Bücher mit dem Tag "schiffe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schiffe" gekennzeichnet haben.

272 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.531)
    Aktuelle Rezension von: thainy_books

    Nach den ersten zwei Teilen habe ich mich endlich an den Schreibstil und Erzählton von George R R Martin gewöhnt. Dadurch konnte ich die Geschichte viel mehr genießen, auch wenn er für meinen Geschmack beim Beschreiben zu ausführlich ist. Was ich an diesen Teil besonders mochte waren die vielen Charaktere, die in diesen Band eingeführt wurden und ich sie sehr sympathisch fanden (auch wenn manche eher früher als später gestorben sind). Es wurden neue Sichten eingeführt, zum einen die von Theon, den ich ja ganz und gar nicht ausstehen kann., wobei sie letztendlich sehr interessant waren.
    Die Charaktere sind definitiv gut ausgearbeitet und komplex. Es gibt kaum einen Charakter, von dem ich sagen kann, dass sie "gut" sind. Außerdem sind sie nicht alle likeable. Meine Lieblingscharaktere bleiben Arya Stark und Tyrion Lennister.
    Da die Bände im deutschen jeweils gespalten sind, kann ich den Plotverlauf nicht wirklich bewerten, ohne den 4. Teil gelesen zu haben.

  2. Cover des Buches Siren (ISBN: 9783733502911)
    Kiera Cass

    Siren

     (629)
    Aktuelle Rezension von: Annas_Buecher

    Also da ich die Autorin schon kannte, hatte ich deutlich mehr  erwartet. Die Thematik fand ich eigentlich super spannend und interessant, aber die Umsetzung war wirklich schlecht. Zum einen fand ich Kahlen einfach nervig, weil sie eigentlich dauernd Trübsal bläst und auch ihre Beziehung zu Akinli war irgendwie komisch und schlecht geschrieben. Ich meine sie ist schon so alt, lernt einen Jungen kennen, kennt ihn dann ca. einen Tag und will ihr ganzes Leben für ihn aufgeben. Auch die Geschichte mit der Krankheit war schlecht erklärt, am Ende hatte man immer noch nicht die Übersicht, was wann wie passiert ist.... und auch der Schluss war sehr unbefriedigend (also die ganze Sache mit dem Erinnerungsverlust). Und letztendlich hätte man auch die Nebencharaktere irgendwie schöner und genauer beschreiben und erklären können....

    Insgesamt sehr enttäuschend trotz Potential.

  3. Cover des Buches Spiel der Zeit (ISBN: 9783453471344)
    Jeffrey Archer

    Spiel der Zeit

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Kaliko

    "Das Spiel der Zeit" von Jeffrey Archer ist der erste Band der Familiensaga ("Die Clifton-Saga"). Es spielt in England im Jahr 1919 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges.

    Wir begleiten Harry Clifton, seine Mutter und die Familie Barrington. Wir erleben Harrys Schulzeit und den Beginn des 2. Weltkrieges, wo er dann ein junger Erwachsener ist. 

    Zum Inhalt will ich hier gar nicht viel schreiben, es ist wie in jeder Saga (und das meine ich nicht negativ)- man begleitet einige Hauptpersonen und erfährt einiges über ihr Leben. 

    Der Schreibstil ist flüssig und man kann es so weg lesen.

    Das Buch ist in acht große Abschnitte eingeteilt und handelt über einen bestimmten Zeitraum von einer der sechs Hauptpersonen. Was mich unheimlich gestört hat war der Perspektivenwechsel innerhalb eines Abschnitts. Das erste Kapitel eines Abschnitts ist in der 1. Person geschrieben und wechselt dann in die 3. Man merkt allerdings keinen Unterschied. Man bekommt trotzdem alle Informationen über die inneren Konflikte. Von daher frage ich mich die ganze Zeit, wechslen Sinn dieser Wechsel hatte...

    Was mich auch gestört hat waren die Charaktere. Keiner war mir wichtig, mit keinem konnte ich mitfiebern. Niemanden wünschte ich Erfolg in seinem Vorhaben, mit niemandem hatte ich Mitleid, wenn ihm etwas schlimmes widerfahren ist. Das Ende hatte durchaus einen guten Cliffhanger - jedoch war mir auch das Schicksal dieser Person egal. 

    Ich habe nicht vor, diese Reihe weiter zu verfolgen. Mein Fall war es nicht.

  4. Cover des Buches Das Leben fällt, wohin es will (ISBN: 9783404175222)
    Petra Hülsmann

    Das Leben fällt, wohin es will

     (424)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Was gibt es denn schöneres, als ein unbeschwertes Leben, ohne Sorgen, ohne Stress?

    Genau so geht es der dreißigjährigen Marie. Sie wohnt in einer WG geht gern feiern und trifft sich mit ihren Freunden. Das nötige Kleingeld bekommt sie durch jobben in einen Café.

    Aber man merkt auch wie sehr sie ihr Hamburg liebt.

    Doch plötzlich wird ihr recht unbeschwertes Leben drastisch geändert, denn ihre Familie benötigt ihre Hilfe. Ihre Schwester ist an Krebs erkrankt und kann nicht mehr im Familienunternehmen, eine kleine Werft, weiterarbeitet. Jetzt muss Marie sich um ihre Schwester und deren zwei Kinder kümmern und dazu auch noch die Stellung in der Werft übernehmen.

    Eine Position, die sie fast schon am schwierigsten findet, denn da liegt noch der Streit zwischen Marie und ihren Vater. Denn ihr Vater traut Marie die Arbeit in der Werft nicht zu, da sie sich damals abgewandt hatte, als Maries Schwester ins Unternehmen eingeführt wurde.

    Und plötzlich herrscht pures Chaos im Maries Leben und sie muss Verantwortung nicht mehr nur für sich übernehmen. Ein Balanceakt der extrem schwer ist für sie und sie auf Neuland führt. Zudem scheint sie auch gerade in der Firma nicht gut anzukommen und hat es schwer sich hier zu beweisen.



    Trotz der turbulenten Szenenwechsel und der nicht immer logischen Aneinanderreihung von Ereignissen kommt man doch schnell ins Geschehen. Die Figuren sind durchaus authentisch und charakterstark, dazu eben sehr verschieden, was dem Ganzen eine frische Note verleiht.

    Dabei ist es nicht unbedingt Marie, die hier die Hauptfigur spielt, denn auch die Nebenfiguren sind sehr vordergründig, so dass man eine gelungene Mischung hat.



    Der lockere und beschwingte Schreibstil macht es dem Leser leicht durch die Seiten zu schweben, wenn es auch hier und da etwas langatmig erscheint. Gerade die Szenen, als Marie sich um die Kinder kümmert sind nicht ausgewogen und leicht holprig, fast schon erzwungen.

    Was den Visus der Krebserkrankung angeht, so ist das mir doch nicht rund genug, so dass es Ungereimtheiten gibt. Tiefgründig an sich schon, aber schon fast am Rande abgefrühstückt.

    Die Story an sich ist durchdacht und romantisch, frisch und erinnert eben schnell an Kirschinszenierung.

    Der rote Faden bleibt immer wieder die Liebe zum Meer, bzw. zur Heimat und zur Werft, so dass man gern über kleine Stolperer hinwegsieht, denn man spürt als Leser die tiefe Verbundenheit.

    Definitiv ein Roman zum schmökern, ohne große Überraschungen, aber dafür mich Liebe und Emotion geschrieben. 

  5. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.331)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant. Die Handlung ist wirklich originell sowie faszinierend, und ich finde sie an sich auch spannend, mir ist der Schreibstil allerdings etwas zu ausschweifend, sodass sie mich nicht zu 100% packen konnte.

  6. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Mehrere ältere Herren sterben unter mysteriösen Umständen, die Rechtsanwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufälle und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Auf der Suche nach dem Täter trifft Evelyn auf den Kommissar Walter Pulaski. Pulaski ist auf der Suche nach Erklärungen für die vermeintlichen Selbstmorde von Jugendlichen aus einer psychiatrischen Anstalt.

    Evelyns und Pulaskis Suche nach der Wahrheit geht weit in die Vergangenheit zurück und bringt einiges Abscheuliches ans Tageslicht.

    Rachesommer ist der erste Teil der Reihe um das Team Evelyn Meyers und Walter Pulaski und bietet direkt einen guten Start. Wer auf der Suche nach blutigen Taten und ebenso blutigen Serienmördern ist, der wird bei diesem Teil nicht fündig und dennoch ist das Buch durchweg spannend!

    Der Schreibstil von Andreas Gruber nimmt einen von der ersten Seite an mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen ständig gegeben war. Hat sich eine meiner Fragen geklärt, so kam direkt eine Neue.

    Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf die beiden Ermittler, die Kapitel bestehen aus einem Wechsel der Perspektiven von Meyers und Pulaski.  

    Evelyn Meyers ist eine junge  Anwältin, die in einer Anwaltskanzlei vor allem die großen Konzerne vertritt. Doch im Gegensatz zu ihrem Vorgesetzten Karger macht sie der Job nicht (mehr) glücklich. Die Differenzen zu Karger lassen Meyers sehr schnell sympathisch wirken, im Gegensatz zu anderen Anwälten interessiert sie sich noch für den „kleinen Mann“ und nicht nur für das große Geld. Es wird aber auch von Anfang an deutlich gemacht, dass Evelyn eine schreckliche Vergangenheit hat, welche durch den Fall noch mehr an Brisanz gewinnen wird.

    Walter Pulaski hingegen ist ein älterer Herr, der mit immer mehr Vorurteilen durchs Leben geht. Seine knorrige Art macht ihn auf der anderen Seite auch direkt wieder sehr charmant. Als alleinerziehender Vater und Asthmatiker ist er nicht mehr beim LKA, sondern nur noch im Innendienst. Bis zu den mysteriösen Fällen.

    Wenige Kapitel sind zudem aus der Sicht des Gejagten geschrieben; von denen ich mir ein paar Seiten mehr erwünscht hätte.

    Nein, viel Blut fließt hier nicht, aber wer sich in eine Geschichte reinversetzen kann und sich Dinge ausmalt, die nur angedeutet, aber nicht komplett ausgesprochen werden, bei dem könnte dieses Buch dennoch Übelkeit hervorrufen.

  7. Cover des Buches Die Sturmrose (ISBN: 9783548286686)
    Corina Bomann

    Die Sturmrose

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Corina Bomanns Roman „Die Sturmrose“ handelt von der Werbefachfrau Annabel Hansen, die mit ihrer fünfjährigen Tochter Leonie nach Binz zieht, weil sie auf Rügen ein neues Leben beginnen will. Nachdem die beiden ihr Traumhaus bezogen haben, entdeckt Annabel im Sassnitzer Hafen auch noch ihr Traumschiff: die titelgebende „Sturmrose“, einen alten Kutter, der demnächst versteigert wird. Für Annabel ist es Liebe auf den ersten Blick, doch schnell stellt sich heraus, dass sie einen äußerst entschlossenen Mitbieter hat. Christian Merten trägt einige Geheimnisse mit sich herum, doch auch die „Sturmrose“ hat eine bewegtere Geschichte hinter sich, als Annabel ahnt.

    Als Ich-Erzählerin lässt Annabel die Lesenden an jedem kleinsten Gedanken, jeder aufkeimenden Gefühlsregung teilhaben. Ich habe mir oft gewünscht, dass dem nicht so wäre, bewegt sich doch alles eher auf Soap-Niveau. Besonders fiel das auf, als drei andere Charaktere kapitelweise zu Wort kamen und ihre Geschichte erzählten: Der Stil blieb stets der gleiche, Gedanken und Dialoge waren einfach platt und so wirkten diese anderen Protagonisten ähnlich naiv wie die Hauptfigur, was mich beim Lesen doch ziemlich störte.

    Insgesamt scheinen komplexe Charaktere nicht Bomannns Sache zu sein; es gibt viel Gut, etwas Böse und kaum Schattierungen. Der schmierige Ex-Stasi-Mitarbeiter, der verantwortungslose Exmann, die überaus patente Adoptivmutter und die so goldige wie pflegeleichte Fünfjährige – alle wirkten wie aus dem Bilderbuch. Und auch die Handlung mit ihren dramatischen Wendungen und ein paar unglaubwürdigen Zufällen überzeugte mich nicht, da wurde einfach viel zu viel zwischen die Buchdeckel gepresst: deutsch-deutsche Geschichte, Republikflucht, Adoption, Trennungsdrama, Liebesgeschichte, Schiff-Restaurierung … weniger wäre hier mehr gewesen, auf allen Ebenen. „Die Sturmrose“ konnte mich leider so gar nicht überzeugen.

  8. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.180)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    Typische Sommerlektüre - entspannend, aber nicht langweilig, etwas romantisch, ohne wirklich Liebe zu beschreiben. Sondern vielmehr dieses Gefühl der Romantik-Epoche, des Träumens und Sehnens nach dem Geheimnisvollen und Schönen. Ich habe zuvor kein Buch der Autorin gelesen, aber dies scheint wohl ihr besonderer Stil zu sein. Ich denke, hätte ich das Buch zu einer anderen Zeit gelesen, wäre es vielleicht etwas zu langweilig gewesen. Aber so war es genau richtig.

    Zwischendurch dachte ich, schon alles erraten zu haben und alles zu wissen, doch zum Ende hin wurde ich noch eines Besseren belehrt. Und dass obwohl aus gleichzeitig drei Zeitperspektiven erzählt wird, die sich andauernd überschneiden und so sehr ausführlich sind, was Einzelheiten und Wendungen angeht.
    Besonders erstaunlich fand ich die Wandlung von Rose. Einst das kränkliche, aber liebenswerte Mädchen und zum Ende hin die selbstsüchtige Ehefrau ohne Mitgefühl. Allgemein das Ende hat mich sehr berührt, ohne dass ich jetzt zu viel verraten möchte.
    Einziger Kritikpunkt: Die Langatmigkeit der Geschichte. Einiges wiederholt sich, indem es aus einer anderen Perspektive erzählt wird. 

    Ein wunderbares Buch, um sich an fremde Orte zu träumen und sich von alten Ruinen, Gärten und romantischen Orten verzaubern zu lassen.

  9. Cover des Buches Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (ISBN: 9783551557285)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

     (1.819)
    Aktuelle Rezension von: NathiTaiwan

    Nach einem Jahr der Normalität kehrt Percy Jackson, Sohn des Meeresgottes Poseidon, ins Camp Half-Blood zurück und muss zu seinem Erschrecken feststellen, dass sein Satyrfreund Grover in argen Schwierigkeiten steckt und dass das Camp durch eine Bedrohung von innen und außen kurz vor dem Aus steht. Also macht Percy, in Begleitung durch Annabeth und seinen Halbbruder Tyson, sich kurzentschlossen auf die Suche nach einem sagenumwobenen Gegenstand, um das Camp und Grover zu retten...

    Während Band 1 der Percy Jackson-Reihe durch seine erfrischende Originalität, überraschende Wendungen und eine tolle Einführung in die Welt der griechischen Gottheiten punkten konnte, so ist Band 2 inhaltlich deutlich schwächer. Die Idee hinter der Reihe finde ich immer noch erstklassig und wir lernen in diesem Band wieder altbekannte Figuren aus Olymp und Co kennen (bei manchen hätten wir uns die Bekanntschaft wohl auch sparen können;). Charakterlich wurde dieser Band durch Percys Halbbruder Tyson bereichert, der zwar manchmal etwas kindisch und unbeholfen ist, der Percy aber zu einem offenerem und mutigerem Menschen macht. Hier verflicht Rick Riordan geschickt Werte wie Akzeptanz, Diversität und Mut, um über die Kraft der Freundschaft und zwischenmenschliche Beziehungen allgemein zu sprechen. 

    Toll finde ich außerdem, dass wie auch im Vorgängerband am Ende des Buches ein Glossar beigefügt wurde, um sich einen kurzen und informativen Überblick über die wichtigsten Figuren und Kreaturen zu verschaffen.

    Die große Schwäche in diesem Band ist jedoch, dass die Handlung nicht besonders komplex ist. Percy schlittert - wie gewohnt leicht naiv - von einem mythologischen Schlamassel ins nächste. Nachdem drei größere Hürden überwunden sind, ist die Handlung leider auch schon vorbei. Das war mir persönlich ein wenig zu knapp und vorhersehbar. Das Ende des Buches kann jedoch zum Glück mit einem tollen Cliffhanger aufwarten, der beweist, dass die Folgebände wieder richtig spannend werden.

  10. Cover des Buches Magonia (ISBN: 9783453270176)
    M. D. Headley

    Magonia

     (180)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Mein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.
    Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat. 

    Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.

    Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde.
  11. Cover des Buches Ascheherz (ISBN: 9783570308233)
    Nina Blazon

    Ascheherz

     (673)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Das Buch lag schon eine Weile auf meinem SuB, nachdem ich es einmal im Secondhandladen gefunden habe und nun war ich einmal dazugekommen, es endlich zu lesen. Das Konzept, welches vom Klappentext her vorgeschlagen wird, klang vielversprechend und das mysteriöse um Summers Vergangenheit wird auch lange aufrecht gehalten. Das gesamte Buch scheint auch vom Schreibstil her dieses mysteriöse auszustrahlen, was mir auch gut gefallen hat.


    Die Geschichte selbst war auch okay, auch wenn es, wie gesagt, ein ganzes Weilchen dauerte, bis man irgendetwas mehr erfährt. Lange Zeit ist es nur eine Flucht vor dem geheimnisvollen Blutmann. Das hätte man meiner Meinung nach etwas kürzen können.

    Der erste Abschnitt zum Beispiel, der einem in die Welt eines Theaters einführt und so viele interessante Charaktere einführt, führt zum Beispiel leider ins Nichts. Es wäre so viel Potential darin gewesen, denn mir hat es absolut gefallen, wie beschrieben wurde, wie Summer und die anderen in die Rollen schlüpften. Es konnte mich richtig packen und ich wollte mehr davon, aber sobald sie ging, war es vorbei damit und spielte auch keine Rolle mehr. Wieso wird so eine Welt dann eigentlich überhaupt aufgebaut? Das war leider etwas schade.


    Nach dem packenden Anfang hat dann auch das gewisse Packende gefehlt, welches mich ans Buch gefesselt hätte. Das Buch war keineswegs schlecht und die Geschichte war, trotz der Länge sehr toll, aber das gewisse Etwas hat einfach irgendwie gefehlt. Ich mochte es, wie alles beschrieben wurde und habe das Buch auch gerne gelesen, aber etwas hat einfach gefehlt.


    Generell kann ich es sicher empfehlen. Es ist kein schlechtes Buch und lässt sich eigentlich auch ganz locker lesen, trotz der geheimnisvollen Atmosphäre. Für Fantasyfans ist es sicher noch ein interessantes Buch. Mir persönlich hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, welches für die fünf Sterne gereicht hätte, weshalb das Buch von mir vier Sterne bekommt.


  12. Cover des Buches Möge die Stunde kommen (ISBN: 9783453421677)
    Jeffrey Archer

    Möge die Stunde kommen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Für die Cliftons und Barringtons kommen schwere Stunden. Giles setzt für seine gefährliche Liebe seine Karriere als Politiker aufs Spiel, während Emma eine schwere Entscheidung treffen muss, welche für Harry alles verändern kann. Doch dann folgt ein Schicksalsschlag, den keiner erwartet hat.

    Das Buch umfasst 592 Seiten und ist bei Heyne erschienen. Es handelt sich um den sechsten Band der Reihe. Es ist empfehlenswert die vorherigen Bände zu lesen, um gewisse Hintergrundinformationen zu besitzen. 

    Der Klappentext verrät über die Geschichte nicht allzu viel, vermutlich hätte jede weitere Ausführung schon zu viel über den Inhalt und die Geschichte selbst verraten. 

    Wie bereits aus den ersten fünf Bänden bekannt, wechseln die Perspektiven regelmäßig zwischen den verschiedenen Charakteren. Dadurch sind die Charaktere tiefgründig geschildert. Besonders Sebastian entwickelt sich in diesem Teil weiter, da er einiges miterlebt. Doch auch die anderen Familienmitglieder erleiden immer wieder Schicksalsschläge. Diese machen ein Teil der Spannung des Buches aus.

    Das Buch beginnt an diesem Punkt, wo Teil fünf aufgehört hat, mit dem Verleumdungsprozess. Dieser Band spielt zwischen 1970 und 1978 in England. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Die Spannung in diesem Teil ist vorhanden. Durch die verschiedenen Perspektivenwechsel erfährt der Leser so einiges über die Vorhaben der anderen Charaktere, gleichzeitig bleibt aber auch einiges im Dunkeln, sodass man nie weiß, wie die Sache ausgeht. 

    Auch dieser Teil endet, wie die anderen zuvor, mit einem Cliffhänger. Ich bin sehr gespannt, was der Autor im letzten Teil noch bereithält. Ich kann die Reihe an alle, die gerne Familiensagen lesen, absolut empfehlen.

  13. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (607)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Dieses Werk ist definitiv anders und wahrlich nichts für schwache Nerven. Man hält hier eine ganz besondere Adaption zu Peter Pan in den Händen und insbesondere das Nachwort macht deutlich, warum diese Richtung für die vermeintlich verspielte und schöne Geschichte gegangen wurde. 

    Wer das Original kennt wird hier sehr viele Parallelen im Verlauf finden, aber so viele Konstrukte und kreativen Einschübe finden hier ihren Platz, welche mich Staunen ließen, herausforderten und ab und an auch an meine Grenzen brachten. Der Beginn ist sehr eindrucksvoll, spannend und brutal. Im mittleren Teil des Buches flachte die Story ein wenig ab, sodass es im Schlussteil wieder vollends überraschen konnte. Man erhält sehr viele Details, Kämpfe, Folter, Vergewaltigung und einiges mehr zieht sich durch das Buch. 

    Ich würde fast behaupten, dass es sich hier um ein Meisterwerk handelt. Es ist ein ganz besonderes Flair, welches mich beim Lesen begleitete und auch, wenn mir die ein oder andere Szene zu brutal wurde und ich das Buch kurz zur Seite legen musste, konnte ich dennoch nicht gänzlich davon ablassen. Ich wollte erfahren welche Abgründe hier schlummern, welchen Zeichnungen ich noch begegne und vor allem welche Hintergründe sich hier auftun.

    Fazit
    Abgesehen von der kleinen Länge im Mittelteil beeindruckte mich dieser Titel ungemein. Er verlangte mir einiges ab, aber ebenso konnte mich das Buch auch fesseln, in seine Fänge nehmen und begeistern. 5 von 5 Sternen ❤

  14. Cover des Buches Weit wie das Meer (ISBN: 9783453408692)
    Nicholas Sparks

    Weit wie das Meer

     (815)
    Aktuelle Rezension von: thats-new-life

    Ein wunderschönes Cover und ein toller Titel, sie passen perfekt zum Inhalt.

    Theresa findet eine Flasche mit einem Brief darin, der Brief ist an Catherine von Garett. Voller Liebe und Emotionen berührt dieser Brief Theresa.

    Theresa hat eine Kolumne,  jedoch erst nachdem sie von ihrer Freundin überredet wird,  entschließt sie sich den Brief zu veröffentlichen.

    Es kommen so viele Reaktionen auf die Kolumne und weitere Briefe von Garertt an Catherine tauchen auf.

    Theresa macht sich auf die Suche nach diesem emotionalen Mann und begegnet ihm dann auch. Ohne zu sagen dass sie seine Briefe gelesen hat, findet es Garett irgendwann raus.

    Von Liebe, Näherkommen, Sehnsucht alles ist in diesem Buch drin.  Haltet die Taschentücher bereit.



  15. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783453406131)
    Dan Simmons

    Terror

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die einen finden es langatmig und zäh, die anderen sprechen von einem Meisterwerk ... ich bin da wohl irgendwo dazwischen.

    Wir erleben hier die Expedition zur Nord-West-Passage, die im Jahr 1845 mit den beiden Schiffen "Terror" und "Erebus" gestartet ist. Der Autor scheint gut recherchiert zu haben lt den anderen Lesern, ich selber weiß darüber zu wenig, um dahingehend zu urteilen. Ich hab erst nach dem Lesen des Buches ein bisschen gestöbert und dabei einige Namen und Details entdeckt, die ich auch in der Geschichte wahrgenommen habe.

    Mit Namen und Perspektiven werden auch die jeweiligen Kapitel eingeleitet, die hauptsächlich aus der Sicht von Kapitän Francis Crozier und Kapitän John Franklin beginnen. Später gesellen sich noch andere Seeleute dazu, wie zum Beispiel der Arzt Dr. Goodsir oder der Leutnant John Irving.

    Das Buch und ich hatten es zuerst nicht leicht. Dan Simmons beschreibt alles so detailreich und minutiös, grade zu Beginn mit vielen Namen und Belanglosigkeiten, das ich manchmal geneigt war, das Buch wegzulegen. Allerdings hat es mich dennoch gereizt, da anfangs einige Kapitel schon im Jahr 1847 spielen und man merkt, dass da einige schlimme Dinge vorgefallen sein müssen in den letzten zwei Jahren.
    Während man also einerseits schon sozusagen mit den Menschen auf den eingefrorenen Schiffen im eisigen Winter festsitzt, erfährt man durch die unterschiedlichen Rückblicke, wie es dazu kam.
    Man wird zwar dadurch manchmal herausgerissen aus der Atmosphäre dieses eisigen Nordens, lernt aber die Figuren besser kennen, die hier eine tragende Rolle spielen. Überhaupt sind die Charaktere genial ausgearbeitet und durch den Detailreichtum an Beschreibungen aller Umstände fühlte es sich beim Lesen immer so an, als wäre man direkt dabei.

    Ich bin ja meist ein eher verfrorener Mensch und ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie man 2-3 Jahre dort im Eis festhängt, bei teilweise -50 Grad, das Essen geht zur Neige, die ersten Krankheiten tauchen auf und keine Hoffnung in Sicht, das Schiff aus diesem meterdicken Packeis befreien zu können.
    Neben den üblichen Problemen kommen allerdings noch andere hinzu - vor allem natürlich der "mystische" Aspekt, also der fiktive Teil, der die Männer das Fürchten lehrt.
    Ebenso die Verbindung mit den Inuit, die plötzlich auftauchen und niemand so recht weiß, inwieweit diese mit den ermordeten Mannschaftskameraden zusammenhängen.

    Die harte Zeit des Wartens und kaum Aussicht auf Hoffnung, das zehrt an den Männern, die wirklich lange versuchen, durchzuhalten. Welche Entscheidungen schließlich getroffen werden müssen, sind allesamt nicht leicht und Kapitän Crozier hat mich hier durch seine Entwicklung überrascht. Mit seinem starken Überlebenswillen und dem schweren Los, die Verantwortung zu tragen, muss er das Unmögliche schaffen und setzt alles daran, die restliche Crew nachhause zu bringen.

    Zeitweise zieht es sich wirklich sehr hin, dann gibt es wieder Kapitel, die spannend sind und neugierig machen. Die Mischung hat für mich leider nicht ganz hingehauen, denn trotz der wirklich eindrücklichen Stimmung und anschaulichen Atmosphäre, gab es zu viele Strecken die mir zu sehr dahingeplätschert sind. Hätte man gekürzt, wäre es für mich ein grandioses Buch gewesen!

  16. Cover des Buches Ein Hauch von Schicksal (ISBN: 9783959910675)
    Lara Wegner

    Ein Hauch von Schicksal

     (84)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Ein Buch in das ich mich wegen diesem wunderschönen Cover und dem klassen Klappentext verliebt habe. Leider liegt es schon lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, doch nun endlich habe ich es geschafft.

    Die Autorin war mir unbekannt doch ist der Schreibstiel gut. Man kann der Geschichte gut folgen, auch wenn mir diese ab ca. der Hälfte des Buches, garnichtmehr so gut gefallen hat.

    Grace die ihr jetziges Leben einfach nur noch Ätzend findet wünscht sich ein anderes. Als dies dann auch noch Geschieht ist sie erst einmal total überfordert. Denn statt ihre Besuche beim Psychiater, das herumschlagen mit ihrer Liebenswerten Haushaltshilfe und ihrem Vormund, soll sie plötzlich in der Vergangenheit verheiratet werden.

    Der Anfang des Buches startet einfach klasse. Ich mochte Graces ihre Gedanken und ihre Schlagfertigkeit. Ihre inneren Monologe und ihre Gespräche sind einfach genial. Sie ist sarkastisch und das lies mich oft lachen. Auch wenn ihre Situation noch so verzwickt ist, hatte sie einen Spruch parat.

    So auch als sie in der Vergangenheit landet. Ich mochte es sehr das sie nicht so verängstigt wirkte und buchstäblich das nahm was sie wollte. Selbst wenn es dann eben ein Pirat ist. Das Abenteuer auf See hat mir ziemlich gut gefallen. Es war spannend und romantisch und ich dachte WIRKLICH das zieht sich so durchs ganze Buch. Auch hätte ich in Sachen “Steine im Weg“ bei der Beziehung wohl eher auf das Drama einer Kontrahentin  getippt, wofür es ja auch Anzeichen gab.  Es kam jedoch anders und das Thema nahm nur noch eine Nebenrolle ein die für noch ein paar Seiten mehr sorgten.

    Ab ca. Seite 130 hat das Buch an Humor verloren. Die Entführung der Piraten auf eine Plantage nahm dann alles ein. Es fing an, Langatmig zu werden, da man sich ständig im Kreis drehte und dann kam der Punkt der mich das Buch hätte fast abbrechen lassen. Es wurde brutaler und der Höhepunkt  war dann die Vergewaltigung von Grace. Vorbei war es mit dem Lustigen. Ich hab nur noch quer Beet gelesen, weil ich das Buch trotzdem irgendwie beenden wollte.

    Ich bin einfach geschockt gewesen wie aus so einer anfänglich humorvollen Geschichte, die eine Leichtigkeit hatte, so etwas brutales wurde. Klar, Grace zustand am Anfang ist auch ein ernstzunehmendes Thema, mit ihrer Trauer um die Familie usw. Doch fing sie an den Prozess zu verarbeiten und der Teil wäre schon Drama genug für das ganze Buch gewesen. Dann diese plötzliche Brutalität die sich schleichend angekündigt hat, war dann doch eine zu krasse Wendung. Ich hatte während der ganzen Zeit eigentlich gedacht, dass beide einfach fliehen und die Geschichte zu einem andern Schauplatz Wandert, da beide davor auch nie allzu lange an einem Ort gewesen sind.

    Das Ende sollte dann wohl eine Art Happy End sein, was mir so nicht zusagte. Einzig gutes ist es gewesen das Grace ihr Gegenpart, also die Dame dessen Platz sie eingenommen hat, auch noch ein paar Zeilen bekommen hat.

     

    Fazit

    Ein Buch das wirklich stark gestartet hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und fand es humorvoll und spannend. Leider schlich sich immer mehr Brutalität hinein und die Vergewaltigung der Protagonistin nahm all meine Begeisterung mit sich. Daher nur 2 Sterne von mir.

  17. Cover des Buches Der Anfang (ISBN: 9783732552511)
    Eva Völler

    Der Anfang

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Anna und Sebastiano haben sich nach ihrem letzten Abenteuer, ein neues Ziel gesetzt. Sie wollen eine Zeitreiseakademie gründen und somit neue Zeitwächter ausbilden. 

    In dieser Novelle werben sie ihren ersten Schüler Ole an. Doch der Wikinger macht es ihnen alles andere als leicht.

  18. Cover des Buches Ein Meer aus Tinte und Gold (ISBN: 9783551317285)
    Traci Chee

    Ein Meer aus Tinte und Gold

     (250)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Sefia ist ein sagen wie mal  normales Mädchen, dass mit ihrer Tante Nin durch Kelanna zieht. Nur durch  gaunerreien da sie in Not sind , halten sie sich am Leben. Als Tante Nin gefangen genommen wird  kann Sefia nichts dagegen unternehmen, und doch setzt sie alles daran ihre Tante zu finden und sich zu rächen. Begleitet wird  sie von dem  stumme Jungen Archer und ein mysteriöses Buch. 

    Wir lernen auch  Kapitän Less kennen dessen  Abteteuer auch dazu  gehören , genauso wie die des Jungen der Meisterbibliothekar werden will.

    Was hat das Buch nur mit allem  zu tun?

    Findet es am besten selbst heraus. 

    Das Buch ist wunderschön gestaltet und auf einigen Seiten sind Worte zu finden die man unbedingt aufschreiben und zusammen setzten sollte .

    Ein wirklich toller erster Band .😊

  19. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht (ISBN: 9783570307274)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    „Unten servieren sie Cremetörtchen. Ich habe eins für dich mitgenommen, aber Gesten der Freundlichkeit verärgern dich ja. Also habe ich dein Törtchen auf dem Weg gegessen.“

    Seite 201

     

    Hel weiß nicht wo sie herkommt oder wer sie ist, bis zu dem Zeitpunkt, Kapitain Gharra sie aus ihrem Schicksal befreit und zur Sturmjägerin ausbildet. Das Schwebeschiff Schwalbe ist ihre Heimat – bis sie abstürzt. Plötzlich findet Hel sich mitten im Toten Land wieder, umgeben von tödlichem Nichts und einem geheimnisvollen Retter. Aber wer ist der Junge, der von jetzt an mit ihr durch das Land zieht? Und über welche Kräfte verfügt er? 

    Als Hel es zurück in die Stadt und unter ihre Leute schafft, erfährt sie von einem schrecklichen Dämon, der das Land heimsucht. Gemeinsam mit einer neuen Gruppe von Sturmjägern macht sie sich auf die Suche nach dem Dämon – und steht plötzlich Mercurin gegenüber, dem Jungen, der ihr das Leben gerettet hat …

     

    „Ich war nicht darauf gefasst, dass ich zweifeln würde.“

    Seite 81

     

    Jenny Mai Nuyen hat einen unverkennbaren Schreibstil der mich total in die Geschichte hineingesogen hat. Er ist poetisch und ein bisschen schwer, aber wunderschön darin. Ich liebe die Bilder, die sie mit ihren Worten zeichnen kann. Das Setting ist gewaltig, eine unberechenbare Wüstenwelt in der die Jagd nach magischen Stürmen die Wirtschaft und das Leben ermöglicht. Das Reich Aradon ist dadurch reich und mächtig geworden. Doch dann erheben sich fünf Dämonen von dem Alten Volk, um die Menschheit für ihr Verhalten zu vernichten.  Dafür müssen Totenlichter gefunden werden, denn sie geben die nötige Macht.

     

    Die Autorin schafft es in ihrer Geschichte politische Themen anzusprechen, die uns heute genauso betreffen, das hat mich sehr beeindruckt.

    Hel ist ein toller Charakter, stark, aber verletzlich und herrlich sarkastisch. Mercurin ist verschlossen, er hilft Hel, obwohl er es nicht müsste, obwohl sie seinem Ziel eigentlich im Weg steht. Und doch kann er nicht anders. Ich fand die Beiden unglaublich toll zusammen.

     

    Ich liebe das Buch, das Cover, die Figuren, die Handlung – einfach alles ♥

     

    „Ein zwergischer Name für ein Menschenkind. Licht für eine Halbblinde.“

    Seite 16

  20. Cover des Buches Die Wellenläufer (ISBN: 9783453533202)
    Kai Meyer

    Die Wellenläufer

     (706)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich habe diesen Band nun schon zum dritten Mal gelesen. Einmal in meiner Jugend, dann etwa vor zwei Jahren und nun habe ich es ein drittes Mal (vor)gelesen.

    Jolly und Munk sind sogenannte Quappen - Sie können übers Wasser laufen. Jolly macht sich das als Piratin zunutze, Munk versteckt seine Kräfte. Als beide durch Schicksalsschläge gezwungen sind, zusammen durch die Karibik zu fahren, schlittern sie in ein Abenteuer, in dem es um das Schicksal der ganzen Welt geht.

    Die Reihe gehört seit jeher zu meinen Lieblingen. Hier im ersten Teil wird viel erst etabliert, der Hauptgegenspieler wird meist nur erwähnt und ist die mysteriöse Kraft am Horizont, der es in Zukunft zu trotzen gilt. Trotzdem wird es nicht langweilig, denn das Buch ist gefüllt mit jeder Menge Nebenplots, die schnell wichtig für die Hauptgeschichte werden. Da trifft man auf weitere Piraten, die Tochter des ermordeten Piratenkaisers und einen jungen Burschen, der mit Jolly und Munk das Love-Triangle vervollstandigt.

    Häufig wird mit vielen Klischees gearbeitet oder sich bei anderen Geschichten bedient - auf eine positive Art und Weise. Walker und Buenaventure erinnern hin und wieder an Han Solo und Chewbacca, der Geisterhändler ist der mysteriöse einäugige Weise - all das lässt einen immer wieder schmunzeln. Genauso wie die Dialoge unter den Figuren, die so geschrieben sind, dass man immer sofort weiß, wie die Figur diesen Satz jetzt wohl betonen würde. Ich habe es wirklich selten erlebt, dass man anhand der Sprechweise beinahe sofort erkennt, welcher Charakter soeben spricht. Kai Meyer schafft das mit Leichtigkeit.

    Dieses Buch ist auf jeden Fall Teil einer Reihe, das wird am Ende sehr deutlich. Für mich ein positiver Aspekt, man merkt, dass hier alles durchdacht und geplant ist. Zu keiner Zeit fühlte ich mich gelangweilt oder dachte mir: "Was bringt dieser Plotpoint denn jetzt?". Zudem liest sich das Buch sehr zügig und angenehm. Trotz ihrer Leichtigkeit schlägt die Geschichte häufig auch sehr düstere Töne an und ist daher nicht nur für jüngere Leser etwas, auch wenn diese eindeutig die Zielgruppe der Reihe sind.

  21. Cover des Buches Joli Rouge (ISBN: 9783959910736)
    Alexandra Fischer

    Joli Rouge

     (56)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    "Joli Rogue" ist ein historischer Roman der Piratenfans begeistern wird. Er stammt aus der Feder von Alexandra Fischer.

    Inhalt:

    La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?

    Meinung:

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Größtenteils aus der Sicht von Jacquotte, aber eben auch von anderen Seefahrern bzw Piraten. Dadurch erhält man einen umfassenden Überblick. Egal aus wessen Sicht gerade geschrieben wurde, mich hat es von Anfang an gefesselt und mitgerissen. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen ineinander über und verbinden sich zu einer einzigartigen Geschichte.

    Jacquotte, im Laufe der Geschichte auch als rote Jacquotte oder untote Rote betitelt, ist eine starke Persönlichkeit, die, genau wie die meisten anderen Charaktere im Buch, tatsächlich vor langer Zeit gelebt hat. Allein das finde ich schon immer sehr faszinierend. Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen. 

    Ich konnte mich mit Jacquotte von Anfang an identifizieren, denn auch ich wäre in dieser Zeit ein rebellischer Dickkopf gewesen. Sie hat sich von niemanden etwas sagen lassen und sich ihren eigenen Platz in der von Männern dominierten Welt gesucht. Auch wenn es für sie oft ein harter Kampf voller Entbehrungen und Unannehmlichkeiten war. Überall lauerten Gefahren, Intrigen und Verrat, denn in diesen Zeiten war man als Frau einfach nichts wert, außer um den Männern in allen Bereichen zu dienen. Aber eine Frau die zur See fährt, kämpft oder gar ihr eigenes Schiff steuert und eine Crew befiehlt? Undenkbar. Doch die rote Jacquotte belehrt sie alle eines besseren.

    Neben Jacquotte's Entwicklung lässt die Autorin geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen einfließen, im perfekten Maße. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Dadurch erhält man als Leser ein realistisches Bild von den damaligen Zeiten inklusive politischer Bewegungen. Aber das ist nicht das einzige, was in diese Geschichte verwebt wurde. Eine zarte Liebesgeschichte, ehrliche Freundschaft, Respekt, aber auch Verrat, List und Täuschung, sowie beeindruckende Landschaften/ Inseln finden ihren Weg in diesen Roman.

    Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten bei dem ein oder anderen französischen Namen, die teilweise für Knoten in der Zunge sorgten 😅 Das schmälert den Lesegenuss aber in keinster Weise. Ich war durchgehend gefangen in einer atemberaubenden Piraten Atmosphäre, oftmals hatte ich das Gefühl das Meer zu riechen oder den teils stürmischen Seegang zu spüren. 

    Fazit:

    Dieser historische Roman nimmt einen mit auf eine abenteuerliche, spannende Reise voller Entbehrungen und Gefahren. Mein Piratenherz hat es höher schlagen lassen, die starke Protagonistin hat mich in ihren Bann gezogen. Also an alle Piratenfans, und solche die es werden wollen, erobert dieses Buch! Segelt gemeinsam mit Jacquotte unter der roten Flagge der Piraterie!

  22. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (47)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Der Pirat« ist ein Buch bei dem ich ins Schwärmen geraten könnte! Schon das Thema, Francis Drake und englische Geschichte, faszinieren mich schon seit Langem. In Kombination mit guter Recherche und spannender Vermittlung ergibt das für mich nicht weniger als den perfekten historischen Roman!

    An historische Romane stelle ich sehr hohe Erwartungen was Recherche und Wahrheitsgehalt angeht. Das Werk von Mac P. Lorne konnte mich in beiderlei Hinsicht absolut überzeugen, ja mehr noch: begeistern! Auch die Vermittlung der geschichtlichen Inhalte gelingt ihm meisterhaft. Er lässt Drake, Elizabeth I und andere historische Figuren lebendig werden, nimmt den Leser mit auf spannende Kaperfahrten und erklärt ganz nebenbei Englands beginnenden Aufstieg zur Weltmacht. 

    Ein gewisses Interesse für Seefahrt sollte der Leser aber mitbringen, denn Lorne schildert die Seemanöver sehr detailliert und geht auch auf die Besonderheiten bei der Konstruktion der neuen englischen Schiffe ein. Dabei verwendet er natürlich einige nautische Fachbegriffe, den Lesefluss hat das aber nicht gestört und notfalls hilft das angehängte Glossar gut weiter. Für mich war dieser Teil sehr faszinierend und lehrreich, denn dass die Engländer so große Vorteile aus moderneren Schiffen mit besseren Kanonen zogen wusste ich noch gar nicht. Der Leser kann mitverfolgen wie England modernisiert und aufrüstet, Spanien aber an vergangenem festhält, während alle Zeichen auf einen Krieg hindeuten.

    Der Höhepunkt des Romans ist natürlich die Schlacht gegen die Spanische Armada. Lorne beschreibt diese so detailreich, dass man sich die Manöver und die Scharmützel sehr gut vorstellen und den Kanonendonner fast hören kann. Kurze Perspektivwechsel zu den Spaniern ermöglichen dem Leser auch einen Einblick in deren Denkweise und runden die Erzählung ab.

  23. Cover des Buches Herrscher des Nordens - Thors Hammer (ISBN: 9783426520024)
    Ulf Schiewe

    Herrscher des Nordens - Thors Hammer

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Mir gefiel besonders die Leichtigkeit des Schreibstils. Es macht Freude, und die Begierde ist geweckt, die folgenden Teile zu lesen. Besonders gut gefielen mir die historisch präzisen Fakten. Die Authentizität, gepaart mit wenigen schriftstellerischen Freiheiten, schaffen ein großes Lesevergnügen. Ulf Schiewe ist mit diesem Buch zu den Schriftstellern aufgestiegen, die ich in diesem Genre am liebsten lese. Sehr zu empfehlen.
  24. Cover des Buches Eragon - Der Auftrag des Ältesten (ISBN: 9783734162145)
    Christopher Paolini

    Eragon - Der Auftrag des Ältesten

     (2.860)
    Aktuelle Rezension von: JustAli

    Der erste Teil war schon echt gut, aber der zweite war viel besser. Viele überraschende Wendungen. Freu mich darauf, den dritten zu lesen!

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