Bücher mit dem Tag "schatz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schatz" gekennzeichnet haben.

197 Bücher

  1. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Anhänge und Register (ISBN: 9783608989441)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Anhänge und Register

    (7.805)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Der Herr der Ringe

    Autor*in: J.R.R. Tolkien

    Erschienen in Deutschland: 2016 (Diese Version)

    Originaltitel: The Lord of the Rings

    Erschienen in England: 1954, 1955, 1966

    Übersetzer*in: Margaret Carroux, E.-M. von Freymann, Helmut W. Pesch

     

    Weitere Informationen: 

    Genre: Fantasy, Abenteuer, Gen, Drama

    Preis: € 88,00

    Seiten: 1295

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-608-96035-8

    Verlag: J.G. Cotta'sche Buchhandlung

    Rezensionsexemplar: Nein 

     

    Inhalt:

    Diese wunderschöne Ausgabe zum 125. Geburtstag Tolkiens am 3. Januar 2017 enthält fünfzig Illustrationen von Alan Lee, dem Künstler, dessen Vorstellungskraft in überwältigender Weise mit der Tolkiens übereinstimmt. Alan Lees Bilder haben ganz maßgeblich die Ästhetik der Herr-der-Ringe-Filme geprägt.

    »Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.« Vor unvordenklichen Zeiten wurden die Ringe der Macht von den Elben geschaffen und Sauron, der Dunkle Herrscher, schmiedete heimlich den Einen Ring und füllte ihn mit seiner Macht, auf dass er über alle anderen gebieten konnte. Aber der Eine Ring wurde ihm genommen und so sehr er ihn auch in ganz Mittelerde suchte, er blieb dennoch für ihn verloren. Viele Zeitalter später fällt der Ring in die Hände des Hobbits Bilbo Beutlin … und so beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer der Fantasyliteratur. 

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Das Buch hier hat einen sehr interessanten Weg genommen, um zu mir zu finden. Irgendwann, 2016 oder 2017, aus Gründen, die ich bis heute nicht kenne, hat mein Freund von seiner Großmutter (Glaub, dass es sie war) das Angebot bekommen, zu Weihnachten "Der Herr der Ringe" geschenkt zu bekommen. Er aber selbst liest nichts und hatte dann mich gefragt, ob ich das Buch haben möchte. Ich hab dann gesagt: Ja, ok, warum nicht? 

    Danach lag es dann für Jahre auf meinem SuB, hier und da hatte ich dann mal versucht, es anzufangen, aber aus mehreren Gründen dann immer wieder abgebrochen oder abbrechen müssen. Tja, und dann kam 2025. Ich war dabei, meinen SuB abzubauen und dazu gehörten auch die beiden Ausgaben von "Der Herr der Ringe", die deutsche aus diesem Eintrag, als auch ein englisches Taschenbuch. Aber um das Taschenbuch soll es hier mal nicht gehen. Sondern um das Buch, das ich ihm Frühling 2025 gelesen habe. Ja, die Rezi kommt sehr sehr spät, aber hey, passt ja dazu, dass ich rund 8-9 Jahre zum Lesen gebraucht habe. 

    Was ich am Ende total bereut habe, sowohl bei der deutschen, als auch bei der englischen Version. Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen und da ich damals erst wenige Wochen zuvor die Filme gesehen habe (Extended Version, natürlich), hatte ich diese noch im Hinterkopf und konnte sie ein wenig miteinander vergleichen. Kurzum, sind beides Meisterwerke. Punkt.  

    Was mir auch an diesem Buch gefallen hat, sind nicht nur die richtig schönen Illustrationen, sondern auch die Tatsache, wie einfach es zu lesen war. Nicht von der Sprache her, nein. Sondern weil es schön auf mein Lesekissen gepasst hat. Bei dicken Büchern hatte ich besonders früher das Problem, dass ich beim Halten dieser mit meinen kleinen Händen immer mal wieder Krämpfe bekommen habe. Aber das war hier nicht der Fall. Auch waren die Seiten nicht hauchdünn wie in einem Buch aus der Kirche, sondern dick genug, dass ich beim Umblättern nie Angst haben musste. 

    Ok, kurz zur Story: Sie hat mich hellauf begeistert. Ich meine, ich mag die Filme ja schon sehr, aber das Buch ist nochmal auf einer ganz eigenen Ebene unterwegs. Die Freundschaft zwischen Gimli und Legolas, und auch die zwischen den Hobbits. Gandalf und Galadriel und Aragorn überzeugen natürlich auch total, wie Faramir und Boromir. Hab ich wen vergessen? Achja, Bill, das Pony. Die Anhänge, die bei dem Buch mit dabei waren, waren auch teilweise ziemlich interessant, aber ich gebe zu, in der englischen Ausgabe, die ich danach gelesen habe, habe ich sie nicht nochmal gelesen^^° 

     

    Fazit:

    Was soll ich sagen? Mir hat das Buch einfach richtig gut gefallen und ich habe es richtig bedauert, dass ich nicht früher dazu gekommen bin, und mich auch nicht früher zum Lesen des Buches aufraffen konnte. Aber letztes Jahr hab ich mir gesagt: Ok, das mach ich, das schaff ich. Tja und dieses Buch wird mich nie wieder verlassen. Btw, ich wusste bis heute nicht mal, wie viel das Buch kostet, da es wie gesagt ein Geschenk war O_o

    Von mir bekommt das Buch fünf Sterne und natürlich sowas von eine Lese-Empfehlung. Natürlich tun es auch andere Versionen^^°

    Gilt auch stellvertretend für "The Lord of the Rings", aka die englische Version. Der Vollständigkeit halber.

  2. Cover des Buches Der kleine Hobbit (ISBN: 9783423715669)
    J. R. R. Tolkien

    Der kleine Hobbit

    (4.742)
    Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworld

    Ich habe das Buch gelesen, weil ich ein großer Fan von den Filmen bin. Tatsächlich konnte ich den Herr der Ringe Filmen nie wirklich etwas abgewinnen (weshalb ich ihnen für den Podcast nochmal eine neue Chance geben wollte), während die Hobbit Filme zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören. 

    Dementsprechend war ich bereits vertraut mit der groben Handlung des Buches, die ich immer noch sehr liebe. Die Geschichte ist spannend und ein pures Abenteuer in einer fremden Welt voller cooler neuer Fantasywesen. Auch die Charaktere sind toll und man kann vor allem mit Bilbo sehr mitfühlen und ihn auf seiner Reise begleiten. 

    Leider hat es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht, durch das Buch zu kommen. Obwohl die Geschichte eigentlich super interessant ist, hat sie sich dadurch ziemlich gezogen und langatmig angefühlt. So musste ich mich leider echt durch die Seiten kämpfen, was ich richtig schade finde. Dementsprechend ist das für mich wohl einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Filme besser finde als das Buch.


    --> Bewertung: 2,3/5 Sterne

  3. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257072723)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

    (2.158)
    Aktuelle Rezension von: LeseratteAnni

    Der Alchimist schildert den Weg des jungen Spaniers Santiago. Gewohnt ist er ein Leben als Hirte. Mit seinen Schafen zieht er umher und genießt diese einfache Art des Reisens. Doch ein wiederkehrender Traum von einem Schatz bei den Pyramiden von Ägypten bringt ihn plötzlich von seinen gewohnten Wegen ab. Als jedoch eine Seherin und ein geheimnisvoller König zu ihm sprechen und ihm Hinweise geben, wie er zu seinem Schatz gelangen kann, merkt Santiago, dass dies kein Zufall mehr sein kann. Er beginnt, den Zeichen zu folgen, die ihn auf eine lange Reise nach Ägypten führen. Dabei stellen sich ihm viele Hindernisse in den Weg, und schon bald fragt er sich: Hat dieser Weg überhaupt einen Sinn?

    Ich habe dieses Buch aufgrund zahlreicher Empfehlungen gelesen, um zu verstehen, was genau so viele Menschen daran fesselt. Gerade für die jüngere Generation, die noch viele wichtige Lebensentscheidungen zu treffen hat, ist dieses Buch besonders geeignet. Mich hat die Denkweise, die diese Geschichte vermittelt, sehr fasziniert. Die Worte des Alchemisten, Santiagos und weiterer Charaktere haben mich tief berührt.

    Der Einstieg gelingt problemlos und schnell – durch den lockeren Schreibstil und die vielen Weisheiten, die sich von Anfang bis Ende durch das Buch ziehen. Jede Handlung Santiagos, jeder noch so kleine Schritt, ist von großer Bedeutung und beeinflusst den Verlauf der Geschichte.

    Jeder Mensch hat Träume und eine Bestimmung im Leben. Es liegt an ihm, seinen Träumen zu folgen und sie zu verwirklichen. Doch warum fürchten wir uns so sehr davor, unseren Lebenstraum zu verfolgen? Träume sind Hinweise auf unsere persönliche Legende. Sie kommen aus dem Innersten, aus dem Herzen, und zeigen, was uns wirklich erfüllen kann und wofür wir bestimmt sind.

    Als Leser beginnt man zunehmend, auch an sich selbst zu glauben. Man verlässt diese Geschichte mit vielen Weisheiten, neuer Lebenslust und Mut. Paulo Coelho lädt den Leser in eine malerische Kulisse ein und schildert Santiagos Reise nach Afrika sowie seinen Weg durch die Wüste mit einer Karawane. Jede Szene ist eindrucksvoll beschrieben und lädt dazu ein, für einen Moment aus dem eigenen Alltag zu flüchten und Teil dieser Reise zu werden.

    Dieses Buch lehrt uns, dass Träume kein Zufall, sondern Wegweiser sind. Der Mensch hat Angst, weil er Sicherheit oft dem Glück vorzieht und Scheitern oder Verlust fürchtet. Viele reden einem ein, die eigenen Träume seien unrealistisch. Die Menschen träumen – doch sie handeln nicht.

    Nach dem Lesen von Der Alchimist wird einem dies immer bewusster. Das Ende ist umso überraschender und beinhaltet einen großen Plot-Twist, der die Botschaft „Der Weg ist das Ziel“ noch einmal vertieft. Ein Buch voller Weisheiten, das ich sicherlich immer wieder zur Erinnerung lesen werde.

  4. Cover des Buches Dumas - Der Graf von Monte Christo. Schmuckausgabe mit Kupferprägung (ISBN: 9783730615171)
    Alexandre Dumas

    Dumas - Der Graf von Monte Christo. Schmuckausgabe mit Kupferprägung

    (410)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Der Graf von Monte Christo

    Autor*in: Alexander Dumas

    Erschienen in Deutschland: 1957

    Originaltitel: -

    Erschienen in -: -

    Übersetzer*in: - 

     

    Weitere Informationen: 

    Genre: Historisch, Abenteuer, Drama

    Preis: ???

    Seiten: 627

    Sprache: Deutsch

    ISBN: -

    Verlag: Fackelverlag GmbH

    Rezensionsexemplar: Nein 

     

    Inhalt:

    Mit erst neunzehn Jahren steht der französische Seemann Edmond Dantès vor dem Abgrund: Zwei schurkische Freunde haben ihn seiner Geliebten und seiner Zukunft beraubt, boshafte Intrigen haben ihn ins Gefängnis gebracht. Nach vierzehn schmachvollen Jahren jedoch gelingt ihm die Flucht aus seinem düsteren Kerker. Als begüterter Graf von Monte Christo kehrt er ins Leben zurück und bewegt sich fortan in den höheren Kreisen der Pariser Gesellschaft – beseelt nur von einem Gedanken: Rache. Nun ist er derjenige, der die Fäden zieht, um seinen Peinigern das Handwerk zu legen (Quelle: Osiander) 

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Bei dem Buch hier bin ich mir nicht mehr so sicher, wie und wann ich es bekommen habe. Ich glaube, das war letztes Jahr im öffentlichen Bücherschrank gefunden, aber zu 100% kann ich es nicht mehr bestätigen. Alles, was ich weiß, dass das Buch schon länger auf meinem SuB lag und dass ich mir darauf gefreut hatte, es zu lesen. Und am Anfang war es auch ziemlich cool! Die Story kam in einem ziemlich guten Tempo und ich war echt gespannt darauf, wie sich das alles entwickeln wird.  

    Aber es wird ab einem Punkt ziemlich ... naja, chaotisch, könnte man sagen. Also könnte ich sagen, denn so kam es mir vor. Denn es werden so viele Storypunkte angeschnitten, so viele Storyfäden angefangen, immer wieder und wieder, dass es mir dann irgendwann zu viel wurde. Auch die vielen Charaktere, es gab schon viele, die einen regelmäßigen Auftritt hatten und ich hatte schon da Schwierigkeiten, mich mit denen zurechtzufinden. Mir zu merken, wer wer ist und was seine oder ihre Aufgabe in dem Buch nochmal war. Dass da noch die vielen anderen Charaktere dazugekommen sind, die dann oft auch keine große Rolle gespielt haben, hat es für mich nicht einfacher gemacht. 

    Auch fand ich die Story hier und da ein wenig zu verwirrend. Es dauert mir teilweise zu lange, bis ich verstehe, warum diese Personen jetzt in dem Buch auftauchen. Und wie die Rache von Monte Christo nun passieren könnte. Und klar, am Ende geht alles auf, denke ich. Manches wird noch innerhalb seines eigenes Arcs geklärt, aber vieles fühlte sich dann doch recht unbefriedigend an. Eben, dass es für mich so ausufernd war, das waren für mich zu viele Storyarcs, zu viele Charaktere und irgendwann waren es dann sogar so viele, dass ich mich nicht wirklich mehr für die Leute interessiert habe. 

    Am Ende wollte ich dann nur wissen, wie es mit Monte Christo ausgeht, und das Ende war teilweise ok, teilweise gut. Ich hätte mir aber gewünscht, wenn das Buch so "simpel" geblieben wäre, wie es eben bis zu seinem Gefängnisausbruch war. Danach ist nicht nur er ins Wasser gefallen, sondern auch die Story. Sorry :/ 

     

    Fazit:

    Das Buch hatte mich dann doch ein wenig enttäuscht, was mir ja leider sehr oft mit Klassikern passiert. Der Anfang hatte mir echt Hoffnung gegeben, die mir dann aber doch recht schnell wieder genommen wurden. Leider, leider. Aber hey, das ist nun mal so. Daher bekommt das Buch von mir insgesamt drei Sterne von mir.

  5. Cover des Buches Reckless 3. Das goldene Garn (ISBN: 9783791500973)
    Cornelia Funke

    Reckless 3. Das goldene Garn

    (436)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Auch dieser Teil ist leider nicht mein Geschmack. Er ist zu kitschig geraten, zu märchenklischeehaft und mit zu viel Übercharakteristik Jacob betreffend gestaltet. Hinzu kommt, dass einige Szenen sehr langatmig und zäh sowie auch trocken rüber kommen, wodurch ich schnell das Interesse an diesem Teil verloren habe.

  6. Cover des Buches Fallen Princess (ISBN: 9783736321489)
    Mona Kasten

    Fallen Princess

    (482)
    Aktuelle Rezension von: milli_mi

    Mona Kastens Fallen Princess hat mich nach langer Zeit wieder zum Lesen gebracht. Die Geschichte spielt in einem interessanten Internat/Schul Setting mit Bezug zu keltischer Mythologie. Besonders die Konstellation der Charaktere hat mir gefallen: Zoey, die Protagonistin, ist mir im Laufe der Handlung ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung und die Beziehungen zu den anderen Figuren wirken authentisch und haben überzeugt. Die Love Story hatte vielleicht etwas tiefgründiger sein können. Definitiv Slow Burn Romance zwischen Zoey und Dylan. Da bin ich bereits gespannt auf den zweiten Band.

    An manchen Stellen hätte ich mir allerdings ein schnelleres pacing und mehr Spannung gewünscht, da sich die Geschichte gelegentlich etwas gezogen hat. Trotzdem hat mich die Story insgesamt überzeugt und emotional mitgenommen.

    Light Fantasy zum mitfiebern!

  7. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    London, Ende des 18. Jahrhunderts: Es gibt nur einen, der noch helfen kann, wenn man in Schwierigkeiten steckt und dringend einen Ermittler braucht, aber die Polizei nicht ins Vertrauen ziehen kann oder will: Der brillante Detektiv Sherlock Holmes. Gemeinsam mit seinem Freund Dr. John Watson nimmt er sich vermeintlich hoffnungsloser Fällen an und begibt sich in London und Umgebung auf Verbrecherjagd und auf die Spur rätselhafter Vorkommnisse aller Art. Selbst die Polizei bittet Sherlock Holmes zuweilen um Rat, wenn sie bei besonders kniffligen Kriminalfällen an ihre Grenzen stößt...

    „Sicher würde niemand meinen Beruf ergreifen, den die Gefahr nicht reizt.“ (Die Erzählungen II, S. 732/733)
    „Ich bin zwar nicht das Gesetz, aber ich repräsentiere die Gerechtigkeit, soweit meine schwachen Kräfte ausreichen.“ (Die Erzählungen II, S. 733)

    Meine Meinung:

    Ich bin mit hohen Erwartungen an die Romane und Kurzgeschichten über Sherlock Holmes und Dr. John Watson herangegangen, weil ich die beiden Charaktere zuvor bereits durch diverse Film- und Serienadaptionen liebgewonnen hatte, die ich allesamt toll gefunden hatte (u.a. 1940er-Jahre-Filme mit Basil Rathbone, die 2000er-Jahre-Filme mit Robert Downey Jr. und die moderne Serienadaption aus den 2010er-Jahren mit Benedict Cumberbatch). Entsprechend gespannt war ich nun endlich die Originalgeschichten kennenlernen mit denen vor über 100 Jahren (!) alles seinen Anfang genommen hat. 

    Sowohl die Romane als auch die Kurzgeschichten haben mich begeistert und ich fand sie sehr mitreißend. Es wird eine richtig gelungene Mischung aus spannenden, lustigen, gefährlichen, traurigen, dramatischen und nachdenklich stimmenden Momenten geboten. Manche Fälle sind sehr bewegend und traurig, weil man erfährt welche persönlichen Tragödien und individuellen Leidensgeschichten dahinterstecken. Zudem überraschen viele Geschichten mit Auflösungen bzw. Wendungen, die man (ebenso wie Watson und die Polizei) nicht hatte kommen sehen. Es kam für mich zudem unerwartet, dass es auch mal vorgekommen ist, dass Sherlock Holmes zu spät kam um eine Person zu retten und er ihren Tod zu seinem großen Bedauern nicht mehr verhindern konnte. Außerdem gibt es auch Fälle in denen Sherlock Holmes den Täter absichtlich davonkommen lässt, weil er Verständnis für dessen Tat und sein Motiv aufbringen kann.

    Eine große Stärke der Sherlock-Holmes-Erzählungen ist das lebendige Bild, das vom London des 18. Jahrhunderts und dem damaligen Leben entworfen wird. Zudem werden die Schauplätze sehr atmosphärisch beschrieben. Manche Fälle führen Sherlock Holmes zu abgelegenen herrschaftlichen Anwesen mit Geheimgängen/-zimmern während er bei anderen Gelegenheiten die Armenviertel von London aufsuchen muss und es kommt auch mal vor, dass Watson seinen Freund Holmes in einer Opiumhöhle suchen muss. Die Bandbreite an Verbrechen, sonstigen Vergehen und Rätseln die Holmes und Watson versuchen aufzuklären ist groß und das sorgt für Abwechslung (u.a. Mord, Spionage, Körperverletzung, Betrug und Diebstahl). Neben diesen „klassischen“ Fällen bekommen die beiden es z.B. auch mit Heiratsschwindel zu tun und in einen besonders außergewöhnlichen Fall stellt sich heraus, dass das „Mordopfer“ in Wahrheit Selbstmord begangen hatte und es diesen aus Rache wie Mord hat aussehen lassen, damit eine bestimmte Person als Mörder im Gefängnis landet. In einem weiteren ungewöhnlichen Fall bekommen es Holmes und Watson mit einem vermeintlichen Vampir zu tun. Die Täter denen die beiden auf die Schliche kommen entstammen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und ihre Motive sind äußerst verschieden. Mit manchen Tätern sympathisiert man ein Stück weit und kann deren Motiv nachvollziehen während man es bei anderen abstoßend und erschrecken findet welche niedrigen Beweggründe sie hatten bzw. dass sie aus reine Boshaftigkeit heraus gehandelt haben.

    Sherlock Holmes ist ein ungemein interessanter und vielschichtiger Protagonist mit Ecken und Kanten. Manchmal missfällt seinen Mitmenschen seine etwas exzentrische und direkte Art. Er ist alles andere als leicht zu durchschauen und nach außen hin wirkt er meist ziemlich unnahbar und abweisend. Umso schöner und interessanter sind daher die Momente, die einem hinter diese Fassade blicken lassen und die sein gutes Herz offenbaren. Diesbezüglich ist eine meiner liebsten Szenen der Moment in dem Sherlock Holmes bei einem ihrer Abenteuer zu seinem großen Erschrecken feststellt, dass Watson verletzt worden ist (siehe Erzählung „Die drei Garridebs“):

    „Sie sind doch nicht verletzt, Watson? Um Himmels willen, sagen Sie, dass Sie nicht verletzt sind!“ Es war eine Wunde wert – es war viele Wunden wert – die Tiefe der Loyalität und Liebe hinter jener kalten Maske kennenzulernen. Die klaren, harten Augen waren einen Moment lang getrübt, und die festen Lippe zitterten. Dieses einzige Mal erhaschte ich einen Blick auf ein großes Herz, ebenso groß wie der Verstand. (Die Erzählungen II, S. 680)

    Auch in der Erzählung „Die Mieterin hinter dem Schleier“ zeigt Holmes eine sensible Seite und es ist rührend wie er über seinen Schatten springt und sich bemüht eine Frau zu trösten, der das Schicksal wirklich übel mitgespielt hat:

    Dann streckte Holmes einen seiner langen Arme aus und tätschelte ihr in einer mitfühlenden Geste die Hand, wie ich es nur höchst selten bei ihm erlebt hatte. „Armes Mädchen!“, sagte er. „Sie armes Mädchen! Manchmal sind die Wendungen, die das Schicksal nimmt, schwer zu begreifen. Wenn es keinen Ausgleich für solche Qualen im Jenseits gibt, dann ist die Welt ein grausiger Scherz.“ (Die Erzählungen II, S. 821)

    Holmes Verhältnis zu Frauen ist etwas kompliziert. Er ist ein überzeugter Junggeselle und ist Frauen gegenüber ziemlich misstrauisch und voreingenommen. Ursprünglich meinte er einmal, dass ihm keine Frau intellektuell überlegen ist, aber bei den Ermittlungen zu einem seiner Fälle (siehe Erzählung „Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O.“) macht er dann die Bekanntschaft von Irene Adler. Ihr gelingt es Holmes auszutricksen und ihn zu „besiegen“. Watson berichtet dem Leser, dass er Holmes nach diesem Vorfall nie wieder hat sagen hören, dass es keine Frau gibt, die es mit ihm aufnehmen kann.

    An Sherlock Holmes sind seine außergewöhnliche Beobachtungs-, Auffassungs- und Kombinationsgabe besonders bemerkenswert, aber das ist längst nicht alles. Was das Thema Spurensicherung und kriminaltechnische Untersuchungsmethoden anbelangt ist er seiner Zeit voraus. Er verfügt zudem über umfangreiche chemische Kenntnisse und kennt sich z.B. sehr gut mit exotischen Giften aus. Außerdem spricht er mehrere Sprachen (neben seiner Muttersprache Englisch versteht er auch Deutsch, Französisch, Italienisch und Latein). Entscheidend für seinen Ermittlungserfolg ist darüber hinaus seine hervorragende Menschenkenntnis und die Tatsache, dass er ein wahrer Verkleidungskünstler ist: Er versteht es meisterhaft nicht nur sein äußeres Erscheinungsbild komplett zu verändern, sondern auch seine Stimme, Mimik und Gestik zu verändern und er ist in der Lage die Umgangssprache einfacher Leute zu sprechen und mit Akzente zu sprechen. Auf diese Weise ist er in der Lage das Vertrauen unterschiedlichster Menschen zu gewinnen. Er verfügt auch über ein gutes Netzwerk aus Kontaktleuten und Informanten. Dazu zählt u.a. eine Bande von Straßenkindern, die er manchmal mit kleineren Aufgaben beauftragt. In gefährlichen Situationen und bei körperlichen Auseinandersetzung wird zudem deutlich, dass Holmes über gute Reflexe verfügt, ein guter Boxer ist und er generell sportlich ist.

    Zum Leidwesen von der Polizei und dem armen Watson weiht Holmes sie in der Regel erst ganz am Schluss in seine Gedankengänge und Schlussfolgerungen ein. Davor macht er ihnen gegenüber wenn überhaupt nur kryptische Andeutungen, die sie mit Fragezeichen zurücklassen und hält sich nicht mit Erklärungen auf. So gibt es z.B. eine Szene in der Holmes Watson fragt, ob er abends Zeit hätte und Watson das ablehnt. Holmes sagt ihm dann daraufhin schlicht er solle trotzdem abends bei ihm vorbeikommen und dann verschwindet er ohne Erklärung und lässt den armen Watson einfach stehen. Ein weites unterhaltsames Beispiel dafür ist die folgende Szene aus der Erzählung „Der illustre Klient“:

    „Ich stehe Ihnen zur Verfügung, Holmes.“ - „Gut, dann verbringen Sie die nächsten vierundzwanzig Stunden mit dem intensiven Studium chinesischer Keramik.“ Er gab keine Erklärungen und ich fragte auch nicht danach. Aus langjähriger Erfahrung hatte ich gelernt, dass es weise war, ihm zu gehorchen. (Die Erzählungen II, S. 705)

    Eins der ersten Dinge, die mich besonders für Sherlock Holmes eingenommen haben ist die Tatsache, dass es ihm bei seiner Ermittlungsarbeit nicht um Ruhm oder Geld geht. Er lässt sich nicht davon beeindrucken, wenn ein potentieller Auftraggeber einflussreich und mächtig ist. Vielmehr sind es besonders raffinierte Verbrechen, rätselhafte Vorkommnisse und scheinbar aussichtslose Fälle denen er seine Aufmerksamkeit schenkt, denn er liebt die Herausforderung. Er nimmt sich Fällen an, die in besonderem Maße seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten bedürfen. So kommt es, dass er nicht selten vermeintlich kleinen Fällen den Vorzug gibt, auch wenn ihm diese nur ein geringes bzw. gar kein Honorar einbringen. Dadurch dass Holmes kein Polizist ist, ist er auch nicht an Dienstvorschriften gebunden und kann zu recht unkonventionellen Ermittlungsmethoden greifen. Der Gute nimmt es mit den geltenden Gesetzen zuweilen nicht ganz so genau und bewegt sich auch gerne mal in gesetzlichen Graubereichen bzw. übertritt Gesetze einfach indem er z.B. heimlich eine illegale Hausdurchsuchung (oder sollte man Einbruch sagen?) durchführt um sich ein paar zusätzliche Beweise zu verschaffen. Das sorgt für spannende Momente und es ist dadurch weniger vorhersehbar was Holmes als nächstes vorhat. Interessant ist auch, dass es tatsächlich eine Handvoll Fälle gibt in denen Holmes den Täter davonkommen lässt, weil er dessen Verbrechen von einem moralischen Standpunkt aus gesehen nachvollziehen kann.

    Bei all den Lobreden auf Sherlock Holmes darf man keinesfalls seinen treuen Freund und Ermittlungskollegen Watson vergessen, den man sehr schnell ins Herz schließt. Watson hat es wahrlich nicht immer ganz leicht mit seinem Freund Holmes, der ihn nicht oftmals ohne Erklärung mit irgendeinem ominösen Vorhaben überrumpelt, das die beiden dann nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Watson ist ein richtig liebenswerter, netter, besonnener, geduldiger und loyaler Mann. Auf ihn kann sich Holmes immer verlassen und das ist besonders insofern wichtig als dass Holmes zuweilen auch etwas einsam wirkt und ziemlich niedergeschlagen ist. Insbesondere wenn Holmes gerade keinen spannenden Fall hat, der ihn auf andere Gedanken bringt, ist er manchmal sehr melancholisch, zieht sich zurück, sucht Trost im Opiumkonsum und scheint dem Leben nicht viel Schönes abgewinnen zu können. Gerade in solchen Momenten braucht es einen Freund wie Watson und bei der Aufklärung seiner Fälle wäre Holmes ohne ihn durchaus das eine oder andere Mal ziemlich aufgeschmissen gewesen.

    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es auch unter den relativ unbekannten Romanen bzw. Erzählungen richtig tolle gibt, die es verdient haben weitaus bekannter zu sein und bei denen es sich lohnt sie zu lesen. So hat mich beispielsweise der Roman „Das Tal des Grauens“ sehr begeistert, der für mich dem weitaus bekannteren Roman „Der Hund der Baskervilles“ in nichts nachsteht und mir sogar fast noch ein bisschen besser gefallen hat. Ich finde auch nicht, dass die späteren Erzählungen schwächer geraten sind als die früheren Erzählungen. So hat es mir z.B. sehr gefallen, dass zwei der zuletzt erschienenen Kurzgeschichten aus der Sicht von Holmes erzählt werden und nicht wie sonst aus der Sicht von Watson.

    Fazit:

    Ich kann es absolut verstehen, dass die Romane und Erzählungen über Sherlock Holmes und Dr. John Watson auch über 100 Jahre nach ihrem erstmaligen Erscheinen noch immer so beliebt sind. Ich habe sie sehr gemocht und fand sie richtig spannend, atmosphärisch und mitreißend. Natürlich haben mir manche noch besser gefallen als andere, aber gern gelesen habe ich sie allesamt.

    Zudem kann ich Sherlock-Holmes-Fans auch das Buch „Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman“ (von Anthony Horowitz) sehr empfehlen. Auch wenn es nicht von Arthur Conan Doyle geschrieben wurde macht es ihm alle Ehre und das Buch fühlt sich beim Lesen wie ein „echter“ Sherlock-Holmes-Roman an.

    Zum Schluss noch ein unterhaltsames Zitat von Sherlock Holmes über Frauen:

    „Das Herz und der Verstand einer Frau sind für einen Mann unlösbare Rätsel.“ (Die Erzählungen II, S. 691)
  8. Cover des Buches Die Schatzinsel (ISBN: 9783328109792)
    Robert Louis Stevenson

    Die Schatzinsel

    (636)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    Es beginnt mit einer Geschichte. Alles beginnt mit einer Geschichte, ja, vielleicht begann das ganze Universum mit einer Geschichte und vielleicht haben wir uns deshalb einen Gott als Erzähler erdacht und vielleicht hat diese Erfindung schon allein deswegen ihre Berechtigung. Von allen Erfindungen der Menschheit ist die der Geschichte wohl am erstaunlichsten, zumindest ist es die einzige Erfindung, die in sich Zeiten und Räume bergen kann, die sonst nicht existieren, Geschehnisse, Möglichkeiten, unmögliche Wesen und erdachte Zukunft. Von dem einen Punkt ausgehend, dass Geschichten möglich sind, hat der Mensch riesige Konstrukte und kleine Märchen, große Sammlungen und einzelne Visionen erschaffen. Und doch ist jede Geschichte wieder etwas Besonderes, Einzigartiges in sich.

    Vielleicht wäre "Die Schatzinsel" eine der vielen einmal erzählten Geschichten geblieben, die man sich ausdenkt, wenn man Kinder unterhalten und Spannung erzeugen will. Aber Robert Louis Stevenson war ein Schriftsteller und für ihn begann mit einer von ihm gemalten Karte und der nächtlichen Erzählung die Idee eines Romanes, der, für Kinder und Jugendliche gleichermaßen geeignet, zu einem Sinnbild für Abenteuergeschichten, ambivalente Schurken und Helden und einen nie endenden Spannungsbogen werden sollte.

    Was ist die Schatzinsel? Nur eine Geschichte oder tatsächlich ein Roman? Ist sie dazu geeignet, von Erwachsenen UND von Jugendlichen gelesen zu werden oder spricht sie doch mehr ein junges Publikum an?
    Es ist oft betont worden, dass Jim Hawkins zu den Charakteren in der Weltliteratur gehört, mit denen man sich am einfachsten (wohlgemerkt nicht unbedingt am besten) identifizieren kann. Daher fühlen sich Kinder und Heranwachsende, die sich gerne in Identität eines mutigen Helden hineinversetzen, um am Abenteuer auch emotionalen Anteil zu haben, eher angesprochen als Erwachsene. Von der Struktur her ist die Schatzinsel aber tatsächlich für jede Altersklasse geeignet.
    Es gibt keine Liebesgeschichten, was das Buch erfrischend unproblematisch macht, dafür aber jede Menge Wendungen und Unklarheiten, die den Leser bei der Stange halten und das Schicksal jeder einzelnen vorgestellten Person in den Fokus rücken. Es gibt keine Schwerpunkte und die Erzählung richtet ihre Dynamik nach der jeweils vorherrschenden Lage, mal mitten im Geschehen, dann wieder bloß beschreibend.

    Warum die Schatzinsel lesen? Weil es eine gute Geschichte ist, rundherum. Und, wem das nicht genügt, den kann man vielleicht noch mit der Andeutung dieses ganz bestimmten Gefühls umstimmen: diese Freude, einen Klassiker der Weltliteratur in der Hand zu halten und zu spüren, wie die Prosa einen führt, wie eine der zentralsten Geschichten der Menschheit in einem selbst Gestalt annimmt, mit diesem Detail und das auf so unaufdringliche und doch nachdrückliche Weise, dass man fast von Verzauberung sprechen möchte.

    Ich würde nicht sagen, dass die Schatzinsel ein Meisterwerk ist. Aber man kann fast nichts anders, als ihrer Spannung, ihren Figuren und ihrer Art eine echte Sympathie entgegenzubringen. Sie nimmt sich Freiheiten und vermeidet hier und da stilistische Finessen und doch hat sie in ihrer Gänze ohne Schaden über 100 Jahre Literaturabenteuer überlebt. Weiterhin kann man in ihr diese ganz eigene Art der klassischen Geschichte finden, wie man sie sich wehmütig als Kindheitserinnerung wünscht; als Erinnerung an Abende der Glückseligkeit inmitten einer abenteuerlichen Erzählung...

  9. Cover des Buches The Darkest Gold – Die Gefangene (ISBN: 9783499011504)
    Raven Kennedy

    The Darkest Gold – Die Gefangene

    (508)
    Aktuelle Rezension von: Nefina

    Ich habe The Darkest Gold – Die Gefangene verschlungen. Punkt.
    Dieses Buch ist düster, schmerzhaft, intensiv und gleichzeitig unglaublich fesselnd.

    Auren als Protagonistin hat mich komplett abgeholt. Ihr innerer Kampf, ihre Abhängigkeit, dieses langsame, realistische Erwachen aus einer toxischen „Liebe“ war emotional richtig schwer auszuhalten, aber genau deshalb so gut. Nichts fühlt sich beschönigt an, nichts romantisiert sich schön. Es tut weh. Und es soll weh tun.

    Die Welt ist brutal, das Gold glänzt, während es erdrückt, und der Schreibstil hat mich Seite für Seite tiefer reingezogen. Es ist ein langsamer Start, ja ABER wenn es klickt, lässt es dich nicht mehr los. Das letzte Drittel? Chaos. Gefühle. Wut. Herzschmerz. Sofortiger Bedarf nach Band 2.

    Und ganz ehrlich: Raven Kennedy weiß ganz genau, was sie tut.
    Manipulation, Macht, Trauma und Selbstfindung werden hier so intensiv erzählt, dass man das Buch nicht einfach „liest“, man erlebt es.

    Einzige Mini-Kritik: Warum sieht das englische Hardcover bitte zehnmal besser aus als das deutsche Taschenbuch?! 😭📚

    Fazit:
    Dunkel. Roh. Emotional zerstörend. Absolutes Highlight für alle, die Dark Fantasy Romance mit Tiefe lieben.
    Ich bin offiziell gefangen. 🖤✨

  10. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  11. Cover des Buches Löcher: Die Geheimnisse von Green Lake (Gulliver) (ISBN: 9783407743152)
    Louis Sachar

    Löcher: Die Geheimnisse von Green Lake (Gulliver)

    (835)
    Aktuelle Rezension von: Pauline_reads

    Anfangs war ich gegenüber diesem Buch sehr skeptisch weil ich dachte es würde mich langweilen , da es aber ein Geschenk war wollte ich es doch mal anfangen zu lesen und wurde positiv Überrascht ! Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch die Charaktere und zwischen durch die Zeitsprünge in die Vergangenheit. Ich bin nun dankbar das ich es lesen durfte, weil es mich sehr bewegt hat. Den Anfang und die Mitte waren für mich am besten, das Ende fand ich nicht mehr so gut. Und leider sind am Ende noch ein paar Fragen zu viel offen geblieben. Aber sonst hat mir das Buch wirklich gut gefallen und mich auf eine kleine Reise mitgenommen. 

  12. Cover des Buches Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783423281188)
    Edgar Allan Poe

    Unheimliche Geschichten

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Weinhold

    Das Werk von Edgar Aellen Poe geriet fast in Vergessenheit. Erst Posthum erlangten seine Geschichten in der Schwarzen Romantik zu Ruhm. In "Unheimliche Geschichten" findet man zumindest einen Teil seiner Geschichten, inklusive der berüchtigten "Bluttat in der Rue Morgue". 

    Hinzufügen sei, dass sein Stil nicht ganz einfach ist und man Poe natürlich im Kontext der Zeit sehen muss.

  13. Cover des Buches Haunted Reign (ISBN: 9783736323681)
    Mona Kasten

    Haunted Reign

    (191)
    Aktuelle Rezension von: LenaSchwed

    Zoe wird an einem Turnier teilnehmen, damit sie das Schuljahr besteht. Dabei lernt sie neue Freunde und neue Verbündete kennen. Am Ende ist es etwas traurig, aber auch schnell wieder etwas zum Lachen.                                                                                                      

  14. Cover des Buches Der Wortschatz (ISBN: 9783000609312)
    Elias Vorpahl

    Der Wortschatz

    (255)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    In "Der Wortschatz" begleiten wir ein Wort, das vergessen hat, wie es heißt und das sich auf die Suche nach seinem Sinn gemacht hat. Es ist auf sich allein gestellt und reist durch die fantastische Welt der Sprache.

    Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da es so anders ist als das, was ich sonst lese und weil ich neugierig darauf war, was mich erwartet. Laut Klappentext geht es um die Suche nach dem eigenen Sinn, ich muss jedoch zugeben, dass ich vor allem nach dem Sinn der Geschichte gesucht habe. Die Geschichte war ganz unterhaltsam im Märchenstil geschrieben und ich fühlte mich etwas wie Alice im Wunderland, doch während des Lesens habe ich mich immer gefragt, wo die Geschichte hinführen wird und ob für mich alles am Ende einen Sinn ergibt. Für mich ist das Ergebnis leider, dass sich mir der Sinn des Buches nicht erschlossen hat. Vielleicht ist es nur für mich nicht die richtige Art von Roman gewesen, vielleicht geht es auch anderen Lesenden so. Ich kann als Fazit feststellen, dass ich die Grundidee und den Ideenreichtum der Geschichte gut fand, ich jedoch den Sinn der Geschichte und somit die Lehre für meinen eigenen Sinn in diesem Buch leider nicht gefunden habe. 

  15. Cover des Buches Die Wilden Hühner 1 (ISBN: 9783751300636)
    Cornelia Funke

    Die Wilden Hühner 1

    (469)
    Aktuelle Rezension von: sabrina95

    Die Wilden Hühner ist für mich mehr als nur ein Kinderbuch, es ist eine süsse Kindheitserinnerung und fest mit meinem Weihnachtsritual verbunden. Fast jedes Jahr habe ich den ersten Band in der Weihnachtszeit gelesen, eingekuschelt auf dem Sofa. Allein deshalb hat das Buch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.🤍


    Die Geschichte handelt von einer Mädchenbande, den „Wilden Hühnern“, die zusammenhalten, Geheimnisse haben und sich gegenseitig unterstützen. Freundschaft, Zusammenhalt und erste kleine Abenteuer stehen im Mittelpunkt. Besonders schön ist, dass jede Figur ihren eigenen Charakter hat, sodass man sich leicht mit einer von ihnen identifizieren kann.


    Ein typischer Moment im Buch und einer meiner Lieblingsgedanken dazu ist: „Oma weg, lass den Spass beginnen.“ Sobald die Erwachsenen ausser Reichweite sind, starten die Wilden Hühner ihre Pläne. Genau das macht das Buch so lebendig und kindgerecht: Es zeigt die Freiheit, Fantasie und den Mut.


    Der Schreibstil von Cornelia Funke ist leicht, humorvoll und sehr warm. Man liest das Buch schnell, weil man sich beim Lesen sicher und geborgen fühlt. Genau deshalb ist es für mich ein perfektes Buch für die Weihnachtszeit.🐔🧸

  16. Cover des Buches Detektiv Conan 04 (ISBN: 9783770483747)
    Gōshō Aoyama

    Detektiv Conan 04

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Varlanna

    Dieses Mal haben wir es mit drei Fällen zu tun. Während der erste Fall - für mich - wenig spektakulär war, geht es im zweiten Fall direkt mit der schwarzen Organisation weiter. Auch hier habe ich das Gefühl, dass Gosho gar keinen so langen Manga geplant hat, den Conan kommt den beiden Männern langsam auf die Spur. Er erfährt, dass sie sich Gin und Wodka nennen und den Zug mitsamt der Passagiere in die Luft jagen wollen.

    Was ich doch etwas komisch fand, war, dass die Beiden so in der Öffentlichkeit über ihren Plan, die Organisation und ihre Codenamen gesprochen haben. Aber vermutlich liegt es auch daran, dass die Geschichte nicht so lang gehen sollte. Conan wurde natürlich bemerkt und hatte Mühe und Not den Plan der Organisation zu vereiteln und musste dabei selbst schauen, dass er von ihnen nicht enttarnt wird. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass Conan alle Passagiere geopfert hätte, nur um Gin und Wodka zu folgen. Dank Ran hat er sich wieder auf das Hier und Jetzt und die Bombe fokussiert. 

    Ich fands Schade, dass er nicht versucht hat mit Professor Agasa nach Nagoya zu fahren, um die Spur der Männer in Schwarz zu verfolgen. Stattdessen ging es im dritten Fall des Bandes um Conan und die Detective Boys. 

    Das Bonus Manga am Ende mit Gosho ist wie immer der Hammer :)

  17. Cover des Buches Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire: Die Unverbesserlichen 1 (ISBN: B0BHZQZNCT)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire: Die Unverbesserlichen 1

    (31)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Die ersten Bände Kluftinger-Reihe mochte ich sehr gerne, da lag es nahe den Autoren auch bei ihrer neuen Reihe eine Chance zu geben. 

    Leider knüpfen sie da an, wo die letzten Klufti-Bücher aufgehört haben: alberne Sprüche, klischeehafte Charaktere und eine dünne Handlung.

     Vor allem Guillaumes Angewohnheit auf die meisten Fragen keine richtigen Antworten zu geben nervte mich bald (“Wohin fahren wir?” - Dahin wo du schon lange nicht mehr warst; “Was hast du vor?” - Das wirst du bald sehen). Überhaupt wurde ich mit ihm bis zum Ende nicht warm. Unerträglich überheblich belehrte er ständig seine Begleiter; er soll als Gelegenheitsgauner und Gentleman dargestellt werden, das nimmt man dem unangenehmen Besserwisser aber nicht ab.

    Positiv bleibt anzumerken, dass ich zum Ende hin tatsächlich mit ein paar der anderen Charaktere noch warm wurde. Auch der Sprecher macht einen echt guten Job.


  18. Cover des Buches Das Haus der tausend Welten (ISBN: 9783453319790)
    T.S. Orgel

    Das Haus der tausend Welten

    (63)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Ein Haus, dessen Inneres weit mehr zu bieten hat, als es von außen den Anschein macht? Das vor Magie, fremdartigen Wesen oder gar unbekannter Vegetation strotzt? Grenzen für Fantastisches und Tödliches scheinen im Haus der tausend Welten nicht zu existieren, wie auch die verschiedenen Gruppierungen auf ihrem Wettlauf zum obersten Stockwerk und dem von dort lockenden unendlichen Reichtum, bald feststellen.
    Das Buch kommt gewohnt fantasievoll daher, bietet viel Neues und damit viel Unverbrauchtes. Auch wenn ich mir an manchen Stellen einige weitreichendere Erklärungen und Beschreibungen gewünscht hätte, ist das kein Grund zu klagen. Schließlich besitze ich selbst Fantasie, die dadurch angeregt wird.
    Die Idee, die Umsetzung und der Wettlauf sind spannend erzählt, die Charaktere gut und von daher kann ich das Buch durchaus weiterempfehlen.

  19. Cover des Buches The Alchemist (ISBN: 9780062390622)
    Paulo Coelho

    The Alchemist

    (94)
    Aktuelle Rezension von: be_my_bookmate

    „𝕋𝕙𝕖𝕣𝕖 𝕚𝕤 𝕠𝕟𝕝𝕪 𝕠𝕟𝕖 𝕥𝕙𝕚𝕟𝕘 𝕥𝕙𝕒𝕥 𝕞𝕒𝕜𝕖𝕤 𝕒 𝕕𝕣𝕖𝕒𝕞 𝕚𝕞𝕡𝕠𝕤𝕤𝕚𝕓𝕝𝕖 𝕥𝕠 𝕒𝕔𝕙𝕚𝕖𝕧𝕖: 𝕥𝕙𝕖 𝕗𝕖𝕒𝕣 𝕠𝕗 𝕗𝕒𝕚𝕝𝕦𝕣𝕖."

    Wir begleiten einen Schäfer auf seinem persönlichen Lebensweg zur Erfüllung seiner Träume. Dieser führt ihn durch verschiedene Orte, er trifft Menschen mit unterschiedlichen Intentionen, macht Fortschritte und erleidet Rückschläge. Dabei kommt er immer wieder zu wichtigen Erkenntnissen über das Leben, die Menschen und sich selbst. 

    Mir gefällt die entschleunigte Erzählung, die mit vielen spirituellen Denkanstößen gespickt ist. Für mich geht es vor allem darum, für seine Träume einzustehen und auch mal Risiken eingehen. Scheitern gehört dazu und daraus erwachsen neue Chancen. Es geht darum zu lernen, das Verlust auch ein Stück weit zum Leben gehört und man trotzdem so viel zu gewinnen hat. Es ist wichtig zu wissen wohin man möchte und dennoch flexibel auf die Umstände des Lebens reagieren zu können, denn nicht alles was passiert können wir beeinflussen, aber durchaus wie wir damit umgehen. 

    Ich habe den Alchemisten vor Längerem auf deutsch gelesen und jetzt nochmal auf englisch. Ein Buch was ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen habe. Stellenweise wird es für meinen Geschmack etwas zu religiös/spirituell, aber insgesamt wirklich ein lesenswerter Klassiker. 

  20. Cover des Buches One Piece, Band 1 (ISBN: 9783551744913)
    Eiichiro Oda

    One Piece, Band 1

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    — SPOILER für den gesamten Anime/Manga — 

    Die Story kennt vermutlich jeder. Luffy möchte Piratenkönig werden und versammelt für sein Ziel eine Mannschaft aus den verschiedensten Personen. Mit seiner Gummi-Frucht kämpfen er und seine Kameraden gegen jeden Feind und segeln von Insel zu Insel, um das One Piece am Ende zu finden. Es ist eine lange Reise voller Abenteuer, Spaß und hitzigen Schlachten.

    Ich muss gestehen, dass ich sowohl den Anime mit 1125 Folgen, als auch den Manga mit 1145 Kapiteln gelesen habe (Stand jetzt, schließlich ist der Manga noch nicht abgeschlossen, aber es kann nur besser werden). Damit habe ich ziemlich viel Zeit investiert - wer rechnen kann, man müsste den Anime etwa 18 Tage ohne Pause durchschauen, um auf den aktuellen Stand zu kommen plus den Manga oben drauf - und habe keine Minute daran verschwendet. „One Piece“ ist genauso gut, wie es jeder sagt, wenn nicht noch besser und verdient einer der meistverkauftesten Werke der Welt. Tatsächlich könnte ich gar nicht in Worte fassen, wie gut der Anime ist, weshalb ich mit dieser Rezension nur eine weitere positive Statistik für den Autor bin.

    Die Charaktere allein sind unglaublich. Jeder hat seine Hintergrundgeschichte und seine eigenen Quirks und Persönlichkeiten, die sie jeweils ausmachen. Und es gibt unglaublich viele Personen in dem Universum, die einem alle irgendwie im Kopf bleiben. Mit den Protagonisten fiebert man mit und die emotionalen Momente sind genauso schön wie die actiongeladenen Szenen. Luffy ist ein Wohlfühlcharakter, der nichts allzu ernst nimmt, aber in den richtigen Momenten für seine Freunde einsteht und für sich gesehen perfekt zu dieser Manga-Reihe passt. Man muss ihn einfach lieben und es gibt keinen, der ihn nicht ins Herz geschlossen hat. 

    Hinzu kommt seine Crew mit Zorro, Sanji, Usopp, Nami, Robin, Chopper, Brook, Frankie und Jimbei, die alle des namenhalber erwähnt werden.  Würde ich alle Personen vorbildlich charakterisieren wollen, würde ich noch Stunden später hier sitzen. Sie machen jedoch die Story aus und man mag jeden auf seine Art. Aber auch die anderen Charaktere des Animes sind wunderbar und lassen die Spannung nie verfliegen. Seien es die anderen Piraten, die Navy, die Revolutionsarmee oder nur normale Inselbewohner. Ohne sie würde der Anime nicht der sein, der er heute ist und es ist einfach fantastisch.

    Mit dem Plot und dem Setting möchte ich gar nicht erst anfangen. Stück für Stück baut sich die Handlung auf und kleine Kämpfe gegen schwache Gegner am Anfang, die ja schon interessant waren, werden zu Kriegen, die die Welt zerstören. Die Piraten werden immer wichtiger in der Weltgeschichte und der Konflikt immer größer, obwohl das Ziel einfach ist: Das One Piece finden, von dem noch niemand eine Ahnung hat, was es ist. Jeden Kampf habe ich voller Intrigen verfolgt, egal wie lang er andauerte, und auch die Sidestories dazwischen und die Informationen, die uns viel zu langsam für meinen Geschmack verfüttert werden, lassen einen den Manga weiterverfolgen, der schon seit Generationen besteht. Egal um welche Insel es geht, alles birgt Geheimnisse, die man enthüllen möchte und man fiebert mit jedem Kapitel und mit jeder Folge mit. 

    Außerdem ist die Welt auch gut ausgearbeitet, auch wenn es mit den Meeren und den einzelnen Inseln recht einfach gehalten wurde. Ich könnte jetzt noch jeden Arc in der Reihenfolge aufzählen, einfach weil er sich in mein Gedächtnis gebrannt hat. Der Zeichenstil ist fantastisch, wozu man nur sagen kann, was für ein Genie Eiichiro Oda ist. Insbesondere der Anime wurde wunderbar und fantastisch dargestellt und mit jeder Folge verbessert sich die Animation. Klar sind die ersten Hundert Folgen noch sehr kindlich, aber die späteren Kämpfe werden spektakulär. Auch das Pacing ist perfekt und Millionen an Menschen fiebern jede Woche der neuen Folge entgegen, einfach weil es so gut ist.

    Dass der Manga bzw. Anime zu lang ist, ist kein Grund, ihn nicht anzufangen. Jeder, der sich durch die ersten Kapiteln gekämpft hat, feiert den Manga, so natürlich auch ich, und belächeln diejenigen, die diesen traurigen Grund nennen. Man verpasst eine Goldgrube, von der jeder weiß, dass sie existiert.

    Insgesamt empfehle ich sowohl den Manga, als auch den Anime zu 110% weiter. Wer sich als Anime-Liebhaber betitelt, muss „One Piece“ geschaut haben und der Anime ist absolut verdient in den Big Three (und ja, ja, ich weiß, dass es hier vorrangig um das Ausstrahlungsdatum geht)!

  21. Cover des Buches Zodiac Academy 4: Die Schattenprinzessin (ISBN: B0DHH6H5Q7)
    Caroline Peckham & Susanne Valenti

    Zodiac Academy 4: Die Schattenprinzessin

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Kathalee_

    Ich habe den vierten Band dieser Reihe regelrecht verschlungen!
    Zwar ist die Reihe vielleicht kein literarisches Meisterwerk im klassischen Sinne, aber sie fesselt mich durch die vielen Cliffhanger, die jedes Kapitel mit sich bringt.

    Ich habe jeden einzelnen Protagonisten ins Herz geschlossen – ich fiebere mit ihnen, leide mit ihnen und kann mich kaum von ihren Geschichten lösen.
    Wie bereits in den vorherigen Bänden steht auch diesmal wieder das Geschehen rund um Tory, Darcy, Orion und die Erben im Mittelpunkt.

    Inhaltlich möchte ich nichts vorwegnehmen, da ich Angst habe, versehentlich zu spoilern. Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen:
    Das Ende dieses Buches hat mich emotional zerstört!
    Keine drei Sekunden nach der letzten Seite hielt ich schon Band 5 in der Hand – so dringend musste ich wissen, wie es weitergeht.

  22. Cover des Buches Rocky Mountain Gold (ISBN: 9783906882239)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Gold

    (41)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    "Rocky Mountain Gold" von Virginia Fox, der zehnte Band der geliebten Reihe, nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Schatzsuche, die tief in die Vergangenheit greift. Als Zelda nach Independence zurückkehrt, glaubt sie, dass ihre erste Liebe, Cruz, tot ist. Doch stellen Sie sich die Überraschung vor, als sie ihn lebendig vor sich stehen sieht! Es ist ein Moment voller Emotionen, eine Mischung aus Schock und Freude, die den Leser ebenso trifft wie die Protagonistin selbst.

    Die Geschichte entfaltet sich wie ein Mosaik aus Geheimnissen und Enthüllungen. Zelda und Cruz machen sich gemeinsam auf die Suche nach Antworten, wobei sie auf eine alte Schatzkarte stoßen, die mehr Unheil als Reichtum zu bringen scheint. Die Charaktere, die sie auf ihrer Reise unterstützen, sind ebenso farbenfroh wie die Landschaften, durch die sie sich bewegen. Besonders das Café, ein wiederkehrender Schauplatz in der Serie, dient erneut als Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Die vertrauten Gesichter und die herzliche Atmosphäre dort bieten einen angenehmen Kontrast zu den spannungsgeladenen Entdeckungen und gefährlichen Abenteuern.

    Die Spannung in "Rocky Mountain Gold" ist nahezu greifbar und hält den Leser in einem festen Griff. Virginia Fox schafft es meisterhaft, die Balance zwischen Action und emotionaler Tiefe zu halten, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Dieser Band bietet eine erfrischende Abwechslung zu den vorherigen Teilen, indem er neue Facetten der Charaktere und der Geschichte enthüllt. Es ist ein Leseerlebnis, das nicht nur Fans der Reihe, sondern auch Neulinge in seinen Bann ziehen wird.

  23. Cover des Buches Das Geheimnis meines Meisters (ISBN: 9783956490460)
    Sandra Henke

    Das Geheimnis meines Meisters

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Geheimnisvoll, sinnlich, erotisch - aus meiner Sicht einabsolut gelungenes Cover. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    Meinung: Von Sandra Henke habe ich ja bereits einige Bücher gelesen, die mir auch immer gefallen haben. Ja, man könnte mich durchaus als Henke-Fan bezeichnen. Mit diesem Roman konnte sie mich erneut überzeugen. Getarnt alsAssistentin kommt Diebin Willow ins Haus der Hendersons. Wenn sie nicht arbeitet, schleicht sie sich durchs Haus und sucht nach einem Schatz. Sofort hat sie eine Connection zu ihrem Boss Dale, der nach einem Säureattentat halbseitig im Gesicht entstellt ist. Dass sie dieser "Makel" nicht stört, macht sie sehr sympathisch. Und obwohl sie ja im Grunde eine Kriminelle ist, mochte ich sie von Anfang an. Auch Dale hat etwas an sich, das ihn sehr interessant macht. Dann ist da noch Savage, der Dritte im Bunde. Er ist maskiert, mysteriös und unheimlich sexy. Als aufmerksamer Leser kommt man ihm rasch auf die Schliche, das tut der Story aber keinen Abbruch. Die Handlung ist schon sehr intensiv, was nicht nur an den heißen und expliziten Sexszenen liegt. Und die haben es echt in sich. Verdammt heiß!!! Aber auch die restliche Storyline hat mir gefallen. Familiengeheimnisse, sofern sie wie hier gut und richtig erzählt sind, garantieren Spannung. Mein Lesefluß wurde nur von Zwangspausen unterbrochen, denn der Schreibstil der Autorin hat mich einmal mehr an die Seiten gefesselt.
    Fazit:  "Das Geheimnis meines Meisters" ist ein erotscher Roman, der diesen Titel auch verdient hat. Hier wird nichts nett umschrieben, hier geht es direkt und hemmungslos zu. Ein Feuerwerk aus Sinnlichkeit und hartem Sex, gepaart mit einer spannenden Story. Intensiv und jedem empfohlen, der es auch mal härter verträgt! 😜
  24. Cover des Buches Der Bornholm-Code (ISBN: B0BX9C7TCL)
    Thorsten Oliver Rehm

    Der Bornholm-Code

    (65)
    Aktuelle Rezension von: M__E__U_

    Während einer Wartezeit auf das neue Buch des Autors hörte ich dieses mir bis dahin unbekannte Hörbuch, um mich einzustimmen. 

    Und ich habe es nicht bereut. Das Buch wurde in seiner Gesamtheit eingelesen und nicht inszeniert, was mir grundsätzlich gut gefällt. Es ist ähnlich in diesem Modus, wie wenn ich selbst lesen würde, und das ist ja mein grundsätzliches Ziel. 

    Die Geschichte selbst ist anspruchsvoll, komplex, sehr gut recherchiert und nichts für die Bettkante. Insofern genau meine Kragenweite. Ich habe immer wieder einmal zurückgespult, um die Spuren wieder neu und sicher aufzunehmen. Das entspricht meiner persönlichen Art des Lesens und Mitdenkens. 

    Wer sich auf anspruchsvolle Weise mit Spannung unterhalten lassen möchte, ist mit diesem (Hör)Buch gut unterwegs. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks