Bücher mit dem Tag "schiffe"
85 Bücher
- Kiera Cass
Siren
(681)Aktuelle Rezension von: jennieheartsbooksSiren ist ein Buch von der Autorin Kiera Cass, die die Selection Bücher geschrieben hat. Deshalb bin ich offen an das Buch gegangen, weil ich alles um Selection als die Bücher rauskamen geliebt habe.
Thema von Sirenen ist interessant. So weit habe ich nicht viele Geschichten mit Sirenen gelesen.
Unsere Protagonistin ist naiv aber voller Leidenschaft. Das Meer als Charakter wurde ebenfalls interessant gewählt aber es wirkt alles sehr simple und einfach. Es fehlt mir oft die Tiefe und woher bestimmte Gefühle stemmen.
Ich persönlich konnte leider nicht viel mit den Chatakteren anfangen. Eine Connection konnte ich nicht so ganz herstellen. Es war so als ob etwas für mich gefehlt hatte.
Der Schreibstil ist eher simpel und leicht gehalten. Der rote Faden wird hier nicht verloren. Es gab auf jeden Fall eine klare Struktur.
- Traci Chee
Ein Meer aus Tinte und Gold
(265)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDas Buch hat eine sehr kreative Aufmachung. Es gibt einige Rätsel, welche im Buch beziehungsweise im Text versteckt sind. Mir hat es sehr viel Spaß gebracht, diese geheime Sätze und Aussagen zu finden.
Der Schreibstil ist angenehm. Ich mag das Setting und die Beschreibungen sehr. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet. An der ein oder anderen Stelle hat sich die Handlung für mich etwas gezogen und war etwas langatmig. Ich freue mich jedoch bereits auf Band zwei und hoffe, dass ich in nächster Zeit dafür Zeit finde.
Ingesamt war das Buch im Gesamtpaket mal etwas neues.
Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sterne. - Petra Hülsmann
Das Leben fällt, wohin es will
(470)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!
- Miriam Georg
Das Tor zur Welt: Träume
(181)Aktuelle Rezension von: MariaVeit"Das Tor zur Welt – Träume" von Miriam Georg spielt um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert in Hamburg und erzählt von zwei Protagonistinnen, Ava und Claire, deren Lebenswege sich verflechten. Die authentische, unaufgeregte Sprache und die Perspektivwechsel haben mich voll mitgerissen, auch durch die überraschenden Wendungen. Die detailreiche Beschreibung von Lebensumständen, selbst mit unangenehmen Realitäten, machte es besonders lebendig. Insgesamt ein fesselndes und authentisches Leseerlebnis.
- Charlotte McConaghy
Zugvögel
(301)Aktuelle Rezension von: LesehonigDie Menschheit hat die Wildtiere fast gänzlich ausgerottet. Nur noch wenige Exemplare einer Art halten am Überlebenskampf fest. So auch die Küstenseeschwalbe. Ein kleiner Vogel, der auf der Suche nach Nahrung einmal um die ganze Welt fliegt. Franny ist Ornithologin und fasziniert von diesem Vogel. Denn sie haben etwas gemeinsam, auch sie kämpft verzweifelt um ihr Überleben. Doch anders als der kleine Vogel kämpft sie mit ihren inneren Dämonen, die sie fast manisch ins Verderben treiben. Sie schließt sich einem Fischerboot an und setzte sich und die Crew den Naturgewalten aus, immer auf der Suche nach den seltenen Vögeln. Dieses Buch stand nun längere Zeit ungelesen in meinem Regal. Ich hatte auch keine direkten Vorstellungen von der Geschichte und fand den Klappentext eher nichtssagend. Neben einem Roman erwartet einen hier eine Dystopie und spannende Thrillerelemente. Die Geschichte hat eine Sogwirkung durch viel Ungesagtes und doch hat mich Franny manchmal mit ihrer penetranten Art so wütend gemacht, dass ich das Buch tagelang nicht weiterlesen konnte. Beenden musste ich es dann aber doch, weil mich die Geschichte nicht losgelassen hat. Ein sehr gut geschriebenes Buch mit Elementen, die ich nur schwer ertragen konnte.
- Rebecca Gablé
Die Siedler von Catan
(452)Aktuelle Rezension von: nasaDie Siedler von Catan von Rebecca Gablé ist ein großartiger Roman der auf dem gleichnamigen Spiel basiert. Ich habe das Spiel nie gespielt, bin aber ein großer Fan der Autorin. Auch dieses Buch hat mich wieder wunderbar unterhalten.
Das Dorf Elasund wird des Öfteren von den Turonländern überfallen. Als es einen weiteren sehr schweren Überfall gab und die Elasunder einen Hungerwinter erleiden, beschließt das Dorf ihre Heimat für immer zu verlassen. Nach dem Hungerwinter machen sich neun Schiffe auf um eine neue Heimat zu finden. Nach einem starken Sturm der einige Verluste mit sich brachte, kommen die Siedler zu einer unbewohnten Insel die sie nur aus ihren Sagen kennen - Catan. Die Siedler beginnen dort ein neues Leben. Doch es ist mit vielen ungeahnten Schwierigkeiten, Streit und auch Zerwürfnissen verbunden.
Rebecca Gablé hat einen angenehmen, leichten, sehr bildhaften Schreibstil. Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden und konnte mir die Personen und Gegebenheiten gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht mit den Siedlern diese Geschichte zu erleben. Es gibt einige Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat, andere waren schon vorhersehbar.
Obwohl es sich bei dem Buch um eine rein Fiktive Geschichte handelt, kann man sich gut vorstellen das es damals um 850 genau sowas gab. Normalerweise verbindet die Autorin immer Fakten mit Fiktion. Also historische belegte Orte, Personen oder Geschehnissen. Doch in diesem Buch ist alles reine Erfindung.
Was mich etwas störte waren die teilweise sehr ähnlichen Namen. Aber wenn man sie erstmal kannte und wusste welcher wirklich wichtig war jnd welcher nicht ging es. Auch sind die Schilderungen von Kämpfen, Ritualen, Opfern usw oft sehr detailliert und plastisch dargestellt. Wer also zartbesaitet ist könnte hier an seine Grenze kommen. Mich persönlich hat es nicht stark gestört.
Es ist ein gelungener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
- Kira Mohn
The Sea in your Heart
(197)Aktuelle Rezension von: MirarimNette Geschichte, die neben der Liebesgeschichte sehr stark den Walfang thematisiert. Alles, was mit dem Walfang bzw. vor allem die Verhinderung von diesem zu tun hatte, fand ich sehr interessant und mochte ich an dem Buch auch sehr.
Auch Lilja und ihre beste Freundin waren mir sehr sympathisch und ich mochte irgendwie vor allem die Freundschaft zwischen den beiden.
Jules Wirkung auf Lilja und damit ihr Handeln fand ich an sich eine schöne charakterliche Entwicklung von ihr - weil sie sich selbst etwas getraut hat, das sie bisher nicht hat. Ganz unabhängig von der Walgeschichte, war Jules als Typ irgendwie nicht so meiner. Natürlich muss er mir auch grundsätzlich nicht sympathisch sein, ich finde aber, dass man mit einer Liebesgeschichte schon deutlich, deutlich mehr mitgefiebert, als andersrum. Ich wäre viel eher in Team Ari gewesen, aber ich wurde ja auch nicht gefragt 😅
Insgesamt fand ich auch etwas schade, dass die Charaktere aus Band 1 quasi nicht vorkamen, rückblickend ist es aber umgekehrt das gleiche gewesen - dass vielmehr die Existenz und der grundsätzliche Zusammenhang da war und weniger der Auftritt.
Alles in allem: Es war gut anzuhören und auch gut geschrieben, hätte für mich aber auch gereicht Band 1 der Island-Reihe zu lesen.
- Alexandra Christo
To Kill a Kingdom (English Edition)
(79)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksLira ist die Prinzessin der Sirenen und zu jedem ihrer Geburtstage tötet sie einen menschlichen Prinzen. Elian ist der Prinz von Midas und fährt mit seiner Piratencrew über die Meere und tötet Sirenen. Als Lira in einen Menschen verwandelt wird und auf seinem Schiff landet, ändert sich alles. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Slow Burn und die Tension waren richtig gut. Ich mochte auch die Nebencharaktere und den Quest, zu dem sie sich aufmachen. Ich muss aber sagen, dass ich den Endkampf ein bisschen over the top fand.
- Natasha Pulley
Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
(149)Aktuelle Rezension von: Sanne54Das Buch beginnt damit das Protagonist Joe am Gare du Roi inLondres steht, also in einer franzöisch geprägten alternativen Welt um ca. 1900. Er erinnert sich an nichts mehr, doch damit ist er nicht alleine. Die Ärzte bezeichnen das als eine Form der Epilepsie und es gibt einige Patienten. In den kommenden 2 Jahren werden seine Erinnerungen auch nie weiter zurückreichen als bis zu seinem Eintreffen am Bahnhof. Seine Arbeit als Schweißer in einer Firma, die mechanische Elemente für den Bau von Leuchttürmen herstellt, bringt ihn an einen für ihn persönlich vielversprechenden Auftrag: Auf den äußeren Hebriden steht ein Leuchtturm, der ausgerechnet zu Beginn des Winters außer Betrieb und ohne Leuchtturmwärter ist. Genau den Leuchtturm kennt Joe von einer Ansichtskarte, die ihm nach 93 Jahren zugestellt wurde. Sie wurde von einer M. geschickt und in der Tat glaubt sich Joe als einziges aus seiner Vergangenheit vor seinem Eintreffen am Gare du Roi an eine Frau namens Madeleine zu erinnern. Er hat aber weder ein Gesicht vor Augen noch kann er sich daran erinnern, wie sie zu ihm steht.
Tatsächlich entpuppt sich ein Steintor auf dem Weg zum Leuchtturm als Portal durch die Zeit, da aber auch die Erinnerung löscht, und in der Tat landet Joe ehe er sich versieht in einer Vergangenheit knapp 90 Jahre vor unserer Zeit, in der Zeit der brutalen Seeschlachten des dritten napoleonischen Kriegs. Dort hat man natürlich großes Interesse an einem Maschinenbauer, der eine fast ein Jahrhundert fortgeschrittenere Technik zur Kriegsführung beitragen kann. Joe ist nach wie vor auf der Suche nach seiner Vergangenheit und hat Angst, dass sein Einfluss auf die Vergangenheit vielleicht dazu führt, dass er niemals zu seiner geliebten Tochter Lily zurückkehren kann, weil sie dann vielleicht nie geboren wird.
Pulley schafft es auch in diesem Buch, die Vergangenheit so behutsam zu verändern, dass sich vor historischer Kulisse eine fantasievolle alternative Vergangenheit entwickelt. Stellenweise fühlte sich die Lektüre wie das Lesen eines Jules Verne-Romans an, allerdings sind die vorliegenden Beschreibungen (historisch korrekt) deutlich brutaler! Auf mehreren Zeitebenen entfaltet sich Stück für Stück das Geheimnis des "Zeitreisenden" Joe entlang der Frage, ob und wie Informationen aus der Zukunft und Manipulationen an der Vergangenheit Einfluss auf unsere eigene Gegenwart haben können. Im Mittelpunkt stehen dabei die historischen Ereignisse der Schlacht bzw. der Seeblokade vor Trafalgar. Die Autorin lässt als Nebenfiguren auch reale Persönlichkeiten auftreten. Im Mittelpunkt stehen aber die gut ausgearbeiteten, fiktiven Figuren.
Die Autorin lässt sich Zeit beim Erzählen, Details sind ihr wichtig, auch das erinnert an die großen Erzähler fantastischer Abenteuerromane à la Verne. Ich denke, das ist kein Buch, dass man nebenbei lesen kann und sollte, sonst könnte es zum frustrierenden Erlebnis werden.Wer sich gerne entführen lässt und mit den brutalen Schlachtszenen zurecht kommt, der ist mit Natasha Pully allerdings sicher gut beraten.
- Mechthild Gläser
Ophelia und die Bernsteinchroniken
(128)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Eins meiner absoluten Lieblingsfantasybücher ist "Die Buchspringer" von Mechthild Gläser. Seither lese ich alles, was diese Autorin schreibt und bin ein ums andere Mal enttäuscht. Ihre Ideen sind gigantisch, aber die Umsetzung ist dann immer eher mäßig. Das ist so schade! Ich habe dieses Buch abgebrochen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht finde ich doch noch ein ähnlich wunderbares Buch von ihr, das mich verzaubert wie die Buchspringer.
- Christoph Marzi
Malfuria. Das Geheimnis der singenden Stadt
(228)Aktuelle Rezension von: KayuriEin Mädchen ein Junge und die bösen Schatten? Catalina Gerät in Machenschaften und ahnt nicht das dies alles erst der Anfang ist.
Am Anfang wird gemütlich alles erklärt und die unterschiedlichen Stränge werden immer mehr miteinander verflochten.
Eine fantastische Welt wartet darauf entdeckt zu werden, obwohl sie zuallererst so wirkt als wär es die unsere. Die Geschichte ist spannend und fantasievoll geschrieben. Wohin wird der Wind diese Geschichte tragen?
Der Schreibstil is einfach zu lesen und lässt einen leicht in die Welt eintauchen.
Ich denke man kann dieses Buch getrost (älteren) heranwachsenden Fantasy Lesern empfehlen.
- Richard Schwartz
Die Feuerinseln
(144)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BWas soll ich sagen? Dieser fünfte Band schließt.t nahtlos an die bisherigen an und führt diese spannende, faszinierende Geschichte - getragen von tollen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil - fort.
In diesem Teil spitzt sich die Geschichte weiter zu und man lernt sowohl bereits bekannte als auch neueCharaktere besser kennen.
- Eva Völler
Der Anfang
(112)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEine nette Bonusgeschichte zur Trilogie, die mit unter 100 Seiten schnell gelesen ist.
Mir hat sie gut gefallen. Die Trilogie habe ich bereits gelesen, aber ich denke, wer sie noch nicht kennt, wird durch diese Bonusgeschichte neugierig darauf.
Eva Völler hat einen sehr schönen und fesselnden Schreibstil.
- Ulf Schiewe
Herrscher des Nordens - Thors Hammer
(61)Aktuelle Rezension von: DoschoDer Norweger Harald Sigurdsson reist im 11. Jahrhundert ins Land der Rus, nachdem sein Bruder Olaf, der König von Norwegen, in der Schlacht bei Stikla Stad gefallen ist.
„Thors Hammer“ ist der erste Band der Wikingersaga „Herrscher des Nordens“ von Ulf Schiewe, welcher Haralds Kindheit und frühe Jugend behandelt.
Dies geschieht spannend und mit Liebe zum Detail. Zwar gibt es nichts, was es nicht auch in anderen historischen Romanen gibt, – Schlachten, Politik, Liebe und rachelüsterne, hasserfüllte Gegenspieler – dennoch ist die Wikingerzeit ein eher selten behandeltes Thema, was dem Ganzen einen frischen Anstrich verleiht.
Was man mögen muss, ist der teilweise doch eher berichtartig geratene Schreibstil Ulf Schiewes. Zwar erleben Harald und seine Gefährten zahlreiche Abenteuer, teilweise gerät die Erzählung jedoch fast schon ins Sachlich-nüchterne und büßt so an Lebendigkeit ein.
Dennoch ist „Thors Hammer“ ein absolut lesenswerter Start in die Geschichte rund um Harald Sigurdsson, den man nicht nur Wikingerfans empfehlen kann. Ich werde die Reihe gespannt weiterverfolgen.
- Brandon Sanderson
Skyward - Der Ruf der Sterne
(116)Aktuelle Rezension von: SunnySue"In diesem Moment blickte ich in die Unendlichkeit. Ich zitterte, als schlügen in der Nähe Milliarden Meteoriten ein. Ich sah den Weltraum und darin kleine Nadelstiche von Weiß, ganz anders als die Himmelsleuchten."
Lange habe ich mir die Science Fiction Reihe "Claim the Stars" von Brandon Sanderson aufgespart - quasi für "schlechte" Zeiten - aber nun konnte ich sie doch nicht mehr länger ungelesen im Regal belassen. So habe ich jetzt den ersten Band "Skyward - Der Ruf der Sterne" gelesen und ich bin wie immer von Sanderson begeistert. Der Mann kann schreiben und das beweist er bei jedem Buch aufs Neue.
Schon als kleines Mädchen wollte Spensa wie ihr Dad zu den Sternen fliegen. Etwas anderes als Pilotin zu werden und ihren Heimatplaneten gegen die verdammten Krell zu verteidigen, kam für Spensas nie in Frage. Doch dann stirbt ihr Vater wenig ruhmreich und als Feigling gebrandmarkt. Spensa kann das einfach nicht glauben und wächst zu einem sehr wütenden Teenager heran, die ständig Kämpfe auszufechten hat. An ihrer Seite ihr bester und einziger Freund Rig. Wieder erwarten wird sie auf der Pilotenakademie angenommen, doch leicht wird es nicht. Und doch hat sie endlich die Chance im Geheimen mehr über den Tod ihres Vaters herauszufinden und über das Geheimnis, der stets gleich ablaufenden Angriffe der Krell ...
Sanderson ist und bleibt einfach ein brillanter und großartiger Autor, sei es Fantasy oder wie hier Science Fiction, er trifft wieder absolut meinen Geschmack und zieht mich in seine Welt. Es hat einfach Spaß gemacht mit Spensa unterwegs zu sein und ihr zur Seite zu stehen. M-Bot hat mir auch wahnsinnig gut gefallen und mich oft zum Lachen gebracht und auch Schreckschneck mochte ich schon sehr, obwohl sie nur wenig Bühnenzeit hatte. Aber allein die Idee mit ihr fand ich cool und ich bin gespannt, ob und inwieweit sich ihre Rolle vielleicht noch ausdehnt.
Bei Sanderson gibt es meinerseits nicht mehr viel zu sagen. Er ist und bleibt einer meiner Lieblingsautoren, dessen Bücher ich blind kaufe, weil ich weiß, es kann nur gut werden. Und so bin ich auch hier wieder absolut begeistert und zufrieden und freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Übersetzt aus dem Amerikanischen von Oliver Plaschka. - Alexandra Fischer
Joli Rouge
(61)Aktuelle Rezension von: bstbsalatIch hatte mich sehr auf Joli Rouge gefreut – endlich eine selbstständige junge Piratin als Hauptfigur! Letztendlich war das Buch aber so langweilig, dass ich oft ganze Kapitel übersprungen habe und doch nicht das Gefühl bekam, etwas verpasst zu haben.
Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, viele Figuren stehen im Mittelpunkt. Während der Klappentext eine heroische Coming-of-Age-Geschichte einer taffen jungen Frau verspricht, liegt der Fokus für meinen Geschmack viel zu sehr auf Politik und den Machenschaften der Männer. Zusätzlich ist die „Roquette“ (auf Deutsch „Rakete“) keine angenehme Person für mich als Leserin: sie ist weder interessant noch bemerkenswert. Erst, als sich eine Beziehung zum Totenkopf anbahnte wurde es wirklich spannend – und dann gab es einen Zeitsprung, der viel von dem ausließ, was ich doch nun über die beiden wissen wollte.
Dass sie einen Mann an ihrer Seite brauchte, um als Figur interessant zu werden, gefällt mir so gar nicht. Besonders, da dieses Buch doch eigentlich eine ganz andere Geschichte erzählen wollte. Joli Rouge war mein erstes Buch aus dem Drachenmond Verlag. Ich hoffe, das Programm hat sich seit Erscheinen dieses Buches (das war 2016) weiterentwickelt und verbessert. - Chris Priestley
Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff
(86)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee4,5 Sterne
Das Buch hat mir richtig gut gefallen! Schön schaurige Gruselgeschichten :)
Die Kinder Ethan und Cathy warten auf ihren Vater, als es an der Tür klopft. Ein junger Seemann bittet um Unterschlupf, während draußen ein Sturm tobt. Sie lassen ihn ein und er erzählt ihnen einige Schauergeschichten...
Ich mochte die Gruselgeschichten, von denen einige wirklich schaurig waren. Und das Ende hat mich dann auch noch mal überraschen können; damit hatte ich nicht gerechnet.
18.12.2023
- Johanna Basford
Mein Phantastischer Ozean - Postkartenbuch
(29)Aktuelle Rezension von: geister-uschiSuper schönes Malbuch mit Unterwassermotiven und um den Ozean. Sehr detailliert und aufwendig gezeichnet. Am besten mit Fineliner oder Buntstiften ausmalen. Einfach mal an nichts denken und entspannen..
- M. D. Headley
Magonia
(183)Aktuelle Rezension von: ariadneMein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat.
Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.
Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde. - Kristina Müller
Freiheit auf Zeit
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext:
„Jede Weltumsegelung ist eine Liebesgeschichte. Erzählt von Männern und Meeren, von Frauen und Freiheit. Und von der Verwirklichung lang gehegter Träume. Vor diesen Geschichten sei gewarnt. Sie können akutes Fernweh auslösen und Reisefieber verursachen, bis hin zu dem drängenden Verlangen, jetzt, gleich und hier alles stehen und liegen zu lassen, auf ein Boot zu steigen und davon zu segeln. Als Gegenmittel wirken vorübergehend nur Gebrauchtbootanzeigen und das Verteilen von Kreuzchen auf dem Globus. Zwölf Reisen deutscher Weltumsegler zeichnet dieses Buch nach, basierend auf zwölf Interviews mit Paaren, Solo-Seglern und einer Familie. Zwölf Träume, zwölf Entscheidungen des Loslassens, zwölf Mal vollkommene Freiheit….“
Kristin Müller lässt hier insgesamt 12 Geschichten die Segel aufblähen und wir erleben als Leser nicht immer nur romantische Seiten des Segelns. Jeder der 12 Geschichten hat ihren eigenen Ton, teilweise rau, manchmal emotionslos, manchmal komplett euphorisch…genau wie die See manchmal ruhig und manchmal stürmisch sein kann. Neben den Segelerfahrungen werden auch Routen etc. geteilt und der Leser kann sich so ein besseres Bild vom Geschehen machen. Fachbegriffe lassen einen im,er wieder im Glossar nachblättern und behindern natürlich den Lesefluss, aber wie will man sonst dieser „Kunst“ gerecht werden? Fachlich muss es dann eben genau so sein.
Alles in allem sehr interessant aber eben auch speziell - ich vergebe 4 von 5 Sterne.
- Oliver Bowden
Assassin's Creed - Black Flag
(18)Aktuelle Rezension von: julia-elysiaZu meinem Bedauern muss ich leider sagen, dass das Buch mich enttäuscht hat. Ich habe Assassin's Creed - Black Flag nie selbst gespielt, ich kenne es aber vom "Angucken", und natürlich war mir klar, dass man die Szenen 1:1 zu den Cut Scenes vom Spiel mitlesen kann, allerdings hat mir die Umsetzung und der Schreibstil nicht sonderlich gefallen.
Ich hatte das Gefühl, dass die Szenen einfach aneinander gereiht waren. Das ganze Buch hat sich wie eine Berichterstattung oder wie ein langer Brief an seine Tochter gelesen, was ja letztendlich auch so war.
Es hat mir irgendwie an Emotionen gefehlt. Natürlich haben sich viele Kampfszenen gehäuft, weil das Spiel ja auch wesentlich daraus besteht, aber diese wurden vor allem am Ende hin ziemlich gestaucht. Oft kamen dann Sätze wie "Um es kurz zu halten" o.ä., und anschließend wurden nur der Reihe nach Leute getötet, ohne jedoch eine emotionale Ebene in der Erzählung abzudecken.
Mir kam es oft so vor, als würde man krampfhaft versuchen, ein gesamtes Spiel mit 60 bis 80 Spielstunden, auf 400 Seiten zu quetschen und dabei die wesentlichen und interessanten Ereignisse zu kurz und die langweiligen zu lang zu halten. Manchmal wurde man mit Informationen über die Pirat*innen überhäuft, wenn Edward Kenway gerade nichts Besseres zu tun hatte, als im Kerker zu sitzen oder auf seinem Schiff zu stehen.
Kurzum - so etwas hat einfach die Spannung genommen.
Warum ich trotzdem 3 Sterne gebe, ist, weil ich den Anfang und die Suche nach dem Observatorium interessant fand und auch das jeweilige Einbringen historischer Ereignisse und Figuren. Wahre Fans der Spielreihe werden vielleicht mehr Liebe für das Buch aufbringen können, mir hat einfach die Spannung gefehlt.
- Jennifer Egan
Manhattan Beach
(98)Aktuelle Rezension von: Stephanie_RuhDas Buch erzählt von Anna, die ihren Vater bei diversen "Botengängen" begleitet, von deren Familie und von Annas Traum, nicht nur am Hafen zu arbeiten, sondern Taucherin zu werden. Dabei wird Annas Geschichte mit weiteren Hauptfiguren erzählt, diese begegnen sich und die Verflechtungen beginnen.
"Manhattan Beach" gibt einen Einblick in das New York der 30er und 40er Jahre, auch während des 2. Weltkrieges. Das ist mit Sicherheit gut recherchiert, aber nicht wirklich mitreißend geschrieben. Es gibt zu viele Erzählstränge, die jeweils eine eigene Geschichte darstellen und meiner Meinung nach zu arg aufgebläht wurden. Teilweise waren sehr interessante Passagen dabei, teilweise war es mir zu langatmig.
Ich hatte mir mehr vom Buch versprochen, sehr schade.
- Sarah J. Maas
Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass
(174)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Celaena ist schön, aber auch tödlich. Obwohl sie noch sehr jung ist, hat sie sich den Ruf der meistgefürchteten Assassinen der Welt erarbeitet. Im nächsten Auftrag der Gilde der Assassinen führt sie auf eine entlegene Tropeninsel, um beim berüchtigten Piratenlord eine Schuld einzutreiben. Als sie dahinterkommt, dass die Schuld nicht in Geld, sondern in Sklaven beglichen werden soll, gibt es für Celaena nur noch ein Weg und volles Risiko.
Was geschah vor den Geschehnissen der «Throne of Glass»-Reihe? Dieses Buch ist die erste Kurzgeschichte von fünf, die einen Einblick in die jungen Jahre von Celaena bieten. Ich fand es sehr spannend, die junge Celaena mit der älteren zu vergleichen und auch das Hintergrundwissen zu vertiefen. Man sollte aber wirklich vorher mindestens ein, zwei Bücher der Reihe gelesen haben, um alles nachvollziehen zu können.
Mein Fazit: Kurz und knackig ist die erste Geschichte des Prequels rund um die Assassinin Celaena. Ich bin gespannt, was die anderen vier mitbringen werden. 5 Sterne.
- Arto Paasilinna
Der Mann mit den schönen Füßen
(35)Aktuelle Rezension von: BookmooseAulis Rävänder, von Beruf Reeder, ist erfolgreicher Unternehmer und stolzer Besitzer eines Schleppers.
Seine Millionen (Finnmark) hat er sich hart erarbeitet. Das freut auch Ehefrau Liisa, mit der er seit 22 Jahren verheiratet ist. Auf ihren Beruf als Hausfrau ist sie nämlich mächtig stolz, sie hat ja schließlich auch hart gearbeitet…nämlich um den richtigen Mann für ihr Luxusleben zu finden. Wer will denn schon den ganzen Tag in einem Büro schuften und Frust schieben? Nein nein, da musste schon ein passender Ehemann her und Aulis konnte auch ganz gut küssen.
Inzwischen stinkt Aulis aber nur noch nach Öl, das Haupthaar beginnt sich zu lichten, nachts schläft er unruhig und der Sex…naja…So geht das nicht weiter: sie ist jetzt vierzig, ihr TÜV läuft schließlich auch nicht mehr lange, da muss sie handeln. Die Scheidung hat sie folglicherweise im Detail geplant, der neue Lover kommt seit ein paar Wochen auch schon in die Wohnung, jetzt muss sie nur noch Aulis informieren.
Nach dieser schrecklichen Offenbarung ist Aulis fix und fertig und ruft die Telefonseelsorge an. Leider erwischt er die falsche Nummer und landet bei der resoluten Fußpflegerin Irene Oinonen. Doch dann nimmt sein Leben richtig Fahrt auf und daran ist nicht nur Irene Schuld, sondern auch ein Wildschwein aus Estland, eine Konferenz und nach dem Leben trachtet man Aulis auch noch.
Wer von euch schon einmal was von Paasilinna gelesen hat, kann sich ungefähr vorstellen, welchen skurrilen Verlauf die Geschehnisse nehmen und welch verschrobenen Charaktere hier auftauchen. Ich war sofort wieder im Paasilinna-Kosmos und habe mehrmals herzhaft gelacht. Paasilinna (verstorben 2018) schrieb, wie ihm der Schabel gewachsen war. Herrlich frisch, frech und vor allem schräg.
Ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen.























