Bücher mit dem Tag "schatzsuche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schatzsuche" gekennzeichnet haben.

338 Bücher

  1. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.643)
    Aktuelle Rezension von: leonielinder

    Als Amy an ihrem 5. Hochzeitstag verschwindet, steht die Polizei und Amys Ehemann Nick vor einem Rätsel. Was ist passiert und wo ist Amy?

    Mit fast 600 Seiten haben wir hier doch ein rativ dickes Exemplar seines Genres. Gillian Flynn nutzt diese Seitenzahl aber total aus, um ihren Protagonisten Tiefe und Charakter zu geben. Das Konzept dieses Buches ist von A - Z durchgedacht und stimmig. Einfach TOP!!!

  2. Cover des Buches Das Haus in der Nebelgasse (ISBN: 9783453358850)
    Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches
    Am linken Coverrand sieht man eine Frau, die am Ufer der Themse steht. Im Hintergrund sieht man im Nebeldunst den Palace of Westminster. Mir gefällt das Cover sehr gut.

    Inhalt
    London 1900: Die junge und unabhängige Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule.  Nach den Sommerferien taucht ihre Schülerin Laura nicht mehr in der Schule auf, weil sie aufgrund einer Krankheit mit ihrem Vormund durch Italien und Griechenland reist. Matilda traut der ganzen Sache nicht, auch weil Laura ihr vor den Ferien ein Geheimnis anvertraut hat. Als Matilda dann eine Postkarte von Laura erhält, entdeckt sie darauf eine geheime Botschaft, die sie zu einem Kästchen mit rätselhaftem Inhalt führt. Schon bald befindet Matilda sich in einem mysteriösen Abenteuer, indem sie auch mehr über London und die Pest um 1665 erfährt. Hilfe erhält sie von dem Historiker Stephen Fleming. In welchem Zusammenhang steht Lauras Verschwinden und dem über 200 Jahre alten Kästchen? Matilda und Stephen dringen immer mehr in eine dunkle Familiengeschichte ein. 

    Meine Meinung
    Bei „Das Haus in der Nebelgasse“ handelt es sich nicht nur um einen historischen Roman sondern meiner Ansicht nach auch gleichzeitig um einen Krimi. Dies macht die Geschichte interessant. Susanne Goga hat mit ihrem tollen Schreib- und Erzählstil mir angenehme Lesestunden bereitet. 

    Ich finde, die Autorin hat sich sehr gut mit den Gegebenheiten in London um 1900 und die dort herrschende Pest um 1665 auseinander gesetzt. Sogar den Burenkrieg erwähnt sie dadurch, dass Matildas Bruder als Soldat in Afrika dient. Durch den Roman habe ich dankenswerterweise noch neues historisches Wissen dazu erhalten.
     Auch über London und den unterirdischen Flüssen erhält man interessante Informationen, die mir gar nicht so bewusst waren.

    Durch die Protagonistin Matilda Gray erfahren wir als Leser, welche Stellung die Frauen um 1900 in der Gesellschaft hatten. Entweder sie wurden zu braven Ehefrauen erzogen oder sie machten „Karriere“ und blieben unabhängig. Matilda ist zu Beginn der Handlung ein Paradebeispiel für letzteres. Sie ist Lehrerin, ledig und hat ein Zimmer bei einer älteren Dame. In der Gesellschaft dieser Zeit ist es noch nicht gut vorstellbar, dass man gleichzeitig liiert sein könnte. Susanne Goga bringt diesen Aspekt gut herüber. 

    Die Handlung wird spannend, als Matildas Schülerin Laura nicht mehr auftaucht. Durch eine geheimnisvolle Botschaft findet die Lehrerin sich bald auf einem Abenteuer durch London. Ich habe als Leserin mitgerätselt, was all die Entdeckungen, die Matilda in Laufe der Zeit macht, für Bedeutungen haben. Was zum Beispiel heißt „das Haus unter dem Haus“? Das wird man erfahren, wenn man den Roman liest. 

    Mir gefällt, dass Matilda Hilfe durch den Historiker Stephen Fleming erhält. Er wirkt sehr sympathisch, aber auch er hat seine Geheimnisse von denen man erst spät erfährt. Hier musste ich zunächst etwas schlucken und wollte nicht in Stephens Haut stecken.

    Es passiert viel in dem Roman und Matilda und Stephen müssen nicht nur das Rätsel um Laura entschlüsseln sondern kommen noch einem Mord auf die Spur. Das Buch bleibt spannend bis zum Schluss.

    Zum Schluss möchte ich die Vermieterin von Matilda nicht unerwähnt lassen. Mrs Westlakes Charakter heitert die Geschichte außerdem auf. Sie ist Autorin aus Leidenschaft und lässt Laura immer wieder gerne teilhaben an dem was sie gerade schreibt. Ich mochte die Szenen, wenn Laura Zeit mit Mrs Westlake verbringt.

    Mein Fazit
    „Das Haus in der Nebelgasse“ hat mir spannende Lesestunden bereitet und ich habe mehr über die Geschichte in London um 1900, aber auch um 1665 erfahren. Das Buch wurde nicht langweilig. Deshalb kann ich dem Roman ohne Abzug 5 Sterne erteilen.

  3. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492281676)
    Stephanie Garber

    Caraval

     (697)
    Aktuelle Rezension von: Mandyliestalles

    Was auch immer ihr über Caraval gehört habt, es kommt der Wirklichkeit nicht einmal nahe. 

    Es ist mehr als nur ein Spiel oder eine Vorstellung. 

    Es ist das, was der Magie in dieser Welt am nächsten kommt.


    Klappentext zu Caraval

    Scarlett fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie sehnt sich danach, die Heimat zu verlassen und an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen, das die magische Erfüllung von Wünschen, Abenteuer und Freiheit verspricht. Als Scarlett vor ihrem Vater flieht und Caraval zum ersten Mal betritt, fühlt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch etwas Dunkles und Geheimnisvolles umgibt das verzauberte Spiel. Ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Plötzlich befindet sie sich mitten in einer Welt, in der es um Leben und Tod geht ...  

    Ihr wollt euch verzaubern lassen, Abenteuer erleben, Rätsel lösen? Dann seid ihr bei Caraval genau richtig. Man weis nicht was echt ist und was nicht. Man hat das Gefühl Magie nicht nur sehen sondern auch riechen, schmecken und hören zu können. Stephanie Garber hat eine wirklich magische Welt erschaffen und nichts kommt dabei zu kurz. Sei es die Spannung, Liebe, Magie alles ist vorhanden. Die Charaktere sind alle so wundervoll und ich liebe jeden von ihnen. Ich persönlich würde sofort die Reise auf Legends Insel wagen um teilzunehmen.


    Für mich ein Highlight und volle 5/5.

  4. Cover des Buches Der Alchimist, Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783257065541)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist, Jubiläumsausgabe

     (444)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Ein Klassiker den jede/r gelesen haben sollte. Warm und barmherzig fühlte ich jedes Wort, jede Satz. Ein unvergleichliches Buch, welches mich immer weiter begleiten wird. Besinnt einen zurück aufs Wesentliche😉

  5. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.493)
    Aktuelle Rezension von: thepassionsofalice

    "Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."

    "Denn Mut ist die wichtigste Gabe für denjenigen, der die Sprache der Welt sucht."

     

     

    Diese kleine, feine Literatur hat mich eine lange Zeit begleitet. Unterwegs mit einem Bleistift lag sie, wie ein wertvoller Schatz, in meinen Taschen. 

    Sie wurde gezeichnet. 

    Voller Granitstriche, 

    voller Gedanken, 

    voller Eselsohren, 

    voller Leserillen. 

    Schiefgelesen.

    Umgekippte Kaffeeflecken. 

    Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Roman nicht in einem Zug verschlungen habe, sondern er ein längerer Begleiter war und mich hat viel und oft über den Inhalt nachdenken lassen. Über mein eigenes Leben, über meine eigenen Visionen. 

    Eine Lektüre voller Gebrauchsspuren, voller Leben. 

    Wortwörtlich eine Lektüre fürs Leben. 

     

    Eine 'klassische Rezension' wird und kann es für dieses Meisterwerk von meiner Seite aus nicht geben. Ich glaube, dass Vielen, die diese Geschichte kennen, bewusst ist, welch wertvollen Schlüssel für ein erfülltes Leben dieser Roman darstellt. Ich glaube, ich habe noch nie solch eine große qualitative Menge an Zitaten aus einem Buch herausgeschrieben, wie aus diesem. Wenn man sich darauf einlässt, ist es eine riesige Sammlung an Lebenstipps und Weisheiten, die man sich wirklich zu Herzen nehmen kann. Eingebettet in eine magische und wunder-volle Geschichte, die einen an Wunschträume glauben lässt. Um diese meisterlich aneinandergereihten Wörter zu würdigen, die eine wundersame Geschichte erzählen, an der wir uns alle ein Beispiel nehmen sollten, wird es hier in der kommenden Zeit immer wieder Postings mit den bereichernden Zitaten aus dem Alchimisten geben. 

    Zitaten, die mich umdenken ließen. 

    Zitaten, die meinen Blickwinkel auf die Welt veränderten. 

    Zitaten, die mich angestoßen haben, an meine Wunschträume ganz fest zu glauben. 

     

     

    "Das Leben ist wirklich sehr großzügig mit dem, der seinem persönlichen Lebensweg folgt."

     

     

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  6. Cover des Buches Charleston Girl (ISBN: 9783442473991)
    Sophie Kinsella

    Charleston Girl

     (640)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Leider konnte mich diese aufgesetzte, unrealistische Geschichte nicht packen. Zwar habe ich mich durch das Buch gekämpft, aber auch nur, weil mein Sub abgebaut war und dies das letzte Buch davon war.

  7. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    J. R. R. Tolkien

    Der Hobbit

     (4.257)
    Aktuelle Rezension von: Laurada11

    Der Hobbit Bilbo Beutlin bekommt Besuch vom Zauberer Gandalf, der ihn auf ein Abenteuer einlädt. Er ist davon wenig begeistert und trotzdem stehen auf einmal 13 Zwerge vor seiner Tür, die ihn als "Meisterdieb" mit auf ihre große Reise nehmen, um ihren gestohlenen Schatz zurück zu erobern und an dem Drachen Rache zu üben, welcher ihren "Palast" besetzt. 

    Auf dieser Reise begegnen dem Hobbit und den Zwergen einige Gefahren und Herausforderungen. Aus diesen kamen sie mir persönlich zu oft aus purem Glück oder plötzlichem Auftauchen von Gandalf heraus. 

    Die Geschichte ist zum Großteil schwierig zu lesen. Dies ist langen Schachtelsätzen und sehr vielen Adjektiven geschuldet. Teilweise musste ich Sätze mehrmals lesen, was leider den Lesefluss unterbricht. 

    Ich fand es leider auch schwierig mitzubekommen, wie viel Zeit vergeht. Teilweise wurde sich seitenlang an einem Punkt aufgehalten, ohne dass viel passiert wäre. An anderen Stellen wurde mitten im Satz erwähnt, dass wieder bereits ein paar Tage vergangen sind.

    Ich bin mit großen Erwartungen in diese Geschichte gegangen, die leider nicht erfüllt wurden. Die Grundgeschichte war gut, die Ausführung jedoch für meinen Geschmack nicht fesselnd genug.

  8. Cover des Buches Der Geist (ISBN: 9783453676497)
    Richard Laymon

    Der Geist

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenschmaus

    Klappentext:

    Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät, dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß – so denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt alle in ein unaussprechliches Grauen.



    Meine Meinung:

    Auf einer Party probieren Studenten ein altes Oujia-Board aus.

    Ein Geist Namens Butler verspricht Ihnen einen Schatz den sie finden müssen, können Sie ihm vertrauen?

    Richard Laymon ist für mich einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Auch wenn keine weiteren Werke von ihm erscheinen werden. (Ruhe in Frieden.)

    Das Buch war nicht so fesselnd wie andere Werke von ihm (z. B. Das Spiel)

    aber sehr interessant zu lesen. Man rechnet ständig damit, dass etwas unvorhersehbares passiert!

    Das Setting der Story war auch sehr gut gewählt, ein Campingausflug in den Bergen der sich Interessant gestaltet. Ein Protagonist mit einer schwäche für das weibliche Geschlecht (ich konnte erst am Ende leiden..). Und ein Geist mit Versprechungen und Forderungen!

    Wer Richard Laymon mag sollte dieses Buch lesen, es ist keines seiner Besten Werke aber definitiv lesenswert! 

  9. Cover des Buches Löcher (ISBN: 9783407740984)
    Louis Sachar

    Löcher

     (795)
    Aktuelle Rezension von: Asterix75

    Wenn ich 0 Sterne geben könnte, wären es 0 Sterne! Als Schullektüre furchtbat langweilig!!!

  10. Cover des Buches Das Haus der tausend Welten (ISBN: 9783453319790)
    T.S. Orgel

    Das Haus der tausend Welten

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Es gibt Häuser und Hotels, über die werden Lieder geschrieben. Sie bestehen aus dem Stoff, aus dem die Legenden sind - oder beinhalten sogar einen großen Teil Magie, wenn sie in fantastischen Welten angesiedelt sind. Damit rechnet der Leser, sobald er den aktuellen Roman der Gebrüder T. S. Orgel in Händen hält und dieser den Titel „Das Haus der tausend Welten“ trägt. Ob uns eine Reise durch all jene Welten erwartet?

    Inhaltlich liegt das Augenmerk auf jeden Fall auf dem Haus der tausend Welten, welche als „Das Haus der aufgehenden Sonne“ weitherum bekannt ist.

    Das Haus der aufgehenden Sonne ist Gasthaus, Amüsierschuppen, Bordell und vieles mehr. Mlima, Königin der Nacht, herrscht rigoros über dieses Reich. Das genügt ihr aber nicht, sie will mehr Macht und Reichtum. Genau wie eine bunt zusammengewürfelte Truppe einer Gaunerbande unter der Führung der Siegelschmiedin Stern. Aber auch eine Vertreterin der Adelsklasse ist an den Geheimnissen dieses Hauses interessiert.

    Das Besondere an diesem Haus ist wohl in erster Linie das Tor, welches im Inneren existiert und nicht geöffnet werden kann. Der Legende nach soll es unendlich viele Räume beherbergen, gefüllt mit Schätzen und Artefakten, die selbst aus einfachen Zauberern die mächtigsten Magier der Welt formen können. Es ranken sich viele Geschichten darum und natürlich auch große Sagen. Was hinter dem Tor am Ende der Galerie des ersten Stocks liegt, weiß jedoch wirklich niemand so genau. Der wertvollste aller Schätze soll es sein, unendlich viele Räume voller Gold und Artefakte. Mächte, die einem die Welt zu Füßen legen. Ein jeglicher Wunsch soll in Erfüllung gehen, sobald der höchste Punkt des Hauses erreicht wird. Und noch viel sagenhaftes mehr versprechen die Gerüchte. Bewiesen ist jedoch nichts davon. Denn bislang kam kein Einziger der Vielen, die ihr Glück in diesem Haus versucht haben, jemals lebendig wieder zurück. Die Versuchung ist dennoch sehr groß.  Doch muss das Tor zunächst geöffnet werden. 

    Um dem ehemaligen Sitz der Magiergilde sein Geheimnis zu entreißen und den Gefahren zu trotzen, bilden sich ungewöhnliche Bündnisse. Was erwartet die Schatzsucher in dem Haus mit den zahlreichen Räumen und wieso ist noch nie zuvor jemand wieder lebend aus dem Turm der Magier zurückgekehrt? Was tatsächlich hinter dem sagenhaften Tor liegt, übersteigt jegliche Vorstellungskraft.

    Vergesst den Klappentext! Der verspricht ein völlig falsches Bild von der Handlung. Es gibt nicht eine große Schatzsucher-Gruppe rund um Magierin Stern. Der Klappentext liest sich ja so, als ob Stern eine der wichtigen Charaktere in der Geschichte ist. Unwichtig ist sie nicht, aber so wichtig dann auch wieder nicht. Größtenteils erscheint sie wie ein Nebencharakter. Und eben nicht mehr. Was ich schade fand. Denn sie wäre bestimmt eine interessante Figur gewesen.

    Der Weg ins Innere des Hauses gestaltet sich schwieriger als erwartet. Wäre der Eingang dorthin nicht seit undenklichen Zeiten versperrt, würden sich sofort eine Menge Interessenten aufmachen, die unbekannten Stockwerke des Gebäudes, die sich angeblich immer wieder verändern, zu erforschen. Und hier setzt die Geschichte an. Denn natürlich bleiben jene Stockwerke nicht für immer verschlossen. Denn das Tor zum eigentlichen Haus öffnet sich alle 65 Jahre. Nur einmal im Leben gibt es diese eine Chance. Sobald sich das Tor öffnet, beginnt eine spannende Reise durch zahlreiche Räume. Oftmals musste ich an eine Haus-Version von Jumanji denken. Denn was zunächst überaus harmlos wirkt, stellt sich rasch als sehr tödlich heraus. Genau dies macht den Reiz der Geschichte aus. Gepaart mit der "Magie", welche unsere Charaktere zum Teil auch selbst besitzen, bietet dieses Buch etliche spannende Szenen.

    Als ein unausgebildeter Magier das große Tor öffnet, dringen mehrere unterschiedliche Gruppen ins Unbekannte vor und müssen sich sowohl mit Untoten, riesigen Monstern und zu Stein gewordenen Reisenden auseinandersetzen. Eine Gruppe schart sich um die Guam der Stadt, eine um die Besitzerin und Wirtin des Hauses der aufgehenden Sonne und eine um die Siegelschneiderin Stern. Begleitet von Barden, geheimnisvollen, stummen Heerführern und ehemaligen kaiserlichen Gardisten.

    Die Erzählung beginnt mit der Einführung vieler unterschiedlicher Charaktere. Zum einen die Söldnerin Baelis, die in arge Bedrängnis gerät, den Gelehrten Salter, der sich auf der Flucht befindet, den Straßendieb Fuchs, der sich mit Gaunereien über Wasser hält und die Bardin Ako, die schwer einzuschätzen ist.

    Sechszehn Menschen, drei Gruppen, ein Ziel: Das Haus der aufgehenden Sonne. Denn dieses Wirtshaus verbirgt ein Geheimnis, das es nur alle 65 Jahre enthüllt, und verspricht damit, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Verschlungene Wege führen sie auf unterschiedlichen Pfaden über Etagen, die es gar nicht geben dürfte, hinauf in Richtung Ziel.

    Die Storyline startet eher verhalten, da wir zunächst alle Hauptprotagonisten kennenlernen, die sich auf dem Weg zum Haus der aufgehenden Sonne befinden. Ob nun wissentlich oder unwissentlich. Trotz der vielen Charaktere und Perspektiven lassen sich die einzelnen Personen gut voneinander unterscheiden, zudem gibt es ein Namensverzeichnis am Ende des Buches.

    Die Autoren nehmen sich viel Zeit, um die vielen Figuren einzuführen, die im Verlaufe der Handlung eine Rolle spielen. Gerade diese detaillierte Charakterzeichnung ist eine der Stärken dieses Buches. Auch wenn wir nicht mit allen sympathisieren, so können wir sie uns zumindest gedanklich sehr genau vorstellen und sehen sie fast schon bildlich vor uns stehen.

    Atail ist eine Stadt hoch in den Bergen, die etwas Besonderes hat. Hier ist das Klima – im Gegensatz zum rauen Hochgebirge, in der sie liegt, stets angenehm milde und freundlich. Das Leben pulsiert, wie in anderen Städten auch. Und die Stadt kann mit einer kleinen Attraktion aufwarten, der „Aufgehenden Sonne“, einem schon legendären Gasthaus. Und dorthin führt letztendlich der Weg all der Helden, um die es in diesem Roman geht. Streuner, Barden, Krieger, Magier – wenn man so will die klassische Heldenrunde, jedoch mit sehr menschlichen Ecken und Kanten.

    Fantasy bietet kreative Möglichkeiten, wie sie in einem anderen Genre kaum zu finden sind. Dem Erfindergeist eines Autors sind keine Grenzen gesetzt. So kann er den Leser mit den unmöglichsten Plot Twists überraschen. T.S. Orgel beweisen das mit ihrem neuen Buch einmal wieder aufs Beste. Daraus ergibt sich eine tiefgründige, spannende und zugleich atemberaubende Geschichte, voller Wendungen und Entwicklungen, die nicht immer gleich vorherzusehen sind.

    T. S. Orgel haben mit „Dem Haus der Tausend Welten“ eine fantasievolle und kreative Szenerie geschaffen, die den Leser auf eine Abenteuerreise mitnimmt. Vor allem besticht der Roman durch Charaktere, die wirklich individuell und nicht stereotyp heldenhaft angelegt sind, so dass sich trotz bisweilen dichter atmosphärischer Grundstimmung situationsbedingte humorvolle bis witzige Dialoge ergeben, die das Buch zu einem speziellen Lesegenuss machen.

    "Das Haus der tausend Welten", ist weit mehr als ein Fantasy Abenteuer. Es ist eine grandiose Saga über ein Gebäude das mehr zu bieten hat, als es von außen her scheinen mag. Es ist eine Saga, über geniale ausgearbeitete Charakter und Handlungen, die der Leser nicht so schnell vergessen wird. Gleichzeitig ist es ein Fantasy Roadtrip durch ein sagenhaftes Haus, das keiner kennt und angeblich niemand überlebt hat. Denn einmal betreten, verlässt keiner je wieder dieses Gebäude! 

    So einfach ist die Handlung dann doch nicht! Auf den knapp 580 Seiten, passiert unglaublich viel.

    Wir begleiten gleich drei Gruppen auf ihrem Weg hinter das Tor im Haus der tausend Welten und erleben auf unterschiedliche Weise die Schrecken der magisch veränderten Stockwerke.

    Zum einen handelt es sich um eine Gruppe von ehemaligen Straßenkindern, die unter der Anleitung ihrer Anführerin Stern den Schritt ins Ungewisse wagen. Mit dabei sind die unterschiedlichsten Personen, allen voran Fuchs mit seiner wilden Art und auch Ako, die Bardin, die nur zufällig dazustösst. Natürlich will auch die Besitzerin des Hauses, Mlima, den vermeintlichen Reichtum für sich einstreichen und findet durch den Magister Salter, der nicht weiß wie im geschieht, ihren Weg durch das Tor. Die dritte Gruppe wird angeführt von einer Frau mit hoher Stellung in der Stadt. Ausser der Söldnerin Baelis scheint diese Gruppe am unwichtigsten zu sein. Sie alle wollen in die bislang verschlossenen Bereiche der „aufgehenden Sonne“, um ihre Träume zu verwirklichen.

    Die Handlung ist sowohl ruhig als auch rasant. Gut strukturiert in einem wirren Magie-Haus. Rationale treffen auf gefühlsgesteuerte Charaktere.

    Sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, zeigt sich der wahre Star dieses Buches: Das Haus der aufgehenden Sonne! Denn dieses Gebäude hält für jeden, der es betritt, ein paar schlagkräftige Überraschungen bereit. Als Leser rechnen wir mit vielem und wird doch immer wieder überrascht, ebenso wie die Figuren. Und wer es bis zum Ziel schafft, ist lange nicht abzusehen. Aber es lohnt sich sowohl für die Protagonisten als auch für den Leser, durchzuhalten!

    In diesem unheimlichen Labyrinth finden sich seltsame Gestalten sowie immer neue Herausforderungen. Das fordert Opfer. Nicht alle werden das Ziel erreichen. Phantastische Wesen, unerwartet tödliche Fallen, aber auch Heimtücke und Verrat, vereiteln zahlreiche Pläne. Etliche der Charaktere sind ehrgeizzerfressen, skrupellos und äusserst unsympathisch. Lediglich in der Straßenräubertruppe und bei der Bardin finden sich Loyalität. Aber auch sie haben ihre dunklen Geheimnisse. Die Geschichte selbst ist ein verschlungenes Abenteuer, das sehr von diesem Charakterbau lebt. Viele unterschiedliche Handlungsstränge lassen den Leser selbst entscheiden, wem er die Daumen drückt, wer der „Gute“ und wer die „Böse“ ist. Und wurde diese Entscheidung getroffen, wird er am Ende trotzdem überrascht.

    Warum die Gruppen durch das magisch versiegelte Tor schreiten, ist nicht immer klar, weder dem Leser noch den Beteiligten. Und auch die Welt selbst im Buch mit seinen verschiedenen Völkern, Tieren, Speisen und Getränken bleibt relativ undeutlich. Da werden Begriffe einfach in den Raum geworfen, welche sich zwar in einem Glossar am Ende des Buches nachschlagen lassen, aber auf weitere Beschreibungen hofft man meist vergebens.

    Nachdem der Leser die Hauptpersonen zunächst in ihrem eigenen Umfeld kennenlernt, treffen diese so nach und nach in dem Haus der tausend Welten aufeinander. Das Haus selbst macht sich allerdings nichts aus Raum und Zeit. Es ist trotz seiner langen Verschlossenheit besiedelt von merkwürdigen Kreaturen und früheren Neugierigen, die den Ausgang nicht mehr gefunden haben. 

    Eine klare Linie konnte ich beim Erkunden und Überleben der vielen Räumlichkeiten nicht erkennen. Das Ziel der Gruppen war in erster Linie, „nach oben“ zu gelangen. Doch was sie sich dort erhoffen, scheint keiner so richtig zu wissen. Dennoch ein spannendes Wettrennen um einen Schatz, dessen Preis keiner wirklich kennt. Der Anstieg, Etage um Etage, fordert zahlreiche Opfer.

    Die drei Gruppen könnten unterschiedlicher nicht sein. Da haben wir einmal die Gang aus der Jurdagasse unter Führung der recht humorlosen, aber effizienten Stern. 

    Eigentlich hält sich die Gang mit kleineren Überfallen und Diebstählen in Atail über Wasser und lebt alles andere als im Überfluss. 

    Zusammen mit dem Groog, Kratzer, Ensu, Marai, Pelly und Fuchs bricht Stern in das Unbekannte auf. Der Gang schließt sich noch Ako an, die erst just am Morgen des Aufbruchs in Atail ankam. 

    Dann haben wir die Guam, Gesandte und offizielle Stimme des Kaisers in Atail, die mit ihrem Gefolge und der Söldnerin Baelis aufbricht. 

    Und Mlima, eine Institution der Unterwelt Atails und Besitzerin des Hauses der aufgehenden Sonne. Mit ihr bricht unfreiwillig Salter auf, ein kaiserlicher Magister, um das Geheimnis jenseits des Tores zu erkunden.

    Es ist immer wieder erfrischend, wenn Charaktere so differenziert dargestellt werden und es keine schwarz-weiße Protagonist-, Antagonist-, Nebenfigur-Klassifizierung gibt. 

    Jeder Figur trägt zur Entwicklung der Geschichte bei und ist wichtig. 

    Besonders zu erwähnen sind Fuchs, der mit seiner sarkastischen Art in manchen Situationen den Bogen fast schon überspannt, aber auf dieser Reise auf eine Art mit sich selbst konfrontiert wird, wie wohl niemandem sonst. Aber auch darüber hat er seinen Sarkasmus nicht verloren. 

    Auffallend gelungen ist auch Kratzer. Ein überzeugendes, misogynes, vielleicht auch rassistisches Arschloch, das seine Rolle perfektioniert hat – aber eben auch mehr kann.

    Abwechselnd erzählen Baelis, Ako, Fuchs und Salter die Geschichte, was verwirrend klingt sorgt anfangs für einige lose Fäden, die mit dem Fortlauf der Geschichte zu einem starken Erzählstrang verwoben werden – mit Wendungen, die oft nicht vorhersehbar sind und einer fesselnden Atmosphäre.

    Die Handlung spielt in einer Welt, in denen Shao (anderes Wort für Magie) es wenigen erlaubt, besondere Kräfte zu benutzen. Diese göttliche Kraft ist auch einigen der auftretenden Charaktere gegeben, während sich andere allein mit Muskel- und auch Geisteskraft durchs Leben und schließlich durch das Haus der Tausend Welten kämpfen.

    Die Handlung war spannend. Vor allem, weil das Haus selbst einfach so wahnsinnig viele Möglichkeiten geboten hat. Möglichkeiten, welche die Autoren auch in vielen Punkten voll ausgeschöpft haben. Je weiter sich der Plot entwickelt, desto eigenere Wege geht die Handlung, die insbesondere von den skurrilen Figuren, den aberwitzigen Handlungsorten und den nie vorhersehbaren Überraschungen lebt.

    Einen Kritikpunkt gibt es dennoch. Kein Individuum würde freiwillig den geforderten Preis bezahlen, egal, wie groß die Belohnung auch immer sein soll. Schon gar keine Persönlichkeit, wie Stern es angeblich war. Daher sind ihre Rolle und ihr Beweggrund am Schluss unglaubwürdig. 

  11. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.710)
    Aktuelle Rezension von: raeubertochter

    Wer mehrere Geschichten von ihr gelesen hat, weiß, dass man mit einem Buch von Cornelia Funke eigentlich nichts falsch machen kann. Während manche ihrer Romane recht kindlich sind, ist Reckless eins der Werke, das generationenübergreifend genossen werden kann.

    Seit Jacob Reckless im verlassenen Büro seines Vaters einen Spiegel entdeckt hat, der in eine märchenhafte Parallelwelt führt, hält ihn kaum noch etwas zu Hause. Nur für seinen Bruder, Will, kommt er hin und wieder zurück. Als dieser ihm eines Tages in die Spiegelwelt folgt und dort verletzt wird, beginnt ein nervenzerreißender Wettlauf gegen die Zeit ...

    Die Kombination aus märchenhafter Welt, in der viele Gegenstände und Wesen auftauchen, die wir aus Grimms Märchen kennen, mit einer abenteuerlichen Handlung und wundervoll farbenfrohen Figuren, die alle auf ihre eigene Art toll zum Leben erweckt werden – egal ob sympathisch oder nicht – macht diesen Reihenauftakt so wundervoll zu lesen.

    Vor allem das Band zwischen den beiden Brüdern, die sich auf den ersten Blick zwar nicht mehr besonders nahestehen, aber deren Liebe zueinander dennoch spürbar ist, bildet einen wunderschön einfühlsamen Kontrast zu der Härte und Brutalität, die an anderen Stellen der Welten auftaucht.

    Insgesamt eine absolute Leseempfehlung für Groß und Klein!

  12. Cover des Buches Eine Insel zwischen Himmel und Meer (ISBN: 9783423640350)
    Lauren Wolk

    Eine Insel zwischen Himmel und Meer

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Damaris

    Mit ihrem Buch "Das Jahr, in dem ich lügen lernte" hat Lauren Wolk mich vor einiger Zeit vereinnahmt und eine ganze Weile nicht mehr losgelassen. Als ich dann "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" entdeckte, war klar, dass ich auch diesen Roman lesen möchte. Er gefiel mir sogar noch ein bisschen besser, auch wenn dieser Eindruck wohl subjektiv bleiben wird. Jedenfalls traf mich das Buch mitten ins Herz. Die Autorin erzählt ihre Geschichten besonders feinfühlig und sensibel, sogar mit einer gewissen Poesie, verbindet sie jedoch mit einer Handlung, die äußerst spannend und mitreißend ist. "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" wird noch lange nachklingen.

    Die Geschichte wirkt schon etwas, als wäre sie aus der Zeit gefallen. Sie spielt auf den Elizabeth-Inseln, an der Ostküste der USA, in den 1920er-Jahren. Der Zeitpunkt ist für das Lesegefühl nicht so wichtig, er verdeutlicht aber die damaligen Lebensumstände und manche Charaktereigenschaft und trägt viel zur Atmosphäre des ohnehin sehr stimmungsvollen Settings bei.

    Auf einer vorgelagerten Mini-Insel vor Cuttyhunk leben Crow und Osh, ganz alleine in einer kleinen Hütte. Crow wurde in einem lecken Boot auf der Insel angespült, erst wenige Stunden alt. Gefunden wurde sie damals von dem Aussteiger Osh, der das kleine Mädchen zu sich nahm und es groß zog. Nun ist Crow 12 Jahr alt. Ihr gefällt das Leben mit Osh und der Kontakt zu Miss Maggie, einer netten Nachbarin, zu der die beiden viel Kontakt haben. Und doch wächst in Crow mit jedem Jahr der Wunsch, genau zu wissen, woher sie kommt und warum sie als Baby in einem Boot weggeschickt wurde. Als Crow einen Hinweis bekommt, wird sie von Osh und Miss Maggie bei der Suche nach Antworten unterstützt. Keiner der drei ahnt jedoch, welch gefährliches und nervenaufreibendes Abenteuer daraus wird.

    "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" ist ein Roman über Herkunft, Zugehörigkeit und Familie - egal wie diese aussehen mag. Die poetische Sprache und die große Feinfühligkeit, mit der die Geschichte von Crow erzählt wird, bringt sofort etwas im Leser zum Klingen, das sich bis zum Schluss fortsetzt. Das ist überhaupt nicht trocken oder schwierig, sondern unglaublich berührend und faszinierend, sodass man die Geschichte für immer bewahren will. Ich gewann das Buch ab der ersten Seite lieb.

    Verbunden mit dem klugen Thema, Crows Suche nach ihrer Identität, ist eine spannende Handlung, die nicht selten dramatisch und gefährlich wird. Sie beruht auf historischen Tatsachen, wirkt dadurch ziemlich überwältigend und anders, ist aber eine Mischung aus Fakten und Fiktion. Die Charaktere, ich spreche hier vor allem von Crow, Osh und Miss Maggie, agieren sehr natürlich und nehmen vollständig für sich ein. Man wünscht sich die ganze Zeit, dass die Sache für Crow gut ausgeht. Das tut sie auch, aber auf ihre eigene Art und Weise. Und die ist einfach schön und genau richtig für die Geschichte.

    Fazit

    Eine dieser Geschichten, die man sofort lieb gewinnt, die man bewahren möchte und die lange in Erinnerung bleiben, ist "Eine Insel zwischen Himmel und Meer". Das Buch ist äußerst feinfühlig und poetisch erzählt, enthält aber auch eine spannende Handlung, die bis zum Schluss nicht loslässt. Dazu trägt die eindrückliche Atmosphäre der Geschichte bei und auch die Charaktere könnten nicht besser gewählt und dargestellt sein. "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" ist klug und berührend. Ein Buch, das für immer in meinem Regal bleiben wird. 5 von 5 Sterne vergebe ich dafür.

  13. Cover des Buches Montecrypto (ISBN: 9783462001570)
    Tom Hillenbrand

    Montecrypto

     (83)
    Aktuelle Rezension von: ckfree

    Da Kryptowährungen momentan in aller Munde sind und ich mich dafür interessiere, hat mich dieses Buch neugierig gemacht. Dazu noch das Versprechen, eines „raffinierten literarischen Thrillers über die neue internationale Finanzwirtschaft“.

    Dante, als Ex-Banker in der letzten Krise gerade noch davongekommen, verdient seine Brötchen nun als Privatermittler in Finanzangelegenheiten. Irgendwie kommt er ziemlich abgehalftert rüber, mit seinem Alkoholkonsum und Weltbild, so als hätten klassische Exemplare aus dunklen Hinterzimmern als Vorbild gedient. Wirklich viel Ermittlungsarbeit leistet er in meinen Augen auch nicht. Die Hauptarbeit machen andere, u. a. die Bloggerin Mercy oder andere „Zufalls-“Bekanntschaften auf seiner Schnitzeljagd.

    Auch wenn diese ihn um die halbe Welt führt, so kommt sie an Exemplare z. B. aus der Feder eines Dan Brown nicht heran. Es fehlen klar die andauernde Spannung, überraschende Wendungen, Tempo. Statt Nervenkitzel und Mitfiebern gibt es einen ziemlich geradlinigen Kriminalfall. Dass am Ende versucht wird, das mit einem großen Actionspektakel wettzumachen, wirkt dann nur deplatziert.

    Daneben steckt in dem Buch viel Fachwissen über die Kryptoszene, die Finanzwelt und globale Zusammenhänge. Da Dante auch ein No-Coiner ist, werden diesen Themen auch für Laien verständlich vermittelt. Allerdings reißt dadurch öfter der Lesefluss, da ich mich dabei ertappt habe, noch mehr zu einzelnen Aspekten zu recherchieren, als weiter beim Buch zu bleiben.
    Fürs Lesen eines „Thrillers“, kombiniert mit Sachbuch, hätte ich mir von der Sprache mehr Niveau erhofft. Sie kommt oftmals sehr flapsig daher (z. B. zig Wiederholungen von „was auch immer“ oder „wer auch immer“) und wirkt unpassend.

    Dass dann am Ende auch noch einige Stränge offen bleiben, sorgt zusätzlich dafür, dass meine Erwartungen ans Buch nicht erfüllt wurden. So nur 3,5*, gestützt durch den Sachbuchteil.

  14. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Teenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
    Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen.

  15. Cover des Buches DER ZEHNTE HEILIGE (ISBN: 9783958350656)
    Daphne Niko

    DER ZEHNTE HEILIGE

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Gute Unterhaltung! Interessante antike Fakten gemischt mit bedrohlicher Zukunftsvision, ein Buch mit vielen Denkansätzen, aber nicht trocken oder verstaubt.

  16. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (523)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Für mich ein unbekannter Autor.

    Hab es in der Mängelexemplarkiste entdeckt und der Klappentext hat mich gefesselt. 

    Das Buch ist toll geschrieben, Nervenkitzel ist garantiert

  17. Cover des Buches Das Pestzeichen (ISBN: 9783442476398)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestzeichen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Es geht in dem Buch um Ende des Dreißig jährigen Krieg, um eine junge Frau namens Susanna. Diese junge Frau verliert durch einen Mann namens Jeremias ihre ganze Familie. Warum? Aufgrund magischer Schriften, welche den Weg zu einem Schatz zeigen. Susannas Vater vertraut seiner Tochter kurz vor seinem Tod das Versteck der magischen Schriften an.

    So begibt sich die junge Frau auf eine gefährliche Abenteuerreise und lernt dabei sogar noch große Liebe kennen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass den Roman für sehr einfach geschrieben empfunden habe. Es wurden wenig bis gar keine Fremdwörter verwendet. Und wenn doch dann wären sie leicht verständlich. Die Autorin schreibt den Roman sehr flüssig und zusammenhängend. Die Beschreibung der Charaktere sorgt dafür, dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.

    Besonders gut fand ich dass die Autorin in dem Roman die Sichtweisen gewechselt hat. So wurde mal aus Susannas Sich und mal aus der Sicht von dem Jeremias geschrieben zum Beispiel.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben meiner Ansicht auch gut in die Handlung gepasst.

    Die Hauptfigur Susanna hat Trotz ihres großen Verlustes niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft. Am Ende hat sich ihr Kampf ausgezahlt. Susanna hat nicht nur den Schatz gefunden sondern auch ihre Liebe gefunden.

    Für mich gehört dieser Roman mit zu den gelungendsten historischen Romanen die ich jemals gelesen habe. Er ist ein Roman für zwischendurch. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen verschlungen. So gut fand ich diesen. Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung. Des Weiteren kann ich diesen Historischen Roman auf jeden Fall zum lesen weiter empfehlen. Er ist spannend, aufschlussreich bezogen auf das verwendete Zeitalter. Dieser Roman weckte in mir sehr viel Interesse für diese Zeitspanne.

  18. Cover des Buches Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin (ISBN: 9783958690417)
    Susanne Pavlovic

    Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_Siebert

    Vieles an diesem Buch ist beeindruckend. 

    Schon gleich ab der ersten Szene kann man es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Sowohl der Hauptcharakter als auch die Gefährten, die (mal mehr, mal weniger freiwillig) zur Rettung der Welt vor einem Feuerwesen aus einer fremden Existenz-Ebene ausziehen, sind sehr gut ausgearbeitet.

    Besonders in Erinnerung geblieben sind mir auch die tollen Schauplatzbeschreibungen, die den Lesefluss nicht im mindesten behindern, und unmerklich immer wieder für die richtige Stimmung sorgen.

    Ich habe gelacht und geweint, mich gefreut, gegruselt und mitgelitten. Dieses Buch kann man jedem Fantasy-Leser ruhigen Gewissens empfehlen.

  19. Cover des Buches Die Reise der Amy Snow (ISBN: 9783548289809)
    Tracy Rees

    Die Reise der Amy Snow

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Schmoekerente

    Die Idee der Geschichte klang super. Eine Schatzsuche durch das viktorianische England und eine Suche nach der eigenen Herkunft. Bis Seite 278 habe ich durchgehalten. Dann habe ich aufgegeben. Sowas langweilig und langatmiges habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Daher kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.

  20. Cover des Buches Das Geheimnis der Wellen (ISBN: 9783453358669)
    Nora Roberts

    Das Geheimnis der Wellen

     (67)
    Aktuelle Rezension von: patrick2804

    Eli Landon will an der Küste Neuenglands neu anfangen, nachdem er lange unter dem Verdacht stand, seine Frau ermordet zu haben. Hier lernt er Abra kennen und lieben und er erkennt, dass er den Mörder seiner Frau finden muss, um nicht wieder alles zu verlieren.

    Die Grundidee ist nicht einmal schlecht. Daraus hätte was werden können. Leider scheitert das Ganze...und das aus mehreren Gründen:

    Erstens: Der Schreibstil der Autorin ist mehr als fragwürdig. Der Roman besteht zu 95% aus Dialogen, was für mich auf Dauer unglaublich anstrengend war. Davon abgesehen werden die Details mehrmals wiederholt, weil jede handelnde Person wieder mit einer anderen Person spricht. Dadurch liest man netto 350 Seiten ausgeweitet auf 624 Seiten. Obwohl "handelnde Person" übertrieben formuliert ist, denn hier wird wenig gehandelt, sondern viel geredet! Ermüdend!

    Zweitens: Die Liebesszenen sind unsäglich, aber das möchte ich der Autorin nicht vorwerfen, denn das kann (auch) an der Übersetzung liegen.

    Drittens: Nach fast 600 Seiten Dialog fällt die Auflösung vom Himmel. Nicht überzeugend!

    Was gut war? Trotz ihres Namens die Sympathieträgerin Barbie und wie schon eingangs erwähnt...die Grundidee!

  21. Cover des Buches Seegrund (ISBN: 9783492303026)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Seegrund

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Ein Fall, der immer wieder überraschende Wendungen nimmt. 

    Wer für den Mord verantwortlich ist, wird gegen Ende rasch klar, das Überführen gestaltet sich trotzdem sehr schwierig, was den Leser bei der Stange hält. 


    Auch im Privatleben Kluftingers gibt es wieder einiges zu schmunzeln, besonders, als er eine Sache entdeckt, in der er tatsächlich endlich besser ist, als sein Rivale Langhammer...


    Richtig gut!

  22. Cover des Buches The Escorts: JACE (ISBN: 9783902972453)
    Isabel Lucero

    The Escorts: JACE

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Melly_de_Papillon

    Lasst euch von den ESCORTS verführen!
    Jace Jamison ist die fleischgewordene Fantasie jeder Frau: Jace ist alles, was er für die Frau in seinen Armen sein sollte – denn er gehört zur Elite der Escorts in Las Vegas. Wer Jace wirklich ist, weiß jedoch niemand und daran soll sich auch nichts ändern. Bis er Adrienne sieht und unbedingt kennenlernen will. Doch so leicht macht sie es ihm nicht sie hält in für nen Aufreißer, weiß nichts von seinem Job. Und Ehrlichkeit ist bekanntlich das Wichtigste.
    Mir hat die Story und ihre Handlung sehr gut gefallen. Von der ersten Zeile sehr packend, spannend und mit dem gewissen prickeln ausgearbeitet. Der Handlungsfaden zieht sich schlüssig durch die Kapitel. Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und sehr sympatisch. Der Handlungsstrang ist leicht mitzuverfolgen.
    Zur Story verweise ich auf den Klappentext, der lässt den Kopf anspringen.

  23. Cover des Buches Ferien im Möwenweg (ISBN: 9783789120251)
    Kirsten Boie

    Ferien im Möwenweg

     (31)
    Aktuelle Rezension von: somagichlesen

    Inhaltsangabe: Sommerferien! Taras beste Freundin Tieneke hat ein großes Problem: Sie soll die Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer Tante 2.Grades verbringen, doch diese kennte sie kaum. Was sollen sie nun bloß machen? Taras ( zweitbeste ) Freundin Jul, die eigentlich Julia heißt, hat eine gute Idee: Wie wäre es, wenn die Kinder aus dem Möwenweg alle gemeinsam mit Tieneke vereisen? Und tatsächlich, dass ist möglich! Nach einigem Überlegen, erlauben es dann auch ihre Eltern - zum Glück! Schon bereiten die Kinder aus dem Möwenweg ihre Reise vor, denn es gibt einiges zu tun, schließlich müssen sie Kofferpacken, Zelte testaufbauen und Opa Kleefeld erklären, wie man eine SMS schreibt. Und dann beginnt auch endlich die Reise! Zu viel will ich nicht verraten, aber eins sei gesagt: Die Kinder erleben einen wunderschönen Sommer, mit baden am See, Mitternachts-Party und Erkundungen einer Insel. Das perfekte Sommerbuch!

    Meine Meinung: Ich liebe die Kinder aus dem Möwenweg schon immer, ich bin einfach ein riesiger Fan! Deshalb konnte mich dieses Buch auch wieder total begeistern, ich habe es in den letzten Jahren ziemlich oft gelesen. Kirsten Boie schafft es immer so kindlich das Buch zu erzählen, wie ich es bei noch keinem anderen Autor/Autorin gelesen habe! Das Buch wird aus der Perspektive der 9-Jährigen Tara erzählt , die gemeinsam mit ihrer Familie in einem Reihenhaus wohnt. Und dort wohnen auch ganz viele andere Kinder, mit denen Tara befreundet ist. Kirsten Boie konnte mich auch mit diesem Band wieder voll und ganz begeistern, ich habe keinerlei Kritikpunkte :)! Die Handlung und die Geschichte des Buches waren toll, ich meine, wer möchte nicht mal Ferien auf einem Bauernhof machen, wo es sogar einen See und eine kleine Insel gibt? Also für mich ist das der totale Traum, dass Setting ist also mehr als gelungen! Die Kinder erleben dort so viel ( Sie beschatten sogar einen vermeintlichen Gangster ), aber dennoch ist es eigentlich eine ziemlich ruhige Geschichte, die aber trotzdem auch viel Spannung und noch mehr Abwechslung bereithält, wirklich der perfekte Mix! Wie ich am Anfang schon gesagt hatte, konnte ich mich immer in Tara, aber auch in die anderen Kinder hineinversetzen, ihre Sorgen und Freuden teilen. Ein tolles Buch! 

    Fazit: Ein herrliches Buch über den Zauber eines Sommers, mit tollen Protagonisten und einem herrlichen Setting. Ich empfehle das Buch jedem ( egal ob Groß oder Klein, Mädchen oder Junge) ab 8/9 Jahren!

  24. Cover des Buches Club der Heldinnen 1. Entführung im Internat (ISBN: 9783789104657)
    Nina Weger

    Club der Heldinnen 1. Entführung im Internat

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Han_Sch0128

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

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