Bücher mit dem Tag "scheich"
11 Bücher
- Paul Torday
Lachsfischen im Jemen
(66)Aktuelle Rezension von: KarenAydinLachse und Angeln. Und das über mehr als 320 Seiten? Ich halte persönlich nicht viel von diesem Sport. Nicht nur, weil mir die Fische leid tun, sondern ich denke auch, dass es ein wenig aufregendes Hobby ist. Und dann ein ganzes Buch über Lachse und Fischerei? Kann das spannend sein? Ich habe mich auf das Experiment eingelassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es so ist. Dies liegt zum einen an dem herrlich schrägen Plot, zum anderen aber auch an dem erzähltechnisch sehr spannenden Aufbau.
Worum geht es genau?
Der britische Wissenschaftler und Fischereiexperte Dr. Alfred Jones wird darum gebeten, dem unverschämt reichen Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama bei der Realisierung seines wahnwitzigen Plans zu helfen. Er möchte einen Wadi in einen Lachsfluss verwandeln und so den Angelsport im Jemen etablieren (einem islamischen Land, in dem es überhaupt keine Tradition des Fischens gibt). Jones lehnt zunächst ab, doch dann mischt sich der Pressesprecher des britischen MP ein, der dieses harmlose Projekt zunächst als perfekte Gelegenheit für eine (angesichts des Irak-Kriegs dringend notwendige) positive PR-Kampagne sieht. Er übt Druck auf den Fischereiwissenschaftler aus, der daraufhin, zusammen mit einer Mitarbeiterin in diesem Projekt namens Harriet Chetwode-Talbot den Scheich auf dessen Anwesen in Schottland trifft.
Ein ganz besonderer Erzählstil
Es ist nicht nur die herrlich absurde Geschichte, die diesen Roman zu etwas ganzem Besonderen macht, es ist der Aufbau und der ihm eigene, sehr trockene und bisweilen etwas böse britische Humor. Der Roman besteht aus Emails, Zeitungsausschnitten, Protokollen, Tagebucheinträgen und im letzten Abschnitt auch Verhörprotokollen. So bekommt der Leser einen humorvollen Einblick in die freud- und lieblose Ehe des Protagonisten, weil die Emails, die Alfred und Mary austauschen so verfasst sind, dass man ganz genau herauslesen kann, was die Eheleute sich eigentlich sagen möchten. Die wissenschaftliche Ernsthaftigkeit mit der versucht wird, Wege zu finden, das absurde und absolut nicht umsetzbare Projekt zu realisieren, ist herrlich komisch, ebenso wie der Einblick in die Korrespondenz hinter den Kulissen von 10 Downing Street, was Teile des Romans zu einer sehr bissigen und kritischen Politsatire macht. Auch Al-Kaida mischt sich in das Projekt ein. Auch wenn der grundsätzliche Ton humorvoll ist, so enthält der Roman auch sehr absurd-traurige Elemente, bei denen einem das Lachen wie eine Gräte im Hals stecken bleibt.
Der Scheich ist eine besonders interessante Gestalt. Er glaubt fest an das Gute, an die Möglichkeit der Verwirklichung seines Traums und an die positiven Auswirkungen dieses Projekts auf die Bevölkerung. Er ist der einzige, der immer nur durch Dritte geschildert wird. Wir erfahren nie, was er wirklich denkt. Das was aber deutlich wird, ist, dass er den kauzigen Wissenschaftler Jones nachhaltig verändert. So ist der Roman ebenso sehr Entwicklungsroman wie Wissenschafts – oder Politsatire.
In der zweiten Hälfte beginnen Verhörprotokolle, da wird es richtig spannend, weil es schwierig ist, aus den Aussagen zusammenzusetzen, was nun eigentlich geschehen ist.
Also, alles in allem ist es ein sehr lesenswerter und komplexer Roman, der viel Stoff zum Nachdenken bietet, aber gleichzeitig so locker-leicht und humorig geschrieben ist, dass er keine Sekunde langweilig ist.
Wem das Buch gefallen könnte? Das ist dieses Mal sehr schwierig, da ich kein Buch kenne, das diesem hier ähnlich ist. Ich kann nicht einmal sagen, dass es für Menschen ist, die sich für Lachsfischen oder für britische Nahostpolitik interessieren oder generell Satire mögen, denn da gehöre ich eigentlich auch nicht zu. Ich empfehle es also jedem, der Mut und Lust hat, sich bei Tordays Debütroman auf etwas Neues einzulassen.
Es gibt offenbar auch eine Verfilmung. Da ich aber nach dem Trailer („Wohlfühl-Komödie“) befürchte, dass dieser so flach wie die jemenitischen Wadis vor der Regenzeit ist, empfehle ich den Roman.
- André Milewski
Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg Chroniken: Der Entdecker
(22)Aktuelle Rezension von: Kirsten_AteeqDer zweite Teil der Chroniken, plätschert dahin, wobei er nicht langweilig oder langatmig ist. Viele interessante Details sind eingebaut und man muss sich einfach mal vorstellen, wie wahnsinnig schwierig und langsam das damals vor dich ging, ohne Telefon, Computer, Internet und selbst Flugzeuge waren noch keine Personentransporter!
- Larissa Schwarz
Die Eschberg-Reihe / Zauberhaft - Victoria
(10)Aktuelle Rezension von: GrueneRonja„Links ist die Seite des Herzens, in fast allen Ländern der Welt tragen die Menschen die Ringe, die sie mit ihrem Partner verbinden links. Nur in Deutschland wird der Ehering rechts getragen; mit der Hand, mit der wir unsere Verträge unterzeichnen … Sehr unromantisch, wie ich finde.“
Victoria ist reich, hat einen Doktortitel und ist sich nicht zu schade, dem neuen Richter einen Kaffee zu bringen, obwohl sie in dem Café schon lange nicht mehr arbeitet. Sie mag schöne Dinge, schnelle Autos und benimmt sich wie das Mädchen von neben an.
Magnus, besagter Richter, scheint schon vor seiner Ankunft in Eschberg dort berühmt zu sein. Er wirkt auf den ersten Blick streng und unnahbar, doch unter der Richterrobe hat er ein Herz, das nur für Victoria schlägt. Er ist ein Fels in der Brandung, den nichts aus der Ruhe bringen kann.
Hakim ist der Sohn eines Scheichs in Dubai. Mit Victoria ist er schon lange befreundet, doch die Frau fürs Leben hat er noch nicht gefunden. Er weiß nicht, wie er mit der neuen Victoria umgehen soll, die plötzlich distanzierter ist. Hakim ist eine Mischung aus eifersüchtigem Ex-Freund und großem Bruder. Doch der große Bruder besiegt die Eifersucht und ist offen für sein eigenes Glück.
Im zweiten Teil der Eschberg-Reihe gibt es nicht nur zwei Liebesgeschichten, sondern auch dazugehörige Familiendramen. Doch die Kommunikationsbereitschaft zwischen den (meisten) Protagonisten ist in Eschberg sehr hoch, wodurch viele künstliche Zerwürfnisse ausbleiben. Die Konflikte in Eschberg kommen von Herzen, sind authentisch und schnell geklärt.
Wer glaubt, nur Frauen können Cinderella sein, hat Magnus noch nicht kennen gelernt. Und wer Märchenhaft mit vertauschten Rollen erwartet, wird von Victoria und Magnus verzaubert, denn keine Geschichte passiert zwei Mal. Der Eschberg-Freundeskreis wächst stetig und wer sich fragt, wie es mit Elisabeth und Moritz weitergeht, wird auch im zweiten Teil der Reihe nicht enttäuscht.
- Ute Krause
Papanini (Band 1)
(37)Aktuelle Rezension von: Kim-CiaraPapanini Pinguin per Post – der viel Spaß und meinen Mädels schmunzelnde Gesichter gezaubert hat. Die Geschichte vom kleinen Pinguin Papanini, der durch eine Verwechslung in das Leben der kleinen Emma kommt, ist so witzig und schön beschrieben, dass ich dieses Buch sehr gerne verschenke und als klassisches Vorlesebuch empfehle. Die Geschichte und das Abenteuer um den ein wenig tollpatschigen Pinguin lässt die Kinder nicht nur Lachen, sondern auch mitfiebern.
Zur Geschichte:
Emma traut ihren Augen nicht, als eines Tages ein merkwürdiges Paket vor Ihrer Haustür steht. Papa bestellt zwar ständig komische Sachen im Internet, aber was will er mit einer alten, verbeulten Tiefkühltruhe? Noch verrückter ist der Inhalt der Truhe: ein kleiner Pinguin! Er heißt Papanini kann sogar sprechen – auch wenn Emma zuerst nicht versteht, was er mit „Tischstäbchen“ meint. Er wäre wirklich zu niedlich, wenn er nicht ständig für Chaos sorgen würde… Leider haben auch ein paar Ganoven von dem sprechenden Pinguin Wind bekommen, und ehe sie sich versehen, stecken Emma und Papanini mittendrin in einem aufregenden Abenteuer!
Ein tolles Kinderbuch von Ute Krause erschienen bei Edel Kids Books mit viel Spaß, gepaart mit lustigen Versprechern und sogar ein bisschen Spannung. Ein wirklicher Tipp von mir für alle die eine neue Vorleseinspiration brauchen. Zum Vorlesen ab 4 Jahre gut geeignet aufgrund zahlreicher kleiner Bilder und zum Selberlesen für gute Erstleser ab Ende der zweiten Klasse. Ein rundum niedliches Kinderbuch.
Wir sind auch eine Familie, die immer mal wieder verrückten tierischen Familienzuwachs bekommt, deshalb fände ich es gar nicht so abwegig und ganz lustig einen Pinguin aufzunehmen. Bisher war es nur eine entlaufende Schildkröte, eine Babyzwergente, die wir wieder aufgepäppelt haben und Achatschnecken, die zuerst klein sind wie ein Fingernagel, aber irgendwann sind sie riesig!
- Wolfgang Hohlbein
Der Ring des Sarazenen
(211)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Das Schiff der Templer sinkt nach dem Angriff ihrer Feinde. Sie befanden sich auf einer Mission nach Arabien. Salim schenkt Robin einen Ring, der sie beschützen soll. Denn Robin wird an Land gespült und von einem Fischerdorf aufgenommen. Wenig später kommt ein Sklavenhändler vorbei, der das ganze Dorf versklavt und sie in sein Anwesen mitnimmt. Dort wird Robin aber nicht wie die anderen Sklaven behandelt, sondern wesentlich besser. Schon bald fragt sie sich, woran das liegt, dass sie diese Sonderbehandlung bekommt. Liegt es daran, dass sie eine Christin unter Muslimen ist oder ist es doch der Ring, den Salim ihr gegeben hat? Der Ring beschützt sie nicht nur, sondern ist das letzte Andenken an ihren Geliebten.
Ich fand, nachdem das Schiff gesunken war und sich Robin in Omar Khalids Gefangenschaft befand, sehr zäh zu lesen. Wahrscheinlich diente dieser lange Part dazu, um das Land und Robins neue Umgebung kennenzulernen. Es war auch wichtig, um ein Bild zu bekommen, wie es damals in Arabien aussah (obwohl ich nicht weiß, inwieweit die historischen Aspekte stimmen, da ich mich damit nicht auskenne; daher gehe ich einfach davon aus, dass der Autor gut recherchiert hat). Aber irgendwie hat sich das sehr gestreckt und sehr sehr lange war nicht klar, warum Robin so anders behandelt wurde wie die anderen Sklaven. Eigentlich wurde das wirklich erst am Schluss aufgeklärt, obwohl sich schon ab Robins Fluchtversuchen sich bei mir eine Ahnung kristallisierte. Eigentlich hatte ich mich schon im Band 1 gefragt, was Salim für eine Rolle spielte, da er schon dort nicht wie ein Sklave behandelt wurde.
Ich fand die ganzen neuen Figuren in diesem Band nicht so gut. Eigentlich hätte ich mich viel mehr dafür interessiert, wenn mehr davon gezeigt worden wäre, wie sich Robin als „Bruder Robin“ weiter geschlagen hat. Leider wurde das nur kurz am Anfang auf dem Schiff gezeigt und da auch nur bedingt, da Robin schwer seekrank ist. Mir haben vor allem die Figuren aus dem ersten Band sehr gefehlt.
Die neuen Figuren in ihrer Gefangenschaft fand ich eigentlich alle unsympathisch, da sie alle Robin auf eine gewisse Weise abwertend behandelt haben. Die einen, weil sie in ihren Augen nicht mehr als eine Sklavin ist, die anderen haben ein falsches Spiel gespielt und die anderen haben sie mit Abschätzung behandelt, weil sie Christin und keine Muslimin ist. Robin hat durch ihre Gefangenschaft zeitweise den Eindruck bekommen, dass Muslime wesentlich grausamer sind wie Christen. Allerdings wurde schon bald dagegengehalten und ihr gezeigt, was Christen den Arabern antaten. Ich fand das Thema eigentlich ganz spannend, da gezeigt wurde, dass es nicht am Glauben liegt, ob ein Mensch grausam / gewalttätig ist, sondern an diesem selbst. Das sind halt wieder diese Menschen, die im falschen Glauben handeln. Allerdings mag ich das persönlich gar nicht so genau beurteilen, da ich selbst Atheistin bin.
An Omar Khalid wurde allerdings gezeigt, dass ein Mensch nicht nur eine Seite hat, auch wenn ich es die Argumentation schon wieder schwach finde, dass sich ein Mensch wegen der Liebe ändern kann und will. Als wäre nun Liebe das Einzige, was einen Menschen verändern kann. Es war auch etwas… seltsam, als sich Gefühle zwischen Omar und ihr entwickelt haben. Er, der ihr so viel angetan hat und sie, die durch ihn so viel erdulden musste. Das verwirrende daran war eigentlich, dass sie diese auf gewisse Weise wirklich erwidert hat, wenn sie diese allerdings Omar nicht zugestehen wollte. Das wurde meiner Meinung gut gelöst. Zudem, nur, weil Omar an manchen Stellen gnädig wirkte, hatte das seine vorangegangen Taten ja nicht besser gemacht. Es zeigte nur, dass er anders kann, wenn er denn will.
Etwas seltsam fand ich auch, wie Robin eine neue Sprache gelernt hat. Am Ende des Bandes scheint es so, als würde sie jetzt fließend arabisch sprechen. Für mich wäre logisch gewesen, wenn in der einen oder anderen Stelle darauf hingewiesen wurde, dass sie vielleicht manche Worte oder Redewendungen nicht 100% versteht, da es ja NICHT ihre Muttersprache ist. Zwar kann ich nicht sagen, wie viel Zeit wirklich vergangen ist, aber mir persönlich ging das zu schnell wie sie die Sprache gelernt hat. Sie kann da zwar begabt drin sein (wahrscheinlich mehr als tanzen zu lernen, woran sie ja kläglich gescheitert ist), aber dennoch gibt es meiner Meinung immer noch Grenzen.
Ansonsten war das Buch stellenweise sehr grausam. Wenn man bedenkt, dass Robin noch sehr jung ist (15 oder 16 glaube ich), dann ist das alles schon sehr viel. Allerdings weiß ich nicht, ob ihr da einfach mehr zugemutet wurde, als notwendig war, wenn Figuren anders gehandelt hätten. Die Ausreden am Ende… na ja. Es scheint ja wieder bergauf zu gehen, aber ich denke Robin hat noch immer nicht richtig realisiert ihn welchen Land sie sich befindet.
Fazit: Mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist eigentlich, dass es sich gerade die erste Hälfte sehr gezogen hat. Ich denke, man hätte das Buch kürzer und knackiger halten können und hätte doch nichts an der Charakterentwicklung eingebüßt. Ich vergebe 3 Sterne.
- Bianca Palma
Römische Vergeltung
(18)Aktuelle Rezension von: Booky-72Der sympathische Commissario Alessandro Caselli ermittelt schon in seinem 5. Fall, angekündigt als sein persönlichster.
Die Liebe hat den Commissario voll im Griff, er wandelt diesmal in der High Society, den Kollegen macht schon Sorge, dass er sich nicht komplett auf seine Arbeit konzentrieren könnte. Er selbst wird von der Mafia bedroht, da ist wohl noch eine Rechnung offen. Und sein einziger Feind ist das nicht.
Wieder eine gute Mischung aus Spannung und guten zwischenmenschlischen Aspekten, das reizt mich an dieser Reihe sehr und lässt sich leicht und gern weiterempfehlen.
- Katharina Franzen
ELISHA: Die Bestimmung (Band 1)
(7)Aktuelle Rezension von: LadauphineAchtung, enthält eventuell Spoiler:
Infos
Russland 1867: Elisha ist eine Prinzessin, die den üblichen Konventionen trotzt und versucht, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Als Schwester des Schahs von Persien und Enkelin eines russischen Großfürsten zu Zeiten, als Frauen noch kein Mitspracherecht hatten, gelingt ihr dies nur schwer. Als sie auf Erik trifft, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Wie bereits bei allen Frauen in ihrer Ahnenreihe zuvor, wird auch ihr ein Gefährte erwählt und die Gefahr, dass beider Leben ein furchtbares Ende nimmt, beginnt. Elisha versucht, hinter die Fassade des düsteren, distanzierten Mannes zu schauen. Erik, der auf Grund seines Aussehens seit seiner Geburt als Ausgestoßener leben muss, versteht nicht, warum Elisha Interesse an ihm zeigt und stößt sie deshalb immer wieder von sich weg. Zwei Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten treffen aufeinander und haben ein gemeinsames Ziel: Persien. Und noch eins haben sie gemeinsam - die Gefühle vor dem Anderen zu verstecken.
Es handelt sich bei diesem Buch um den 1. Teil einer Reihe und ist der Debütroman der Autorin.
Meine Meinung
Elisha und Erik sind zwei Charaktere, die mir wahnsinnig gut gefallen. Beide werden ausführlich beschrieben: ihre Hintergründe, was sie zu ihrem Handeln bewegt und ihre Gedankengänge. Diese sind sich oft so ähnlich, dass ich mir wünschte, die beiden mögen sich doch endlich einander anvertrauen und Erik sollte seine Geheimnisse mitteilen. Oder Elisha endlich Erik von ihrem Fluch erzählen … Die Spannung ließ nie nach. Ich habe das Buch bereits mehrfach gelesen und es haut mich immer wieder um. Oft erwische ich mich dabei, wie ich im Alltag Tagträume von den beiden habe. Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Sie schreibt so wunderbar bildlich und spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Meist leider nachts, während die Kinder schliefen und auch ich hätte schlafen sollen … Wie habe ich mit den beiden mitgefühlt oder eher mitgelitten! Sogar Herzklopfen hatte ich bei manchen Szenen vor Kummer und litt mit Erik und ich musste oft lachen, wenn Elisha versucht hat, Erik aus der Reserve zu locken. Auch die Nebencharaktere gefallen mir. Die Autorin erzählt auch ihre Geschichten und die Beweggründe für ihr Handeln. Besonders gefallen mir hier die beiden Männer Ragnar und Nadir.
Aufmerksam geworden bin ich durch einen Newsletter und fand das das Cover gleich interessant. Dass eine so wunderbare, leidenschaftliche Geschichte dahinerstecket, damit habe ich nicht gerechnet.
Klare Kaufempfehlung
Definitiv eine große Leseempfehlung! Das Buch ist sowas von gelungen – ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Ich habe es bereits an Freunde und Familie weiterempfohlen und meine Mama hat es auch schon begeistert gelesen ;)
- Christof Gasser
Solothurn spielt mit dem Feuer
(26)Aktuelle Rezension von: Rose75Ich habe diese Reihe mit dem 5. Band kennengelernt und lese mich jetzt durch die Vorgängerbände. Idealerweise startet man aber mit Band 1 "Solothurn trägt schwarz" , weil dann auch die privaten Hintergründe der Figuren nachvollziehbar sind. Da gibt es einige Verwicklungen.
Die Krimihandlung ist in diesem Band sehr breit angelegt und erst geht es um einen Cold-Case. In einer Burgruine wird ein Kinderskelett gefunden und dieser Fall wird auf erschreckende Art und Weise nochmal richtig 'heiß', weil kurz nach dem Fund ein Grundschulkind entführt wird. Zusätzlich gibt es in einer Amtsstube ein Bombenattentat und der Verdacht liegt nahe, dass radikale Islamisten sich für ein hartes Gerichtsurteil rächen wollen. Neben der ganzen Ermittlungsarbeit gibt es auch private Herausforderungen für Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande.
Eine große Rolle spielen auch Dornachs Tochter Pia, die durch ihren Sturkopf und impulsiven Handlungen immer wieder für Tumult sorgt und Dornachs Geliebte, Jana Cranach, die neben ihrer Europol-Funktion auch so was wie eine Profikillerin ist.
Christof Gasser hat in diesem Buch gesellschaftspolitische Themen mit einer spannenden Krimihandlung kombiniert und das alles in ein authentisches regionales Umfeld gelegt.
- Stephan Orth
Couchsurfing in Saudi-Arabien
(26)Aktuelle Rezension von: Paddy1896Es ist mein viertes Buch in der Couchsurfing Reihe und erneut wagt sich der Autor in ein Land, was wohl nur die wenigsten von uns kennen.
Man bekommt einen guten Einblick vom Leben in Saudi-Arabien - an manchen Punkten finde ich es erneut etwas oberflächlich, aber insgesamt gefällt mir das Buch und der persönliche Einblick sehr gut!
Schade, dass deine Reise mit Corona enden musste.
- Leslie North
Die Versprochene Braut des Scheichs (Die Almasi Scheich Reihe 1)
(8)Aktuelle Rezension von: MelreadsbooksAnnabelle reist nach Parsabad um für ihren Vater eine Firmenfussion durchzuführen. Was sie nicht weiß, die beiden Firmenchefs haben beschlossen ihre Kinder miteinander zu verheiraten um die Fussion zu beschließen.
Der gutaussehende Imaad wurde kurz vor Annabelles Ankunft darüber informiert und soll seine Braut am Flughafen abholen. Doch er ist alles andere als erfreut über die Pläne seines Vaters und benimmt sich entsprechend.
Doch als er bemerkt, dass Annabelle unwissend und noch dazu sehr nett ist, weiht er sie ein und sie beschließen die Fussion nicht zu gefährden. Schließlich lässt sich die Hochzeit später ohne Probleme annullieren. Doch schneller als es den beiden lieb ist fühlen sie sich zueinander hingezogen.
Ich fand es schade, dass mit dem Thema der unterschiedlichen Kulturen nicht mehr gearbeitet wurde. Man hatte das Gefühl die Protagonisten entstammen der gleichen Weltanschauung und des gleichen Kulturkreises. Dass es jedoch zwischen Menschen aus den westlichen Industrieländern und den arabischen Ländern gerade im Frauenbild extreme Abweichungen auftreten wird hier kaum deutlich. Mit dem Satz, dass Parsabad bekannt für seine tolerante Haltung gegenüber modischer und alltäglicher Frauenkleidung versucht die Autorin glaubhaft zu machen, dass vor Ort alles wie im Westen ist. Doch das ist weit gefehlt. Sicher gibt es im arabischen Raum tolerantere Länder, doch wie in den westlichen Ländern ist die Haltung ganz sicher nicht.
Doch trotz der Kürze des Buches spürt man eine Entwicklung der Protagonisten und so kommt es zum erwünschten Happy End.
Ich hatte mit dieser Story eine kurzweilige Lesezeit und empfehle das Buch für Stunden, in denen es mal eine leichte Geschichte ohne allzuviel Tiefgang sein soll.
- Mia Sole
Verliebt in der Toskana: Neuerscheinung 2021: Das Aroma eines Sommers (VERLIEBT ...)
(15)Aktuelle Rezension von: SandraReziDas Cover traumhaft gestaltet und mit dem Klappentext macht es einfach neugierig auf den Inhalt des Buches.
Auch diesen Teil habe ich wieder nur so verschlungen....Als Leser bekam ich wieder ein Urlaubsgefühl, einfach herrlich 😍
Von Anfang an mitten im Geschehen drin dazu Spannung, Achterbahnfahrt der Gefühle und einige Geschehnisse die mich immer zum weiterlesen verführten. Die ganze Zeit die Frage werden Leonardo und Joana glücklich mit oder ohne einander 🤔
Was haben Omar und Tomasso für eine Bedeutung/Rolle in dem Leben von Joana?
Zum mitfiebern,lachen und fühlen bietet dieser Teil auf jeden Fall genug.
Der Schreibstil war wieder flüssig und mitnehmend. Eine Wohltat einfach deswegen wieder absolute Kauf/Leseempfehlung von mir 🥰
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