschichte in Aachen und Umland von 1794 bis 1900 (ISBN: 9783933608925)
    Udo Bürger

    Schurken, Schande & Schafott: Zur Kriminalgeschichte in Aachen und Umland von 1794 bis 1900

     (1)
    Aktuelle Rezension von: chubby
    In diesem Buch wird versucht ein Stück Aachener Krimminalgeschichte zu beschreiben. Wie ich finde ist es dem Autor sehr gut gelungen. Es ist bestimmt kein Buch für jedermann da sich der Inhalt auf Aachen und Umgebung bezieht. Aber für Fans der Stadt Aachen und oder Kriminalgeschichte aus der Vergangenheit ein sehr tolles Buch.
  20. Cover des Buches Das Kreuz und der Pfeil (ISBN: B0000BL9XM)
    Albert Maltz

    Das Kreuz und der Pfeil

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Mörder (ISBN: 9783499195495)
    Jim Thompson

    Mörder

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch beinhaltet Krimigeschichten aus so legendären Zeitschriften wie "True detective" oder "True Police stories", in denen hartgesottene Ermittler (häufig) bestialische Morde ausklären. Dieses Krimigenre läuft ansonsten häufig unter "hardboiled". Der reale Fall des Ed Gein ist auch dabei, der ua Vorlage für Hitchcocks "Psycho" und Thomas Harris` "Das Schweigen der Lämmer" war, Schnörkellose krimis dieser Art gibt es kaum noch, was sehr schade ist, aber vielleicht findet man im Internet eine entsprechende Gruppe? Wahre Pulp fiction!
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