Bücher mit dem Tag "schicksalsschlag"
163 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.894)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Geschichte steht die aus einfachen Verhältnissen kommende Louisa Clark, die aus Geldnot einen Pflegejob bei einer wohlhabenden Familie annimmt und so den gelähmten Will Traynor kennenlernt. Als Louisa erfährt, dass Will sich in sechs Monaten das Leben nehmen will, entwickelt sie einen Plan um ihn doch noch umzustimmen. Die realitätsnahe Geschichte entwickelt sich beständig und hält eine ausgewogene Balance zwischen Humor und Tragik.
Bei den Protagonisten steht Louisa im Mittelpunkt der Handlung, aus deren Sicht die Geschichte größtenteils in Form der Ich-Perspektive erzählt wird. Bei den relevanten Nebenprotagonisten ist Will eine sehr interessante Figur und beide machen während der Handlung eine große Charakterentwicklung durch, die der Haupttreiber für die Dynamik des Buches darstellt.
Wer emotionale Schicksalsromane mit Tiefgang und ohne Kitsch mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist sehr eingänglich, flüssig und von einem feinen Humor durchzogen.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. - John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.816)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Colleen Hoover
Verity
(2.253)Aktuelle Rezension von: MunimausIch war nach dem Ende und dem Brief echt geschockt und weiß nicht, ob ich dem Manuskript oder dem Brief glauben soll. Für mich war es einer der ersten Colleen Hoover Bücher und auch wenn es für mich etwas verstörend war, fand ich es von Anfang bis zum Ende hin durchgehend sehr spannend. Verity ließ sich kaum aus der Hand legen. Für mich war es von den gelesenen Hoover-Büchern ein sehr gelungenes Werk. Ich fand lediglich die intimen Szenen zwischen Lowen und Jeremy too much. Ich würde echt gern wissen, welchen Teil man glauben schenken darf. Da lassen sich die Meinungen sehr spalten.
- David Nicholls
Zwei an einem Tag
(3.718)Aktuelle Rezension von: FelixVEmma und Dexter verbringen nach ihrem Collegeabschluss eine Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Doch jedes Jahr am 15. Juli verfolgen wir ein kurzes Kapitel aus ihrem Leben, in dem sie sich einander annähern, sich verlieren und sukzessive wachsen. Nicholls mischt Humor, Herz und lebendige Brit-Pop-Reflexionen und lässt eine nie vollständig romantisierte, aber zutiefst menschliche Liebe entstehen.
Die Stärke des Romans liegt in seiner ehrlichen Darstellung des Erwachsenwerdens, in der Suche nach Identität und im Spiel zwischen Nähe und Distanz. Emma bleibt bodenständig, kämpft mit Erwartungen, Dexter pendelt zwischen Starrummel und Selbstzweifel. Diese Dualität wird realistisch und ohne Kitsch erzählt. Die ausgewählten Tage reichen aus, um ein ganzes Leben zu spüren, selbst ohne vollständige Chronik der Zwischenzeit. Das Ende trifft dich.
Fazit:
Ein melancholischer Liebesroman, der lange nachhallt. - Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.143)Aktuelle Rezension von: elisa_shrfDie Dunbridge Academy hat sich für mich sofort wie ein Zuhause angefühlt. Ich mochte die Geschichte super gerne. Emma und Henry waren mir von Anfang an sympathisch und ich mochte das Setting total gerne. Ich kann es kaum erwarten tiefer in die Geschichte einzudringen und mehr über die anderen zu erfahren.
- Cecelia Ahern
P.S. Ich liebe dich
(8.803)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeDies war mein erstes Buch der Autorin Cecelia Ahern und was soll ich sagen?!?! WOW! Einfach eine Achterbahn der Gefühle. Die Autorin erfasst ein sehr sehr wichtiges und emotionales Thema und das auf eine sehr sympathisch Weise. Ich habe viel lachen können und gleichzeitig geheult wie ein Schlosshund. Ich habe mich ab der ersten Seite vollkommen rein stürzen können und es ließ sich super flüssig lesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin sehr auf weitere Bücher der Autorin gespannt.
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.951)Aktuelle Rezension von: LidenBedingte Leseempfehlung
Datum : 13.09.2025
✨Handlung✨
Layken zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder um, nachdem ihr Vater überraschend verstorben ist. In der neuen Stadt verliebt sie sich Instant und die Liebe wird auch erwidert. Allerdings „darf“ die Liebe nicht sein.
✨Protagonisten✨
Charakter zeichnen ist das, was CoHo kann - auch wenn ich einige Dinge übertrieben und stark artifiziell empfand, so mochte ich die Charaktere. Besonders der kleine Bruder von Layken hat mein Herz erobert.
✨Setting✨
Okay come one. Die große Liebe nach 3 Tage ? Really? Ich bin kein großer Verfechter von Liebesromanen oder Jugendbüchern, vielleicht liegt es daran.
Es gab so 2 große Plottwist (ich Spoiler nicht) wovon mir einer ein Augenrollen entfacht hat, der andere mich aber echt mitgenommen hat. Ich mag es, dass CoHo tiefgründige Themen in ihren Büchern behandelt.
✨Schreibstil✨
CoHo schreibt wie immer schnörkellos - passend zu einem Thema im Buch, Poetry Slam (daher auch der englische Buchname Slammed, den ich soviel besser finde als die sperrige deutsche Übersetzung). Ich mag Poesie, ich mag Metaphern und um die Ecke denken. Allerdings fand ich die Poesie in dem Buch ausdruckslos. Naja, ich fand sie wirklich schlecht und sie hat mich 0 berührt.
✨Fazit✨
Man hat gemerkt, das es eines der ersten Bücher von CoHo ist. Nach dem ersten Buch wusste ich, ich werde die Reihe nicht fortführen, dafür ist mir die Story um Will und Layken zu gleichgültig. Ich würde es bedingt weiterempfehlen, die passende Altersgruppe wäre wohl 14-25 Jahre.
- Caroline Wahl
22 Bahnen
(1.146)Aktuelle Rezension von: Federica_MinozziAls ich das Buch angefangen habe, war ich definitiv nicht sofort gefesselt. Der Stil ist trocken und hölzern und die Handlung nimmt sich Zeit, bevor sie wirklich durchdringt. Nach etwa 50 Seiten war ich aber völlig in die Geschichte eingetaucht. Die Figuren haben an Leben und Dreidimensionalität zugelegt und sogar der trockene Stil ergab endlich Sinn, denn er widerspiegelt das, was in der Welt der Hauptfiguren passiert. Nach und nach hat das Buch angefangen, lebendig und spannend zu werden, sodass ich enttäuscht war, als das Ende plötzlich und unerwartet da war.
Insgesamt habe ich dem Buch gegenüber zwiegespältige Gefühle, würde es trotzdem wieder lesen und weiterempfehlen.
- Emma Scott
All In - Tausend Augenblicke: Special Edition
(1.010)Aktuelle Rezension von: CelesteRavenAll In, ist wirklich eines der Bücher, die man sicherlich nicht lesen darf ohne ein Abo bei Tempo abgeschlossen zu haben.
Ich bin erstaunt darüber, dass ich noch lebe und funktionierende Tränendrüsen besitze.
Dieses Buch ist so unfassbar emotional geschrieben.
Vor allem hat Emma Scott die Bindung der Protagonisten so unfassbar toll beschrieben, dass man sich in jede einzelne Handlung hineinversetzen konnte.
Eigentlich wollte ich direkt mit dem zweiten Band weitermachen, jedoch hat mich Band eins so zerstört, dass ich erst einmal eine Pause brauche.
Wer also auf Tränen und emotionale Bücher steht, ist hier genau richtig.
- Benedict Wells
Vom Ende der Einsamkeit
(1.116)Aktuelle Rezension von: autor_bjoern_schoellDie Psychologie des Lesens beginnt bereits beim Erwerb des Buches. Dieses habe ich geschenkt bekommen. Da bin ich tatsächlich noch ein wenig kritischer als ohnehin, weil ich es mir nicht selbst ausgesucht habe.
Doch ich wurde keineswegs enttäuscht!
Es ist einer der stimmungsvollsten Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Im Laufe der Geschichte wurde ich fast ein wenig süchtig nach der eindringlichen Atmosphäre.
Dem Autor genügen wenige Worte, um plastische Bilder im Kopf des Lesenden entstehen zu lassen.
Die einfache und doch elegante Sprache sorgt für einen perfekten Lesefluss. Doch gleichzeitig fiel es mir schwer, in die Gefühlswelt der Charaktere vollständig einzutauchen.
Irgendwann kam mir die Szene einer Busfahrt durch eine atemberaubende Landschaft in den Sinn. Den ganzen Tag ist man berauscht, doch bereits am Abend beginnen die Erinnerungen langsam zu verblassen. Nur wenn man aussteigt, zu Fuß geht und sich vielleicht sogar ein wenig verläuft, bleiben die Eindrücke lange im Kopf.
So ist es offenbar auch beim Lesen. Es braucht das perfekte Verhältnis zwischen fließenden und verknoteten Gedanken. Zumindest ist es bei mir so. Hier war es eher eine Fahrt mit nur wenigen, kurzen Stopps.
Doch das Buch ist keinesfalls banal. Ganz im Gegenteil, es steckt voller Weisheit.
Und zum Ende hin wurde ich doch noch etwas melancholisch und nachdenklich.
- Spannung/Thrill 4/5
- Beziehungen/Gefühle 4/5
- Handlungsverlauf/Aufbau 5/5
- Charaktere/Dialoge 5/5
- Humor 3/5
- Erkenntnis/Moral 4/5
- Sprache/Stil 5/5
- Serena Valentino
Disney Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
(519)Aktuelle Rezension von: BevAnnWer Disney liebt und auf Emotionen steht, wird von dem Buch nicht enttäuscht. Es ist die Geschichte der Bösen Königin von Schneewittchen aus einer neuen Perspektive. Es erleutert den Werdegang einer jungen Frau zur meist gehassten Königin im Disney Universum.
Es ist kurzweilig und zum lesen leicht geschrieben. Man kommt schnell rein, kann sehr gut folgen und wird emotional mitgenommen, wenn man sich darauf einlässt.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.128)Aktuelle Rezension von: weltinseiten_vanessaEmotional und nah an der Trauer.
liz und Tristan sind zwei gebrochene Seelen, die beide einen geliebten Menschen verloren haben und versuchen, in einer Welt weiterzulebe, die plötzlich stillsteht.
Liz mochte ich für Ihre Sensibilität und ihre innere Zerissenheit sehr.
Tristan, ein Charakter mit viel Tiefe, voller Schuldgefühle und Schmerz.
ihre Verbindung basiert auf gegenseitigem Verständnis.
Spoiler: Ich liebe die Gesxhichten von Cherry. Allerdings hatte ich hier ein großes Problem: das Liz und Tristan sich gegenseitig mit den Namen ihrer verstorbenen Apartment angesprochen haben, um zu heilen und loszulassen, hat für mich überhaupt nicht funktionier.
- Zsuzsa Bánk
Die hellen Tage
(329)Aktuelle Rezension von: Christine_GrafTolles Buch. Konnte gar nicht aufhören. Hat mich total fasziniert und in den Bann gezogen. Toll geschrieben, sprachlich hat es mich sehr angesprochen. Interessante Story, mal was anderes. Unterschiedliche Geschichten und Gefühle die doch miteinander verbunden sind. Möchte auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen.
- Brittainy C. Cherry
Wenn Donner und Licht sich berühren
(904)Aktuelle Rezension von: claudis_buecherweltDas Buch ist eine gewaltige Gefühlsachterbahn, die sich mit den Themen Verlust, Trauer und Heilung auseinandersetzt. Brittainy C. Cherry schafft es meisterhaft, zwei gebrochene Seelen – Elliott und Jasmine – über Jahre hinweg zu begleiten und ihre Verbindung trotz Schmerz und Distanz spürbar zu machen.
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anytime
(444)Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregalWar die Dunbridge Academy bisher ein Ort, an dem vieles leicht war und man sich gegenseitig aufgefangen und verstanden hat, Hilfe gerne angenommen wurde, so haben die Protas, Olive und Collin, diese im dritten Band abgelehnt. Im Vergleich zu den anderen Protas, waren die Beiden eine schöne Abwechslung.
Mir hat es gefallen, dass ihre Wut so thematisiert wurde und auch andere Emotionen ihren Platz gefunden haben.
Zudem haben hier die Familien eine größere Rolle eingenommen, als das bei den vorherigen Bänden der Fall war.
Natürlich war auch das Wiedersehen mit den Protas der ersten zwei Bände toll und ich freue mich immer, wenn die Mitternachts-Party-Crew zusammen auf den Plan tritt.
Die Story generell hat mir wieder sehr gut gefallen und ich freue mich, noch weitere Bände der Reihe lesen zu dürfen.
- Fredrik Backman
Ein Mann namens Ove
(851)Aktuelle Rezension von: Sanne54Ich denke, der Inhalt ist hinlänglich bekannt. Für mich war Parvaneh, die Nachbarin Oves und Vertreterin einer neuen (Ove suspekten) Generation, der eigentliche Star des Buches, der es auf sehr empathische, aber auch bestimmte Art und Weise immer wieder (unausgesprochen) gelingt, das Leben des Witwers zu retten, der mit allerlei Möglichkeiten versucht sich das Leben zu nehmen, nachdem er kurz nach dem Tod seiner geliebten Frau in den Vorruhestand geschickt wird. Ove selbst ist kein Sympathieträger und will es auch nicht sein, aber sie sieht seine gute Seele.
Darüberhinaus haben mir leider weder der Schreibstil noch der Humor zugesagt, wobei ich die Rückblenden, die nach und nach Einblick in die Biografie Oves geben, gut gefallen haben. Geschickt gelingt es dem Autor mehr und mehr Verständnis für seinen Protagonisten aufzubauen.
Das Ende war mir dann aber doch too much und Oves Entwicklung auf den letzten ca 50 Seiten irgendwie auch nicht glaubwürdig.
Trotz allem natürlich gute Unterhaltung mit guter Botschaft. Auch die Überzeichnung ist natürlich ein probates Stilmittel, aber in dem Fall leider nicht meins.
- Nikola Hotel
Dark Ivy – Wenn ich falle
(609)Aktuelle Rezension von: blue-jenFreunde finden. Das ist alles, was Eden Collins sich wünscht, als sie mit einem Stipendium an die traditionsreiche Woodford Academy kommt. Nach einem tragischen Todesfall war das letzte Highschooljahr die Hölle. Das Getuschel, die anklagenden Blicke, das Alleinsein. Jetzt will sie einfach nur dazugehören und neu starten. Allerdings ist das gar nicht so leicht. Schon in ihrem ersten Kurs bricht Eden beinahe zusammen, als sie bei einem sozialen Experiment an ihre Geheimnisse erinnert wird. Und es ist ausgerechnet William Grantham III., der das bemerkt.
Das Buch wird nur aus der Sicht von Eden geschrieben, was ich persönlich sehr schade finde. Mich würde oftmals die Sicht von William interessieren. Das Buch braucht auch etwas bis es in Fahrt kommt. Generell störte mich dieses armes Mädchen, reicher Junge Ding sehr, da dies so zentral immer erwähnt wurde, obwohl es eigentlich nicht so wichtig sein brauchte für die Story. Gerade da die reichen Kids Eden toll aufgenommen haben. Auch die Aktion mit den Tabletten wurde mir etwas zu schnell heruntergespielt.
generell sehr guter Schreibstil und gut zu lesen, aber noch Luft nach oben.
- Lori Nelson Spielman
Und nebenan warten die Sterne
(440)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchDas Cover sieht mit dem funkelnden Sternenhimmel und den sanften Farben einfach wunderschön aus. Es strahlt eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre aus, die perfekt zu der Geschichte passt.Lori Nelson Spielman hat einen unglaublich warmherzigen Schreibstil. Die Geschichte ist berührend, hoffnungsvoll und hat genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit. Man fühlt sofort mit den Charakteren mit und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein echtes Herzensbuch, das zeigt, dass das Glück oft direkt vor unserer Haustür wartet. Absolut empfehlenswert!
- Jojo Moyes
Nächte, in denen Sturm aufzieht
(244)Aktuelle Rezension von: Stefy87Liza McCullen hat eine traurige Vergangenheit und versucht, diese zu vergessen, indem sie mit ihrer Tochter Hannah nach Silver Bay zieht, eine Küste in Australien mit unberührten Stränden, ein Hotspot für Wale und Delfine, die dort leben.
Sie führt ein abenteuerliches Leben, denn sie fährt täglich weit hinaus aufs Meer und bietet Walbeobachtungen an. Als sie jedoch Mike, einem charmanten Engländer, begegnet, der ganz andere Gedanken hat, als nur Urlaub zu machen… rückt ihre Vergangenheit wieder näher…
Ich fand die Geschichte super spannend. Das Setting in Australien mit den Walen, Delfinen und dem Meer ist einfach etwas anderes und macht die Geschichte besonders. Gleichzeitig ist es eine Liebesgeschichte, eine Verbindung zu der Familie und Freunden, die mit einer traurigen, erdrückenden Vergangenheit verbunden ist. Diese erfährt man erst relativ spät richtig, obwohl sie immer wieder eine Rolle spielt (ohne zu spoilern).
Die Charaktere sind sehr interessant und unterschiedlich. Man taucht richtig in ihre Leben ein, und ihre Geschichten werden nicht oberflächlich, sondern eher tiefgründig erzählt. Die Kapitel hatten für mich die ideale Länge, sodass die Spannung durchgehend erhalten blieb. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven der Protagonisten wird die Geschichte zusätzlich sehr fesselnd.
Für mich wieder ein tolles Buch von Jojo Moyes – ich habe es einfach geliebt!
Im Leben gibt es immer eine Lösung….
- Nicholas Sparks
Mit dir an meiner Seite
(1.449)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Dass Ronnies Vater Steve vor drei Jahren sie, ihre Mutter und ihren kleinen Bruder Jonah einfach so verlassen hat, kann Ronnie ihm nicht verzeihen. Als sie gemeinsam mit Jonah die Ferien bei Steve in dem verschlafenen Küstenstädtchen Wrightsville Beach verbringen soll, beschließt die 17-Jährige, ihrem Vater das Leben so schwer wie möglich zu machen. Doch dann lernt Ronnie Will kennen und mit einem Mal ist alles anders: Im Sturm erobert der sympathische Junge Ronnies Herz und die ödesten Ferien aller Zeiten werden zu einem unvergesslichen Sommer. Doch das scheinbare Idyll der ersten großen Liebe ist in Gefahr …
Das Cover: Das alte Cover mit dem Sandstrand und dem in den Sand gemalten Herz hat mich sofort abgeholt. Es strahlt Sommer, Leichtigkeit und ein bisschen Nostalgie aus. Für mich passt es perfekt zur Atmosphäre des Buches. Das neue Cover hingegen – die schlafende Frau im Laub – wirkt völlig fehlplatziert. Es erinnert eher an eine herbstliche Schneewittchen-Adaption als an eine sommerliche Coming-of-Age-Geschichte. Für mich ein klarer Fehlgriff.
Der Schreibstil: Der Roman wird überwiegend aus Ronnys Perspektive erzählt, gelegentlich ergänzt durch Kapitel aus Wills, Steves oder Markus Sicht. Dieser Perspektivwechsel bringt Tiefe und macht die emotionalen Entwicklungen greifbar. Ich liebe Sparks’ Schreibstil in diesem Buch: Die eingestreuten Buchzitate und Bibelverse verleihen der Geschichte eine besondere Note und unterstreichen Steves Charakter. Die Charakterentwicklung steht klar im Mittelpunkt und ist hervorragend gelungen. Die letzten 100 Seiten waren unglaublich emotional. Einzig Steves Geheimnis hätte für meinen Geschmack etwas früher aufgelöst werden dürfen. Das Ende wirkte leicht gehetzt, aber rückblickend passt es, weil der Fokus eben auf Ronny liegt – und nicht auf ihrem Vater. Das berührende Finale rundet das Buch dennoch wunderschön ab.
Die Hauptfiguren: Ronny und ihr kleiner Bruder Jonah verbringen den Sommer bei ihrem Vater Steve. Ronny ist wütend, verletzt und mitten in der Pubertät – entsprechend scharfzüngig und abweisend. Doch genau diese Ausgangslage macht ihre Entwicklung so stark. Aus der rebellischen Teenagerin wird eine junge Frau, die Verantwortung übernimmt, sich öffnet und lernt, zu vergeben. Ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen.
Will ist der perfekte Gegenpol zu Ronny: beliebt, freundlich, der klassische Sonnyboy. Anfangs hält Ronny Abstand, doch schnell merkt sie, dass hinter seiner Fassade viel mehr steckt. Ihre Beziehung zwingt sie, sich mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen – Zukunft, Liebe, Familie. Und das macht ihre Dynamik so authentisch.
Steve ist der Vater, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Seine ruhige Art, seine Liebe zur Musik und seine Verbundenheit zur Bibel machen ihn zu einer unglaublich warmen Figur. Besonders die Szenen mit Jonah waren herzerwärmend. Wunderschön fand ich auch die Einblicke in Steves Beziehung zu seinen eigenen Eltern – dadurch versteht man viele seiner Entscheidungen besser.
Endfazit: Als Teenager musste ich den Film wegen Miley Cyrus natürlich sehen – und seitdem wollte ich das Buch lesen. Es stand jahrelang im Bücherregal ungelesen, bis ich es nun endlich befreit habe. Und was soll ich sagen: Meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Geschichte ist genauso emotional wie der Film, die Handlung bleibt sehr nah an der Vorlage. Für mich gehört dieses Buch zu den stärksten Werken von Nicholas Sparks. Der Mix aus Dramatik, Sommerflair und tiefgehender Charakterentwicklung hat mich vollkommen überzeugt. Für alle, die selten lesen, kann ich den Film empfehlen – aber das Buch ist definitiv die intensivere Erfahrung.
Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.
- Raynor Winn
Der Salzpfad
(201)Aktuelle Rezension von: H_B1Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so unmittelbar in Bewegung versetzt hat wie Der Salzpfad. Während ich Raynor und Moth auf dem South West Coast Path begleitet habe, ist in mir immer stärker der Wunsch gewachsen, selbst den Rucksack zu packen und einfach loszulaufen. Nicht, weil das Buch das Wandern romantisiert – im Gegenteil. Es zeigt Hunger, Erschöpfung, Zweifel. Aber gerade diese Ehrlichkeit hat mich berührt und mir das Gefühl gegeben, dass im Gehen etwas Heilsames liegt, etwas, das man nur versteht, wenn man selbst draußen ist.
Die ruhige, klare Art, wie Raynor schreibt, hat mich oft innehalten lassen. Manche Landschaftsbeschreibungen haben mich so sehr gepackt, dass ich kurz das Gefühl hatte, die salzige Luft selbst zu riechen. Und gleichzeitig hat mich die Beziehung zwischen Raynor und Moth tief beeindruckt: dieses stille, unaufgeregte Zusammenhalten, das stärker wirkt als jede große Liebeserklärung.
Deshalb habe ich mir noch ein zweites Buch über den Salzpfad gekauft, um mir noch ein besseres Bild über den South West Coast Path
- Colleen Hoover
Will & Layken - Eine große Liebe
(206)Aktuelle Rezension von: charlottezaNach dem Tod ihres Vaters zieht Layken gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Michigan. Inmitten ihrer Trauer trifft sie auf Will, der ihr in den ersten drei Tagen den Kopf verdreht. Die beiden scheinen sich gefunden zu haben - doch dann holt sie die Realität wieder ein. Somit beginnt die aufregende Achterbahnfahrt.
Die Bücher haben wahnsinnig gut gefallen. Beide Charaktere haben ihre eigenen Probleme, mit denen sie zurechtkommen und sie lösen müssen. Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe von Anfang an, auf ein Happy End gehofft. Doch jedes Mal, wenn die beiden sich wieder näher kommen, stehen ihnen immer noch die ganzen Probleme und Unstimmigkeiten im Weg.
- Bianca Iosivoni
Finding Back to Us
(635)Aktuelle Rezension von: Bookworm_99Im Grossen uns ganzen eine schöne Geschichte. Mich konnte nur die Liebesbeziehung nicht so ganz überzeugen.
Es hat für mich nicht so richtig geknistert zwischen den beiden Protagonisten. Es gab viel Drama aber keine greifbare Chemie. Eigentlich mag ich es ja total gerne wenn sich die Protagonisten einen Schlagabtausch liefern, aber hier war er irgendwie ein wenig einseitig. Keith hatte gute Sprüche auf Lager, aber er wirkte oft ein bisschen arrogant und eingebildet. Er war zu fest von sich selbst überzeugt. Callie hingegen hat ihm gegenüber eigentlich vor allem Feuer gespuckt und versucht ihm aus dem Weg zu gehen.
Für mich ist der Funke nicht übergesprungen.
Den Schreibstil von Bianca Iosivoni mochte ich wieder sehr gerne. Das war erst mein zweites Buch von ihr und ich bin sehr gespannt auf ihre weiteren Bücher, denen ich sehr gerne ebenfalls eine Chance geben möchte. 📚✨
- forbidden love
- stepsister x stepbrother
- single POV
- Hape Kerkeling
Der Junge muss an die frische Luft
(390)Aktuelle Rezension von: SeverusNyssenDer Junge muss an die frische Luft“ ist nicht einfach nur eine Autobiografie, sondern eine liebevoll erzählte Erinnerung an die prägenden Jahre des jungen Hape Kerkeling. Von der ersten Seite an nimmt er seine Leser*innen mit in die Welt des Ruhrgebiets der 1970er-Jahre – eine Welt voller Currywurstbuden, Nachbarschaftsleben, rauer, aber herzlicher Menschen und einer Familie, die ebenso Halt wie Bruchstellen bereithält.
Besonders beeindruckend ist, wie Kerkeling es schafft, kindliche Perspektive und erwachsene Reflexion miteinander zu verweben. Man liest von seiner frühen Begabung für Humor und Imitation, von ersten kleinen Auftritten vor der Familie, und spürt zugleich die Schattenseiten seiner Kindheit: die Depression und den viel zu frühen Tod seiner Mutter, die Leere, die dieses Ereignis hinterlässt, und die Suche nach einem Platz im Leben. Trotz dieser Schwere verliert das Buch nie seinen leichten Ton – es gibt immer wieder Szenen, die zum Schmunzeln bringen, weil sie mit feinem Humor und Selbstironie geschildert sind.
Das Faszinierende ist, dass Kerkeling weder verklärend noch bitter schreibt. Er blickt ehrlich zurück, ohne zu urteilen. Gerade dadurch entsteht eine Nähe, die berührt: Man fühlt mit dem kleinen Hans-Peter, wenn er in der Enge der Wohnung nach Luft schnappt, aber auch, wenn er durch seine Fantasie ganze Wohnzimmer in Bühnen verwandelt.
„Der Junge muss an die frische Luft“ ist ein Buch, das zeigt, wie aus Schmerz Kreativität wachsen kann, wie Humor zum Überlebensmittel wird und wie Erinnerungen – so traurig sie auch sein mögen – getragen sind von Liebe und Dankbarkeit. Es ist ein sehr persönliches Werk, das nicht nur Fans von Hape Kerkeling anspricht, sondern alle, die Geschichten über Kindheit, Verlust und die Kraft des Humors schätzen.























