Bücher mit dem Tag "schiffbruch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schiffbruch" gekennzeichnet haben.

42 Bücher

  1. Cover des Buches Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray (ISBN: 4010232059383)
    Yann Martel

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray

    (1.042)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Camars

    Eines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!

  2. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783328115304)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (606)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Die Handlung dreht sich um den englischen Abenteurer Robinson Crusoe, der nach einem Schiffbruch auf eine einsame Insel vor der Küste Südamerikas gerät. Dort lebt er einsam über Jahrzehnte hinweg bis er Freitag aus der Gewalt von Kannibalen rettet und sie gemeinsam das Inselleben neu organisieren. Die stille, detailreiche und sich beständig entwickelnde Handlung hat einen sachlichen, fast protokollartigen Charakter und wirkt wie ein echter Reisebericht.
    Hauptprotagonist ist klar Robinson Crusoe, dessen Kampf gegen die Natur, Einsamkeit und die Verzweiflung durch die Ich-Erzählperspektive besonders glaubwürdig wirkt. Freitag ist der einzige relevante Nebenprotagonist, der sympathisch dargestellt wird und eine gute Ergänzung zu Robinson darstellt.
    Wer klassische Abenteuergeschichten mit historischer Bedeutung mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist nüchtern, beschreibend und tagebuchartig.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  3. Cover des Buches Das Floß der Medusa (ISBN: 9783442717194)
    Franzobel

    Das Floß der Medusa

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Reichmann

    Ich hatte einen "historischen Roman" befürchtet - aber das war es nicht: bekommen habe ich etwas, das ich sprachliches Kunstwerk nennen möchte, und zwar deshalb, weil es Franzobel durch seine Art der Beschreibung gelingt, dass ich den Hafen von Rochefort (und das ländliche Frankreich) und die Kombüse und die engen Quartiere au dem Schiff förmlich riechen kann. Das gelingt ihm, obwohl der Erzählton durchaus etwas Ironisches hat.

    Riechen und Spüren konnte ich auch die letzten Tage auf dem Floss - mit allen Schrecklichkeiten. Ja, das Buch ist grauslich - genauso wie die reale Situation, um die es geht. Die Vorgeschichte, wie es dazu kam (ein Versagen vieler Menschen auf vielen Ebenen) ist grotesk und ebenso brilliant erzählt.

    Ein Buch, dass ich mit Sicherheit irgendwann wieder lesen werde!

  4. Cover des Buches Die Insel (ISBN: B004OL2WNE)
    Richard Laymon

    Die Insel

    (254)
    Aktuelle Rezension von: beautiful_world_of_books

    Der 18-jährige Rupert wird von der Familie seiner Freundin zu einem Bootsausflug eingeladen. Doch die Jacht explodiert und kurz danach wird einer von ihnen ermordet aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass die Explosion kein Unfall war und sie sich auf der abgelegenen Insel alle in Lebensgefahr befinden.

    Rupert erzählt die Geschichte, indem er die Ereignisse in seinem Tagebuch festhält. Diese Erzählperspektive hat mich total gefesselt. Laymon verzichtet auf ausufernde Beschreibungen und fokussiert sich auf das Wesentliche. Brutale Szenen dagegen werden recht detailliert beschrieben. Auch die Körper der weiblichen Figuren sind immer wieder das Thema schlechthin für den Protagonisten. Ansonsten wirken die Charaktere ziemlich oberflächlich und handeln teilweise sehr merkwürdig, was mich öfter mal zum Schmunzeln gebracht hat. Die rasante Entwicklung des Geschehens mit zahlreichen Wendungen hat von der ersten bis zur letzten Seite für enorme Spannung gesorgt. Da auch sexuelle Gewalt eine große Rolle spielt, gilt das Buch sicherlich schnell als grenzüberschreitend und geschmacklos. Für mich war dieser Thriller eine ganz neue Erfahrung und Unterhaltung pur!

  5. Cover des Buches Der Untergang der "Wager" (ISBN: 9783328113324)
    David Grann

    Der Untergang der "Wager"

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Klappentext:

    „Januar 1742. Ein windschiefes Segelboot strandet an der Küste Brasiliens, an Bord 30 Männer, die einzigen Überlebenden des königlichen Eroberungsschiffs »The Wager«, das in einem Sturm zerschellt ist. Sechs Monate später: Drei Schiffbrüchige werden in Chile an Land gespült und erklären die 30 Männer zu Meuterern, die skrupellos gemordet hätten … 

    Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Das soll ein britisches Kriegsgericht entscheiden. Es geht um Leben oder Tod. David Grann spinnt aus dem Archivmaterial eines historischen Kriminalfalls eine packende und atmosphärisch dichte Abenteuererzählung. Schuld und Unschuld, Treue und Verrat liegen eng beieinander, und am Ende kommt eine schockierende Wahrheit zutage …“

    Anhand von Tagebücher, Logbüchern sowie den Gerichtsakten hat David Grann die Geschichte des Untergangs der HMS Wager für uns Leser erzählt. Zwischen den Fakten hat er Fiktives, wie Dialoge, eingeflochten. Die Mischung ist ihm sehr gut gelungen. 

     Wie es sich für ein Sachbuch geziemt, erfahren wir Leser unzählige Details über die Schrecken der Seefahrt des 19. Jahrhunderts sowie über Befehle der Admiralität, für die eine Schiffsbesatzung nur Kosten auf zwei Beinen darstellt, die möglichst gering gehalten werden sollen. Gespart wird vor allem an der Verpflegung. Obwohl Zitronen und Sauerkraut als Vorbeugung gegen Skorbut bekannt sind, wird der Ankauf „vergessen“.  

    Interessantes ist über Seegefechte zu lesen. Einiges kenne ich ja schon, denn ich bin schon mit Horatio Nelson in der Karibik gesegelt und habe mit ihm bei Trafalgar Kleinholz aus der Napoleonischen Flotte gemacht.  

    Als die Wager letztendlich an den Felsen bei Cap Hoorn zerschellt und sich die Crew auf eine kahle Insel retten kann, zerbricht das hierarchische Gefüge der Mannschaft in zwei Gruppen. Letztendlich gelingt es wenigen Überlebenden aus beiden Gruppen in viel zu kleinen Booten rettende Ufer in Brasilien bzw. Chile zu erreichen. Zurück in England, beginnt der Kampf um die Wahrheit. Denn eines ist klar: Denjenigen, denen das Kriegsgericht weniger glaubt, droht das Todesurteil.   

    Wer sich für die Seefahrt und die sozialen Verhältnisse des 18. Jahrhunderts, sowie für die Geschichte des Kolonialismus und Imperialismus interessiert, ist hier richtig. Obwohl ein Sachbuch, liest sich dieses Werk von David Grann, trotz der vielen nautischen Fachbegriffe, wie ein historischer Roman.  

     Seeschlachten und Entdeckungsreisen haben von je her große Faszination auf Seeleute und Leser ausgeübt. Dass das Leben an Bord kein Zuckerschlecken gewesen ist und wenig mit der romantischen Vorstellung, mit windgeblähten weißen Segeln durch die Weltmeere zu pflügen, gemeinsam hat, beweist dieses Buch.  

    Fazit: 

    Wer sich vom rauen Alltag auf hoher See, den Qualen der Männer nach dem Schiffbruch und dem Zerbrechen des fragilen Zusammenhaltes nicht abschrecken lässt, sondern die Geschichte des Untergangs der Wager abseits aller Seefahrerromantik lesen will, ist hier richtig. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

     

  6. Cover des Buches Winterblüte (ISBN: 9783548289953)
    Corina Bomann

    Winterblüte

    (187)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Heiligendamm 1902 - Vorweihnachtszeit: Christian Baade, Sohn einer dort ansässigen Hoteliersfamilie, findet am Strand ein bewusstloses Mädchen. Er bringt es nach Hause.. Sie hat das Gedächtnis verloren und hat in der Hand einen kleinen Zweig, der ihr sehr wichtig ist. Die Familie bereitet sich auf den großen Weihnachtsball vor - da soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden - doch sie liebt einen gnz anderen, der den Eltern nicht genehm ist ---- Auch sie stellt genauso wie die Unbekannte einen Zweig ins Wasser und hofft auf ein Wunder ....

    Fazit und Meinung: Ich hab den Roman zwar im Sommer gelesen, aber er passt gut in die Vorweihnachtszeit ..... Eine ganz nette Geschichte ohne viel Tiefgang aber durchaus nicht unspannend.  Die Charaktere sind zwar sympathisch, aber auch etwas flach. Eine Intrige darf auch nicht fehlen - doch am Ende ist alles Friede, Freude und alle sind glücklich. Mir hat es nicht schlecht gefallen, aber als 3,5 Sterne kann ich nicht vergeben.

  7. Cover des Buches Die Insel der letzten Wahrheit (ISBN: 9783833308208)
    Flavia Company

    Die Insel der letzten Wahrheit

    (35)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    Matthew Prendel ist leidenschaftlicher Segler und zusammen mit Freunden auf dem Meer unterwegs. Sein Schiff wird von Piraten überfallen und während seine Freunde sterben, schafft es Matthew von Bord zu springen. Er strandet auf einer einsamen Insel…

    Meine Meinung:
    Wo fängt man bei diesem Buch an? Über den Inhalt kann man fast nicht sprechen ohne zu spoilern, da das Buch nur 160 Seiten hat. Auf der anderen Seite kann man eigentlich bis auf das Ende kaum etwas spoilern, da wenig passiert. Es ist vielmehr ein Nachdenken über Freiheit, Vertrauen und Schuld.

    Die Geschichte wird angenehm ruhig erzählt, fast schon nüchtern. Aber die Erzählperspektiven wechseln ständig, was ich furchtbar anstrengend fand. Im ersten Part schreibt Phoebe, die langjährige Partnerin des Schiffbrüchigen, die Geschichte auf: Matthew tut dies, Matthew tut das. Im zweiten Teil erzählt zunächst Matthew selbst die Geschichte: Ich tat dies, Phoebe, ich tat das, Phoebe. Später ändert sich auch das wieder.

    Überhaupt ist die Geschichte mit Phoebe recht seltsam. Bis kurz vor Schluss fand ich sie sowieso überflüssig, da man die Geschichte auch direkt durch Matthew hätte erzählen können, so wie es im zweiten Teil teilweise geschieht. Vor allem der Prolog in dem Phoebe berichtet wie sie Matthew kennen lernte, hat für mich nichts zur Handlung beigetragen. Die Beziehung der beiden habe ich nicht so ganz verstanden. Sie waren ein Liebespaar, siezten sich aber bis zum Schluss. Auch andere Handlungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, aber vielleicht versteht man das als Segler besser. Als sie beispielsweise die Piraten entdecken, versuchen sie nicht zu fliehen, sondern warten ruhig bis sie Matthews Boot erreicht haben.

    Das Ende ist mir leider unverständlich. Es kommt eine große Wendung (oder vielleicht hat der ein oder andere auch was geahnt, wenn er das Buch besser begriffen hat als ich) und ich weiß nicht, was damit gemeint ist. Das finde ich so Schade, weil ich das Gefühl habe etwas verpasst zu haben. Ich empfinde lesen normalerweise nicht als Zeitverschwendung, nicht mal bei Büchern die mir nicht gefallen. Aber hier fühlt es sich fast ein bisschen so an, weil alles was vorher war durch das Ende in ein anderes Licht gerückt wird, ich aber nicht verstehe was jetzt Sache ist. Wie in einem Thriller, wo die Ermittler am Ende zufrieden sind den Täter gefasst zu haben und ich steh da und frag mich, wer es jetzt eigentlich war.

    Fazit:
    Leider absolut kein Buch für mich. Ich habe das Ende nicht verstanden und fand das Lesen teilweise recht anstrengend, da beim Erzählen häufig die Perspektive gewechselt wird.
  8. Cover des Buches Der eiserne Herzog (ISBN: 9783785728185)
    Ulf Schiewe

    Der eiserne Herzog

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Durch den flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil kommt man gut in die Geschichte und lernt auch nach und nach die Personen kennen. Allerdings brauchte ich hier ein bisschen um mich mit den Hauptpersonen anzufreunden, da man sie erst langsam kennenlernt und zwischendurch Zeitsprünge die Handlung beschleunigen. Dennoch erlebt man mit den Personen zusammen sehr viel und sieht so wie sie sich weiterentwickeln und genau dadurch wachsen sie einem ans Herz. Und das sowohl bei dem Gegner, als auch dem Herzog. So hat man keinen typischen Bösewicht, sondern kann mit beiden Seiten mitfiebern. Nebenbei lernt man auch, wie es bei dem Autor immer ist, viel Geschichtliches und das auf eine sehr unterhaltsame und leicht erklärte Art. So macht es einfach Spaß historische Begebenheiten kennenzulernen, da sie durch die Erzählung so lebendig wirkt und man sich gut vorstellen kann, dass es so oder so ähnlich wirklich passiert sein kann. Ich bin auf jeden Fall immer sehr begeistert von den Büchern des Autors. Es gibt immer sympathische Charaktere, eine Handlung bei der man einfach mitfiebern muss und man erfährt etwas über Geschichte, was weder langweilig ist noch zu komplex erklärt wird. Immer wieder eine gute Unterhaltung!

  9. Cover des Buches Unter uns das Meer (ISBN: 9783847901099)
    Amity Gaige

    Unter uns das Meer

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Goldloeckchen

    Das Buch handelt von einer Familie, dass sich an einem Wendepunkt befindet. Der Mann Michael träumt von Freiheit und einer großen Segeltour. Seine Frau befindet sich in einer Depression, für ihn ein Grund mehr auf Reisen zu gehen mit der Hoffnung seine "alte" Frau wieder zurück zu bekommen und die Ehe zu retten. Seine Frau ist zwar nicht begeistert, trotzdem begeben sie sich mit ihren zwei Kindern auf die Reise und segeln in der Karibik. Sie ahnen nicht, dass nicht nur das Segeln eine Herausforderung wird.

    Mich hatte das Buch aufgrund des schönen Covers gelockt und nach dem ich wusste worum es geht, musste ich es einfach kaufen. Ich hatte mir gewünscht, mich mit der Familie auf die Segelreise zu begeben und das karibische Flair zu fühlen. Hier wurde ich auch überhaupt nicht enttäuscht. Nachdem Lesen der vielen eher negativen Rezensionen, hatte ich nicht mehr so viel erwartet. Vielleicht auch aus diesem Grund hat mich das Buch besonders überrascht. Ich war bereits für mehrere Tage auf einem Segelboot und ich fand dieses Buch sehr authentisch geschrieben. Jedes Mal wenn ich das Buch wieder in der Hand hatte und weiterlesen konnte, fühlt ich mich mit auf dem Boot und konnte die Isoliertheit auf dem Boot, die Ungewissheit bei einem aufkommenden Sturm und die Aufgeregtheit beim Erkunden einer kleinen Insel mitfühlen. 

    Ich muss zugeben, viel passieren tut auf dieser Reise nicht. Mich hat das nicht gestört eher im Gegenteil, das macht das ganze authentischer. Durch die Abgeschiedenheit liegt der Fokus ganz auf die Familie und ihre Gedanken. Man setzt sich mit der Vergangenheit auseinander und gerät auch mal aneinander (selbst wenn man vielleicht vorher keine Ehekrise hatte). Im Laufe des Buches erfahren wir somit immer mehr über die Familie und warum die Ehe kriselt. Hierbei springt die Autorin immer wieder zwischen der Sicht des Mannes im Form der Aufzeichnungen aus dem Logbuch und der Sicht der Frau.

    Für mich persönlich war das Buch ein Highlight, vielleicht muss man aber auch etwas Affinität zum Segeln mitbringen.

  10. Cover des Buches Die Gefangene des Paschas (ISBN: 9783955305017)
    Victoria Holt

    Die Gefangene des Paschas

    (26)
    Aktuelle Rezension von: readingaileen

    Ich war echt überrascht, wie viel hier passiert ist. Meistens ist es so, dass in Victoria Holts Büchern nicht gerade viel passiert. Meistens ist es erst am Ende. Auf jeden Fall ist schon ziemlich am Anfang etwas Spannendes passiert. 

    Ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen. Mich hat es echt interessiert, was mit den Hauptcharakteren passieren wird. Die haben ein echt außergewöhnliches Abenteuer hinter sich. Außerdem gibt es auch noch ein Geheimnis zu lösen, dass jemandem das Leben retten kann. 

    Die Spannung hält sich durch die Geschichte, weil die Protagonistin immer wieder etwas Neues erfährt, was ihr helfen kann eine geliebte Person zu retten. 

    Leider ging mir es mit dem Ende etwas zu schnell. Die Story hat sich im Gegensatz zum Ende langsam entwickelt. Das Ende könnte ruhig etwas langsamer verlaufen, dann käme man auch besser mit. 

    Aber ansonsten ist es ein gutes Buch.

  11. Cover des Buches Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym (ISBN: 9783868203035)
    Edgar Allan Poe

    Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym

    (12)
    Aktuelle Rezension von: bookswithjacki

    3,5 Sterne. Zu diesem Werk lässt sich wirklich viel sagen! Es ist Poes einziger Roman, der m.M.n. einen sehr interessanten Aufbau hat und durch Vor- und Nachwort perfekt eingeleitet bzw. beendet wird. Es gibt Ausgaben mit passenden Zeichnungen, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Ich mag seinen Schreibstil gerne, wobei ich seine Kurzgeschichten insgesamt gelungender finde. Der Anfang war für mich sehr spannend, auch wenn ich das Thema Seereisen nicht gerade ansprechend finde. Dann lässt die Spannnung jedoch stark nach, um zum Ende hin wieder an Fahrt aufzunehmen. Dass in älteren Werken oft Begrifflichkeiten verwendet werden, die nicht mehr zeitgemäß sind, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Dennoch würde es mich freuen, wenn man vorab darauf hinweist, das gewisse Worte heute als rassistisch gelten - das einmal am Rande. Ich habe lange an diesem Buch gesessen, auch wenn es relativ kurz ist. Ich habe die Zeit benötigt, weil die Spannnung - wie gesagt - zwischendurch abflacht, aber auch, weil die Sprache natürlich nicht die Einfachste ist. Wenn man sich darauf einlässt, kann man aufjedenfall schöne Stunden mit dem Buch verbringen. Und einmal zum Horror-Faktor: Nicht ganz so schaurig wie seine anderen Geschichten, aber der Anfang hat es in sich: Auf engstem Raum eingeschlossen sein, ohne Gewissheit, je wieder herauszukommen, erinnert stark ans "lebendig begraben sein" und hat für mich einen großen Gruselfaktor!

  12. Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783442488681)
    Ian McGuire

    Nordwasser

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Patrick Sumner hat alles verloren, seine Reputation, seine Berufung, sein bisheriges Leben. Also geht er auf See. Denn dort kann ihm niemand etwas, glaubt er. Er heuert an und geht auf die Volunteer, die im Nordwasser Wale und andere Tiere jagen will. Mit an Bord Henry Drax, Brownlee und Cavendish. Was Sumner nicht ahnt, ist ein Komplott, den sich die drei Männer ausgedacht haben und der nach und nach ans Licht kommt und am Ende alle Männer in Gefahr bringt.

    McGuires Roman zeichnet düstere Bilder: von rauen Städten, Menschen und einer Natur, die keine Gnade kennt. Spelunken, Tavernen, Seemänner, Schifffahrt, der Walfang. Es sterben Tiere, es sterben Menschen. Und McGuire beschreibt alles detailliert und das macht dieses Buch intensiv und auch irgendwie realistisch. Denn es ist nichts romantisch an einem Schiffbruch in den arktischen Gewässern, an der Begegnung mit wilden Tieren und Menschen, an der Seefahrt, die einige dunkle Gestalten anlockt. Sumner ist hier noch der moralische Pol der Geschichte, auch wenn er mit seinen eigenen Dämonen kämpft.

    Henry Drax hingegen ist der Teufel in Person: Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord. Er ist die personifizierte Gewalt. Zu gern hätte ich etwas mehr aus seiner Perspektive gelesen und über seine Beweggründe erfahren, die McGuire den LeserInnen nicht mitgibt. Aber vielleicht ist gerade das auch gut, denn manchmal gibt es einfach auch keine Erklärungen, die ein solches Handeln begründen oder auch nur nachvollziehbar machen könnten.

    Kurzum: Ein intensives Leseerlebnis. Gewaltvoll, rau und ungeschönt.

  13. Cover des Buches Bericht eines Schiffbrüchigen (ISBN: 9783596510016)
    Gabriel García Márquez

    Bericht eines Schiffbrüchigen

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    Das Buch hat mich sehr gefesselt. 10 Tage ohne Wasser und Brot. 

    Auf der Fahrt von den USA nach Kolumbien gehen bei einem Sturm in der Karibik sieben Matrosen über Bord eines kolumbianischen Kriegsschiffs. Nur einem gelingt es, ein Rettungsfloß zu erreichen.

    Man war eigentlich mit im Floß und hat es fast hautnah erlebt. Da das Buch auch wenige Seiten hat, kann man es in einem Ritt durchlesen. Ich musste zum Schluss auch noch mal den Prolog lesen, da er mir am Anfang etwas unschlüssig war.

  14. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783837146837)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Die Geschichte ist schlicht, Survival begeisterte Jugendliche könnten sich von den Erzählungen durch Robinson Crusoe mitreissen lassen. Ich finde das Buch regt die Fantasie an. Man merkt wie verletzlich der Mensch ist. Dass er Schutz, Nahrung und dringend Wasser benötigt. Obschon die Geschichte eine Geschichte bleibt, wurde sie von Daniel Defoe hervorragend erzählt. Lesenswert!

  15. Cover des Buches Der Seewolf Jack London. Ins Dt. übertr. von Erwin Magnus. Mit den Orig.-Ill. von W. J. Aylward, Meisterhaft und unvergänglich (ISBN: B00DDIUBLE)
  16. Cover des Buches In einem Boot (ISBN: 9783839001509)
    Charlotte Rogan

    In einem Boot

    (90)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Vorneweg: Dieser Roman hat mir gut gefallen. Allerdings stufe ich den Roman "In einem Boot" von Charlotte Rogan in die Kategorie „Gute Unterhaltung“ ein, während ich das Werk von Franzobel über einen historischen Schiffbruch „Das Floß der Medusa“ in die Kategorie der "Anspruchsvollen Literatur" einordne.  Während aber der erste Roman wirklich gut zu lesen ist, grauste es mich beim zweiten ziemlich, sehr, überaus. Noch heute schüttelt es mich, wenn ich an das betreffende Ereignis denke. Wenige Romane haben mich so mitgenommen. 

    Bei beiden Romanen geht es um Schiffbruch und Schiffbrüchige. Die „Zarin Alexandra“ verunglückt zwei Jahre nach dem spektakulären Versinken der Titanic auf dem Weg von London nach New York, das ist die Zeitangabe, die geliefert wird, man schreibt also anno 1914. Vor kurzem „wurde der Erzherzog und Thronfolger Österreich-Ungarns von serbischen Nationalisten ermordet“, der Schiffsverkehr ist infolge des heraufziehenden Ersten Weltkriegs eingeschränkt, ein entscheidender Nachteil für die Schiffbrüchigen, die sich in einem aus Sparsamkeitsgründen viel zu kleinen Rettungsboot zusammendrängen und ums Überleben kämpfen werden.

    Die vierzehn Tage und Nächte auf hoher See werden aus der Sicht der Romanheldin Grace, einer jungen Frau erzählt, die sich aus Berechnung einen jungen vermögenden Mann geangelt hat. Sie ist alles andere als eine Feministin und hat nichts dagegen, sich von einem vermögenden und naiven Mann ein Leben in Luxus ermöglichen zu lassen. Dass Henry verlobt war, nun, die Verlobte war weit und Grace Körper verlockend und verfügbar. Er hätte „nein“ sagen können. Er hatte die Wahl, meint Grace. Hat man nicht immer eine Wahl?

    Jetzt aber sitzt sie im Rettungsboot und ist keineswegs am Ziel ihrer Träume. Von jetzt auf gleich muss sie sich umstellen, sich von Glamour und der Jagd auf Juwelen aufs nackte Überleben konzentrieren. Aber Grace ist ein Chamäleon, eine Überlebenskünstlerin. Sie schaut sich um und in sich hinein und beobachtet die anderen. Kalt wägt sie ihre Chancen ab. Sie ist eine Meisterin der Verstellung und wird sich immer auf die Seite derer schlagen, die die Oberhand haben. Denn alsbald beginnt ein gefährlicher Machtkampf. 

    Der Kommentar: 
    Das Lavieren von Grace mag man moralisch verurteilen, aber es geht ums Überleben. Da hört der Altruismus in der Regel auf. Der Bericht von den 14 Tagen und Nächten auf See in dem kleinen Rettungsboot, von den menschlichen Tragödien, die sich abspielen, ist mitnehmend. Man freut sich, dass man selbst auf dem trockenen Sofa sitzt und weigert sich sogar, ins Schwimmbad mitzugehen. Es wird Tote geben, soviel ist sicher. Wasser hat keine Balken. Da will man nicht dabei sein. Auch ein Schwimmbad ist kein sicherer Ort.

    Dass Grace und einige andere nach ihrer Rettung wegen Mordes vor Gericht stehen, ist der geneigten Leserin unverständlich. Was für eine Arroganz, sich anzumaßen, darüber zu urteilen, was andere in extremer lebensgefährlicher Situation tun oder auch nicht tun. Ja, es gab Abstimmungen darüber, wer im Boot bleiben darf und wer nicht. Aber es gab Gründe. Oder etwa nicht?

    Fazit: Der Bericht über das Schiffsunglück fesselt bis zum Schluss, gerade wegen des eher psychologischen Ansatzes des Buches. Im Mittelpunkt stehen die Gedanken der Schiffbrüchigen und die Taktik von Grace. Die Kombination mit einer anschließenden Gerichtsverhandlung ist originell.

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Verlag: script 5, Inprint von Loewe, 2013

  17. Cover des Buches Seasparrow (Graceling Realm) (ISBN: 9780593616031)
    Kristin Cashore

    Seasparrow (Graceling Realm)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Bitterblue und ihre Weggefährten sind nach den Erlebnissen in Winterkeep auf dem Rückweg nach Monsea. Mit dabei haben sie die einzige Kopie der Anleitung für die Zlfium-Waffe, die nicht nur die Welt der sieben Königreichen verändern könnte.
    Hava ist die Spionin der Königin und ihre Halbschwester, was jedoch kaum jemand weiß. An ihr ist es, die Anleitung zu übersetzen, doch bevor das Schiff in Monsea ankommt, geschieht ein Unglück, das das Leben aller Passagiere der Monsea gefährdet.

    "Seasparrow" von Kristin Cashore ist der fünfte Band der Graceling Reihe, der aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Hava erzählt wird.

    Die ersten drei Bände der Reihe habe ich absolut geliebt, dann kam mit "Winterkeep" nach Jahren eine Fortsetzung, die meinen hohen Ansprüchen leider nicht gerecht geworden ist.
    Meine Erwartungen an "Seasparrow" waren deshalb schon nicht mehr allzu hoch, aber der fünfte Band konnte mich positiv überraschen!

    Die Geschichte wird nur aus Havas Perspektive erzählt, was mir besonders im Vergleich zum vierten Band deutlich besser gefallen hat!
    Hava haben wir schon im dritten Band als Bitterblues Halbschwester kennengelernt und ist dank ihrer Gabe, die Wahrnehmung von Personen zu verändern, um sich selbst zu tarnen, zu einer Spionin der Königin geworden.
    Hava ist am Hof von König Leck aufgewachsen, während ihre Mutter versucht hat, ihre Existenz vor Leck zu verheimlichen. Sie hatte keine schöne Kindheit und viele Erlebnisse beeinflussen sie bis heute.
    Hava ist neugierig und wissbegierig, auf der Monsea versucht sie beispielsweise so viel wie möglich über die Schifffahrt herauszufinden und probiert sich aus. Manchmal fand ich sie aber auch sehr unreif, besonders wenn sie ihre Launen an Bitterblue und Giddon ausgelassen hat. Insgesamt hat sie mir aber richtig gut gefallen, auch weil sie Verantwortung übernimmt und ein großes Herz hat.

    Den Einstieg fand ich persönlich sehr zäh, auch weil der Klappentext schon viel vorwegnimmt und es sehr lange braucht, bis man den Stand des Klappentextes erreicht hat.
    Aber je mehr ich gelesen habe, desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen, denn die Geschichte konnte mich immer stärker mitreißen und ich habe es wieder sehr genossen, die Welt der sieben Königreiche und der umliegenden Länder besser kennenzulernen und neue Aspekte zu entdecken. Am Ende der Geschichte hätte ich vielleicht noch einen etwas größeren Knall erwartet, aber auch so hat mir der Handlungsverlauf gut gefallen!

    Ein wenig enttäuscht bin ich aber immer noch von Giddons Entwicklung zu einem sehr weinerlichen Mann, der Bitterblue komplett in den Mittelpunkt stellt. So habe ich ihn leider nicht in Erinnerung, was ich schade finde!
    Dafür fand ich es umso schöner, dass wir mit Katsa und Bo, Fire und Brigan und Raffin und Bann viele altbekannte Charaktere wiedersehen durften und mit Annet, Linny, Jacky und den anderen Crewmitgliedern der Monsea viele neue interessante Charaktere kennenlernen durften, die mir sehr gut gefallen haben!
    Auch in diesem Band spielen die blauen Füchse aus Winterkeep eine wichtige Rolle und ich mochte die quirligen Wesen wieder richtig gerne!

    Fazit:
    "Seasparrow" von Kristin Cashore hat mir deutlich besser gefallen, als ich erwartet habe und konnte mich positiv überraschen!
    Ich mochte Hava bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gerne und nachdem ich den Einstieg sehr zäh fand, konnte mich die Geschichte mit jeder Seite mehr fesseln, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen!
    Ich mochte diesen fünften Band richtig gerne, fand ihn deutlich stärker als den vierten Band und vergebe starke vier Kleeblätter!

  18. Cover des Buches Meeresroman (ISBN: 9783866482487)
    Petri Tamminen

    Meeresroman

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Buchkonfetti
    Der Meeresroman von Petri Tamminen erschien 2017 im Mare Verlag. Die finnische Originalausgabe erschien 2015 unter dem Titel Meriromaani.

    Auf 108 kurzweiligen Seiten begleiten wir den Kapitän Vilhelm Huurna durch die Meere Europas des 19. Jahrhunderts. Der finnische Kapitän fühlt sich nie gleichauf mit anderen Seeleuten und vom so genannten Seeglück ist er weitestgehend befreit. Fast alle seine Schiffe erleiden Schiffbruch - er selbst kommt aber immer davon und kann eine weitere Geschichte erzählen.

    Petri Tamminen stellt den Kapitän Vilhelm Huurna so unglaublich menschlich dar, mit all seinen Stärken und Schwächen, teils unbeholfen, teils weitsichtig. Das kleine Buch ist gespickt mit Lebensweisheiten, die ein augenscheinlich kleiner Mann der großen Welt erklärt. Ich fühle mit Vilhelm, schmunzele mit ihm und werde von der minimalistischen Schreibweise Tamminens dennoch maximal gepackt, wie von einer der zahlreichen großen Wellen, die Vilhelm auf hoher See begegnen.

    Ich musste mich auf das Buch einlassen und habe es daher nach 30 Seiten noch einmal von vorne begonnen - aber dann hatte es mich.
    Auf dem Buchrücken heißt es „In jedem von uns steckt ein Vilhelm Huurna…“ und ja ich erkenne mich teilweise wieder. Obwohl ich kein finnischer Kapitän im 19.Jahrhundert bin, bleiben die Fragen über das Glück, Entscheidungen, Stärken, Schwächen und Lebenswege doch immer aktuell.

    Das Meer spielt neben Vilhelm die zweite Hauptrolle. Ob Freund oder Feind, ist auch Vilhelm nie ganz klar. Er kann nicht mit und nicht ohne das Meer und vielleicht is dieses große unbekannte Element, dass durch Petri Tamminen in allen Facetten, Formen und Farben portraitiert wird, dann ungewollt und ungeachtet zur wahren Liebe Vilhelms geworden…
  19. Cover des Buches Die Perlenfarm (ISBN: 9783471360156)
    Liza Marklund

    Die Perlenfarm

    (83)
    Aktuelle Rezension von: kunterbunt79

    Irgendwie habe ich mir von diesem Buch mehr erwartet und tat mich zu Beginn sehr schwer bei den ersten 50 Seiten. Aber ich beende nur selten ein Buch und so las ich weiter. Stück für Stück wurde es besser und die Geschichte ist okay. Es wäre aber kein Buch, welches ich meiner Freundin als Buch, dass sie unbedingt lesen muss, empfehlen würde. Die Story an sich ist mir doch ein wenig arg weit her geholt, wenngleich der Schreibstil schon doch flüssig zu lesen ist. Es ist kein Buch das mich von Beginn gefesselt hat und das war auch gegen Ende des Buches leider so.
    Die einzelnen Charakteren waren für mich nicht ganz so greifbar und teilweise arg oberflächlich, was mich dazu brachte, dass ich mich in keine einzige Person rein versetzen konnte.

  20. Cover des Buches Die Sehnsucht der Albatrosse (ISBN: 9783733783372)
    Karin Seemayer

    Die Sehnsucht der Albatrosse

    (63)
    Aktuelle Rezension von: smaragdeidechse
    Karin Seemeyer 

    Die Sehnsucht der Albatrosse 

    Historischer Roman 


    Das Cover ist wunderschön.
    Das Meer, ein Segelschiff und 
    im Vordergrund 2 Möwen und 
    natürlich Wellen,
    man kann bei diesem Anblick wirklich
    Fernweh bekommen und ich 
    finde es passt auch ganz 
    wunderbar zur Geschichte.


    Worum es geht, Klappentext:

    Eine Frau, die nur für ihre Musik lebt.
    Ein Mann, der nur für die See auf alles verzichtet.
    Eine Reise, auf der beide an ihre Grenzen kommen.


    Als die Sängerin Sarah nach einem Schiffbruch von einem
    Robbenschoner an Bord genommen wird, findet sie sich 
    in einer harten Männerwelt wieder.
    Ausgerechnet hier trifft sie auf ihre verloren geglaubte
    Jugendliebe John Brandon, den Kapitän 
    des Schiffes.
    Jenseits von Vernunft und Interessen erwachen die 
    widersprüchlichsten Gefühle in ihr:
    Denn nicht nur Brandon bringt sie aus dem 
    Gleichgewicht.
    Mehr und mehr fühlt sie sich zu dem Matrosen
    Per Svensson hingezogen.
    Seine Geschichte von dem geheimnisvollen Flug
    der Albatrosse berührt sie ebenso wie sein Mut.
    Auf einer Fahrt durch das stürmische Eismeer will
    sie mit ihrer Vergangenheit abschliessen.
    Doch als die Robbenjagd erfolglos bleibt,
    kommt es zu einer blutigen Auseinandersetzung.
    Plötzlich steht Sarah zwischen den Fronten des 
    Kapitäns und der Mannschaft - zwischen John und Per ...


    Meine Meinung:

    Ein ganz wundervoller historischer Roman, 
    den Karin Seemeyer ihren Lesern beschert hat.
    Ich war vom ersten Wort an gefangen und 
    gefesselt von ihrer Geschichte.

    Sie hat eine herrliche Art zu schreiben,
    ungeheuer mitreissend und superspannend.
    Ausserdem ist die Geschichte vollkommen 
    authentisch und obendrein noch sehr lehrreich.

    Ihre Figuren sind glaubwürdig und 
    selbst ihre Bösewichter haben Charakter.

    Mich hat der Roman absolut überzeugt 
    und ich bin echt begeistert von dem Buch !
    Es ist unbedingt empfehlens- und 
    lesenswert und ich kann
    Karin Seemeyer nur aus ganzem Herzen
    5 Sterne für "Die Sehnsucht der Albatrosse"
    geben.


  21. Cover des Buches Die Insel des Dr. Moreau (Science Fiction & Fantasy bei Null Papier) (ISBN: 9783954189236)
  22. Cover des Buches Der Eid des Highlanders (ISBN: 9783736309807)
    Lynsay Sands

    Der Eid des Highlanders

    (21)
    Aktuelle Rezension von: dark_romantasy_reader

    Die Lovestory von Jetta und Aulay ist für mich etwas vollkommen Neues gewesen. Ich fand sie wunderschön! Die Beiden sind wie füreinander geschaffen und ich glaube jede Frau wünscht sich einen so wundervollen Partner wie Aulay. Er ist ein starker, fürsorglicher Mann zum wohlfühlen und strahlt Geborgenheit, Stärke und Sicherheit aus. 

    Darum gehts: 

    Aulay Buchanan ist Highlander. Eine Narbe teilt sein Gesicht, auf die viele Leute mit Entsetzen reagieren. Sie nennen ihn Monster und Teufel, wodurch er glaubt nie von einer Frau geliebt werden zu können. Um eine Auszeit von den Blicken der Menschen zu nehmen, zieht er sich in seine Jagdhütte zurück. Dort entdeckt er eine Frau, die gefesselt an einen Mast im Meer treibt und rettet sie vor dem sicheren Tod. 

    Als sie aufwacht hält sie ihn für ihren Ehemann und um ihr nach den schweren Verletzungen und dem Gedächtnisverlust nicht noch mehr zuzumuten, lässt Aulay sie in dem Glauben. 

    Er findet die sanftmütige und liebevolle Frau betörend und kann ihren Reizen nur schwer widerstehen. Jetta ist absolut unschuldig und unwissend in Bezug auf Männer, Liebe und Leidenschaft. Aulay zeigt ihr das Verbotene und Jetta sehnt sich immer mehr nach seinen Küssen und Berührungen. Doch Aulay darf ihr ihre Unschuld nicht rauben. Seine Beherrschung hängt am seidenen Faden und Jetta fordert ihn regelrecht heraus. Sie ist neugierig und will ihn erforschen, seine rohe Männlichkeit raubt ihr den Verstand. Wird Aulay der Versuchung widerstehen können?

    Der Gedächtnisverlust von Jetta wirft viele Fragen auf: Wer ist sie? Was ist passiert und warum war sie an den Mast des Schiffes gebunden? Wer will ihr schaden oder sogar ihren Tod? 

     

    Fazit:

    Dieses Buch war für mich Urlaub in den Highlands von Schottland und ein komplett neues Genre. Das Setting war einfach ein Traum! Ich habe mich nach Schottland und in vergangene Zeiten versetzt gefühlt. Der Schreibstil und die Wortwahl waren zeitgemäß und haben sich sehr flüssig lesen lassen. Ich mag das Sittsame und Züchtige aus dieser Zeit, denn es lässt schon die unschuldigsten Berührungen verboten wirken. Die Story fand ich spannend und rätselhaft. Ich wollte unbedingt herausfinden was Jetta zugestoßen ist und ob Aulay es schafft ihr Herz zu gewinnen. 

    Der Eid des Highlanders war mein erster Historischer Roman und wird definitiv nicht mein letzter sein!

  23. Cover des Buches Robinson Crusoe: Die Originale 10 (ISBN: B0B1QKFXH6)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe: Die Originale 10

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss in Australien (ISBN: 9783570179765)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss in Australien

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama

    Endlich gibt es etwas neues von Feuerdrache Kokosnuss, Fressdrache Oskar und Stachelschwein Mathilda! Dieses Mal landen sie nach einem Schiffbruch im entfernten Australien… und finden in der Fremde schnell neue Freunde: Koala Archie, „Bieberente“ Rosi, Wombat Wim - und begegnen einem echten Beutelteufel! Und schon stecken sie mitten im Abenteuer… 

    Wie gewohnt ist die Geschichte richtig witzig („Australien liegt am anderen Ende der Welt.“ - „Die Erde ist doch rund. Die hat gar kein Ende.“ S. 13 - ein Humor, den hier (Vor-)LeserInnen aller Altersstufen teilen 😊), absolut informativ (wie war das doch gleich mit dem eierlegenden Säugetier?! 🙃) und einfach eine rundherum gelungene Geschichte über besondere Freunde! Über die außergewöhnliche Flora & Fauna Australiens wird hier einiges eingestreut und eine Lektion allen gelehrt: urteile nie nach dem Äußeren - selbst ein Fressfeind kann sich als feiner Kerl entpuppen… und Miteinander ist es viiieeel besser als Gegeneinander 😀

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