Bücher mit dem Tag "schiffe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schiffe" gekennzeichnet haben.

97 Bücher

  1. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596712731)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

    (2.420)
    Aktuelle Rezension von: eight_butterflies

    Thomas Manns „Die Buddenbrooks“ ist weit mehr als nur die Geschichte einer Lübecker Kaufmannsfamilie. Es ist ein fein gewebtes Panorama des bürgerlichen Lebens um die Mitte des 19. Jahrhunderts und zugleich ein psychologisch präzises Porträt des langsamen, unausweichlichen Verfalls.

    Von den ersten Seiten an spürt man den Reichtum an Details, die festlichen Tafeln, das solide Geschäft, die scheinbar unerschütterlichen Werte der Familie. Doch unter der Oberfläche arbeitet bereits die wirtschaftliche, gesellschaftliche, vor allem aber innerliche Erosion. Mit jeder Generation verlieren die Buddenbrooks ein Stück ihrer Kraft, ihrer Lust am Leben, ihrer Fähigkeit, den eigenen Anspruch zu tragen.

    Thomas Mann schreibt mit einer Mischung aus ironischer Distanz und tiefer Empathie. Die Figuren sind lebendig, mit Eigenheiten und Widersprüchen, die man nicht vergisst. Der ehrgeizige, aber zermürbte Thomas. Der lebenslustige Christian, der sich dem Ernst verweigert. Die willensstarke Tony, die zwischen Familienpflicht und persönlichem Glück zerrieben wird.

    Der Roman ist stellenweise ausufernd. Mann nimmt sich Zeit für Gesellschaftsszenen, Geschäftsprotokolle, ausführliche Dialoge. Wer bereit ist, sich diesem gemessenen Erzählrhythmus zu überlassen, wird jedoch belohnt mit einer Sprachkunst, die Beobachtungen so präzise setzt wie Pinselstriche in einem Gemälde.

    Für mich ist „Die Buddenbrooks“ ein Buch, das weniger durch dramatische Höhepunkte fesselt als durch seine stille Konsequenz. Der Niedergang wirkt nicht wie eine Katastrophe, sondern wie etwas Naturgegebenes, so leise wie der Wechsel der Jahreszeiten und doch unausweichlich.


  2. Cover des Buches Siren (ISBN: 9783733502911)
    Kiera Cass

    Siren

    (678)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Ich bin wirklich leicht in die Geschichte reingekommen – es war sofort verständlich, hatte ein angenehmes Tempo und einen schönen, ruhigen Einstieg.

    Kahlen mochte ich von Anfang an. Sie ist schlau, sanft, nachdenklich und hat etwas sehr Besonderes an sich, was sie als Protagonistin interessant macht. Auch Akinli war richtig liebenswert, und zusammen haben die beiden für mich total gut funktioniert. Ihre Verbindung hat sich für mich echt angefühlt, auch wenn es stellenweise ein bisschen schnell ging.


    Der Sirenen-Mythos war für mich komplett neu und ich fand ihn überraschend spannend umgesetzt. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Sirenenschwestern – das war wie eine gefundene Familie, sehr warm, sehr unterstützend und irgendwie ein Highlight der Geschichte.


    Die Atmosphäre im Buch ist eindeutig magisch, aber stellenweise auch düster – eine Mischung, die richtig gut gepasst hat. Emotional hat mich nichts extrem getroffen, aber es war insgesamt stimmig und angenehm zu lesen.


    Der Schreibstil war typisch Kiera Cass: leicht, zugänglich und bildhaft, ohne zu kitschig zu werden.

    Das Ende fand ich ein bisschen abrupt, obwohl es grundsätzlich gut abgeschlossen war. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte definitiv gut getan.


    Fazit:

    Ein ruhiges, stimmungsvolles Buch mit einer schönen Idee, sympathischen Figuren und einer magischen Atmosphäre. Kein Highlight, aber definitiv lesenswert.


  3. Cover des Buches Ein Meer aus Tinte und Gold (ISBN: 9783551317285)
    Traci Chee

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    (264)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Die Gestaltung des Buches, mit den vielen kleinen Details, hat mir sehr gut gefallen. Die Idee an sich ist wirklich magisch und originell. Leider hat mir die Erzählweise nicht so gefallen. Vor allem die vielen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, haben mich verwirrt und immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Zum Schluss wurde zwar aufgelöst, wie die Personen miteinander zusammenhängen, ich wäre aber gerne zwischendurch schon mal aufgeklärt worden. Die Verwirrung verstärkt haben dann noch die unzähligen Namen und Orte, die ich trotz Notizen nicht mal annähernd alle zuordnen konnte. 

    Die Protagonistin und ihr stummer Begleiter mochte ich ganz gerne, aber sie waren bis zum Schluss eher unnahbar. Ich konnte nie einschätzen, wie Sefia reagiert. 

    Die Handlung an sich war interessant, aber etwas weniger Perspektiven und mehr Spannung hätten das ganze für mich besser gemacht. Am Ende hat sich die Verwirrung zwar größtenteils aufgelöst, aber ich denke nicht, dass ich die Reihe weiter verfolgen möchte.

  4. Cover des Buches Das Leben fällt, wohin es will (ISBN: 9783404191963)
    Petra Hülsmann

    Das Leben fällt, wohin es will

    (468)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!


  5. Cover des Buches Das Tor zur Welt: Träume (ISBN: 9783499009211)
    Miriam Georg

    Das Tor zur Welt: Träume

    (177)
    Aktuelle Rezension von: annithrill

    Dieses Buch, ich kann nur sagen, dass es mich einfach nur unfassbar gefesselt hat.


    Die junge Ava arbeitet Tag ein Tag aus bis zur Erschöpfung auf dem Moorhof im alten Land. Sie träumt davon, ihrer Familie nach Amerika zu folgen.

    Ganz anders ist Claire; reich, schön und rebellisch. 

    Die beiden jungen Frauen werden dem Leser so nah herangeführt, dass man wirklich sie ins Herz schloss (Ava direkt von Anfang an, bei Claire brauchte ich doch etwas 😉). Als die beiden zusammentreffen wird dem Leser ein solch interessantes Lesevergnügen präsentiert.


    Miriam Georg versteht es bravurös mit ihrem angenehmen Schreibstil den Leser in den Bann zu ziehen. Sie schreibt solch wunderbare Sätze, die in meinen Gedanken immer wieder nachhallen. Einfach ganz besonders.


    Und wenn die Charaktere, der Schreibstil und die Entwicklungen des Story in diesem Buch schon hervorragend sind werden sie von Miriam Georg noch abgerundet in dem sie den Leser in die Vergangenheit führt, damalige Ereignisse detailreich recherchiert und wunderbar in die Story hineinflechtet.


    Absolutes Highlight! Kein Wort der Superlative wird dem Buch gerecht..💛

    Ich lieb‘s! Und ich freue mich schon wahnsinnig auf den 2. Band.


  6. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442715145)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Walter Moody trifft 1866 nach schwerer Überfahrt in der neuseeländischen Hafenstadt Hokitika ein. Im Raucherzimmer des Hotels, in dem er absteigt, wird er durch die Erzählung von 12 Männern in eine Serie ungeklärter Mordfälle hineingezogen, die sich rund um das Goldgräbermilieu bewegen.

    Wer nun einen Kriminalroman erwartet oder einen historischen Roman, der wird enttäuscht sein. Catton strickt eher eine Art Sittenbildnis, entführt den Leser in ein wildes, unerschlossenes, abenteuerliches Neuseeland. 

    Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die selbst großer Neuseeland-Fan ist, mit dem Hinweis, dass man trotz der Komplexität dem Plots doch gut folgen kann, selbst wenn man den Roman mit Unterbrechungen liest. Und in der Tat tut es dem Romanvergnügen keinen Abbruch, wenn man ihn immer wieder zur Hand nimmt, um weiterzulesen. Ich habe allerdings auch sehr lange benötigt, um ihn zu beenden.

    "Die Gestirne" ist ein sehr aufwändig und kunstvoll (künstlich) konstruierter Roman. Die 12 Männer sind 12 Gestirnen (Sternzeichen und Planeten) zugeordnet, deren Konstellationen der Handlung entsprechen. Dazu kommt, dass der abnehmende Mond sich in der Kapitellänge widerspiegelt. Es ist einerseits ein Roman, den man mit Verstand lesen sollte, andererseits sollte man die Szenerie, in der er spielt genießen. Ich kann verstehen, dass manche Leser den Roman ermüdend finden, ich persönlich war am Ende aber fast enttäuscht, Neuseeland wieder verlassen zu müssen.

  7. Cover des Buches Die Siedler von Catan (ISBN: 9783838709512)
    Rebecca Gablé

    Die Siedler von Catan

    (451)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Siedler von Catan von Rebecca Gablé ist ein großartiger Roman der auf dem gleichnamigen Spiel basiert. Ich habe das Spiel nie gespielt, bin aber ein großer Fan der Autorin. Auch dieses Buch hat mich wieder wunderbar unterhalten.

    Das Dorf Elasund wird des Öfteren von den Turonländern überfallen. Als es einen weiteren sehr schweren Überfall gab und die Elasunder einen Hungerwinter erleiden, beschließt das Dorf ihre Heimat für immer zu verlassen. Nach dem Hungerwinter machen sich neun Schiffe auf um eine neue Heimat zu finden. Nach einem starken Sturm der einige Verluste mit sich brachte, kommen die Siedler zu einer unbewohnten Insel die sie nur aus ihren Sagen kennen - Catan. Die Siedler beginnen dort ein neues Leben. Doch es ist mit vielen ungeahnten Schwierigkeiten, Streit und auch Zerwürfnissen verbunden.

    Rebecca Gablé hat einen angenehmen, leichten, sehr bildhaften Schreibstil. Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden und konnte mir die Personen und Gegebenheiten gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht mit den Siedlern diese Geschichte zu erleben. Es gibt einige Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat, andere waren schon vorhersehbar.

    Obwohl es sich bei dem Buch um eine rein Fiktive Geschichte handelt, kann man sich gut vorstellen das es damals um 850 genau sowas gab. Normalerweise verbindet die Autorin immer Fakten mit Fiktion. Also historische belegte Orte, Personen oder Geschehnissen. Doch in diesem Buch ist alles reine Erfindung.

    Was mich etwas störte waren die teilweise sehr ähnlichen Namen. Aber wenn man sie erstmal kannte und wusste welcher wirklich wichtig war jnd welcher nicht ging es. Auch sind die Schilderungen von Kämpfen, Ritualen, Opfern usw oft sehr detailliert und plastisch dargestellt. Wer also zartbesaitet ist könnte hier an seine Grenze kommen. Mich persönlich hat es nicht stark gestört. 

    Es ist ein gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. 

  8. Cover des Buches The Sea in your Heart (ISBN: 9783499006647)
    Kira Mohn

    The Sea in your Heart

    (194)
    Aktuelle Rezension von: cxtxi_buecherliebe

    Obwohl „the sea in your heart“ der Abschluss der „Island-Sommer“ Dilogie von Kira Mohn ist, habe ich mit diesem Band begonnen. 


    Lilja ist Teil einer Organisation, die sich für Wale einsetzt. Sie riskiert zusammen mit ihren Kollegen ihr Leben, um das der Wale zu retten. Bei einer Rettungsaktion passieren einige rechtliche Unglücke und die Organisation wird von einem riesigen Konzen verklagt. Zeitgleich lernt Lilja in der Bar den schönen und witzigen Jules kennen und landet ganz entgegen ihrer Art mit ihm im Bett. Blöd nur, dass der heiße One-Night-Stand von Lilja nicht zum urlauben in der Stadt ist..


    Ich liebe das Setting! Island ist wunderschön beschrieben und die meiste Zeit sind wir auf einem Schiff und lernen viel über Wale. Mir gefällt es wahnsinnig gut, dass hier der Tierschutz genauso viel Platz einnimmt, wie die Lovestory. Kira Mohn zeigt, dass sie sich tiefgründig mit dem Thema befasst hat und mit dem Herzen dabei ist. 


    Lilja ist eine kämpferische Protagonistin, die genau weiß, was sie wilö und wofür sie einsteht. Jules ist einfach ein knorke Typ, klug, heiß , humorvoll und charmant. Seine persönliche Reise in der Geschichte gefällt mir besonders gut und zusammen sind sie ein tolles Paar! 

  9. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406748936)
    Martin Zimmermann

    Die seltsamsten Orte der Antike

    (9)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Man kann sich der antiken Welt mithilfe dieses Buches sehr gut annähern. Historiker Martin Zimmermann beschreibt Orte, bekannte und unbekannte und vor allem schreibt er sehr genau wie man zu historischer Zeit an diesen Orten dachte und was dort geschah

    Kurzweilig geschriebenes Buch über Anekdoten und häufig vergessene Fußnoten der Geschichte. 

  10. Cover des Buches Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (ISBN: 9783608987638)
    Natasha Pulley

    Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

    (149)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Das Buch beginnt damit das Protagonist Joe am Gare du Roi inLondres steht, also in einer franzöisch geprägten alternativen Welt um ca. 1900. Er erinnert sich an nichts mehr, doch damit ist er nicht alleine. Die Ärzte bezeichnen das als eine Form der Epilepsie und es gibt einige Patienten. In den kommenden 2 Jahren werden seine Erinnerungen auch nie weiter zurückreichen als bis zu seinem Eintreffen am Bahnhof. Seine Arbeit als Schweißer in einer Firma, die mechanische Elemente für den Bau von Leuchttürmen herstellt, bringt ihn an einen für ihn persönlich vielversprechenden Auftrag: Auf den äußeren Hebriden steht ein Leuchtturm, der ausgerechnet zu Beginn des Winters außer Betrieb und ohne Leuchtturmwärter ist. Genau den Leuchtturm kennt Joe von einer Ansichtskarte, die ihm nach 93 Jahren zugestellt wurde. Sie wurde von einer M. geschickt und in der Tat glaubt sich Joe als einziges aus seiner Vergangenheit vor seinem Eintreffen am Gare du Roi an eine Frau namens Madeleine zu erinnern. Er hat aber weder ein Gesicht vor Augen noch kann er sich daran erinnern, wie sie zu ihm steht. 

    Tatsächlich entpuppt sich ein Steintor auf dem Weg zum Leuchtturm als Portal durch die Zeit, da aber auch die Erinnerung löscht, und in der Tat landet Joe ehe er sich versieht in einer Vergangenheit knapp 90 Jahre vor unserer Zeit, in der Zeit der brutalen Seeschlachten des dritten napoleonischen Kriegs. Dort hat man natürlich großes Interesse an einem Maschinenbauer, der eine fast ein Jahrhundert fortgeschrittenere Technik zur Kriegsführung beitragen kann. Joe ist nach wie vor auf der Suche nach seiner Vergangenheit und hat Angst, dass sein Einfluss auf die Vergangenheit vielleicht dazu führt, dass er niemals zu seiner geliebten Tochter Lily zurückkehren kann, weil sie dann vielleicht nie geboren wird.

    Pulley schafft es auch in diesem Buch, die Vergangenheit so behutsam zu verändern, dass sich vor historischer Kulisse eine fantasievolle alternative Vergangenheit entwickelt. Stellenweise fühlte sich die Lektüre wie das Lesen eines Jules Verne-Romans an, allerdings sind die vorliegenden Beschreibungen (historisch korrekt) deutlich brutaler! Auf mehreren Zeitebenen entfaltet sich Stück für Stück das Geheimnis des "Zeitreisenden" Joe entlang der Frage, ob und wie Informationen aus der Zukunft und Manipulationen an der Vergangenheit Einfluss auf unsere eigene Gegenwart haben können. Im Mittelpunkt stehen dabei die historischen Ereignisse der Schlacht bzw. der Seeblokade vor Trafalgar. Die Autorin lässt als Nebenfiguren auch reale Persönlichkeiten auftreten. Im Mittelpunkt stehen aber die gut ausgearbeiteten, fiktiven Figuren.
    Die Autorin lässt sich Zeit beim Erzählen, Details sind ihr wichtig, auch das erinnert an die großen Erzähler fantastischer Abenteuerromane à la Verne. Ich denke, das ist kein Buch, dass man nebenbei lesen kann und sollte, sonst könnte es zum frustrierenden Erlebnis werden. 

    Wer sich gerne entführen lässt und mit den brutalen Schlachtszenen zurecht kommt, der ist mit Natasha Pully allerdings sicher gut beraten.

  11. Cover des Buches Ophelia und die Bernsteinchroniken (ISBN: 9783743208445)
    Mechthild Gläser

    Ophelia und die Bernsteinchroniken

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Eins meiner absoluten Lieblingsfantasybücher ist "Die Buchspringer" von Mechthild Gläser. Seither lese ich alles, was diese Autorin schreibt und bin ein ums andere Mal enttäuscht. Ihre Ideen sind gigantisch, aber die Umsetzung ist dann immer eher mäßig. Das ist so schade! Ich habe dieses Buch abgebrochen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht finde ich doch noch ein ähnlich wunderbares Buch von ihr, das mich verzaubert wie die Buchspringer.

  12. Cover des Buches Malfuria. Das Geheimnis der singenden Stadt (ISBN: 9783401800172)
    Christoph Marzi

    Malfuria. Das Geheimnis der singenden Stadt

    (228)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Ein Mädchen ein Junge und die bösen Schatten? Catalina Gerät in Machenschaften und ahnt nicht das dies alles erst der Anfang ist.

    Am Anfang wird gemütlich alles erklärt und die unterschiedlichen Stränge werden immer mehr miteinander verflochten.

    Eine fantastische Welt wartet darauf entdeckt zu werden, obwohl sie zuallererst so wirkt als wär es die unsere. Die Geschichte ist spannend und fantasievoll geschrieben. Wohin wird der Wind diese Geschichte tragen?

    Der Schreibstil is einfach zu lesen und lässt einen leicht in die Welt eintauchen.

    Ich denke man kann dieses Buch getrost (älteren) heranwachsenden Fantasy Lesern empfehlen. 

  13. Cover des Buches Herrin des Nordens (ISBN: 9783442481064)
    Martha Sophie Marcus

    Herrin des Nordens

    (29)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen.
    Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre Geschichten.
    Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man wirklich dabei ist, denn es kommt mir jedes Mal so vor, man wäre vor Ort und würde mit den Figuren am Ort des Geschehens leben.
    Man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe im Buch steckt und man kann es ahnen wie viel Recherchearbeit dahintersteckt.
    Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es ist so ein leichtes auch die mehr als 700 Seiten in einem Rutsch herunterzulesen. Ich war nach zweieinhalb Tagen durch das Buch durchgerauscht, davon die letzten knapp 400 an einem Tag. Es fällt also extrem schwer das Buch beiseite zu legen, denn wie man es sich denken kann schreibt die Autorin so, dass man auf die nächste Seite gespannt ist.
    Der Spannungsaufbau ist fein gezeichnet und erst mit der letzten Seite hat man angekommen zu sein.
    Für mich war das wieder große Klasse und ich vergebe hoch verdiente 5 Sterne.
  14. Cover des Buches Die Feuerinseln (ISBN: 9783492268219)
    Richard Schwartz

    Die Feuerinseln

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Was soll ich sagen? Dieser fünfte Band schließt.t nahtlos an die bisherigen an und führt diese spannende, faszinierende Geschichte - getragen von tollen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil - fort.

    In diesem Teil spitzt sich die Geschichte weiter zu und man lernt sowohl bereits bekannte als auch neueCharaktere besser kennen.

  15. Cover des Buches Herrscher des Nordens - Thors Hammer (ISBN: 9783426520024)
    Ulf Schiewe

    Herrscher des Nordens - Thors Hammer

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Norweger Harald Sigurdsson reist im 11. Jahrhundert ins Land der Rus, nachdem sein Bruder Olaf, der König von Norwegen, in der Schlacht bei Stikla Stad gefallen ist.


    „Thors Hammer“ ist der erste Band der Wikingersaga „Herrscher des Nordens“ von Ulf Schiewe, welcher Haralds Kindheit und frühe Jugend behandelt.

    Dies geschieht spannend und mit Liebe zum Detail. Zwar gibt es nichts, was es nicht auch in anderen historischen Romanen gibt, – Schlachten, Politik, Liebe und rachelüsterne, hasserfüllte Gegenspieler – dennoch ist die Wikingerzeit ein eher selten behandeltes Thema, was dem Ganzen einen frischen Anstrich verleiht.

    Was man mögen muss, ist der teilweise doch eher berichtartig geratene Schreibstil Ulf Schiewes. Zwar erleben Harald und seine Gefährten zahlreiche Abenteuer, teilweise gerät die Erzählung jedoch fast schon ins Sachlich-nüchterne und büßt so an Lebendigkeit ein.


    Dennoch ist „Thors Hammer“ ein absolut lesenswerter Start in die Geschichte rund um Harald Sigurdsson, den man nicht nur Wikingerfans empfehlen kann. Ich werde die Reihe gespannt weiterverfolgen.

  16. Cover des Buches Joli Rouge (ISBN: 9783959910736)
    Alexandra Fischer

    Joli Rouge

    (61)
    Aktuelle Rezension von: bstbsalat

    Ich hatte mich sehr auf Joli Rouge gefreut – endlich eine selbstständige junge Piratin als Hauptfigur! Letztendlich war das Buch aber so langweilig, dass ich oft ganze Kapitel übersprungen habe und doch nicht das Gefühl bekam, etwas verpasst zu haben.

    Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, viele Figuren stehen im Mittelpunkt. Während der Klappentext eine heroische Coming-of-Age-Geschichte einer taffen jungen Frau verspricht, liegt der Fokus für meinen Geschmack viel zu sehr auf Politik und den Machenschaften der Männer. Zusätzlich ist die „Roquette“ (auf Deutsch „Rakete“) keine angenehme Person für mich als Leserin: sie ist weder interessant noch bemerkenswert. Erst, als sich eine Beziehung zum Totenkopf anbahnte wurde es wirklich spannend – und dann gab es einen Zeitsprung, der viel von dem ausließ, was ich doch nun über die beiden wissen wollte.

    Dass sie einen Mann an ihrer Seite brauchte, um als Figur interessant zu werden, gefällt mir so gar nicht. Besonders, da dieses Buch doch eigentlich eine ganz andere Geschichte erzählen wollte. Joli Rouge war mein erstes Buch aus dem Drachenmond Verlag. Ich hoffe, das Programm hat sich seit Erscheinen dieses Buches (das war 2016) weiterentwickelt und verbessert.

  17. Cover des Buches Skyward - Der Ruf der Sterne (ISBN: 9783426526866)
    Brandon Sanderson

    Skyward - Der Ruf der Sterne

    (114)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "In diesem Moment blickte ich in die Unendlichkeit. Ich zitterte, als schlügen in der Nähe Milliarden Meteoriten ein. Ich sah den Weltraum und darin kleine Nadelstiche von Weiß, ganz anders als die Himmelsleuchten."

    Lange habe ich mir die Science Fiction Reihe "Claim the Stars" von Brandon Sanderson aufgespart - quasi für "schlechte" Zeiten - aber nun konnte ich sie doch nicht mehr länger ungelesen im Regal belassen. So habe ich jetzt den ersten Band "Skyward - Der Ruf der Sterne" gelesen und ich bin wie immer von Sanderson begeistert. Der Mann kann schreiben und das beweist er bei jedem Buch aufs Neue.

    Schon als kleines Mädchen wollte Spensa wie ihr Dad zu den Sternen fliegen. Etwas anderes als Pilotin zu werden und ihren Heimatplaneten gegen die verdammten Krell zu verteidigen, kam für Spensas nie in Frage. Doch dann stirbt ihr Vater wenig ruhmreich und als Feigling gebrandmarkt. Spensa kann das einfach nicht glauben und wächst zu einem sehr wütenden Teenager heran, die ständig Kämpfe auszufechten hat. An ihrer Seite ihr bester und einziger Freund Rig. Wieder erwarten wird sie auf der Pilotenakademie angenommen, doch leicht wird es nicht. Und doch hat sie endlich die Chance im Geheimen mehr über den Tod ihres Vaters herauszufinden und über das Geheimnis, der stets gleich ablaufenden Angriffe der Krell ...

    Sanderson ist und bleibt einfach ein brillanter und großartiger Autor, sei es Fantasy oder wie hier Science Fiction, er trifft wieder absolut meinen Geschmack und zieht mich in seine Welt. Es hat einfach Spaß gemacht mit Spensa unterwegs zu sein und ihr zur Seite zu stehen. M-Bot hat mir auch wahnsinnig gut gefallen und mich oft zum Lachen gebracht und auch Schreckschneck mochte ich schon sehr, obwohl sie nur wenig Bühnenzeit hatte. Aber allein die Idee mit ihr fand ich cool und ich bin gespannt, ob und inwieweit sich ihre Rolle vielleicht noch ausdehnt.

    Bei Sanderson gibt es meinerseits nicht mehr viel zu sagen. Er ist und bleibt einer meiner Lieblingsautoren, dessen Bücher ich blind kaufe, weil ich weiß, es kann nur gut werden. Und so bin ich auch hier wieder absolut begeistert und zufrieden und freue mich sehr auf die Fortsetzung.

    Übersetzt aus dem Amerikanischen von Oliver Plaschka.

  18. Cover des Buches To Kill a Kingdom (English Edition) (ISBN: 9781471407406)
    Alexandra Christo

    To Kill a Kingdom (English Edition)

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks

    Rezension: (kann Spoiler enthalten)


    Ich mochte die Geschichte sehr gerne, besonders, weil Protagonistin Lira immer so zwischen Bösartigkeit und Naivität schwankt, das war eine sehr unterhaltsame Kombi.

    Aber auch so war die Geschichte eigentlich ganz spannend und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Manchmal habe ich mich zwar gefragt, wie realisitisch es ist, dass niemand ihre wahre Identität errät, aber darüber ließ sich noch hinwegsehen.

    Gegen Ende wurde es dann leider ein wenig hektisch, aber insgesamt eine sehr schöne Geschichte.


    4 Sterne

  19. Cover des Buches Der Anfang (ISBN: 9783732552511)
    Eva Völler

    Der Anfang

    (112)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Eine nette Bonusgeschichte zur Trilogie, die mit unter 100 Seiten schnell gelesen ist. 

    Mir hat sie gut gefallen. Die Trilogie habe ich bereits gelesen, aber ich denke, wer sie noch nicht kennt, wird durch diese Bonusgeschichte neugierig darauf. 

    Eva Völler hat einen sehr schönen und fesselnden Schreibstil.

  20. Cover des Buches Magonia (ISBN: 9783453270176)
    M. D. Headley

    Magonia

    (183)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Mein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.
    Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat. 

    Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.

    Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde.
  21. Cover des Buches Freiheit auf Zeit (ISBN: 9783667121196)
    Kristina Müller

    Freiheit auf Zeit

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „Jede Weltumsegelung ist eine Liebesgeschichte. Erzählt von Männern und Meeren, von Frauen und Freiheit. Und von der Verwirklichung lang gehegter Träume. Vor diesen Geschichten sei gewarnt. Sie können akutes Fernweh auslösen und Reisefieber verursachen, bis hin zu dem drängenden Verlangen, jetzt, gleich und hier alles stehen und liegen zu lassen, auf ein Boot zu steigen und davon zu segeln. Als Gegenmittel wirken vorübergehend nur Gebrauchtbootanzeigen und das Verteilen von Kreuzchen auf dem Globus. Zwölf Reisen deutscher Weltumsegler zeichnet dieses Buch nach, basierend auf zwölf Interviews mit Paaren, Solo-Seglern und einer Familie. Zwölf Träume, zwölf Entscheidungen des Loslassens, zwölf Mal vollkommene Freiheit….“


    Kristin Müller lässt hier insgesamt 12 Geschichten die Segel aufblähen und wir erleben als Leser nicht immer nur romantische Seiten des Segelns. Jeder der 12 Geschichten hat ihren eigenen Ton, teilweise rau, manchmal emotionslos, manchmal komplett euphorisch…genau wie die See manchmal ruhig und manchmal stürmisch sein kann. Neben den Segelerfahrungen werden auch Routen etc. geteilt und der Leser kann sich so ein besseres Bild vom Geschehen machen. Fachbegriffe lassen einen im,er wieder im Glossar nachblättern und behindern natürlich den Lesefluss, aber wie will man sonst dieser „Kunst“ gerecht werden? Fachlich muss es dann eben genau so sein.

    Alles in allem sehr interessant aber eben auch speziell - ich vergebe 4 von 5 Sterne.

  22. Cover des Buches Assassin's Creed - Black Flag (ISBN: 9783833227004)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Black Flag

    (18)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Zu meinem Bedauern muss ich leider sagen, dass das Buch mich enttäuscht hat. Ich habe Assassin's Creed - Black Flag nie selbst gespielt, ich kenne es aber vom "Angucken", und natürlich war mir klar, dass man die Szenen 1:1 zu den Cut Scenes vom Spiel mitlesen kann, allerdings hat mir die Umsetzung und der Schreibstil nicht sonderlich gefallen.

    Ich hatte das Gefühl, dass die Szenen einfach aneinander gereiht waren. Das ganze Buch hat sich wie eine Berichterstattung oder wie ein langer Brief an seine Tochter gelesen, was ja letztendlich auch so war.

    Es hat mir irgendwie an Emotionen gefehlt. Natürlich haben sich viele Kampfszenen gehäuft, weil das Spiel ja auch wesentlich daraus besteht, aber diese wurden vor allem am Ende hin ziemlich gestaucht. Oft kamen dann Sätze wie "Um es kurz zu halten" o.ä., und anschließend wurden nur der Reihe nach Leute getötet, ohne jedoch eine emotionale Ebene in der Erzählung abzudecken.

    Mir kam es oft so vor, als würde man krampfhaft versuchen, ein gesamtes Spiel mit 60 bis 80 Spielstunden, auf 400 Seiten zu quetschen und dabei die wesentlichen und interessanten Ereignisse zu kurz und die langweiligen zu lang zu halten. Manchmal wurde man mit Informationen über die Pirat*innen überhäuft, wenn Edward Kenway gerade nichts Besseres zu tun hatte, als im Kerker zu sitzen oder auf seinem Schiff zu stehen.

    Kurzum - so etwas hat einfach die Spannung genommen.

    Warum ich trotzdem 3 Sterne gebe, ist, weil ich den Anfang und die Suche nach dem Observatorium interessant fand und auch das jeweilige Einbringen historischer Ereignisse und Figuren. Wahre Fans der Spielreihe werden vielleicht mehr Liebe für das Buch aufbringen können, mir hat einfach die Spannung gefehlt.

  23. Cover des Buches Der Tod und das dunkle Meer (ISBN: 9783608504910)
    Stuart Turton

    Der Tod und das dunkle Meer

    (232)
    Aktuelle Rezension von: Flocke-Elsa

    Zusammenfassung:
    1634: Ein Schiff auf dem Weg von Indonesien nach Amsterdam. An Deck neben dem Generalgouverneur und seiner Familie, Samuel Pipps, ein Detektiv auf dem Weg seiner Hinrichtung und sein Assistent und Freund Arent Hayes. Außerdem der Teufel, der sein Unwesen auf dem Schiff treibt. Denn sobald sie in See gestochen sind passieren unerklärliche Morde, plötzliche Verschwinden und ein Flüstern, dass den Passagieren ihre dunkelsten Wünsche verspricht. Nun liegt es an ihnen, diese Rätsel zu lösen um die Saardam vor dem Sinken zu beschützen.

    Meine Meinung:
    Ich bin etwas hin und hergerissen.
    Die Geschichte an sich war für mich interessant, teilweise aber auch etwas langwierig.

    Bereits auf den ersten Seiten wurde man sehr gut in das Setting eingeführt und wusste, wo man sich hier befindet. Doch dann kam bereits mein erste Knackpunkt, der sich dann leider auch durch das Buch durchgezogen hat.
    Vorab erstmal, ich finde es toll, wie intensiv sich der Autor damit beschäftigt hat, wie all die Decks heißen und wie das Schiff und die Hierarchie der Besatzung aufgebaut ist. Aber ich konnte mir all diese Infos bis zum Schluss nicht merken. Und das wollte ich irgendwann auch einfach garnicht mehr. Da hat die Beschreibung am Anfang des Buches dann auch nichts mehr gebracht, denn die Erklärungen in der Grafik waren mit einer sehr unvorteilhaften Schriftart geschrieben und haben so an Leserlichkeit eingebüßt. Dadurch waren sie schlussendlich auch nicht hilfreich für mich. Im Endeffekt habe ich also das komplette Setting irgendwann einfach hingenommen und überlesen.
    Nichtsdestotrotz fand ich die maritimen Elemente, die der Autor ansonsten immer wieder eingebunden hat toll. Sie haben der Geschichte trotz allem den gewissen Flair gegeben.

    Was mir hingegen gut gefallen hat, war dass sich die Spannung langsam immer mehr aufbaut. Man rätselt mit, wer sagt die Wahrheit? Wem kann man vertrauen? Wo wird das alles hinführen? Und wird dann doch immer wieder überrascht weil sich alles nochmal um 180 Grad dreht. Soweit hat es mir wirklich sehr gefallen. Doch dann kam irgendwann so ein Bruch im Buch und alles war auf einmal anders. Und es fühlt sich so losgelöst von dem Rest der Geschichte an, dass es meiner Meinung nach garnicht mehr richtig dazu passte. Wirklich sehr schade, weil es das Buch dann irgendwie am Ende nochmal so ein bisschen kaputt gemacht hat.

    Was allerdings der schwierigste Aspekt an dem ganzen war, war das Nachwort des Autors, denn es hat das ganze Buch noch einmal in ein ganz anderes Licht gerückt. Dadurch, dass der Autor hier noch einmal erklärt hat, wieso und wie er bestimmte Dinge in dem Buch behandelt hat, empfand ich das Buch schlussendlich besser als vorher. Und das fühlt sich für mich irgendwie falsch an. Denn wenn ich vorher die Geschichte an sich nicht so gut fand, sollte ich auch die Geschichte an sich weiterhin so bewerten und nicht durch eine Erklärung besser bewerten oder? Schwierig. Ich bin wirklich sehr unschlüssig an diesem Punkt. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn das ganze am Anfang gestanden hätte. Ich weiß es nicht.

    Fazit:
    Auch jetzt, einige Tage nachdem ich das Buch beendet habe bin ich unschlüssig wie ich dazu stehe. Die Geschichte an sich, war bis zu einem bestimmten Punkt spannend und gut. Danach ging es leider etwas abwärts. Andererseits hat der Kommentar des Autors das ganze auch nochmal ganz anders beleuchtet. Ich denke für jeden, der gerne Storys aus einer anderen Zeit mit maritimen Elementen liest, ist dies definitiv ein tolles Buch. Für alle anderen könnte es leicht auch ein Flop sein. Probiert es aus.

  24. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426566442)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

    (52)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Francis Drakes Leben von 1560 bis 1596. Seine Erfolge, seine Beziehungen, seine Kämpfe, sein Tod. 

    Der Roman vermittelt einen sehr guten Eindruck von der Überlegenheit der Engländer sowohl im Schiffbau (neue Herangehensweise des Schiffbauers Mathew Baker), der neuartigen Kanonengießerei durch den Metallurgen Joachim Gans und der klugen Strategien und Segelkunst von Sir Francis Drake und seinen Mitstreitern. Auch die Fachkompetenz der Geschützmeister ist hier lobend hervorzuheben. 

    Ich habe mich gerne in das abenteuerliche Leben von Drake hineinversetzen lassen.

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