Bücher mit dem Tag "schauspieler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schauspieler" gekennzeichnet haben.

356 Bücher

  1. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446282285)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (643)
    Aktuelle Rezension von: Dini237

    Ich bin, wie viele andere auch, irgendwie sprachlos. Das Buch wird noch lange nachhalten und das macht es wirklich zu etwas besonderem.
    Die ersten 300 Seiten waren schwere Kost. Auch zwischendurch war ich nicht ganz überzeugt vom Schreibstil und von den Sprüngen. Das muss man mögen. Die Story an sich und wie die einzelnen Kapitel jedoch manchmal geschrieben waren, haben mich sehr mitgenommen.

    Es ist müßig zu lesen, aber ich bereue es keine Sekunde. 

  2. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492708210)
    Stephanie Garber

    Caraval

    (1.164)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Ich habe die Reihe schon lange bei mir zu Hause, doch momentan schiebe ich gehypte Bücher vor mir her, da ich befürchte, dass sie mir nicht so gut gefallen, wie der Mehrheit. Doch das Thema mit dem verzauberten Spiel Caraval hat mich neugierig gemacht. Von der Kulisse her war es genauso, wie ich es mir vorgestellt habe, ich habe mich ein bisschen gefühlt wie bei Alice im Wunderland. Nichts ist, wie es scheint, man muss sowohl bei den Schauspielenden als auch den Teilnehmenden auf der Hut sein und Hilfe oder Informationen müssen mit besonderen Zahlungsmitteln beglichen werden. Der Teil hat mir sehr gut gefallen. Jedoch habe ich mit der Darstellung der Protagonistin Scarlett und ihrer Schwester Donatella meine Probleme. Scarlett ist so naiv und gutgläubig, dass es kaum zu ertragen ist. Verstärkt wird dieser Eindruck im Hörbuch noch durch die sehr emotionale Stimme von Marie Bierstedt. Scarlett ist nicht misstrauisch, lässt alles mit sich machen und will es allen recht machen und gefallen und opfert sich zu sehr für ihre Schwester auf. Den Spitznamen für ihre Schwester (Tella) konnte ich leider auch gar nicht leiden. Donatella dagegen ist egoistisch und rücksichtslos und glaubt, sich alles erlauben zu dürfen und ihre Schwester ausnutzen und beleidigen zu dürfen. Ich habe mich sehr viel über diese beiden Charaktere geärgert und war enttäuscht, dass Scarlett nicht mutig, selbstbewusst und mit einer gesunden Skepsis und guten Auffassungsgabe auftritt. Etwas ausgeglichen in Sachen Sympathie wurde die Geschichte durch Julian. Auch wenn er mysteriös ist und man bei ihm immer skeptisch bleibt, was seine Absichten sind, hat er einen gewissen Charme und springt Scarlett immer wieder zur Hilfe, was ihm einen gewissen Vertrauensvorschuss einbringt.

    Ich bin froh, dass es in der Geschichte keinen Spice gab und dass das Buch ohne großen Cliffhanger endet. Dennoch bin ich nach der Nachricht am Ende der Geschichte gespannt, was mich im zweiten Teil erwartet.

  3. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

    (589)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Der zweite Teil hat mir gut gefallen, allerdings fande ich den ersten Band einen Ticken besser.

    Aber auch in „Anyone“ bin ich schnell reingekommen und habe es auch in einem Rutsch durch gehabt. 

    Auch hier hat mir der Perspektivwechsel gut gefallen. Tori war meines Erachtens am Anfang seeeehr naiv. 

    Mich hat das so wahnsinnig gemacht, dass sie die ganzen Red Flags nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Ich bin so froh, dass sich das alles noch gedreht und sie sich so positiv entwickelt hat. 

    Auch Charles war mir von Anfang an sympathisch, eigentlich ja schon im ersten Teil. 

    Ich fand’s schön, in die Geschichte der beiden einzutauchen und bin voller Vorfreude, was mich im dritten Band erwartet! 

  4. Cover des Buches Die sieben Männer der Evelyn Hugo (ISBN: 9783548069562)
    Taylor Jenkins Reid

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo

    (808)
    Aktuelle Rezension von: femicolon_buchblog

    Ich liebe wie sehr der Klappentext einen zunächst im Dunkeln darüber lässt, worum es in der Geschichte eigentlich geht.

    Gleich zu Beginn der Geschichte entsteht ein Sog, der es schwer macht mit dem Lesen aufzuhören. Der Autorin gelingt es nicht nur die schillernde Zeit des 50er Jahre Hollywoods zu zeichnen, sondern schafft mit Evelyn Hugo eine komplexe, ambivalente und interessante Figur.

    Ich mag es Figuren zeitweise nicht zu mögen, denn daran merke ich, dass eine Figur echten Tiefgang erreicht. Denn absolut niemand ist immer likeable.

    Genau so ist es mir mit Evelyn Hugo ergangen. Ich habe sie für ihre Willensstärke, Unverblümtheit und die Fähigkeit große Entscheidungen zu treffen bewundert und gleichzeitig ihren Egoismus und ihre scheinbare Kälte kritisiert.

    Bei Monique fiel es mir schon leichter. Sie ist bewusst so geschrieben, dass man sich gut mit ihr identifizieren kann und ich habe gerne beobachtet, wie sie durch die Interviews mit Evelyn zu ihrer eigenen Stärke findet.

    Das Zustandekommen der sieben Ehen finde ich schlüssig dargestellt und die Geschichte sehr rund aufgebaut. Seit langem habe ich beim Lesen auch mal wieder das ein oder andere Tränchen verdrückt. Im letzten Drittel schleichen sich ein paar Wiederholungen ein und es fehlt an neuen Impulsen, aber das Finale und der große Twist am Ende wiederrum kommen dann relativ schnell.

  5. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423718455)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

    (1.279)
    Aktuelle Rezension von: Ebru88

    Colleen Hoover steckt sehr viel liebe in das Buch mit viel Humor und Emotionen. Emotionen die jemandem tief ins Herz gehen. Fallon will ihre Schuspielkarriere nicht beenden und Ben möchte Schriftsteller werden daher wollen sie sich nicht im Weg stehen und versuchen die Beziehung (Fernbeziehung) irgendwie ungewohnt auf Beinen zu halten. 

  6. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846602430)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (1.692)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    „Cinder & Ella“ lag zugegebenermaßen ziemlich lange ungelesen in meinem Regal. Das Cover ist, meiner Meinung nach, einfach absolut nichts Besonderes und hat mich zunächst überhaupt nicht gereizt. Umso mehr muss ich jetzt sagen - völlig zu Unrecht!

    Schon zu Beginn hat mich das Buch emotional eiskalt erwischt. Das Verhalten von Ellas Vater und seiner neuen Familie hat mir wirklich das Herz gebrochen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es sein muss, in so einer Situation festzustecken, abhängig zu sein und sich gleichzeitig so fehl am Platz zu fühlen. Bereits im ersten Drittel hatte ich mehrfach Tränen in den Augen und spätestens zur Mitte des Buches saß ich wirklich nur noch da und habe geweint.

    Die Geschichte hat mich emotional wirklich unglaublich gepackt. Sie ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern so viel tiefgründiger! Es geht um Verlust, Selbstakzeptanz und darum, seinen Platz im Leben neu zu finden. Ganz nebenbei habe ich für mich auch mal wieder gelernt, wie dankbar man doch jeden Tag dafür sein darf, gesund zu sein und keine Einschränkungen zu haben. Diese Botschaft kam bei mir sehr intensiv an.

    Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Sie wirkten auf mich nachvollziehbar und vielschichtig, mit echten Schwächen und glaubwürdigen Emotionen. Ich konnte Ellas Gedanken und Gefühle jederzeit verstehen und habe mit ihr gehofft, gelitten und gezweifelt. Auch der Schreibstil war flüssig, emotional und absolut mitreißend.

    Das Ende war mir persönlich tatsächlich ein kleines bisschen überladen. Aber nach all den Emotionen auf dem Weg dorthin kann ich mich nun kaum beschweren. Der Rest der Geschichte war einfach zu stark!

    Zusammengepasst, ist „Cinder & Ella“ ein Buch, das mich vollkommen abgeholt und tief berührt hat. Eine bewegende, gefühlvolle Geschichte, die weit über eine klassische Liebesgeschichte hinausgeht und definitiv viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als das unscheinbare Cover vermuten lässt. Bei mir darf auf jeden Fall in Kürze die Fortsetzung einziehen!

  7. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257600193)
    John Irving

    Bis ich dich finde

    (398)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Für 17,50 Euronen, preiswert viel zu lesen.

    ›Bis ich dich finde‹ ist die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter ist Tätowiererin, sein Vater ein Organist, der verschwunden ist. Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und (zu) starke Mütter; über Kirchenorgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach dem Vater.

    Wir begleiten Jack Burns gute dreissig Jahre seines Lebens, sehr mühsam.

    Der Roman ist John Irvings autobiographisches Buch, es ist mit Sicherheit sein Umfänglichstes mit 1039 Seiten.

    Das Buch ist gefüllt mit typischen skurrilen Elementen.

    Für mich viel zu ausschweifend und langatmig erzählt.

    Eines der wenigen Bücher die ich immer wieder unterbrach und mich aufraffen mußte es weiter zu lesen.

    Schlußendlich, ich habe schon wesentlich bessere Irvings gelesen.


  8. Cover des Buches Infinity Falling - Mess Me Up (ISBN: 9783736319738)
    Sarah Sprinz

    Infinity Falling - Mess Me Up

    (339)
    Aktuelle Rezension von: aga_lovebooks

    Obwohl die Geschichte interessante Themen behandelt und diese auch authentisch darstellt, war es für mich extrem schwer hier am Ball zu bleiben.

    Aber erstmal zur Geschichte.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Setting mit dem Filmset und den Reisen zwischen den Filmdrehs war interessant.
    Die Themen Essstörungen und Fanatische und übergriffige Fans fand ich gut umgesetzt und hat die Protagonisten im laufe der Geschichte authentisch wirken lassen.
    Aber! Und das ist nur meine Meinung!!! Es war alles zu langatmig. Nach den ersten 200 Seiten habe ich mich gefragt ob da überhaupt noch etwas passiert und wohin die Geschichte möchte. So kam ich eher schleppend voran und auch der Wechsel auf das Hörbuch brachte keine Motivation.
    Zudem ging mir Aven am Anfang auch extrem auf die Nerven mit ihrer Art. Sie wird im Buch als professionell dargestellt, benimmt sich aber gar nicht so, sondern wirkt mit ihrem bockigen und zickigen Verhalten anfangs eher nervig.
    Hayes mit seiner Problematik konnte ich da schon eher fühlen. Es war auch mal schön das dieses „Ess-Problem“ hier nicht auf die Weibliche Protagonistin projiziert wurde. Sehr erfrischend.
    Zum Schluss habe ich ich die Geschichte doch etwas genießen können und habe eine kleine emotionale Bindung zu den beiden aufbauen können.

    Die Thematik und Grundstory hat in meinen Augen großes Potenzial, doch für mich war die Geschichte sehr langatmig und es fehlte mir an tiefe. Ich werde den nächsten Band aber eine Chance geben und hoffe sehr, das er mitreißender sein wird.

  9. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600894)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (666)
    Aktuelle Rezension von: Tanja1304

    Ella und Brian müssen lernen, ihre Liebe im Alltag, unter öffentlichem Druck und mit all den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens zu bewahren – und genau das macht die Geschichte so authentisch.

    Besonders berührt hat mich Ellas Entwicklung. Sie wächst über sich hinaus, lernt, an sich selbst zu glauben und zeigt, dass Selbstliebe und Stärke genauso wichtig sind wie romantische Liebe. Gleichzeitig war es wunderschön mitzuerleben, wie Brian ihr immer wieder den Rücken stärkt, ohne sie kleinzumachen.

  10. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442496457)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

    (359)
    Aktuelle Rezension von: Langeweile

    Klappentext:

    Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt,trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam  soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt in der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen  Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch ein Liebesbrief, voller mysteriöse Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch  kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – den Marcus  Harrison, der Enkel von Sir James Harrison ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann….


    Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen präsentiert, wobei der Part in der Gegenwart den größten Raum einnimmt.Zuerst fand ich das Buch äußerst spannend und interessant, was sich aber im weiteren Verlauf änderte. Die Geschichte brachte immer mehr Personen ins Spiel, welche zwar nicht von wesentlicher Bedeutung waren, jedoch für zunehmende Verwirrung sorgten.

    Immer mehr erschien mir unrealistisch, ein Beispiel von vielen ist ,dass der Geheimdienst wohl kaum bemüht ist,uneheheliche Kinder des Königshauses zu vertuschen.

    Ich kenne und liebe die Romane der Autorin, dieser konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen, daher von mir leider nur zwei Sterne.

  11. Cover des Buches Bad Romeo - Wohin du auch gehst (ISBN: 9783596033713)
    Leisa Rayven

    Bad Romeo - Wohin du auch gehst

    (719)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    Cassandra möchte Schauspielerin werden und bewirbt sich an einer renommierten Schule. Schon beim Vorspielen trifft sie auf Ethan und ist quasi sofort von ihn verzaubert. Beide werden angenommen und verbringen gezwungenermaßen viel Zeit zusammen. Ethan ist sehr verschlossen und gefühlskalt - aber in all seinen Rollen wie ausgewechselt. Cassie versucht seit Tag eins eine Verbindung zu ihm aufzubauen und dringt damit mehr zu ihm durch als die anderen Schüler. Das Eis bricht komplett als die beiden die Hauptrollen von Romeo und Julia spielen. Während Cassie sich in eine Beziehung träumt, stößt Ethan sie immer wieder weg. Ob die beiden eine Zukunft haben?


    Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Tagebucheinträge und auch die E-Mails. Den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart finde ich auch sehr gelungen, wobei ich die Vergangenheit interessanter finde. Leider ist das fast schon das einzige was ich positives über diese Geschichte schreiben kann.


    Ich habe viel mehr Theater erwartet, das gab es zwar aber vor allem zwischen den Protagonisten. Was ein hin und her!

    Den Trope Second Chance mag ich sonst unglaublich gerne aber hier nicht.


    Was absolut im Vordergrund steht ist Sex.

    Cassie ist noch Jungfrau und total wild darauf diesen "Makel" loszuwerden. Manchmal hat sie Ethan richtig bedrängt - unmöglich.


    Allgemein ist sie eine Frau die ich nicht leiden kann. Recht weit am Anfang des Buches schätzt sie sich echt gut selbst ein: Sie ist eine Person die allen gefallen will. Das geht meist in die Hose weil sowas nicht funktionieren kann. Durch ihr Verhalten hat sie mich extrem genervt.


    Ich würde noch mal was von der Autorin lesen wollen aber definitiv nicht den zweiten Band von Bad Romeo & Broken Juliet!


     FAZIT


    Das war leider nicht mein Fall. Mit Cassie kam ich nicht zurecht und der Fokus liegt mir eindeutig auf die falschen Dinge. Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.

  12. Cover des Buches Legendary (ISBN: 9783492708227)
    Stephanie Garber

    Legendary

    (464)
    Aktuelle Rezension von: Kaefer172

    Ich liebe den Schreibstil von Stephanie Garber einfach, das wird sich auch mit dem etwas schwächeren 2. Teil der Reihe nicht ändern.

    Kurz zusammengefasst (ACHTUNG: INHALTSWARNUNG):

    Scarletts Schwester Tella spielt in diesem Teil die Hauptrolle und dieses Mal hat sie in der nächsten Runde von Caraval das Ziel zu gewinnen.

    Der Gewinn: sie wird als Gewinnerin ihre lange verschollene Mutter wiedersehen...bzw. retten.

    Auf ihrem Weg wird Jacks, der Prinz der Herzen/Schicksalsmacht (und Protagonist aus einer weiteren Reihe von Stephanie Garber) eine große Rolle spielen und ihr gefährlich werden. Uns begegnet Dante wieder, den wir schon aus Caraval kennen.

    In die Geschichte rund um die Mutter von Scarlett und Donatella wird langsam etwas Licht gebracht, so dass die Mädchen anfangen ein anderes Bild ihrer Mutter zu erhalten.

    Wir erfahren, wer Legend wirklich ist...aber lest selbst

    Grundsätzlich hat mich der tolle Schreibstil durch die Geschichte getragen, allerdings hat das Buch wirklich seine Längen und auf den vielen Seiten passiert über eine lange Zeit nicht viel. Zwischendurch musste ich mich schon zwingen weiterzulesen, was sich aber durchaus gelohnt hat.

    Die Cliffhanger am Schluss machen natürlich sehr neugierig auf den nächsten Teil, der bereits im Regal auf mich wartet.

    Von mir gibt es für diesen Teil sehr gut gemeinte ⭐️⭐️⭐️,5 Sterne

  13. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (108)
    Aktuelle Rezension von: yellbee

    Ich habe das Buch angefangen, wissend das sehr viele meinten das die ersten 400 Seiten langweilig sind. Allerdingsdings finde ich das Persönlickeitsabhängend, da ich seit der ersten Seite gefesselt war.

    Die Einblicke in den 5 Freunden ihr Leben fande ich super, man findedest schnell herraus um wen es sich Handelt. Jeder einzelte von Ihnen hat ein Päckchen zum tragen und das wir sehr schön da gestellt. 

    Ich konnte Jude sehr nachvollziehen weshalb er manche entscheidungen trifft und gleichzeitig konnte ich die Perspektive der Freunde nachvollziehen.

    Das Buch ist voller Trauma und selbstzerstörerische Denkweise. Aber trotzdem empfehlenes Wert!!

  14. Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)
    Lilly Lucas

    New Promises

    (899)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Fabel von "New Promises" entfaltet sich um ein Paar, dessen Liebesgeschichte stark von nicht erfüllten Hoffnungen und der schmerzhaften Last vergangener Versprechen geplagt wird. Die emotionale Intensität, mit der die Protagonisten ihre inneren Kämpfe bewältigen und langsam zueinander finden, wird meisterhaft inszeniert. Leserinnen und Leser werden wie in einen magischen Bann gezogen, während sie die chemische Anziehung zwischen den Charakteren ebenso intensiv spüren wie den Schmerz der Trennung.


    Als unverzichtbarer Teil der beliebten Buchreihe fügt sich "New Promises" nahtlos in das größere Gesamtbild ein und trägt zur Entwicklung der gesamten Clique bei. Es ist bereichernd, die vertrauten Gestalten wiederzutreffen und zu beobachten, wie sich ihre Lebenswege fügig kreuzen. Das Buch vermittelt eine Vielzahl intensiver Emotionen und schafft eine Verbindung zur Leserschaft, die den Verlauf der Geschichte mit ungezügelter Spannung verfolgt.


    Zusammenfassend handelt es sich um ein ausdrucksstarkes und wunderschön geschriebenes Meisterwerk über Themen wie Heilung, Vergebung und die unsichtbaren Versprechen, die wir uns selbst und anderen geben. "New Promises" zeichnet sich als das emotionale Kernstück der Serie aus und ist ein unverzichtbares Leseerlebnis für alle Wunschträumer und Liebhaber von fesselnden Geschichten.

  15. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition (ISBN: 9783736321670)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition

    (489)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Nach dem Beenden des ersten Teils von Shays und Landons Geschichte, war ich doch sehr neugierig und hyped, wie ihre Lovestory weitergehen und enden wird.


    Im zweiten Teil ihrer großen Liebesgeschichte gab es mir jedoch zu viel Hin und Her, wodurch ich mich eigentlich immer hin- und hergerissen gefühlt habe, ob mein Wunsch nach einem Happy End für diese Zwei sich auch wirklich erfüllen sollte.


    Durch die schweren Päckchen, die beide Protagonisten mit sich herum tragen, wies die Geschichte eine starke, gefühlvolle Seite auf. Diese drückt jedoch auch extrem auf die Stimmung.

    Normalerweise habe ich damit keine Probleme, aber hier war es mir too much.

    Außerdem habe ich aufgrund dieser Schwere, die Frotzeleien und Sticheleien, sowie die hitzigen Wortgefechte vermisst, die sich Shay und Landon in WIE DIE STILLE VOR DEM FALL lieferten.

    Ich hatte zuweilen das Gefühl, hier ganz andere Versionen der Zwei vor mir zu haben, und leider habe ich auch keine wirklich große Entwicklung ihrer Charaktere feststellen können.


    Nach dem Beenden der Geschichte fühle ich mich eher etwas ernüchtert.

    Ich hatte wohl einfach ganz andere Erwartungen an ihre Liebesgeschichte.

    Es war tiefgründig, aber es hat mich einfach nicht so berühren und catchen können, wie die Geschichte von Eleanor und Grey.

    Dennoch bin ich aber sehr froh, die Geschichte von Shay und Landon endlich gelesen zu haben!


    3,5 Sterne

  16. Cover des Buches Der Engelsbaum (ISBN: 9783442495924)
    Lucinda Riley

    Der Engelsbaum

    (572)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Der Engelsbaum ist mittlerweile mein 17. Buch von Lucinda Riley – und wie all ihre anderen Romane hat es mich wieder vollkommen begeistert. Ihre Art zu schreiben ist für mich etwas ganz Besonderes.

    Was ich an ihren Büchern so liebe:

    -mehrere Zeitebenen

    -starke Frauenfiguren

    -ein historischer Hintergrund

    Lucinda Riley hatte dieses unglaubliche Talent, Vergangenheit und Gegenwart so miteinander zu verbinden, dass sich nach und nach ein großes Ganzes ergibt. Auch in „Der Engelsbaum“ entfaltet sich die Geschichte erst nach und nach. Geheimnisse werden aufgedeckt, familiäre Verstrickungen sichtbar, und man spürt diese leise, stetig wachsende Spannung.

    Besonders gut gefallen hat mir hier der Schluss. Ohne zu spoilern: Er ist überraschend, spannend und rundet die Geschichte auf eine Weise ab, die noch lange zum Nachdenken anregt. Genau diese Mischung aus Gefühl und Spannung beherrschte sie meisterhaft.

    Und doch schwingt beim Lesen inzwischen immer auch eine gewisse Wehmut mit. Zu wissen, dass Lucinda Riley 2021 viel zu früh verstorben ist und ich nur noch vier ihrer Bücher vor mir habe, macht mich traurig. Ich habe ihren Schreibstil echt lieb gewonnen. Es sind alles Geschichten voller starker Frauen, bewegender Schicksale und historischem Hintergrund.

  17. Cover des Buches Thirteen (ISBN: 9783442493777)
    Steve Cavanagh

    Thirteen

    (443)
    Aktuelle Rezension von: TTurtle

    Vorab: Es war mein erster Thriller des Autors, daher kann ich es nicht mit anderen bewerten und beziehe mich nur auf dieses Buch: Auch wenn ich die Story-Line und die Perspektive der Arbeit des Gerichts und der Anwälte beider Seiten durchaus spannend fand, war doch sehr viel vorhersehbar und dadurch fehlte ein fesselnder Twist. Vielleicht hätte es geholfen, nicht direkt zu viel zu verraten und auch den Leser längere Zeit im unklaren zu lassen. Allerdings ist es definitiv eine neue Art von Thriller und Geschichte und dadurch zu loben. Ich fand den Schreibstil sehr gut und man konnte sich in die verschiedenen Perspektiven einfühlen. Daher würde ich es auch weiterempfehlen - rate allerdings jedem, keine zu hohen Anforderungen zu haben. 

  18. Cover des Buches Die satanischen Verse (ISBN: 9783328603047)
    Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    (115)
    Aktuelle Rezension von: BluevanMeer

    Salman Rushdie spielt mit verschiedenen Mythen, religiösen Ideen, religiösen Überlieferungen, Überzeugungen, Mysterien und verwebt in seine Geschichte die unterschiedlichsten Sagen und Erzählungen aus verschiedenen Religionen. Das ergibt einen unterhaltsamen und ausschweifenden Roman, der es wirklich in sich hat. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber ganz ehrlich: richtig nacherzählen worum es geht und Knotenpunkte aus diesem wilden und wunderbaren Roman herauszudestillieren, ist mir verdammt schwer gefallen. Daher nun in groben Zügen eine Beschreibung dieses Feuerwerks der Literatur.

    Die Hauptprotagonisten sind zwei muslimische Männer, Gibril Farishta und Saladin Chamcha, die 111 Tage lang (die 111 ist übrigens eine Zahl sein, die auf die Dreifaltigkeit verweist) in einem von islamistischen Terrorist*innen entführten Flugzeug verbringen, bis die Terrorist*innen das Flugzeug in die Luft sprengen und beide, aneinandergeklammert, durch die Luft fliegen und zum Glück überleben. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Während Gibril sich nach und nach in den Erzengel Gabriel verwandelt, wachsen Saladin bald ein Pferdefuß und Teufelshörner. Der Kampf gut gegen böse, Engel gegen Teufel, ist damit eingeläutet. Erzählt wird die Geschichte von einer gesichtslosen und doch scheinbar göttlichen Instanz, die sich selbst als Teil der "höheren Mächte" sieht. 

    "Was konnten sie auch erwarten? Einfach aus dem Himmel zu fallen: dachten sie, so etwas hätte keine Nebenwirkungen? Sie hatten das Interesse höherer Mächte erweckt, das hätten sie eigentlich merken müssen, und diese Mächte (ich spreche natürlich von mir selbst), haben eine boshafte, ja fast schon gemeine Art, mit Sturzflügen umzugehen. Und noch etwas, lassen Sie mich das klarstellen: ein großer Fall verändert den Menschen." (180)

    Farishta und Chamcha stehen sich also als Erzfeinde gegenüber, vom Himmel gefallen sind beide, aber nur Gibril verwandelt sich in einen Engel, der nicht nur Wunder vollbringen kann, sondern dessen Heiligenschein auch die dunkelste Nacht erleuchtet. Kein Wunder, erinnert sein Name Gibril doch an den Erzengel Gabriel.

    Zudem hatte Gibril schon früh Kontakt zur Göttlichkeit, in verschiedenen Bollywoodfilmen verkörperte er immer wieder unterschiedliche hinduistische Götter. Er verliebt sich in Alleluja, eine jüdische Bergsteigerin, die in den höchsten Höhenmetern, wenn sie ganz nah am Allmächtigen zu sein scheint, zu religiöser Ekstase fähig ist. 

    Saladin Chamchawalla verdient sein Geld als Stimmenimitator, im Moment für  den synchronisiert er Ketchupflaschen und Knabbergebäck, und ist ebenfalls Schauspieler. In England lebt er seit seiner Jugend, seine muslimische Herkunft lehnt er ab, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass er ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinem Vater hat.

    Während sich die beiden Abgestürzten zu einer alten Dame, Rosa Diamond, retten, entscheiden sich die Richtungen, in denen sich ihre Lebenswege entwickeln werden. Der Heilige in spe, Gibril,  nutzt seine Chancen und verrät den Mann mit Pferdefuß. Saladin wird deshalb von rassistischen Polizisten zusammengeschlagen und erlebt die ganze Palette an Polizeigewalt, die man sich vorstellen kann. Das ist so fies zu lesen, das man nur noch Mitleid mit dem Teufelshorn haben kann. Gibril hingegen, nutzt seine wundersamen Fähigkeiten und verhilft Rosa Diamond zu einer göttlichen erotischen Vision. Rosa Diamond hat es also noch gut getroffen, sie ist eine verschwiegene Figur, die verspricht, niemandem von Gibril zu erzählen. Übrigens sind in vielen Beichtstühlen Rosen eingraviert, denn "Sub Rosa" (unter der Rose) teilte man im Mittelalter den katholischen Priestern seine Beichte mit.

    Saladin erfährt, dass seine Frau eine Affäre mit seinem Freund Jumpy Joshi hat (immerhin war er fast ein Jahr verschwunden) und ist am Boden zerstört. Immerhin hat er den Flugzeugabsturz, die Polizei und das Krankenhaus überlebt (wo sich übrigens noch andere verwandelte Menschen aufhalten) - nur um dann in einem Zimmerchen von Bekannten untergebracht zu werden. Weil er immer mal wieder aus dem Fenster sieht, bildet sich bald im Viertel eine Art Teufelskult um den Mann mit den Hörnern, der das Viertel in Chaos und Verwüstung stürzt. Zudem erfährt Saladin, dass seine Frau von ihrem Geliebten ein Kind erwartet. Saladin hat nur noch ein Ziel: er will sich an Gibril rächen, den er für sein Unglück verantwortlich macht. Aber Gibril geht es auch nicht gerade rosig: er wird zu einem riesigen Macho und stresst Alleluja. Zudem kann Gibril bald nicht mehr entscheiden, wer er ist: ein Erzengel oder ein Mensch?

    Neben dem Hauptkonflikt der beiden Protagonist*innen, wird die Erzählung immer wieder durch Gibrils Träume unterbrochen, die ins Märchenhafte kippen. In seinen Träumen geht es um die Stadt Jahila, eine Stadt aus Sand, in der die Menschen 360 unterschiedliche Götter und Göttinnen verehren, bis der Prophet Mahound kommt, seines Zeichens ursprünglich Kaufmann, und den Menschen, wenn es um den richtigen Glauben geht, mal ein bisschen auf die Sprünge hilft. In Jahila lebt auch das Mädchen Aischa, das vom Erzengel Gabriel als Prophetin ausgewählt wurde. Als Symbol ihrer Göttlichkeit wird sie von einem Schwarm von Schmetterlingen begleitet. Ihr ganzes Dorf Titlipur folgt ihr (wie auf einer Pilgerreise) nach Mekka, denn Aischa hat den Menschen versprochen, dass sie das Meer für sie teilen wird. Die todkranke Mischa Sahil sucht Hoffnung und Heilung bei Aischa, ihr Mann glaubt nicht an Aischas Versprechungen und versucht die restlichen Pilger immer wieder zur Umkehr zu bewegen. Aischa hat noch einen extrem frauenfeindlichen und radikalen Gegenspieler, einen Imam, der um seinen eigenen Einfluss bei den Gläubigen fürchtet und natürlich den mächtigen Propheten Mahound, der passenderweise immer dann eine Vision bekommt, sobald seine Anhänger*innen ihn kritisieren. 

    "Tod der Kaiserin Aischa und ihrer Tyrannei, dem Kalender, den Vereinigten Staaten, der Zeit! Wir suchen die Ewigkeit, die Zeitlosigkeit Gottes. Seine stillen Wasser, nicht ihren strömenden Wein. Verbrennt die Bücher und vertraut dem BUCH, zerreißt die Papiere und hört das WORT, wie es der Engel Gibril dem Verkünder Mahound offenbart und wie es euer Deuter und Iman erläutert hat." (S.281)

    Es ist schon bezeichnend, dass Engelchen und Teufelchen in der Romankonstruktion eigentlich Schauspieler sind und Gibril wie ein Schlafwandler zwischen den Welten hin und hergeistert und in diesem ganzen Chaos irgendjemand - von ganz weit oben - die Puppen tanzen lässt. Die Menschen können nur reagieren. Das nennt man dann wohl Schicksal. Und wenn Gott einmal nicht nur als Erzählinstanz auftaucht, sondern als Figur im Text, dann sitzt er mit schütterem Haar auf Gibrils Bett und hat vor allen Dingen Schuppen. Solche Parodien muss man erst einmal in eine Romanform gießen. Hinzu kommt, dass alle Propheten und Ausgewählten in diesem Text an keiner Stelle halten, was sie versprechen. Während Mahound die Menschen offen betrügt, schickt Aischa ihre Anhänger letztlich ins Wasser, wo sie ertrinken. Denn natürlich gelingt es ihr nicht, das Meer zu teilen. Magischer Realismus mit einer gehörigen Portion Religionskritik, auch das steckt in diesem Buch. 

    Kurz nach Erscheinen des Romans, am 14. Februar 1989, rief Ajatollah Chomeini über Radio Teheran eine Fatwa gegen den Schriftsteller und all diejenigen aus, die den Text, der eine Beleidigung des Propheten darstelle, verbreiten und übersetzen. Rushdies japanische Übersetzer, Hitoshi Igarashi, wurde 1991 ermordet, sein italienischer Übersetzer Ettore Capriolo und sein norwegischer Verleger Wililam Nygaard wurden bei Anschlägen schwer verletzt. 

    Wie so oft, und das ist mir bei diesem Text besonders aufgefallen, fehlte mir das Wissen über die religiösen Anspielungen, die über das Christentum hinausgehen. Hinzu kommt, dass ich diesen Roman über einen Zeitraum von sechs Monaten gelesen habe. Ich konnte ihn nicht einfach weglesen - dafür war er zu komplex, zu kompliziert und gleichzeitig auch ein Stück Roman, das ich mir einfach aufsparen wollte. Weil ich gar nicht wollte, dass dieser Roman zu ende geht. Im Satanic Verses Pose Festum, einer Festschrift, die im Jahr 2000 erschienen ist, schreibt der syrische Philosoph Sadik Al-Azm, dass die Einzigartigkeit des Romans darin bestehe,  „den muslimischen Osten und den säkularen Westen zum allerersten Mal in eine religiöse, politische und literarische Kontroverse“ zu bringen und beide so auf einer höheren Ebene miteinander zu verbinden. Die satanischen Verse werden für ihn zum "transkulturellen, transnationalen und transkontinentalen Welt-Roman par excellence". Denn es geht nicht nur um Religionen. Ein Großteil der Handlung passt in jede typische Geschichte einer Großstadt, denn sie spielt in London, es geht um Migration, um Identitäten und natürlich auch um Liebe. Von den verschiedenen Liebesgeschichten, die erzählt werden, endet eine sogar glücklich.

    Hallelujah!

  19. Cover des Buches Seven Husbands of Evelyn Hugo (English Edition) (ISBN: 9781398515697)
    Taylor Jenkins Reid

    Seven Husbands of Evelyn Hugo (English Edition)

    (233)
    Aktuelle Rezension von: Sabineliest

    Leider habe ich mich durch den ganzen Social Media Hype überzeugen lassen, mir das Buch zu bestellen, da ich dachte, dass es dann ja wirklich gut sein müsste, wenn jeder es empfiehlt…

    Kurz zu dem Guten an dem Buch: Trotz der eigentlich schlechten Story war das Buch ein Page-Turner und man wollte wissen, wie es denn nun ausgeht. Eine gewisse Spannung konnte also durchaus gewährleistet werden.


    Nun die Kritik: 

    Es ist ein Buch über eine Frau, die sich hochschläft. Es gibt immer mal wieder andere Storylines, aber im Vordergrund präsent ist dieses unfassbare Streben nach Ruhm und Geld, was Evelyn nicht sympathisch werden lässt. Auch, dass sie schon als Minderjährige in Hollywood anfängt, ihren Körper für Gegenleistungen einzusetzen, wird viel zu glamourös dargestellt und nicht kritisch genug aufgearbeitet.

    Ich fand es auch nicht so vorteilhaft, von vornherein zu wissen, wie viele Ehemänner es insgesamt waren, weil man dann immer denkt „Okay, da müssen jetzt noch drei kommen“ und ein Ehe-Aus nicht überraschend kommt. Und irgendwann hängen einem die Fake-Ehen nur noch zum Hals raus… 

    Die Darstellung der Themen Rassismus und LGBT fand ich darüber hinaus platt, plump, performativ. Es wirkte so, als hätte man die Themen integriert, um mit dem Zeitgeist mitzugehen und zu hoffen, dass das Buch mit diesen sensiblen Themen dann Pluspunkte sammelt. Denn Evelyn Hugo hat nie nachhaltig unter ihrer Hautfarbe oder der LGBT Thematik gelitten und war die meiste Zeit unfassbar privilegiert, während andere Menschen wirklich unter Repressionen und Co. gelitten haben. Daher fand ich es fast schon billig umgesetzt, auf Krampf politische Statements durchdrücken zu wollen, obwohl die Hauptfigur ihr Leben zum Großteil genau so leben konnte, wie sie es wollte und wie es viele tatsächlich Unterdrückte niemals tun konnten.

    Hätte ich das vorher alles gewusst, hätte ich mir das Buch nicht geholt. Da man es trotzdem mal lesen kann, wenn man Langeweile hat, zwei Sterne. 

  20. Cover des Buches Stalker – Er will dein Leben. (ISBN: 9783596709243)
    Arno Strobel

    Stalker – Er will dein Leben.

    (411)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Vorweg - ich habe das Buch an einem Abend gelesen, da der Schreibstil wirklich sehr angenehm und flüssig ist. Eric Sanders wird nachdem er im Tatort bekannt wurde, von einem Unbekannten per Social Media belästigt. So weit so gut, Erics Umgang damit war sehr verständlich und auch so wirkte seine Sorge greifbar. Letztlich kommt es dazu, dass der Unbekannte ihn erpressen möchte - Eric solle seine Vergangenheit preisgeben. Das Problem dabei ist, dass Eric nichts mehr darüber weiß. So kommt es zu einer Jagd nach seinen eigenen Erinnerungen, die ihn zu verschiedenen Journalisten, Psychotherapeuten und alten potenziellen Orten seiner Vergangenheit bringt. Der Plot ist durchaus interessant, Eric bekommt seine Erinnerungen zurück und merkt, dass sein ganzes Leben auf einer Lüge basierte. Wo sich die erste Hälfte des Buches noch an mancher Stelle gezogen hat, möchte man in der zweiten sofort wissen, was nun passiert ist. Die Auflösung des ganzen ist etwas wild, nicht dass es keinen Sinn ergeben würde, der Plot ist gut gestrickt, aber es wirkt etwas absurd. Wenn man darüber hinweg sieht, macht Erics Leben und Geschichte jedoch durchaus Sinn.
    Eric selbst bleibt ein eher blasser Charakter, was dem Buch aber nicht unbedingt schlecht tut. Ähnlich sieht es bei den anderen Figuren aus. Schade fand ich letztlich, dass einige Andeutungen und offene Fragen zum Ende ungeklärt bleiben. Die hätten dann auch nicht ins Buch gestreut werden müssen, da man so immer dachte, es könnte etwas mit dem Fall zu tun haben. Auf den letzten zwei Seiten erwartet einen nochmal ein großer Plot Twist, das muss man mögen. Mir persönlich war das einen Ticken zu unauthentisch, auch wenn der Autor es durch einen einzigen Satz schlüssig zu erklären weiß.

    Insgesamt ein solider, spannender Thriller, der sich gut lesen lässt.

  21. Cover des Buches Man kann auch in die Höhe fallen (ISBN: 9783462011647)
    Joachim Meyerhoff

    Man kann auch in die Höhe fallen

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Moriread

    Insgesamt fand ich das Buch kurzweilig und aufgrund der vielen witzig geschilderten Situationen (Anekdoten) sehr angenehm zu lesen.

    Was die Lektüre besonders angenehm macht, ist die Art, wie selbst die peinlichsten Momente sprachlich so gefasst werden, dass sie beim Lesen ausschließlich Sympathie und Mitgefühl hervorrufen. Man sieht förmlich diesen großen, aufgeregten Mann vor sich, überwältigt von sich überschlagenden Emotionen, und fühlt sich dabei bestens unterhalten.

    Lediglich die stets und ausschließlich als überaus großartig dargestellte Mutter empfand ich auf Dauer als etwas anstrengend.

  22. Cover des Buches Jenseits der Magie (ISBN: 9783841908452)
    Tom Felton

    Jenseits der Magie

    (171)
    Aktuelle Rezension von: Lawendel

    Tom Felton erzählt seine Geschichte. Beginnend bei seinen frühsten und plumpen Theatererfahrungen in wirklich sehr jungen Jahren, über seine Zeit bei seinem ersten großen Film, der Harry Potter-Ära, und seinem Leben danach in LA, bis hin zu seinem Weg zurück auf die Theaterbühnen Londons. Wir lernen seine Familie kennen, seine Kindheitsfreunde und Freunde, die er am Set gefunden hat. Mit viel Humor räumt Tom jeder wichtigen Person aus seinem Leben, die ihn auf irgendeine Weise begleitet und beeinflusst hat, ein Paar Seiten in seinem Buch ein. Gepaart mit der unglaublichen Selbstreflexion, die Emma Watson bereits im Vorwort anspricht, erfahren wir sehr viel über Tom selbst und wie er zu dem Menschen geworden ist, dem man heute in ihm begegnet. 

    Sein schreibstiel hat mich unglaublich gefesselt und sehr überrascht. Ich kenne Autobiografien nur als langweilig und muss zugeben, selbst kaum so ein Buch beendet zu haben. Tom Feltons "Jenseits der Magie" hat mich aber überzeugt. Besonders im ersten Teil des Buches trotzen die Seiten nur so voller Humor und lustigen Anekdoten und ich wurde das ein oder andere Mal etwas blöd angeschaut, wenn ich mein Lachen beim Lesen nicht zurück halten konnte. Dadurch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und auch die zweite Hälfte hat mich, trotz der ernsteren Themen, weiter gefesselt. 

    Mit seiner Autobiografie hat der Harry Potter Star es nicht nur geschafft mich herzlichst zum Lachen zu bringen, sondern auch noch eine wichtige Message zu vermitteln. Seine Lebensgeschichte zeugt bei Weitem nicht nur von lustigen Anekdoten und witzigen Geschichten am Set, sondern auch von dem persönlichen Fall, von Drogenkonsum und psychischen Erkrankungen. Aber sie erzählt auch vom wieder Aufrichten und vom Kampf, vom Ziele finden und den Schönheiten des Lebens. 

    Damit ist dieses Buch für mich nicht nur eine Empfehlung an Harry Potter- oder Draco Malfoy-Fans, sondern auch an jene Lesenden, die Lust auf eine lustige Geschichte mit doch genügend Tiefgang und Ernsthaftigkeit haben und die sich an den Erfahrungen und Gedanken einer sehr selbst reflektierten Person erfreuen wollen. 

  23. Cover des Buches Shelter (ISBN: 9783743200517)
    Ursula Poznanski

    Shelter

    (304)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    Auf einer Geburtstagsfeier hat die Clique um Benny eine tolle Idee - wie weit lassen sich Verschwörungstheorien eigentlich verbreiten? Ein Zeichen sowie eine passende Geschichte dazu wird überlegt und bringt Dinge ins Rollen die plötzlich das Leben aller bedrohen...

    "Es war so läppisch einfach, Irre jeder Art aus ihren Löchern zu locken. Die von der gutgläubigen Sorte und die von der vollkommen durchgeknallten". (Seite 66/67)

    Mein erstes Buch der Autorin und im Gesamtblick ein sehr spannendes aber auch unglaublich erschreckend realistisches Ereignis.

    Der Schreibstil ist perfekt, gerade für die junge Leserschaft. Man bekommt und kommt mit allem mit, die Clique ist bunt und einzigartig und jeder bekommt seinen Standpunkt und seine passende Rolle.

    Für mich als erwachsene Leserin wären gewisse Dinge eher vorhersehbar, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil.

    Die Clique, wie gesagt bunt gemischt, aber hauptsächlich haben wir es mit Benny zu tun. Ein ganz angenehmer Typ, aber es wird klar dass er die Gespenster der Vergangenheit mit sich trägt und somit eine Bürde hat. Trotzdem ist die Entwicklung von ihm sehr realistisch und verdammt gut umgesetzt.

    Aus Spaß und weil ein paar Freunde der Clique an Verschwörungstheorien glauben wollen sie ihre eigene Theorie aufstellen. Gesagt - getan. Doch schneller als man denkt übernimmt ein Anderer das Zepter und spinnt die Geschichte weiter. Was als Spaß beginnt entwickelt sich immer mehr zu einem grösseren Problem.

    Die Entwicklung dieser Verschwörungstheorien, die ehrlich an den Haaren herbeigezogen ist, war erschreckend und vor allem realistisch. Dass Menschen jeder Altersgruppe und egal welchen Stand in der Gesellschaft, an solch einen Blödsinn glauben und dafür auch Straftaten begehen würden - da trifft die Autorin komplett ins Schwarze.

    Zeitweise packt eines dieses beklemmende Gefühl beim lesen und hin und wieder habe ich mich umgedreht weil ich selbst Paranoia entwickelt habe. 

    Auch die Dynamik in der Clique ändert sich. Während die einen hier die Probleme sehen wollen die anderen die Entwicklung vorantreiben und weitere Ergebnisse abwarten. Plötzlich sind nicht mehr alle Freunde zu erreichen, mysteriöse SMS erreichen Benny und man ist gefangen zwischen Wahrheit und Lüge.

    Das Ende war sehr gut und im Ganzen realistisch gesetzt umgesetzt und ich muss sagen- ein Buch was man gelesen haben sollte.

  24. Cover des Buches Die Mitternachtsrose (ISBN: 9783442494293)
    Lucinda Riley

    Die Mitternachtsrose

    (626)
    Aktuelle Rezension von: Its_Carolin

    Wenn ich bedenke, wo alles anfing, bin ich mehr als begeistert wie viel Tiefe sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Begebenheiten mit sich brachten. Ich habe richtig mitfühlen können.  Anahita wurde trotz ihrer, zuerst tadellosen moralischen Art, sehr menschlich und zwiegespalten dargestellt. Ihr charakterliches Wachstum konnte man sehr gut begleiten und dabei mitfiebern. Auch Ari, der mir zunächst eher unsympathisch, aber charismatische rüber kam, konnte beweisen, dass sich Menschen nicht nur manchmal ändern, sondern an ihr besseres Ich erst wieder erinnert werden müssen, selbst wenn es ein Leben von vor Jahrzehnten gewesen ist. Bei Rebecca hatte ich ja ganz  viele wilde Theorien, vieles blieb unbeantwortet, was aber meiner Meinung nach manchmal zum Leben bzw. Roman dazugehört. Irgendwie war es schön zu sehen, dass Mutter und Moh (Noah) dann doch noch auf eine Art und Weise  Kontakt hatten...Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und verabschiede mich nur ungern von diesen Personen aus Rileys Mitternachtsrosen-Roman.

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