Bücher mit dem Tag "schießerei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schießerei" gekennzeichnet haben.

121 Bücher

  1. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.100)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Carl Mørck, der gegen seinen Willen zum Sonderermittler beim ganz neu und eigens für ihn gegründeten Sonderdezernat Q ist, ist auf seinem Posten nicht glücklich. Aber nach einigem hin und her verfolgt er dann doch, gemeinsam mit seinem neuen Partner Hafez el-Assad, einen Cold Case. Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken - aber es wurde nie eine Leiche gefunden. Der behinderte Brude der verschwundenen Frau ist der Hauptverdächtige, aber die Verdachtsmomente erhärten sich nicht und er selber spricht kein Wort.

    Carl trat einen Schritt näher an den Spiegel heran. Mit dem Zeigefinger fuhr er sich über die Stelle an der Schläfe, wo ihn die Kugel gestreift hatte. Die Wunde war verheilt, aber die Narbe zeichnete sich am Haaransatz deutlich ab. Erbarmen, S. 9

    Mein Eindruck:

    Nordisch

    Carl Mørk ist ein klassischer nordischer Krimiheld - also genauso einer, wie ich ihn nicht mag. Sein Privatleben pendelt zwischen nicht vorhanden und chaotisch, seine Frau ist bei einem Selbstfindungsgstrip auf und davon und der gemeinsame Sohn steht ständig zwischen allen Stühlen. Gut dass zumindest sein nicht minder merkwürdiger Untermieter Morten Halland vom Keller aus den Alltag organisiert.

    Zwischenfall

    Carl hat vor kurzem einen Zwischenfall bei einem Einsatz als Einziger relativ unbeschadet überstanden. Ein Kollege starb dabei, ein anderer ist seitdem querschnittsgelähmt und liegt noch immer in der Klinik. Carl pflegt seit dem sein schlechtes Gewissen und weil er ohnehin nicht so wahnsinnig beliebt bei der Arbeit war, wird er in eine neu gegründete Abteilung für Cold Cases versetzt. Der einzige weitere Mitarbeiter ist der augenscheinlich ungebildete, aber sehr effektive Assistent Hafez el-Assad.

    Beleidigung

    Aber auch, wenn Carl die Stelle als persönliche Beleidigung empfindet, wird dann doch seine berufliche Neugier und auch sein Ehrgeiz geweckt. Ein erster Fall ist die prominente Politikerin Merete Lynggaard, die vor fünf Jahren auf einer Fähre nach Deutschland verschwand. Hier bekommen Carls eher unorthodoxen Ermittlungsmethoden dann auch eine positive Bedeutung, denn er lässt einfach nicht locker - egal, wie viel Wind ihm dafür auch entgegen bläst. Von hier an, entwickelt sich die Handlung dann in zwei Strängen weiter.

    Verlies

    Der eine Strang bleibt bei Merete Lynggaard, die auf einer Fähre im Jahr 2002 entführt wurde und seit dem in einem mysteriösen Raum dahinvegetiert. Sie bekommt Essen und Wasser, aber sie sieht ihre Entführer nie und bekommt auch keine Erklärung für ihre Entführung - aber sie spürt ganz deutlich den Hass und die Verachtung ihr gegenüber. Sie hat in ihrer Isolationshaft reichlich Zeit und Gelegenheit über sich, ihre Vergangenheit und ihren Bruder nachzudenken. Ich leiste ihr dabei quasi Gesellschaft und fühle mich tatsächlich mit ihr verbunden.

    Ermittlung

    Der zweite Strang befasst sich mit den Ermittlungen und wechselt sich mit den Ereignissen in dem Verlies ab. Methodisch, detailliert und oft wenig feinfühlig gräbt Carl Mørk sich immer weiter in diesen Fall hinein. Je weiter er ermittelt um so mehr bietet sich ihm ein Bild der Schlamperei in der ersten Ermittlung und damit natürlich auch die Frage, was der grund dafür war. Wem ist Merete Lynggaard derart auf die Füße getreten, dass sie verschwinden musste? Wer will sich derart an ihr rächen und warum?

    Komplex

    Persönlich hatte ich von Beginn an ein bisschen ein Problem mit der Geschichte. Ich mag die Art, wie Jussi Adler-Olsen seine Charaktere aufbaut, sie sind allesamt komplex und widersprüchlich. Aber ich kann mit diesem stetig negativen Ermittler nichts anfangen, auch wenn er gerne mal seine Negativität mit Sarkasmus kaschiert. Allerdings mochte ich die Krimihandlung als solche wirklich sehr und fand sie wirklich toll konzipiert. Ich mag diese Rückblenden und vor allem das Ende hat mich wirklich überzeugt.

    Mein Fazit:

    Erbarmen von Jussi Adler-Olsen hat mich mit seiner spannenden Handlung wirklich überzeugt, allerdings kann ich nach wie vor nichts mit Carl Mørk als Ermittler anfangen. Aber ich werde auf jeden Fall noch einen weiteren Fall des Sonderdezernat Q versuchen, vielleicht gewöhne ich mich ja noch an Carl.

  2. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.074)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Der erste Teil der Reihe hat mir wirklich gut gefallen, daher habe ich mir ziemlich schnell den Folgeband vorgenommen. Die Geschichte knüpft nahtlos an den vorherigen Band an und es entsteht keine Verwirrung. Smoky hat mit einigen privaten Dingen zu kämpfen, die fast alltäglich wirken könnten, und dann kommt aus heiterem Himmel der Knall. Die Familie eines Mädchens wurde ermordet, nur sie hat überlebt. Allerdings droht sie, sich selbst umzubringen, und nur mit Smoky zu sprechen. Natürlich folgt sie dem Ruf und begegnet dem Mädchen, dessen Vergangenheit aus einer Spur von Leichen besteht. Erst ihre leiblichen Eltern und dann jede weitere Familie, die sie bei sich aufnimmt, sie alle sterben. Niemand hat ihr bisher geglaubt, dass der „Künstler“ dafür verantwortlich ist, doch Smoky macht sich auf die Suche. Dunkle Abgründe tun sich auf, ein schwarzer Strudel riss mich als Leserin mit und ließ mich nicht mehr aus seinen Tiefen auftauchen. In diesem Band haben mich auch die Unterschiede fasziniert. Der ruhigere Anfang ließ das spätere Geschehen noch schrecklicher wirken und dies wiederum den Anfang noch ruhiger. Es war ein Spiel mit Gegensätzen, zumindest was das anging. Bei den Personen dagegen verschwammen die Grenzen. Es ließ sich kaum noch ausmachen, wer gut, wer böse und wer dazwischen liegt. Vor allem, als die Spur zur Polizei und ins FBI selbst führt, wagte ich nicht mehr, auch nur einer einzigen Figur zu vertrauen. Hinter jeder Ecke, jede Handlung schien mir plötzlich verräterisch. Dieser Band hat mich also wieder begeistern können und das Ende schaffte es sogar, nach allem, was in diesem Buch geschehen ist, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Mein einziger Kritikpunkt ist und bleibt der gleiche, wie im ersten Teil: die Leichen und was mit ihnen geschehen ist, wird mir zu genau beschrieben. Das brauche ich einfach nicht. Trotzdem hat es meine Meinung zu dem Buch kaum beeinflussen können.

  3. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (173)
    Aktuelle Rezension von: elisalways

    Der zweite Teil der "Illuminae-Akten" dreht sich um Hanna und Nik, die auf der Sprungstation Heimdall leben. Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kapitäns der Station und Nik ein Mitglied eines Mafia-Clans. Doch ihr so scheinbar langweiliges Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie von feindlichen Kampfeinheiten angegriffen werden. Zudem droht das schwarze Loch im Zentrum der Sprungstation auseinanderzufallen und alles zu verschlingen. Wer kann ihnen dabei nur helfen?

    Ich muss wirklich sagen, dass ich nach dem schon großartigen 1. Teil ziemlich skeptisch in diesen hier hineinbegeben habe. Ich wurde allerdings nicht enttäuscht. Die Hauptcharaktere sind auf ihre eigene Art und Weise liebenswürdig und man folgt ihnen gerne. Mir hat es auch nichts ausgemacht, dass wir andere Protagonisten verfolgen, als im 1. Teil. Die Story ist sehr mitreißend und einnehmend, deshalb habe ich das Buch trotz der Dicke auch in kürzester Zeit gelesen. Man konnte der Story auch sehr gut folgen, trotz der ungewöhnlichen und gleichzeitig außergewöhnlichen Aufbereitungsart. Besonders gut gefallen haben mir die neuen Arten der Darstellung wie Tagebucheinträge und, weil es spoilern würde verrate ich es  mal nicht, die Illustrationen ab Seite 600. Die Wendungen, die diese Geschichte genommen hat, waren sehr unerwartet und haben mich meist aus dem kalten erwischt. Wirklich nicht vorhersehbar!

    Einfach ein allumfassend gelungenes Buch, welches ich gerne jedem empfehlen kann, der sich auch nur ansatzweise für Sci-Fi interessiert. Bin schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Teil der Reihe und ich bin auch froh, dass er jetzt doch noch übersetzt wird.

  4. Cover des Buches NACHTWILD (ISBN: 9783423261968)
    Gin Phillips

    NACHTWILD

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyrose

    Nachtwild war mein erstes Leseexemplar, damals in meinem Praktikum als Buchhändlerin 😊 es hat mir sehr gut gefallen. So gut dass es als Taschenbuch mit mir nach Hause gewandert ist.
    Joan ist Mutter und genießt den Tag mit ihrem Sohn Lincoln im Zoo.
    Da fallen Schüsse. Der wahre Alptraum.Am Eingang liegen Tote überall. Sie kommen auf diesem Weg nicht lebendig raus.

    Joan wird alles tun um ihren Sohn heil nach Hause zu bringen.


    Es ist mal was ganz anderes 😄 eine originelle Geschichte und man weiß sie wird in ein paar Stunden zu Ende sein, egal wie es ausgeht. Die zieht sich nicht über tage oder Wochen hin, was dem ganzen Spannung und Pepp gibt.


    Außerdem macht Joan eine uuuunglaubliche Charakterentwicklung durch 😊 sie hat es richtig spannend gemacht, wie sie immer mehr zur Löwenmutter wurde 💛 und es gibt noch mehr tolle Charaktere, die ganz verschieden sind.

    Zudem bin ich durch das Buch geflogen., es liest sich total toll :) Für mich ist es eine absolute Empfehlung :) 

  5. Cover des Buches Fall of Legend (ISBN: 9783736314368)
    Meghan March

    Fall of Legend

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Lovelybooksandtravel

    Alle drei Teile habe ich letztes Jahr im Mai gelesen und es wird langsam Zeit das ich euch die Rezension dazu zeige, denn diese drei haben es wirklich verdient gelesen zu werden.

    Alle drei Teile habe ich hintereinander verschlungen und ich habe sie gerne gelesen.
    Gabriel Legend und Scarlett Priest sollten sich niemals begegnen, denn sie kommen aus zwei verschiedenen Welten. Doch ist sie die einzige die ihm helfen kann. Wie es dazu kommt? Nunja 🤭 durch einen sehr liebenswerten Nebenprotagonisten (Bump) und ich sage euch er ist mir so sehr ans Herz gewachsen und die Gesichte die am Ende dahinter steckt ist so traurig und Herzzerreissend, ich sage euch es wird euer Herz zum weinen bringen und auch zum lächeln, denn es kommt alles wie es kommen soll. Denn nur durch diesen "Fehler" lernen sich die beiden kennen.

    Und können wir bitte über dieses ende reden? Also ich kann das nicht verstehen warum er ihr das antun 🙈

    Ich kann euch diese Geschichte nur sehr empfehlen und falls ihr sie noch nicht gelesen habt und ihr auf Liebesgeschichten steht, dann ist das genau das richtige für euch. Aber etwas Action ist auch dabei, aber nur ein klein wenig 🤭 wie und wann es dazu kommt erzähle ich euch eventuell in der Rezension zu Band zwei 🥰❤

  6. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (634)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Verehrte Leser,

    Nur wer reinen Herzens ist, mag auf die Seiten dieses Buches blicken. Jede umgeblätterte Seite, jedes gelesene Kapitel bringt ihn dem Ende näher. Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen. Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel. Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben, werden das Licht vielleicht niemals wieder erblicken.               Anonymus

    Eine Stadt Namens Santa Mondega. Und eine immer wieder alle 5 Jahre wiederkehrende Sonnenfinsternis. Und wie jedes Mal wird auch diese Sonnenfinsternis wieder einmal sehr blutig werden.

    Fazit.: Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Schon ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ich wusste überhaupt nicht auf was ich mich da eingelassen habe. Es ist auch das erste Buch das ich in dieser Art gelesen haben. Und ich bin sprachlos. Einfach nur WOW. MEGA. HAMMER. GENIAL. Sucht es euch aus. Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel schreiben. Da es so viele Charaktere sind und es jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wird. Das es einfach zu viel wäre um es hier zu schreiben. Es sei aber dazu gesagt das der Autor es wirklich Hammer hinbekommen hat das man über all die Charaktere den Überblick behält. Zum Glück hab ich mir die anderen Teile gleich alle dazu gekauft. Somit kann ich gleich Mal weiterlesen. Wenn ihr ein aussergewöhnliches Buch lesen wollt müsst ihr euch dieses Buch unbedingt holen. Den es liest sich wirklich wie ein Film von Quentin Tarantino nur eben als Buch. Man sieht es regelrecht vor seinem innerem Augen. Einfach der Wahnsinn. Ich bin definitiv total begeistert von diesem Buch. Es wird sich sowas von zu meiner Liste meiner Lieblingsbücher miteinreihen.

  7. Cover des Buches Ich knall euch ab! (ISBN: 9783473581726)
    Morton Rhue

    Ich knall euch ab!

     (540)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Das Thema das im Buch behandelt wird, ist nicht einfach. Dennoch fasziniert es mich und deswegen wollte ich auch dieses Buch lesen-


    Geschrieben ist das ganze nicht im Fließtext, sondern so, als würde man immer Bruchteile eines Interviews mit Augenzeugen lesen. Am Anfang fand ich das sehr ermüdend, vor allem, weil man sich die ganzen Personen nicht gleich merken konnte. Dafür gibt es aber hinten im Buch ein Personenverzeichnis. 

    Später dann habe ich gemerkt, dass gerade die Schreibweise des Buches es so echt macht. Man kann sich alles sehr bildich vorstellen und zwischendrin hatte ich auch einen Kloß im Hals. Es nimmt wirklich sehr mit und ist definitiv keine leichte Lektüre. 

    Dennoch würde ich das Buch jedem Empfehlen, der sich mit dem Thema Amoklauf auseinander setzen möchte.

  8. Cover des Buches Es wird keine Helden geben (ISBN: 9783841504029)
    Anna Seidl

    Es wird keine Helden geben

     (461)
    Aktuelle Rezension von: Warriorlove

    Es ist schwierig, Wörter dafür zu finden, doch Anna Seidl hat es geschafft und sie hat damit dieser Geschichte viel Tiefgang gegeben. Ein einschüchterndes Thema, dass die Zeit von Miriam in früher und heute unterteilt.

    Lesenswert, auch wenn es ab und an einige Längen hat.
    Ich würde lügen, dass ich mich gut in Miriam hinein versetzen konnte. Manchmal war ihr handeln merkwürdig, aber wer bin ich, zu sagen, ob das realistisch ist.

  9. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.273)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich bin ein großer Fan der Werke Kings und umso gespannter war ich auf sein großes Aushängeschild, ein Buch, das jeder kennt und wenn nicht, dann zumindest die Filme. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht, das Buch entpuppt sich für mich als Meisterwerk.


    Viel über die Story erzähle ich nicht, denn das würde mehr als nur den Rahmen sprengen. Sie ist jedenfalls sehr gut geschrieben und vor allem auch strukturiert: Durch die vielen Zeit- und Sichtveränderungen sollte man meinen, den Überblick zu verlieren, doch King hat geschickte Unterkapitel gesetzt, die das ganze Buch fast schon positiv durchseuchen. Sie geben einen Überblick und man vergisst nie, wen man gerade genauer beleuchtet und zu welcher Zeit das passiert.


    Anders als für andere kam mir das Buch auch nicht unnötig in die Länge gezogen vor. Klar, die ersten 200 Seiten ziehen sich ein wenig und es passiert kaum etwas, aber solche Teile gehören eben auch zum Spannungsaufbau und zu einer guten Geschichte. Meines erachtens hat das Buch eine Länge, die perfekt gewählt wurde.


    Zu den Charakteren hatte ich eine so strake Bindung, dass ich *SPOILER* nach dem Tod einiger von ihnen wirklich mit einem leeren Blick auf die mit schwarzen Wörtern beschrifteten Seiten gestarrt habe.


    Einziger Kritikpunkt: Das Ende hätte noch etwas spektakulärer sein können. Man kann nicht so ganz fassen, dass sie sich in einem Anfangsuniversum, aus dem Es stammt, befinden. Immerhin bekämpfen die Freunde dort ein jahrtausend altes, tötendes Monster. Meiner Meinung nach sollten sich die Freunde am Ende auch nicht vergessen, denn obwohl ich eigentlich kein großer Fan von den meisten Happy Ends bin, hätte hier eines teilweise gepasst.

  10. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Jeder der das Buch ohne Namen las ist TOT. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.

    Auch ein Massenmörder will in Rente gehen. Und nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge an Bourbon war es definitiv Zeit das sich Bourbon Kid zur Ruhe setzte. Aber naja. So einfach war das leider nicht wirklich. Den drei Vampire und zwei Werwölfe begingen einen ziemlich großen unverzeihlichen Fehler. Sie nahmen dem Bourbon Kid etwas was ihm lieb und teuer war. Jetzt tötete er nicht weil er es konnte oder wollte. Jetzt ging er auf die Jagd weil er Rache ausüben wollte. Also aufgepasst Santa Mondega der grausamste und gefährlichste Massenmörder von ganz Santa Mondega sinnt nach Rache.

    Fazit.: Auch hier weiß ich nicht was ich schreiben soll. Der zweite Teil der Bourbon Kid Reihe ist einfach fantastisch. Wobei ich sagen muss das "Das Buch ohne Staben" wesentlich blutiger ist als der erste Teil. Manches Mal überkam mich ein frösteln. Den der Autor Anonymus hat es wieder geschafft es so bildlich zu schreiben das man es sich definitiv bildlich vorstellen konnte. Auch das springen von Kapitel zu Kapitel zwischen den verschiedenen Charakteren ist wieder super gelungen. Man hat nicht das Gefühl das man irgendwas verpasst. Sondern ganz im Gegenteil. Es erhöht eher die Spannung.

    Diesen Teil kann ich euch nur empfehlen wenn ihr wie beim ersten Teil ein Film in Buchform anschauen sprich lesen wollt. 

  11. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  12. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (982)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Abermals ist Wallander auf Mörderjagd. Diesmal ein Doppelmord. Henning Mankell ist es in diesem Krimi gut gelungen den Leser gut in die Geschichte ein zu weisen. Auch wie schlaflos und alkohlgeschwängert Wallander durch diesen Fall beschrieben wird. Einzig die teilweise unnötige Länge von Spannungsbogen zu Spannungsbogen ist etwas mühsam. Ja, ich habe dabei etwas geflucht und das Buch für eine Pause bei Seite gelegt. Abseits des Mordfalles schimmert etwas Alltag von Wallander und Schweden selbst durch. Ich denke, ein Fünkchen Wahrheit wird es sein, auch wenn es schon etwas verjährt ist.
    Ein lesenswerter Krimi mit leichten Schwächen. 

  13. Cover des Buches Bodyguard - Das Lösegeld (ISBN: 9783570402764)
    Chris Bradford

    Bodyguard - Das Lösegeld

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Lilly_Buecherwurm
    Wie kam ich zu dem Buch?
    Da ich den Ersten Band der Reihe bereits gesehen habe wollte ich natürlich wissen wie es weitergeht und habe mir den Zweiten Bandgekauft.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Die Cover der Bodyguard Bücher ähneln sich immer stark und zeigen den Protagonisten Conner. Das Cover spricht mich persönlich sehr an und passt genauso wie der Titel gut zu dem Buch.

    Worum geht es?
    Jedes Buch der Reihe beschreibt eine Mission des Bodyguardes Connor. In diesem Band bekommt der 14 jährige Connor seinen zweiten Auftrag bei der Organisation Buddyguard, einer Organisation die Jugendliche als Bodyguards einsetzt um besseren Schutz ihrer Klienten zu gewährleisten. Denn wer erwartet schon das ein Kind ein Bodyguard ist? Diesmal muss Connor zusammen mit seiner Kollegin Ling die Zwillingstöchter eines australischen Medienmoguls auf einer Kreuzfahrt zu den Seychellen beschützen. Niemand erwartet das die Jacht von Kidnappern entführt wird und die gesamte Besatzung als Geisel genommen wird. Nachdem kurz vorher Ling als Bodyguard ausfällt liegt es nun an Connor seine Klienten zu retten.

    Kann man das Buch auch lesen wenn man den ersten band nicht kennt?
    Die Hauptstory bezieht sich nicht auf den vorherigen Band und ist somit nicht von diesem abhängig. Jedoch wird auch eine Geschichte rund um einen gewissen Mr. Grey über alle Bücher hinweg erzählt, welche sich dann trotzdem auf den vorherigen Band bezieht. Diese Anspielungen kann man zwar weitestgehend nachvollziehen, aber trotzdem ist es empfehlenswert den anderen Band davor zu lesen.

    Wie ist der Schreibstil und das Buch lektoriert?
    Der Schreibstil bleibt durchgehend flüssig und das Buch ist gut lektoriert.

    Gesamteindruck/Fazit
    Dem Autor ist eine gelungene Fortsetzung gelungen, die sehr flüssig geschrieben ist, gut Spannung aufbaut und auf einer interessanten Grundidee basiert. Für diesen spannenden Action-thriller  vergebe ich fünf Sterne.
  14. Cover des Buches Susannah (ISBN: 9783453879287)
    Stephen King

    Susannah

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Toller Roman, wird (mein empfinden nach)  aber erst Ende der Mitte des Buches spannend. Einzig vom Ende etwas enttäuscht /mehr erhofft.

    Freue mich auf den Finalen Band der Reihe.

  15. Cover des Buches Das finstere Tal (ISBN: 9783548285535)
    Thomas Willmann

    Das finstere Tal

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    "Das finstere Tal" vereint die Genres historischer Roman, Thriller und Western. Ziemlich stimmungsvoll düster das ganze. Ich fand es spannend (auch wenn die Auflösung bald absehbar war) und intelligent.
    Besonders und passend auch die etwas altertümliche, aber doch gut lesbare Sprache, die der Autor gewählt hat.



  16. Cover des Buches Die 6. Geisel - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442372287)
    James Patterson

    Die 6. Geisel - Women's Murder Club -

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Mehrere hochbegabte Kinder verschwinden spurlos. Sie werden entführt zusammen mit ihren Kindermädchen. Es gibt keine Forderungen, kein Erpresserschreiben, nichts. Lindsay steht vor einem Rätsel. Dann wird ihre beste Freundin Claire auf einer Fähre von einem Irren mitten in die Brust geschossen. Wird sie überleben und kann Lindsay die Fälle lösen?

     

    Meine Meinung:

    Im 6. Teil der Thrillerserie um Lindsay Boxer, „Die 6. Geisel“, schickt James Patterson seine Hauptprotagonistin wieder mit mehreren Fällen los. Das Buch fängt spannend an, die Fälle sind unabhängig voneinander aber nicht – wie im letzten Teil – nur oberflächlich abgehandelt. Diesmal geht es tiefer, wobei ich mir auch hier gewünscht hätte, bei beiden Fällen noch tiefer einzutauchen und mehr über die Hintergründe zu erfahren.

     

    Lindsay kämpft gleich an zwei Fronten. Einmal muss sie eine Kindesentführung aufklären, auf der anderen Seite möchte Sie den Täter der Schüsse auf der Fähre dingfest machen. Dann gibt es noch einen dritten Fall, der im Wohnhaus von Cindy spielt – auch hier setzt sie alle daran, den Verrückten zu finden, der wahllos Menschen und Tiere abmetzelt. Nebenbei hat sie noch mit ihrer Beziehung zu Joe zu kämpfen. Hier bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Und dann ist da noch ihr neuer Partner Rich Conklin – auch er ist ihr sehr sympathisch. Neben den ganzen spannenden thrillermäßigen Teilen freue ich mich auch hier schon auf die Fortsetzung!

     

    Die Geschichte ist auch diesmal wieder rasant. Zu gerne hätte ich noch mehr über den/die Täter der Kinderentführungen erfahren, aber – im Vergleich zum letzten Band – war es genug, um Hintergründe etc. zu verstehen. Der Hauptfokus lag dann auf dem Fall, bei welchem Claire eines der Opfer war. Hier gehen wir mit Yuki vor Gericht, hoffen mit Lindsay und Yuki auf die Verurteilung. Dann noch der Irre im Wohnhaus von Cindy – die Spannung reißt nicht ab und wir kommen von einem ins andere, bis es nach dem fulminanten Showdown zum Schluss zu einem fast schon Cliff Hanger kommt – ein Ende, das absolut die Neugierde auf den nächsten Teil wachsen lässt!

     

    Fazit:

    Mit dem 6. Teil „Die 6. Geisel“ der Thriller-Serie um Lindsay Boxer und ihren Women’s Murder Club bin ich wieder etwas mit James Patterson versöhnt, nachdem mich der letzte Teil doch etwas enttäuscht hatte. Auch hier sind es mehrere Fälle, aber hier werden alle geklärt und auch die Hintergründe dazu erläutert und man hat nicht das Gefühl, etwas „verpasst“ zu haben. Das Buch ist mitreißend, die Tatorte bildhaft und grausam und es macht einfach bis zum Ende Spaß, gemeinsam mit Lindsay zu ermitteln – und mit ihr zu hoffen, dass es mit Joe fester und fester wird. Das ist das Schöne an der Reihe: Wir erleben viel Privates, ohne dass die Spannung zu kurz kommt!

     

    4 Punkte für diesen rasanten und spannende Thriller!

  17. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


  18. Cover des Buches Das fünfte Paar (ISBN: 9783442473861)
    Patricia Cornwell

    Das fünfte Paar

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der dritte Fall für Kay S., in dem mehrere Paare auf die gleiche Art verschwinden und erst Monate später als verweste Leichen aufgefunden werden. Als das titelgebende "fünfte Paar" vermißt wird, ist schnell klar, daß das vetrschwundene Mädchen die Tochter Pat Harveys ist, Nr-1-Drogenbekämpferin der USA. Die größten Probleme bereiten K.S., daß von den Leichen kaum was übrig ist, wenn sie aufgefunden werden. Und privat leidet sie immer noch unter der Trennung von Mark, die sie nie ganz aufgearbeitet hat...Ein stimmungsvoller Krimi, mit menschlichen Einsprengseln wie der angesprochenen Trennungskrise. Aber das Kay und Marino zu einer hellseherin gehen, hat mir nicht so gut gefallen, und warum gab es im Drugstore keine kameraüberwachung und warum wurde kein Phantombild von dem auffälligen Besucher gemacht? Sehr unprofessionell an dieser Stelle, aber ansonsten spannende Krimiunterhaltung.
  19. Cover des Buches Love & Bullets (ISBN: 9783518470565)
    Nick Kolakowski

    Love & Bullets

     (70)
    Aktuelle Rezension von: jsydo143

    "Love & Bullets" erzählt die moderne Bonnie & Clyde Geschichte von Bill & Fiona, einem kriminellen Liebespaar.

    Bill stiehlt Geld von seinem Ganger-Boss und Fiona (seine Ex-Freundin) wird angesetzt um ihn zu finden. Die beiden geben ihrer Liebe noch eine Chance und versuchen gemeinsam zu fliehen. Auf ihrer Flucht durch die ganze Welt, kommt es immer wieder zu Komplikationen (inkl. Gewalt und der ein oder anderen Leiche) und nebenbei wollen sie auch ihre Beziehung wieder kitten.

    Die Geschichte ist amüsant und humorvoll erzählt, hat einige spannende Höhepunkte und ist auch zwischendurch immer mal wieder abwechslungsreich. Man hat das Buch auch schnell gelesen und die Handlung wiederholt sich immer mal wieder, aber im Großen & Ganzen nicht schlecht. Eignet sich sehr gut um den Kopf frei zu kriegen, zum Beispiel als ideale Urlaubslektüre.

  20. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (186)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  21. Cover des Buches Der Richter und sein Henker (ISBN: 9783257600599)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Richter und sein Henker

     (1.240)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Da bereits im letzten Jahr "Der Verdacht" von Dürrenmatt gelesen wurde, habe ich mir nun endlich auch "Der Richter und sein Henker" vorgenommen.

    Kommissär Bärlach ist krank und will aber noch einen letzten Fall lösen. Ein Kollege wurde ermordet und Bärlach stochert im Trüben. 

    Dürrenmatt hat auch in dieser Geschichte mit Spannungselementen gespielt, genauso wie man es aus "Der Verdacht" kennt.

    Die Figuren bleiben allerdings leer und leblos. Einzig Bärlach bekommt ein wenig Tiefe mit seinen recht menschlichen Problemen und Gebrechen.

    Alles in allem war es ein recht spannender Kriminalroman, auch wenn mir "Der Verdacht" etwas besser gefallen hat.

    Es gibt 4 Sterne.

  22. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (307)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  23. Cover des Buches Karlchen (ISBN: 9783942672474)
    Thomas Matiszik

    Karlchen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: DominicsBücherWelt

    Klappentext: Ist der Mensch von Natur aus böse?
    Karl Ressler liebt die Bee Gees. Und er tötet, weil es ihm Spaß macht. Schon als Kind schikanierte er seine Umwelt mit perfiden Spielchen, heute quält er seine Opfer bis zum tödlichen Ende.
    Als ein Mädchen vermisst wird, eröffnet Kommissar Peer Modrich die Jagd auf „Karlchen“. Allerdings scheint Modrich zu viele Probleme mit sich selbst zu haben – und mit Morbus Meulengracht, der ihm regelmäßig gewaltige Kater beschert. Daher ist es dann auch nicht Modrich, sondern seine Kollegin Guddi, die die Hatz auf Karl Ressler immer wieder vorantreibt. Das blutige Katz- und Mausspiel fordert viele Opfer und steuert in atemberaubendem Tempo auf den dramatischen Showdown zu.

    Cover: Das Cover ist in meinen Augen schlicht und auffällig zugleich. Im Wesentlichen ist es in schwarz weiß gehalten. Die rote Schrift gut lesbar ohne das Bild zu dominieren. Ins Auge gefallen sind mir neben der Person vor allem die roten Tropfen, die über das Cover verteilt sind und das rote Messer, die wie Blut aussehen. Das Cover hat mich neben dem ungewöhnlichen Titel und dem spannenden Klappentext sehr neugierig gemacht

    Story: In verschiedenen Handlungssträngen wird Karls Lebensgeschichte erzählt. Dabei springt der Leser in den einzelnen Kapiteln zwischen dessen Kindheit und Erlebnissen des erwachsenen Karls hin und her. Dazwischen erfährt der Leser die Geschichte aus der Sicht anderer Protagonisten, wie dem Kommissar Peer Modrich, der Karl auf den Fersen ist. Da der Kommissar aber nicht nur gegen einen gerissenen Antagonisten kämpft, sondern auch gegen seine eigenen Laster scheint ihm Karl immer mindestens einen Schritt voraus.  Auch andere Protagonisten wie Angehörige der Opfer und die Opfer selbst erzählen in den recht kurzgehaltenen Kapiteln die Geschichte aus ihrer Sicht.


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    Der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven hat mich zu Beginn des Buches etwas verwirrt. Der Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten, ist dabei aus meiner Sicht sehr gut gelungen, da die Figuren so gut beschrieben sind, dass sie für den Leser deutlich zu unterscheiden sind. Auch wenn die Handlungen sich in den verschiedenen Zeitebenen gut voneinander abgrenzen, war hier der Wechsel gerade zu Beginn etwas schwieriger für mich. Das liegt aber nicht am Schreibstil des Autors. Viele Zeitsprünge in einer Story mag ich selten in Büchern, da sie für mich schnell unübersichtlich werden. Im Fall von „Karlchen“ muss ich sagen, dass es dem Autor sehr gut gelingt diese in die Handlung einfließen zu lassen und ich mich trotzdem schnell in die Geschichte eingelesen hatte.

     

    Protagonisten: Wie bereits gesagt sind die Protagonisten gut zu unterscheiden, das liegt vor allem auch daran, dass es hier einige wirklich besondere und für einen Krimi außergewöhnliche Charaktere gibt. Über den Kommissar Per Modrich erfährt der Leser nicht nur, dass sein Vater schon Polizist war, sondern vor allem auch über dessen Krankheit Morbus Meulengracht. Da mir die Krankheit gänzlich unbekannt war habe ich während dem Lesen erst mal recherchiert und erfahren, dass es sich um eine Lebererkrankung handelt, die den Stoffwechsel beeinträchtigt. Da Kommissar Modrich sich nicht immer an die Anweisungen seines Arztes hält, macht er öfter im Buch Bekanntschaft mit den Auswirkungen der Krankheit. Ein gutes Gegenüber ist für ihn seine Kollegin Guddi, die mir mit ihrer Art schnell ans Herz gewachsen ist. Den gerissenen Antagonisten Karl Ressler lernt ihr am besten selbst kennen, wenn ihr das Buch lest. Auch er ist ein ungewöhnlicher und spannender Charakter.

    Stil: Der Schreibstil ist für einen Krimi für mich insgesamt etwas ungewöhnlich und ich musste mich auf den ersten Seiten etwas einlesen. Dabei wird der Leser gleich zu Beginn mitten in die Handlung geworfen. Durch das schnelle Erzähltempo, die kurzen Kapitel, die Wechsel in der Zeit- und Personenebene wird der Leser aber schnell in die Geschichte hineingezogen und es fällt einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Der größte Überraschungseffekt an diesem Buch waren für mich aber die teilweise recht blutigen Szenen. Ich lese ja gerne Horror und Thriller, sodass solche Szenen für mich nichts ungewöhnliches oder erschreckendes sind, aber bei dem Titel und dem Klappentext, hatte ich diese so nicht erwartet. Für mich passten sie aber perfekt in die Geschichte und machten diesen besonderen Krimi noch ungewöhnlicher.

    Fazit: Ein ungewöhnlicher Krimi mit außergewöhnlichen und liebenswerten Charakteren. Am besten nimmt man sich nichts mehr vor, wenn man das Buch anfängt, so kann man die knapp 240 recht schnell lesen und läuft nicht Gefahr, das Buch zwischendurch aus der Hand legen zu müssen. Insgesamt ein spannender Krimi, mit einigen blutigen und düsteren Szenen, der mich sehr gut unterhalten hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und

  24. Cover des Buches Die Brandmauer (ISBN: 9783423212199)
    Henning Mankell

    Die Brandmauer

     (557)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Zwei Teenager erstechen auf brutale Weise einen Taxifahrer. Kurz darauf bricht ein Mann vor einem Geldautomaten zusammen und stirbt, obwohl er scheinbar guter Gesundheit war. Kommissar Wallander, der in den Fällen ermittelt, sieht lange keine Zusammenhänge und muss doch bald erkennen, dass er einer großen Verschwörung auf der Spur ist…

    Henning Mankell hat mit seinen Kriminalromanen um Kommissar Wallander entscheidend zum momentanen Trend des Nordic Noir-Genres beigetragen und so den guten alten Krimi neu belebt und mit neuen Facetten versehen. Und so ist auch in „Die Brandmauer“ die typische Schwermut zu spüren, den die Hauptfigur mit sich herumträgt: Er fühlt sich alt, müde und oft überlastet. Das kommt erneut sehr gut zur Geltung und lässt auch die Szenen aus seinem Privatleben wieder sehr lesenswert und eingängig werden. Sehr gelungen ist auch, wie er völlig selbstverständlich Gesellschaftskritik einbringt und auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne eine einfache (und dann leider auch meist unrealistische) Lösung aus dem Hut zu zaubern. Sicherlich: Er prangert an, warnt, macht aufmerksam, aber eben immer ohne allzu hoch erhobenen Zeigefinger.

    All das spielt vor de Kulisse zweier scheinbar unzusammenhängender Todesfälle, die aber auf sehr clevere Weise miteinander verstrickt und um viele weitere Facetten erweitert werden. Dabei hält er nicht alles zurück, um dem Ermittler am Ende eine triumphale Auflösung zu gönnen, sondern teilt immer wieder Zwischenerkenntnisse und Teilauflösungen mit dem Leser. Das macht das Ganze ziemlich komplex, durch die spannende Erzählweise fällt es aber leicht, die Übersicht zu behalten. Erstaunlich ist es, wie sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als erwartet entwickelt und zu einer weltumspannenden Verschwörung führt, die mit vielen überraschenden Wendung und einer sehr gelungenen Auflösung führt.

    „Die Brandmauer“ überzeugt mit ihrem scheinbar gewöhnlichen Start und führt den Leser aber in eine ganz andere Richtung. Dabei wird die komplexe Handlung verdichtet, packend und gut verständlich aufbereitet, wobei auch die dichte Stimmung sehr überzeugend ist – sowohl bei dem Hacker-Thema als auch bei Wallanders Privatleben. Sehr lesenswert!   

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