Bücher mit dem Tag "scheich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "scheich" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.119)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Zu meinem Erschrecken gibt es inzwischen Literatur, die lästiges Recherchieren zu Lessings Drama "Nathan der Weise" ersparen und weniger Zeit zur Vorbereitung kosten soll.

    In Anbetracht solcher Worte und da ich seit einundzwanzig Jahren in der Lessingstraße wohne, wird es Zeit, dass ich dem hervorragenden Dichter und Denker ein Denkmal setze.

    Das Buch "Nathan der Weise" habe ich zwei Mal gelesen und mir fünf Inszenierungen auf der Bühne angesehen, wobei mir die des Poetenpacks am besten gefallen hat.

    Wie viel mehr das 1779 erschienende Ideendrama beinhaltet als die Frage, welcher Ring (Religion) der richtige sei, wird deutlich, wenn man das Werk in seinen Kontext einordnet.

    Ein Streit mit dem der lutherischen Orthodoxie angehörenden Theologen Johann Melchior Goeze führte nicht nur zu elf Erwiderungen Lessings mit dem Titel "Anti-Goeze" (1778), sondern auch zur Entstehung der Figur des Patriarchen im Drama, welcher als Antagonist Nathans und Saladins als christlicher Fanatiker dargestellt wird.

    Wenn man sich Lessings religionsphilosophisches Hauptwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" (1780) anschaut, tritt seine deistische Auffassung noch mehr hervor und zeigt die Intoleranz des für seine Religionstoleranz berühmten Aufklärers gegenüber dem Theismus noch deutlicher.

    Der rational denkende Nathan schärft seiner Ziehtochter, Recha, in Anbetracht ihrer Rettung aus dem Feuer ein, nicht an das Wirken von Schutzengeln zu glauben.

    Ebenso sei die Begnadigung des Tempelritters durch Saladin ein Zufall, möchte der Autor dem Leser glauben machen.

    Nach Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sagte der Neurologe John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin 2008: "Unsere Entscheidungen sind, lange bevor unser Bewusstsein ins Spiel kommt, unbewusst vorherbestimmt. Anscheinend trifft das Gehirn die Entscheidung vor der Person."

    Wenn es nach der Aufklärung keine Wunder (mehr) gibt, woher hatte dann Gotthold Ephraim Lessing die Ideen für sein Ideendrama? Der Verstand kann ähnlich wie ein Computer nur das wiedergeben, womit er mittels Erfahrung gefüttert wurde. Werden Computer demnächst von sich sagen: "Ich denke, also bin ich", so wie es Descartes irrtümlicherweise getan hat? Waren Lessings Ideen Zufall so wie die Rettung Rechas und des Tempelritters? Ein Zufall ist, wenn einem etwas zufällt. Von wo fällt es denn? Laut Grawitationsgesetz kann es ja nur von oben fallen.
    Schon Platon wusste lange vor Lessing, dass Ideen als eigenständige Entitäten existieren und dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren Objekte ontologisch übergeordnet sind.

    Ohne Lessings Drama "Nathan der Weise" wären meine kritischen Gedanken zu seinem Werk nicht entstanden. Deshalb möchte ich ihn durch folgendes Gedicht ehren.

    Nathan der Weise

    Nathan der Weise
    Spricht leise
    Oder schweigt
    Seiner Tochter zugeneigt
    Seine Vermutungen
    Abwägungen
    Dass seine Ziehtochter
    Viel gemochter
    Die Schwester sei
    Und damit nicht frei
    Für den Tempelritter
    Bitter

     Vera Seidl 

     

  2. Cover des Buches Couchsurfing in Saudi-Arabien (ISBN: 9783890295701)
    Stephan Orth

    Couchsurfing in Saudi-Arabien

     (25)
    Aktuelle Rezension von: eulenmatz

    MEINUNG:

    Ich habe von Stephan Orth bereits Couchsurfing in Chinagelesen und habe dazu auch eine Veranstaltung mit dem Autor besucht, in der wir direkt mit ihm über das Buch gesprochen haben. Ich war sowohl vom sehr sympathischen Autor als auch von seiner Art über seine Erlebnisse auf Reisen in doch recht spezielle Länder zu erzählen, sehr angetan.

    So ein spezielles Land ist auch Saudi-Arabien. Saudi-Arabien war bisher eines der verschlossensten Länder dieser Erde und möchte sich nun für Touristen öffnen. Diese Chance hat Stephan Orth genutzt und hat sich mit seinem Rucksack wieder einmal auf den Weg gemacht. Stephan ist Couchsurfer, d.h. er schläft kostenfrei bei Einheimischen und auch bietet Schlafmöglichkeiten im Gegenzug bei sich an. Dazu gibt ein spezielle Plattform. In Saudi-Arabien gestaltet sich das gar nicht so einfach und er muss doch das eine oder andere Mal im Hotel übernachten.

    Saudi-Arabien ist kein Land, welches ich bisher wirklich im Blick hatte als Reiseziel und auch nach dieser Lektüre bleibt das so, aber ich weiß nun ein bisschen mehr als nur die Lage auf der Weltkarte. Saudi-Arabien ist und bleibt auch immer noch ein Männern dominiertes Land und so sind Stephan Orths Gastgeber und Fremdenführer eigentlich durchgängig Männer, aber diese sind sehr gastfreundlich und nehmen sich die Zeit ihm ihr Land zu zeigen. Neben seinem Reiseerlebnisse gibt der Autor auch immer Einblicke in die politische Ereignisse und kulturelle und landestypische Hintergründe, wie z.B. die Kleidung und die kleine Kamelkunde, die am Ende eines jeden Kapitels steht.

    Es gibt außerdem zwei große Fototeile, in dem man seine Erlebnisse auch bebildert mitverfolgen kann. Auch im Text gibt es immer wieder kleine Schwarz-Weiß-Bilder. Optisch und auch inhaltlich ist das Buch sehr gelungen. Ich mag auch die Art von Stephan Orth, sowohl wie er schreibt als auch wie als Reisender in den Ländern auftritt. Er ist neu- und wissbegierig, aber er wart auch immer den Respekt gegenüber den Einheimischen. Er erzählt vieles, aber er bewertet es nicht. Seine Reiseberichte können ein erste Schritt sein andere Kulturen besser zu verstehen, auch wenn dort vielleicht niemals hinkommen wird.

    FAZIT:

    Stephan Orth hat es wieder geschafft mich in mir bis dato völlig unbekanntes Land mitzunehmen. Natürlich habe ich von Saudi-Arabien gehört und weiß, wo es auf der Landkarte liegt, aber ich habe festgestellt, dass ich so viel einfach nicht wusste. Dieses Wissen hat meinen Horizont definitiv erweitert. Ich mag es wie respektvoll Stephan Orth mit den vielen Konfliktthemen umgeht, sich aber auch nicht scheut diese anzusprechen. Mal wieder ein umfangreicher Reisebericht gespickt mit viel Hintergrundwissen. Freue mich auf den nächsten Reisebericht! :)

     

  3. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Ich lese die Thriller von Winslow gern, vor allem natürlich die über den verfluchten Krieg gegn die Drogen. Dieser hier hat nicht das Niveau, wirkt zusammengestoppelt, kostruiert und wie ein Abklatsch von die Glorreichen Sieben oder so. Trotzdem ganz unterhaltsam.

  4. Cover des Buches Papanini (Band 1) (ISBN: 9783961290543)
    Ute Krause

    Papanini (Band 1)

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Kim-Ciara

     Papanini Pinguin per Post – der viel Spaß und meinen Mädels schmunzelnde Gesichter gezaubert hat. Die Geschichte vom kleinen Pinguin Papanini, der durch eine Verwechslung in das Leben der kleinen Emma kommt, ist so witzig und schön beschrieben, dass ich dieses Buch sehr gerne verschenke und als klassisches Vorlesebuch empfehle. Die Geschichte und das Abenteuer um den ein wenig tollpatschigen Pinguin lässt die Kinder nicht nur Lachen, sondern auch mitfiebern.

     

    Zur Geschichte:

    Emma traut ihren Augen nicht, als eines Tages ein merkwürdiges Paket vor Ihrer Haustür steht. Papa bestellt zwar ständig komische Sachen im Internet, aber was will er mit einer alten, verbeulten Tiefkühltruhe? Noch verrückter ist der Inhalt der Truhe: ein kleiner Pinguin! Er heißt Papanini kann sogar sprechen – auch wenn Emma zuerst nicht versteht, was er mit „Tischstäbchen“ meint. Er wäre wirklich zu niedlich, wenn er nicht ständig für Chaos sorgen würde… Leider haben auch ein paar Ganoven von dem sprechenden Pinguin Wind bekommen, und ehe sie sich versehen, stecken Emma und Papanini mittendrin in einem aufregenden Abenteuer!

     

    Ein tolles Kinderbuch von Ute Krause erschienen bei Edel Kids Books mit viel Spaß, gepaart mit lustigen Versprechern und sogar ein bisschen Spannung. Ein wirklicher Tipp von mir für alle die eine neue Vorleseinspiration brauchen. Zum Vorlesen ab 4 Jahre gut geeignet aufgrund zahlreicher kleiner Bilder und zum Selberlesen für gute Erstleser ab Ende der zweiten Klasse. Ein rundum niedliches Kinderbuch.

    Wir sind auch eine Familie, die immer mal wieder verrückten tierischen Familienzuwachs bekommt, deshalb fände ich es gar nicht so abwegig und ganz lustig einen Pinguin aufzunehmen. Bisher war es nur eine entlaufende Schildkröte, eine Babyzwergente, die wir wieder aufgepäppelt haben und Achatschnecken, die zuerst klein sind wie ein Fingernagel, aber irgendwann sind sie riesig!

  5. Cover des Buches Solothurn spielt mit dem Feuer (ISBN: 9783740803056)
    Christof Gasser

    Solothurn spielt mit dem Feuer

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ich habe diese Reihe mit dem 5. Band kennengelernt und lese mich jetzt durch die Vorgängerbände.  Idealerweise startet man aber mit Band 1 "Solothurn trägt schwarz" , weil dann auch  die privaten Hintergründe der Figuren nachvollziehbar sind.  Da gibt es einige Verwicklungen. 

    Die Krimihandlung ist in diesem Band sehr breit angelegt und erst geht es um einen Cold-Case.  In einer Burgruine wird ein Kinderskelett gefunden und dieser Fall wird auf erschreckende Art und Weise nochmal richtig 'heiß', weil kurz nach dem Fund ein Grundschulkind entführt wird.  Zusätzlich gibt es in einer Amtsstube ein Bombenattentat und der Verdacht liegt nahe, dass radikale Islamisten sich für ein hartes Gerichtsurteil rächen wollen.  Neben der ganzen Ermittlungsarbeit gibt es auch  private Herausforderungen für Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande. 

    Eine große Rolle spielen auch Dornachs Tochter Pia, die durch ihren Sturkopf und impulsiven Handlungen immer wieder für Tumult sorgt und Dornachs Geliebte, Jana Cranach, die neben ihrer Europol-Funktion auch so was wie eine Profikillerin ist. 

    Christof Gasser hat in diesem Buch gesellschaftspolitische Themen mit einer spannenden Krimihandlung kombiniert und das alles in ein authentisches regionales Umfeld gelegt. 


  6. Cover des Buches Römische Vergeltung (ISBN: 9783732557752)
    Bianca Palma

    Römische Vergeltung

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Der sympathische Commissario Alessandro Caselli ermittelt schon in seinem 5. Fall, angekündigt als sein persönlichster.

    Die Liebe hat den Commissario voll im Griff, er wandelt diesmal in der High Society, den Kollegen macht schon Sorge, dass er sich nicht komplett auf seine Arbeit konzentrieren könnte. Er selbst wird von der Mafia bedroht, da ist wohl noch eine Rechnung offen. Und sein einziger Feind ist das nicht.

    Wieder eine gute Mischung aus Spannung und guten zwischenmenschlischen Aspekten, das reizt mich an dieser Reihe sehr und lässt sich leicht und gern weiterempfehlen.


  7. Cover des Buches Söldner des Geldes (ISBN: 9783954511341)
    Peter Beck

    Söldner des Geldes

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    „Die Strömungen der Luft und des Geldes waren nicht sichtbar.“ (Zitat Seite 135)

    Inhalt:
    Bei einem Helikopterabsturz in den Schweizer Bergen kommt Anna, Mitarbeiterin und persönliche Vertraute von Tom Winter, Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, ums Leben. Mit ihr der erfahrene Pilot, sowie ein arabischer Scheich, ein extrem vermögender, einflussreicher Kunde der Bank. Es war definitiv kein Unfall. Die erste Spur führt Winter nach Kairo. Als dort ein Geschäftspartner des Ermordeten ebenfalls bei einem Anschlag umkommt, ist Winter klar, dass jemand die geplanten weltweiten Investitionen mit allen Mitteln verhindern will. Eine deutliche Botschaft an Winters Chef lautet: Raushalten aus dem Nahen Osten. Gemeinsam mit der ägyptischen Geschäftsfrau Fatima macht sich Winter auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie quer durch Europa, nach Amerika und zurück in die Schweiz führt.

    Thema und Genre:
    Dieser packende Thriller beschäftigt sich mit dem System der internationalen Finanzmärkte. Es geht um diskrete Banken, Anlagestrategien, Investmentfonds und unvorstellbar hohe Geldsummen, die hier zu verdienen sind.

    Charaktere:
    Winter ermittelt ziel- und lösungsorientiert. Seine Ausbildung bei einer Spezialeinheit der Polizei ist bei körperlichen Angriffen hilfreich. Er ist verschwiegen und hat Humor.
    Fatima, die intelligente ägyptische Geschäftsfrau kennt die Zusammenhänge im Nahen Osten und unterstützt Winter dort, wo er als Europäer vor verschlossenen Türen stehen würde.

    Handlung und Schreibstil:
    Die straffe Handlung erstreckt sich über etwa 14 Tage, der Hauptprotagonist Winter muss unter enormem Zeitdruck ermitteln, was für den Leser intensive Spannung bedeutet. Dennoch nimmt sich der Autor Zeit für Beschreibungen der unterschiedlichen Handlungsschauplätze und auch das fröhliche Feiern am 1. August, dem Bundesfeiertag der Schweiz wird erwähnt. Diese Schilderungen erhöhen das Vergnügen beim Lesen, ohne jedoch die Spannung zu unterbrechen. Der trockene Humor des Autors zeigt sich in Sätzen wie „Die arabischen Flüche krachten beeindruckend“ und ebenso beeindruckend ist der Ideenreichtum, mit dem der Autor Winter handeln lässt. Auf Seite 275 zum Beispiel beginnt eine Szene, bei der ich schallend gelacht habe, so genial sind die Bilder, die man sich bei dem gekonnt geschilderten Ablauf sofort vorstellt.

    Fazit:
    Dieser spannende Thriller ist das erste von bisher drei Büchern über die internationale Welt der Hochfinanz und den smarten Sicherheitschef Tom Winter, doch die Reihenfolge spielt keine Rolle. Sicher ist jedoch, sobald man eines der Bücher gelesen hat, will man die anderen auch lesen. Dieser niveauvolle, auch sprachlich großartige Wirtschaftsthriller ist ein packender Pageturner, der überzeugt und Spaß macht.

  8. Cover des Buches Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg Chroniken: Der Entdecker (ISBN: 9783750239197)
    André Milewski

    Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg Chroniken: Der Entdecker

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Der zweite Teil der Chroniken, plätschert dahin, wobei er nicht langweilig oder langatmig ist. Viele interessante Details sind eingebaut und man muss sich einfach mal vorstellen, wie wahnsinnig schwierig und langsam das damals vor dich ging, ohne Telefon, Computer, Internet und selbst Flugzeuge waren noch keine Personentransporter!

  9. Cover des Buches Die Bruderschaft der Schatten (ISBN: 9783800055739)
    Corina Bomann

    Die Bruderschaft der Schatten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT:

    Dieses Buch beginnt im Frühjahr 1187, als ein Schiff bei einem mächtigen Unwetter den Weg übers Meer suchte.

    Die Menschen auf diesem Schiff suchten eine neue Heimat. Einar Shallagrimm war Wikinger und er war der Boss auf diesem Schiff. Er merkte, dass dieser Sturm es in sich hatte und dass dies auch seine Männer merkten.

    Die harten Jungs waren sehr ruhig geworden und flehten stumm die Götter um Hilfe an. Doch auch Einar hatte Sorge, denn auch seine Tochter Laurina war mit auf dem Schiff. Das Mädchen war jetzt 18 Jahre alt. Als das Mädchen 4 Jahre war, starb die Mutter im Kindbett. Mit ihr starb auch der neugeborene Sohn, der Nachfolger von Einar. Doch der liebte seine Frau so sehr, dass er sich kein neues Weib nahm. Und so entschied er, dass seine Tochter, seine Nachfolgerin werden musste. Er machte aus seiner Tochter seinen Sohn.


    Dann gab es in diesem Buch auch noch Gabriel, er war Mitglied der Bruderschaft und er hatte zur Aufgabe bekommen, Harun, den Kaufmann aus Alexandria zu töten. Er ritt mir seinem Rappen Alkadir aus, um nachzudenken, welche Waffe er wählen würde. Bei seinem Ausritt am Strand, lag von dem starken Sturm am Vortag, sehr viel Strandgut am Strand. So fand Gabriel auch Laurina zwischen all den Tauen und Holzplanken.

    Er dachte zuerst es sei ein Schiffsjunge, doch dann sah er, dass es ein junges Mädchen war. Sie hatte wohl als einzige den Untergang des Schiffes überlebt.

    Gabriel nahm sich ihrer an und rettete ihn so das Leben. Sie war in Ägypten gestrandet und Gabriel hatte ihr Leben gerettet.


    Malkuth war der Gebieter von Gabriel und ein sehr gefährlicher Mann. Gabriel hatte die Nachricht bekommen, dass die Bruderschaft sich bei ihm treffen würde. Nun hatte Gabriel ein Problem, denn sie durften das Mädchen nicht hier bei ihm finden. Er musste sie wegbringen, wo sie ihr Leben weiterleben konnte.


    Malkuth hatte ein Verlies, in dem er von Zeit zu Zeit Gefangene hatte. Diese Gefangenen wurden zu neuen Anhängern der Bruderschaft ausgebildet.

    Wer sich darauf einließ, konnte überleben. In diesem Verlies befand sich im Moment der Vater von Laurina, doch keiner wusste vom Überleben der anderen.

    Auch Einar sollte zum Kämpfer ausgebildet werden.

    Malkuth und Sayd fanden beide, dass er einer ihrer besten Kämpfer werden könnte.


    Gabriel wollte Laurina nicht in Gefahr bringen und deshalb durfte die Bruderschaft sie hier nicht sehen.




    MEINE MEINUNG:

    Das Buch wird abwechselnd einmal aus der Sicht von Laurina und von Gabriel erzählt.

    Jeder der beiden erzählt uns diese Geschichte aus seiner Sicht. Und diese Geschichte ist sehr spannend.

    Die Autorin hat hier einen schönen Start für ihre Geschichte begonnen.


    Larina war von ihrem Vater aufgezogen worden, wie ein Sohn. Sie konnte kämpfen und mit dem Schwert umgehen. Als die Bruderschaft und mit ihr auch Sayd auftauchte, schickte Gabriel sie zum spazieren gehen.

    Laurina fand am Strand das Schwert ihres Vaters und wollte es Gabriel voller Stolz zeigen. Da es schon Abend wurde rechnete sie nicht mehr mit dem Besuch. Doch das war ein Irrtum und Laurina platzte in die Besprechung.

    Das war nicht gut, weder für Laurina noch für Gabriel.

    Sayd und Malkuth suchten eine neue Lamie für ihr Kämpfe und durch die blauen Augen, die Laurina hatte, war sie wohl mehr als geeignet.

    Genau das wollte Gabriel vermeiden.


    Jetzt beginnt die Geschichte noch spannender zu werden. Die Anhänger der Bruderschaft waren Christen und Laurina nicht. In der Zeit, in der Laurina aufwuchs, glaubte das Volk von Laurina an verschiedene Götter.

    Sie wurden von Christen überfallen und wegen ihnen hatte sie das Land verlassen.


    In dieser Geschichte werden hier mal wieder die Gebräuche und Sitten verschiedener Kulturen dargestellt.

    Wie auch noch heute, war es damals schon so, dass die verschiedenen Kulturen an ihren Gebräuchen und Sitten festhalten.

    Ich finde es ja sehr wichtig, dass man die verschiedenen Sitten aufrecht erhält und man sollte jeder Kultur ihr Kulturgut auch lassen. Aber wie uns auch diese Geschichte zeigt, wurde das damals schon angefochten.


    Sayd war davon überzeugt, das Laurina eine Kriegerin war und das sie die neue Lamie werden musste.


    Das junge Mädchen wird vor die Wahl gestellt. Entweder leben, als Teil der Bruderschaft, oder sterben, weil sie das Geheimnis erfuhr.

    Tja, was soll ich sagen? Wie hätten oder besser, wie würden wir und entscheiden. Würden wir nicht alle am Leben festhalten?

    Diese Wahl ist ungerecht und brutal, doch damals war es einfach so. Wenn man dieses Buch liest, sieht man auch die Brutalität dieser Zeit. Da gab es kein vielleicht.


    Ein sehr schönes und auch spannendes Jugendbuch. Auch hier sieht man sich wieder einmal Freund und Feind gegenüber und wie schwierig es manchmal ist, das zu unterscheiden. Strenge bedeutet nicht Feindschaft, Strenge kann auch aus Sorge und Hilfsbereitschaft eingesetzt werden. Im Zorn sieht man das wahrscheinlich nicht so. Im Zorn ist man enttäuscht und sieht das positive oft nicht. Doch wichtig ist, dass man das positive irgendwann sieht und auch erkennt. Sturheit kann bei so etwas auch sehr hinderlich sein.

    Dieses Buch zeit uns, oder besser den Jugendlichen, dass verzeihen im Leben sehr, sehr wichtig ist.

    Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es ist ein sehr abenteuerliches und spannendes Buch. Genau das richtige für die Jugend.


    Vielen lieben Dank für euer Lesen, Bewerten und auch Kommentieren

    Eure Bluesky_13

    Rosi

  10. Cover des Buches Lachsfischen im Jemen (ISBN: 9783833308550)
    Paul Torday

    Lachsfischen im Jemen

     (69)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Lachse und Angeln. Und das über mehr als 320 Seiten? Ich halte persönlich nicht viel von diesem Sport. Nicht nur, weil mir die Fische leid tun, sondern ich denke auch, dass es ein wenig aufregendes Hobby ist. Und dann ein ganzes Buch über Lachse und Fischerei? Kann das spannend sein? Ich habe mich auf das Experiment eingelassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es so ist. Dies liegt zum einen an dem herrlich schrägen Plot, zum anderen aber auch an dem erzähltechnisch sehr spannenden Aufbau.  

    Worum geht es genau? 

    Der britische Wissenschaftler und Fischereiexperte Dr. Alfred Jones wird darum gebeten, dem unverschämt reichen Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama bei der Realisierung seines wahnwitzigen Plans zu helfen. Er möchte einen Wadi in einen Lachsfluss verwandeln und so den Angelsport im Jemen etablieren (einem islamischen Land, in dem es überhaupt keine Tradition des Fischens gibt). Jones lehnt zunächst ab, doch dann mischt sich der Pressesprecher des britischen MP ein, der dieses harmlose Projekt zunächst als perfekte Gelegenheit für eine (angesichts des Irak-Kriegs dringend notwendige) positive PR-Kampagne sieht. Er übt Druck auf den Fischereiwissenschaftler aus, der daraufhin, zusammen mit einer Mitarbeiterin in diesem Projekt namens Harriet Chetwode-Talbot den Scheich auf dessen Anwesen in Schottland trifft.

    Ein ganz besonderer Erzählstil

    Es ist nicht nur die herrlich absurde Geschichte, die diesen Roman zu etwas ganzem Besonderen macht, es ist der Aufbau und der ihm eigene, sehr trockene und bisweilen etwas böse britische Humor. Der Roman besteht aus Emails, Zeitungsausschnitten, Protokollen, Tagebucheinträgen und im letzten Abschnitt auch Verhörprotokollen. So bekommt der Leser einen humorvollen Einblick in die freud- und lieblose Ehe des Protagonisten, weil die Emails, die Alfred und Mary austauschen so verfasst sind, dass man ganz genau herauslesen kann, was die Eheleute sich eigentlich sagen möchten. Die wissenschaftliche Ernsthaftigkeit mit der versucht wird, Wege zu finden, das absurde und absolut nicht umsetzbare Projekt zu realisieren, ist herrlich komisch, ebenso wie der Einblick in die Korrespondenz hinter den Kulissen von 10 Downing Street, was Teile des Romans zu einer sehr bissigen und kritischen Politsatire macht. Auch Al-Kaida mischt sich in das Projekt ein. Auch wenn der grundsätzliche Ton humorvoll ist, so enthält der Roman auch sehr absurd-traurige Elemente, bei denen einem das Lachen wie eine Gräte im Hals stecken bleibt.

    Der Scheich ist eine besonders interessante Gestalt. Er glaubt fest an das Gute, an die Möglichkeit der Verwirklichung seines Traums und an die positiven Auswirkungen dieses Projekts auf die Bevölkerung. Er ist der einzige, der immer nur durch Dritte geschildert wird. Wir erfahren nie, was er wirklich denkt. Das was aber deutlich wird, ist, dass er den kauzigen Wissenschaftler Jones nachhaltig verändert. So ist der Roman ebenso sehr Entwicklungsroman wie Wissenschafts – oder Politsatire.

    In der zweiten Hälfte beginnen Verhörprotokolle, da wird es richtig spannend, weil es schwierig ist, aus den Aussagen zusammenzusetzen, was nun eigentlich geschehen ist.

    Also, alles in allem ist es ein sehr lesenswerter und komplexer Roman, der viel Stoff zum Nachdenken bietet, aber gleichzeitig so locker-leicht und humorig geschrieben ist, dass er keine Sekunde langweilig ist.

    Wem das Buch gefallen könnte? Das ist dieses Mal sehr schwierig, da ich kein Buch kenne, das diesem hier ähnlich ist. Ich kann nicht einmal sagen, dass es für Menschen ist, die sich für Lachsfischen oder für britische Nahostpolitik interessieren oder generell Satire mögen, denn da gehöre ich eigentlich auch nicht zu. Ich empfehle es also jedem, der Mut und Lust hat, sich bei Tordays Debütroman auf etwas Neues einzulassen.

     

    Es gibt offenbar auch eine Verfilmung. Da ich aber nach dem Trailer („Wohlfühl-Komödie“) befürchte, dass dieser so flach wie die jemenitischen Wadis vor der Regenzeit ist, empfehle ich den Roman.

     

     

     

     

     

  11. Cover des Buches Die verbotene Frau (ISBN: 9783426419632)
    Verena Wermuth

    Die verbotene Frau

     (71)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-


    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.



    Meiner Meinung nach hat der Klappentext auch etwas anderes versprochen als das Buch halten kann.






    "Meine Jahre mit Scheich Khalid"... also die beiden haben mehr getrennte Zeit wie gemeinsame Zeit. Ich glaube nicht dass man auch nur auf ein einziges Jahr kommt, wenn man das zusammen rechnet.



    Dann steht im Klappentext weiter: "Sie beschließen sich nicht länger zu verstecken und zu ihrer Liebe zustehen." Das ist überhaupt nicht der Fall. Bis zum Schluss verstecken sie sich und dann wenn es soweit wäre es wirklich öffentlich zu machen und zu ihrer Liebe zu stehen trennen sie sich statt dessen.






    Also ich hatte einfach völlig andere Erwartungen an das Buch.






    Mit über 30 ist die Hauptperson doch etwas sehr naiv. Dieses ewige hin und her und die ganzen Streitereien sind schon nervig. Ich kann nicht nachvollziehen wieso sie so an ihm hängt. Was ist an ihm so toll, dass sie das alles nicht sonderlich zu stören scheint? Das kam für mich aus der Erzählung überhaupt nicht raus. Die meisten anderen hätten das vermutlich schon mehrmals beendet.






    Mich hat die Geschichte nicht gefesselt, ich fand es eher langatmig.


  12. Cover des Buches Die Versprochene Braut des Scheichs (Die Almasi Scheich Reihe 1) (ISBN: B078R8G162)
    Leslie North

    Die Versprochene Braut des Scheichs (Die Almasi Scheich Reihe 1)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Annabelle soll stellvertretend für ihren Vater zu einem Vertragsabschluss in den Mittleren Osten reisen. Was sie nicht weiß, ist, dass eine Bedingung für die Fusion ihre Hochzeit mit dem Sohn des anderen Geschäftsführers ist. Während Imaad alles versucht, um Annabelle in die Flucht zu schlagen, sucht sie nach einem Ausweg, der die Fusion nicht gefährdet. Doch dann kommen allmählich Gefühle ins Spiel und das Chaos ist perfekt...


    Schon vom Klappentext her ist klar, in welche Richtung die Geschichte tendiert und man weiß eigentlich von Beginn an, wie es enden wird. Trotzdem wird man enttäuscht, da das Thema Scheich nur sehr oberflächlich gestreift wird. Viel mehr wird das Thema Arrangierte Ehe fast schon romantisiert und wenig kritisch hinterfragt. Was auch an der kaum vorhandenen Beherrschung und Willensstärke der Figuren liegt.
    Der Autorin gelingt es nicht, die Figuren sympathisch oder authentisch wirken zu lassen. Annabelle ist eine naive und leicht zu lenkende Frau, die nicht wirklich erwachsen scheint. Ihre Entscheidungen sind kaum nachvollziehbar und sie ist wie ein Fähnchen im Wind.
    Imaad ist da kaum besser und auch die Entwicklung, die die beiden miteinander und durch den jeweils anderen durchmachen, ist wenig realistisch. Man spürt den Roten Faden durchweg und erkennt schnell den Zweck, den die jeweiligen Szenen und Entscheidungen verfolgen. Dadurch kann man nicht wirklich in den Roman eintauchen.
    Das Ende ist sehr vorhersehbar und enorm kitschig und hinterlässt ein negatives Gefühl gegenüber dem Roman als Ganzes. Auch ist die Beziehung von Annabelle zu allen übrigen Figuren sehr fragwürdig und wirkt sehr konstruiert.
    Ganz nebenbei bemerkt passt das Cover gar nicht zur Geschichte, da Annabelles Aussehen vollkommen anders beschrieben wird.

  13. Cover des Buches Verliebt in der Toskana: Neuerscheinung 2021: Das Aroma eines Sommers (VERLIEBT ...) (ISBN: B098FB6X6Q)
    Mia Sole

    Verliebt in der Toskana: Neuerscheinung 2021: Das Aroma eines Sommers (VERLIEBT ...)

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Secret_Bookdreams

    Das Cover ist ein Traum, der Klappentext macht neugierig und Lust auf mehr. Ich habe diesen Roman, genau wie die beiden Bände der Reihe, davor, nur so verschlungen. Von Seite zu Seite hat mich die Autorin nur so eins Geschehen gezogen.

    Die Geschichte von Joanna hat mich in eine Achterbahn der Gefühle versetzt. Ich habe mit ihr gelitten, gelacht, geliebt, gezittert, gehofft und geweint. Es gab richtig große Gefühle. Gänsehaut ist auf jeden Fall vorprogrammiert. Mehr möchte ich euch aber nicht verraten, lest einfach selbst.

    Kurz zum Inhalt:

    "Wenn die Seele nach Freiheit ruft und das Herz eine Heimat sucht, ist es Zeit für eine Veränderung.

    Auf einer Weinmesse in Verona lernt das ehemalige Topmodel Joanna den Winzer Leonardo kennen. Anstatt sich auf ihren neuen Job zu konzentrieren, zieht es sie immer wieder auf dessen Weingut in der malerischen Toskana. Dabei wäre es doch wirklich besser, sie würde sich Leonardo aus dem Kopf schlagen. Schließlich ist er bereits mit Emma liiert, die alles dafür tut, um den Erfolg seines Weines voranzutreiben.
    Wie es der Zufall will, ist Tommaso, Joannas aktueller Liebhaber, Leonardo alles andere als wohlgesinnt. Und welche Interessen verfolgt Scheich Omar, der auf einmal in Joannas Leben gehörig mitmischt?

    Ein Sommerroman wie ein Tag zwischen Mohnblumenfeldern und Weinstöcken, die bis zum Horizont reichen. Von Winzern, Models und einem Scheich, der einen Hauch von Orient versprüht."

    Mein Fazit:

    Mit diesem 3. Band der "Verliebt Reihe" holt ihr euch einen wunderschönen, gefühlvoll geschrieben Liebesroman, auf den Reader / ins Buchregal, den man einfach gelesen haben muss.

    Danke, für eine schöne Lesezeit! Ich hoffe sehr, dass der Autorin noch weitere Ideen zu dieser Reihe einfallen werden.

    Von mir gibt es, ohne Frage, 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine unbedingte Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Der Ring des Sarazenen (ISBN: 9783641198169)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Ring des Sarazenen

     (210)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Das Schiff der Templer sinkt nach dem Angriff ihrer Feinde. Sie befanden sich auf einer Mission nach Arabien. Salim schenkt Robin einen Ring, der sie beschützen soll. Denn Robin wird an Land gespült und von einem Fischerdorf aufgenommen. Wenig später kommt ein Sklavenhändler vorbei, der das ganze Dorf versklavt und sie in sein Anwesen mitnimmt. Dort wird Robin aber nicht wie die anderen Sklaven behandelt, sondern wesentlich besser. Schon bald fragt sie sich, woran das liegt, dass sie diese Sonderbehandlung bekommt. Liegt es daran, dass sie eine Christin unter Muslimen ist oder ist es doch der Ring, den Salim ihr gegeben hat? Der Ring beschützt sie nicht nur, sondern ist das letzte Andenken an ihren Geliebten.

     

    Ich fand, nachdem das Schiff gesunken war und sich Robin in Omar Khalids Gefangenschaft befand, sehr zäh zu lesen. Wahrscheinlich diente dieser lange Part dazu, um das Land und Robins neue Umgebung kennenzulernen. Es war auch wichtig, um ein Bild zu bekommen, wie es damals in Arabien aussah (obwohl ich nicht weiß, inwieweit die historischen Aspekte stimmen, da ich mich damit nicht auskenne; daher gehe ich einfach davon aus, dass der Autor gut recherchiert hat). Aber irgendwie hat sich das sehr gestreckt und sehr sehr lange war nicht klar, warum Robin so anders behandelt wurde wie die anderen Sklaven. Eigentlich wurde das wirklich erst am Schluss aufgeklärt, obwohl sich schon ab Robins Fluchtversuchen sich bei mir eine Ahnung kristallisierte. Eigentlich hatte ich mich schon im Band 1 gefragt, was Salim für eine Rolle spielte, da er schon dort nicht wie ein Sklave behandelt wurde.

     

    Ich fand die ganzen neuen Figuren in diesem Band nicht so gut. Eigentlich hätte ich mich viel mehr dafür interessiert, wenn mehr davon gezeigt worden wäre, wie sich Robin als „Bruder Robin“ weiter geschlagen hat. Leider wurde das nur kurz am Anfang auf dem Schiff gezeigt und da auch nur bedingt, da Robin schwer seekrank ist. Mir haben vor allem die Figuren aus dem ersten Band sehr gefehlt.

    Die neuen Figuren in ihrer Gefangenschaft fand ich eigentlich alle unsympathisch, da sie alle Robin auf eine gewisse Weise abwertend behandelt haben. Die einen, weil sie in ihren Augen nicht mehr als eine Sklavin ist, die anderen haben ein falsches Spiel gespielt und die anderen haben sie mit Abschätzung behandelt, weil sie Christin und keine Muslimin ist. Robin hat durch ihre Gefangenschaft zeitweise den Eindruck bekommen, dass Muslime wesentlich grausamer sind wie Christen. Allerdings wurde schon bald dagegengehalten und ihr gezeigt, was Christen den Arabern antaten. Ich fand das Thema eigentlich ganz spannend, da gezeigt wurde, dass es nicht am Glauben liegt, ob ein Mensch grausam / gewalttätig ist, sondern an diesem selbst. Das sind halt wieder diese Menschen, die im falschen Glauben handeln. Allerdings mag ich das persönlich gar nicht so genau beurteilen, da ich selbst Atheistin bin.

    An Omar Khalid wurde allerdings gezeigt, dass ein Mensch nicht nur eine Seite hat, auch wenn ich es die Argumentation schon wieder schwach finde, dass sich ein Mensch wegen der Liebe ändern kann und will. Als wäre nun Liebe das Einzige, was einen Menschen verändern kann. Es war auch etwas… seltsam, als sich Gefühle zwischen Omar und ihr entwickelt haben. Er, der ihr so viel angetan hat und sie, die durch ihn so viel erdulden musste. Das verwirrende daran war eigentlich, dass sie diese auf gewisse Weise wirklich erwidert hat, wenn sie diese allerdings Omar nicht zugestehen wollte. Das wurde meiner Meinung gut gelöst. Zudem, nur, weil Omar an manchen Stellen gnädig wirkte, hatte das seine vorangegangen Taten ja nicht besser gemacht. Es zeigte nur, dass er anders kann, wenn er denn will.

     

    Etwas seltsam fand ich auch, wie Robin eine neue Sprache gelernt hat. Am Ende des Bandes scheint es so, als würde sie jetzt fließend arabisch sprechen. Für mich wäre logisch gewesen, wenn in der einen oder anderen Stelle darauf hingewiesen wurde, dass sie vielleicht manche Worte oder Redewendungen nicht 100% versteht, da es ja NICHT ihre Muttersprache ist. Zwar kann ich nicht sagen, wie viel Zeit wirklich vergangen ist, aber mir persönlich ging das zu schnell wie sie die Sprache gelernt hat. Sie kann da zwar begabt drin sein (wahrscheinlich mehr als tanzen zu lernen, woran sie ja kläglich gescheitert ist), aber dennoch gibt es meiner Meinung immer noch Grenzen.

    Ansonsten war das Buch stellenweise sehr grausam. Wenn man bedenkt, dass Robin noch sehr jung ist (15 oder 16 glaube ich), dann ist das alles schon sehr viel. Allerdings weiß ich nicht, ob ihr da einfach mehr zugemutet wurde, als notwendig war, wenn Figuren anders gehandelt hätten. Die Ausreden am Ende… na ja. Es scheint ja wieder bergauf zu gehen, aber ich denke Robin hat noch immer nicht richtig realisiert ihn welchen Land sie sich befindet.

     

    Fazit: Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist eigentlich, dass es sich gerade die erste Hälfte sehr gezogen hat. Ich denke, man hätte das Buch kürzer und knackiger halten können und hätte doch nichts an der Charakterentwicklung eingebüßt. Ich vergebe 3 Sterne.

  15. Cover des Buches Palast der Liebe (ISBN: 9783899410389)
    Sandra Brown

    Palast der Liebe

     (32)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Kaum ist Caren Blakemore, Sekretärin im Außenministerium, von einem Traumurlaub auf Jamaika zurück in Washington, beginnen die Probleme: Ihr wird vom FBI Spionage mit ihrem Urlaubsflirt, dem gut aussehenden Derek Allen, zur Last gelegt! Und plötzlich betritt Derek, den Caren noch auf Jamaika vermutete, den Raum. Allerdings trägt er jetzt arabische Tracht, und niemand will ihr glauben, dass sie nicht wusste, wer er wirklich ist: Prinz Ali-Al-Tasan, Sohn eines unermesslich reichen Ölscheichs, der gerade diplomatische Gespräche mit der amerikanischen Regierung führt. Eindringlich erklärt Derek, dass er nur einen Ausweg für sie sieht: Caren muss ihn heiraten und mit ihm auf sein herrschaftliches Anwesen ziehen ... seichte Kost für zwischendurch, nicht langweilig aber absolut vorhersehbar....eher was für eingefleischte Fans:)
  16. Cover des Buches Ausgebrannt (ISBN: 9783785780367)
    Andreas Eschbach

    Ausgebrannt

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Panobbi

    2/3 plätschern gut dahin. Nette „Reise“. Ab Part 460/500 einfach nur noch Bullshit im Sinne von: „ich muss das ja irgendwie zu Ende bringe“. 

    Ende mal wieder praktisch nicht vorhanden - Eschbach halt

  17. Cover des Buches Im Bann der Sinne (ISBN: 9783899418095)
    Nalini Singh

    Im Bann der Sinne

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    eBook
    346 Seiten
    drei Geschichten in einem Band
    Übersetzung: Brigitte Marliani-Hörnlein, Claudia Biggen, Christiane Bowien-Böll
    Mira Taschenbuch Verlag
    2014
    ISBN: 978-3-95576-352-7

    Cover
    Das Cover wirkt geheimnisvoll und lässt einen neugierig auf den Inhalt werden lassen. ^^

    Inhalt
    Rausch der Sinne
    Dem Zauber der Frauen ist Weingutbesitzer Alexandre Dupree schon oft erlegen. Aber keine hat ihn je so gefesselt wie die schöne Charlotte - und keine ihn je so abblitzen lassen. Bis er zufällig ihr Tagebuch findet. Jetzt weiß er, was er tun muss ...

    Secrets - Was niemand weiß
    Eine unerwartete Schwangerschaft zerstört alle Pläne: Vicki wollte die Scheidung, stattdessen verlangt Caleb eine zweite Chance. Vicki ist bereit. Unter einer Bedingung: Diesmal soll nicht hilfloses Schweigen die wichtigste Rolle spielen - sondern die Leidenschaft im Ehebett.

    Die Unbezähmbare
    „Du willst mich als Sklavin!" Wütend schleudert Jasmine es dem glutäugigen Tariq entgegen. Und weiß genau: Sie wird sich nicht von ihm zähmen lassen. Und auch nicht von ihm bestrafen, weil sie ihn schon einmal verlassen hat! Wenn sie kapituliert, dann nur vor ihrem eigenen Verlangen.

    Meinung
    Ich liebe ja Nalini Singh, weshalb ich auch unbedingt diese Geschichte lesen musste. Da hat es mich auch nicht weiter gestört, dass es ein eBook ist. Was man nicht alles für seine Lieblingsautorin tut! XD
    Ich finde Sammelbände eigentlich toll, denn man hat mehr Lesestoff. Manchmal sind sie aber auch nicht so gut. Mal sehen, was mich hier erwartet. ^^
    Die erste Geschichte war recht schön, aber das Ende hat mich frustriert, weil ich unbedingt wissen wollte, was nun mit der Mutter ist. Aber die Liebesgeschichte zwischen der schüchternen Charlotte und dem Draufgänger Alexandre ist interessant, auch wenn er sie eigentlich nur mit Hilfe ihres Tagebuches verführt hat. So könnte man es ausdrücken. Naja, sie war lesbar, aber mir hat das runde Ende gefehlt.
    Die zweite Geschichte versprach vom Klappentext her viel Dramatik. Beide Protagonisten hatten eine schwere Kindheit und haben anscheinend auch Verständnisprobleme miteinander, die sich aber nach und nach legen. Letztendlich gibt es ein glückliches Ende für ihre Ehe. Die Geschichte hat mir besser gefallen als die erste.
    Die dritte Geschichte erinnerte mich etwas an die Geschichten aus „1001 und einer Nacht“, aber so romantisch wirkt dann alles doch nicht. XD Hätte ja sein können. Tarik ist ein dominanter Mann, der von klein auf gewohnt ist, über andere zu herrschen, was ihr nicht zusagt. Denn sie hat sich ihr gesamtes Leben von anderen diktieren lassen und will sich nun davon lossagen, nur ist sie bei Tarik an der falschen Stelle. Ich habe richtig mit ihr gelitten und deshalb wäre ein Epilog wunderbar gewesen! Diese Geschichte hat mir am besten gefallen! Mir haben die Beschreibungen der Kultur und des Landes gut gefallen.
    Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichten haben sich gesteigert und die letzte hat mir am besten gefallen! :D Nalini Singh enttäuscht mich nie! ^^

    ❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  18. Cover des Buches Der Pakt der Wächter (ISBN: 9783442468225)
    Tom Egeland

    Der Pakt der Wächter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Manfred_SH
    Den Klappentext möchte ich nicht wiederholen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Man lernt viel von den Wikingern, wie sie lebten und handelten. Es ist auch "religionsübergreifend". Hielte man sich an das Buch gäbe es keine Religionskriege mehr. Auf jeden Fall lesenswert.
  19. Cover des Buches Die Rose von Arabien (ISBN: 9783551310736)
    Christine Lehmann

    Die Rose von Arabien

     (71)
    Aktuelle Rezension von: AnnyRee
    "Die Rose von Arabien" war mein erstes Buch von Christine Lehmann. Von Anfang an war ich hin und weg von der Geschichte. Die beiden Protagonisten Finja und Chalil wachsen einem sehr schnell ans Herz und man fiebert regelrecht mit ihnen mit. Ja, es ist eine romantische Geschichte. Dennoch steht die Liebesgeschichte nicht ständig im Vordergrund, sondern wird von authentischen Einblicken in die arabische Welt abgerundet. Meiner Meinung nach wirken Finjas Gedanken und Gefühle echt - naiv, aber realistisch. Es handelt sich um eine noch sehr junge Frau, deren erste große Liebe ziemlich kompliziert ist. Manchmal wirkt sie vielleicht ein bisschen zu verträumt und zu blauäugig, aber wie gesagt - sie ist zum ersten Mal richtig verliebt und dann in einen Mann, der aus einer Kultur kommt, die so ganz anders scheint als ihre. 
    Meiner Meinung nach für junge Erwachsene ein sehr schönes Buch, das man am Stück verschlingen könnte. Man bekommt lebhafte Beschreibungen über die Orte (vorwiegend Dubai), die Menschen, die Kultur. Ein toller Mix aus Romantik und Kultur!  
  20. Cover des Buches Noch eine Nacht im Bett des Wüstenprinzen (Baccara) (ISBN: 9783733720667)
  21. Cover des Buches Der Afghane (ISBN: 9783328107262)
    Frederick Forsyth

    Der Afghane

     (56)
    Aktuelle Rezension von: beastybabe

    Die Geschichte:
    Frederick Forsyth hat dieses Buch zwar bereits vor etwa 10 Jahren geschrieben, doch angesichts der Ereignisse der letzten Zeit ist es leider (wieder) sehr aktuell. Es geht um fanatische Glaubensanhänger, die der westlichen Welt den Kampf angesagt haben.
    Durch einen Zufall gelangen die Geheimdienste Amerikas und Englands an eine verschlüsselte Botschaft, die einen drohenden Terroranschlag enormen Ausmaßes ankündigen könnte. Keine ihrer Quellen kann ihnen Näheres dazu sagen, so dass langsam ein irrwitziger Plan Gestalt annimmt: sie wollen einen ihrer Agenten bei al-Qaida einschleusen.
    Mike Martin ist mit knapp Mitte Vierzig zwar bereits im Ruhestand, doch er erfüllt alle nötigen Voraussetzungen für diese Mission. Er wird in die Rolle eines inhaftierten Taliban-Kommandanten schlüpfen und kann nur hoffen, dass er überzeugend genug ist, um nach vielen Monaten Vorbereitungszeit nicht sofort enttarnt zu werden.

    Meine Meinung:
    Der Autor lässt anfangs noch einmal sehr übersichtlich einige wichtige Eckdaten und Ereignisse in die Geschichte einfließen, die erklären, wie es überhaupt zur heutigen Terrorbedrohung und zu den vielen fanatischen Gruppen gekommen ist, die den “Ungläubigen” den Dschihad erklärt haben. Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, waren diese Informationen sehr interessant und aufschlussreich.
    Frederick Forsyth ist ein Mann “vom Fach”, was man an vielen Stellen deutlich merkt: die Arbeit der Geheimdienste, die eingesetzten Waffen und die technische Ausrüstung werden sehr authentisch beschrieben. Überhaupt wirkt die ganze Story sehr lebensnah und erschreckend real.

    An Spannung mangelt es nicht, obwohl zunächst viel Zeit für die Vorbereitung der Mission aufgewendet werden muss. Wechselnde Schauplätze bringen zusätzlich Tempo und Abwechslung in die Geschichte. Alles ist bestens durchdacht und es gibt zwar einige Zufälle, die maßgeblich zum Gelingen beitragen, aber diese nehmen nicht überhand.

    Hauptperson ist der Geheimagent Mike Martin, der gerade so sympathisch rüberkommt, dass man ihn gern auf seiner heiklen Mission begleitet und ihm wünscht, dass er am Ende wohlbehalten in seinen Ruhestand zurückkehren kann. Andererseits übertreibt es der Autor aber nicht mit emotionalen Hintergrundinformationen, so dass man als Leser trotzdem noch einen guten Abstand zu den Protagonisten wahren kann und nicht zu entsetzt ist über mögliche Verluste.

    Die zweite wichtige Person ist natürlich “der Afghane”, also der Gefangene, dessen Leben Mike übernimmt. Sein Lebenslauf ist ein gutes Beispiel dafür, wie eigentlich ganz normale, unschuldige Menschen irgendwann in den Fängen des Fanatismus enden.

    Sehr schön fand ich auch die Beschreibung der Schauplätze: der Autor erschafft authentische Szenarien, denen man sich nur schwer entziehen kann.

    Fazit:
    Interessant, fesselnd, erschreckend realistisch – ein Agententhriller mit viel Spannung und Action!

  22. Cover des Buches Die Rose von Suez (ISBN: B077WDXJ8V)
    Kim Henry

    Die Rose von Suez

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    1862 in Suez: Hazel Fairchild begleitet ihren Vater auf die Baustelle des Suezkanals. Das Land gilt eigentlich als sicher für Europäer, doch gelangen sie in einen Hinterhalt und Hazel wird von Beduinen entführt. Als der Scheich Djamal davon erfährt, rettet er Hazel vor einem schlimmen Schicksal aus Vergewaltigung, Tod oder Versklavung. Doch nachdem er sie aus politischen Gründen in seinem Harem versteckt hält, möchte er sie nicht mehr gehen lassen. Er hat sich in Hazel verliebt, mit der er sich auf Augenhöhe unterhalten kann.

    Ich fand den Plot spannend und berührend, denn ich konnte mir lange nicht vorstellen, wie die vielen Probleme, die zwischen den beiden Liebenden stehen, gelöst werden könnten.

    Der Charakter der von Vorurteilen geprägten und pampigen Protagonistin Hazel wurde m.E. etwas überzogen. Er passt nicht zu der gebildeten Mathematikerin, die sie sein soll. Respektloses, undankbares Verhalten wurde Damen damals sicher nicht beigebracht, und dümmlich wirkt sie obendrein. Als studierte Mathematikerin hätte sie gewusst, dass die Mathematik in Ägypten/Arabien schon vor Jahrtausenden quasi erfunden wurde. Sie hätte einem Scheich also eigentlich mehr Bildung zutrauen müssen, anstatt ihn als Wilden zu bezeichnen. Mit ihr konnte ich mich bis zuletzt nicht anfreunden. Ihre Handlungen waren obendrein sehr inkonsequent, anfangs schreit sie Zeter und Mordio, später, als es darauf angekommen wäre, macht sie keinen Pieps.

    Der Scheich Djamal hingegen ist als wirklich interessante und liebevolle Persönlichkeit gezeichnet. Sein Denken und Handeln sind nachvollziehbar geschildert. Seine Liebe wirkt glaubhaft, seine Sanftmut und Zärtlichkeit sind allerdings fast zu schön um wahr zu sein. 

    Mein Fazit: Eine unkonventionelle Liebesgeschichte, zeitweise dramatisch, selten kitschig. Nicht so ganz glaubhaft aber sehr schön geschrieben! 4 Sterne


  23. Cover des Buches Julia Bestseller Band 151 (ISBN: 9783733703004)
    Susan Mallery

    Julia Bestseller Band 151

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die Eschberg-Reihe / Zauberhaft - Victoria (ISBN: 9783750254787)
    Larissa Schwarz

    Die Eschberg-Reihe / Zauberhaft - Victoria

     (10)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    „Links ist die Seite des Herzens, in fast allen Ländern der Welt tragen die Menschen die Ringe, die sie mit ihrem Partner verbinden links. Nur in Deutschland wird der Ehering rechts getragen; mit der Hand, mit der wir unsere Verträge unterzeichnen … Sehr unromantisch, wie ich finde.“


    Victoria ist reich, hat einen Doktortitel und ist sich nicht zu schade, dem neuen Richter einen Kaffee zu bringen, obwohl sie in dem Café schon lange nicht mehr arbeitet. Sie mag schöne Dinge, schnelle Autos und benimmt sich wie das Mädchen von neben an.

    Magnus, besagter Richter, scheint schon vor seiner Ankunft in Eschberg dort berühmt zu sein. Er wirkt auf den ersten Blick streng und unnahbar, doch unter der Richterrobe hat er ein Herz, das nur für Victoria schlägt. Er ist ein Fels in der Brandung, den nichts aus der Ruhe bringen kann.

    Hakim ist der Sohn eines Scheichs in Dubai. Mit Victoria ist er schon lange befreundet, doch die Frau fürs Leben hat er noch nicht gefunden. Er weiß nicht, wie er mit der neuen Victoria umgehen soll, die plötzlich distanzierter ist. Hakim ist eine Mischung aus eifersüchtigem Ex-Freund und großem Bruder. Doch der große Bruder besiegt die Eifersucht und ist offen für sein eigenes Glück.


    Im zweiten Teil der Eschberg-Reihe gibt es nicht nur zwei Liebesgeschichten, sondern auch dazugehörige Familiendramen. Doch die Kommunikationsbereitschaft zwischen den (meisten) Protagonisten ist in Eschberg sehr hoch, wodurch viele künstliche Zerwürfnisse ausbleiben. Die Konflikte in Eschberg kommen von Herzen, sind authentisch und schnell geklärt. 


    Wer glaubt, nur Frauen können Cinderella sein, hat Magnus noch nicht kennen gelernt. Und wer Märchenhaft mit vertauschten Rollen erwartet, wird von Victoria und Magnus verzaubert, denn keine Geschichte passiert zwei Mal. Der Eschberg-Freundeskreis wächst stetig und wer sich fragt, wie es mit Elisabeth und Moritz weitergeht, wird auch im zweiten Teil der Reihe nicht enttäuscht.

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